{"id":97008,"date":"2023-04-28T16:30:06","date_gmt":"2023-04-28T14:30:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97008"},"modified":"2023-04-28T16:24:54","modified_gmt":"2023-04-28T14:24:54","slug":"hinweise-des-tages-ii-581","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97008","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97008#h01\">Lebenslauf und Impfnebenwirkungen: Wie h&auml;lt es Karl Lauterbach mit der Wahrheit?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97008#h02\">Augen zu und rein: Deutschland im Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97008#h03\">&laquo;Der Konflikt in der Ukraine wurde vom Westen angezettelt&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97008#h04\">Die letzte Bastion im Kriegsgebiet (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97008#h05\">Sudan: Schauplatz eines weiteren Stellvertreterkriegs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97008#h06\">R&uuml;ckschlag f&uuml;r NATO: Erdo&#287;an und Putin weihen das erste Atomkraftwerk in der T&uuml;rkei ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97008#h07\">Melnykistin des Tages: Kateryna Rietz-Rakul<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97008#h08\">Vorurteile f&uuml;hren nicht zum Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97008#h09\">Deutsche Wirtschaft stagniert im ersten Quartal 2023<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97008#h10\">Die direkten und tieferen Ursachen der Bahn-Misere<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97008#h11\">Meloni hofft auf ein &raquo;ukrainisches Wirtschaftswunder&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97008#h12\">Gef&uuml;hlsk&auml;lte durch Schuldumkehr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97008#h13\">Menschenrechtsorganisationen gegen Gleichsetzung von Israelkritik und Antisemitismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97008#h14\">&raquo;Der eigentliche Putsch wurde gegen Castillo gef&uuml;hrt&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97008#h15\">Dominante Familiendynastie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97008#h16\">Aktie abgest&uuml;rzt: Warum steckt ProSiebenSat.1 in der Krise?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lebenslauf und Impfnebenwirkungen: Wie h&auml;lt es Karl Lauterbach mit der Wahrheit?<\/strong><br>\nZuletzt wurde berichtet, der Minister habe seinen Lebenslauf gesch&ouml;nt. Nun gibt es Hinweise, dass er schon fr&uuml;h von Impfsch&auml;den gewusst haben k&ouml;nnte. [&hellip;]<br>\nAlles eher l&auml;ssliche S&uuml;nden, vielleicht die Hochstapelei eines ehrgeizigen Senkrechtstarters vor vielen Jahren? Eher nicht. Denn der rote Faden zieht sich bis heute durch. Auch beim Thema Corona, das den SPD-Gesundheitsexperten Ende 2021 ins Ministeramt bef&ouml;rderte, scheint es Karl Lauterbach mit der Wahrheit nicht immer so genau zu nehmen.<br>\nVon einer &bdquo;nebenwirkungsfreien Impfung&ldquo; hatte Lauterbach am 14. August 2021 auf Twitter geschrieben. Im &bdquo;Heute Journal&ldquo; r&auml;umte er am 12. M&auml;rz 2023 ein, dies sei &bdquo;eine &Uuml;bertreibung in einem missgl&uuml;ckten Tweet&ldquo; gewesen, er habe jedoch &bdquo;sehr sehr h&auml;ufig zu den Nebenwirkungen der Impfung Stellung genommen&ldquo;. Das stimmt, doch wie sahen diese Stellungnahmen aus? Noch am 13. Februar 2022 sagte der Bundesgesundheitsminister bei &bdquo;Anne Will&ldquo; (es ging darum, noch mehr Menschen von der Corona-Impfung zu &uuml;berzeugen): &bdquo;Die Impfungen sind halt mehr oder weniger nebenwirkungsfrei. Das muss immer wieder gesagt werden.&ldquo;<br>\nDabei hatte der am 8. Dezember 2021 als Minister vereidigte Lauterbach bereits zwei Tage nach seiner Berufung deutliche Warnungen zum Thema Impfnebenwirkungen aus T&uuml;bingen erhalten. Am 10. Dezember 2021 schrieben die T&uuml;binger Pandemiebeauftragte Lisa Federle und Oberb&uuml;rgermeister Boris Palmer gemeinsam einen Brandbrief an Lauterbach.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/lebenslauf-und-impfnebenwirkungen-wie-haelt-es-karl-lauterbach-mit-der-wahrheit-li.341955\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Augen zu und rein: Deutschland im Krieg<\/strong><br>\nDer Ukraine-Krieg wird routinem&auml;&szlig;ig als Konfrontation zwischen Autoritarismus und Demokratie dargestellt. Wolfgang Streeck erkl&auml;rt, worum es tats&auml;chlich geht: die Neuordnung des globalen Staatensystems. [&hellip;]<br>\nFrankfurt, so Goethe einst &uuml;ber seine Heimatstadt, &raquo;stickt voller Merkw&uuml;rdigkeiten&laquo;. Gleiches kann man heute &uuml;ber Berlin und Deutschland insgesamt sagen. Bizarre Dinge geschehen, unter strenger Kontrolle ihrer &ouml;ffentlichen Wahrnehmung, ja Sichtbarkeit durch eine solide Koalition zwischen den Parteien der willigen Mitte und den Medien, erstaunlich wirksam unterst&uuml;tzt durch zivilgesellschaftliche Selbst- und Unter-uns-Zensur. Vor den Augen des Betrachters verwandelt sich eine auf den ersten Blick demokratisch regierte mittelgro&szlig;e Regionalmacht in eine transatlantische Dependance der gro&szlig;en amerikanischen Kriegsmaschinerie, von der NATO bis zu den Joint Chiefs, vom Pentagon bis zur NSA und von der CIA bis zum Nationalen Sicherheitsrat. Als Ende September 2022 die beiden Nord-Stream-Pipelines bei einem massiven Unterwasserangriff in die Luft gesprengt wurden, versuchte die Koalition der regierenden M&auml;chte einige Tage lang, die deutsche &Ouml;ffentlichkeit