{"id":98222,"date":"2023-05-22T12:00:17","date_gmt":"2023-05-22T10:00:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98222"},"modified":"2023-05-22T11:20:24","modified_gmt":"2023-05-22T09:20:24","slug":"leserbriefe-zu-bundesregierung-zum-einsatz-von-uranmunition-gegen-russland-keine-signifikanten-strahlenexpositionen-der-bevoelkerung-zu-erwarten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98222","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eBundesregierung zum Einsatz von Uranmunition gegen Russland: \u201eKeine signifikanten Strahlenexpositionen der Bev\u00f6lkerung zu erwarten\u201c\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Florian Warweg thematisiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97928\">hier<\/a> Antworten der Bundesregierung auf parlamentarische Anfragen bez&uuml;glich der Lieferung von Uranmunition durch NATO-Partner an die Ukraine. Die Antworten der Bundesregierung w&uuml;rden zwischen unversch&auml;mt und zynisch schwanken. Der Darstellung der Bundesregierung w&uuml;rden zahlreiche Studien und Statistiken zu nach dem Einsatz von Uranmunition massiv gestiegenen Zahlen an Krebserkrankungen und Missbildungen bei Neugeborenen entgegenstehen. Besonders eindr&uuml;cklich sei dies beispielsweise im Falle der irakischen Stadt Falludscha zu beobachten, die im Zuge der US-gef&uuml;hrten &bdquo;Operation Phantom Fury&ldquo; (gespenstische Wut) dem Erdboden gleichgemacht und exzessiv mit Uranmunition beschossen wurde. Danke f&uuml;r die interessanten E-Mails. Hier folgt nun eine Auswahl der Leserbriefe. F&uuml;r Sie zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Warweg, sehr geehrte Redaktion,<\/p><p>zun&auml;chst verschl&auml;gt es dem Leser Sprache, wie ausgerechnet Gr&uuml;ne &uuml;ber die Strahlenrisiken hinweggehen. In Analogie zu den Empfehlungen an Kriegshetzer, n&auml;mlich sich selbst an die Spitze der Kriegsfront zu setzen anstatt halb erwachsene Soldaten der Todesgefahr auszusetzen, sollten die Abwiegler der Risiken der Uranmunition doch die angeblich harmlosen Uranst&auml;ube von explodierten Geschossen in ihren eigenen H&auml;usern und G&auml;rten verteilen. Wenn`s denn so unbedenklich ist! Unsichtbar, vermutlich sogar geruchlos, d&uuml;rfte die Beeintr&auml;chtigung gering sein. Nur Mut, bzw. Mut ist  gar nicht n&ouml;tig, da die St&auml;ube angeblich harmlos sind.<\/p><p>Schlimm genug, dass t&auml;glich gro&szlig;e Zahlen von Todesopfern in diesem Krieg zu beklagen sind, St&auml;dte und Natur vernichtet werden, sollen die Menschen dort und ihr Land auch noch f&uuml;r nicht absehbare Zeit durch Uranst&auml;ube vergiftet werden. Geht es etwa noch zynischer, Menschen verachtender?<br>\nJa, vielleicht: Man erinnere sich an die Neutronenbombe.<\/p><p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nDr. med. Joachim Seffrin<\/p><p>Interessenkonflikt: Arzt und Mitglied der IPPNW, die seit Jahren vor den Gefahren durch Uranmunition warnt und die &Auml;chtung der Uranwaffen fordert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Warweg,<br>\n&nbsp;<br>\nist es nicht geradezu eine Groteske, was die deutsche Bundesregierung hier wieder einmal zum Besten gibt? Da wurde in der gerade erst ad acta gelegten Corona-Plandemie ein Erk&auml;ltungsvirus zum Todesvirus schlechthin hochstilisiert, schlimmer noch als im Mittelalter die Pest, mit Millionen von Toten (Karl Lauterbach) und einer in der Folge&nbsp;tobenden Gesundheits-Willk&uuml;r der Regierenden, die dem Gemeinwohl mehr geschadet als gen&uuml;tzt hat und die Bev&ouml;lkerung diesen Schaden in jedweder Form noch lange wird tragen m&uuml;ssen. Und nun kommt ein Staatssekret&auml;r im Ausw&auml;rtigen Amt Andreas