{"id":9779,"date":"2011-06-15T08:43:31","date_gmt":"2011-06-15T06:43:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9779"},"modified":"2011-06-15T09:27:05","modified_gmt":"2011-06-15T07:27:05","slug":"hinweise-des-tages-1404","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9779","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Hartz IV f&uuml;r Selbst&auml;ndige &ndash; Arm gerechnet; Stuttgart 21; Jens Weidmann  &ndash; Keine weiteren Risiken!; Eurozone: Griechenland am Abgrund; Kein gutes Gesch&auml;ft; Schmutzige Finger; Wie die Banken sich um die Rettung dr&uuml;cken; Ungerechte L&ouml;hne beg&uuml;nstigen Herzerkrankungen; ALG II: Gescheiterte Nachhilfe und &uuml;ppige Kosten, die nicht ersetzt werden; Die gro&szlig;e Freiwilligenschim&auml;re; Der Dresdner Wohnungsstreit eskalier; Versuchte Erpressung &ndash; Ergo erstattet Anzeige; SPD-Kritik an GIZ: Entwicklungshelfer in &ldquo;Luxus-Karossen&rdquo;; Die Sache mit dem Schal; DJI-Betreuungsatlas 2010 zeigt regionale Disparit&auml;ten im Angebot und Niveau der Kindertagesbetreuung; Studenten sollen Anarchisten werden; stern.de: Anatomie einer Attrappe; Schnittblumen und Grundversorgung: Abgr&uuml;nde der Globalisierung (MB\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Hartz IV f&uuml;r Selbst&auml;ndige &ndash; Arm gerechnet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Jens Weidmann  &ndash; Keine weiteren Risiken!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Eurozone: Griechenland am Abgrund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Kein gutes Gesch&auml;ft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Schmutzige Finger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Wie die Banken sich um die Rettung dr&uuml;cken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Ungerechte L&ouml;hne beg&uuml;nstigen Herzerkrankungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">ALG II: Gescheiterte Nachhilfe und &uuml;ppige Kosten, die nicht ersetzt werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Die gro&szlig;e Freiwilligenschim&auml;re<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Der Dresdner Wohnungsstreit eskalier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Versuchte Erpressung &ndash; Ergo erstattet Anzeige<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">SPD-Kritik an GIZ: Entwicklungshelfer in &ldquo;Luxus-Karossen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Die Sache mit dem Schal<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">DJI-Betreuungsatlas 2010 zeigt regionale Disparit&auml;ten im Angebot und Niveau der Kindertagesbetreuung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Studenten sollen Anarchisten werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">stern.de: Anatomie einer Attrappe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Schnittblumen und Grundversorgung: Abgr&uuml;nde der Globalisierung<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=9779&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Hartz IV f&uuml;r Selbst&auml;ndige &ndash; Arm gerechnet<\/strong><br>\nImmer mehr Selbst&auml;ndige beziehen Hartz IV. Selbst Firmeninhaber mit mehreren Mitarbeitern beantragen die staatliche Grundsicherung. Sind sie wirklich alle bed&uuml;rftig? Im Vorstand der Bundesanstalt f&uuml;r Arbeit jedenfalls denkt man bereits &uuml;ber Einschnitte f&uuml;r Unternehmensgr&uuml;nder nach.<br>\nSie arbeiten als Blumenh&auml;ndler oder Arzt. Sie leiten eine Katzenpension oder vermieten eine Wohnung an Urlauber. Sie bieten ihre Dienste als Heilpraktiker oder Rechtsanwalt an. Und haben eines gemeinsam: Sie sind selbst&auml;ndig und beziehen gleichzeitig Hartz IV, weil ihr Einkommen unter dem Existenzminimum liegt. Immer mehr Menschen in Deutschland, die sich eine eigene berufliche Existenz aufgebaut haben, erhalten die staatliche Grundsicherung. Nach Angaben der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) ist die Zahl der Selbst&auml;ndigen, die ihre Eink&uuml;nfte mit Hartz IV aufstocken, von 2007 bis 2010 um mehr als 50.000 auf im Jahresdurchschnitt 125.000 Hilfebed&uuml;rftige gestiegen. Im Februar 2011 z&auml;hlte die BA knapp 118.000 selbst&auml;ndige Aufstocker. Etwa 85.000 verf&uuml;gten nur &uuml;ber ein Einkommen von weniger als 400 Euro. 25.000 verdienten bis zu 800 Euro, der Rest etwas mehr.