{"id":97197,"date":"2023-05-04T08:33:42","date_gmt":"2023-05-04T06:33:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197"},"modified":"2023-05-04T08:33:42","modified_gmt":"2023-05-04T06:33:42","slug":"hinweise-des-tages-4350","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197#h01\">Der Westen muss mit sich selbst verhandeln oder die Diplomatie China &uuml;berlassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197#h02\">Pl&auml;ne der EU-Kommission: Eine Milliarde Euro f&uuml;r Munitionsproduktion<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197#h03\">Neue Weltordnung Mark II<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197#h04\">Deutschland-Besuch: Selenskyj sollte sich zu Massaker von Odessa erkl&auml;ren <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197#h05\">&bdquo;Das geht nicht: &ldquo;Ein Satz in Habecks Heiz-Gesetz macht sogar eine Bau-Ingenieurin fassungslos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197#h06\">Trauzeugen-Aff&auml;re: Staatssekret&auml;r Patrick Graichen muss gehen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197#h07\">Die schmutzige Wahrheit hinter Fl&uuml;ssiggas-Importen aus den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197#h08\">Kampf gegen Erderw&auml;rmung: Chef der Weltklimakonferenz setzt auch auf Kernkraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197#h09\">Bilanz der Heizperiode: Heizung runter, Schimmel rauf: Ein Sparerfolg mit Nebenwirkungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197#h10\">&bdquo;Das ist unser Wind&ldquo;: Norweger wollen ihren Strom nicht mit Deutschland teilen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197#h11\">Christian Lindner: Der gef&auml;hrlichste Mann Europas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197#h12\">Brandenburg erlaubt vorerst nicht zugelassene Kinder-Antibiotika<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197#h13\">Defizit&auml;rer Fonds sorgt f&uuml;r Zoff: 900 EU-Abgeordnete spekulieren auf Luxusrente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197#h14\">Ihre neue, bessere, digitale W&auml;hrung wird Ihnen pr&auml;sentiert vom: Weltwirtschaftsforum! (ob Sie wollen oder nicht)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197#h15\">Meloni-Regierung streicht italienisches &ldquo;B&uuml;rgergeld&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197#h16\">Armut und Krise: Die Menschheit wird ausgesaugt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197#h17\">Kolonialrassismus vor Gericht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Westen muss mit sich selbst verhandeln oder die Diplomatie China &uuml;berlassen<\/strong><br>\nMeinung China h&auml;tte als Parlament&auml;r im Ukraine-Krieg den Vorteil, gegen&uuml;ber der Kiewer F&uuml;hrung keine Verpflichtungen und auf die russische F&uuml;hrung Einfluss zu haben<br>\nPr&auml;sident Xi Jinping hat Wort gehalten. W&auml;hrend des China-Besuchs von Emmanuel Macron beteuerte er, mit Wolodymyr Selenskyj telefonieren zu wollen, sobald sich das vom Zeitpunkt und den Umst&auml;nden her anbiete. Am 27. April war es so weit. Mittlerweile ist die Rede von einem chinesischen Emiss&auml;r, dem Diplomaten Li Hui, der in Kiew und Moskau sondieren k&ouml;nne. F&uuml;r das westliche Staatenkartell w&auml;re es von Vorteil, einer solchen Vermittlung nicht in die Parade zu fahren, sondern abzuwarten und damit auf mehr zu warten als den Ausgang der seit Wochen beschworenen ukrainischen Offensive gegen russische Stellungen.<br>\nDie westliche Protektion f&uuml;r die F&uuml;hrung in Kiew ruht auf vier S&auml;ulen: dem weitgehend bedingungslosen politischen Beistand, einer finanziellen Alimentierung, ohne die es keinen ukrainischen Staatshaushalt mehr g&auml;be, einem stetig aufgestockten Waffennachschub, dem bisher eine dadurch erm&ouml;glichte Angriffsf&auml;higkeit gegen russisches Territorium (noch) Grenzen setzt. Schlie&szlig;lich die logistische Assistenz auf dem Schlachtfeld. Wollte das westliche Lager verhandeln &ndash; und sei es nur &uuml;ber eine Feuerpause &ndash;, m&uuml;sste es das vorzugsweise mit sich selbst tun. Man h&auml;tte zu entscheiden, wie schwer dieses Paket k&uuml;nftig sein soll, um die Ukraine als Staat und System &uuml;ber die Zeit zu bringen.<br>\nEine andere Option w&auml;ren direkte Gespr&auml;che zwischen den USA und Russland, deren geostrategische Konkurrenz der Kern des Konflikts ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/der-westen-muss-mit-sich-selbst-verhandeln-oder-die-diplomatie-china-ueberlassen\">Lutz Herden in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pl&auml;ne der EU-Kommission: Eine Milliarde Euro f&uuml;r Munitionsproduktion<\/strong><br>\nDie Ukraine braucht dringend mehr Munition, um sich gegen Russland zu verteidigen. Und auch bei vielen EU-Staaten m&uuml;ssen die Lager wieder aufgef&uuml;llt werden. Die EU-Kommission will nun helfen, damit schnell neue Munition produziert wird.