{"id":96827,"date":"2023-04-26T10:56:13","date_gmt":"2023-04-26T08:56:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96827"},"modified":"2023-04-26T15:39:33","modified_gmt":"2023-04-26T13:39:33","slug":"unter-jedem-dach-ein-ach","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96827","title":{"rendered":"Unter jedem Dach ein Ach"},"content":{"rendered":"<p>Wenn einer eine Reise macht, &hellip; Ich habe bei einer Wochenendreise aus privaten Gr&uuml;nden k&uuml;rzlich einmal mehr erfahren, wie sehr wir B&uuml;rger in einer enorm konfliktreichen, einer schwierigen Zeit leben. Eigentlich lautete mein Plan, Verwandte zu besuchen und gemeinsam ausschlie&szlig;lich eine sch&ouml;ne Zeit zu haben. Doch stellte sich heraus, dass das mit dem Friede-Freude-Eierkuchen-Zusammensein gar nicht einfach ist: Ein gro&szlig;er Bedarf an Gespr&auml;chen, an Fragenstellen, zum Schimpfen und Emp&ouml;ren war aufgelaufen. Wir hatten dagegen einen richtig guten, einen positiven Plan: Um die ganzen schlecht empfundenen und die in der Tat schlechten Nachrichten und Zust&auml;nde samt unserer Ohnmacht zu ertragen, bleibt uns einfachen B&uuml;rgern mindestens der Humor, stellten wir fest. Wir lachten vieles einfach weg und hatten unseren Spa&szlig; beim Sammeln von &bdquo;Spr&uuml;chw&ouml;rtern&ldquo; aus des Volkes Mund. Wir merkten, dass es uns gut geht, sobald wir auf uns bauen. Ein satirischer Zwischenruf von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1748\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-96827-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230426-Unter-jedem-Dach-ein-Ach-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230426-Unter-jedem-Dach-ein-Ach-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230426-Unter-jedem-Dach-ein-Ach-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230426-Unter-jedem-Dach-ein-Ach-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=96827-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230426-Unter-jedem-Dach-ein-Ach-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230426-Unter-jedem-Dach-ein-Ach-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Ein Besuch bei der Verwandtschaft ist sch&ouml;n. Wenn man auf dem Sofa oder in der K&uuml;che sitzt und das Leben auswertet, geht einem das Herz auf. Was alles passiert ist, man hat sich ja lange nicht mehr gesehen, l&auml;sst einen staunen. Aber auch der &Auml;rger bleibt nicht au&szlig;en vor. Dass die Lebenshaltungskosten steigen, erfahre ich, dass die Bedingungen auf der Arbeit suboptimal seien, ebenso. Hilft ja nichts, konstatiert die Verwandtschaft. Ich nicke. Tr&ouml;stend ist, noch wenige Jahre ist zu malochen, dann geht es endlich in Rente, h&ouml;re ich von der Schwester. Nur gut, Mutter ist schon Rentnerin, stellen wir erleichtert fest. Uns f&auml;llt ern&uuml;chtert und seufzend ein: &bdquo;Unter jedem Dach ein Ach.&ldquo;<\/p><p>Die Welt drau&szlig;en vor der T&uuml;r tobt und die Kochk&uuml;nste von Mutter und Schwester vers&ouml;hnen einen und verw&ouml;hnen Seele und Bauch. Bei aller Preissteigerung &ndash; der Tisch ist voll. Noch. Mitten in die famili&auml;re Harmonie platzen die Nachrichtensendungen &uuml;ber Tarifvertr&auml;ge und Lohnerh&ouml;hungen. Das erzeugt mehrere Lacher im Raum. Mindestens beim Spruch, &bdquo;Das Leben ist kein Wunschkonzert&ldquo;, gibt es kein Halten mehr beim B&auml;uchehalten. Und noch besser kommt es bei &bdquo;Geld allein macht nicht gl&uuml;cklich&ldquo; &ndash; bitters&uuml;&szlig;er Jubel, denn Geld regiert die Welt. Trotzdem.