{"id":9704,"date":"2011-06-08T11:51:05","date_gmt":"2011-06-08T09:51:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9704"},"modified":"2014-11-25T10:18:59","modified_gmt":"2014-11-25T09:18:59","slug":"rezension-inside-steuerfahndung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9704","title":{"rendered":"Rezension: Inside Steuerfahndung"},"content":{"rendered":"<p>Die Deutsche Steuergewerkschaft sch&auml;tzt, dass in Deutschland jedes Jahr 30 Milliarden Euro Steuern in betr&uuml;gerischer Absicht hinterzogen werden. Einem Heer von 86.000 Steuerberatern stehen gerade einmal 2.600 Steuerfahnder entgegen. Jeder dieser Steuerfahnder erwirtschaftet im Schnitt jedes Jahr eine Million Euro f&uuml;r den Fiskus. Wer nun denkt, dass die Steuerfahndung, die gleichzeitig Verbrechen bek&auml;mpft und dem Staat Milliardeneinahmen verschafft, politische Protektion genie&szlig;en w&uuml;rde, der irrt. Im Gegenteil &ndash; wie die Hessische Steuerfahnder-Aff&auml;re zeigt, wendet sich der Staat manchmal sogar mit allen nur denkbaren Mitteln gegen erfolgreiche Staatsdiener, die der Macht zu nahe kommen. Frank Wehrheim war einer dieser Frankfurter Steuerfahnder, die der Macht zu nahe gekommen sind. Sein Buch &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3868831053\/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=nach-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3868831053\">Inside Steuerfahndung<\/a>&ldquo; ist zugleich ein anekdotenreicher und erschreckender Einblick in das weitgehend unbekannte Feld der Steuerfahndung sowie in die hessische Steuerfahnder-Aff&auml;re, es ist gleichzeitig auch eine Abrechnung mit der Politik. Von Jens Berger<br>\n<!--more--><\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110608_wehrheim_cover.jpg\" alt=\"Inside Steuerfahndung\"><\/p><p>Wenn Frank Wehrheim am Beginn seines Buches feststellt, dass Steuerhinterziehung in Deutschland gesellschaftsf&auml;hig ist, muss man ihm leider zustimmen. Die F&auml;lle, die Wehrheim in seinem Buch vorstellt, haben jedoch nichts mit kleinen Schummeleien, wie beispielsweise dem gro&szlig;z&uuml;gigen Aufrunden der Entfernungskilometer bei der Pendlerpauschale, zu tun, sondern mit Straftaten, bei denen es um mindestens sechsstellige Summen geht und die gr&ouml;&szlig;tenteils mit einer hohen kriminellen Energie begangen werden. Die T&auml;ter, denen Wehrheim in seiner 28j&auml;hrigen T&auml;tigkeit als Steuerfahnder begegnet ist, haben vordergr&uuml;ndig nur eins gemeinsam &ndash; sie geh&ouml;ren der Gruppe der Top-Verdiener an und halten es f&uuml;r selbstverst&auml;ndlich, Gesetze zu brechen und damit die Gemeinschaft zu sch&auml;digen. <\/p><p><strong>Steuerhinterziehung als Volkssport der Top-Verdiener<\/strong><\/p><p>Streng genommen hat Frank Wehrheim zwei B&uuml;cher geschrieben. W&auml;hrend er in der zweiten H&auml;lfte des Buches ausf&uuml;hrlich auf die hessische Steuerfahnder-Aff&auml;re eingeht, beschreibt er in der ersten H&auml;lfte die allt&auml;gliche Routine der Steuerfahndung. Anekdotenreich schildert er dabei zahlreiche F&auml;lle von mehr oder weniger durchdachten Betr&uuml;gereien einer wohlsituierten Minderheit. Als Beispiel weniger durchdachter Betr&uuml;gereien sei Wehrheims Beispiel des mittelst&auml;ndischen Handwerksmeisters genannt, der jahrelang seine B&uuml;cher frisiert hatte und dessen Frau ihn bei der Steuerfahndung anzeigte, als er mit einer j&uuml;ngeren Geliebten durchbrannte. Auch wenn man vielleicht ein wenig Mitleid mit dem untreuen Schweren&ouml;ter haben mag, sollte man auch bedenken, dass er insgesamt eine dreiviertel Millionen Euro an den Fiskus nachzahlen musste. Oder um es anders auszudr&uuml;cken: Die &bdquo;doppelte Buchf&uuml;hrung&ldquo; des Handwerksmeisters hatte immerhin das Volumen, um davon &uuml;ber Jahre eine volle Lehrerstelle zu finanzieren.