{"id":97288,"date":"2023-05-07T09:00:34","date_gmt":"2023-05-07T07:00:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97288"},"modified":"2023-05-07T17:38:47","modified_gmt":"2023-05-07T15:38:47","slug":"hinweise-der-woche-306","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97288","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &bdquo;weiterlesen&ldquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97288#h01\">H&ouml;llenfeuer oder gr&uuml;nes Paradies &ndash; Ein Anschlag auf die Mittelschicht <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97288#h02\">Die schmutzige Wahrheit hinter Fl&uuml;ssiggas-Importen aus den USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97288#h03\">Nord gegen S&uuml;d: Darum droht gro&szlig;er Streit um den Strompreis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97288#h04\">Verwirrspiel um Verteilung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97288#h05\">Die Gr&uuml;nen und der Krieg <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97288#h06\">Die Ukraine wird nicht siegen &ndash; Nur ein Friedensplan der Gro&szlig;m&auml;chte kann den Krieg beenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97288#h07\">Die neue Ehe zwischen Krieg und Tugend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97288#h08\">Neue Weltordnung Mark II<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97288#h09\">Die Vierte Gewalt und die Kriegsbegeisterung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97288#h10\">Kai Wegners Wahl zum Regierenden B&uuml;rgermeister: Mangelndes Demokratieverst&auml;ndnis<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>H&ouml;llenfeuer oder gr&uuml;nes Paradies &ndash; Ein Anschlag auf die Mittelschicht<\/strong><br>\nDie Ampel ist bereit, das Land f&uuml;r eine ideologische Luftnummer zu spalten, anstatt die Akzeptanz f&uuml;r Klimaschutz zu erh&ouml;hen. Aber nicht nur Habecks Klimanationalismus verteuert das Leben der B&uuml;rger und vernichtet m&uuml;hsam Erspartes.<br>\nW&auml;hrend die &bdquo;Letzte Generation&ldquo; mit gezielten Aktionen gegen Normalb&uuml;rger versucht, den Alltag lahmzulegen, peitscht die Bundesregierung ihr Heizungsgesetz in den Bundestag. Der Klimaeffekt der Habeck-Ideologie ist aber maximal d&uuml;rftig. Das Wirtschaftsministerium hat in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage Auskunft gegeben: Sagenhafte 1,4 Prozent CO2-Emissionen werden durch das Heizdiktat der Ampel und die geplante Installation von sechs Millionen W&auml;rmepumpen eingespart. Nicht etwa Ende 2024, wenn Habecks Harakiri Fahrt aufnehmen soll, sondern im Jahr 2030 &ndash; im Vergleich zu heute.<br>\nAngesichts der Debatte k&ouml;nnte man den Eindruck haben, es ginge nicht um 1,4 Prozent, sondern um alles oder nichts &ndash; H&ouml;llenfeuer oder gr&uuml;nes Paradies. In einer wieder einmal moralisch &uuml;berfrachteten Debatte spielen weder Fakten noch die finanziellen M&ouml;glichkeiten der B&uuml;rger eine besondere Rolle. [&hellip;]<br>\nPro Kopf verbraucht ein Deutscher nur rund ein Viertel eines Katarers. Wir k&ouml;nnen gegen den horrenden Zuwachs der weltweiten Emissionen nicht als klimapolitische Insel ansparen. Das ist Klimanationalismus aus dem Hause Habeck. Selbst wenn Deutschland morgen klimaneutral w&auml;re, w&uuml;rde dies global nichts &auml;ndern. Und in Spanien w&uuml;rde es in diesen Tagen trotzdem nicht regnen.<br>\nDie Ampel ist aber bereit, das Land f&uuml;r eine ideologische Luftnummer zu spalten, anstatt die Akzeptanz f&uuml;r Klimaschutz durch sinnvolle Ma&szlig;nahmen zu erh&ouml;hen. H&auml;ufig wird Norwegen als ein W&auml;rmepumpen-Vorbild genannt, aber dort sind, anders als bei uns, die Emissionen seit 1990 um 17 Prozent angestiegen.