{"id":96912,"date":"2023-04-28T08:35:17","date_gmt":"2023-04-28T06:35:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96912"},"modified":"2023-04-28T08:29:04","modified_gmt":"2023-04-28T06:29:04","slug":"hinweise-des-tages-4347","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96912","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96912#h01\">Die Werte des Westens: Wirtschaftskriege &ndash; nicht zielf&uuml;hrend, destruktiv, meist rechtswidrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96912#h02\">Weltmarkt oder Futtertrog: Wo ukrainisches Getreide landen soll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96912#h03\">Nigeria: Shell geht, die &Ouml;lverschmutzung bleibt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96912#h04\">Stoppt Deutschland den Export von Chip-Technologien nach China?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96912#h05\">Okinawa soll nicht wieder zum Kriegsgebiet werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96912#h06\">Enth&uuml;llte US-Geheimakten: Streng geheim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96912#h07\">Zur n&auml;chsten Afrika-Mission der Bundeswehr: Koloniales Gehabe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96912#h08\">Umverteilung geht voran: Reallohnverluste 2022 so hoch wie nie. Deutsche Konzerne dagegen mit Rekordprofiten.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96912#h09\">Schlecht verhandelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96912#h10\">Streiks als normales Instrument der Konfliktregulierung &ndash; Etwa jede*r 6. Besch&auml;ftigte in Deutschland mit Streikerfahrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96912#h11\">Keine &raquo;Schonzeit&laquo; f&uuml;r den Pr&auml;sidenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96912#h12\">Jemen: Zwischen Hoffnung und Leid<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96912#h13\">Politische Corona-Aufarbeitung: Einpeitscher Dahmen f&uuml;rchtet den &ldquo;Kampf um Deutungshoheiten&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96912#h14\">Gender-Bl&ouml;dsinn im ZDF: &bdquo;Fritz, bist du ein Junge oder ein M&auml;dchen?&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96912#h15\">Freispruch f&uuml;r Heinrich B&uuml;cker!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96912#h16\">Die neue Lust am Petzen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Werte des Westens: Wirtschaftskriege &ndash; nicht zielf&uuml;hrend, destruktiv, meist rechtswidrig<\/strong><br>\nDas Wort Sanktionen ist der &Ouml;ffentlichkeit heutzutage vertraut. Immer wieder wird in Rundfunk, Fernsehen und der Presse von der Erweiterung oder Versch&auml;rfung von Sanktionen berichtet. Gerichtet sind sie gegen Russland, Iran oder ein anderes Land. Weniger vertraut ist der Begriff Wirtschaftskrieg, der mehr Bedrohung signalisiert. Aber auch die Vorstellungen, die wir damit verbinden, sind weit von der Realit&auml;t entfernt und bedeuten eine Verharmlosung.<br>\nIm Jahr 1990 verh&auml;ngte der UN-Sicherheitsrat nach dem &Uuml;berfall Saddam Husseins auf Kuweit umfassende Sanktionen gegen den Irak. Abgesehen vom Importverbot schuf der Devisenmangel eine extreme Notlage. Denn da die &Ouml;lexporte wegfielen, konnten keine Nahrungsmittel, keine Medikamente und andere G&uuml;ter des t&auml;glichen Bedarfs, auch keine technischen Ger&auml;te wie Wasserpumpen importiert werden. Die Wirtschaft brach zusammen.<br>\nNach Richard Garfield von der Columbia University f&uuml;hrte das zu einer exorbitanten Zunahme der Kindersterblichkeit zwischen 1991 und 2002. Bis zu 530.000 Kinder starben nach seiner Sch&auml;tzung, ihm zufolge ein historisch fast einmaliger Anstieg der Kindersterblichkeit. Tim Dyson, Professor f&uuml;r Bev&ouml;lkerungswissenschaften an der London School of Economics, sch&auml;tzt in einer Studie von 2006 die Zahl der toten Kinder unter f&uuml;nf Jahren sogar auf bis zu 880.000. Wie viele Iraker anderer Altersstufen umkamen, ist nicht bekannt. Sicher ist, dass deutlich mehr M&uuml;tter im Kindbett starben. Jedenfalls wirkte sich das Sanktionsregime, von der US-amerikanischen Rechts- und Moralphilosophin Joy Gordon als &bdquo;invisible war&ldquo; bezeichnet, verheerend auf &bdquo;die Gesundheit, die Bildung und das Wohlbefinden fast der gesamten Bev&ouml;lkerung&ldquo; aus.