{"id":97516,"date":"2023-05-11T08:30:59","date_gmt":"2023-05-11T06:30:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97516"},"modified":"2023-05-11T08:10:10","modified_gmt":"2023-05-11T06:10:10","slug":"hinweise-des-tages-4355","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97516","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97516#h01\">Die Branche der Faktenchecker ist gekauft und kompromittiert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97516#h02\">Pflege in Deutschland: &bdquo;Auf dem Weg von der Krise in die Katastrophe&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97516#h03\">Nur Pl&auml;tze 14 und 15 bei der Lebenserwartung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97516#h04\">Bis zu 220 Euro mehr im Monat: Gutverdiener sollen Milliardenl&ouml;cher in der Krankenkasse stopfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97516#h05\">Geschichtsrevisionismus made in Germany<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97516#h06\">Zahlen zum Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97516#h07\">Die Vasallisierung Europas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97516#h08\">Der Krieg Europas gegen Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97516#h09\">Ann&auml;herung versus Eskalation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97516#h10\">Strom: Gute Angebote nur f&uuml;r Neukunden, und der Rest muss den Wucherpreis hinnehmen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97516#h11\">Weiterer Geldmanager steht im Cum-Ex-Skandal vor der Verurteilung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97516#h12\">Weg frei f&uuml;r das Whistleblower-Gesetz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97516#h13\">EU-Medienfreiheitsgesetz: Gummiparagraf gegen Staatstrojaner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97516#h14\">Mut beweist, wer einer Masse widersteht <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97516#h15\">Enttwitterung tut not<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97516#h16\">&bdquo;Im Propagandakrieg&ldquo; &ndash; In Hamburger spricht der Kriegsreporter Patrik Baab &uuml;ber seine Erfahrungen mit deutschen Medien und Universit&auml;ten.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Branche der Faktenchecker ist gekauft und kompromittiert<\/strong><br>\n&laquo;Fakten-Check&raquo;-Organisationen sind zu einem Industrie-Komplex der Zensur geworden. Regierungen und Konzerne bleiben unbehelligt.<br>\nAutor Andrew Lowenthal ist unabh&auml;ngiger Autor und Forscher, der sich vor allem mit digitalen Rechten und dem digitalen Autoritarismus besch&auml;ftigt. Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institute for Network Cultures an der Universit&auml;t von Amsterdam.<br>\nIm Zeitalter der Social Media, der immer schnelleren Informationsvermittlung und des zunehmenden Einflusses von PR-getriebener Information und der Kriegspropaganda w&auml;ren unabh&auml;ngige Faktenpr&uuml;f-Organisationen &auml;usserst wertvolle Einrichtungen. Doch fast alle dieser &laquo;Faktencheck&raquo;-Organisationen arbeiten unterdessen im Dienste m&auml;chtiger staats- und konzernnaher Interessengruppen und gaukeln eine falsche Glaubw&uuml;rdigkeit vor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/die-branche-der-faktenchecker-ist-gekauft-und-kompromittiert\/\">Infosperber<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Interessant und wichtig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pflege in Deutschland: &bdquo;Auf dem Weg von der Krise in die Katastrophe&ldquo;<\/strong><br>\nViele Heime der Diakonie m&uuml;ssen Pflegebed&uuml;rftige abweisen, im ambulanten Sektor ist die Not noch gr&ouml;&szlig;er. Es fehlen Personal und ein politischer Plan. Eine Analyse.<br>\nWarum nicht auch ein gro&szlig;er Streik? Wenn es nicht anders geht, wenn anders die Versorgung der Millionen Menschen hierzulande nicht gesichert werden kann, die auf Pflege angewiesen sind. Da doch die Politik die aufziehende Katastrophe nicht zu erkennen scheint. Oder nicht erkennen will. Schon heute m&uuml;ssen vier von f&uuml;nf Einrichtungen der Diakonie ihre Angebote einschr&auml;nken. Mit rund 2500 Einrichtungen ist sie mit Abstand der gr&ouml;&szlig;te Wohlfahrtsverband Deutschlands.