{"id":97348,"date":"2023-05-08T08:35:58","date_gmt":"2023-05-08T06:35:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97348"},"modified":"2023-05-08T08:25:03","modified_gmt":"2023-05-08T06:25:03","slug":"hinweise-des-tages-4352","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97348","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97348#h01\">Martin Sonneborn &uuml;ber ein Zwischenergebnis zum Vertrag der EU mit mit Pfizer\/Biontech<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97348#h02\">Friedensappell von Todenh&ouml;fer und Lafontaine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97348#h03\">Warum der Ukraine-Krieg in absehbarer Zeit nicht enden wird<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97348#h04\">US-Konzerne in den Startl&ouml;chern f&uuml;r die Nachkriegs-Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97348#h05\">Wer nicht feiert, hat verloren!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97348#h06\">Borrell fordert Abschaffung von Vetorecht bei der Au&szlig;enpolitik der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97348#h07\">Scholz droht mit Partnerschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97348#h08\">&ldquo;Bananenministerium&rdquo;: Phoenix und ARD streichen scharfe Kritik an Habeck-Haus aus Interview<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97348#h09\">Die gekaufte Professur<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97348#h10\">Das Corona-Laborvirus: Die unbequeme Wahrheit kommt ans Licht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97348#h11\">Keine Antibiotika f&uuml;r Kinder? Sollen sie doch die W&auml;rmepumpe anmachen!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97348#h12\">Bundesweit fehlen 378.000 Kitapl&auml;tze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97348#h13\">USAID mischt mit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97348#h14\">Rechtsbeugung aus Russenhass<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Martin Sonneborn &uuml;ber ein Zwischenergebnis zum Vertrag der EU mit mit Pfizer\/Biontech<\/strong><br>\ngerade ist ein Zwischenergebnis der Nachverhandlungen zwischen der EU-Kommission und dem US-Pharmagiganten Pfizer durchgesickert &ndash; allerdings nicht zu UNS oder IHNEN DA DRAUSSEN, sondern zu Journalisten der britischen Financial Times und der Nachrichtenagentur Reuters. Wenn deren Berichte zutreffen, dann schl&auml;gt die Kommission vor, die Pfizer gegen&uuml;ber bestehende Zahlungverpflichtung in H&ouml;he von 10 MILIARDEN EURO durch eine #Pfizer gegen&uuml;ber bestehende Zahlungsverpflichtung in H&ouml;he von 10 MILIARDEN EURO zu ersetzen. Ein interessantes H&uuml;tchenspiel. Und w&auml;hrend wir uns noch fragen, warum wir diesen Knaller nicht auch in der deutschen Presse finden k&ouml;nnen, wollen wir Entstehung &amp; Inhalt der EU-Impfstoff-Vertr&auml;ge noch einmal kurz rekapitulieren. Im Mai 2021 hatte die Kommission den gr&ouml;&szlig;ten Deal der Pharmageschichte abgeschlossen. Nach zwei ersten Vereinbarungen (vom November 2020 und Februar 2021) mit Pfizer\/Biontech &uuml;ber den Kauf von (insgesamt) 600 Millionen Dosen gab sie eine nochmalige Bestellung &uuml;ber zus&auml;tzliche 900 Millionen Dosen auf &ndash; mit einer Option auf 900 Millionen weitere, die (dankenswerterweise) nie ausgel&ouml;st wurde. Es war der mit Abstand umfangreichste aller EU-Impfstoffvertr&auml;ge &ndash; und mit einem (mutma&szlig;lichen) Volumen von 35 MILIARDEN EURO auch der gr&ouml;&szlig;te Kaufvertrag, den die Kommission je mit einem singul&auml;ren Marktakteur geschlossen hat. Allein das ist Grund genug f&uuml;r eine genauere Betrachtung. Mit diesem dritten Pfizer-Vertrag stieg nicht nur die Abnahmemenge um 25 % sondern auch der Preis: von 15,50 auf 19,50 Euro pro Dosis. Ein historisch einmaliger Megadeal, bei dem mit zunehmender Abnahmemenge auch die St&uuml;ckpreise steigen? Wir taufen diesen pfiffigen Mechanismus hiermit der Einfachheit halber auf den Namen &bdquo;Leyen-Effekt&ldquo;. (&hellip;)<br>\nSeit einem geschlagenen Jahr versuchen die (ohnedies von multiplen Belastungen geknebelten) Mitgliedsstaaten nun schon, sich aus ihrem Vertragsschicksal doch noch irgendwie herauszuwinden. (&hellip;)<br>\nDas alles war nat&uuml;rlich vergeblich, der Kaufvertrag l&auml;sst den Staaten kein Entkommen. 500 Mio. Dosen m&uuml;ssen schleunigst abgenommen werden, Pfizer besteht auf Einhaltung des Vertrages, droht mit Klagen und l&auml;sst selbst Meteoriteneinschlag und Kriegsausbruch nicht als au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Umstand zur Vertragsab&auml;nderung gelten. Polen hat es versucht, vergeblich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/martinsonneborn\/status\/1654874262136602625?s=61&amp;t=K8cLLgrrfIkX3aezWcGADg\">Martin Sonneborn via Twitter<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Friedensappell von Todenh&ouml;fer und Lafontaine<\/strong><br>\nDer fr&uuml;here Linken-Vorsitzende Oskar Lafontaine und der ehemalige CDU-Abgeordnete und Parteigr&uuml;nder (&bdquo;Team Todenh&ouml;fer&ldquo;) J&uuml;rgen Todenh&ouml;fer fordern diplomatische Initiativen von Deutschland und Frankreich, um eine &bdquo;Friedensl&ouml;sung&ldquo; f&uuml;r die Ukraine zu finden. &bdquo;Wir fordern Bundeskanzler Scholz und Staatspr&auml;sident Macron auf, gemeinsam nach Moskau und Washington zu reisen, um konkrete Verhandlungen &uuml;ber eine friedliche L&ouml;sung des Ukrainekonflikts einzuleiten&ldquo;, hei&szlig;t es in einem Schreiben der beiden Politiker, das der Frankfurter Rundschau vorliegt.<br>\nZiel der Initiative von Scholz und Macron m&uuml;sse sein, &bdquo;eine Friedensl&ouml;sung zu finden, die sowohl die Sicherheitsinteressen der Ukraine als auch die Sicherheitsinteressen Russlands ber&uuml;cksichtigt&ldquo;. Lafontaine und Todenh&ouml;fer &uuml;ben scharfe Kritik an der Politik der Bundesregierung von Kanzler Olaf Scholz (SPD). Deren &bdquo;diplomatische Unt&auml;tigkeit&ldquo; widerspreche der Pr&auml;ambel des Grundgesetzes.