{"id":97581,"date":"2023-05-13T11:45:11","date_gmt":"2023-05-13T09:45:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97581"},"modified":"2023-05-13T18:18:15","modified_gmt":"2023-05-13T16:18:15","slug":"john-f-kennedy-und-die-kaum-bekannten-folgen-der-schweinebucht-niederlage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97581","title":{"rendered":"John F. Kennedy und die kaum bekannten Folgen der Schweinebucht-Niederlage"},"content":{"rendered":"<p>Die Niederlage der CIA-S&ouml;ldnertruppe in der Schweinebucht war eine Dem&uuml;tigung f&uuml;r die USA, die bis heute anh&auml;lt. F&uuml;r die Kennedy-Br&uuml;der kam es sogar einer pers&ouml;nlichen Ehrverletzung gleich, die sie nicht hinnehmen wollten. Heute kaum noch bekannt: John und Robert Kennedy setzten nach der Niederlage alles daran, dass unter direkter Leitung der CIA eine neue Invasionsarmee gegen Kuba aufgestellt wurde. Intern sprach man von der &bdquo;Vendetta der Kennedys&ldquo;. Doch dann kam der 14. Oktober 1962. Von <strong>Hernando Calvo Ospina<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nAm 14. April 1961 nahmen f&uuml;nf &bdquo;Handelsschiffe&rdquo; von Mittelamerika aus Kurs auf die Schweinebucht (Bah&iacute;a de Cochinos) in Kuba. Drei von ihnen trugen zuf&auml;llig die Namen Barbara, Houston und Zapata, wie der ehemalige US-Luftwaffenoffizier Fletcher Prouty dem Forscher Paul Kangas berichtete. Sie transportierten eine paramilit&auml;rische Truppe von etwa 1.500 Mann, die Brigade 2506 genannt wurde.<\/p><p>In den vorangehenden Tagen hatten B-26-Bomber Luftwaffenst&uuml;tzpunkte in drei kubanischen St&auml;dten angegriffen, um die wenigen alten Kampfflugzeuge, die sich im Besitz der revolution&auml;ren Regierung befanden, au&szlig;er Gefecht zu setzen. Die Absicht bestand darin, zum Zeitpunkt der Invasion die Kontrolle &uuml;ber den Luftraum zu haben. Es war der 15. April 1961. Einer der Piloten flog den Flughafen von Miami an und konnte ohne die geringsten Unannehmlichkeiten seitens der Beh&ouml;rden landen. Gegen&uuml;ber der Presse erkl&auml;rte er, dass es sich bei der Aktion um einen internen Aufstand gehandelt habe. Zun&auml;chst war diese Version glaubw&uuml;rdig, da das Flugzeug die Farben der Revolution&auml;ren Streitkr&auml;fte Kubas trug. Bald wurde jedoch bekannt, dass die Bomber vom US-Auslandsgeheimdienst CIA (Central Intelligence Agency) geliefert wurden und zun&auml;chst von Nicaragua aus gestartet waren.<\/p><p>Wenn man sich in die damalige Zeit zur&uuml;ckversetzt, k&ouml;nnte man sagen: Damit hatte die wichtigste verdeckte Operation in der Geschichte der USA begonnen. Am 17. April landeten die vom CIA ausgebildeten konterrevolution&auml;ren Kr&auml;fte. Doch in weniger als 70 Stunden waren die Invasoren besiegt.<\/p><p>W&auml;hrend Bomben auf Kuba niedergingen, rief Au&szlig;enminister Ra&uacute;l Roa die Vereinten Nationen erneut auf, ein Ende der milit&auml;rischen Aggression zu fordern. Er erkl&auml;rte, sein Land werde von &bdquo;einer von der US-Regierung organisierten, finanzierten und bewaffneten, aus Guatemala und Florida kommenden S&ouml;ldnertruppe&rdquo; angegriffen. Der US-Botschafter Adlai Stevenson wies diese Anschuldigungen zur&uuml;ck und erkl&auml;rte, sie seien &bdquo;v&ouml;llig falsch&rdquo;. Sein britischer Kollege Patrick Dean unterst&uuml;tzte ihn mit den Worten: <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Regierung des Vereinigten K&ouml;nigreichs wei&szlig; aus Erfahrung, dass sie Vertrauen in das Wort der USA haben kann.