{"id":97397,"date":"2023-05-09T08:43:47","date_gmt":"2023-05-09T06:43:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97397"},"modified":"2023-05-09T08:43:47","modified_gmt":"2023-05-09T06:43:47","slug":"hinweise-des-tages-4353","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97397","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97397#h01\">Polizeiaufmarsch zum 8. Mai: Berlin: 1.500 Polizisten an sowjetischen Ehrenm&auml;lern zum Tag der Befreiung.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97397#h02\">Pr&auml;sident von Brasilien in London: Haft von Julian Assange ist eine Schande<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97397#h03\">In die Sanktionsspirale<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97397#h04\">Der Wind dreht sich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97397#h05\">Wirtschaftsm&auml;rchen: Die Erkl&auml;rung von Arbeitslosigkeit (Teil 2)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97397#h06\">Neue Zahlen des Arbeitsministeriums: Durchschnittsrente auch f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte niedrig &ndash; besonders im Osten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97397#h07\">Die j&uuml;ngste Zunahme bargeldverweigernder Dienstleister d&uuml;rfte regulierungsbedingt sein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97397#h08\">Wahlen in der T&uuml;rkei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97397#h09\">Wehrbeauftragte ignoriert Whistleblower<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97397#h10\">Deregulierung neuer Gentechniken ist h&ouml;chst gef&auml;hrlich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97397#h11\">foodwatch fordert Verbot von BPA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97397#h12\">Testlabore der Arbeits&uuml;berwachung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97397#h13\">&raquo;Man kann auch von einem Lithiumputsch sprechen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97397#h14\">&ldquo;Raub des Jahrhunders&rdquo;: USA geben Venezuelas Unternehmen Citgo zum Ausverkauf frei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97397#h15\">Absagen von Kulturveranstaltungen: Der &bdquo;Alerta&ldquo;-Fraktion m&uuml;ssen Grenzen gesetzt werden  <\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Polizeiaufmarsch zum 8. Mai: Berlin: 1.500 Polizisten an sowjetischen Ehrenm&auml;lern zum Tag der Befreiung.<\/strong><br>\nMit dem Aufmarsch von mehr als 1.500 Polizisten zur Besucher&uuml;berwachung an den Gedenkst&auml;tten der Roten Armee beging Berlin den 78. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus. Das Aufgebot d&uuml;rfte wie 2022 bundes- und weltweit einmalig gewesen sein. Kurz vor 16 Uhr lautete die Bilanz der Polizei: st&ouml;rungsfrei. Die Berliner Zeitung berichtete um 12.45 Uhr im Internet vom Tiergarten-Monument: &raquo;Derzeit &uuml;bersteigt das Polizeiaufgebot die Besucherzahlen des Ehrenmals um ein Vielfaches.&laquo; Dazu gab es weitere passende Meldungen: Auf dem Gel&auml;nde eines sowjetischen Ehrenmals im brandenburgischen L&uuml;bbenau wurden am Wochenende zw&ouml;lf Grabsteine umgesto&szlig;en. Aber die Brandenburger Polizei hat die russische Hauptgefahr im Blick. Eine Sprecherin teilte am Montag mit, die Rockergruppe &raquo;Nachtw&ouml;lfe&laquo; sei mit etwa 50 Personen im Anmarsch und werde amtlich begleitet. Die Gruppe wurde am Montag in der Gedenkst&auml;tte Sachsenhausen n&ouml;rdlich von Berlin erwartet. Das ideologische i-T&uuml;pfelchen setzte am selben Tag Kulturstaatsministerin Claudia Roth (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen), die in einer Presseerkl&auml;rung politischen Geschichtsumbau ank&uuml;ndigte: &raquo;Zehn Jahre nach der Er&ouml;ffnung der Dauerausstellung im Museum Berlin-Karlshorst wird nun eine &Uuml;berarbeitung angesto&szlig;en, um neueste Forschungsergebnisse sowie die aktuellen Entwicklungen einzubeziehen.&laquo; Zudem sollen der Tr&auml;gerverein und der wissenschaftliche Beirat des Museums neu aufgestellt werden. Auf einer Kundgebung des Bunds der Antifaschistinnen und Antifaschisten in Berlin rief Gregor Gysi (Die Linke) am Montag dazu auf, den 8. Mai zum Feiertag zu machen. Er erkl&auml;rte, Wladimir Putin h&auml;tte seine &raquo;Sicherheitsinteressen&laquo; anders verteidigen m&uuml;ssen, und kritisierte zugleich die westlichen Sanktionen gegen Russland als &raquo;falsch&laquo;: &raquo;Warum verarmen wir die russische Bev&ouml;lkerung, die diesen Krieg nicht beschlossen hat.&laquo; Der einzige Weg zum Frieden seien Abr&uuml;stung und &raquo;Interessenausgleich&laquo;. Gysi bedankte sich bei den Befreiern sowie den Widerstandsk&auml;mpfern in Deutschland und allen besetzten L&auml;ndern. Vertreter der Bundesregierung tauchten wie &uuml;blich zum Gedenken an diesem Tag nicht auf. (&hellip;) In Frankreich, wo der 8. Mai gesetzlicher Feiertag ist, nahm Staatspr&auml;sident Emmanuel Macron in Paris einen Truppenvorbeimarsch ab und besuchte am Nachmittag in Lyon das fr&uuml;here Gestapogef&auml;ngnis, in dem der R&eacute;sistance-K&auml;mpfer Jean Moulin 1943 zu Tode gefoltert worden war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/450398.tag-der-befreiung-polizeiaufmarsch-zum-8-mai.