{"id":98060,"date":"2023-05-20T14:00:32","date_gmt":"2023-05-20T12:00:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98060"},"modified":"2023-05-21T21:26:56","modified_gmt":"2023-05-21T19:26:56","slug":"vorschlag-zur-guete-vize-sollte-der-neue-meistertitel-der-fussball-bundesliga-heissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98060","title":{"rendered":"Vorschlag zur G\u00fcte &#8211; \u201eVize\u201c sollte der neue Meistertitel der Fu\u00dfball-Bundesliga hei\u00dfen"},"content":{"rendered":"<p>&lsquo;Man schreibt das Jahr 2032, Deutschlands Fu&szlig;ballfans jubeln: Zum 20. Mal hintereinander holt der FC Bayern M&uuml;nchen den Titel der 1. Bundesliga. Die Konkurrenz hat sich l&auml;ngst der Marktherrschaft des Imperiums auf alles, was mit Fu&szlig;ball zu tun hat, gebeugt.&rsquo; Huch. Ich wache auf, das war lediglich ein Traum. Ich stelle, in meiner FC-Bayern-Fan-Bettw&auml;sche liegend, schwei&szlig;gebadet fest, dass der Traum des Dauersiegens zur H&auml;lfte (zeitlich betrachtet, wir schreiben 2023) in der Tat schon wahr geworden ist. Ein sportlich-ironischer Einwurf von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nAn diesem Wochenende oder am n&auml;chsten erfahren wir die Antworten auf die Fragen: Wie geht die Geschichte weiter? Soll das mit dem st&auml;ndigen Triumphieren der M&uuml;nchener bei der zweitwichtigsten Nebensache f&uuml;r uns Deutsche wirklich so bleiben? Oder dreht sich das mal? Wenn Bayern siegt, dann &auml;ndert sich das in der n&auml;chsten Saison, vielleicht &ndash;&nbsp;oder auch nicht. Die laufende Saison endet aktuell wenig ruhmreich, weil von einer unangenehmen Art Zerrung geredet und geschimpft wird.<\/p><p><strong>Mehr Ansto&szlig;zeiten bringen mehr Geld<\/strong><\/p><p>Jeder noch so gutgl&auml;ubige Fan und Experte f&uuml;hlt, dass die Macher der Bundesliga sich nicht darauf besinnen, die 1. Liga zu einer Meisterschaft auf Augenh&ouml;he werden zu lassen. Der Protest der Fu&szlig;ballgemeinde, der Zuschauer, der Kommentatoren, der Schreiber in den Redaktionsstuben, der Fu&szlig;ballspieler, der Trainer fixiert sich auf ein Wort: Wettbewerbsverzerrung. Ui, ui. Damit wird nicht etwa die generelle Ungleichheit im sportlichen Wettstreit der Profi-Fu&szlig;ball-Bundesliga infrage gestellt. Nein. Maximal wird beklagt, dass dieses Wochenende, Zeitfenster des 33. Spieltages von 34, zu einem Gest&uuml;ckel des Spiele Anpfeifens der neun Partien wird. Die Wochenzeitung <em>Die Zeit<\/em> hat ihren Autor ein wenig <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/sport\/2023-05\/fussball-bundesliga-dfl-vermarktung\">schimpfen lassen<\/a>, der hat das &bdquo;H&auml;tte, T&auml;tte, Fahrradkette&ldquo; zum offensichtlich ungleichen Zieleinlauf der Fu&szlig;ballgiganten aufgeschrieben:          <\/p><blockquote><p>F&uuml;r nahezu alle Mannschaften, die noch sportlich relevante Spiele bestreiten m&uuml;ssen, k&ouml;nnte sich die Ausgangslage bereits vor Anpfiff der eigenen Partie entscheidend ge&auml;ndert haben: Verliert etwa Freiburg am Freitag gegen Wolfsburg, spielen Leipzig sicher und Union ziemlich sicher Champions League in der kommenden Saison. Das wiederum k&ouml;nnte gro&szlig;en Einfluss auf die Spiele beider Teams haben. Union spielt am Samstag, 15:30 Uhr, in Hoffenheim. Die Hoffenheimer stecken im Abstiegskampf und k&ouml;nnten bereits an diesem Spieltag auf den 17. Platz abrutschen. Hoffenheim wird also den Wolfsburgern die Daumen dr&uuml;cken, in der Hoffnung, Union k&ouml;nnte es gegen sie dann etwas ruhiger angehen lassen. Bochum, Schalke und Stuttgart, Hoffenheims Konkurrenten im Abstiegskampf, w&uuml;rden sich hingegen ein Union Berlin w&uuml;nschen, das noch mit absolutem Siegeswillen antritt.