<br>\nDiese verpflichte dazu, dem Frieden der Welt zu dienen und nicht dem Krieg. &bdquo;Die Ukrainepolitik der Ampel steht in klarem Widerspruch zum Friedensgebot und zum Geist unseres Grundgesetzes&ldquo;, urteilen die Autoren. Deutschland und Frankreich m&uuml;ssten &bdquo;ihre eigenen nationalen und europ&auml;ischen Interessen vertreten und nicht in erster Linie die Interessen der USA&ldquo;.<br>\nMit Lafontaine und Todenh&ouml;fer beziehen zwei Personen mit v&ouml;llig unterschiedlicher politischer Biografie gemeinsam Stellung &ndash; &auml;hnlich wie es im Februar Lafontaines Ehefrau, die Linken-Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht, mit der Publizistin Alice Schwarzer getan hatte. Ihr &bdquo;Manifest f&uuml;r Frieden&ldquo; wurde von fast 800 000 Menschen unterst&uuml;tzt. Darin forderten sie Kanzler Olaf Scholz (SPD) auf, &bdquo;die Eskalation der Waffenlieferungen zu stoppen&ldquo; und sich &bdquo;f&uuml;r einen Waffenstillstand und f&uuml;r Friedensverhandlungen&ldquo; einzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/friedensappell-von-todenhoefer-und-lafontaine-92254815.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Krieg st&auml;rkt Putins Macht &ndash; es wird mit ihm keinen Frieden geben, weil er einen solchen gar nicht will<\/strong><br>\nDie Bef&uuml;rworter von raschen Friedensverhandlungen zwischen Kiew und Moskau gehen von der Pr&auml;misse aus, dass Putin Friede anstrebt. Tats&auml;chlich aber f&uuml;hrt er einen Vernichtungskrieg, und der Krieg sichert seine Herrschaft auf eine f&uuml;r ihn unabdingbare Art und Weise.<br>\nZu Ostern wurden hierzulande einmal mehr Forderungen laut, dem Blutvergiessen in der Ukraine endlich ein Ende zu setzen. Solche Forderungen &uuml;bersehen die milit&auml;rische &Uuml;berlegenheit Russlands. Sie setzen voraus, beide Seiten seien bereit, die Kampfhandlungen einzustellen. Am naivsten ist die Annahme, Putin wolle einen Krieg, den er bewusst losgetreten hat, beenden. Ein schwelender Konflikt ist f&uuml;r Putin vorteilhafter. Er hofft, den heutigen Frontverlauf ganz gut gegen ukrainische Vorst&ouml;sse langfristig verteidigen zu k&ouml;nnen.<br>\nDer Kriegszustand ist Putin wichtiger als ein Kompromiss oder gar ein Friedensschluss. Die Auswirkungen der Sanktionen fallen bisher harmloser aus als angenommen. Der Krieg st&auml;rkt seine Macht nach innen, denn im Krieg gilt der Primat der Exekutive. Der Krieg wertet sein Land international auf, weil er seinem Milit&auml;rpotenzial politische Wirkung verleiht. Er schafft kaum noch revidierbare Fakten in der Hoffnung, dass sie mit der Zeit als legitim hingenommen werden. Drohungen mit einem Atomschlag l&ouml;sen Angstwellen in westlichen Staaten aus und n&auml;hren Forderungen nach einem Unterwerfungsfrieden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/der-krieg-in-der-ukraine-staerkt-putins-macht-ld.1734461%20\">NZZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Was f&uuml;r ein widerliches Medium, diese Neue Z&uuml;richer Zeitung. Sie spielt sich &uuml;brigens zusehends als deutsches Organ auf.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Warum der Ukraine-Krieg in absehbarer Zeit nicht enden wird<\/strong><br>\nDer preu&szlig;ische Offizier Helmuth von Moltke &auml;u&szlig;erte in Anlehnung an den Kriegsphilosophen und ebenfalls preu&szlig;ischen Offizier Carl von Clausewitz:<br>\nKein Operationsplan reicht mit einiger Sicherheit &uuml;ber das erste Zusammentreffen mit der feindlichen Hauptmacht hinaus.<br>\nClausewitz hatte es rund ein Jahrhundert vor Moltke wie folgt formuliert:<br>\nSo stimmt sich im Kriege durch den Einflu&szlig; unz&auml;hliger kleiner Umst&auml;nde, die auf dem Papier nie geh&ouml;rig in Betrachtung kommen k&ouml;nnen, alles herab, und man bleibt weit hinter dem Ziel.<br>\nKurzum: Nach dem ersten Schuss l&auml;uft alles anders als geplant. Diese Erfahrung musste auch die russische Armee wenige Wochen nach ihrem Angriff auf die Ukraine machen. Weder sind ukrainische Truppenteile &uuml;bergelaufen, noch wurde die Ukraine in einem &ldquo;Blitzkrieg&rdquo; unterworfen.<br>\nDie Weisheiten des von Clausewitz und des von Moltke k&ouml;nnten durch ein weiteres Diktum erg&auml;nzt werden: &ldquo;Man beginnt schneller einen Krieg, als man ihn wieder zu beenden vermag.&rdquo;<br>\nUnd an dieser Stelle stehen wir nun im Ukraine-Krieg: Seit Monaten bewegt sich die riesige Front zwischen der ukrainischen Armee und den russischen Invasoren nur unwesentlich.<br>\nFakt ist, dass dieser Krieg nicht so schnell beendet werden wird, wie es w&uuml;nschenswert, wichtig und richtig w&auml;re, um weiteres Leid und Zerst&ouml;rung zu verhindern. Was sind also sie strategischen Hintergr&uuml;nde f&uuml;r die nicht anzunehmende baldige Beendigung des Krieges?<br>\nEs geht um die weltpolitischen Folgen einer umfassenden Niederlage der einen oder anderen Seite. Und diese Folgen sind der russischen F&uuml;hrung genauso bewusst wie Kiew und dem Westen.<br>\nDazu ist es erforderlich, zu verstehen, dass es sich eben nicht um einen nur regionalen Krieg zwischen Russland als Angreifer und der Ukraine als Opfer handelt. Es ist auch und vor allem ein Stellvertreterkrieg zwischen dem Globalen Westen auf der einen Seite. Auf der anderen Seite stehen Russland und im wachsendem Ma&szlig;e China sowie &ndash; hinter vorgehaltener Hand &ndash; L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Warum-der-Ukraine-Krieg-in-absehbarer-Zeit-nicht-enden-wird-8986929.html?seite=all\">Alexander S. Neu in Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>US-Konzerne in den Startl&ouml;chern f&uuml;r die Nachkriegs-Ukraine<\/strong><br>\nDer Weltw&auml;hrungsfonds IWF gew&auml;hrte dem &uuml;berfallen Land grosse Kredite und setzt den sogenannten neoliberalen &laquo;Washington Consensus&raquo; durch. In einer grossen Privatisierungskampagne ver&auml;ussert die ukrainische Regierung Staatsverm&ouml;gen. US-Konzerne wie ExxonMobil, Chevron und Halliburton beteiligen sich an Verhandlungen &uuml;ber die &Uuml;bernahme der &Ouml;l- und Gasindustrie des osteurop&auml;ischen Landes. Kiew will die Produktion steigern, um damit die Energieimporte aus Russland zu ersetzen.