{"id":98067,"date":"2023-05-19T16:30:57","date_gmt":"2023-05-19T14:30:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98067"},"modified":"2023-05-19T15:56:56","modified_gmt":"2023-05-19T13:56:56","slug":"hinweise-des-tages-ii-584","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98067","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98067#h01\">Staatsschulden: Warum wir umdenken m&uuml;ssen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98067#h02\">Weiterhin ein F&uuml;nftel arm: Starker Anstieg bei denen, die unter &raquo;erheblichen Entbehrungen&laquo; leiden.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98067#h03\">Zur Haushaltspolitik von Finanzminister Lindner f&uuml;r das Stammklientel: So geht Korruption<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98067#h04\">Offene Eskalation: Gipfeltreffen des Europarats<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98067#h05\">Der Durham-Bericht zu &ldquo;Russiagate&rdquo;: Das L&uuml;gengespinst wird immer br&uuml;chiger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98067#h06\">Alle Augen zugedr&uuml;ckt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98067#h07\">&bdquo;Abschaum&ldquo;: Ukraine gibt zu, hinter Morden an russischen Propagandisten zu stecken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98067#h08\">Cum-Ex-Skandal um Scholz: Bislang unbekanntes Dokument n&auml;hrt Zweifel an Glaubw&uuml;rdigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98067#h09\">Banken- und Finanzkrisen und die &Ouml;konomik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98067#h10\">Pandemiepolitik &ndash; Fehler aus Unwissenheit? &ndash; Teil 1<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98067#h11\">Juristisches Gutachten: Chatkontrolle ist grundrechtswidrig und wird scheitern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98067#h12\">L&auml;rmbelastung: Wenn die W&auml;rmepumpe den Nachbarn stresst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98067#h13\">Rote Karte f&uuml;r Boluarte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98067#h14\">Wem geh&ouml;rt Afrikas Kulturerbe? Die R&uuml;ckgabe der Benin-Bronzen und die Zukunft des Museums<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98067#h15\">Zu guter Letzt: Robert I. und die k&ouml;nigliche Familienbande<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Staatsschulden: Warum wir umdenken m&uuml;ssen<\/strong><br>\nDie Marktwirtschaft, von der die Neoliberalen und die traditionellen Keynesianer tr&auml;umen, gibt es schon eine ganze Weile nicht mehr. Wie Scharlatanerie verhindert werden muss.<br>\nDer britische Economist gilt als die seri&ouml;se Wirtschaftszeitung schlechthin. Wer grundlegende, wenngleich konservative Vorstellungen zu Wirtschaft und Wirtschaftspolitik lesen m&ouml;chte, kommt nicht umhin, sich mit dem Economist auseinanderzusetzen.<br>\nDer Verlag leistet sich sogar eine &ldquo;Intelligence Unit&rdquo;, die Daten und Analysen bietet, die wissenschaftlichen Anspr&uuml;chen gen&uuml;gen sollen. Am 3. Mai widmete der Economist seine Titelstory der amerikanischen Staatsverschuldung und kommt zu dem Ergebnis, dass von Nachhaltigkeit nicht die Rede sein kann.<br>\nAufh&auml;nger der Geschichte ist im Economist wie in Hunderten anderer Zeitungen dieser Welt nat&uuml;rlich die in den USA unmittelbar drohende absolute Schuldengrenze, die derzeit bei 31,4 Billionen US-Dollar oder 117 Prozent des BIP liegt. Gibt es keine rasche Einigung zwischen Administration und Parlament, w&auml;re die US-Regierung gezwungen, Staatsausgaben zu k&uuml;rzen, die Steuern zu erh&ouml;hen oder, der unwahrscheinlichste Fall, die Bedienung der amerikanischen Staatsanleihen auszusetzen, also das zuzulassen, was man einen Staatsbankrott nennt.<br>\nDie amerikanische Schuldengrenze ist ein wirklich l&auml;cherliches b&uuml;rokratisches Monster, das keinerlei &ouml;konomische Berechtigung hat, aber alle paar Jahre f&uuml;r hohe mediale Aufmerksamkeit sorgt &ndash; genau bis zu dem Zeitpunkt, wo sich die Beteiligten in den USA doch darauf einigen, sie anzuheben, weil alles andere einfach zu bl&ouml;de w&auml;re.<br>\nDoch der Economist w&auml;re nicht der Economist, wenn er nicht tiefer bohren und die Frage stellen w&uuml;rde, ob nicht ganz unabh&auml;ngig von der Schuldengrenze die US-amerikanische Staatsverschuldung aus dem Ruder l&auml;uft.<br>\nDa wird es interessant, weil sich zeigt, dass auch ein Blatt, das f&uuml;r sich in Anspruch nimmt, ernsthafte Analysen zu liefern, nicht &uuml;ber seinen engstirnigen neoklassischen Schatten springen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Staatsschulden-Warum-wir-umdenken-muessen-9059677.html\">Heiner Flassbeck auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Weiterhin ein F&uuml;nftel arm: Starker Anstieg bei denen, die unter &raquo;erheblichen Entbehrungen&laquo; leiden.