<br>\nArbeitsvermittler in den Jobcentern beobachten dieses Ph&auml;nomen mit Sorge: Offen redet keiner dar&uuml;ber, doch sie f&uuml;rchten einen Missbrauch des Sozialstaates, weil Selbst&auml;ndige ihr Einkommen so herunterrechnen k&ouml;nnen, dass sie auf dem Papier Anspruch auf die Hilfe zum Lebensunterhalt haben, obwohl sie auf das Geld gar nicht angewiesen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/hartz-iv-fuer-selbstaendige-arm-gerechnet-1.1108053\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Da d&uuml;rfen wir ja mal gespannt sein, ob die &bdquo;versch&auml;rften Einkommensstichproben&ldquo; der BA auch ihren Weg in die Steuergesetzgebung finden. In der Tat gibt es auch sehr viele sehr gut verdienende Selbstst&auml;ndige, die sich vor der Steuer &bdquo;arm rechnen&ldquo;. Wer allerdings die schikan&ouml;se Behandlung der BA kennt, wird nicht kaum glauben, dass er sonderlich viele Selbstst&auml;ndige gibt, die so viel Masochismus auf sich nehmen. Der Artikel der SZ und der Kommentar der BA klingen viel mehr nach: Es kann nicht sein, was nicht sein darf.<\/em><br>\n<em>Es gibt n&auml;mlich sehr viele Selbstst&auml;ndige, bei denen das Einkommen nicht zum &Uuml;berleben reicht und die Hartz IV in Anspruch nehmen m&uuml;ssen. So lange die Medien sich aber mit ihrem &bdquo;Aufschwung XXL&ldquo; selbst etwas vormachen, ist es auch nicht verwunderlich, dass sie den Kahlschlag im sozialen Wald vor lauter Baumst&uuml;mpfen nicht sehen. Alleine in Berlin gibt es rund 1.500 freie Journalisten, <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/trotz-traumjobs-an-der-armutsgrenze\/1636710.html\">die auf Hartz-IV-Aufstocker angewiesen sind<\/a> und auch viele K&uuml;nstler, wie Schauspieler oder Musiker, werden oft nur projektbezogen verpflichtet und gelten als Freiberufler und somit laut BA zu den Selbstst&auml;ndigen. Die Zahl von 118.000 ist also keinesfalls unglaubw&uuml;rdig &ndash; im Gegenteil, es kann davon ausgegangen werden, dass die Dunkelziffer noch wesentlich h&ouml;her ist.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.A.:<\/strong> Ich bin einer dieser vermeintlichen Selbst&auml;ndigen.<\/em><br>\n<em>Ich habe seit ein paar Jahren eine geringf&uuml;gige Besch&auml;ftigung als Honorarkraft und verdiene die maximalen 100&euro;\/Monat. Vor ca. einem Jahr wurde ich von meinem zust&auml;ndigen Jobcenter (vormals ARGE) von jetzt auf gleich  in den Stand der Selbst&auml;ndigen erhoben. Ich bin nicht selbst&auml;ndig und habe es auch nicht vor zu werden! Aber ich bin mit Sicherheit ein Teil dieser Statistik. Bei solchen Meldungen platzt mir der Kragen!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.J.:<\/strong> Die BA betrachtet das Ph&auml;nomen mit Sorge. Da kann man sich nur fragen, ob die BA die Entwicklung in den letzten 10 Jahren vollkommen verschlafen hat.<\/em><br>\n<em>Hier aus einem  Bericht aus &ldquo;Mittelstanddirekt&rdquo; vom 15.06.2010:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Viele Kultur-Freiberufler machen sich aus Not selbst&auml;ndig<\/em><\/li>\n<li><em>Viele Kulturschaffende machten sich selbst&auml;ndig, wenn sie keine feste Stelle finden &ndash; die freien Kulturberufe h&auml;tten dementsprechend 2009 mit 7,8 Prozent am st&auml;rksten zugelegt.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Diesen Zustand bezeichnet man als: &ldquo;Notselbst&auml;ndigkeit&rdquo; Schon mal geh&ouml;rt? <\/em><br>\n<em>Seit Hartz IV steigt die Zahl der Menschen in Deutschland, die keine staatlichen Sozialleistungen mehr beantragen wollen.  Recherchieren Sie doch einfach einmal, wie viele Menschen in den letzten Jahren versucht haben sich als Freiberufler oder Selbst&auml;ndige durchzuschlagen. Die Zahl ist st&auml;ndig gewachsen. Das dabei auch die Zahl derjenigen w&auml;chst, die auf der Strecke bleiben ist  naheliegt.<\/em><br>\n<em>Zu vermuten ist auch, dass die Zahl der kleinen Selbstst&auml;ndigen und Freiberufler, die Hartz IV beantragen k&ouml;nnten, aber es nicht tun, noch viel h&ouml;her ist.<\/em><\/p>\n<p><strong>dazu: Neue S&uuml;ndenb&ouml;cke<\/strong><br>\nBundesagentur f&uuml;r Arbeit beklagt angeblichen Sozialmi&szlig;brauch von Selbst&auml;ndigen. Sie liefert damit neue Argumente f&uuml;r K&uuml;rzung der Hilfe bei Existenzgr&uuml;ndungen.