<br>\nDarauf hat die Diakonie jetzt hingewiesen, denn an diesem Freitag ist der Tag der Pflege. Auf dem Washingtonplatz in Berlin werden sie demonstrieren. Kein Streik, aber vielleicht ein Anfang. &bdquo;Wir &uuml;berlegen, ob wir mit &ouml;ffentlichkeitswirksamen Aktionen zum Erfolg kommen&ldquo;, sagt Maria Loheide, im Vorstand der Diakonie f&uuml;r Sozialpolitik zust&auml;ndig. Denn die neuesten Zahlen sind alarmierend. Sie stammen aus einer Umfrage von M&auml;rz und April unter 665 Einrichtungen und Diensten des evangelischen Verbandes.<br>\nRund 91 Prozent der befragten Einrichtungen aus dem ambulanten Sektor gaben demnach an, dass sie w&auml;hrend der zur&uuml;ckliegenden sechs Monate ihre Leistungen aus personellen Gr&uuml;nden eingeschr&auml;nkt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/pflege-in-deutschland-auf-dem-weg-von-der-krise-in-die-katastrophe-diakonie-gesundheit-li.346644\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Pflegereform im Bundestag: Kassen warnen vor &Uuml;berforderung der Beitragszahler<\/strong><br>\nDie gesetzlichen Kassen kritisieren Lauterbachs geplante Pflegereform. Allein den Beitragszahlern w&uuml;rden neue Lasten aufgeb&uuml;rdet und Beitr&auml;ge erh&ouml;ht. Dabei sei Pflege doch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.<br>\nZu Beginn der Anh&ouml;rungen im Bundestag zur geplanten Pflegereform  haben die gesetzlichen Krankenkassen vor einer finanziellen &Uuml;berforderung der Versicherten gewarnt. Der Gesetzentwurf von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) &raquo;b&uuml;rdet allein den Beitragszahlerinnen und Beitragszahlern neue Lasten durch h&ouml;here Beitr&auml;ge auf&laquo;, kritisierten die Vorsitzenden des Verwaltungsrates des GKV-Spitzenverbandes, Susanne Wagenmann und Uwe Klemens. Der Entwurf biete &raquo;keine L&ouml;sung f&uuml;r eine nachhaltige und tragf&auml;hige Stabilisierung der Pflege&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/service\/gkv-zur-pflegereform-kassen-warnen-vor-ueberforderung-der-beitragszahler-a-e071138d-6d03-4584-ae39-a00023bdaec1\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nur Pl&auml;tze 14 und 15 bei der Lebenserwartung<\/strong><br>\nDie Lebenserwartung in Deutschland ist niedriger als in anderen westeurop&auml;ischen L&auml;ndern: Im Vergleich von 16 L&auml;ndern belegt Deutschland bei den M&auml;nnern Platz 15 und bei den Frauen Platz 14. Grund daf&uuml;r ist vor allem eine Art von Erkrankungen.<br>\nDeutschland belegt bei der Lebenserwartung im westeurop&auml;ischen Vergleich die hinteren Pl&auml;tze. Bei einem Ranking unter 16 L&auml;ndern in Westeuropa erreicht die Bundesrepublik bei den M&auml;nnern Platz 15, bei den Frauen Platz 14, wie das Bundesinstitut f&uuml;r Bev&ouml;lkerungsforschung (BiB) erl&auml;uterte. In Deutschland lag die Lebenserwartung nach Zahlen aus dem Jahr 2019 bei den Frauen bei 83,5 Jahren und bei den M&auml;nnern bei 78,8 Jahren. Das BiB hatte den Wert zun&auml;chst mit 78,7 angegeben &ndash; die Zahl auf Nachfrage von tagesschau.de aber korrigiert.<br>\nDie gemeinsame Studie des BiB und des Max-Planck-Instituts f&uuml;r demografische Forschung in Rostock erschien im &ldquo;European Journal of Epidemiology&rdquo;. F&uuml;r die Studie seien die Sterbef&auml;lle in Deutschland nach Todesursachen mit sechs ausgew&auml;hlten L&auml;ndern verglichen worden, erl&auml;uterte BiB-Forscher Pavel Grigoriev.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wissen\/gesundheit\/deutschland-lebenserwartung-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ruhestand und Gesundheit: Sp&auml;tere Rente bedeutet fr&uuml;heren Tod<\/strong><br>\nWenn Menschen sp&auml;ter in Ruhestand gehen, zahlen sie l&auml;nger in die Rente ein. Klingt gut, hat aber auch Nebenwirkungen: Ein h&ouml;heres Renteneintritts-Alter bedeutet mitunter eine geringere Lebenserwartung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/wissen\/spaete-rente-frueher-tod-102.html\">mdr<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Forscher: H&ouml;heres Mindestrentenalter erh&ouml;ht das Sterbe-Risiko<\/strong><br>\n&ldquo;Unsere Forschung weist empirisch nach, dass ein sp&auml;terer Renteneintritt die Sterblichkeit erh&ouml;ht.