davon zu &uuml;berzeugen, dass der T&auml;ter nur &raquo;Putin&laquo; gewesen sein konnte, der den Deutschen demonstrieren wolle, dass es keine R&uuml;ckkehr zur guten alten Gas-Zeit geben werde. Bald wurde jedoch klar, dass dies die Leichtgl&auml;ubigkeit selbst vieler Deutscher &uuml;berforderte. Warum sollte sich &raquo;Putin&laquo; freiwillig der M&ouml;glichkeit berauben, Deutschland wieder in die Energieabh&auml;ngigkeit zu locken, sobald es nicht mehr in der Lage sein w&uuml;rde, den astronomischen Preis f&uuml;r amerikanisches Fl&uuml;ssiggas zu zahlen? Warum h&auml;tte &raquo;Putin&laquo; die Pipelines, die ihm geh&ouml;ren oder an denen er beteiligt ist, nicht in russischen statt in internationalen Gew&auml;ssern in die Luft gesprengt, zumal Letztere st&auml;rker &uuml;berwacht werden als jede andere Seeregion, au&szlig;er vielleicht der Persische Golf? Und warum h&auml;tte er riskieren sollen, dass ein russisches Einsatzkommando in flagranti ertappt und eine direkte Konfrontation mit mehreren NATO-Staaten gem&auml;&szlig; Artikel 5 ausl&ouml;sen w&uuml;rde?<br>\nIn Ermangelung eines auch nur ann&auml;hernd glaubw&uuml;rdigen &raquo;Narrativs&laquo; &ndash; im gehobenen Jargon des Vulg&auml;rkonstruktivismus die Bezeichnung f&uuml;r eine zweckgerecht fabrizierte Geschichte &ndash; wurde die Angelegenheit nach nicht mehr als einer Woche fallen gelassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/augen-zu-und-rein-deutschland-im-krieg-ukraine-krieg-wolfgang-streeck\/\">Wolfgang Streeck auf Jacobin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&raquo;Radio Rheinmetall&laquo; auf Dauersendung?<\/strong><br>\n&raquo;Wegen&laquo; seiner langen Grenze mit Russland habe Finnland &uuml;ber 50.000 Bunker, und fast ganz Helsinki gebe es praktisch noch einmal unter der Erde. Faszinierend und vorbildlich findet das die deutsche Au&szlig;enministerin. Nach ein bisschen Herumgeh&uuml;pfe f&uuml;r die BILD-Zeitung (&hellip;), bl&ouml;delt Baerbock im Bunker und stimmt &uuml;ber ihre medialen Verst&auml;rker (namens: &raquo;Journalist(inn)en&laquo;) das deutsche Publikum auf herrliche Zeiten unter der Erde ein. Denn, &uuml;berlegen Sie mal: Warum soll denn die Bundesregierung ihr Versprechen von j&auml;hrlich 400.000 gebauten &uuml;berirdischen Sozialwohnungen einhalten, wenn man das Ganze auch unterirdisch machen kann? Das sind doch endlich mal Perspektiven! Ein Leben im Atombunker, wie sch&ouml;n! Ist das nicht toll? Eine olivgr&uuml;ne Utopie deutet sich an &ndash; und die braven Redaktionen stehen bestimmt schon Gewehr bei Fu&szlig;. Jeder Weltuntergang ist ihnen lieber als ein Verhandlungsfrieden mit Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/radio-rheinmetall-auf-dauersendung\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&laquo;Der Konflikt in der Ukraine wurde vom Westen angezettelt&raquo;<\/strong><br>\nDer tschechische General im Ruhestand Petr Pelz, ehemaliger Direktor des tschechischen Milit&auml;r-Geheimdienstes, wurde auf dem privaten Radio &laquo;Radio Universum&raquo; von der bekannten tschechischen Moderatorin Martina Koci&aacute;nov&aacute; interviewt. Etliche seiner Aussagen in diesem Interview unterscheiden sich total vom &bdquo;offiziellen&ldquo; Narrativ der NATO-freundlichen Mainstream-Medien, wie der Krieg in der Ukraine entstanden ist. &ndash; Achtung: Da das Interview im Radio m&uuml;ndlich gemacht wurde, ist auch das Skript davon gelegentlich etwas gar umgangssprachlich. Aber des Generals brisanteste Aussagen sind trotz allem unmissverst&auml;ndlich. [&hellip;]<br>\nMartina Koci&aacute;nov&aacute;:  General Peter Pelz, wenn ich Ihre Aussagen, Ihre Interviews oder Ihre Artikel lese, komme ich zu dem Schluss, dass Sie pers&ouml;nlich ein Problem mit diesem Krieg haben, dass Sie nicht damit einverstanden sind. Glauben Sie, dass es auch anders h&auml;tte laufen k&ouml;nnen?<br>\nPetr Pelz: Nat&uuml;rlich h&auml;tte alles anders laufen k&ouml;nnen. Sehen wir mal, das erste und das zweite Minsker Abkommen wurden angenommen. Das zweite Minsker Abkommen wurde irgendwann im Februar 2015 angenommen, und dann wurde sogar am 17. Februar 2015 vom UN-Sicherheitsrat eine Resolution verabschiedet, in der die Parteien aufgefordert wurden, unverz&uuml;glich einen Waffenstillstand zu schlie&szlig;en. Sie legte sogar f&uuml;r jede Waffe fest, welche Reichweite sie hat, und so sollte eine Pufferzone geschaffen werden, von Steinschleudern, etwa 20 Meter, bis hin zu solchen mit einer Reichweite von mehreren hundert Kilometern, die ausger&auml;umt werden sollten. Das ukrainische Parlament sollte auf der Grundlage dieser Resolution des Sicherheitsrates &ndash; ich wiederhole noch einmal, so eine Resolution ist wahrscheinlich das h&ouml;chste, was es im internationalen Recht geben kann &ndash; innerhalb von 30 Tagen nach dem 17. Februar 2015 ein Gesetz verabschieden, das eine Situation im Donbass in den Republiken oder Gebieten, ich wei&szlig; nicht, wie sie es damals rechtlich nannten, geschaffen h&auml;tte, so dass dort eine provisorische Regierung gebildet werden konnte, die diese Staaten repr&auml;sentiert. Und diese Staaten sollten sprachliche und andere Minderheitenrechte haben, und sie sollten eine gewisse Autonomie haben. Ich wiederhole f&uuml;r die Zuh&ouml;rer: 30 Tage ab dem 17. Februar 2015. Was w&auml;re passiert, wenn das respektiert worden w&auml;re?