{"id":97343,"date":"2023-05-08T09:00:46","date_gmt":"2023-05-08T07:00:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97343"},"modified":"2023-05-08T15:29:15","modified_gmt":"2023-05-08T13:29:15","slug":"oesterreich-am-scheideweg-die-politischen-raender-gehen-gestaerkt-aus-den-juengsten-landtagswahlen-hervor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97343","title":{"rendered":"\u00d6sterreich am Scheideweg? Die politischen R\u00e4nder gehen gest\u00e4rkt aus den j\u00fcngsten Landtagswahlen hervor"},"content":{"rendered":"<p>Noch im Wahlkampf hatte der seit 2013 in unterschiedlichen, zweckdienlichen Koalitionen regierende Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer (&Ouml;VP) eine Koalition mit der FP&Ouml; kategorisch abgelehnt. Gut eine Woche nach der bemerkenswerten, in Deutschland aber weitgehend unbeachteten Landtagswahl am 23. April 2023 folgte das ber&uuml;chtigte Geschw&auml;tz von gestern: Haslauer verk&uuml;ndete wenige Tage nach der Wahl, dass er in Koalitionsverhandlungen mit dem vermeintlichen Schmuddelkind eintreten werde, denn &bdquo;die Stimmung in der Bev&ouml;lkerung ist im Wesentlichen, man solle es einmal mit der FP&Ouml; versuchen. Die Freiheitlichen sollen nun zeigen, was sie k&ouml;nnen.&ldquo;[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97343#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Damit w&auml;re Salzburg nach Ober&ouml;sterreich und Nieder&ouml;sterreich das dritte (von neun) Bundesl&auml;ndern, in dem die Schwarzen und die Freiheitlichen in die Regierungsverantwortung treten. Von <strong>Norbert Wiersbin<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_4062\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-97343-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230508-Oesterreich-am-Scheideweg-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230508-Oesterreich-am-Scheideweg-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230508-Oesterreich-am-Scheideweg-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230508-Oesterreich-am-Scheideweg-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=97343-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230508-Oesterreich-am-Scheideweg-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230508-Oesterreich-am-Scheideweg-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Das ganze Geschehen verl&auml;uft zeitgleich zur richtungsweisenden Mitgliederbefragung um die zuk&uuml;nftige F&uuml;hrung der SP&Ouml; im Bund. Neben der amtierenden Vorsitzenden Pamela Rendi-Wagner haben der burgenl&auml;ndische Landeshauptmann Peter Doskozil und der Traiskirchener B&uuml;rgermeister Andreas Babler ihren Hut in den Ring geworfen. Dabei gilt gerade der bundesweit weniger bekannte Babler als stiller Hoffnungstr&auml;ger derer, die sich eine sozialere SP&Ouml; und ein linkeres Profil der Partei herbeisehnen. Babler werden &ndash; die Befragung endet am 10. Mai &ndash; dabei durchaus Chancen einger&auml;umt. Kommt es nun zu einem &ldquo;Linksruck&ldquo; in der SP&Ouml; nach der amtierenden eher blassen Vorsitzenden Pamela Rendi-Wagner? L&auml;sst sich absehen, welche Auswirkungen die Salzburger Wahl auf die Mitgliederbefragung und damit auch im Bund hat? Oder bedeutet dies eher Aufwind f&uuml;r den designierten Kanzlerkandidaten der FP&Ouml;, Herbert Kickl?<\/p><p>Doch zun&auml;chst zur&uuml;ck zu den Wahlen in Salzburg, deren Ergebnis anhaltenden Nachklang auch auf Bundesebene finden d&uuml;rfte. Dazu habe ich in diesen Tagen zahlreiche Gespr&auml;che gef&uuml;hrt und habe &bdquo;Volkes Stimme&ldquo; eingeholt, aber auch Interviews mit dem pensionierten Historiker Dr. Helmut Hoyer und dem Politikwissenschaftler Mag. Michael W&ouml;gerer gef&uuml;hrt, die deutlich unterschiedliche Positionen vertreten. Meine Aufgabe soll es hier sein, in bew&auml;hrter Tradition der NachDenkSeiten ein Meinungsbild zu zeichnen, ohne eine dezidiert eigene Meinung kundzutun. Zu unterschiedlich sind die Positionen, immer tiefgreifender wird die Spaltung der Gesellschaft auch in &Ouml;sterreich, die soziale Unsicherheit, Perspektivlosigkeit und Ohnmacht sind mit H&auml;nden zu greifen. Ein &bdquo;gefundenes Fressen&ldquo; f&uuml;r Populisten jeglicher Couleur.