{"id":97090,"date":"2023-05-02T08:35:03","date_gmt":"2023-05-02T06:35:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97090"},"modified":"2023-05-02T08:22:56","modified_gmt":"2023-05-02T06:22:56","slug":"hinweise-des-tages-4348","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97090","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97090#h01\">&bdquo;Putins Komplizin&ldquo;: Linke fordert Protest gegen Melnyk nach Tweet &uuml;ber Wagenknecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97090#h02\">Die neue Ehe zwischen Krieg und Tugend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97090#h03\">Das Erwachen aus dem Narrativschlaf: Notizen vom Rand der narrativen Matrix<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97090#h04\">Treffen der Verteidigungsminister der Shanghai Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit in Delhi<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97090#h05\">Neue Gefahr: London hat Uranmunition an Kiew geliefert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97090#h06\">Die Vierte Gewalt und die Kriegsbegeisterung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97090#h07\">Europas Zukunft: Zehn Varianten des Abstiegs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97090#h08\">Gerechtigkeits-Check April &ndash; Von wegen Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97090#h09\">&ldquo;Dank h&ouml;herer Steuern f&uuml;r &Uuml;berreiche h&auml;tte der Staat doppelt so viel Geld f&uuml;r Schulen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97090#h10\">Mit dem digitalen Euro droht die totale &Uuml;berwachung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97090#h11\">Warum Habecks Personalpolitik f&uuml;r Wirbel sorgt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97090#h12\">H&ouml;llenfeuer oder gr&uuml;nes Paradies &ndash; Ein Anschlag auf die Mittelschicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97090#h13\">H&auml;rter als Habecks Heizpl&auml;ne: EU plant neues Verbot von Heizungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97090#h14\">Kinder&auml;rzte schreiben Brandbrief an Lauterbach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97090#h15\">Zu viele Impfdosen: &bdquo;Vollkommen sinnlos&ldquo; &ndash; Polnischer Minister schreibt Brandbrief an Pfizer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97090#h16\">Die EU scheitert am Datenschutz im Netz<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Putins Komplizin&ldquo;: Linke fordert Protest gegen Melnyk nach Tweet &uuml;ber Wagenknecht<\/strong><br>\nDie Linksfraktion fordert wegen einer &Auml;u&szlig;erung des fr&uuml;heren ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk &uuml;ber die Abgeordnete Sahra Wagenknecht offiziellen Protest des Bundestags bei der Regierung in Kiew.<br>\nDies geht aus einem Schreiben von Fraktionschef Dietmar Bartsch an Bundestagspr&auml;sidentin B&auml;rbel Bas hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.<br>\nEs nimmt Bezug auf einen Tweet Melnyks, der inzwischen Vizeau&szlig;enminister der Ukraine ist. Darin hei&szlig;t es: &bdquo;Oskar Lafontaine und seine Frau Sahra Wagenknecht sind beide die schlimmsten Komplizen vom Kriegsverbrecher Putin, die als solche noch zur Rechenschaft gezogen werden. Und zwar sehr bald&ldquo;.<br>\nDies sei &bdquo;eine eindeutige Drohung&ldquo;, schrieb Bartsch an Bas. &bdquo;Ein solches Vorgehen eines Regierungsvertreters der Ukraine gegen&uuml;ber einer gew&auml;hlten Bundestagsabgeordneten ist nicht hinnehmbar und erfordert aus unserer Sicht deutliche Schritte&ldquo;, hie&szlig; es weiter. &bdquo;Meine Mitvorsitzende Amira Mohamed Ali und ich bitten Sie deshalb, in Ihrer Funktion als Bundestagspr&auml;sidentin gegen diese Drohung zu protestieren und das Ausw&auml;rtige Amt um Stellungnahme gegen&uuml;ber der ukrainischen Regierung zu ersuchen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/putins-komplizin-linke-fordert-protest-gegen-melnyk-nach-tweet-ueber-wagenknecht-li.343446%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es ist nicht das erste Mal, dass der ehemalige Botschafter der Ukraine unangenehm auff&auml;llt. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81998\">Andrij Melnyk: Der &bdquo;unertr&auml;gliche&ldquo; Botschafter<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85554\">Ein Botschafter, der einen Faschisten als Vorbild hat &ndash; Andrij Melnyk, Stepan Bandera und deutsche Kriegstreiber<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85764\">Melnyk macht nur &bdquo;Fehler&ldquo; &ndash; Aber die Friedensbewegung ist &bdquo;offen f&uuml;r Rechtsradikale&ldquo;<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die neue Ehe zwischen Krieg und Tugend<\/strong><br>\nDie Gro&szlig;m&auml;chte kleiden ihre au&szlig;enpolitischen Ambitionen meist in tugendhafte Leitbilder universeller Tragweite. In j&uuml;ngster Zeit werden vor allem &ldquo;linke&rdquo; Werte f&uuml;r die strategischen Ziele des Westens mobilisiert.<br>\nKampf gegen den Terrorismus, Demokratisierung oder Bev&ouml;lkerungsschutz &ndash; die Vereinigten Staaten lassen sich viel einfallen, um ihre milit&auml;rischen Interventionen oder Einmischungen in die Angelegenheiten anderer Staaten zu legitimieren. Verliert eine Rechtfertigung an Glaubw&uuml;rdigkeit, wird eine neue konstruiert.<br>\nDoch in den letzten Jahren hat sich Washington auf eine g&auml;nzlich neue Ebene begeben: die der sozialen Gerechtigkeit. Die im Westen beliebten gesellschaftlichen und kulturellen K&auml;mpfe werden f&uuml;r den Export recycelt. Die W&uuml;rdentr&auml;ger des Pentagons und des Au&szlig;enministeriums, die K&ouml;pfe der einflussreichen Think Tanks, aber auch Vertreter von NGOs sowie die Leitartikler der gro&szlig;en Medien &ndash; kurzum alle, die in der Au&szlig;enpolitik eine Rolle spielen &ndash; reden pl&ouml;tzlich vom Kampf gegen die Unterdr&uuml;ckung der Frau, von der Verteidigung ethnischer Minderheiten, von den Rechten der Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT). Sie entwickeln ein neues strategisches Narrativ, mit dem sich alle Arten von Einmischungen rechtfertigen lassen: &ldquo;culture forming&rdquo; auf Grundlage westlicher Normen und Sitten.