<br>\nWas das Heizungsgesetz eventuell im Jahr 2030 klimapolitisch leistet, macht der deutsche Sonderweg beim Atomausstieg schon in diesem Jahr zunichte. Kein gro&szlig;es Industrieland macht Energiewende ohne Atom. Und anstatt n&uuml;tzliche Einsparma&szlig;nahmen im Verkehrssektor anzubieten, schafft die Koalition lieber das komplette Sektorziel ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/mittelschicht-ampelkoalition-wohlstand-industrie-habeck\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die schmutzige Wahrheit hinter Fl&uuml;ssiggas-Importen aus den USA<\/strong><br>\nLNG-Terminals und Fracking: Menschen in den USA leiden unter dem Exportboom. Denn das Gas-Business vergiftet wichtige Lebensr&auml;ume und das Klima. Was Betroffene Europa vorwerfen.<br>\nIn einem &ldquo;neuen deutschen Tempo&rdquo; hat die Bundesregierung es geschafft, andere Quellen f&uuml;r die Versorgung mit Erdgas zu finden, so Bundeskanzler Olaf Scholz k&uuml;rzlich. Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ist die Versorgung mit Erdgas durch den einstigen Partner unsicher geworden, seit dem Sabotageakt auf die Nord-Stream-Pipeline sind Gaslieferungen ohnehin kaum noch m&ouml;glich.<br>\nLNG, oder Liquified Natural Gas, bietet derzeit nicht nur f&uuml;r Deutschland eine attraktive L&ouml;sung. Importiert wird LNG &uuml;ber die sogenannten &ldquo;FSRUs,&rdquo; oder &ldquo;Floating Storage and Regasification Units&rdquo;. Diese gigantischen Tankschiffe sind daf&uuml;r ausger&uuml;stet, verfl&uuml;ssigtes Erdgas zu regasifizieren und per Pipeline in das deutsche Energienetz zu speisen. In Wilhelmshaven, Lubmin, Stade und Brunsb&uuml;ttel entstehen insgesamt sechs FSRUs mit notwendigen Dockanlagen, wovon die H&auml;lfte schon im Einsatz sind.<br>\nF&uuml;r Deutschland ist damit ein ma&szlig;gebliches Problem der Versorgung gebannt, denn Erdgas macht bis heute einen beachtlichen Teil des inl&auml;ndischen Energiemixes aus. Rund zehn Milliarden Euro hat die Bundesregierung unter F&uuml;hrung des Bundesministeriums f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz f&uuml;r LNG zugesagt, mit deutlichen Erfolgen.<br>\nSollte sich die Versorgungslage stabil halten, k&ouml;nnte die Bundesrepublik innerhalb weniger Jahre sogar mehr Erdgas in Form von LNG importieren, als einst aus Russland kamen. Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck zufolge k&ouml;nnte der &Uuml;berschuss dann aus Deutschland in europ&auml;ische Nachbarl&auml;nder weiterverkauft werden.<br>\nDoch woher, wenn nicht aus Russland, kommt das neue Gas?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Die-schmutzige-Wahrheit-hinter-Fluessiggas-Importen-aus-den-USA-8986341.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nord gegen S&uuml;d: Darum droht gro&szlig;er Streit um den Strompreis<\/strong><br>\nStrom ist in Deutschland dort am teuersten, wo am meisten davon produziert wird. Das muss sich &auml;ndern, meint unser Kolumnist.<br>\nIn der deutschen Politik droht gro&szlig;er Streit. Und ausnahmsweise mal nicht zwischen Finanzminister Christian Lindner und einem anderen Ampel-Minister.<br>\nErst waren es ja Robert Habeck und Karl Lauterbach, die mit Lindner um Geld stritten, jetzt ist es Familienministerin Lisa Paus, die Milliarden f&uuml;r die Kindergrundsicherung braucht. Der gro&szlig;e Streit droht zwischen den Bundesl&auml;ndern, genauer: zwischen denen im Norden und denen im S&uuml;den. Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gegen Bayern und Baden-W&uuml;rttemberg.