{"id":98250,"date":"2023-05-23T08:48:51","date_gmt":"2023-05-23T06:48:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98250"},"modified":"2023-05-23T08:48:51","modified_gmt":"2023-05-23T06:48:51","slug":"hinweise-des-tages-4362","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98250","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98250#h01\">Medien im Ukraine-Krieg: Staatswohl vor Aufkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98250#h02\">Z&auml;hlt jemand mit? Tagesschau pr&auml;sentiert weitere Version der Nord-Stream-Sprengung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98250#h03\">Ein US-&bdquo;Manifest f&uuml;r Frieden&ldquo; &ndash; &bdquo;Die USA sollten eine Kraft f&uuml;r den Frieden sein.&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98250#h04\">Insgesamt 413 Milliarden Euro: Frankreich will Verteidigungsausgaben um 30 Prozent erh&ouml;hen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98250#h05\">Mit F-16-Zusagen r&uuml;ckt Krim ins Visier<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98250#h06\">Trotz Selenskyjs Besuch beim Papst in Rom:  Die schwierige Lage der verschiedenen Kirchen in der Ukraine wird verschwiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98250#h07\">Blockbildung in Ostasien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98250#h08\">Taiwan wollte k&uuml;nstlichen Hype zur Werbung f&uuml;r &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit&ldquo; nutzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98250#h09\">Trauzeugen-Aff&auml;re: Habeck &uuml;berpr&uuml;fte auch Staatssekret&auml;r Kellner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98250#h10\">Info zum Guthaben: Riester-Rentner erhalten jetzt bittere Briefe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98250#h11\">&ldquo;Der Versuch, Unrecht aufzudecken, wird vereitelt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98250#h12\">&bdquo;Schlimmer als in der Dritten Welt&ldquo;: US-Weltstadt wird zur Obdachlosen-H&ouml;lle &ndash; mit absurden Konsequenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98250#h13\">Kubanische Musiker bedroht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98250#h14\">Die Geopolitik des Klimawandels<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98250#h15\">Milliardenstrafe f&uuml;r Meta: EUropa regelt das leider nicht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Medien im Ukraine-Krieg: Staatswohl vor Aufkl&auml;rung<\/strong><br>\nIn der Ukraine herrscht Krieg und daran ist auch Deutschland beteiligt. Eine Medienanalyse<br>\nSeit Beginn des russischen Kriegs gegen die Ukraine arbeiten die deutschen Mainstream-Medien unerm&uuml;dlich daran, die n&ouml;tige moralische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Regierungslinie zu erzeugen &ndash; mit Erfolg. Ohne es bislang mit gro&szlig;en und praktisch st&ouml;renden Protesten zu tun zu bekommen, liefert Deutschland immer mehr und immer schwerere Waffen direkt in ein Kriegsgebiet und r&uuml;stet seine Bundeswehr mit viel Geld zur drittst&auml;rksten Armee der Welt auf. Kritische Einw&auml;nde gelten allenfalls dem Zaudern des Kanzlers zu den &raquo;notwendigen&laquo; Waffenlieferungen in die Ukraine und der Frage, ob 100 Milliarden Euro f&uuml;r die &raquo;Zeitenwende&laquo; nicht viel zu knapp gerechnet seien. Pazifismus und die fr&uuml;her &uuml;blichen Bedenken gegen Aufr&uuml;stung und eine offen milit&auml;rische Au&szlig;enpolitik sind in der deutschen &Ouml;ffentlichkeit mittlerweile v&ouml;llig out.<br>\nAuch die durchaus harten finanziellen Folgen, etwa die massiv steigenden Preise im Einzelhandel im Zuge der deutschen Sanktions- und Verschuldungspolitik, die abh&auml;ngig Besch&auml;ftigte hart treffen, werden von der Bev&ouml;lkerung geschluckt. Die Gewerkschaften handeln zurzeit eine Reallohnsenkung nach der anderen aus. Die Medien haben ma&szlig;geblich zu dieser Haltung der deutschen Bev&ouml;lkerung beigetragen. Werfen wir einen pr&uuml;fenden Blick auf ihre Leistungen im vergangenen Jahr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1173377.vierte-gewalt-medien-im-ukraine-krieg-staatswohl-vor-aufklaerung.html\">nd aktuell<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Desinformationskampagne der westlichen Medien: Der Fall Bakhmut, ein typisches Beispiel<\/strong><br>\n&laquo;Unsere Sprache befindet sich in st&auml;ndiger Entwicklung. Zum Teil geschieht dies von unten nach oben, durch den Erfindungsreichtum kreativer Pers&ouml;nlichkeiten oder von Autoren f&uuml;r kommerzielle Werbung. Zum Teil geschieht dies von oben nach unten, von den Machthabern, die versuchen, die Denkprozesse der breiten &Ouml;ffentlichkeit zu manipulieren und zu kontrollieren.