<br>\nVor kurzem schickte Pr&auml;sident Wolodymyr Selensky eine freundschaftliche Videobotschaft an eine US-Unternehmens-Lobbygruppe, in der er Unternehmen wie BlackRock, JP Morgan, Goldman Sachs und Starlink dankte und andere &laquo;grosse Gesch&auml;fte&raquo; versprach.<br>\nIm September er&ouml;ffnete Selensky per Video zudem symbolisch die New Yorker B&ouml;rse und verk&uuml;ndete, sein Land sei &laquo;offen f&uuml;r Gesch&auml;fte&raquo;. Die Ukraine biete US-Unternehmen mehr als 400 Milliarden Dollar f&uuml;r &laquo;&ouml;ffentlich-private Partnerschaften, Privatisierungen und private Unternehmen&raquo;.<br>\nDie ukrainische Regierung nutzte den Krieg als Vorwand, um einige der arbeitnehmerfeindlichsten Gesetze der Welt durchzusetzen. Der Direktor der in Kiew ans&auml;ssigen Nichtregierungsorganisation Labor Initiatives warnte vor einem &laquo;Grossangriff auf die Arbeitsrechte in der Ukraine&raquo; und schrieb in einer von der deutschen Regierung gef&ouml;rderten Zeitschrift, dass &laquo;der Krieg nicht als Rechtfertigung f&uuml;r die Entrechtung von Arbeitnehmern benutzt werden darf&raquo;.<br>\nW&auml;hrend sich China f&uuml;r Friedensgespr&auml;che einsetzte und Brasiliens Pr&auml;sident Lula da Silva Pekings Bem&uuml;hungen unterst&uuml;tzte, lehnte der Westen alle Versuche diplomatischer Verhandlungen vehement ab. Stattdessen half der Westen, den Stellvertreterkrieg der NATO gegen Russland zu eskalieren, indem er Kampfjets und Panzer in die Ukraine schickte. (&hellip;)<br>\nUkrainische Beh&ouml;rden behandeln ihr Land inzwischen wie ein gewinnorientiertes Unternehmen und reisen auf der Suche nach lukrativen Gesch&auml;ftsm&ouml;glichkeiten h&auml;ufig in die USA. Im April dieses Jahres flog der Vorstandsvorsitzende des staatlichen ukrainischen Energieunternehmens Naftogaz, Oleksiy Chernyshov, nach Washington DC, um sich mit US-Vertretern aus Politik und Wirtschaft zu treffen. Wie die Financial Times berichtete, traf Chernyshov mit Vertretern von ExxonMobil und Halliburton zusammen, nachdem er im Januar bereits ein &auml;hnliches Treffen mit Chevron hatte. Die Zeitung berichtete: &laquo;Die Verhandlungen mit den grossen &Ouml;l- und Gaskonzernen sind Teil eines strategischen Vorstosses, um die Erdgasproduktion zu steigern. Diese k&ouml;nnte nach Ansicht ukrainischer Beamter dazu beitragen, die russischen Lieferungen nach Europa in den kommenden Jahren zu ersetzen.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/us-konzerne-in-den-startloechern-fuer-die-nachkriegs-ukraine\/%20\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu u.a. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92625\">US-Investmentgesellschaft BlackRock soll im Auftrag von Zelenskij den Wiederaufbau der Ukraine koordinieren<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wer nicht feiert, hat verloren!<\/strong><br>\nFeiern kommt einem vielleicht nicht sofort in den Sinn in Zeiten, in denen nicht nur wegen der Inflation die H&uuml;tte brennt und die Demonstrationen zum 1. Mai eher friedlichen Spazierg&auml;ngen gleichen. Auch nicht, wenn auf eben diesen Maikundgebungen Friedenspolitik und die Eskalation der NATO keine Rolle in den Reden spielt, das 100-Milliarden-Hochr&uuml;stungsprogramm der Bundesregierung keine Erw&auml;hnung findet und wenn der Krieg in der Ukraine h&ouml;chstens als Preistreiber genannt wird, aber niemand auch nur an die gigantischen Gewinne der R&uuml;stungsindustrie zu denken scheint.<br>\nNicht zum Feiern zumute ist einem auch, wenn Gewerkschaftsfunktion&auml;re zwar auf die Zerschlagung der Gewerkschaften am 2. Mai 1933 in Deutschland hinweisen und richtigerweise feststellen, dass es auch Aufgabe der Gewerkschaften ist, zu verhindern, dass so etwas je wieder vorkommt. Denn statt daraus Schlussfolgerungen zu ziehen, kommt die Floskel von der unersch&uuml;tterlichen Solidarit&auml;t mit der &bdquo;Ukraine&ldquo;. Nichts scheint der DGB zu wissen von der Enteignung der ukrainischen Gewerkschaften, nichts vom 2. Mai 2014, als faschistische Banden im Gewerkschaftshaus von Odessa 48 Menschen verbrannten oder erschlugen.<br>\nAlso lieber nicht feiern? Im Gegenteil, gerade doch!<br>\nDenn der 8. Mai ist und bleibt der Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus, der 9. Mai der Tag des Sieges. Sie sind und bleiben Gr&uuml;nde zu feiern &ndash; und es sind die Tage, an denen wir sagen: Dank euch, ihr Sowjetsoldaten!<br>\nDank an unsere Befreier muss heute hei&szlig;en: Kampf f&uuml;r Frieden mit Russland und China. An Ehren- und Denkm&auml;lern, bei Demos und Kundgebungen. Den Kriegstreibern in die Arme fallen und sich der herrschenden Propaganda widersetzen. Vielleicht bleibt dann abends ja noch ein St&uuml;ndchen, sich zusammenzusetzen. Denn wer nicht feiert, hat verloren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/wer-nicht-feiert-hat-verloren-2-4779834\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Borrell fordert Abschaffung von Vetorecht bei der Au&szlig;enpolitik der EU<\/strong><br>\nDer Machtkampf der ungarischen Regierung gegen die Kriegshetze aus Br&uuml;ssel und Washington weitet sich aus. Nun will Br&uuml;ssel die Au&szlig;enpolitik f&uuml;r alle EU-Staaten bestimmen. (..)