{"id":97646,"date":"2023-05-12T16:30:56","date_gmt":"2023-05-12T14:30:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97646"},"modified":"2023-05-12T16:18:30","modified_gmt":"2023-05-12T14:18:30","slug":"hinweise-des-tages-ii-583","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97646","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97646#h01\">Sparkurs f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung, Luxus f&uuml;r den Ratspr&auml;sidenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97646#h02\">Innenministerin Faeser schasste Arne Sch&ouml;nbohm als BSI-Chef nach B&ouml;hmermann-Sendung &ndash; jetzt r&auml;umt sie ein: An den Vorw&uuml;rfen war nichts dran<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97646#h03\">Russische Rakete auf Nato-Flugzeug: Als wir vor dem Dritten Weltkrieg standen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97646#h04\">Die S&Uuml;DDEUTSCHE und der Iwan: Das NATO-Kriegs-Orchester<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97646#h05\">Krieg in Syrien: Die R&uuml;ckkehr Assads und das Scheitern des Westens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97646#h06\">Ein Institut r&auml;umt mit den Mythen auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97646#h07\">Israelische Regierung streitet um Frage, was rechts genug ist: Verachtung f&uuml;r das Leben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97646#h08\">Robert Habeck hat den Osten vergessen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97646#h09\">&bdquo;Risikominderung&ldquo; spiegelt Mentalit&auml;t des &bdquo;Kalten Krieges&ldquo; wider<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97646#h10\">Sekund&auml;r-Sanktionen: EU sucht die Isolation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97646#h11\">Studie stellt haufenweise gef&auml;lschte Publikationen fest<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97646#h12\">Bericht &uuml;ber sprunghaften Anstieg: Deutlich mehr kranke Pflegekr&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97646#h13\">Zukunft der Altenpflege: Das hausgemachte Pflegedesaster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97646#h14\">Zahlenchaos: Wie viele Lehrer fehlen in Bayern wirklich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97646#h15\">Gender-Terror: Die Erziehungsma&szlig;nahmen der Sprachpolizisten nerven!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sparkurs f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung, Luxus f&uuml;r den Ratspr&auml;sidenten<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Preiskrise Millionen Europ&auml;er vor Existenz&auml;ngste stellt, verprasst der Pr&auml;sident des EU-Rats Charles Michel massenweise Steuergelder f&uuml;r verschwenderische Privatjet-Fl&uuml;ge. F&uuml;r das kommende Jahr steht ihm ein exzessives Budget von 2,6 Millionen Euro zur Verf&uuml;gung.<br>\nSeitdem die Energiepreise explodiert sind, waren die obersten Vertreterinnen und Vertreter der Bundesregierung und der EU nicht darum verlegen, den Menschen zweifelhafte Tipps zum Energiesparen zu geben. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck berichtete stolz, er habe seine Duschzeiten verk&uuml;rzt, w&auml;hrend sein Parteifreund Winfried Kretschmann den Menschen dazu riet, doch einfach einen Waschlappen zu benutzen. Hoch im Kurs standen au&szlig;erdem Sparduschk&ouml;pfe, geschlossene Fenster, W&auml;sche waschen bei 30 Grad oder der Verzicht auf das B&uuml;geleisen. So manch einer f&uuml;hlte sich an Thilo Sarrazin erinnert, der Hartz-IV-Empf&auml;ngern einst vorschlug, sie sollten sich im Winter einfach einen dicken Pullover anziehen, anstatt zu heizen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/sparkurs-fuer-die-bevoelkerung-luxus-fuer-den-ratspraesidenten-europa-eu-charles-michel-ratspraesident-privatjet-martin-schirdewan\/%20\">Martin Schirdewan auf Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Innenministerin Faeser schasste Arne Sch&ouml;nbohm als BSI-Chef nach B&ouml;hmermann-Sendung &ndash; jetzt r&auml;umt sie ein: An den Vorw&uuml;rfen war nichts dran<\/strong><br>\nArne Sch&ouml;nbohn wurde von Innenministerin Nancy Faeser im Herbst vorigen Jahres als Chef der obersten Cybersicherheitsbeh&ouml;rde Deutschlands abgesetzt.