<\/p>\n<p>Eine &auml;hnliche Folge h&auml;tte eine Freiburger Niederlage auch f&uuml;r das Spiel in M&uuml;nchen und damit den Kampf um die Meisterschaft. Dort ist Leipzig am Samstagabend zu Gast, aber Leipzig muss dort wom&ouml;glich gar nichts mehr rei&szlig;en, was wiederum den Bayern-Konkurrenten aus Dortmund &auml;rgern w&uuml;rde. Umgekehrt k&ouml;nnte auch Dortmund vom gest&uuml;ckelten Spieltag profitieren: Da alle Konkurrenten im Abstiegskampf bereits vor dem Spiel in Dortmund im Einsatz waren, k&ouml;nnten die Augsburger schon vor Anpfiff den Klassenerhalt bejubeln und es gegen den BVB etwas lockerer angehen lassen.<\/p><\/blockquote><p>Der Grund f&uuml;r die Entzerrung, bei der die Teilnehmer zu unterschiedlichen Zeiten und Tagen im selben Wettbewerb antreten, lautet laut <em>Die Zeit<\/em> so. Und im n&auml;chsten Satz liefert der Autor einen kleinen Protest hinterher:    <\/p><blockquote><p>Die Erkl&auml;rung: Mehr Ansto&szlig;zeiten sorgen f&uuml;r mehr Sendezeit und damit f&uuml;r mehr Geld. Das aber greift in den Wettbewerb ein, verzerrt ihn.<\/p><\/blockquote><p>Aha. Verschiedene Ansto&szlig;zeiten verzerren also den Wettbewerb. Stimmt. Besonders am Spieltag 33. Vorher etwa nicht? Die ganze Saison ist eine der verschiedensten Ansto&szlig;zeiten&hellip; Weil wir schon mal &uuml;ber Verzerrungen und Ungleichheiten reden, mir als Fu&szlig;ballfan fallen einige Punkte zum Thema ein. Ich stehe aus meiner Bayern-Bettw&auml;sche auf und gestehe, dass mir das keinen Spa&szlig; mehr macht &ndash; schon lange nicht mehr. Und der gute alte Uli, der geht mir auch auf die Nerven. Dieses &bdquo;Wir sind wir&ldquo;, dieses st&auml;ndig auf Platz 1 sein wollen. Wollen ist berechtigt, die eigene Marktmacht aber so einzusetzen, dass die Startbedingungen f&uuml;r alle von Beginn an ungerecht und nicht auf Augenh&ouml;he sind, ist monopolistisch. Gut, wenn es diesmal wieder gelingt, sei Uli, der ja in Rente ist (eigentlich), und seiner Truppe der 1. Platz zum elften Mal hintereinander geg&ouml;nnt. Dann k&ouml;nnen sich die anderen dahinter verabreden und den Namen &bdquo;Vize&ldquo; zum eigentlichen Championatstitel erheben. Zweiter ist auch sch&ouml;n.<\/p><p>Mein Freund Uwe, ein alter Bayern-Fan, der hat sogar &lsquo;ne gro&szlig;e rot-wei&szlig;-rote Fahne im Gartengrundst&uuml;ck stehen, doch freut sich der eingefleischte Freund des FCB nicht mehr so richtig, wenn in M&uuml;nchen schon wieder die Meisterschale hochgehalten wird. Wir haben 2021 mit dem Z&auml;hlen aufgeh&ouml;rt. Es gibt aber Kritiker von uns zweien (wir sind sozusagen in der Fangemeinde unter Kollegen &bdquo;umstritten&ldquo;), die weiterhin trotzig und nicht siegesm&uuml;de rufen und finden: &bdquo;Das liegt nicht an den Bayern, das liegt daran, weil die anderen sich so doof anstellen &ndash; und das seit Jahren.&ldquo;<\/p><p>Ist das wirklich so? Vor Kurzem las ich in einer Buchhandlung, ach wie sch&ouml;n altmodisch, hier und da ein paar Seiten eines Buches &uuml;ber Fu&szlig;ball, konkret &uuml;ber unseren Uli Hoene&szlig;, eine der einst polarisierendsten Personen im Fu&szlig;ballgesch&auml;ft. Ich erfuhr, dass der sich immer auf Samstag 15.30 Uhr freut. Fr&uuml;her war das tats&auml;chlich so, um diese Uhrzeit begannen alle Spiele der 1. Bundesliga, wie fair und transparent, der Samstag war gerettet, reserviert, alle anderen Dinge wurden unwichtig, das Wochenende nahm Fahrt auf. Ich l&auml;chelte, mir gefiel das auch immer.