&rdquo; Mit diesem Ergebnis einer jetzt ver&ouml;ffentlichten Studie sind am Dienstag &Ouml;konominnen und &Ouml;konomen der Universit&auml;ten Bonn und Mannheim unter Berufung auf Fakten aus Spanien an die &Ouml;ffentlichkeit getreten. Anhand von Sozialversicherungsdaten von der iberischen Halbinsel, die vor oder nach der Rentenreform von 1967 beginnen, lasse sich zeigen, dass eine Verz&ouml;gerung des Ausscheidens aus dem Erwerbsleben um ein Jahr &ldquo;das Risiko um 4,2 Prozentpunkte erh&ouml;ht, im Alter zwischen 60 und 69 Jahren zu sterben&rdquo;, so die Wissenschaftlerinnen und Forscher vom EPoS-Sonderforschungsbereich Transregio 224, einer Kooperation der beiden Universit&auml;ten.<br>\nAbh&auml;ngig von den Arbeitsbedingungen in den letzten Besch&auml;ftigungsjahren vor der Rente wirke sich eine Verz&ouml;gerung des Renteneintritts &ldquo;unterschiedlich auf die Lebenserwartung aus&rdquo;, so die &Ouml;konomen. Merkmale wie die k&ouml;rperliche und psychosoziale Belastung, der Selbstwert bei der Arbeit und das Qualifikationsniveau h&auml;tten dabei Einfluss. Im Jahr 1967 wurde den Forschenden zufolge in Spanien das Alter f&uuml;r den Vorruhestand angehoben: &ldquo;Diejenigen, die vor dem 1. Januar 1967 eingezahlt hatten, durften weiter mit 60 Jahren freiwillig in Rente gehen. Diejenigen, die nach diesem Stichtag die ersten Beitr&auml;ge leisteten, konnten erst mit 65 Jahren freiwillig eine Rente beanspruchen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ihre-vorsorge.de\/nachrichten\/lesen\/forscher-hoeheres-mindestrentenalter-erhoeht-das-sterbe-risiko.html\">Ihre Vorsorge<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Angesichts dieses Ergebnisses k&ouml;nnte &uuml;ber ein niedrigeres Mindestrentenalter nachgedacht werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Bis zu 220 Euro mehr im Monat: Gutverdiener sollen Milliardenl&ouml;cher in der Krankenkasse stopfen<\/strong><br>\nDie Koalition ringt um h&ouml;here Beitr&auml;ge f&uuml;r die Pflege- und Krankenversicherung. Gutverdienende sollen bis zu 220 Euro mehr im Monat zahlen. Arbeitgeber, die ebenfalls zur Kasse gebeten werden, wehren sich bereits. Allen allerdings ist klar: Es muss etwas passieren. Der Schuldenberg der Krankenkasse ist sonst nicht mehr beherrschbar.<br>\nDie gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherungen machen Miese. 17 Milliarden Euro d&uuml;rften es nach Sch&auml;tzung der Verbandschefin Doris Pfeiffer in diesem Jahr werden. Um diesen Verlust auszugleichen, fallen Politikern in der Regel zwei Wege ein: Entweder sie belasten alle Steuerzahler und &uuml;berweisen den Kassen Geld aus dem allgemeinen Steuertopf. Oder sie nehmen es gezielt von den Versicherten und verlangen ihnen h&ouml;here Beitr&auml;ge ab, was sich am Ende in einem niedrigeren Netto-Lohn f&uuml;r Arbeitnehmer und h&ouml;heren Zusch&uuml;ssen, die Arbeitgeber zahlen m&uuml;ssen, bemerkbar macht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/finanzen\/versicherungen\/noch-weniger-netto-vom-brutto_id_193335968.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Geschichtsrevisionismus made in Germany<\/strong><br>\nIn Russland sieht man Versuche des Westens deutlich, die Geschichte umschreiben zu wollen. Die Feierlichkeiten zum Tag des Siegs &uuml;ber den Faschismus zeigten, Deutschland ist bei diesen Versuchen ganz vorn mit dabei. F&uuml;r Russland ist das ein aggressiver, feindseliger Akt.<br>\nGinge es nach der Bundesregierung, der Senatskanzlei in Berlin und dem ukrainischen Botschafter, dann hat vor allem die Ukraine Deutschland vom Faschismus befreit. Das wurde an den Feierlichkeiten deutlich, mit denen man in Berlin das Kriegsende beging.<br>\nDie Bundestagsvizepr&auml;sidentin und Vorsitzende der Partei B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen, Katrin G&ouml;ring-Eckardt, postete auf Twitter ein Foto einer Wand im Reichstag, auf der Soldaten der Roten Armee bei der Einnahme des Geb&auml;udes mit Holzkohle Nachrichten an die Nachwelt hinterlassen haben. Es sind Hunderte.<br>\nSie kamen erst beim Umbau des Geb&auml;udes in den 90er-Jahren zum Vorschein. Berlin sollte wieder Sitz von Regierung und Parlament werden. Der Deutsche Bundestag sollte von Bonn in den Berliner Reichstag ziehen. Das Geb&auml;ude, bis dato eine Ruine im Zentrum Berlins, musste wieder aufgebaut werden. In diesem Zusammenhang wurden die Graffitis entdeckt, die Katrin G&ouml;ring-Eckardt jetzt f&uuml;r Propaganda und den Versuch einer Umschreibung der Geschichte instrumentalisiert.