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Angriff auf die Erinnerung<\/strong><br>\nBundesregierung plant keine Veranstaltungen zum Tag der Befreiung vom Faschismus. Kooperation mit Russland auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Gastkommentar von Sevim Dagdelen.<br>\nDer 8. bzw. 9. Mai 1945 markiert mit der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht die Befreiung Europas vom Faschismus. Damit war zugleich das Ende eines terroristischen deutschen Regimes besiegelt, das &uuml;berall in seinem Herrschafts- bzw. Einflussgebiet beispiellose Verbrechen zu verantworten hatte. Es ist lange &uuml;berf&auml;llig, dass der Tag in Deutschland ein gesetzlicher Gedenk- und Feiertag wird. (&hellip;) Die Ampelregierung plant dieses Jahr noch nicht einmal Veranstaltungen, in denen explizit der Befreier und der von ihnen gebrachten Opfer gedacht wird, allen voran die Sowjetunion mit 27 Millionen Toten. (&hellip;) Abgesehen von einer Kranzniederlegung in der Julius-Leber-Kaserne im Rahmen einer von der franz&ouml;sischen Botschaft organisierten Gedenkveranstaltung zum Kriegsende ist auch in den Dienststellen der Bundeswehr als Nachfolger der Wehrmacht zum Tag der Befreiung nichts geplant. Vorgesehen sind noch &ndash; wie im vergangenen Jahr &ndash; eine Beteiligung an einer Zeremonie &raquo;unserer Partner und Verb&uuml;ndeten von EU und NATO&laquo; am 8. Mai auf dem Gel&auml;nde der franz&ouml;sischen Botschaft in Moskau sowie eine Kranzniederlegung an einer Gedenkst&auml;tte in Minsk &raquo;im Gedenken an die Opfer von nationalsozialistischem Krieg und nationalsozialistischer Gewaltherrschaft&laquo;. Offizielle Vertreter Russlands und Belarus&rsquo; werden nicht mehr eingeladen, Einladungen von diesen wiederum werde nur &raquo;nach Einzelfallpr&uuml;fung&laquo; nachgekommen &ndash; es liegen allerdings keine mehr vor. (&hellip;) Die Bundesregierung prescht vor, wenn es um die Umschreibung der Geschichte geht. Die Verbrechen des Naziregimes werden in einem Schritt relativiert und begrifflich auf Russland verschoben. Ein Man&ouml;ver, das zugleich geschichtspolitische Entlastung bringt und Munition f&uuml;r den Stellvertreterkrieg der NATO gegen Russland liefert. Der sowjetische Marschall Schukow soll einmal gesagt haben: &raquo;Wir haben sie vom Faschismus befreit, das werden sie uns nie verzeihen.&laquo; Nichts k&ouml;nnte die Haltung der Bundesregierung und ihren Angriff auf die Erinnerung in dieser Zeit besser beschreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/450075.8-und-9-mai-in-deutschland-angriff-auf-die-erinnerung.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pr&auml;sident von Brasilien in London: Haft von Julian Assange ist eine Schande<\/strong><br>\nDer brasilianische Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva hat die Inhaftierung des Journalisten und Gr&uuml;nders der Enth&uuml;llungsplattform WikiLeaks, Julian Assange, in Gro&szlig;britannien als &ldquo;Schande&rdquo; bezeichnet.<br>\n&ldquo;Es ist eine Schande, dass ein Journalist, der die Verbrechen eines Staates gegen andere anprangert, im Gef&auml;ngnis sitzt, dort zum Sterben verurteilt ist, und wir nichts tun, um ihn zu befreien&rdquo;, sagte er auf einer Pressekonferenz in London auf Nachfrage einer Journalistin. Lula nahm an der Kr&ouml;nungszeremonie von K&ouml;nig Charles III. teil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.amerika21.de\/2023\/05\/263859\/brasilien-lula-haft-von-assange-schande\">amerika21<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Der Druck auf das Vereinigte K&ouml;nigreich und die USA erh&ouml;ht sich zunehmend. Vielleicht nehmen sich die zust&auml;ndigen deutschen Politiker an Lula ein Beispiel.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Brief von Julian Assange an den gekr&ouml;nten Charles III<\/strong><br>\nWikiLeaks-Gr&uuml;nder Julian Assange schmort seit 2019 in einem Londoner Gef&auml;ngnis und bef&uuml;rchtet eine Auslieferung in die USA.<br>\nAuf declassifiedUK ver&ouml;ffentlichte Julian Assange am 5. Mai einen offenen Brief an K&ouml;nig Charles III, den wir hier dokumentieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/brief-von-julian-assange-an-den-gekroenten-charles-iii\/%20\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>In die Sanktionsspirale<\/strong><br>\nMit neuen EU-Sanktionen gegen China und m&ouml;glichen chinesischen Gegensanktionen steht der Machtkampf des Westens gegen die Volksrepublik vor der n&auml;chsten Eskalation. Wie gestern bekannt wurde, plant die EU-Kommission unter Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen Strafma&szlig;nahmen gegen sieben chinesische Unternehmen, die sie beschuldigt, russische R&uuml;stungskonzerne zu beliefern. F&uuml;r den Fall, dass Br&uuml;ssel die Sanktionen verh&auml;ngt, k&uuml;ndigt Beijing seinerseits &bdquo;entschlossene Ma&szlig;nahmen&ldquo; an. Ende M&auml;rz hatte von der Leyen in Aussicht gestellt, man werde Investitionen europ&auml;ischer Unternehmen in der Volksrepublik beschr&auml;nken. In der Bundesrepublik wurde k&uuml;rzlich von &Uuml;berlegungen berichtet, den Export von Chemikalien, die f&uuml;r die Halbleiterproduktion unverzichtbar sind, nach China zu verbieten. Zwar hat das Kanzleramt dementiert, dies bereits konkret zu planen; doch war von Gespr&auml;chen mit &bdquo;ausl&auml;ndischen Partnern&ldquo; die Rede, mutma&szlig;lich mit den USA. Beijing zieht mittlerweile Gegenma&szlig;nahmen gegen die westlichen Bestrebungen in Betracht, seine Halbleiterbranche zu ruinieren. Auf diplomatischer Ebene setzt es sich mit der Ausladung von Finanzminister Christian Lindner zur Wehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9233\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Der Wind dreht sich<\/strong><br>\nDie regionale Zusammenarbeit im Nahen Osten wird gest&auml;rkt &ndash; Israel zunehmend isoliert.