<br>\nHeute oder vor ein paar Monaten sagten Angela Merkel und Franc&ccedil;ois Hollande, der franz&ouml;sische Pr&auml;sident, und Petro Poroschenko, dass dies eigentlich nur eine Art Falle f&uuml;r Putin war, damit die Ukraine sich gut bewaffnen konnte. Ich frage Sie: Warum sollte sich die Ukraine so schrecklich bewaffnen, wenn alles in Ordnung w&auml;re, wenn die &ouml;stlichen Regionen der Ukraine einfach ihre eigene Verwaltung und Autonomie h&auml;tten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-konflikt-in-der-ukraine-wurde-vom-westen-angezettelt\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die letzte Bastion im Kriegsgebiet (III)<\/strong><br>\nNach dem Scheitern mehrerer europ&auml;ischer Milit&auml;reins&auml;tze in Mali und in Burkina Faso wird die Bundeswehr nun in einen dritten Staat der Sahelzone entsandt &ndash; nach Niger. Ein Beschluss des Deutschen Bundestags dar&uuml;ber ist f&uuml;r heute angek&uuml;ndigt worden. Demnach sollen sich bis zu 60 deutsche Soldaten an der EU Military Partnership Mission Niger (EUMPM Niger) beteiligen, die die nigrischen Streitkr&auml;fte ausbilden und sie beim Ausbau ihrer Strukturen unterst&uuml;tzen wird. Niger, dessen Pr&auml;sident Mohamed Bazoum klar prowestlich orientiert ist, soll sich als Anker f&uuml;r den Westen in der Sahelzone erweisen, nachdem Mali eine enge Kooperation mit Russland eingegangen ist und sich auch Burkina Faso von den M&auml;chten Europas ab- und Moskau zuzuwenden beginnt. Niger erh&auml;lt &ndash; im Gegenzug gegen seinen aktiven Beitrag zur EU-Fl&uuml;chtlingsabwehr &ndash; schon seit Jahren Milit&auml;rhilfe aus Deutschland, deren Wert mittlerweile auf 100 Millionen Euro gestiegen ist. Das Land ist der bedeutendste Uranlieferant der EU und beherbergt mehrere westliche Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte. Die USA nutzen eine Basis in Niger f&uuml;r den Drohnenkrieg; die Bundeswehr unterh&auml;lt dort ein Lufttransportdrehkreuz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9226\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Sudan: Schauplatz eines weiteren Stellvertreterkriegs<\/strong><br>\nIm Februar allerdings gab es einen Bericht von ABC News mit dem Titel &bdquo;Sudan military finishes review of Russian Red Sea base deal&ldquo;. Dem Bericht zufolge hatte das sudanesische Milit&auml;r die &Uuml;berpr&uuml;fung des Abkommens mit Russland &uuml;ber den Bau eines Marinest&uuml;tzpunkts abgeschlossen und es gebilligt. Der russische Au&szlig;enminister Sergej Lawrow wird mit den Worten zitiert, das Abkommen m&uuml;sse noch von der noch zu bildenden sudanesischen Legislative ratifiziert werden, bevor es in Kraft treten k&ouml;nne.<br>\nDer Sudan hatte das Abkommen, das Moskau den Bau des St&uuml;tzpunktes erlaubt, urspr&uuml;nglich w&auml;hrend der Regierung des ehemaligen Diktators Omar Hassan al-Bashir geschlossen, der 2019 von der Macht verdr&auml;ngt wurde. Dem Bericht zufolge w&uuml;rde Russland dem Sudan im Gegenzug f&uuml;r das Recht, den Marinest&uuml;tzpunkt zu errichten, Waffen und Milit&auml;rausr&uuml;stung zur Verf&uuml;gung stellen. Die Vereinbarung sollte 25 Jahre lang gelten und automatisch um jeweils 10 Jahre verl&auml;ngert werden, wenn keine der beiden Seiten Einw&auml;nde erhebt.<br>\nDies l&auml;sst den Eindruck entstehen, dass die russische Regierung den &Uuml;bergang von der Milit&auml;r- zu einer  Zivilregierung, wie er in einer von den Vereinten Nationen und verschiedenen L&auml;ndern im Dezember 2022 ausgehandelten Vereinbarung vorgesehen war, gerne vollzogen gesehen h&auml;tte.<br>\nDie US-Regierung dagegen hat unmissverst&auml;ndlich klargestellt, dass ihr die Idee eines russischen Marinest&uuml;tzpunkts am Roten Meer nicht gef&auml;llt. Anfang September 2022 entsandte sie den ersten vollwertigen Botschafter seit 25 Jahren in den Sudan. Bereits Ende desselben Monats warnte dieser die im Sudan regierenden Gener&auml;le &ouml;ffentlich und unverbl&uuml;mt davor, Russland die Errichtung eines Marinest&uuml;tzpunktes an seiner K&uuml;ste des Roten Meeres zu gestatten. Er sagte:<br>\n&bdquo;Wenn die sudanesische Regierung beschlie&szlig;t, mit der Einrichtung dieser Fazilit&auml;t fortzufahren oder sie neu zu verhandeln, wird dies den Interessen des Sudan schaden. (&hellip;)<br>\nAlle L&auml;nder haben das souver&auml;ne Recht zu entscheiden, mit welchen anderen L&auml;ndern sie eine Partnerschaft eingehen wollen, aber diese Entscheidungen haben nat&uuml;rlich Konsequenzen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/sudans-buergerkrieg\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>R&uuml;ckschlag f&uuml;r NATO: Erdo&#287;an und Putin weihen das erste Atomkraftwerk in der T&uuml;rkei ein<\/strong><br>\nW&auml;hrend die westlichen Meinungsmacher in einer gro&szlig;en Medienkampagne &uuml;ber den Gesundheitszustand des t&uuml;rkischen Pr&auml;sidenten spekulieren, er&ouml;ffnet die T&uuml;rkei mit russischer Hilfe ihr erstes Atomkraftwerk.<br>\nAnkara und Moskau feierten am Donnerstag die Anlieferung von Brennst&auml;ben am Atomkraftwerk Akkuyu in der S&uuml;dt&uuml;rkei. Gebaut wurde das AKW von dem russischen Staatskonzern Rosatom.