<br>\nAuf den ersten Blick mag es &uuml;berraschen, dass Themen, die von bestimmten progressiven militanten Kreisen &ndash; dem Milieu der Woken (w&ouml;rtlich: &ldquo;erwachte&rdquo;) &ndash; vorangetrieben werden, eine interventionistische und expansionistische, oftmals bewaffnete Politik befeuern. &Uuml;bersehen wird dabei aber, dass sich die USA seit jeher auf die Moral berufen, um ihre imperialistische Machtpolitik zu verschleiern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/14-2023\/die-neue-ehe-zwischen-krieg-und-tugend\/%20\">Christopher Mott auf Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.-M. B.-R.:<\/strong> Ein sehr lesenswerter grunds&auml;tzlicher Aufsatz &uuml;ber den Irrsinn &ldquo;woker&rdquo; Kriegsbegr&uuml;ndungen!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das Erwachen aus dem Narrativschlaf: Notizen vom Rand der narrativen Matrix<\/strong><br>\nWestliche Analysten warnten jahrelang davor, dass der Westen einen Krieg in der Ukraine provozieren w&uuml;rde. Dann marschierte Russland in die Ukraine ein &ndash; und jetzt best&auml;tigen alle westlichen Analysten, dass dieser Krieg vor allem den Interessen der USA dient.<br>\nDas offizielle Narrativ ist, dass westliche Provokationen keine Rolle bei der Invasion in die Ukraine gespielt h&auml;tten. Aber wenn das stimmt, warum haben dann so viele westliche Experten Jahre damit verbracht, davor zu warnen, dass westliche Provokationen eine Invasion in die Ukraine provozieren w&uuml;rden?<br>\nIn den Jahren vor der Invasion wurden die Menschen im Westen bombardiert mit medialer Panik &uuml;ber Russland, eine Nation, auf die seit Beginn der 1990er Jahre nicht mehr allzu viele Gedanken verschwendet wurden. Diese Narrative der Massenmedien hatten alle ihren Ursprung im US-Geheimdienstkartell, das nach dem Fall der Sowjetunion die Zerst&ouml;rung der Russischen F&ouml;deration zum Ziel hatte.<br>\nAch ja, und vergessen wir nicht die Pentagon-finanzierte RAND-Studie von 2019, die erl&auml;uterte, wie man die geostrategischen Interessen der USA voranbringen k&ouml;nne, indem Russland zur &Uuml;berdehnung provoziert wird, etwa in Gebieten wie der Ukraine. Und jetzt prahlen westliche Imperialisten fr&ouml;hlich damit, dass dieser Krieg benutzt wird, um langj&auml;hrige strategische Interessen der USA voranzutreiben.<br>\nAber denken sie daran: Es ist sehr wichtig zu glauben, dass Putin v&ouml;llig unprovoziert in die Ukraine einmarschiert ist, weil er n&auml;mlich so b&ouml;se ist und die Freiheit hasst, ein neuer &ldquo;verr&uuml;ckter Hitler&rdquo; ist er. Es kann unm&ouml;glich sein, dass unser US-Imperium tat, was es immer tut, um seine geostrategischen Interessen mit finsteren Mitteln voranzutreiben, nachdem es den Weg mit der Propaganda der Massenmedien geebnet und Moskau gezwungen hatte, zwischen zwei schlechten Optionen zu w&auml;hlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rtde.website\/meinung\/168745-erwachen-aus-narrativschlaf-notizen-vom\/%20\">Caitlin Johnstone auf RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.F.:<\/strong> Ein wunderbarer Artikel, den alle &ldquo;Tagesschau&rdquo;-Junkies u.&auml;. lesen sollten!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Treffen der Verteidigungsminister der Shanghai Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit in Delhi<\/strong><br>\nDie SCO (Shanghai Cooperation Organization) ist eines der beiden wichtigsten Gremien, in denen die Nationen zusammenkommen, die heute die von den USA dominierte Weltordnung herausfordern. Das andere Gremium sind die BRICS.<br>\nW&auml;hrend die BRICS in erster Linie eine wirtschaftliche Bruderschaft ist, die sich auf die Handelsbeziehungen zwischen ihren Mitgliedern konzentriert, d.h. eine Plattform f&uuml;r Soft Power, ist die SCO in erster Linie eine Bruderschaft f&uuml;r Hard Power, die sich auf die Sicherheit ihrer Mitgliedsstaaten konzentriert. Sie ist auch geografisch st&auml;rker begrenzt und konzentriert sich auf Eurasien. Ihre Gr&uuml;ndungsmitglieder waren China, Russland, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan. Heute geh&ouml;ren ihr auch Usbekistan, Indien und Pakistan an. Zu den Staaten mit Beobachterstatus geh&ouml;ren Afghanistan, die Mongolei und der Iran. Als &ldquo;Dialogpartner&rdquo; sind Armenien, Aserbaidschan, Kambodscha, &Auml;gypten, Nepal, Katar, Saudi-Arabien, Sri Lanka und die T&uuml;rkei dabei.<br>\nAuf dem heutigen SCO-Treffen in Indien gab es einige herausragende und berichtenswerte Entwicklungen. Eine davon war die Rede des russischen Verteidigungsministers Sergej Schoigu. Einige Minuten dieser Rede wurden von den russischen Nachrichtensendern &uuml;bertragen, und wir h&ouml;rten, wie Schoigu erkl&auml;rte, dass der kollektive Westen seit Beginn der milit&auml;rischen Sonderoperation in der Ukraine alle seine milit&auml;rischen Mittel gegen Russland einsetzt.<br>\nDie andere bemerkenswerte Entwicklung war das Treffen zwischen Shoigu und seinem chinesischen Amtskollegen Li Shangfu. Sie wurden im Fernsehen gezeigt, wie sie Seite an Seite zu diesem Treffen gingen. Russischen Nachrichten zufolge nutzte Li das Treffen, um Shoigu eine Einladung zu einem Besuch in Peking auszusprechen, die Shoigu annahm.