{"id":98332,"date":"2023-05-25T12:50:38","date_gmt":"2023-05-25T10:50:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98332"},"modified":"2023-05-25T12:50:38","modified_gmt":"2023-05-25T10:50:38","slug":"leserbriefe-zu-das-versagen-vieler-lehrer-und-erzieher-in-der-panik-pandemie-die-schwarze-corona-paedagogik-und-das-beharrliche-schweigen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98332","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eDas Versagen vieler Lehrer und Erzieher in der Panik-Pandemie: Die Schwarze Corona-P\u00e4dagogik und das beharrliche Schweigen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Bernd Schoepe pl&auml;diert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98044\">hier<\/a> f&uuml;r eine p&auml;dagogische Aufarbeitung der Covid-19-Krise. Viele Lehrer, Erzieher und ihre Verb&auml;nde h&auml;tten &bdquo;es in der Corona-Krise vers&auml;umt, sich vor die ihnen zum Schutz anvertrauten Kinder und Jugendliche zu stellen&ldquo;. Viele Schulen und Lehrer seien vielmehr &ndash; wieder &ndash; der schwarzen P&auml;dagogik anheimgefallen. &bdquo;Doch w&auml;hrend wir erleben, wie das offizielle Corona-Narrativ tagt&auml;glich mehr (&hellip;) zusammenbricht, erkennt die besonders &acute;systemrelevante&acute; Berufsgruppe der P&auml;dagogen die Zeichen der Zeit immer noch nicht&ldquo;. Noch immer bleibe &bdquo;auch meine Gewerkschaft auf Diffamierungskurs gegen Andersdenkende&ldquo;. Zu einer gelingenden Aufarbeitung geh&ouml;re &bdquo;unbedingt dazu, dass gr&uuml;ndliche Untersuchungen &uuml;ber die Frage angestellt werden m&uuml;ssen, wie es wieder dazu kommen konnte, dass sich die P&auml;dagogik so widerstandslos f&uuml;r Ma&szlig;nahmen empf&auml;nglich zeigte&ldquo;. Wir haben hierzu interessante Zuschriften erhalten. Danke daf&uuml;r. Hier nun eine Auswahl der Leserbriefe. F&uuml;r Sie zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion der Nachdenkseiten, <\/p><p>den umfangreichen Artikel von Herrn Schoepe m&ouml;chte ich vor dem Hintergrund der allseits angemahnten Aufarbeitung der Corona-Plandemie nur mit einer kurzen Anmerkung versehen. <\/p><p>Dieser Artikel sollte allen Lehrern, Erziehern und vor allem den Vorgesetzten derselben zur Pflichtlekt&uuml;re gemacht werden. Danach kann man ja einmal dar&uuml;ber diskutieren. Aber ich f&uuml;rchte, die wollen lieber gar nicht dar&uuml;ber reden. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBj&ouml;rn Ehrlich <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren, <\/p><p>es ist sehr wichtig, dieses Thema ausf&uuml;hrlich zu behandeln. Herrn Schoepe geb&uuml;hrt Dank, dass er das mit einem generalisierenden Ansatz versucht hat. Er stellt die Situation richtig dar, auch wenn er mit der Bezeichnung &bdquo;schwarze P&auml;dagogik&ldquo; schon sehr weit geht. Es ist meiner Meinung nach auch eine unbewiesene Behauptung, dass die Erzieher und\/oder Lehrer entlassen wurden, die die Ma&szlig;nahmen nicht umgesetzt haben. Ein wichtiger Punkt in seinem Text ist die Rolle der GEW. Diese selbsternannte &bdquo;Bildungs&ldquo;- Gewerkschaft hat (in Baden-W&uuml;rttemberg) den Schutz der Lehrer vor einer grotesk &uuml;bertrieben dargestellten &bdquo;Gefahr&ldquo; als einziges Ziel verfolgt. Die Sch&uuml;ler waren egal. Meine pers&ouml;nliche Konsequenz daraus war, dass ich nach vielen Jahren Mitgliedschaft aus der GEW ausgetreten bin.<\/p><p>Ich habe auch lange &uuml;ber die Ursache f&uuml;r das millionenfache pers&ouml;nliche und institutionelle Versagen w&auml;hrend Corona nachgedacht. Ich meine, es liegt daran, dass wir unterschiedlich mutig sind. Die weniger Mutigen unter uns machen halt im Zweifel das, was der Chef sagt oder das, was die anderen machen. Wenn sie etwas entscheiden m&uuml;ssen, dann gehen sie den Weg des geringsten Widerstands oder verstecken sich hinter externen Experten oder Beratern. So schaffen es einige an die Spitze von Regierungen, Gewerkschaften, Schulen usw. Genau die haben von sich selbst aber