{"id":97278,"date":"2023-05-07T15:00:29","date_gmt":"2023-05-07T13:00:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97278"},"modified":"2023-05-07T19:01:51","modified_gmt":"2023-05-07T17:01:51","slug":"leserbriefe-zu-koennen-e-autos-die-deutschen-co2-emissionen-reduzieren-nicht-im-jahr-2023-und-vermutlich-auch-nicht-im-jahr-2030","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97278","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eK\u00f6nnen E-Autos die deutschen CO2-Emissionen reduzieren? Nicht im Jahr 2023 und vermutlich auch nicht im Jahr 2030\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Helmut Zell diskutiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96986\">in diesem Beitrag<\/a> die These, nach der der Verkehrssektor die Klimaziele bis zum Jahr 2030 verfehlen werde. Ungef&auml;hr 60 Prozent der CO2-Emissionen seien dem Pkw-Verkehr zuzurechnen. Seit Beginn der F&ouml;rderung im Jahr 2016 sei der Kauf von 1,76 Millionen E-Autos mit insgesamt 8,43 Milliarden Euro subventioniert worden. Im Stra&szlig;enverkehr von Verbrennungsmotoren auf Elektromotoren umzustellen, die von Kohlestrom angetrieben werden, bringe jedoch Nachteile f&uuml;r das Klima. Vollelektrische Fahrzeuge k&ouml;nnten nur dann einen positiven Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen des Autoverkehrs leisten, wenn der Ladestrom f&uuml;r die Millionen neuen E-Autos weitgehend klimaneutral erzeugt sowie die Strommenge von Wind und Sonne auf ein Vielfaches von heute erh&ouml;ht w&uuml;rden. Damit sei aber nicht zu rechnen. Wir danken f&uuml;r die interessanten Zuschriften. Es folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe, f&uuml;r Sie zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS-Redaktion,<\/p><p>meine pers&ouml;nliche &ldquo;Verschw&ouml;rungstheorie&rdquo; geht wie folgt: Kein &ldquo;Klimaschutz&rdquo; ohne Big Business! Den meisten &Ouml;ko-Strom gibt es zwischen Fr&uuml;hjahr und Herbst. Da &Uuml;bersch&uuml;sse bislang nicht gespeichert werden k&ouml;nnen (Strom muss im Grunde genau dann erzeugt werden, wenn er gebraucht wird), werden diese zumeist billig und oft mit Verlust ins Ausland exportiert. Hier kommt jetzt das E-Auto ins Spiel, denn je mehr Verbraucher man hat, desto besser und teurer l&auml;sst sich der Strom im Inland verkaufen. Wie im Artikel beschrieben, f&uuml;hrt die Einsparung beim Treibstoff auf der einen Seite zu einer h&ouml;heren Umweltbelastung andererseits. Umwelt- oder Klimaschutzma&szlig;nahmen, die sich in der Gesamtrechnung negativ auswirken, lassen sich als &ldquo;gr&uuml;ne L&uuml;gen&rdquo; oder Augenwischereien bezeichnen. Ob E-Auto, W&auml;rmepumpe, D&auml;mmung, etc., mittlerweile ist es Usus den negativen Teil der Rechnung zu verschweigen und die angeblich umweltfreundlichen Innovationen als gr&uuml;ne Vorzeigeprojekte zu verkaufen.&nbsp;<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e&nbsp;<br>\nMichael Wrazidlo&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS,<\/p><p>endlich mal ein kritischerer Beitrag zum Themengebiet CO2. Dieser politisch gewaltsame Umstieg auf die E-Mobilit&auml;t ist ein Irrsinn. Bisher haben sich neue Technologien immer durchgesetzt, weil es Menschen gab, die sie kaufen\/haben wollten. Doch jetzt wird versucht, mit dem Mantra Klimaerw&auml;rmung &ndash; wandeln tut sich das Klima ohnehin immer &ndash; und CO2 alles zu verteufeln und zu verbieten. Und niemand hinterfragt mehr das gesetzte &ldquo;Klimaerw&auml;rmung&rdquo; und das als dessen Ursache angesehene CO2.