{"id":96980,"date":"2023-04-30T09:00:58","date_gmt":"2023-04-30T07:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96980"},"modified":"2023-04-30T19:14:39","modified_gmt":"2023-04-30T17:14:39","slug":"hinweise-der-woche-305","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96980","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &bdquo;weiterlesen&ldquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96980#h01\">&laquo;Die USA f&uuml;hren Krieg gegen Deutschland&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96980#h02\">Ukraine: Das Drehen an der Eskalationsspirale geht weiter <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96980#h03\">Ukraine-Krieg: Warum geht dem Pentagon eigentlich die Munition aus?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96980#h04\">Deutsche Medien und die Welt: 85 Prozent kommen kaum vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96980#h05\">CO2-Zertifikate verteuern auch Strom &ndash; nicht nur &Ouml;l und Gas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96980#h06\">Wie geschieht wirtschaftliche Entwicklung mit Direktinvestitionen &ndash; oder: Wie vollzieht sich Wissenschaft?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96980#h07\">Der tiefere Grund aller Finanzkrisen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96980#h08\">Profiteure des Hungers, Gro&szlig;mutterm&ouml;rder und vorgespielte Moral<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96980#h09\">Donnerschlag in Salzburg: Kommunisten &uuml;berholen die Gr&uuml;nen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96980#h10\">Patrik Baab gewinnt gegen Universit&auml;t Kiel<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&laquo;Die USA f&uuml;hren Krieg gegen Deutschland&raquo;<\/strong><br>\n&laquo;Russland hat im Gegensatz zu den USA Deutschland nicht in dieser Art geschadet&raquo;<br>\nInterview mit Florian Pfaff*, Major a.&thinsp;D. der Deutschen Bundeswehr<br>\nZeitgeschehen im Fokus Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine liest man in unseren Medien S&auml;tze wie &laquo;Selenskij k&auml;mpft f&uuml;r unsere Werte&raquo;, &laquo;Selenskij verteidigt unsere Freiheit&raquo; und &Auml;hnliches. Teilen Sie diese Auffassung?<br>\nMajor a.&thinsp;D. Florian Pfaff Wenn ich jetzt geh&auml;ssig sein m&ouml;chte, dann w&uuml;rde ich sagen, er verteidigt exakt unsere Werte und unsere Freiheit. Denn die Werte des Westens bestehen darin, dass man Hegemonie betreibt, andere L&auml;nder bevormundet und heuchelt, das gar nicht zu tun. Selenskij hat die russische Bev&ouml;lkerung in der Ukraine keineswegs befreit, sondern er und die Regierung haben sie unterdr&uuml;ckt und ihre Sprache und Kultur verboten. Das nennt man im Westen &laquo;die grosse Befreiung&raquo; &ndash; wie zum Beispiel im Irak, als die USA Bagdad &laquo;befreit&raquo; haben.<br>\nDie Gesetze, die Selenskij verabschiedet hat, diskriminieren die russischsprachige Bev&ouml;lkerung massiv. Wurde das irgendwo in den Medien thematisiert?<br>\nWas unsere grossen Medien betrifft, ist mir in der letzten Zeit nichts bekannt, dass dort die ukrainischen Massnahmen kritisiert worden w&auml;ren. Vor einigen Jahren hat man das noch getan. Man berichtete dar&uuml;ber im Fernsehen, wo Neo-Nazis in der Ukraine gezeigt wurden, die man als Nazis bezeichnet hat, mit Hakenkreuzen, mit Runen, mit Waffen-SS-Symbolen und &Auml;hnlichem. Das wird heute nicht mehr thematisiert, obwohl das Problem bis heute besteht.<br>\nIch kann mir das nur damit erkl&auml;ren, dass der Druck der USA, die Nato auszudehnen und Deutschland zu schaden, so gross ist, dass sich das nur so durchsetzen l&auml;sst, wie man auch innerhalb der Nato die Bundeswehr zu V&ouml;lkerrechtsbr&uuml;chen veranlasst hat, z.