<br>\nStreitpunkt: der Strompreis. Im Norden ist Strom n&auml;mlich teurer als im S&uuml;den, obwohl im Norden viel mehr g&uuml;nstiger Strom aus Erneuerbaren produziert wird. Das liegt an den Netzentgelten. Die sind laut &bdquo;Verivox&ldquo; in Schleswig-Holstein rund 60 Prozent teurer als in Bayern. F&uuml;r einen Haushalt macht das bei einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden rund 186 Euro Unterschied im Jahr. F&uuml;r Betriebe, die deutlich mehr Strom verbrauchen, entsprechend mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/nord-gegen-sued-darum-droht-grosser-streit-um-den-strompreis-li.342960\">Maurice H&ouml;fgen in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Verwirrspiel um Verteilung<\/strong><br>\nWarum die Bundesbank zu Unrecht weniger Ungleichheit beim Verm&ouml;gen sieht, w&auml;hrend sich die Kluft zwischen Arm und Reich weiter vertieft.<br>\n&raquo;Die Deutschen w&uuml;rden &raquo;immer reicher &ndash; und auch etwas gleicher&laquo; titelte dieser Tage eine gro&szlig;e konservative Tageszeitung. Der Verfasser des Artikels berief sich auf die Resultate einer Befragung der Bundesbank zu den Finanzen privater Haushalte in Deutschland, wonach die Verm&ouml;gensbest&auml;nde, &raquo;insbesondere auch bei Haushalten mit geringem Verm&ouml;gen&laquo;, zwischen 2017 und 2021 &raquo;starke Zuw&auml;chse&laquo; erfahren haben. In diesem Zeitraum sei das Durchschnittsverm&ouml;gen um 36 Prozent auf 316.500 Euro gestiegen. Auch wenn vermutlich kein Durchschnittsb&uuml;rger auch nur ann&auml;hernd so viel Geld besitzt, sondern sich angesichts der Energiepreisexplosion und der Inflation fragt, wie er &uuml;ber die Runden kommt, geht die Bundesbank von einem &raquo;leichten R&uuml;ckgang der Ungleichheit&laquo; aus. Sie begr&uuml;ndet das mit der Covid-19-Pandemie und von dieser beeinflussten Ma&szlig;nahmen wie den Lockdowns, Restaurantschlie&szlig;ungen und Reisebeschr&auml;nkungen, welche die Konsumm&ouml;glichkeiten der Menschen eingeschr&auml;nkt und sie zu verst&auml;rktem Sparen motiviert h&auml;tten. Methodisch fragw&uuml;rdig ist bei solchen Umfragen, dass sich Hochverm&ouml;gende entweder gar nicht an ihnen beteiligen oder falsche Antworten geben und ihren wahren Reichtum verschleiern. Um auch Hyperreiche zu ber&uuml;cksichtigen, griffen Mitarbeiter des Deutschen Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) auf eine Spezialstichprobe von Daten des Sozio-&ouml;konomischen Panels (SOEP) zur&uuml;ck, nahmen eine Sonderbefragung von Verm&ouml;gensmillion&auml;ren vor und bezogen die Reichenliste eines Wirtschaftsmagazins ein. Demnach entfallen heute 67,3 Prozent des Nettogesamtverm&ouml;gens auf das oberste Zehntel der Verteilung, 35,3 Prozent des Nettogesamtverm&ouml;gens konzentrieren sich beim reichsten Prozent der Bev&ouml;lkerung und das reichste Promille kommt immer noch auf 20,4 Prozent des Nettogesamtverm&ouml;gens. Aufgrund der neuen Untersuchungsmethode zeigte das DIW, wie sich die Verteilungsschieflage zugespitzt hat. Von einer leichten Abnahme der Ungleichheit kann also keine Rede sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/449514.armut-verwirrspiel-um-verteilung.html\">Christoph Butterwegge in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die Gr&uuml;nen und der Krieg<\/strong><br>\nDie ersten Gr&uuml;nen hatten einen pazifistischen Ursprung. Ihre Friedfertigkeit haben sie nicht erst in der Zeitenwende verloren. Seit mindestens zwanzig Jahren sind sie kriegsbereit.