<\/p><p>Leider habe ich bei den NDS bislang keine Beitr&auml;ge bemerkt, in dem dieses Mantra hinterfragt wird (IPCC, Hockeyschl&auml;gerkurve etc.) &ndash; eher im Gegenteil, wie z.B. hier <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96383\">Verkehrswendewende<\/a> oder hier <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94395\">Lang, l&auml;nger, Exzess<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=54290\">CO2-Steuerpl&auml;ne<\/a> oder &hellip; Dabei w&auml;re das ein ideales Thema, weil es sehr komplex ist und viel zum Nachdenken anregt.<\/p><p>Um es ganz klar zu sagen &ndash; ich glaube nicht daran. Ich bin daf&uuml;r, die W&auml;lder stehen zu lassen und nicht f&uuml;r Windr&auml;der oder gro&szlig;e E-Auto- oder sonstige Fabriken abzuholzen. Und das eigene Auto m&ouml;glichst lange zu fahren (E-Autos mit Haltbarkeitsdaten &auml;hnlich derer von Handys &hellip;) und wenn m&ouml;glich Strecken mit dem Fahrrad, das idealerweise ohne E- ist, zur&uuml;ckzulegen.<\/p><p>Ein ganz gro&szlig;es Themengebiet, da&szlig; viel mit &ouml;kologischer Empathie und Bescheidenheit (oder auch eben nicht) des Menschen einhergeht. Nur traut man sich schon gar nicht mehr, seine eigene Meinung zu sagen, wenn diese von der von den &ouml;ffentlichen Medien propagierten Meinung diametral abweicht.<\/p><p>Jetzt werfen wir also alle unsere Verbrenner in den M&uuml;ll, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95921\">die Heizungen<\/a> auch und die energieintensive Industrie ebenso, bekommen Smartmeter und kleben uns alle auf die Stra&szlig;e &ndash; was ein Irrsinn &ndash; s.o.<\/p><p>K&ouml;nnte es sein, da&szlig; wir dazu gebracht werden sollen, einer gro&szlig;en L&uuml;ge aufsitzen? Will das die NDS nicht hinterfragen?<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e und weiterhin einen kritischen Blick auf das politische Treiben<br>\nR.K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>In diesen Berechnungen, die schon f&uuml;r sich genommen wenig optimistisch sind, bleibt ein wesentlicher Punkt unber&uuml;cksichtigt: Die Emissionen, die der Bau eines Elektroautos verursacht!&nbsp;<\/p><p>Vor wenigen Jahren hat sogar das angesehene Fraunhofer-Institut eine Studie ver&ouml;ffentlicht, der zufolge bei der Produktion eines E-Autos in einem solchen Ma&szlig;e zus&auml;tzliche Emissionen an Treibhausgasen anfallen, da&szlig; ein ebenfalls neu produzierter Verbrenner je nach Fahrzeuggr&ouml;&szlig;e bis zu 100.000 Kilometer mit Benzin bzw. Diesel fahren und CO2 aussto&szlig;en kann, ehe die Bilanz zum E-Auto wenigstens ausgeglichen ist!<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.isi.fraunhofer.de\/content\/dam\/isi\/dokumente\/sustainability-innovation\/2020\/WP-01-2020_Ein%20Update%20zur%20Klimabilanz%20von%20Elektrofahrzeugen.pdf\">isi.fraunhofer.de\/content\/dam\/isi\/dokumente\/sustainability-innovation\/2020\/WP-01-2020_Ein%20Update%20zur%20Klimabilanz%20von%20Elektrofahrzeugen.pdf<\/a><\/p><p>Man versuchte, das Ergebnis noch dahingehend sch&ouml;nzureden, indem man darauf hinwies, da&szlig; in Zukunft ein viel gr&ouml;&szlig;erer Anteil des zum Fahren ben&ouml;tigten Stromes aus Erneuerbaren Energien kommen w&uuml;rde, und sich somit die Gesamtbilanz des E-Autos wieder verbessern w&uuml;rde. Aber als Fakt bleibt bestehen, da&szlig; E-Autos im Vergleich zu konventionellen Autos&nbsp; erst einmal eine riesige Menge zus&auml;tzliche Treibhausgase verursachen, noch ehe der erste &ldquo;emissionsfreie&rdquo; Kilometer gefahren werden kann.