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Doch angesichts der H&auml;ufung der Beweise war Pr&auml;sident Kennedy am 24. April gezwungen, die volle Verantwortung f&uuml;r die Aggression zu &uuml;bernehmen &ndash; und f&uuml;r die Niederlage&hellip;<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230512-Foto1_Kuba.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230512-Foto1_Kuba.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Gegenangriff der kubanischen revolution&auml;ren Streitkr&auml;fte mit Unterst&uuml;tzung von T-34-Panzern bei Playa Giron w&auml;hrend der Invasion in der Schweinebucht, 19. April 1961.<br>\n<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/w\/index.php?curid=49446605\">By Rumlin, CC BY 3.0<\/a><\/small><\/p><p><strong>&bdquo;Dem&uuml;tigung f&uuml;r die USA&ldquo;<\/strong><\/p><p>Die Niederlage der S&ouml;ldnertruppe in der Schweinebucht war &bdquo;eine Dem&uuml;tigung f&uuml;r die USA&rdquo;, wie William &bdquo;Bill&rdquo; Colby, Chef des CIA zwischen 1973 und 1976, in seinen Memoiren einr&auml;umte. Es war die erste milit&auml;rische Niederlage in der Geschichte dieser Nation, die bereits zur f&uuml;hrenden Milit&auml;rmacht der Welt geworden war.<\/p><p>Wenige Tage sp&auml;ter beschloss Pr&auml;sident Kennedy, die F&uuml;hrung seiner Sicherheitsdienste zu entlassen. Er war sich sicher, von den Milit&auml;r- und Geheimdienstberatern, insbesondere von der CIA, ungenaue Informationen und verh&auml;ngnisvolle Ratschl&auml;ge erhalten zu haben.<\/p><p>Colby versichert, dass das Fiasko in der Schweinebucht weitaus tiefgreifendere Konsequenzen hatte, als man sich vorstellen kann. Es war der Beginn einer Reihe von Kritiken und Anschuldigungen gegen die CIA, sowohl seitens der politischen Medien als auch der breiten &Ouml;ffentlichkeit, die man so noch nie gekannt hatte.<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Agency hatte einen Ruf, der &uuml;ber jeden Zweifel erhaben war. Mut, Hingabe, Intelligenz, Heldentum, eine Folge von Abenteuern im Stil von James Bond.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Angesichts des Desasters, so Colby weiter, habe der Pr&auml;sident selbst w&uuml;tend erkl&auml;rt, er wolle &bdquo;die Asche der CIA in alle Himmelsrichtungen verstreuen&rdquo;. Die James Bonds der K&uuml;hnheit blieben zur&uuml;ck als &bdquo;eine Bande unf&auml;higer Abenteurer, die ihre M&auml;nner in einen sinnlosen Tod gef&uuml;hrt hatten&rdquo;, so erinnert sich Colby.<\/p><p>Im November 1961 trat Allen Dulles zur&uuml;ck, drei Monate sp&auml;ter folgte ihm Richard Bissell. Man kann sagen, dass der Pr&auml;sident die R&uuml;cktritte gefordert hatte. Diejenigen, die die Agency 14 Jahre lang gepr&auml;gt hatten, waren raus. W&auml;hrend ihre K&ouml;pfe rollten, st&auml;rkte der Pr&auml;sident die Macht der CIA. &bdquo;Die Wahrheit ist, dass kein anderer Pr&auml;sident der CIA so viel Bedeutung beigemessen hat wie J.F.K.&rdquo;, w&uuml;rde Bill Colby sp&auml;ter in seinen Memoiren feststellen. <\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Kennedy-Br&uuml;der werden die CIA mit einem intensiven Programm gegen das Castro-Regime beauftragen, das f&uuml;r die Dem&uuml;tigung der USA verantwortlich ist.