Michaelis daher und gibt auf die Frage der AFD, ob der Bundesregierung Studien und Untersuchungen zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Uranmunition auf den Menschen vorliegen (mit Verweis auf Untersuchungen zum Einsatz von Uranmunition im Kosovo, Serbien, Montenegro, Bosnien und Herzegowina, Irak&nbsp;und Kuweit)&nbsp;die lapidare Antwort, dass die gemessenen Umweltkontaminationen hinsichtlich der damit verbundenen Radioaktivit&auml;t gering gewesen&nbsp;und gem&auml;&szlig; dem Umweltprogramm der UN und Int. Atomenergie-Organisationen &ldquo;keine signifikanten Strahlenexpositionen der Bev&ouml;lkerung zu erwarten seien&rdquo;. Was dann im Falle des Falles ja auch f&uuml;r die deutsche Bev&ouml;lkerung gilt?! Also h&ouml;chstens pr&auml;ventiv eine Jod-&nbsp;oder Aspirintablette einwerfen, dann ist alles gut! Das Corona-Virus ist gef&auml;hrlicher! Was f&uuml;r eine Heuchelei und Leute-Verdummung! Das ist Kalk&uuml;l, denn die wissen es nat&uuml;rlich besser! Und wie gesundheitsgef&auml;hrdend&nbsp;sich erh&ouml;hte radioaktive Strahlung (davon darf man bei Tonnen von damals&nbsp;eingesetzter Uranmunition ausgehen) auf den menschlichen Organismus auswirkt, lernt jedes Schulkind im Chemie- und Physikunterricht. Den hat der angehende Botschafter&nbsp;in Washington, Michaelis,&nbsp;wohl vers&auml;umt? Oder will er seinen Karrieresprung nicht vermasseln, indem er eine Antwort gibt, die eines Vasallen w&uuml;rdig ist? Je nach Gemengelage wird aus einer M&uuml;cke ein Elefant gemacht und umgekehrt. Widerlich! Frage wie immer: Cui bono?&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nClaudia L.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Warweg,<\/p><p>Ihr Beitrag erschien, als die Feinstaubwolke aus zerst&ouml;rter Uranmunition schon aus Chmelnizki Kurs auf Polen und den Osten der BRD nahm. Zum Gl&uuml;ck ist die Strahlung nicht so gef&auml;hrlich wie die, die seinerzeit aus dem sicheren ukrainischen Kernkraftwerk Tschernobyl kam, gef&auml;hrlich ist der radioaktive Staub. Und das ist doch demokratischer Staub aus zwei demokratischen Vorzeigestaaten (Gro&szlig;britannien und Ukraine), so freiheitlich-demokratisch wie die anglo-amerikanischen Bomben, die 1945 Dresden, Hamburg, Magdeburg und andere St&auml;dten in Schutt und Asche legten. derer wir dankbar gedenken. Deshalb ist der radioaktive Staub keiner Erw&auml;hnung in den Medien wert &ndash; oder meinen Sie etwa, man sollte t&auml;glich die Inzidenzwerte &uuml;ber diese Staubwertbelastung publizieren? Das w&uuml;rde die Bev&ouml;lkerung doch nur verunsichern!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nErnst Herbst<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Warweg,<\/p><p>Atomkraftwerke verbieten, aber Uranmunition &bdquo;sch&ouml;n reden&ldquo;&nbsp; .&nbsp; .&nbsp; .<br>\n&nbsp;<br>\nWer hat es erfunden .&nbsp; .&nbsp; . nein Nicht die Schweizer !<\/p><p>Die GIFTGR&Uuml;NEN Baerbock, Habeck und CUM=EX Olaf der Vergessliche !<br>\n&nbsp;<br>\nAber sch&ouml;n zu wissen, Britische Uranmunition ist nichts weiter als russische Propaganda.<\/p><p>Die &bdquo;Drei von AMPEL&ldquo; stehen f&uuml;r &bdquo;Vetternwirtschaft &amp; Misswirtschaft&ldquo;, wobei Scholz angeblich einmal Finanzminister unter &bdquo;Mutter Blamage&ldquo; Merkel gewesen sein will, was aber niemand so recht glauben will.<br>\n&nbsp;<br>\nEgal, es wird auch in Sachen T&uuml;rkei-Wahl weiter geheuchelt.<br>\nDer von der NATO, den USA und Gro&szlig;britannien unterst&uuml;tzte Gegenkandidat Erdogan, soll die T&uuml;rkei wieder auf den &ndash; ohnehin &ndash; &bdquo;Rechten Kurs&ldquo; gegen Russland, Syrien und den Iran f&uuml;hren.<br>\nDemokratie &amp; Menschenrechte werden dadurch nicht weiter gef&ouml;rdert.