<br>\nHintergrund waren Vorw&uuml;rfe in der ZDF-Sendung von Jan B&ouml;hmermann, Sch&ouml;nbohm pflege zu engen Kontakt mit einem dubiosen Verein, der Verbindungen zu russischen Geheimdiensten habe.<br>\nSechs Monate lang untersuchte das Innenministerium den Fall. In einem Schreiben an Sch&ouml;nbohms Anw&auml;lte r&auml;umt das Ministerium jetzt ein: An den Vorw&uuml;rfen sei nichts dran, ein Disziplinarverfahren werde daher nicht eingeleitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/deutschland\/faeser-an-vorwuerfen-gegen-ex-bsi-chef-schonbohm-nichts-dran\/\">Business Insider<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Russische Rakete auf Nato-Flugzeug: Als wir vor dem Dritten Weltkrieg standen<\/strong><br>\nPentagon-Leak offenbart, dass Russland beinahe einen Nato-Aufkl&auml;rer &uuml;ber der Krim abschoss. Mit Gl&uuml;ck sind wir dem nuklearen Holocaust entgangen. Warum die Gefahren zunehmen.<br>\nEin britisches Nato-&Uuml;berwachungsflugzeug startet vom Milit&auml;rflugplatz Waddington in England, &uuml;berfliegt Europa Richtung Schwarzes Meer. Es geht um eine Abh&ouml;rmission milit&auml;rischer und nachrichtendienstlicher Kommunikation rund um die von Russland okkupierte Krim.<br>\nDas war am 29. September im letzten Jahr. An Bord des Flugzeugs sind 30 Crew-Mitglieder. Wir wissen das durch die Ver&ouml;ffentlichung eines Pentagon-Geheimdokuments, mutma&szlig;lich geleakt von dem Luftwaffensoldaten Jack Teixeira in einem Discord-Gruppenchat.<br>\nWir haben im Zuge des Leaks tats&auml;chlich noch mehr &uuml;ber diesen Zwischenfall erfahren. Denn als der britische Aufkl&auml;rer die K&uuml;ste der Krim erreichte, stiegen zwei russische Kampfjets in den Himmel, um das Flugzeug auf seiner Nato-Mission abzufangen.<br>\nWas dann folgte, war brandgef&auml;hrlich. Ein russischer Pilot, auf Befehl der Kommandozentrale, feuerte eine Rakete auf das Aufkl&auml;rungsflugzeug mit den Soldaten der Royal Air Force ab. Aufgrund einer technischen Panne verpasste die Rakete ihr Ziel.<br>\nWir standen also kurz vor einem Dritten Weltkrieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Russische-Rakete-auf-Nato-Flugzeug-Als-wir-vor-dem-Dritten-Weltkrieg-standen-9009611.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die S&Uuml;DDEUTSCHE und der Iwan: Das NATO-Kriegs-Orchester<\/strong><br>\nMan gibt diese &Uuml;berschrift &ndash; &sbquo;Moskau inszeniert Demos im Westen&lsquo; &ndash; der S&Uuml;DDEUTSCHEN ZEITUNG in die &uuml;bliche Suchmaschine und bekommt unter dem aktuellen Datum nahezu identische Headlines von der NORDSEEZEITUNG, vom Sender NTV, von ProSieben, von t-online.de, vom SRF Schweizer Radio und Fernsehen, vom Weser-Kurier und der FAZ. Wer diese orchestrierte Kampagne f&uuml;r Zufall h&auml;lt oder f&uuml;r demokratische Pressevielfalt oder gar Pressefreiheit, der h&auml;lt auch Frau Baerbock f&uuml;r brillant oder Herrn Habeck f&uuml;r einen Heizungspumpen-Ingenieur.<br>\nDie S&Uuml;DDEUTSCHE (SZ) gilt als Leitmedium und verstr&ouml;mt das Parfum einer gewissen Bildung: Wer sie unter dem Arm tr&auml;gt, h&auml;lt sich f&uuml;r einen Intellektuellen. Das Blatt hat eine verkaufte Auflage von 283.759 Exemplaren und erreicht nach der Boulevardzeitung BILD die zweith&ouml;chste Auflage der deutschen Tageszeitungen. Sie geh&ouml;rt der S&uuml;dwestdeutschen Medien Holding GmbH und ist im Familienbesitz. Zum 1. Januar 1994 &uuml;bernahm Thomas Schaub mit 32 Jahren die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung des Verlagsunternehmens von seinem Vater Dieter Schaub. Die Generation ERBEN ist angetreten.