{"id":97240,"date":"2023-05-05T08:34:02","date_gmt":"2023-05-05T06:34:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97240"},"modified":"2023-05-05T08:34:02","modified_gmt":"2023-05-05T06:34:02","slug":"hinweise-des-tages-4351","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97240","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97240#h01\">Die Ukraine wird nicht siegen &ndash; Nur ein Friedensplan der Gro&szlig;m&auml;chte kann den Krieg beenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97240#h02\">Moskau droht, Kiew drohnt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97240#h03\">Besuch im &raquo;Hinterhof&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97240#h04\">Munitionsbeschaffung der EU: Tempo f&uuml;r die Kriegswirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97240#h05\">kontertext: Das (un)weibliche Gesicht des Krieges*<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97240#h06\">&laquo;In diesen Tagen der universalen T&auml;uschung wird die Suche nach der Wahrheit zu einer Straftat.&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97240#h07\">Der lange Arm des Pentagon: Die ukrainisch-amerikanische Biowaffenforschung  <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97240#h08\">&ldquo;Gr&uuml;ner Filz&rdquo; im Habeck-Ministerium: Firma von Graichen-Mitarbeiter wird mit 700.000 Euro gef&ouml;rdert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97240#h09\">Menschen sparen beim Essen: Umsatzflaute im deutschen Einzelhandel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97240#h10\">Pl&auml;ne der Ampelkoalition: Aktienrente f&uuml;r Profite<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97240#h11\">Wie nah sind wir einem echten &bdquo;Hacker-Imperium&ldquo;?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97240#h12\">Landeswohnbaugesellschaft: Aktiver Staat gegen Mietenwucher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97240#h13\">Netze zu schwach: Vonovia kann W&auml;rmepumpen nicht in Betrieb nehmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97240#h14\">Erfolg f&uuml;r gefeuerten Journalisten, Freispruch f&uuml;r Friedensaktivisten: Meinungsfreiheit vor Gericht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Ukraine wird nicht siegen &ndash; Nur ein Friedensplan der Gro&szlig;m&auml;chte kann den Krieg beenden<\/strong><br>\nWenn man durchgesickerten Dokumenten aus dem Pentagon Glauben schenken darf &ndash; und ich denke, das tun sie &ndash; brauchen die Vereinigten Staaten einen Plan B f&uuml;r die Ukraine. So sehr wir uns alle eine rasche Befreiung des ukrainischen Territoriums w&uuml;nschen, ist es unwahrscheinlich, dass die unterausger&uuml;steten und untertrainierten ukrainischen Streitkr&auml;fte, die sich jetzt f&uuml;r eine Fr&uuml;hjahrsoffensive r&uuml;sten, weitreichende Erfolge gegen die russische Verteidigung erzielen werden.<br>\nDie k&uuml;hnen Versprechungen der Regierung &uuml;ber einen m&ouml;glichen ukrainischen Sieg werden sich wahrscheinlich nicht bewahrheiten, und die Ukraine wird in der Zwischenzeit zus&auml;tzlichen Schaden erleiden. Was die Ukraine braucht, ist Frieden und keinen langwierigen Zerm&uuml;rbungskrieg gegen einen bev&ouml;lkerungsreicheren Gegner, dessen F&uuml;hrer sich nicht darum schert, wie viele Menschenleben in diesem Strudel geopfert werden.<br>\nIch vermute, dass die meisten Spitzenbeamten in der Regierung von Joe Biden diese grausame Realit&auml;t verstehen, was auch immer sie in der &Ouml;ffentlichkeit sagen m&ouml;gen. Obwohl in Kriegszeiten alles m&ouml;glich ist, erwarten sie nicht, dass die Ukraine einen dramatischen Durchbruch erzielt oder die russische Armee zusammenbricht. Stattdessen hoffen sie, dass die ukrainischen Streitkr&auml;fte gut genug abschneiden, um den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin davon zu &uuml;berzeugen, einen Waffenstillstand anzustreben und schlie&szlig;lich ein umfassendes Friedensabkommen auszuhandeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/policy-ukraine-russland-friedensplan-grossmaechte-usa-china-foreign-zr-92251188.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Moskau droht, Kiew drohnt<\/strong><br>\nKreml beh&auml;lt sich &raquo;Gebrauch aller Mittel&laquo; vor. Ukrainische Angriffe auf Ziele der milit&auml;rischen Infrastruktur in Russland.