{"id":98229,"date":"2023-05-22T15:00:53","date_gmt":"2023-05-22T13:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98229"},"modified":"2023-09-27T15:12:39","modified_gmt":"2023-09-27T13:12:39","slug":"nebenkriegsschauplatz-heizungsgesetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98229","title":{"rendered":"Nebenkriegsschauplatz Heizungsgesetz"},"content":{"rendered":"<p>Kein Thema heizt zurzeit die Gem&uuml;ter der Republik derart auf wie die von Wirtschaftsminister Habeck geplante Gesetzesnovelle zum schrittweisen Verbot von &ouml;l- und gasbetriebenen Heizungen. Dabei ist dieses Gesetz eigentlich ohnehin unn&ouml;tig. W&auml;hrend man sich in Politik und Medien die K&ouml;pfe &uuml;ber die Sinnhaftigkeit eines Verbots hei&szlig;redet, wurde auf EU-Ebene &ndash; ohne dass dies in Deutschland sonderlich wahrgenommen wurde &ndash; eine <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/935752\/11ab46422ea31a5a3195319d5fa05f4d\/WD-8-001-23-pdf-data.pdf\">Richtlinie<\/a> verabschiedet, in deren Folge ab 2027 die Preise f&uuml;r Heiz&ouml;l und Erdgas ohnehin so stark verteuert werden, dass der Fortbetrieb von &Ouml;l- und Gasheizungen zu einem Luxus wird. Egal ob mit oder ohne Heizungsgesetz &ndash; wir werden gezwungen, auf Techniken wie die W&auml;rmepumpe umzusteigen, und das wird richtig teuer f&uuml;r die Haushalte. Die sozialen und &ouml;konomischen Folgen dieser erzwungenen &bdquo;W&auml;rmewende&ldquo; sind gesellschaftlicher und somit auch politischer Sprengstoff. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_9782\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-98229-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230522_Nebenkriegsschauplatz_Heizungsgesetz_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230522_Nebenkriegsschauplatz_Heizungsgesetz_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230522_Nebenkriegsschauplatz_Heizungsgesetz_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230522_Nebenkriegsschauplatz_Heizungsgesetz_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=98229-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230522_Nebenkriegsschauplatz_Heizungsgesetz_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230522_Nebenkriegsschauplatz_Heizungsgesetz_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><em>Lesen Sie dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95921\">&bdquo;Ein Land im W&auml;rmepumpenwahn&ldquo;<\/a><\/em><\/p><p>Die Fronten innerhalb der Ampelparteien haben sich verh&auml;rtet und die Opposition wittert Morgenluft. Wenn die Bundesregierung es vor der Sommerpause nicht schafft, sich auf einen gemeinsamen Gesetzesentwurf f&uuml;r das Heizungsgesetz zu einigen, k&ouml;nnte sich die Gesetzgebung so lange verz&ouml;gern, dass das Thema den kommenden Wahlkampf dominiert. Das wollen die Gr&uuml;nen verst&auml;ndlicherweise &ndash; 68 Prozent der Bev&ouml;lkerung lehnen lt. einer aktuellen <em>SPIEGEL<\/em>-Umfrage das Gesetz ab &ndash; mit aller Macht verhindern. Daher ist es keinesfalls unwahrscheinlich, dass das Gesetz nur in einer abgeschw&auml;chten Form mit deutlich erh&ouml;hten &Uuml;bergangsfristen