{"id":97005,"date":"2023-04-30T15:00:52","date_gmt":"2023-04-30T13:00:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97005"},"modified":"2023-04-28T16:20:00","modified_gmt":"2023-04-28T14:20:00","slug":"leserbriefe-zu-gruen-ist-das-neue-rechts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97005","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eGr\u00fcn ist das neue Rechts\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96549\">Hier<\/a> stellt Hannes Hofbauer die These auf, nach der die heutige politische Rechte gr&uuml;n sei. Sie vereine &bdquo;daf&uuml;r alle notwendigen Ingredienzen: Kriegsbegeisterung, Verbotskultur, geopolitischen und kulturellen Missionierungseifer, Affinit&auml;t zum autorit&auml;ren Staat und jede Menge erschaffene Feindbilder&ldquo;. Die neue, gr&uuml;ne Rechte sei &ndash; wie die alte &ndash; von Kapitalinteressen getrieben. Der dabei ausgel&ouml;ste Akkumulationsprozess ben&ouml;tige eine neue ideologische Grundlage f&uuml;r seine Rechtfertigung. Altes rechtes Gedankengut sei dabei hinderlich. Neue Ideologen brauche das Land. &bdquo;In der von identit&auml;tspolitischen, besser: identit&auml;ren Werten getr&auml;nkten gr&uuml;nen Weltsicht&ldquo; scheine &bdquo;der ideale Partner f&uuml;r den herbeigesehnten kybernetischen Aufschwung&ldquo; gefunden. Weltoffenheit und die Betonung der &Uuml;berlegenheit ihrer Werte w&uuml;rden jedoch &bdquo;ein toxisches Gemisch&ldquo; bilden. Wir danken f&uuml;r die interessanten E-Mails. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe. <strong>Christian Reimann<\/strong> hat sie f&uuml;r Sie zusammengestellt.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br>\n&nbsp;<br>\nunser Land k&ouml;nnte noch wesentlich mehr wenn man die Gr&uuml;nen nicht lassen w&uuml;rde.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nP. Ehrental<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Verehrtes NDS-Team, lieber Herr Hofbauer,<br>\n&nbsp;<br>\ndanke f&uuml;r die erhellenden Gedanken. Sie erkl&auml;ren mein schon l&auml;nger vorhandenes Unbehagen den Gr&uuml;nen gegen&uuml;ber. Ich bef&uuml;rchte nur, es wird lange dauern, bis sich diese Erkenntnis allgemein durchsetzt, da mit &ldquo;gr&uuml;n ist das neue braun&rdquo; ein ganz anderer Habitus und&nbsp; eine andere Sprache assoziiert wird (die sozio&ouml;konomischen Rahmenbedingungen mal beiseite gelassen). Man ist ja soooo zvilisiert und wohlerzogen! Und die Diskurshoheit liegt eh bei den Gr&uuml;nen samt medialer Entourage. Und wer da nicht mitspielt ist sowieso Nazi.<\/p><p>Ich freue mich auch weiterhin auf erkenntnisreiche Artikel.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAnne Rennemeier<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>ein trefflicher Aufsatz &uuml;ber diese Partei.<\/p><p>Seit Monaten pflege ich in meiner Korrespondenz zu diesem Thema das Bild, dass ein Kleing&auml;rtner liefert:<br>\nAus welk gewordenem Gr&uuml;n wird braun &ndash; womit wir wieder in der traditionelle Parteifarbenlehre sind.<\/p><p>Danke und viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nB.M.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo gesch&auml;tztes NDS Team, sehr geehrter Herr Hofbauer,<\/p><p>der Artikel &ldquo;Gr&uuml;n ist das neue Rechts&rdquo; beschreibt die derzeitige Situation sehr verst&auml;ndlich. Ich sch&auml;tze Herrn Hofbauers klare Sprache und seine Sicht auf Themen wie Migration, Europa, Russland, Zensur und Lockdown schon lange. Rechts steht zwar f&uuml;r Konservativismus w&auml;hrend die Gr&uuml;nen gerade alle Werte auf den Kopf stellen und dabei sind, den Mittelstand (traditionelle W&auml;hler konservativer