<\/p><p>Der Fernseher l&auml;uft. Die Bilder sehen schon nach was aus, als der Kanzlerbesuch am Meer gezeigt wird. Das freut uns. Die Schuldeingest&auml;ndnisse im Parlament eine Nachricht sp&auml;ter werden mit &bdquo;Geht doch&ldquo; kommentiert. Mutter sagt beim Sammeln weiser Worte aus unserem reichen Muttersprachen-Schatz trocken: &bdquo;Das Leben ist kein Wunschkonzert.&ldquo; Ich stimme zu, unser Kanzler war an der Ostsee, wo die ihn empfangenden Leute tobten und gar nicht lieb waren. Das ist kein leichter Job, erf&uuml;llt er doch seinen Eid Tag f&uuml;r Tag. Er versprach etwas wie neue, bl&uuml;hende Landschaften vor der K&uuml;ste. Keine Sorge, das klappt alles sicher, kann auch sein, dass er nach der ganzen M&uuml;he wieder bissel was vergisst, wird philosophiert.<\/p><p>Wir lachen herzlich beim Bericht &uuml;ber unseren kompetenten Gesundheitsminister. Der wird im Privat-TV derart angek&uuml;ndigt, dass er seine Schuld in der Pandemie eingestanden habe. Was wir dann zu h&ouml;ren bekommen, ist, dass er sagt, wir sind den Kindern noch etwas schuldig. Mensch, Karl, ist schon korrekt. Mensch, klasse, deine Worte klingen wie &bdquo;beim n&auml;chsten Mal gibt es Schokolade gratis&ldquo; oder &bdquo;eine Freifahrt auf dem Rummel&ldquo;. Ich stutze und meine f&uuml;r mich: &bdquo;Reden ist Silber, Schweigen ist Gold.&ldquo; Fragezeichen. Dass Karlchen ein schlaues Kerlchen ist, sehe ich sp&auml;ter beim Lesen einer Meldung &uuml;ber seinen neuesten Coup marktwirtschaftlichen Handelns in der und f&uuml;r die Gesundheitsbranche.<\/p><blockquote><p>\nLaut Bundesinstitut f&uuml;r Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gibt es aktuell bei 467 Medikamenten Lieferengp&auml;sse. Das betrifft unter anderem Krebsmedikamente, Antibiotika und Asthmapr&auml;parate sowie Fiebermittel, auch speziell f&uuml;r Kinder. Gl&uuml;cklicherweise gibt es zum Teil Ersatzpr&auml;parate, aber eben nicht f&uuml;r alle. Diese Lieferprobleme durch die Pharmaindustrie treten nicht zuf&auml;llig nur bei Medikamenten auf, mit denen die Hersteller keine sehr gro&szlig;en Profite machen. Was ist also die logische Konsequenz f&uuml;r unseren sozialdemokratischen Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD)? Ganz klar, die Profitm&ouml;glichkeiten f&uuml;r die Pharmaindustrie m&uuml;ssen verbessert werden! Dabei hat er zun&auml;chst bei den Kindermedikamenten angefangen, jetzt sollen die Antibiotika und, wenn sich das bew&auml;hrt hat, weitere Medikamente folgen.<br>\nAus <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/auf-den-mangel-folgt-der-profit-4779294\/\">Ralf Profan &ndash; Auf den Mangel folgt der Profit <\/a>\n<\/p><\/blockquote><p>Ich schlussfolgere: Die Medikamente werden teurer, ich h&ouml;re meine Mutter und ihr &bdquo;Geld ist nicht alles&ldquo; und nehme mir deren Worte an: &bdquo;Das Leben ist kein Wunschkonzert.&ldquo; Alles k&ouml;nnte zwar auch so laufen, dass man als wichtige, m&auml;chtige Pharma nicht ganz so viel Profit machen oder sich gar an seinen Versorgungsauftrag erinnern und daran halten k&ouml;nnte. Aber die hat halt auch ihre Probleme, habe ich Verst&auml;ndnis. Im Grunde macht Pharma alles richtig, denn: &bdquo;Jeder ist seines Gl&uuml;ckes Schmied.&ldquo; Solche Gesch&auml;ftsideen, solche Produkte m&uuml;ssen einem erstmal einfallen und gelingen.