<br>\nDie Auswirkungen dieser engen und sich rasch entwickelnden Beziehungen zwischen dem russischen und dem chinesischen Verteidigungsministerium auf die anderen SCO-Mitgliedstaaten, Beobachter und Dialogpartner k&ouml;nnen gar nicht hoch genug eingesch&auml;tzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/treffen-der-verteidigungsminister-der-shanghai-organisation-fuer-zusammenarbeit-in-delhi\">Gilbert Doctorow auf Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Neue Gefahr: London hat Uranmunition an Kiew geliefert<\/strong><br>\nEine weitere Eskalation im Ukraine-Krieg. Gefahren durch Geschosse sind bekannt. Warum die Ukraine nun Klagen Gesch&auml;digter aus Serbien beachten sollte. (&hellip;)<br>\nIn einer Presseerkl&auml;rung vom 22.03.2023 hatte die IPPNW, die Organisation der &Auml;rztinnen und &Auml;rzte f&uuml;r die Verh&uuml;tung des Atomkriegs, vor langfristigen Gesundheits- und Umweltsch&auml;den in der Ukraine gewarnt, falls Uranmunition dort eingesetzt werden w&uuml;rde.<br>\nIn einem Telepolis-Artikel vom 23.03.2023 hatte ich schon &uuml;ber die angek&uuml;ndigte Lieferung von Uranmunition berichtet und auf eine dreiteilige aktuelle Artikelreihe von mir verwiesen, die sich ausf&uuml;hrlich und kritisch mit den besonderen Gesundheits- und Umweltsch&auml;den durch Uranmunition auseinandersetzt.<br>\nMeine Schlussfolgerung: Der Einsatz von Uranmunition im Ukraine-Krieg, den jetzt die Briten erm&ouml;glichen, droht sich zu einem weiteren entsetzlichen Kriegsverbrechen in der Ukraine zu entwickeln. Daf&uuml;r hat der Westen dann die Verantwortung zu tragen, da er diesbez&uuml;glich offenbar schon den ersten Stein geworfen hat.<br>\nDas letzte Kriegsverbrechen dieser Art in Europa erfolgte im v&ouml;lkerrechtswidrigen Jugoslawienkrieg 1999, als die Nato dort mehr als 15 Tonnen Uranmunition abgeworfen und verschossen hat. &Uuml;ber 4.000 B&uuml;rger Serbiens, einschlie&szlig;lich des Kosovo und Metohija, haben jetzt die Nato verklagt, weil sie, vermutlich mit guten Gr&uuml;nden, ihre Krebsdiagnosen auf diese Bombardierungen zur&uuml;ckf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Neue-Gefahr-London-hat-Uranmunition-an-Kiew-geliefert-8981967.html\">Klaus-Dieter Kolenda auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Vierte Gewalt und die Kriegsbegeisterung<\/strong><br>\nDie Medienkritik von Harald Welzer und Richard David Precht in Buchform hat im vergangenen Jahr viel Zustimmung, aber auch Kritik erhalten. Ein Manko: Es fehlten die Daten f&uuml;r die Behauptung, die Medien w&uuml;rden &uuml;ber Krieg und Frieden in der Ukraine zu einseitig berichten und die Eskalation bef&ouml;rdern. Nun hat Harald Welzer nachgelegt und pr&auml;sentiert Details, die die Thesen des Buches st&uuml;tzen. Die Hintergrund-Medienrundschau vom 28. April 2023 fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen. (&hellip;)<br>\nUns wird dadurch wieder einmal klar, wie wichtig die Alternativmedien, die Medien der Gegen&ouml;ffentlichkeit, die Oppositionsmedien sind. F&uuml;r den letzten dieser drei Begriffe pl&auml;diert Paul Schreyer. Der Journalist und Mitherausgeber des Online-Magazins Multipolar verweist daf&uuml;r in einem aktuellen Interview mit Daniele Ganser auf die Verwendung des Begriffs in anderen L&auml;ndern (Daniele Ganser auf Youtube). Das ist durchaus schl&uuml;ssig, wobei dadurch der Fokus auf die Opposition zur Regierung gelegt wird. Will man das Verh&auml;ltnis zum Meinungsdiktat der Leitmedien beschreiben, sind vielleicht die anderen beiden Begriffe treffender.<br>\nDoch wie man sie auch nennen will: Das Interview von Ganser und Schreyer macht die Bedeutung der Medien abseits des Mainstream mit Blick auf die Themen dieser Zeit deutlich. Corona, die Ukraine, der 11. September 2001 kommen zur Sprache. Und Schreyer berichtet von einem Gespr&auml;ch, das er vor zehn Jahren mit einem Journalisten der Zeit gef&uuml;hrt hat. Die Zeitung konfrontiere die Leser nicht mit kontroversen Positionen, weil das die Leserschaft verunsichern k&ouml;nnte. Womit wir wieder bei den Themen Krise, Schwarz-Wei&szlig;-Berichterstattung und Meinungsmache w&auml;ren. Und bei der Haltung der Medien, die missionieren und nicht informieren wollen. Positiv k&ouml;nnte man gleichwohl sagen, dass die Mehrheitsmeinung zwar konstruiert wird, aber nicht verf&auml;ngt. Zumindest noch nicht bei allen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/allgemein\/rundschau\/die-vierte-gewalt-und-die-kriegsbegeisterung\/\">Hintergrund<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Warum die westlichen Kriegsberichte einseitig sind &ndash; das Beispiel Pawlowhrad<\/strong><br>\nSeit mehr als einem Jahr berichten die Medien &uuml;ber den Krieg in der Ukraine. Doch wie zuverl&auml;ssig und glaubw&uuml;rdig sind die Berichte? Zweifel sind erlaubt, wie das Beispiel des russischen Angriffs auf die Stadt Pawlowhrad zeigt.<br>\nDie Stadt im Gebiet Dnipropetrowsk wurde in der Nacht zu Montag von russischen Marschflugk&ouml;rpern angegriffen. Es gab gewaltige Explosionen, wie auf diversen Videos zu sehen ist. Offenbar wurde ein &ldquo;explosives&rdquo; Ziel getroffen &ndash; genau wie zuvor in Sewastopol, wo die Ukraine ein &Ouml;llager attackiert hatte.<br>\nDoch die &ldquo;Tagesschau&rdquo; zeigt nur Bilder von zerst&ouml;rten H&auml;usern und schreibt: In der ukrainischen Gro&szlig;stadt Pawlohrad wurden nach Beh&ouml;rdenangaben mindestens 34 Menschen verletzt. Unter den Verletzten seien f&uuml;nf Kinder, teilte der Gouverneur der Region Dnipropetrowsk, Serhij Lyssak, mit. Zwei Frauen seien auf der Intensivstation.<br>\n&Auml;hnlich halten es die meisten deutschen Medien, z.B. die &ldquo;S&uuml;ddeutsche&rdquo;. Sie st&uuml;tzen sich auf den Governeur oder auf den ukrainischen Botschafter in Deutschland: &ldquo;Erneuter russischer Raketenangriff auf zivile Objekte. Dabei galt der Angriff offenbar milit&auml;rischen Zielen, wie u.a. der &ldquo;Guardian&rdquo; berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/warum-die-kriegsberichte-unglaubwuerdig-sind\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Europas Zukunft: Zehn Varianten des Abstiegs<\/strong><br>\nEs wird getan, als ginge es um die Ukraine; in Wirklichkeit geht es um eine Welt ohne Kolonialismus. Die &uuml;berwiegende Mehrheit der Menschen in Europa k&ouml;nnte damit gut leben. Aber es fehlt die politische Kraft, um an die Stelle verbissener Verteidigung der alten Ordnung die neue zu setzen.