<br>\nNach dem in der Sache nach wie vor ungekl&auml;rten Vorfall &uuml;ber dem Kremlgel&auml;nde in der Nacht zum Mittwoch haben Vertreter des russischen Parlaments den Ton gegen&uuml;ber der Ukraine nochmals versch&auml;rft. Dumapr&auml;sident Wjatscheslaw Wolodin sagte, jetzt m&uuml;sse Russland &raquo;Waffen einsetzen, die das faschistische Terrorregime in der Ukraine vernichten&laquo; k&ouml;nnten. Der KPRF-Abgeordnete Wiktor Sobolew erkl&auml;rte, Russland m&uuml;sse nun &raquo;unverz&uuml;glich gegen die Zentren der Entscheidungsfindung in Kiew vorgehen&laquo;. Expr&auml;sident Dmitri Medwedew schrieb, nun bleibe &raquo;keine andere Wahl mehr als die physische Ausschaltung Selenskijs und seiner Clique&laquo;. Die Stellungnahme aus dem Kreml endete mit den Worten, Russland behalte sich &raquo;den Gebrauch aller Mittel vor, die es f&uuml;r erforderlich h&auml;lt&laquo;. Dagegen wirkte die Erkl&auml;rung des russischen Au&szlig;enministeriums in der Sache zur&uuml;ckhaltend. Sprecherin Marija Sacharowa sagte, verantwortlich seien in letzter Instanz die Protektoren der Ukraine in Washington, London und Br&uuml;ssel. An die Adresse der lautstarken Statements aus der Staatsduma und ihre Forderungen nach sofortigen milit&auml;rischen Gegenschl&auml;gen wirkte das wie der Versuch einer Erinnerung, was f&uuml;r Russland auf dem Spiel stehe und &ndash; in Form des direkten Konflikts mit der NATO &ndash; bisher vermieden worden sei. Offizielle westliche Stellungnahmen stehen bisher noch weitgehend aus. Die franz&ouml;sische Au&szlig;enministerin Catherine Colonna nannte den Vorfall in einem Radiointerview &raquo;seltsam&laquo;, in Washington sprach der Vorsitzende des Geheimdienstausschusses im Senat, Mark Warner, davon, dass noch zu wenige Informationen vorl&auml;gen. Deutlich wird unterdessen, dass die Ukraine ihre Drohnenangriffe auf Ziele der milit&auml;rischen Infrastruktur im grenznahen Gebiet Russlands ausweitet, mutma&szlig;lich als Vorbereitung ihrer Offensive.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/450275.kriegsgeschehen-moskau-droht-kiew-drohnt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Besuch im &raquo;Hinterhof&laquo;<\/strong><br>\nAuch lateinamerikanische Staaten rollen f&uuml;r Ru&szlig;land den roten Teppich aus.<br>\nBekanntlich betrachtet Washington Lateinamerika seit zwei Jahrhunderten als seinen &raquo;Hinterhof&laquo;, in den man gelegentlich auch seine Truppen schickt. Entsprechend arrogant und bevormundend sieht die USA-Politik auch heute gegen&uuml;ber diesen Staaten aus. Venezuela wurde das Ziel massiver Sanktionen und Regime-Change-Operationen, Kuba und Nicaragua kennen diese Aggressionen der USA schon seit Langem. Im letzten Jahr hat sich die Lage allerdings radikal ge&auml;ndert. Die von den USA gef&uuml;hrte NATO hat unterhalb der Schwelle der Entsendung eigener Truppenkontingente alles aufgeboten, was milit&auml;risch, monet&auml;r und &ouml;konomisch zur Verf&uuml;gung steht, um mit der seit acht Jahren massiv aufger&uuml;steten ukrainischen Stellvertreterarmee die Russische F&ouml;deration in die Knie zu zwingen &ndash; ohne Erfolg. Im Gegenteil, vor allem die Staaten der EU leiden massiv unter dem eigenen hybriden Krieg. (&hellip;)<br>\nWenn der &raquo;Einzigen Weltmacht&laquo; die Kr&auml;fte schwinden, ist auch f&uuml;r sie eine zunehmend eigenst&auml;ndigere Politik m&ouml;glich. Deutlicher Ausdruck dieser neuen Situation war der dreit&auml;gige Besuch von Brasiliens Pr&auml;sident Lula da Silva in China. Brasilien, aber auch andere Staaten des amerikanischen S&uuml;dens orientieren sich neu in Richtung Eurasien &ndash; hin zur Shanghai Cooperation Organisation (SCO), der Belt and Road Initiative (BRI) und nicht zuletzt zu den BRICS-Staaten. (&hellip;)<br>\nAuch der US-amerikanische &raquo;Hinterhof&laquo; l&auml;&szlig;t sich nicht in den hybriden Krieg gegen die Russische F&ouml;deration einspannen. Ru&szlig;land ist im Globalen S&uuml;den das Symbol f&uuml;r erfolgreichen Widerstand. Nicht Ru&szlig;land, sondern der &raquo;Kollektive Westen&laquo; und seine Kriegsmaschine NATO sind dort isoliert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1416727753157\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Munitionsbeschaffung der EU: Tempo f&uuml;r die Kriegswirtschaft<\/strong><br>\nMit 500 Millionen Euro will die EU die Munitionsproduktion f&uuml;r den Krieg in der Ukraine ankurbeln. Doch so rasch wie gew&uuml;nscht ist das kaum machbar.<br>\nEuropa krempelt die Wirtschaft um &ndash; schon wieder. Doch diesmal geht es nicht um die klimafreundliche Transformation, sondern um den Einstieg in die Kriegswirtschaft. Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron spricht seit Monaten davon, der franz&ouml;sische EU-Kommissar Thierry Breton macht jetzt Ernst. Mit 500 Millionen Euro aus dem EU-Budget will Breton die europ&auml;ische Munitionsproduktion ankurbeln, um der Ukraine im Krieg gegen Russland zu helfen.<br>\nEine Million Artilleriegranaten im Jahr soll die Industrie k&uuml;nftig liefern. Bisher waren es 300.000 &ndash; viel zu wenig f&uuml;r die hohe Nachfrage aus dem umk&auml;mpften Osten. &bdquo;ASAP&ldquo;, so hei&szlig;t der Gesetzentwurf. Das steht f&uuml;r &bdquo;Act in Support of Ammunition Production&ldquo; aber auch f&uuml;r &bdquo;as soon as possible&ldquo;: so schnell wie m&ouml;glich. Der Name ist Programm. In Rekordzeit will die EU ihre vorwiegend zivile Industrie auf Kriegsproduktion umstellen.<br>\nDoch schnell geht hier gar nichts. Aus gutem Grund. Die EU wurde als Friedensunion gegr&uuml;ndet, sie kann aufgrund der EU-Vertr&auml;ge nicht einfach auf Kriegswirtschaft umschalten. Und das Geld ist auch nicht da.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Munitionsbeschaffung-der-EU\/!5928736\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Nicht genug ausgegeben: EU widmet Corona-Geld f&uuml;r R&uuml;stung um<\/strong><br>\nDie EU macht eine Milliarde Euro f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie locker. Kommen soll das Geld unter anderem aus dem Corona-Rettungsfonds.<br>\nDie europ&auml;ische R&uuml;stungsindustrie soll mit finanziellen Anreizen in Milliardenh&ouml;he zu einem schnellen Ausbau der Produktionskapazit&auml;ten f&uuml;r Munition bewegt werden. Einem am Mittwoch von der EU-Kommission pr&auml;sentierten Vorschlag zufolge sollen bis Mitte 2025 bis zu 500 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt zur Verf&uuml;gung gestellt werden. Weitere 500 Millionen w&uuml;rden den Planungen zufolge als Kofinanzierung von den Mitgliedstaaten kommen. Das Programm nennt sich &bdquo;Act in Support of Ammunition Production (ASAP)&ldquo;. Das Geld soll &bdquo;haupts&auml;chlich&ldquo; verwendet werden, um die &bdquo;Produktionskapazit&auml;t zu erh&ouml;hen&ldquo; und die &bdquo;Umr&uuml;stung&ldquo; alter Munition zu finanzieren, sowie als Anreiz, Lieferungen in die Ukraine gegen&uuml;ber anderen Vertr&auml;gen zu priorisieren. Das sagte EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton dem Magazin Politico. Die Gelder werden aus verschiedenen T&ouml;pfen eingespeist: &bdquo;Zus&auml;tzlich zum direkten Haushalt stellen wir auch Mittel aus den Koh&auml;sionsfonds bereit&ldquo;, sagte Breton dem Magazin, &bdquo;und auch die RRF (Recovery and Resilience Facility Funds) f&uuml;r die Mitgliedstaaten, die ihre R&uuml;stungsindustrie kofinanzieren m&ouml;chten.&ldquo; Breton argumentierte, dass dies &bdquo;hoffentlich den Zugang zu privater Finanzierung, entweder &uuml;ber die Europ&auml;ische Investitionsbank oder von privaten Banken, wieder ankurbeln wird&ldquo;. Das Anzapfen des Corona-Rettungsfonds RRF liegt aus EU-Sicht naheliegend, weil erhebliche Summen aus dem Fonds bisher nicht abgerufen wurden. Die F&ouml;rderung der R&uuml;stungsindustrie verhindert, dass die ungenutzten Gelder nicht ausgegeben werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/nicht-genug-ausgegeben-eu-widmet-corona-geld-fuer-ruestung-um-li.344561\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>kontertext: Das (un)weibliche Gesicht des Krieges*<\/strong><br>\nRusslands Frauen im Krieg: Sie handeln als Propagandistinnen, als Friedensk&auml;mpferinnen oder als Teil der schweigenden Mehrheit.<br>\nZur Feier des internationalen Frauentags veranstaltete das russische Verteidigungsministerium 2023 einen Sch&ouml;nheitswettbewerb f&uuml;r weibliche Milit&auml;rangeh&ouml;rige mit dem neckischen Titel &laquo;Make-up unter der Tarnung&raquo; und deutete damit dezent an, dass der Krieg alle russischen B&uuml;rger betrifft, auch die Frauen. Gleichzeitig gab Verteidigungsminister Sergej Schoigu bekannt, dass 1100 russische Frauen an den Milit&auml;raktionen in der Ukraine beteiligt sind. Er gab ausserdem an, dass derzeit mehr als 39&lsquo;000 Frauen in der russischen Armee dienen. Sie alle sind der Gefahr ausgesetzt, sich in Kriegsgebieten wiederzufinden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/kontertext-das-unweibliche-gesicht-des-krieges\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&laquo;In diesen Tagen der universalen T&auml;uschung wird die Suche nach der Wahrheit zu einer Straftat.