<br>\nDie europ&auml;ische R&uuml;stungsindustrie soll mit finanziellen Anreizen in Milliardenh&ouml;he zu einem schnellen Ausbau der Produktionskapazit&auml;ten f&uuml;r Munition bewegt werden.<br>\nNach einem von der EU-Kommission pr&auml;sentierten Vorschlag sollen bis Mitte 2025 bis zu 500 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt zur Verf&uuml;gung gestellt werden. Weitere 500 Millionen Euro sollen den Planungen zufolge als Kofinanzierung von den Mitgliedstaaten kommen.<br>\nHintergrund der Pl&auml;ne sind insbesondere die Schwierigkeiten der EU-Staaten, der Ukraine ausreichend Munition f&uuml;r den Abwehrkrieg gegen Russland zu liefern. Ein Ausbau der Produktion soll nun weitere Engp&auml;sse bei den ukrainischen Streitkr&auml;fte verhindern und auch daf&uuml;r sorgen, dass die EU-Staaten selbst verteidigungsf&auml;hig bleiben und ausreichend Vorr&auml;te vorhalten k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/eu-munitionsproduktion-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Es ist unglaublich, was inzwischen faktisch zur Normalit&auml;t wird (kein &ouml;ffentlicher Aufschrei). Und jetzt will der Kaspar aus Kiew auch noch Deutschland besuchen, mit allen Kosten, die der Steuerzahler f&uuml;r Sicherheit und Co. aufzubringen hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Neue Weltordnung Mark II<\/strong><br>\nDie sich abzeichnende Krise des ukrainischen Ultranationalismus steht im Zusammenhang mit einem beginnenden Kampf um eine neue globale Ordnung. Deren Konturen k&ouml;nnen nur dann verstanden werden, wenn man China mit ins Spiel bringt. [&hellip;]<br>\nVerglichen mit Afghanistan, Syrien, Libyen und &auml;hnlichen Orten ist das, was die Amerikaner in diesen Sommer in der Ukraine zur&uuml;cklassen d&uuml;rften, nicht ann&auml;hernd in einem &auml;hnlich chaotischen Zustand. In Zusammenarbeit mit den baltischen Staaten und Polen ist es den Vereinigten Staaten in den letzten Monaten gelungen, Deutschland allm&auml;hlich in so etwas wie eine europ&auml;ische F&uuml;hrungsrolle zu dr&auml;ngen, in der es die Verantwortung f&uuml;r die Organisation und vor allem die Finanzierung des europ&auml;ischen Beitrags zum Ukrainekrieg &uuml;bernimmt. Im ersten Jahr des Krieges wurde die EU Schritt f&uuml;r Schritt zu einer f&uuml;r die wirtschaftliche Kriegsf&uuml;hrung zust&auml;ndige Hilfstruppe der NATO umgebaut, w&auml;hrend die NATO mehr denn je zu einem Instrument der als &ldquo;westlich&rdquo; firmierenden amerikanischen Politik wurde.<br>\nWenn Mitte 2023 NATO-Generalsekret&auml;r Stoltenberg f&uuml;r seine harte Arbeit mit einer wohlverdienten Pfr&uuml;nde, der Pr&auml;sidentschaft der norwegischen Zentralbank, belohnt wird, soll Ger&uuml;chten zufolge Ursula von der Leyen, derzeit Pr&auml;sidentin der Europ&auml;ischen Kommission, seine Nachfolge antreten. Dies w&uuml;rde die Unterordnung der EU unter die NATO vervollst&auml;ndigen &ndash; unter jene andere, viel m&auml;chtigere internationale Organisation mit Sitz in Br&uuml;ssel, der im Gegensatz zur EU die Vereinigten Staaten angeh&ouml;ren und die von diesen auch dominiert wird. In ihrem fr&uuml;heren Leben war von der Leyen bekanntlich deutsche Verteidigungsministerin unter Merkel. In dieser Eigenschaft ist sie zwar mitverantwortlich f&uuml;r den angeblich desolaten Zustand der deutschen Streitkr&auml;fte zu Beginn des Ukraine-Krieges; anscheinend hat man ihr das aber wegen ihres gl&uuml;henden Amerikanismus-als-Europ&auml;ismus bzw. Europ&auml;ismus-als-Amerikanismus verziehen. Jedenfalls haben EU und NATO im Januar 2023 ein Dokument &uuml;ber engere Zusammenarbeit unterzeichnet, was nicht zuletzt dadurch m&ouml;glich wurde, dass Finnland und Schweden ihre Neutralit&auml;t aufgegeben haben, um der NATO beizutreten. Laut FAZ schreibt das Abkommen &ldquo;unmissverst&auml;ndlich den Vorrang der Allianz bei der kollektiven Verteidigung Europas fest&ldquo; und best&auml;tigt damit die f&uuml;hrende Rolle der Vereinigten Staaten nicht nur in der europ&auml;ischen Sicherheitspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/15-2023\/neue-weltordnung-mark-ii\/\">Wolfgang Streeck auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutschland-Besuch: Selenskyj sollte sich zu Massaker von Odessa erkl&auml;ren<\/strong><br>\nUkrainischer Pr&auml;sident soll nach Berlin und Aachen kommen. Ein Massaker an Zivilisten wird dann wohl keine Rolle spielen. Werden Opfer geopolitischen Interessen geopfert?<br>\nWenn der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj Mitte Mai in Berlin empfangen wird, d&uuml;rfte er von politischen Vertretern kaum mit der Frage konfrontiert werden, wann endlich die Hintergr&uuml;nde der Ereignisse aufgekl&auml;rt werden, die am 2. Mai 2014 zum Tod von 42 Menschen im Gewerkschaftshaus von Odessa f&uuml;hrten. Die meisten Opfer verbrannten bei lebendigem Leib.