<br>\n&nbsp;<br>\nSollte noch jemand den M&auml;rchen der Bundesregierung glauben, m&ouml;ge er an die &bdquo;Versprechen eines Habecks&ldquo; erinnert werden.<br>\n&bdquo;Graichen muss nicht weichen&nbsp; .&nbsp; .&nbsp; .!&ldquo;<br>\nUnd peng&nbsp; .&nbsp; .&nbsp; . weg war der Trauzeuge.<br>\nDarf er denn noch auf eine Abfindung oder Pension z&auml;hlen ?<br>\nWer wei&szlig; . . . ob die bis dahin nicht per &bdquo;DOPPEL-WUMMS&ldquo; bereits verplant wurde.<br>\n&nbsp;<br>\nM&nbsp; f&nbsp; G<br>\nB. Schroeder<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Warweg,<\/p><p>nach den Angriffen der Russen auf Munitionslager der Ukraine, m&uuml;ssen wir uns jetzt wohl eher Gedanken machen, dass wir einen gro&szlig;en Vorrat an&nbsp; Jodtabletten zusammen bekommen. Nach Explosionen der angereicherten Granaten wird nicht nur der Westen der Ukraine wird gerade verseucht, die&nbsp; Wolke zieht massiv und ungebremst weiter nach Westen. Wir pulen noch&nbsp; 80 Jahre nach den II. Weltkrieg die Hinterlassenschaften der englischen Bomber aus dem Boden und und jetzt werden wir wieder von den Engl&auml;ndern verseucht. Dann haben die ja bald doch noch ihr Ziel erreicht, Deutschland auszul&ouml;schen.<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e aus dem Wendland<br>\nVolker Abel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<br>\n&nbsp;<br>\naus einer Institution in der eine Trampolinh&uuml;pferin heute das Sagen hat, die selbst in Batterien Kobolde erkannt hat darf man sich &uuml;ber solch v&ouml;llig unsinnigen Aussagen nicht wundern. Frau B&auml;rbock-Holefleisch ist fachlich schlicht &uuml;berfordert und dient lediglich als Sprechpuppe transatlantischer Interessen. Selbst bei den durch die Amerikaner abgeschossenen Panzerwracks im Irak wurde derselbe als Sonderm&uuml;ll entsorgt da er intensiv strahlte. Dies unserer bildungsschwachen Au&szlig;enministerin zu erkl&auml;ren ist m&uuml;&szlig;ig. Ebenso wie der Euro-Uschi von der Leine. Sie sind alle aus dem selben ignoranten Holz geschnitzt. Wenn der ganze Laden wieder einmal zerst&ouml;rt wurde werden diese Leute die ersten sein die aus dem Dreck gekrochen kommen und sagen&hellip;&rdquo;wir waren immer schon im Widerstand&rdquo;&hellip;.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nP. Ehrental<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion,<br>\n&nbsp;<br>\nein sehr treffender Beitrag gegen Wissenschaftsleugnern der Bundesregierung !<br>\n&nbsp;<br>\n&ldquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97928\">Bundesregierung zum Einsatz von Uranmunition gegen Russland: &bdquo;Keine signifikanten Strahlenexpositionen der Bev&ouml;lkerung zu erwarten&ldquo;<\/a>&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nmehr zu Wissenschaftsleugnern die unter anderen behaupten, das die Erde eine Scheibe ist<br>\n&nbsp;<br>\n&ldquo;&bdquo;Jeder von uns kann etwas gegen Wissenschaftsleugnung tun&ldquo;<br>\n&nbsp;<br>\nDer Philosoph Lee McIntyre will Menschen verstehen, die an absurde wissenschaftliche Theorien glauben. Er traf sich mit Leuten, die die Erde f&uuml;r eine Scheibe halten &ndash; und gibt praktische Ratschl&auml;ge f&uuml;r den Umgang mit Leugnern.<br>\n&nbsp;<br>\nWELT: Wie definieren Sie einen Wissenschaftsleugner?<br>\n&nbsp;<br>\nLee McIntyre: Ein Wissenschaftsleugner lehnt nicht nur einen in der Wissenschaft bestehenden Konsens ab, sondern er ist zudem nicht bereit, sich von neuen Erkenntnissen oder einer &uuml;berw&auml;ltigenden Evidenz &uuml;berzeugen zu lassen.