<br>\nAnfang dieser Woche unterzeichneten neun der 27 EU-L&auml;nder, darunter Deutschland, Frankreich und Italien, ein Schreiben an die EU-Institutionen, in dem sie eine Abkehr von der Beschlussfassung durch Kompromisse und eine Hinwendung zu einem System der qualifizierten Mehrheit ohne Vetorecht fordern. Dieser Position hat sich Borrell unverz&uuml;glich angeschlossen und erkl&auml;rt:<br>\n&bdquo;Ich unterst&uuml;tze die Entscheidungsfindung in der EU-Au&szlig;enpolitik durch eine qualifizierte Mehrheit. Aber um die einstimmige Beschlussfassung aufzuheben, braucht man einen einstimmigen Beschluss. Ich wei&szlig;, dass das schwierig ist, weil jeder das Vetorecht behalten will. Einstimmige Beschlussfassung bedeutet Vetorecht. Einstimmige Beschlussfassung bedeutet, dass wir, wenn uns etwas nicht gef&auml;llt, es blockieren, bis es etwas anderes gibt. Die europ&auml;ischen L&auml;nder sind zu klein, um in einer Welt der gro&szlig;en Staaten zu &uuml;berleben. China ist ein Staat, die USA sind ein Staat, Indien ist ein Staat, aber wir sind kein Staat, wir sind ein Club von Staaten. Wir brauchen also Regeln, die es uns erm&ouml;glichen, schneller zu handeln.&ldquo;<br>\nDas klingt gut, bedeutet in der Praxis aber, dass der Wille einiger Regierungen von Br&uuml;ssel ignoriert werden kann und dass Staaten dazu gezwungen werden k&ouml;nnen, sich einer Au&szlig;enpolitik anzuschlie&szlig;en, die ihre Regierungen und V&ouml;lker nicht wollen. (&hellip;)<br>\nUnd zu den W&uuml;nschen aus Br&uuml;ssel (und auch zum Beispiel Deutschland), die Entscheidungen in der Au&szlig;enpolitik an Br&uuml;ssel abzugeben, sagte der ungarische Au&szlig;enminister Szijj&aacute;rt&oacute;:<br>\n&bdquo;Die ungarische Au&szlig;enpolitik wird souver&auml;n bleiben und nur auf der Grundlage der nationalen Interessen entwickelt werden.&ldquo;<br>\nAus diesem Grund &ndash; und nicht wegen all der in Br&uuml;ssel vorgeschobenen Gr&uuml;nde &ndash; wird die ungarische Regierung von Br&uuml;ssel so sehr kritisiert und mit der Sperrung von EU-Geldern bedroht: Die ungarische Regierung will sich partout nicht den Diktaten aus Br&uuml;ssel unterwerfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/borrell-fordert-abschaffung-von-vetorecht-bei-der-aussenpolitik-der-eu\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Scholz droht mit Partnerschaft<\/strong><br>\nAuf seiner zweiten Afrikareise redet der deutsche Kanzler ungern &uuml;ber Russland und China. Das erledigt einer seiner Gastgeber (&hellip;)<br>\nZur Vokabel &raquo;Partner&laquo; sagt die Au&szlig;enhandelsstatistik: Der Anteil der Exporte in die BRD an der gesamten Warenausfuhr zum Beispiel &Auml;thiopiens betrug 2021 acht Prozent, bei der Einfuhr lag der deutsche Anteil bei 1,2 Prozent. F&uuml;r Kenia lauten die Zahlen &auml;hnlich. Der BRD-Au&szlig;enhandel hat sich noch nie f&uuml;r das subsaharische Afrika interessiert. Zum Vergleich: Der Anteil Chinas am &auml;thiopischen Au&szlig;enhandel betrug 2021 rund 30 Prozent.<br>\nKein Wunder, dass &uuml;ber die Gespr&auml;che, die Scholz in Addis Abeba mit der Afrikanischen Union (AU) und Ministerpr&auml;sident Abiy Ahmed f&uuml;hrte, offiziell praktisch nichts verlautete. Die Elefanten im Raum, Russland und China, blieben so &ouml;ffentlich unerw&auml;hnt. &Uuml;berhaupt folgt &Auml;thiopien im Ukraine-Krieg nicht den Scholz-Baerbock-Regeln. Also wurde Scholz k&uuml;hl empfangen: keine milit&auml;rische Ehren, keine Fernsehkameras, keine gemeinsame Pressekonferenz mit Ahmed. Vom Sieben-Stunden-Besuch blieb die Ank&uuml;ndigung gegen&uuml;ber dem AU-Kommissionsvorsitzenden, Moussa Faki, Scholz werde sich f&uuml;r eine Mitgliedschaft der AU im G20-Forum von Industrie- und Schwellenl&auml;ndern einsetzen. Afrika m&uuml;sse in der internationalen Politik eine gr&ouml;&szlig;ere Rolle spielen, die seiner wachsenden Bedeutung auch gerecht wird. Eine Scholz-Emotion gab es zu den Phrasen obendrauf: &raquo;Ich habe viele Gespr&auml;che gef&uuml;hrt und habe das Gef&uuml;hl, dass es daf&uuml;r eine breite, wachsende Unterst&uuml;tzung gibt.&laquo; Die afrikanischen Gastgeber blieben h&ouml;flich.<br>\nBesser erging es Scholz in Kenia. Das Land h&auml;lt stramm zum Westen und produziert 90 Prozent seiner Elektrizit&auml;t aus erneuerbaren Energien, ist sozusagen in jeder Hinsicht regelbasiert. Folgerichtig verk&uuml;ndete Staatschef William Ruto am Freitag nach dem Treffen mit Scholz, Kenia werde dem &raquo;Klimaclub&laquo; der G7 beitreten. Scholz behauptete, er sei dar&uuml;ber &raquo;ganz besonders froh&laquo;. Immerhin war der &raquo;Klimaclub&laquo; seine Idee gewesen. Im &uuml;brigen soll das Land Arbeitskr&auml;fte in die BRD liefern. Scholz: &raquo;Wie sehen in Kenia ein gro&szlig;es Potential f&uuml;r die Fachkr&auml;ftemigration in vielen Bereiche unserer Wirtschaft.&laquo; Die Devise lautet: n&uuml;tzliche Zuwanderung von Arbeitskr&auml;ften ja, &raquo;illegale&laquo; Migration nein. Aber dann erw&auml;hnte Ruto doch noch Russland und pl&auml;dierte f&uuml;r eine friedliche Beilegung des Ukraine-Kriegs. Doch nicht ganz zuverl&auml;ssig, der Mann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/450198.scholz-in-afrika-scholz-droht-mit-partnerschaft.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Darf&rsquo;s noch etwas mehr sein? Olaf Scholz wird in Nairobi fast jeder Wunsch erf&uuml;llt<\/strong><br>\nRuto wiederholt seine Kritik an Russlands Krieg. Er will dem von Scholz angeregten Klimaclub beitreten, als &ldquo;robuster Player&rdquo;. Und er betont noch einmal, dass man die gleichen Werte teile. Okay, f&uuml;r die Einhaltung der Menschenrechte und den Umgang mit Homosexuellen gilt das nur sehr bedingt. Aber davon abgesehen kann der Kanzler zufrieden sein; er revanchiert sich bei Ruto mit dem Lob, Kenia sei ein &ldquo;inspirierender Klima-Champion&rdquo;. Das ist deutlich berechtigter als die Sache mit den gleichen Werten. Kenia deckt seinen Strombedarf l&auml;ngst zu 90 Prozent mit erneuerbaren Energien, bis 2030 sollen es 100 Prozent sein.