<br>\nDer Artikel beginnt mit dem sch&ouml;nen Wort &bdquo;offenbar&ldquo;. Ein Wort, das nur offenbart, dass die Autoren nichts Beweisbares offenbaren k&ouml;nnen. Es wird, im Wechsel mit dem Wort &bdquo;soll&ldquo;, dem Text seine Glaubens-Struktur geben. Die Leser sollen die Behauptungen der SZ glauben: Der Behauptung, dass &bdquo;russische Geheimdienste Kundgebungen in Europa unterwandern&ldquo;. Wenn die Behauptungs-Worte &bdquo;offenbar&ldquo; oder &bdquo;sollen&ldquo; nicht ausreichen, wird ausgerechnet Michael Chodorkowski als Quelle angegeben: Ein Profiteur durch Raub des russischen Volksverm&ouml;gens wird zum Kronzeugen gegen Russland.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rationalgalerie.de\/home\/die-sueddeutsche-und-der-iwan\">Rationalgalerie<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Krieg in Syrien: Die R&uuml;ckkehr Assads und das Scheitern des Westens<\/strong><br>\nDie vielzitierte Zeitenwende begann nicht 2022 in der Ukraine. Sondern mit dem Scheitern des Regimewechsels in Syrien. Die Hintergr&uuml;nde der westlichen Intervention gegen Assad und die Folgen ihres Misserfolgs sind Thema der Analyse.<br>\nDie arabischen L&auml;nder haben die R&uuml;ckkehr Syriens in die Arabische Liga beschlossen. Damit endet die Isolation der syrischen Regierung, die 2011 aus der Organisation ausgeschlossen wurde. Es ist nur der letzte formale Schritt eines Comebacks, das sich seit Jahren schrittweise vollzogen hat. Bereits 2018 hatten die Vereinigten Arabischen Emirate wieder Botschafter nach Damaskus entsandt. Im M&auml;rz 2022 wurde Assad bereits der rote Teppich bei seinem Staatsbesuch in Dubai und Abu Dhabi ausgerollt. Gleichzeitig wurde damals auch der syrische Au&szlig;enminister im saudischen Riad empfangen.<br>\nDie USA und ihre NATO-Verb&uuml;ndeten schlucken jetzt die bittere Pille der neuen Realit&auml;t. Die Pille hei&szlig;t: Assad is back. Und im Beipackpackzettel steht zu den toxischen Nebenwirkungen: Die geopolitische Strategie der USA im Nahen und Mittleren Osten ist gescheitert.<br>\nDa ist vor etwa zehn Jahren ein langsamer Erdrutsch in Gang gekommen, der die postsowjetische Weltordnung &uuml;ber den Haufen wirft, die aus der Optik von Washington h&auml;tte Teil einer nat&uuml;rlichen Evolution sein sollen. Auch wenn die Pressestelle des Wei&szlig;en Hauses es nicht so formuliert, es ist ein Schock: Die Araber machen, was sie wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/die-rueckkehr-assads-und-das-scheitern-des-westens\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ein Institut r&auml;umt mit den Mythen auf<\/strong><br>\nDie Forscherinnen und Forscher von Akevot k&auml;mpfen um die unbesch&ouml;nigte, aber heilsame Wahrheit von der Gr&uuml;ndung des j&uuml;dischen Staates und &uuml;ber das Schicksal der Pal&auml;stinenser.<br>\nLeicht zu finden ist die Adresse in Haifas Hafenviertel nicht. Akevot, ein Institut, das israelisch-pal&auml;stinensische Konfliktforschung betreibt, hat nicht mal ein Namensschild an der Haust&uuml;r. Sicherheitshalber hat man auch kein Interesse daran, das zu &auml;ndern. Akevot m&ouml;chte keinen ungebetenen Besuch aus nationalrechten Kreisen, f&uuml;r die die Institutsangeh&ouml;rigen linke &bdquo;Nestbeschmutzer&ldquo; sind. Weil sie beim St&ouml;bern in staatlichen Archiven &ouml;fters Dinge zutage f&ouml;rdern, die sich schlecht mit der offiziellen Erz&auml;hlung vertragen, wonach Israels Streitkr&auml;fte seit Staatsgr&uuml;ndungszeiten die moralischsten der Welt sind.