&ldquo; Nach Yaak Pabst, Politikwissenschaftler und Journalist, forderte dieser dreizehnj&auml;hrige Wirtschaftskrieg mehr Menschenleben als die Atombombenabw&uuml;rfe von Hiroshima und Nagasaki.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/globales\/kriege\/wirtschaftskriege-nicht-zielfuehrend-destruktiv-meist-rechtswidrig\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Weltmarkt oder Futtertrog: Wo ukrainisches Getreide landen soll<\/strong><br>\nEurop&auml;ische Staaten sind uneinig &uuml;ber ukrainische Agrarexporte. Ukraine dr&auml;ngt auf klare Regeln in Br&uuml;ssel f&uuml;r die kommenden f&uuml;nf Jahre. Das sind die Vorschl&auml;ge in der EU.<br>\nLebensmittel aus der Ukraine bereiten einigen Staaten aus der Europ&auml;ischen Union Kopfzerbrechen. Weil sie nicht auf die Weltm&auml;rkte gelangen, dr&uuml;cken sie in diesen L&auml;ndern die Preise und bringen die hiesigen Landwirte in wirtschaftliche Schwierigkeiten.<br>\nInnerhalb der EU wird das Thema kontrovers diskutiert und &ndash; wie sich immer st&auml;rker zeigt &ndash; verl&auml;uft ein Riss durch die Europ&auml;ischen Union. Wie Telepolis von EU-Diplomaten erfuhr, sprechen die Ukraine-Anrainerstaaten inzwischen von einer &ldquo;zum Teil existenzbedrohenden Situation&rdquo; f&uuml;r die lokale Landwirtschaft.<br>\nAndere L&auml;nder haben dagegen wenig Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, dass diese L&auml;nder Ma&szlig;nahmen zum Schutz ihrer Landwirtschaft ergreifen. Sie dr&auml;ngen darauf, dass die verhangenen Einfuhrverbote wieder aufgehoben werden.<br>\nNun meldete sich auch der &ldquo;Ukrainian Agribusiness Club&rdquo; (UCAB) zu Wort und dr&auml;ngte darauf, dass die EU klare Regeln f&uuml;r den Import ukrainischer Agrarprodukte festlegt. Laut Reuters erkl&auml;rte ein UCAB-Sprecher, dass die Probleme, mit denen ukrainische Exporte nach Europa konfrontiert seien, im Herbst erneut auftreten k&ouml;nnten. N&auml;mlich dann, wenn die EU keine klare Position f&uuml;r die kommenden f&uuml;nf Jahre beziehe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Weltmarkt-oder-Futtertrog-Wo-ukrainisches-Getreide-landen-soll-8981541.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nigeria: Shell geht, die &Ouml;lverschmutzung bleibt<\/strong><br>\nNach 60 Jahren &Ouml;lf&ouml;rderung hinterl&auml;sst Shell in Nigeria grosse Umweltsch&auml;den und tausende offene Umweltklagen.<br>\nVor zwei Jahren k&uuml;ndigte Shell an, die Onshore-&Ouml;lf&ouml;rderung in Nigeria nach mehr als 60 Jahren einzustellen. Seit 1958 bohrt der &Ouml;l-Multi an der M&uuml;ndung des Niger nach &Ouml;l. Der englisch-niederl&auml;ndische Konzern hinterl&auml;sst im Niger-Delta eines der am st&auml;rksten verschmutzten Gebiete der Welt und tausende offene Umweltklagen.<br>\nDas Niger-Delta ist etwa so gross wie die Schweiz und besteht zu grossen Teilen aus Wasseradern, Inseln und Mangrovenwald. Was eine der gr&ouml;ssten &ouml;kologischen Nischen der Welt sein k&ouml;nnte, wurde durch die &Ouml;lf&ouml;rderung zu einem Umweltdesaster. Korruption, Diebstahl, Sabotage und veraltete Anlagen verursachen ein permanentes Lecken der &Ouml;l-Pipelines, bei dem Roh&ouml;l ins Wasser gelangt.<br>\nDie Gesundheit der gr&ouml;sstenteils armen Bev&ouml;lkerung hat sich dadurch drastisch verschlechtert. 2011 berichtete das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), dass die schlechte &ouml;ffentliche Gesundheit &laquo;Notfallmassnahmen&raquo; erforderlich mache. W&uuml;rde Shell mit der Sanierung der Sch&auml;den sofort beginnen, dauerte sie 30 Jahre, sch&auml;tzte das UNEP.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/konzerne\/nigeria-shell-geht-die-oelverschmutzung-bleibt\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Stoppt Deutschland den Export von Chip-Technologien nach China?<\/strong><br>\nDie Bundesregierung befindet sich angeblich in Gespr&auml;chen, um den Export von Chip-Technologien nach China zu beschr&auml;nken. Die Chips dienen zur Herstellung von Halbleitern. Dar&uuml;ber berichtet das New Yorker Medium Bloomberg. Somit m&ouml;chte die Ampel-Koalition die wirtschaftlichen Abh&auml;ngigkeiten Deutschlands ins Reich der Mitte verringern.