<br>\nZuvor bereits hatte es Stra&szlig;enschlachten zwischen prorussischen und prowestlichen Ukrainer:innen gegeben. Auch damals gab es Tote auf beiden Seiten. Die damaligen Auseinandersetzungen standen in direktem Zusammenhang mit dem Umbruch nach den Maidan-Ereignissen 2014.<br>\nDas ist wohl auch der Grund, warum das Massaker von Odessa nicht nur in der Politik so wenig bewegt und der ukrainische Pr&auml;sident sich nicht f&uuml;r den mangelnden Aufkl&auml;rungswillen rechtfertigen muss. Auch der gr&ouml;&szlig;te Teil der Linken in Deutschland hinterfragt dieses Schweigen nicht hinreichend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Deutschland-Besuch-Selenskyj-sollte-sich-zu-Massaker-von-Odessa-erklaeren-8986309.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Das geht nicht: &ldquo;Ein Satz in Habecks Heiz-Gesetz macht sogar eine Bau-Ingenieurin fassungslos<\/strong><br>\nDas Geb&auml;udeenergiegesetz erregt die Gem&uuml;ter. Doch wie berechtigt ist die Kritik? Und handeln die Gr&uuml;nen wirklich ideologisch, wie manche behaupten? Energie-Expertin Lamia Messari-Becker trennt Mythos von Wahrheit &ndash; und erkl&auml;rt eine irrwitzige Ausnahmeregelung in Habecks Gesetz.<br>\nAuf Seite 101 des Entwurfs f&uuml;r das Geb&auml;udeenergiegesetz (GEG) vom 3. April steht ein Satz, der Sprengstoff birgt f&uuml;r die &ouml;ffentliche Debatte, die sowieso schon hochemotional gef&uuml;hrt wird: &bdquo;Die L&auml;nder k&ouml;nnen demnach f&uuml;r &ouml;ffentliche Geb&auml;ude, mit Ausnahme der &ouml;ffentlichen Geb&auml;ude des Bundes, eigene Regelungen zur Erf&uuml;llung der Vorbildfunktion der &ouml;ffentlichen Hand treffen und zu diesem Zweck von den Vorschriften dieses Gesetzes abweichen.&ldquo; [&hellip;]<br>\nVieles ist ausbauf&auml;hig. Wenn der Bund als Gesetzgeber und &ouml;ffentliche Hand eine Heizwende gesetzlich ausgestaltet, was ja richtig ist, aber dabei ausgerechnet per sogenannter &Ouml;ffnungsklausel f&uuml;r die L&auml;nder &ndash; ausgerechnet sich, also &ouml;ffentliche Geb&auml;ude &ndash; von der Pflicht ausnimmt, dann ist das den B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern mit Verlaub nicht zu vermitteln. [&hellip;]<br>\nDie L&auml;nder d&uuml;rfen selbst eigene Regelungen treffen und vom Gesetz abweichen. Der Normalverbraucher, Vermieter und Mieter, wird sehr detailliert und eng gef&uuml;hrt in die Pflicht genommen, aber der Gesetzgeber nimmt sich selbst aus.<br>\nDas geht nicht. Wo bleibt denn die Vorbildrolle der L&auml;nder? Klimaschutz ist doch eine gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe. Aber nach vorne geblickt: Die Politik hat immer noch die Chance, das GEG an mehreren Stellen zu verbessern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/bau-ingenieurin-im-interview-ein-satz-in-habecks-neuem-heiz-gesetz-macht-eine-bau-ingenieurin-fassungslos_id_192702539.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Trauzeugen-Aff&auml;re: Staatssekret&auml;r Patrick Graichen muss gehen!<\/strong><br>\nIn einem Ministerium gibt es den dringenden Verdacht der Vetternwirtschaft &ndash; und keinen &ouml;ffentlichen Aufschrei, wundert sich unsere Kommentatorin.<br>\nIn einem Ministerium der Bundesregierung gibt es bei der Vergabe eines Spitzenjobs den dringenden Verdacht der Vetternwirtschaft &ndash; doch die Sache wird eher verhalten kommentiert. Au&szlig;er der CDU fordert &ndash; noch &ndash; niemand den R&uuml;cktritt des involvierten Staatssekret&auml;rs Patrick Graichen. Liegt es daran, dass es hier um Gr&uuml;nen-Politiker geht, die sich ansonsten der guten Sache des Energieumbaus widmen?<br>\nMan muss sich das mal vorstellen: Die deutsche Energie-Agentur dena sucht einen neuen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer. Weil es sich hier um ein bundeseigenes Unternehmen handelt, geh&ouml;ren der Findungskommission zwei Staatssekret&auml;re des Wirtschaftsministeriums, ein Referatsleiter und die derzeitige zweite Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin der dena an. Man kann wohl davon ausgehen, dass die beiden Staatssekret&auml;re die rangh&ouml;chsten in der Findungskommission sind.<br>\nEiner von ihnen ist Patrick Graichen, in Sachen Energiewende der wichtigste Mann f&uuml;r Wirtschaftsminister Robert Habeck. Im Bewerbungsverfahren werden &uuml;ber Wochen mehrere Gespr&auml;che absolviert. Ein Kandidat kommt Runde f&uuml;r Runde weiter und ist schlie&szlig;lich der Ausgew&auml;hlte.<br>\nErst ganz am Schluss f&auml;llt es Patrick Graichen ein zu erw&auml;hnen, dass dieser Mann sein Trauzeuge war. Es entgeht ihm komplett, dass der Umstand in irgendeiner Weise relevant sein k&ouml;nnte. Seinem Minister sagt er erst Bescheid, als die Medien l&auml;ngst recherchieren. Oder weil die Medien recherchieren?