<br>\nDer t&uuml;rkische Pr&auml;sident Recep Tayyip Erdo&#287;an verk&uuml;ndete dabei &uuml;ber Video, dass die T&uuml;rkei mit 60-j&auml;hriger Versp&auml;tung in den Kreis der L&auml;nder mit Atomkraft vorsto&szlig;e. Sein russischer Amtskollege Wladimir Putin, der aus Moskau zugeschaltet war, sprach vom gr&ouml;&szlig;ten Investitionsprojekt der beiden Staaten. An der Veranstaltung im K&uuml;stenort Mersin nahmen auch der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebeh&ouml;rde (IAEO), Rafael Grossi, und der Chef des russischen Staatskonzerns Rosatom, Alexej Lichatschow, teil. (&hellip;)<br>\nDas Kraftwerk in Akkuyu ist von gro&szlig;er Bedeutung f&uuml;r die t&uuml;rkische Energiepolitik. Ankara ist stark auf den Import fossiler Energietr&auml;ger angewiesen, auch f&uuml;r die Stromproduktion, die etwa zu einem Drittel &uuml;ber Gaskraftwerke erfolgt. Die energiepolitische Verwundbarkeit der T&uuml;rkei zeigte sich bereits im Zuge des Ukraine-Krieges. Zu&shy;gleich ist Akkuyu ein weiteres Symbol f&uuml;r Erdo&#287;ans Spagat zwischen NATO-Mitgliedschaft und vertiefter Zusammenarbeit mit Russland im Energiesektor.<br>\nErdo&#287;an teilte am Donnerstag mit, dass sein Land m&ouml;glichst bald weitere Kernkraftwerke bauen werde. Nachdem die T&uuml;rkei anf&auml;nglich auch mit westlichen Unternehmen Nuklearprojekte verfolgt hat, ist Moskau derzeit der einzige Partner der T&uuml;rkei bei der Kernkraft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/asien\/168734-rueckschlag-fuer-nato-erdogan-und\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> W&auml;hrend die deutsche Bundesregierung erst k&uuml;rzlich die letzten Atomkraftwerke hierzulande hat abschalten lassen, werden in anderen Staaten wie der T&uuml;rkei neue gebaut. Auch scheint die Zusammenarbeit zwischen den beiden L&auml;ndern zu funktionieren, w&auml;hrend Deutschland &ndash; zusammen mit der EU und anderen westlichen Staaten &ndash; Russland mit immer weiteren Sanktionen belegt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Melnykistin des Tages: Kateryna Rietz-Rakul<\/strong><br>\nVor nationalen Stereotypen soll man sich bekanntlich h&uuml;ten. Auch wenn man manchmal den Eindruck bekommen kann, sie bes&auml;&szlig;en einen wahren Kern. Etwa die Aussage &raquo;unversch&auml;mt wie ein Ukrainer&laquo;. Jedenfalls ein solcher in offizieller Mission. Wie jetzt Kateryna Rietz-Rakul, Chefin des Anfang April in Berlin er&ouml;ffneten ukrainischen Kulturinstituts.<br>\nDas Institut untersteht dem ukrainischen Au&szlig;enministerium, das seinerzeit Andrij Melnyk als Botschafter nach Berlin schickte. Der kann das Herumholzen auch jetzt nicht lassen; zuletzt k&uuml;ndigte er Oskar Lafontaine und Sahra Wagenknecht auf Twitter an, sie w&uuml;rden f&uuml;r ihre &raquo;Komplizenschaft mit dem Kriegsverbrecher Putin&laquo; demn&auml;chst &raquo;zur Rechenschaft gezogen&laquo;.<br>\nRietz-Rakul macht es eine Nummer kleiner. Sie soll an der kulturellen Front f&uuml;r deutsche Waffenlieferungen k&auml;mpfen, wie sie der Berliner Zeitung vom Dienstag verriet: &raquo;F&uuml;r mich ist es das Wichtigste, dass die Ukraine diesen Krieg gewinnt &ndash; und ich sehe es auch so, dass der Krieg mit Waffen und nicht mit Kultur gewonnen wird. (&hellip;) Wenn wir also wollen, dass Deutschland der Ukraine Waffen liefert (&hellip;), liegt es in unserem Interesse, dass Deutschland unsere Kultur kennenlernt &ndash; und dadurch uns kennenlernt.&laquo;<br>\nUnd den Gegner nicht mehr. Den will sie aus Berlin wegbei&szlig;en. Es sei ihr unverst&auml;ndlich, sagte sie der Berliner Zeitung, warum das &raquo;Russische Haus&laquo; in der Friedrichstra&szlig;e immer noch offen sei. Denn es biete &raquo;nichts als Propaganda&laquo;.<br>\nDas nennt man Chuzpe. Was hatte n&auml;mlich dieselbe Autorin, die jetzt Rietz-Rakul interviewte, in derselben Zeitung von der Er&ouml;ffnungsshow des ukrainischen Kulturinstituts berichtet: &raquo;eine Ausstellung von Kriegsplakaten, die von jungen ukrainischen K&uuml;nstlern entworfen wurden&laquo;, die &raquo;VR-Dokumentation &rsaquo;You destroy. We create.&lsaquo;&laquo;, &raquo;Werke junger ukrainischer Autoren, die nach der russischen Gro&szlig;offensive verfasst wurden&laquo;. Aber nachgefragt hat sie nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/449758.melnykistin-des-tages-kateryna-rietz-rakul.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Geil auf den Krieg<\/strong><br>\nEx-Bundeswehr-Soldat k&auml;mpfte als S&ouml;ldner gegen Russland und plaudert &uuml;ber Kriegsverbrechen.<br>\nDeutsche Landser versp&uuml;ren wieder den &raquo;Drang nach Osten&laquo;. Jonas Kratzenberg war &raquo;angewidert von der Inaktivit&auml;t der Bundesregierung&laquo; und wollte &raquo;Europa vor russischer Aggression&laquo; sch&uuml;tzen. Und so schloss sich der Panzergrenadier im M&auml;rz 2022 der Internationalen Legion der Ukraine an. (&hellip;) Er sei f&uuml;nf Jahre f&uuml;r den &raquo;gro&szlig;vaterl&auml;ndischen Krieg, wie man beim Bund sagt&laquo; ausgebildet worden, machte Kratzenberg keinen Hehl daraus, dass in den deutschen Streitkr&auml;ften ein ausgepr&auml;gtes Bed&uuml;rfnis besteht, dort weiterzumachen, wo der Naziopa 1945 aufh&ouml;ren musste. (&hellip;) &raquo;Mit &rsquo;nem Humvee unter Artilleriefeuer in die gegnerischen Stellungen reinzufahren &ndash; das war unglaublich geil.&laquo; &Uuml;ber die Erfahrung des Russent&ouml;tens will Kratzenberg sich allerdings nur mit seinen Kameraden austauschen: &raquo;Wir haben es irgendwo auch gefeiert, aber das ist f&uuml;r uns.&laquo; Um so zwangloser spricht er aber &uuml;bers Russenmorden: Zwei, drei seiner ukrainischen &raquo;Jungs&laquo; h&auml;tten Kriegsgefangene in ein Waldst&uuml;ck abgef&uuml;hrt, und danach sei nur noch &raquo;peng, peng, peng!