<br>\nL&auml;ngst hat sich einiges als Mythos entpuppt, was sich um den israelischen Unabh&auml;ngigkeitskrieg von 1948\/49 rankt. Zum Beispiel, dass die Haganah, Miliz-Vorl&auml;uferin der Armee, nur zur Selbstverteidigung zu den Waffen gegriffen habe, derweil die arabische Bev&ouml;lkerung von sich aus, beziehungsweise auf Dr&auml;ngen ihrer Milit&auml;rs, das Weite gesucht habe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/ein-institut-raeumt-mit-den-mythen-auf-92271614.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Israelische Regierung streitet um Frage, was rechts genug ist: Verachtung f&uuml;r das Leben<\/strong><br>\nIsrael hat nahezu 5.000 Pal&auml;stinenser inhaftiert, mehr als 1.000 von ihnen ohne Gerichtsurteil und nur aufgrund administrativer Ma&szlig;nahmen. Am 2. Mai starb Khader Adnan im Alter von 45 Jahren. Er hatte 87 Tage lang mit einem Hungerstreik gegen seine administrative Haft protestiert. Raketen aus Gaza auf israelische Siedlungen im Umkreis des Gazastreifens waren die pal&auml;stinensische Reaktion. Es folgten israelische Luftangriffe auf Gaza &ndash; und ein schneller Waffenstillstand nach Vermittlung durch die UN, &Auml;gypten und Katar. F&uuml;r Itamar Ben-Gvir, den Rechtsau&szlig;en in der rechten israelischen Regierung, war der Waffenstillstand inakzeptabel. Er drohte damit, die Regierungskoalition zu verlassen. Doch sein Einfluss scheint geschwunden. (&hellip;)<br>\nDer fr&uuml;here Ministerpr&auml;sident Naftali Bennett kritisierte die Regierung von Benjamin Netanjahu &ndash; wegen des Waffenstillstands. Die Regierung habe Raketenangriffe aus dem Libanon, aus Gaza und Syrien ignoriert &ndash; da sei es keine &Uuml;berraschung, dass der Feind weiterhin angreife. Und Ben-Gvir verlangte gar 50 Vergeltungsangriffe f&uuml;r jeden Angriff aus Gaza. Er nahm den Waffenstillstand zum Anlass, der Regierung mit dem Ende seiner Unterst&uuml;tzung zu drohen. Am Dienstag k&uuml;ndigte Ben-Gvir an, mit seiner Fraktion vorerst nicht mehr an Knesset-Abstimmungen teilzunehmen. Er berief stattdessen eine Fraktionssitzung in Sderot ein. Sderot ist ein St&auml;dtchen unweit des Gazastreifens und immer wieder Ziel von Raketen aus Gaza. F&uuml;r den Likud war das nur eine Randnotiz. In einer offiziellen Erkl&auml;rung hie&szlig; es, wenn Ben-Gvir unzufrieden sei mit der israelischen Sicherheitspolitik, stehe es ihm frei, die Regierung zu verlassen. Ganz so banal w&auml;re ein R&uuml;ckzug von Ben-Gvir f&uuml;r Netanjahu dennoch nicht. Die Regierungsmehrheit w&uuml;rde gegebenenfalls auf 58 Abgeordnete gegen 56 der Opposition schrumpfen &ndash; ein Zustand, der sich langfristig nicht durchhalten lie&szlig;e.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/verachtung-fuer-das-leben-4780110\/\">Manfred Ziegler in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Robert Habeck hat den Osten vergessen<\/strong><br>\nDie W&auml;rmewende von Wirtschaftsminister Robert Habeck hat gerade unerw&uuml;nschte Nebenwirkungen: Sie l&ouml;st einen Run auf Gasheizungen aus &ndash; insbesondere auch im Osten der Republik. Das verwundert nicht und h&auml;tte dem Minister bei einem Blick auf die j&uuml;ngere deutsche Geschichte als Problem auffallen m&uuml;ssen.<br>\n&Uuml;berall in Ostdeutschland haben Haushalte Mitte bis Ende der 1990er-Jahre ihre alte DDR-Kohlenheizung rausgerissen und eine Gas- oder &Ouml;lheizung eingebaut. Diese Anlagen kommen nun ans Ende ihrer vorgesehenen Lebensdauer von 30 Jahren. Ersatzteile gibt es f&uuml;r sie oft nicht mehr. Sie m&uuml;ssen also wom&ouml;glich schon in den n&auml;chsten Jahren ersetzt werden.