<br>\nStefan Luft und Sandra Kostner haben zusammen das Buch &raquo;Ukrainekrieg. Warum Europa eine neue Entspannungspolitik braucht&laquo; herausgegeben, in dem Texte verschiedener Autoren zum aktuellen Konflikt in der Ukraine zu finden sind. Unter anderem haben sich darin Wolfgang Streek, Sabine Schiffer und Klaus von Dohnanyi ge&auml;u&szlig;ert.<br>\nDie Gr&uuml;nen verstanden sich in den 1980er-Jahren als &raquo;parlamentarischer Arm der Friedensbewegung&laquo;. Die Friedensbewegung geh&ouml;rte zum Substrat der 1979 gegr&uuml;ndeten Partei wie die Anti-Kernkraft- und die Frauenbewegung. Die Proteste gegen die Stationierung von Mittelstreckenraketen in Deutschland zwischen 1979 und 1983 im Rahmen des &raquo;NATO-Doppelbeschlusses&laquo; gaben den Gr&uuml;nen einen wichtigen &raquo;Mobilisierungsschub&laquo; auf dem Weg in die Parlamente. Die strikte Ablehnung von Gewalt innerstaatlich wie international, die Aufl&ouml;sung der Milit&auml;rbl&ouml;cke und weltweite Abr&uuml;stung geh&ouml;rten zu den zentralen Inhalten gr&uuml;ner Programmatik.<br>\nIn diesem Kontext steht auch die Forderung nach einem Austritt Deutschlands aus der NATO sowie nach einer Aufl&ouml;sung von NATO und Warschauer Pakt. F&uuml;r die Gr&uuml;nen war noch 1988 klar, dass &raquo;es der NATO weniger um diese Werte [Freiheit, Demokratie und Menschenrechte, S.L.] als um die Durchsetzung und Aufrechterhaltung der &ouml;konomischen und politischen Ordnung des Kapitalismus geht&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/buchempfehlungen\/die-gruenen-und-der-krieg\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Die Ukraine wird nicht siegen &ndash; Nur ein Friedensplan der Gro&szlig;m&auml;chte kann den Krieg beenden<\/strong><br>\nWenn man durchgesickerten Dokumenten aus dem Pentagon Glauben schenken darf &ndash; und ich denke, das tun sie &ndash; brauchen die Vereinigten Staaten einen Plan B f&uuml;r die Ukraine. So sehr wir uns alle eine rasche Befreiung des ukrainischen Territoriums w&uuml;nschen, ist es unwahrscheinlich, dass die unterausger&uuml;steten und untertrainierten ukrainischen Streitkr&auml;fte, die sich jetzt f&uuml;r eine Fr&uuml;hjahrsoffensive r&uuml;sten, weitreichende Erfolge gegen die russische Verteidigung erzielen werden.<br>\nDie k&uuml;hnen Versprechungen der Regierung &uuml;ber einen m&ouml;glichen ukrainischen Sieg werden sich wahrscheinlich nicht bewahrheiten, und die Ukraine wird in der Zwischenzeit zus&auml;tzlichen Schaden erleiden. Was die Ukraine braucht, ist Frieden und keinen langwierigen Zerm&uuml;rbungskrieg gegen einen bev&ouml;lkerungsreicheren Gegner, dessen F&uuml;hrer sich nicht darum schert, wie viele Menschenleben in diesem Strudel geopfert werden.<br>\nIch vermute, dass die meisten Spitzenbeamten in der Regierung von Joe Biden diese grausame Realit&auml;t verstehen, was auch immer sie in der &Ouml;ffentlichkeit sagen m&ouml;gen. Obwohl in Kriegszeiten alles m&ouml;glich ist, erwarten sie nicht, dass die Ukraine einen dramatischen Durchbruch erzielt oder die russische Armee zusammenbricht. Stattdessen hoffen sie, dass die ukrainischen Streitkr&auml;fte gut genug abschneiden, um den russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin davon zu &uuml;berzeugen, einen Waffenstillstand anzustreben und schlie&szlig;lich ein umfassendes Friedensabkommen auszuhandeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/policy-ukraine-russland-friedensplan-grossmaechte-usa-china-foreign-zr-92251188.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die neue Ehe zwischen Krieg und Tugend<\/strong><br>\nDie Gro&szlig;m&auml;chte kleiden ihre au&szlig;enpolitischen Ambitionen meist in tugendhafte Leitbilder universeller Tragweite. In j&uuml;ngster Zeit werden vor allem &ldquo;linke&rdquo; Werte f&uuml;r die strategischen Ziele des Westens mobilisiert.