und Ausnahmeregelungen kommen wird. Die FDP wird sich dies als gro&szlig;en Erfolg anschreiben lassen. F&uuml;r die Bev&ouml;lkerung wird dieser &bdquo;Erfolg&ldquo; aber wenig bis nichts &auml;ndern, denn mit oder ohne Gesetz werden auf die Haushalte, die heute mit &Ouml;l oder Gas heizen, schon bald Kosten in signifikanter H&ouml;he zukommen. Zynisch k&ouml;nnte man sagen: Auch ohne Heizungsgesetz wird die Preisentwicklung f&uuml;r Gas und Heiz&ouml;l die Haushalte, die es sich leisten k&ouml;nnen oder einen Kredit bekommen, zwingen, auf eine W&auml;rmepumpe umzusteigen; und die Haushalte, die es sich nicht leisten k&ouml;nnen und nicht kreditw&uuml;rdig sind, werden unter die R&auml;der kommen.<\/p><p>Hintergrund ist die Ausweitung des EU-Emissionshandels auf die Bereiche &bdquo;Geb&auml;ude und Verkehr&ldquo; und die ist geradezu ein Lehrst&uuml;ck dar&uuml;ber, wie wirklich bedeutende Gesetze und Verordnung ohne echte Berichterstattung seitens der Medien &uuml;ber den Umweg EU durchgeboxt werden. Sagt Ihnen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fit_for_55\">&bdquo;Fit for 55&ldquo;<\/a> etwas? Was sich wie das harmlose Ert&uuml;chtigungsprogramm einer Krankenkasse anh&ouml;rt, ist der Name f&uuml;r ein Richtlinien- und Verordnungspaket, mit dem die EU bis 2030 mindestens 55 Prozent der Treibhausgasemissionen einsparen will. Die am 18. Dezember letzten Jahres vom EU-Parlament <a href=\"https:\/\/www.euractiv.de\/section\/energie-und-umwelt\/news\/eu-weiter-co2-preis-auf-benzin-diesel-und-gas-kommt-ab-2027\/\">verabschiedete<\/a> Einf&uuml;hrung eines CO2-Preises f&uuml;r Geb&auml;ude und Treibstoffe im Stra&szlig;enverkehr ist ein Bestandteil von &bdquo;Fit for 55&ldquo;. <\/p><p>&Uuml;ber dieses Gesetzesvorhaben gab es im Vorfeld deutlichen Widerstand. So <a href=\"https:\/\/www.euractiv.de\/section\/verkehr\/news\/eu-emissionshandel-heiz-und-benzinkosten-koennten-stark-steigen\/\">warnte<\/a> der Vorsitzende des Umweltausschusses des EU-Parlaments, der Franzose Pascal Canfin, davor, dass dieses Vorhaben &bdquo;selbstm&ouml;rderisch&ldquo; sei, da es europaweit das Potenzial habe, eine Protestbewegung &auml;hnlich der franz&ouml;sischen Gelbwesten zu provozieren. Man &bdquo;besserte nach&ldquo; und am Ende schrumpfte der Widerstand auf den &auml;u&szlig;eren linken und rechten Fl&uuml;gel des Parlaments. Kernst&uuml;ck der &bdquo;Nachbesserung&ldquo; war eine angebliche Obergrenze des CO2-Preises von 45 Euro pro Tonne. Zum Vergleich: Deutschland hat Teile dieser Verordnung als &bdquo;Klassenprimus&ldquo; bereits 2021 vorweggenommen und hierzulande gilt zurzeit f&uuml;r Treibstoffe und Erdgas ein CO2-Preis von 30 Euro pro Tonne, der bereits fester Preisbestandteil an der Zapfs&auml;ule und auf der Heiz&ouml;l- bzw. Gasrechnung ist. Ob 30 oder 45 Euro &hellip; das macht den Kohl ja nicht fett. Genau so wird es beispielsweise in der Tagesschau <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/sendung\/tagesschau\/video-1183309.html\">kommuniziert<\/a>, wo es hei&szlig;t, &bdquo;f&uuml;r deutsche Verbraucher &auml;ndert sich erst einmal nichts&ldquo;. Doch das ist falsch.