&nbsp;<\/p><p>Von unserem Leser O.B.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Zell,<\/p><p>Chapeau f&uuml;r die ganze Rechnerei &ndash; aber haben Sie nicht vergessen, die ganzen CO2-Emissionen, die zur Produktion der Millionen E-Autos, mindestens ebensovielen Batterien und nicht zuletzt dem Ausbau der noch v&ouml;llig unzureichenden Ladeinfrastruktur mit in die Berechnungen einzubeziehen?<\/p><p>Ich bin ja der Auffassung, wenn man das Geld f&uuml;r die Entwicklung kleiner, leichter und vor allem effizienter Verbrenner steckte, dem Klima wohl schneller geholfen werden k&ouml;nnte. Die Autos werden immer schwerer und damit ineffizienter (auch aufgrund des ganzen Firlefanz, den der Gesetzgeber fordert wie zB eine Reifendruck&uuml;berwachung), obwohl vor Jahrzehnten bereits das 3L-Auto serienreif und das 1L-Auto versprochen war.<\/p><p>Zumal die allermeisten hier durch E-Kfz ersetzten Fahrzeuge ohnehin irgendwo auf der Welt munter weiter CO2 in die Luft blasen werden&hellip; wenn sie nicht sogar vom heimischen Nachwuchs weiter genutzt werden.<\/p><p>Nachdenkliche Gr&uuml;sse,<br>\nKK<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin liebe NDS,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r den Artikel. Auch wenn das Alles nur eine Ann&auml;herungsrechnung sein kann, gibt es doch einen wichtigen Anhaltspunkt. Nicht vergessen sollte man aber auch die Kosten der Produktion der E-Autos. Die E-Autos gibt es ja noch nicht, w&auml;hrend der Markt f&uuml;r Verbrenner gross ist. Auch sollte nicht die Produktion und Installation von Ladestationen vergessen werden, auch das kostet Energie. Und bei Allem sollte man auch das Problem der Strahlung nicht ignorieren. Wie heisst es doch im Volksmund so sch&ouml;n : Im E-Auto sitzen ist wie in der Mikrowelle sitzen, nur schneller.<\/p><p>Zusammenfassend l&auml;sst sich also sagen das wenn man wirklich Energie sparen will, man eigentlich den Verkauf von Neuwagen verbieten sollte, und die Verbrenner solange es geht pflegt und benutzt; vom Staat subventioniert. Auch k&ouml;nnte man &uuml;ber eine Leistungs- und Gewichtsbeschr&auml;nkung f&uuml;r Neuwagen nachdenken, beides w&uuml;rde dem Umweltschutz helfen.<\/p><p>Man kann ja mal tr&auml;umen, so wie Autoren von Kinderb&uuml;chern das gerne machen.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nIngo Erik Moltzen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseitler, <\/p><p>Die Berechnungen im Artikel sind ja f&uuml;r den Ausgangspunkt interessant.<\/p><p>Nur werden wir nie bei den beiden Endpunkten herauskommen.<br>\nZum einen werden viele BEVs durch hauseigene PV-Anlagen geladen, zum anderen wird ziemlich sicher nicht die komplette Versorgung aller BEV durch EE abgedeckt werden.<br>\nInsofern w&auml;re eine Graphik, die den gesamten Bereich aufzeigt, also wie viel Zubau spart wie viel CO2, hilfreich.<\/p><p>Eine zweite Dimension, die die von 0 bis 1Mio BEV aufzeigt, komplettierte diese Graphik. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nJ. N.