&thinsp;B. 1999 gegen Jugoslawien oder 2003 gegen den Irak. Der Druck der USA scheint so gross, dass die Menschen einknicken. Im Jahr 2003 habe ich den Druck selbst erlebt, als mir befohlen wurde, die Gesetze zu missachten und meinen Diensteid zu brechen. Das war in der Bundeswehr ein offenes Miss&shy;achten des Gesetzes und anschliessend auch noch der Justiz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-6-7-vom-25-april-2023.html#article_1510\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&laquo;Die unipolare Weltordnung, von den USA dominiert, k&ouml;nnte durch eine multipolare Welt abgel&ouml;st werden&raquo;<\/strong><br>\nZeitgeschehen im Fokus Als ehemaliger Generalinspekteur der Bundeswehr und Vorsitzender des Nato-Milit&auml;rausschusses m&uuml;ssen sich Ihnen doch die Nackenhaare str&auml;uben, wenn Sie Macrons Idee von der &laquo;strategischen Autonomie&raquo; Europas h&ouml;ren.<br>\nGeneral a.&thinsp;D. Harald Kujat Nein, das ist eine &uuml;berzeugende Schlussfolgerung aus der gegenw&auml;rtigen geopolitischen Lage. Ich spreche zwar nicht von &laquo;strategischer Autonomie&raquo;, sondern von der &laquo;Selbstbehauptung Europas&raquo;. Das bedeutet jedoch mit anderen Worten, was Pr&auml;sident Macron meint: Die F&auml;higkeit Europas, sich in der neuen Weltordnung der rivalisierenden grossen M&auml;chte, gegen&uuml;ber China, Russland und den Vereinigten Staaten aus eigener Kraft zu behaupten.<br>\nEuropa ist in der geopolitischen Machtarithmetik der rivalisierenden grossen M&auml;chte immer weiter ins Hintertreffen geraten. Der Ukrainekrieg f&uuml;hrt uns t&auml;glich vor Augen, dass die europ&auml;ische Politik weder bereit noch in der Lage ist, europ&auml;ische Interessen durchzusetzen.  Das zeigen auch die gereizten Reaktionen deutscher Provinzpolitiker, die Macron aus Mangel an geopolitischer Urteilsf&auml;higkeit vorwerfen, Europa zu spalten oder die Bedeutung des B&uuml;ndnisses mit den Vereinigten Staaten f&uuml;r die europ&auml;ische Sicherheit zu untersch&auml;tzen.<br>\nDie Nordatlantische Allianz ist ein B&uuml;ndnis kollektiver, gegenseitiger Sicherheit auf der Grundlage eines gemeinsamen sicherheitspolitischen Konzepts. Die Vereinigten Staaten leisten ihren Beitrag f&uuml;r die Sicherheit Europas allerdings nicht aus humanit&auml;ren Gr&uuml;nden, sondern weil es in ihrem nationalen sicherheitspolitischen Interesse ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-6-7-vom-25-april-2023.html#article_1509\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine: Das Drehen an der Eskalationsspirale geht weiter<\/strong><br>\nDie Risiken steigen, jetzt auch noch im Umgang mit China<br>\nAm 5. Dezember 2022 berichtete das Wall Street Journal, die USA h&auml;tten die an die Ukraine gelieferten Himars manipuliert, um deren Reichweite zu verringern. Russisches Territorium sollte nicht erreichbar sein. Zur Begr&uuml;ndung hie&szlig; es, das sei eine notwendige Ma&szlig;nahme, um eine Kriegsausweitung zu verhindern.<br>\nDas ganze Jahr 2022 war davon gepr&auml;gt, dass die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine auf keinen Fall dazu f&uuml;hren sollte, dass aus dem Stellvertreterkrieg eine direkte milit&auml;rische Konfrontation mit Russland wird.<br>\nDiejenigen, die dieses Mantra wie eine Standarte hochhielten, erz&auml;hlten allerdings auch, dass die Ukraine den Krieg gewinnt. Sie versicherten, dass die NATO der Ukraine &bdquo;nur&ldquo; mit Aufkl&auml;rung half und wiesen die Idee, mit Soldaten in die Kampfhandlungen einzugreifen, weit von sich. Falls sich westliche Milit&auml;rs in die Ukraine verirrten, dann allenfalls als S&ouml;ldner oder Freiwillige.