<br>\nDer Ann&auml;herungsproze&szlig; zwischen den Regionalm&auml;chten Iran und Saudi-Arabien hat vor dem Arabischen Gipfeltreffen am 19. Mai in Riad aktive Diplomatie ausgel&ouml;st. Im Mittelpunkt der Gespr&auml;che steht Syrien, das seine Beziehungen zu zahlreichen arabischen Staaten wiederaufgenommen hat. Anfang Mai trafen sich die Au&szlig;enminister von Saudi-Arabien, Irak, &Auml;gypten und Jordanien mit dem syrischen Au&szlig;enminister Feisal Mekad bereits zum zweiten Mal. Bei dem Treffen in der jordanischen Hauptstadt Amman ging es um Handelsbeziehungen, die R&uuml;ckkehr syrischer Fl&uuml;chtlinge aus den arabischen Nachbarl&auml;ndern und um die Wiederherstellung der territorialen Integrit&auml;t und nationalen Souver&auml;nit&auml;t Syriens. Ziel der arabischen L&auml;nder ist es, Syrien wieder in die arabische Gemeinschaft aufzunehmen und die T&uuml;rkei und Iran gleicherma&szlig;en auf Abstand zu halten. (&hellip;)<br>\nW&auml;hrend zahlreiche westliche oder westlich gepr&auml;gte Medien in dem Besuch des iranischen Pr&auml;sidenten in Damaskus eine Abfuhr f&uuml;r Saudi-Arabien w&auml;hnten, ist vor allem der Wille zur Kooperation zwischen den Staaten der Region un&uuml;bersehbar. Alle Seiten versuchen, ihre Interessen abzustecken und sich zuk&uuml;nftig im Dialog zu einigen, um weitere milit&auml;rische Konfrontation zu vermeiden. Zw&ouml;lf Jahre nach Beginn des Syrien-Krieges dreht sich der Wind in der Region.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1467327029821\/0\">Karin Leukefeld in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Gegner zu Partnern<\/strong><br>\nNach zw&ouml;lf Jahren wird Syrien in die Arabische Liga zur&uuml;ckkehren. Das beschlossen die Au&szlig;enminister der 22 Mitgliedstaaten des B&uuml;ndnisses am Sonntag in Kairo. Die Mitgliedschaft Syriens war 2011 auf Eis gelegt worden, als Proteste in einen bewaffneten Konflikt und Stellvertreterkrieg zwischen regionalen und internationalen Akteuren auf syrischem Territorium umgeschlagen waren. Nun wird Damaskus wieder in die &raquo;arabische Gemeinschaft&laquo; aufgenommen, und das ist eine gute Nachricht.<br>\nSeit 2017 versuchen arabische Staaten, die Beziehungen mit dem Land zu normalisieren. Der syrische Pr&auml;sident Assad hatte mit Unterst&uuml;tzung der Verb&uuml;ndeten Russland und Iran sowie der libanesischen Hisbollah seine Position stabilisiert. Libanon, Jordanien, Irak und nacheinander arabische Golfstaaten nahmen ihre Beziehungen wieder auf oder suchten nach Wegen, die R&uuml;ckkehr syrischer Fl&uuml;chtlinge zu erm&ouml;glichen und Handelsbeziehungen zu etablieren. Viele Menschen h&auml;tten Arbeit gefunden, H&auml;user h&auml;tten repariert werden und Vertriebene zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnen. Doch die Ann&auml;herung kam nicht voran, weil EU und USA sich weigerten, im Rahmen der UNO ein R&uuml;ckkehrprogramm zu finanzieren. Statt dessen legten sie einen eisernen Ring von &raquo;einseitigen wirtschaftlichen Strafma&szlig;nahmen&laquo; (Sanktionen) um Syrien, der auch Staaten und Unternehmen bedrohte, die ihre wirtschaftlichen und politischen Beziehungen mit Syrien wiederaufnehmen wollten. Die heutige stellvertretende Verteidigungsministerin f&uuml;r den Nahen Osten im US-Pentagon, Dana Stroul &ndash; damals noch beim neokonservativen Washington Institute for Near East Policy &ndash;, gab die Richtung vor, und die EU folgte: Die USA &raquo;h&auml;tten&laquo; die wichtigsten Ressourcen in einem Drittel des Landes (Nordosten), &raquo;der Rest von Syrien liegt in Tr&uuml;mmern&laquo;. Assad m&uuml;sse isoliert werden, Wirtschaftssanktionen aufrechterhalten. In Kooperation mit der EU habe man die internationalen Finanzinstitutionen in der Hand und k&ouml;nne verhindern, dass Wiederaufbauhilfe und technische Expertise nach Syrien gelangten. Die EU &ndash; ganz vorneweg Deutschland &ndash; machte alles mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/450097.gegner-zu-partnern.html\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wirtschaftsm&auml;rchen: Die Erkl&auml;rung von Arbeitslosigkeit (Teil 2)<\/strong><br>\nIn dieser dreiteiligen Serie blickt unser Kolumnist und Politiker Fabio De Masi anl&auml;sslich der j&uuml;ngsten Turbulenzen im Bankensektor auf verbreitete Wirtschaftstheorien.