<\/p><p>So verwundert es auch niemanden, wenn Landesf&uuml;rsten wie Wilfried Haslauer sich um die im Wahlkampf herausposaunten Zusagen wenig scheren, laut W&ouml;gerer sollte man bez&uuml;glich der &Ouml;VP &bdquo;mittlerweile sogar davon ausgehen, dass sie sich nicht an ihre Wahlversprechen h&auml;lt.&ldquo; Dr. Hoyer verortet einen durch und durch korrumpierten Sumpf, es gehe &bdquo;um schn&ouml;den Machterhalt, um das Kleben am Sessel, auf dem man schon zu lange sitzt&ldquo;. Das kommt hier in der Bev&ouml;lkerung &ndash; ausgenommen die treuen Parteig&auml;nger der &Ouml;VP &ndash; nicht wirklich gut an. Die Menschen sp&uuml;ren und vernehmen sehr deutlich, dass im politischen System vieles im Argen liegt, die Politik im Allgemeinen scheint zunehmend an Glaubw&uuml;rdigkeit zu verlieren. Wen wundert es da noch, dass in der Salzburgwahl die politischen R&auml;nder deutlich an Zustimmung gewonnen haben?<\/p><p>Zu diesen Gewinnern z&auml;hlen, wie von vielen Beobachtern erwartet, die FP&Ouml;, aber auch &ndash; f&uuml;r deutsche Ohren kaum zu glauben &ndash; eine aufstrebende Kommunistische Partei &Ouml;sterreichs (KP&Ouml;plus), die beachtliche 11,25 Prozent hinzugewonnen hat, w&auml;hrend die FP&Ouml; einen Zuwachs von 6,91 Prozent erzielen konnte und damit der regierenden &bdquo;Volkspartei&ldquo; immer n&auml;her auf die Fersen r&uuml;ckt. Wenngleich die Verschiebungen vor allem innerhalb der traditionellen politischen Lager stattfanden, ist in beiden eine gewisse Aufbruchsstimmung sehr wohl vernehmbar. Der FP&Ouml; gelang es, vor allem bei den Konkurrenten der b&uuml;rgerlich-konservativen &Ouml;VP abzur&auml;umen, die KP&Ouml; konnte ehemalige W&auml;hlerinnen und W&auml;hler der SP&Ouml;, der Gr&uuml;nen und der NEOS f&uuml;r sich gewinnen, aber auch erhebliche Anteile der Nichtw&auml;hler.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] W&auml;hrend die einen schon einen Kanzler Herbert Kickl am Firmament aufgehen sehen, schwadroniert der linksliberale &bdquo;Falter&ldquo;, &bdquo;Die Debatte r&uuml;ckt nach links, endlich!&ldquo;.[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>] Schaun mer mal, nichts ist so alt wie die Zeitungen von gestern, nichts so alt wie die Aussagen vor und nach den Wahlen.<\/p><p>Da stellt sich die Frage, was zu den Erfolgen beider Parteien beigetragen hat und nicht zuletzt auch, welche Bedeutung dem auf Bundesebene beizumessen ist. Helmut Hoyer als auch Michael W&ouml;gerer sind sich einig, dass es neben den sozialen Verwerfungen der Unmut &uuml;ber die &uuml;berzogenen Corona-Ma&szlig;nahmen ist, die den Wahlsiegern die Protest- und Wanderw&auml;hler in die Arme getrieben haben. Dazu sagte W&ouml;gerer:<\/p><blockquote><p>&bdquo;Der Erfolg der Blauen l&auml;sst sich grob mit der katastrophalen Performance der anderen Parteien erkl&auml;ren. Die FP&Ouml; punktet mit radikaler Oppositionspolitik &ndash; und dies auf allen thematischen Ebenen. In ihrer Kernkompetenz &ndash; Stimmung gegen Ausl&auml;nderInnen &ndash; braucht sie derzeit gar nicht viel tun.<\/p>\n<p>Bei den Landtagswahlen in Nieder&ouml;sterreich und Salzburg wurde vor allem der Corona-Kurs aller Parteien zu Recht abgestraft, die FP&Ouml; war die einzige Partei, die sich dezidiert gegen eine Impfpflicht ausgesprochen hatte. Auch die hohe Inflation infolge der Russland-Sanktionen bzw. das weitere Aush&ouml;hlen der &ouml;sterreichischen Neutralit&auml;t treiben die Menschen in die F&auml;nge der Freiheitlichen. Und &ndash; bei aller Ablehnung ihrer rechten Demagogie &ndash; ist sie offenbar die einzige Partei, die in der Friedensfrage (zumindest rhetorisch) einen klaren Standpunkt hat. Dementsprechend scheinen die W&auml;hlerInnen die Skandale rund um HC Strache vergessen zu haben und setzen wieder auf blau.