<br>\nNun aber ist die Katze aus dem Sack: Die Ukraine ist nicht auf dem Siegespfad, sondern auf der Verliererstra&szlig;e, und das Oberkommando der US-Armee wei&szlig; das. Denn das war der Adressat der geheimen Dokumente, die pl&ouml;tzlich in die &Ouml;ffentlichkeit gelangten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/ukraine-das-drehen-an-der-eskalationsspirale\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Warum geht dem Pentagon eigentlich die Munition aus?<\/strong><br>\nUkrainische Soldaten haben kaum noch was zum Schie&szlig;en. Wie kann das sein, wo doch USA und Nato-Staaten der Ukraine fast jeden Wunsch erf&uuml;llen? &Uuml;ber Lieferengp&auml;sse im milit&auml;risch-industriellen Komplex und was dahintersteckt. (&hellip;)<br>\nDie erstaunliche Antwort darauf ist, dass vor allem die USA, aber auch andere Nato-Staaten, offensichtlich nicht f&auml;hig sind, die ben&ouml;tigte Munition bereitzustellen. Das sagt Mike Lofgren, der lange als Abgeordneten-Assistent f&uuml;r die Republikaner im US-Kongress t&auml;tig war und in B&uuml;chern seit einiger Zeit den politischen Kurs beider Parteien scharf kritisiert.<br>\nSo w&uuml;rden sich in den USA die Lagervorr&auml;te schnell leeren. Denn sie seien nicht gut best&uuml;ckt, und es gebe keinen Nachschub.<br>\nSeit Kriegsbeginn haben die USA 1,5 Millionen Artilleriegranaten (155-mm) an die Ukraine geliefert. Das ist eigentlich ein sehr einfaches Geschoss &ndash; eine Granate, die es schon seit dem Ersten Weltkrieg gibt.<br>\nTrotzdem sorgt man sich im US-Milit&auml;r seit Monaten, dass die Munitionsvorr&auml;te zur Neige gehen. Denn die j&auml;hrliche US-Produktion von 155-mm-Munition betr&auml;gt weniger als ein Zehntel der an die Ukraine gelieferten Menge.<br>\nSelbst bei einer Produktionssteigerung w&uuml;rde es f&uuml;nf Jahre dauern, bis die Vorr&auml;te wieder aufgef&uuml;llt w&auml;ren, da die Vorlaufzeit f&uuml;r den Aufbau neuer Produktionskapazit&auml;ten in einem Land mit einer zerst&ouml;rten industriellen Basis &ndash; die Geschosse werden in einer hundert Jahre alten Fabrik hergestellt &ndash; zu lang sei.<br>\nDas Gleiche gilt f&uuml;r andere Munitionstypen. F&uuml;r die Panzerabwehrrakete Javelin dauert es 5,5 bis acht Jahre zur Auff&uuml;llung der Best&auml;nde, bei der Lenkrakete Himars 2,5 bis drei Jahre und hinsichtlich der Flugabwehrrakete Stinger werden sogar 6,5 bis unglaubliche 18 Jahre ben&ouml;tigt. Lofgrens Fazit:<br>\nTrotz des vielen Gelds, das dem Pentagon zur Verf&uuml;gung gestellt wird, ist das Verteidigungsministerium nicht in der Lage, einer dritten Partei Waffen f&uuml;r einen konventionellen Landkrieg mittlerer Gr&ouml;&szlig;e und Intensit&auml;t l&auml;nger als ein Jahr zu liefern, ohne seine Munitionsvorr&auml;te zu ersch&ouml;pfen.<br>\nMan bedenke: Die USA haben ein j&auml;hrliches, st&auml;ndig wachsendes Milit&auml;rbudget von aktuell rund 850 Milliarden Dollar. W&auml;hrend aber Russland durchschnittlich pro Tag 20.000 Geschosse gegen die Ukraine abfeuere, k&ouml;nne die ukrainische Armee mit nur einem Drittel dieser Menge antworten. Das liege, so Lofgren, daran, dass die Lieferung vonseiten der USA rationiert werden m&uuml;sse, da man nicht in der Lage sei, mehr Munition zu produzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Ukraine-Krieg-Warum-geht-dem-Pentagon-eigentlich-die-Munition-aus-8974608.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Schluss mit roten Linien: Melnyk fordert Verzehnfachung der Milit&auml;rhilfen<\/strong><br>\nUm sich gegen die russische Invasion zu verteidigen, ben&ouml;tigt die Ukraine Waffen und Munition. Vizeau&szlig;enminister Melnyk fordert vom Westen mehr Engagement bei dem Thema. Denn die derzeitigen Lieferungen w&uuml;rden nicht ausreichen, mahnt der fr&uuml;here Botschafter.