Parteien) mit ihrer Politik gegen die Wand zu fahren. Der Hinweis auf den Artikel von Tove Soiland ist f&uuml;r das Verst&auml;ndnis dieser Umkehr sehr wichtig, denn der Kapitalismus kann die alte Rechte f&uuml;r die neuen Erfordernisse der Kapitalakkumulation nicht mehr gebrauchen. Die Migrationspolitik Merkels k&ouml;nnte man in diesem Sinne schon als &ldquo;neurechts&rdquo; einordnen. Die Trennsch&auml;rfe zwischen rechts und links, bzw. gr&uuml;n wurde dadurch verw&auml;ssert und durch die 180&deg; Wende der Gr&uuml;nen hin zu rechter Politik ist sie g&auml;nzlich verloren gegangen. Obwohl mir dabei klar ist, das auch der Begriff Faschismus die neue Situation nicht ganz trifft, f&auml;llt mir beim Nachdenken &uuml;ber diese neuen (rechten) Gr&uuml;nen immer die S&auml;tze von Ignazio Silone ein: Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen:&rdquo; Ich bin der Faschismus&rdquo;. Nein, er wird sagen: &ldquo;Ich bin der Antifaschismus&rdquo;. Wer h&auml;tte schon gedacht, dass die jungen Menschen, die einst mit Stricknadeln und Turnschuhen ins Parlament einzogen, heute derart totalit&auml;r agieren werden. Vielleicht korrumpiert die Macht sosehr, dass immer wieder dieselben totalit&auml;ren Politikmuster entstehen. Ein Grund daf&uuml;r scheint mir, dass Parteien und Politiker an der Macht in unserem System nicht wirklich kontrolliert werden. Gewaltenteilung und gegenseitige Kontrolle sind nur m&ouml;glich, wenn die Judikative und Exekutive unabh&auml;ngig von der Legislative (also Parteibonzen an der Macht) sind. Wenn Richter, Staatsanw&auml;lte und Polizeipr&auml;sidenten von Parteibonzen ernannt werden ist die Gewaltenteilung unterbunden. Solange die Staatsanwaltschaft dem Justizminister untersteht, werden Parteifreunde desselben f&uuml;r ihre Vergehen nicht belangt. Auch die &ouml;ffentlich-rechtlichen Medien sollten von einem Publikumsgremium kontrolliert werden ohne jegliche Einflussnahme von Parteien. Aber das bleibt wohl der Traum einer wirklichen Demokratie, denn das derzeitige gesellschaftliche Klima ist totalit&auml;r vergiftet. Die Moralins&auml;ure der neurechten Gr&uuml;nen hat die Diskursf&auml;higkeit der Gesellschaft schon so sehr ver&auml;tzt, dass sich kaum mehr jemand offen zu &auml;u&szlig;ern wagt, was er denkt. Bei uns in Bayern, wo ich lebe, ist der h&ouml;chste Grad der Verwirrung dann erreicht, wenn ma nimma woa&szlig;, ob ma Manderl oder Weiberl is. Diesen Grad scheint mir die Elite dieses Staates (also alle die, die sich selbst zur Avantgarde der Intellektuellen z&auml;hlen) erreicht zu haben. Chapeau dem Land der Dichter und Denker! Die Kultur dieses Staates bewegt sich auf dem Niveau unseres Aush&auml;ngeschilds, der Au&szlig;enministerin, die mit Herrn Putin nur reden w&uuml;rde, wenn er vor ihr eine Pirouette dreht und als Weltreisende keine Ahnung von der Dimension des Erdumfangs hat. Vive la dilettantisme! Die Absolventen neoliberaler Schulbildung an der Macht, das WEF macht&rsquo;s m&ouml;glich.<\/p><p>MfG J&uuml;rgen Dennerlein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tzte NachDenkSeiten,<\/p><p>danke f&uuml;r diesen weiteren Hintergrundbericht &uuml;ber den Zustand der &bdquo;GR&Uuml;NEN&ldquo;.<\/p><p>F&uuml;r diese &bdquo;Partei&ldquo; habe ich schon seit einiger Zeit nur noch das K&uuml;rzel FOG &uuml;brig: Faschistisch Oliv-Gr&uuml;n!<\/p><p>Faschistisch &ndash; ihre Sprache gegen&uuml;ber Russland und China verr&auml;t sie; Oliv-Gr&uuml;n &ndash;vor lauter Aufr&uuml;stungseuphorie und westlichen Werte Verteidigung kann man ja auch mal den Umweltschutz, die weltweit &uuml;berlebensnotwendige Aufgabe &uuml;berhaupt, vergessen. &nbsp;<\/p><p>Bei Adenauer hie&szlig; es in den 1950er Jahren &uuml;ber die damaligen Linken &ndash;inkl. SPD- &bdquo;Alle Wege f&uuml;hren nach Moskau!