<\/p><p>Inzwischen hatten der Uli und jetzt seine professionellen Kollegen im Gesch&auml;ft &bdquo;Profifu&szlig;ball&ldquo; mit daf&uuml;r gesorgt, dass der Spieltag ordentlich marktkonform &bdquo;entzerrt&ldquo; wird (also die feine Variante von &bdquo;verzerrt&ldquo;) &ndash; es ist ja auch nicht darstellbar, dass neun Spiele gleichzeitig stattfinden. So sch&ouml;n gestreckt von Freitag bis Sonntag wird das gleich zu einer Dauerparty, so wie in der Techno-Disko von Freitagabend bis Sonntagabend. Spannung hochhalten, die Leute an den Apparaten halten, moderne Zeiten machen wunderbar m&ouml;glich, dass man per Abo feine Live-&Uuml;bertragungen pr&auml;sentiert bekommt. Zum Abo habe ich dann auch noch ein Quiz gewonnen: Bettw&auml;sche vom FCB.<\/p><p>Ich seufze. Die guten alten Zeiten. War da was mit Sportschau? Vom Osten ganz zu schweigen, da gab es &bdquo;Sport aktuell&ldquo; und die Oberliga &ndash; tats&auml;chlich wie bei den Br&uuml;dern und Schwestern im Westen am Samstag, in voller Gr&ouml;&szlig;e, ein Spieltag. Mit der heutigen Ent(ver)zerrung ist im Gegensatz zur alten, uninnovativen Gleichzeitigkeit aber viel, viel mehr Geld zu machen &ndash; wissen bis  heute Uli und Kollegen (siehe <em>Die Zeit<\/em>-Feststellung). Dass dabei der Wettbewerb leidet, Mannschaften untereinander Vergleiche anstellen und reagieren k&ouml;nnen, geschenkt. Nur ist es einfach so: Wenn man wei&szlig;, der Konkurrent hat nur 1:0 gewonnen, dann geht man halt auf zwei Tore Vorsprung. Gibt es Protest in der Liga? Nein, alle halten die F&uuml;&szlig;e still. Jetzt zum Saisonausklang heben einige halbherzig &bdquo;Das aber muss mal gesagt werden&ldquo; die Stimme. Doch bleiben der Wettbewerb, die Fairness zweiter Sieger. Der Markt richtet es, wie Uli das bis heute klasse findet. Und der Marktf&uuml;hrer ist und bleibt der FCB.<\/p><p><strong>Die Privilegien-Liste des Meisters<\/strong><\/p><p>Mein Fu&szlig;ballfreund Uwe und ich sammelten nach heftigen Fu&szlig;ballexperten-Gespr&auml;chen (und ja, wir sind auch f&auml;hig, Bundestrainer zu sein) Fakten &uuml;ber die Bayern, &uuml;ber die Bundesliga und &uuml;ber gef&uuml;hlte Vorteile und Bevorteilungen, die dazu f&uuml;hr(t)en, dass am Ende der Bundesligasaison seit einer Dekade die M&uuml;nchner vorn stehen.<\/p><p>Unser Dauermeister hat den h&ouml;chsten Finanzetat, Bayern hat den stabilsten, internationalsten Kader (und Marktwert), der auch mal sehr clever und wenig diplomatisch eingekauft wird, die besten Vertr&auml;ge in Sachen Werbung, den gr&ouml;&szlig;ten Fanclub, die besten Verbindungen selbst bis tief hinein in den finanzstarken Orient. Ihre Titel privilegieren sie &ndash; sie erhalten die meisten Gelder aus dem TV-Gesch&auml;ft und aus den T&ouml;pfen der internationalen Wettbewerbe. Sie werden m&auml;chtiger, reicher, satter. Zufriedener? Nein, noch hungriger. Die Konkurrenz? Sie hinkt hinterher, der Abstand in vielen Bereichen zu den M&uuml;nchnern &ndash; der vergr&ouml;&szlig;ert sich, statt dass die Liga zusammenr&uuml;ckt. Damit der Abstand so bleibt, ziehen die Bayern seit Jahr und Tag alle Register. Schon in den 1970er- und 1980er-Jahren schnappten sie bekannterma&szlig;en und viel beklagt von der Konkurrenz Dortmund oder Gladbach die besten Leute weg, in den vergangenen Jahren stand der RB Leipzig im Rampenlicht des Bayern-Kaderschmiede-Interesses. Und die Wettbewerbsh&uuml;ter, die Organisatoren, die Vereinsbosse im ganzen Land unternehmen nichts, um die Stopptaste zu dr&uuml;cken und das ganze Ding Bundesliga neu zu starten. Verteilung, Chancengleichheit, gleiche Ansto&szlig;zeit Samstag 15.30 Uhr. W&auml;re doch was, oder?