<br>\nDer ukrainische Vizeau&szlig;enminister Andrij Melnyk hat eine Verzehnfachung der westlichen Milit&auml;rhilfe gegen den russischen Angriffskrieg gefordert. &ldquo;Wir sind unseren Verb&uuml;ndeten dankbar f&uuml;r ihre milit&auml;rische Hilfe. Aber das ist nicht genug&rdquo;, schrieb der fr&uuml;here ukrainische Botschafter in Deutschland am Abend auf Twitter. &ldquo;Die Ukraine braucht zehn Mal mehr, um die russische Aggression dieses Jahr zu beenden.&rdquo; Bisher h&auml;tten alle Verb&uuml;ndeten zusammen 55 Milliarden US-Dollar, rund 50 Milliarden Euro, bereitgestellt. Es brauche aber das Zehnfache, betonte der Diplomat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Melnyk-fordert-Verzehnfachung-der-Militaerhilfen-article24072429.html\">n-tv<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>R&uuml;stungstreiber Europa (II)<\/strong><br>\nDie Staaten Europas haben ihre Milit&auml;rausgaben im vergangenen Jahr st&auml;rker gesteigert als jeder andere Kontinent. Damit waren sie treibende Kraft beim Anstieg der Aufwendungen f&uuml;r die Streitkr&auml;fte weltweit auf rund 2,2 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung: 2,24 Billionen US-Dollar. Der Anstieg in Europa erreichte gut 13 Prozent (inflationsbereinigt), w&auml;hrend etwa Afrika, Lateinamerika und S&uuml;dostasien R&uuml;ckg&auml;nge bei ihren Milit&auml;rausgaben verzeichneten. Das geht aus einer gestern publizierten Studie des Stockholmer Forschungsinstituts SIPRI hervor. Das Papier belegt zudem, dass der Anstieg zwar durch den Ukraine-Krieg beschleunigt, aber nicht durch ihn verursacht wurde; vielmehr vollzieht er sich bereits seit geraumer Zeit und l&auml;sst sich mit den eskalierenden Machtk&auml;mpfen des Westens gegen Russland und gegen China in Verbindung bringen. Dabei best&auml;tigt die aktuelle Studie eine fr&uuml;here, die SIPRI schon im M&auml;rz ver&ouml;ffentlicht hat; diese zeigt, dass einem starken R&uuml;ckgang der Gro&szlig;waffenimporte etwa in Afrika oder S&uuml;damerika ein massiver Anstieg in Europa gegen&uuml;berstand. Die Ukraine fordert noch mehr und dringt auf Waffenlieferungen im Wert von einer halben Billion Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9221\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutsche Medien und die Welt: 85 Prozent kommen kaum vor<\/strong><br>\nDie &uuml;bergro&szlig;e Anzahl der Menschen leben im Globalen S&uuml;den. Trotzdem spielt dieser Raum in Medien oft kaum eine Rolle. Eine Studie legt Missst&auml;nde auf und liefert Fakten zu Leitmedien.<br>\nNachrichten aus den L&auml;ndern des Globalen S&uuml;dens fristen eine Randexistenz in der Berichterstattung der meisten sogenannten Leitmedien. Zu diesem Ergebnis gelangt die Langzeitstudie &ldquo;Vergessene Welten und blinde Flecken&rdquo;, die ca. 5.500 Sendungen der Tagesschau aus den Jahren 2007 bis 2021 sowie andere in- und ausl&auml;ndische Medien ausgewertet hat.<br>\nDie Erkenntnisse sind ern&uuml;chternd: Der gr&ouml;&szlig;te Teil des Globalen S&uuml;dens spielt in der Berichterstattung fast gar keine Rolle. Im Jahr 2021 entfielen zum Beispiel lediglich etwa elf Prozent der Gesamtsendezeit der Tagesschau auf Berichte &uuml;ber die L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens, obwohl dort rund 85 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung lebt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Deutsche-Medien-und-die-Welt-85-Prozent-kommen-kaum-vor-8976153.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>CO2-Zertifikate verteuern auch Strom &ndash; nicht nur &Ouml;l und Gas<\/strong><br>\nIn ganz Europa ist rund ein Viertel des klimasch&auml;dlichen CO2-Aussto&szlig;es, der vor allem bei der Verbrennung anf&auml;llt, auf Kohle- und Gaskraftwerke zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Neben Polen und Tschechien setzt vor allem Deutschland nach dem Atomausstieg zumindest vor&uuml;bergehend auf Strom aus Kohle und Gas.  