{"id":98207,"date":"2023-05-22T08:34:07","date_gmt":"2023-05-22T06:34:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98207"},"modified":"2023-05-22T08:34:07","modified_gmt":"2023-05-22T06:34:07","slug":"hinweise-des-tages-4361","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98207","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98207#h01\">Ein Erdbeben, und niemand schaut hin<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98207#h02\">Scholz, Baerbock und der ungerechte Nichtfriede<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98207#h03\">Was die Kampfjet-Entscheidung bedeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98207#h04\">Die USA hoffen, die Niederlage in der Ukraine in einen Sieg umzubiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98207#h05\">China protestiert gegen Einmischung in innere Angelegenheiten durch G7<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98207#h06\">Ungarn blockiert anti-russische Ma&szlig;nahmen und stellt Br&uuml;ssel unangenehme Fragen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98207#h07\">Milit&auml;rhaushalt 2024: Ausgaben auf dem H&ouml;henflug &ndash; Bundeswehr auf Shopping-Tour<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98207#h08\">&Auml;rzte zur Krankenhausreform: &bdquo;Wir s&auml;gen den Ast ab, auf dem wir selber sitzen&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98207#h09\">Heil und Baerbock wollen Pflegekr&auml;fte in Brasilien anwerben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98207#h10\">Staatsekret&auml;r Udo Philipp empfahl Wirtschaftsminister Robert Habeck einen Berater, in dessen Fonds er privates Geld gesteckt hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98207#h11\">D&auml;mmen nur die Dummen? Neuer Streit &uuml;ber energiesparsame Geb&auml;ude<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98207#h12\">Die Schattenseiten unserer Fahrr&auml;der<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98207#h13\">Horchen, aber nicht hacken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98207#h14\">FBI nutzte NSA-Datenbank zur Aussp&auml;hung von Demonstrierenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98207#h15\">Gefahr steigt: Nordkorea mit mehr Atombomben und Raketen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ein Erdbeben, und niemand schaut hin<\/strong><br>\nEin F&uuml;nftel aller Menschen in Deutschland ist von Armut bedroht. Mindestens. Doch selbst die Betroffenen, die am lautesten sind, werden kaum geh&ouml;rt.<br>\nDiese Woche war ganz sch&ouml;n was los. Die Themen der Tagesschau: Bahnunterbrechungen, Fl&uuml;chtlingsgipfel, Selenski in Berlin, T&uuml;rkei-Wahl, Bremen-Wahl, Gr&uuml;nes Gew&ouml;lbe. Welche Schlagzeilen sind Ihnen geblieben?<br>\nEine Meldung von Dienstag schaffte es nicht in die Tagesschau, sie schaffte es auf kaum eine Titelseite: Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden hat errechnet, dass mehr als jede f&uuml;nfte Person in Deutschland von Armut betroffen ist oder droht, in sie abzurutschen. Stellen Sie sich vor: 20,9 Prozent der Bev&ouml;lkerung Deutschlands, das sind mehr als 17 Millionen Menschen, fast so viele, wie in ganz Nordrhein-Westfalen leben. Eigentlich lautet ein Relevanzkriterium, dass die Wichtigkeit eines Themas proportional dazu steigt, wie viele Menschen betroffen sind. Wenn in Nordrhein-Westfalen ein gigantisches Erbeben fast alle Bewohner obdachlos machen w&uuml;rde, w&uuml;rden wir wochenlang von nichts anderem h&ouml;ren.<br>\nDoch wenn Millionen Menschen zu wenig Geld haben, um ein anst&auml;ndiges Leben zu bestreiten, dann ist das nur noch Alltag. Frei nach Tucholsky: Eine Armutsbetroffene ist eine Trag&ouml;die, Millionen Armutsbetroffene sind nur eine Statistik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Armut-in-Deutschland\/!5933070\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Scholz, Baerbock und der ungerechte Nichtfriede<\/strong><br>\nEs ist eine Formulierung, die immer wieder gebraucht wird, von Bundeskanzler Olaf Scholz, von Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock, von Bundestagspolitikern verschiedener Parteien: Die Ukraine brauche einen gerechten Frieden. Und dann folgt, gelegentlich jedenfalls, die Erl&auml;uterung zu diesem Begriff; er bedeute, dass das gesamte Gebiet in den Grenzen von 1992 wieder unter Kiewer Kontrolle kommen m&uuml;sse.<br>\nDas ist ein sehr verzerrender Gebrauch dieser Wortkombination, und es ist kein gutes Zeichen, dass gegen diese Verwendung aus den Kreisen jener Kirchen, aus denen sie eigentlich stammt, kein Protest erfolgt. F&uuml;r die Nutzer ist das nur ein Trick, um eine &ndash; noch dazu milit&auml;risch v&ouml;llig irrationale &ndash; Maximalforderung, die s&auml;mtliche Hintergr&uuml;nde und Nuancen &uuml;bergeht und den Konflikt in der Ukraine wie eine Immobilienstreitigkeit behandelt, mit einem Anschein ethischen Anspruchs zu umgeben.<br>\nDie Formulierung vom gerechten Frieden ist eigentlich neu, eine Abwandlung des wesentlich &auml;lteren Begriffs vom gerechten Krieg, der dazu dienen soll, Kriege mit Rechtfertigung zu versehen, oder solche, die gerechtfertigt werden k&ouml;nnen, von solchen zu trennen, die dies nicht k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nUnd all das wird von deutschen Politikern gest&uuml;tzt, von deutschen Medien gedruckt, und nicht einmal die Erfinder der Formulierung vom gerechten Frieden protestieren gegen diesen Missbrauch. Denn es ist ein Missbrauch. Das, was Scholz einen gerechten Frieden nennt, ist nichts anderes als der Plan, den der Rechte Sektor unmittelbar nach dem Putsch 2014 f&uuml;r die Krim verk&uuml;ndete, man werde sie einnehmen, ohne die Bewohner; die Ank&uuml;ndigung, die dazu f&uuml;hrte, dass auf den Zufahrten zur Krim Barrikaden errichtet wurden.