<\/p><p>Dank Wehrheims zahlreicher Anekdoten, wie beispielsweise die von der hysterischen Ehefrau, die vor seinen Augen die Buchhaltung &bdquo;verspeist&ldquo;, stellt die erste H&auml;lfte des Buches ein kurzweiliges und unterhaltsames Psychogramm einer wohlsituierten Schicht dar. &Uuml;ber die <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-13496359.html\">NTG-Aff&auml;re<\/a> (das hessische Unternehmen NTG half Pakistan bei dessen Atomprogramm), die COOP-Aff&auml;re, die Flick-Aff&auml;re und die hessische Parteispenden-Aff&auml;re kriegen Wehrheims Schilderungen jedoch auch einen zunehmend politischen Hintergrund, der schlie&szlig;lich in der hessischen Steuerfahnder-Aff&auml;re gipfelt.<\/p><p>Parallel zur fortschreitenden Politisierung der beschriebenen F&auml;lle schildert Frank Wehrheim sein zunehmend schwindendes Vertrauen in die Politik und den Rechtsstaat. Was geht in einem Staatsdiener, der das Gesetz verteidigen soll, vor, wenn sein oberster Dienstherr selbst in einen Schwarzgeld-Skandal verwickelt ist und sein Landesvater eine &bdquo;brutalstm&ouml;gliche Aufkl&auml;rung&ldquo; verspricht, nur um dann den Ermittlungsbeh&ouml;rden zentnerschwere Steine in den Weg zu legen? &bdquo;Kann man vom B&uuml;rger Ehrlichkeit verlangen, wenn die politische F&uuml;hrung nicht vermag, ehrlich zu sein?&ldquo; Die Antwort &uuml;berl&auml;sst Wehrheim dem Leser.<\/p><p><strong>Die Gro&szlig;banken im Visier<\/strong><\/p><p>Den Startschuss zum bislang gr&ouml;&szlig;ten Steuerstrafverfahren, das in der hessischen Steuerfahnder-Aff&auml;re gipfeln sollte, gab paradoxerweise ein argloser Bankmitarbeiter, der im Auftrag des Commerzbank-Vorstandes beim BKA nachfragte, was die Bank im &bdquo;hypothetischen Fall&ldquo; einer Erpressung tun solle. Erpressung &ndash; das hatten die Banker wohl vergessen &ndash; ist ein Offizialdelikt, bei dem die Beh&ouml;rden ohne Antrag des Opfers ermitteln m&uuml;ssen. Kaum hatte der Bankmitarbeiter das BKA-Geb&auml;ude verlassen, setzten die Beamten eine Ermittlung in Gang, in deren Verlauf alleine die Ermittlungen der Frankfurter Steuerfahndung zu Steuernachzahlungen von mehr als eine Milliarde Mark f&uuml;hrten.<\/p><p>Am Morgen des 27. Februar 1996 st&uuml;rmten bundesweit mehr als 200 Steuerfahnder Filialen der Commerzbank. Wehrheims Team nahm sich damals die Vorstandsetage vor. Zum ersten Mal in der deutschen Geschichte standen kleine Steuerfahnder in den Vorstandsb&uuml;ros der Frankfurter Wolkenkratzer und nahmen keine R&uuml;cksicht auf Rang und Namen. Es war klar, dass diese Aktion, bei der wertvolles Beweismaterial sichergestellt werden konnte, ein politisches Beben ausl&ouml;sen w&uuml;rde.<\/p><p><strong>David gegen Goliath<\/strong><\/p><p>Es kam, wie es kommen musste. Kein einziger Bankmitarbeiter &ndash; geschweige denn die Vorst&auml;nde &ndash; landete je vor Gericht. In einem Deal erkl&auml;rte sich die Commerzbank bereit, 500 Millionen Mark an den Staat zu &uuml;berweisen, wenn im Gegenzug die Ermittlungen gegen das Institut eingestellt werden. Um auch die Verfahren gegen leitende Angestellte mit einem Vergleich abzuschlie&szlig;en, zahlten die Banker weitere sieben Millionen Mark. Der Erpresser, der diesen gigantischen Fall von organisierter Kriminalit&auml;t &bdquo;aufdeckte&ldquo;, wurde indes zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt &ndash; gleiches Recht f&uuml;r Alle existiert offensichtlich nur in der Theorie. Die &bdquo;Respektlosigkeit&ldquo; der Steuerfahndung Frankfurt hatte somit zwar keine strafrechtlichen Folgen f&uuml;r die Banker, brachte dem Fiskus aber eine halbe Milliarde Mark ein. Doch anstatt den Steuerfahndern eine Verdienstmedaille zu &uuml;berreichen, gerieten sie nun selbst ins Fadenkreuz.