<\/strong><br>\nPolitisch korrekt w&auml;re es, von Armut zu sprechen. Die offizielle Bezeichnung lautet &raquo;Armutsgef&auml;hrdung&laquo;. Dementsprechend waren im vergangenen Jahr 17,3 Millionen Menschen in der BRD von Armut oder sozialer Ausgrenzung &raquo;bedroht&laquo;, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Das entsprach etwa einem F&uuml;nftel (20,9 Prozent) der Bev&ouml;lkerung. Die Statistiker bezogen sich bei ihren Daten auf erste Ergebnisse einer EU-Erhebung zu Einkommen und Lebensbedingungen (EU-SILC). Vordergr&uuml;ndig blieben die Zahlen gegen&uuml;ber dem Vorjahr nahezu unver&auml;ndert. So lag der Anteil der von Armut &raquo;Bedrohten&laquo; im Jahr 2021 bei 21 Prozent. Allerdings ist der Anteil derjenigen, die von &raquo;erheblicher materieller und sozialer Entbehrung&laquo; betroffen waren, im Jahresvergleich um fast 50 Prozent gestiegen. Den Daten zufolge betraf das im vergangenen Jahr 5,1 Millionen Menschen bzw. 6,1 Prozent gegen&uuml;ber 4,3 Prozent im Jahr 2021. &raquo;Das bedeutet, dass ihre Lebensbedingungen aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln deutlich eingeschr&auml;nkt waren&laquo;, erkl&auml;rten die Statistiker. So seien sie beispielsweise nicht in der Lage, Rechnungen f&uuml;r Miete oder Hypotheken zu zahlen, eine Woche in den Urlaub zu fahren, abgewohnte M&ouml;bel zu ersetzen oder einmal im Monat im Freundeskreis oder mit der Familie etwas essen oder trinken zu gehen. Der Armutsbegriff der Statistiker ist dabei ein relativer. Als armutsgef&auml;hrdet gilt, wer &uuml;ber weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbev&ouml;lkerung verf&uuml;gt. Im vergangenen Jahr lag dieser Wert beispielsweise f&uuml;r Alleinlebende hierzulande bei 1.250 Euro netto im Monat. Konkret waren 2022 etwa 12,2 Millionen Menschen (14,7 Prozent) armutsgef&auml;hrdet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/450961.leben-und-arbeiten-in-deutschland-weiterhin-ein-f%C3%BCnftel-arm.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wenn die beiden Enden des Monats nicht mehr zusammenkommen<\/strong><br>\nImmer mehr Menschen in Deutschland reicht das Gehalt wegen hoher Teuerung nicht zum Leben. Fachkr&auml;ftemangel bei Schuldnerberatern. Druck auf &Uuml;berschuldete w&auml;chst.<br>\nDie hohe Inflation belastet seit Monaten die Menschen in Deutschland. Bei vielen Menschen ist das Geld so knapp, da&szlig; es nicht einmal f&uuml;r die notwendigen Dinge reicht. Fast ein Drittel der Besch&auml;ftigten in Deutschland st&ouml;&szlig;t nach eigenen Angaben wegen der deutlich gestiegenen Preise an finanzielle Grenzen. Von gut 1.000 Besch&auml;ftigten antworteten in einer Yougov-Umfrage 21 Prozent, ihr Gehalt reiche &raquo;eher nicht&laquo;, um die laufenden Lebenshaltungskosten zu bezahlen. 8,5 Prozent sagten, das Geld reiche &raquo;&uuml;berhaupt nicht&laquo; aus. Die Erhebung wurde von der zum Deutsche-Bank-Konzern geh&ouml;renden Postbank in Auftrag gegeben. Vor allem Befragte mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von unter 2.500 Euro kommen kaum &uuml;ber die Runden: 43 Prozent in dieser Gruppe gaben an, sie k&ouml;nnten mit ihrem aktuellen Gehalt nicht die laufenden Lebenshaltungskosten bezahlen. Die seit Monaten hohe Teuerung in Deutschland ist eine Belastung f&uuml;r Menschen. Sie zehrt an der Kaufkraft, die Menschen k&ouml;nnen sich f&uuml;r einen Euro weniger leisten. Im April ist die Inflation zwar etwas weniger stark gestiegen, mit 7,2 Prozent lag die Teuerungsrate aber immer noch hoch. F&uuml;r Nahrungsmittel mu&szlig;ten die Menschen im April 17,2 Prozent mehr zahlen als ein Jahr zuvor. Die Preise f&uuml;r Energie stiegen binnen Jahresfrist um 6,8 Prozent. (&hellip;) Selbst der Chef-Anlagestratege der Deutschen Bank f&uuml;r Privat- und Firmenkunden, Ulrich Stephan, kommt zu der Erkenntnis, da&szlig; die Inflation &raquo;nicht nur ein &ouml;konomisches, sondern auch ein soziales Problem&laquo; ist. &raquo;Diejenigen mit den geringsten Einkommen sind von den steigenden Preisen am meisten betroffen&raquo;, stellte er fest. &raquo;Insofern kann es auch sinnvoll sein, insbesondere bei diesen Gruppen die L&ouml;hne anzuheben.&laquo; Dabei m&uuml;sse aber &raquo;darauf geachtet werden, da&szlig; die gesamtwirtschaftliche Nachfrage &uuml;ber die h&ouml;heren L&ouml;hne nicht noch weiter angefacht wird&laquo;. Die gro&szlig; angek&uuml;ndigte steuerfreie &raquo;Inflationsausgleichspr&auml;mie&laquo; erhalten bei Weitem nicht alle Besch&auml;ftigten: Fast die H&auml;lfte (48,8 Prozent) gab an, nicht mit einer Zahlung zu rechnen. Knapp ein Viertel (24,5 Prozent) hat bereits eine solche Pr&auml;mie erhalten. Der Staat gibt Unternehmen die M&ouml;glichkeit, bis Ende des Jahres 2024 bis zu 3.000 Euro pro Besch&auml;ftigten steuer- und abgabenfrei als Inflationsausgleichspr&auml;mie zu zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1453312504572\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zur Haushaltspolitik von Finanzminister Lindner f&uuml;r das Stammklientel: So geht Korruption<\/strong><br>\nEs geh&ouml;rt zum kleinen Einmaleins der politischen Kommunikation, unangenehme Wahrheiten in kleinen H&auml;ppchen zu vermitteln. Je l&auml;nger der Zeitraum daf&uuml;r gestreckt wird, umso einfacher ist es, Ursache und Wirkung voneinander zu trennen. Die Ampelkoalition hat es in dieser Disziplin zu einer gewissen Meisterschaft gebracht. Unterst&uuml;tzt von selbstgef&auml;lligen Troll-Armeen, die sich wahlweise auf &bdquo;Twitter&ldquo; oder in den Redaktionsstuben der sogenannten &bdquo;Leitmedien&ldquo; tummeln, werden Ereignisse ihrer Geschichte beraubt, selbstverschuldete Prozesse zu Schicksalsschl&auml;gen verkl&auml;rt und Opfer zu Verantwortlichen gemacht. Wie das abl&auml;uft, kann