<br>\nDabei ist es noch beruhigend, dass es eine Wahnvorstellung ist, deren Chancen, realisiert zu werden, 2014 noch am gr&ouml;&szlig;ten waren, jetzt aber gegen null gehen. Denn um die Bewohner zu vertreiben, bed&uuml;rfte es einer milit&auml;rischen &Uuml;berlegenheit, die die Ukraine mit aller westlichen Hilfe nicht hat, die nicht einmal die ganze NATO h&auml;tte. Ein solches Ergebnis hat, wenn man es betrachtet, nichts mit Frieden und noch weniger mit Gerechtigkeit zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/170424-scholz-baerbock-und-ungerechte-nichtfriede\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Was die Kampfjet-Entscheidung bedeutet<\/strong><br>\nNach langem Z&ouml;gern ist US-Pr&auml;sident Biden der Ukraine in der Kampfjet-Frage entgegengekommen. Was genau ist geplant? Warum ist die US-Entscheidung so wichtig? Und wie positioniert sich Deutschland?<br>\nWas genau ist geplant?<br>\nZun&auml;chst einmal unterst&uuml;tzen die USA die Ausbildung ukrainischer Piloten an Kampfflugzeugen der vierten Generation, einschlie&szlig;lich der F-16-Jets. &ldquo;W&auml;hrend das Training in den kommenden Monaten stattfindet, wird unsere Koalition von Staaten, die an diesen Bem&uuml;hungen beteiligt sind, entscheiden, wann tats&auml;chlich Jets geliefert werden, wie viele wir zur Verf&uuml;gung stellen werden und wer sie zur Verf&uuml;gung stellen wird&rdquo;, sagte ein US-Regierungsvertreter. Dass er das Wort &ldquo;wann&rdquo; und nicht &ldquo;ob&rdquo; verwendete, gilt als das bislang st&auml;rkste Zeichen der Bereitschaft der USA, Kampfjet-Lieferungen zuzustimmen. Wer am Ende tats&auml;chlich Maschinen bereitstellt, ist offen. Klar ist vorerst nur, dass die Ausbildung der Piloten au&szlig;erhalb der Ukraine an Standorten in Europa stattfinden wird und m&ouml;glichst schon in den kommenden Wochen beginnen soll.<br>\nHaben die USA selbst eine Lieferung von F-16 zugesagt?<br>\nNein, die US-Regierung hat das ausdr&uuml;cklich offengelassen. Allerdings ist nun der Weg geebnet daf&uuml;r, dass andere L&auml;nder F-16 aus ihren Best&auml;nden an die Ukraine abgeben k&ouml;nnen. US-Pr&auml;sident Joe Biden hat grunds&auml;tzlich Zustimmung signalisiert, auch wenn die konkreten Entscheidungen dazu erst im n&auml;chsten Schritt fallen sollen. Denkbar ist durchaus, dass die USA am Ende selbst gar keine Flieger bereitstellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kampfjet-faq-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein gutes Beispiel f&uuml;r die oberfl&auml;chliche Berichterstattung der ARD\/Tagesschau.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die USA hoffen, die Niederlage in der Ukraine in einen Sieg umzubiegen<\/strong><br>\nDie 2.700 W&ouml;rter umfassende Erkl&auml;rung der G7-Staats- und Regierungschefs zur Ukraine, die nach ihrem Gipfeltreffen in Hiroshima ver&ouml;ffentlicht wurde, &uuml;berging die heute brennende Frage &ndash; die sogenannte Gegenoffensive gegen die russischen Streitkr&auml;fte.<br>\nEs ist ein ohrenbet&auml;ubendes Schweigen, w&auml;hrend Ger&uuml;chte &uuml;ber das Verschwinden des Oberbefehlshabers der ukrainischen Streitkr&auml;fte die Runde machen. Bezeichnenderweise macht sich Pr&auml;sident Wladimir Zelenski selbst aus Kiew rar und bereist die Hauptst&auml;dte der Welt &ndash; Helsinki, Den Haag, Rom, den Vatikan, Berlin, Paris, London, Jeddah und Hiroshima. Es scheint wirklich etwas faul zu sein im Staate D&auml;nemark.<br>\nZum Abschluss des G7-Gipfels gab der Leiter des PMC Wagner, Jewgeni Prigoschin, am Samstag bekannt, dass die russische Operation zur Einnahme des strategischen Kommunikationszentrums Bakhmut in der ostukrainischen Region Donbass, die 224 Tage dauerte, gegen den Widerstand von mehr als 80.000 ukrainischen Soldaten erfolgreich abgeschlossen wurde.<br>\nDies ist ein schmerzlicher Moment f&uuml;r Zelensky, der sich im Dezember letzten Jahres vor US-Gesetzgebern auf dem Capitol Hill damit br&uuml;stete, dass &ldquo;der Kampf um Bakhmut wie die Schlacht von Saratoga (1777 w&auml;hrend des amerikanischen Revolutionskriegs) den Verlauf unseres Krieges um Unabh&auml;ngigkeit und Freiheit ver&auml;ndern wird&rdquo;.<br>\nUm die Aufmerksamkeit abzulenken, ist inzwischen von einer subtilen &Auml;nderung der US-Politik hinsichtlich der Lieferung von F-16-Kampfjets an die Ukraine in unbestimmter Zukunft die Rede. In Wirklichkeit kann jedoch niemand sagen, wie der ukrainische Rumpfstaat aussehen wird, wenn die Jets eintreffen. Es &uuml;berrascht nicht, dass die Regierung Biden immer noch unschl&uuml;ssig zu sein scheint. Die F-16 ist ein hei&szlig;es Exportgut; was passiert, wenn die Russen sie mit ihren Hightech-Waffen vom Himmel holen und ihren Ruhm zunichtemachen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/die-usa-hoffen-die-niederlage-in-der-ukraine-in-einen-sieg-umzubiegen\">M. K. Bhadrakumar auf Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>China protestiert gegen Einmischung in innere Angelegenheiten durch G7<\/strong><br>\nChina hat seine starke Unzufriedenheit und seine entschiedene Ablehnung zum Ausdruck gebracht, dass die G7 Chinas ernste Bedenken missachtet, China-bezogene Themen manipuliert, China verleumdet und attackiert sowie sich grob in die inneren Angelegenheiten Chinas eingemischt hat.