<br>\nUnter den Hunderten Inschriften entdeckt G&ouml;ring-Eckardt welche, deren Verfasser aus Kiew, Charkow und Odessa stammen. Ob sich die Verfasser als Ukrainer oder als Sowjetb&uuml;rger f&uuml;hlten, ob sie sich als Russen, Tataren oder Inguschen sahen, l&auml;sst sich nat&uuml;rlich nicht sagen. G&ouml;ring-Eckardt st&uuml;lpt den Autoren der Inschriften ganz im Stile des von den Gr&uuml;nen gef&ouml;rderten Nationalismus in der Ukraine eine ukrainische Identit&auml;t &uuml;ber und unterf&uuml;ttert damit ihren erneuten Versuch, die Geschichte umzuschreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/169706-geschichtsrevisionismus-made-in-germany\/\">Gert Ewen Ungar auf RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Bis alles in Scherben f&auml;llt?<\/strong><br>\nDer 8. Mai ist kein sowjetischer, und erst recht kein russischer Feiertag. Es ist ein Feiertag aller Menschen, f&uuml;r die die Zerschlagung der faschistischen deutschen Milit&auml;r- und Unterdr&uuml;ckungsmaschinerie eine Befreiung bedeutete und bedeutet. Ebenso wenig ist der 9. Mai, der in der Sowjetunion als Tag des Sieges begangen wurde, &raquo;nur&laquo; ein sowjetischer, und erst recht kein russischer Feiertag. Der 9. Mai steht symbolisch f&uuml;r alle Angeh&ouml;rigen der V&ouml;lker der damaligen Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken als der Tag, an dem ihre Soldaten und Offiziere, ihre Partisaneneinheiten und Widerstandsgruppen gemeinsam mit den alliierten Armeen und den Partisanen und Resistenzorganisationen der besetzten L&auml;nder den Triumph &uuml;ber die faschistischen Aggressoren und deren Verb&uuml;ndete feiern und der 60 Millionen Opfer gedenken. Seit Jahren werden Anstrengungen unternommen, dem 8. Mai und dem 9. Mai ihre historische und symbolische Bedeutung zu entrei&szlig;en. Eine dieser Attacken ist die Benennung des 9. Mai als &raquo;Europatag&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1445882006105\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zahlen zum Krieg<\/strong><br>\nDie Bev&ouml;lkerung der Ukraine war von &uuml;ber 50 Millionen Anfang der 1990er Jahre auf etwa 40 Millionen Einwohner Mitte der 2010er Jahre geschrumpft. Der Exodus begann nicht erst mit den kriegerischen Auseinandersetzungen seit 2014, sondern war bereits Folge einer weithin gescheiterten post-sozialistischen &bdquo;Transformation&ldquo;. Die Ukraine, zu sowjetischen Zeiten ein Zentrum der Schwerindustrie und des Luftfahrtbaus, wurde eines der &auml;rmsten L&auml;nder Europas. Nach Bruttosozialprodukt pro Einwohner lag sie 2020 etwa gleichauf mit Kosovo und der Republik Moldau. Bei vergleichbaren Nachbarn lag die wirtschaftliche Entwicklung deutlich h&ouml;her, im Falle Polens 4-fach, bei Rum&auml;nien 3-fach h&ouml;her. Nach Angaben polnischer Gewerkschaften arbeiteten Ende der 2010er Jahre etwa 2,8 Millionen Ukrainer in Polen, knapp die H&auml;lfte mit einem offiziellen Arbeitsvisum, die anderen &bdquo;informell&ldquo;.<br>\nDouglas MacGregor, pensionierter Oberst der US-Armee und Milit&auml;rtheoretiker, wies im M&auml;rz 2023 darauf hin, dass die meisten Fl&uuml;chtlinge aus der Ukraine &bdquo;niemals zur&uuml;ckkehren&ldquo; wollten. Insgesamt sei die Bev&ouml;lkerung der Ukraine von etwa 37,4 Millionen bei Kriegsbeginn auf inzwischen 18 bis 22 Millionen gesunken. 40 Prozent der Infrastruktur der St&auml;dte sind zerst&ouml;rt. Bereits im ersten Kriegshalbjahr 2022 ging das Bruttoinlandsprodukt drastisch um etwa 40 bis 60 Prozent zur&uuml;ck. Zwei Drittel der Arbeitskr&auml;fte sind nicht mehr wertsch&ouml;pfend besch&auml;ftigt, weil sie in den Streitkr&auml;ften sind, ihre Fabriken zerst&ouml;rt wurden oder sie ins Ausland geflohen sind. So steht die Frage, was f&uuml;r wen am Ende ukrainischerseits verteidigt wird und unter welchen Voraussetzungen dies geschieht.<br>\nWas aber, wenn der erstrebte Sieg ausbleibt? Der Kreml-Astrologe Alexander Dubowy schrieb in der Berliner Zeitung vom 3. Mai in einem Anflug von Realismus, bei der geplanten ukrainischen Offensive handele &bdquo;es sich wohl um die letzte Chance der Ukraine, den Krieg milit&auml;risch f&uuml;r sich zu entscheiden&ldquo;. Die Erwartungen seien &bdquo;enorm hoch&ldquo;. &bdquo;Sollte die ukrainische Offensive scheitern, droht Kiew nicht nur die Initiative an der Front zu verlieren, sondern zu einem langen und kostspieligen Stellungs- und Abnutzungskrieg gezwungen zu werden; mit letztlich kaum absehbaren Folgen f&uuml;r den Kriegsausgang.