in den aktuellen Diskussionen &uuml;ber den Bundeshaushalt beobachtet werden. Mit dem neuen Haushaltsplan m&ouml;chte Christian Lindner (FDP) nach eigenen Angaben &bdquo;zur&uuml;ckkehren zu einer stabilit&auml;ts- und angebotsorientierten Finanzpolitik&ldquo;. Wer kleinlich ist, k&ouml;nnte an dieser Stelle an die gigantischen Schattenhaushalte und &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo; erinnern: 200 Milliarden Euro f&uuml;r den &bdquo;Abwehrschirm&ldquo; im Wirtschaftskrieg, 100 Milliarden f&uuml;rs Milit&auml;r. Doch das geh&ouml;rt nicht zu den &bdquo;haushaltspolitischen Realit&auml;ten&ldquo;, an denen sich der Bundesfinanzminister orientieren will. Kriegswichtige Ausgaben gelten einfach als gesetzt. Gleiches gilt f&uuml;r die milliardenschweren Steuergeschenke, die die Bundesregierung ab diesem Jahr an Spitzenverdiener verteilt. Bund, L&auml;nder und Kommunen verzichten auf knapp 34 Milliarden Euro im Jahr, um das FDP-Stammklientel bei Laune zu halten. Beschlossen wurde dies mit dem sogenannten &bdquo;Inflationsausgleichsgesetz&ldquo; im November vergangenen Jahres. Die letzte Steuersch&auml;tzung erfolgte im Oktober. Trotz dieser &uuml;berschaubaren Abfolge war der Aufschrei gro&szlig;, als sich herausstellte, dass die aktuelle Mai-Steuersch&auml;tzung knapp 30 Milliarden Euro geringere Einnahmen vorhersagt als die Oktober-Prognose. (&hellip;)<br>\nDank der Inflation sind die Steuereinnahmen bundesweit noch immer rekordverd&auml;chtig, &uuml;berschreiten in absehbarer Zeit gar die Billionengrenze. Doch kein gro&szlig;es Medium lie&szlig; einen Zweifel daran, dass die &bdquo;verlorenen&ldquo; (weil verschenkten) Milliarden wieder reingeholt werden m&uuml;ssten. Lindner k&uuml;ndigte an, die Ausgaben f&uuml;r das kommende Jahr &bdquo;strikt priorisieren&ldquo; zu wollen. Einer wirksamen Kindergrundsicherung darf an dieser Stelle schon einmal leise Ade gesagt werden. Sparen sollen auch die Kommunen. Rund 54 Prozent der Gemeinden m&uuml;ssen in diesem Jahr den Rotstift ansetzen. Bliebe noch die Schuldfrage zu kl&auml;ren. Hier sind sich Regierung und f&uuml;hrende Meinungsmacher einig. Wo immer in den letzten Tagen &uuml;ber das neuentdeckte Defizit berichtet wurde, durfte der Hinweis nicht fehlen, dass &bdquo;der hohe Tarifabschluss f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Dienst sich auch auf den Bundesetat auswirkt&ldquo;. (&hellip;).<br>\nDie Besch&auml;ftigten zahlen nicht nur mit Reallohnverlusten f&uuml;r Krieg und Krise, sie werden auch zu S&uuml;ndenb&ouml;cken gemacht. Lindner hat unterdessen angek&uuml;ndigt, die Vorlage des Haushaltsplanes erneut zu verschieben. Man darf gespannt sein, welche K&uuml;rzungen dann vorgenommen werden und wer die Schuld &uuml;bernehmen soll. Als sicher gilt, dass die geplanten Zuw&auml;chse f&uuml;r den R&uuml;stungsetat nicht eingeschr&auml;nkt werden. Alles Weitere wird irgendwann verk&uuml;ndet, wenn Ursache und Wirkung weit genug auseinanderliegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/so-geht-korruption-4780241\/\">Vincent Cziesla in unsere zeit<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Steuereinnahmen im April erneut deutlich gesunken<\/strong><br>\nDie Steuereinnahmen von Bund und L&auml;ndern sind im April erneut zur&uuml;ckgegangen. Das Finanzministerium verwies zur Begr&uuml;ndung auf die j&uuml;ngsten Entlastungen von Unternehmen und Haushalten.<br>\nDie Steuereinnahmen von Bund und L&auml;ndern sind im April erneut deutlich zur&uuml;ckgegangen. Sie summierten sich auf 53,95 Milliarden Euro, zum Vorjahresmonat ein Minus von 4,6 Prozent. Das geht aus dem aktuellen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor. In den ersten vier Monaten zusammen sanken die Steuereinnahmen um 2,3 Prozent auf knapp 254 Milliarden Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/steuereinnahmen-bund-laender-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Offene Eskalation: Gipfeltreffen des Europarats<\/strong><br>\nAls &raquo;H&uuml;ter von Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit&laquo; bezeichnet sich der Europarat, dem der Idee nach s&auml;mtliche Staaten des Kontinents von Island bis Aserbaidschan angeh&ouml;ren sollen, gern selbst. Dass die Berufung auf Menschenrechte politischen Zwecken dient, ist nicht neu. Und in der Tat wurde das inzwischen gesamteurop&auml;ische Gremium vom Westen jahrzehntelang auch genutzt, um widerspenstige Staaten &ndash; Russland beispielsweise oder die T&uuml;rkei &ndash; zu disziplinieren oder dies zumindest zu versuchen. Dennoch: Es blieben gewisse Spielr&auml;ume. (&hellip;) Trotz aller Streitigkeiten sprach man in der Organisation wenigstens noch miteinander. Man giftete die Vertreter Russlands an, sa&szlig; aber immerhin neben ihnen. Das war nicht viel. Es galt aber &ndash; auch in Berlin &ndash; als durchaus erw&uuml;nscht, um einer Eskalation im Ansatz ein wenig entgegenzuwirken.