{"id":96986,"date":"2023-04-29T14:00:49","date_gmt":"2023-04-29T12:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96986"},"modified":"2023-04-30T15:01:17","modified_gmt":"2023-04-30T13:01:17","slug":"koennen-e-autos-die-deutschen-co2-emissionen-reduzieren-nicht-im-jahr-2023-und-vermutlich-auch-nicht-im-jahr-2030","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96986","title":{"rendered":"K\u00f6nnen E-Autos die deutschen CO2-Emissionen reduzieren? Nicht im Jahr 2023 und vermutlich auch nicht im Jahr 2030"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Klimaziele des Verkehrssektors werden verfehlt.<\/strong> Das Minderungsziel des Verkehrssektors der Bundesregierung sieht vor, dessen Emissionen von 150 Mio. t CO2 im Jahr 2020 auf 85 Mio. t CO2 im Jahr 2030 zu senken. Ungef&auml;hr 60 Prozent dieser Emissionen sind dem Pkw-Verkehr zuzurechnen. Doch der Stra&szlig;enverkehr ist der einzige Sektor, der bisher keinen Beitrag zur Reduzierung von CO2 liefert. Als eine Ma&szlig;nahme zur Reduktion dieser verkehrsbedingten Emissionen f&ouml;rdert die Bundesregierung den Ausbau der Elektromobilit&auml;t. So sollen nach dem Koalitionsvertrag der Ampelregierung von Dezember 2021 bis Ende 2030 15 Mio. vollelektrische Pkw auf deutschen Stra&szlig;en fahren. Seit Beginn der F&ouml;rderung im Jahr 2016 wurde der Kauf von 1,76 Millionen Fahrzeugen mit insgesamt 8,43 Milliarden Euro subventioniert. In diesem Beitrag wird untersucht, ob die Erh&ouml;hung der Zahl der E-Autos dazu f&uuml;hren wird, die klimasch&auml;dlichen CO2-Emissionen des Verkehrs zu senken und ob daf&uuml;r die Subventionierung der E-Mobilit&auml;t wirksam war. Von <strong>Helmut Zell<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nZum Stichtag 1. Januar 2023 wurde jetzt die Millionenmarke von batterieelektrischen Pkw (ohne Plug-in-Hybride) &uuml;berschritten. F&uuml;r unsere Analyse nehmen wir an, dass im Jahr 2023 eine weitere Million E-Autos in Deutschland eine gleiche Zahl an Verbrennern ersetzen.<\/p><div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230428-Eauto.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/div><p>Wir berechnen die voraussichtlichen CO2-Emissionen f&uuml;r zwei Szenarien:<\/p><p><strong>Szenario A:<\/strong> Die Menge an Strom aus erneuerbaren Energien (EE) bleibt im Jahr 2023 so hoch wie im Jahr 2022.<\/p><p><strong>Szenario B:<\/strong> Die Menge an Strom aus EE steigt im Jahr 2023 um die Menge, die 1 Mio. E-Autos als Ladestrom ben&ouml;tigen.<\/p><p>In welchem Ma&szlig; werden jeweils die CO2-Emissionen reduziert?<\/p><p><strong>Ausgangssituation im Jahr 2022. Eine Million Verbrenner werden ersetzt<\/strong><\/p><p>Anfang 2020 waren in Deutschland 48,25 Mio. Pkw angemeldet &ndash; davon 66 Prozent Benziner, 32 Prozent Diesel, zwei Prozent mit alternativen Antrieben. Im Jahr 2019 betrug die Inl&auml;nderfahrleistung dieser Pkws 632 Milliarden Kilometer. Jedes Fahrzeug legte im Durchschnitt rund 14.000 Kilometer zur&uuml;ck. 2019 verbrauchten Pkw und Kombis 26.593 Mio. Liter Benzin und 20.417 Mio. Liter Dieselkraftstoff. Trotz aller Sorge um eine Klimakatastrophe bleibt der Kraftstoffverbrauch in Deutschland auf hohem Niveau. Auch haben sich die durchschnittlichen j&auml;hrlichen Autofahrleistungen nicht wesentlich ge&auml;ndert.