wahrscheinlich ein anderes Bild, denn sie haben ja Verantwortung &uuml;bernommen, und heute sagen sie, sie h&auml;tten damals so entscheiden m&uuml;ssen. <\/p><p>Die restlichen weniger Mutigen (dazu z&auml;hle ich mich) entscheiden sich dagegen, institutionelle Verantwortung zu &uuml;bernehmen und versuchen, in ihrem pers&ouml;nlichen Umfeld wenigstens so zu handeln, dass die Folgen der schlechten von oben kommenden Entscheidungen abgemildert werden. <\/p><p>Was wir br&auml;uchten, damit so etwas nicht mehr passiert, das w&auml;ren mutige Menschen, die laut f&uuml;r ihre Ideale einstehen. Die kann es auch im Neoliberalismus geben. Ein m&ouml;glicher Anfang w&auml;re es, wenn sich ein paar davon zusammentun und eine richtige &bdquo;Bildungs&ldquo;-Gewerkschaft als Alternative zur GEW gr&uuml;nden. Ich w&auml;re dabei. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nNorbert Beuter<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Danke f&uuml;r diese gr&uuml;ndliche Darstellung des Versagens von Lehrern und Erziehern allgemein und der GEW im Besonderen. <\/p><p>Mir fehlen die bewundernswerte Kraft und Hartn&auml;ckigkeit des Autors, mit der er um Selbstreflexion und Dialogbereitschaft (auch) innerhalb der GEW wirbt. Mit dem Hinweis auf das f&uuml;r mich unfassbare Versagen gegen&uuml;ber den schutzbefohlenen Kindern und Jugendlichen habe ich nach mehr als 50j&auml;hriger Mitgliedschaft 2021 meinen Austritt aus der GEW erkl&auml;rt.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nVolker Jansen<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Schoepe,<\/p><p>obwohl ich selbst seit nunmehr vierzig Jahren als P&auml;dagogin t&auml;tig bin und mich nach Ihren ausf&uuml;hrlichen und auch anklagenden Zeilen angegriffen f&uuml;hlen m&uuml;sste, bedanke ich mich sehr herzlich f&uuml;r Ihre tiefgreifende Analyse. Es ist alles richtig, was Sie schreiben. Dennoch benennen Sie ausschlie&szlig;lich die Extreme: die Angepassten und die Gegner der Corona-Ma&szlig;nahmen im Bildungswesen. Aus meiner Perspektive als Schulleiterin im Land Brandenburg gab es dazwischen noch viele andere Fassetten des Umgangs mit den staatlich angeordneten Regeln in der Pandemiezeit, die unerw&auml;hnt blieben.<\/p><p>Wer bedingungslos allen Ma&szlig;nahmen gefolgt ist und sich obendrein von der allgemeinen Angst anstecken lie&szlig;, hat als P&auml;dagoge eine Mitverantwortung an den daraus entstandenen Problemen der Kinder und Jugendlichen. Wer sich aber &ouml;ffentlich und lautstark dagegengestellt hat, musste mit dienstrechtlichen Konsequenzen rechnen. Mit dem letztgenannten Verhalten ist m&ouml;glicherweise ein noch gr&ouml;&szlig;erer Schaden f&uuml;r die Schutzbefohlenen und das Bildungssystem entstanden. Denn diese P&auml;dagogen mit einer eigenen Meinung und viel Mut sind nun nicht mehr f&uuml;r die Jugend da, um ihnen als Vorbild dienen zu k&ouml;nnen. Ist dieser Preis es wert?<\/p><p>In einem hierarchischen System sind die Zw&auml;nge allgegenw&auml;rtig. Sich dagegen aufzulehnen, ist nur mit Verb&uuml;ndeten gemeinsam m&ouml;glich. Das k&ouml;nnte ein Verband oder eine Gewerkschaft sein, die die Besch&auml;ftigten und die Kinder im Blick haben sollte. Bei der von Ihnen genannten GEW vermisse ich diesen Beistand bis heute, im Gegenteil: In der Mitgliederzeitung der GEW Brandenburg war im April 2020 folgender Absatz (E &amp; W plus, Ausgabe 4 von 2020, Seite 3) zu lesen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wer in einer Zeit, in der die Bundesregierung, die Landesregierung und das Robert-Koch-Institut zu einer konsequenten Reduktion und Vermeidung von sozialen Kontakten auffordern, Pr&auml;senzzeiten, Lehrerkonferenzen und andere Fachkonferenzen anordnet, hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden. Man kann es auch noch deutlicher formulieren: An diesen Stellen ist man seiner Verantwortung f&uuml;r die Besch&auml;ftigten und f&uuml;r das Gemeinwesen nicht gerecht geworden, sondern hat grob fahrl&auml;ssig gegen die &uuml;bertragene F&uuml;rsorgepflicht und Verantwortung versto&szlig;en. In diesen F&auml;llen ist deutlich geworden, dass man f&uuml;r die &uuml;bertragene Funktion ungeeignet ist. Man sollte diese Kolleginnen und Kollegen von der ihnen &uuml;bertragenen Verantwortung entbinden!