<br>\nDie Hetzer gegen vermeintliche Betr&uuml;ger und &raquo;Sozialschmarotzer&laquo; haben ein neues Opfer gefunden: den Selbst&auml;ndigen auf Hartz IV. [&hellip;] Der SZ-Artikel ist mit &raquo;Arm gerechnet&laquo; &uuml;berschrieben, suggeriert also vors&auml;tzlich betr&uuml;gerisches Handeln der Betroffenen. Arbeitsvermittler meinen, die Antragsteller k&ouml;nnten ihr Einkommen bei fehlender Bed&uuml;rftigkeit so &raquo;herunterrechnen&laquo;, da&szlig; sie auf &raquo;dem Papier Anspruch auf Hilfe zum Lebensunterhalt haben&laquo;, ohne wirklich auf das Geld angewiesen zu sein. Au&szlig;er einem vagen Verdacht hat die BA allerdings nichts vorzuweisen. [&hellip;] Das klingt wie ein Verri&szlig; des eigenen Schaffens: Die BA hat jahrelang unter dem Schlagwort &raquo;Ich-AG&laquo; Existenzgr&uuml;ndungen in gro&szlig;em Stil gef&ouml;rdert, vielfach aussichtslose Initiativen, die den Bezug von Transferleistungen bestenfalls kurzfristig unterbrachen. Trotzdem ist der sogenannte Existenzgr&uuml;ndungszuschu&szlig; nachgewiesenerma&szlig;en noch eines der erfolgreicheren F&ouml;rderinstrumente der BA. Doch ausgerechnet diese Ma&szlig;nahme soll nun nach dem Willen der Bundesregierung drastisch zusammengek&uuml;rzt werden, wogegen sich bei Arbeitsmarktexperten und selbst im Unternehmerlager Unmut regt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/06-15\/039.php\">Junge Welt<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Stuttgart 21<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Bahn baut weiter, wir sitzen weiter<\/strong><br>\nRechtsgutachten sagt: Planfeststellung obsolet<br>\nStuttgart, 14. Juni 2011: Seit 6 Uhr demonstrieren und sitzen erneut &uuml;ber 300 Gegner von Stuttgart 21 vor der Baustelle des Grundwassermanagements. Zwei Baufirmen stehen mit insgesamt sieben Fahrzeugen vor der Sitzblockade und werden an der Einfahrt und damit an weiteren Bauarbeiten gehindert. Die Polizei ist, ungew&ouml;hnlich gering besetzt, bislang nur mit einem Kamerawagen vor Ort. Die Sitzblockade richtet sich gegen die seit Monaten fortgesetzten Arbeiten am sogenannten Grundwassermanagement. Erst am vergangenen Freitag hatte das Umweltministerium ein Rechtsgutachten ver&ouml;ffentlicht, nach dem der Planfeststellungsbeschluss f&uuml;r das Grundwassermanagement und damit f&uuml;r den gesamten Planfeststellungsabschnitt 1.1 (Tiefbahnhof) obsolet sei. Grund daf&uuml;r ist, dass die Bahn die doppelte als bislang beantragte Grundwassermenge abpumpen will. Damit weicht die Voraussetzung f&uuml;r die Planfeststellung in erheblichem Ma&szlig;e von der bisherigen ab. Das Eisenbahnbundesamt m&uuml;sste dann laut Gutachten den Planfeststellungsbeschluss zur&uuml;cknehmen und die Bahn m&uuml;sste, wenn sie trotzdem weiter bauen will, das Planfeststellungsverfahren erneut beantragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bei-abriss-aufstand.de\/2011\/06\/14\/presseerklarung-bahn-baut-weiter-wir-sitzen-weiter\/\">Bei Abriss Aufstand<\/a><\/li>\n<li><strong>Auch Gr&uuml;ne lassen r&auml;umen<\/strong><br>\nWie gehabt: Die Bahn AG baut weiter am Stuttgarter Hauptbahnhof, Demonstranten blockieren die Baustelle&ndash; und die Polizei r&auml;umt. Allerdings wird Baden-W&uuml;rttemberg seit dem 27. M&auml;rz nicht mehr vom CDU-Mann Stefan Mappus regiert, sondern vom Gr&uuml;nen Winfried Kretschmann, der im Wahlkampf mit seiner Ablehnung des Projekts &raquo;S 21&laquo; jede Menge Punkte gesammelt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/06-15\/057.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><strong>Expertise macht der Bahn &Auml;rger<\/strong><br>\nDie Bahn AG will diese Woche die Bauarbeiten am Bonatzbau im Rahmen des Projekts Stuttgart 21 wieder aufnehmen. Das Gutachten der Berliner Anwaltskanzlei Ga&szlig;ner, Groth, Siederer und Kollegen zum Thema Grundwassermanagement k&ouml;nnte der Bahn indes einen dicken Strich durch die Rechnung machen.