&laquo; zu h&ouml;ren gewesen, so Kratzenberg. &raquo;Nat&uuml;rlich wurden russische Kriegsgefangene auch geschlagen oder getreten&laquo;, Erniedrigungen seien an der Tagesordnung, r&auml;umt er ein und schilderte eine Drangsalierung mit einem Messer. Alles &raquo;ganz klar Kriegsverbrechen&laquo;, stellte Interviewer Heinrich fest, und Kratzenberg versicherte ihm, dass diese immer folgenlos blieben. (&hellip;) Und er berichtete von &raquo;absolut krassem Antisemitismus&laquo; sowie ukrainischen und anderen osteurop&auml;ischen Kameraden, darunter auch Juden, die ein Hakenkreuz trugen. Dieses habe aber eine &raquo;ganz andere Bedeutung&laquo; als in Deutschland: Es sei lediglich ein antikommunistisches und antisowjetisches Symbol, beschwichtigte Kratzenberg und demonstrierte damit seine tragische Ahnungslosigkeit davon, dass Antikommunismus ein zentraler Wesenszug des Nazismus wie jedes anderen Faschismus ist. Entsprechend unbedarft lie&szlig; er auch seinem Hass auf &raquo;Watniks&laquo; (Schimpfwort f&uuml;r Angeh&ouml;rige der russischen und prorussischen Arbeiterklasse) und &raquo;Friedenstauben&laquo; freien Lauf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/449803.militarismus-geil-auf-den-krieg.html\">Susann Witt-Stahl in junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Vorurteile f&uuml;hren nicht zum Frieden<\/strong><br>\nEigentlich war das am Mittwoch die Meldung des Tages: Es gab ein Telefongespr&auml;ch zwischen Chinas Pr&auml;sidenten Xi Jinping und dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Wolodimir Selenski. Die Medien brauchten, wie in solchen F&auml;llen &uuml;blich, eine Weile, um daraus Nachrichten zu basteln, die sich in die bisherigen westlichen Narrative und Vorurteile einf&uuml;gen. So wurde dann auch vermerkt, da&szlig; Xi weiterhin den &raquo;russischen Angriffskrieg nicht verurteilt&laquo;, oder da&szlig; die zw&ouml;lf Punkte der chinesischen Friedensinitiative &raquo;nicht die Forderung nach einem R&uuml;ckzug der russischen Truppen enthalten&laquo;. Wer &uuml;ber Frieden verhandeln will, dar&uuml;ber reden will, wie der in einen sinnlosen Krieg ausgeartete Konflikt in der und um die Ukraine beendet werden kann, mu&szlig; auch anfangen, in gr&ouml;&szlig;eren Dimensionen zu denken. (&hellip;) Das gr&ouml;&szlig;te Problem ist allerdings die von langer Hand geplante Ausdehnung des Territoriums, auf dem die NATO und vor allem die USA ungehindert ihre St&uuml;tzpunkte errichten k&ouml;nnen, und dieses Gebiet reicht geografisch im S&uuml;den Ru&szlig;lands bis weit &ouml;stlich von Moskau. Kein russischer Pr&auml;sident kann damit einverstanden sein &ndash; es sei denn, es handelte sich um eine Marionette der USA. Diese Gemengelage mit einer gro&szlig;en Zahl von Details &ndash; einschlie&szlig;lich des k&uuml;nftigen Status der selbsternannten Republiken der Ostukraine sowie der Krim &ndash; gilt es zu besprechen, wenn es denn endlich zu Friedensverhandlungen kommen sollte. Im Gegensatz zum Globalen Westen hat die Regierung Chinas das erkannt, und Xi hat das in seinem einst&uuml;ndigen Telefonat mit Selenski offenbar erl&auml;utert. Der wiederum schrieb &ndash; auf Englisch &ndash; in sein Twitter-Account: &raquo;Ich hatte ein langes und bedeutungsvolles Gespr&auml;ch mit Pr&auml;sident Xi Jinping. Ich glaube, da&szlig; dieses Telefonat sowie die Ernennung des ukrainischen Botschafters f&uuml;r China der Entwicklung unserer bilateralen Beziehungen einen kraftvollen Schub geben wird.&laquo; Eine solche &Auml;u&szlig;erung Selenskis gibt zumindest ein wenig Hoffnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1498758769314\/0\"> Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutsche Wirtschaft stagniert im ersten Quartal 2023<\/strong><br>\nDie deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal haarscharf an der lange bef&uuml;rchteten Winterrezession vorbeigeschrammt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stagnierte von Januar bis M&auml;rz zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Befragte &Ouml;konomen hatten ein Plus von 0,2 Prozent erwartet, nachdem es im vierten Quartal noch ein Minus von revidiert 0,5 (bisher: -0,4) Prozent gegeben hatte. Bei zwei Minus-Quartalen in Folge wird von einer Rezession gesprochen, die mit dem positiven Jahresauftakt nun verhindert wurde.<br>\nEin besseres Abschneiden verhinderten die sinkenden Konsumausgaben der Verbraucher, die infolge der Kaufkraftverluste durch die hohe Inflation nicht in Shoppinglaune sind. Auch die staatlichen Konsumausgaben nahmen ab. &bdquo;Positive Impulse kamen dagegen von den Investitionen und den Exporten&ldquo;, hie&szlig; es. Details wollen die Statistiker im Mai bekanntgeben. [&hellip;]<br>\nDie schw&auml;chelnde Konjunktur hat auch die &uuml;bliche Fr&uuml;hjahrsbelebung auf dem deutschen Arbeitsmarkt im April gebremst. Die Zahl der Arbeitslosen sank zwar um 8000 im Vergleich zum Vormonat auf 2,586 Millionen, wie die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) am Freitag mitteilte. In den beiden Vorjahren hatte es im April aber noch jeweils einen R&uuml;ckgang von mehr als 50.000 gegeben. Gemessen am Vorjahresmonat stieg die Erwerbslosenzahl diesmal um 276.000. Die Arbeitslosenquote verharrte unver&auml;ndert bei 5,7 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaft-in-deutschland-stagniert-im-ersten-quartal-2023-unerwartet-18854896.html%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die FAZ ist ja auch eine Meisterin darin, schlechten Nachrichten den richtigen &ldquo;Spin&rdquo; zu geben, damit sie sich irgendwie doch gut anh&ouml;ren. Laut der