&raquo;<\/strong><br>\nAm 2. Mai j&auml;hrte sich der Massenmord in der ukrainischen Stadt Odessa zum neunten Mal. Am 2. Mai 2014 fanden dort &uuml;ber 60 Menschen einen qualvollen Tod in Flammen oder durch Sch&uuml;sse. Der j&uuml;ngste Ermordete war siebzehn Jahre alt, der &auml;lteste siebzig. Die T&auml;ter aber sind bis heute noch nicht angeklagt und nicht vor Gericht gestellt worden. Diese Tatsache hat die prominente tschechische Autorin Lenka Proch&aacute;zkov&aacute; zum folgenden Artikel zum Verlust der Meinungsfreiheit veranlasst. (cm)<br>\nSie waren B&uuml;rger von Odessa und abgesehen von ihrer russischen Herkunft verband sie der Widerstand gegen den von den USA unterst&uuml;tzten Putsch, der im Februar des Jahres 2014 auf dem Maidan in Kiew stattfand. W&auml;hrend die Vernichtung von Lidice (des Dorfes in Tschechien, das am 10. Juni 1942 durch die Nazis durch Ermordung und Abtransport der Einwohner in Konzentrationslager buchst&auml;blich ausradiert wurde, Red.) bereits an die Verbrechen der Nazis w&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs erinnerte und bei den N&uuml;rnberger Prozessen als V&ouml;lkermord verurteilt wurde, sind die T&auml;ter des Massakers an der Zivilbev&ouml;lkerung von Odessa auch nach neun Jahren noch nicht vor Gericht gestellt und bestraft worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/in-diesen-tagen-der-universalen-taeuschung-wird-die-suche-nach-der-wahrheit-zu-einer-straftat\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Der lange Arm des Pentagon: Die ukrainisch-amerikanische Biowaffenforschung<\/strong><br>\nDie D&auml;monisierung des Gegners nimmt unbestritten eine zentrale Rolle in der Kriegspropaganda ein &ndash; und was eignet sich hierzu besser, als dem Feind den Besitz und\/oder Einsatz verbotener Waffen anzudichten? Ein Hauptargument der Amerikaner f&uuml;r den Angriff auf Irak war die Behauptung, das Land sei im Besitz chemischer Waffen; in Syrien wiederholte sich das Ganze. Jetzt also Russland! Seit Wochen wird die westliche Propagandamaschine nicht m&uuml;de, die Gefahr eines Einsatzes chemischer Waffen durch Russland als Menetekel an die mediale Wand zu malen. Da&szlig; Ru&szlig;land die gesamten Best&auml;nde seiner chemischen Waffen am 27. September 2017 vollst&auml;ndig vernichtete &ndash; was von der internationalen Organisation f&uuml;r das Verbot chemischer Waffen best&auml;tigt wurde &ndash; wird dabei wohlweislich verschwiegen. Stutzig macht allerdings der Umstand, da&szlig; Amerika der Ukraine allein in den letzten Wochen 220000 Ampullen Atropin lieferte &ndash; das Gift der Tollkirsche wird als Erstmedikation bei der Behandlung von Vergiftungen mit Nervengiften eingesetzt. Am 21. April 2022 warf eine Drohne eine gr&ouml;&szlig;ere Menge mit Fl&uuml;ssigkeit gef&uuml;llter Ampullen &uuml;ber einer Stellung russischer Truppen ab &ndash; zweifellos in der Hoffnung, der Gegner w&uuml;rde sie zerst&ouml;ren und dadurch eine heftige chemische Reaktion inkl. explosionsartiger Freisetzung toxischer Substanzen verursachen. Dann h&auml;tte man den lange herbeigeredeten &bdquo;Beweis&ldquo; f&uuml;r den Einsatz chemischer Kampfstoffe durch die &bdquo;b&ouml;sen Russen&ldquo; der Welt&ouml;ffentlichkeit pr&auml;sentieren k&ouml;nnen. Nun &ndash; dieser Plan ist fehlgeschlagen, doch steht zu bef&uuml;rchten, dass das noch nicht der letzte Schachzug in diesem teuflischen Spiel gewesen ist. Mehr noch: Was ist, wenn die in der Ukraine noch existierenden chemischen und biologischen Kampfstoffe in die H&auml;nde fanatischer &bdquo;Patrioten&ldquo; gelangen? Der Westen t&auml;te gut daran, sich vor Augen zu halten, da&szlig; diese Gefahr immer realer wird, je l&auml;nger der Krieg dauert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2023\/RF-304-05-23.pdf\">Rotfuchs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Gr&uuml;ner Filz&rdquo; im Habeck-Ministerium: Firma von Graichen-Mitarbeiter wird mit 700.000 Euro gef&ouml;rdert<\/strong><br>\nEine exklusive Recherche der Website Pleiteticker von Julian Reichelt k&ouml;nnte weitere Unruhe in die B&uuml;ros der Berliner Scharnhorststra&szlig;e 34-37 bringen. Dort hat das Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) seinen Sitz, in den letzten Wochen von den Medien schlicht Habeck-Ministerium genannt.<br>\nDer Pleiteticker fasst die j&uuml;ngsten Eskapaden rund um Staatssekret&auml;r Patrick Graichens Treiben wie folgt zusammen:<br>\n&ldquo;Das Wirtschaftsministerium f&ouml;rdert die Firma eines seiner Referatsleiter mit &uuml;ber 700.000 Euro. Dieser Christian Maa&szlig; ist W&auml;rmewende-Chef in Habecks Wirtschaftsministerium &ndash; und der wichtigste Mitarbeiter von Patrick Graichen. Damit erreicht der Gr&uuml;ne Filz einen neuen, finanziellen H&ouml;hepunkt.