&ldquo;; f&uuml;r die FOGs von heute gilt: &bdquo;Alle Wege f&uuml;hren nach Washington! Alternativlos!&ldquo;<br>\nNicht nur Ihre einmaligen Gr&uuml;ndungswurzeln hat diese Kriegspartei verraten, nein, auch ihren Amtseid &ndash;soweit ministeriell verantwortlich-, das deutsche Volk und die europ&auml;ischen V&ouml;lker werden durch diese belizistischen &bdquo;Politikerinnen&ldquo; und &bdquo;Politiker&ldquo; verraten; Best&auml;tigung von Frau Baerbock in Prag 2022 gef&auml;llig: &bdquo;&hellip;.was interessieren mich meine W&auml;hler&hellip;..&ldquo;!<\/p><p>Das preu&szlig;ische Berlin ben&ouml;tigte drei Kriege, um provokant 1871 in Versailles ein deutsches Kaiserreich zu proklamieren. Die jetzige Harakiri Koalition in Berlin legt es wohl &ndash;siehe Russland und China- auf einen Dritten Weltkrieg an, um Mitteleuropa inkl. Deutschland von der Landkarte verschwinden zu lassen.<\/p><p>Wir sind auf dem besten Erf&uuml;llungsgehilfen-Wege, auch dank den FOGs, die die Worte Diplomatie, Frieden, Verst&auml;ndigung aus ihrem Vokabular gestrichen und haben. Welch ein politisches Erbe verschleudert diese Generation!!!<\/p><p>Mit sehr nachdenklichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nManfred H&uuml;bner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Hofbauer, <\/p><p>vielen Aussagen in Ihrer Philippika stimme ich zu, andere lohnen die Diskussion, aber mit einem Beispiel f&uuml;r (gr&uuml;ne) Verbotspolitik haben Sie sich wohl verrannt: Ja, Frauen wurden nach dem ersten Weltkrieg erfolgreich zum Rauchen verf&uuml;hrt. Edward Bernais beschreibt in &ldquo;Propaganda&rdquo;, wie das gelang. Rauchen wurde als Ausdruck der Emanzipation dargestellt, w&auml;hrend es tats&auml;chlich viele in eine psycho-physische Abh&auml;ngigkeit f&uuml;hrte, die den Tabak-Dealern die Taschen f&uuml;llte. Dass die Nazis diese Verf&uuml;hrung mit dem Slogan &ldquo;Eine deutsche Frau raucht nicht.&rdquo; wohl erfolgreich konterten, d&uuml;rfte die Gesundheit von Millionen Frauen und ihrer (ungeborenen) Kinder gesch&uuml;tzt haben. Ist das nicht wichtiger als die Kritik an &ldquo;deutsche&rdquo; im Slogan? <\/p><p>Dass nach dem zweiten Weltkrieg in allen politischen Lagern und gesellschaftlichen Schichten gequalmt wurde, war gewiss weniger Ausdruck von Freiheit als Beweis f&uuml;r erfolgreiches Marketing. Ich halte es f&uuml;r keinen Auswuchs einer wild gewordenen Verbotspolitik, dass heute niemand mehr am Arbeitsplatz oder in Gastst&auml;tten passiv mitrauchen muss. Vielmehr ist das ein m&uuml;hsam errungener Erfolg gegen eine Industrie, die immer noch die Freiheit genie&szlig;t, mit enormem Werbeaufwand gesundheitssch&auml;dliche und potenziell s&uuml;chtig machende Produkte in den Markt zu dr&uuml;cken. Und noch etwas: Nicht das Rauchen wurde verboten, sondern R&uuml;cksichtlosigkeit gegen&uuml;ber Nichtrauchern. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nVolker Jansen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Welch eine krankhafte Bem&uuml;hung alles &Uuml;bel als &ldquo;rechts&rdquo; darzustellen! Damit werden doch alle Konservativen mit den gr&uuml;nen Staatsterroristen gleichgestellt! Und das ist total verlogen. Ein konservativer Rechter ist immer noch ein Demokrat. Er ist ja nicht rechtsextrem. Genauso ist es mit den Linken &ndash; oder sind die alle linksextrem? Wann l&ouml;st sich der Autor endlich mal von dem alten links-rechts Schema und entdeckt, dass hier eine neue &ldquo;Qualit&auml;t&rdquo; entstanden ist, die nur mit dem Schema &ldquo;unten-oben&rdquo; erfassbar ist.