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tztes Nachdenkseiten-Team,<\/p><p>beim Thema E-PKW und Klimaschutz halte ich es f&uuml;r wichtig genau auf harte Fakten und Zahlen zu sehen.<\/p><p>Die entscheidende Tatsache ist:<br>\nEin E-PKW ist so deutlich effizienter bei der Nutzung von Energie das er selbst dann Energie und CO2-Emissionen einspart wenn man den Strom f&uuml;r die E-PKW mit PKW-Treibstoffen herstellt.<\/p><p>GUD-Kraftwerke haben heute &uuml;ber 60% Wirkungsgrad [1]<br>\nTypische Wirkungsgrad von PKW-Motoren im Mittel &uuml;ber den Fahrzyklus liegen bei ca. gut 20%.<br>\nTypische Wirkungsgrad vern&uuml;nftiger Elektromotoren liegen bei 90%.<\/p><p>Es ist daher wichtig Energien in kWh zu Vergleichen um zu verstehen wo der E-PKW seine Umweltpolitische Berechtigung her-nimmt.<\/p><p>Ein Liter Benzin entspricht ca. 9,92 kWh und ein Liter Diesel 10.66 kWh Brennwert [2].<\/p><p>Ein ID-3 hat einen NEFZ-Normverbrauch(1) von 13,4 kWh \/100km [3]<\/p><p>Vergleichen wir das mit dem aktuellen VW-Golf, jeweils der NEFZ-Normverbrauch(1) der sparsamsten Motorisierung<\/p><p>3,5 Liter Diesel pro 100km (NEFZ ) [4]<br>\n4,5 Liter Benzin pro 100km (NEFZ ) [4]<\/p><p>Die Effizienz der E-PKW wird deutlich wenn man alle Verbrauchsangaben in kWh Brennwerte umrechnet:<\/p><p>VW ID-3: 13.4 kWh \/ 100km &ndash; elektrische Energie<br>\nGolf-Diesel: 37.31 kWh \/ 100km &ndash; Brennwert (2)<br>\nGolf-Benzin: 44.64 kWh \/ 100km &ndash; Brennwert (3)<\/p><p>Ein Vergleich bezogen auf Brennwert unter der Annahme das die PKW-Kraftstoffe (Benzin, Diesel, ggf. gleich das Roh&ouml;l) in modernen GUD-Kraftwerken zur Stromerzeugung eingesetzt werden.<\/p><p>VW ID-3: 22.34 kWh \/ 100km &ndash; Brennwert (4)<br>\nGolf-Diesel: 37.31 kWh \/ 100km &ndash; Brennwert (2)<br>\nGolf-Benzin: 44.64 kWh \/ 100km &ndash; Brennwert (3)<\/p><p>Fazit:<\/p><p>Der E-PKW hat in jedem fairen Vergleich eine deutlich bessere CO2-Bilanz als PKW mit Verbrennungsmotoren.<\/p><p>Ein E-PKW spart mehr als 1\/3 Prim&auml;renergie und CO2-Emissionen im Vergleich zum Verbrenner wenn man das &Ouml;l nicht zur Herstellung von Benzin und Diesel verwendet sonder in modernen Kraftwerken verstromt.<\/p><p>Die tats&auml;chlich korrekte Kern-Aussage der Zahlen von Zell ist eine ganz Andere:<\/p><p>N&auml;mlich das Kohle-Verstromung absurd Klima-sch&auml;dlich ist, weil mal dabei den Brennstoff mit den h&ouml;chsten spezifischen Emission (knapp 400g CO2 \/ kWh) mit einer sehr ineffizienten Kraftwerkstechnik verbindet (Wirkungsgrad nur gut 40%) und so auf fast 1kg CO2 \/kWh kommt.<\/p><p>Jede andere Stromerzeugung ist deutlich weniger Klima-sch&auml;dlich, GUD-Gaskraftwerkte haben ca. nur 1\/3 der Emissionen ca. 310g CO2 \/ kWh bis 350g CO2 \/ kWh.<\/p><p>Von unserem Leser J.H.<\/p><p>Anmerkungen:<\/p><p>(1) Der Vergleich erfolgt in NEFZ-Angaben weil der neuere und ehrlichere WLTP in Deutschland immer noch nicht f&uuml;r die Verbrauchsangaben der Verbrenner verbindlich ist [5] und entsprechend schlechter verf&uuml;gbar.