{"id":9730,"date":"2011-06-09T08:15:45","date_gmt":"2011-06-09T06:15:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9730"},"modified":"2011-06-09T08:15:45","modified_gmt":"2011-06-09T06:15:45","slug":"hinweise-des-tages-1401","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9730","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute u. a. zu folgenden Themen: Unternehmenssteuers&auml;tze in der EU, Steuer gegen Armut, Lohndumping gef&auml;hrdet Europa, Mindestlohn, Klagen gegen 1&euro;-Jobs, Unterkunftskosten in Leipzig, Konsum, Wisconsin, Propaganda vom Fachkr&auml;ftemangel, &bdquo;mitf&uuml;hlenden Liberalismus&ldquo;, Energierecht und Reserve-AKW, Atomaussteige bringt keine Energiewende, S21, Automaussteiger als schwarze Schafe, Reisen mit Mehdorns Rache, 14-Tage-Schichten gegen EHEC, Kinderkriegsspiel-Fotos, Cumulus futurus,  VW-Produkttion in Russland, zu guter Letzt. (RS\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Unternehmenssteuers&auml;tze in der EU: In zehn Jahren um neun bis 13 Prozentpunkte gesunken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">&ldquo;Steuer gegen Armut&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Michael Schlecht: Lohndumping gef&auml;hrdet Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Mindestlohn: F&uuml;nf Millionen unter 8,50 Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Klagen gegen  1&euro;-Jobs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">4,22 statt 3,85 Euro: Leipzig hebt Eckwerte f&uuml;r Unterkunftskosten an<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Konsum: Leichter Anstieg nach langer Schw&auml;che<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Wisconsin: Eine neue Runde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Die Propaganda vom Fachkr&auml;ftemangel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Vom &ldquo;mitf&uuml;hlenden Liberalismus&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Umfangreiche &Auml;nderungen im Energierecht und Reserve-AKW geplant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Eurosolar: Atomausstieg bringt keine Energiewende: Umweltminister verspielt Glaubw&uuml;rdigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">S 21: Stress mit dem Test<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Konferenz von G8 und OECD: Atomaussteiger als schwarze Schafe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Reisen mit Mehdorns Rache<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">14-Tage-Schichten gegen EHEC<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Kaserne in Bayern: Kinderkriegsspiel-Fotos setzen Bundeswehr unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Apples Cloud Computing: Cumulus futurus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Verdoppelung der Produktion: VW folgt dem Ruf des Kreml<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; Umstieg<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=9730&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Unternehmenssteuers&auml;tze in der EU: In zehn Jahren um neun bis 13 Prozentpunkte gesunken <\/strong><br>\nNirgends auf der Welt ist der Wettbewerb um die niedrigsten Unternehmenssteuern so ausgepr&auml;gt wie in der Europ&auml;ischen Union. Die durchschnittlichen Unternehmenssteuers&auml;tze sind in den alten L&auml;ndern der EU (EU-15) zwischen 1997 und 2007 von gut 38 auf knapp 29 Prozent gesunken. In L&auml;ndern, die in diesem Zeitraum der EU beitraten, ging die Kurve noch steiler nach unten: von 32 auf durchschnittlich 19 Prozent. Damit fielen die Steuern auf Unternehmensgewinne in Europa deutlich st&auml;rker als in anderen Wirtschaftsr&auml;umen. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung von Prof. Dr. Philipp Genschel, Prof. Dr. Achim Kemmerling und Dr. Eric Seils. Die politischen Bem&uuml;hungen um eine europ&auml;ische Steuerharmonisierung h&auml;tten ein &ldquo;Race to the bottom&rdquo; nicht verhindern k&ouml;nnen, schreiben die Wissenschaftler, die an der Bremer Jacobs University, der Central European University Budapest und am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung forschen.<br>\nWarum ist der Steuerwettbewerb, mit dem sich L&auml;nder gegenseitig Investoren abspenstig machen wollen, gerade in der EU so stark ausgepr&auml;gt? Die Forscher haben zwei Faktoren ausgemacht, die diese Konkurrenz anheizen: die fortgeschrittene Integration der M&auml;rkte und die Osterweiterung. \n<p><strong>&ndash; Marktintegration &ndash;<\/strong><\/p>\n<p>Auf dem gemeinsamen europ&auml;ischen Markt gibt es kaum noch H&uuml;rden, die dem Verkauf von Produkten oder der Verlagerung von Investitionen in der EU im Weg stehen. Gewinne k&ouml;nnen problemlos von einem Land ins andere transferiert werden, im Euroraum gibt es auch kein Wechselkursrisiko. Daher sind die Anreize f&uuml;r Unternehmen in der EU gro&szlig;, ihre Produktion beziehungsweise ihre Gewinne dorthin zu verschieben, wo die wenigsten Steuern anfallen.<br>\nEntsprechend w&auml;chst der Druck auf die Politik, Firmen durch Steuersenkungen im Land zu halten.