<\/p><p>Von unserem Leser G.N.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich habe den Artikel von Herrn Hofbauer mit gro&szlig;em Interesse gelesen und fand in ihm viele Gedanken, die f&uuml;r mich neue Sichtweisen auf das Ph&auml;nomen &laquo;Die Gr&uuml;nen&raquo; er&ouml;ffnet haben, die ich als sehr wertvoll empfinde und f&uuml;r die ich sehr dankbar bin.Auch mich besch&auml;ftigen die Wellen des Russenhasses und die besondere Rolle der Gr&uuml;nen dabei immer wieder.Ich sch&auml;me mich daf&uuml;r und bin w&uuml;tend,das es innerhalb k&uuml;rzester Zeit gelungen ist, die m&uuml;hsam erarbeiteten Fr&uuml;chte der Vers&ouml;hnung zu zerst&ouml;ren, die nach 1945 zwischen den V&ouml;lkern Russlands und den Menschen in beiden deutschen Staaten ges&auml;t und geerntet wurden. Aber war die Betonung rassistischer &Uuml;berlegenheit gegen&uuml;ber anderen V&ouml;lkern wirklich weg,wie Herr Hofbauer schreibt?Ich bin mir da nicht so sicher.Vielmehr denke ich,das sie vor allem im Westen weiterhin tief verankert war.Man fand nur neue Ausdrucksformen weil die alten nicht mehr taugten.<\/p><p>Nach 1945 war man sich in der BRD dar&uuml;ber im klaren, da&szlig; das Wort &laquo;Rasse&raquo; als Beschreibung f&uuml;r die &Uuml;berlegenheit dessen, was man &laquo;westliche Zivilisation&raquo; nannte unbrauchbar und diskreditiert war. Doch das &auml;nderte nichts daran, das man vom Gef&uuml;hl der &Uuml;berlegenheit nicht lassen konnte und wollte. Jahrzehntelang f&uuml;tterte man die Menschen in der BRD nun mit der scheinbaren Gewissheit, in allem die Besten zu sein. Deutsche Gesetze, Normen, Produkte und nat&uuml;rlich deutscher Flei&szlig; waren immer besser als anderswo. Besonders den in &ouml;stlicher und s&uuml;dlicher Richtung gelegenen V&ouml;lkern einschlie&szlig;lich den Menschen in der DDR gegen&uuml;ber f&uuml;hlte man sich per se &uuml;berlegen und diese &Uuml;berlegenheitsd&uuml;nkel tarnte man oft genug mit einer g&ouml;nnerhaften &laquo;Die k&ouml;nnen ja nichts daf&uuml;r&raquo;-Haltung, die man dann auch noch als Toleranz und Offenheit verkaufte. Wenn man das Wort &laquo;Rasse&raquo; schon meiden mu&szlig;te so hatte man doch einen Ausweg f&uuml;r dieses Dilemma gefunden. F&uuml;r die Rasse wurden nun Eigenschaften herangezogen, die man exclusiv nur f&uuml;r sich in Anspruch nahm und die man anderen absprach. Nur man selbst lebte in einer echten Demokratie, nur hier gab es echte Wahlen, nur das eigene Land bl&uuml;hte, nur im eigenem Nest wurden Menschenrechte gesch&uuml;tzt, nur der eigene Staat verk&ouml;rperte einen &laquo;Rechtsstaat&raquo;, nur hier gab es Freiheit, nur die &laquo;westliche Wertegemeinschaft&raquo; kam als Ma&szlig;stab f&uuml;r alle anderen V&ouml;lker,Kulturen und Lebensformen egal wo auf der Welt in Frage. Herr Hofbauer schreibt zu recht das man den Begriff &laquo;Rasse&raquo; durch den Begriff &laquo;Werte&raquo; ersetzte-aber indem man genau die Verwirklichung dieser Werte anderen absprach hatte man sich eine neue Rassenlehre quasi durch die Hintert&uuml;r erschaffen ohne das die meisten Menschen im Westen merkten, wie tief rassistisch diese Haltung eigentlich war. Man kam gar nicht mehr auf die Idee, das anderswo andere Kulturen durchaus andere Wertvorstellungen mit eigener Existenzberechtigung haben konnten und das man die Verwirklichung der eigenen Werte zuallererst bei sich selbst kritisch &uuml;berpr&uuml;fen sollte bevor man andere mit oberlehrerhafter Besserwisserei damit konfrontiert und belehrt.Auch die westliche Arroganz ist Rassismus mit einer sehr starken Betonung der eigenen rassischen &Uuml;berlegenheit!