<br>\n&Uuml;berlegungen, wie die ganze gegenw&auml;rtige Krise &ndash; nicht nur in Bezug auf die ukrainische Front, sondern auf die globale Ver&auml;nderung &ndash; f&uuml;r Europa enden k&ouml;nnte, beginnt man vielleicht am besten mit dem w&uuml;nschenswerten Ergebnis. F&uuml;r die weit &uuml;berwiegende Mehrheit der europ&auml;ischen Bev&ouml;lkerungen w&auml;re das eine Eingliederung in eine k&uuml;nftige Weltordnung souver&auml;ner Staaten mit gleichen Rechten.<br>\nIn einer solchen Ordnung w&uuml;rden zwar die enormen Geldfl&uuml;sse entfallen, die augenblicklich das Ergebnis der westlichen Macht sind, aber von diesen Geldfl&uuml;ssen profitiert nur eine verschwindende Minderheit. F&uuml;r die allermeisten bieten die enormen, in wenigen H&auml;nden konzentrierten Geldbetr&auml;ge nur Nachteile &ndash; um f&uuml;r all dieses Geld eine Verzinsung zu erm&ouml;glichen, steigen die Mieten und werden alle m&ouml;glichen Lebensbereiche, wie das Gesundheitswesen, k&uuml;nstlich kommerzialisiert.<br>\nNur als Beispiel daf&uuml;r: In Deutschland besitzt gerade ein Prozent der Einwohner Wohnungen, in denen sie nicht selber leben. Darunter sind aber noch ein Menge Menschen, die etwa als Altersvorsorge genau eine Wohnung besitzen, die sie vermieten. Nur dieses eine Prozent profitiert von den stetig steigenden Mieten. 99 Prozent haben davon einen Nachteil, denn selbst f&uuml;r die Eigent&uuml;mer von selbstgenutztem Wohnraum wird der m&ouml;gliche Vorteil eines steigenden Werts durch gr&ouml;&szlig;ere Probleme, dieses Eigentum &uuml;berhaupt zu bilden, ausgeglichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.live\/meinung\/168623-europas-zukunft-zehn-varianten-abstiegs\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gerechtigkeits-Check April &ndash; Von wegen Krise<\/strong><br>\nDie letzten Corona-Masken verstauben, der Herbst war weniger hei&szlig;, der Winter weniger kalt und langsam kommt der Fr&uuml;hling. Also vorbei mit Krise? F&uuml;r die DAX-Konzerne gab es allem Anschein nach gar keine Krise: sie verbuchen auch f&uuml;r 2022 neue Rekordgewinne &ndash; und der gr&ouml;&szlig;te Krisengewinner zahlt nur 0,03 Prozent Steuern. F&uuml;r den Bundeshaushalt ist die Krise verschoben, zun&auml;chst auf den Regierungsentwurf im Sommer &ndash; daf&uuml;r nimmt sich das Bundesverfassungsgericht mal wieder die Erbschaftsteuerprivilegien vor. F&uuml;r viele Menschen &ndash; zuallererst in der Ukraine &ndash; ist die Krise aber noch lange nicht vorbei. Das zeigt sich laut Edeka-Vorstand bei der Vorstellung des Jahresberichts demn&auml;chst auch im Supermarktregal. Was wir beim Netzwerk im Krisenjahr 2022 gemacht haben, l&auml;sst sich ab heute in unserem Jahresbericht 2022 nachlesen. Was die FDP und die CDU f&uuml;r steuerpolitische Lektionen aus der Krise ziehen, analysieren wir in diesem Newsletter. Auch dabei: ein armer Milliardenerbe eines Krisenprofiteurs macht Kasse. (&hellip;)<br>\nIm Rahmen des Grundsatzprogramms hat die CDU-Fachkommission &bdquo;Wohlstand&ldquo; einen Entwurf f&uuml;r ein neues Steuerkonzept vorgelegt. Die FAZ betitelte es als &bdquo;radikale Steuerwende&ldquo;. Auch wenn die Details noch fehlen und das Papier noch nicht fertig und ver&ouml;ffentlicht ist: Insgesamt ist das Konzept bisher weder radikal, noch ein echter Schritt Richtung Steuergerechtigkeit. Unter dem Titel &ldquo;Land der Eigent&uuml;mer&rdquo; beschreibt das Konzept zwar die Probleme (Machtasymmetrien) und Vorteile (Sicherheit, gesellschaftliche Verpflichtung, Teilhabe) einer gerechteren Verteilung von Verm&ouml;gen sehr gut. Aber anstatt Verm&ouml;gen gerechter zu verteilen, enth&auml;lt das Papier eine Reihe von steuerlichen Vorschl&auml;ge, die vor allem den bereits sehr Verm&ouml;genden und der oberen Mittelschicht helfen. Darunter: die Wiedereinf&uuml;hrung der Spekulationsfrist, weitere steuerliche Verg&uuml;nstigungen f&uuml;r Mitarbeiterkapitalbeteiligung, Befreiung f&uuml;r Erstk&auml;ufer bei der Grunderwerbsteuer, Steuerbefreiung f&uuml;r Start-Up Verk&auml;ufe und vor allem die Abschaffung der Gewerbesteuer sowie die Senkung der Unternehmenssteuer (als einziger Steuer die sehr Verm&ouml;gende wirklich zahlen). Machtasymmetrien sollen nicht durch Eingriff in &ldquo;bereits erwirtschaftetes Verm&ouml;gen&rdquo; sondern lediglich &uuml;ber das Wettbewerbsrecht abgebaut werden. Deregulierung am Arbeitsmarkt und Wachstum sollen erm&ouml;glichen, dass jeder sich Wohlstand erarbeiten kann, der Staat nur in Notf&auml;llen eingreifen und &ldquo;Schieflagen&rdquo; z.B. durch &uuml;berm&auml;chtige multinationale Konzerne beseitigen. Wie verm&ouml;genslose Menschen zu Wohnungseigent&uuml;mern werden sollen, wenn ihre Wohnung reichen Erben geh&ouml;rt, beschreibt das Papier nicht (an das fehlgeschlagene Baukindergeld sei erinnert).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.netzwerk-steuergerechtigkeit.de\/gerechtigkeits-check-april-von-wegen-krise\/\">Netzwerk Steuergerechtigkeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&ldquo;Dank h&ouml;herer Steuern f&uuml;r &Uuml;berreiche h&auml;tte der Staat doppelt so viel Geld f&uuml;r Schulen&rdquo;<\/strong><br>\nDass Menschen mit sehr hohem Verm&ouml;gen mehr Steuern zahlen sollen, finden linke Politiker und Forscher schon lange. Wohlhabende in der Initiative Taxmenow teilen diese Forderung. Ein s&uuml;dhessischer Million&auml;r erkl&auml;rt hier, warum.