<br>\n&ldquo;Ein kurzfristiger Baubeginn ist von Rechts wegen nicht m&ouml;glich&rdquo;, bilanzieren die Juristen, die ihr Gutachten im Auftrag des baden-w&uuml;rttembergischen Umweltministeriums erstellt haben. Der Bahn fehle f&uuml;r die Tieferlegung des Hauptbahnhofs die rechtliche Grundlage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/inhalt.s21:-grundwasser-expertise-macht-der-bahn-aerger.0eba4b7f-15ee-4e29-ada3-38efb2e452d7.html\">Stuttgarter Nachrichten<\/a><\/li>\n<li><strong>Gr&uuml;ne treten zur&uuml;ck in die zweite Reihe<\/strong><br>\n[&hellip;] Das Aktionsb&uuml;ndnis gegen Stuttgart 21 hat auf einer Klausurtagung am Wochenende mehrheitlich beschlossen, dass k&uuml;nftig keine Gr&uuml;nen-Politiker mehr dem Sprecherrat des B&uuml;ndnisses angeh&ouml;ren sollen. Offiziell begr&uuml;ndet wurde dies damit, dass die Partei nun die Mehrheit in der Landesregierung stelle.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttgarter-zeitung.de\/inhalt.stuttgart-21-gruene-treten-zurueck-in-die-zweite-reihe.43371ee0-a986-4ddc-90f9-e5927c54f3cc.html\">Stuttgarter Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Jens Weidmann  &ndash; Keine weiteren Risiken!<\/strong><br>\nMehr Geld f&uuml;r Griechenland? Nur von der Politik, sagt Deutschlands oberster W&auml;hrungsh&uuml;ter, Jens Weidmann. Denn die aktuelle Krise ist keine Krise des Euro, sondern eine Schuldenkrise einzelner, kleinerer L&auml;nder im Euroraum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/schuldenkrise-in-griechenland-die-notenbanken-uebernehmen-keine-weiteren-risiken-1.1108108\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung AM:<\/strong> Wolfgang Lieb kommentierte diesen Gastbeitrag des neuen Bundesbankpr&auml;sidenten so: &bdquo;Herr Papen ist wieder auferstanden, als Zombie.&ldquo; So ist es. An diesem Beitrag wird schlaglichtartig wieder einmal klar, wie d&uuml;rftig unser Spitzenpersonal ist. Schon in der Analyse, in der Therapie sowieso. Ein paar Hinweise f&uuml;r den Fall, dass Sie dieses eigenartige Pamphlet lesen wollen:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em>Unser oberster Bundesbanker spricht konform zu der gewollten und seit l&auml;ngerem betriebenen absichtlichen Manipulation von &bdquo;Schuldenkrise&ldquo; einzelner, kleinerer L&auml;nder. Er hat immer noch nicht realisiert, dass die Krise vor allem aus der Auseinanderentwicklung der Lohnst&uuml;ckkosten im Euroraum und damit der Wettbewerbsf&auml;higkeit folgt, und dann noch von einer gezielten Spekulation gegen die betroffenen L&auml;nder versch&auml;rft worden ist. Weidmann nimmt noch nicht einmal wahr, dass einige der betroffenen L&auml;nder zum Zeitpunkt des Beginns der Krise nicht viel mehr verschuldet waren als unser Land oder zum Beispiel Belgien. Spanien stand beim Staatsschuldenstand besser da.<\/em><\/li>\n<li><em>Sein Pochen auf Sparen und auf Reformen zeugt von seiner ideologischen Herkunft und seiner Unf&auml;higkeit einzugestehen, dass das dem griechischen Volk schon aufgedr&uuml;ckte Sparen die Krise versch&auml;rft hat statt sie zu l&ouml;sen. Wer seine Volkswirtschaft zu Tode gespart und damit Produktivit&auml;t, Besch&auml;ftigung und Wirtschaftskraft ruiniert hat, wird nicht f&auml;hig sein, die Schulden zu begleichen.<\/em><\/li>\n<li><em>Damit wird weiterhin sichtbar, dass diese Sorte von &Ouml;konomen unf&auml;hig ist, sich eine Volkswirtschaft in realen Gr&ouml;&szlig;en von Produkten und Ressourcen und ihrer Produktivit&auml;t vorzustellen. Wenn dieser Bundesbanker einmal gelernt h&auml;tte, dass sowohl die Auslandsschulden als auch die Schulden des Staates nur bedient und getilgt werden k&ouml;nnen, wenn die Griechen produzieren bzw. Dienst leisten, dann k&ouml;nnte er den von ihm niedergeschriebenen Unsinn nicht verfassen oder verfassen lassen.<\/em><\/li>\n<li><em>Wahrscheinlich hat er bei seinem Studium noch nicht einmal gelernt, der Falle von so genannten Ceteris-Paribus-Analysen zu entgehen. Andernfalls k&ouml;nnte er nicht wie so oft in diesem Text au&szlig;er Betracht lassen, dass sich bei Umsetzung der von ihm favorisierten Ma&szlig;nahmen auch andere Gr&ouml;&szlig;en bewegen. Man will zum Beispiel sparen und hat keinen Sparerfolg als Volkswirtschaft, weil die Wirtschaftst&auml;tigkeit und damit die Steuereinnahmen einbrechen usw.