<br>\nWie ein Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums am Samstag weiter erkl&auml;rte, habe China bei Japan, dem G7-Gastgeber, ernsthafte Einspr&uuml;che erhoben.<br>\nDie G7 pl&auml;diere einerseits f&uuml;r eine friedliche, stabile und prosperierende Welt, behindere andererseits aber den internationalen Frieden, schade der regionalen Stabilit&auml;t und d&auml;mme die Entwicklung anderer L&auml;nder ein, so der Sprecher weiter. Von ihrer internationalen Glaubw&uuml;rdigkeit k&ouml;nne daher keine Rede sein.<br>\nDer Sprecher forderte die G7 auf, das Ein-China-Prinzip zu respektieren. Jede Duldung und Unterst&uuml;tzung der Kr&auml;fte f&uuml;r eine &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit Taiwans&ldquo; k&ouml;nnten sich nur ernsthaft auf Frieden und Stabilit&auml;t an der Taiwan-Stra&szlig;e auswirken. Zudem sollten die G7-Staaten es unterlassen, in Fragen im Zusammenhang mit Hongkong, Xinjiang und Tibet mit dem Finger auf China zu zeigen sowie tiefgehend &uuml;ber ihre eigene Geschichte und ihre Menschenrechtsverletzungen nachdenken.<br>\nWeiter bezeichnete der Sprecher China als einen entschiedenen Verteidiger und Erbauer der internationalen maritimen Rechtsstaatlichkeit. Gegenw&auml;rtig sei die Lage im Ost- und S&uuml;dchinesischen Meer grunds&auml;tzlich stabil. Die betreffenden L&auml;nder sollten aufh&ouml;ren, die aufs Meer bezogenen Fragen auszunutzen, um die L&auml;nder in der Region voneinander zu entfremden und Lagerkonfrontationen zu schaffen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/05\/21\/ARTI6nwpDntGNDuca1jDA7mV230521.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ungarn blockiert anti-russische Ma&szlig;nahmen und stellt Br&uuml;ssel unangenehme Fragen<\/strong><br>\nDie ungarische Regierung hat aufgrund ihres &Auml;rgers &uuml;ber das Verhalten Kiews angefangen, Hilfsma&szlig;nahmen der EU f&uuml;r Kiew und Ma&szlig;nahmen der EZ gegen Russland zu blockieren. Von der EU-Kommission f&uuml;hlt Ungarn sich verraten. (&hellip;)<br>\nDer erste &ndash; und schon lange schwelende Grund ist, dass das Kiewer Nazi-Regime nicht nur die ethnischen Russen im Land, sondern auch alle anderen Minderheiten unterdr&uuml;ckt. Dar&uuml;ber hat sich Ungarn schon seit langen beschwert, denn in der Ukraine gibt es eine ungarische Minderheit. Kiew und Br&uuml;ssel sind jedoch taub f&uuml;r die Beschwerden aus Ungarn.<br>\nHinzu kommt, dass Ungarn auf russisches &Ouml;l angewiesen ist, das durch die Druschba-Pipeline aus Russland &uuml;ber die Ukraine nach Ungarn gepumpt wird. (&hellip;)<br>\nDann hat die Ukraine auch noch die OTP-Bank, die gr&ouml;&szlig;te ungarische Bank, auf die Liste der &bdquo;internationalen Kriegsunterst&uuml;tzer&ldquo; gesetzt und mit Strafma&szlig;nahmen belegt, weil sie viele Filialen in Russland hat. Der ungarische Au&szlig;enminister sagte dazu mit Blick auf neue EU-Sanktionen gegen Russland am 12. Mai:<br>\n&bdquo;Die EU-Au&szlig;enminister treffen sich in Stockholm, wo wenig &uuml;berraschend der Krieg in der Ukraine auf der Tagesordnung steht. Um es klar zu sagen: Es w&auml;re f&uuml;r uns sehr schwierig, eine neue L&ouml;sung zu unterst&uuml;tzen, solange die Ukraine die OTP-Bank auf der Liste der internationalen Kriegssponsoren f&uuml;hrt.&ldquo; (&hellip;)<br>\nAm 17. Mai hat der ungarische Au&szlig;enminister die Position Ungarns noch einmal bekr&auml;ftigt:<br>\n&bdquo;Solange die Ukraine die OTP nicht von der Liste der &sbquo;internationalen Kriegssponsoren&lsquo; streicht, wird Ungarn nicht in der Lage sein, an Entscheidungen &uuml;ber die Europ&auml;ische Friedensfazilit&auml;t und Sanktionen teilzunehmen. W&auml;hrend uns [aufgrund der Hilfe f&uuml;r Kiew] weitere wirtschaftliche Verluste erwarten, wird die Ukraine Ungarn gegen&uuml;ber immer feindseliger.&ldquo; (&hellip;)<br>\nAm 18. Mai legte Szijj&aacute;rt&oacute; sogar noch nach und erkl&auml;rte in einem Interview mit einer ungarischen Zeitung:<br>\n&bdquo;Russland war immer ein zuverl&auml;ssiger Partner in Energiefragen, einschlie&szlig;lich der Kernkraft. Fragen Sie die Experten, Rosatom ist einer der besten. Au&szlig;erdem wurden unsere Kernkraftwerke zu Sowjetzeiten gebaut, die Technologie kann nicht ge&auml;ndert werden. Und ich m&ouml;chte betonen, dass Russland bei seinen Lieferungen nie politische Forderungen gestellt hat.&ldquo;<br>\nBei diesen &Auml;u&szlig;erungen d&uuml;rfte man in Br&uuml;ssel vor Wut aufgeheult haben und die deutschen Medien haben dar&uuml;ber verst&auml;ndlicherweise nicht berichtet, denn sie wollen f&uuml;r das deutsche Publikum die Illusion der Einigkeit in der EU aufrecht erhalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/ungarn-blockiert-anti-russische-massnahmen-und-stellt-bruessel-unangenehme-fragen\/%20\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98017#h07\">Ungarn blockiert 500 Mio. Euro der EU f&uuml;r Waffenlieferungen an Kiew<\/a> mit einer Anmerkung. Wohl auch deshalb fordert EU-Chefdiplomat Borrel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97348#h06\">die Abschaffung des Vetorechts bei der Au&szlig;enpolitik der EU<\/a>. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Milit&auml;rhaushalt 2024: Ausgaben auf dem H&ouml;henflug &ndash; Bundeswehr auf Shopping-Tour<\/strong><br>\nIm allj&auml;hrlichen Fingerhakeln um den kommenden Bundeshaushalt ist es in der Regel &uuml;blich, dass es im M&auml;rz zur Verabschiedung der Mittelfristigen Finanzplanung f&uuml;r die n&auml;chsten vier Jahre kommt. Diesmal verschob Finanzminister Christian Lindner (FDP) allerdings die Ver&ouml;ffentlichung, nachdem sich die Regierung trotz langer und harter Verhandlungen nicht einigen konnte, wie eine Deckungsl&uuml;cke von &euro;20 Mrd. geschlossen werden sollte. Als Reaktion ging der Finanzminister noch einmal ans Rei&szlig;brett, &uuml;ber das vorl&auml;ufige Ergebnis berichtete nun Spiegel Online am 16. Mai: &bdquo;Alle Ministerien sollen ihren Beitrag leisten&ldquo;, um die Etatl&uuml;cke zu schlie&szlig;en. Lediglich ein Ressort werde &bdquo;verschont&ldquo;. Gemeint ist das Verteidigungsministerium (BMVg), dessen Haushalt &ndash; zus&auml;tzlich zum Sonderverm&ouml;gen &ndash; sogar noch weiter erh&ouml;ht wird. Die Bundeswehr wiederum nutzt die Gelegenheit und geht seit einiger Zeit auf umfangreiche Einkaufstour, wodurch die Gelder des Sonderverm&ouml;gens rasch aufgebraucht sein d&uuml;rften. Gleichzeitig explodieren die Kosten f&uuml;r Waffenlieferungen an die Ukraine, die nicht einmal als milit&auml;rische Ausgaben verbucht werden.<br>\nDer Anteil offizieller &ndash; besonders aber auch inoffizieller &ndash; Milit&auml;rausgaben am Gesamthaushalt ist damit inzwischen immens &ndash; und das daf&uuml;r aufgewendete Geld fehlt nat&uuml;rlich an anderen Stellen, wo es dringend ben&ouml;tigt wird. (&hellip;)<br>\nZus&auml;tzlich zum rapide steigenden offiziellen Haushalt und der absurd hohen Summe des Sonderverm&ouml;gens, kommen also allein schon &uuml;ber die Waffenlieferungen an die Ukraine noch einmal etliche Milliarden an milit&auml;rrelevanten Ausgaben hinzu.<br>\nAngesichts dieser Betr&auml;ge ist es endlich n&ouml;tig, Klartext zu sprechen: Es gibt keine chronisch kaputtgesparte Bundeswehr, nur eine an Falschmeldungen grenzende Berichterstattung; es gibt auch kein Sonderverm&ouml;gen, sondern nur Sonderschulden, die sp&auml;testens ab 2031 mit Zinsen zur&uuml;ckbezahlt werden m&uuml;ssen; und auch stets von 2 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) als Zielmarke des Verteidigungshaushaltes zu sprechen, ist grob irref&uuml;hrend &ndash; ein Rechenbeispiel: Bleibt es bei den aktuellen April-Prognosen des IWF f&uuml;r das Jahr 2023, so w&auml;ren 2-Prozent des BIP rund 81 Mrd. Euro was bei einem Gesamthaushalt von 476 Mrd. Euro rund 17 Prozent des gesamten Haushaltes ausmachen w&uuml;rde. Oder in Ministerien ausgedr&uuml;ckt: das Verteidigungsministerium in etwa so viel Geld zur Verf&uuml;gung wie Gesundheit (&euro;24,48 Mrd.), Bildung (&euro;21,46 Mrd.), Klima (&euro;14,57), Entwicklung (&euro;12,15) und Ausw&auml;rtiges (&euro;7,47 Mrd.) zusammen.<br>\nNun werden die 2 Prozent in diesem Jahr trotz Sonderverm&ouml;gen und NATO-Kriterien trotz krasser Steigerungen bei weitem noch nicht erreicht &ndash; Aussagen zufolge soll dies aber im kommenden Jahr der Fall sein. Angesichts dessen w&auml;re es das Mindeste, es w&uuml;rde der Bev&ouml;lkerung endlichen reinen Wein &uuml;ber die Dimensionen eingeschenkt, in denen derzeit Gelder ins Milit&auml;r umgeleitet werden, anstatt hier eine begriffliche Nebelkerze nach der anderen zu z&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2023\/05\/19\/militaerhaushalt-2024\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&Auml;rzte zur Krankenhausreform: &bdquo;Wir s&auml;gen den Ast ab, auf dem wir selber sitzen&ldquo;<\/strong><br>\nCharit&eacute;-&Auml;rzte diskutieren &uuml;ber die neueste Reform von Lauterbach. Viele haben Angst vor Reduzierung der Betten &ndash; und auch um sich selbst. (&hellip;)<br>\nWer w&auml;hrend der Pandemie davon sprach, dass unter anderem Karl Lauterbach als damaliger SPD-Gesundheitsexperte noch kurz vor Corona die Schlie&szlig;ung Hunderter Krankenh&auml;user bef&uuml;rwortet hatte, erntete ungl&auml;ubiges Lachen. Sp&auml;testens mit der Pandemie seien solche Vorstellungen ja wohl vom Tisch, so die allgemeine Annahme. Doch inzwischen ist Lauterbach Gesundheitsminister, die Pandemie hat unter anderem auch er f&uuml;r beendet erkl&auml;rt &ndash; und nun nimmt er mit der Krankenhausreform genau jene Idee wieder auf, die er vorher schon hatte.<br>\nWie man darauf in den Krankenh&auml;usern selbst reagiert, davon zeugt eine Veranstaltung an der Charit&eacute; vergangene Woche. Eingeladen hatte der Arbeitskreis &Ouml;konomisierung im Gesundheitswesen von Mitarbeitern der Charit&eacute;. Reinhard Busse von der TU Berlin, Professor f&uuml;r Management im Gesundheitswesen und Mitglied der Regierungskommission f&uuml;r die Krankenhausreform, stellte diese dort den &Auml;rzten vor. Der Stuttgarter Chirurg Thomas B&ouml;hn, bei Verdi aktiv und Mitglied im B&uuml;ndnis Krankenhaus statt Fabrik, &uuml;bte Kritik an der Reform und machte Verbesserungsvorschl&auml;ge. Im Plenum: rund 100 &Auml;rzte, Studenten und Krankenhausangestellte. (&hellip;)<br>\nThomas B&ouml;hm verwies hingegen bei der Frage nach einer Alternative zu den DRGs auf das Konzept eines Systems, &bdquo;das darauf baut, dass Gewinne in Krankenh&auml;usern verboten sind und dass die Kosten, die tats&auml;chlich entstehen und notwendig sind, refinanziert werden. Das hie&szlig; fr&uuml;her Selbstkostendeckung.&ldquo; Dadurch sei auch eine Reduzierung der Gesamtkosten m&ouml;glich, denn: &bdquo;Ein Gro&szlig;teil der Gelder landet in den Taschen von Privaten, ob bei der Pharmaindustrie oder sonst wo.&ldquo;<br>\nOb das Beharren auf den DRGs damit zusammenh&auml;nge, &bdquo;dass in dieser b&uuml;rokratischen Blase auch viel Geld verdient wird, ist das vielleicht der eigentliche Grund?