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Auch Hoyer betont die konsequente Oppositionspolitik eines Herbert Kickl in der Pandemiefrage, der damit auf Bundesebene ein Alleinstellungsmerkmal erzielt und an enormer Glaubw&uuml;rdigkeit gewonnen hat. Kickl sei aktuell der einzige Politiker, der nicht in Skandale verwickelt sei, der sei sauber und frei jedweder Korruptionsvorw&uuml;rfe. Wie er aus internen Zirkeln erfahren habe, sei Kickl jedenfalls fest entschlossen, die Regierungsverantwortung zu &uuml;bernehmen und zu zeigen, dass seine Partei es besser kann. Und schlie&szlig;lich f&uuml;hre die ungebremste Inflation dazu, dass &bdquo;die sozialen Spannungen dramatisch angewachsen sind, immer mehr Menschen bangen um ihre blanke Existenz&ldquo;. Diese suchten nun nach einem Ventil, nach radikaler politischer Ver&auml;nderung, bevor es zu b&uuml;rgerkriegs&auml;hnlichen Zust&auml;nden in der Alpenrepublik k&auml;me. Dabei verstehe es die FP&Ouml;, sich als &bdquo;Partei des kleinen Mannes&ldquo; anzudienen und die anderen Parteien vor sich her zu treiben. Ob damit die soziale Frage weiter in den Mittelpunkt r&uuml;ckt, bezweifelt hingegen W&ouml;gerer, der von der avisierten &Ouml;VP\/FP&Ouml;-Koalition in Salzburg eher &bdquo;more of the same: Geschenke f&uuml;r die Reichen und h&ouml;chstens Almosen (Einmalzahlungen) f&uuml;r die arbeitende Bev&ouml;lkerung und schwarz-blaue Korruption&ldquo; erwartet.<\/p><p>Auch der Erfolg der KP&Ouml;plus lie&szlig;e sich auf soziale Themen zur&uuml;ckf&uuml;hren. Ihr zentrales Wahlkampfthema waren die horrenden Mieten in Salzburg und Umgebung, gegen die die Regierung Haslauer &uuml;ber Jahre nicht gegengesteuert habe. Davon betroffen sind vor allem einkommensschw&auml;chere Schichten bis weit in den Mittelstand hinein, der zunehmend zu erodieren drohe. W&ouml;gerer verweist erg&auml;nzend dazu darauf, dass die KP&Ouml;plus (so die Wahlbezeichnung der Kommunistischen Partei in Salzburg) bereits seit 2019 wieder im Gemeinderat in der Stadt Salzburg vertreten sei. Seither werde konsequente Oppositionspolitik, insbesondere zum Thema Wohnen, betrieben, ganz nach dem Vorbild der steirischen KP&Ouml;. Gleichzeitig begrenze das Team um den Spitzenkandidaten Kay-Michael Dankl, wie in der KP&Ouml; &uuml;blich, sein Gehalt auf einen durchschnittlichen Facharbeiterlohn und beweise damit, dass es ihnen nicht um Geld und Posten gehe. <\/p><p>KP&Ouml;plus hat &ndash; im Gegensatz zu anderen (vermeintlich) linken Parteien wie SP&Ouml;\/Gr&uuml;ne &ndash; gro&szlig;e Glaubw&uuml;rdigkeit. &bdquo;Der Erfolg in Salzburg ist aber auch Teil einer Neuorientierung und eines kontinuierlichen Aufbaus der Kommunistischen Partei auf Bundesebene. Darin unterscheidet sich die Partei auch vom viel beschworenen linken Populismus. Statt auf kurzfristigen Erfolg durch Sprache und Charisma, setzt die KP&Ouml; jetzt auf den Aufbau einer aktiven Basis und Verankerung in der Gesellschaft.&ldquo;[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>] Und W&ouml;gerer skizziert auch gleich eine m&ouml;gliche Perspektive auf Bundesebene: &bdquo;Die bisherigen Parteien auf der &bdquo;Linken&ldquo; (SP&Ouml;\/Gr&uuml;ne) haben den Spielraum f&uuml;r die KP&Ouml; jedenfalls stark erweitert, indem sie jegliche Visionen einer grundlegenden Verbesserung der Gesellschaft aufgegeben haben. Sollte sich dahingehend bis zu den f&uuml;r den Herbst 2024 anberaumten Nationalratswahlen nichts &auml;ndern, w&auml;re erstmals seit 1959 ein Wiedereinzug der KP&Ouml; in den &ouml;sterreichischen Nationalrat gut m&ouml;glich.