<\/p><p>(2) 3,5 Liter Diesel pro 100km mal 10.66 kWh Brennwert pro Liter = 37.31 kWh \/ 100km<\/p><p>(3) 4,5 Liter Diesel pro 100km mal 9.92 kWh Brennwert pro Liter = 44.64 kWh \/ 100km<\/p><p>(4) 13.4 kWh mal 1\/0.6 = 22.34 kWh entsprechend 60% Wirkungsgrad eines GUD-Kraftwerkes<\/p><p>Quellenangaben:<\/p><p>[1] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk#Entwicklung_der_h%C3%B6heren_Wirkungsgrade\">de.wikipedia.org\/wiki\/Gas-und-Dampf-Kombikraftwerk#Entwicklung_der_h%C3%B6heren_Wirkungsgrade<\/a><\/p><p>[2] <a href=\"https:\/\/www.geothermie.de\/bibliothek\/lexikon-der-geothermie\/b\/brennwert.html\">geothermie.de\/bibliothek\/lexikon-der-geothermie\/b\/brennwert.html<\/a><\/p><p>[3] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/VW_ID.3#Technische_Daten\">de.wikipedia.org\/wiki\/VW_ID.3#Technische_Daten<\/a><\/p><p>[4] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/VW_Golf_VIII\">de.wikipedia.org\/wiki\/VW_Golf_VIII<\/a><\/p><p>[5] <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Worldwide_harmonized_Light_vehicles_Test_Procedure\">de.wikipedia.org\/wiki\/Worldwide_harmonized_Light_vehicles_Test_Procedure<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Normalerweise schaetze ich die NDS sehr fuer ihre interessanten Artikel. Hier allerdings habe ich mich geaergert, weil ein langer verwirrender Artikel an der Tatsache vorbeiargumentiert, dass ein Verbrenner mit im Schnitt 7l\/100km und 2.3 kg\/l damit auf 100 km ca. 15 kg CO2 freisetzt.<\/p><p>Ein BEV mit 20 kWh\/100km und ca. 350 -500 g CO2\/ kWh erreicht dann 7-10kg CO2.&nbsp;<\/p><p>Damit ist dann eigentlich alles gesagt.&nbsp;<\/p><p>Herzliche Gruesse<br>\nV. Naulin<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten-Team,<\/p><p>ich musste mich leider schon wieder &uuml;ber einen Artikel zum Thema Energiewende auf Ihrer Website &auml;rgern. Abgesehen davon, dass ich inhaltlich widersprechen m&ouml;chte, f&auml;llt mir seit einiger Zeit eine Tendenz bei Artikeln zum Thema Klimawandel und dessen Verhinderung auf Ihrer Website auf, die ich sehr unerfreulich finde, und die einem progressivem Medium eigentlich nicht gut zu Gesicht steht. Ob es um W&auml;rmepumpen oder E-Mobilit&auml;t geht, immer sind schnell Gr&uuml;nde gefunden, warum der Umstieg schwierig ist und man es evtl. sogar lieber lassen sollte. Nie geht es darum, wie schwierig es wird, wenn man nichts tut. Nie werden sinnvolle Alternativen vorgeschlagen. Ich w&uuml;nschte, die Nachdenkseiten w&auml;ren ein Ort, wo dar&uuml;ber diskutiert werden kann, wie man die Pariser Klimaziele umsetzen kann, und zwar m&ouml;glichst gerecht in mehrfacher Hinsicht: mindestens Sozial und zwischen den Generationen. Konkret zum im Betreff genannten Artikel:<\/p><p>Herr Zell rechnet dort vor, dass BEV den CO2-Aussto&szlig; nicht oder nicht wesentlich reduzieren. Bei solchen Ergebnissen wird immer weggelassen oder wie hier grob untersch&auml;tzt, wie viel Energie ben&ouml;tigt wird, bis der Kraftstoff im Tank ist. Eine Berechnung dazu findet man z. B. in folgendem Artikel auf Springer Professional:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.springerprofessional.de\/elektromobilitaet\/dieselmotor\/endenergiebezogene-analyse-diesel-versus-elektromobilitaet\/16673694\">springerprofessional.de\/elektromobilitaet\/dieselmotor\/endenergiebezogene-analyse-diesel-versus-elektromobilitaet\/16673694<\/a><\/p><p>Ich zitiere Springer nicht gerne, aber diese Quelle ist wohl zumindest unverd&auml;chtig, gr&uuml;ne Ideologien zu verbreiten. Der entscheidende Satz steht ganz unten: &ldquo;Werden alle oben genannten Faktoren einbezogen, so ergibt sich, dass f&uuml;r sechs Liter Diesel etwa 42 kWh ben&ouml;tigt werden. Damit kommt ein Elektroauto in der Regel 200 Kilometer&nbsp;weit.