<\/p><p>Wenn ein Otto-Motor einen Liter Benzin verbrennt, entstehen dabei etwa 2,32 Kilogramm CO2. Bei einem durchschnittlichen Dieselfahrzeug sind es 2,65 Kilogramm CO2. Nach einer Studie des Umweltbundesamts (UBA) aus 2020 betragen die j&auml;hrlichen Emissionen der Pkw rund 115 Mio. t CO2. Dabei wurden auch die CO2-Emissionen ber&uuml;cksichtigt, die bei Exploration, Gewinnung und Transport der Treibstoffe anfallen (&bdquo;Well to Tank&ldquo;). Man kann also mit einiger Gewissheit davon ausgehen, dass im Jahr 2022 die 48 Mio. Verbrenner-Pkw CO2-Emissionen in H&ouml;he von ungef&auml;hr 115 Mio. t CO2 verursacht haben.<\/p><p><strong>Szenario A: 1 Mio. Verbrenner werden im Jahr 2023 durch E-Autos ersetzt, und die Strommenge aus erneuerbaren Energien bleibt unver&auml;ndert<\/strong><\/p><p>In diesem Szenario &auml;ndern wir nur eine Variable (Austausch von 1 Mio. Verbrennern durch 1 Mio. E-Autos), w&auml;hrend die restlichen Variablen konstant bleiben (&bdquo;Ceteris paribus&ldquo;). Wie viel CO2 wird dadurch eingespart? Das ist einfach zu rechnen: Wenn 48 Mio. Pkw 115 Mio. t CO2 aussto&szlig;en, f&uuml;hrt das Ausscheiden von einer Mio. Verbrennern zu einer Reduktion von rund <strong>2,4 Mio. t CO2<\/strong> (115\/48 = 2,395).<\/p><p>Zum Stichtag 1. Januar 2023 sind in Deutschland erstmals 1 Mio. E-Autos zugelassen. Welche Strommenge wird ben&ouml;tigt, wenn im Jahr 2023 eine weitere Mio. E-Autos in Betrieb genommen werden? Wenn ein Verbrenner durch ein E-Auto ersetzt wird, entsteht w&auml;hrend des Fahrens kein klimasch&auml;dliches CO2. Trotzdem ist das E-Auto nicht klimaneutral, da es zum Laden der Batterie Strom braucht, der wiederum an anderer Stelle erzeugt werden muss. Die Frage ist nur, welche CO2-Emissionen dabei entstehen.<\/p><p>Ein Elektroauto, das hinsichtlich j&auml;hrlicher Fahrleistung von rund 14.000 Kilometern, Leistung und Komfort einem herk&ouml;mmlichen Auto der Mittelklasse entspricht (z.B. BMW i3, Volkswagen ID.3, Tesla Model 3), ben&ouml;tigt ungef&auml;hr 20 kWh auf 100 km. 20 kWh auf 100 km und 14.000 km pro Jahr ergeben damit 2.800 kWh pro Auto und Jahr. Berechnung f&uuml;r 1 Mio. E-Autos: 2.800 kWh * 1 Mio. E-Autos = 2.800 Mio. kWh. Das ist ein Strombedarf von 2,8 TWh im Jahr f&uuml;r eine Mio. E-Autos.<\/p><p>&Ouml;ffentliche Nettostromerzeugung in 2022<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230428-Eauto-01.png\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230428-Eauto-01.png\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/div><p>Stromerzeugung in 2023 (errechnete Prognose)<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230428-Eauto-02.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230428-Eauto-02.