<\/p>\n<p><strong>&ndash; EU-Erweiterung &ndash;<\/strong><\/p>\n<p>Mit der schrittweisen Erweiterung der EU kamen meist vergleichsweise kleine und relativ arme Staaten dazu. F&uuml;r solche L&auml;nder ist es besonders attraktiv, mit Niedrigsteuern Investoren anzulocken. Aus der Sicht gro&szlig;er und wohlhabender &ldquo;Kernl&auml;nder&rdquo; der Union ist eine Senkung der Unternehmenssteuern eher ein schlechtes Gesch&auml;ft, weil ein paar hinzugewonnene Investoren meist nicht die Steuerausf&auml;lle in der Breite ausgleichen. F&uuml;r ein kleines, wirtschaftlich schwaches Land kann die Rechnung dagegen anders aussehen:<br>\nEinige wenige Gro&szlig;investitionen k&ouml;nnen die Staatseinnahmen erheblich erh&ouml;hen, selbst bei verringerten Steuers&auml;tzen. Zudem bringen Investoren technisches Know-how und gut bezahlte Jobs ins Land.<br>\nDie Integration und die Erweiterung versch&auml;rfen den Steuerwettbewerb und liefern damit der Studie zufolge eine plausible Erkl&auml;rung f&uuml;r den &uuml;berdurchschnittlichen R&uuml;ckgang der K&ouml;rperschaftsteuers&auml;tze in der EU.<br>\nPolitische Koordinationsbem&uuml;hungen wirken in die andere Richtung. Allerdings waren politische Initiativen mit dem Ziel einer Steuerharmonisierung bislang wenig effektiv, zeigen die Wissenschaftler. Bereits in den 1960er- Jahren regte die EU-Kommission an, die Unternehmenssteuern zu harmonisieren, jedoch ohne Erfolg.<br>\nErst in den 1990er-Jahren kam die Unternehmensbesteuerung auf die europ&auml;ische Tagesordnung. 1997 beschlossen die Mitgliedsstaaten einen steuerpolitische Verhaltenskodex, der ungerechtfertigte, die Nachbarl&auml;nder sch&auml;digende Verg&uuml;nstigungen f&uuml;r Unternehmen &auml;chtet. Dieser &ldquo;Code of Conduct&rdquo; habe aber lediglich zur Abschaffung einiger Sonderregeln gef&uuml;hrt, so die Autoren. Eine Ann&auml;herung der allgemeinen Unternehmenssteuers&auml;tze wurde nicht bewirkt. Beispiel Irland: Die irische Regierung schaffte die mit nur 10 Prozent besonders g&uuml;nstige Ausnahmebesteuerung f&uuml;r Produktionsbetriebe und Finanzdienstleister 2003 ab &ndash; und senkte den Standardsteuersatz f&uuml;r Unternehmen im Gegenzug auf 12,5 Prozent.<br>\nEin weiterer Faktor beim Steuerwettbewerb in der Union ist der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH). Streitigkeiten um die Vereinbarkeit nationaler Gesetze zur Unternehmensbesteuerung mit europarechtlichen Bestimmungen landen mit wachsender Regelm&auml;&szlig;igkeit vor dessen Richtern. Der EuGH muss in solchen F&auml;llen zwischen den Interessen von Unternehmen, die ihre wirtschaftliche Freiheit eingeschr&auml;nkt sehen, und dem Interesse der Staaten an einem stabilen Steueraufkommen abw&auml;gen. Die Wissenschaftler haben die Urteile ausgewertet. Ergebnis: Von 23 Entscheidungen der Jahre 1986 bis 2003 gingen 19 zugunsten der Unternehmen aus. Zwischen 2003 und 2007 gewannen sie 12 von 20 Prozessen. Die Forscher folgern: Insgesamt tendiert der EuGH dazu, die wirtschaftlichen Freiheiten h&ouml;her zu bewerten als die Gemeinwohlverpflichtung der Mitgliedsstaaten. So habe der EuGH den Steuerwettbewerb in der Vergangenheit eher befl&uuml;gelt als gebremst. <\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/110609_Hinweise_01.jpg\" alt=\"Unternehmenssteuers&auml;tze in der EU: In zehn Jahren um neun bis 13 Prozentpunkte gesunken\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/32014_113939.html#link\">B&ouml;ckler impuls 8\/2011<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Steuer gegen Armut&rdquo;<\/strong>\n<ul>\n<li>Gleichzeitige Debatte zur Finanztransaktionssteuer in Bundestag und franz&ouml;sischer Nationalversammlung<\/li>\n<li>Gleichlautende Forderungen an deutsche und franz&ouml;sische Regierung f&uuml;r ein abgestimmtes Vorgehen<\/li>\n<li>In Frankreich Ann&auml;herung von Regierungs- und Oppositionsparteien<\/li>\n<\/ul>\n<p>Den deutschen und franz&ouml;sischen Kampagnenb&uuml;ndnissen f&uuml;r eine &ldquo;Steuer gegen Armut&rdquo; ist es gelungen, f&uuml;r den morgigen Donnerstag, 9. Juni, eine zeitgleiche Debatte im Bundestag und in der franz&ouml;sischen Nationalversammlung herbeizuf&uuml;hren. In beiden Parlamenten fordern Entschlie&szlig;ungsantr&auml;ge die jeweiligen Regierungen auf, bis Oktober konkrete Gesetzestexte und Umsetzungsstrategien f&uuml;r eine umfassende Finanztransaktionssteuer in der Europ&auml;ischen Union oder zumindest der Eurozone vorzulegen. Dabei ist bemerkenswert, dass sich in Frankreich Sarkozys Regierungspartei UMP der Oppositionsinitiative mit einem eigenen Antrag ann&auml;hert, ein Schritt, dem CDU\/CSU bis jetzt noch nicht gefolgt sind.<br>\nDas Kampagnenb&uuml;ndnis hofft, dass die Debatten am Donnerstag die Einf&uuml;hrung der Finanztransaktionssteuer einen konkreten Schritt voranbringen. &rdquo; Die durch die Finanzkrise ausgel&ouml;ste Staatsschuldenkrise von EU-L&auml;ndern zeigt die dringende Notwendigkeit, das Finanzmarktkasino durch die Besteuerung von Finanztransaktionen zu schlie&szlig;en, die Akteure auf den Finanzm&auml;rkten an den Krisenkosten zu beteiligen und gleichzeitig Mittel f&uuml;r Entwicklung, den Kampf gegen Hunger und Armut weltweit sowie den Schutz von Klima und Umwelt zu generieren&rdquo;, sagte Detlev von Larcher, von attac.