immerhin wahrheitsgem&auml;&szlig; gezeigten Grafik ist die Arbeitslosigkeit im Vorjahresvergleich um 276.000 Menschen bzw. 0,7 Prozentpunkte gestiegen (!), w&auml;hrend die Anzahl der gemeldeten offenen Stellen um 9,2% abgenommen (!) hat; daraus macht die FAZ &ldquo;Arbeitsmarkt [&hellip;] in stabiler Verfassung&rdquo;. Bei 0% Wirtschaftswachstum kamen die &ldquo;Impulse [&hellip;] von den Investitionen und den Exporten&rdquo;, w&auml;hrend &ldquo;Kaufkraftverluste [die] Shoppinglaune&rdquo; nicht gest&auml;rkt haben; mit anderen Worten alles weiter wie gehabt mit radikalem Lohndumping und einseitiger Ausrichtung auf den Export. Ja, Lohnerh&ouml;hungen oder wenigstens die Milderung der Reallohnverluste w&auml;ren angesichts der Rekordgewinne der Konzerne leicht m&ouml;glich gewesen und h&auml;tten, das sieht sogar die FAZ ein, die Binnenkonjunktur und damit das Wirtschaftswachstum belebt; aber das ist ja von keiner Seite gew&uuml;nscht, weder von den Arbeitgebern noch insbesondere von der Bundesregierung, die lieber steuerfreie Einmalzahlungen als Pseudo-Inflationsausgleich verteilt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die direkten und tieferen Ursachen der Bahn-Misere<\/strong><br>\nUnzuverl&auml;ssigkeit, Infrastruktur auf Verschlei&szlig;, sinkende Fahrgastzahlen, hohe Schulden &ndash; die Deutsche Bahn ist ein Sanierungsfall. Da passt es, dass die Bundesregierung die Klimaziele im Bereich Schiene aufgegeben hat. Wie konnte es so weit kommen?<br>\nAm 14. M&auml;rz 2023 ver&ouml;ffentlichte der Bundesrechnungshof (BRH) einen Bericht zum Zustand der Deutschen Bahn. In diesem hei&szlig;t es: &bdquo;Seit Jahren verschlechtert sich die wirtschaftliche Lage der DB AG und sinkt die Zuverl&auml;ssigkeit im gesamten System Schiene. Die DB ist ein Sanierungsfall.&ldquo; Eine Aussage, die auf 33 Seiten mit zahlreichen Fakten belegt wird.<br>\nDieses Urteil, ausgesprochen von einer kompetenten Institution, die im Grundgesetz mit besonderem Rang und &ndash; anders als das Eisenbahn-Bundesamt &ndash; mit Unabh&auml;ngigkeit ausgestattet ist, ging in der &Ouml;ffentlichkeit weitgehend unter. Wie kann das sein?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/14-2023\/die-direkten-und-tieferen-ursachen-der-bahn-misere\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Meloni hofft auf ein &raquo;ukrainisches Wirtschaftswunder&laquo;<\/strong><br>\nItaliens Regierung will f&uuml;hrende Rolle beim Wiederaufbau der Ukraine.<br>\nAls Gastgeberin einer Geberkonferenz f&uuml;r den Wiederaufbau der Ukraine am Mittwoch in Rom versuchte die faschistische Ministerpr&auml;sidentin Giorgia Meloni f&uuml;r sich und Italien zu punkten. Die Ukraine sei &raquo;ein Au&szlig;enposten der europ&auml;ischen Sicherheit&laquo;, und Italien werde &raquo;alles Notwendige tun&laquo;, um die EU-Mitgliedschaft der Ukraine &raquo;zu beschleunigen&laquo;. Der erste Schritt in diese Richtung werde darin bestehen, ein &raquo;von der russischen Invasion verw&uuml;stetes Land&laquo; wieder auf die Beine zu stellen, ohne das Ende der Feindseligkeiten abzuwarten. (&hellip;) F&uuml;r den Wiederaufbau der Ukraine werden 411 Milliarden Euro veranschlagt. Medien erw&auml;hnen, da&szlig; es nicht die erste Veranstaltung zur Ukraine ist, und da&szlig; Deutschland und Frankreich bereits &auml;hnliche Konferenzen organisiert haben, um den Wiederaufbau der Ukraine zu diskutieren. An der Konferenz im Palazzo dei Congressi in Rom, die &raquo;der erste Baustein&laquo; sei, nahmen &uuml;ber tausend Unternehmen aus beiden L&auml;ndern, Handelsverb&auml;nde wie Confindustria und Vertreter internationaler Finanzinstitute teil. Rund 600 italienische Unternehmen haben laut ANSA Ideen f&uuml;r &raquo;Projekte in Schl&uuml;sselsektoren&laquo; wie Infrastruktur, Energie, Agrobusiness, Gesundheit, IT, Raumfahrt und Stahl vorgelegt. Die ansonsten zum Thema Ukraine zerstrittene faschistische Regierungskoalition steht, wenn es um Profite in Milliardenh&ouml;he geht, in seltener Einigkeit hinter ihrer Chefin Meloni. &raquo;Das Beste des italienischen Systems steht mit seinen exzellenten Lieferketten unseren ukrainischen Freunden zur Verf&uuml;gung&laquo;, erkl&auml;rte Au&szlig;enminister Antonio Tajani von der Forza Italia Berlusconis, und versicherte, da&szlig; Italien &raquo;in der ersten Reihe&laquo; bei der &raquo;Modernisierung&laquo; der Ukraine stehen werde. Transport- und Infrastruktur-Minister Matteo Salvini von der faschistischen Lega stimmte Giorgia Meloni zu, und Wirtschaftsminister Giancarlo Giorgetti von Melonis Partei Br&uuml;der Italiens (FdI) erkl&auml;rte: &raquo;Wir sind vereint bei der Verteidigung und wir sind vereint beim Wiederaufbau&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1489123564856\/0%20\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Gef&uuml;hlsk&auml;lte durch Schuldumkehr<\/strong><br>\nEs ist f&uuml;r mich, der ich in eine &uuml;berlebende j&uuml;dische Familie hinein geboren wurde, unfassbar, mit welcher Gef&uuml;hlsk&auml;lte angeblich christliche Politiker, Kirchenleute und vermeintlich gebildete Redakteure der Leitmedien, ja, selbst einst mehr oder weniger, linke Friedensbewegte, sich heute die Waffenlogik des Krieges zu eigen machen und nur noch die Sprache des milit&auml;rischen Sieges und der Milliarden verschlingenden Aufr&uuml;stung kennen! Ein demokratischer Dialog, auf Augenh&ouml;he, &uuml;ber die tieferen historischen Hintergr&uuml;nde des Ukraine-Krieges ist derzeit vollst&auml;ndig blockiert. Diese