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Bei der gescheiterten Invasion wurde die beachtliche Zahl von 1.189 CIA-S&ouml;ldnern gefangen genommen. Im Austausch gegen eine Entsch&auml;digung von 54 Millionen US-Dollar in Form von Medikamenten und Nahrungsmitteln f&uuml;r Kinder wurden sie am 24. Dezember 1962 nach Miami zur&uuml;ck &uuml;berstellt. Unter ihnen befand sich der US-Amerikaner Rip Robertson, der das Kommando &uuml;ber das Versorgungsschiff &bdquo;Barbara&rdquo; innegehabt hatte. Vier Tage sp&auml;ter wurden sie im Football-Stadion der Stadt von Kennedy und seiner Frau Jacqueline willkommen gehei&szlig;en. Um zu zeigen, wer ihr Oberbefehlshaber war, zogen die ehemaligen Gefangenen und weitere Personen, die kubanischer Herkunft waren und f&uuml;r die Invasion angeworben worden waren, insgesamt etwa 5.000, vor dem Pr&auml;sidenten auf. In einer emotionsgeladenen Rede schlug Kennedy ihnen vor, sich in die Streitkr&auml;fte seines Landes einzureihen. Er versicherte ihnen, dass sie als eine einzige Armee f&uuml;r die &bdquo;Freiheit&rdquo; Kubas k&auml;mpfen w&uuml;rden.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230512-Foto2_Kuba.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/230512-Foto2_Kuba.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Pr&auml;sident John F. Kennedy und First Lady Jacqueline Kennedy begr&uuml;&szlig;en die Mitglieder der kubanischen Invasionsbrigade in Miami, Florida &ndash; Quelle: <a href=\"https:\/\/www.jfklibrary.org\/asset-viewer\/archives\/JFKWHP\/1962\/Month%2012\/Day%2029\/JFKWHP-1962-12-29-A\">Cecil Stoughton, White House Photographs, Public Domain<\/a><\/small><\/p><p>Von den zwei Dritteln, die dem Aufruf Kennedys folgten, wurden etwa 300 M&auml;nner ausgew&auml;hlt. Diese wurden zur milit&auml;rischen Ausbildung als Offiziere an die Akademien f&uuml;r spezielle Kriegsf&uuml;hrung geschickt: Fort Benning, Georgia, Fort Bragg, North Carolina und Fort Gulick in Panama. Diese Kubaner konnten unter die Leitung der CIA gestellt werden, wann immer die Agency es f&uuml;r notwendig erachtete, genau wie dies bei den &bdquo;Green Berets&rdquo; der Fall war.<\/p><p>Und die Agentur begann, Gr&uuml;nde f&uuml;r ihre Mobilisierung zu entwickeln&hellip;<\/p><p>Um die neue Aggression gegen Kuba vorzubereiten, richtete die CIA in Miami ihre gr&ouml;&szlig;te und wichtigste Niederlassung der Welt ein. Ihr Codename war JM\/WAVE. Die Einsatzzentrale befand sich in einem Geb&auml;ude der Universit&auml;t von Miami. Es war die einzige Niederlassung, die im Land selbst operierte, mit 600 US-Beamten und etwa 3.000 Agenten kubanischer Herkunft. Die Mehrheit der Bewohner Floridas &bdquo;ahnte nie, dass die gr&ouml;&szlig;te paramilit&auml;rische Operation, die jemals auf nordamerikanischem Boden durchgef&uuml;hrt wurde, in ihrer Stadt stattfand&rdquo;.<\/p><p>Als CIA-Chef wurde Allen Dulles durch den Gesch&auml;ftsmann und Politiker John McCone ersetzt, der zuvor Vorsitzender der US-Atomenergiekommission gewesen war. Richard Bissell wurde durch Richard Helms ersetzt. Er war Mitglied der Marine und wurde am Ende des Zweiten Weltkriegs dem Office of Strategic Services zugeteilt. Er war 33 Jahre alt. Aufgrund seiner Kenntnisse der deutschen Sprache wurde er als Verantwortlicher f&uuml;r die Spionage in &Ouml;sterreich, der Schweiz und Deutschland eingesetzt.<\/p><p>Doch nun sollte die gesamte Strategie der Aggression gegen Kuba von Robert Kennedy selbst &uuml;berwacht werden. Die Br&uuml;der beabsichtigten, die Ehre nach der Niederlage in der Schweinebucht wiederherzustellen. Laut Colby war von der &bdquo;Vendetta der Kennedys&rdquo; die Rede.