<br>\nDavon ist Deutschland noch ein gutes St&uuml;ck entfernt, und der Weg dorthin ist gepflastert mit &Auml;rger, der den Kanzler bis nach Nairobi verfolgt. Auch hier, 6370 Kilometer Luftlinie von Berlin entfernt, wird er mit Fragen nach Robert Habecks Gesetz zum Heizungstausch und der Trauzeugenwirtschaft von Habecks Staatssekret&auml;r Graichen traktiert. Ob das Gesetz nicht verschoben werden m&uuml;sse? Und ob Graichen noch haltbar sei? Ruto neben ihm guckt in dem Moment, als wolle er auf keinen Fall beim Gedanken erwischt werden, dass man Journalisten besser nicht fragen lassen solle &ndash; kenianische Medien konnten jedenfalls keine Fragen stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/olaf-scholz-in-kenia--warum-ihm-fast-jeder-wunsch-erfuellt-wird-33440832.html%20\">stern<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der Bundeskanzler h&auml;lt &ndash; wie sein Wirtschaftsminister &ndash; an den Energiepl&auml;nen fest und sieht &ndash; <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/service\/bulletin\/rede-der-bundesministerin-des-auswaertigen-annalena-baerbock--2182340\">wie zuvor die amtierende Bundesau&szlig;enministerin<\/a> &ndash; in Kenia ein Vorbild. Mit keinem Wort wird erw&auml;hnt, wie hoch der Strombedarf des armen afrikanischen Staates ist und wie lange die Sonne dort scheint. Ein Vergleich mit Deutschland und seiner energieintensiven Industrie hinkt gewaltig &ndash; und das liegt nicht lediglich an den unterschiedlichen Klimazonen, in denen die beiden Staaten liegen. Hierzulande k&ouml;nnte ein massiver Verlust an Arbeitspl&auml;tzen und Wohlstand drohen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&ldquo;Bananenministerium&rdquo;: Phoenix und ARD streichen scharfe Kritik an Habeck-Haus aus Interview<\/strong><br>\nDer &ouml;ffentlich-rechtliche Fernsehsender Phoenix hat ein Interview mit der CDU-Abgeordneten Gitte Connemann zur Energiepolitik der Bundesregierung vom Freitag nicht vollst&auml;ndig auf seiner Seite ver&ouml;ffentlicht. Das Phoenix-Tagesgespr&auml;ch bricht nach gut vier Minuten einfach ab. Auch in der ARD-Mediathek findet sich diese gek&uuml;rzte Fassung des Gespr&auml;chs.<br>\nAuf dem Youtube-Kanal des Senders ist das vollst&auml;ndige Interview zu finden, das gut sieben Minuten dauert. Kurioserweise wurde der Teil, der auf der Webseite fehlt, von Phoenix auf Twitter ver&ouml;ffentlicht.<br>\nDie fehlenden Passagen enthalten die kritischsten Aussagen der CDU-Politikerin zu den Vorg&auml;ngen im &ldquo;Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz&rdquo; und zum umstrittenen Staatssekret&auml;r Patrick Graichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/inland\/169481-bananenministerium-phoenix-entfernt-scharfe-kritik\/%20\">RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>N&auml;chster Aufreger um Habecks Staatssekret&auml;r &ndash; Union fordert Scholz-Reaktion<\/strong><br>\nNun sorgt ein neuer Vorgang rund um Graichen f&uuml;r Aufregung. Und wieder betrifft es die Dena. Wie das &bdquo; Handelsblatt &ldquo; berichtet, versuchte Graichen in 2022 Personal von der Dena ins Ministerium zu holen. Er wollte 60 Leute, eine Art Leihe, wie die Zeitung unter Berufung auf Ministeriumskreise schreibt. Sie sollten im Habeck-Haus helfen, die vielen Aufgaben im Zusammenhang mit der Energiekrise zu bew&auml;ltigen.<br>\nDas Problem: Damit h&auml;tte sich Graichen, ohne sich zus&auml;tzliches Budget genehmigen lassen zu m&uuml;ssen, gleich mehrere Dutzend neue Arbeitskr&auml;fte gesichert. Am Haushaltsausschuss vorbei. Die Dena lehnte wegen Bedenken ab, berichtet das &bdquo;Handelsblatt&ldquo;. Graichen w&auml;hlte dann den Weg &ouml;ffentlicher Ausschreibungen von Projekten, mit denen die Dena dann beauftragt wurde. Das &uuml;bliche Verfahren. (&hellip;)<br>\nDass Graichen schnell Leute ranholen wollte, um die Arbeitsbelastung f&uuml;r alle zu verringern, kollidierte in diesem Fall mit den strengen Regeln innerhalb des Bundestags. Denn dabei geht es auch um Steuergeld.<br>\nF&uuml;r Habeck ist es der n&auml;chste potenzielle Nackenschlag. Laut &bdquo;Handelsblatt&ldquo; w&auml;chst die Nervosit&auml;t im Ministerium, innerhalb der eigenen Partei gibt es immer mehr Misstrauen. Die Zeitung berichtet unter Berufung auf einen nicht n&auml;her genannten gr&uuml;nen Regierungsvertreter, dass Graichen bei einem weiteren Fehler dieser Art nicht mehr zu halten sei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/patrick-graichen-naechster-aufreger-um-habecks-staatssekretaer-misstrauen-waechst_id_192899620.html\">Focus Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Erst &ldquo;bei einem weiteren Fehler dieser Art&rdquo; sei Staatssekret&auml;r Graichen nicht mehr zu halten. Dabei ist die Liste der Fehlleistungen des gr&uuml;nen Spitzenpersonals im Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz bereits ziemlich lang &ndash; die Rede ist <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/fall-graichen-filz-verdacht-im-wirtschaftsministerium\/a-65509950\">z.B. von Vetternwirtschaft, Filz, gar Korruption?<\/a> Hinzu kommen noch die Energieprobleme aus gr&uuml;n-ideologischen Gr&uuml;nden, die hierzulande u.a. zu massiven Verlusten von Arbeitspl&auml;tzen und Wohlstand f&uuml;hren k&ouml;nnten. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97240#h08\">&ldquo;Gr&uuml;ner Filz&rdquo; im Habeck-Ministerium: Firma von Graichen-Mitarbeiter wird mit 700.000 Euro gef&ouml;rdert<\/a> mit einer Anmerkung, in der weitere Links enthalten sind. Die fr&uuml;heren Lobbyvorw&uuml;rfe gegen&uuml;ber der Atomkraft und Gaswirtschaft k&ouml;nnen nun auch auf die erneuerbare Energiewirtschaft ausgeweitet werden. Zu den Geldgebern dieser Politik z&auml;hlt der US-Investor Hal Harvey &hellip;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die gekaufte Professur<\/strong><br>\nWarum hat die Berliner Charit&eacute; eine Professur f&uuml;r Anthroposophie? Interne Unterlagen zeigen, wie sich die Pseudomedizin an der Uniklinik einkaufte. (&hellip;)<br>\nDer taz liegen interne Unterlagen &uuml;ber die Einrichtung und Verl&auml;ngerung der Stiftungsprofessur vor, darunter Vertr&auml;ge, Briefe, E-Mails und Sitzungsprotokolle. Diese wollte die Charit&eacute; lange nicht herausr&uuml;cken, die taz hat den Antrag auf Einsicht auf Basis des Informationsfreiheitsgesetzes bereits im M&auml;rz 2022 gestellt. Die Charit&eacute; gab erst klein bei, als die taz vor Gericht zog. Auch wenn vieles in den Dokumenten geschw&auml;rzt ist, l&auml;sst sich nachzeichnen, wie sich die Anthroposophie in eine der angesehensten Unikliniken eingekauft hat &ndash; und damit einen Haken auf der To-do-Liste ihres &bdquo;Masterplans&ldquo; machen konnte. Dieser sieht vor, die Anthroposophie durch Lehrst&uuml;hle an Universit&auml;ten zu legitimieren.<br>\nEs war schon bekannt, dass die anthroposophische Software-AG-Stiftung aus Darmstadt die Professur finanziert. Was bisher verschwiegen wurde: Anfang 2022 hat die Charit&eacute; die Professur um f&uuml;nf Jahre verl&auml;ngert. Das wurde nie &ouml;ffentlich kommuniziert und passierte ausgerechnet zu einer Zeit, als die taz eine Recherche &uuml;ber Missst&auml;nde in Matthes&rsquo; Krankenhaus ver&ouml;ffentlichte und der Professor an einer Studie &uuml;ber Impfsch&auml;den durch die Corona-Impfung arbeitete, von der sich die Charit&eacute; kurz darauf distanzierte.<br>\nAm Dienstag vergangener Woche hat die taz der Pressestelle der Charit&eacute; Nachfragen zu der Angelegenheit geschickt. Die Pressestelle hat diese Fragen nach mehrfacher Bitte um Fristverl&auml;ngerung nicht beantwortet. Sie verweist auf eine angebliche Vertraulichkeit und betont, dass alle Regeln eingehalten wurden. Matthes reagierte &uuml;berhaupt nicht auf eine taz-Anfrage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Anthroposophische-Medizin-an-der-Charite\/!5930859\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das Corona-Laborvirus: Die unbequeme Wahrheit kommt ans Licht<\/strong><br>\nNeue Dokumente zeigen erstmals, wie pr&auml;zise und zielgerichtet amerikanische Wissenschaftler in den Jahren vor 2020 an krankmachenden Coronaviren forschten. Die Papiere machen auch klar, wie die Forscher, die vom US-Chefepidemiologen Anthony Fauci staatliche Gelder erhielten, ihre Arbeit nach China auslagerten um einen Forschungsstopp in den USA zu umgehen. Vieles deutet darauf hin, dass die Geschichte der Coronakrise v&ouml;llig neu geschrieben werden muss.<br>\nWoher stammt das Coronavirus? In China sind inzwischen &uuml;ber 80.000 Haus-, Nutz- und Wildtiere auf der Suche nach einem Vorl&auml;ufer von SARS-CoV-2 untersucht worden. Doch keine der Proben hat dazu ein positives Ergebnis gebracht, das die chinesische Regierung zumindest von dem Vorwurf befreit h&auml;tte, die Coronakrise sei vom virologischen Institut (WIV) der Universit&auml;t in der 11-Millionen-Stadt Wuhan verursacht worden &ndash; in der die Covid-Krankheitsf&auml;lle zuerst &ouml;ffentlich bekannt gegeben worden waren.<br>\nDies hat gerade aufs neue am 17. April ein Bericht von Senatoren der USA mit &bdquo;bedeutsamen Belegen&ldquo; begr&uuml;ndet. US-Pr&auml;sident Biden hat zudem im M&auml;rz ein von beiden Parteien im US-Kongress gemeinsam vorgeschlagenes Gesetz unterzeichnet, wonach ausdr&uuml;cklich &bdquo;die Einzelheiten zum Coronavirus und zur Forschung an dessen erh&ouml;hter Wirkung [Gain-of-Function] am Wuhan Institut f&uuml;r Virologie ver&ouml;ffentlicht werden&ldquo; sollen.<br>\nDas scheint zu versprechen, dass wesentliche Antworten zu Fragen nach Herkunft und Ursache von SARS-CoV-2 zu erwarten sind. Das Kleingedruckte im Senatoren-Bericht wie im verabschiedeten Gesetz weist jedoch in eine andere, politische Richtung: Es grenzt die<br>\nVorgeschichte der Forschung am WIV tunlichst aus, ebenso wie die US-eigene Forschung am &bdquo;Funktionsgewinn&ldquo;, an &bdquo;Gain of Function&ldquo; (&bdquo;GoF&ldquo;) mit dem Coronavirus seit &uuml;ber zwanzig Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/corona-laborvirus%20\">Heimo Claasen in Multipolar<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die NachDenkSeiten haben mehrfach auf die M&ouml;glichkeit hingewiesen, dass Sars-CoV-2 urspr&uuml;nglich aus einem US-Labor stammen k&ouml;nnte &ndash; z.B. in diesem Beitrag: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=73236\">Woher kommt das SARS-CoV-2? Das Revival der Laborhypothese<\/a>. Dazu passen u.a. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=80738#h07\">Vorw&uuml;rfe gegen Drosten und das Versagen der Medien (Labortheorie)<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79962#h09\">INSIDE CORONA &ndash; Die Pandemie, das Netzwerk &amp; die Hinterm&auml;nner (Thomas R&ouml;per)<\/a> mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Keine Antibiotika f&uuml;r Kinder? Sollen sie doch die W&auml;rmepumpe anmachen!<\/strong><br>\nLieferengp&auml;sse f&uuml;r Medikamente gibt es nicht erst seit Corona, wie viele meinen. Das Gesundheitssystem pfeift einfach aus dem letzten Loch. (&hellip;)<br>\nDer Apothekerverband dr&auml;ngt auf eine nationale Antibiotika-Reserve. Angesichts der Medikamentenknappheit, aktuell vor allem bei Antibiotika, m&uuml;sse der Staat &ndash; wie beim Impfstoff &ndash; feste Abnahmemengen zusagen, um den Versorgungsmangel zu beseitigen.<br>\nDas sagte der Chef des Apothekerverbands Nordrhein, Thomas Preis, der Rheinischen Post am Mittwoch. Vergangene Woche hatte der Bund offiziell einen Mangel an Antibiotika speziell f&uuml;r Kinder ausgerufen. Das ebnete den Weg f&uuml;r die Bundesl&auml;nder, das potenziell lebensrettende Medikament in gr&ouml;&szlig;eren Mengen aus dem Ausland zu importieren.