{"id":97870,"date":"2023-05-16T08:35:36","date_gmt":"2023-05-16T06:35:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97870"},"modified":"2023-05-16T08:35:36","modified_gmt":"2023-05-16T06:35:36","slug":"hinweise-des-tages-4358","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97870","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97870#h01\">Bremen-Wahl: Gr&uuml;ne erhalten Quittung f&uuml;r schlechte Verkehrspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97870#h02\">Die Inflation, die keine war, ist vorbei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97870#h03\">Waffen sind nur der Anfang: Was Scholz der Ukraine alles verspricht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97870#h04\">Karlspreisverleihung an Selenskyj &ndash; &bdquo;Ich sch&auml;me mich f&uuml;r Deutschland&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97870#h05\">Wer Frieden (nicht) will: China und der Ukraine-Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97870#h06\">Bewegung in Mittelost<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97870#h07\">Energiewende: Wo Strom bald rationiert werden kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97870#h08\">Energieversorgung: Bonus vom Steuerzahler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97870#h09\">Missbrauch der Energiepreisbremse: Kartellamt leitet erste Verfahren gegen Energieversorger ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97870#h10\">Fabio De Masi: &bdquo;Politiker sollten keine Aktien handeln d&uuml;rfen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97870#h11\">Letzte Generation: Gericht best&auml;tigt Anfangsverdacht einer kriminellen Vereinigung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97870#h12\">Die Scheinheiligen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97870#h13\">Protestbrief an die Wissenschaftsministerin: Studierende in NRW sehen sich von Armut bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97870#h14\">Verbot von Nakba-Demonstrationen: Pal&auml;stinenser im Visier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97870#h15\">Vorratsdatenspeicherung: Generalverdacht im Netz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97870#h16\">Verfassungsexperte: Das geplante ORF-Gesetz und das Grundrecht auf Meinungsfreiheit<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bremen-Wahl: Gr&uuml;ne erhalten Quittung f&uuml;r schlechte Verkehrspolitik<\/strong><br>\nB&uuml;rgerschaft In Bremen haben die Gr&uuml;nen verloren &ndash; und daf&uuml;r gibt es Gr&uuml;nde, die mit Heizungen und Filz-Vorw&uuml;rfen wenig zu tun haben. Das extrem unterschiedliche Abschneiden der Linken ist ein nicht minder interessantes Resultat des Wahlabends<br>\nDie Bremer Gr&uuml;nen hatten f&uuml;r ihre Wahlparty den richtigen Ort ausgesucht: den Schlachthof. Zum ersten Mal nach langer Zeit musste die Partei bei einer Landtagswahl wieder herbe Verluste einstecken. Da lag es nahe, mit dem Finger auf Berlin zu zeigen.<br>\nDie Wut der B&uuml;rger &uuml;ber eine wenig durchdachte &bdquo;Zwangsmodernisierung&ldquo; ihrer Heizungen und die Amigo-Aff&auml;re um den &bdquo;Graichen-Clan&ldquo; in Robert Habecks Wirtschaftsministerium h&auml;tten das Ergebnis mitverschuldet. Das ist nicht falsch, aber ein Gro&szlig;teil der Ursachen ist doch hausgemacht. Die Gr&uuml;nen verwalten in Bremen seit 16 Jahren das Verkehrs- und das Finanzressort. Passiert ist in Sachen Verkehrswende aber fast nichts. Noch immer ist der &ouml;ffentliche Nahverkehr l&uuml;ckenhaft und schlecht getaktet, noch immer fahren zu viele mit dem Auto in die Innenstadt. Andere Gro&szlig;st&auml;dte sind l&auml;ngst weiter.