<br>\nEin solcher Schritt ist nach Bloomberg-Recherchen Teil eines Ma&szlig;nahmenpakets der Ampel-Koalition aus SPD, Gr&uuml;nen und FDP. China soll somit der Zugang zu G&uuml;tern, die man f&uuml;r die Chip-Produktion ben&ouml;tigt, erschwert werden.<br>\nDas amerikanische Medienunternehmen schreibt, dass als Resultat deutsche Chemiekonzerne wie BASF oder Merck daran gehindert werden k&ouml;nnen, eigene Halbleitertechnologien nach China zu exportieren. (&hellip;)<br>\nSchon im M&auml;rz haben die Niederlande die Ausfuhr bestimmter Maschinen zur Produktion von Mikrochips nach China erschwert. Dieser Schritt sei f&uuml;r die nationale und internationale Sicherheit notwendig gewesen, Peking protestierte gegen den Vorgang. Das Ziel der Regierung in Den Haag ist das Verhindern einer milit&auml;rischen Nutzung der Chip-Technologien durch China.<br>\nIm September vergangenen Jahres gab es &auml;hnliche Schritte aus Washington. Die USA haben damals Beschr&auml;nkungen f&uuml;r den Export von Hochleistungschips nach China und Russland verh&auml;ngt. Insbesondere Mikroprozessoren, die vor allem bei Anwendungen der k&uuml;nstlichen Intelligenz ben&ouml;tigt werden, waren von den Restriktionen betroffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/stoppt-deutschland-den-export-von-chip-technologien-nach-china-li.342554\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wenn die Frage der &Uuml;berschrift mit &ldquo;Ja&rdquo; beantwortet wird, ist das ein weiterer Beleg daf&uuml;r, dass auch diese deutsche Bundesregierung alles unternimmt, um US-Interessen zu unterst&uuml;tzen. Dem Wohlergehen hierzulande d&uuml;rfte das schaden, denn China wird vermutlich nicht tatenlos zusehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Okinawa soll nicht wieder zum Kriegsgebiet werden<\/strong><br>\nAm fr&uuml;hen Mittwochmorgen sahen viele Bewohner der Pr&auml;fektur Okinawa, wie zahlreiche Mitglieder der Selbstverteidigungskr&auml;fte Japans und ihre Fahrzeuge die &ouml;rtlichen H&auml;fen und Stra&szlig;en &uuml;berfluteten, nachdem die japanische Regierung angek&uuml;ndigt hatte, dort Patriot-3-Raketen zu stationieren. Die lokalen Medien kritisierten die fortgesetzte Aufr&uuml;stung der japanischen Regierung als Versto&szlig; gegen die &bdquo;Friedensverfassung&ldquo; und als Bedrohung der regionalen Sicherheit und Stabilit&auml;t.<br>\n&bdquo;Lasst Okinawa nicht wieder zum Kriegsgebiet werden!&ldquo; Um ihrer Forderung nach Frieden Ausdruck zu verleihen, &uuml;bergab eine Delegation von Abgeordneten der Pr&auml;fektur Okinawa am Montag und Dienstag dem japanischen Verteidigungsministerium, dem Kabinettsb&uuml;ro und dem Au&szlig;enministerium eine von der Pr&auml;fekturversammlung verabschiedete Resolution zu Frieden und Diplomatie. In der Resolution wird die neue Fassung der &bdquo;Drei Sicherheitsdokumente&ldquo;, die Japan Ende des vergangenen Jahres verabschiedet hat, in Frage gestellt und die japanische Regierung aufgefordert, sich an die in den vier chinesisch-japanischen politischen Dokumenten festgelegten Grunds&auml;tze zu halten, die chinesisch-japanische Freundschaft zu f&ouml;rdern und durch Dialog und Diplomatie aktiv Frieden zu schaffen.<br>\nDies ist die erste Entschlie&szlig;ung im Namen eines &ouml;rtlichen Parlaments in Japan, die die fehlgeleitete Haltung der japanischen Regierung gegen&uuml;ber China in Frage stellt. Sie spiegelt die kollektive Stimme von 1,46 Millionen Bewohnern von Okinawa wider. Die japanische Regierung kann sich ihr gegen&uuml;ber nicht taub stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/04\/26\/ARTIjKJTWH7GaX5hO31F7Zas230426.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Enth&uuml;llte US-Geheimakten: Streng geheim<\/strong><br>\nIhr vermeintlicher Urheber ist festgenommen worden, aber die Diskussion &uuml;ber die Pentagon-Leaks h&auml;lt an.