<br>\nEs ist die pure Existenzangst, die viele Menschen im Osten nun dazu treibt, sich schnell noch eine neue Gasheizung zu kaufen. Einen komfortablen Kapitalstock wie viele Westhaushalte haben wenige, genauso, wie sie keine ausk&ouml;mmliche Betriebsrente haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/technologie\/umwelt\/gasheizungs-aus-robert-habeck-hat-den-osten-vergessen\/29144470.html\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>&bdquo;Risikominderung&ldquo; spiegelt Mentalit&auml;t des &bdquo;Kalten Krieges&ldquo; wider<\/strong><br>\nStaatsrat und Au&szlig;enminister Qin Gang hat j&uuml;ngst seine Europa-Reise begonnen und dabei auf der ersten Station Deutschland besucht. Aber gerade als er in Berlin ankam, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz in einer Rede vor dem EU-Parlament: &bdquo;Unsere Beziehung zu China ist mit dem Dreiklang &sbquo;Partner, Wettbewerber, systemischer Rivale&lsquo; zutreffend beschrieben, wobei Rivalit&auml;t und Wettbewerb seitens Chinas ohne jeden Zweifel zugenommen haben.&ldquo;<br>\nScholz betonte in seiner Rede auch, dass er mit EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen darin &uuml;bereinstimme: Kein Decoupling, aber ein kluges Derisking.<br>\nAuf einer Pressekonferenz mit der deutschen Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock am 9. Mai sagte Qin, dass man, wenn man von &bdquo;Resikoreduzierung&ldquo; spreche, zun&auml;chst dar&uuml;ber nachdenken m&uuml;sse, was diese Risiken &uuml;berhaupt sind und wo genau sie liegen. China versuche nicht, sein eigenes System zu exportieren, halte sich stets an den Weg der friedlichen Entwicklung, verfolge eine f&uuml;r beide Seiten vorteilhafte und gewinnbringende Strategie der &Ouml;ffnung, halte sich an die internationale auf dem V&ouml;lkerrecht beruhende Ordnung, und lehne Hegemonie ab. Was China dagegen nach au&szlig;en exportiere, seien Chancen und nicht Krisen, Kooperation und nicht Konfrontation, Stabilit&auml;t und nicht Aufruhr, Sicherheit und nicht Risiko. Was der Au&szlig;enminister damit sagen wollte, ist klar: China ist keine Quelle des Risikos. (&hellip;)<br>\nDer ber&uuml;hmte deutsche Schriftsteller und Philosoph Richard David Precht ging k&uuml;rzlich in einer Sendung des deutschen Fernsehens (&bdquo;Lanz &amp; Precht&ldquo;) auf die Bezeichnung f&uuml;r China als &bdquo;systemischer Rivale&ldquo; ein. Dies sei eine Denkweise, die vom klar westlichen religi&ouml;sen Denken beeinflusst ist, wo monotheistische religi&ouml;se Systeme wie das Christentum stets davon besessen sind, Andersdenkende von ihren &Uuml;berzeugungen zu bekehren. In diesem Zusammenhang warf Precht die Frage auf: &bdquo;Warum k&ouml;nnen wir nicht sagen, das ist deren Sache. Warum k&ouml;nnen wir sie nicht in Ruhe lassen. Sie haben doch ein Recht darauf ihren Weg zu gehen.&ldquo; Er argumentierte, dass die von Baerbock bef&uuml;rwortete &bdquo;wertegeleitete Au&szlig;enpolitik&ldquo; in Wirklichkeit eine &bdquo;konfrontationsgeleitete Au&szlig;enpolitik&ldquo; sei. Mit diesem moralischen Inbrunst einer &bdquo;Klassensprecherin&ldquo; versuche die Au&szlig;enministerin, einer Kulturnation die westlichen Werte zu erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-05\/12\/content_85292507.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen bzw. h&ouml;ren Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96836\">Prechts Baerbock-Kritik &ndash; durchaus h&ouml;renswert<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97194\">Am gr&uuml;nen Wesen soll die Welt genesen &ndash; &Uuml;berlegungen zur &bdquo;wertegeleiteten Au&szlig;enpolitik&ldquo; von Annalena Baerbock<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sekund&auml;r-Sanktionen: EU sucht die Isolation<\/strong><br>\nDie EU plant gegen L&auml;nder, die das westliche Sanktionsregime umgehen, Sekund&auml;r-Sanktionen zu verh&auml;ngen. Damit beschleunigt die EU die Suche nach M&ouml;glichkeiten zur Einhegung und Isolation des Westens, denn sie verdeutlicht damit ihren Herrschaftsanspruch. Der steht aber infrage.