<\/em><\/li>\n<li><em>Interessant ist, dass dieser im Kanzleramt f&uuml;r die Wirtschafts- und Finanzpolitik der letzten Jahre Mit-Verantwortliche nicht einmal eingesteht, was alles nicht erfolgreich war von dem, was man mit gro&szlig;em Tamtam in Szene gesetzt hat. Zum Beispiel hat man Griechenland ein Konsolidierungs- und Reformprogramm aufgezwungen. Statt nun zu begreifen, dass die Konzentration auf diese Politik der falsche Weg war, verlangt er einfach eine h&ouml;here Dosis.<\/em><\/li>\n<li><em>Sein Appell &bdquo;Keine weiteren Risiken!&ldquo; ist irgendwie drollig. Wie soll das denn gehen?<\/em><\/li>\n<li><em>Wirklich interessant ist auch, wie dieser immerhin an exponierter Stelle t&auml;tige Mensch sich auf seine angelernte Trennung von Geldpolitik einerseits und Finanzpolitik und Wirtschaftspolitik andererseits kapriziert. Ihn hat nicht ein Hauch eines Gedankens davon erreicht, dass man endlich dazu kommen muss, diese Politiken zu koordinieren und vor allem auch die Geldpolitik mit der Verantwortung nicht nur f&uuml;r die Preisstabilit&auml;t sondern auch f&uuml;r die Besch&auml;ftigung und die einigerma&szlig;en abgestimmte Entwicklung der Wettbewerbsf&auml;higkeit im gemeinsamen Euro-W&auml;hrungsraum zu verpflichten.<\/em><\/li>\n<li><em>Grotesk ist es, wie Jens Weidmann das Urteil von &bdquo;Anlegern und Beobachtern&ldquo; zu beachten empfiehlt. Er spricht davon, f&uuml;r eine erfolgreiche Zukunft der W&auml;hrungsunion sei es unabdingbar, dass die Politik die Anreize f&uuml;r eigenverantwortliche Anlageentscheidungen der Investoren nicht schw&auml;cht sondern st&auml;rkt. &ndash; Das ist der reine Hohn. Die so genannten eigenverantwortlichen Anlageentscheidungen wurden unter Beratung von Jens Weidmann vom Steuerzahler abgesichert, wenn sich die Damen und Herren Anleger vertan hatten.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Es w&auml;re ein Segen f&uuml;r unser Land, wenn die Bundesbank in Frankfurt geschlossen und dieser Bundesbankpr&auml;sident in den einstweiligen Ruhestand verabschiedet w&uuml;rde. Und der S&uuml;ddeutschen Zeitung t&auml;te es gut, wenn sie ihre Wirtschaftsredaktion im Englischen Garten spazieren gehen lassen w&uuml;rde, statt Beitr&auml;ge wie jenen von Jens Weidmann anzuheuern und zu ver&ouml;ffentlichen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eurozone: Griechenland am Abgrund<\/strong><br>\nGriechenland kommt nicht zur Ruhe. Es gilt nach wie vor als haushaltspolitisch unf&auml;hig, realwirtschaftlich am Ende, politisch unberechenbar. So das vermittelte Bild des &ouml;konomisch unwichtigsten Landes der Eurozone.<br>\nNun zu den Fakten: Ein ganzes Jahr hat Griechenland gespart, L&ouml;hne, Renten und Sozialtransfers geku&#776;rzt und &ouml;ffentliche Ausgaben massiv zuru&#776;ckgefahren. Laut OECD hat kein anderes Industrieland in den letzten 25 Jahren so viel in einem Jahr gespart. Dennoch ist immer noch die Rede von den &bdquo;Nichtsk&ouml;nnern&ldquo;.<br>\nGriechenland war bis vor der Krise eine prosperierende Volkswirtschaft. Zwischen 2000 und 2007 wuchs die Wirtschaft um durchschnittlich 4,1 %. In Deutschland waren es durchschnittlich 1,5 %.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/22_2011_klartext_eurozone_griechenland_am_abgrund.pdf\">DGB Klartext [PDF &ndash; 131 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kein gutes Gesch&auml;ft<\/strong><br>\nDer Steuerzahler ist derzeit bei der Commerzbank-Rettung im Minus &ndash; damit der Bund sich ohne Verluste aus der Aktion verabschieden kann, m&uuml;sste der Aktienkurs erheblich steigen. [&hellip;]<br>\nDoch der Bund bleibt mit 25 Prozent plus einer Aktie gr&ouml;&szlig;ter Einzelaktion&auml;r des Instituts. Daf&uuml;r hat der Bund die Kapitalerh&ouml;hung im gro&szlig;en Stile mitgetragen, er wandelte einen Teil der Stillen Einlage, die er in der Krise eingegangen war, in Aktien um und h&auml;lt nun statt 295 Millionen knapp 1,3 Milliarden Papiere. Jede einzelne Aktie hat ihn im Schnitt 3,71 Euro gekostet. Das macht 4,73 Milliarden Euro. Der Bund ist also noch mit rund 6,6 Milliarden Euro bei der Commerzbank engagiert, &uuml;ber die Stille Einlage und in Form von Aktien. Das war schon einmal deutlich mehr: Anfang 2009 hatte der Steuerzahler &uuml;ber den Bankenrettungsfonds 18,2 Milliarden Euro in die Commerzbank gesteckt. [&hellip;] Das derzeitige Engagement und die Zinskosten addieren sich auf 7,7 