Aufs Jahr gesehen wird zurzeit nur etwa die H&auml;lfte des Stroms in Deutschland mit emissionsfreien Erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne produziert, f&uuml;r die keine teuren CO2-Zertifikate gebraucht werden. Doch gerade in der Heizperiode im Winter, wenn die W&auml;rmepumpen laufen und auch sonst mehr Strom verbraucht wird, f&auml;llt die Photovoltaik mit ihrem Sonnenstrom weitgehend aus. Der Anteil von Kohle und Gas steigt dann deutlich und damit auch die ben&ouml;tigten Emissionszertifikate. Der CO2-Anteil bei der deutschen Stromproduktion ist im Schnitt etwa doppelt so hoch wie bei der Verbrennung von Erdgas. Auch wenn W&auml;rmepumpen effizienter sind als Gasheizungen beim Verbrauch, werden auch f&uuml;r sie in den n&auml;chsten Jahren &auml;hnlich viele Zertifikate gebraucht &ndash; wegen des hohen Anteils fossiler Energie bei der Stromerzeugung. Verbessern kann sich diese Situation f&uuml;r die Besitzer von W&auml;rmepumpen nur dann, wenn der Ausbau der erneuerbaren Energien aus Wind, Sonne oder Biomasse schneller steigt als der Stromverbrauch. Aktuell l&auml;sst sich der zunehmende Verbrauch mit W&auml;rmepumpen und E-Autos kurzfristig nur mit mehr fossilen Energietr&auml;gern auffangen. Mehr als ein Dutzend neuer Gaskraftwerke wurden daf&uuml;r bundesweit genehmigt. Einige alte Kohlekraftwerke lassen sich schnell wieder in Betrieb nehmen. Diese haben den gro&szlig;en Vorteil, dass sie rund um die Uhr laufen, auch in der Nacht, wenn kein Solarstrom anf&auml;llt, und damit &auml;hnlich wie die fr&uuml;heren Atomkraftwerke &ldquo;grundlastf&auml;hig&rdquo; sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/wirtschaft\/co2-zertifikate-verteuern-auch-strom-nicht-nur-oel-and-gas,Tc3JSi9%20\">BR24<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S.:<\/strong> &Uuml;ber ein Dutzend neuer Gaskraftwerke wurde genehmigt, um den steigenden Stromverbrauch durch W&auml;rmepumpen und Elektroautos ausgleichen zu k&ouml;nnen. Kann man sich nicht ausdenken.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wie geschieht wirtschaftliche Entwicklung mit Direktinvestitionen &ndash; oder: Wie vollzieht sich Wissenschaft?<\/strong><br>\nPatrick Kaczmarczyk und ich haben in einem internationalen wissenschaftlichen Journal (Global Policy) einen Artikel zur Bedeutung von Direktinvestitionen ver&ouml;ffentlicht, den man hier finden und nachlesen kann (auf Englisch). Interessant dabei ist einerseits die Tatsache, dass die Ver&ouml;ffentlichung dieses Artikels von mehreren Journals glatt abgelehnt wurde. Noch interessanter aber sind die Begr&uuml;ndungen, mit denen ganz verschiedene Referees (so nennt man die Experten, die f&uuml;r wissenschaftliche Journals neu eingereichte Artikel begutachten) ein solches Papier ablehnen.<br>\nDas Papier sagt in seiner jetzigen Form (und sagte es noch deutlicher in fr&uuml;heren Fassungen, die von den verschiedenen Referees abgelehnt wurden), dass die Theorie der komparativen Kostenvorteile, auf die sich die gesamte Handelstheorie seit 200 Jahren in entscheidender Weise st&uuml;tzt, nicht zu halten ist. Sp&auml;testens mit der massiven Ausweitung westlicher Direktinvestitionen in China h&auml;tte man erkennen m&uuml;ssen, dass es nicht komparative Kostenvorteile sind, auf die sich Entwicklungsl&auml;nder st&uuml;tzen k&ouml;nnen und m&uuml;ssen, sondern absolute Kostenvorteile, also absolut niedrigere Kosten bei der Produktion von weltmarktg&auml;ngigen G&uuml;tern.