<\/p><p><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wissenschaft\/plus234267258\/Verschwoerungsmythen-So-spricht-man-am-besten-mit-Wissenschaftsleugnern.html\">welt.de\/wissenschaft\/plus234267258\/Verschwoerungsmythen-So-spricht-man-am-besten-mit-Wissenschaftsleugnern.html<\/a><\/p><p>oder<br>\n&nbsp;<br>\n&ldquo;Wissenschaftsleugnung (englisch science denial oder science denialism) bezeichnet das gesellschaftliche Ph&auml;nomen, dass wissenschaftlich unstrittiges Wissen durch bestimmte Personengruppen oder Organisationen abgelehnt oder rundheraus geleugnet wird Unterschieden werden kann grob zwischen einer pers&ouml;nlichen Ablehnung wissenschaftlicher Erkenntnisse durch Privatpersonen und einem &ouml;ffentlichen Leugnen durch Organisationen und Personen mit dem konkreten Ziel, die &Ouml;ffentlichkeit bez&uuml;glich wissenschaftlicher Erkenntnisse hinters Licht zu f&uuml;hren.[10]<\/p><p>Die Leugnung wissenschaftlicher Erkenntnisse tritt vor allem dort auf, wo (Interessen-)Gruppierungen aus pers&ouml;nlichen Motiven ein starkes Interesse daran haben, einen wissenschaftlichen Konsens in einem Gebiet zu bestreiten. H&auml;ufig werden dabei Gefahren oder negative Auswirkungen heruntergespielt oder kleingeredet.[15]<\/p><p><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Wissenschaftsleugnung\">de.wikipedia.org\/wiki\/Wissenschaftsleugnung<\/a><br>\n&nbsp;<br>\nGr&uuml;&szlig;e<br>\nDieter Gabriel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Warweg,<\/p><p>Danke, dass Sie das Thema DU-Munition mal wieder ins Gespr&auml;ch gebracht haben! Das halte ich f&uuml;r sehr wichtig und m&ouml;chte Sie und gegebenenfalls die NDS-Leser daher erg&auml;nzend auf einige Aspekte hinweisen.<\/p><p>Die biologischen und medizinischen Auswirkungen wurden zuerst vom Mediziner Siegwart-Horst G&uuml;nther beschrieben, der inzwischen verstorben ist. In Deutschland hat sich Klaus Kollenda des Themas angenommen und einige gut zusammenfassende Artikel zum Thema publiziert.<\/p><p>Uran wirkt auf Menschen durch die Radioaktivit&auml;t und durch die Toxizit&auml;t als Schwermetall. Die Radioaktivit&auml;t kann bei kompaktem Material gut abgeschirmt werden. Beim Einsatz werden jedoch kleine Partikel &nbsp;gebildet, die als Aerosol l&auml;ngere Zeit in der Luft bleiben, mit der Luft weit transportiert werden k&ouml;nnen und sich schlie&szlig;lich absetzen. Nach dem Einatmen dieser Partikel &nbsp;k&ouml;nnen sich sowohl die radioaktive Wirkung wie auch die Vergiftung voll entfalten.<\/p><p>Ein Problem, das in vielen Studien nicht ber&uuml;cksichtigt wurde, sind die Hot Spots. Die &uuml;ber gro&szlig;e Fl&auml;chen gemittelten Werte f&uuml;r Radioaktivit&auml;t und Urankonzentration liegen &nbsp;auch in Gebieten, in denen DU-Munition eingesetzt wurde, nicht oder nur unwesentlich &uuml;ber den nat&uuml;rlichen Werten. An Einschlagstellen von Geschossen sind um Gr&ouml;&szlig;enordnungen h&ouml;here Werte zu erwarten.&nbsp; Um das zu illustrieren nehmen wir ein 30 mm Geschoss an, von dem 70% pulverisiert und oxidiert werden (190g Uran). &nbsp;Dies ist ein kleines Geschoss, wie es z.B. von Flugzeugen verschossen wird. Die Panzergranaten enthalten einige kg Uran. &nbsp;Die folgende Grafik zeigt die Abh&auml;ngigkeit der Urankonzentration (als Oxid) im Boden von der Entfernung vom Einschlagsort. Die waagerechte violette Linie zeigt den Wert der nat&uuml;rlichen Durchschnittskonzentration an. Die verschiedenen Halbwertsradien widerspiegeln unterschiedlich starke Verteilungen. Unmittelbar nach dem Niederschlag befindet sich das Uranoxid direkt auf der Oberfl&auml;che. Mit der Zeit wird es sich mit dem Boden vermischen.<br>\nIn unmittelbarer N&auml;he des Einschlagsortes werden Konzentrationen berechnet, die sehr viel gr&ouml;&szlig;er als der nat&uuml;rliche Durchschnitt sind. Die f&uuml;r die Berechnungen eingesetzten Parameter decken einen plausiblen Bereich ab. Die realen Werte werden also irgendwo in diesem Bereich liegen.