<br>\nDas Mega-Ministerium der gr&uuml;nen Spitzenkandidatin Maike Schaefer umfasste neben dem leidigen Thema Verkehr auch noch Klimaschutz, Umwelt, Stadtentwicklung und Wohnungsbau. Auch in diesen Ressorts ging wenig voran. Kein Wunder, dass &uuml;ber Schaefers &bdquo;Nix passiert-Ressort&ldquo; gespottet wurde. Irgendwann erh&auml;lt man daf&uuml;r die Quittung. Einen Tag nach der Wahl zog Maike Schaefer Konsequenzen und k&uuml;ndigte ihren R&uuml;cktritt an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgang-michal\/bremen-wahl-die-gruenen-verlieren-die-linken-aber-auch-in-bremerhaven\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Inflation, die keine war, ist vorbei<\/strong><br>\nNeue Daten des Statistischen Bundesamtes (siehe Pressemitteilungen von heute) machen es auch dem letzten Zweifler klar: Die kurze Phase der hohen Preissteigerungen ist Vergangenheit und die vollst&auml;ndige Normalisierung der Entwicklung auf der Verbraucherstufe ist nur noch eine Frage von wenigen Monaten.<br>\nDas Amt hat die industriellen Erzeugerpreise nach unten korrigiert und die Gro&szlig;handelspreise f&uuml;r April ver&ouml;ffentlicht. Dazu wurden vergangene Woche die Erzeugerpreise f&uuml;r landwirtschaftliche Produkte f&uuml;r M&auml;rz ver&ouml;ffentlicht. Die Abbildung 1 zeigt die Zuwachsraten gegen&uuml;ber dem jeweiligen Vorjahresmonat f&uuml;r diese drei Preisindizes. Das Ergebnis ist offensichtlich: Die hohen Preissteigerungen waren ein tempor&auml;res Ereignis, die Gro&szlig;handelspreise sinken schon und die anderen werden in K&uuml;rze folgen. Es gibt offensichtlich auf keiner Stufe neue Impulse, die ein Wiederaufflammen dessen, was viele als inflation&auml;ren Prozess angesehen haben, erm&ouml;glichen w&uuml;rden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/05\/15\/die-inflation-die-keine-war-ist-vorbei\/\">Heiner Flassbeck und Friederike Spiecker auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Waffen sind nur der Anfang: Was Scholz der Ukraine alles verspricht<\/strong><br>\nSie wurde kaum zur Kenntnis genommen. Dabei enth&auml;lt die &bdquo;gemeinsame Erkl&auml;rung&ldquo;, die Kanzler Scholz und Pr&auml;sident Selenskyj in Berlin unterzeichnet haben, sehr weitreichende Versprechen. Sie binden Deutschland bis weit nach dem Krieg &ndash; die Ukraine hingegen gar nicht.<br>\nBisher war Deutschland vor allem durch EU-Beschl&uuml;sse an die Ukraine gebunden. Doch mit dem Besuch Selenskyjs in Berlin hat sich dies grundlegend ge&auml;ndert.<br>\nKanzler Scholz hat nicht nur weitere Waffenlieferungen im Wert von 2,7 Mrd. Euro zugesagt. Er hat auch Versprechen gemacht, die Deutschland bis weit nach dem Krieg binden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/waffen-sind-nur-der-anfang-was-scholz-der-ukraine-alles-verspricht\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Karlspreisverleihung an Selenskyj &ndash; &bdquo;Ich sch&auml;me mich f&uuml;r Deutschland&ldquo;<\/strong><br>\nNachdem der ukrainische Pr&auml;sident Selenskyj den Friedensbem&uuml;hungen des Papstes eine unzweideutige Absage erteilt hat und in Berlin vom Bundeskanzler ein neues 2,7 Milliarden schweres Waffenpaket f&uuml;r die Ukraine zugesagt bekommen hatte, durfte er am Wochenende in Aachen den &bdquo;Internationalen Karlspreis&ldquo; entgegen nehmen.<br>\nDabei ist es um den Preis weniger schade, da dieser ohnehin durch vorangehende Preistr&auml;ger wie Angela Merkel, Martin Schulz, Jean-Claude Juncker, den Euro (!) oder Macron bereits zu einer Auszeichnung f&uuml;r gewissenlose Politikgestalten und eine Loser-W&auml;hrung wurde.<br>\nMit der Verleihung des &bdquo;EU-Verdienstkreuzes f&uuml;r Politiker&ldquo; an Wolodymyr Selenskyj erreicht die Peinlichkeit jedoch einen erneuten H&ouml;hepunkt, vielleicht nur noch &uuml;berboten durch die Auftritte von dem Duo von der Leyen und Scholz bei der Verleihungsfeier.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/philosophia-perennis.com\/2023\/05\/15\/karlspreisverleihung-an-selenskyj-ich-schaeme-mich-fuer-deutschland\/\">Philosophia Perennis<\/a>\n<p>dazu: <strong>&ldquo;Selenskij ist ein Kriegstreiber&rdquo; &ndash; Proteste gegen Karlspreisverleihung an Selenskij<\/strong><br>\nDas B&uuml;ndnis &ldquo;Diplomatie statt Waffen und Sanktionen&rdquo; organisierte am Sonntag in Aachen eine Friedenskundgebung. Die Teilnehmer protestierten unter dem Motto &ldquo;Frieden in Europa ist nur mit und nicht gegen Russland m&ouml;glich!&rdquo; gegen die Verleihung des Karlspreises an den ukrainischen Pr&auml;sidenten Wladimir Selenskij.