<br>\nMehrheitlich handelt es sich, soweit bisher zu erkennen, um Informationen verschiedener Dienststellen zu jeweils einem bestimmten Thema. Als Quellen der Berichte dienten haupts&auml;chlich Abh&ouml;rma&szlig;nahmen, Eingriffe in die Telefon- und Computerkommunikation, Aufnahmen von Satelliten und Spionageflugzeugen sowie Mitteilungen von Agenten und anderen Informanten. Zus&auml;tzlich k&ouml;nnen solche Berichte auch eine Einsch&auml;tzung der Informationen enthalten.<br>\nVor diesem Hintergrund stellt sich nicht nur die Frage nach der &raquo;Authentizit&auml;t&laquo; der Dokumente, sondern auch nach ihrem Wahrheitsgehalt. Informanten k&ouml;nnen sich irren, Erz&auml;hlungen Dritter zu Tatsachen &uuml;berh&ouml;hen oder sogar einfach l&uuml;gen. Und was beispielsweise von US-Diensten belauschte Russen &uuml;ber ihre Gespr&auml;che mit Chinesen oder &Auml;gyptern erz&auml;hlen, kann prahlerische &Uuml;bertreibung oder auch bewusste Irref&uuml;hrung der westlichen Gegner sein, von denen man wei&szlig; oder ahnt, dass sie &raquo;mith&ouml;ren&laquo;.<br>\nGrunds&auml;tzlich kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass im Sog des &raquo;Leaks&laquo; auch zielgerichtete F&auml;lschungen verbreitet werden. Auffallend ist, dass insbesondere die New York Times und die Washington Post auch nach der Verhaftung Teixeiras vor zwei Wochen immer noch regelm&auml;&szlig;ig einzelne &raquo;neue Dokumente&laquo; auf den Markt werfen, als k&ouml;nnten sie auf ein Depot zugreifen, aus dem sie sich noch einige Zeit lang bedienen wollen und mit dem sie deshalb bewusst haush&auml;lterisch umgehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/449708.enth%C3%BCllte-us-geheimakten-streng-geheim.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zur n&auml;chsten Afrika-Mission der Bundeswehr: Koloniales Gehabe<\/strong><br>\nAn diesem Freitag soll es so weit sein: Dann wird der Bundestag den n&auml;chsten Einsatz der Bundeswehr in Afrika beschlie&szlig;en. Bis zu 60 deutsche Soldaten sollen in Niger stationiert werden als Teil der EUMPM Niger (EU Military Partnership Mission). Die neue EU-Truppe hat die Ausbildung und Beratung nigrischer Einheiten zur Aufgabe. Die Milit&auml;rregierungen in Mali und Burkina Faso haben zuletzt den Abzug der franz&ouml;sischen Streitkr&auml;fte aus ihrem Land durchgesetzt. Aus Mali wird sich demn&auml;chst auch die Bundeswehr zur&uuml;ckziehen. Die dort regierenden Gener&auml;le haben in den vergangenen Monaten recht deutlich gemacht, dass sie neokoloniales Gehabe deutscher Minister und eigenm&auml;chtige Operationen deutscher Milit&auml;rs abseits ihrer Kontrolle nicht tolerieren. Es sieht nicht gut aus f&uuml;r die deutsche Einflussarbeit im Sahel. (&hellip;)<br>\nAusreichend ist das f&uuml;r das Berliner Machtstreben in der Region sicher nicht. Umso weniger als Moskau seinen Einfluss dort unver&auml;ndert st&auml;rkt. Also hatte Verteidigungsminister Boris Pistorius, als er Mitte des Monats den Sahel bereiste, um die Entsendung deutscher Soldaten nach Niger und den Abzug der Bundeswehr aus Mali vorzubereiten, Entwicklungsministerin Svenja Schulze im Schlepptau. &bdquo;Auch wenn die Bundeswehr aus Mali abziehen wird, bleibt Deutschland in der Region engagiert&ldquo;, k&uuml;ndigte Schulze an. Ihr Ministerium hat sich k&uuml;rzlich eine neue Afrika-Strategie verpasst, die nicht zuletzt darauf zielt, k&uuml;nftig &bdquo;strukturelle Konfliktursachen&ldquo; abzubauen, um Konflikten wie dem im Sahel den Boden zu entziehen. Die Strategie kleidet dieses Vorhaben wie auch ihre anderen Ziele in Formulierungen, die einer zentralen Kritik der afrikanischen Staaten den Wind aus den Segeln nehmen sollen: Die Bundesregierung handle stets, hei&szlig;t es etwa, im Geiste von &bdquo;Respekt und Gegenseitigkeit&ldquo;. Nun, derlei h&ouml;rt man in Berlin schon seit Jahren; trotzdem bestand etwa einer der zentralen Streitpunkte mit Bamako darin, dass die Bundeswehr eben doch eigenm&auml;chtig operierte und Malis Regierung nicht mit &bdquo;Respekt&ldquo; begegnete. Dar&uuml;ber hinaus beinhaltet auch die neue Strategie des Entwicklungsministeriums demonstrativ politische Ziele, die sie auf dem afrikanischen Kontinent durchsetzen will; viele sind unter das Motto &bdquo;feministische Entwicklungspolitik&ldquo; gepackt. Auch wenn man die Ziele an sich