<\/p><p>Die (Radio)Aktivit&auml;ten setzen sich zu etwa 2\/3 aus beta-Zerf&auml;llen und 1\/3 aus alpha-Zerf&auml;llen zusammen. Die f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Bereich geltenden Grenzwerte nach der deutschen Strahlenschutzverordnung sind als orangefarbene bzw. violette waagerechte Linie eingezeichnet.<\/p><p>Die Ber&uuml;hrung von Gegenst&auml;nden in unmittelbarer N&auml;he des Einschlages f&uuml;hrt also zu einer erheblichen radioaktiven und auch toxischen Belastung.<\/p><p>F&uuml;r Panzergranaten, die mehr als 3 kg Uran enthalten sind die Werte in den Diagrammen mit einem Faktor von etwa 15 zu multiplizieren.<\/p><p>Einige Tonnen Uranmunition verteilen sich auf einem Schlachtfeld also nicht gleichm&auml;&szlig;ig zu wenig gef&auml;hrlichen Konzentrationen, sondern f&uuml;hren zu an einigen Stellen extrem hohen Konzentrationen (&ldquo;hot spots&rdquo;). Wind und Regen, aber auch Tier und Mensch verbreiten die Uranverbindungen ausgehend von diesen hot spots. Doch es wird viele Jahre dauern bis dadurch Konzentrationen erreicht werden, die den nat&uuml;rlichen Werten entsprechen.<\/p><p>Zum Schluss noch einen letzten interessanten Punkt. Das f&uuml;r die Munition eingesetzte abgereicherte Uran entsteht als Abfallprodukt bei der Anreicherung von Uran f&uuml;r Kraftwerke und f&uuml;r Kernspaltungsbomben &nbsp;(&bdquo;Atombomben&ldquo;). F&uuml;r den Anreicherungsprozess wird das Natururan zun&auml;chst in Uranhexafluorid umgewandelt. Dieser Feststoff geht bei&nbsp; 56&deg;C direkt in den gasf&ouml;rmigen Zustand &uuml;ber (sublimiert). Auch bei Zimmertemperatur verdampft es schon langsam. Das abgereicherte Uran liegt also am Ende der Anreicherung als leicht verdampfender, daher aufw&auml;ndig in F&auml;ssern zu lagernder Feststoff vor. Die Lagerbest&auml;nde weltweit d&uuml;rften einige Millionen Tonnen betragen. Die Umwandlung in gefahrlos zu lagerndes Uranoxid ist ein kostspieliger Prozess. Eine &bdquo;n&uuml;tzliche&ldquo; Anwendung ist also mehr als willkommen.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\n(Dr. rer.nat.) Andreas Holl&auml;nder<br>\n&nbsp;<br>\nPS.: Ich begann in den sp&auml;ten 1990er Jahren, mich mit dem Thema Munition aus abgereichertem Uran zu befassen. Ich bin Chemiker und daher mit den Grundlagen von Radioaktivit&auml;t und Toxizit&auml;t von Materialien vertraut.&nbsp; Meine Bem&uuml;hungen andere &uuml;ber das Thema zu informieren, erwiesen sich als sehr unerquicklich. So &auml;hnlich, wie Sie es in Ihrem Artikel darstellten.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion,<br>\n&nbsp;<br>\ndie Arroganz und Ignoranz der Regierenden macht mich w&uuml;tend.<br>\n&nbsp;<br>\nJenseits jeder Vernunft wird ein Kriegsverbrechen mit langfristiger Sch&auml;digung des menschlichen Erbgutes in Kauf genommen.<br>\n&nbsp;<br>\nNachfolgende ausgew&auml;hlte Links zeigen das ganze Desaster:<\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.sourcewatch.org\/index.php\/Depleted_Uranium\">sourcewatch.org\/index.php\/Depleted_Uranium<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/wissenschaft-und-frieden.de\/artikel\/uran-geschosse-im-einsatz\/\">wissenschaft-und-frieden.de\/artikel\/uran-geschosse-im-einsatz\/<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Dossier zu Kriegsf&uuml;hrung mit