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.steuer-gegen-armut.org\/fileadmin\/Bildgalerie\/Kampagnen-Seite\/Wer_wir_sind\/Presse\/2011\/110608_FTT_Bundestag_und_franz_Nationalversammlung.pdf\">Transaktionssteuer: Steuer gegen Armut [PDF &ndash; 20 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Michael Schlecht: Lohndumping gef&auml;hrdet Europa<\/strong><br>\nRund ein Drittel der Arbeitsstunden werden in der Exportindustrie geleistet. Mehr als zehn Millionen Arbeitspl&auml;tze h&auml;ngen damit an der Exportwirtschaft.<br>\nDeutsche Unternehmen waren schon immer auf den Export orientiert. In den letzten 20 Jah-ren wurde dieser massiv gesteigert. Lag zu Beginn der 1990er Jahre der Anteil noch bei etwas mehr als 20 Prozent am Bruttoinlandsprodukt, so wurde der Anteil bis heute verdoppelt und lag 2010 bei 46 Prozent.<br>\nDiese Exportoffensive wurde durch hochinno-vative Produkte beg&uuml;nstigt. Hinzu kam eine g&uuml;nstige Entwicklung der Lohnkosten. Dies betraf nicht so sehr die Entwicklung in den Wirtschaftsbereichen mit hohem Exportanteil, vor allem der Industrie. Hier &ndash; vorwiegend im Organisationsbereich der IG Metall &ndash; konnten die Verteilungsspielr&auml;ume sogar noch einigerma&szlig;en ausgesch&ouml;pft werden. Moderate oder sogar sinkende Lohnkosten gab es vor allem im Dienstleistungsbereich. Vielfach wurden Kantinen, Werksschutz und viele andere industrienahe Bereiche ausgelagert; neudeutsch: outgesourct. Davon profitierten auch Unternehmer in der Industrie&hellip;<br>\nLaut der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) mit Sitz in Genf haben die Besch&auml;ftigten in Deutschland ein verlorenes Jahrzehnt hinter sich: Die L&ouml;hne fielen gegen&uuml;ber 2000 um den Preisanstieg bereinigt um 4,5 Prozent. Die Besch&auml;ftigten verdienen im Durchschnitt also weniger als vor zehn Jahren &ndash; trotz Anstieg der Produktivit&auml;t. Deutschland ist damit Schlusslicht unter 26 entwickelten Industrienationen&hellip;\n<p><a href=\"upload\/bilder\/110609_Hinweise_02.png\"><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/110609_Hinweise_02_th.jpg\" alt=\"Michael Schlecht: Lohndumping gef&auml;hrdet Europa 1\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"upload\/bilder\/110609_Hinweise_03.png\"><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/110609_Hinweise_03_th.jpg\" alt=\"Michael Schlecht: Lohndumping gef&auml;hrdet Europa 2\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"upload\/bilder\/110609_Hinweise_04.png\"><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/110609_Hinweise_04_th.jpg\" alt=\"Michael Schlecht: Lohndumping gef&auml;hrdet Europa 3\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Verkauft ein Land dauerhaft mehr Waren und Dienstleistungen ins Ausland als es von dort einkauft, f&uuml;hrt dies spiegelbildlich in den anderen L&auml;ndern zu einer immer gr&ouml;&szlig;eren Verschuldung der privaten Haushalte, der Unternehmen, des Staates und der Banken&hellip;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/110609_Hinweise_05.jpg\" alt=\"Michael Schlecht: Lohndumping gef&auml;hrdet Europa 3\" title=\"\"><\/p>\n<p>(Das ist) die dunkle Kehrseite des Exportgiganten Deutschland. Platzt am Ende die Kreditblase, bleiben die Kosten der Krise beim jeweiligen Staat h&auml;ngen. Der Steuerzahler kommt f&uuml;r Konjunkturprogramme, Bankenrettung, sinkende Steuereinnahmen und h&ouml;here Ausgaben f&uuml;r Arbeitslosigkeit auf. Das Resultat: eine dramatische Staatsverschuldung in vielen L&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.michael-schlecht-mdb.de\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Euro-6-6-2011-Endf.pdf\">Michael Schlecht, Wirtschaftspolitik, DIE LINKE [PDF &ndash; 600 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mindestlohn: F&uuml;nf Millionen unter 8,50 Euro<\/strong><br>\nEine Studie ermittelt, wer f&uuml;r wenig Geld arbeiten muss und darum von der Einf&uuml;hrung eines Mindestlohns besonders profitieren k&ouml;nnte: Frauen, Arbeiter und Ungelernte, Eltern und Teilzeitkr&auml;fte.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/110609_Hinweise_06.jpg\" alt=\"Mindestlohn: F&uuml;nf Millionen unter 8,50 Euro - 1\" title=\"\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/110609_Hinweise_07.jpg\" alt=\"Mindestlohn: F&uuml;nf Millionen unter 8,50 Euro - 2\" title=\"\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2011_09_gesamt.pdf\">B&ouml;ckler impuls 9\/2011 [PDF &ndash; 460 KB]<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Siehe unter diesem Link auch viele andere interessante Studien. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Klagen gegen  1&euro;-Jobs<\/strong><br>\nBundessozialgericht st&auml;rkt Hartz-IV-Kritiker und Gegner von &raquo;Arbeitsgelegenheiten&laquo;. Die IG BAU hat ihre Mitglieder zu rechtlichen Schritten aufgerufen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/06-06\/019.