&raquo; &ndash; Eine interessante &ndash; aktuelle! &ndash; Analyse des unabh&auml;ngigen Beobachters Gilbert Doctorow in Br&uuml;ssel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-desinformationskampagne-der-westlichen-medien-der-fall-bakhmut-ein-typisches-beispiel\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Z&auml;hlt jemand mit? Tagesschau pr&auml;sentiert weitere Version der Nord-Stream-Sprengung<\/strong><br>\nDie Tagesschau hat am Sonntag ein neues Produkt ihres &ldquo;investigativen Journalismus&rdquo; ver&ouml;ffentlicht, das eine Aufkl&auml;rung der Sprengung der deutsch-russischen Gaspipelines Nord Stream und Nord Stream 2 n&auml;her bringen soll. Gleich zwei Spuren sollen diesmal nach Kiew f&uuml;hren. (&hellip;)<br>\nSoweit die Erz&auml;hlung der Tagesschau, die es nicht lassen kann, am Schluss des Berichts dann doch wieder auf die omin&ouml;sen &ldquo;verd&auml;chtigen russischen Schiffe&rdquo; zu verweisen, um sich auch diese Option offenzuhalten.<br>\nWas ist davon zu halten? Kann es die Ukraine gewesen sein, aus &ldquo;Rache f&uuml;r den russischen Angriffskrieg&rdquo;, wie die Tagesschau mutma&szlig;t, oder aus handfesteren Motiven, verdient sie doch &ndash; bis heute, Krieg hin oder her &ndash; j&auml;hrlich Milliarden am Transit russischen Gases durch ihr Territorium?<br>\nUnm&ouml;glich ist dies nicht. Zwei Sachen sollten uns jedoch klar sein: Erstens, die derzeitige Regierung der Ukraine ist nichts anderes als ein angels&auml;chsisches Marionettenregime. Ohne Anleitung aus London und ohne zumindest ein grunds&auml;tzliches &ldquo;OK&rdquo; aus Washington geschieht dort wenig bis gar nichts. Zumal zweifelhaft ist, ob die Ukraine derzeit &uuml;berhaupt &uuml;ber die technischen und logistischen F&auml;higkeiten verf&uuml;gt, um einen solch komplexen Sabotageakt tief unter dem Meeresspiegel durchzuf&uuml;hren.<br>\nZweitens &auml;ndert auch das neue Produkt des &ldquo;investigativen Journalismus&rdquo; nichts daran, dass die &ldquo;Andromeda&rdquo; als Tatwaffe nach langem Schweigen der Ermittler erst auftauchte, als Seymour Hersh die Ergebnisse seiner Ermittlungen ver&ouml;ffentlichte. Es &auml;ndert nichts daran, dass der US-amerikanische Pr&auml;sident die Zerst&ouml;rung der Nord Streams im Voraus angedroht hatte. Es macht auch die SMS der damaligen britischen Premierministerin, die nach der Sprengung der deutsch-russischen Lebensader &ldquo;Es ist vollbracht&rdquo; textete, nicht r&uuml;ckg&auml;ngig, mit der sie quasi ein Gest&auml;ndnis ablegte.<br>\nSollte jemand eine Wette in Erw&auml;gung ziehen, wer denn die Nord-Stream-Pipelines zerst&ouml;rt hat, dann hat der Einsatz auf London als Ausf&uuml;hrenden mit Washington als Hintermann und Kiew als Gehilfe die gr&ouml;&szlig;ten Gewinnchancen. Alles andere ist ein ziemlich offensichtliches Cover-up. Im Juristendeutsch auch &ldquo;Strafvereitelung&rdquo; genannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/170650-zaehlt-jemand-mit-ard-tagesschau\/\">Anton Gentzen auf RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu u.a. auch:<\/em><\/p>\n<ul type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88560\">Die Anschl&auml;ge auf Nord Stream und der Elefant im Raum  <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91465\">Wer ver&uuml;bte Nord-Stream-Anschlag? Bundesregierung mauert noch immer und verweist auf &bdquo;Geheimhaltungsinteresse&ldquo;<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=93548\">Der Scoop des Jahres: Reporter-Legende Seymour Hersh macht die USA und Norwegen f&uuml;r die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines verantwortlich<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96012\">Seymour Hersh: Das Nord-Stream-Geisterschiff &ndash; Die falschen Details in der CIA-Tarngeschichte<\/a><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Ein US-&bdquo;Manifest f&uuml;r Frieden&ldquo; &ndash; &bdquo;Die USA sollten eine Kraft f&uuml;r den Frieden sein.