<br>\nEin Prozent der Bev&ouml;lkerung besitzt nach Sch&auml;tzungen des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) 35 Prozent des Verm&ouml;gens in Deutschland. Die untere H&auml;lfte der Haushalte besitzt laut Bundesbank lediglich 1,2 Prozent. Die Initiative Taxmenow (&ldquo;Besteuere mich jetzt&rdquo;), der ein paar Dutzend Wohlhabende angeh&ouml;ren, setzt sich f&uuml;r mehr Steuergerechtigkeit ein: vor allem in Form einer h&ouml;heren Besteuerung von Verm&ouml;gen.<br>\nPeter Reese ist einer von ihnen. Er sagt, der Staat k&ouml;nne sich mindestens 80 Milliarden Euro von den Reichsten der Gesellschaft zur&uuml;ckholen &ndash; pro Jahr. Der 52-J&auml;hrige lebt in S&uuml;dhessen und kam zu Wohlstand, als er seine Anteile an dem Vergleichsportal Verivox verkaufte.<br>\nhessenschau.de: Herr Reese, welche M&ouml;glichkeiten haben wohlhabende Menschen, dem Steuerrecht zu entfliehen?<br>\nPeter Reese: Es gibt zum einen jede Menge illegale Wege. Forscher wie der franz&ouml;sische Wirtschaftswissenschaftler Gabriel Zucman sch&auml;tzen, dass bis zu 30 Prozent der Verm&ouml;genswerte weltweit illegal in Steueroasen versteckt liegen. Hier fordert unserer Initiative Taxmenow die St&auml;rkung der Steuerbeh&ouml;rden und der internationalen Zusammenarbeit und einen internationalen Datenaustausch.<br>\nDar&uuml;ber hinaus gibt es aber jede Menge legale Wege, um Steuern zu vermeiden. Reiche und sehr reiche Menschen profitieren von Steuergeschenken, etwa von Ausnahmen bei der Erbschaftsteuer, der pauschalen Abgeltungssteuer bei Kapitalertr&auml;gen, dem gesenkten Spitzensteuersatz bei der Einkommensteuer oder von Steuerbefreiungen bei Gewerbemieteinnahmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/politik\/hessischer-taxmenow-aktivist-dank-hoeherer-steuern-fuer-ueberreiche-haette-der-staat-doppelt-so-viel-geld-fuer-schulen-v1,steuern-reiche-100.html%20\">hessenschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mit dem digitalen Euro droht die totale &Uuml;berwachung<\/strong><br>\nWei&szlig; die Europ&auml;ische Zentralbank bald exakt, was jeder B&uuml;rger f&uuml;r ungesunde Lebensmittel oder unn&ouml;tige Reisen ausgibt? Und schafft sie so die technischen Voraussetzungen einer Diktatur? Unser Autor hat versucht, einen europ&auml;ischen Staatslenker &uuml;ber die Pl&auml;ne zum digitalen Euro zu befragen. Das Ergebnis verbl&uuml;fft.<br>\nIn Zukunft wird jeder von uns ein pers&ouml;nlich zugeordnetes Konto bei der Zentralbank haben. Jede Transaktion kann von der Zentralbank und den mit ihr verbundenen Beh&ouml;rden nachverfolgt werden. Die Beh&ouml;rden k&ouml;nnen und werden Informationen dar&uuml;ber sammeln, von wem Sie Geld auf Ihr Wallet erhalten, an wen Sie Geld senden, wie viel Geld Sie ausgeben, wann Sie es ausgeben, wo Sie es ausgeben und wof&uuml;r.<br>\nDie Zentralbank wird beteuern, dass sie diese Daten nicht speichert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/kultur\/plus244867036\/EZB-Mit-dem-digitalen-Euro-droht-die-totale-Ueberwachung.html%20\">Thomas Glavinic auf Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.O.:<\/strong> Thomas Glavinic benennt hier eindeutig die Gefahren durch den digitale Euro.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Leider befindet sich der vollst&auml;ndige Artikel hinter einer Bezahlschranke. Bekannt sein sollte, dass Bundesregierungen den Kampf der <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/bargeld-widerstand\/bundesregierung-finanziert-better-than-cash-alliance\/\">Better Than Cash Alliance gegen das Bargeld<\/a> mitfinanziert haben. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90536\">&bdquo;Die Leute werden nur verr&uuml;ckt gemacht&ldquo; &ndash; Von wegen<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90066#h14\">Digitalw&auml;hrung: Deutsche Industrie dr&auml;ngelt beim digitalen Euro<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=65907#h13\">Sind die Tage des Bargelds gez&auml;hlt? &ndash; EZB testet digitalen Euro<\/a> mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Warum Habecks Personalpolitik f&uuml;r Wirbel sorgt<\/strong><br>\nFamili&auml;re Verflechtungen f&uuml;hrender Mitarbeiter von Wirtschaftsminister Habeck stehen in der Kritik. Eine Personalentscheidung soll nun &uuml;berpr&uuml;ft werden. Es geht aber um weit mehr. (&hellip;)<br>\nFragt sich, warum die Thematik gerade jetzt f&uuml;r Diskussionen sorgt &ndash; sogar schon vor dem Wirbel um die dena-Personalie. Ein Grund d&uuml;rfte die zunehmende Unzufriedenheit innerhalb des Wirtschafts- und Klimaministeriums sein. Erst k&uuml;rzlich wurde bekannt, dass Habeck seit seinem Amtsantritt neun Referatsleiterposten ohne die &uuml;bliche Ausschreibung besetzt hat. Dies geht aus der Antwort des Ministeriums auf eine schriftliche Anfrage der CDU\/CSU-Fraktion hervor. Begr&uuml;ndet wird dies mit dem &ldquo;besonderen Vertrauensverh&auml;ltnis zum Minister&rdquo;. In seinem Ministerium wird dies jedoch von einigen als Misstrauenserkl&auml;rung an die bisherigen Mitarbeiter gewertet.<br>\nDabei war Habeck Ende 2021 zun&auml;chst recht euphorisch im ehrw&uuml;rdigen Ministeriums-Komplex an der Invalidenstra&szlig;e aufgenommen worden. Habeck vermittelte Aufbruch und Dynamik. Doch diese Euphorie ist in Teilen der Mitarbeiterschaft verpufft. Manche haben, wie aus vertraulichen Gespr&auml;chen zu h&ouml;ren ist, das Gef&uuml;hl, dass ihre Expertise nicht mehr gefragt ist. Besonders die Staatssekret&auml;re Graichen und Sven Giegold haben den Ruf, wenig Interesse an kritischen Nachfragen aus dem Ministerium zu haben. (&hellip;)<br>\nOffenbar prallen nicht nur unterschiedliche politische Auffassungen aufeinander &ndash; was angesichts des Wechsels von einem CDU-Minister zu einem Gr&uuml;nen-Ressortchef niemand wundern d&uuml;rfte. Dazu kommen aber offenbar auch unterschiedliche Herangehensweisen: Graichen und Giegold waren lange bei Nichtregierungsorganisationen t&auml;tig: Graichen bei der vom ehemaligen gr&uuml;nen Staatssekret&auml;r Rainer Baake gegr&uuml;ndeten &ldquo;Agora Energiewende&rdquo; und Giegold beim globalisierungskritischen Netzwerk &ldquo;Attac&rdquo;.