Haltungen der Nato-Politiker gleichen der Verg&ouml;tterung des Krieges und des T&ouml;tens, nicht aber der durch Vernunft und religi&ouml;se Gebote geforderten Gottesliebe, N&auml;chstenliebe, die es bekanntlich ohne Selbstliebe nicht gibt. Solche animalischen Zust&auml;nde: &raquo;Auge um Auge, Zahn um Zahn&laquo;, ohne die geringste Empathie f&uuml;r die Kriegstoten und Kriegsfl&uuml;chtlinge, existieren schon seit Menschengedenken. Sie offenbarten sich, mit Blick auf Deutschland, bekanntlich besonders im 20. Jahrhundert mit Millionen Toten und unsagbaren Zerst&ouml;rungen. Hier scheint sich an Gef&uuml;hlsk&auml;lte und historischen Fehleinsch&auml;tzungen bei den politisch Verantwortlichen sowie in der Mitte der Gesellschaft nach 1945 kaum etwas ge&auml;ndert zu haben, wenn wir die &ouml;ffentlich dominanten Reaktionen zum Ukraine-Krieg und den unreflektierten Russen-Hass bedenken, die alle Sorgen und Bedenken, alle nach Frieden suchenden Gegendarstellungen nur ver&auml;chtlich machen, marginalisieren und ins Leere laufen lassen wollen. Ohne die unerbittliche Kriegsstrategie aller Seiten zu rechtfertigen, die bisher nicht eine Verhandlungsl&ouml;sung priorisieren k&ouml;nnen, liegt das tiefere Geheimnis der ideologischen Apologetik dieses Krieges m. E. in der ukrainisch-westlichen &raquo;T&auml;ter-Opfer-Umkehr&laquo;, der Schuldumkehr (&hellip;).<br>\nDie Hauptschuld des Krieges wird den urspr&uuml;nglich, russischen Opfern zugeschrieben, die eine radikale Abspaltung der Ukraine von Russland nicht akzeptieren wollten und daf&uuml;r Jahre lang beschossen wurden. Anstatt ernsthaften Beistand und Hilfe f&uuml;r eine friedliche Koexistenz von Russen und Ukrainern zu leisten, erfahren nur die Russen Anklage und Beschuldigung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/gefuehlskaelte-durch-schuldumkehr\/%20\">Wolfgang Herzberg in Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Menschenrechtsorganisationen gegen Gleichsetzung von Israelkritik und Antisemitismus<\/strong><br>\nMehr als 100 internationale und israelische Menschenrechtsorganisationen, darunter B&rsquo;Tselem, die gr&ouml;&szlig;te israelische Menschenrechtsgruppe, und Amnesty International, haben gemeinsam an UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres geschrieben und ihn aufgefordert, die umstrittene Antisemitismus-Definition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) nicht zu akzeptieren. Die Gruppen weisen darauf hin, dass diese Definition verwendet wird, um Israel vor legitimer Kritik zu sch&uuml;tzen, einschlie&szlig;lich der Beschreibung als rassistischer oder Apartheidstaat &ndash; eine Einsch&auml;tzung, die vor kurzem unter anderem von Amnesty International vorgenommen wurde. Die IHRA-Definition wurde von den Regierungen der USA, Gro&szlig;britanniens, Deutschlands und &Ouml;sterreichs akzeptiert und wird weithin verwendet, um jegliche Kritik an Israel zu unterbinden. Die Unterzeichner weisen darauf hin, dass die IHRA-Definition im Falle ihrer Annahme die M&ouml;glichkeiten der UN-Beamten, die Aktivit&auml;ten Israels in den besetzten Gebieten zu kritisieren, stark einschr&auml;nken w&uuml;rde. Die Definition wurde sogar von einem ihrer urspr&uuml;nglichen Verfasser, Ken Stern, kritisiert, der sie als ein &bdquo;stumpfes Instrument, um jeden als Antisemiten abzustempeln&ldquo; bezeichnete. Als Reaktion auf die IHRA-Definition gab eine Gruppe von Wissenschaftlern aus den Bereichen Antisemitismus, Holocaust und j&uuml;dische Geschichtsforschung die Jerusalemer Erkl&auml;rung zum Antisemitismus heraus. Darin erkl&auml;rten sie Folgendes: &bdquo;Es ist nicht antisemitisch, L&ouml;sungen zu unterst&uuml;tzen, die allen Bewohnern &sbquo;zwischen dem Fluss und dem Meer&lsquo; volle Gleichheit gew&auml;hren, sei es in zwei Staaten, einem binationalen Staat, einem einheitlichen demokratischen Staat, einem F&ouml;deralstaat oder in welcher Form auch immer.&ldquo; Weiter hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung: &bdquo;Boykott, Desinvestition und Sanktionen sind allt&auml;gliche, gewaltfreie Formen des politischen Protests gegen Staaten. Im Falle Israels sind sie nicht an und f&uuml;r sich antisemitisch.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitungderarbeit.at\/international\/menschenrechtsorganisationen-gegen-gleichsetzung-von-israelkritik-und-antisemitismus\/\">Zeitung der Arbeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&raquo;Der eigentliche Putsch wurde gegen Castillo gef&uuml;hrt&laquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber die illegale Absetzung des Pr&auml;sidenten Perus, fehlende Rechtsstaatlichkeit und die Macht der Eliten. Ein Gespr&auml;ch mit Guido Leonardo Croxatto (&hellip;)<br>\nWas ist am 7. Dezember 2022 passiert? In den Medien wird von einem Selbstputsch Castillos gesprochen. Kann sein Versuch, den Kongress aufzul&ouml;sen, als ein solcher bezeichnet werden?<br>\nIn Peru werden Indigene, Bauern und die &auml;rmsten Bev&ouml;lkerungsschichten systematisch von ihren Rechten ausgeschlossen. Das zeigt sich auch am Beispiel Castillo. Zun&auml;chst wurde alles versucht, seinen Wahlsieg nicht anzuerkennen. Die Stimmen der indigenen Bev&ouml;lkerung wurden angefochten &ndash; mit dem Argument, sie w&uuml;ssten nicht, wie man w&auml;hlt. Bauern aus verschiedenen St&auml;dten zogen 45 Tage lang nach Lima, um daf&uuml;r zu demonstrieren, dass ihre Stimmen nicht f&uuml;r ung&uuml;ltig erkl&auml;rt wurden. Es gibt einen Richter namens Arenas, der sich nicht korrumpieren lie&szlig;. Dank ihm wurde Castillo schlie&szlig;lich zum Pr&auml;sidenten ernannt. Sobald er Pr&auml;sident war, machten sie ihm das Leben und das Regieren unm&ouml;glich. Von ihm vorgeschlagene Minister wurden nicht akzeptiert. 