<br>\nAnl&auml;sslich der Karlspreisverleihung an den ukrainischen Pr&auml;sidenten Wladimir Selenskij fanden in Aachen am Sonntag mehrere Protestkundgebungen mit einigen hundert Teilnehmern statt. Erst am Nachmittag wurde offiziell bekannt gegeben, dass Selenskij den Preis pers&ouml;nlich entgegen nehmen w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenzensur.rtde.world\/inland\/170080-selenskij-ist-kriegstreiber-proteste-gegen\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wer Frieden (nicht) will: China und der Ukraine-Krieg<\/strong><br>\nEs gibt ein ber&uuml;hmtes Zitat von Friedrich Schiller: &raquo;Es kann der Fr&ouml;mmste nicht in Frieden leben, wenn es dem b&ouml;sen Nachbarn nicht gef&auml;llt.&laquo; Der Werkkontext ist der Freiheitskampf der Schweizer. Generationen von Kriegsdienstverweigerern im alten Westdeutschland wurden in ihren Pr&uuml;fungsgespr&auml;chen mit dem Vers konfrontiert, um sie als bestenfalls naiv erscheinen zu lassen. Es lohnt sich, das Zitat auf die chinesischen Vermittlungsbem&uuml;hungen im Ukraine-Konflikt zu beziehen. Beijings Sonderbotschafter Li Hui begann am Montag eine Sondierungsreise, die ihn nach Kiew, Berlin und in andere westeurop&auml;ische Hauptst&auml;dte f&uuml;hren wird. Ob seine Mission Erfolg hat, steht in den Sternen, und die stehen schlecht.<br>\nDass der Westen glaubt, Chinas Bem&uuml;hungen mit der Unterstellung der Selbstverst&auml;ndlichkeit, Beijing verfolge mit seiner Initiative eigene Interessen, schon diskreditiert zu haben, zeugt dabei allenfalls von der in Washington, Br&uuml;ssel und Berlin gepflegten Arroganz. Worin die W&uuml;nsche Chinas bestehen, braucht dann gar nicht mehr er&ouml;rtert zu werden. Dass es einen Staat gibt, der seine Interessen nicht vorab mit der strategischen Agenda des kollektiven Westens abspricht, soll schon reichen, diese zur&uuml;ckzuweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/450905.wer-frieden-nicht-will.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bewegung in Mittelost<\/strong><br>\nMit Besuchen in Saudi-Arabien und Qatar sucht Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock den schwindenden Einfluss Berlins im Mittleren Osten zu konsolidieren. In der Region sind die politischen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse stark in Bewegung geraten, seit Saudi-Arabien und Iran unter chinesischer Vermittlung an einer Beilegung ihres Konflikts arbeiten &ndash; bislang mit Erfolg. Der saudisch-iranische Ausgleich er&ouml;ffnet Chancen f&uuml;r eine Beendigung des Kriegs im Jemen, der auch mit deutschen Waffen gef&uuml;hrt wurde; zu einer Beilegung des Konflikts dagegen hat Berlin nichts beigetragen. Baerbock sucht zudem &uuml;ber Saudi-Arabien Einfluss im Sudan zu erhalten; Riad hat dort zwischen den beiden B&uuml;rgerkriegsparteien eine aussichtsreiche Mittlerposition inne, w&auml;hrend Deutschland &uuml;ber keinen besonderen Einfluss im Land verf&uuml;gt. Heute wird Baerbock in Doha nicht nur dessen Fl&uuml;ssiggaslieferungen in die Bundesrepublik thematisieren, sondern auch &uuml;ber die Lage in Syrien diskutieren. Die meisten arabischen Staaten streben eine Normalisierung zu Pr&auml;sident Bashar al Assad an; lediglich Qatar w&uuml;rde dessen Land gerne weiter ausgrenzen &ndash; wie der Westen. Berlin hofft zudem auf qatarische Waffenlieferungen an die Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9241\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Energiewende: Wo Strom bald rationiert werden kann<\/strong><br>\nUm die Netze nicht zu &uuml;berlasten, will Klaus M&uuml;ller, Chef der Bundesnetzagentur, den Strom ab Januar zeitweise begrenzen. &ldquo;Wenn nachgewiesen ist, dass es diese Netz&uuml;berlastung geben k&ouml;nnte, dann gibt es ein Recht des Verteilnetzbetreibers zu dimmen&rdquo;, sagte M&uuml;ller Ende M&auml;rz im Interview mit dem BR.