<br>\nAuch ein Vorfall aus dem vergangenen September sorgt nach wie vor f&uuml;r Unruhe: Das Ministerium hatte dem Verfassungsschutz den Verdacht der Spionage von zwei Mitarbeitern gemeldet. Sie seien mit russlandfreundlichen Positionen aufgefallen, hie&szlig; es. Im Ministerium sorgte dieser Vorwurf f&uuml;r Unruhe. Das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; berichtete daraufhin von einem internen Protokoll einer Krisensitzung von Ministerialbeamten. Das Protokoll zeichne, so die Zeitung, &ldquo;ein Bild von Verunsicherung, Zweifeln an der Integrit&auml;t des Ministers und Sch&auml;den an der Zusammenarbeit mit der F&uuml;hrungsspitze&rdquo;.<br>\nK&ouml;nnte also durchaus sein, dass hinter der aktuellen Debatte mehr steckt als die Frage famili&auml;rer Verflechtungen. Aus Sicht einiger Beobachter d&uuml;rfte die Kritik indirekt auf die Personalf&uuml;hrung des Ministers gerichtet sein. Und damit auf den Minister selbst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/habeck-ministerium-personal-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auff&auml;llig ist, dass zahlreiche Hauptmedien &ndash; nun sogar die &bdquo;tagesschau&ldquo; der ARD &ndash; die Vorw&uuml;rfe Vetternwirtschaft und Lobbyismus um Bundesminister Habeck immer h&auml;ufiger thematisieren. Bis Dezember 2021 war z.B. <a href=\"https:\/\/www.agora-energiewende.de\/ueber-uns\/team\/dr-patrick-graichen\/\">Herr Graichen bei der Denkfabrik &ldquo;Agora Energiewende&rdquo; als Exekutivdirektor<\/a> t&auml;tig. Seit dem (gr&uuml;nen) Dreht&uuml;reffekt hinein in das Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz setzt er seine Lobbyarbeit als Staatssekret&auml;r fort. Bereits vor einem Jahr forderte Graichen: <a href=\"https:\/\/www.zfk.de\/unternehmen\/nachrichten\/graichen-stadtwerke-muessen-rueckbau-der-gasnetze-planen\">&ldquo;Stadtwerke m&uuml;ssen R&uuml;ckbau der Gasnetze planen&rdquo;<\/a> und gilt wohl auch deshalb als <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/energiepolitik-patrick-graichen-der-kompromisslose-klimaschuetzer\/29054880.html\">der kompromisslose Klimasch&uuml;tzer<\/a>. Energieintensive Unternehmen hat er <a href=\"https:\/\/www.cleaningup.live\/ep88-patrick-graichen-germanys-secretary-of-state-for-the-energiewende\/\">mit den Worten<\/a> &bdquo;In essence, it&rsquo;ll probably mean, easy to copy energy intensive industry might go to places where you have those one to two cents.&ldquo; zum Wechsel des Produktionsstandortes in das Ausland angeregt. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch Bundeswirtschaftsministerium unter Habeck: Vetternwirtschaft, Klima der Angst und Einsatz des Inlandsgeheimdienstes bei <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88286\">&bdquo;abweichenden Einsch&auml;tzungen&ldquo;<\/a>.  Daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Apropos, es waren unter anderem die Gr&uuml;nen, die, nicht immer zu Unrecht, der CDU\/CSU oft &bdquo;Vetternwirtschaft&ldquo; in den Ministerien vorgeworfen hatten. Doch kaum selbst an der Macht, offenbart sich eine Gr&uuml;ne-Clanstruktur, in der Familienbande mehr zu z&auml;hlen scheinen als Fachkompetenz.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Also auch das Spitzenpersonal der Gr&uuml;nen scheint vor Vetternwirtschaft und Korruption nicht gefeit zu sein. Minister Habeck st&auml;rkt seinem Staatssekret&auml;r Graichen sogar noch den R&uuml;cken, denn: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/dena-habeck-gibt-fehler-von-staatssekretaer-graichen-zu-18858432.html\">&bdquo;Patrick Graichen ist meiner Ansicht nach der Mann, der Deutschland vor einer schweren Energiekrise bewahrt hat&ldquo;<\/a>. Das ist das neueste M&auml;rchen des Kinderbuchautors dieser Bundesregierung. Von <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/resource\/blob\/974430\/1990812\/1f422c60505b6a88f8f3b3b5b8720bd4\/2021-12-10-koav2021-data.pdf?download=1\">&bdquo;mehr Fortschritt wagen&ldquo;<\/a> kann keine Rede sein. Die Energie- und Klimapolitik der Herren Graichen und Habeck hat dazu gef&uuml;hrt, dass in Deutschland ein massiver Verlust von Arbeitspl&auml;tzen und Wohlstand droht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>H&ouml;llenfeuer oder gr&uuml;nes Paradies &ndash; Ein Anschlag auf die Mittelschicht<\/strong><br>\nDie Ampel ist bereit, das Land f&uuml;r eine ideologische Luftnummer zu spalten, anstatt die Akzeptanz f&uuml;r Klimaschutz zu erh&ouml;hen. Aber nicht nur Habecks Klimanationalismus verteuert das Leben der B&uuml;rger und vernichtet m&uuml;hsam Erspartes.<br>\nW&auml;hrend die &bdquo;Letzte Generation&ldquo; mit gezielten Aktionen gegen Normalb&uuml;rger versucht, den Alltag lahmzulegen, peitscht die Bundesregierung ihr Heizungsgesetz in den Bundestag. Der Klimaeffekt der Habeck-Ideologie ist aber maximal d&uuml;rftig. Das Wirtschaftsministerium hat in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage Auskunft gegeben: Sagenhafte 1,4 Prozent CO2-Emissionen werden durch das Heizdiktat der Ampel und die geplante Installation von sechs Millionen W&auml;rmepumpen eingespart. Nicht etwa Ende 2024, wenn Habecks Harakiri Fahrt aufnehmen soll, sondern im Jahr 2030 &ndash; im Vergleich zu heute.