140 Gesetzesvorlagen, die er ins Parlament einbrachte, wurden abgelehnt. Sie erfanden Vorw&uuml;rfe gegen ihn, sie lie&szlig;en ihn nicht ausreisen. Stellen Sie sich einen Pr&auml;sidenten vor, der das Land nicht verlassen darf, weil er daf&uuml;r eine Genehmigung vom Kongress braucht.<br>\nDas Parlament, das in der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber f&uuml;nf Prozent Unterst&uuml;tzung verf&uuml;gt, hat es dem demokratisch gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten unm&ouml;glich gemacht zu regieren. Castillo &ndash; es leid, nicht regieren zu k&ouml;nnen, und davon &uuml;berzeugt, dass sie fr&uuml;her oder sp&auml;ter einen Staatsstreich gegen ihn anzetteln w&uuml;rden &ndash;, h&auml;lt also am 7. Dezember eine Rede. In dieser ruft er die Peruanerinnen und Peruaner zu einem Wandel auf. Er fordert eine verfassunggebende Versammlung, mit deren Hilfe das peruanische Modell grunds&auml;tzlich ge&auml;ndert werden soll &ndash; ein korruptes, ungerechtes und rassistisches Modell.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/449379.rollback-der-eigentliche-putsch-wurde-gegen-castillo-gef%C3%BChrt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Dominante Familiendynastie<\/strong><br>\nBei den bevorstehenden Wahlen in Griechenland liegt die aktuelle Regierungspartei in Prognosen vorn.<br>\nDer Premier hat den Sprung gewagt: Kyriakos Mitsotakis beschied seinen 10,3 Millionen Griechen, da&szlig; am 21. Mai das neue Parlament gew&auml;hlt werde. Vorausgegangen war ein heftiges, bisweilen lautstarkes Debattieren &uuml;ber den richtigen Zeitpunkt. Den urspr&uuml;nglichen Termin, den 9. April, hatte die Regierung gestrichen, nachdem am 28. Februar bei einem Zugungl&uuml;ck auf der Strecke Athen&ndash;Thessaloniki 57 Menschen gestorben waren und die Griechen Konsequenzen f&uuml;r die politisch Verantwortlichen forderten. Obwohl die bis heute nicht gezogen wurden, bleibt allen Meinungsumfragen zufolge Mitsotakis klarer Favorit. Mit deutlich geringerem Abstand allerdings zu Konkurrent und Vorg&auml;nger Alexis Tsipras. Die fr&uuml;her b&uuml;rgerlich-rechte Regierungspartei Nea Dimokratia (ND) deckt mittlerweile auch den rechten Rand des politischen Spektrums ab. Was am Zulauf von Faschisten liegt, die nach dem Verbot der Bewegung Chrysi Avgi (Goldene Morgend&auml;mmerung) vor einigen Jahren zerstreut wurden. Zwei Minister in Mitsotakis&rsquo; Kabinett sind ehemalige Anf&uuml;hrer der faschistischen Szene Griechenlands. Mit derzeit gesch&auml;tzten rund 34 Prozent der W&auml;hlerstimmen h&auml;tte die ND Ende Mai die Nase vorn &ndash; Tsipras und seine Syriza (Koalition der radikalen Linken) k&auml;men nach Rechnung der Demoskopen auf rund 29 Prozent. In dem 300 Sitze gro&szlig;en Parlament h&auml;tten weder Mitsotakis noch Tsipras die Mehrheit &ndash; die erreicht eine einzelne Partei erst ab etwa 48 Prozent. Beide Parteien m&uuml;&szlig;ten sich nach aktuellem Stand f&uuml;r die Regierungsbildung Partner suchen. Der Bonus, der fr&uuml;her dem Sieger zus&auml;tzlich zu seinem Wahlergebnis 50 Sitze verschaffte, wurde 2016 unter Tsipras abgeschafft. Und von seinem Nachfolger Mitsotakis, quasi durch die Hintert&uuml;r, wieder eingef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1411799367530\/0\"> Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Aktie abgest&uuml;rzt: Warum steckt ProSiebenSat.1 in der Krise?<\/strong><br>\nProSiebenSat.1 hat &uuml;berraschend seine Dividende nahezu komplett gestrichen. Das l&ouml;st an der B&ouml;rse einen heftigen Kurssturz aus. Was ist los beim Medienkonzern?<br>\nF&uuml;r ProSiebenSat.1-Aktion&auml;re ist es ein rabenschwarzer Tag: Papiere des Medienkonzerns brechen im fr&uuml;hen Handel bis zu 18,9 Prozent auf 7,92 Euro ein. Die Aktie l&ouml;scht damit auf einen Schlag ihren gesamten Jahresgewinn aus. Eine Unternehmensmeldung vom Vorabend erwischt die Anleger auf dem v&ouml;llig falschen Fu&szlig;. [&hellip;]<br>\nSchwerer als die heftige Dividendenk&uuml;rzung wirkt aber der Vertrauensverlust. Der Ruf des Medienkonzerns als Dividendenbringer ist erst einmal zerst&ouml;rt; es d&uuml;rfte Jahre dauern, das Vertrauen der Anleger wieder aufzubauen.<br>\nDessen d&uuml;rfte sich auch der ProSiebenSat.1-Vorstand bewusst sein. Warum also wagt er diesen krassen Schritt? Das Unternehmen selbst verweist auf eine ver&auml;nderte Dividendenpolitik, die nun auch &ldquo;mit besonderem Fokus ein angemessenes Niveau des Verschuldungsgrads&rdquo; ber&uuml;cksichtige.<br>\nTats&auml;chlich d&uuml;rften es aber in erster Linie rechtliche Probleme mit seiner Tochter Jochen Schweizer mydays sein, die das Unternehmen dazu n&ouml;tigen, weniger Geld an die Aktion&auml;re auszusch&uuml;tten und daf&uuml;r mehr auf die hohe Kante zu legen. &ldquo;Die m&ouml;glichen finanziellen Belastungen f&uuml;r den Konzern im Zusammenhang mit den beh&ouml;rdlichen Untersuchungen sind derzeit noch nicht absch&auml;tzbar, k&ouml;nnten aber erheblich sein&rdquo;, teilte ProSiebenSat.1 mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/finanzen\/prosiebensat1-kurssturz-dividende-100.html\">tagesschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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