<\/p><p>Die Fixierung auf die Werteideologie hat n&auml;mlich den Vorteil, das man sich permanent deren scheinbare Verwirklichung in der eigenen westlichen Hemisph&auml;re als pers&ouml;nliche charakterliche Leistung exklusiv zugute halten kann. War die alte Herrenrassenlehre der Nazis noch eine Frage der Geburt auf die man im Grunde keinen Einflu&szlig; hatte so sind Werte eine im Laufe des Lebens durch die eigene Haltung erworbene moralische Errungenschaft die man wie eine Monstranz vor sich hertragen kann und die einem das wohlige Gef&uuml;hl h&ouml;chster pers&ouml;nlicher Vollkommenheit verschafft. Der neue Werterassismus ist ein Wohlf&uuml;hlrassismus der einem Genugtuung und Behaglichkeit verspricht.<\/p><p>Im Erfinden immer neuer Werte sind die Gr&uuml;nen besonders kreativ.Seltsamerweise sind es oft Werte, die gegen die Meinung&nbsp;der Mehrheit in der Bev&ouml;lkerung auf geradezu penetrante Weise durchgesetzt werden. Sei es der Genderirrsinn, der eine alte Kultursprache zerst&ouml;rt oder das Erfinden neuer Geschlechter ohne die die Menschheit jahrtausendelang wunderbar ausgekommen ist. Interessant ist, das diese Werte nie Br&uuml;cken bauen, sondern trennen und das sie stets nur Scheinl&ouml;sungen anbieten f&uuml;r Probleme wie der Geschlechterungerechtigkeit, die in den Gesellschaftssystemen der &laquo;Wertegemeinschaft&raquo; immanent sind.Wie allen Rassenideologien fehlt auch dem Werterassismus die F&auml;higkeit zur selbstkritischen Analyse und zur Distanz zum eigenen Anspruch.Man betrachtet nicht sich selbst sondern immer nur andere.<\/p><p>Und hier sind wir schon beim Paradoxum des Werterassismus. Sein oben genannter Vorteil gegen&uuml;ber dem biologischen Rassismus ist zugleich sein gr&ouml;&szlig;ter Nachteil und der Nachteil des biologischen Rassismus sein entscheidender Vorteil: Der Rassist, der glaubt per Geburt &uuml;berlegen zu sein mu&szlig; seine &Uuml;berlegenheit nicht st&auml;ndig beweisen. Er ist es eben per Geburt und Ahnenpass und damit basta! Der Werterassist wird an der Umsetzung der eigenen Wertanspr&uuml;che von anderen kritisch gemessen! Und damit sieht es f&uuml;r den Westen nicht gerade gut aus! Die Augen der Welt sind l&auml;ngst auf den meilenweiten Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit geheftet und das Bild das der Wertewesten dabei abliefert ist nicht gerade schmeichelhaft. Der sich st&auml;ndig in seiner eigenen Blase selbstbeweihr&auml;uchernde Westen &auml;hnelt l&auml;ngst dem Kaiser ohne Kleider. Die br&ouml;ckelnde Fassade wird inzwischen nur noch m&uuml;hsam mit immer abstruseren L&uuml;gen, durch Selbstbetrug,Doppelmoral und Heuchelei aufrecht erhalten und h&auml;lt der kritischen &Uuml;berpr&uuml;fung derer, die man fr&uuml;her geringsch&auml;tzig als &laquo;Dritte Welt&raquo; und als r&uuml;ckst&auml;ndigen Osten bemitleidete l&auml;ngst nicht mehr stand. Es ist mit Sicherheit kein Zufall, das es nun der Westen ist, der Mauern an seinen Grenzen errichten mu&szlig;, der kritische Medien verbietet und die eigenen gleichschaltet sowie Andersdenkende verfolgt und diffamiert.<\/p><p>Der DDR-Dichter Peter Hacks schrieb schon 1992:&raquo;Alle kapitalistischen Parteien sind ein Federbett und ein N&auml;hrboden,aber sie sind nicht geeignet die Organisation hervorzubringen.Sondern dazu braucht man zun&auml;chst eine Splittergruppe,die sich entschlie&szlig;t dieses Gesch&auml;ft zu &uuml;bernehmen.Ich nehme an,in Deutschland werden es die Gr&uuml;nen und dieses B&uuml;ndnis 90 sein.Also,es werden nicht die Nazis von Herrn Frey und es werden nicht die Nazis von Herrn Sch&ouml;nhuber sein,sondern es werden die sein.Also,die sind der Scho&szlig;,aber der Scho&szlig; ist nicht die Sache.Und die Sache mu&szlig; irgendwo aus einer Keimzelle keimen,das ist ein Gesetz:Wer einmal geschlagen ist kann nicht unter demselben Namen wiederkommen.Er braucht eine neue Maske.Deshalb glaube ich auch das nicht in Deutschland die beiden Naziparteien die Keimzelle werden,sondern jemand,auf den man nicht kommt.Und diese weinenden Kleinb&uuml;rgerorganisationen,die gegen alles sind und &uuml;berhaupt nicht wissen wof&uuml;r sie sind,die eignen sich.Es ist ein bisschen Prophezeiung drin.Wir werden sehen&raquo;.