Urangeschossen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/wissenschaft-und-frieden.de\/dossier\/kriegfuehrung-mit-urangeschossen\/\">wissenschaft-und-frieden.de\/dossier\/kriegfuehrung-mit-urangeschossen\/<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/uranmunition-der-verschwiegene-millionen-mord-muss-ans-licht\/\">infosperber.ch\/politik\/welt\/uranmunition-der-verschwiegene-millionen-mord-muss-ans-licht\/<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Uran-Munition: Trojaner des Atom-Krieges<\/p><ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.voltairenet.org\/article191298.html\">voltairenet.org\/article191298.html<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Uranwaffenkonferenz&nbsp;<\/p><ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.uranwaffenkonferenz.de\/hintergrund.htm\">uranwaffenkonferenz.de\/hintergrund.htm<\/a><\/li>\n<\/ul><p>Solidarische Gr&uuml;&szlig;e<br>\nGert Siepak<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Warweg,<\/p><p>danke f&uuml;r viele tolle und aufschlussreiche Artikel. Eben fand ich den &uuml;ber die Uranmunition. <\/p><p>Vermutlich ist die Abwiegelei dieser schlimmen Geschosse durch Milit&auml;rs vor allem darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass wir Laien sowieso (zu Recht?) an die Decke gehen, sobald wir das Wort &ldquo;Uran&rdquo; vernehmen. Erst auf den zweiten Blick &ldquo;d&uuml;rfen&rdquo; wir erkennen: nein, nein, das sind keine Atomwaffen. Sind sie ja auch nicht. Es sind vielleicht &ldquo;atomenergiebetriebene, leicht radioaktive, extrem giftige und schwer abbaubare, hoch explosive Zerst&ouml;rungswerkzeuge&rdquo; &ndash; oder so? Jedenfalls ein ekelhafter Schei&szlig;kram, der dem Menschheitsverbrechen &ldquo;Krieg&rdquo; dient und nichts in irgendeiner Art und Weise mit Vernunft oder Zivilisation zu tun hat&hellip; &nbsp;<\/p><p>Um so beeindruckter war ich, einmal eine wissenschaftliche Abhandlung durch das (&ouml;sterreichische) Milit&auml;r selbst &uuml;ber das Thema zu lesen, die eben nicht aus den Untersuchungen durch ohnehin friedensbewegte Waffengegner stammt. Vielleicht hat man mehr Respekt bei den Bellizisten (ein viel zu sch&ouml;nes Wort, w&uuml;rde lieber Balleristen sagen), wenn man Studien aus ihren eigenen Reihen zitiert? <\/p><p>Falls Sie sie noch nicht kennen, f&uuml;r Ihre weiteren Argumentationen: <a href=\"https:\/\/www.truppendienst.com\/themen\/beitraege\/artikel\/uran-munition-sondermuell-auf-dem-gefechtsfeld\">truppendienst.com\/themen\/beitraege\/artikel\/uran-munition-sondermuell-auf-dem-gefechtsfeld<\/a><\/p><p>&hellip;<\/p><p>und hier noch meine eigene kleine Kampagne, die habe ich schon t&uuml;chtig verteilt: <\/p><p>Abr&uuml;stung: Aufruf zum Divestment verst&auml;rken<\/p><p>Vorsicht Kampagne! <\/p><p>Motto: &ldquo;Man kann nicht auf der einen Seite f&uuml;r Frieden und Naturschutz sein und auf der anderen Seite sein Verm&ouml;gen der R&uuml;stungsindustrie zur Verf&uuml;gung stellen.&rdquo;<\/p><p>Die nachfolgende laienhaft-bunte gestaltete Sammlung von kommentierten Links m&ouml;chte ich allen ans Herz legen als Infosammlung, Diskussionsgrundlage, Recherchenanfang zum weiterforschen, verbessert aufgreifen, Presseartikel ver&ouml;ffentlichen, zum mitmachen anregen, verbreiten&hellip;<\/p><p>Eine von vielen gewaltfreien M&ouml;glichkeiten, den Frieden zu st&auml;rken, ist es, der aufgebl&auml;hten Waffenindustrie einen Teil ihrer Vorherrschaft zu entziehen, indem man sich verst&auml;rkt daf&uuml;r einsetzt, dass ihr Geld entzogen wird. W&uuml;rden sich viele Wohlhabende gemeinsam dazu entschlie&szlig;en, ihr Verm&ouml;gen anderweitig zu verwenden, k&ouml;nnte das sogar machtbegrenzend wirken. <\/p><p>Der Aufruf geht auf verschiedene Aspekte ein wie milit&auml;rische Umweltverschmutzung, Greenwashing, Medienverzerrung u.a. und enth&auml;lt auch Informationen &uuml;ber ethisch akzeptable Geldanlagen.