<br>\nAngesichts der Debatte k&ouml;nnte man den Eindruck haben, es ginge nicht um 1,4 Prozent, sondern um alles oder nichts &ndash; H&ouml;llenfeuer oder gr&uuml;nes Paradies. In einer wieder einmal moralisch &uuml;berfrachteten Debatte spielen weder Fakten noch die finanziellen M&ouml;glichkeiten der B&uuml;rger eine besondere Rolle. [&hellip;]<br>\nPro Kopf verbraucht ein Deutscher nur rund ein Viertel eines Katarers. Wir k&ouml;nnen gegen den horrenden Zuwachs der weltweiten Emissionen nicht als klimapolitische Insel ansparen. Das ist Klimanationalismus aus dem Hause Habeck. Selbst wenn Deutschland morgen klimaneutral w&auml;re, w&uuml;rde dies global nichts &auml;ndern. Und in Spanien w&uuml;rde es in diesen Tagen trotzdem nicht regnen.<br>\nDie Ampel ist aber bereit, das Land f&uuml;r eine ideologische Luftnummer zu spalten, anstatt die Akzeptanz f&uuml;r Klimaschutz durch sinnvolle Ma&szlig;nahmen zu erh&ouml;hen. H&auml;ufig wird Norwegen als ein W&auml;rmepumpen-Vorbild genannt, aber dort sind, anders als bei uns, die Emissionen seit 1990 um 17 Prozent angestiegen.<br>\nWas das Heizungsgesetz eventuell im Jahr 2030 klimapolitisch leistet, macht der deutsche Sonderweg beim Atomausstieg schon in diesem Jahr zunichte. Kein gro&szlig;es Industrieland macht Energiewende ohne Atom. Und anstatt n&uuml;tzliche Einsparma&szlig;nahmen im Verkehrssektor anzubieten, schafft die Koalition lieber das komplette Sektorziel ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/mittelschicht-ampelkoalition-wohlstand-industrie-habeck\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>H&auml;rter als Habecks Heizpl&auml;ne: EU plant neues Verbot von Heizungen<\/strong><br>\nDie neue &Ouml;kodesign-Verordnung f&uuml;r Raumheizger&auml;te und Kombiheizger&auml;te soll nach den Pl&auml;nen der EU am 1. September 2025 in Kraft treten. Dabei geht es darum, welche Heizungen in Zukunft auf den Markt gebracht werden k&ouml;nnen. Es geht also nicht darum, dass bestehende Heizungen direkt ersetzt werden m&uuml;ssen.<br>\nDer aktuelle Entwurf, der IPPEN.MEDIA vorliegt, soll noch diese Woche in die Konsultation gehen. Die wichtigsten Punkte im Gesetz sind:\n<ul>\n<li>Heizsysteme, deren Wirkungsgrad unter 115 Prozent liegt, d&uuml;rfen ab 1. September 2029 nicht mehr auf den Markt gebracht werden. Das betrifft alle Heizsysteme au&szlig;er W&auml;rmepumpen und Hybrid-Heizungen. <\/li>\n<li>Ab 2029 d&uuml;rfen reine &Ouml;l-, Gas- und Kohle-Heizungen nicht mehr auf den Markt gebracht werden &ndash; auch nicht als Ersatzteile. Einzige Ausnahme: Wenn sie in Kombination mit einer W&auml;rmepumpe oder einer solarthermischen Anlage (also Hybrid-Heizungen sind) in den Verkehr gebracht werden. <\/li>\n<li>Neue Heizger&auml;te m&uuml;ssen jederzeit dem Verbraucher anzeigen, wie effizient das System gerade arbeitet. Diese Daten m&uuml;ssen f&uuml;r mindestens 24 Monate aufbewahrt werden und bei Nachfrage dem Verbraucher zug&auml;nglich gemacht werden. Diese Daten sollen ausschlie&szlig;lich dem Endverbraucher zur Verf&uuml;gung stehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Damit w&auml;re die EU-Richtlinie weitreichender als das Geb&auml;udeenergiegesetz der Ampel-Koalition. Laut GEG ist es Eigent&uuml;mern erlaubt, kaputte fossile Heizungen reparieren zu lassen und f&uuml;r einen &Uuml;bergangszeitraum von bis zu 13 Jahren auch zu ersetzen. Mit der EU-Richtlinie w&auml;re letzteres ab 1. September 2029 nicht mehr m&ouml;glich. Zudem hebelt die EU-Richtlinie die Ausnahmen f&uuml;r &Uuml;ber-80-J&auml;hrige, Sozialleistungsempf&auml;nger und H&auml;rtef&auml;lle aus, die die Ampel vorsieht.<br>\nAusgenommen von der EU-Richtlinie sind solche Gas-Heizungen, die &bdquo;haupts&auml;chlich Energie aus Biomasse&ldquo; zur Erzeugung von W&auml;rme verwenden. Allerdings wird im Entwurf deutlich gemacht, dass die Ausnahme nicht f&uuml;r Gas-Heizungen gilt, die &bdquo;auch f&uuml;r die Verwendung von fossilen (Fl&uuml;ssig-)Gasen geeignet sind&ldquo;. Ausgenommen sind ebenso Heizsysteme, die Festbrennstoffe verwenden, was in der Regel Holz bedeutet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/heizungen-ab-2029-habeck-heizplaene-heiz-gesetz-eu-plant-verbot-neuer-gas-zr-92235163.html%20\">Merkur.de<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8elv8N91Bm4&amp;t=1s\">Green Deal der EU<\/a> wird so immer konkreter. Es ist zu bef&uuml;rchten, dass die deutsche Bundesregierung nichts oder zu wenig gegen diese EU-Pl&auml;ne unternimmt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Kinder&auml;rzte schreiben Brandbrief an Lauterbach<\/strong><br>\nKinder- und Jugend&auml;rzte haben sich in einem Brandbrief an Gesundheitsminister Lauterbach gewandt. Es fehle an kindgerechten Fieber- und Schmerzmedikamenten, warnen die Mediziner. Die Politik m&uuml;sse die Produktion in Europa sicherstellen.<br>\nDer Berufsverband der Kinder- und Jugend&auml;rzte hat vor einem zunehmenden Mangel an Medikamenten f&uuml;r Kinder gewarnt. &ldquo;Wir behandeln schon jetzt fernab der Leitlinien, und der n&auml;chste Herbst steht vor der T&uuml;r. Wir werden wieder in eine Versorgungsnot geraten, die noch schlimmer werden k&ouml;nnte als zuletzt&rdquo;, sagte Verbandspr&auml;sident Thomas Fischbach der &ldquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&rdquo;.<br>\nEs fehle an Fieber- und Schmerzmedikamenten in kindgerechter Darreichungsform. Auch Penicillin gebe es derzeit nicht. Fischbach forderte, die Herstellung von Medikamenten f&uuml;r Kinder in Deutschland zu f&ouml;rdern. Es m&uuml;sse f&uuml;r die Hersteller wieder ausreichend attraktiv sein, die Medikamente zu produzieren. Daf&uuml;r m&uuml;sse die Politik sorgen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/kinderaerzte-warnung-medikamente-mangel-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bayern erlaubt Einfuhr in Deutschland nicht zugelassener &raquo;geeigneter Arzneimittel&laquo;<\/strong><br>\nWegen Engp&auml;ssen bei einigen Medikamenten erlaubt die Bayerische Staatsregierung vor&uuml;bergehend die Einfuhr in Deutschland nicht zugelassener &raquo;geeigneter Arzneimittel&laquo;. Hintergrund ist der Mangel an Antibiotikas&auml;ften f&uuml;r Kinder. &raquo;Wir in Bayern lassen nichts unversucht, um die Lage zu verbessern&laquo;, teilte Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) mit.