Milliarden Euro. Davon muss man noch eine Abschlagszahlung von gut einer Milliarde abziehen, die Commerzbank und Bund bei den Verhandlungen &uuml;ber den Teilausstieg vereinbarten. Unterm Strich hat die Rettung der beiden nun vereinten privaten Gro&szlig;banken den Steuerzahler bis heute also etwa 6,7 Milliarden Euro gekostet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/spezials\/commerzbank\/kein-gutes-geschaeft\/-\/1473666\/8552584\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Schmutzige Finger<\/strong><br>\nGustav Horn, Chef des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung, &uuml;ber Deutschlands verp&ouml;nte Politikberater.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/24\/Interview-Horn\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wie die Banken sich um die Rettung dr&uuml;cken<\/strong><br>\nFinanzminister Wolfgang Sch&auml;uble will die privaten Gl&auml;ubiger, allen voran die Banken, an der finanziellen Rettung Griechenlands beteiligen. Doch die Banken tricksen und drohen. Bisher offenbar mit Erfolg.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/C30638\/griechenland-wie-die-banken-sich-um-die-rettung-druecken-30438485.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Ungerechte L&ouml;hne beg&uuml;nstigen Herzerkrankungen<\/strong><br>\nUngerechte L&ouml;hne sind schlecht f&uuml;r das Herz. Das ist das Ergebnis der k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichten Studie einer Forschergruppe um den Bonner &Ouml;konomen Armin Falk und den D&uuml;sseldorfer Soziologen Johannes Siegrist. &bdquo;Menschen, die ihre Bezahlung als unfair empfinden, geraten schnell unter Stress&ldquo;, sagt Falk. &bdquo;Au&szlig;erdem leiden sie eher unter Herzkrankheiten, Bluthochdruck und Depressionen.&ldquo; Falk hatte mit Hilfe eines Experiments untersucht, wie sich das Gef&uuml;hl von Ungerechtigkeit auf die Gesundheit auswirkt. Au&szlig;erdem hatte er Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) ausgewertet.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news427135\">Informationsdienst Wissenschaft<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.373176.de\/diw_sp0380.pdf\">Cardiovascular Consequences of Unfair Pay (englisch) [PDF &ndash; 425 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>ALG II: Gescheiterte Nachhilfe und &uuml;ppige Kosten, die nicht ersetzt werden<\/strong><br>\n[&hellip;] Das Sozialgericht in Frankfurt am Main entschied nun &uuml;ber die Kosten&uuml;bernahme f&uuml;r Nachhilfeunterricht im Fall eines 16j&auml;hrigen, der sowohl in Mathematik als auch in Physik schw&auml;chelte. Da aber die Nachhilfe, deren Kosten sich auf monatlich 76 Euro beliefen, nicht zu einer Verbesserung der Noten f&uuml;hrten, sondern vielmehr die Leistungen des Jugendlichen sogar schlechter wurden, wurde der Antrag abgelehnt, was das Gericht als rechtm&auml;&szlig;ig ansah. Da sich keine Verbesserung ergab, so das Gericht, war die Nachhilfe nicht geeignet daf&uuml;r, die erforderlichen Lernziele zu erreichen. Die Kosten f&uuml;r die erfolglose Nachhilfe sind somit von den Eltern bzw. dem Jugendlichen selbst zu tragen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/5\/149993\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die gro&szlig;e Freiwilligenschim&auml;re<\/strong><br>\nDas Familienministerium bestreitet Probleme bei der Einf&uuml;hrung des Bundesfreiwilligendienstes. Verb&auml;nde hingegen klagen und sagen: Dienste werden eingestellt werden m&uuml;ssen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/die-grosse-freiwilligenschimaere\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Der Dresdner Wohnungsstreit eskalier<\/strong><br>\nDresden klagt gegen den einstigen K&auml;ufer seiner kommunalen Wohnungen, die Immobiliengesellschaft Gagfah. Die schl&auml;gt jetzt juristisch zur&uuml;ck.