&ldquo;, fragte ein anderer Arzt und erntete Applaus. Und eine &Auml;rztin bemerkte: Ihr werde hier zu viel von F&auml;llen, Diagnosen und Patienten und zu wenig von Menschen geredet. Sie frage sich au&szlig;erdem, ob der demografische Wandel in dieser Reform schon ber&uuml;cksichtigt sei. &bdquo;Wenn knapp die H&auml;lfte der station&auml;ren Betten in diesem Land im Zuge einer Reform gestrichen werden sollten, dann wird es mir schon ein bisschen angst und bange. Wir s&auml;gen hier gerade den Ast ab, auf dem wir selber sitzen.&ldquo; Und wieder: Klatschen im Raum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/berlin-charite-aerzte-zur-krankenhausreform-wir-saegen-den-ast-ab-auf-dem-wir-selber-sitzen-li.349905\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Heil und Baerbock wollen Pflegekr&auml;fte in Brasilien anwerben<\/strong><br>\nDie Ampelkoalition will mehr Pflegekr&auml;fte aus L&auml;ndern mit einem gro&szlig;en Arbeitskr&auml;ftepotenzial wie Brasilien anwerben. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) sagte der &raquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&laquo; (Samstag), man werde &raquo;gemeinsam mit der Wirtschaft eine Anwerbe-Strategie in L&auml;ndern umsetzen, in denen es mehr junge und gut ausgebildete Menschen gibt, als der dortige Arbeitsmarkt aufnehmen kann&laquo;.<br>\nHeil k&uuml;ndigte an, im Juni gemeinsam mit Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock (Gr&uuml;ne) nach Brasilien zu reisen, denn dort sei das Arbeitskr&auml;ftepotenzial im Pflegebereich sehr gro&szlig;. Dar&uuml;ber hinaus gebe es Absprachen mit Indonesien und Mexiko.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/pflegekraefte-hubertus-heil-und-annalena-baerbock-planen-arbeitskraefte-in-brasilien-anzuwerben-a-960bf9d9-6294-4630-8bcb-4591526cef01%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Anwerbung von Pflegekr&auml;ften aus dem Ausland ist nicht neu, sondern seit einigen Jahren immer wieder ein Thema. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=16751\">Chinesische Pflegekr&auml;fte &ndash; das b&ouml;se Spiel mit dem &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=26058\">&ldquo;Knebelvertr&auml;ge binden ausl&auml;ndische Pflegekr&auml;fte an besonders &uuml;ble Arbeitgeber&rdquo;<\/a>. <\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Das brasilianische Gesundheitssystem ist sicher nicht in einem Zustand, dass es auf ausgebildete Pflegekr&auml;fte einfach verzichten kann. Aber das gleiche Spiel l&auml;uft bereits seit l&auml;ngerem mit den s&uuml;dosteurop&auml;ischen EU-Mitgliedern. Beispielweise ist die Migration von medizinischen Fachpersonal aus Rum&auml;nien nach Deutschland so gro&szlig;, dass dort in l&auml;ndlichen Gebieten die medizinische Versorgung nicht mehr fl&auml;chendeckend gew&auml;hrleistet ist. Nat&uuml;rlich soll das Anwerben ausl&auml;ndischer &ldquo;Fachkr&auml;fte&rdquo; auch dazu dienen das Lohnniveau niedrig zu halten. W&uuml;rde man Pflegekr&auml;fte in Deutschland anst&auml;ndig bezahlen, w&uuml;rde man vermutlich auch genug finden. Aber es passt, dass die SPD bei der Lohndr&uuml;ckerei wieder ganz vorne mit dabei ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Staatsekret&auml;r Udo Philipp empfahl Wirtschaftsminister Robert Habeck einen Berater, in dessen Fonds er privates Geld gesteckt hat<\/strong><br>\nMit den Firmen, an denen er Anteile besitzt, darf Philipp im Ministerium nicht in Ber&uuml;hrung kommen. Erst auf mehrfache Nachfrage von Business Insider kam aber heraus, dass eines der Unternehmen Geld aus dem Ministerium erhielt &ndash; wenngleich eine Sprecherin beteuert, dass Philipp entsprechend der internen Compliance-Regel damit nichts zu tun hatte.<br>\nAnders sieht es bei Philipps Fondsbeteiligungen aus: Hier empfahl der Staatssekret&auml;r Habeck offenbar sogar einen Fondsgr&uuml;nder als Berater, bei dem Philipp sein Geld investiert hat. Das r&auml;umt das Ministerium nach Recherchen von Business Insider am Wochenende ein.<br>\nKonkret geht es um Sebastian B&ouml;hmer, einen der Gr&uuml;nder von First Momentum Ventures. Philipp stieg 2018 bei B&ouml;hmer ein, der mit seinem Fonds neu gegr&uuml;ndete Firmen mit Wagniskapital ausstattet. Nach dem Regierungswechsel berief Habeck B&ouml;hmer im August vergangenen Jahres in den Beirat &bdquo;Junge Digitale Wirtschaft&ldquo;, der den Minister zur Digitalwirtschaft und den Rahmenbedingungen f&uuml;r Startups ber&auml;t. Aber wie kam der Vizekanzler auf ihn?<br>\n&bdquo;Die Berufung des Beirats erfolgte durch Leitungsvorlage&ldquo;, erkl&auml;rt eine Ministeriumssprecherin. Das bedeutet, dass Habeck eine Vorschlagsliste aus dem eigenen Haus abzeichnete. &bdquo;Wie &uuml;blich war daran der zust&auml;ndige Dienstweg beteiligt, zu dem unter anderem Staatssekret&auml;r Philipp geh&ouml;rt&ldquo;, so die Sprecherin. Das im Ministerium f&uuml;r das Expertengremium zust&auml;ndige Fachreferat ist Philipp unterstellt. Im Klartext: Philipp war in die Personalie ma&szlig;geblich involviert.<br>\nUnbeantwortet l&auml;sst das Ministerium die Frage, ob der Staatssekret&auml;r anl&auml;sslich der Berufung von B&ouml;hmer auf seine gesch&auml;ftliche Verbindung zu dem jetzigen Habeck-Berater aufmerksam machte. Stattdessen betont die Sprecherin, dass eine Beteiligung an Fonds nach den Regelungen f&uuml;r die Bundesregierung zul&auml;ssig und &bdquo;nicht anzeigepflichtig&ldquo; sei. (&hellip;)<br>\nDas Ministerium pocht zudem auf die Feststellung, dass der Staatssekret&auml;r keinen Einfluss auf die Anlagestrategie der Fonds habe. Allerdings geht es im Fall des Habeck-Beraters um die umgekehrte Frage, ob ein von Philipp unterst&uuml;tzter Fondsmanager nun Einfluss auf den Minister haben k&ouml;nnte. Der Beirat, dem B&ouml;hmer angeh&ouml;rt, habe 28 Mitglieder und sei damit bereit aufgestellt, hei&szlig;t es beschwichtigend aus dem Ministerium. Das Gremium habe lediglich beratende Funktion.