<br>\nDer Bund hatte am Dienstag offiziell &raquo;Versorgungsmangel&laquo; bei antibiotischen S&auml;ften f&uuml;r Kinder festgestellt. Mit der Bekanntmachung wird es Landesbeh&ouml;rden erm&ouml;glicht, flexibler auf Lieferengp&auml;sse zu reagieren. Somit ist es nach Holetscheks Worten nun m&ouml;glich, im Einzelfall vor&uuml;bergehend von Vorgaben des Arzneimittelgesetzes (AMG) abzuweichen.<br>\nBei potenziell lebensbedrohlichen Erkrankungen wie Lungenentz&uuml;ndungen oder anderen schweren bakteriellen Infektionen werden Antibiotika auch Kindern verschrieben. Nach Angaben des Berufsverbandes der Kinder- und Jugend&auml;rzte (BVKJ) sind diese Pr&auml;parate derzeit bundesweit so knapp, dass auch f&uuml;r schwer erkrankte Kinder nicht ausreichend Antibiotika zur Verf&uuml;gung stehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/gesundheit\/mangel-an-antibiotika-saeften-bayern-erlaubt-einfuhr-in-deutschland-nicht-zugelassener-geeigneter-arzneimittel-a-a96f4763-85cf-43e5-bc38-0932f0da0c9a\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu viele Impfdosen: &bdquo;Vollkommen sinnlos&ldquo; &ndash; Polnischer Minister schreibt Brandbrief an Pfizer<\/strong><br>\nDie EU-Mitgliedstaaten versuchen seit Monaten, Pharmakonzerne dazu zu bewegen, auf die Bezahlung &uuml;berfl&uuml;ssiger Covid-Impfdosen zu verzichten. Nun verliert die Regierung in Warschau die Geduld &ndash; und greift Pfizer an. Auch Details zu einem angeblichen Deal sickern durch.<br>\nNach dem Ende der Corona-Impfkampagnen sitzt die Europ&auml;ischen Union auf einem gewaltigen &Uuml;berschuss an Impfdosen &ndash; und weitere Hunderte Millionen sollen gem&auml;&szlig; den Bestellungen bei den Pharmakonzernen in diesem und im n&auml;chsten Jahr noch eintreffen. Weil sie nicht gebraucht werden, versuchen die EU-Mitgliedsstaaten seit Monaten, nachtr&auml;glich die Vertr&auml;ge anzupassen &ndash; ohne durchschlagenden Erfolg.<br>\nEin Land verliert angesichts der z&auml;hen Verhandlungen nun die Geduld &ndash; und macht seinem &Auml;rger Luft. Der polnische Gesundheitsminister Adam Niedzielski wandte sich am Dienstag per Brief an die &bdquo;Gesellschafter von Pfizer Inc&ldquo;. In dem Schreiben, das WELT vorliegt, hei&szlig;t es, die trotz einer &bdquo;stabilen epidemischen Lage&ldquo; von Pfizer anvisierte Lieferung von Hunderten Millionen Dosen sei &bdquo;vollkommen sinnlos&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article245099470\/Corona-Impfdosen-Polnischer-Gesundheitsminister-schreibt-Brandbrief-an-Pfizer.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Die EU scheitert am Datenschutz im Netz<\/strong><br>\nNur noch wenige Wochen bis zum Geburtstag der Datenschutzgrundverordnung: Am 25. Mai wird die DSGVO f&uuml;nf Jahre alt. Vertreter:innen der Europ&auml;ischen Union werden zu diesem Anlass einmal mehr Lobeshymnen auf den weltweiten &bdquo;Goldstandard&ldquo; in Sachen Datenschutz anstimmen. Was bei den Feierlichkeiten wohl eher nicht zu h&ouml;ren sein wird: Dass die DSGVO unvollst&auml;ndig ist &ndash; und zwar von Beginn an. Denn eigentlich sollte sie eine Schwester-Verordnung erhalten, die sich explizit dem Cookie-Chaos im Internet und dem Schutz privater Kommunikation widmet: die ePrivacy-Verordnung.<br>\nAnfang 2017 hatte die EU-Kommission die ePrivacy-Verordnung vorgeschlagen, im Jahr darauf sollte sie eigentlich in Kraft treten. W&auml;hrend das Parlament es trotz einer erheblichen Lobbykampagne der Datenindustrie geschafft hatte, in weniger als 12 Monaten einen eigenen Entwurf f&uuml;r die Verordnung zu beschlie&szlig;en, brauchten die Mitgliedstaaten daf&uuml;r vier ganze Jahre. Erst 2021 konnten sie sich auf eine Position einigen, seitdem steckt das Vorhaben im Trilog zwischen den EU-Institutionen fest. Ein Bericht meines Kollegen Alexander Fanta zeigt: Dabei wird es wohl auch bleiben. Dass die ePrivacy-Verordnung jemals &uuml;ber den Entwurfsstatus hinauskommt, wird immer unwahrscheinlicher.<br>\nDabei sind die Probleme alles andere als gel&ouml;st. Bis heute m&uuml;ssen wir uns im Netz mit unfreiwilligem Tracking und untergeschobenen Einwilligungen herumplagen. Die ePrivacy-Verordnung h&auml;tte das &auml;ndern k&ouml;nnen. Sie war von Beginn an als Erg&auml;nzung zur DSGVO gedacht, die mit ihren &uuml;beraus allgemein gehaltenen Regeln keinen ausreichenden Schutz f&uuml;r die besonders wichtigen Kommunikationsdaten bietet. W&auml;re es nach dem EU-Parlament gegangen, h&auml;tte die Verordnung beispielsweise verhindert, dass die Betreiber von Messengern wie WhatsApp oder Telegram die Daten ihrer Nutzer gegen deren Willen f&uuml;r Werbung auswerten. Au&szlig;erdem sollte sie ein Recht auf verschl&uuml;sselte Kommunikation festschreiben. Vor allem aber sollte sie es f&uuml;r Nutzer:innen leichter machen, sich mit ein paar einfachen Einstellungen im Browser vor Werbe&uuml;berwachung im Netz zu sch&uuml;tzen. Do not Track &ndash; aber rechtsverbindlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/targeted-advertising-die-eu-scheitert-am-datenschutz-im-netz\/\">netzpolitik.org<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-97090","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/97090","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=97090"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/97090\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":97092,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/97090\/revisions\/97092"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=97090"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=97090"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=97090"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}