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>4,22 statt 3,85 Euro: Leipzig hebt Eckwerte f&uuml;r Unterkunftskosten an<\/strong><br>\n4,22 Euro statt 3,85 Euro. Das ist das Ergebnis eines ausgiebigen Rechenprozesses im Sozialamt der Stadt Leipzig. Das ist der Betrag, der ab dem heutigen 7. Juni in Leipzig als Eckwert f&uuml;r die Kosten der Unterkunft gilt. Das also, was Betreute des Jobcenters in Anspruch nehmen d&uuml;rfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.l-iz.de\/Politik\/Leipzig\/2011\/06\/Leipzig-hebt-Eckwerte-fuer-Unterkunftskosten-an.html\">Leipziger Internet Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Konsum: Leichter Anstieg nach langer Schw&auml;che<\/strong><br>\nRegierungspolitiker und manche &Ouml;konomen halten die deutsche Konsumschw&auml;che f&uuml;r &uuml;berwunden. Tats&auml;chlich geht der Trend nach oben, die Zuwachs rate liegt aber noch weit unter dem langj&auml;hrigen Durchschnitt.<br>\nDie Deutschen kaufen wieder mehr ein &ndash; dar&uuml;ber sind sich Statistiker und Wirtschaftsforscher einig. Um 0,4 Prozent stiegen die realen privaten Konsumausgaben 2010. F&uuml;r dieses Jahr prognostiziert das Makro-Konsortium aus IMK, dem &ouml;sterreichischen WIFO und dem OFCE aus Paris sogar einen Zuwachs von 1,1 Prozent. 2012 rechnen die Wissenschaftler mit einem Plus von 0,9 Prozent.<br>\nGustav Horn: &bdquo;Das ist ein erfreulicher erster, vorsichtiger Schritt in Richtung Normalisierung. Aber l&auml;ngst noch kein Durchbruch.&ldquo;<br>\nDas unterstreicht eine Zeitreihe des Statistischen Bundesamts. Die f&uuml;r 2011 prognostizierte Zunahme der Konsumausgaben wirkt vor allem deshalb so positiv, weil sie sich von der sehr schwachen Entwicklung des vergangenen Jahrzehnts abhebt: Zwischen 1999 und 2009 stiegen die realen Konsumausgaben im Durchschnitt pro Jahr um lediglich 0,6 Prozent. Dagegen hatte der Zuwachs in den 1990er-Jahren im Mittel noch bei 1,9 Prozent pro Jahr gelegen, in den 1980ern waren es 2,3 und im Jahrzehnt zuvor 3,4 Prozent.<br>\nDas IMK sieht einen deutlichen Zusammenhang zur Deregulierung des Arbeitsmarkts, der Ausdehnung des Niedriglohnsektors und der zunehmenden Einkommensungleichheit seit der Jahrtausendwende. Das bedeute auch, dass die Politik einen Beitrag zur nachhaltigen &Uuml;berwindung der Konsumschw&auml;che leisten k&ouml;nne, betont Horn. Etwa durch einen Mindestlohn und bessere Regulierung bei der Leiharbeit.\n<p><a href=\"upload\/bilder\/110609_Hinweise_08.png\"><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/110609_Hinweise_08_th.jpg\" alt=\"Konsum: Leichter Anstieg nach langer Schw&auml;che\" title=\"\"><\/a><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/impuls_2011_09_gesamt.pdf\">B&ouml;ckler impuls 9\/2011 [PDF &ndash; 460 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wisconsin: Eine neue Runde<\/strong><br>\nNach der ersten Runde der Arbeitsk&auml;mpfe in Wisconsin hat sich der aufgewirbelte Staub gelegt. Trotz wochenlanger heftiger Proteste Anfang des Jahres erlitten die Besch&auml;ftigten des &ouml;ffentlichen Dienstes eine Niederlage. Die Staatsregierung unter Gouverneur Scott Walker von der Republikanischen Partei setzte sich mit ihren Ma&szlig;nahmen durch, die die Rechte der Arbeiter und Angestellten auf kollektive Tarifverhandlungen beseitigten und die Privatisierung &ouml;ffentlicher Schulen einleitete. Der Privatisierung kommunaler Dienstleistungen wurden die Tore weit ge&ouml;ffnet &ndash; alles unter dem Vorwand, &raquo;sparen&laquo; zu m&uuml;ssen. Doch eine Schlacht ist nicht zu Ende, solange noch Widerstand geleistet wird. Denn die Gewerkschaften haben nicht klein beigegeben, sondern f&uuml;hren den Kampf fort. Dazu geh&ouml;rt beispielsweise eine &ouml;ffentliche Mobilisierung gegen die Wahl von Richtern, die von den Republikanern nominiert wurden. Gewerkschafliche B&uuml;ndnisse machen Druck, um Werbekampagnen von Abgeordneten zu torpedieren, die im Tarifkonlikt gegen die Interessen der Arbeiter gestimmt hatten. Es werden zudem Gerichtsverfahren gegen die Einf&uuml;hrung der neuen Vorschriften angestrengt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/06-08\/021.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Propaganda vom Fachkr&auml;ftemangel<\/strong><br>\n&bdquo;Der Fachkr&auml;ftemangel wird in den n&auml;chsten Jahren zum Schl&uuml;sselproblem f&uuml;r den deutschen Arbeitsmarkt und nicht die Arbeitslosigkeit&ldquo;, erkl&auml;rt Bundeswirtschaftsminister Rainer Br&uuml;derle, und Arbeitgeber-Pr&auml;sident Dieter Hundt fordert unentwegt &bdquo;wirksame Ma&szlig;nahmen&ldquo; dagegen&hellip;<br>\nZun&auml;chst einmal wird hier die Wirklichkeit radikal verkehrt. Denn die Klage &uuml;ber einen Fachkr&auml;ftemangel lenkt davon ab, dass die allgemeine Lage am Arbeitsmarkt weiterhin ausgesprochen schlecht ist&hellip;<br>\nAktuell befinden wir uns in einer Situation, in der gesamtwirtschaftlich von einem Arbeitskr&auml;ftemangel keine Rede sein kann: Das Verh&auml;ltnis zwischen gemeldeten offenen Stellen und registrierten Arbeitslosen liegt bei 1 zu 8. Es herrscht also massiver Arbeits- und nicht Arbeitskr&auml;ftemangel.<br>\nEine Einschr&auml;nkung gibt es allerdings: Es ist m&ouml;glich, dass trotz Massenarbeitslosigkeit in bestimmten Berufen weniger Bewerber als offene Stellen vorhanden sind; das Angebot an Arbeitskr&auml;ften ist nicht identisch mit dem Angebot gelernter Fachkr&auml;fte in bestimmten Berufen. Genaue Aussagen hier&uuml;ber erm&ouml;glicht nur eine detaillierte Untersuchung der Arbeitsmarktlage f&uuml;r einzelne Berufsgruppen.