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/kommentar-bundesregierung-trauzeugen-affaere-staatssekretaer-patrick-graichen-muss-gehen-li.344586\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Verflechtungen im Habeck-Ministerium: Neubauer prangert &Ouml;l-Lobby an &ndash; dabei machen&rsquo;s die Gr&uuml;nen nicht anders<\/strong><br>\nDie &Ouml;l-, Gas- und Kohlelobby ist zu m&auml;chtig, sagt Klimaaktivistin Luisa Neubauer. Was sie nicht erw&auml;hnt: Auch die gr&uuml;ne Klima-Lobby hat so viel Einfluss wie nie zuvor. Bestes Beispiel daf&uuml;r: Habecks Ministerium.<br>\nVor dem Hintergrund des Petersberger Klimadialogs der Bundesregierung prangert die deutsche Fridays-for-future-Chefin Luisa Neubauer den starken Einfluss der &Ouml;l-, Gas- und Kohlelobby an und mahnt zu einer z&uuml;gigen Abkehr von den klimasch&auml;dlichen Energietr&auml;gern. Der Deutschen Presse-Agentur in Berlin sagte Neubauer, die Fossil-Industrie habe durch eigene Forschung mit als Erste von der Klimakrise gewusst: &bdquo;Sie haben sich dagegen entschieden, die Menschen vor der Erderhitzung zu warnen, und stattdessen endlose Summen investiert, um die &Ouml;ffentlichkeit in die Irre zu f&uuml;hren.&ldquo;<br>\nDie Kritik der Klimaaktivistin, die selbst das Parteibuch der Gr&uuml;nen besitzt, mag berechtigt sein. Doch zur Wahrheit geh&ouml;rt auch: Auch die gr&uuml;ne Klima-Lobby ist derzeit so m&auml;chtig wie nie zuvor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/news\/verflechtungen-im-habeck-ministerium-neubauer-prangert-oel-lobby-an-dabei-machens-die-gruenen-nicht-anders_id_192697212.html\">Focus Online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Habeck filzt. &Uuml;berraschend? Nein, gr&uuml;nes Normalverhalten<\/strong><br>\nAber immerhin, die immer l&auml;nger werdende Liste von Eigenartigkeiten um Robert Habeck hat auch ein Gutes, &auml;hnlich wie die Urlaubsreise der gr&uuml;nen rheinland-pf&auml;lzischen Umweltministerin nach der Ahrtalflut &ndash; sie r&auml;umt endlich die Illusionen bei Seite an dieser Partei sei noch irgendetwas sozial, friedliebend oder gar &ouml;kologisch. Das ist tats&auml;chlich ein Beitrag zu echter Transparenz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/168929-habeck-filzt-ueberraschend-nein-gruenes\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97090#h11\">Warum Habecks Personalpolitik f&uuml;r Wirbel sorgt<\/a> mit einer Anmerkung. &Uuml;brigens: Mit Jennifer Morgan ist eine weitere Klima-Lobbyistin in der Bundesregierung vertreten &ndash; <a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/aamt\/leitung\/-\/2514202\">allerdings im Ausw&auml;rtigen Amt<\/a>. Das &ldquo;ZDF&rdquo; weist unter der &Uuml;berschrift <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/jennifer-morgan-baerbock-greenpeace-100.html\">Von Greenpeace ins Ausw&auml;rtige Amt<\/a> u.a. darauf hin. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die schmutzige Wahrheit hinter Fl&uuml;ssiggas-Importen aus den USA<\/strong><br>\nLNG-Terminals und Fracking: Menschen in den USA leiden unter dem Exportboom. Denn das Gas-Business vergiftet wichtige Lebensr&auml;ume und das Klima. Was Betroffene Europa vorwerfen.<br>\nIn einem &ldquo;neuen deutschen Tempo&rdquo; hat die Bundesregierung es geschafft, andere Quellen f&uuml;r die Versorgung mit Erdgas zu finden, so Bundeskanzler Olaf Scholz k&uuml;rzlich. Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ist die Versorgung mit Erdgas durch den einstigen Partner unsicher geworden, seit dem Sabotageakt auf die Nord-Stream-Pipeline sind Gaslieferungen ohnehin kaum noch m&ouml;glich.<br>\nLNG, oder Liquified Natural Gas, bietet derzeit nicht nur f&uuml;r Deutschland eine attraktive L&ouml;sung. Importiert wird LNG &uuml;ber die sogenannten &ldquo;FSRUs,&rdquo; oder &ldquo;Floating Storage and Regasification Units&rdquo;. Diese gigantischen Tankschiffe sind daf&uuml;r ausger&uuml;stet, verfl&uuml;ssigtes Erdgas zu regasifizieren und per Pipeline in das deutsche Energienetz zu speisen. In Wilhelmshaven, Lubmin, Stade und Brunsb&uuml;ttel entstehen insgesamt sechs FSRUs mit notwendigen Dockanlagen, wovon die H&auml;lfte schon im Einsatz sind.<br>\nF&uuml;r Deutschland ist damit ein ma&szlig;gebliches Problem der Versorgung gebannt, denn Erdgas macht bis heute einen beachtlichen Teil des inl&auml;ndischen Energiemixes aus. Rund zehn Milliarden Euro hat die Bundesregierung unter F&uuml;hrung des Bundesministeriums f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz f&uuml;r LNG zugesagt, mit deutlichen Erfolgen.<br>\nSollte sich die Versorgungslage stabil halten, k&ouml;nnte die Bundesrepublik innerhalb weniger Jahre sogar mehr Erdgas in Form von LNG importieren, als einst aus Russland kamen. Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck zufolge k&ouml;nnte der &Uuml;berschuss dann aus Deutschland in europ&auml;ische Nachbarl&auml;nder weiterverkauft werden.<br>\nDoch woher, wenn nicht aus Russland, kommt das neue Gas?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Die-schmutzige-Wahrheit-hinter-Fluessiggas-Importen-aus-den-USA-8986341.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Habeck r&auml;umt LNG-&Uuml;berkapazit&auml;ten ein: &bdquo;K&ouml;nnen nicht davon ausgehen, dass immer alles gut geht&ldquo;<\/strong><br>\nDer Wirtschaftsminister will aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und lieber zu viele Terminals f&uuml;r Fl&uuml;ssigerdgas bauen. Auch zur Letzten Generation &auml;u&szlig;ert sich Habeck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/habeck-raumt-lng-uberkapazitaten-ein-konnen-nicht-davon-ausgehen-dass-immer-alles-gut-geht-9753788.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kampf gegen Erderw&auml;rmung: Chef der Weltklimakonferenz setzt auch auf Kernkraft<\/strong><br>\nAuf dem Petersberger Klimadialog werden die Gegens&auml;tze der Gastgeber deutlich. Deutschland setzt auf Wind und Sonne, Dubai auch auf Kernkraft.<br>\nGanz gr&uuml;n waren sich die Klimaschutzpolitiker dann doch nicht, trotz aller zur Schau getragenen gr&uuml;nen Einigkeit. Auf dem Petersberger Klimadialog, einem internationalen Treffen von mehr als 40 Ministern in Berlin zur Vorbereitung der Weltklimakonferenz, wurden am zweiten Sitzungstag deutliche Unterschiede zwischen den beiden Ausrichtern deutlich: der Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock (Gr&uuml;ne) auf der einen Seite und dem k&uuml;nftigen Pr&auml;sidenten der Weltklimakonferenz in Dubai, dem Industrieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Ahmed al-Dschaber, auf der anderen.<br>\nBei der abschlie&szlig;enden Pressekonferenz im Ausw&auml;rtigen Amt versicherte man sich am Mittwoch des gegenseitigen Respekts, al-Dschaber bezeichnete Baerbock als seine &bdquo;Freundin&ldquo;. Auch beschwor man, wie wichtig es sei, den Klimawandel durch sinkende Kohlendioxidemissionen aufzuhalten. Wie genau das aber zu erfolgen habe, darin wurden durchaus Nuancen sichtbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/chef-der-weltklimakonferenz-setzt-auch-auf-kernkraft-18866449.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Bilanz der Heizperiode: Heizung runter, Schimmel rauf: Ein Sparerfolg mit Nebenwirkungen<\/strong><br>\nDie Aufrufe zum Energiesparen waren deutlich. Viele Mieter sind ihnen nachgekommen und haben ihre Heizungen runtergedreht &ndash; mit teils unsch&ouml;nen Folgen. [&hellip;]<br>\n&bdquo;In diesem Winter hatten wir es leider mit unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig vielen F&auml;llen an Schimmelbildung in den Wohnungen zu tun&ldquo;, hei&szlig;t es etwa bei der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892. Sie vermietet in der Hauptstadt knapp 7000 Wohnungen. Die Genossenschaft f&uuml;hrt den vermehrten Schimmelbefall direkt auf die Energiesparbem&uuml;hungen zur&uuml;ck. Die Heizungen seien runtergedreht, die Temperaturen in den Wohnungen gesenkt worden.<br>\n&bdquo;Das Absenken um ein paar Grad stellt grunds&auml;tzlich kein Problem dar, aber alles muss Grenzen haben. Gar nicht heizen in Kombination mit geschlossenen Fenstern, damit die Restw&auml;rme nicht entweicht, ist keine geeignete Sparmethode&ldquo;, schreibt die Genossenschaft in ihrer Mitgliederzeitschrift an die eigenen Bewohner.<br>\nEs klingt nach Standpauke. Und die hat Gr&uuml;nde: So seien in der aktuellen Heizperiode 235 Schimmelbeseitigungen beauftragt worden, berichtet Thorsten Schmitt, Vorstand der Genossenschaft. Das war ein Anstieg um 57 Prozent zur Heizperiode zuvor. Rein rechnerisch entfiel etwa auf jede 30. Wohnung im Bestand ein solcher Auftrag. Der Genossenschaft seien so in diesem Winter bislang Kosten von rund 63.000 Euro f&uuml;r Schimmelbeseitigung entstanden.<br>\nEin Einzelfall? Offenbar nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/finanzen\/immobilien\/bilanz-der-heizperiode-heizung-runter-schimmel-rauf-ein-sparerfolg-mit-nebenwirkungen\/29126428.