<br>\nDie Russland-Sanktionen funktionieren nicht. Die russische Wirtschaft w&auml;chst, Russland treibt Handel mit anderen L&auml;ndern, in Russland selbst haben die Sanktionen eine regelrechte Gr&uuml;nderzeit-Stimmung ausgel&ouml;st. Die Sanktionen schaden vorrangig den Unternehmen in der EU, sie treiben dort die Inflation in die H&ouml;he und schaden der Wettbewerbsf&auml;higkeit. Den russischen Markt haben die Unternehmen, die sich von dort zur&uuml;ckgezogen haben, wohl f&uuml;r immer verloren. Die L&uuml;cken wurden schnell von Anbietern aus anderen L&auml;ndern geschlossen.<br>\nDie Russland-Sanktionen funktionieren unter anderem deshalb nicht, weil die Mehrheit der L&auml;nder sich nicht an das westliche Sanktionsregime h&auml;lt und die Sanktionen umgeht. Dass sie nicht funktionieren, liegt auch an der schwindenden wirtschaftlichen Macht des Westens. Dort, wo sie aber Wirkung zeigen, au&szlig;erhalb Russlands, auf den globalen M&auml;rkten, dort l&ouml;sen sie gro&szlig;e Defizite aus und ziehen die Weltwirtschaft in Mitleidenschaft. Die Welt hat daher kein Interesse am westlichen Sanktionsregime. (&hellip;)<br>\nBis vor Kurzem galten Sekund&auml;rsanktionen auch in der EU als v&ouml;lkerrechtswidrig. Jetzt m&ouml;chte sie die EU dennoch gegen jene L&auml;nder verh&auml;ngen, die Russland bei der Umgehung unterst&uuml;tzen. In einem bizarren Kommentar der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) springt der Kommentator Nikolas Busse der EU argumentativ hilfreich zur Seite. Putin ist schuld, dass die EU jetzt sogar gegen ihr eigenes, ohnehin schon sehr weit ausgelegtes Verst&auml;ndnis von V&ouml;lkerrecht versto&szlig;en muss.<br>\n&ldquo;Mit solchen sogenannten Sekund&auml;rsanktionen arbeiteten bisher vor allem die Vereinigten Staaten. Soweit sie europ&auml;ische Firmen betrafen, betrachtete die EU sie sogar als v&ouml;lkerrechtswidrig. Putin erzwingt nun auch hier eine realpolitische Neuausrichtung.&rdquo;<br>\nPutin zwingt die EU zum V&ouml;lkerrechtsversto&szlig;. Deutscher Qualit&auml;tsjournalismus in seiner finalen Form.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/169845-sekundaer-sanktionen-eu-sucht-isolation\/\">Gert Ewen Ungar auf RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Parole von hiesigen Medien und Politik lautet sinngem&auml;&szlig;, dass sich Deutschland und die EU bzw. sogar ganz Europa von Russland unabh&auml;ngig machen m&uuml;sse. Aber die diskutierten Sekund&auml;r-Sanktionen der EU sind vor allem eine Folge der sehr engen Bindung der Entscheidungstr&auml;gerschaft innerhalb der EU &ndash; insbesondere auch der deutschen &ndash; an die USA. Bedient werden die Interessen sehr Verm&ouml;gender in den USA w&auml;hrend hierzulande ein massiver Wohlstandsverlust droht. Zumindest bisher unternimmt die deutsche Bundesregierung viel zu wenig, um Schaden von der hiesigen Bev&ouml;lkerung abzuwenden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Studie stellt haufenweise gef&auml;lschte Publikationen fest<\/strong><br>\n&bdquo;Fake Science&ldquo; mit K&uuml;nstlicher Intelligenz wird laut einer neuen Studie zum Massenproblem. Die Auswirkungen sind gravierend.<br>\nUnsinnige wissenschaftliche Artikel, deren Inhalt erfunden ist, finden immer h&auml;ufiger Eingang in anerkannte akademische Zeitschriften. Das ergibt eine Studie, die der Direktor des Instituts f&uuml;r Medizinische Psychologie an der Otto-von-Guericke-Universit&auml;t Magdeburg, Bernhard Sabel, zusammen mit seinen Mitarbeiterinnen Emely Knaack und Mirela Bilc sowie in Kooperation mit Gerd Gigerenzer vom Max-Planck-Institut f&uuml;r Bildungsforschung in Berlin auf dem &bdquo;elife preprint server&ldquo; publiziert hat. Die Studie wird in diesen Tagen in der Fachzeitschrift &bdquo;Science&ldquo; kommentiert.