<br>\nKarl Brenke vom Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) hat k&uuml;rzlich eine solche Untersuchung f&uuml;r die naturwissenschaftlich-technischen und industriellen Berufe unter dem Titel: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.363686.de\/10-46-1.pdf\">&bdquo;Fachkr&auml;ftemangel kurzfristig noch nicht in Sicht&ldquo; [PDF &ndash; 350 KB]<\/a> ver&ouml;ffentlicht. Hierbei handelt es sich um eine durch den Pr&auml;sidenten des DIW, Klaus Zimmermann, &bdquo;zensierte&ldquo; Variante des urspr&uuml;nglichen Artikels mit dem Titel: &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel in Deutschland: eine Fata Morgana&ldquo;&hellip;<br>\nBrenke weist nun (auch in der &uuml;berarbeiteten Version) nach, dass hiervon keine Rede sein kann: &bdquo;Bei fast allen Fachkr&auml;ften ist die Zahl der Arbeitslosen h&ouml;her als die Zahl der offenen Stellen.&ldquo; Lediglich f&uuml;r Vulkaniseure, Elektroinstallateure und &Auml;rzte stellt sich die Lage anders dar&hellip;<br>\nDenkbar ist zwar, dass langfristig Fachkr&auml;fteengp&auml;sse aufgrund nicht passgerechter Qualifikationen auftreten werden. Aber hier k&ouml;nnen die Unternehmen bereits heute durch die betriebliche Ausbildung und duale Studieng&auml;nge gegensteuern. Sie m&uuml;ssen nur die Zahl der angebotenen Pl&auml;tze entsprechend erh&ouml;hen. Im &Uuml;brigen ist es Aufgabe der Bildungspolitik, daf&uuml;r zu sorgen, dass alle Kinder und Jugendlichen eine umfassende fr&uuml;hkindliche F&ouml;rderung und schulische Bildung erhalten, die allen eine Entfaltung ihrer Potentiale erm&ouml;glicht.<br>\nDie Diskussion &uuml;ber den angeblichen Fachkr&auml;ftemangel ist also im Wesentlichen eine Phantomdebatte. Sie lenkt von den wirklichen Problemen der andauernden Massenarbeitslosigkeit, zunehmenden prek&auml;ren Besch&auml;ftigung und wachsenden sozialen Ungleichheit ab. Dabei liegen die Interessen der Arbeitgeber offen auf dem Tisch: Sie wollen auch in Zukunft auf ein &Uuml;berangebot an Arbeitskr&auml;ften zur&uuml;ckgreifen k&ouml;nnen. Ihre Forderungen nach der Verl&auml;ngerung von Lebens- und Wochenarbeitszeiten sowie einer massiven Ausweitung der Zuwanderung zielen darauf ab, das f&uuml;r sie sehr g&uuml;nstige Verh&auml;ltnis von Angebot und Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt beizubehalten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.blaetter.de\/archiv\/jahrgaenge\/2011\/mai\/die-propaganda-vom-fachkraeftemangel\">Bl&auml;tter f&uuml;r deutsche und internationale Politik Mai 2011<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Vom &ldquo;mitf&uuml;hlenden Liberalismus&rdquo; <\/strong><br>\nDie FDP will die kommenden Wahlen mitf&uuml;hlend gewinnen Unter Westerwelle galten die Liberalen als eine Partei der gesellschaftlichen K&auml;lte. Die schneidig-markigen Vorw&uuml;rfe des ehemaligen Vorsitzenden gegen&uuml;ber Hartz-IV-Empf&auml;ngern hatten der FDP den Ruf eingebracht, zu einem Haifischschwarm unsozial gesinnter Besserverdienender und Karrieristen verkommen zu sein, die vor allem Lobbyinteressen im Auge hatten. Die neue F&uuml;hrung um R&ouml;sler und Lindner versucht der FDP nun ein neues Markengesicht zu geben. Dazu geh&ouml;rt der Begriff des &ldquo;mitf&uuml;hlenden Liberalismus&rdquo;, der seit einiger Zeit die Runde macht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/34\/34905\/1.html\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Umfangreiche &Auml;nderungen im Energierecht und Reserve-AKW geplant<\/strong><br>\nDie Ausbauplanung der Stromnetzbetreiber soll besser koordiniert werden. Dieses Ziel verfolgt der von den Koalitionsfraktionen CDU\/CSU und FDP vorgelegte Entwurf eines Gesetzes zur Neuregelung energiewirtschaftsrechtlicher Vorschriften (17\/6072). In ihm sind auch &Auml;nderungen des Energiewirtschaftsgesetzes enthalten, um ein vom Netz genommenes Atomkraftwerk als Kaltreserve weiterhin nutzen zu k&ouml;nnen&hellip;<br>\nIn einem neuen Paragrafen 118a des Energiewirtschaftsgesetzes wird die Inanspruchnahme eines Atomkraftwerks als Kaltreserve geregelt. Die Vorschrift soll bis zum 31. M&auml;rz 2013 gelten. Vorgeschrieben wird, dass bei einem &uuml;ber die bestehenden Kapazit&auml;ten hinausgehenden Bedarf zun&auml;chst fossile Kraftwerke in Betrieb zu nehmen sind. Wenn das nicht reiche, dann m&uuml;sse die Reservefunktion von einem der sieben vom Netz genommenen Atomkraftwerke &uuml;bernommen werden. &bdquo;Ob dies der Fall ist und welches Kraftwerk daf&uuml;r in Anspruch genommen wird, entscheidet die Bundesnetzagentur&ldquo;, hei&szlig;t es. Der &Uuml;bertragungsnetzbetreiber soll darlegen m&uuml;ssen, &bdquo;warum die drohende Gef&auml;hrdung oder St&ouml;rung voraussichtlich nicht ohne Inanspruchnahme des Kraftwerks beseitigt werden kann&ldquo;. Sowohl Reservebetrieb als auch Einspeisung sollen &bdquo;angemessen&ldquo; verg&uuml;tet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_06\/2011_230\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Eurosolar: Atomausstieg bringt keine Energiewende: Umweltminister verspielt Glaubw&uuml;rdigkeit<\/strong><br>\nDer gestrige Kabinettsbeschluss &uuml;ber Atomausstieg und Energiewende zeigt, wie sehr sich Worte und tats&auml;chliches Handeln des Bundesumweltministers und der Bundesregierung widersprechen. In den &Uuml;berschriften ist von einer Beschleunigung der Energiewende die Rede, der Umweltminister spricht sogar von einem &ldquo;gesellschaftlichen Pionierprojekt&rdquo;. Aber die auf den Weg gebrachten Gesetzentw&uuml;rfe bedrohen den Ausbau der erneuerbaren Energien massiv&hellip;<br>\nDies zeigt sich insbesondere an der EEG-Novelle 2012. Wie bereits der Referentenentwurf des EEG ahnen lie&szlig;, wird die Energiewende zugunsten des Kartells der Energiekonzerne untergraben. Klar wird nun, dass die Bundesregierung den Energiekonzernen, die bisher noch nicht einmal zu 5 % zum Ausbau der erneuerbaren Energien beigetragen haben und zumeist als Bremser auftreten, die Hoheit &uuml;ber die erneuerbaren Energien &uuml;berantworten m&ouml;chte&hellip;<br>\nSo sollen die Konzerne k&uuml;nftig eine &uuml;ppige Verg&uuml;tung und Milliardenkredite der KfW f&uuml;r Strom aus Offshore-Windparks erhalten, deren Bau sie trotz schon heute &uuml;ppiger F&ouml;rderung seit Jahren aufschieben. Im Gegenzug wird der dezentrale Ausbau der erneuerbaren Energien als der robuste Lastesel drastisch verlangsamt&hellip;<br>\nGerade die Leidtragenden dieser EEG-Novelle, n&auml;mlich Onshore-Wind und Photovoltaik, sind die Garanten einer schnellen und kosteng&uuml;nstigen, dezentralen Energiewende, ganz ohne Notwendigkeit f&uuml;r Stromtrassen &uuml;ber mehrere tausend Kilometer&hellip;<br>\nEine solche Politik f&uuml;hrt zwangsl&auml;ufig zu mehr fossilen Gro&szlig;kraftwerken oder einem Scheitern des nun beschlossenen Atomausstiegs, beides f&uuml;hrt in die Sackgasse. Da den Bundestagsabgeordneten nur ein halber Monat zur Beratung der Gesetzentw&uuml;rfe einger&auml;umt werde, sei es unrealistisch, dass die zahlreichen M&auml;ngel und falschen Weichenstellungen in der EEG-Novelle im parlamentarischen Verfahren ausgeb&uuml;gelt werden k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.eurosolar.de\/de\/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=1495&amp;Itemid=363\">Eurosolar<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nun vertritt Eurosolar sicherlich auch eigene wirtschaftliche Interessen, aber der Einwand, dass die Bundesregierung auf kapitalintensive zentrale Projekte, statt auf dezentrale Energieversorgung setzt, trifft zu.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>S 21: Stress mit dem Test<\/strong><br>\nSelbst vom Projekt &uuml;berzeugten Eisenbahnern wird langsam bewusst, dass Stuttgart 21 nicht so gut geplant ist, wie es sein sollte. Derzeit kursieren zwei Fachartikel, in denen harte Kritik formuliert ist. Kurzum: der Stresstest macht Stress.<br>\nDer erste Aufsatz stammt von Christoph M. Engelhardt aus M&uuml;nchen. Engelhardt ist promovierter Physiker&hellip;Engelhardt glaubt nachweisen zu k&ouml;nnen, dass in der Folge die Leistungsf&auml;higkeit stets zu hoch angegeben worden sei. Im Vergleich zu anderen Durchgangsbahnh&ouml;fen w&auml;re S 21 in der Form, wie es der Stresstest vorsieht, dreimal so leistungsf&auml;hig wie die recht neuen Durchgangsbahnh&ouml;fe Frankfurt-Flughafen und Kassel-Wilhelmsh&ouml;he. Engelhardt ist sicher, dass S 21 mit zehn Gleisen lediglich vierzig Z&uuml;ge pro Stunde abfertigen k&ouml;nne. Damit w&uuml;rden die Vorgaben nicht erf&uuml;llt&hellip;<br>\nDer Analyst Engelhardt kritisiert weiter, dass ein integraler Taktfahrplan &ndash; also der f&uuml;r minimale Umsteigzeiten aufeinander abgestimmte Halt von Z&uuml;gen&nbsp; &ndash; mit dem Durchgangsbahnhof nicht erreicht werden k&ouml;nne&hellip;<br>\nDie zweite Analyse stammt von dem Eisenbahn-Experten und Diplomingenieur Sven Andersen. Es geht darin um ein Thema, das zun&auml;chst nebens&auml;chlich anmutet: die Neigung der Bahnhofsgleise. Diese l&auml;ge im Fall Stuttgart bei rund 15 Promille. Die Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO), das daf&uuml;r ma&szlig;gebliche Regelwerk, sieht aber eigentlich eine Begrenzung von 2,5 Promille vor.<br>\nAndersen folgert &hellip;, dass im Stuttgarter Tiefbahnhof &ldquo;besondere Anforderungen an die hier haltenden Fahrzeuge&rdquo; gestellt werden m&uuml;ssten. Doch genau das wolle das europ&auml;ische Regelwerk f&uuml;r den Zugverkehr eigentlich verhindern.<br>\nDer Stresstest stresst die Bahn offenbar weit mehr als bekannt. Aus Bahnkreisen verlautet, dass das Unternehmen intern die Regelung ausgegeben habe, nur die allern&ouml;tigsten Ma&szlig;nahmen umzusetzen, damit der vom Stresstest vorgegebene Kostenrahmen von 4,5 Milliarden eingehalten werden kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontextwochenzeitung.de\/newsartikel\/2011\/06\/stress-mit-dem-test\/\">Kontext Wochenzeitung<\/a><br>\nSiehe auch: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/nachrichten\/bw\/-\/id=1622\/nid=1622\/did=8119380\/qzhjxb\/index.html\">SWR.