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Das ist unser Wind&ldquo;: Norweger wollen ihren Strom nicht mit Deutschland teilen<\/strong><br>\nErst im Januar schloss Robert Habeck den Deal f&uuml;r eine Wasserstoffpipeline von Norwegen nach Deutschland, um Strom zu produzieren. Doch was den Strom angeht, w&auml;chst in Norwegen der Widerstand. [&hellip;]<br>\nDie Probleme anderer L&auml;nder ausbaden: Das wollen die Norweger anscheinend nicht mehr. Der Grund ist offensichtlich der Preis. Vor allem in S&uuml;dnorwegen habe sich der Anstieg der Gro&szlig;handelspreise &uuml;berdurchschnittlich bemerkbar gemacht, hei&szlig;t es. &Uuml;ber Kabel ist die Region direkt mit dem mitteleurop&auml;ischen Markt verbunden. &bdquo;&Uuml;ber diese Kabel exportieren wir unseren Strom nach Europa &ndash; und importieren die hohen Preise&ldquo;, kritisiert der bekannte norwegische Strompreisaktivist Olav Sylte gegen&uuml;ber dem Spiegel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/energiewende-das-ist-unser-wind-norweger-wollen-ihren-strom-nicht-mit-deutschland-teilen-wasserstoffpipeline-robert-habeck-li.344008\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Christian Lindner: Der gef&auml;hrlichste Mann Europas<\/strong><br>\nDie EU-Kommission will die Regeln zum Schuldenabbau ein kleines bisschen lockern &ndash; und FDP-Chef Christian Lindner blockiert. Warum diese Zombie-&Ouml;konomie den Rechtsruck in ganz Europa beschleunigen k&ouml;nnte.<br>\nDas war&rsquo;s mit einer echten Kindergrundsicherung. Christian Lindner hat den Bundeshaushalt 2024 auf Sparkurs gesetzt und will insgesamt 20 Milliarden weniger staatliche Ausgaben machen &ndash; der Verteidigungshaushalt hat nat&uuml;rlich weiterhin Priorit&auml;t, wir sind schlie&szlig;lich im Krieg.<br>\nSPD und Gr&uuml;ne hatten ihren Mitgliedern und W&auml;hlern die Ampel damals als &raquo;Fortschrittskoalition&laquo; schmackhaft gemacht. Nun m&uuml;ssen sie auf einige soziale wie &ouml;kologische Projekte verzichten. Denn der frisch best&auml;tigte FDP-Vorsitzende und Finanzminister Christian Lindner dr&uuml;ckt auf die Bremse. Dabei ist laut Bundesbank der Realzins auf Staatsanleihen leicht negativ &ndash; die erwartete, um die Inflationsrate verminderte Rendite auf f&uuml;nf- oder zehnj&auml;hrige Schuldverschreibungen im Fr&uuml;hjahr 2023 liegt immer noch knapp unter Null.<br>\nDen Vorschlag des SPD-Fraktionsvorsitzenden Rolf M&uuml;tzenich, Krediterm&auml;chtigungen aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds einzusetzen, um Sparpolitik in der Krise m&ouml;glichst abzuwenden, lehnt Lindner dennoch ab. Diese Finanzpolitik mit der Abrissbirne gef&auml;hrdet indessen nicht nur die sozialen Rechte der Menschen in Deutschland, sondern in ganz Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/christian-lindner-der-gefaehrlichste-mann-europas-eu-fiskalregeln-reform-neoliberalis-sparpolitik-daphne-weber-alban-werner\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Brandenburg erlaubt vorerst nicht zugelassene Kinder-Antibiotika<\/strong><br>\nBrandenburg erlaubt vor&uuml;bergehend den Import nicht zugelassener antibiotikahaltiger S&auml;fte f&uuml;r Kinder. Wegen eines Versorgungsmangels d&uuml;rfen Pharmagro&szlig;h&auml;ndler und Apotheken nun solche Medikamente auch ohne Zulassung einf&uuml;hren, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag mit.<br>\nEine entsprechende Allgemeinverf&uuml;gung des Landesamtes f&uuml;r Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit trete am Mittwoch in Kraft.<br>\nDas Bundesarzneimittelgesetz gestatte diese Ma&szlig;nahme vor&uuml;bergehend, solange es bei der Versorgung mit lebenswichtigen Arzneimitteln Engp&auml;sse gebe, hie&szlig; es. In solchen F&auml;llen d&uuml;rften auch Arzneimittel in Verkehr gebracht werden, die in Deutschland nicht zugelassen sind.<br>\nDer Apothekerverband Brandenburg teilte rbb24 am Mittwoch mit, dass die Antibiotika-S&auml;fte, die jetzt aus dem EU-Ausland importiert werden d&uuml;rfen, sicher seien. Es handle sich in der Regel um Medikamente derselben Hersteller mit denselben Wirkstoffen, die aber nicht f&uuml;r Deutschland, sondern f&uuml;r ein anderes Land hergestellt worden seien und dort eine Zulassung h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/content\/rbb\/r24\/panorama\/beitrag\/2023\/05\/medikamentenmangel-brandenburg-kinder-antibiotika.html\">rbb24<\/a>\n<p>dazu: <strong>Engpass bei Medikamenten: Bundesl&auml;nder lockern Regelungen nicht zugelassener Antibiotika<\/strong><br>\nVergangene Woche hatte der Berufsverband der Kinder- und Jugend&auml;rzte vor Lieferengp&auml;ssen bei Medikamenten f&uuml;r Kinder gewarnt. Das Bundesgesundheitsministerium stellte einen Lieferengpass bei Antibiotika fest. Um den Engpass zu beseitigen, wollen nun etliche Bundesl&auml;nder die Einfuhrbestimmungen lockern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/politik\/bundeslaender-lockerung-regeln-antibiotika-engpass-100.html\">mdr<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin E.M.:<\/strong> Ein Armutszeugnis f&uuml;r die Politik, die diesen Zustand nicht verhindern konnte. Dabei ist das Problem seit Jahren bekannt und stand immer wieder auf der Agenda.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Defizit&auml;rer Fonds sorgt f&uuml;r Zoff: 900 EU-Abgeordnete spekulieren auf Luxusrente<\/strong><br>\nNach dem Korruptionsskandal rund um EU-Parlamentsvize Kaili droht in Br&uuml;ssel neuer &Auml;rger. Ein gro&szlig;teils mit Steuermitteln finanzierter Fonds verspricht mehr als 900 EU-Abgeordneten eine luxuri&ouml;se Zusatzrente. Aufgebrachte Politiker fordern, dem defizit&auml;ren Unterfangen den Geldhahn zuzudrehen.