<br>\nSolche absoluten Vorteile erzielen Produzenten (westliche oder heimische) in Entwicklungsl&auml;ndern immer genau dadurch, dass sie produktivere westliche Technologie direkt (physisch) importieren (in die Niedriglohnl&auml;nder bringen) und diese moderne Technik mit den niedrigen L&ouml;hnen in den Entwicklungsl&auml;ndern kombinieren. Dass das tats&auml;chlich in gro&szlig;em Stil geschieht, kann man nicht bestreiten und wird auch nicht bestritten. Der Rest des Arguments ist reine Logik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/04\/24\/wie-geschieht-wirtschaftliche-entwicklung-mit-direktinvestitionen-oder-wie-vollzieht-sich-wissenschaft\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der tiefere Grund aller Finanzkrisen<\/strong><br>\nDie chronische Ungleichheit macht, dass wir immer mehr Ressourcen im Kampf um &ndash; letztlich fiktive &ndash; Finanzverm&ouml;gen verschleudern.<br>\nDas ganze Realkapital der Schweiz &ndash; H&auml;user, Fabriken, Stra&szlig;en, Maschinen &ndash; hat einen Wert von rund 1800 Milliarden Franken. Soviel w&uuml;rde es kosten, alles zu Marktpreisen neu herzustellen. W&auml;re dieser Kapitalstock mit Aktien und Obligationen mit Bankkrediten, Anleihen und Aktien finanziert worden, h&auml;tten wir entsprechende Finanzverm&ouml;gen von ebenfalls 1800 Milliarden.<br>\nIn Wirklichkeit sind aber allein die Verm&ouml;gen der Schweizer Haushalte mit 5400 Milliarden etwa dreimal so gro&szlig; oder machen rund das Siebenfache des j&auml;hrlichen Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus. Und diese Diskrepanz wird immer gr&ouml;&szlig;er: In den letzten zehn Jahren ist das BIP um j&auml;hrlich rund neun Milliarden gewachsen, die Finanzverm&ouml;gen um 170 Milliarden Franken &ndash; pro Jahr.<br>\nWeltweit bietet sich ein &auml;hnliches Bild: Laut der Firma McKinsey hat sich das globale Finanzverm&ouml;gen seit dem Jahr 2000 verdreifacht und bel&auml;uft sich aktuell auf 1540 Billionen Dollar &ndash; rund das 14-fache des globalen BIP von 112 Billionen.<br>\nAnders als McKinsey sagt, bedeutet das aber nicht, dass die Schweiz oder die Welt immer reicher &ndash; &bdquo;wealthier&ldquo; &ndash; wird. Im Gegenteil: Das hei&szlig;t, dass wir einen immer gr&ouml;&szlig;eren Teil unserer Produktionskraft darauf verschwenden, um diese 1.540.000 Milliarden zu verwalten, damit zu spekulieren und sie umzuschichten. Sinnbild daf&uuml;r sind die riesigen &bdquo;Trading-Floors&ldquo;, in denen Hunderte von H&auml;ndlern damit besch&auml;ftigt sind, Wertschriften weltweit zu verschieben. F&uuml;r sie g&auml;be es n&uuml;tzlichere Besch&auml;ftigungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/14-2023\/der-tiefere-grund-aller-finanzkrisen\/\">Werner Vontobel auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Profiteure des Hungers, Gro&szlig;mutterm&ouml;rder und vorgespielte Moral<\/strong><br>\nHeute ist ein F&uuml;nftel (278 Millionen) der afrikanischen Bev&ouml;lkerung unterern&auml;hrt, und 55 Millionen Kinder unter f&uuml;nf Jahren auf dem Kontinent sind aufgrund von schwerer Unterern&auml;hrung in ihrer Entwicklung beeintr&auml;chtigt.<br>\nIm Jahr 2021 ergab eine Oxfam-&Uuml;berpr&uuml;fung der COVID-19-Kredite des IWF, dass 33 afrikanische L&auml;nder zu einer Sparpolitik ermutigt wurden. Oxfam und Development Finance International deckten au&szlig;erdem auf, dass 43 der 55 Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union in den n&auml;chsten Jahren mit K&uuml;rzungen der &ouml;ffentlichen Ausgaben in H&ouml;he von 183 Milliarden Dollar rechnen m&uuml;ssen.<br>\nInfolgedessen haben fast drei Viertel der afrikanischen Regierungen ihre Agrarhaushalte seit 2019 gek&uuml;rzt, und mehr als 20 Millionen Menschen sind von schwerem Hunger bedroht. Dar&uuml;ber hinaus m&uuml;ssen die &auml;rmsten L&auml;nder der Welt bis 2022 Schulden in H&ouml;he von 43 Milliarden Dollar zur&uuml;ckzahlen, mit denen sie sonst die Kosten f&uuml;r ihre Nahrungsmittelimporte decken k&ouml;nnten.