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/das-blaettchen.de\/2023\/05\/zahlen-zum-krieg-65791.html\">Das Bl&auml;ttchen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Vasallisierung Europas<\/strong><br>\nEine europ&auml;ische Denkfabrik mit Hauptsitz in Berlin warnt mit Blick auf die Entwicklung der transatlantischen Beziehungen vor einer &bdquo;Vasallisierung Europas&ldquo;. Wie es in einer k&uuml;rzlich publizierten Analyse aus dem European Council on Foreign Relations (ECFR) hei&szlig;t, habe der Ukraine-Krieg das Scheitern der vielgepriesenen EU-Bem&uuml;hungen um &bdquo;strategische Autonomie&ldquo; offen zutage treten lassen. Seit Kriegsbeginn dominierten die USA die Politik in Europa nicht nur mit der Menge ihrer R&uuml;stungslieferungen an Kiew, sondern auch, indem sie die gemeinsame Kriegsstrategie diktierten. Europa operiere in der zweiten Reihe &ndash; wie im Kalten Krieg. Im Unterschied zu damals aber sei es f&uuml;r Washington heute nicht wichtig, die L&auml;nder Europas zu &ouml;konomisch starken Frontstaaten zu formen. Vielmehr habe es f&uuml;r die USA heute Vorrang, ihre eigene Wirtschaft maximal gegen China zu st&auml;rken &ndash; dies auch auf Kosten von Europas Industrie, die f&uuml;r Washington allenfalls noch Hilfsfunktion besitze. W&auml;hrend Frankreichs Pr&auml;sident Macron warnt, die EU d&uuml;rfe nicht zum US-&bdquo;Vasallen&ldquo; werden, sieht Bundeskanzler Scholz ihren Platz weiterhin eng an der Seite der USA.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9237\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Krieg Europas gegen Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nSind Deutschland und EU an der Belastungsgrenze? Nein, Frontstaaten und Schutzsuchende sind es. Was auf dem Fl&uuml;chtlingsgipfel wieder nicht verhandelt wird.<br>\nDie Europ&auml;ische Union f&uuml;hrt Krieg gegen Fl&uuml;chtlinge. Nicht erst seit heute. Sondern schon lange. Begonnen hat er sp&auml;testens mit den milit&auml;rischen Trag&ouml;dien auf dem Balkan in den 1990er-Jahren.<br>\nDamals wurde das sogenannte Dublin-System aus dem Boden gestampft und der deutsche Asylschutz abgewrackt, inklusive Grundgesetz&auml;nderung, um sich gegen die von dort Fliehenden zu &ldquo;sch&uuml;tzen&rdquo;. Seitdem hat Deutschland das restriktivste Asylrecht aller europ&auml;ischen Staaten.<br>\nDamit wurden die L&auml;nder an den EU-Au&szlig;engrenzen verpflichtet, die in die EU kommenden Menschen auf der Suche nach Asyl aufzunehmen, womit man die Fl&uuml;chtlinge von den wohlhabenden Nordl&auml;ndern mehr oder weniger abhalten und an den Grenzen zerm&uuml;rben konnte.<br>\nZugleich schloss die Union T&uuml;rsteher-Deals ab, wie mit der T&uuml;rkei, Libyen und anderen afrikanischen L&auml;ndern, w&auml;hrend der Weg in die EU durch diverse reale und virtuelle Mauern versperrt und kriminalisiert wurde. Seitdem gibt es praktisch keine sicheren und legalen Fluchtwege mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Der-Krieg-Europas-gegen-Fluechtlinge-8991754.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ann&auml;herung versus Eskalation<\/strong><br>\nSyrien kehrt in die Arabische Liga zur&uuml;ck. Arabische Staaten setzten Politik der regionalen Ann&auml;herung fort. Kritik im Westen, Eskalation durch Israel.<br>\nSyrien wird in die Arabische Liga zur&uuml;ckkehren. Das beschlossen die Au&szlig;enminister der 22 Mitgliedstaaten des arabischen B&uuml;ndnisses am Sonntag in Kairo. Es handelt sich um eine Vorabentscheidung, die beim Gipfeltreffen am 19. Mai in der arabischen Hauptstadt Riad von den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten best&auml;tigt wird. Der Pr&auml;sident der Arabischen Liga, Ahmed Aboul Gheit erkl&auml;rte, der R&uuml;ckkehr Syriens in das B&uuml;ndnis stehe nach der Abstimmung auf Au&szlig;enministerebene nichts mehr im Wege. Der syrische Pr&auml;sident Baschar al-Assad werde am n&auml;chsten Gipfeltreffen teilnehmen. In einer Erkl&auml;rung des Au&szlig;enministeriums