<br>\n&Uuml;ppige Zusatzpensionen f&uuml;r Europaabgeordnete aus einem vor Jahren eingerichteten Fonds sorgen f&uuml;r Unverst&auml;ndnis und harsche Kritik. Das berichtet &ldquo;Investigate Europe&rdquo; in Kooperation mit dem &ldquo;Tagesspiegel&rdquo;. Mehr als 900 fr&uuml;here und amtierende EU-Abgeordnete haben demnach Anspruch auf zus&auml;tzliche Zahlungen von teilweise mehr als 3000 Euro im Monat &ndash; zus&auml;tzlich zu den Pensionen, die sie ohnehin als Abgeordnete erhalten. Zu den Beg&uuml;nstigten z&auml;hlen laut dem Bericht auch 15 ehemalige EU-Abgeordnete aus Deutschland, darunter der designierte Botschafter in Moskau, Alexander Graf Lambsdorff.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/900-EU-Abgeordnete-spekulieren-auf-Luxusrente-article24094020.html\">n-tv<\/a>\n<p>dazu: <strong>Luxusrenten f&uuml;r Europaabgeordnete: &bdquo;Eine Lizenz zum Gelddrucken&ldquo;<\/strong><br>\nDer umstrittene Pensionsfonds des EU-Parlaments ist in eine finanzielle Schieflage geraten. Die Entwicklung mache ihn fassungslos, sagt der CDU-Politiker Gunther Krichbaum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/luxusrenten-fur-europaabgeordnete-9751085.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ihre neue, bessere, digitale W&auml;hrung wird Ihnen pr&auml;sentiert vom: Weltwirtschaftsforum! (ob Sie wollen oder nicht)<\/strong><br>\nDie Lobby der gr&ouml;&szlig;ten internationalen Konzerne hat Zentralbanken vernetzt, die an digitalen Zentralbankw&auml;hrungen arbeiten, und einen Leitfaden daf&uuml;r herausgebracht. Dieser wird von Zentralbanken auch genutzt. Das hilft erkl&auml;ren, warum die Interessen der B&uuml;rger in dieser Sache so wenig z&auml;hlen, w&auml;hrend die der Konzerne nach Kr&auml;ften gef&ouml;rdert werden.<br>\nDie kasachische Zentralbank hat im Juli 2022 einen Bericht ver&ouml;ffentlicht, der die Kriterien daf&uuml;r entwickelte, wie &uuml;ber Designfragen bez&uuml;glich des geplanten digitalen Tenge entschieden werden sollte. Der Tenge ist die Landesw&auml;hrung Kasachstans. Im Zentrum des Berichts steht die konzeptionelle Vorarbeit zweier Leitf&auml;den des Internationalen W&auml;hrungsfonds und des Weltwirtschaftsforums, der Lobby der 1.000 gr&ouml;&szlig;ten internationalen Konzerne. Der Leitfaden des Weltwirtschaftforums spielt die gr&ouml;&szlig;ere Rolle.<br>\nBei der Lekt&uuml;re dieses Berichts aus Kasachstan &ndash; nicht gerade ein Massenmedium &ndash; las ich zum ersten Mal von dieser Rolle des Weltwirtschaftsforums bei der Entwicklung digitalen Zentralbankgeldes. Und das, obwohl ich recht genau verfolge, was beim Weltwirtschaftsforum und bei den Zentralbanken vorgeht. Man will uns das offenbar nicht auf die Nase binden.<br>\nWenn man wie ich davon ausgeht, dass die Interessen der gr&ouml;&szlig;ten internationalen Konzerne sich nicht immer mit denen der Bev&ouml;lkerungen decken, ist man geneigt, es problematisch zu finden, wenn Zentralbanken sich von einer Konzernlobby erkl&auml;ren lassen, wie sie ihre Arbeit tun sollten. Daran &auml;ndert nichts, dass diese Lobby es durch den geschickten Einsatz des bei diesen Konzernen reichlich vorhandenen Geldes und Einflusses geschafft hat, als &bdquo;Internationale Organisation&ldquo; anerkannt zu werden.<br>\nSchauen wir also &ndash; mit etwas Misstrauen &ndash; in den Central Bank Digital Currency Policy&#8209;Maker Toolkit (Werkzeugkasten f&uuml;r Entscheider &uuml;ber digitales Zentralbankgeld) des Weltwirtschaftsforums von Januar 2020.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/geldsystem\/wef-iwf-cbdc\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu u.a. auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94291\">Unser Weg in die digitale Diktatur (2\/2)<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90887#h10\">Gesellschaft f&uuml;r Informatik warnt: Bargeldobergrenze und digitale W&auml;hrung f&uuml;hren zu gl&auml;sernen B&uuml;rgern<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Meloni-Regierung streicht italienisches &ldquo;B&uuml;rgergeld&rdquo;<\/strong><br>\nDie italienische Regierung hat Medienberichten zufolge die Abschaffung des vor vier Jahren eingef&uuml;hrten B&uuml;rgereinkommens beschlossen. Statt der Regelung, von der im vergangenen Jahr vier Millionen Menschen profitiert hatten, soll es sogenannte Eingliederungsschecks geben. Dadurch will die Regierung der ultrarechten Ministerpr&auml;sidentin Giorgia Meloni knapp drei Milliarden Euro j&auml;hrlich einsparen.