<\/p><p>Nach Robert war es General Edward &bdquo;Ed&rdquo; Lansdale, der die Vorbereitungen f&uuml;r die Invasion auf Kuba leitete: &bdquo;Ein alter Spezialist f&uuml;r geheime Aktionen, immer einfallsreich und phantasievoll&rdquo;, erinnert sich Colby. Als er in die Armee eintrat, lie&szlig; er den Beruf des Publizisten hinter sich, um zum Experten f&uuml;r psychologische Kriegsf&uuml;hrung zu werden. Im Rahmen dieser &bdquo;Spezialit&auml;t&rdquo; war er einer der Ersten, der den popul&auml;ren Glauben, insbesondere den religi&ouml;sen, zur Beeinflussung der Bev&ouml;lkerung durch Einsch&uuml;chterung nutzte. Diese Kriegswaffe praktizierte und entwickelte er in Indochina.<\/p><p>Im Juni 1954 war er mit der ersten Gruppe von CIA-Agenten, die mit den Spezialeinheiten der franz&ouml;sischen Kolonialtruppen zusammenarbeiten sollten, in dieser Weltgegend eingetroffen. Kennedy setzt ihn in der Karibik ein, obwohl er der gro&szlig;e Spezialist f&uuml;r die Konflikte in S&uuml;dostasien war, da er auch Berater des Generalstabs der chinesischen Separatisten war, die sich schlie&szlig;lich Taiwans bem&auml;chtigten.<\/p><p>Ted Shackley wurde mit der Leitung von JM\/WAVE beauftragt. Sein wichtigster Assistent war Tom Clines. Stellvertretender Leiter war David S&aacute;nchez Morales. Zur Gruppe der Auserw&auml;hlten geh&ouml;rten au&szlig;erdem Phillips, Bender, Hunt, Robertson, Bush und Goss. Ein Luftwaffenoffizier, Richard Secord, stie&szlig; noch sp&auml;ter hinzu.<\/p><p><strong>Die &bdquo;Kuba-Krise&ldquo;<\/strong><\/p><p>Unerwarteterweise brachte eine dramatische Situation das Ziel von JM\/WAVE zum Stillstand: die sogenannte &bdquo;Raketenkrise&rdquo;. Am 14. Oktober 1962 best&auml;tigte ein amerikanisches U-2-Spionageflugzeug, was die CIA Pr&auml;sident Kennedy mitgeteilt hatte: In der kubanischen Provinz Pinar del R&iacute;o installierten die Sowjets Rampen, die f&uuml;r den Start von Raketen genutzt werden konnten.<\/p><p>Die F&uuml;hrer der kubanischen Revolution wussten, dass die Pr&auml;senz dieser Waffen Kennedys Absichten w&uuml;rde aufhalten k&ouml;nnen, die darin bestanden, Kuba erneut anzugreifen, nun aber unter voller Beteiligung seiner Streitkr&auml;fte.<\/p><p>Zehn Tage sp&auml;ter ordnete der US-Pr&auml;sident eine vollst&auml;ndige Seeblockade der Insel an und forderte von Moskau den Abzug dieser Waffen. Dies war eine der gef&auml;hrlichsten Episoden in jener Zeit, die als &bdquo;Kalter Krieg&rdquo; bekannt ist. Die Welt hielt angesichts der M&ouml;glichkeit einer nuklearen Konfrontation den Atem an, w&auml;hrend sich in Kuba 400.000 Freiwillige, Frauen und M&auml;nner, mobilisierten, um die Verteidigung vorzubereiten.<\/p><p>Ende Oktober erkl&auml;rte sich der sowjetische Staatschef Nikita Chruschtschow einseitig und ohne R&uuml;cksprache mit der Regierung in Havanna bereit, die Raketen unter der Bedingung abzuziehen, dass keine weitere Invasion Kubas versucht wird und dass Washington seine in der T&uuml;rkei installierten Raketen entfernt, da sie auf sein Territorium gerichtet waren.<\/p><p>Kennedy war einverstanden. Er ordnete die Aufl&ouml;sung des JM\/WAVE-Projekts an, beginnend mit der Aufl&ouml;sung einiger Ausbildungslager in Florida, obwohl viele davon weiterhin aktiv blieben.<\/p><p>Dieses Abkommen l&ouml;ste in Havanna gro&szlig;en Zorn und Entt&auml;uschung aus. Tats&auml;chlich h&auml;tten von den USA in direkten Verhandlungen mit der kubanischen F&uuml;hrung mehr Zusagen erreicht werden k&ouml;nnen. Zum Beispiel die Aufhebung der k&uuml;rzlich verh&auml;ngten Wirtschaftsblockade, die Garantie, dass alle milit&auml;rischen und terroristischen Aggressionen eingestellt w&uuml;rden sowie die Schlie&szlig;ung des Marinest&uuml;tzpunkts in Guant&aacute;namo und die R&uuml;ckgabe dieses Gebietes, das seit Februar 1903 von den USA besetzt ist, an Kuba.