<\/p><p>Nun sehen wir,wie prophetisch seine Worte vor 31 Jahren waren!<\/p><p>Ulrich Guhl<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes NDS-Team,<\/p><p>generell sch&auml;tze ich Herrn Hofbauers Arbeit sehr, auch stimme ich der Grundthese seines Beitrags &bdquo;Gr&uuml;n ist das neue Rechts&ldquo; vollkommen zu. Doch in zwei Punkten m&ouml;chte ich seinen Ausf&uuml;hrungen diesmal dennoch widersprechen.<\/p><p>1. Der Faschismus-Begriff ist keineswegs unpassend &ndash; ganz im Gegenteil<br>\nHofbauer schreibt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der Faschismus-Begriff ist f&uuml;r sie [die Gr&uuml;nen] unpassend, steckte in diesem doch das Versprechen auf einen gemeinsamen Volksk&ouml;rper mit entsprechender Abschottung nach au&szlig;en, gepaart mit einer Betonung rassischer &Uuml;berlegenheit.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Damit reduziert Hofbauer den Begriff &bdquo;Faschismus&ldquo; allein auf die nationalsozialistische Ideologie. Das ist grundlegend falsch und eine unzul&auml;ssige Gleichsetzung von Methode (Faschismus) und Ideologie (Nationalsozialismus). Hofbauer schlie&szlig;t damit von vorne herein aus, Gemeinsamkeiten heutiger Entwicklungen mit fr&uuml;heren aufzuzeigen, was aber wichtig ist, um faschistoide Tendenzen zu erkennen und, vor allem, auch als solche zu benennen. Wie soll man ihnen sonst entgegentreten?<\/p><p>In einem 1995 erschienenen Essay f&uuml;r die &bdquo;New York Review of Books&ldquo; beschrieb Umberto Eco die Spielarten des Faschismus, die das 20. Jahrhunderts hervorbrachte, wie folgt:<\/p><blockquote><p>\n&ldquo;But the fascist game can be played in many forms, and the name of the game does not change. [&hellip;] Fascism became an all-purpose term because one can eliminate from a fascist regime one or more features, and it will still be recognizable as fascist. Take away imperialism from fascism and you still have Franco and Salazar. Take away colonialism and you still have the Balkan fascism of the Ustashes. Add to the Italian fascism a radical anti-capitalism (which never much fascinated Mussolini) and you have Ezra Pound. Add a cult of Celtic mythology and the Grail mysticism (completely alien to official fascism) and you have one of the most respected fascist gurus, Julius Evola.&rdquo; [1, 2]\n<\/p><\/blockquote><p>Diese Wandlungsf&auml;higkeit des Faschismus macht es manchmal schwierig, ihn zu fassen, zumal er sich auf vielerlei Weise stetig weiterentwickelt und keineswegs nur f&uuml;r die v&ouml;lkische Rechte charakteristisch ist.<\/p><p>Ein Ansatz, der uns in dieser Sache m&ouml;glicherweise weiterbringt, sind die Erkenntnisse der amerikanischen Feministin und B&uuml;rgerrechtlerin Naomi Wolf. In ihrem 2007 im &bdquo;The Guardian&ldquo; ver&ouml;ffentlichten Essay &bdquo;Fascist America, in 10 easy steps&ldquo; [3, 4] versteht sie Faschismus nicht als eigenst&auml;ndige Ideologie, sondern vielmehr als eine Methode zur Errichtung totalit&auml;rer Herrschaft, die sich dazu ganz bestimmter Mechanismen bedient. Damit liegt sie ziemlich nahe bei Sheldon S. Wolin, der ein Jahr sp&auml;ter in seinem Buch &bdquo;Democracy Incorporated&ldquo; [5] die heutigen Strategien des Machtaufbaus und &ndash;erhalts beschrieb.