&rdquo;<\/strong><br>\nWie die Realit&auml;tsverweigerung im Ukrainekrieg uns einer nuklearen Ausl&ouml;schung n&auml;her bringt<br>\n15 US-B&uuml;rger haben sich zusammengeschlossen, erfahrene Milit&auml;rs, erfahrene Diplomaten und Sicherheitsexperten. Mit Hilfe der Eisenhower Foundation ver&ouml;ffentlichten sie einen offenen Brief in der New York Times. Sie fordern die sofortige Aufnahme von Verhandlungen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine.<br>\n<a href=\"https:\/\/eisenhowermedianetwork.org\/russia-ukraine-war-peace\/\">eisenhowermedianetwork.org\/russia-ukraine-war-peace\/<\/a><br>\nDie USA sollten eine Kraft f&uuml;r den Frieden sein, so lautet die Kernforderung der Unterzeichner.<br>\nKeine gro&szlig;e Medienanstalt in den USA hat diesen Aufruf erw&auml;hnt, und folglich h&uuml;llen sich auch die europ&auml;ischen bzw. deutschen Medien in Schweigen.<br>\nDenn die Verfasser dieses Aufrufes sind Dissidenten vom herrschenden Narrativ, dieser Krieg sei vom Himmel gefallen, Ausdruck von russischem Imperialismus und ungez&uuml;gelter Aggressivit&auml;t gegen alles, was die autorit&auml;re Herrschaft Putins bedrohe.<br>\nDem Aufruf ist eine Zeitachse beigef&uuml;gt, die zeigt, wie der Konflikt begann: Mit dem gebrochenen Versprechen, die NATO nicht zu erweitern, das 1990 der Sowjetunion im Zuge des deutschen Einigungsprozesses gegeben wurde. Man kann es nicht oft genug wiederholen, dass die Sowjetunion gegen&uuml;ber Deutschland in Vorleistung trat und sich diese Vorleistung aus russischer Sicht bitter r&auml;chte.<br>\nHeutzutage will man &uuml;ber russische Sichtweisen nichts h&ouml;ren, denn die sind abwechselnd &bdquo;paranoid&ldquo;, &bdquo;verlogen&ldquo; oder v&ouml;llig ungez&uuml;gelt.<br>\nTats&auml;chlich ist auch das eine gro&szlig;e L&uuml;ge, denn Russland hat immer wieder gewarnt, dass der westliche Griff nach der Ukraine das Land zerrei&szlig;en und Russland in eine Ecke treiben k&ouml;nnte, in der es nicht sein wollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/ein-us-manifest-fur-frieden-die-usa\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Insgesamt 413 Milliarden Euro: Frankreich will Verteidigungsausgaben um 30 Prozent erh&ouml;hen<\/strong><br>\nDer franz&ouml;sische Verteidigungsminister legt einen Rekord-Haushalt vor. Die Streitkr&auml;fte sollen umgebaut werden. Mehr Geld ist f&uuml;r den &bdquo;Informationskampf&ldquo; vorgesehen.<br>\nDer franz&ouml;sische Pr&auml;sident Emmanuel Macron musste keine &bdquo;Zeitenwende&ldquo; verk&uuml;nden wie Bundeskanzler Olaf Scholz. Dennoch zeigt der Verteidigungshaushalt, den Verteidigungsminister S&eacute;bastien Lecornu am Montagnachmittag in der Nationalversammlung vorstellen will, dass auch in Frankreich die Friedensdividende Geschichte ist. Mit der geplanten Erh&ouml;hung der Verteidigungsausgaben um 30 Prozent tr&auml;gt Macron als Chef der Streitkr&auml;fte dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine Rechnung. Die auf sieben Jahre angelegte Verteidigungsplanung sieht Gesamtausgaben von 413 Milliarden Euro vor. In der Armee wird bereits &uuml;ber einen Rekord-Haushalt gejubelt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/frankreich-will-verteidigungsausgaben-um-30-prozent-erhoehen-18910738.html%20\">F.A.Z.