<br>\nAb dem 1. Januar 2024 soll das B&uuml;rgereinkommen durch einen eingeschr&auml;nkteren, sogenannten Inklusionsscheck ersetzt werden. W&auml;hrend das 2019 eingef&uuml;hrte B&uuml;rgereinkommen von durchschnittlich 550 Euro pro Monat allen Menschen mit geringem Einkommen zugutekam, wird der Inklusionsscheck nur Haushalten mit Menschen mit Behinderungen, Minderj&auml;hrigen und &uuml;ber 60-J&auml;hrigen vorbehalten sein.<br>\nDie Regierung unter Meloni will zudem die Einstellung von Arbeitnehmern mit befristeten Vertr&auml;gen erleichtern und plant eine einj&auml;hrige Befreiung von Arbeitgeberbeitr&auml;gen f&uuml;r Firmen, die Empf&auml;nger des &ldquo;Eingliederungsschecks&rdquo; einstellen. Die Opposition und die Gewerkschaften bezeichneten die Ma&szlig;nahme als &ldquo;Provokation&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Meloni-Regierung-streicht-italienisches-Buergergeld-article24091161.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Armut und Krise: Die Menschheit wird ausgesaugt<\/strong><br>\nNach Angaben der Weltbank stammen fast 80 % (560 Millionen) der 700 Millionen Menschen, die im Jahr 2020 aufgrund der COVID-Politik in die extreme Armut getrieben werden, aus Indien. Weltweit stieg das Niveau der extremen Armut im Jahr 2020 um 9,3 Prozent.<br>\nF&uuml;r das Jahr 2022 wurde gesch&auml;tzt, dass allein in diesem Jahr eine Viertelmilliarde Menschen weltweit in die absolute Armut abrutschen werden.<br>\nIm Vereinigten K&ouml;nigreich nimmt die Armut in zwei Dritteln der Gemeinden zu, da Millionen Menschen ohne Heizung sind und Mahlzeiten ausfallen lassen. Aufgrund der &ldquo;Lebenshaltungskostenkrise&rdquo; befinden sich 10,5 Millionen Menschen in finanziellen Schwierigkeiten. Weitere 13,7 Millionen Menschen w&auml;ren bei einem weiteren Kostenanstieg von finanziellen Schwierigkeiten bedroht.<br>\nDer Lebensstandard im Vereinigten K&ouml;nigreich sinkt immer weiter. So gaben beispielsweise 28 Prozent (gegen&uuml;ber 9 Prozent vor COVID) der britischen Erwachsenen an, dass sie sich keine ausgewogenen Mahlzeiten leisten k&ouml;nnen. Die absolute Armut wird voraussichtlich von 17,2 Prozent im Jahr 2021-22 auf 18,3 Prozent im Jahr 2023-24 ansteigen, was 800.000 Menschen zus&auml;tzlich in die Armut treiben wird.<br>\nIn England haben 100.000 Kinder keinen Anspruch mehr auf kostenlose Schulmahlzeiten.<br>\nIn den USA befinden sich rund 30 Millionen Menschen mit niedrigem Einkommen am Rande eines &ldquo;Hungerabgrunds&rdquo;, da ihnen ein Teil der staatlichen Nahrungsmittelhilfe gestrichen wird. Sch&auml;tzungen zufolge musste im Jahr 2021 eines von acht Kindern in den USA hungern. [&hellip;]<br>\nUnterdessen verzeichneten fast 100 der gr&ouml;&szlig;ten b&ouml;rsennotierten US-Unternehmen 2021 Gewinnmargen, die um mindestens 50 Prozent &uuml;ber dem Niveau von 2019 lagen.<br>\nDer Chefvolkswirt der Bank of England, Huw Pill, sagt, die Menschen sollten &ldquo;akzeptieren&rdquo;, &auml;rmer zu sein. &Auml;hnlich &auml;u&szlig;erte sich Rob Kapito, Mitbegr&uuml;nder der weltgr&ouml;&szlig;ten Verm&ouml;gensverwaltungsgesellschaft BlackRock. Im Jahr 2022 sagte er, dass eine &ldquo;sehr berechtigte&rdquo; Generation von Menschen, die noch nie Opfer bringen mussten, bald zum ersten Mal in ihrem Leben mit Engp&auml;ssen konfrontiert werden w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_05_01_armutundkrise.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Kolonialrassismus vor Gericht<\/strong><br>\nRepr&auml;sentanten der Herero und Nama sowie mehrere UN-Sonderberichterstatter werfen der Bundesregierung den Bruch von UN-Konventionen sowie die Nutzung kolonialrassistischer Argumentationen vor. Ausl&ouml;ser f&uuml;r die Vorw&uuml;rfe ist eine Gemeinsame Erkl&auml;rung, auf die sich Deutschland und Namibia im Mai 2021 geeinigt haben; sie sieht vor, dass Berlin anstelle von Entsch&auml;digungen f&uuml;r den Genozid an den Herero und Nama lediglich Entwicklungshilfe in durchaus &uuml;blicher H&ouml;he zahlt. Die Erkl&auml;rung ist wegen unerwartet heftiger Proteste von Namibias Parlament noch nicht ratifiziert worden. Legitime Vertreter der Herero und Nama haben inzwischen Klage gegen sie vor Namibias High Court eingereicht. Zudem haben sieben Sonderberichterstatter, die der UN-Menschenrechtsrat eingesetzt hat, sich k&uuml;rzlich in Berlin &uuml;ber sie beschwert. Die Bundesregierung m&uuml;sse endlich mit den Organisationen der Opfernachfahren verhandeln und von der Rechtsposition Abstand nehmen, der Massenmord an den Herero und Nama k&ouml;nne rechtlich nicht als Genozid gewertet werden, da die Opfer nicht als &bdquo;zivilisiert&ldquo; gegolten h&auml;tten. Berlin, das sich einer &bdquo;wertegeleiteten&ldquo; Au&szlig;enpolitik r&uuml;hmt, schweigt dazu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9229\">German Foreign Policy <\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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