<br>\nAls die s&auml;chsische Landeshauptstadt Dresden Ende M&auml;rz den einstigen K&auml;ufer ihrer kommunalen Wohnungen, die Immobiliengesellschaft Gagfah, verklagte, waren die Fronten klar. Die &ldquo;gute&rdquo; Kommune geht gegen das &ldquo;b&ouml;se&rdquo; Privatunternehmen vor, das einem mutma&szlig;lich gierigen amerikanischen Finanzinvestor namens Fortress geh&ouml;rt und anscheinend aus Renditegr&uuml;nden seinen Wohnungsbestand verkommen l&auml;sst. Jetzt pr&uuml;gelt der Pr&uuml;gelknabe im Dresdner Wohnungsstreit jedoch zur&uuml;ck. Die von Dresden verklagten Tochtergesellschaften der Gagfahhaben zu Wochenbeginn eine Gegenklage gegen die Stadt eingereicht. Zugleich wird gegen Finanzb&uuml;rgermeister Hartmut Vorjohann pers&ouml;nlich Klage erhoben. Ihm werden &ldquo;schwerwiegende Sorgfaltspflichtsverletzungen&rdquo; in seiner Funktion als Aufsichtsrat der Gagfah-Tochtergesellschaft Woba Dresden GmbH vorgeworfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/C30275\/immobilienunternehmen-gagfah-der-dresdner-wohnungsstreit-eskaliert-30438749.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Versuchte Erpressung &ndash; Ergo erstattet Anzeige<\/strong><br>\nUnd wieder eine Schlagzeile: Die Ergo-Versicherung hat einem Zeitungsbericht zufolge drei M&auml;nner wegen versuchter Erpressung angezeigt. Angeblich gibt es einen Zusammenhang mit den Enth&uuml;llungen &uuml;ber eine Sex-Party von Vertretern in Budapest und die falsche Abrechnung von Riester-Geb&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/2.220\/nach-sex-skandal-und-abrechnungsfehlern-versuchte-erpressung-ergo-erstattet-anzeige-1.1107547\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>SPD-Kritik an GIZ: Entwicklungshelfer in &ldquo;Luxus-Karossen&rdquo;<\/strong><br>\nDie SPD wirft der bundeseigenen Entwicklungshilfe-Organisation GIZ Verschwendung vor. Mitglieder des Vorstands in Eschborn w&uuml;rden &ldquo;First Class&rdquo; nach Afrika fliegen und in &ldquo;Luxus-Karossen&rdquo; fahren. Die Bundesregierung h&auml;lt das f&uuml;r angemessen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/rubriken\/nachrichten\/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&amp;msg=36082&amp;key=standard_document_41780517\">Hessenschau (Text)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/rubriken\/nachrichten\/indexhessen34938.jsp?jmpage=1&amp;rubrik=36082&amp;mediakey=fs\/hessenschau\/20110614_1930_entwicklungshilfe&amp;type=v&amp;jm=2&amp;msg=36082&amp;key=standard_document_41780517\">Hessenschau (Video)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Im Video sehen wir rechts neben dem Minister Niebel &uuml;brigens jemanden, der sich mit dem ganz gro&szlig;em Geld auskennt &ndash; Staatssekret&auml;r der Finanzen J&ouml;rg Asmussen ist <a href=\"http:\/\/www.giz.de\/de\/profil\/aufsichtsrat.html\">im Aufsichtsrat<\/a> der GIZ vertreten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Sache mit dem Schal<\/strong><br>\nMit einer Erkl&auml;rung hat die Linkspartei im Bundestag jetzt auf den Vorwurf reagiert, sich nicht gen&uuml;gend von antisemitischen Positionen abzugrenzen. In einem Fraktionsbeschluss distanzierte sie sich von jenen Stimmen zum Nahostkonflikt, die zum Boykott israelischer Produkte oder zum Teilnahme an der diesj&auml;hrigen &ldquo;Gaza-Flottille&rdquo; aufrufen oder die eine Einstaatenl&ouml;sung f&uuml;r Pal&auml;stina und Israel fordern.<br>\nNach den medialen Angriffen der letzten Wochen sucht die Parteif&uuml;hrung nun offenbar Halt in abstrakten Standardfloskeln und Formelkompromissen, die den deutschen Nahostdiskurs seit jeher pr&auml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/debatte\/kommentar\/artikel\/1\/die-sache-mit-dem-schal\/\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein erfreulich unaufgeregter und differenzierter Artikel zu diesem Thema.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>DJI-Betreuungsatlas 2010 zeigt regionale Disparit&auml;ten im Angebot und Niveau der Kindertagesbetreuung<\/strong><br>\nIn Deutschland bestehen erhebliche regionale Disparit&auml;ten im Angebot und Niveau der Kindertagesbetreuung. Besonders anschaulich wird dies durch die Karten, die das Deutsche Jugendinstitut f&uuml;r den DJI-Betreuungsatlas 2010 erstellt hat. Sie zeigen auf Basis der amtlichen Statistik die aktuelle Inanspruchnahme von Kindertageseinrichtungen, die unterschiedlichen Ausbaudynamiken sowie relevante Qualit&auml;tsmerkmale in einer hoch aufl&ouml;senden regionalen Perspektive.