<br>\nIn Teil 1 der Serie &bdquo;Wirtschaftsm&auml;rchen&ldquo; erkl&auml;rte unser Kolumnist Fabio De Masi, wie der &ouml;konomische Mainstream oftmals unrealistische Annahmen &uuml;ber die Welt trifft. In Teil 2 geht es unter anderem darum, wie Arbeitslosigkeit zu einem Problem von zu hohen L&ouml;hnen verkl&auml;rt wird.<br>\nDie wichtigste Denkschule des &ouml;konomischen Mainstreams ist die Neoklassik. Ob die Annahmen in den Modellen der Neoklassik stimmen, wird in Debatten zumeist nicht mehr hinterfragt, weil sich viele Studierende der &Ouml;konomie erst einmal durch die (zweifelsfrei n&uuml;tzliche) Mathematik k&auml;mpfen m&uuml;ssen und den Wald vor lauter B&auml;umen nicht mehr sehen. Sie bekommen eingeimpft, dass ein &ouml;konomisches Modell nur tr&auml;gt, wenn es ein stabiles Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage erzeugt. St&ouml;rungen an diesem Marktgleichgewicht kommen dann immer von au&szlig;en, etwa durch die Politik. Dabei ist die Physik oder Mathematik l&auml;ngst weiter und hat sich aus der Beobachtung im Labor und in der Natur von solchen naiven Gleichgewichtsmodellen l&auml;ngst verabschiedet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/wirtschaftsmaerchen-die-erklaerung-von-arbeitslosigkeit-teil-2-li.345294\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Neue Zahlen des Arbeitsministeriums: Durchschnittsrente auch f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte niedrig &ndash; besonders im Osten<\/strong><br>\nWer 40 Jahre oder l&auml;nger in die Rentenversicherung eingezahlt hat, erhielt zuletzt trotzdem durchschnittlich nur 1370 Euro im Monat an Altersrente. In Ostdeutschland sind die Renten dabei deutlich niedriger als in Westdeutschland.<br>\nDie durchschnittliche Rente f&uuml;r langj&auml;hrig Versicherte in Deutschland betrug zuletzt 1370 Euro. Die Unterschiede zwischen den Rentenbetr&auml;gen in Ost- und Westdeutschland waren dabei weiterhin deutlich: Langj&auml;hrig Versicherte in den alten Bundesl&auml;ndern erhielten im Alter durchschnittlich 1423 Euro, in den neuen Bundesl&auml;ndern lediglich 1255 Euro im Monat.<br>\nDas geht aus der Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Als langj&auml;hrig Versicherter gilt, wer mindestens 40 Jahre lang in die Rentenversicherung eingezahlt hat. Stichtag der vom Ministerium mitgeteilten Zahlen war der 31. Dezember 2021, j&uuml;ngere Zahlen aus dem Jahr 2022 lagen demnach noch nicht vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/wirtschaft\/rente-durchschnitt-auch-fuer-langjaehrig-versicherte-niedrig-besonders-im-osten-AVFWBC2B25FDZAADCBGJCXC4EY.html\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die j&uuml;ngste Zunahme bargeldverweigernder Dienstleister d&uuml;rfte regulierungsbedingt sein<\/strong><br>\nAufgrund einer H&auml;ufung von Hinweisen auf H&auml;ndler und Dienstleister, insbesondere Hotels, die seit Anfang 2023 kein Bargeld mehr annehmen, dokunentiere ich seit Ende Januar die Hinweise, die mich erreichen. Ein aktueller Hinweis auf ein Hotel, das den Grund f&uuml;r das Nurnochdigitalzahlen-Gebot offen angibt, k&ouml;nnte die Erkl&auml;rung daf&uuml;r liefern, warum seit Jahresanfang die Bargeldverweigerung zunimmt. Es hat mit bargeldfeindlicher Gesetzgebung zu tun. (&hellip;)<br>\nDer seit 2020 geltende &sect;146a der Abgabenordnung macht neue Vorschriften f&uuml;r die schon l&auml;nger bei Bargeldums&auml;tzen vorgeschriebenen elektronischen Kassensysteme. Diese m&uuml;ssen seither so ausgestaltet sein, dass jeder Vorgang einzeln, vollst&auml;ndig, richtig, zeitgerecht und geordnet aufgezeichnet wird. Das Aufzeichnungssystem und die Aufzeichnungen m&uuml;ssen durch eine zertifizierte interne technische Sicherungseinrichtung  vor Manipulationen gesch&uuml;tzt werden. Ein Sicherheitsmodul soll gew&auml;hrleisten, dass Kasseneingaben mit Beginn des Aufzeichnungsvorgangs protokolliert und sp&auml;ter nicht mehr ver&auml;ndert werden k&ouml;nnen.<br>\nF&uuml;r Registrierkassen, die zwischen 2010 und 2019 angeschafft wurden, erlaubte eine &Uuml;bergangsregelung, sie bis zum 31.12.2022 weiter zu verwenden. Diese &Uuml;bergangsregel ist mit dem Jahreswechsel ausgelaufen. Wer sein Kassensystem noch nicht umgestellt hatte, musste es zum 1. Januar umstellen, um empfindliche Bu&szlig;gelder zu vermeiden. Oder aber die Annahme von Bargeld und damit die Notwendigkeit einer Kasse beenden. Diesen Weg scheinen viele Anbieter, bei denen nicht mehr viel bar bezahlt wird, zu beschreiten. Dazu geh&ouml;ren gehobene Hotels.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/bargeld-widerstand\/paragr146-ao-kassengesetz\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wahlen in der T&uuml;rkei<\/strong><br>\nDeutschland und die anderen westlichen M&auml;chte k&ouml;nnen auch bei einem Sieg der t&uuml;rkischen Opposition in der Pr&auml;sidentenwahl am Sonntag nicht auf eine Anpassung der t&uuml;rkischen Au&szlig;enpolitik an westliche Forderungen hoffen. Das belegen Einsch&auml;tzungen von Beobachtern und Experten sowie Stellungnahmen f&uuml;hrender Vertreter der Opposition um Kemal K&#305;l&#305;&ccedil;daro&#287;lu. Demnach werden Berlin und Br&uuml;ssel auch in Zukunft mit t&uuml;rkischen Anspr&uuml;chen auf Erdgasvorr&auml;te im &ouml;stlichen Mittelmeer und mit Ankaras Bestreben konfrontiert sein, griechische &Auml;g&auml;isinseln &bdquo;zur&uuml;ckzuholen&ldquo;; mit Letzterem hat K&#305;l&#305;&ccedil;daro&#287;lu k&uuml;rzlich gedroht. Die Bundesrepublik und der Westen insgesamt werden zudem damit leben m&uuml;ssen, dass die T&uuml;rkei auch bei einem Personalwechsel im Pr&auml;sidentenamt einen Ausgleich mit Syriens Pr&auml;sident Baschar al Assad anstreben sowie die Kooperation mit Russland fortsetzen wird. Experten f&uuml;hren dies nicht blo&szlig; auf die Import- und Exportstruktur der T&uuml;rkei zur&uuml;ck, sondern auch auf ihre au&szlig;enpolitische Tradition einer Art Blockfreiheit. Diese zeigt sich demzufolge heute im Beharren Ankaras, zwar mit dem Westen zu kooperieren, zugleich aber auch mit Russland zusammenzuarbeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9232\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wehrbeauftragte ignoriert Whistleblower<\/strong><br>\nEigentlich wollte Patrick J. Elitesoldat werden. Doch als junger Unteroffizier stie&szlig; er auf Rechtsextreme in der Bundeswehr, meldete diese und musste feststellen: F&uuml;r eine Karriere als Elitesoldat ist das nicht f&ouml;rderlich. Denn statt die von ihm gemeldeten Vorf&auml;lle zu ahnden, ging die Bundeswehr gegen Patrick J. vor. &#8239;t-online berichtete &uuml;ber seine Meldungen zu Rechtsextremen in der Bundeswehr und den Umgang damit. Sechs Jahre dauert der Kampf von Patrick J. inzwischen.<br>\nNun hat er sich an die Wehrbeauftragte Eva H&ouml;gl (SPD) gewandt. Sie ist qua Amt &ldquo;Anw&auml;ltin der Soldatinnen und Soldaten&rdquo;, wie es auf ihrer Homepage steht, und parlamentarische Kontrollinstanz der Bundeswehr. Doch auch von ihr bekommt Patrick J. keine Hilfe. Denn sie erkl&auml;rt sich f&uuml;r nicht zust&auml;ndig &ndash; dabei w&auml;re sie das laut Gesetz durchaus. (&hellip;)<br>\nDie Wehrbeauftragte H&ouml;gl sieht keine eigene Zust&auml;ndigkeit. Doch H&ouml;gl l&auml;sst ihm in einer Standardantwort, die eine ihrer Mitarbeiterinnen verfasste, mitteilen, dass ein Einschreiten der Wehrbeauftragten &ldquo;ausgeschlossen&rdquo; sei. Nur Soldaten h&auml;tten ein sogenanntes &ldquo;Eingaberecht&rdquo;. Soldat sei Patrick J. aber nicht mehr. Die Mitarbeiterin begr&uuml;ndet das mit dem &sect;7 des Gesetzes &uuml;ber die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, kurz &ldquo;WBeauftrG&rdquo;.<br>\nDer Paragraf ist allerdings f&uuml;r diesen Fall vollkommen irrelevant. Denn darin hei&szlig;t es lediglich: &ldquo;Jeder Soldat hat das Recht, sich einzeln ohne Einhaltung des Dienstwegs unmittelbar an den Wehrbeauftragten zu wenden. Wegen der Tatsache der Anrufung des Wehrbeauftragten darf er nicht dienstlich gema&szlig;regelt oder benachteiligt werden.&rdquo; Es steht also nichts davon, dass ein &ldquo;normaler B&uuml;rger&rdquo; keine Eingabe machen darf, sondern nur, dass ein Soldat keine Nachteile erfahren darf, wenn er sich an die Wehrbeauftragte wendet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_100161712\/rechtsextremismus-in-der-bundeswehr-wehrbeauftragte-ignoriert-whistleblower.html\">t-online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deregulierung neuer Gentechniken ist h&ouml;chst gef&auml;hrlich<\/strong><br>\nBioland-Pr&auml;sident Jan Plagge kommentiert vorgelegte Studie der EU-Kommission zu neuen Gentechniken<br>\n&bdquo;Auch neue Gentechnik ist Gentechnik und muss als solche entsprechend reguliert werden. Verfahren wie CRISPR\/Cas m&ouml;gen vielf&auml;ltig einsetzbar sein, sie sind aber zugleich hochriskant f&uuml;r den jeweiligen Organismus und die Umwelt. Klar ist auch: Verbraucherinnen und Verbraucher wollen selbst dar&uuml;ber entscheiden, ob das Essen auf ihrem Teller mit Gentechnik produziert wurde &ndash; eine klare Kennzeichnung ist daf&uuml;r unerl&auml;sslich.<br>\nV&ouml;llig zu Recht hat der Europ&auml;ische Gerichtshof daher schon im Juli 2018 verf&uuml;gt, dass auch die neuen Verfahren der EU-Gentechnikgesetzgebung unterliegen. Das bedeutet eine Regulierung, zu der wichtige Ma&szlig;nahmen wie Risikopr&uuml;fung, Zulassungsverfahren, R&uuml;ckverfolgbarkeit und eben Kennzeichnungspflicht geh&ouml;ren.<br>\nDass die EU-Kommission mit ihrer heute ver&ouml;ffentlichten Studie einer Deregulierung neuer Gentechniken T&uuml;r und Tor &ouml;ffnet indem sie die gesetzliche Grundlage infrage stellt, ist nicht nur &auml;u&szlig;erst bedauerlich, es ist vor allem h&ouml;chst gef&auml;hrlich f&uuml;r unsere Lebensgrundlagen, die Stabilit&auml;t der &Ouml;kosysteme, die Gesundheit und nicht zuletzt f&uuml;r die Zukunft einer &ouml;kologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft. Bio-Bauern, -Hersteller und H&auml;ndler von Bio-Lebensmitteln m&uuml;ssen wissen, an welcher Stelle der Lebensmittelkette gentechnisch ver&auml;nderte Organismen eingesetzt wurden. Sie brauchen Kennzeichnung und Wahlfreiheit, um den Verbraucher*innen auch weiterhin Lebensmittel ohne Gentechnik anbieten zu k&ouml;nnen. Zudem m&uuml;ssen wirtschaftliche Verluste durch entsprechende Kontaminationen von denen getragen werden, die sie verursachen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.bioland.de\/presse\/pressemitteilungen\/news-detail\/auch-neue-gentechnik-ist-gentechnik%20\">Bioland<\/a>\n<p>dazu: <strong>Postkartenaktion an Deutschen Bundeslandwirtschaftsminister<\/strong><br>\nUnsere Forderungen an Bundeslandwirtschaftsminister Cem &Ouml;zdemir<br>\nBitte sorgen Sie als verantwortlicher Minister f&uuml;r ein EU-Gentechnikrecht, das auch weiterhin eine gentechnikfreie Saatgut- und Lebensmittelerzeugung &ndash; konventionell und &ouml;kologisch &ndash; sichert. St&auml;rken Sie das Vorsorgeprinzip! Wenden Sie sich gegen eine Aufweichung des EU-Gentechnikrechts und sorgen Sie daf&uuml;r, dass folgende Grundpfeiler auch f&uuml;r neue Gentechnik-Verfahren (CRISPR\/Cas) beibehalten werden:<\/p>\n<ul>\n<li>eine strenge, prozessorientierte Regulierung und Risikopr&uuml;fung nach EU-Gentechnikrecht<\/li>\n<li>eine Kennzeichnungspflicht vom Saatgut bis zum Teller<\/li>\n<li>verpflichtende Nachweisverfahren und R&uuml;ckholbarkeit<\/li>\n<li>Koexistenzregelungen, die Gentechnik-Verunreinigungen sicher verhindern<\/li>\n<li>strenge Haftungsregelungen und die Umsetzung des Verursacher:innenprinzip<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Gesetzesvorschlag der EU-Kommission wird bereits in diesem Sommer erwartet. Vorab sollen schon m&ouml;glichst viele Postkarten an Bundeslandwirtschaftsminister Cem &Ouml;zdemir verschickt werden, um ihn aufzufordern, sich f&uuml;r eine Sicherung der Gentechnikfreiheit Europas einzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ig-saatgut.de\/aktuell\/postkartenaktion-oezdemir\/%20\">IG Saatgut<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>foodwatch fordert Verbot von BPA<\/strong><br>\nDas Hormongift Bisphenol A schadet der Fruchtbarkeit und kann das Hormonsystem st&ouml;ren &ndash; so viel ist bekannt. Jetzt zeigt eine Neubewertung der Europ&auml;ischen Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit (EFSA): BPA ist gef&auml;hrlicher als bisher angenommen. Auch auf das menschliche Immunsystem k&ouml;nnte es negative Auswirkungen haben. Tierstudien zeigten einen Zusammenhang mit allergischen Lungenentz&uuml;ndungen und Autoimmunerkrankungen. (&hellip;)<br>\nDie EFSA hat den Wert f&uuml;r die tolerierbare t&auml;gliche Aufnahmemenge (TDI) daher drastisch gesenkt &ndash; von 4 Mikrogramm auf 0,2 Nanogramm. Das ist eine Senkung um den Faktor 20.000. Der TDI gibt an, welche Menge im Laufe eines Lebens t&auml;glich pro Kilogramm K&ouml;rpergewicht aufgenommen werden kann, ohne dass ein nennenswertes Gesundheitsrisiko besteht. (&hellip;)<br>\nBPA ist etwa in hartem Kunststoff und der Innenbeschichtung von Konservendosen enthalten. Von dort kann es in Lebensmittel gelangen. Wichtigster Eintragsweg sind Blechkonserven. foodwatch fordert Bundesern&auml;hrungsminister Cem &Ouml;zdemir mit einer heute gestarteten Online-Aktion auf, BPA in Lebensmittelverpackungen zu verbieten. In Frankreich ist BPA bereits seit 2015 in allen Lebensmittelverpackungen verboten.<br>\nBisphenol A ist eine weit verbreitete chemische Verbindung, die eine hormon&auml;hnliche Wirkung im K&ouml;rper haben kann. BPA wird etwa zur Herstellung des harten Kunststoffs Polycarbonat sowie von Epoxidharzen verwendet. Epoxidharze werden zur Innenbeschichtung von Konservendosen eingesetzt. Wegen seiner fortpflanzungs- und hormonsch&auml;digenden Wirkung ist BPA in der europ&auml;ischen Chemikalienverordnung REACH als &bdquo;besonders besorgniserregend&ldquo; eingestuft. In der EU ist BPA seit 2011 in Babyflaschen und seit 2020 in Thermopapier verboten. (&hellip;)<br>\nDas deutsche Bundesinstitut f&uuml;r Risikobewertung (BfR) schl&auml;gt im Gegensatz zur EFSA einen h&ouml;heren TDI-Wert vor. Dem BfR zufolge mangele es an aktuellen Daten &uuml;ber die H&ouml;he der BPA-Belastung in der Bev&ouml;lkerung. foodwatch fordert jedoch, im Sinne des im Europarecht verankerten Vorsorgeprinzips die BPA-Belastung so gering wie m&ouml;glich zu halten. Bundesern&auml;hrungsminister &Ouml;zdemir soll BPA in Lebensmittelverpackungen verbieten und sich auf EU-Ebene f&uuml;r ein Verbot aller Bisphenole einsetzen. Auch andere Bisphenole, wie Bisphenol F und S, gelten laut Europ&auml;ischer Chemikalienagentur als potenziell sch&auml;dlich f&uuml;r das Hormonsystem.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/aktuelle-nachrichten\/2023\/foodwatch-fordert-verbot-von-bpa\/\">foodwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Testlabore der Arbeits&uuml;berwachung<\/strong><br>\nWer im Callcenter arbeitet, ist st&auml;ndiger &Uuml;berwachung, Kontrolle und Leistungsbewertung ausgesetzt. Das zeigt eine neue Studie von Wolfie Christl. Darin beschreibt der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der gemeinn&uuml;tzigen Wiener Nichtregierungsorganisation &bdquo;Cracked Labs&ldquo; das Arbeitsumfeld von Callcentern als Prototyp gro&szlig;fl&auml;chiger &Uuml;berwachung und digitaler Kontrolle von Angestellten in Europa.