<\/p><p>Ein ganz wesentlicher Teil dieser Strategien ist der Aufbau von Feindbildern in reicher Zahl, wie sie auch Hofbauer erw&auml;hnt (&bdquo;&Uuml;berall au&szlig;erhalb des engen Gesichtskreises werden Feinde ausgemacht&ldquo;). Auffallend ist, dass unsere heutigen Feindbild-Narrative direkt von den USA &uuml;bernommen und bereits unter Merkel in Deutschland systematisch etabliert und zunehmend institutionalisiert wurden, sei es durch die &Uuml;bernahme bewusst irref&uuml;hrender Erz&auml;hlungen (z. B. die Umdeutung jeglicher Herrschaftskritik als Verschw&ouml;rungstheorie), diffamatorisches Framing von Einzelpersonen oder Gruppen (als Nazis, Rassisten oder Antisemiten) oder die D&auml;monisierung der obersten Vertreter konkurrierender Staaten, Systeme oder Parteien.<\/p><p>Seit die Ampel-Regierung am Ruder ist, werden diese Methoden sogar noch in versch&auml;rftem Ma&szlig;e eingesetzt, z. B. durch die Einf&uuml;hrung fragw&uuml;rdiger und unscharfer neuer Straftatbest&auml;nde, oder die Einrichtung denunziatorischer Meldestellen. Angesichts der direkten &Uuml;bernahme dieser Vorgehensweisen und Narrative aus den USA k&ouml;nnten wir diese Praxis &ndash; in Abgrenzung zu anderen Faschismen des 20. Jahrhunderts &ndash; auch als &bdquo;transatlantischen Faschismus&ldquo; bezeichnen.<\/p><p>Die oben genannten Aspekte sind nur einige von vielen Hinweisen darauf, welch ein ungeheurer Umschwung von links nach rechts stattgefunden hat &ndash; nicht nur bei den Gr&uuml;nen, sondern bei fast allen, ehedem links verorteten Gruppierungen, innerhalb und au&szlig;erhalb der Parlamente. Ich glaube, es war Norbert H&auml;ring, der einmal scherzhaft twitterte: &bdquo;Die politische Polumkehr hat vor der magnetischen stattgefunden&ldquo;.<br>\n&nbsp;<br>\n2. Warum das Rauchverbot als Beispiel f&uuml;r einen Rechtsdrift ungeeignet ist<\/p><p>Hofbauer schreibt:<\/p><p>&bdquo;Und doch misst sich am gesellschaftlichen Umgang mit Tabakkonsum der Grad von Freiheit, den die jeweilige Herrschaft den unter ihr lebenden Menschen gew&auml;hrt. [&hellip;]&ldquo; War in linken Aufbruchszeiten der 1920er-Jahre die Zigarette rauchende Frau geradezu ein Symbol weiblicher Emanzipation, hie&szlig; es in der dunkelsten Epoche der deutschen Geschichte: &bdquo;Eine deutsche Frau raucht nicht&ldquo;.<\/p><p>Nein, so verh&auml;lt es sich nicht. Allein schon deshalb, weil das Rauchen gar nicht verboten wurde. Nur in &ouml;ffentlichen Innenr&auml;umen darf aus R&uuml;cksichtnahme gegen&uuml;ber Nichtrauchern nicht mehr geraucht werden. Auch ist &bdquo;die rauchende Frau&ldquo; als Symbol weiblicher Emanzipation ein etwas schr&auml;ges Bild, wurde ihr dieser Nimbus doch nur k&uuml;nstlich verpasst und zwar durch eine gezielte PR-Aktion Edward Bernays&lsquo; (der vielen als Urvater der modernen Propaganda gilt) im Auftrag der amerikanischen Tabakindustrie [6].<\/p><p>Hinsichtlich der restlichen Ausf&uuml;hrungen Hofbauers bin ich allerdings wieder ganz bei ihm. Gerade im Umgang mit den von ihm benannten Themen wie Corona, Klimawandel und Krieg ist gut erkennbar, wie sehr s&auml;mtliche Altparteien, besonders aber die Gr&uuml;nen, als willf&auml;hrige Handlanger der &nbsp;Pharma-, Energie- und R&uuml;stungskonzerne ebendiesen exorbitante Gewinne in die Kassen sp&uuml;len &ndash; auf Kosten und diametral gegen die Interessen breiter Teile der Bev&ouml;lkerung.<\/p><p>Hofbauers Analyse &bdquo;Die neue, gr&uuml;ne Rechte ist &ndash; wie die alte &ndash; von Kapitalinteressen getrieben&ldquo; trifft vollkommen zu.