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/a><\/div><p>Quelle: <a href=\"https:\/\/www.energy-charts.info\/charts\/energy_pie\/chart.htm?l=de&amp;c=DE&amp;interval=year&amp;year=2022\">energy-charts.info<\/a><\/p><p>Wir gehen bei unserer Berechnung von der Annahme aus, dass die Nettostromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Jahr 2023 mit 243,39 TWh genauso hoch sein wird wie in 2022 (wir modifizieren diese Annahme in Szenario B). Da ab Mitte April 2023 kein Strom aus Kernenergie (32,78 TWh) ins Netz eingespeist wird, muss diese Strommenge durch Lieferungen aus fossilen Kraftwerken ersetzt werden. Dadurch steigt die Menge an fossilem Strom von 213,14 TWh um 32,78 TWh auf 245,92 TWh. Da die Strommenge aus erneuerbaren Quellen &ndash; entsprechend unserer Annahme &ndash; nicht erh&ouml;ht wird, muss der Ladestrom f&uuml;r die eine Mio. E-Autos zwangsl&auml;ufig von fossilen Kohle- oder Gaskraftwerken kommen. Wie oben errechnet, betr&auml;gt der hierf&uuml;r zus&auml;tzlich ben&ouml;tigte Strom <strong>2,8 TWh<\/strong>.<\/p><p>Wie hoch sind die CO2-Emissionen f&uuml;r die Erzeugung einer Strommenge von 2,8 TWh? Der Stromsektor erreichte im Jahr 2022 mit 255 Mio. t CO2-&Auml;q. knapp das Treibhausgasminderungsziel des Sektors des deutschen Klimaschutzgesetzes. Wir wissen damit, wie viel Nettostrom in Deutschland im Jahr 2022 erzeugt wurde (489,48 TWh), und wir wissen, wie viel CO2 in diesem Jahr durch die Stromwirtschaft emittiert wurde (255 Mio. t CO2-&Auml;q). Da bei Strom aus erneuerbaren Energien n&auml;herungsweise keine CO2-Emissionen entstehen, sind alle CO2-Emissionen der Stromerzeugung fossilen Kraftwerken zuzurechnen. Es errechnet sich ein CO2-Emissionsfaktor wie folgt: 255 Mio. t CO2 der Stromerzeugung geteilt durch 245 TWh Strom = 1,04 Mio. t CO2\/TWh oder 1,04 kg CO2\/kWh. Eine andere Betrachtung best&auml;tigt diesen Wert. Die CO2-Emissionsfaktoren bezogen auf die Herstellung von Strom aus fossilen Brennstoffen sind f&uuml;r Erdgas 399, f&uuml;r Steinkohle 835 und f&uuml;r Braunkohle 1.137 g\/kWh. Da im Jahr 2023 Strom aus Gaskraftwerken angesichts des Ausfalls von russischem Gas weitgehend entfallen ist, ist davon auszugehen, dass der CO2-Emissionsfaktor f&uuml;r Fossilstrom in Deutschland ungef&auml;hr bei 1.000 g\/kWh oder <strong>1 kg\/kWh<\/strong> liegen d&uuml;rfte.<\/p><p><strong>Ergebnis Szenario A:<\/strong> Durch das Ausscheiden der eine Million Verbrenner werden 2,4 Mio. t CO2 nicht in die Umwelt geblasen. Beim Erzeugen einer Strommenge von 2,8 TWh f&uuml;r 1 Mio. E-Autos entstehen in den fossilen Kraftwerken rund <strong>2,8 Mio. t CO2<\/strong> (2,8 TWh x 1 kg\/KWh). Durch den Wechsel von den Verbrennern zu den E-Autos sind &ndash; entgegen den oft ge&auml;u&szlig;erten Hoffnungen &ndash; die CO2-Emissionen von 2022 zu 2023 nicht gesunken, sondern gestiegen. Es kommen also um 0,4 Mio. t CO2 h&ouml;here Emissionen aus Schloten der fossilen Kraftwerke als aus Auspufft&ouml;pfen der einen Million Verbrenner-Fahrzeugen. Dabei wurde der &bdquo;CO2-Rucksack&ldquo;, also die Emissionen, die bei Produktion, Entsorgung aller Fahrzeugkomponenten der E-Autos und Ladeinfrastruktur anfallen, noch nicht einmal ber&uuml;cksichtigt. Festzuhalten ist, dass bei der gegebenen Stromversorgung die Umstellung auf E-Autos die CO2-Emissionen des Pkw-Verkehrs ansteigen l&auml;sst.