<br>\nIn der Studie widmet sich der &ouml;sterreichische Datenschutzaktivist vor allem den Funktionen der in den Zentren eingesetzten Software. Sogenannte Contact-Center-Systeme wie jenes des Marktf&uuml;hrers Genesys zielen darauf ab, den Arbeitsablauf m&ouml;glichst reibungslos und effizient zu gestalten. Daf&uuml;r werden Anrufe und andere Arbeitsaktivit&auml;ten st&auml;ndig &uuml;berwacht und sekundengenau ausgewertet. F&uuml;r die Angestellten kann diese umfassende Aussp&auml;hung eine enorme Belastung bedeuten. (&hellip;)<br>\nChristl bezweifelt, dass s&auml;mtliche der in Callcenter-Software implementierten Funktionen rechtskonform sind. Mit Blick auf &auml;hnliche Studienergebnisse erkl&auml;rte Simon Rebiger, Sprecher der Berliner Beauftragten f&uuml;r Datenschutz und Informationsfreiheit (BlnBDI), bereits vor knapp zwei Jahren, dass sich viele dieser Systeme in einem rechtlichen Graubereich bewegen w&uuml;rden. Die Anbieter machen es sich dahingehend oftmals leicht: So schiebt etwa Genesys die rechtliche Verantwortung auf die Unternehmen ab, die seine Software einsetzen.<br>\nOb die Unternehmen tats&auml;chlich alle Funktionen von Callcenter-Software nutzen, ist laut Studie nicht immer ersichtlich. Allerdings beeinflusse bereits die Gestaltung der Systeme, ob und wie Arbeitgeber sie am Ende verwenden. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch die in der Softwaredokumentation empfohlenen Standardeinstellungen.<br>\nDie in den Callcentern entwickelten &Uuml;berwachungssysteme finden l&auml;ngst auch in anderen Firmen und Arbeitsumfeldern Anwendung. Und es deutet sich bereits der n&auml;chste Erweiterungsschritt an: Sogenannte Business-Process-Outsourcing-Firmen (BPO) mit hunderttausenden Mitarbeiter*innen, die einen Rundum-Service anbieten &ndash; von Kundenservice &uuml;ber Vertrieb bis hin zur Moderation von Inhalten. Hier kommen die &Uuml;berwachungssysteme laut Studie ebenfalls zunehmend zum Einsatz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/callcenter-testlabore-der-arbeitsueberwachung\/%20\">netzpolitik.org<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Black Mirror&rdquo;: Callcenter &ndash; Grundrechte einschneidende &Uuml;berwachungstechnologien<\/strong><br>\nMit Spezialsoftware und Algorithmen l&auml;sst sich fast jeder Aspekt der Arbeit in Callcentern und im Homeoffice kontrollieren. Eine Studie beleuchtet die Technik. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Anrufe und andere Kommunikationsinhalte k&ouml;nnen im Namen von Schulungen, Qualit&auml;tssicherung, Kundenzufriedenheit und Compliance vollst&auml;ndig &uuml;berwacht und aufgezeichnet werden&rdquo;, ist der Untersuchung zu entnehmen. Moderne Contact-Center-Software analysiere und bewerte automatisch, &ldquo;was Mitarbeiter sagen, welche Phrasen sie verwenden und ob die Stimmung in einem Anruf oder Gespr&auml;ch &lsquo;positiv&rsquo; oder &lsquo;negativ&rsquo; war&rdquo;. Einige Hersteller behaupteten, &ldquo;Freundlichkeit&rdquo; und &ldquo;Einf&uuml;hlungsverm&ouml;gen&rdquo; ausmachen zu k&ouml;nnen, indem sie den Tonfall einsch&auml;tzten und in Folge einschl&auml;gige automatische Echtzeit-Anweisungen f&uuml;r die Angestellten bereitstellten. Die Aufzeichnung von Bildschirminhalten geh&ouml;re mit zum Programm. Am Ende stehe so gegebenenfalls eine umfassende Verhaltenskontrolle. (&hellip;)<br>\nGenesys, Five9, Nice und Talkdesk betreiben Christl zufolge App-Stores. Diese enthielten hunderte Anwendungen, &ldquo;die die Funktionalit&auml;t ihrer Plattformen erweitern und den Datenfluss in und aus ihnen erm&ouml;glichen&rdquo;. Dazu geh&ouml;rten Integrationen mit g&auml;ngigen Unternehmenssystemen f&uuml;r Customer Relationship Management (CRM), Enterprise Resource Management (ERP), Workflow-Automatisierung und Unified Communications von Anbietern wie Salesforce, SAP, Microsoft, ServiceNow und Zoom. Angeboten werde auch Software f&uuml;r Datenanalyse, Berichtswesen, Leistungsmanagement, Zeiterfassung und Terminplanung von weniger bekannten Anbietern. Firmen k&ouml;nnen ferner Programmierschnittstellen verwenden, um benutzerdefinierte Integrationen zu erstellen oder Datenfl&uuml;sse zu erm&ouml;glichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Black-Mirror-war-gestern-Callcenter-als-Wegbereiter-der-Rundum-Ueberwachung-8989341.html\">Heise Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&raquo;Man kann auch von einem Lithiumputsch sprechen&laquo;<\/strong><br>\nPeru: Regierung verweigert Linke-Politikerin Gef&auml;ngnisbesuch bei abgesetztem Pr&auml;sidenten. Ein Gespr&auml;ch mit Sevim Dagdelen<br>\nSie waren in dieser Woche im Rahmen einer parlamentarischen Dienstreise zu politischen Gespr&auml;chen in Peru. Die Interamerikanische Menschenrechtskommission hat in einem gerade ver&ouml;ffentlichten Bericht die ausufernde Gewalt in der Folge des parlamentarischen Putschs gegen den Pr&auml;sidenten Pedro Castillo im Dezember wie auch au&szlig;ergerichtliche Hinrichtungen angeprangert. Welchen Eindruck haben Sie vor Ort gewonnen?<br>\nWas hier wenig bekannt ist: In Peru haben ultrarechte Kr&auml;fte gemeinsam mit dem Milit&auml;r geputscht. Meine Gespr&auml;chspartner von Gewerkschaften, sozialen Bewegungen und linken Parteien sprechen deshalb von einer zivil-milit&auml;rischen Diktatur. Es ist ein Chile 2.0 mit zivilem Anstrich. Indigene Demonstranten werden einfach niedergemetzelt, w&auml;hrend die Putschisten versuchen, Neuwahlen auf den Sankt-Nimmerleins-Tag zu verschieben. Es ist eine bedrohliche Situation, aber der Widerstand insbesondere der indigenen Bev&ouml;lkerung ist ungebrochen.