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Konferenz von G8 und OECD: Atomaussteiger als schwarze Schafe<\/strong><br>\nG8 und OECD haben in Paris eine Konferenz zur nuklearen Sicherheit organisiert. Das unbestreitbar sicherste Mittel zur Verhinderung zuk&uuml;nftiger Nuklearkatastrophen &minus; der Verzicht auf die Kernenergie &ndash; stand aber nicht zur Debatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/atomaussteiger-als-schwarze-schafe\/-\/1472596\/8533764\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Reisen mit Mehdorns Rache <\/strong><br>\nDas Himmelfahrtswochenende endete f&uuml;r manche Bahnfahrer in der Vorh&ouml;lle. Durch die sommerlichen Temperaturen versagten mal wieder die Klimaanlagen &ndash; auch im ICE unseres Redakteurs.<br>\n&ldquo;Das wird die n&auml;chsten Jahre so bleiben&rdquo;, beruhigte uns der Zugbegleiter. Der alte Bahnchef habe so viele Werkst&auml;tten und Ersatzteillager schlie&szlig;en lassen, argumentierte er, dass die Reparaturen an den Z&uuml;gen nicht rasch genug durchgef&uuml;hrt werden. Seinen ICE nannte er bitter &ldquo;Mehdorns Rache&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/reise\/deutschland\/probleme-der-klimaanlagen-im-ice-reisen-mit-mehdorns-rache-1692802.html#utm_source=sternde&amp;utm_medium=zhp&amp;utm_campaign=reise&amp;utm_content=snippet-aufmacher\">stern.de<\/a>\n<p><strong>Nochmals:<\/strong> <a href=\"?p=9688\">&ldquo;B&uuml;rgerforum 2011&ldquo; &ndash; ein aufw&auml;ndiges Projekt der Bertelsmann Stiftung mit offenbar nicht ganz erw&uuml;nschten Ergebnissen<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers U.K.:<\/strong> Erstens vielen Dank f&uuml;r Eure unerm&uuml;dliche Anstrengung! Sch&ouml;n!<br>\nZweitens zu Eurem Beitrag &ldquo;B&uuml;rgerforum 2011&ldquo; &ndash; ein aufw&auml;ndiges Projekt der Bertelsmann Stiftung mit offenbar nicht ganz erw&uuml;nschten Ergebnissen:<br>\nIch kann Euch auf jeden Fall nur aus vollem Herzen zustimmen bei der Beurteilung des ganzen PR-Zirkus und dessen vollst&auml;ndigen Totschweigens als ein Vorgehen geboren angesichts der nicht den Initiatoren genehmen Inhalte&hellip;aber ich muss sagen, dass diese ganze Sache doch mein Herz zutiefst erw&auml;rmt hat! N&auml;mlich insoweit, dass unabh&auml;ngig des medialen Vorgehens der &ldquo;Bertelsm&auml;nner&rdquo; mit den Ergebnissen und des Ignorierens der Ergebnisse durch unser politisches Establishment eine Sache f&uuml;r mich herausgestochen hat:<br>\nAuch wenn die B.-Stiftung und alle anderen &ldquo;Meinungsmacher&rdquo; versuchen, &uuml;ber alle ihnen zug&auml;nglichen Tricks und Manipulationen &uuml;ber Stichprobenauswahl, Themenvorgabe, Moderation etc. etc. etc. eine ihnen dienliche Schlagzeile zu generieren, dann haben wir hier einen Vorgang, der zeigt, dass selbst bei diesen teilnehmenden Menschen, die hier wahrscheinlich eher wertekonservativ, tendenziell schlechter informiert oder abh&auml;ngiger von traditionellen Medien sind, die nicht die NDS oder andere alternative Informationsquellen nutzen, die eher noch an die tradierten Rollenbilder von &ouml;ffentlich zur Schau getragenen Demokratie-Schauspielern glauben, die wenig &uuml;ber die hinter Bertelsmann und anderen Vereinigungen stehenden Menschen und Interessen wissen,&hellip;, &ldquo;dat Volk halt, der jemeine B&uuml;&uuml;rjer an sich&rdquo;,&hellip;, diese Menschen haben letztlich einen sehr klaren, ungetr&uuml;bten, sozial eingestellten und menschlichen Blick auf unsere Gesellschaft und klare und direkte Vorstellungen davon, wie wir gemeinsam miteinander friedlich und demokratisch leben wollen bzw. k&ouml;nnten! Und sie zeigen ein ziemlich deutliches Verst&auml;ndnis davon, was hier gef&auml;lligst ge&auml;ndert geh&ouml;rt, siehe z.B. &ldquo;hauptamtliche Amts- und Mandatstr&auml;ger&hellip; keine Nebent&auml;tigkeiten in Unternehmen aus&uuml;ben d&uuml;rfen&rdquo;, &ldquo;Aktivit&auml;ten von Lobbyisten sind offenzulegen und ihre Mitwirkung in Gesetzgebungsverfahren ist zu untersagen&rdquo; oder auch &ldquo;Chancengleichheit bedeutet staatlich voll finanzierte Bildung. Legen wir los!&rdquo;.<br>\nDieser Vorgang beweist, wenn die Menschen, die man schnell als aus seiner eigenen zynischen Warte als &ldquo;manipulierbar&rdquo; abstempelt, etwas Zeit haben, sich eine Meinung zu bilden und nicht in kurzer Zeit &ldquo;in Panik durchs Dorf getrieben werden&rdquo;, dann hat der ganze Versuch der &ldquo;Meinungsmache&rdquo; jedenfalls in gro&szlig;en Teilen einfach nicht dauerhaft funktioniert&hellip;wiedergek&auml;ute und damit &ldquo;verfangene&rdquo; Begriffe wie &ldquo;Chancengleichheit&rdquo; statt wie eigentlich besser &ldquo;Verteilungsgerechtigkeit&rdquo; sind als Einzelheiten nat&uuml;rlich dialektisch zu diskutieren und deren Gefahr aufzuzeigen, aber hier haben wir den Beweis: Viele Menschen haben den ungefilterten, instinktiven Blick auf ein Ziel der gemeinsamen und solidarischen Gesellschaft nicht verloren!<br>\nF&uuml;r mich pers&ouml;nlich eigentlich ein unglaublich sch&ouml;ner Lichtblick von Miteinander, Empathie und Hoffnung! Ich h&auml;tt&rsquo; vor Freude heulen k&ouml;nnen!