<br>\nDoch auch in anderen EU-L&auml;ndern seien die Medikamente knapp, betonte Preis. Wegen der akuten Notlage d&uuml;rfen deutsche Apotheker nun schon selbst Antibiotika-S&auml;fte f&uuml;r Kinder anr&uuml;hren. Die daf&uuml;r ben&ouml;tigten Rohstoffe seien aber ebenfalls Mangelware.<br>\nNeben Bayern, Bremen, NRW, Baden-W&uuml;rttemberg und Brandenburg nutzt nun auch Berlin die neu geschaffene M&ouml;glichkeit der Abweichung vom Arzneimittelgesetz und erlaubt vor&uuml;bergehenden den Import nicht zugelassener Antibiotika-S&auml;fte f&uuml;r Kinder. Das erkl&auml;rte die Senatsgesundheitsverwaltung auf Nachfrage der Berliner Morgenpost. Das ist n&ouml;tig, weil sonst die Nachfrage nicht mehr bew&auml;ltigt und die kleinen Patienten nicht mehr versorgt werden k&ouml;nnen. In Grenzn&auml;he fahren Patienten schon l&auml;ngst ins Nachbarland, wo sie die ben&ouml;tigten Medikamente teils im Supermarkt kaufen k&ouml;nnen, etwa in den Niederlanden.<br>\nDa darf man sich getrost fragen: Was funktioniert eigentlich noch problemlos in diesem Land? Im Gesundheitssystem jedenfalls immer weniger. (&hellip;)<br>\nAll dieses Elend liegt vor allem daran, dass die Arzneimittelproduktion aus Kostengr&uuml;nden ins Ausland verlagert wurde und Indien und China sich nun aussuchen k&ouml;nnen, an wen sie &uuml;berhaupt noch wann und wie viel liefern. Die deutschen Krankenkassen mit ihrer rigiden Preispolitik sind dabei zunehmend nicht die erste Wahl. (&hellip;)<br>\nLauterbach hat &ndash; wie bereits zuvor in Bezug auf die Fallpauschalen in den Krankenh&auml;usern, an denen er selbst beteiligt war, als Ulla Schmidt sie einf&uuml;hrte &ndash; zuletzt zum Medikamentenengpass gesagt: &bdquo;Wir haben es mit der &Ouml;konomisierung &uuml;bertrieben in diesem Bereich.&ldquo;<br>\nDeshalb wurde im April eilig durchs Kabinett ein Gesetzesentwurf beschlossen, der die Lieferengp&auml;sse begrenzen soll. Doch Krankenkassen und Experten mahnen l&auml;ngst, es reiche nicht aus, sich auf das Problem bestimmter Generika zu beschr&auml;nken und die Pharmaindustrie zu st&auml;rken. Das gesamte Gesundheitssystem m&uuml;sse auf den Pr&uuml;fstand und neu gedacht werden, um zukunftssicher zu sein.<br>\nStellt sich die Frage, warum in Sachen Klima (Stichwort: W&auml;rmepumpe) die Dinge pl&ouml;tzlich so schnell gehen und beim Thema Gesundheit immer nur notd&uuml;rftig die akutesten L&ouml;cher gestopft werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-mind\/keine-antibiotika-fuer-kinder-sollen-sie-doch-die-waermepumpe-anmachen-li.344427\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bundesweit fehlen 378.000 Kitapl&auml;tze<\/strong><br>\nTrotz des Rechtsanspruchs auf Betreuung in einer Kindertagesst&auml;tte fehlen einem Medienbericht zufolge bundesweit 378.000 Kitapl&auml;tze. In der Altersgruppe ein bis drei Jahre fehlen 291.000 Pl&auml;tze, in der Gruppe drei bis sechs Jahre sind es 87.000. Dies berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland und zitierte dabei aus einer Antwort des Bundesfamilienministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linkspartei. Die Angaben basierten auf Zahlen aus dem Jahr 2021, hie&szlig; es.<br>\nSeit zehn Jahren haben Kinder ab vollendetem ersten Lebensjahr einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/kita-plaetze-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Das musste man kommen sehen: F&uuml;r eine staatliche Pflichtleistung &ndash; Schaffung von Kitapl&auml;tzen &ndash; fehlt das Geld &ndash; es geht f&uuml;r andere Sachen drauf: Milliarden f&uuml;r eine verfehlte Corona-Politik, Milliarden f&uuml;r das Ausb&uuml;geln einer verfehlten Sanktionspolitik (Stichwort Gaspreisbremse), Milliarden zur Bew&auml;ltigung der Fl&uuml;chtlingsstr&ouml;me (ausgel&ouml;st durch diverse Kriege) sowie durch die Ukraine-Politik. Als Kr&ouml;nung will Robert Habeck, der sich Wirtschaftsminister nennt, den Strompreis f&uuml;r die Industrie auf sechs Cent pro Kilowattstunden subventionieren. Hat Habeck &uuml;berhaupt Ahnung von Geld und Wirtschaftspolitik? Hilflose Politiker &ndash; nicht nur auf Bundesebene &ndash; b&uuml;geln ihre politischen Fehler, ihre fantasielose Politik &ndash; durch Milliardenbetr&auml;ge wieder aus. In der Hoffnung, dass das Volk ruhig bleibt und den Taschenspielertrick nicht merkt. Die Milliardensubventionen tragen die Steuerzahler, dem die offenen Rechnungen irgendwann mal pr&auml;sentiert werden. Dann sind Habeck und Co. m&ouml;glicherweise Geschichte, leben in Wohlstand mit &uuml;ppigen Pensionen. Auch auf Kosten der Steuerzahler. <\/em><\/p>\n<p><em>Wann wacht der Deutsche Michel endlich auf!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>USAID mischt mit<\/strong><br>\nVor den Wahlen in Mexiko im kommenden Jahr verst&auml;rkt Washington die subversive W&uuml;hlarbeit im Nachbarland. Pr&auml;sident Andr&eacute;s Manuel L&oacute;pez Obrador hat deshalb seinen Kollegen Joseph Biden aufgefordert, daf&uuml;r zu sorgen, dass US-Dienste nicht weiterhin Organisationen finanzieren, &raquo;die sich offen gegen die legale und legitime Regierung stellen, die ich vertrete&laquo;. Der Unterst&uuml;tzung derartiger angeblicher Nichtregierungsorganisationen durch die US-Agentur f&uuml;r internationale Entwicklung (USAID) sei &raquo;ein interventionistischer Akt, der dem internationalen Recht und dem Respekt widerspricht, der zwischen freien und souver&auml;nen Staaten herrschen sollte&laquo;, schrieb L&oacute;pez Obrador an Biden. (&hellip;)<br>\nDemnach soll es bereits jetzt mehr als ein Dutzend NGOs und Einrichtungen geben, die Gelder von USAID erhalten. Als Beispiele nannte L&oacute;pez-Obrador die Finanzierung von gr&ouml;&szlig;tenteils der rechten Opposition nahestehenden Organisationen wie &raquo;M&eacute;xico Eval&uacute;a&laquo;, &raquo;Art&iacute;culo 19&laquo;, &raquo;Impunity&laquo;, &raquo;Mexico United Against Crime&laquo; und &raquo;Mexicans Against Corruption&laquo; durch den US-Dienst, der auch als CIA-Vorfeldorganisation gilt. Mexiko besteht jetzt darauf, dass die USA die F&ouml;rderung derartiger NGOs einstellt. L&oacute;pez Obrador habe darauf hingewiesen, dass Biden seiner Regierung stets Respekt entgegengebracht habe, er betonte jedoch: &raquo;Es stellt sich heraus, dass wir gerade jetzt die st&auml;rkste Einmischung sp&uuml;ren.