<br>\nDie Zeiten sind vorbei. Der Machtkampf zwischen dem Westen und Russland ist eskaliert. Nun suchen die westeurop&auml;ischen M&auml;chte den Europarat offen f&uuml;r ihre Zwecke einzuspannen. Ein Schadensregister f&uuml;r die Kriegssch&auml;den in der Ukraine k&ouml;nnte man &uuml;berall einrichten. Indem auch Berlin darauf dringt, dies ausgerechnet im Rahmen des Europarats zu tun, wandelt es diesen v&ouml;llig offen in ein weltpolitisches Kampfinstrument um. Denn nat&uuml;rlich geht es nicht um die Opfer, sondern gegen Russland. Serbien h&auml;tte sicherlich nichts dagegen, im Europarat ein Schadensregister aufzubauen, um von der NATO Entsch&auml;digung f&uuml;r die Bombenopfer des Jahres 1999 einzufordern. Als Mitglied des Europarats soll Serbien nun statt dessen Ma&szlig;nahmen gegen einen seiner bedeutendsten Kooperationspartner beschlie&szlig;en. Deeskalation, das war einmal. Ob die Umorientierung auf offenen Machtkampf geeignet ist, die inneren Differenzen in den Hintergrund zu dr&auml;ngen, unter denen der Europarat in wachsendem Ma&szlig;e leidet? Zweifel sind angebracht. Die Urteile, die der Europ&auml;ische Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte (EGMR) spricht, werden immer &ouml;fter missachtet, und das nicht nur von der T&uuml;rkei. (&hellip;) Die Bindungskraft des Europarats nimmt ab. Ma&szlig;nahmen gegen Russland m&ouml;gen Gro&szlig;britannien wieder enger anbinden; f&uuml;r Staaten wie Serbien, Armenien oder Aserbaidschan, die weiterhin mit Moskau kooperieren, sind sie unerw&uuml;nscht. Nicht auszuschlie&szlig;en, dass die Organisation Europarat in nicht allzu ferner Zukunft zu br&ouml;ckeln beginnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/450991.offene-eskalation.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Durham-Bericht zu &ldquo;Russiagate&rdquo;: Das L&uuml;gengespinst wird immer br&uuml;chiger<\/strong><br>\nZu russischer Desinformation und US-Desinformanten<br>\nNun ist ein weiterer Bericht zur angeblichen Russland-Aff&auml;re des Donald Trump, der &bdquo;Durham-Bericht&ldquo;, in der <a href=\"https:\/\/www.documentcloud.org\/documents\/23813394-report-on-matters-related-to-intelligence-activities-and-investigations-arising-out-oft-he-2016-presidential-campaigns\">&Ouml;ffentlichkeit<\/a>.<br>\nVier Jahre hat Durham daran gearbeitet. Die Tagesschau fasste das Ergebnis des &bdquo;Trump-Ermittlers&ldquo; etwa so zusammen: Erstens: das FBI hat schwere Fehler gemacht. Zweitens, der Durham-Bericht widerspricht den Ergebnissen des Berichts des Generalinspektors des Justizministeriums (Horowitz) aus dem Jahr 2019.<br>\nZur Einordnung erkl&auml;rte die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/trump-fbi-sonderermittler-100.html\">Tagesschau<\/a>:<br>\n&bdquo;Hintergrund der FBI-Ermittlungen war die vermutete Einflussnahme Moskaus auf den Pr&auml;sidentschaftswahlkampf 2016. &Uuml;ber mehrere Jahre gab es Untersuchungen dazu, ob Trumps Wahlkampflager damals Geheimabsprachen mit Vertretern Russlands traf und Trump die Justizermittlungen dazu behinderte. Trump hatte die Untersuchungen stets als &ldquo;Hexenjagd&rdquo; bezeichnet.&ldquo;<br>\nTats&auml;chlich liefert der Durham-Bericht weitere Puzzleteile f&uuml;r die Entschl&uuml;sselung einer der effektivsten politischen Desinformationskampagnen der letzten Jahre:  das von US-Demokraten 2016 lancierte &bdquo;Russiagate&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/der-durham-bericht-zu-russiagate\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Alle Augen zugedr&uuml;ckt<\/strong><br>\nPotsdam h&auml;lt an Partnerschaft mit ukrainischer Stadt Iwano-Frankiwsk trotz faschistischer Umtriebe fest.<br>\nDas &raquo;rot-gr&uuml;n-rot&laquo; regierte Potsdam hat mit Iwano-Frankiwsk einen kongenialen St&auml;dtepartner ausgemacht. Die rund 230.000 Einwohner z&auml;hlende Stadt im Karpatenvorland in der Westukraine, fr&uuml;her Galizien, hat wie Potsdam eine Universit&auml;t und ist bekannt f&uuml;r eine rege Kulturszene. Sie ist seit dem russischen Einmarsch im Februar 2022 von den Kriegshandlungen betroffen. Und so wollte Potsdams Stadtverordnetenversammlung solidarisch &raquo;mit Rat und Tat&laquo; helfen und hat am 9. November 2022 eine Partnerschaft beschlossen. Eigentlich alles perfekt &ndash; w&auml;re da nur nicht der extrem rechte B&uuml;rgermeister von Iwano-Frankiwsk: Ruslan Martsinkiw ist Mitglied von Swoboda. Die 1991 gegr&uuml;ndete, urspr&uuml;nglich nazistische Partei steht in der Tradition der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN), die in den 1930er- und 1940er-Jahren mit Hitlerdeutschland kollaboriert und am Holocaust beteiligt waren. (&hellip;)<br>\nDie von Potsdam eingegangene Verbindung sei ja &raquo;keine politische Partnerschaft mit dem aktuellen B&uuml;rgermeister&laquo;, bem&uuml;hte sich Rathaussprecher Markus Klier gegen&uuml;ber der M&auml;rkischen Allgemeinen zu erkl&auml;ren, warum trotzdem alles seine Richtigkeit habe. Schlie&szlig;lich seien bei dem Besuch in Iwano-Frankiwsk im April zwecks Unterzeichnung des Vertrags auch sensible Themen nicht ausgespart worden. (&hellip;)<br>\nDie Opfer bei den Rotarmisten und antifaschistischen Widerstandsk&auml;mpfern blieben, wie wir es von deutschen Politikern gewohnt sind, unerw&auml;hnt. Unterm Sachzwang des NATO-Stellvertreterkriegs gegen Russland m&uuml;ssen beide Augen zugedr&uuml;ckt werden. Daher hat man auch &uuml;ber die ewig gestrige Gegenwart von Iwano-Frankiwsk lieber nicht geredet, zumindest nicht &ouml;ffentlich. Denn B&uuml;rgermeister Martsinkiw demonstriert seit seiner Wahl 2015 eindrucksvoll, wie er es mit der von den Potsdamer Partnern geforderten &raquo;Auseinandersetzung&laquo; mit den damaligen Naziverbrechen