<\/p><p><strong>Das Imperium schl&auml;gt zur&uuml;ck<\/strong><\/p><p>1999 gewann die CDU in Hessen die absolute Mehrheit und bereits wenige Monate sp&auml;ter lehnte das Finanzministerium den Wunsch nach einer personellen Aufstockung der Steuerfahndung ab. Im Jahre 2001 &ndash; die Ermittlungen gegen die Commerzbankkunden und weitere Geldinstitute liefen immer noch auf Hochtouren &ndash; erlie&szlig; die Frankfurter Finanzbeh&ouml;rde die geheime Amtsverf&uuml;gung 2001\/18, mit der sie de facto einen Gro&szlig;teil der noch ausstehenden Ermittlungen im Keim erstickte: Fortan sollten nur noch Auslandstransfers mit einem Transfervolumen von mehr als 500.000 DM als steuerstrafrechtlicher Anfangsverdacht gelten. Vor Einf&uuml;hrung der Verf&uuml;gung 2001\/18 konnten die Frankfurter Steuerfahnder in den Verfahren gegen Banken, die ihren Kunden bei der Steuerhinterziehung geholfen haben, alleine in Hessen 595 Millionen Euro Steuernachzahlungen zusammenbekommen &ndash; nach der Verf&uuml;gung waren es gerade einmal 13,8 Millionen Euro.<\/p><p>Doch auch die Steuerfahnder selbst wurden bald Opfer der CDU-Regierung. Beamte der Frankfurter Steuerfahndung, die sich gegen ihre Entmachtung zur Wehr setzten, wurden in die neugeschaffene &bdquo;Servicestelle Recht&ldquo; strafversetzt &ndash; anstelle Gro&szlig;konzerne zu &uuml;berwachen, durfte der hochqualifizierte Steuerfahnder Frank Wehrheim nun, wie er ironisch schreibt, &bdquo;hochbrisante Kirchensteuerf&auml;lle&ldquo; bearbeiten, bei denen um 70 Euro gestritten wurde. Bewerbungen der Strafversetzten verschwanden auf dem Dienstweg. <\/p><p><strong>Menschliche Abgr&uuml;nde<\/strong><\/p><p>Besonders perfide ist in diesem Zusammenhang jedoch das Vorgehen der Beh&ouml;rden gegen vermeintlich &bdquo;renitente&ldquo; Steuerfahnder, die sich mit der beh&ouml;rdlichen G&auml;ngelung nicht abfinden wollten. Wehrheims Kollege Rudolf Schmenger wurde beispielsweise nichtsahnend zu einem beh&ouml;rdlich beauftragten Psychiater geschickt, der ihm nach einer 60min&uuml;tigen Untersuchung ein &bdquo;klinisches Bild einer paranoid-querulatorischen Entwicklung&ldquo; attestierte, das sich &bdquo;aller Voraussicht nach auch nicht mehr &auml;ndern [lie&szlig;e]&ldquo; und daher als &bdquo;Dienst- und auch Teildienstunf&auml;higkeit&ldquo; anzusehen sei &ndash; eine &bdquo;Nachuntersuchung [sei] nicht indiziert&ldquo;. Schmenger und drei andere Steuerfahnder wurden also kraft Amtes f&uuml;r verr&uuml;ckt erkl&auml;rt, stigmatisiert und abgeschoben. <\/p><p>Ein halbes Jahr sp&auml;ter lie&szlig; sich Schmenger an der Universit&auml;tsklinik in Frankfurt erneut untersuchen. Die dortigen Psychiater kamen jedoch wenig &uuml;berraschend zu einem komplett anderen Ergebnis. Bei den folgenden Gerichtsverhandlungen kam heraus, dass der Psychiater, der Schmenger und drei seiner Kollegen f&uuml;r verr&uuml;ckt erkl&auml;rt hatte, gar keine eigene Praxis f&uuml;hrte, sondern ausschlie&szlig;lich f&uuml;r die hessischen Verwaltungsbeh&ouml;rden Gutachten erstellte &ndash; 350 Euro je Untersuchung, drei Untersuchungen pro Tag, ein lukrativer Job. Er wurde vom Gericht zu einem