<br>\nTrotzdem werden die immer neuen Enth&uuml;llungen um Habecks zweiten Staatssekret&auml;r f&uuml;r den Minister immer brisanter, zumal das Ministerium seit Tagen auf Anfragen von Business Insider nur scheibchenweise Transparenz herstellt. Der Minister steht schon wegen der Firmenbeteiligungen seines Staatssekret&auml;rs unter Druck. In der kommenden Woche muss sich der Minister im Bundestag kritischen Fragen zu m&ouml;glichen Interessenskonflikten stellen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/deutschland\/udo-philipp-staatssekretaer-empfahl-habeck-berater-bei-dem-er-investierte\/%20\">Business Insider<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auch bei diesem Staatssekret&auml;r k&ouml;nnte Bundesminister Habeck demn&auml;chst sagen: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98017#h01\">&bdquo;Es ist der eine Fehler zu viel&ldquo;<\/a>. Dieser Satz von Herrn Habeck aus dem Jahr 2021 ist wieder aktuell: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/habeck-jeder-kreisverband-der-gruenen-ist-besser-gefuehrt-als-dieses-land-17266888.html\">&bdquo;Jeder Kreisverband der Gr&uuml;nen ist besser gef&uuml;hrt als dieses Land&ldquo;<\/a>. <\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Nach der Entzauberung der Gr&uuml;nen<\/strong><br>\nDie Trennung von einem Staatssekret&auml;r alleine richtet nicht die Koordinaten einer Regierung neu aus. Das selbst verschuldete Scheitern Patrick Graichens k&ouml;nnte mit der Schw&auml;chung seines Ministers dennoch dazu beitragen, der Wirtschafts- und Klimapolitik einen Schub in Richtung mehr n&uuml;chternem Pragmatismus und weniger moralisierendem Aktivismus zu geben.<br>\nSchon vor der Trennung von Graichen waren die erheblichen Vorbehalte in gro&szlig;en Teilen der Bev&ouml;lkerung, aber auch in der Regierungskoalition gegen&uuml;ber den Pl&auml;nen im Ministerium Habeck un&uuml;bersehbar. Wer Weltenrettung mit &uuml;berst&uuml;rzten, handwerklich miserabel vorbereiteten Projekten wie dem Geb&auml;udeenergiegesetz betreiben will, darf sich nicht beschweren, wenn vor allem der noch nicht von Katastrophenangst erfasste Teil der Bev&ouml;lkerung nicht mitzieht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/klima-nachhaltigkeit\/fall-graichen-nach-der-entzauberung-der-gruenen-18908915.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>D&auml;mmen nur die Dummen? Neuer Streit &uuml;ber energiesparsame Geb&auml;ude<\/strong><br>\nDas Haus dick einpacken, damit es die W&auml;rme h&auml;lt &ndash; ist das wirklich das Beste f&uuml;r den Klimaschutz? Bauministerin Klara Geywitz hat ihre Zweifel. Immer sch&auml;rfere D&auml;mmvorschriften h&auml;tten das Bauen sehr teuer gemacht, sagte die SPD-Politikerin vor einigen Tagen. Es gebe Fragezeichen, ob zus&auml;tzliche Kosten f&uuml;r D&auml;mmung in einem sinnvollen Verh&auml;ltnis zur eingesparten Energie st&uuml;nden. Und bei der Produktion der D&auml;mmstoffe entst&uuml;nden ja auch Treibhausgase.<br>\nDamit macht die Ministerin mitten in der aufgeregten Heizungsdebatte ein neues Fass auf und riskiert einen m&ouml;glichen Konflikt mit Klimaminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne). Immerhin stehen sch&auml;rfere Anforderungen f&uuml;r energiesparsame Geb&auml;ude im Koalitionsvertrag. Auf EU-Ebene werden ebenfalls ehrgeizige Ziele debattiert. F&uuml;r Hausbesitzer wird die Lage damit nicht unbedingt &uuml;bersichtlicher. (&hellip;)<br>\nGeywitz erhielt prompt Zuspruch aus den L&auml;ndern. &bdquo;Was Klara Geywitz jetzt ausspricht, ist seit Langem meine Haltung&ldquo;, erkl&auml;rte Nicole Razavi (CDU), Vorsitzende der Bauministerkonferenz. &bdquo;Wir m&uuml;ssen es schaffen, Bezahlbarkeit und Klimaschutz beim Wohnungsbau zusammenzubringen.&ldquo; NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (ebenfalls CDU) hob hervor, man m&uuml;sse &bdquo;vermehrt L&ouml;sungen f&uuml;r Wohnviertel in den Blick nehmen (&hellip;) und sich nicht nur auf einzelne H&auml;user verengen&ldquo;. (&hellip;)<br>\nDer Experte widerspricht auch Bedenken, dass der CO&#8322;-Aussto&szlig; bei der Herstellung der D&auml;mmstoffe den Nutzen infrage stelle. &bdquo;Das ist wirklich Quatsch.&ldquo; Die D&auml;mmung spare viel mehr Emissionen als die Produktion verursache &ndash; um einen Faktor 15 bis 20, sagt Handwerk. So stellt es auch ein Gutachten des Forschungsinstituts f&uuml;r W&auml;rmeschutz dar, das allerdings die Industrie selbst in Auftrag gegeben hat. (&hellip;)<br>\nDie politische Debatte d&uuml;rfte sowohl im Bund als auch auf EU-Ebene noch Fahrt aufnehmen. Im Koalitionsvertrag von SPD, Gr&uuml;nen und FDP steht mit Blick auf das Geb&auml;udeenergiegesetz (GEG): &bdquo;Zum 1. Januar 2024 werden f&uuml;r wesentliche Ausbauten, Umbauten und Erweiterungen von Bestandsgeb&auml;uden im GEG die Standards so angepasst, dass die auszutauschenden Teile dem EH70 entsprechen; im GEG werden die Neubau-Standards zum 1. Januar 2025 an den KfW-EH40 angeglichen.