<br>\nNeben der Verkehrswende setzt die Bundesregierung auch bei der W&auml;rmewende vor allem auf Strom. Bei der Nachfolge von &Ouml;l- und Gasheizungen soll die W&auml;rmepumpe eine gro&szlig;e Rolle spielen. Doch kommt k&uuml;nftig ausreichend Strom bei allen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern an, um diese zu betreiben? &ldquo;Die lokalen Kabel und Trafos sind nicht immer auf eine solche Belastung ausgelegt&rdquo;, teilt die Bundesnetzagentur auf Anfrage des BR-Politikmagazins Kontrovers mit. &ldquo;Damit es beim Anschluss der W&auml;rmepumpen und Ladeeinrichtungen nicht zu Verz&ouml;gerungen kommt, bedarf es zus&auml;tzlich eines Instruments zur Steuerung durch den Verteilernetzbetreiber.&rdquo; (&hellip;)<br>\nSteuerung bedeutet in diesem Fall eine Stromrationierung. Problematisch ist vor allem die sogenannte &ldquo;letzte Meile&rdquo; hin zu den Geb&auml;uden. Dort sind Kabel und Trafos f&uuml;r den Bedarf der Zukunft oft nicht ausgelegt. Um das Gesamtnetz stabil zu halten, sollen die Betreiber k&uuml;nftig W&auml;rmepumpen und E-Autos in Zeiten von Spitzenlast vom Netz nehmen d&uuml;rfen. Die Bundesnetzagentur arbeitet aktuell die Details aus.<br>\nBereits jetzt kann die Stromversorgung zeitweise gedrosselt werden &ndash; allerdings nur mit Zustimmung der Kunden. F&uuml;r dieses Zugest&auml;ndnis werden sie mit einem g&uuml;nstigeren Stromtarif belohnt. Rainer Meyr ist Heizungsmonteur in der N&auml;he von Augsburg. Nur wenige seiner Kunden machen von dem Modell Gebrauch: &ldquo;Die Abschaltzeiten gehen ja in eine gewisse Privatsph&auml;re rein. In meinem Haus wird etwas abgeschaltet von einem Externen.&rdquo; Diesen Eingriff wollen die meisten trotz Preisnachlass nicht akzeptieren. Der bereits bekannte gesetzliche Rahmen sagt jedoch Stand jetzt klar: Die Stromrationierung &ndash; auch gegen den Willen des Endkunden &ndash; kommt ab 2024.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/energiewende-hier-koennte-Strom-bald-rationiert-werden,TdsCbVY\">BR24<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Ideologie der gr&uuml;nen Herren Graichen und Habeck aus dem Bundesministerium f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz soll der gr&uuml;ne Parteifreund M&uuml;ller als Pr&auml;sident der Bundesnetzagentur realisieren. Nun berichtet erfreulicherweise auch der Mainstream &ndash; hier der BR &ndash; &uuml;ber die Risiken der gr&uuml;nen Energiewende. Bitte lesen Sie dazu auch Bundesnetzagentur gibt zu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97572#h06\">Gr&uuml;ne Energiewende &uuml;berfordert Stromnetz, Rationierung wird kommen<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Energieversorgung: Bonus vom Steuerzahler<\/strong><br>\nGash&auml;ndler der verstaatlichten Konzerne Uniper und Sefe streichen &uuml;ppige Sonderzahlungen ein. Bundesregierung sieht keine Regelwidrigkeiten<br>\nDer mit sch&auml;tzungsweise 30 Milliarden Euro vom deutschen Staat vor der Pleite bewahrte Energiekonzern Uniper hat seinen H&auml;ndlern Boni in Millionenh&ouml;he bewilligt. Das berichtete am Montag die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Insider. In einigen F&auml;llen h&auml;tten sich die Pr&auml;mien f&uuml;r das Jahr 2022 auf bis zu sieben Millionen US-Dollar (6,4 Millionen Euro) belaufen, &auml;u&szlig;erte sich demnach eine mit den Interna vertraute Person. Ein anderer Hinweisgeber erkl&auml;rte, davon werde nur ein Teil ausgezahlt, der Rest vorerst ausgesetzt. Topmanager und Vorst&auml;nde des vor f&uuml;nf Monaten verstaatlichten Unternehmens sollen dagegen keine Sonderverg&uuml;tungen eingestrichen haben, womit die mit Bundesregierung getroffenen Vereinbarungen offenbar eingehalten wurden.<br>\nGleichwohl werfen die Vorg&auml;nge Fragen auf. Ohne die gro&szlig;z&uuml;gigen Hilfen des Bundes h&auml;tte der Versorger, der vor dem Ukraine-Krieg seine Gaskontingente im wesentlichen aus Russland bezogen hatte, auf kurze Sicht Konkurs anmelden m&uuml;ssen. Dasselbe gilt f&uuml;r die Firma Sefe (Securing Energy for Europe), die aus der deutschen Gasprom Germania hervorgegangen war. Beide Unternehmen hielten ihren Betrieb nach dem durch die westliche Sanktionspolitik provozierten russischen Lieferstopp und der Preisexplosion an den Energiem&auml;rkten zun&auml;chst mit milliardenschweren Darlehen, Kreditzusagen und Finanzspritzen aufrecht, ehe sie schlie&szlig;lich in staatlichen Besitz &uuml;berf&uuml;hrt wurden. In Zuge der inzwischen wieder normalisierten Gesch&auml;ftslage verbuchte Uniper im Zeitraum Januar bis Ende M&auml;rz einen Quartalsgewinn von 6,7 Milliarden Euro. Die Dinge liefen f&uuml;r die D&uuml;sseldorfer zuletzt wieder so gut, dass die Verluste aus der Beschaffung von Ersatzmengen f&uuml;r die ausbleibenden Lieferungen aus Russland deutlich &uuml;berkompensiert werden konnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/450890.energieversorgung-bonus-vom-steuerzahler.