h&auml;lt: 2021 feierte er gemeinsam mit anderen Faschisten &ndash; die zum Teil in traditionellen Uniformen der UPA, des bewaffneten Arms der OUN, gekleidet waren &ndash; am Bandera-Denkmal den 112. Geburtstag des ehemaligen OUN-B-F&uuml;hrers und Vernichtungsantisemiten. Im Jahr davor hatte Martsinkiw an der Beerdigung eines Veteranen der Waffen-SS-Division &raquo;Galizien&laquo; teilgenommen, auf der auch die Symbole von Himmlers Mordbrennertruppe pr&auml;sentiert wurden. (&hellip;)<br>\nSeit 2020 gibt es eine Michail-Mulik-Stra&szlig;e und -Gedenktafel in Iwano-Frankwisk &ndash; &raquo;eine zynische Beleidigung aller Opfer des Nazis&laquo;, kommentierte der Vorsitzende des Ukrainischen J&uuml;dischen Komitees, Eduard Dolinsky, die Einweihung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/451010.brandenburger-au%C3%9Fenpolitik-alle-augen-zugedr%C3%BCckt.html%20\">Susann Witt-Stahl in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Abschaum&ldquo;: Ukraine gibt zu, hinter Morden an russischen Propagandisten zu stecken<\/strong><br>\nDer ukrainische Milit&auml;rgeheimdienst-Chef gibt zu, dass Kiew Morde an russischen Propagandisten veranlasst hat. Auch seine Aussagen zur Wagner-Gruppe sind &uuml;berraschend.<br>\nDer Chef des ukrainischen Milit&auml;rgeheimdienstes hat zugegeben, dass Kiew hinter den Morden an prominenten russischen Propagandisten steckt. &bdquo;Wir haben bereits eine ganze Reihe von Menschen erfolgreich ins Visier genommen&ldquo;, sagte Generalmajor Kyrylo Budanow in einem Interview, wie die britische Tageszeitung The Times berichtet. &bdquo;Dank der Berichterstattung in den Medien gab es F&auml;lle, von denen jeder wusste.&ldquo;<br>\n&bdquo;Abschaum wird irgendwann in jedem Land der Welt bestraft. Nur die Eliminierung kann eine wohlverdiente Strafe f&uuml;r solche Taten sein&ldquo;, sagte Budanow am Dienstag in einem anderen Interview mit dem ukrainischen YouTube-Kanal Rizni Lyudi. &bdquo;Ich denke an nichts anderes. Es ist meine pers&ouml;nliche Meinung, ich bleibe dabei und ich werde sie umsetzen.&ldquo;<br>\nObwohl Budanow nicht genau angab, welche Personen gezielt angegriffen wurden, wurden seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine mehrere prominente kremlfreundliche Pers&ouml;nlichkeiten auf russischem Territorium get&ouml;tet oder verwundet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/abschaum-ukraine-kyrylo-budanow-gibt-zu-hinter-morden-an-russischen-propagandisten-zu-stecken-li.350026\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.L.:<\/strong> Die Ukraine verteidigt &bdquo;Europ&auml;ische Werte&ldquo; &ndash; ohne weitere Worte.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Cum-Ex-Skandal um Scholz: Bislang unbekanntes Dokument n&auml;hrt Zweifel an Glaubw&uuml;rdigkeit<\/strong><br>\nOlaf Scholz ger&auml;t ein weiteres Mal wegen des Cum-Ex-Skandals unter Druck. Einem Bericht zufolge k&ouml;nnte eine E-Mail den Kanzler in Erkl&auml;rungsnot bringen. (&hellip;)<br>\nDer Spiegel berichtet nun von einer E-Mail, die f&uuml;r den deutschen Regierungschef heikel werden k&ouml;nnte. (&hellip;)<br>\nEine E-Mail unterh&ouml;hle nun &bdquo;die ohnehin angekratzte Glaubw&uuml;rdigkeit des Kanzlers&ldquo;, schreibt der Spiegel. Konkret: Besagte E-Mail soll vom 30. Juni 2020 stammen. Ein Beamter im Bundesfinanzministerium (BMF) soll sie an eine Kollegin verschickt haben, die E-Mail soll der Vorbereitung einer bevorstehenden Sitzung des Finanzausschusses im Bundestag im Juli desselben Jahres gedient haben. In eben jener Sitzung wurde Scholz, der damals Bundesfinanzminister war, demnach zu seinen mutma&szlig;lichen Kontakten zu Olearius befragt. (&hellip;)<br>\nLaut Spiegel fanden zwei Treffen der Beiden im Herbst 2016 statt, &bdquo;kurz bevor die Beh&ouml;rden in Hamburg entschieden, zun&auml;chst keine Steuergutschriften von Warburg zur&uuml;ckzufordern&ldquo;. Im September 2020 r&auml;umte der heutige Kanzler erst nach Enth&uuml;llungen von Journalist:innen selbst ein, dass es nicht nur eines, sondern drei Treffen mit dem Banker gegeben hatte. Er habe erst jetzt seinen Kalender auswerten lassen, erkl&auml;rte er damals.<br>\nUnd er erkl&auml;rte, dass er an s&auml;mtliche Gespr&auml;che mit Olearius keine wirklichen Erinnerungen mehr habe. Laut Spiegel stelle sich jetzt dr&auml;ngender als zuvor &bdquo;die Frage, ob Scholz &uuml;ber seine Kontakte zu Olearius stets die ganze Wahrheit gesagt hat&ldquo;. Denn: Die Mail vom 30. Juni 2020 zeige, &bdquo;dass Scholz sich bereits f&uuml;r die Juli-Sitzung des Finanzausschusses ausf&uuml;hrlich informieren l&auml;sst. (&hellip;) Wusste er wom&ouml;glich schon zu diesem Zeitpunkt davon, dass es mehr als ein Treffen gab?