bef&uuml;rworten mag: Berlin tritt, &bdquo;Respekt und Gegenseitigkeit&ldquo; nur vort&auml;uschend, eben doch wieder mit erhobenem Zeigefinger auf. Umgekehrt sucht man Antworten etwa auf Kritik am Dumpingexport subventionierter Agrarprodukte aus Europa nach Afrika, die f&uuml;r viele afrikanische Landwirte fatale Folgen haben, vergebens. Ob es damit gelingt, im Sahel neuen Einfluss zu gewinnen? Wohl kaum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/koloniales-gehabe-4779493\/\">J&ouml;rg Kronauer in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Umverteilung geht voran: Reallohnverluste 2022 so hoch wie nie. Deutsche Konzerne dagegen mit Rekordprofiten.<\/strong><br>\nDas Projekt Massenverarmung in der BRD l&auml;uft auf Hochtouren. Den j&uuml;ngsten Beweis daf&uuml;r lieferte das Statistische Bundesamt am Donnerstag: Im vergangenen Jahr sind der Beh&ouml;rde zufolge die Reall&ouml;hne um ganze vier Prozent im Vergleich zu 2021 gesunken. Das ist der st&auml;rkste Kaufkraftverlust seit Beginn der Statistik im Jahr 2008 und zugleich das dritte Minus in Folge. Denn auch in den Coronajahren 2020 (minus 1,1 Prozent) und 2021 (minus 0,1 Prozent) mussten die Lohnabh&auml;ngigen Einbu&szlig;en hinnehmen. Der Grund f&uuml;r den traurigen Rekord in Sachen Reallohnverlust ist die durch den Wirtschaftskrieg des Westens angeheizte Inflation. So stiegen die Verbraucherpreise im vergangenen Jahr um durchschnittlich 6,9 Prozent und damit deutlich st&auml;rker als die L&ouml;hne, die einschlie&szlig;lich Einmalzahlungen nur um 2,6 Prozent zulegten. &Auml;rmere Menschen waren von der Inflation besonders stark betroffen, da 2022 vor allem die Preise bei Produkten des t&auml;glichen Bedarfs explodierten. Bei Butter erh&ouml;hten sie sich um 39,1 Prozent, bei Molkereiprodukten und Eiern um 19,7 Prozent. Heiz&ouml;l und Erdgas verteuerten sich sogar um jeweils 87 und 64,8 Prozent. W&auml;hrend f&uuml;r Besch&auml;ftigte das Jahr 2022 also historisch schlecht ausfiel, kletterten im selben Zeitraum die Profite der deutschen Konzerne auf ein noch nie dagewesenes Niveau. Die hundert gr&ouml;&szlig;ten Unternehmen des Landes konnten allein in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres ihren Umsatz um 30 Prozent auf den Rekordwert von 1,8 Billionen Euro steigern, ergab eine EY-Untersuchung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/449788.klassenkampf-umverteilung-geht-voran.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Schlecht verhandelt<\/strong><br>\n&Uuml;ber die j&uuml;ngsten Verdi-Tarifabschl&uuml;sse im &ouml;ffentlichen Dienst, bei der Deutschen Post sowie in der Branche Papier, Pappe und Kunststoffe.<br>\nIn den ersten vier Monaten des Jahres hat die Gewerkschaft Verdi Tarifabschl&uuml;sse f&uuml;r die Deutsche Post, den &ouml;ffentlichen Dienst sowie die Branche Papier, Pappe und Kunststoffe &raquo;erzielt&laquo;. Im Handel, einer Branche mit rund 5,4 Millionen Besch&auml;ftigten, haben die Tarifverhandlungen gerade begonnen. Zeit f&uuml;r eine Analyse und einen Ausblick. Arbeitsbelastung, Reallohnverluste, enorme Belastungen durch die Pandemie &ndash; insbesondere im Gesundheitswesen &ndash;, gereizte Kunden und Patienten, die Lockdowns, der Krieg in der Ukraine und eine galoppierende Inflation haben bei den Besch&auml;ftigten zu einem enormen Frust und zugleich zu einer berechtigten Erwartungshaltung gegen&uuml;ber der Politik und vor allem gegen&uuml;ber den Gewerkschaften gef&uuml;hrt. Die Existenz- und Zukunfts&auml;ngste sowie der Verzicht, der mit den Krisen einhergeht, sch&uuml;ren Unsicherheit. Die Besch&auml;ftigten sind zu Recht frustriert &uuml;ber die unzureichenden Ma&szlig;nahmen gegen die Coronapandemie und die enormen Preissteigerungen in Deutschland. In weiten Teilen haben sowohl die Politik als auch die Gewerkschaften die Besch&auml;ftigten mit ihren Sorgen und ihrem Frust alleine gelassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/449774.tarifkampf-schlecht-verhandelt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Streiks als normales Instrument der Konfliktregulierung &ndash; Etwa jede*r 6. Besch&auml;ftigte in Deutschland mit Streikerfahrung<\/strong><br>\nIm