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Verstaatlichte Energieversorger: Uniper und Sefe zahlen Millionenboni<\/strong><br>\nDen Lieferstopp russischer Gasproduzenten h&auml;tten die Gash&auml;ndler Uniper und Sefe ohne staatliche Milliardenhilfen nicht &uuml;berstanden. Eigentlich ist die Zahlung von Boni in solchen F&auml;llen tabu &ndash; eigentlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/verstaatlichte-energieversorger-uniper-und-sefe-zahlen-millionen-boni-a-058656d0-378f-49da-833c-6b3ecebcfa8f%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Missbrauch der Energiepreisbremse: Kartellamt leitet erste Verfahren gegen Energieversorger ein<\/strong><br>\nKritiker hatten vielfachen Missbrauch der Energiepreisbremse prophezeit. Jetzt leitet das Kartellamt das erste Verfahren ein. Und k&uuml;ndigt &raquo;regelm&auml;&szlig;ige systematische Untersuchungen&laquo; an.<br>\nDas Bundeskartellamt in Bonn hat erste Missbrauchsverfahren gegen Energieversorgungsunternehmen eingeleitet, die m&ouml;glicherweise zu hohe Erstattungsbetr&auml;ge vom Staat wegen der Energiepreisbremsen beantragt haben. Es handle sich um eine zweistellige Zahl von Gasversorgern, teilte am Montag Kartellamtspr&auml;sident Andreas Mundt mit. &raquo;Wir haben Anhaltspunkte daf&uuml;r, dass die zugrundeliegenden Preise gegen&uuml;ber den Endkunden sachlich nicht gerechtfertigt sein k&ouml;nnten.&laquo;<br>\nDie Energiepreisbremsen f&uuml;r Gas und Fernw&auml;rme sowie f&uuml;r Strom gelten seit M&auml;rz r&uuml;ckwirkend auch f&uuml;r Januar und Februar. Der Staat deckelt damit den Preis f&uuml;r Gas, Fernw&auml;rme und Strom f&uuml;r 80 Prozent des Verbrauchs &ndash; und zahlt den Versorgern die Differenz zum Marktpreis. Es gab von vornherein Bef&uuml;rchtungen, dass Unternehmen dies ausnutzen und Preise &uuml;ber dem Marktpreis verlangen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/energiepreisbremse-kartellamt-leitet-erste-verfahren-gegen-energieversorger-ein-a-9c2a1b50-d415-487c-bef2-65895d5d527b%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Fabio De Masi: &bdquo;Politiker sollten keine Aktien handeln d&uuml;rfen&ldquo;<\/strong><br>\nIn den USA gibt es eine Gesetzesinitiative gegen Insiderhandel in der Politik. Es w&auml;re auch Zeit in Deutschland zu handeln, meint unser Kolumnist, der fr&uuml;here Abgeordnete und Wirecard-Aufkl&auml;rer Fabio De Masi. Wer vom Staat bezahlt wird, sollte in dieser Zeit auf aktive Finanzgesch&auml;fte verzichten.<br>\nOb in der Coronakrise, der Energiewende oder im R&uuml;stungsgesch&auml;ft: Politiker verf&uuml;gen &uuml;ber Kontakte, die sich vergolden lassen. Das haben etwa die Maskendeals von Abgeordneten unter Jens Spahn gezeigt, die jedoch wegen der schlechten deutschen Anti-Korruptionsgesetze nicht strafbar waren. Zudem h&auml;lt Robert Habecks Staatssekret&auml;r, Udo Philipp, Beteiligungen an mehreren Startups, will diese aber nicht offenlegen. Erst im November 2022 schied Philipp als Kommanditist im Cleantech-Fonds von Gr&uuml;nen-Gro&szlig;spender Jochen Wermuth aus, der sein Verm&ouml;gen in den 1990er Jahren bei der Deutschen Bank in Russland machte und auch den Atom-Staatsfonds ber&auml;t, wie Journalist Thomas Steinmann im Wirtschaftsmagazin Capital offenlegte. Politiker verf&uuml;gen &uuml;ber exklusive Informationen, die M&auml;rkte bewegen &ndash; und die sie f&uuml;r sich lukrativ nutzen k&ouml;nnen. Das m&uuml;ssen wir verhindern.