<br>\nLetztes Jahr stellte die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin von Oxfam International, Gabriela Bucher, fest, es bestehe die erschreckende Aussicht, dass allein im Jahr 2022 mehr als eine Viertelmilliarde Menschen in extreme Armut fallen w&uuml;rden. In diesem Jahr stieg die Lebensmittelinflation in den meisten afrikanischen L&auml;ndern im zweistelligen Bereich.<br>\nIm September 2022 litten weltweit etwa 345 Millionen Menschen unter akutem Hunger, eine Zahl, die sich seit 2019 mehr als verdoppelt hat. Dar&uuml;ber hinaus stirbt alle vier Sekunden ein Mensch an den Folgen des Hungers. Von 2019 bis 2022 ist die Zahl der unterern&auml;hrten Menschen um 150 Millionen gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_04_22_profiteuredeshungers.htm\">Antikrieg<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wie westliche Sanktionen zur Verarmung der syrischen Bev&ouml;lkerung beitragen<\/strong><br>\nRegelm&auml;&szlig;ig besucht unser Autor seine Mutter in Syrien. Er kritisiert: Die westlichen Sanktionen gegen das Land treffen vor allem die Zivilbev&ouml;lkerung.<br>\nTrotz der Kriegsumst&auml;nde besuche ich meine Mutter in einem kleinen Dorf bei Latakia in Syrien zwei- bis dreimal im Jahr. Aufgrund der EU- und US-Sanktionen sind keine Fl&uuml;ge von Berlin zu den syrischen Flugh&auml;fen erlaubt. Deshalb fliege ich zun&auml;chst nach Beirut und nehme von dort jedes Mal die Autofahrt bis Latakia in Kauf. Der Weg war in den letzten drei Jahren nicht ungef&auml;hrlich. Proteste sowie schwere wirtschaftliche und politische Krisen halten den Libanon auf Trab.<br>\nIm letzten April des vorigen Jahres bin ich mit meinem Taxifahrer zwischen Beirut und Tripoli unerwartet in einen gewaltsamen Protest junger Libanesen geraten. Wir waren mit anderen Autos &uuml;ber eine Stunde von Reifenfeuern umzingelt. Wir hatten Angst und konnten uns nicht retten, bis eine Einheit der libanesischen Armee eintraf. Wenn ich Syrien besuche, verbringe ich die meiste Zeit mit meiner 86-j&auml;hrigen Mutter und mit der Organisation ihrer Versorgung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/politik-ausland-krieg-wie-westliche-sanktionen-zur-verarmung-der-syrischen-bevoelkerung-beitragen-li.337236\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Weltmarkt oder Futtertrog: Wo ukrainisches Getreide landen soll<\/strong><br>\nEurop&auml;ische Staaten sind uneinig &uuml;ber ukrainische Agrarexporte. Ukraine dr&auml;ngt auf klare Regeln in Br&uuml;ssel f&uuml;r die kommenden f&uuml;nf Jahre. Das sind die Vorschl&auml;ge in der EU.<br>\nLebensmittel aus der Ukraine bereiten einigen Staaten aus der Europ&auml;ischen Union Kopfzerbrechen. Weil sie nicht auf die Weltm&auml;rkte gelangen, dr&uuml;cken sie in diesen L&auml;ndern die Preise und bringen die hiesigen Landwirte in wirtschaftliche Schwierigkeiten.<br>\nInnerhalb der EU wird das Thema kontrovers diskutiert und &ndash; wie sich immer st&auml;rker zeigt &ndash; verl&auml;uft ein Riss durch die Europ&auml;ischen Union. Wie Telepolis von EU-Diplomaten erfuhr, sprechen die Ukraine-Anrainerstaaten inzwischen von einer &ldquo;zum Teil existenzbedrohenden Situation&rdquo; f&uuml;r die lokale Landwirtschaft.<br>\nAndere L&auml;nder haben dagegen wenig Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, dass diese L&auml;nder Ma&szlig;nahmen zum Schutz ihrer Landwirtschaft ergreifen. Sie dr&auml;ngen darauf, dass die verhangenen Einfuhrverbote wieder aufgehoben werden.