&ldquo;<\/p><p>So ger&auml;t auch die SP&Ouml; weiter unter Druck, entscheidend f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Ausrichtung der Partei d&uuml;rfte das Ergebnis der laufenden Mitgliederbefragung sein. Mit dem eher dem rechten Fl&uuml;gel der Partei zugeordneten Peter Doskozil, unterst&uuml;tzt durch den Exkanzler Christian Kern, tritt ein politisches Schwergewicht gegen die amtierende Vorsitzende an. &bdquo;Ich denke, Doskozil wird das Rennen f&uuml;r sich entscheiden, weil er innerhalb der Partei den gr&ouml;&szlig;ten Zuspruch hat. Nicht zuletzt w&auml;re ihm f&uuml;r eine angestrebte Kanzlerschaft zuzutrauen, mit allen anderen im Nationalrat vertretenen Parteien eine Koalition zu bilden &ndash; selbst mit der FP&Ouml; d&uuml;rfte er dazu keine Ber&uuml;hrungs&auml;ngste haben,&ldquo; avisiert der Historiker Hoyer den m&ouml;glichen Ausgang der innerparteilichen Richtungswahl. <\/p><p>Michael W&ouml;gerer engagiert sich hingegen f&uuml;r den Newcomer Andreas Babler, der noch zum 1. Mai in seinen k&auml;mpferischen Bewerbungsreden ein klares soziales Profil und eine deutlichere Linksausrichtung seiner Partei einforderte. Die SP&Ouml; werde im Kampf um die sogenannte Mitte jedenfalls weiterhin verlieren. Andreas Babler verk&ouml;rpere hingegen &bdquo;den Wunsch innerhalb der sozialdemokratischen Basis nach einer deutlicheren Akzentuierung bei sozialen Themen. Es ist schwer zu sagen, wie das Rennen bei den knapp 150.000 Mitgliedern der SP&Ouml; ausgehen wird, seri&ouml;se Umfragen gibt es dazu keine. Ich traue mich jedoch zu sagen, dass &ndash; egal wie sich die SP&Ouml; entscheidet &ndash; das unbesetzte linke Feld in den kommenden Jahren in &Ouml;sterreich wieder sichtbar in Erscheinung treten wird.&ldquo;<\/p><p>Schaun mer mal, in wenigen Tagen f&auml;llt die Entscheidung, ob alles beim Alten bleibt oder ob es zu einem Aufbruch in &Ouml;sterreich kommt.<\/p><p>Titelbild: Maxim Studio\/shutterstock.com<\/p><p>Zur Person:<\/p><ul>\n<li><strong>Dr. phil. Helmut Hoyer<\/strong> studierte zun&auml;chst in Wien Rechtswissenschaften und dann Geschichte mit dem Schwerpunkt Osteuropa und Slawistik auch in Moskau. Nach einer Lehrt&auml;tigkeit an der &ouml;sterreichischen Milit&auml;rakademie wechselte er zu einem deutschen Konzern und koordinierte von dort aus knapp drei&szlig;ig Jahre lang das Osteuropa- und zweitweise auch das Chinagesch&auml;ft. Helmut Hoyer ist bis heute in zahlreichen politischen und akademischen Netzwerken eingebunden und gilt als Kenner Osteuropas und der Mitgliedsstaaten der ehemaligen Sowjetunion.<\/li>\n<li><strong>Mag. Michael W&ouml;gerer <\/strong>studierte Politikwissenschaften an der Uni Wien und ist aktuell der Vorsitzende\/Pr&auml;sident der &Ouml;sterreichisch-Kubanischen Gesellschaft (&Ouml;KG). Zugleich ist er Herausgeber der progressiven Online-Zeitung &bdquo;Unsere Zeitung &ndash; DIE DEMOKRATISCHE&ldquo;. Michael W&ouml;gerer war bereits in fr&uuml;heren Jahren in seinem Heimatort Ratsmitglied der SP&Ouml; und ist im Zuge der neuen Entwicklungen rund um die Kandidatur von Andi Babler wieder in die SP&Ouml; eingetreten.<\/li>\n<\/ul><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/salzburg.orf.at\/stories\/3205570\">salzburg.orf.at\/stories\/3205570<\/a>, zuletzt aufgerufen am 06.05.2023<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.sora.at\/themen\/wahlverhalten\/wahlanalysen\/waehlerstromanalysen\/ltw-sbg23.html\">sora.at\/themen\/wahlverhalten\/wahlanalysen\/waehlerstromanalysen\/ltw-sbg23.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.falter.at\/zeitung\/20230503\/die-debatte-rueckt-nach-links--endlich\/_11084358b3\">falter.at\/zeitung\/20230503\/die-debatte-rueckt-nach-links&ndash;endlich\/_11084358b3<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/kpoe-salzburg-wahlerfolg\/\">mosaik-blog.at\/kpoe-salzburg-wahlerfolg\/<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch im Wahlkampf hatte der seit 2013 in unterschiedlichen, zweckdienlichen Koalitionen regierende Salzburger Landeshauptmann Wilfried Haslauer (&Ouml;VP) eine Koalition mit der FP&Ouml; kategorisch abgelehnt. 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