<br>\nWie das gehen kann, das zeigt sich aktuell in den USA. Dort ist eine fraktions&uuml;bergreifende Initiative im Kongress entstanden, um private Aktiengesch&auml;fte mit Einzelwerten von Politikern und ihren Angeh&ouml;rigen einzuschr&auml;nken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/financefwd.com\/de\/insiderhandel-de-masi-kolumne\/\">Finance FWD<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Letzte Generation: Gericht best&auml;tigt Anfangsverdacht einer kriminellen Vereinigung<\/strong><br>\nEine bundesweite Razzia gegen Klima-Aktivisten der Letzten Generation erhitzte Ende des vergangenen Jahres die Gem&uuml;ter. Polizisten durchsuchten zahlreiche Wohnungen in mehreren Bundesl&auml;ndern, darunter auch in Brandenburg. Der Vorwurf der Ermittlungsbeh&ouml;rden l&ouml;ste in der Klimaschutzszene Entsetzen aus. Denn den Verd&auml;chtigen wurde zur Last gelegt, eine kriminelle Vereinigung gebildet zu haben. Ausl&ouml;ser waren Sabotage-Attacken auf Anlagen der Energieversorgung. Nun liegt dazu ein Beschluss der Staatsschutzkammer am Landgericht Potsdam vor.<br>\nWie die M&auml;rkische Oder Zeitung (MOZ) am Montag berichtet, hat zum ersten Mal in Deutschland ein Landgericht den Anfangsverdacht best&auml;tigt, dass es sich bei der Letzten Generation um eine kriminelle Vereinigung handelt. &bdquo;Diesen Anfangsverdacht hat nach dem Amtsgericht Neuruppin nun auch die Staatsschutzkammer des Landgerichts Potsdam best&auml;tigt&ldquo;, sagte Neuruppins Staatsanwaltssprecher Cyrill Klement der MOZ. Die Kammer reagierte demnach mit ihrem Beschluss auf die Beschwerde eines Betroffenen gegen die Durchsuchungen und die Sicherstellung von Beweismitteln. Die Beschwerde wurde als unbegr&uuml;ndet verworfen. (&hellip;)<br>\nHintergrund des Beschlusses vom Landgericht Potsdam sind die von der Staatsanwaltschaft Neuruppin veranlassten Razzien im Dezember 2022. Damals wurden elf Wohnungen und B&uuml;ros in Brandenburg, Bayern, Baden W&uuml;rttemberg, Hessen, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen durchsucht. Den Beschuldigten wird vorgeworfen, seit April 2022 Attacken auf Anlagen der Raffinerie PCK Schwedt und Werneuchen ver&uuml;bt zu haben. Dabei sei unter anderem die &Ouml;lzufuhr unterbrochen worden. In einigen F&auml;llen sei es beim Versuch geblieben.<br>\nEinige der elf Beschuldigten sollen im Anschluss der Durchsuchungen Beschwerde eingelegt haben, die nun vom Potsdamer Landgericht als unbegr&uuml;ndet zur&uuml;ckgewiesen wurde. Die Entscheidung geht damit um einiges weiter, als in vielen anderen Bundesl&auml;ndern. Die Berliner Staatsanwaltschaft beispielsweise hatte in der Vergangenheit anders entschieden. Sie sieht bislang keinen Anfangsverdacht f&uuml;r die Bildung einer kriminellen Vereinigung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/beschluss-potsdamer-gericht-sieht-letzte-generation-als-kriminelle-vereinigung-li.348840\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Zumindest indirekt scheint die &ldquo;Letzte Generation&rdquo; sogar von einer F&ouml;rderung des Bundeswirtschaftsministeriums profitiert zu haben &ndash; auf <a href=\"https:\/\/praxistipps.focus.de\/wer-finanziert-die-letzte-generation-erklaert_153804\">&ldquo;Focus Online&rdquo; ist zu lesen<\/a>:<br>\nTats&auml;chlich f&ouml;rderte das Wirtschaftsministerium unter Wirtschafts- und Klimaminister Robert Habeck das Projekt &bdquo;Gruppenkonto&ldquo; des Vereins &bdquo;Elinor&ldquo; mit einem Betrag von 156.420 Euro. Die Letzte Generation nutzt den Kontoservice von &bdquo;Elinor&ldquo; und profitierte dadurch mittelbar von den staatlichen F&ouml;rdergeldern. Die Welt am Sonntag hatte dazu berichtet.<\/em><\/p>\n<p>Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95365\">Berlin: &bdquo;Volksentscheid&ldquo; der Gro&szlig;spender<\/a>.\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Scheinheiligen<\/strong><br>\nIst die Revolution im Krankenhaus grundgesetzwidrig? Die FR-Kolumne &bdquo;Dr.Hontschiks-Diagnose&ldquo;.<br>\nAlles soll jetzt anders werden. &bdquo;So wie jetzt kann es nicht weitergehen. Wir haben es mit der &Ouml;konomisierung der Medizin &uuml;bertrieben,&ldquo; sagt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach. Und er setzt noch einen drauf: &bdquo;Nicht die &Ouml;konomie, sondern die Patienten m&uuml;ssen wieder im Mittelpunkt stehen.