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Der blanke Irrsinn. Die Verteidigungsausgaben sollen um 30% bzw. ca. 20 Milliarden Euro pro Jahr steigen. Erst vor f&uuml;nf Wochen hat Macron die radikale Rentenk&uuml;rzung <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/frankreich-rentenreform-113.html\">quasi-diktatorisch in Kraft gesetzt<\/a>, und zwar mit der Begr&uuml;ndung, Achtung!, das prognostizierte Defizit in der Rentenkasse von ca. <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/europa\/artikel\/deja-vu-im-nachbarland-6471\/\">12-15 Milliarden Euro j&auml;hrlich (bis 2032)<\/a> w&auml;re unbezahlbar und der Aussage, <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/rentenreform-macron-gegen-frankreich-18592599.html\">&bdquo;F&uuml;r einen Staat mit 3 Billionen Euro Schulden ist kein Defizit unerheblich&ldquo;<\/a>. Tats&auml;chlich hat Frankreich ein Staatsdefizit von 112% des BSP und gerade ein Downgrade im Rating der Bonit&auml;t erlitten. Wie kann man dann daf&uuml;r sorgen, dass das Defizit sich durch eine wahnsinnige Aufr&uuml;stung um zus&auml;tzliche 20 Milliarden Euro pro Jahr erh&ouml;ht &ndash; und zwar einen Monat, nachdem man den Arbeitnehmern die Rente zusammengek&uuml;rzt hat, wo ein geringeres Defizit <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/frankreichs-rentenreform---fuer-die-regierung-gibt-es-keine-alternative--33152796.html\">als angeblich staatsgef&auml;hrdend galt<\/a>?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Mit F-16-Zusagen r&uuml;ckt Krim ins Visier<\/strong><br>\nMit der Zusage, dass sich die USA nicht gegen die Lieferung von amerikanischen F-16-Kampfjets an die Ukraine stellen und sogar Piloten ausbilden werden, hat US-Pr&auml;sident Joe Biden am Wochenende laut Beobachtern eine erstaunliche politische Wende vollzogen. Denn bisher hatte er sich stets gegen eine Unterst&uuml;tzung mit Kampfflugzeugen ausgesprochen. Auch wenn noch sehr viele Fragen und Details offen sind, r&uuml;ckt mit einer F-16-Lieferung f&uuml;r Kiew ein Ziel ins Visier: die von Russland annektierte Krim.<br>\nMit seiner diplomatischen Tour, zun&auml;chst in mehrere europ&auml;ische Hauptst&auml;dte und dann zum G-7-Gipfel nach Hiroshima in Japan, konnte der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj offenbar mindestens ein Ziel erreichen: Die schon monatelang geforderte Lieferung von westlichen Kampfjets nimmt jetzt konkrete Form an.<br>\nDer britische Premierminister Rishi Sunak und der niederl&auml;ndische Regierungschef Mark Rutte hatten mit der &bdquo;Kampfjetkoalition&ldquo; den Anfang gemacht, in Japan vollzog sich dann die Kehrtwende in der US-Politik. Biden gab grunds&auml;tzlich den Weg daf&uuml;r frei, im Rahmen einer Koalition von Verb&uuml;ndeten Jets des US-amerikanischen Typs F-16 an die Ukraine zu liefern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/orf.at\/stories\/3317610\/\">ORF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Trotz Selenskyjs Besuch beim Papst in Rom:  Die schwierige Lage der verschiedenen Kirchen in der Ukraine wird verschwiegen<\/strong><br>\nDer ukrainische Pr&auml;sident Selenskyj besuchte vor wenigen Tagen Italien. Zun&auml;chst wurden ihm bei der italienischen Regierung seine finanziellen und milit&auml;rischen W&uuml;nsche erf&uuml;llt. Im Anschluss machte er dem Heiligen Stuhl seine Aufwartung. In der Berichterstattung der westlichen Medien &uuml;ber den Besuch blieben die schwierigen Verh&auml;ltnisse der verschiedenen ukrainischen christlichen Kirchen unerw&auml;hnt. (cm)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/trotz-selenskyjs-besuch-beim-papst-in-rom-die-schwierige-lage-der-verschiedenen-kirchen-in-der-ukraine-wird-verschwiegen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Blockbildung in Ostasien<\/strong><br>\nDeutschland baut seine Zusammenarbeit mit S&uuml;dkorea aus und beteiligt sich damit an der verst&auml;rkten ostasiatischen Blockbildung gegen China. Dies ist das Ergebnis des gestrigen Kurzbesuchs von Bundeskanzler Olaf Scholz in Seoul. Scholz hatte bereits vorab die j&uuml;ngste Wiederann&auml;herung zwischen Japan und S&uuml;dkorea gelobt; diese vollzieht sich aufgrund massiven Drucks aus den USA, Seoul und Tokio m&uuml;ssten sich gegen Beijing so eng wie m&ouml;glich zusammenschlie&szlig;en. Die Voraussetzungen daf&uuml;r hatte erst k&uuml;rzlich S&uuml;dkoreas Pr&auml;sident Yoon Suk-yeol geschaffen, indem er s&uuml;dkoreanische Konzerne faktisch verpflichtete, japanischen Unternehmen die Zahlung von Entsch&auml;digungen an ihre ehemaligen s&uuml;dkoreanischen Zwangsarbeiter abzunehmen. W&auml;hrend S&uuml;dkoreas Bev&ouml;lkerung dies mit deutlicher Mehrheit zur&uuml;ckweist und Yoons projapanische Politik ablehnt, st&auml;rkt Scholz dem s&uuml;dkoreanischen Pr&auml;sidenten den R&uuml;cken. Berlin will die Kooperation mit Seoul in der Halbleiterproduktion, aber auch in der R&uuml;stung und beim Milit&auml;r intensivieren. Im Gespr&auml;ch ist eine kontinuierliche Beteiligung der Bundeswehr an der US-gef&uuml;hrten &Uuml;berwachung der UN-Sanktionen gegen Nordkorea.