<\/p><p>Mit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nG. B.<br>\n&nbsp;<br>\n<strong>Quellenangaben:<\/strong><br>\n[1] &bdquo;Ur-Fascism&ldquo; von Umberto Eco, Essay, ver&ouml;ffentlicht 22. Juni 1995 in der New York Review of Books, <a href=\"https:\/\/www.nybooks.com\/articles\/1995\/06\/22\/ur-fascism\/\">abrufbar<\/a> (Bezahlschranke)<br>\n[2] Der Essay aus [1] wurde auch auf Deutsch ver&ouml;ffentlicht und zwar unter dem Titel &bdquo;Der immerw&auml;hrende Faschismus&ldquo; als Teil des Essay-Bands &bdquo;Vier moralische Schriften&ldquo; von Umberto Eco, Carl Hanser Verlag, M&uuml;nchen\/Wien, 1998, bzw. Deutscher Taschenbuchverlag GmbH &amp; Co. KG, M&uuml;nchen, 1999.<br>\n[3] &bdquo;Fascist America, in 10 easy steps&ldquo; von Naomi Wolf, Essay, ver&ouml;ffentlicht am 24. April 2007 in The Guardian, <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2007\/apr\/24\/usa.comment\">abrufbar<\/a> (Bezahlschranke)<br>\n[4] Die in dem Essay [3] aufgef&uuml;hrten zehn Schritte zum Faschismus f&uuml;hrte Wolf sp&auml;ter auch in einem Buch aus, das&nbsp; auf Deutsch unter dem Titel &bdquo;Wie zerst&ouml;rt man eine Demokratie &ndash; Das 10-Punkte-Programm&ldquo; erschien, Goldmann Verlag, 2010<br>\nDieses Zehn-Punkte-Programm umfasst (siehe auch [3]):<\/p><ol>\n<li>Heraufbeschw&ouml;ren einer &auml;u&szlig;eren und inneren Bedrohung<\/li>\n<li>Betrieb von Geheimgef&auml;ngnissen<\/li>\n<li>Aufbau einer paramilit&auml;rischen Truppe<\/li>\n<li>Aufbau eines &Uuml;berwachungsapparats und Beobachtung normaler B&uuml;rger<\/li>\n<li>Infiltration von B&uuml;rgerbewegungen<\/li>\n<li>Willk&uuml;rliche Festnahmen und Entlassungen<\/li>\n<li>Gezielte Angriffe auf Schl&uuml;sselpersonen<\/li>\n<li>Kontrolle der Medien<\/li>\n<li>Kritik gilt als &bdquo;Spionage&ldquo; und Widerspruch als &bdquo;(Landes-)Verrat&ldquo;<\/li>\n<li>Untergrabung der Rechtsstaatlichkeit<\/li>\n<\/ol><p>[5] &bdquo;Democracy Incorporated&ldquo; von Sheldon S. Wolin, Princeton University Press, Erstauflage 2008, auf Deutsch ver&ouml;ffentlicht unter dem Titel &bdquo;Umgekehrter Totalitarismus&ldquo;, Westend Verlag, 2022<br>\n[6] Die PR-Aktion &bdquo;Fackeln der Freiheit&ldquo; von Edward Bernays im Auftrag der amerikanischen Tabakindustrie wurde vielfach beschrieben, z. B. in diesem NZZ-Artikel von &nbsp;2018, <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/gesellschaft\/der-heimliche-verfuehrer-ld.1403103\">abrufbar<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96549\">Hier<\/a> stellt Hannes Hofbauer die These auf, nach der die heutige politische Rechte gr&uuml;n sei. Sie vereine &bdquo;daf&uuml;r alle notwendigen Ingredienzen: Kriegsbegeisterung, Verbotskultur, geopolitischen und kulturellen Missionierungseifer, Affinit&auml;t zum autorit&auml;ren Staat und jede Menge erschaffene Feindbilder&ldquo;. Die neue, gr&uuml;ne Rechte sei &ndash; wie die alte &ndash; von Kapitalinteressen getrieben. Der dabei ausgel&ouml;ste Akkumulationsprozess ben&ouml;tige<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97005\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-97005","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/97005","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=97005"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/97005\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":97007,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/97005\/revisions\/97007"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=97005"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=97005"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=97005"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}