Jahr 2022 wurden in Deutschland insgesamt 225 Arbeitsk&auml;mpfe gef&uuml;hrt. An den Arbeitsniederlegungen haben insgesamt 930.000 Streikende teilgenommen. Rechnerisch fielen dadurch 674.000 Arbeitstage aus. Gegen&uuml;ber 2021, als 221 Arbeitsk&auml;mpfe mit 909.000 Streikenden und 596.000 Ausfalltagen registriert wurden, hat sich das Arbeitskampfgeschehen damit leicht erh&ouml;ht. Auf l&auml;ngere Sicht bewegt sich das Arbeitskampfaufkommen 2022 eher auf einem mittleren Niveau. Das zeigt die neue Studie zur Arbeitskampfbilanz 2022, die das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung heute vorlegt. &bdquo;Streiks sind in Deutschland nicht nur ein demokratisches Grundrecht der Besch&auml;ftigten, sondern auch ein normales Instrument der Konfliktregulierung, ohne das die Tarifautonomie nicht funktionieren w&uuml;rde&ldquo;, sagt Prof. Dr. Thorsten Schulten, Leiter des WSI-Tarifarchivs und Co-Autor der Studie. Im internationalen Vergleich liegt die Bundesrepublik beim Arbeitskampfvolumen im unteren Mittelfeld.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-streiks-als-normales-instrument-der-konfliktregulierung-49030.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Keine &raquo;Schonzeit&laquo; f&uuml;r den Pr&auml;sidenten<\/strong><br>\n&raquo;Topfschlagen&laquo; quer durch Frankreich. Emmanuel Macron &uuml;bt sich in &raquo;Selbstkritik&laquo; und r&auml;umt &raquo;Fehler&laquo; ein.<br>\nWelche Region Frankreichs Emmanuel Macron in diesen Tagen auch besucht, &uuml;berall wird er mit dem L&auml;rm geschlagener T&ouml;pfe oder Pfannen und mit Sprechch&ouml;ren empfangen. Auf den Tag ein Jahr nach seiner Wiederwahl zum Pr&auml;sidenten ist die Zustimmung f&uuml;r ihn und seine Politik in Umfragen auf einem neuen Tiefstpunkt angekommen. Vor allem da&szlig; er die &raquo;Rentenreform&laquo; ungeachtet der Proteste einer geeinten Gewerkschaftsfront und der Millionen Demonstranten, die bei einem Dutzend Streik- und Aktionstagen auf die Stra&szlig;e gegangen sind oder gestreikt haben, wird ihm schwer angekreidet. Kommentatoren fragen sich, was der Pr&auml;sident bei einer solch tiefen Krise zwischen ihm und dem Volk in den restlichen vier Jahren seiner Amtszeit noch Positives zustande bringen will. (&hellip;) Nun kehrt Macron wieder zu seiner Taktik zur&uuml;ck, die ihn schon 2018\/19 die massiven Proteste der &raquo;Gelben Westen&laquo; &uuml;berstehen lie&szlig; und reist durchs Land, um &raquo;den Puls des Volkes zu f&uuml;hlen&laquo; und in Diskussionen f&uuml;r seine Vorhaben zu werben. Er sucht den unmittelbaren Kontakt mit den Leuten vor Ort, besucht in den verschiedenen Landesteilen D&ouml;rfer und St&auml;dte oder Betriebe, aber auch Schulen und Universit&auml;ten, wo die Kritik besonders virulent ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1495896152442\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Jemen: Zwischen Hoffnung und Leid<\/strong><br>\nIn der arabischen Welt ist das diesj&auml;hrige Eid al-Fitr-Fest von Leid und Hoffnung gleicherma&szlig;en gepr&auml;gt. Hoffnung gibt es aufgrund der aktuellen Entspannungspolitik der Regionalm&auml;chte Iran und Saudi-Arabien, die ihre langj&auml;hrigen Interessenskonflikte beilegen und aufeinander zugehen. Doch Leid gibt es in den Kriegs- und Krisengebieten im Jemen, Syrien, im Libanon und in den besetzten pal&auml;stinensischen Gebieten noch immer im &Uuml;berma&szlig;.<br>\nEine furchtbare Trag&ouml;die traf die Menschen in Sanaa, der Hauptstadt des Jemen, die von der Houthi-Bewegung (Ansar Allah) kontrolliert wird. Dutzende Menschen starben am vergangenen Mittwochabend (19.04.2023) im Stadtteil Bab al-Jemen in Sanaa. Ort der Trag&ouml;die war eine Schule, wo lokale Gesch&auml;ftsleute angek&uuml;ndigt hatten, vor dem Eid-Fest an die Menschen jeweils 5000 Jemenitische Rial zu verteilen, umgerechnet etwa 20 US-Dollar oder 18 Euro (wobei f&uuml;r diese 18 Euros vor Ort mehr eingekauft werden kann als f&uuml;r 18 Euros in Europa, Anm. der Red.). Der Ansturm war so gro&szlig;, dass die Menschen, darunter auch viele Kinder, in dem Gedr&auml;nge hinfielen und von der Menschenmasse geradezu zertreten wurden.