&laquo; Sie komme aber nicht vom Pr&auml;sidenten. &raquo;Man muss wissen, dass die US-Regierung in j&uuml;ngster Zeit in ihren Institutionen sehr horizontal und relativ selbstst&auml;ndig agiert hat. Sie verf&uuml;gt &uuml;ber viele Beh&ouml;rden mit gro&szlig;er Machtf&uuml;lle, und einige dieser Institutionen handeln nicht mit Anstand und Respekt, sondern mit Arroganz&laquo;, zitierte die russische Agentur Sputnik den mexikanischen Pr&auml;sidenten.<br>\nDer Professor f&uuml;r Internationale Beziehungen Rub&eacute;n Ramos vermutete gegen&uuml;ber Sputnik, dass die Einmischung der USA darauf abzielt, die sozialdemokratische Regierungspartei MORENA vor den n&auml;chsten Wahlen zu schw&auml;chen. Umfragen zufolge liegt die von L&oacute;pez Obrador gef&uuml;hrte Partei zur Zeit vor anderen politischen Kr&auml;ften, und alles deute darauf hin, dass ein Politiker dieser Gruppierung die Pr&auml;sidentschaftswahlen 2024 gewinnen wird. Daher k&ouml;nnte die von L&oacute;pez Obrador angeprangerte Finanzierung rechter Kr&auml;fte durch die USAID &raquo;der Versuch sein, sich einzumischen und sicherzustellen, dass die Opposition bei den n&auml;chsten Wahlen ein besseres Ergebnis erzielt&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/450225.cia-vorfeldorganisation-usaid-mischt-mit.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rechtsbeugung aus Russenhass<\/strong><br>\nAlle haben ein Staatsb&uuml;ro, die deutschen Ex-Kanzler. &Uuml;ber den Sinn eines solchen B&uuml;ros f&uuml;r Exe kann man trefflich streiten. Warum ausgerechnet Angela Merkel neben ihrer &uuml;ppigen Rente von 15.000 Euro brutto pro Monat mit den Kosten f&uuml;r einen B&uuml;roleiter, zwei Referenten, eine B&uuml;ro- oder Schreibkraft und einen Chefkraftfahrer vom deutschen Steuervolk ausgestattet wird, daf&uuml;r gibt es keine sinnvolle Erkl&auml;rung. Auch dass die Dame in einer Staatskarosse von Audi mit einem Vierliter-Biturbo-V8 und 435 PS durch die Gegend kutschiert, wird kein Normalo begreifen. (&hellip;)<br>\nWenn die politische Wirklichkeit zur Geltung k&auml;me, m&uuml;sste der Merkel die Luxus-Ausstattung eigentlich von den USA finanziert werden. Denn mit Merkels NATO-Haltung zum Beispiel &ndash; sie behauptet tats&auml;chlich vom US-B&uuml;ndnis, es sei &bdquo;friedenserhaltend&ldquo; &ndash; vertritt die Ex eigentlich eher US-Interessen als die der Deutschen. Obwohl die USA als gr&ouml;&szlig;ter Kriegstreiber gelten d&uuml;rfen, sondert Merkel solche S&auml;tze ab: &ldquo;Deutschland und Amerika sind auf das Engste miteinander verbunden&ldquo;. Dass US-Pr&auml;sident Biden sie eine &bdquo;Freundin&ldquo; nannte, versteht sich. (&hellip;)<br>\nZiemlich eindeutig erfolgte die K&uuml;ndigung der Schr&ouml;der-Finanzhilfe durch den Haushaltsausschuss des Bundestages wegen dessen Haltung zu Russland. Lange Jahre hatten unterschiedliche deutsche Regierungen ein halbwegs neutrales Verh&auml;ltnis zu Russland. Im Zuge des Ukrainekriegs, der von der NATO-Einkreisung der Russischen F&ouml;deration ausgel&ouml;st wurde, wurde der russische Nachbar zum Feind erkl&auml;rt. Als Schr&ouml;der j&uuml;ngst gegen die K&uuml;ndigung der Finanzhilfe klagte, verlor er den Prozess, obwohl die K&uuml;ndigung nichts mit Recht und Gesetz, sondern mit politischer Bestrafung zu tun hatte. (&hellip;)<br>\nSehr speziell ist deshalb auch die Begr&uuml;ndung des Gerichtes f&uuml;r den B&uuml;ro-Entzug. Man k&ouml;nne nicht f&uuml;r Schr&ouml;der entscheiden, weil es &ldquo;an der erforderlichen &Uuml;berzeugung der Beteiligten (fehle), dass die Bundeskanzler a. D. einen entsprechenden Anspruch haben&rdquo;. Zwar rudert das Gericht im Plural, widmet sich aber keinesfalls einer General-Entscheidung &uuml;ber die Apanagen aller Ex-Kanzler. Schr&ouml;der soll f&uuml;r mangelndes Wohlverhalten bestraft werden, sonst niemand. (&hellip;)<br>\nDie Begr&uuml;ndung des Gerichts muss man mal auf andere Rechtsf&auml;lle anwenden: Wie klingt z. B. in einem Betrugsfall diese Entscheidung: &sbquo;Dem Gericht fehlt die &Uuml;berzeugung, dass der Betrogene einen Anspruch auf Entsch&auml;digung habe&lsquo;. Der Begriff &bdquo;&Uuml;berzeugung&ldquo; ist nat&uuml;rlich keine juristische, sondern eine politische Kategorie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/rechtsbeugung-aus-russenhass%20\">Rationalgalerie<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Insbesondere nach dem Eingest&auml;ndnis von Ex-Kanzlerin Merkel, das Minsk-Abkommen lediglich als Zeit f&uuml;r Vorbereitungen zur milit&auml;rischen Aufr&uuml;stung der Ukraine gegen Russland genutzt zu haben, d&uuml;rfte es schwer sein, in Deutschland eine f&uuml;r die russische Regierung glaubw&uuml;rdige Person f&uuml;r Verhandlungen zu finden. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=81556\">&Uuml;ber die groteske Engstirnigkeit unseres F&uuml;hrungspersonals<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-97348","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/97348","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=97348"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/97348\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":97351,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/97348\/revisions\/97351"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=97348"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=97348"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=97348"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}