&ldquo;<br>\nDiese Abmachungen seien weiter g&uuml;ltig, betont das Haus von Klimaminister Habeck. D&auml;mmen bleibe wichtig, selbst wenn mit erneuerbaren Energien geheizt werde &ndash; denn auch die seien nur begrenzt verf&uuml;gbar. Nach einer Studie von Agora Energiewende muss der W&auml;rmebedarf in Geb&auml;uden um 39 Prozent sinken, damit die Rechnung f&uuml;r ein klimaneutrales Deutschland insgesamt aufgeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/bauministerin-klara-geywitz-gegen-strengere-daemmvorschriften-ab-2025-gut-fuers-klima-oder-einfach-nur-teurer-li.350063\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Schattenseiten unserer Fahrr&auml;der<\/strong><br>\nStatistisch verf&uuml;gt fast jeder Mensch in Deutschland &uuml;ber ein Fahrrad oder E-Bike. Doch der Boom hat seine Schattenseiten. Die meisten der Rahmen werden in Asien produziert. Das verwendete Material: fast immer Aluminium oder Carbon &ndash; beides echte Energiefresser.<br>\nJohanna Jahnke ist &ldquo;Fahrrad-Aktivistin&rdquo; und Podcasterin. Sie besch&auml;ftigt sich viel mit Fragen der Nachhaltigkeit beim Fahrradfahren. So setzt sie bei ihrem Rad zum Beispiel auf Stahl, welches bei der Herstellung weniger CO2 produziert als andere Materialien und sich recyceln l&auml;sst. Sie kritisiert die fehlende Transparenz. Oft sei f&uuml;r Verbraucherinnen und Verbraucher nicht ersichtlich, woher die einzelnen Fahrradkomponenten kommen. (&hellip;)<br>\nBis auf wenige Ausnahmen lassen Hersteller die meisten Teile in Asien fertigen. China und Taiwan sind die gr&ouml;&szlig;ten Produzenten. Da es aber dort inzwischen strenge Kontrollen und Z&ouml;lle gibt, verlagern viele Hersteller die Produktion aus. Zu Subunternehmern, die besonders g&uuml;nstige Bedingungen anbieten. Ein Hotspot: Kambodscha. Aus keinem anderen Land der Welt importiert Deutschland mehr Fahrr&auml;der. Doch dort sind die Bedingungen f&uuml;r die Mitarbeitenden oft schlecht. &ldquo;Wenn man die Arbeitsbedingungen dort als fr&uuml;hkapitalistisch bezeichnet, ist das wom&ouml;glich noch zu nett formuliert&rdquo;, sagt der SPD-Europaabgeordnete Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsausschusses im EU-Parlament. &ldquo;Die Regierung entwickelt eine Tendenz zum diktatorischen Regime, Oppositionelle sitzen in Haft, Gewerkschaftsf&uuml;hrer werden verfolgt.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/dokumentation\/planet-e\/planet-e-die-schattenseiten-unserer-fahrraeder-100.html%20\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender wieder im Namen der Klimahysterie unterwegs. Bisher galt das Fahrrad ja als eines der umweltfreundlichsten Fortbewegungsmittel, doch m&uuml;ssen Fahrr&auml;der hergestellt werden und jeder industrielle Fertigungsprozess ben&ouml;tigt Energie, insbesondere das Rahmenmaterial, heute meist Aluminium oder Carbon, wird in Energie aufw&auml;ndigen Verfahren hergestellt bei denen nat&uuml;rlich auch CO2 anf&auml;llt. F&uuml;r die Klimahysteriker eine v&ouml;llig neue Erkenntnis und so darf jetzt auch nicht mehr das Fahrrad ohne schlechtes Gewissen benutzt werden. Dazu kommt bei den E-Bikes, wie bei den E-Autos das leidige Thema Batterierecycling f&uuml;r das es aktuell keine ausgereiften Konzepte gibt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Horchen, aber nicht hacken<\/strong><br>\nDas Bundesministerium des Innern und f&uuml;r Heimat hat vergangene Woche den Referentenentwurf zum neuen Bundespolizeigesetz (PDF) vorgestellt. Damit wird das Bundespolizeigesetz (BPolG) von 1994 &uuml;berarbeitet, auch um dabei einigen Vorgaben des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zum BKA-Gesetz aus dem Jahr 2016 gerecht zu werden.<br>\nDa der Referentenentwurf nun vorliegt, l&auml;uft die Stellungnahmefrist. Dass der Entwurf noch ver&auml;ndert wird, ist wahrscheinlich. Hat das Gesetz sp&auml;ter den Bundestag passiert, ist es auch im Bundesrat noch zustimmungspflichtig. (&hellip;)<br>\nZwar sollen die Befugnisse der Bundespolizei zur technischen &Uuml;berwachung in mehreren Bereichen erweitert werden, wenn es nach dem Entwurf aus dem Haus von Innenministerin Nancy Faeser (SPD) geht, nicht jedoch in Sachen Staatstrojaner: Der direkte Eingriff in informationstechnische Systeme von Verd&auml;chtigen ist weder in Form der &bdquo;Quellen-TK&Uuml;&ldquo; noch als &bdquo;Online-Durchsuchung&ldquo; im Entwurf enthalten.<br>\nBeim Abh&ouml;ren der Telekommunikation im Zusammenhang mit der Sicherheit der Grenzen oder des Luft- und Bahnverkehrs soll die Befugnis der Bundespolizei allerdings um den Bereich der &bdquo;pr&auml;ventiven&ldquo; &Uuml;berwachung erweitert werden. &bdquo;Pr&auml;ventiv&ldquo; bedeutet hier, dass noch kein konkreter begr&uuml;ndeter Tatverdacht gegen eine Person vorliegt und damit die Strafprozessordnung zur &Uuml;berwachung nicht herangezogen werden kann, aber dennoch das Abh&ouml;ren von Gespr&auml;chsinhalten von Zielpersonen bereits m&ouml;glich ist.<br>\nMaximal f&uuml;r drei Monate kann die &Uuml;berwachung der Telekommunikation von solchen Fast-schon-Verd&auml;chtigen richterlich angeordnet werden. Die betroffenen Telekommunikationsanbieter haben sie dann umzusetzen. Eine Erweiterung der Zeitspanne auf ein weiteres Vierteljahr ist jeweils m&ouml;glich.<br>\nNeu aufgenommen ins Gesetz ist zudem die Verkehrsdatenabfrage, die bei Mobilfunkbetreibern vorgenommen werden darf, wenn eine dringende Gefahr besteht. Diese Befugnis zur Erhebung von Verkehrs- und Nutzungsdaten soll in bestimmten F&auml;llen auch schon im Vorfeld einer dringenden Gefahr gelten, also ohne konkreten Anfangsverdacht, etwa im Zusammenhang mit &bdquo;lebensgef&auml;hrdenden Schleusungen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/netzpolitik.org\/2023\/bundespolizeigesetz-horchen-aber-nicht-hacken\/%20\">netzpolitik.