<\/p><p>Einen Anruf zwischendurch von einer weiteren Verwandten h&auml;tte ich gern an den Minister weitergeleitet, auf dass er ihr vielleicht sagt, er sei ihr auch etwas schuldig. Sie erlebte gerade eine Art Odyssee in Sachen Notaufnahme, berichtete sie. Mensch, in einem der reichsten L&auml;nder der Welt leistet man es sich, Krankenh&auml;user und Notaufnahmen zu schlie&szlig;en. Das Personal f&auml;ngt das schon auf, die Patienten haben Verst&auml;ndnis. Die Versorgung optimieren halt. Passiert gerade in meiner Heimat. Betriebswirtschaftlich ist das sauber, klar, hat ja unser Gesundheitsminister und F&uuml;rsprecher f&uuml;r die Engagierten der medizinischen Wirtschaft so gesagt. Dass der N&auml;gel mit K&ouml;pfen machen kann &ndash; siehe sein Handeln versus Engp&auml;sse.<\/p><p>Mutter und Schwester schimpfen. &bdquo;Die Katze im Sack kaufen&ldquo;, kommt uns in den Sinn. Im Supermarkt erlebt Kunde immer wieder sch&ouml;ne &Uuml;berraschungen, letztens erst wieder, dass Waren, die irgendwie etwas mit Tomate zu tun haben, preislich eine stabile Richtung zeigen: nach oben. &Auml;hnliches beobachten meine Damen bei vielen anderen Produkten auch. Irgendwie muss das ganze Zeug bezahlt werden, was f&uuml;r unsere westlichen Werte in den Ring geworfen wird, wende ich ein.<\/p><p>Dann nimmt man sich eine Schachtel Pralinen, eine T&uuml;te voll Gew&uuml;rzmischung, eine mit Geb&auml;ck und wundert sich daheim beim Auspacken, dass in den Packungen noch viel Luft nach oben ist. Naja, nachschauen, also in den sprichw&ouml;rtlichen Sack, ging beim Einkaufen nicht. Unser Trost: Wenigstens verdient der Handel ordentlich mit dem kleinen Betrug, der Mogelei, ist ja nur ein wenig geschummelt, der damit erschlichene Ertrag wird ja meines Wissens sehr fair auf die Angestellten und F&uuml;hrungskr&auml;fte verteilt.<\/p><p>Nach meiner R&uuml;ckkehr daheim lese ich, diesmal in <a href=\"https:\/\/taz.de\/Studie-zu-Lebensmittelpreisen\/!5929721\/\">einer Berliner Zeitung<\/a>, dass wir, also die einfachen B&uuml;rger und Kunden, unseren kraftvollen Beitrag zum Wohlergehen einer ganzen Branche leisten und die Branche ein wenig nachhilft.<\/p><blockquote><p>\nDer &bdquo;Profit-Hunger&ldquo; der Hersteller tr&auml;gt einer Untersuchung zufolge zu den stark steigenden Preisen f&uuml;r Lebensmittel bei. Mehr als ein Drittel der j&uuml;ngsten Preissteigerungen in Deutschland sei nicht auf Faktoren wie gestiegene Energie- oder Lohnkosten zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, hei&szlig;t es in einer am Montag vorgestellten Studie des Kreditversicherers Allianz Trade. Dieser Trend zu &bdquo;&uuml;berm&auml;&szlig;igen Gewinnmitnahmen&ldquo; ist demnach &uuml;berall in Europa zu beobachten, in Deutschland sei er aber besonders &bdquo;eklatant&ldquo;.<\/p>\n<p>Die Lebensmittelpreise sind mittlerweile zum Inflationstreiber geworden. In Europa machen Preissteigerungen in dem Bereich der Studie zufolge fast ein Drittel der Teuerung aus, in Deutschland sogar fast 40 Prozent. Die Allianz-Experten gehen davon aus, dass dies auch noch eine Weile so bleiben wird, bevor die Preise sp&auml;testens im kommenden Jahr wieder sinken.<\/p>\n<p>Diese Teuerungen lassen sich den Angaben zufolge kaum mit den im vergangenen Jahr stark gestiegenen Rohstoffpreisen erkl&auml;ren, da diese wieder stark zur&uuml;ckgegangen seien. Ein wichtiger Grund hingegen seien die Betriebskosten, vor allem durch die hohen Energiepreise, aber auch die Kosten f&uuml;r Verpackungsmaterialien sowie die Lohnkosten, erkl&auml;rte Allianz Trade.<\/p>\n<p>Seit Mitte Mai 2022 k&ouml;nnten etwa 10 Prozent der Verteuerung der Lebensmittel in Europa damit aber nicht erkl&auml;rt werden, erkl&auml;rte der Inflationsexperte Andy Jobst. &bdquo;Das ist deutlich mehr als vor der Pandemie und dem Ukrainekrieg. Damals lag dieser &sbquo;unerkl&auml;rte Teil&lsquo; bei weniger als 3 Prozent.