<\/p><p><a href=\"https:\/\/padlet.com\/evelynjulians\/nicht-mit-unserem-geld-p0v9wm7wy5ap1prs\">padlet.com\/evelynjulians\/nicht-mit-unserem-geld-p0v9wm7wy5ap1prs<\/a><\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nEvelyn Julians<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo und Guten Abend,<\/p><p>zum Artikel gibt es eine hervorragende Quellen- und Studienzusammenfassung bei sciencefiles.org &ndash; Titel:<\/p><p>Komm&rsquo; wir verseuchen Mensch und Umwelt &ndash; Depleted Uranium \/ Uranmunition: Ein anderes Gift, dieselben offiziellen L&uuml;gen <a href=\"https:\/\/sciencefiles.org\/2023\/05\/18\/komm-wir-verseuchen-mensch-und-umwelt-depleted-uranium-uranmunition-ein-anderes-gift-dieselben-offiziellen-luegen\/\">sciencefiles.org\/2023\/05\/18\/komm-wir-verseuchen-mensch-und-umwelt-depleted-uranium-uranmunition-ein-anderes-gift-dieselben-offiziellen-luegen\/<\/a><\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nWilfried Hoffmann<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Team der Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\nm&ouml;glicherweise besteht tats&auml;chlich eine geringe gemessene Strahlung der Umwelt im Kampfgebiet nach dem Einsatz von Uranmunition. Dieser herausgestellte Fakt lenkt m&ouml;glicherweise davon ab, dass die Gefahr tats&auml;chlich im kontaminierten Uran-Straub liegt, von dem praktisch kaum eine messbare Strahlung an die Umwelt ausgeht, der aber von Organismen aufgenommen werden oder in die Nahrungskette gelangen kann. M&ouml;glicherweise sind die empirisch ermittelten Auswirkungen auf Bev&ouml;lkerungen und Soldaten auch auf diesen Zusammenhang zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<br>\n&nbsp;<br>\nBezieht man diesen Uran-Staub in die &Uuml;berlegungen ein, so ist eine von der Bundesregierung benannte &ldquo;nukleare Komponente&rdquo; vielleicht doch nicht in dieser Deutlichkeit zur&uuml;ckzuweisen. So schlimm diese Auswirkungen auf lange Sicht f&uuml;r die Menschen vor Ort und die Soldaten sind, vielleicht landet von diesen Nano-Partikeln auch etwas auf deutschen Tellern?<br>\n&nbsp;<br>\nEinen interessanten Artikel &uuml;ber die Wirkungen dieser Munition findet man hier:<br>\n<a href=\"https:\/\/www.antiimperialista.org\/de\/content\/t%C3%B6dlicher-staub-uranmunition-einsatz-und-die-folgen\">antiimperialista.org\/de\/content\/t%C3%B6dlicher-staub-uranmunition-einsatz-und-die-folgen<\/a><br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nA. L.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Florian Warweg thematisiert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97928\">hier<\/a> Antworten der Bundesregierung auf parlamentarische Anfragen bez&uuml;glich der Lieferung von Uranmunition durch NATO-Partner an die Ukraine. Die Antworten der Bundesregierung w&uuml;rden zwischen unversch&auml;mt und zynisch schwanken. Der Darstellung der Bundesregierung w&uuml;rden zahlreiche Studien und Statistiken zu nach dem Einsatz von Uranmunition massiv gestiegenen Zahlen an Krebserkrankungen und Missbildungen bei Neugeborenen<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98222\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-98222","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98222","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=98222"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98222\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98227,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98222\/revisions\/98227"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=98222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=98222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=98222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}