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9245\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Taiwan wollte k&uuml;nstlichen Hype zur Werbung f&uuml;r &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit&ldquo; nutzen<\/strong><br>\nDie Hoffnungen der Beh&ouml;rden der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) in Taiwan, als Beobachter zur 76. Weltgesundheitsversammlung (WHA) eingeladen zu werden, haben sich nach dem Beginn der Versammlung am Sonntag in Genf erneut zerschlagen.<br>\nAnalysten auf dem chinesischen Festland wiesen darauf hin, dass die DPP-Beh&ouml;rden mit Unterst&uuml;tzung des von den USA gef&uuml;hrten westlichen Lagers einen k&uuml;nstlichen Hype um eine potenzielle Teilnahme Taiwans an der WHA erzeugen wollten, da sie darin eine M&ouml;glichkeit sehen, den so genannten &bdquo;internationalen Raum&ldquo; f&uuml;r die &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit Taiwans&ldquo; zu erweitern. Als Reaktion darauf wies die St&auml;ndige Vertretung Chinas beim UN-B&uuml;ro in Genf und anderen internationalen Organisationen in der Schweiz am sp&auml;ten Samstag die irref&uuml;hrenden &Auml;u&szlig;erungen der USA zur Taiwanfrage entschieden zur&uuml;ck.&ensp;In letzter Zeit hatte die St&auml;ndige Vertretung der USA in Genf wiederholt f&uuml;r die Teilnahme Taiwans an der WHA &ndash; dem Entscheidungsgremium der Weltgesundheitsorganisation (WHO) &ndash; geworben.<br>\nInsgesamt 182 L&auml;nder, darunter auch die USA, h&auml;tten ihre diplomatischen Beziehungen zu China auf der Grundlage des Ein-China-Prinzips aufgenommen. Die Beteiligung der Region Taiwan an den Aktivit&auml;ten internationaler Organisationen, einschlie&szlig;lich der WHO, m&uuml;sse im Einklang mit diesem Ein-China-Prinzip erfolgen. Dies sei ein grundlegendes Prinzip, das in der Resolution 2758 der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) und in der WHA-Resolution 25.1 ebenfalls bekr&auml;ftigt werde, so die chinesische Mission in ihrer Mitteilung.&ensp;<br>\n&bdquo;Die Regierung der Volksrepublik China ist die einzige legale Regierung, die ganz China vertritt. Es gibt nur ein China auf der Welt. Taiwan ist ein unver&auml;u&szlig;erlicher Teil des chinesischen Territoriums&ldquo;, erkl&auml;rte die chinesische Mission in der Mitteilung.<br>\nIn der Ank&uuml;ndigung wird &uuml;berdies daran erinnert, dass die Region Taiwan von 2009 bis 2016 acht Jahre lang als Beobachter im Namen von &bdquo;Chinesisch-Taipeh&ldquo; an der WHA teilgenommen habe. Dabei habe es sich um eine Sonderregelung gehandelt, die durch die Konsultationen zwischen beiden Seiten der Taiwanstra&szlig;e auf der Grundlage der Einhaltung des Konsenses von 1992, der das Ein-China-Prinzip verk&ouml;rpert, getroffen wurde.<br>\nNach ihrem Regierungsantritt haben die DPP-Beh&ouml;rden jedoch politisches Kalk&uuml;l &uuml;ber das Wohlergehen der Menschen in Taiwan gestellt, beharrlich an der &bdquo;Unabh&auml;ngigkeit Taiwans&ldquo; festgehalten und sich geweigert, das Ein-China-Prinzip anzuerkennen. Infolgedessen sei die politische Grundlage f&uuml;r eine Teilnahme der Region Taiwan an der WHA nicht mehr gegeben, so die chinesische Mission.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-05\/22\/content_85486188.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Trauzeugen-Aff&auml;re: Habeck &uuml;berpr&uuml;fte auch Staatssekret&auml;r Kellner<\/strong><br>\nDie Aff&auml;re um angebliche Vetternwirtschaft scheint sich auszuweiten. Robert Habeck lie&szlig; nun offenbar auch seinen engen Vertrauten Michael Kellner &uuml;berpr&uuml;fen.