<br>\nSabel und Kollegen haben eine Methode entwickelt, wie Verdachtsf&auml;lle solcher Fake-Arbeiten im Bereich der Biomedizin identifiziert werden k&ouml;nnen, und dadurch eine Sch&auml;tzung berechnet, wie verbreitet das Problem ist. Demnach sind rund 28 Prozent aller weltweiten Publikationen verd&auml;chtig, gef&auml;lscht zu sein, davon viele mit K&uuml;nstlicher Intelligenz verfasst und trotz unsinnigen Inhalts von renommierten Fachzeitschriften ver&ouml;ffentlicht. &bdquo;Fake Science hat industrielle Ausma&szlig;e angenommen&ldquo;, beklagt Sabel im Gespr&auml;ch mit dieser Zeitung: &bdquo;Es geht um mehr als 300.000 Publikationen im Jahr, und das alleine in der Biomedizin.&ldquo;<br>\nDie Arbeiten kommen weit &uuml;berwiegend aus L&auml;ndern mit autokratischen Regierungen, die Wissenschaftler und &Auml;rzte unter enormen Publikationsdruck setzen. L&auml;nder mit hohem F&auml;lschungsanteil sind der Studie zufolge Russland, T&uuml;rkei, &Auml;gypten, China und Indien mit Werten zwischen 39 und 48 Prozent aller ver&ouml;ffentlichten Arbeiten, wobei absolut betrachtet China mit 55 Prozent Spitzenreiter ist. Bei aus Europa eingereichten Arbeiten sind &bdquo;nur&ldquo; f&uuml;nf Prozent Fake. Hier f&uuml;hrt Italien mit elf Prozent, Deutschland liegt bei sechs Prozent, die Ukraine bei drei Prozent. Der Wert f&uuml;r die Vereinigten Staaten ist ebenfalls drei Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/karriere-hochschule\/gefaelschte-publikationen-fake-science-mit-ki-wird-laut-studie-zu-problem-18877448.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bericht &uuml;ber sprunghaften Anstieg: Deutlich mehr kranke Pflegekr&auml;fte<\/strong><br>\nDer Krankenstand in der Pflege ist bereits hoch, im vergangenen Jahr ist er aber noch einmal sprunghaft gestiegen: Wie Daten der Techniker Krankenkasse zeigen, sind Pflegekr&auml;fte rund 30 Tage im Jahr krankgeschrieben.<br>\nPsychische Erkrankungen, Atemwegsinfekte und R&uuml;ckenleiden: Diese Diagnosen wurden im vergangenen Jahr am h&auml;ufigsten gestellt, wenn Pflegekr&auml;fte krankgeschrieben wurden. Laut Daten der Techniker Krankenkasse (TK), die dem Evangelischen Pressedienst vorliegen, nahmen die Krankschreibungen im Vergleich zu 2021 um 40 Prozent zu.<br>\nMit durchschnittlich fast 30 Fehltagen lagen die Pflegekr&auml;fte damit 2022 rund 57 Prozent &uuml;ber dem Durchschnitt aller Besch&auml;ftigten. Altenpflegekr&auml;fte sind im Schnitt noch einmal viereinhalb Tage pro Jahr l&auml;nger krank als Pflegekr&auml;fte im Krankenhaus.<br>\nIn den vergangenen zehn Jahren seit 2012 lag die Zahl der Fehltage bei den Altenpflegekr&auml;ften bei rund 25 im Jahr, bei Krankenschwestern und -pflegern bei rund 21,5 Tagen. In allen anderen Branchen zusammen fehlten Berufst&auml;tige in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt 14 Tage im Jahr, im Corona-Jahr 2022 waren es 18 Tage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/pflege-arbeitsbelastung-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zukunft der Altenpflege: Das hausgemachte Pflegedesaster<\/strong><br>\nEine steigende Zahl von Pflegebed&uuml;rftigen, weniger Fachkr&auml;fte, niedrigere Renten und kaum Wohnraum: Deutschland droht eine dramatische Pflegekrise.<br>\nErinnern Sie sich noch an die Geschichten &uuml;ber gl&uuml;ckliche &auml;ltere Menschen, die von einer polnischen Pflegekraft, meist einer Frau, rund um die Uhr versorgt wurden? Die Polin wohnte mit im Haus oder in der gro&szlig;z&uuml;gigen Wohnung und umsorgte den alten Menschen liebevoll. Diese Geschichten gibt es heute immer noch, aber man h&ouml;rt von vielen Menschen mittlerweile eher Klagen &uuml;ber das Pflegedesaster: kein bezahlbarer Heimplatz zu finden, zu wenig und &uuml;berlastetes Personal. Die Pflegekrise indes deutete sich bereits vor 20 Jahren an.