Verweis und einer Geldbu&szlig;e von 12.000 Euro verurteilt. Schmenger und seine Kollegen sind somit zwar gerichtlich rehabilitiert, auf eine Entschuldigung oder ein Wort des Bedauerns seitens der Beh&ouml;rden warten sie jedoch bis heute. <\/p><p><strong>Fazit<\/strong><\/p><p>Welche Folgen die Kastration der Steuerfahndung f&uuml;r das Land Hessen hat, sieht man heute anhand des Beispiels der Liechtenstein-CD, die auch Postchef Zumwinkel vor den Kadi brachte. W&auml;hrend die Daten bundesweit zu zahlreichen Steuernachzahlungen in siebenstelliger H&ouml;he und Bew&auml;hrungsstrafen f&uuml;hrten, lagen die durchschnittlichen Steuermehreinnahmen in Hessen nach Auskunft des hessischen Finanzministeriums bei durchschnittlich 208 Euro pro Fall. Eine vern&uuml;nftige Erkl&auml;rung f&uuml;r diese Diskrepanz gibt es nicht.<\/p><p>Frank Wehrheims Schilderungen sind ein bedr&uuml;ckendes Beispiel daf&uuml;r, was in diesem Staat falsch l&auml;uft. Das Buch ist von der ersten bis zu letzten Seite lesenswert. Man h&auml;tte sich jedoch gew&uuml;nscht, dass der Autor der hessischen Steuerfahnder-Aff&auml;re mehr Platz einger&auml;umt h&auml;tte. So werden Interessenverquickungen zwischen der hessischen CDU und den Gro&szlig;banken zwar angedeutet, jedoch leider nicht zu Ende verfolgt. Frank Wehrheim &uuml;berl&auml;sst es stattdessen dem Leser, die losen Enden zusammenzuf&uuml;gen und beschr&auml;nkt sich lieber auf die Schilderungen der Vorg&auml;nge, in die er pers&ouml;nlich als Steuerfahnder Einblick hatte &ndash; das tut er jedoch &uuml;berzeugend und vermutlich aus Sicherheitsgr&uuml;nden, denn die Gegner, mit denen er sich anlegt sind st&auml;rker und m&auml;chtiger als er und ein noch so kleiner Fehler kann viel Geld kosten.<\/p><p>Inside Steuerfahndung <a href=\"http:\/\/www.rivaverlag.de\/shop\/article\/2576-inside-steuerfahndung\/\">ist im Riva-Verlag erschienen<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3868831053\/ref=as_li_tf_tl?ie=UTF8&amp;tag=nach-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3868831053\">kostet als gebundene Ausgabe 19,99 Euro<\/a>.<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/e7ea1a5fd9cf4196b854e8a719cf289e\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><br>\nZus&auml;tzliche Informationen zum Thema:<\/p><ul>\n<li>WDR tag 7 &ndash; &ldquo;Ein Beamter packt aus&rdquo; auf YouTube:\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=pTdPkSEXhqg\">Teil 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=YTT5BluYpaY\">Teil 2<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/ard\/servlet\/content\/3517136?documentId=2743712\">Report Mainz &ndash; Ausgebremste Steuerfahnder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=PWg2JlY6kYc\">Hessenschau &ndash; Gericht rehabilitiert Steuerfahnder<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/spezials\/steuerfahnder-affaere\/-grosses-unrecht-geschehen-\/-\/1477340\/8451400\/-\/index.html\">&bdquo;Gro&szlig;es Unrecht geschehen&ldquo; &ndash; Frank Wehrheim im Interview mit der Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.vdw-ev.de\/images\/stories\/vdwdokumente\/aktuelles\/jurybegruendung%20whistleblower-preis%202009.pdf\">Begr&uuml;ndung der Jury zur Verleihung des Whistleblower-Preises an Rudolf Schmenger und Frank Wehrheim [PDF &ndash; 82.7 KB]<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Deutsche Steuergewerkschaft sch&auml;tzt, dass in Deutschland jedes Jahr 30 Milliarden Euro Steuern in betr&uuml;gerischer Absicht hinterzogen werden. 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