&rdquo;<br>\nChristian Maa&szlig; stellt dabei die Person eines weiteren wichtigen und mehr als aktiven Schattenmannes im Hintergrund des BMWK. Bereits im September 2022 r&uuml;ckte der Gr&uuml;nenpolitiker kurzzeitig unfreiwillig in den Fokus der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung. Maa&szlig; war Gegenstand in einem Artikel der NachDenkSeiten. Dieser trug den Titel:<br>\n&ldquo;Bundeswirtschaftsministerium unter Habeck: Vetternwirtschaft, Klima der Angst und Einsatz des Inlandsgeheimdienstes bei &lsquo;abweichenden Einsch&auml;tzungen&rsquo;.&rdquo;<br>\nZur Person Maa&szlig; hie&szlig; es aufschlussreich:<br>\n&ldquo;Neben Graichen nimmt noch ein weiterer Habeck-Vertrauter an dem Krisentreffen &ndash; zum &lsquo;Problem&rsquo; unmissliebiger Mitarbeiter im BMWK &ndash; teil, der Leiter der Abteilung &lsquo;W&auml;rme&rsquo;, Christian Maa&szlig;. Dieser wurde von Habeck erst Anfang 2022 in das Ministerium geholt. Zuvor war Maa&szlig; in f&uuml;hrender Position bei der Gr&uuml;n-Alternativen Liste (GAL) in Hamburg und als Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Consulting- und Lobbyunternehmens f&uuml;r Energiewende, dem &lsquo;Hamburg Institut&rsquo;, t&auml;tig.&rdquo; (&hellip;)<br>\nMaa&szlig; ist Mitgr&uuml;nder, Gesellschafter und Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der &ldquo;HIC Hamburg Institut Consulting GmbH&rdquo;, die &ldquo;energiepolitische Analysen, Gesch&auml;ftsmodelle und Strategien f&uuml;r Unternehmen&rdquo; entwickelt. Kommuniziert wird unter dem Namen &ldquo;Hamburg Institut&rdquo;. Im Juni 2021, also noch vor der letzten Bundestagswahl, war Maa&szlig; Co-Autor einer &ldquo;Studie im Auftrag der Stiftung Klimaneutralit&auml;t und Agora Energiewende&rdquo;. Der Titel: &ldquo;Agenda W&auml;rmewende 2021&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/inland\/169154-gruener-filz-im-habeck-ministerium\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch Trauzeugen-Aff&auml;re: Staatssekret&auml;r Patrick Graichen muss gehen!, dazu auch: Verflechtungen im Habeck-Ministerium: Neubauer prangert &Ouml;l-Lobby an &ndash; dabei machen&rsquo;s die Gr&uuml;nen nicht anders und: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97197#h06\">Habeck filzt. &Uuml;berraschend? Nein, gr&uuml;nes Normalverhalten<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Menschen sparen beim Essen: Umsatzflaute im deutschen Einzelhandel<\/strong><br>\nDer Einzelhandel in Deutschland klagt &uuml;ber schwindenden Umsatz. Im Handel mit Lebensmitteln errechnete das Statistische Bundesamt &ndash; trotz steigender Preise &ndash; den st&auml;rksten R&uuml;ckgang bei den Einnahmen seit fast 30 Jahren. &Ouml;konomen warnen, da&szlig; offenbar besonders arme Menschen bei Nahrungsmitteln noch mehr sparten, insbesondere angesichts der Kaufkraftverluste der Bev&ouml;lkerung. Im M&auml;rz setzte der deutsche Einzelhandel nach vorl&auml;ufigen Berechnungen der Wiesbadener Statistiker preisbereinigt (real) 2,4 Prozent und nominal 1,3 Prozent weniger um als im Februar. Gemessen am Vorjahresmonat M&auml;rz 2022 schrumpfte der reale Umsatz deutlich um 8,6 Prozent und einschlie&szlig;lich der stark gestiegenen Preise um 0,2 Prozent. Schon im Februar hatte es Umsatzeinbu&szlig;en gegeben. (&hellip;)<br>\nDer Erl&ouml;s mit Lebensmitteln fiel im M&auml;rz preisbereinigt um gut zehn Prozent binnen Jahresfrist. &raquo;Dabei handelt es sich um den st&auml;rksten Umsatzr&uuml;ckgang zum Vorjahresmonat seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994&laquo;, teilten die Statistiker am Dienstag mit. Ein Grund daf&uuml;r d&uuml;rften die teuren Nahrungsmittel sein, deren Preise im M&auml;rz im Vergleich zum Vorjahresmonat um mehr als 22 Prozent stiegen. Der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln sei damit dreimal so hoch wie die Gesamtteuerungsrate von 7,4 Prozent im M&auml;rz gewesen. Der R&uuml;ckgang der Einzelhandelsums&auml;tze spiegle die durch Energiepreisschock und hohe Inflation fallende Kaufkraft der privaten Haushalte wider, hie&szlig; es seitens des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Kaufkraftbereinigt l&auml;gen die Ums&auml;tze nicht nur unter den Werten aus den Corona-Jahren, sondern auch sp&uuml;rbar unter dem Niveau vom Fr&uuml;hjahr des letzten Vorpandemie-Jahres 2019.