<\/p><p>Richtig ist vielmehr, dass besagte 45 Euro keine harte Preisobergrenze sind. Der CO2-Preis f&uuml;r Benzin, Diesel und Erdgas wird nach der EU-Verordnung ab 2027 konkret &uuml;ber ein komplexes Zertifikatehandels-System bestimmt. Wenn der Preis f&uuml;r ein Zertifikat &uuml;ber eine Tonne CO2 die Schwelle von 45 Euro &uuml;bersteigt, werden im Rahmen eines Preisstabilisierungsmechanismus neue Zertifikate ausgegeben. Das ist in der Theorie ja auch wirksam, nur dass die Menge der zus&auml;tzlichen Zertifikate ebenfalls streng begrenzt ist. Laut <a href=\"https:\/\/www.euractiv.de\/section\/verkehr\/news\/eu-emissionshandel-heiz-und-benzinkosten-koennten-stark-steigen\/\">Christian Flachsland<\/a>, dem Direktor des Zentrums f&uuml;r Nachhaltigkeit an der Berliner Hertie School, kommen 20 Millionen zus&auml;tzliche Zertifikate auf ein System, das 1.000 Millionen Tonnen CO2 abdeckt. Somit gibt es einen Puffer von gerade mal zwei Prozent. Wird diese Schwelle &uuml;berschritten, gibt es kein Sicherungsseil und keinen doppelten Boden; dann geht der Preis f&uuml;r ein CO2-Zertifkat durch die Decke.<\/p><p>Und genau dies sagen so ziemlich alle Experten voraus, die sich mit dem Thema besch&auml;ftigt haben. Laut Flachsland kommt keine Modellierung auf die genannten 45 Euro pro Tonne. Man sei &bdquo;eher bei 100 bis 300 Euro&ldquo;. &Auml;hnliche Zahlen <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article244798930\/Emissionshandel-Erheblicher-Preissprung-bei-Benzin-Oel-und-Gas-in-Sicht.html\">kommen<\/a> vom Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change, das Preise zwischen 200 und 300 Euro f&uuml;r denkbar h&auml;lt. Auch Experten des Potsdam-Instituts f&uuml;r Klimafolgenforschung halten bei den Preisen &bdquo;im Grunde alles [f&uuml;r] m&ouml;glich&ldquo;. Ein CO2-Preis von 200 Euro pro Tonne entspricht &uuml;brigens einem Preisaufschlag von 53 Cent pro Liter Diesel bzw. Heiz&ouml;l, 47 Cent pro Liter Benzin und 6,5 Cent pro Kilowattstunde Erdgas. Damit entspricht allein der CO2-Preis dem Vorkrisen-Endkundenpreis f&uuml;r Erdgas. F&uuml;r ein Einfamilienhaus verteuern sich damit die Heizkosten um mehr als 100 Euro pro Monat &ndash; zus&auml;tzlich zu den heute schon horrenden Heizkosten. Wenn die Gaspreisbremse dereinst ausl&auml;uft, kommen auf die Haushalte dann Heizkosten von mehreren Tausend Euro pro Jahr zu. <\/p><p>Diese horrenden Preise machen den Umstieg auf eine W&auml;rmepumpe attraktiv, denn anders als &Ouml;l und Gas wird Strom als Heizenergie nicht von der CO2-Bepreisung erfasst, da er ohnehin bereits &uuml;ber CO2-Zertifikate verteuert ist; jedoch als Heizenergie im Vergleich zu den fossilen Energietr&auml;gern deutlich niedriger. Und wenn man die ab 2027 zu erwartenden horrenden Heizkosten bei &Ouml;l und Gas einmal auf die Finanzierungszeit einer subventionierten W&auml;rmepumpe hochrechnet, wird die Rechnung in vielen F&auml;llen eindeutig pro W&auml;rmepumpe ausfallen.<\/p><p>Damit ist zwar weder der Umwelt noch dem Klima geholfen &ndash; aber darum geht es beim &bdquo;W&auml;rmewenden-Wahn&ldquo; ja offenbar auch gar nicht. Hier scheint vielmehr die Ideologie die eigentliche Triebfeder zu sein. An die sozialen und &ouml;konomischen Implikationen denkt dabei offenbar niemand.