<br>\nKampf gegen den Terrorismus, Demokratisierung oder Bev&ouml;lkerungsschutz &ndash; die Vereinigten Staaten lassen sich viel einfallen, um ihre milit&auml;rischen Interventionen oder Einmischungen in die Angelegenheiten anderer Staaten zu legitimieren. Verliert eine Rechtfertigung an Glaubw&uuml;rdigkeit, wird eine neue konstruiert.<br>\nDoch in den letzten Jahren hat sich Washington auf eine g&auml;nzlich neue Ebene begeben: die der sozialen Gerechtigkeit. Die im Westen beliebten gesellschaftlichen und kulturellen K&auml;mpfe werden f&uuml;r den Export recycelt. Die W&uuml;rdentr&auml;ger des Pentagons und des Au&szlig;enministeriums, die K&ouml;pfe der einflussreichen Think Tanks, aber auch Vertreter von NGOs sowie die Leitartikler der gro&szlig;en Medien &ndash; kurzum alle, die in der Au&szlig;enpolitik eine Rolle spielen &ndash; reden pl&ouml;tzlich vom Kampf gegen die Unterdr&uuml;ckung der Frau, von der Verteidigung ethnischer Minderheiten, von den Rechten der Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT). Sie entwickeln ein neues strategisches Narrativ, mit dem sich alle Arten von Einmischungen rechtfertigen lassen: &ldquo;culture forming&rdquo; auf Grundlage westlicher Normen und Sitten.<br>\nAuf den ersten Blick mag es &uuml;berraschen, dass Themen, die von bestimmten progressiven militanten Kreisen &ndash; dem Milieu der Woken (w&ouml;rtlich: &ldquo;erwachte&rdquo;) &ndash; vorangetrieben werden, eine interventionistische und expansionistische, oftmals bewaffnete Politik befeuern. &Uuml;bersehen wird dabei aber, dass sich die USA seit jeher auf die Moral berufen, um ihre imperialistische Machtpolitik zu verschleiern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/14-2023\/die-neue-ehe-zwischen-krieg-und-tugend\/%20\">Christopher Mott auf Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.-M. B.-R.:<\/strong> Ein sehr lesenswerter grunds&auml;tzlicher Aufsatz &uuml;ber den Irrsinn &ldquo;woker&rdquo; Kriegsbegr&uuml;ndungen!<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Der Westen muss mit sich selbst verhandeln oder die Diplomatie China &uuml;berlassen<\/strong><br>\nMeinung China h&auml;tte als Parlament&auml;r im Ukraine-Krieg den Vorteil, gegen&uuml;ber der Kiewer F&uuml;hrung keine Verpflichtungen und auf die russische F&uuml;hrung Einfluss zu haben<br>\nPr&auml;sident Xi Jinping hat Wort gehalten. W&auml;hrend des China-Besuchs von Emmanuel Macron beteuerte er, mit Wolodymyr Selenskyj telefonieren zu wollen, sobald sich das vom Zeitpunkt und den Umst&auml;nden her anbiete. Am 27. April war es so weit. Mittlerweile ist die Rede von einem chinesischen Emiss&auml;r, dem Diplomaten Li Hui, der in Kiew und Moskau sondieren k&ouml;nne. F&uuml;r das westliche Staatenkartell w&auml;re es von Vorteil, einer solchen Vermittlung nicht in die Parade zu fahren, sondern abzuwarten und damit auf mehr zu warten als den Ausgang der seit Wochen beschworenen ukrainischen Offensive gegen russische Stellungen.<br>\nDie westliche Protektion f&uuml;r die F&uuml;hrung in Kiew ruht auf vier S&auml;ulen: dem weitgehend bedingungslosen politischen Beistand, einer finanziellen Alimentierung, ohne die es keinen ukrainischen Staatshaushalt mehr g&auml;be, einem stetig aufgestockten Waffennachschub, dem bisher eine dadurch erm&ouml;glichte Angriffsf&auml;higkeit gegen russisches Territorium (noch) Grenzen setzt. Schlie&szlig;lich die logistische Assistenz auf dem Schlachtfeld. Wollte das westliche Lager verhandeln &ndash; und sei es nur &uuml;ber eine Feuerpause &ndash;, m&uuml;sste es das vorzugsweise mit sich selbst tun. Man h&auml;tte zu entscheiden, wie schwer dieses Paket k&uuml;nftig sein soll, um die Ukraine als Staat und System &uuml;ber die Zeit zu bringen.