<br>\nJetzt steuert diese Krise in eine offensichtliche Ausweglosigkeit: Eine steigende Zahl von Pflegebed&uuml;rftigen, die zudem immer &auml;lter werden und intensiver denn je betreut werden m&uuml;ssen trifft auf eine sinkende Zahl von Pflegekr&auml;ften, die noch mehr zu tun haben und alsbald an ihre physischen und psychischen Grenzen geraten. Hinzu kommen h&ouml;here Kosten durch gestiegene Energie-, Lebensmittel- und Betreuungspreise. Ein Mix, der, wie Pflege&ouml;konom:innen sagen, ein &bdquo;Heimsterben in Deutschland&ldquo; bewirkt.<br>\nAllein in diesem Jahr gingen rund 200 Pflegeeinrichtungen in die Insolvenz, im vergangenen Jahr waren es mehr als doppelt so viele.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Zukunft-der-Altenpflege\/!5930408\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zahlenchaos: Wie viele Lehrer fehlen in Bayern wirklich?<\/strong><br>\nDas Kultusministerium sagt: Bayern konnte in den vergangenen Jahren alle offenen Lehrerstellen besetzen. Laut Lehrerverband aber fehlen 4.000 Lehrkr&auml;fte &ndash; Umfragen best&auml;tigen L&uuml;cken. Woher kommen die unterschiedlichen Zahlen?<br>\nIm Herbst 2022 f&uuml;hrte Forsa eine repr&auml;sentative Befragung durch. Im Auftrag des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) interviewte die Sozialforschungsgesellschaft rund 1.300 Schulleiter und Schulleiterinnen zur Situation an ihren Schulen, unter anderem auch zu unbesetzten Stellen. Laut dem Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), der Teil des VBE ist, waren darunter rund 250 Rektoren und Rektorinnen aus Bayern.<br>\nDas ver&ouml;ffentlichte Ergebnis &ndash; rund zehn Prozent der Lehrkr&auml;ftestellen in Bayern seien nicht besetzt &ndash; traf auf scharfe Kritik beim Bayerischen Kultusminister Michael Piazolo. Die Daten w&uuml;rden nicht stimmen, es gebe methodische Schw&auml;chen. Auch Einsch&auml;tzungen und Gef&uuml;hle seien abgefragt worden; es werde nicht klar, welche Schularten unter welcher Tr&auml;gerschaft einbezogen wurden.<br>\nEin R&uuml;ckschluss von rund 250 Schulleitern auf ganz Bayern ist vielleicht zu einfach. Der Vorfall steht jedoch beispielhaft f&uuml;r eine undurchsichtige Faktenlage in Bayern, wenn es um die Bezifferung des Lehrermangels geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/bayern\/zahlenchaos-wie-viele-lehrer-fehlen-in-bayern-wirklich,Tds20Bd\">BR24<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gender-Terror: Die Erziehungsma&szlig;nahmen der Sprachpolizisten nerven!<\/strong><br>\nBei den &ouml;ffentlich-rechtlichen Sendern entkommt man der Gendersprache nicht, obwohl die meisten Zuschauer sie ablehnen. Unsere Autorin f&uuml;hlt sich diskriminiert.<br>\nAn einem Probenwochenende spricht unser Chorleiter pl&ouml;tzlich von S&auml;nger:innen und Besucher:innen. Ich sp&uuml;re, wie mir die Gender-Stolperer in den Magen fahren und meine Gedanken wegdriften. Ich verpasse den Einsatz, bl&auml;ttere in den Noten und denke, dass er es nicht ernst meinen wird. Nicht dieser gewitzt-gewandte Bayer, ein genialer musikalischer Kopf, der Laiench&ouml;ren noch jedes fremde St&uuml;ck beibringt, von Bachs &bdquo;h-Moll-Messe&ldquo; bis Queen. Hatte er nicht j&uuml;ngst die Chor-Debatte &uuml;ber angebliche kulturelle Aneignung unserer &bdquo;Porgy und Bess&ldquo;-Auff&uuml;hrung mit ausladender Gelassenheit abgewendet? Na, also.<br>\nIch kann unm&ouml;glich auch noch auf meinen Chor verzichten. Ich habe Amtsschreiben entsorgt, Unterhaltungen verlassen, Podcasts abbestellt und Sendungen aussortiert, weil ich die Genderstolper-Sprache nicht ertrage. Ich arbeite ein Leben lang mit Sprache, sie ist mein Werkzeug. Als Redakteurin habe ich &uuml;ber Jahrzehnte Tausende Texte redigiert, also verst&auml;ndlicher und lesbarer gemacht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/kultur-vergnuegen\/gender-terror-die-erziehungsmassnahmen-der-sprachpolizisten-nerven-li.346021\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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