&ldquo; (&hellip;)<br>\nFinanzexperte Fabio De Masi wirft Scholz heute vor, die beiden Termine 2016 mit Olearius bei der Finanzausschuss-Sitzung im Juli 2020 &bdquo;bewusst verschwiegen&ldquo; zu haben. Der damalige Linken-Abgeordnete De Masi hatte Scholz bereits im M&auml;rz 2020 im Finanzausschuss nach weiteren Terminen mit Olearius gefragt. Der Spiegel verweist auf ein Protokoll jener Sitzung, wonach der Minister damals keine konkrete Antwort zu m&ouml;glichen Treffen gab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/cum-ex-skandal-kanzler-olaf-scholz-spd-dokument-hamburger-warburg-bank-92275006.html\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu z.B. auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96545\">Lesetipp &ndash; Fabio De Masis Betrachtungen zu Olaf Scholz und zur Warburg-Aff&auml;re<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=79832#h12\">&bdquo;Wir haben einen Kanzler, der ein L&uuml;gner ist&ldquo;<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Banken- und Finanzkrisen und die &Ouml;konomik<\/strong><br>\nWarum kommt es immer wieder zu Banken- und Finanzkrisen? Die Gr&uuml;nde liegen in der Funktionsweise von Banken und der Geldentstehung in modernen Volkswirtschaften. Doch die traditionelle &ouml;konomische Wissenschaft f&uuml;hrt hier in die Irre.<br>\nUm das Thema Banken- und Finanzkrisen war es hierzulande in den letzten Jahren relativ still geworden. Die globale Finanzkrise von 2008 lag lange zur&uuml;ck und andere Probleme (COVID-19, Krieg in der Ukraine, Inflation etc.) traten in den Vordergrund. Mit der Pleite der Silicon Valley Bank und der Zwangsfusion der Credit Suisse mit der UBS hat sich dies schlagartig ge&auml;ndert &ndash; nun grassieren auf einmal wieder &Auml;ngste vor einer neuen Bankenkrise. Zuletzt geriet in den USA im Gefolge der Turbulenzen um die Silicon Valley Bank die First Republic Bank in Schieflage, wurde der US-Einlagensicherung FDIC unterstellt und dann zu gro&szlig;en Teilen direkt an JP Morgan Chase weiterverkauft. Der Zusammenbruch der First Republic stellt die zweitgr&ouml;&szlig;te Bankenpleite in der Geschichte der USA dar. [&hellip;]<br>\nTats&auml;chlich hat die traditionelle &ouml;konomische Wissenschaft allgemein zum Geld- und Bankwesen wenig zu bieten. Sie ging lange davon aus, dass Geld keinen wirklichen Einfluss auf die Wirtschaft hat, und daher wurden monet&auml;re Ph&auml;nomene &ndash; Geld und Banken &ndash; in den neoklassischen Modellen nicht ber&uuml;cksichtigt. In diesen Modellen gab es keine Blasen, keine Spekulation, keine Crashs und keine Krisen. Und jeder zahlte immer p&uuml;nktlich alle f&auml;lligen Schulden.<br>\nAuch heute noch lassen viele konventionelle &ouml;konomische Modelle Geld ganz aus der Analyse heraus und modellieren einfache Volkswirtschaften, die ohne Geld funktionieren. Wenn Geld dann sp&auml;ter hinzugef&uuml;gt wird, spielt es keine wichtige Rolle.<br>\nNat&uuml;rlich bedeutet dies nicht, dass die herrschende Lehre die Existenz von Banken leugnet, aber &bdquo;reine Umverteilungen d&uuml;rften keine nennenswerten makro&ouml;komischen Effekte haben&ldquo;, wie Ben Bernanke, fr&uuml;herer Chef der US-Notenbank, im Jahr 2000 feststellte. Mit &ldquo;reinen Umverteilungen&rdquo; meinte Bernanke, dass bei der Kreditvergabe und der R&uuml;ckzahlung von Schulden Geld von einer Gruppe zu einer anderen &uuml;bertragen werde &ndash; im Falle der Kreditvergabe vom Sparer zum Kreditnehmer und im Falle der R&uuml;ckzahlung vom Kreditnehmer zum Sparer &ndash;, ohne dass sich dies auf die Gesamtmenge des verwendeten Geldes auswirke. Ein Kredit f&uuml;hrt mithin lediglich dazu, dass die Kaufkraft der Sparer sinkt und die der Kreditnehmer entsprechend steigt, w&auml;hrend seine R&uuml;ckzahlung das Gegenteil bewirkt. Jedoch gilt diese Vorstellung nur in einer Welt, in der die Banken kein Geld schaffen, was die Welt der neoklassischen Lehrb&uuml;cher ist &ndash; nicht aber die reale Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/spotlight\/geld-zins-und-beschaftigung\/banken-und-finanzkrisen-und-die-okonomische-wissenschaft\/%20\">G&uuml;nther Grunert auf Makroskop<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.B.:<\/strong> Sehr guter und aufschlussreicher Artikel. Zeigt auch auf wie die traditionelle &ouml;konomische Wissenschaft Banken- und Finanzkrisen abhandelt. Eigentlich unfassbar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Pandemiepolitik &ndash; Fehler aus Unwissenheit? &ndash; Teil 1<\/strong><br>\nPolitiker und Medien rechtfertigen die massiven Freiheitseinschr&auml;nkungen w&auml;hrend der Pandemie mit dem mangelnden Wissen &uuml;ber das Coronavirus. Doch dies ist nichts weiter als ein Mythos &ndash; denn bereits fr&uuml;hzeitig zeigten Studien, dass der Effekt von Lockdown und Maskenpflicht nicht ins Gewicht fiel.<br>\nWir w&uuml;rden einander viel verzeihen m&uuml;ssen, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im April 2020. Er r&auml;umte damit bereits zu Anfang der Corona-Politik ein, dass den Entscheidungstr&auml;gern m&ouml;glicherweise Fehler unterliefen. Inzwischen wurden viele der Irrg&auml;nge in den Medien zugegeben: Zahlreiche Grundrechtseinschr&auml;nkungen waren unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig (und in diesem Sinne illegitim); Schulschlie&szlig;ungen brachten enormes Unheil f&uuml;r eine ganze Generation deutscher Kinder und Jugendlicher; die Impfung erzeugte nicht die versprochene sterile Immunit&auml;t und brachte stattdessen vielen Geimpften schwere Gesundheitssch&auml;den, manch einem sogar den Tod. Das alles ist heute f&uuml;r jeden normalen Mediennutzer kein Geheimnis mehr.