&rdquo; Anders ausgedr&uuml;ckt: Wenn man die Menge Strom nimmt, die ein BEV ben&ouml;tigt, um damit 200km weit zu fahren, dann kann man mit der gleichen Energiemenge eine Menge Kraftstoff herstellen und tanken, mit der ein Verbrenner 100km weit fahren k&ouml;nnte. F&uuml;r 200km br&auml;uchte man das doppelte und w&uuml;rde eben auch doppelt so viel CO2 erzeugen &ndash; bei gleichem Strommix. Dann ist der Verbrenner aber immer noch nicht losgefahren. Dabei verschlechtert sich seine C02-Bilanz dann weiter. Falls sich jetzt jemand &uuml;ber die 6l\/100km f&uuml;r den Diesel echauffiert: Die 21kWh f&uuml;r das BEV sind auch recht hoch gegriffen, werden aber laut Spritmonitor z. B. von einem Tesla Model S mit durchschnittlich 20,84 kWh\/100km nur knapp unterboten, w&auml;hrend z. B. ein A6 TDI mit 200-300 PS (m.E ein fairer Vergleich) auf durchschnittlich &uuml;ber 8l\/100km kommt. Bei Golf Diesel &gt;100kW (5,95l\/100km) und ID3 (18,8kWh\/100km) passt&rsquo;s dann zumindest f&uuml;r den Verbrenner. (alle Werte von spritmonitor.de)<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJens Schipper<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Zeil,<br>\nliebe Redaktion<\/p><p>klar, dass gerade die NACH-DENK Seiten das Gut besonders hoch halten, selbst gewissenhaft zu pr&uuml;fen, bevor etwas ver&ouml;ffentlicht wird.<br>\nBei diesem Artikel sehe ich das nicht ganz so gelungen.<\/p><p>Beim Thema Energiewende wissen Sie selbst am Besten, dass es wichtig ist die journalistische Tugenden besonders hoch zu halten, wo doch gerade an der englischen Sprache die Bedeutung von Energie so offensichtlich wird.<br>\n(Power = Energie und auch Macht) &nbsp;<\/p><p>Zur inhaltliche Kritik:<br>\nUnd auf die Daten dieser doch stark vereinfachten Rechnung, auch nur kurz eingegangen.&nbsp;<br>\nDie genannten Fahrzeuge, die gut gew&auml;hlt, da ja Mengenrelevant, verbrauchen eben nicht 20 kWh, wie jeder eMobilist der selben erfahrungsgem&auml;&szlig; wei&szlig;, sondern weniger als 17 kWh incl. Ladeverluste.<br>\nSchon&nbsp;bei dieser Schraube, der mathematischen Darstellung, w&auml;re ihre Rechnung auf eine CO2 Reduzierung geschrumpft (2,38 Twh) und somit in der generellen Aussage das Gegenteil verkehrt worden.<br>\nIch m&ouml;chte sie jedoch nicht mit weiteren Entgegenhaltenden und fehlenden CO2 Reduzierungen langweilen.<\/p><p>Das Weglassen von wichtigen Informationen, wie das die Redaktion z.B. bei ARD und ZDF wiederholt als Halbwahrheiten belegt und wohl auch berechtigt anmahnt, dieser Methode ist nun der Artikel selbst wohl zum Opfer gefallen.<\/p><p>Nicht ber&uuml;cksichtigt wurde, liebe Redaktion, das reale Verbraucherverhalten.<br>\neMobilit&auml;t ist eine verschiebbare Last.&nbsp;<br>\nDie Facetten des Ladens geben hier zahlreiche Freiheiten, die zu einem zeitlich gestaffelte Laden f&uuml;hren.&nbsp;<br>\nDarf ich annehmen, dass Sie, Herr Zell, selbst kein eAuto fahren?<\/p><p>Es wird nicht nur geladen, wenn der Akku einen niedrigen Stand hat, sondern auch wenn es kosteng&uuml;nstig ist.<br>\nDie &ldquo;Diesel-Gie&szlig;kanne&ldquo; ist hier ein wenig geeignetes Werkzeug und (ver-)f&uuml;hrt zu derartigen Verk&uuml;rzung.<br>\nIn der Folge resultierenden eben daraus Halbwahrheiten.<\/p><ul>\n<li>Laden bei Wind und Sonnenschein ist deutlich kosteng&uuml;nstiger.<\/li>\n<li>dem Abriegelungen von Erneuerbaren Energien wirken eAutos entgegen \/ erh&ouml;ht sogleich damit zeitgleich den EE-Anteil.