<br>\nNach Angaben der Gesundheitsbeh&ouml;rden in Sanaa wurden 85 Menschen get&ouml;tet und 322 verletzt. Das Innenministerium teilte mit, zwei der Organisatoren seien festgenommen worden, um das Geschehen zu untersuchen. [&hellip;]<br>\nMit dem iranisch-saudischen Tauwetter ist ein Ende des Krieges n&auml;her ger&uuml;ckt. Die Trag&ouml;die vor dem Fest Eid al-Fitr in Sanaa aber zeigt, wie verwundbar die Menschen im &bdquo;Armenhaus der arabischen Welt&ldquo; weiterhin sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/jemen-zwischen-hoffnung-und-leid\/\">Karin Leukefeld auf Global Bridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Politische Corona-Aufarbeitung: Einpeitscher Dahmen f&uuml;rchtet den &ldquo;Kampf um Deutungshoheiten&rdquo;<\/strong><br>\nZwei wesentliche politische Protagonisten dieser bizarren drei langen Jahre waren die sogenannten gesundheitspolitischen Sprecher bzw. Experten ihrer Parteien. Karl Lauterbach von der SPD, seit Dezember 2021 Bundesgesundheitsminister, und Janosch Dahmen von B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen. Letztgenannter bekommt nun die ber&uuml;hmten nassen F&uuml;&szlig;e. Aufarbeitung, warum? War da was? Eine dementsprechende Enquete-Kommission &ldquo;sei mit hohem Aufwand, B&uuml;rokratie und Kosten verbunden&rdquo;, so Dahmen gegen&uuml;ber der Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung (NOZ) (Bezahlschranke).<br>\nAch, auf einmal sind diese drei Punkte Sorgenpunkte? &ldquo;Nach einer Aufstellung des Bundesfinanzministeriums hat der Bund f&uuml;r die Corona-Krise die exorbitante Summe von 440 Milliarden Euro ausgegeben. Pro Kopf entspricht das einer Summe von etwa 5.000 Euro&rdquo;, lautet der Eingangstext eines Artikels auf RT DE in diesen Tagen. Dahmen legt noch eine anma&szlig;ende Schippe Unglaubw&uuml;rdigkeit obendrauf. Er bef&uuml;rchtet allen Ernstes:<br>\n&ldquo;Es besteht die Gefahr, dass es am Ende eher ein Kampf um Deutungshoheiten und nachtr&auml;gliche Schuldzuweisungen wird und damit weiteres Vertrauen der Bev&ouml;lkerung verloren geht.&rdquo;<br>\nDer NOZ-Artikel tr&auml;gt den unfassbaren Titel: &ldquo;Nach Ende der Ma&szlig;nahmen: Keine Aufarbeitung der Corona-Pandemie &ndash; aus Furcht vor Populisten&rdquo;. Etwa Furcht vor diesen b&ouml;sen Rechten, Verschw&ouml;rungserz&auml;hlern und Populisten, die drei Jahre lang beharrlich versucht haben, die alten und jungen Menschen in diesem Land vor einer verantwortungslosen, gef&auml;hrlichen und mittlerweile nachweislich gesundheitssch&auml;digenden bis hin t&ouml;dlichen Politik zu sch&uuml;tzen? Angst vor diesen &ldquo;Corona-Leugnern&rdquo; und St&ouml;rern, die vor den unbekannten Folgen eines halbherzig getesteten und neuartigen mRNA-Wirkstoffs mit Nachdruck und Sorge warnten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/168561-politische-corona-aufarbeitung-einpeitscher-dahmen\/\">Bernhard Loyen in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Gender-Bl&ouml;dsinn im ZDF: &bdquo;Fritz, bist du ein Junge oder ein M&auml;dchen?&ldquo;<\/strong><br>\nWelche Probleme wir mit dem Thema Geschlecht und Identit&auml;t haben, zeigt eine recht einseitige ZDF-Reportage. Wird unser Geld hier richtig ausgegeben? Ein Kommentar.<br>\nIch wurde mit einem Penis geboren, aber hei&szlig;t das auch, dass ich ein Mann bin?&ldquo; &ndash; Ja!, h&auml;tte man noch bis vor ein paar Jahren gesagt. Die aktuelle &bdquo;Reportagedoku&ldquo; des ZDF stellt das aber infrage und wirbelt damit ganz sch&ouml;n Staub auf. Sch&ouml;n, dass unsere Rundfunkgeb&uuml;hren immerhin f&uuml;r aktuelle Themen ausgegeben werden und nicht nur f&uuml;rs &bdquo;Traumschiff&ldquo;.<br>\nIch bin eigentlich ein toleranter Mensch, aber seitdem die Verwirrung um das Geschlecht &ndash; ob Frau, Mann oder nicht-bin&auml;r &ndash; in unserer Gesellschaft heftig debattiert wird, st&ouml;&szlig;t meine Toleranz an ihre Grenzen. Die doch sehr einseitige Reportage von &bdquo;Terra Xplore&ldquo; geht f&uuml;r meinen Geschmack zu weit.<br>\n&bdquo;Fritz, bist du ein Junge oder ein M&auml;dchen&ldquo;, fragt der Psychologe Leon Windscheid ein Kind, das wohl nach Namen als nach seinem Aussehen recht eindeutig ein Junge ist.