<\/p><p>F&uuml;r Bill Colby bestand die wichtigste Folge der Raketenkrise darin, &bdquo;die Wut der Kennedys auf Castro zu steigern und ihre Entschlossenheit zu verst&auml;rken, die CIA und ihre M&ouml;glichkeiten f&uuml;r geheime Aktionen zu nutzen, um ihn zu beseitigen, mit all der Zweideutigkeit, die dieser Ausdruck beinhaltet.&rdquo;<\/p><p>Von da an befand sich Fidel Castro w&auml;hrend seiner ganzen Zeit als Anf&uuml;hrer seines Landes stets im Visier der Agency und ihrer S&ouml;ldner. Die kubanischen Sicherheitsdienste sagen, sie h&auml;tten mehr als sechshundert Projekte f&uuml;r ein Attentat auf sein Leben dokumentiert: eine kriminelle Obsession. Gut m&ouml;glich, dass es in der Geschichte der Menschheit keinen vergleichbaren Fall gibt.<\/p><p>&Uuml;bersetzung: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/blog\/2023\/05\/263729\/kuba-usa-kennedy-schweinebucht\">Klaus E. Lehmann, Amerika21<\/a><\/p><p>Titelbild: US-Pr&auml;sident John F. Kennedy erh&auml;lt die Flagge der 2506. kubanischen Invasionsbrigade in Miami, Florida &ndash; Quelle: <a href=\"https:\/\/www.jfklibrary.org\/asset-viewer\/archives\/JFKWHP\/1962\/Month%2012\/Day%2029\/JFKWHP-1962-12-29-A\">Cecil Stoughton, White House Photographs, Public Domain<\/a> <\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89145\">Forschungsdienst des Kongresses: USA haben seit 1991 weltweit 251 milit&auml;rische Interventionen durchgef&uuml;hrt &ndash; seit 1798 waren es 469<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86486\">Heute vor 60 Jahren wurde der ANC-F&uuml;hrer Nelson Mandela mit Hilfe der CIA festgenommen<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89874\">Stimmen aus Kuba: Kapitalismus, Unterentwicklung und das Ziel, beides zu &uuml;berwinden<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/4acfb49ff1014847bf8eb968e03af3e7\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Niederlage der CIA-S&ouml;ldnertruppe in der Schweinebucht war eine Dem&uuml;tigung f&uuml;r die USA, die bis heute anh&auml;lt. F&uuml;r die Kennedy-Br&uuml;der kam es sogar einer pers&ouml;nlichen Ehrverletzung gleich, die sie nicht hinnehmen wollten. Heute kaum noch bekannt: John und Robert Kennedy setzten nach der Niederlage alles daran, dass unter direkter Leitung der CIA eine neue Invasionsarmee<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97581\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":97584,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[169,172,171],"tags":[2004,2707,901,1268,1647,1368,1019],"class_list":["post-97581","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aussen-und-sicherheitspolitik","category-aufruestung","category-militaereinsaetzekriege","tag-castro-fidel","tag-colby-william","tag-geheimdienste","tag-kalter-krieg","tag-kennedy-john-f","tag-kuba","tag-wirtschaftssanktionen"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/230512-Cover_Kennedy.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/97581","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=97581"}],"version-history":[{"count":25,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/97581\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":97713,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/97581\/revisions\/97713"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/97584"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=97581"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=97581"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=97581"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}