<br>\nBundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) hat in der Aff&auml;re um angebliche Vetternwirtschaft auch seinen parlamentarischen Staatssekret&auml;r Michael Kellner &uuml;berpr&uuml;fen lassen. Dies teilte das Ministerium der Bild-Zeitung auf deren Anfrage mit.<br>\nDie &Uuml;berpr&uuml;fung geschah demnach im Zuge der sogenannten Trauzeugen-Aff&auml;re um den ehemaligen Staatssekret&auml;r Patrick Graichen. Habeck versetzte den 51-J&auml;hrigen in den einstweiligen Ruhestand, nachdem eine Untersuchung ergeben hatte, dass Graichen ein Projekt f&uuml;r den Umwelt-Verein BUND als f&ouml;rderw&uuml;rdig einstufte, bei dem seine Schwester im Vorstand sitzt.<br>\nGraichen ist der Schwager von Michael Kellner. Untersuchungen ergaben laut dem Bild-Bericht allerdings, dass Kellner &bdquo;nicht mit Auftr&auml;gen oder Zuwendungen an das &Ouml;ko-Institut bzw. Zuwendungen den BUND befasst war&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/trauzeugen-affaere-vetternwirtschaft-robert-habeck-ueberpruefte-offenbar-auch-staatssekretaer-michael-kellner-li.350936\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Info zum Guthaben: Riester-Rentner erhalten jetzt bittere Briefe<\/strong><br>\nSparen Sie f&uuml;r eine Riester-Rente, m&uuml;ssen Sie dieses Jahr stark sein: Die Mitteilung &uuml;ber den Kontostand f&auml;llt bitter aus. Was das f&uuml;r Sie bedeutet.<br>\nAuf den ersten Blick sind die Zahlen ein Schock: Um bis zu 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr sei das Konto vieler Riester-Sparer geschrumpft, wie der Geldratgeber &ldquo;Finanztip&rdquo; in seinem aktuellen Newsletter berichtet. Abzulesen sei das in der j&auml;hrlichen Standmitteilung der Riester-Rentenversicherung, die in diesen Tagen in den Briefk&auml;sten der Sparer landet.<br>\n&ldquo;Die aufgef&uuml;hrte Wertentwicklung des Guthabens sieht in vielen F&auml;llen sehr d&uuml;ster aus&rdquo;, hei&szlig;t es bei &ldquo;Finanztip&rdquo;. In einigen F&auml;llen h&auml;tten Sparer im Vergleich zum Vorjahr vier- oder sogar f&uuml;nfstellige Betr&auml;ge verloren. Allerdings sind diese Verluste erst einmal nur virtuell.<br>\nEs handle sich um nicht realisierte Verluste, die entstanden sind, weil das B&ouml;rsenjahr 2022 sehr schlecht lief. Es sei sehr wahrscheinlich, dass es k&uuml;nftig wieder aufw&auml;rtsgehe. Und: Das aktuelle Minus ist nicht der endg&uuml;ltige Stand des Riester-Guthabens.<br>\nSind Sie selbst betroffen, sollten Sie also zun&auml;chst versuchen, die Ruhe zu bewahren. Dabei k&ouml;nnte Ihnen der Gedanke an die Beitragsgarantie helfen. Denn sie besagt, dass Sie am Ende der Laufzeit zumindest alle gezahlten Beitr&auml;ge zuz&uuml;glich Garantiezinsen und staatlicher Zulagen ausgezahlt bekommen &ndash; unabh&auml;ngig davon, wie sich die Kurse entwickelt haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/aktuelles\/id_100179698\/rente-riester-sparer-erhalten-bittere-briefe-was-sie-jetzt-tun-sollten.html%20\">t-online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das &uuml;bliche Desaster mit der Riester-Rente.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&ldquo;Der Versuch, Unrecht aufzudecken, wird vereitelt&rdquo;<\/strong><br>\nInterview mit Politikwissenschaftlerin Ulrike Gu&eacute;rot. &Uuml;ber Cancel Culture, unbequeme Bekenntnisse, tr&uuml;gerische Narrative und das Ende des demokratischen Zeitalters. (Teil 1)<br>\nDie Politikwissenschaftlerin Ulrike Gu&eacute;rot, geboren 1964 als Ulrike Hammelstein, hat einen dramatischen Wandel vom Presse-Liebling zur Persona non grata vollzogen.<br>\nDas ehemalige CDU- und sp&auml;tere Gr&uuml;nen-Mitglied tritt seit den Neunzigerjahren f&uuml;r einen post-nationalen, f&ouml;deralen europ&auml;ischen Bundesstaat ein, der sich im Wesentlichen mit den Forderungen des ehemaligen EU-Kommissionspr&auml;sidenten Jacques Delors deckt, f&uuml;r den sie von 1996 bis 1998 als wissenschaftliche Mitarbeiterin t&auml;tig war.<br>\nAls Verfechterin jener &ldquo;europ&auml;ischen Idee&rdquo; und &ldquo;radikale&rdquo; politische Kommentatorin war die 58-J&auml;hrige ein Liebling der sogenannten Leitmedien. In der Coronakrise geriet Gu&eacute;rot durch ihre Ma&szlig;nahmen-kritischen &Auml;u&szlig;erungen im Mainstream allerdings zunehmend in Misskredit.