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>FBI nutzte NSA-Datenbank zur Aussp&auml;hung von Demonstrierenden<\/strong><br>\nMehr als 278.000 Mal hat die US-Bundespolizei FBI in den vergangenen Jahren auf geheime Datenbanken des Geheimdienstes NSA zugegriffen &ndash; oftmals ohne Berechtigung. Wie aus am Freitag freigegebenen Gerichtsunterlagen hervorgeht, suchte sie unter anderem nach den Namen von Kriminalit&auml;tsopfern, von Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Black-Lives -Matter-Proteste und des Sturms auf das Kapitol in Washington.<br>\nDie Datenbank enth&auml;lt private E-Mails, SMS-Nachrichten, Videos, Fotos und andere Dokumente, die beim Aussp&auml;hen von Ausl&auml;ndern durch die NSA anfallen. Obwohl das FBI die NSA-Datenbanken nur anzapfen darf, wenn es im Zusammenhang mit ausl&auml;ndischen Geheimdiensten ermittelt, zeigen die Urteilsbegr&uuml;ndungen des f&uuml;r die Auslandsaufkl&auml;rung zust&auml;ndigen Gerichts, dass sie auch bei F&auml;llen im Inland genutzt wurden.<br>\nFBI-Agenten durchsuchten demnach die Datenbanken stichprobenartig bei Ermittlungen zu nationalen Drogen- und Bandenf&auml;llen, aber auch zu den Protesten nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd sowie zum Angriff auf das Kapitol durch Anh&auml;nger von Donald Trump. In einem Fall &uuml;berpr&uuml;fte ein Agent 19.000 Spender f&uuml;r eine Wahlkampagne f&uuml;r den Kongress.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2023-05\/ueberwachung-fbi-missbrauch-nsa-datenbanken-demonstrierende%20\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Der US-Geheimdienst NSA ist auch bereits in Deutschland auff&auml;llig geworden. Erinnert sei z.B. an <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=37558\">Drei Jahre NSA-Untersuchungsausschuss &ndash; Ein vorauseilendes Nachwort<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=17916#h01\">&ldquo;Die NSA darf in Deutschland alles machen&rdquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Gefahr steigt: Nordkorea mit mehr Atombomben und Raketen<\/strong><br>\nNichts hat geholfen. Weder Druck, noch Diplomatie, noch Geduld. Trotz der US-amerikanischen Anstrengungen entwickelte sich Nordkorea zu einer nuklearen Bedrohung mit eigenen Atomwaffen. Seit letztem Jahr hat das Land erneut Raketentests durchgef&uuml;hrt. Darunter waren auch Interkontinentalwaffen. Wir m&uuml;ssen davon ausgehen, dass Nordkoreas Streitkr&auml;fte einen Sprengkopf &uuml;berall auf dem amerikanischen Festland abwerfen k&ouml;nnen.<br>\nIm Januar 2023 ordnete der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un gar eine &laquo;exponentielle&raquo; Ausweitung des Atomwaffenarsenals des Landes an. Im vergangenen Jahr verabschiedete seine Regierung ein Gesetz, das einen nuklearen Pr&auml;ventivschlag f&uuml;r zul&auml;ssig erkl&auml;rt, auch wenn nur ein konventioneller Angriff gegen das Land droht. Darauf hat der s&uuml;dkoreanische Pr&auml;sident Yoon Suk Yeol angek&uuml;ndigt, sein Land k&ouml;nnte ebenfalls in Betracht ziehen, k&uuml;nftig Atomwaffen zu entwickeln. In dieser angespannten Situation k&ouml;nnen eine falsche Entscheidung oder ein Missverst&auml;ndnis Millionen von Menschen das Leben kosten. (&hellip;)<br>\nIm Repr&auml;sentantenhaus liegt seit 2021 ein Gesetzentwurf &uuml;ber den Frieden auf der koreanischen Halbinsel vor. Der Entwurf fordert, dass der US-Aussenminister einen &laquo;klaren Fahrplan f&uuml;r ein dauerhaftes Friedensabkommen&raquo; vorlegen soll. Er soll &laquo;ernsthafte und unverz&uuml;gliche&raquo; diplomatische Anstrengungen unternehmen. Zu Beginn sollen die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Nordkorea verbessert werden, indem im jeweiligen anderen Land Verbindungsb&uuml;ros entstehen. (&hellip;)<br>\nDer aktuelle Gesetzentwurf ist seit seiner Einf&uuml;hrung im Jahr 2021 nicht vorangekommen. Kritiker argumentieren, dass ein Friedensabkommen die Gefahr eines Krieges erh&ouml;hen k&ouml;nnte, da es die Sicherheitsvorkehrungen aush&ouml;hlt, die durch den Waffenstillstand vor fast 70 Jahren geschaffen wurden. Darunter fallen bestimmte Grenzziehungen sowie Protokolle f&uuml;r Kommunikation, Bewegung und andere Aktionen innerhalb der entmilitarisierten Zone.<br>\nAber wir haben gesehen: Ein Waffenstillstand, der darauf basiert, Sicherheitsprotokolle zu beachten, sch&uuml;tzt nicht vor Eskalation. Nordkorea f&uuml;hrt gelegentlich Provokationen durch, und Nord- und S&uuml;dkorea haben sich mehrfach mit Artillerie beschossen. Pr&auml;sident Bill Clinton zog 1994 in Betracht, Nordkorea zu bombardieren und Berichten zufolge diskutierte Trump 2017 den Einsatz von Atomwaffen.<br>\nDie gr&ouml;sste H&uuml;rde auf dem Weg zu einem Friedensabkommen besteht darin, dass Washington nicht bereit ist, Nordkorea entgegen zu kommen. Denn dies w&uuml;rde, so die &Uuml;berzeugung der Politiker, unweigerlich zu dem Vorwurf f&uuml;hren, dass die USA schlechtes Verhalten belohnen und ein totalit&auml;res Regime legitimieren. Aber Tatsache ist: Die Kim-Familie regiert seit 75 Jahren. Es ist an der Zeit zu akzeptieren, dass sich dies in absehbarer Zeit nicht &auml;ndern wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/gefahr-steigt-nordkorea-mit-mehr-atombomben-und-raketen\/%20\">Infosperber<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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