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>14-Tage-Schichten gegen EHEC<\/strong><br>\nDer Chef des Pflegedienstes erz&auml;hlt vom Dauerstress in Alltag in der Hamburger Uniklinik und wie der gemeinsame Kampf gegen den EHEC-Keim die Mitarbeiter zusammenschwei&szlig;t. Im Universit&auml;tsklinikum Hamburg-Eppendorf arbeiten &Auml;rzte und Pfleger seit vier Wochen rund um die Uhr &ndash; das Krankenhaus steht seit Bekanntwerden der ersten F&auml;lle im Brennpunkt der Ehec-Epidemie. [&hellip;] Ein Erfahrungsbericht von Joachim Pr&ouml;l&szlig;, Direktor f&uuml;r Patienten- und Pflegemanagement.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/panorama\/14-tage-schichten-gegen-ehec\/-\/1472782\/8536738\/-\/view\/asFirstTeaser\/-\/\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Frankfurter Rundschau l&auml;sst in diesem Artikel &ndash; ohne jegliche Kommentierung &ndash; einen Krankenhaus-Manager zu Wort kommen. Da ist es kein Wunder, dass der Artikel sich eher wie eine moderne Helden-Geschichte anh&ouml;rt, in der &Auml;rzte und Pfleger und um die Uhr arbeiten, um Menschenleben zu retten. Was sich heroisch anh&ouml;rt, ist jedoch die direkte Folge eines <a href=\"http:\/\/www.abendblatt.de\/hamburg\/article1055003\/Personalnot-im-UKE-Sind-Patienten-in-Gefahr.html\">massiven Personalabbaus<\/a>, der nicht nur das Leben der Patienten gef&auml;hrdet, sondern auch auf dem R&uuml;cken der Mitarbeiter austragen wird. H&auml;tte das UKE eine ausreichende Personaldecke, br&auml;uchten &Auml;rzte und Pfleger auch keine &bdquo;14-Tage-Schichten&ldquo; schieben, um &uuml;berm&uuml;det und &uuml;berarbeitet zweifelsohne ihr Bestes zu tun. Auch f&uuml;r die Patienten w&auml;re es besser, wenn sie nicht von &uuml;berarbeiteten Helden, sondern von ausgeruhten &Auml;rzten und Pflegekr&auml;ften behandelt w&uuml;rden. Die Frankfurter Rundschau sollte Herrn Pr&ouml;l&szlig; vielleicht einmal fragen, wie er die gigantische &Uuml;berstundenmenge seiner Mitarbeiter, die in diesen 14-Tage-Schichten aufgebaut wird, wieder ausgleichen will.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Kaserne in Bayern: Kinderkriegsspiel-Fotos setzen Bundeswehr unter Druck<\/strong><br>\nKriegsspiele f&uuml;r Kinder bei der Bundeswehr? Offiziell ist das verboten, aber was an einem Tag der offenen T&uuml;r in einer Kaserne in Bad Reichenhall passierte, ist offenbar kein Einzelfall: Auch im oberbayerischen Brannenburg hantierten Kinder mit Schusswaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,767210,00.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Apples Cloud Computing: Cumulus futurus<\/strong><br>\nDie Apple-Neuheit iCloud soll den k&uuml;nftigen Umgang mit Daten pr&auml;gen. Hinter der Internet-Wolke verbirgt sich das Cloud Computing, das Festplatten &uuml;berfl&uuml;ssig macht &ndash; aber auch bedeutet, dass Nutzer ihre Daten in die H&auml;nde von Apple geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/cumulus-futurus\/-\/1472780\/8533790\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Verdoppelung der Produktion: VW folgt dem Ruf des Kreml<\/strong><br>\nDie Wolfsburger wollen k&uuml;nftig deutlich mehr Autos in Russland bauen. Zwar ist der Markt dort attraktiv &ndash; die Entscheidung f&uuml;r eine Ausweitung der Produktion trifft Volkswagen aber nicht ganz freiwillig. Die Regierung in Moskau hatte j&uuml;ngst das &ldquo;Dekret 166&rdquo; erlassen, das von ausl&auml;ndischen Herstellern verlangt, ab 2015 mindestens 300.000 ihrer Autos in Russland selbst zu bauen. Andernfalls m&uuml;ssen die Firmen Einfuhr-Z&ouml;lle f&uuml;r Autoteile bezahlen.<br>\nZahlreiche Autobauer haben bereits Milliarden-Investitionen in dem Land angek&uuml;ndigt, um die Vorgaben der Regierung zu erf&uuml;llen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/industrie\/:verdoppelung-der-produktion-vw-folgt-dem-ruf-des-kreml\/60061313.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; Umstieg<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr2.de\/unterhaltung\/kabarett\/volker_pispers102.html\">WDR2<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute u. a. zu folgenden Themen: Unternehmenssteuers&auml;tze in der EU, Steuer gegen Armut, Lohndumping gef&auml;hrdet Europa, Mindestlohn, Klagen gegen 1&euro;-Jobs, Unterkunftskosten in Leipzig, Konsum, Wisconsin, Propaganda vom Fachkr&auml;ftemangel, &bdquo;mitf&uuml;hlenden Liberalismus&ldquo;, Energierecht und Reserve-AKW, Atomaussteige bringt keine Energiewende, S21, Automaussteiger als schwarze Schafe, Reisen mit Mehdorns Rache, 14-Tage-Schichten gegen EHEC, Kinderkriegsspiel-Fotos, Cumulus futurus, VW-Produkttion in Russland,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9730\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9730","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9730","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9730"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9730\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9733,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9730\/revisions\/9733"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9730"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9730"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9730"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}