in Damaskus hie&szlig; es, die &raquo;positiven Entwicklungen und Begegnungen in der arabischen Region&laquo; nutzten allen arabischen L&auml;ndern und st&auml;rkten &raquo;Stabilit&auml;t, Sicherheit und das Wohlergehen der Bev&ouml;lkerung&laquo;. Dialog und Kooperation seien wichtig, um den Herausforderungen zu begegnen. Syrien als Gr&uuml;ndungsmitglied der Arabischen Liga habe sich immer f&uuml;r eine starke arabische Kooperation eingesetzt. Die n&auml;chsten Schritte erforderten eine &raquo;effektive und konstruktive&laquo; Herangehensweise in den bilateralen und gemeinsamen Beziehungen. Voraussetzung daf&uuml;r sei gegenseitiger Respekt. Hochrangige politische Berater in Damaskus zeigten sich optimistisch. Saudi-Arabien, Abu Dhabi (VAE), Algerien und der Irak h&auml;tten sich &raquo;entschlossen&laquo; gezeigt, Syrien wieder in die Arabische Liga aufzunehmen. Selbst Marokko, das zun&auml;chst gegen die Wiederaufnahme war, habe seine Position ge&auml;ndert. Kuwait und Katar, die eine Normalisierung der Beziehungen mit Syrien weiter ablehnen, seien &raquo;durch die Pr&auml;senz der USA&laquo; in ihren L&auml;ndern beeinflu&szlig;t. Beide Golfemirate haben gro&szlig;e USA-Milit&auml;rbasen auf ihren Territorien, die ihnen politische Entscheidungen erschweren, die nicht dem den Willen Washingtons entsprechen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1496959053720\/0\">Karin Leukefeld in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Strom: Gute Angebote nur f&uuml;r Neukunden, und der Rest muss den Wucherpreis hinnehmen?<\/strong><br>\nMan kann die Preisentwicklung beim Strom allerdings immer wieder mit den teuren Beschaffungen im letzten Jahr erkl&auml;ren, die manche Stromanbieter erst in diesem Jahr weitergeben, oder etwa mit Missmanagement. Wenn man sich aber den Mechanismus der Strompreisbremse anschaut, wird einem klar, dass es gar kein Missmanagement ist, sondern eine offenbar gut durchdachte Strategie: den Strompreis langfristig bei &uuml;ber 40 Cent\/kWh halten, damit der Staat die Preisdifferenz kompensiert. Zudem will Wirtschaftsminister Robert Habeck die &Uuml;bergewinnsteuer f&uuml;r die Energiekonzerne, mit der die Strompreisbremse urspr&uuml;nglich finanziert werden sollte, im Juni abschaffen, bevor sie &uuml;berhaupt wirksam wird. Warum eigentlich? Krisengewinner wurden in vielen L&auml;ndern bereits zur Kasse gebeten. Spanien finanziert etwa mit der Sonderabgabe ein landesweites Null-Euro-Ticket f&uuml;r den &Ouml;PNV.<br>\nDie deutsche Strompreisbremse wurde dar&uuml;ber hinaus im Dezember 2022 beschlossen, als der Strompreis an der B&ouml;rse seinen letzten H&ouml;hepunkt von 445 Euro pro MWh erreichte. Dieser Preis ist aber nicht mehr aktuell. Es ist Zeit f&uuml;r Robert Habeck, die Stromlieferanten st&auml;rker in die Verantwortung zu nehmen, damit auch die W&auml;rmewende gelingt. Die Art und Weise bleibt dem Wirtschaftsministerium &uuml;berlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/energie-strompreis-an-der-boerse-stark-gesunken-die-versorger-geben-ihn-aber-nicht-weiter-fuer-die-verbraucher-wird-es-teurerr-li.346210\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Weiterer Geldmanager steht im Cum-Ex-Skandal vor der Verurteilung<\/strong><br>\nDie Staatsanwaltschaft fordert eine Bew&auml;hrungsstrafe f&uuml;r den gest&auml;ndigen Aktienh&auml;ndler. Seinen Chefs steht der Prozess noch bevor. Ihnen drohen h&auml;rtere Strafen.<br>\nIm Strafverfahren gegen den Londoner Fondsmanager S. zeichnet sich eine Verurteilung wegen Beihilfe zu schwerer Steuerhinterziehung ab. Die Staatsanwaltschaft pl&auml;dierte wegen der Beteiligung an Cum-Ex-Gesch&auml;ften auf eine Strafe von zwei Jahren auf Bew&auml;hrung und die Einziehung von gut 70.000 Euro. Diese Summe soll S. als Boni f&uuml;r die angeklagten Gesch&auml;fte zu Lasten der Staatskasse bekommen haben.<br>\nChristian Pelz, der Verteidiger von S., r&auml;umte die Taten seines Mandanten vor Gericht ein. Allerdings habe S. &bdquo;nur im Auftrag und auf Weisung&ldquo; seiner Chefs gehandelt. Deshalb sei er aus Sicht der Verteidigung mit maximal einem Jahr auf Bew&auml;hrung zu bestrafen. Auch der Einziehungsbetrag sei niedriger anzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/finanzen\/banken-versicherungen\/cum-ex\/steuerskandal-weiterer-geldmanager-steht-im-cum-ex-skandal-vor-der-verurteilung\/29140912.