&ldquo; In Deutschland sei die Situation &bdquo;noch eklatanter&ldquo;: Hier betrage der ungekl&auml;rte Anteil &uuml;ber ein Drittel.<\/p>\n<p>&bdquo;Es scheint zunehmend Anzeichen f&uuml;r Gewinnmitnahmen zu geben sowie unzureichenden Wettbewerb in den Bereichen mit besonders starken Preissteigerungen wie zum Beispiel bei Herstellern von Milchprodukten und Eiern, aber auch bei nichtsaisonalem Gem&uuml;se und Obst&ldquo;, erkl&auml;rte Jobst. &bdquo;Wir beobachten auch, dass insbesondere Lebensmittelhersteller hungrig nach Profiten sind&ldquo;, f&uuml;gte Allianz-Branchenexperte Aur&eacute;lien Duthoit hinzu. &bdquo;Sie haben die Preise wesentlich st&auml;rker erh&ouml;ht als die Einzelh&auml;ndler.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Zur&uuml;ck ins Wochenende. Abends beim zweiten, dritten Bier geht es um ein bisschen Kultur und um Freiheit. &bdquo;Leben und leben lassen.&ldquo; Pink-Floyd-Gr&uuml;nder ist ein ziemlich b&ouml;ser Mann. Wir finden, b&ouml;se sein, das ist erlaubt, b&ouml;se Meinungen &auml;u&szlig;ern, knallhart wirtschaftlich handeln, mogeln und clever sein ja ebenso. Nun darf der ber&uuml;hmte Musiker doch auftreten im Land der Dichter und Denker, unserer Republik der freiheitlich-demokratischen Grundordnung, in der die Kunst ein hohes Gut ist. Wir finden: Pink Floyd ist Kunst &ndash; das Gericht sagt das auch. Leben und leben lassen eben.<\/p><p>Auf der Autobahn freue ich mich bei der Fahrt quer durch die bunte Republik &uuml;ber mehrere Fahrzeug-Kolonnen mit olivgr&uuml;nem Anstrich, deren Himmelsrichtung ihrer Reise gen Osten weist. Ich z&auml;hle wie ein kleiner Junge, staune und bin schon ein wenig beeindruckt ob der Menge an modernem Ger&auml;t. Es scheint, als k&auml;me von dem vielen Geld, das in unsere bisher vernachl&auml;ssigte, heruntergekommene Bundeswehr nun endlich gesteckt wird, endlich was an, und zwar dort, wo es gebraucht wird. Muss ja.<\/p><p>&bdquo;Wer Wind s&auml;t, wird Sturm ernten.&ldquo; Bald geht&rsquo;s richtig los, die sch&ouml;ne Jahreszeit l&auml;sst Schlammpisten vergessen machen, auf dass Panzerketten einen guten Griff haben, erfahre ich &uuml;ber die kommende Offensive. Der Regierungschef des gr&ouml;&szlig;ten Landes der Welt, das den ganzen Krieg zu verantworten hat, k&uuml;ndigt derweil, sicher scherzhaft gemeint, an, dass nach all dem K&auml;mpfen und Sterben dann die Siegesparade in Berlin stattfinden wird, weil wir Deutschen ja Kriegspartei sind. So ein Aufmarsch hat was, denke ich. Mal sehen, ob man noch ein Zimmer in der Hauptstadt bekommt. Gut macht sich dann, wenn man ein paar Brocken in der Siegersprache draufhat, wegen der Integration nach dem Krieg. Wird alles nicht so hei&szlig; gegessen, wie es gekocht wird, beruhige ich mich. Ich hoffe, dass die wichtigen Leute sich noch ein wenig in der Welt der Spr&uuml;che umsehen, die kommen aus dem Volk und haben viel Wahrheit zu verbreiten. Es ist f&uuml;r Einsicht und Vernunft nie zu sp&auml;t, aber: &bdquo;Wer zu sp&auml;t kommt, den bestraft das Leben.&ldquo;<\/p><p>Titelbild: BearFotos\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn einer eine Reise macht, &hellip; Ich habe bei einer Wochenendreise aus privaten Gr&uuml;nden k&uuml;rzlich einmal mehr erfahren, wie sehr wir B&uuml;rger in einer enorm konfliktreichen, einer schwierigen Zeit leben. Eigentlich lautete mein Plan, Verwandte zu besuchen und gemeinsam ausschlie&szlig;lich eine sch&ouml;ne Zeit zu haben. 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