<br>\nNun meldete sich auch der &ldquo;Ukrainian Agribusiness Club&rdquo; (UCAB) zu Wort und dr&auml;ngte darauf, dass die EU klare Regeln f&uuml;r den Import ukrainischer Agrarprodukte festlegt. Laut Reuters erkl&auml;rte ein UCAB-Sprecher, dass die Probleme, mit denen ukrainische Exporte nach Europa konfrontiert seien, im Herbst erneut auftreten k&ouml;nnten. N&auml;mlich dann, wenn die EU keine klare Position f&uuml;r die kommenden f&uuml;nf Jahre beziehe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Weltmarkt-oder-Futtertrog-Wo-ukrainisches-Getreide-landen-soll-8981541.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Donnerschlag in Salzburg: Kommunisten &uuml;berholen die Gr&uuml;nen<\/strong><br>\nBei den Landtagswahlen in Salzburg geht die regierende &Ouml;VP baden und die rechtsextremistische FP&Ouml; kratzt beinahe an Platz eins<br>\nWenn es eine kommunistische Partei im beschaulichen Salzburg von 0,3 Prozent auf &uuml;ber 11 Prozent schafft und zugleich die FP&Ouml; die regierende &Ouml;VP beinahe einholt, dann sieht dies auf den ersten Blick wie ein dramatisches Ergebnis aus. Genauer besehen bleiben allerdings die Lager stabil.<br>\nDie starke Mehrheit im Land von fast 60 Prozent f&uuml;r &Ouml;VP (30,3%) und FP&Ouml; (25,7%) hat sich nur etwas zu Gunsten der FP&Ouml; verschoben. Auf der anderen Seite gab es eine Verschiebung im links-liberalen Lager weg von den Gr&uuml;nen und der SP&Ouml; zur stark auftrumpfenden KP&Ouml;. F&uuml;r die beiden &bdquo;gro&szlig;en&ldquo; Parteien im Land &ndash; &Ouml;VP und SP&Ouml; &ndash; wird dies zu betr&auml;chtlichem Kopfzerbrechen f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/donnerschlag-in-salzburg-kommunisten-ueberholen-die-gruenen\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Patrik Baab gewinnt gegen Universit&auml;t Kiel<\/strong><br>\nDie Universit&auml;t Kiel durfte Patrik Baab im vergangenen Jahr nicht den Lehrauftrag f&uuml;r praktischen Journalismus entziehen. Dies hat das zust&auml;ndige Verwaltungsgericht in Schleswig am Dienstag entschieden. Auch eine Stellungnahme auf der Website der Universit&auml;t, in dem diese sich von Baab und seiner Reise in die Ostukraine im vergangenen Jahr distanziert, darf nach der Entscheidung des Gerichts nicht weiter verbreitet werden. Ein Hintergrund-Ortstermin im Gerichtssaal.<br>\nDie Klage des Journalisten Patrik Baab gegen den Widerruf seines Lehrauftrags durch die Christian-Albrechts-Universit&auml;t zu Kiel (CAU) hat Erfolg. Das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht in Schleswig hat am heutigen Dienstag (25. April) entschieden, dass die Voraussetzungen f&uuml;r den Widerruf des Lehrauftrags f&uuml;r das Wintersemester 2022\/23 aus einem wichtigen Grund nicht vorgelegen h&auml;tten. Dies schreibt das Gericht in einer Mitteilung. Insbesondere seien die Hintergr&uuml;nde des Besuchs von Baab in der Ukraine vor der Entscheidung &uuml;ber die Beendigung der Zusammenarbeit nicht vollumf&auml;nglich aufgekl&auml;rt worden. Zudem sei das Verfahren beim Widerruf des Lehrauftrags verk&uuml;rzt worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/medien\/patrik-baab-gewinnt-gegen-universitaet-kiel\/\">Hintergrund<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &bdquo;weiterlesen&ldquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96980\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-96980","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96980","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=96980"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96980\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":97045,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/96980\/revisions\/97045"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=96980"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=96980"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=96980"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}