<br>\nEine andere Option w&auml;ren direkte Gespr&auml;che zwischen den USA und Russland, deren geostrategische Konkurrenz der Kern des Konflikts ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/der-westen-muss-mit-sich-selbst-verhandeln-oder-die-diplomatie-china-ueberlassen\">Lutz Herden in der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Neue Weltordnung Mark II<\/strong><br>\nDie sich abzeichnende Krise des ukrainischen Ultranationalismus steht im Zusammenhang mit einem beginnenden Kampf um eine neue globale Ordnung. Deren Konturen k&ouml;nnen nur dann verstanden werden, wenn man China mit ins Spiel bringt. [&hellip;]<br>\nVerglichen mit Afghanistan, Syrien, Libyen und &auml;hnlichen Orten ist das, was die Amerikaner in diesen Sommer in der Ukraine zur&uuml;cklassen d&uuml;rften, nicht ann&auml;hernd in einem &auml;hnlich chaotischen Zustand. In Zusammenarbeit mit den baltischen Staaten und Polen ist es den Vereinigten Staaten in den letzten Monaten gelungen, Deutschland allm&auml;hlich in so etwas wie eine europ&auml;ische F&uuml;hrungsrolle zu dr&auml;ngen, in der es die Verantwortung f&uuml;r die Organisation und vor allem die Finanzierung des europ&auml;ischen Beitrags zum Ukrainekrieg &uuml;bernimmt. Im ersten Jahr des Krieges wurde die EU Schritt f&uuml;r Schritt zu einer f&uuml;r die wirtschaftliche Kriegsf&uuml;hrung zust&auml;ndige Hilfstruppe der NATO umgebaut, w&auml;hrend die NATO mehr denn je zu einem Instrument der als &ldquo;westlich&rdquo; firmierenden amerikanischen Politik wurde.<br>\nWenn Mitte 2023 NATO-Generalsekret&auml;r Stoltenberg f&uuml;r seine harte Arbeit mit einer wohlverdienten Pfr&uuml;nde, der Pr&auml;sidentschaft der norwegischen Zentralbank, belohnt wird, soll Ger&uuml;chten zufolge Ursula von der Leyen, derzeit Pr&auml;sidentin der Europ&auml;ischen Kommission, seine Nachfolge antreten. Dies w&uuml;rde die Unterordnung der EU unter die NATO vervollst&auml;ndigen &ndash; unter jene andere, viel m&auml;chtigere internationale Organisation mit Sitz in Br&uuml;ssel, der im Gegensatz zur EU die Vereinigten Staaten angeh&ouml;ren und die von diesen auch dominiert wird. In ihrem fr&uuml;heren Leben war von der Leyen bekanntlich deutsche Verteidigungsministerin unter Merkel. In dieser Eigenschaft ist sie zwar mitverantwortlich f&uuml;r den angeblich desolaten Zustand der deutschen Streitkr&auml;fte zu Beginn des Ukraine-Krieges; anscheinend hat man ihr das aber wegen ihres gl&uuml;henden Amerikanismus-als-Europ&auml;ismus bzw. Europ&auml;ismus-als-Amerikanismus verziehen. Jedenfalls haben EU und NATO im Januar 2023 ein Dokument &uuml;ber engere Zusammenarbeit unterzeichnet, was nicht zuletzt dadurch m&ouml;glich wurde, dass Finnland und Schweden ihre Neutralit&auml;t aufgegeben haben, um der NATO beizutreten. Laut FAZ schreibt das Abkommen &ldquo;unmissverst&auml;ndlich den Vorrang der Allianz bei der kollektiven Verteidigung Europas fest&ldquo; und best&auml;tigt damit die f&uuml;hrende Rolle der Vereinigten Staaten nicht nur in der europ&auml;ischen Sicherheitspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/15-2023\/neue-weltordnung-mark-ii\/\">Wolfgang Streeck auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Vierte Gewalt und die Kriegsbegeisterung<\/strong><br>\nDie Medienkritik von Harald Welzer und Richard David Precht in Buchform hat im vergangenen Jahr viel Zustimmung, aber auch Kritik