<br>\nDoch dieselben Medien sagen uns nun: Diese Fehlentscheidungen sind nicht vorhersehbar und somit nicht vermeidbar gewesen. Dass sie Fehler sind, das wissen wir erst jetzt, im Nachhinein. Damals h&auml;tten die Entscheidungstr&auml;ger in einer neuen Situation unter einer extremen Unsicherheit handeln m&uuml;ssen, und sie taten es nach bestem Wissen und Gewissen. Die Daten, aufgrund deren wir die Ergebnisse heute beurteilen, haben damals einfach nicht vorgelegen. Auf eine besondere Art bilanzierte das so zuletzt Sascha Lobo im Spiegel: Das Leiden von Zigtausenden Menschen infolge der in weiten Teilen rigiden Corona-Politik sei ein Schicksal, an dem niemand schuldig sein k&ouml;nne.<br>\nIn diesem Artikel wollen wir der Frage nachgehen, ob diese Bilanz als zutreffend gelten kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/corona-pandemie-lockdown-maskenpflicht\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Juristisches Gutachten: Chatkontrolle ist grundrechtswidrig und wird scheitern<\/strong><br>\nDer Juristische Dienst des EU-Rats bezeichnet die Chatkontrolle als rechtswidrig und erwartet, dass Gerichte das geplante Gesetz wieder kippen. Die EU-Staaten nehmen das Gutachten zur Kenntnis und verhandeln trotzdem einfach weiter. Wir ver&ouml;ffentlichen ein eingestuftes Verhandlungsprotokoll.<br>\nVor einem Jahr hat die EU-Kommission eine Verordnung zur Pr&auml;vention und Bek&auml;mpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern vorgeschlagen. Das Gesetz soll Anbieter von Internetdiensten verpflichten, auf Anordnung die Inhalte ihrer Nutzer:innen zu durchsuchen und strafbare Kinderpornografie sowie Grooming an ein EU-Zentrum weiterzuleiten &ndash; die Chatkontrolle.<br>\nIm Bundestag kritisieren alle Sachverst&auml;ndigen bis zum Kinderschutzbund: Die Chatkontrolle ist nicht notwendig, nicht effektiv und nicht verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig. Jurist:innen bezeichnen die Ma&szlig;nahmen als grundrechtswidrig und erwarten, dass Gerichte die Chatkontrolle kippen. Das sagen die deutschen und europ&auml;ischen Datenschutzbeauftragten, die Wissenschaftlichen Dienste von Bundestag sowie EU-Parlament und jetzt auch der Juristische Dienst des EU-Rats.<br>\nDie EU-Staaten verhandeln den Gesetzentwurf in der Ratsarbeitsgruppe Strafverfolgung. Ende April ging es erneut ausschlie&szlig;lich um die geplante Verordnung. Wir ver&ouml;ffentlichen ein weiteres Mal das eingestufte Protokoll der Verhandlungsrunde im Volltext.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/juristisches-gutachten-chatkontrolle-ist-grundrechtswidrig-und-wird-scheitern\/\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>L&auml;rmbelastung: Wenn die W&auml;rmepumpe den Nachbarn stresst<\/strong><br>\nW&auml;rmepumpen gelten als umweltfreundliche Alternative zu herk&ouml;mmlichen Heizsystemen. Wirtschafts- und Energieminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) m&ouml;chte bis 2030 hierzulande f&uuml;r die Energiewende sechs Millionen W&auml;rmepumpen installiert wissen. Das entspr&auml;che j&auml;hrlich mindestens 500.000 Ger&auml;ten, die ab 2024 verbaut werden.<br>\nW&auml;hrend W&auml;rmepumpen bei Energieeffizienz und CO2-Emissionen &uuml;berzeugen k&ouml;nnen, klagen Nachbarn zunehmend &uuml;ber L&auml;rm. Verursacher sind die Au&szlig;enger&auml;te. Sie saugen die Umgebungsluft an und erzeugen dabei Ger&auml;usche. Je nach Modell k&ouml;nnen die besonders in dicht besiedelten Wohngebieten zum Stressfaktor werden.<br>\nDie Lautst&auml;rke betr&auml;gt nach Herstellerangaben zwischen 40 und 60 Dezibel. Zur Orientierung: 40 Dezibel sind vergleichbar mit einer ruhigen n&auml;chtliche Wohnstra&szlig;e, 60 Dezibel verursacht ein st&auml;rkerer Regen. Ein permanenter Ger&auml;uschpegel also, der vor allem nachts und in den Ruhezeiten zur Belastung werden und innerhalb der Nachbarschaft zu langwierigen, kostspieligen Rechtsstreitigkeiten f&uuml;hren kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/waermepumpe-laerm-abstand-nachbarn-streit-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Rote Karte f&uuml;r Boluarte<\/strong><br>\nMexikos Pr&auml;sident will Vorsitz von regionaler Union nicht an peruanische Putschistin abgeben.<br>\nAnders als in der EU werden aus einem Putsch hervorgegangene Regierungen in Lateinamerika nicht hofiert, sondern in regionalen B&uuml;ndnissen isoliert. So bekr&auml;ftigte Mexikos Pr&auml;sident An&shy;dr&eacute;s Manuel L&oacute;pez Obrador am Montag (Ortszeit), dass er den Vorsitz der Pazifik-Allianz nicht an Perus Putschpr&auml;sidentin Dina Boluarte &uuml;bergeben werde. Boluarte k&ouml;nne die Pr&auml;sidentschaft nicht &uuml;bernehmen, weil sie &raquo;nicht die legale und legitime Pr&auml;sidentin von Peru ist&laquo;, sagte er. Chile und Kolumbien, die beiden anderen Gr&uuml;ndungsmitglieder der lateinamerikanischen Freihandelszone, unterst&uuml;tzten die Entscheidung, meldete am gleichen Tag die mexikanische Tageszeitung Milenio. (&hellip;) Er werde den Vorsitz aber nur an denjenigen &uuml;bergeben, &raquo;der in einer demokratischen Wahl gewonnen hat, n&auml;mlich Pedro Castillo&laquo;, erkl&auml;rte L&oacute;pez Obrador in seiner Morgenkonferenz. Boluarte habe das Amt illegal &raquo;an sich gerissen&laquo; und regiere jetzt ein Land, in dem &raquo;Rassismus und Klassismus herrschen&laquo;. L&oacute;pez Obrador forderte Lima auf, das nach dem Putsch vom 7. Dezember 2022 verhaftete ehemalige Staatsoberhaupt umgehend freizulassen. Castillo sei &raquo;zu Unrecht inhaftiert&laquo;, weil er &raquo;ein bescheidener Mensch aus dem