<br>\nDieser antwortet prompt: &bdquo;Ein Junge.&ldquo; Aber Windscheid fragt hartn&auml;ckig: &bdquo;Bist du dir sicher?&ldquo; Ohne die Antwort abzuwarten, wird eine Szene eingespielt. Das Kind wird in der Sendung kein weiteres Mal vorkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/geschlecht-und-sprache-kommentar-meinung-gender-bloedsinn-im-zdf-fritz-bist-du-ein-junge-oder-ein-maedchen-li.342050\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Freispruch f&uuml;r Heinrich B&uuml;cker!<\/strong><br>\nAllerdings lie&szlig; das Gericht keinen Zweifel an seiner Ablehnung von B&uuml;ckers politischer Haltung. Der Freispruch erfolgte nach den Ausf&uuml;hrungen der Richterin nur, weil die Rede am Ehrenmal ausschlie&szlig;lich vor den &bdquo;Fans von Heinrich B&uuml;cker&ldquo; gehalten worden sei &ndash; eine Entpolitisierung und Beleidigung der zum Gedenken versammelten Menschen im Treptower Park. Bem&uuml;ht, hier keinen Pr&auml;zedenzfall zu schaffen, wurde noch einmal betont, dass die von B&uuml;cker get&auml;tigten Aussagen falsch seien und Russland einen &bdquo;v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg&ldquo; f&uuml;hre. Das Potential der Rede &bdquo;das psychische Klima der Bev&ouml;lkerung aufzuhetzen&ldquo; war nach Sicht der Richterin nur aufgrund des begrenzten Kreises der Zuh&ouml;rerinnen und Zuh&ouml;rer nicht gegeben. Somit hinterl&auml;sst das Urteil einen faden Beigeschmack.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/freispruch-fuer-heinrich-buecker-4779603\/\">unsere zeit<\/a>\n<p>dazu: <strong>Skandal-Urteil in Berlin: Amtsgericht verurteilt Friedensaktivisten wegen Rede &bdquo;Nie wieder Krieg gegen Russland&ldquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92952\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die neue Lust am Petzen<\/strong><br>\nUngef&auml;hr seit Beginn der Fl&uuml;chtlingskrise im Jahr 2015 werden, vornehmlich aus dem &bdquo;linksliberalen&ldquo; Milieu, die Stimmen lauter, die eine Spaltung der Gesellschaft nicht mehr f&uuml;rchten, sondern sie offensiv bewerben. Damals galt es als chic, s&auml;mtliche Kritiker der Einwanderungspolitik mit AfD-W&auml;hlern und Pegida-Anh&auml;ngern, den sogenannten &bdquo;Wutb&uuml;rgern&ldquo;, in einen Topf zu werfen und zu geborenen Nazis zu erkl&auml;ren, mit denen es sich nicht zu diskutieren lohne. Denn die Merkel-Regierung hatte ja die &bdquo;Willkommenskultur&ldquo; ausgerufen und dekretiert: &bdquo;Wir schaffen das.&ldquo;<br>\nKetzerische Einw&auml;nde oder W-Fragen wie &bdquo;Wer schafft was, wann, wo, wie und warum eigentlich?&ldquo; hatten folglich zu unterbleiben. Dann kam Corona und mit den &bdquo;Querdenkern&ldquo; wurde ein neuer innerer Feind ausgemacht. Nicht nur, aber vor allem in den linksliberalen Presseorganen Zeit, Spiegel und taz wurde im Zuge der Impfpflicht-Debatte die (weitere) Spaltung der Gesellschaft bef&uuml;rwortet, da es doch &ndash; angeblich &ndash; darum ging, Leben zu retten. Die ZDF-Kabarettistin Sarah Bosetti fand besonders drastische Worte: Wenn Ungeimpfte aus der Gesellschaft ausgeschlossen w&uuml;rden, sei das nicht weiter schlimm, denn sie seien so &uuml;berfl&uuml;ssig wie ein Blinddarm. Die Gesellschaft &bdquo;w&uuml;rde ja nicht in der Mitte auseinanderbrechen, sondern ziemlich weit rechts unten&ldquo;.<br>\nDie Wiederkehr der Blockwarte<br>\nIn der Corona-Zeit krochen auch die Blockwarte wieder aus ihren L&ouml;chern. Denunziation war wieder en vogue.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/gesellschaft\/die-neue-lust-am-petzen\/\">Overton Magazin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-96912","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96912","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=96912"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96912\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":96914,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96912\/revisions\/96914"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=96912"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=96912"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=96912"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}