<br>\nDie mediale Diskreditierung von Ulrike Gu&eacute;rot kulminierte eine Krise sp&auml;ter, bei ihrem Besuch der ZDF-Talkshow &ldquo;Markus Lanz&rdquo; am 2. Juni, in der die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses Marie-Agnes Strack-Zimmermann (FDP) zusammen mit den Journalisten Frederik Pleitgen und Natalie Amiri zum Thema Ukraine geladen war.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Der-Versuch-Unrecht-aufzudecken-wird-vereitelt-9060950.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Schlimmer als in der Dritten Welt&ldquo;: US-Weltstadt wird zur Obdachlosen-H&ouml;lle &ndash; mit absurden Konsequenzen<\/strong><br>\nSan Francisco steckt in einer Obdachlosenkrise: St&auml;ndig steigende Mieten in der Region und die Pandemie haben in den vergangenen Jahren dazu gef&uuml;hrt, dass zehntausende Menschen ihre Wohnung verloren haben. In der Folge nehmen dadurch Diebst&auml;hle zu. Eng damit verbunden ist au&szlig;erdem der ausufernde Drogenkonsum.<br>\n&bdquo;Schlimmer als in der Dritten Welt&ldquo; &ndash; in San Francisco geraten eine akute Obdachlosenkrise und der Drogenhandel zunehmend au&szlig;er Kontrolle. Im Zentrum m&uuml;ssen Passanten &uuml;ber Menschen ohne Wohnsitz steigen, um von einer Stra&szlig;enseite auf die andere zu gelangen. Aktuell leben rund 38.000 Menschen in San Francisco und der als Bay Area bezeichneten Umgebung auf der Stra&szlig;e. Zudem sind die Beh&ouml;rden angesichts des stetig wachsenden Drogenhandels mit dem synthetischen Opioid Fentanyl derart &uuml;berfordert, dass der Gouverneur j&uuml;ngst sogar die Nationalgarde in die Stadt schickte.<br>\n&bdquo;Die Kombination aus Obdachlosigkeit, psychisch Kranken und Fentanyl macht es schlimmer als in der Dritten Welt. Denn es spielt sich im Schatten der Reichen und M&auml;chtigen ab. Es wird nicht nur toleriert. Bis vor kurzem wurde es fast ignoriert&ldquo;, so der alteingesessene Lokalreporter Phil Matier gegen&uuml;ber CNN. Er liebe seine Stadt, betont der Journalist. Doch San Franciscos Zukunft sei h&ouml;chst gef&auml;hrdet:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/ausland\/schlimmer-als-in-der-dritten-welt-san-francisco-wird-zur-obdachlosen-hoelle-mit-absurden-konsequenzen_id_194207374.html%20\">Focus Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Da die Mietverh&auml;ltnisse wenig reguliert sind, die Mieten absurd gestiegen sind und es fast keine sozialen Hilfen gibt, rutschen die Menschen in den USA ganz schnell in die Obdachlosigkeit. Obendrauf die Drogen, das macht die perfekte Katastrophe. Phantastischerweise wurde und wird uns dieses Land seit vielen Jahren als Vorbild f&uuml;r eine offene Marktwirtschaft, Innovationsf&auml;higkeit und wenig B&uuml;rokratie pr&auml;sentiert (was gr&ouml;&szlig;tenteils nicht einmal stimmt). Das ist eine grauenhafte Dystopie, die aber in Deutschland und im restlichen Europa ebenfalls immer mehr zur Realit&auml;t wird.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kubanische Musiker bedroht<\/strong><br>\nRechte Contras versuchen mit Gewalt Auftritte der kubanischen Gruppe &raquo;Buena Fe&laquo; in Europa zu verhindern. Nach Drohungen gegen die Veranstalter mussten die vielfach pr&auml;mierten Musiker ein f&uuml;r Freitag geplantes Konzert im spanischen Salamanca absagen. Auch am Vortag war ihr Auftritt im &raquo;Aval&oacute;n Caf&eacute;&laquo; der Stadt Zamora gestrichen worden. Hinter der Boykottkampagne steckt eine Contra-Gruppe, die sich &raquo;Patria y Vida&laquo; nennt. Ihre Attacken auf Musiker und Konzertveranstalter wurden durch von der US-Regierung finanzierte Publikationen wie die in Madrid herausgegebene Onlinezeitung Diario de Cuba und das in Miami ans&auml;ssige Portal ADN Cuba unterst&uuml;tzt.