<\/li>\n<li>Sie reizen den Bau von Solaranlagen, gerade auf D&auml;chern, deutlich an, wie wir selbst allerorts sehen k&ouml;nnen.<\/li>\n<\/ul><p>Die gesellschaftliche Macht\/Energie, welche in gerade in finanziellen Vorteilen steckt, ist uns doch allen bestens bekannt.&nbsp;<br>\nWer mit 1-2 &euro; anstelle mit 10 &euro; Kosten f&uuml;r den Energiebedarf von 100 km unterwegs ist,&nbsp;<br>\nwird diese EE-laden so oft wie m&ouml;glich nutzen und wirkt dabei ganz nat&uuml;rlich dem &uuml;bergeordneten EE-Abregeln entgegen.&nbsp;<\/p><p>Ihre ablehnende Grundhaltung, aus welchen Gr&uuml;nden auch immer, hemmt Sie auch einen nat&uuml;rlichen Blick in die Zukunft zu wagen.<br>\nAuch wenn Sie die Glaskugel im Artikel f&uuml;r 2030 heranziehen.&nbsp;<br>\nHier sei nur ein Punkt von vielen, das bidirektionale Laden der Fahrzeuge, genannt.&nbsp;<br>\nWelches k&uuml;nftig den Grad der pers&ouml;nlichen Unabh&auml;ngigkeit wirksam erh&ouml;ht, zudem auch die allgemeine Energie-Versorgungssicherheit verbessert.&nbsp;<br>\nAuch hier wird erneut Geld der ma&szlig;gebliche Treiber sein und 2030 ist doch ein guter Zeitraum daf&uuml;r.<\/p><p>Der aus meiner Sicht zudem friedenspolitische, wirkm&auml;chtigste Punkt, &ndash; Kein Krieg f&uuml;r &Ouml;l -. wurde gar weggelassen.<br>\nBitte denken Sie in allen Punkten der Mobilit&auml;t auch immer daran, dass es nicht nur um CO2-Abgase-L&auml;rm und Energieeffizienz geht.<\/p><p>Erlauben Sie mir bitte noch die Literatur von Dr. Hermann Scheer (SPD MdB) zu empfehlen, dort sind klare Zusammenh&auml;nge der fossilen Weltwirtschaft und der Rolle der Erneuerbaren gut zu verstehen und herausgestellt.<br>\nDas wenig von der eignen Partei geehrte Lebenswerk von Dr. Hermann Scheer hat wohl einen der positivsten Beitr&auml;ge zum Weltfrieden geleistet.&nbsp;<br>\nOhne ihn st&uuml;nden die Erneuerbaren nicht als Alternative, nun real nutzbar, zur Verf&uuml;gung.<\/p><p>Erneuerbare zu Nutzen, ist einer der zentralen Schl&uuml;ssel zur globalen Befriedung, was Ihnen ansonsten ja stets vorbildlich gelingt herauszustellen und ihnen wichtig ist.<\/p><p>Mit sonnig geladenem Gru&szlig;<br>\nWolfgang Wegmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Helmut Zell diskutiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96986\">in diesem Beitrag<\/a> die These, nach der der Verkehrssektor die Klimaziele bis zum Jahr 2030 verfehlen werde. Ungef&auml;hr 60 Prozent der CO2-Emissionen seien dem Pkw-Verkehr zuzurechnen. Seit Beginn der F&ouml;rderung im Jahr 2016 sei der Kauf von 1,76 Millionen E-Autos mit insgesamt 8,43 Milliarden Euro subventioniert worden. Im Stra&szlig;enverkehr von Verbrennungsmotoren<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97278\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-97278","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/97278","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=97278"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/97278\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":97333,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/97278\/revisions\/97333"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=97278"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=97278"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=97278"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}