<br>\n&raquo;Bedenklich ist dabei vor allem, da&szlig; auch die Ums&auml;tze mit Lebensmitteln deutlich zur&uuml;ckgehen. Hier ist davon auszugehen, da&szlig; besonders &auml;rmere Familien, die ohnehin oft qualitativ schlechtere Nahrungsmittel kaufen, nun noch einmal weiter sparen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1479223936400\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Pl&auml;ne der Ampelkoalition: Aktienrente f&uuml;r Profite<\/strong><br>\nDer Plan von Finanzminister Christian Lindner f&uuml;r ein &bdquo;Generationenkapital&ldquo; l&ouml;st das Rentenproblem nicht &ndash; sondern versch&auml;rft Einkommensungleichheit.<br>\n&Ouml;sterreicher:innen bekommen durchschnittlich 800 Euro mehr Rente pro Monat als Deutsche. Mit Christian Lindners Pl&auml;nen einer Aktienrente werden sich die finanziellen M&ouml;glichkeiten deutscher Rentne&shy;r:innen noch weiter von denen unserer Nachbarn entfernen. Denn das Problem der Aktienrente ist nicht, dass mit Steuergeld &bdquo;&shy;gezockt&ldquo; wird, wie viele Linke bem&auml;ngeln, sondern, dass Lindner versucht, die deutsche Wirtschaftspolitik auf die Sicherung von Profiten auszurichten. Da nur ein kleiner Teil der abgesicherten Profite in die Rente flie&szlig;t, verst&auml;rkt Lindners Modell die enorme Einkommensungleichheit, welche die Rente jetzt schon unter Druck setzt.<br>\nViele beschwichtigen, dass der aktuelle Vorschlag zum &bdquo;Generationenkapital&ldquo; das deutsche Rentensystem kaum ver&auml;ndern wird. Und das stimmt. Es sollte jedoch nicht vergessen werden, welche urspr&uuml;ngliche Form der Aktienrente Lindner im Wahlkampf 2021 forderte und welche er in einer CDU-gef&uuml;hrten Koalition umsetzen w&uuml;rde, beispielsweise durch verpflichtende Beitr&auml;ge zu Rentenfonds, die dann in Aktien angelegt werden. Die CDU unter Friedrich Merz, selbst ehemaliger Manager des weltweit gr&ouml;&szlig;ten Verm&ouml;gensverwalters und Aktieninvestors Blackrock, plant aktuell ein &auml;hnliches Konzept.<br>\nLindner begr&uuml;ndet seine Reform mit dem demografischen Wandel. Gegenw&auml;rtig zahlen Menschen, die einer Lohnarbeit nachgehen, in die Rentenkasse ein und finanzieren damit den Lebensabend einer stetig wachsenden Zahl von Rentner:innen. Wie hinl&auml;nglich bekannt, reichen die Beitr&auml;ge nur f&uuml;r drei Viertel der Rentenzahlungen aus. Den Rest tr&auml;gt der Bund. Und die Projektionen sind erschreckend: W&auml;hrend nach der Wiedervereinigung 2,7 Besch&auml;ftigte f&uuml;r einen Rentner zahlten, sind es heute nur noch 2,1.<br>\nWer diese Zahlen jedoch aus dem Kontext des gleichzeitigen Produktivit&auml;tswachstums rei&szlig;t, versucht mit bewusster Verunsicherung f&uuml;r eine profitorientierte Reform der volkswirtschaftlichen Ausrichtung zu werben, welche die meisten Besch&auml;ftigten schlechterstellen wird.<br>\nSicher gibt es immer mehr Rentner:innen. Die arbeitende Bev&ouml;lkerung ist aber jedes Jahr in der Lage, mehr G&uuml;ter und Dienstleistungen zu produzieren. Seit der Wiedervereinigung ist die Produktivit&auml;t doppelt so stark gewachsen wie das Verh&auml;ltnis von Rentner:innen zu Besch&auml;ftigten. Wer die wachsende Produktivit&auml;t ignoriert, tut so, als h&auml;tte es keine digitale Revolution gegeben und als w&uuml;rden wir heute mit den M&ouml;glichkeiten von 1990 produzieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Plaene-der-Ampelkoalition\/!5928992\/%20\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wie nah sind wir einem echten &bdquo;Hacker-Imperium&ldquo;?<\/strong><br>\nChinas Nationales Zentrum f&uuml;r die Bek&auml;mpfung von Computerviren und das Cybersicherheitsunternehmen 360 haben am Donnerstag gemeinsam einen Untersuchungsbericht &uuml;ber die Cyberangriffe der U.S. Central Intelligence Agency (CIA) gegen andere L&auml;nder ver&ouml;ffentlicht. Der Bericht legt offen, wie die CIA Cyberangriffe gegen andere L&auml;nder eingesetzt hat und stellt den spezifischen Ablauf einiger typischer Cybersicherheitsvorf&auml;lle dar, die in China und anderen L&auml;ndern aufgetreten sind.<br>\nEs ist allen klar, dass die USA h&auml;ufig Verbrechen ver&uuml;ben und angesichts der Cyberdiebst&auml;hle der Vereinigten Staaten ist Wachsamkeit geboten. Allerdings k&ouml;nnen viele L&auml;nder den Abh&ouml;rungen und Aussp&auml;hungen der USA noch immer nicht entgehen. Warum? In dem chinesischen Untersuchungsbericht wird blo&szlig;gestellt, wie nah wir einem echten &bdquo;Hacker-Imperium&ldquo; sind. Es wird entlarvt, dass die CIA versteckte Cyber-Sabotagen ohne jegliche Grenzen ver&uuml;bt hat.