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news427245\">Informationsdienst Wissenschaft<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dji.de\/cgi-bin\/projekte\/output.php?projekt=1007\">DJI: Projekt: Regionale Unterschiede im Bedarf und Ausbauniveau der Kinderbetreuung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Studenten sollen Anarchisten werden<\/strong><br>\nIn jeder Ausgabe besucht ZEIT CAMPUS eine Koryph&auml;e ihres Fachs. Diesmal: Noam Chomsky, Linguist, politischer Aktivist und einer der meistzitierten Wissenschaftler der Welt.<br>\n[&hellip;]<br>\nZEIT Campus: Es ist Krieg in Afghanistan, die Welt leidet an den Folgen der Wirtschaftskrise, die soziale Schere geht immer weiter auseinander&hellip;<br>\nChomsky: Das Problem ist einfach: Die allermeisten Intellektuellen sind Diener der Macht. Sie beraten Regierungen, sie nennen sich Experten, sie streben nach Prestige, &uuml;brigens nicht nur heute, sondern seit Jahrhunderten. Doch jede Gesellschaft hat an ihren R&auml;ndern kritische Intellektuelle. Beide Typen haben Einfluss: die Diener der Macht und die Dissidenten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/campus\/2011\/04\/sprechstunde-chomsky\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>stern.de: Anatomie einer Attrappe<\/strong><br>\nAuf den ersten Blick ist es leicht, stern.de mit dem hochwertigen journalistischen Angebot zu verwechseln, als das es sich ausgibt. Auf der Startseite verbinden Fotos aktuelle Themen zu gro&szlig;en Bl&ouml;cken; im Inneren sprudeln rund um die Uhr die Nachrichten. [&hellip;]<br>\n367 Artikel hat stern.de gestern ver&ouml;ffentlicht. Knapp 300 davon sind Agenturmeldungen, die vollautomatisch in den &bdquo;Nachrichtenticker&rdquo; von stern.de einflie&szlig;en. Es verbleiben 76 Artikel (&Uuml;bersicht).<br>\nDavon sind:\n<ul>\n<li>33 Text-Meldungen von Nachrichtenagenturen<\/li>\n<li>23 Videos der Nachrichtenagentur Reuters<\/li>\n<li>4 Promotion-Artikel f&uuml;r &bdquo;Stern-TV&rdquo;<\/li>\n<li>3 &Uuml;bernahmen aus anderen Medien (RTL, &bdquo;Finanztest&rdquo;, FTD)<\/li>\n<li>5 Bilder-Galerien<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es verbleiben:<\/p>\n<ul>\n<li>8 Eigenberichte<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.stefan-niggemeier.de\/blog\/stern-de-anatomie-einer-attrappe\/\">Stefan Niggemeier<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Schnittblumen und Grundversorgung: Abgr&uuml;nde der Globalisierung<\/strong><br>\nSie stehen sch&ouml;n im Blumenladen, aber es sind &ldquo;Blutige Rosen&rdquo;. Wir erz&auml;hlen die traurige Geschichte einer kenianischen Umweltaktivistin, die f&uuml;r ihr Engagement gegen Blumenfarmen mit dem Leben bezahlte. Danach kommt &ldquo;Der gro&szlig;e Ausverkauf&rdquo;. Durch ungez&uuml;gelte Privatisierung geraten weltweit immer mehr Menschen ins Abseits. Wasser, Strom, Transport, Gesundheit &ndash; wir zeigen Beispiele aus den Philippinen, aus Bolivien und S&uuml;dafrika.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.einsfestival.de\/dokumentation_reportage\/highlights\/2011\/kw_24\/globalisierung.jsp\">Eins Festival<\/a>\n<p><em>Sendetermine auf &bdquo;Eins Festival&ldquo;: Mi 15.06. um 20.15 Uhr, Mi 15.06. um 00.00 Uhr, Do 16.06. um 14.15 Uhr, Do 16.06. um 04.00 Uhr, Fr 17.06. um 09.00 Uhr<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Hartz IV f&uuml;r Selbst&auml;ndige &ndash; Arm gerechnet; Stuttgart 21; Jens Weidmann &ndash; Keine weiteren Risiken!; Eurozone: Griechenland am Abgrund; Kein gutes Gesch&auml;ft; Schmutzige Finger; Wie die Banken sich um die Rettung dr&uuml;cken; Ungerechte L&ouml;hne beg&uuml;nstigen Herzerkrankungen; ALG II: Gescheiterte Nachhilfe und &uuml;ppige Kosten, die nicht ersetzt werden; Die gro&szlig;e<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9779\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9779","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9779","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9779"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9779\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9793,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9779\/revisions\/9793"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9779"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9779"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9779"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}