&ldquo; Eine fl&auml;chendeckende und qualitativ hochwertige Versorgung auch in l&auml;ndlichen Regionen soll sichergestellt werden. Endlich sagt das mal jemand, der was zu sagen hat, endlich. Aber halt! Da gibt es noch drei L&auml;nder-Gesundheitminister:innen, n&auml;mlich Klaus Holetschek aus Bayern (CSU), aus Nordrhein-Westfalen Karl-Josef Laumann (CDU) und aus Schleswig-Holstein Kerstin von der Decken (CDU), die mit einem Rechtsgutachten des Augsburger Professors f&uuml;r &Ouml;ffentliches Recht Ferdinand Wollenschl&auml;ger an die &Ouml;ffentlichkeit getreten sind, das es in sich hat.<br>\nDie entscheidende Aussage des Gutachtens lautet, dass das ganze Lauterbachsche Reformprojekt verfassungswidrig sei, unvereinbar mit dem Grundgesetz. [&hellip;]<br>\nZur Zust&auml;ndigkeit der L&auml;nder geh&ouml;rt demnach insbesondere die Krankenhausplanung. Es ist Sache der L&auml;nder zu entscheiden, wo welches station&auml;re Behandlungsangebot vorgehalten wird. Der Bund, sprich das Gesundheitsministerium, darf die Planungshoheit der L&auml;nder nicht beschneiden, sagt der Gutachter.<br>\nDer Gutachter und alle drei Minister:innen verschweigen aber geflissentlich, worin der eigentliche Gesetzesbruch besteht &ndash; nicht durch Karl Lauterbach, sondern durch sie selbst. Seit drei&szlig;ig Jahren kommen die L&auml;nder ihrer Verpflichtung zur Finanzierung der Investitionen nicht nach. Diese haben weder mit der Inflation noch mit der Steigerung des Bruttoinlandprodukts Schritt gehalten, im Gegenteil, sie sind st&auml;ndig gesunken. Zahlten die L&auml;nder 1993 noch 3,9 Mrd. Euro, so waren es 2020 nur noch 3,3 Mrd. Euro! Die Bundesl&auml;nder haben sehenden Auges und ohne Skrupel ein Krankenhaus nach dem anderen dazu gezwungen, Investitionen entweder aus den Einnahmen der Krankenkassen oder mit Krediten zu finanzieren, was Schritt f&uuml;r Schritt in den Ruin f&uuml;hrte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/meinung\/kolumnen\/die-scheinheiligen-92273837.html%20\">Bernd Hontschik auf FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Protestbrief an die Wissenschaftsministerin: Studierende in NRW sehen sich von Armut bedroht<\/strong><br>\nHilfe bei der Wohnungsbeschaffung, Kinderbetreuung, die Bearbeitung von Baf&ouml;g-Antr&auml;gen und der Mensen-Betrieb &ndash; dies sind Aufgaben, die die Studierendenwerke &uuml;bernehmen. Daf&uuml;r zahlen die Studierenden einen Beitrag. W&auml;hrend sie im Jahr 1994 zur Finanzierung der Studierendenwerke j&auml;hrlich noch 50,50 Euro aufwenden mussten, ist der Betrag kontinuierlich gestiegen und kletterte 2022 auf 181,25 Euro. &bdquo;Wir halten das f&uuml;r eine Entwicklung hin zu Studiengeb&uuml;hren durch die Hintert&uuml;r!&ldquo;, h&auml;lt nun ein Protestbrief nordrhein-westf&auml;lischer Studierendenvertretungen an Wissenschaftsministerin Ina Brandes (CDU) fest.<br>\nEine Studie, die der Parit&auml;tische Wohlfahrtsverband 2022 ver&ouml;ffentlichte, sah 2020 rund 30 Prozent aller Studierenden in Deutschland in prek&auml;ren finanziellen Verh&auml;ltnissen:  &bdquo;Studierende geh&ouml;ren damit zu einer besonders von Armut betroffenen Gruppe, schlie&szlig;lich liegt ihre Armutsquote deutlich &uuml;ber derjenigen f&uuml;r die Gesamtbev&ouml;lkerung in Deutschland von 16,8 Prozent&ldquo;, hei&szlig;t es dort. Die Armutsgrenze liegt bei 1266 Euro monatlich. Studierende, die in Armut leben, so f&uuml;hrt es die Studie aus, unterbieten diesen Wert noch einmal um 463 Euro pro Monat: Sie m&uuml;ssen mit 803 Euro auskommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ksta.de\/politik\/nrw-politik\/protestbrief-studierende-in-nrw-sehen-sich-von-armut-bedroht-571785%20\">K&ouml;lner Stadt-Anzeiger<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verbot von Nakba-Demonstrationen: Pal&auml;stinenser im Visier<\/strong><br>\nWiederholt hat die Polizei Versammlungen mit Pal&auml;stina-Bezug verboten, Veranstalter klagen nun dagegen. Auch der Grundrechte-Report &uuml;bt Kritik.