<br>\nDem Bericht zufolge verf&uuml;gt das dem CIA untergeordnete Cyber Center of Informations (CCI) &uuml;ber mehr als 5.000 Hacker. Das sei nur das Ausma&szlig; im Jahr 2016 gewesen. Au&szlig;er Abh&ouml;rungen w&uuml;rden zahlreiche Hackerprogramme f&uuml;r gezieltere Sabotageakte genutzt. Verschiedene Beh&ouml;rden h&auml;tten mehrere &bdquo;Backdoor&ldquo;-Programme f&uuml;r wichtige Betriebssysteme und Router geschaffen. Das bedeute, die CIA k&ouml;nne, wenn sie wolle, zu jeder Zeit durch diese &bdquo;Hintert&uuml;ren&ldquo; eindringen und verschiedene Informationen sammeln, darunter auch Informationen von allgemeinen Personen.<br>\nDiese Informationen w&uuml;rden haupts&auml;chlich dazu genutzt, gezielte Gruppen f&uuml;r &bdquo;Farbenrevolutionen&ldquo; zu finden, falsche Informationen zu verbreiten, Demonstrationen anzustacheln und innere Widerspr&uuml;che der angezielten L&auml;nder zu versch&auml;rfen. Statistiken zufolge habe die CIA in den vergangenen Jahren die legitimen Regierungen von mehr als 50 L&auml;ndern gest&uuml;rzt oder versucht, zu st&uuml;rzen, so der Bericht weiter. Die USA k&ouml;nnten mit solchen Werkzeugen innere Unruhe in L&auml;ndern fabrizieren, die von ihnen als &bdquo;feindlich&ldquo; betrachtet w&uuml;rden. Diese Methode sei unsichtbar und kosteng&uuml;nstig.<br>\nAngesichts der zunehmenden Zahl aufgedeckter Informationen muss man wachsam bleiben, dass die Welt nicht durch die willk&uuml;rliche Nutzung von Technologie an einen Abgrund gebracht wird. Mit der Erh&ouml;hung der Gegenma&szlig;nahmen verschiedener L&auml;nder ist die Zeit, in der einige L&auml;nder Technologie r&uuml;cksichtslos nutzen konnten, ohne jegliche Verantwortung zu tragen, f&uuml;r immer vorbei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/05\/04\/ARTIePmrvbhhVbI9lnxbyRLC230504.shtml\">CRI online<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>China im Visier <\/strong><br>\n2011 verk&uuml;ndeten die USA, sie w&uuml;rden einen &bdquo;Schwenk nach Asien&ldquo; vollziehen. Das war im wesentlichen eine Kampfansage an China. In Asien wird ein wachsender Anteil des globalen Wirtschaftsproduktes geschaffen. Der &bdquo;Schwenk nach Asien&ldquo; (pivot to Asia) ist eine diplomatische, wirtschaftliche, aber vor allem eine milit&auml;rische Offensive mit dem Ziel, die Vorherrschaft der Vereinigten Staaten in Asien sicherzustellen. W&auml;hrend die USA in der Region st&auml;ndig provozieren und versuchen, die L&auml;nder gegen China aufzuhetzen, wird diese zunehmend unruhiger. Die meisten Staaten dort sehen die Pr&auml;senz amerikanischer Kriegsschiffe und die zahlreichen Milit&auml;rman&ouml;ver im Pazifik mit Besorgnis.<br>\n2007 wurde der &bdquo;Quadrilateral Security Dialogue&ldquo;, kurz QUAD, gegr&uuml;ndet. Er soll die &bdquo;Zusammenarbeit zwischen den Demokratien&ldquo; in der indopazifischen Region unterst&uuml;tzen und ein Gegengewicht zu China schaffen. Nach der Gr&uuml;ndung lag der Block erst einmal auf Eis. 2017 wurde er von Biden wiederbelebt. Obwohl der &bdquo;Vierseitige Sicherheitsdialog&ldquo; oft als &bdquo;asiatische NATO&ldquo; bezeichnet wird, ist er kein Vertragsb&uuml;ndnis. Die QUAD f&uuml;hrt keine milit&auml;rischen &Uuml;bungen durch und hat auch keinen milit&auml;rischen Stab. 2021 gaben die USA, Gro&szlig;britannien und Australien &uuml;berraschend die Gr&uuml;ndung eines neuen B&uuml;ndnisses namens AUKUS bekannt Frankreich f&uuml;hlte sich hintergangen, da Australien jetzt eine atombetriebene U-Boot-Flotte bekommen soll und damit ein bereits mit Frankreich abgeschlossener Vertrag &uuml;ber die Lieferung einer Flotte von dieselbetriebenen U-Booten hinf&auml;llig war. Die australischen AUKUS-U-Boote werden nun mit Hilfe der USA und Gro&szlig;britannien in Australien selber gebaut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2023\/RF-304-05-23.pdf\">Rotfuchs<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Landeswohnbaugesellschaft: Aktiver Staat gegen Mietenwucher<\/strong><br>\nNicht nur die Energie- und Lebensmittelpreise sind stark gestiegen &ndash; auch die Mieten in Niedersachsen haben ordentlich zugelegt. Es ist richtig, dass die Landesregierung mit einer Landeswohnbaugesellschaft auf dem Wohnungsmarkt eingreifen will. F&uuml;r einen raschen Hochlauf empfiehlt das #schlaglicht 17\/2023 einen Mix aus Bauen und Kaufen.