<br>\nZiel Ihrer Reise war auch ein Besuch beim abgesetzten Pr&auml;sidenten Castillo im Gef&auml;ngnis, dessen &raquo;Pr&auml;ventivhaft&laquo; im M&auml;rz auf 36 Monate verl&auml;ngert wurde. Konnten Sie mit ihm reden?<br>\nNein, obwohl sich die deutsche Botschaft direkt mit dem Justizministerium in Verbindung gesetzt hat, hat das Regime mir den Besuch verweigert. Es gibt keine Rechtsstaatlichkeit im Land. Man muss um die Gesundheit und das Leben von Pedro Castillo f&uuml;rchten. Viele meiner Gespr&auml;chspartner haben Angst, dass ihn die Machthaber im Gef&auml;ngnis umbringen werden. Die viel beschworene internationale Staatengemeinschaft und speziell auch die Bundesregierung sind gefordert, sich f&uuml;r das Leben von Pedro Castillo einzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/450064.rollback-man-kann-auch-von-einem-lithiumputsch-sprechen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Raub des Jahrhunders&rdquo;: USA geben Venezuelas Unternehmen Citgo zum Ausverkauf frei<\/strong><br>\nDie US-Regierung hat gr&uuml;nes Licht f&uuml;r den Verkauf von Citgo gegeben. Citgo ist die in den USA ans&auml;ssige Tochtergesellschaft des venezolanischen &Ouml;lunternehmens PDVSA und das gr&ouml;&szlig;te staatliche Verm&ouml;gen Venezuelas im Ausland. Die Regierung in Caracas macht die Opposition um den Politiker Juan Guaid&oacute; f&uuml;r die drohenden Milliardenverluste mitverantwortlich.<br>\nIn einem Schreiben, das beim Bezirksgericht in Delaware eingereicht wurde, erkl&auml;rte das US-Justizministerium, dass die Kontrollbeh&ouml;rde f&uuml;r Auslandsverm&ouml;gen (Office of Foreign Assets Control, Ofac) des Finanzministeriums &ldquo;keine Vollstreckungsma&szlig;nahmen gegen Einzelpersonen oder Einrichtungen&rdquo; ergreifen wird, die an einem gerichtlich angeordneten Versteigerungsverfahren von Citgo-Aktien beteiligt sind, das im vergangenen Jahr in Gang gesetzt wurde.<br>\nWeiter hei&szlig;t es, Ofac werde, sobald ein erfolgreicher Bieter auftaucht, eine &ldquo;g&uuml;nstige Genehmigungspolitik&rdquo; f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung des Citgo-Verkaufsverfahrens &ldquo;oder die Aushandlung einer Vergleichsvereinbarung zwischen den betreffenden Parteien&rdquo; umsetzen.<br>\nDas Schreiben wurde herausgegeben, nachdem die Beh&ouml;rde am vergangenen Freitag die General License 42 ausgestellt hat, die Transaktionen der von der Opposition kontrollierten venezolanischen Nationalversammlung (AN) f&uuml;r den Zeitraum 2015-2020 f&uuml;r die &ldquo;Aushandlung von Abwicklungsvereinbarungen&rdquo; im Zusammenhang mit Schulden der venezolanischen Regierung, PDVSA oder Unternehmen, an denen PDVSA 50 Prozent oder mehr der Anteile h&auml;lt, genehmigt.<br>\nLaut Robert B. Pincus, dem &ldquo;Special Master&rdquo; des Gerichts mit dem Auftrag, die Genehmigung der US-Regierung f&uuml;r den Verkauf von Citgo einzuholen, k&ouml;nnte das Auktionsverfahren im September beginnen und das h&ouml;chste Gebot im Juni 2024 gepr&uuml;ft werden. Pincus hatte zuvor das Gericht gedr&auml;ngt, schnell zu handeln, &ldquo;um die j&uuml;ngsten finanziellen und betrieblichen Leistungen von Citgo und den aktuellen Zustand der Raffineriebranche zu nutzen&rdquo;, so die Nachrichtenagentur Reuters.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2023\/05\/263827\/usa-venezuela-citgo-ausverkauf\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Absagen von Kulturveranstaltungen: Der &bdquo;Alerta&ldquo;-Fraktion m&uuml;ssen Grenzen gesetzt werden  <\/strong><br>\nF&uuml;r kritische K&uuml;nstler wird es immer schwieriger, an &ouml;ffentliche Auftritte zu kommen. Sobald eine Veranstaltung angek&uuml;ndigt wird, tritt die sogenannte Antifa auf den Plan und setzt die Location-Betreiber unter Druck. Diese Entwicklung ist nicht nur f&uuml;r die Kulturlandschaft gef&auml;hrlich.<br>\nEs ist immer das gleiche Muster: Sobald K&uuml;nstler mit kritischer Haltung zur Corona- oder Kriegspolitik der Bundesregierung Veranstaltungen ank&uuml;ndigen, werden die Location-Betreiber unter Druck gesetzt &ndash; meist mit perfiden Mitteln. Die sogenannte Antifa oder woke Aktivisten lassen nichts unversucht, um den K&uuml;nstlern die B&uuml;hne zu entziehen. Sie drangsalieren die Veranstalter, bedr&auml;ngen die Vermieter und p&ouml;beln auf Twitter mit rufsch&auml;digenden Aussagen. Argumentiert wird dabei nicht, daf&uuml;r mit Kampfbegriffen hantiert und mit Kontaktschuld gearbeitet. &Uuml;ber zehn Ecken rekonstruiert man irgendeine &bdquo;Rechtsn&auml;he&ldquo;, verweist auf vermeintliche &bdquo;Verschw&ouml;rungstheorien&ldquo; oder spricht von &bdquo;Schwurbelei&ldquo; &ndash; meist selber im geschliffenen Schwurbeljargon.<br>\nGerade in Berlin vergeht mittlerweile keine Woche, ohne dass K&uuml;nstler ihre Veranstaltungen absagen m&uuml;ssen, weil die Location-Betreiber unter Beschuss geraten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/paulbrandenburg.com\/kommentar\/der-alerta-fraktion-muessen-grenzen-gesetzt-werden\/\">paulbrandenburg<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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