<\/p><p>Bef&uuml;rworter der E-Mobilit&auml;t verweisen gerne auf den zuk&uuml;nftig steigenden Zuwachs an erneuerbaren Energien (Wind und Sonne), wodurch die Stromerzeugung klimafreundlicher und emissions&auml;rmer werde. Doch schauen wir uns das genauer an.<\/p><p><strong>Szenario B: 1 Mio. E-Autos sind ersetzt, und der Strom aus erneuerbaren Energien steigt entsprechend Bedarf<\/strong><\/p><p>Um diesen Fall zu pr&uuml;fen, gehen wir &ndash; wie im vorherigen Szenario &ndash; davon aus, dass 1 Million Verbrenner stillgelegt und &ndash; wie vorher &ndash; 2,4 Mio. t CO2 eingespart werden. Ferner nehmen wir an, dass der Strom aus erneuerbaren Energien im Jahr 2023 exakt um die Menge steigt, die die neu dazu gekommenen 1 Million E-Autos als Ladestrom ben&ouml;tigen. Der jetzt ben&ouml;tigte Strombedarf von 2,8 TWh wird somit g&auml;nzlich aus erneuerbaren Energien gedeckt.<\/p><p><strong>Ergebnis Szenario B:<\/strong> 1 Million Verbrenner-Fahrzeuge sind stillgelegt und sto&szlig;en kein CO2 aus, auch sind die CO2-Emissionen der E-Autos null. Gemeinsam sind die Emissionen null. Man k&ouml;nnte nun sagen: Ziel erreicht. Allerdings ist dieser Erfolg nicht dem Wechsel zum E-Auto zu verdanken, sondern allein dem im Jahr 2023 zus&auml;tzlich erzeugten EE-Strom.<\/p><p><strong>Ergebnis: CO2-Emissionen im Basisjahr 2022, in Szenario A und Szenario B<\/strong><\/p><p>Im Stra&szlig;enverkehr von Verbrennungsmotoren auf Elektromotoren umzustellen, die von Kohlestrom angetrieben werden, bringt Nachteile f&uuml;r das Klima. Wenn das Verbrennen von Benzin und Diesel durch das Verbrennen von Gas und Kohle ersetzt wird, bringt uns das der Klimaneutralit&auml;t keinen Schritt n&auml;her. Entscheidend ist, dass der Strom, mit dem das E-Auto geladen wird, aus erneuerbaren Quellen kommt. Das wird in obiger Darstellung verdeutlicht. Allerdings sprechen diese Berechnungen nicht grunds&auml;tzlich gegen das E-Auto. Ob es einen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen des mobilen Individualverkehrs leistet, h&auml;ngt ganz zentral von der Art der Stromversorgung ab. Unter den gegenw&auml;rtigen Bedingungen nutzen E-Autos dem Klima nicht, sondern erh&ouml;hen sogar die klimasch&auml;dlichen Emissionen durch Gas- und Kohlekraftwerke. Das gilt f&uuml;r das Jahr 2023, aber vermutlich auch f&uuml;r die Folgejahre, in denen der Trend zu mehr Fossilstrom anhalten wird. Vor allem wird mehr Kohle verstromt werden.