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Weg frei f&uuml;r das Whistleblower-Gesetz<\/strong><br>\nWer auf Missst&auml;nde in Unternehmen oder Beh&ouml;rden aufmerksam macht, soll k&uuml;nftig besser gesch&uuml;tzt sein. Bund und L&auml;nder haben ihren Streit um das Whistleblower-Gesetz beigelegt. Damit ist der Weg frei f&uuml;r die Verabschiedung des Gesetzes.<br>\nDer Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat den monatelangen Streit um das geplante Whistleblower-Gesetz nun auch formal beigelegt. Der ge&auml;nderte Gesetzentwurf, auf den sich Bund und L&auml;nder nun geeinigt haben, soll Besch&auml;ftigte, die auf Missst&auml;nde in ihrem Unternehmen oder einer Beh&ouml;rde aufmerksam machen, vor Entlassung und anderen negativen Konsequenzen sch&uuml;tzen.<br>\n&ldquo;Wir konnten im Vermittlungsausschuss eine gute Einigung erzielen, die in wichtigen Punkten Vorschl&auml;ge des Regierungsentwurfes wieder aufgreift&rdquo;, sagte Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP).<br>\nBesonders wichtig sei ihm, dass die Bundesregierung bei der Umsetzung der entsprechenden EU-Richtlinie in nationales Recht Spielr&auml;ume genutzt habe, um das Gesetz f&uuml;r Unternehmen &ldquo;so b&uuml;rokratiearm wie m&ouml;glich zu gestalten und zugleich Hinweisgeber wirksam zu sch&uuml;tzen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/whistleblower-gesetz-einigung-kompromiss-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EU-Medienfreiheitsgesetz: Gummiparagraf gegen Staatstrojaner<\/strong><br>\nEin Vorschlag im Rat der EU-Staaten will Staatstrojaner-&Uuml;berwachung gegen Journalist:innen erlauben &ndash; bei &bdquo;zwingendem Erfordernis des Allgemeininteresses&ldquo;. Dieser Gummiformulierung k&ouml;nnte den Sinn des Gesetzes ad absurdum f&uuml;hren.<br>\nEine Reihe an EU-Staaten arbeitet hinter verschlossenen T&uuml;ren daran, den Schutz von Journalist:innen vor &Uuml;berwachung im geplanten EU-Medienfreiheitsgesetz zu schw&auml;chen. Das geht aus einem Kompromissvorschlag der schwedischen Ratspr&auml;sidentschaft hervor, den netzpolitik.org im Volltext ver&ouml;ffentlicht.<br>\nMit ihrer Gesetzesinitiative f&uuml;r das Europ&auml;ische Medienfreiheitsgesetz reagierte die EU-Kommission im vergangenen Herbst auf steigende Besorgnis &uuml;ber die Lage der Pressefreiheit in EU-Staaten wie Ungarn, Polen und Griechenland. Dort sinkt zunehmend die Unabh&auml;ngigkeit und Vielfalt der Medienlandschaft, zudem haben Regierungen Journalist:innen mit Staatstrojanern gehackt. Der Gesetzesvorschlag soll Einflussnahme auf die Presse und &Uuml;berwachung von Journalist:innen explizit verbieten. Auch sollen die Staaten Transparenz bei der Eigent&uuml;merschaft von Medien und bei Geldfl&uuml;ssen an die Presse schaffen. &Uuml;ber das Gesetz beraten derzeit das EU-Parlament und der Rat der EU-Staaten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/eu-medienfreiheitsgesetz-gummiparagraf-gegen-staatstrojaner\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Mut beweist, wer einer Masse widersteht <\/strong><br>\nFestzuhalten bleibt, dass Boris Palmer sich weder rassistisch ge&auml;u&szlig;ert noch den Holocaust relativiert hat. Ob seine Aussagen f&uuml;r eine Konferenz passend waren, ist an dieser Stelle nicht zu diskutieren, ob es sinnvoll ist, sich in eine Diskussion mit einem p&ouml;belnden, intellektuell schwachen Mob zu begeben, auch nicht. Bemerkenswert war aber die Reaktion der Betroffenen.<br>\nEin Moderator, der die Moderation niederlegte, Personen, die den Saal verlie&szlig;en, im Nachgang das K&uuml;ndigen von Freundschaften, das hat Anzeichen einer Massenpsychose. Dabei ist doch allseits bekannt, dass der Sog der Masse so verf&uuml;hrerisch stark ist, weil sie einem erm&ouml;glicht, im Schutz der anonymen Gruppe seinem Machttrieb und Aggressionstrieb freien Lauf zu lassen und das B&ouml;se zu projizieren. Offenbar getriggert durch den Gebrauch bestimmter Begriffe scheinen manche Personen jegliches Ma&szlig; zu verlieren.