<br>\nDie Inflation bleibt hartn&auml;ckig. Wie das Landesamt f&uuml;r Statistik k&uuml;rzlich mitteilte, lag die Teuerungsrate in Niedersachsen im April bei 7,5 Prozent, nur unwesentlich niedriger als im Vormonat. Als Haupttreiber, die ein Loch in den Geldbeutel brennen, erwiesen sich erneut die Energie- und Lebensmittelpreise. Es gibt aber noch andere Hiobsbotschaften: Laut Bundesbauministerium hat es im letzten Jahr auch auf dem nieders&auml;chsischen Mietmarkt keine Atempause gegeben. Neben den Gro&szlig;st&auml;dten haben die Preisspr&uuml;nge jetzt ebenfalls die l&auml;ndlichen Regionen erreicht. Bitter. Immerhin macht die Miete den weitaus gr&ouml;&szlig;ten Ausgabenposten von Privathaushalten aus.<br>\nEntlastung von der Angebotsseite ist nur bedingt zu erwarten. Weil die Materialkosten stark gestiegen sind und die hohen Zinsen die Finanzierung der Baubranche erschweren, ist die Zahl der bundesweiten Baugenehmigungen f&uuml;r Wohnungen im Januar und Februar um fast ein Viertel gegen&uuml;ber dem Vorjahreszeitraum zur&uuml;ckgegangen. F&uuml;r das Gesamtjahr wird eine betr&auml;chtliche Baul&uuml;cke prognostiziert, so dass die 400.000-Zielmarke nicht gehalten werden kann. Ganz schlecht f&uuml;r die Mieten!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/schlaglicht\/++co++7e8719f2-ea5f-11ed-bb3f-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Netze zu schwach: Vonovia kann W&auml;rmepumpen nicht in Betrieb nehmen<\/strong><br>\nVonovia hatte im Januar 2022 ein W&auml;rmepumpen-Sonderprogramm aufgelegt. Doch viele Ger&auml;te sind noch nicht angeschlossen.<br>\nDeutschlands gr&ouml;&szlig;ter Immobilienkonzern Vonovia kann in vielen F&auml;llen bereits installierte W&auml;rmepumpen nicht in Betrieb nehmen, weil sie noch nicht angeschlossen werden konnten. Ein Grund sei, dass wegen fehlenden Netzausbaus nicht gen&uuml;gend Strom zur Verf&uuml;gung stehe, sagte Vonovia-Vorstandschef Rolf Buch am Donnerstag. Rund 70 installierte Ger&auml;te seien noch nicht angeschlossen, sagte eine Firmensprecherin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/netze-zu-schwach-vonovia-kann-waermepumpen-nicht-in-betrieb-nehmen-li.344867\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Erfolg f&uuml;r gefeuerten Journalisten, Freispruch f&uuml;r Friedensaktivisten: Meinungsfreiheit vor Gericht<\/strong><br>\nVersuche, die Pressefreiheit in Deutschland zu beschneiden und die Friedensbewegung zu kriminalisieren, sind in der letzten Aprilwoche erfolgreich abgewehrt worden.<br>\nIn Kiel hatte der Journalist Patrik Baab gegen den Widerruf seines Lehrauftrags f&uuml;r praktischen Journalismus durch die Christian-Albrechts-Universit&auml;t (CAU) geklagt und gesiegt. Baab war im September 2022 zu Recherchezwecken f&uuml;r ein Buchprojekt in den Volksrepubliken des Donbass unterwegs gewesen. Der Aufenthalt fiel in die Zeit, in der dort Referenden &uuml;ber einen m&ouml;glichen Anschluss an die Russische F&ouml;deration stattfanden. Das Onlineportal &bdquo;t-online&ldquo; berichtete als erstes Medium in Deutschland &uuml;ber Baabs Aufenthalt und nannte ihn zusammen mit anderen einen &bdquo;Wahlbeobachter&ldquo;. Die CAU ging auf Distanz und k&uuml;ndigte den Lehrauftrag.<br>\nWie das Onlineportal &bdquo;Hintergrund.de&ldquo; berichtet, wies der Vorsitzende Richter in Schleswig ausdr&uuml;cklich darauf hin, dass Baab seinen Lehrauftrag f&uuml;r seine Haltung bekommen habe, &bdquo;sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen&ldquo;. Nun distanziere sich die CAU, dabei k&ouml;nne man einem Journalisten eine Recherchereise nicht untersagen. Die Hintergr&uuml;nde der Reise seien vor der Entscheidung der Universit&auml;tsleitung nicht vollumf&auml;nglich aufgekl&auml;rt worden. Der Hochschule wurde auch untersagt, eine Stellungnahme zu verbreiten, in der sie sich von dem Journalisten distanziert. Baab zeigte sich laut &bdquo;Hintergrund.de&ldquo; erfreut &uuml;ber das Urteil: &bdquo;Das Verwaltungsgericht Schleswig-Holstein hat damit die Pressefreiheit gest&auml;rkt. Ich danke der Kammer f&uuml;r die souver&auml;ne Vorbereitung und trennscharfe Durchf&uuml;hrung der Verhandlung.&ldquo; Rechtskr&auml;ftig ist der Richterspruch noch nicht, die beklagte Kieler Uni kann die Zulassung der Berufung beantragen. Unklar ist auch, ob Baab einen neuen Lehrauftrag erh&auml;lt und im kommenden Wintersemester wieder angehende Journalisten unterrichten darf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/meinungsfreiheit-vor-gericht-4779807\/\">unsere zeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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