erhalten. Ein Manko: Es fehlten die Daten f&uuml;r die Behauptung, die Medien w&uuml;rden &uuml;ber Krieg und Frieden in der Ukraine zu einseitig berichten und die Eskalation bef&ouml;rdern. Nun hat Harald Welzer nachgelegt und pr&auml;sentiert Details, die die Thesen des Buches st&uuml;tzen. Die Hintergrund-Medienrundschau vom 28. April 2023 fasst die wichtigsten Ergebnisse zusammen. (&hellip;)<br>\nUns wird dadurch wieder einmal klar, wie wichtig die Alternativmedien, die Medien der Gegen&ouml;ffentlichkeit, die Oppositionsmedien sind. F&uuml;r den letzten dieser drei Begriffe pl&auml;diert Paul Schreyer. Der Journalist und Mitherausgeber des Online-Magazins Multipolar verweist daf&uuml;r in einem aktuellen Interview mit Daniele Ganser auf die Verwendung des Begriffs in anderen L&auml;ndern (Daniele Ganser auf Youtube). Das ist durchaus schl&uuml;ssig, wobei dadurch der Fokus auf die Opposition zur Regierung gelegt wird. Will man das Verh&auml;ltnis zum Meinungsdiktat der Leitmedien beschreiben, sind vielleicht die anderen beiden Begriffe treffender.<br>\nDoch wie man sie auch nennen will: Das Interview von Ganser und Schreyer macht die Bedeutung der Medien abseits des Mainstream mit Blick auf die Themen dieser Zeit deutlich. Corona, die Ukraine, der 11. September 2001 kommen zur Sprache. Und Schreyer berichtet von einem Gespr&auml;ch, das er vor zehn Jahren mit einem Journalisten der Zeit gef&uuml;hrt hat. Die Zeitung konfrontiere die Leser nicht mit kontroversen Positionen, weil das die Leserschaft verunsichern k&ouml;nnte. Womit wir wieder bei den Themen Krise, Schwarz-Wei&szlig;-Berichterstattung und Meinungsmache w&auml;ren. Und bei der Haltung der Medien, die missionieren und nicht informieren wollen. Positiv k&ouml;nnte man gleichwohl sagen, dass die Mehrheitsmeinung zwar konstruiert wird, aber nicht verf&auml;ngt. Zumindest noch nicht bei allen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/allgemein\/rundschau\/die-vierte-gewalt-und-die-kriegsbegeisterung\/\">Hintergrund<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Warum die westlichen Kriegsberichte einseitig sind &ndash; das Beispiel Pawlowhrad<\/strong><br>\nSeit mehr als einem Jahr berichten die Medien &uuml;ber den Krieg in der Ukraine. Doch wie zuverl&auml;ssig und glaubw&uuml;rdig sind die Berichte? Zweifel sind erlaubt, wie das Beispiel des russischen Angriffs auf die Stadt Pawlowhrad zeigt.<br>\nDie Stadt im Gebiet Dnipropetrowsk wurde in der Nacht zu Montag von russischen Marschflugk&ouml;rpern angegriffen. Es gab gewaltige Explosionen, wie auf diversen Videos zu sehen ist. Offenbar wurde ein &ldquo;explosives&rdquo; Ziel getroffen &ndash; genau wie zuvor in Sewastopol, wo die Ukraine ein &Ouml;llager attackiert hatte.<br>\nDoch die &ldquo;Tagesschau&rdquo; zeigt nur Bilder von zerst&ouml;rten H&auml;usern und schreibt: In der ukrainischen Gro&szlig;stadt Pawlohrad wurden nach Beh&ouml;rdenangaben mindestens 34 Menschen verletzt. Unter den Verletzten seien f&uuml;nf Kinder, teilte der Gouverneur der Region Dnipropetrowsk, Serhij Lyssak, mit. Zwei Frauen seien auf der Intensivstation.