Hochland&laquo; sei, der sich nicht &raquo;der Oligarchie Perus und dem Ausland zur Verf&uuml;gung gestellt hat, um das Land zu pl&uuml;ndern&laquo;, w&auml;hrend das Putschistenregime von der Oligarchie, von ausl&auml;ndischen Interessen und m&auml;chtigen Medien unterst&uuml;tzt werde. Boluarte solle Castillo, der in freien Wahlen legitimiert sei, das Pr&auml;sidentenamt wieder &uuml;berlassen. (&hellip;) Laut einer am Sonntag ver&ouml;ffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos wird die De-facto-Pr&auml;sidentin von 75 Prozent der Befragten abgelehnt, nur 16 Prozent unterst&uuml;tzen die von ihr gef&uuml;hrte Regierung. W&auml;hrend die Pr&auml;sidentin in den wohlhabenderen Schichten der Bev&ouml;lkerung mit durchschnittlich 33 Prozent die h&ouml;chste Zustimmung verzeichnet, kommt sie in den &auml;rmeren Bev&ouml;lkerungsteilen gerade einmal auf elf Prozent. In den zentralen und s&uuml;dlichen Regionen des Landes, wo Milit&auml;r und Polizei die Proteste nach dem Putsch gegen Pedro Castillo besonders brutal unterdr&uuml;ckten, liegt die Zustimmung zur derzeitigen Regierung laut der aktuellen Ipsos-Umfrage insgesamt zwischen neun und 13 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/450985.lateinamerikanische-linke-rote-karte-f%C3%BCr-boluarte.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wem geh&ouml;rt Afrikas Kulturerbe? Die R&uuml;ckgabe der Benin-Bronzen und die Zukunft des Museums<\/strong><br>\nDie aktuelle Debatte zur angeblich gescheiterten Restitution der Benin-Bronzen verdeckt mehr als sie aufkl&auml;rt. Vor allem schneidet sie eine Diskussion ab, bevor diese &uuml;berhaupt begonnen hat.<br>\nIm Zuge der R&uuml;ckgabe der Benin-Bronzen an Nigeria erschien im Mai 2023 ein kritischer Artikel in der FAZ von der emeritierten Indonesien-Expertin Brigitta Hauser-Sch&auml;ublin, die seit einiger Zeit in der deutschen und Schweizer Presse zum Thema schreibt und ethnologisches Fachwissen in die Restitutionsdebatte einbringen m&ouml;chte. Insbesondere die &Uuml;bertragung der Eigentumsrechte an den Oba Ewuare II., der sich in der Nachfolge des letzten unabh&auml;ngigen K&ouml;nigs von Benin Oba Ovonramwen versteht, welcher wiederum nach der Eroberung und Pl&uuml;nderung seines Palastes 1897 von den Briten exilierte wurde, gab Anlass zur Emp&ouml;rung. Es folgten zahlreiche weitere Artikel unterschiedlicher Autor:innen, die den Tenor weiterf&uuml;hrten, die R&uuml;ckgabe sei ein Fiasko, denn unsere wertvollen Bronzen w&uuml;rden in den Privatbesitz des Oba &uuml;bergehen. Von &bdquo;Baerbocks Unheil&ldquo; ist die Rede, vom Blut, das an den Bronzen kleben w&uuml;rde. Hauser-Sch&auml;ublin schrieb zudem mehrfach von deutschem Schuldkomplex und Nazi-Trauma als Grundlage von Restitutionen. Da hei&szlig;t es erst einmal durchatmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/geschichtedergegenwart.ch\/wem-gehoert-afrikas-kulturerbe-die-rueckgabe-der-benin-bronzen-und-die-zukunft-des-museums\/\">geschichte der gegenwart<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Robert I. und die k&ouml;nigliche Familienbande<\/strong><br>\nDie Heizpolitik von Bundeswirtschaftsministers Habeck l&auml;sst bei unserem Kolumnisten den Puls steigen. Gegen den Verwandtenclub im Haus k&ouml;nne man dagegen gar nichts haben. [&hellip;]<br>\nIch wohne in einem Mehrfamilienhaus, Baujahr 1904. Etagengasheizungen. Ich habe mich &uuml;ber Chancen und Grenzen der Heizrevolution informiert. Die Vorstellung, Habecks Direktiven anheimzufallen, verursacht, siehe oben, vegetative Symptome. Puls. Der Thermenklempner war leider kein Sedativum. W&auml;rmepumpen seien super, sagte er. Aber an diesem Objekt Bl&ouml;dsinn.<br>\nMieter m&uuml;ssten happige Modernisierungsumlagen zahlen, um bei niedrigerer Zimmertemperatur h&ouml;here Heizkosten zu haben, nur eben f&uuml;r Strom statt Gas. Obwohl, Letzteres wolle der Staat ja so lange verteuern, bis man darum bettelt, ein Verm&ouml;gen f&uuml;r Wechselspannung ausgeben zu d&uuml;rfen. Der Handwerker tippte sich an die Stirn. Dann erw&auml;hnte er die Geschichte mit Trittins Eiskugelkosten. Es gibt so viele regierungsgest&uuml;tzte Nichtregierungsorganisationen. Betreibt da wer ein Portal, wo ich W&auml;rmewendenleugner melden kann?<br>\nEntspannter sehe ich die Sache mit Habecks Staatssekret&auml;r, dessen Trauzeugen und buckliger Verwandtschaft. Der Mann muss bleiben, Punkt. Ewig wurden die Gr&uuml;nen von Konservativen bezichtigt, an der Zerst&ouml;rung des klassischen Familienbilds zu arbeiten. Jetzt zeigen sie, dass auch ihr Blut dicker als Wasser ist, und es ist wieder nicht recht. Im Bundeswirtschaftsministerium samt Wurmforts&auml;tzen sind dem Vernehmen nach mehr Menschen miteinander versippt als im Hause Windsor. Hoffentlich ist das Haus Habeck die Keimzelle einer m&auml;chtigen Dynastie, gegen die Charles III. und seine Bagage alt aussehen. &bdquo;Ich habe entschieden, dass Patrick Graichen wegen dieses Fehlers nicht gehen muss&ldquo;, sprach Robert I. dieser Tage. Das atmete Gravitas, so reden Majest&auml;ten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/robert-i-und-die-koenigliche-familienbande-kolumne-zur-heizungspolitik-von-wirtschaftsminister-robert-habeck-li.349006\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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