<br>\n&raquo;Mit Bedauern geben wir bekannt, dass die Konzerte in Salamanca und Zamora abgesagt wurden. Unter dem Vorwand, die Demokratie zu verteidigen, wurden faschistische Drohungen und Schikanen, die st&auml;rker wirkten als unsere Lieder, gegen die Betreiber der Veranstaltungsorte ausgesprochen&laquo;, teilte das Duo seinen spanischen Fans per Facebook mit. Bei zwei ausverkauften Auftritten in Madrid und in Bilbao waren die Contras mit Versuchen, die dortigen Konzerte zu verhindern, noch gescheitert. In Madrid f&uuml;hrte die St&ouml;rung durch einen bekennenden Systemgegner am 12. Mai lediglich zu einem Zwischenfall, der jedoch nur wenige Sekunden dauerte und vom Sicherheitspersonal des Veranstaltungsortes unter Buhrufen des Publikums gegen den Provokateur und Applaus f&uuml;r Buena Fe beendet wurde. Auch in Bilbao konnte das Duo &ndash; trotz zahlreicher Drohungen gegen den veranstaltenden Kulturverein &raquo;Bira Aretoa&laquo; &ndash; am 13. Mai vor vollem Haus spielen. Die Beh&ouml;rden der baskischen Stadt hatten zudem antikubanische Proteste vor dem Konzertsaal untersagt, weil Solidarit&auml;tsorganisationen dort bereits eine Kundgebung im Rahmen der europaweiten Aktion &raquo;Unblock Cuba&laquo; angemeldet hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/451123.contras-in-europa-kubanische-musiker-bedroht.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Geopolitik des Klimawandels<\/strong><br>\nDie Bundeswehr beteiligt sich ab dem kommenden Montag an einem Luftkriegsman&ouml;ver in Europas Hohem Norden und treibt damit die Militarisierung arktischer Regionen voran. In Norwegen, Schweden und Finnland werden zahlreiche NATO- und verb&uuml;ndete Staaten in unmittelbarer N&auml;he zur russischen Grenze mit 150 Kampfjets den gemeinsamen Luftkrieg proben. Klimawandel und internationale Machtverschiebungen haben auch die lange Jahre von internationaler Kooperation gepr&auml;gte Arktis zu einem geostrategischen Hotspot gemacht, der zu einem weiteren Schauplatz der zunehmend militarisierten Gro&szlig;m&auml;chtekonkurrenz zwischen den NATO-Staaten und Russland sowie China wird. Ressourcen, die bis vor kurzem vom arktischen Eis gesch&uuml;tzt wurden, werden durch den Klimawandel zug&auml;nglich. Und auch neue Schifffahrtsrouten mit hoher strategischer Bedeutung &ouml;ffnen sich &ndash; vor allem die sogenannte Nordostpassage entlang der russischen Nordk&uuml;ste. W&auml;hrend das Eis wohl dauerhaft abschmilzt, positionieren sich vor allem die Vereinigten Staaten, Kanada, Russland und China, aber auch die Bundesrepublik f&uuml;r das Wettrennen um die Arktis.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9247\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Milliardenstrafe f&uuml;r Meta: EUropa regelt das leider nicht<\/strong><br>\nZum f&uuml;nften Geburtstag der Datenschutzgrundverordnung hat die EU eine Milliardenstrafe gegen den Facebook-Konzern Meta verh&auml;ngt. Europa regelt das, jubelt die &bdquo;Zeit&ldquo;. Sch&ouml;n w&auml;r&rsquo;s &ndash; doch die Regeln werden nicht durchgesetzt.<br>\nDamit es &uuml;berhaupt zu der Strafe von 1,2 Mrd. Euro kam, mu&szlig;te die irische Datenschutzaufsicht zum Handeln gezwungen werden. Von sich aus h&auml;tte sie keine Sanktionen verh&auml;ngt, deshalb mu&szlig;te der Europ&auml;ische Datenschutzausschuss nachhelfen!<br>\nDie Strafe regelt auch nicht das Kernproblem &ndash; die &Uuml;bertragung privater Daten aus EUropa auf Server in die USA, wo sie von den US-Geheimdiensten &uuml;berwacht werden. Zwar k&ouml;nnte Meta nun umdenken und einen Teil der Daten k&uuml;nftig in Europa verarbeiten.<br>\nDoch das eigentliche &Uuml;bel, die Schn&uuml;ffelei durch NSA &amp; Co., ist damit nicht gel&ouml;st. Im Gegenteil:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/milliardenstrafe-fuer-meta-europa-regelt-das-leider-nicht\/\">Lost in Europe<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-98250","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98250","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=98250"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98250\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98252,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98250\/revisions\/98252"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=98250"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=98250"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=98250"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}