<br>\n&Auml;hnlich halten es die meisten deutschen Medien, z.B. die &ldquo;S&uuml;ddeutsche&rdquo;. Sie st&uuml;tzen sich auf den Governeur oder auf den ukrainischen Botschafter in Deutschland: &ldquo;Erneuter russischer Raketenangriff auf zivile Objekte. Dabei galt der Angriff offenbar milit&auml;rischen Zielen, wie u.a. der &ldquo;Guardian&rdquo; berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/warum-die-kriegsberichte-unglaubwuerdig-sind\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kai Wegners Wahl zum Regierenden B&uuml;rgermeister: Mangelndes Demokratieverst&auml;ndnis<\/strong><br>\nEs ist nicht klar, ob Kai Wegner mit Stimmen der AfD zum Regierenden B&uuml;rgermeister Berlins gew&auml;hlt wurde. Die Opposition zeigt sich trotzdem emp&ouml;rt und beweist damit vor allem eins: Ihr Demokratieverst&auml;ndnis ist sanierungsbed&uuml;rftig<br>\nUm mal Wasser in den Wein der Emp&ouml;rung &uuml;ber einen erst im dritten Wahlgang gew&auml;hlten, nach Behauptung der AfD nur durch deren Stimmen m&ouml;glich gemachten CDU-B&uuml;rgermeister der nunmehr schwarz-roten Hauptstadt zu gie&szlig;en: Das Demokratieverst&auml;ndnis sowohl so mancher Genossen als auch mancher Gr&uuml;ner und Linker scheint &auml;hnlich sanierungsbed&uuml;rftig wie die Toiletten der Berliner Schulen.<br>\nAls Erste springt Ricarda Lang artig &uuml;bers AfD-St&ouml;ckchen. &bdquo;Die SPD und die CDU in Berlin haben der Stadt, der Demokratie und der politischen Kultur heute gro&szlig;en Schaden zugef&uuml;gt&ldquo;, t&ouml;nt sie auf Twitter &ndash; nicht etwa durch politische Entscheidungen, sondern &bdquo;indem sie ohne sichere Mehrheit in den dritten Wahlgang gegangen sind&ldquo;. &ndash; Skandal! In einer Demokratie gibt es eine Abstimmung, deren Ergebnis nicht vorher feststeht! Da w&uuml;nscht sich wohl so manche glatt die gute alte DDR zur&uuml;ck. Dort gab es auch nicht dieses l&auml;stige Geheime an den Wahlen. Das erleichterte die Gesinnungspr&uuml;fung ungemein. Im BRD-Berlin dagegen regt sich die Gr&uuml;nen-Bundesvorsitzende dar&uuml;ber auf, dass Schwarz-Rot &bdquo;so zugelassen haben, dass die AfD die Wahl Wegners f&uuml;r sich reklamieren kann&ldquo;. Auch h&uuml;bsch. Erinnert an die Rhetorik eines Donald Trump, der Wahlen als pers&ouml;nliches Eigentum betrachtet, das man &bdquo;stehlen&ldquo; kann. Oder eben, wie bei den Gr&uuml;nen, &bdquo;f&uuml;r sich reklamieren&ldquo;.<br>\nDer Linken-Fraktionsgesch&auml;ftsf&uuml;hrer im Bundestag, Jan Korte, sch&auml;umt &auml;hnlich unreflektiert: &bdquo;Wegner l&auml;sst sich ohne Skrupel vereidigen, trotz des Verdachts, Regierender B&uuml;rgermeister von Gnaden der AfD-Faschos zu sein.&ldquo; Das dreht die demokratieferne Schraube noch etwas weiter, hin zum Gottesgnadentum. Mehr Ehre kann man den &ndash; &uuml;brigens ebenfalls demokratisch gew&auml;hlten &ndash; Rechtspopulisten kaum machen. In deren Parteizentrale knallen sicherlich die Sektkorken ob des gelungenen Coups: So erfolgreich politischen Inhalt zu verdr&auml;ngen, gelingt halt nur den Blauen. Wenn man das mal zu Ende denkt, reicht schon der &bdquo;Verdacht&ldquo; aus, um ein Wahlergebnis zum &bdquo;Fascho&ldquo;-Sieg zu machen. So einfach machen sie es der AfD.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/katharina-koerting\/kai-wegners-wahl-zum-regierenden-buergermeister-mangelndes-demokratieverstaendnis\">der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &bdquo;weiterlesen&ldquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97288\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-97288","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/97288","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=97288"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/97288\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":97314,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/97288\/revisions\/97314"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=97288"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=97288"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=97288"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}