<br>\nDieses Verhalten dokumentiert eine alarmierende Bereitschaft, die Sprache und das &ouml;ffentliche Sprechen unter gesinnungspolizeiliche Aufsicht zu stellen und somit die Voraussetzungen f&uuml;r politische Hetzjagden zu schaffen. Es ist erschreckend, dass nicht nur betr&auml;chtliche Sektoren der politischen Klasse diese Gesinnungspolitik betreiben, sondern dass sich auch gewisse universit&auml;re Wissenschaftler daran beteiligen. [&hellip;]<br>\nDass es eine unzul&auml;ssige Relativierung oder Verharmlosung des Nationalsozialismus darstellen soll, wenn man die Verwendung herabsetzender und exkludierender Gruppenbegriffe mit dem Anheften eines Judensterns vergleicht, die Zuschreibung von &bdquo;Nazi&ldquo; eine solche Relativierung aber nicht darstellen soll: Das ist nicht konsequent, nicht &uuml;berzeugend und nicht glaubw&uuml;rdig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/aufregung-um-boris-palmer-frankfurt-migration-schroeter\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Enttwitterung tut not<\/strong><br>\nWenn Politiker &uuml;berhaupt Social-Media-Accounts besitzen d&uuml;rfen, dann aber doch bitte unter folgender Pr&auml;misse: Blockierungen sollten ihnen nicht erlaubt sein.<br>\nK&uuml;rzlich berichteten die NachDenkSeiten von ihrer Konfrontation mit Roderich Kiesewetter. Der Mann ist seit 2009 Bundestagsabgeordneter der Christdemokraten &ndash; seit geraumer Zeit f&auml;llt er als Eskalationsagent in Sachen Ukrainekrieg auf. Insbesondere via Twitter setzt er kuriose bis dreiste Kurzmitteilungen ab, die im Grunde blo&szlig; dazu geeignet sind, noch mehr &Ouml;l ins Feuer zu sch&uuml;tten.<br>\nAuch vor Falschinformationen schreckt er nicht zur&uuml;ck. Neulich lotste er sein Followeriat auf seine Website, da er dort nun &raquo;ein kurzes FAQ zum russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine&laquo; g&auml;be, &raquo;das mit den wichtigsten pro-russischen Erz&auml;hlungen aufr&auml;umen soll&laquo;. Sichtet man das dort pr&auml;sentierte und pr&auml;parierte Material, fragt man sich allen Ernstes, woher Kiesewetter seine Informationen bezieht. Die Tatsache etwa, wonach es nach Fall des Ostblocks Zusagen an Russland gab, die NATO nicht Richtung Osten zu erweitern, beantwortet er mit: &raquo;Das ist falsch.&laquo; Und: &raquo; Das wissen wir heute durch umfangreiche Archivarbeit von einer Vielzahl von Historikerinnen und Historikern.&laquo; Die Zusagen von Politikern jener Zeit tut Kiesewetter lapidar als deren &raquo;pers&ouml;nliche Haltung&laquo; ab &ndash; wie beispielsweise jene des damaligen deutschen Au&szlig;enministers Genscher.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/enttwitterung-tut-not\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>&bdquo;Im Propagandakrieg&ldquo; &ndash; In Hamburger spricht der Kriegsreporter Patrik Baab &uuml;ber seine Erfahrungen mit deutschen Medien und Universit&auml;ten.<\/strong><br>\nAm Freitag, 12. Mai, ab 19:00 Uhr, diskutiert der fr&uuml;here NDR-Journalist Patrik Baab im Rudolf-Steiner-Haus im Mittelweg 11-12 in Hamburg mit dem lokal aktiven Gespr&auml;chskreis der NachDenkSeiten &uuml;ber seine j&uuml;ngsten Erfahrungen in der Ukraine und vor allem mit Medien und Universit&auml;ten. G&auml;ste sind willkommen, der Eintritt ist frei.<br>\nTeilnahme f&uuml;r Medienvertreter nur mit best&auml;tigter Einladung. Anfragen dazu an: <a href=\"mailto:udo@nachdenken-in-hamburg.de\">udo@nachdenken-in-hamburg.de<\/a><br>\nWie die NDS <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96817\">berichteten und kommentierten<\/a>, hatte der Journalist und Buchautor in Folge einer medialen Emp&ouml;rungswelle noch w&auml;hrend seiner Recherchereise in die Ukraine seine Lehrauftr&auml;ge zu praktischem Journalismus an Universit&auml;ten in Kiel und Berlin vorerst verloren. In einem von ihm angestrengten Prozess unterlag nun die Kieler Christian-Albrecht-Universit&auml;t (CAU). Die Stornierung des Lehrauftrags war &ndash; so das Gericht &ndash; nicht rechtens. Ebenso darf der distanzierende Post zur Recherchereise Baabs auf der Uni-Homepage nicht weiterverbreitet bzw. zum Abruf bereitgehalten werden. Das schriftliche Urteil liegt noch nicht vor. Es ist nach dem bisherigen Verhalten der Universit&auml;t anzunehmen, dass sie Berufung beantragen wird. Dieser Fall bleibt wegen seiner Brisanz f&uuml;r die Presse-, Informations- und Meinungsfreiheit hochaktuell.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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