<\/p><p><strong>Dusel<\/strong><\/p><p>Das Wort &bdquo;Dusel&ldquo; f&auml;llt. Kennen Sie das noch sch&ouml;nere Wort &bdquo;Bayerndusel&ldquo;? Dusel steht f&uuml;r Gl&uuml;ck. Im Fu&szlig;ball braucht man davon ab und an ein wenig oder etwas mehr. Zur Freude von uns Fans, Mensch, zehn Mal Meister sind wir, und zwar hintereinander (!), schon geworden. Nebenbei, bei so einem Klasseverein wie dem FCB braucht es Dusel eigentlich nicht, die Jungs aus der Weltstadt mit Herz haben so viel Biss und K&ouml;nnen&hellip; Doch manchmal&hellip;<\/p><p>Wir &bdquo;Fu&szlig;ballexperten&ldquo; haben dann sogar gelesen, dass es wissenschaftliche Studien zum Thema Bayerndusel gibt, bei denen auf die Frage, ob Schiedsrichter in strittigen Situationen im Zweifel f&uuml;r Bayern pfeifen, eine bemerkenswerte Antwort folgte. Bei Elfmetern, Gelben und Roten Karten, Freist&ouml;&szlig;en oder Eckst&ouml;&szlig;en &ndash; in f&uuml;nf von sechs Kategorien profitierte M&uuml;nchen am h&auml;ufigsten im Vergleich zu anderen Vereinen von Fehlpfiffen. Ein Grund f&uuml;r dieses Wunder, diesen Dusel wurde genannt: das Image des FCB. Wir stimmen zu, das ist so, wenn die Bayern anreisen, wenn die auf den Rasen treten, ja erscheinen, dann ist der Meister in der Stadt. Da kommen Respekt und Ehrfurcht auf.    <\/p><p>Noch zwei Mal rollt der Fu&szlig;ball in der Bundesliga. Die zur Neige gehende Saison war wieder anstrengend f&uuml;r uns Fans, die dazugeh&ouml;renden 34 Spieltage verteilten sich wunderbar auf gef&uuml;hlte 120 Wochentage. Der neue Meister k&ouml;nnte wie zehn Jahre vorher, mal 34 Spieltage, mal 120 Wochentage wieder die &bdquo;Wir-sind-wir-Truppe&ldquo; aus der bayerischen Weltstadt mit Herz werden, sie steht auf Platz 1 und hat ein imposantes Toreplus vor dem Zweiten, der Borussia aus Dortmund. Zerrung hin oder her, ich lege mich in meine Bayern-Bettw&auml;sche in die Koje und hoffe auf einen fairen Ausgang der Geschichte.<\/p><p>Titelbild: Christian Bertrand\/shutterstock.com<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&lsquo;Man schreibt das Jahr 2032, Deutschlands Fu&szlig;ballfans jubeln: Zum 20. Mal hintereinander holt der FC Bayern M&uuml;nchen den Titel der 1. Bundesliga. Die Konkurrenz hat sich l&auml;ngst der Marktherrschaft des Imperiums auf alles, was mit Fu&szlig;ball zu tun hat, gebeugt.&rsquo; Huch. Ich wache auf, das war lediglich ein Traum. Ich stelle, in meiner FC-Bayern-Fan-Bettw&auml;sche liegend,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98060\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":98061,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[165,161],"tags":[834,1488,1331],"class_list":["post-98060","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-innen-und-gesellschaftspolitik","category-wertedebatte","tag-fussball","tag-hoeness-uli","tag-satire"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/Shutterstock_2260042937.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98060","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=98060"}],"version-history":[{"count":30,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98060\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98169,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98060\/revisions\/98169"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/98061"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=98060"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=98060"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=98060"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}