<br>\nAn diesem Montag ist Tag der Nakba, Arabisch f&uuml;r Katastrophe. Immer am 15. Mai gedenken Pal&auml;stinenser*innen in aller Welt der Flucht und Vertreibung im Zuge der israelischen Staatsgr&uuml;ndung 1948. Dabei kommt es in Berlin bisweilen zu Auseinandersetzungen mit der Polizei, etwa weil sich Teilnehmer*innen antisemitisch &auml;u&szlig;ern &ndash; oder &Auml;u&szlig;erungen von Polizei und Beobachter*innen so interpretiert werden. Fest steht: Versammlungen mit Pal&auml;stina-Bezug stehen unter versch&auml;rfter &ouml;ffentlicher Beobachtung.<br>\nDer Polizei ist dieser Druck wohl zu gro&szlig; geworden. Seit einiger Zeit f&auml;hrt sie eine neue Politik gegen&uuml;ber propal&auml;stinensischen Versammlungen: Sie verbietet sie. Im vorigen Jahr betraf es alle Versammlungen zum Nakba-Jahrestag, im April 2023 wurden zwei propal&auml;stinensische Veranstaltungen untersagt, am Freitag geschah es erneut: zwei Demos, die dieses Wochenende h&auml;tten stattfinden sollen, wurden kurzerhand verboten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Verbot-von-Nakba-Demonstrationen\/!5931686\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Vorratsdatenspeicherung: Generalverdacht im Netz<\/strong><br>\nDer EuGH verhandelt &uuml;ber die Verfolgung von Urheberrechtsdelikten mithilfe von zwangsgespeicherten IP-Adressen. Ein Dammbruch droht.<br>\nDie Vorratsdatenspeicherung k&ouml;nnte bald auch zur Bek&auml;mpfung von Urheberrechtsverletzungen zugelassen werden. Dar&uuml;ber jedenfalls verhandelt ab diesem Montag der Europ&auml;ische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Das Verfahren wird erstaunlicherweise in Deutschland noch kaum zur Kenntnis genommen. Das sollte sich dringend &auml;ndern. Es geht um eines der wichtigsten Verfahren zu den digitalen B&uuml;rgerrechten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Vorratsdatenspeicherung\/!5931713\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Verfassungsexperte: Das geplante ORF-Gesetz und das Grundrecht auf Meinungsfreiheit<\/strong><br>\nDie aktuelle Regierungsvorlage zum ORF-Gesetz soll ein Verbot f&uuml;r den ORF enthalten, im Internet mehr als 350 Meldungen pro Woche zu publizieren. Ist so etwas rechtlich zul&auml;ssig? Eher nicht, befindet der Verfassungs-Experte Manfred Matzka. Aus juristischer Sicht ist diese eine unzul&auml;ssige Einschr&auml;nkung der Meinungsfreiheit.<br>\nAus juristischer Sicht: Einschr&auml;nkung der Zahl von Meldungen ist unzul&auml;ssig<br>\nDarf ein Gesetz dem ORF verbieten, mehr als 350 Meldungen pro Woche zu ver&ouml;ffentlichen? Die Antwort darauf gibt der in Verfassungsrang stehende Artikel 10 der Europ&auml;ischen Menschenrechtskonvention, der lautet:<br>\n(1) Jedermann hat Anspruch auf freie Meinungs&auml;u&szlig;erung. Dieses Recht schlie&szlig;t die Freiheit &hellip; zur Mitteilung von Nachrichten ohne Eingriffe &ouml;ffentlicher Beh&ouml;rden &hellip; ein. Dieser Artikel schlie&szlig;t nicht aus, da&szlig; die Staaten Rundfunk-, Lichtspiel- oder Fernsehunternehmen einem Genehmigungsverfahren unterwerfen.<br>\n(2) Da die Aus&uuml;bung dieser Freiheiten Pflichten und Verantwortung mit sich bringt, kann sie bestimmten, vom Gesetz vorgesehenen Formvorschriften, Bedingungen, Einschr&auml;nkungen oder Strafdrohungen unterworfen werden, wie sie in einer demokratischen Gesellschaft im Interesse &hellip; Schutzes des guten Rufes oder der Rechte anderer unentbehrlich sind &hellip;<br>\nJetzt k&ouml;nnte jemand sagen, dass ja der Grundrechtsschutz des ORF als Rundfunkunternehmen ein anderer sei als f&uuml;r Private oder die Presse. Stimmt nicht, denn die Norm selbst sagt selbst klar, dass Rundfunkunternehmen einbezogen sind &ndash; nur ein Genehmigungsverfahren f&uuml;r die Errichtung darf es ausnahmsweise bei diesen geben, aber darum geht es ja bei der Restriktion von Meldungen nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/kontrast.at\/orf-gesetz-internet-matzka\/\">kontrast.at<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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