<\/p><p>Viele &ndash; vor allem j&uuml;ngere &ndash; Hausbesitzer werden Zugang zu passenden F&ouml;rderkrediten bekommen und sich einen Umstieg auf eine W&auml;rmepumpe zumindest auf dem Papier schon leisten k&ouml;nnen. Aber was hei&szlig;t &bdquo;leisten k&ouml;nnen&ldquo; &ouml;konomisch? Wenn eine W&auml;rmepumpe samt Installation z.B. nach Abzug der Subventionen 20.000 Euro kostet und &uuml;ber zehn Jahre finanziert wird, sind dies ohne Zinsen 170 Euro Abtrag pro Monat. Dies ist zwar wahrscheinlich weniger als die (s.o.) zu erwartenden Mehrkosten f&uuml;r Heiz&ouml;l und Gas, aber immer noch 170 Euro, die dann nicht mehr f&uuml;r andere Dinge ausgegeben werden k&ouml;nnen. Dieses Geld fehlt also an anderer Stelle. Und die Ausgaben der Haushalte sind bekanntlich die Einnahmen der Unternehmen. Volkswirtschaftlich ist dies fatal.<\/p><p>Nicht nur volkswirtschaftlich, sondern auch sozial fatal sieht indes die Lage f&uuml;r die Haushalte aus, f&uuml;r die ein Umstieg auf eine W&auml;rmepumpe z.B. wegen der baulichen Eigenschaften des Hauses oder der finanziellen Verh&auml;ltnisse gar nicht m&ouml;glich ist oder die schlicht zu alt sind, um noch einen Kredit zu bekommen. Diese Haushalte werden &uuml;ber den Umweg CO2-Bepreisung dann finanziell bestraft &ndash; und dies in einem Ma&szlig;, das extrem hart ist. Denn gerade &auml;rmere und &auml;ltere Menschen leben oft in H&auml;usern, die nicht gerade gut energetisch saniert sind und die ohnehin schon hohe Heizkosten haben. <\/p><p>Zahlen werden am Ende alle, die heute noch in einem eigenen Haus leben und traditionell heizen. Mieter, deren Wohnung traditionell geheizt wird, sind ebenfalls betroffen &ndash; sei es &uuml;ber steigende Heizkosten oder &uuml;ber eine h&ouml;here Miete wegen der energetischen Sanierung. Die Einzigen, die fein raus sind, sind diejenigen, die bereits heute in einem Haus leben, das &uuml;ber W&auml;rmepumpe geheizt wird &ndash; also die finanziell tendenziell eher besser gestellten Bewohner von Neubauten oder bereits energetisch sanierter Altbauten. Man k&ouml;nnte dies auch &bdquo;Klassen-Heizsystem&ldquo; nennen und die &auml;rmere Klasse f&auml;llt am Ende hinten runter.<\/p><p>Vielleicht hat der Franzose Canfin ja recht und dies k&ouml;nnte in der Tat der Ausl&ouml;ser einer europaweiten Protestbewegung sein. Auf unsere Nachbarn werden wir da wohl auch z&auml;hlen m&uuml;ssen, da wir Deutschen uns ja in Duldungsstarre befinden und Protest hierzulande nur was f&uuml;r &bdquo;Querdenker&ldquo; und &bdquo;Rechtsau&szlig;en&ldquo; ist &hellip; oder t&auml;usche ich mich da? <\/p><p>Titelbild: Daisy Daisy\/shutterstock.com<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/8e46a9f016ba4e6e9b6909bfdb81e513\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kein Thema heizt zurzeit die Gem&uuml;ter der Republik derart auf wie die von Wirtschaftsminister Habeck geplante Gesetzesnovelle zum schrittweisen Verbot von &ouml;l- und gasbetriebenen Heizungen. Dabei ist dieses Gesetz eigentlich ohnehin unn&ouml;tig. 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