<\/p><p><strong>Mehr E-Autos werden eher dazu beitragen, die Klimaziele 2030 zu verfehlen<\/strong><\/p><p>Durch die E-Mobilit&auml;t k&ouml;nnen die Emissionen um rund 13 bis 15 Mio. t CO2-&Auml;q. gesenkt werden, behauptet zumindest das Umweltbundesamt (UBA) in einer <a href=\"https:\/\/www.umweltbundesamt.de\/sites\/default\/files\/medien\/366\/dokumente\/2023-03_kliv_uebersicht_bausteine_klimavertraeglicher_verkehr.pdf\">Publikation<\/a> im M&auml;rz 2023. &bdquo;Um das Klimaschutzziel im Bundes-Klimaschutzgesetz bis 2030 zu erf&uuml;llen, sind in Deutschland 16 Millionen Elektro-Pkw und Elektro-LNF (leichte Nutzfahrzeuge) erforderlich, die Verbrennerfahrzeuge ersetzen.&ldquo; (Seite 4)<br>\nDas ist eine sehr anspruchsvolle Zielsetzung. Um auf einen Bestand von 16 Mio. E-Autos im Jahr 2030 zu kommen, m&uuml;ssten bis dahin pro Jahr rund 2 Mio. E-Autos zus&auml;tzlich auf die Stra&szlig;e gebracht werden. Ob das realisiert werden kann, ist in hohem Ma&szlig; zweifelhaft. Und selbst wenn es realisiert w&uuml;rde, h&auml;tte man dem Klima voraussichtlich keinen Gefallen getan. Denn gegenw&auml;rtig deutet wenig darauf hin, dass man im Jahr 2030 daf&uuml;r gen&uuml;gend Strom aus Wind und Sonne haben wird.<\/p><p>Wenn wir &uuml;berschlagsm&auml;&szlig;ig davon ausgehen, dass jedes E-Auto einen durchschnittlichen j&auml;hrlichen Strombedarf von 3.000 kWh hat, errechnet sich f&uuml;r 15 Mio. Fahrzeuge ein j&auml;hrlicher Strombedarf von 3.000 kWh x 15 Mio. = 45 TWh. Allein f&uuml;r diese muss der EE-Strom um 45 TWh gesteigert werden. Wenn dann nach den Pl&auml;nen der Bundesregierung noch zus&auml;tzlich 500.000 W&auml;rmepumpen pro Jahr installiert werden sollen, wird der steigende Strombedarf kaum durch erneuerbare Energien gedeckt werden k&ouml;nnen. Man wird also in erheblichem Ma&szlig;e Fossilstrom einsetzen m&uuml;ssen, was zu einem Anstieg der CO2-Emissionen f&uuml;hren wird.<\/p><p>Dem Ziel der Klimaneutralit&auml;t kommt man nicht n&auml;her, indem weitere E-Autos in Betrieb gesetzt werden und sich so der Strombedarf erh&ouml;ht. Das E-Auto kann nur dann einen positiven Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen des Autoverkehrs leisten, wenn der Ladestrom f&uuml;r die Millionen neuen E-Autos weitgehend klimaneutral erzeugt wird. Das setzt aber voraus, die Strommenge von Wind und Sonne auf ein Vielfaches von heute zu erh&ouml;hen. Damit ist aber nicht zu rechnen. Wenn zuk&uuml;nftig noch zus&auml;tzlich Millionen W&auml;rmepumpen mit Gas- und Kohlestrom betrieben werden, k&ouml;nnte sich die E-Mobilit&auml;t in der jetzigen Konzeption als teure und klimasch&auml;dliche Scheinl&ouml;sung f&uuml;r das Klima entpuppen.<\/p><p>Titelbild: Audio und werbung\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><strong>Die Klimaziele des Verkehrssektors werden verfehlt.<\/strong> Das Minderungsziel des Verkehrssektors der Bundesregierung sieht vor, dessen Emissionen von 150 Mio. t CO2 im Jahr 2020 auf 85 Mio. t CO2 im Jahr 2030 zu senken. Ungef&auml;hr 60 Prozent dieser Emissionen sind dem Pkw-Verkehr zuzurechnen. 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