&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Selbstverst&auml;ndlich hatten die Schulleitungen ohne vorbereiteten Plan den Distanzunterricht zu organisieren, &Auml;ngste der Lehrkr&auml;fte und Eltern wahrzunehmen und nach M&ouml;glichkeit zu reduzieren, Beschwerden von Eltern zu bearbeiten und auch F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten f&uuml;r einzelne Kinder aufzubauen und anzubieten. Und selbstverst&auml;ndlich hatten Schulleitungen t&auml;glich in der Schule zu sein &ndash; egal in welchem Alter &ndash; und das Chaos zu verwalten. Und ebenso selbstverst&auml;ndlich mussten diese auf jede Frage sofort eine Antwort haben, auch wenn die Antworten der politisch Verantwortlichen stets erst zeitversetzt gegeben wurden. Durch die noch fehlende digitale Infrastruktur in der Schule und auch bei den Lehrkr&auml;ften mussten Absprachen zum Distanz- und F&ouml;rderunterricht in kleinen Gruppen notwendigerweise im Schulhaus get&auml;tigt werden. Schulleitungen, die so agiert hatten, wurden von einigen &uuml;ber&auml;ngstlichen Lehrkr&auml;ften aus dem eigenen Haus und der Gewerkschaft gleichzeitig daf&uuml;r attackiert. Unterst&uuml;tzungen gab es keine, Entschuldigungen sind ebenso Fehlanzeige.<\/p><p>Als die Masken- und Impfflicht hinzukamen, habe ich lange Gespr&auml;che mit besorgten Eltern gef&uuml;hrt. Ich fand es wichtig, ihre Sorgen ernst zu nehmen. Manche Familien schrieben danach an unser zust&auml;ndiges Bildungsministerium oder an Landtagsabgeordnete. Jedes Mal war die Antwort ern&uuml;chternd.<\/p><p>Eine einzelne Lehrkraft oder eine einzelne Schulleitung k&ouml;nnen die politischen Pr&auml;missen nicht ver&auml;ndern. Das k&ouml;nnen Gewerkschaften, Verb&auml;nde und Parteien. Deshalb halte ich eine Generalverurteilung der Lehrerinnen und Lehrer w&auml;hrend der Schulschlie&szlig;ungen in der Pandemie f&uuml;r nicht geeignet, zumal genau diese jetzt die psychischen Folgen aller Ma&szlig;nahmen direkt erleben und zu minimieren versuchen. Ich bin fest davon &uuml;berzeugt, dass an vielen Schulen wie an meiner versucht wurde, den schulischen Alltag trotz widriger Umst&auml;nde so einfach, unterst&uuml;tzend und lernmotivierend wie nur m&ouml;glich f&uuml;r alle Kinder und Jugendlichen zu gestalten. Obwohl &Auml;ngste und Denunziantentum in den Lockdown-Zeiten Hochkonjunktur hatten, war dennoch die Schule f&uuml;r viele Kinder ein auch mitunter digitaler Anker f&uuml;r Struktur, Gemeinschaft und Geborgenheit.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nKatharina Schlumm<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes NDS-Team,<br>\n&nbsp;<br>\nich w&uuml;rde Ihnen gern meine Sicht der Corona-Situation schildern. Ich muss Ihnen leider zustimmen, dass wir uns wieder in der &ldquo;schwarzen P&auml;dagogik&rdquo; befinden!<br>\n&nbsp;<br>\nKurz zu mir: Ich arbeite als Erzieher an einer Ganztagsschule in BS. Ich habe diese Arbeit im November 2019 angefangen und betreute bis Sommer 2020 eine 5.\/dann: 6. Klasse als Bezugserzieher. Seitdem bin ich ein &ldquo;Springer&rdquo; dieser Schule.<br>\n&nbsp;<br>\nIch bin immer mit dem guten Gef&uuml;hl herangegangen, dass ich als Erzieher einen ehrbaren Beruf gew&auml;hlt habe. Ich habe grunds&auml;tzlich eine gute Einstellung zu den Kindern, was sie mir jeden Tag in ihren Worten und Taten zur&uuml;ckgeben&hellip; und dann kam Corona und seine schrecklichen Folgen (die Ma&szlig;nahmen der Coronapolitik bezeichne ich hier als &ldquo;schreckliche Folgen&rdquo; und nicht den Virus an sich, der sicherlich auch negative Folgen f&uuml;r die Betroffenen hat(te)).<br>\n&nbsp;<br>\nMein Bauchgef&uuml;hl &ldquo;sagte&rdquo; mir, dass hier etwas nicht stimmt, wischte diese Zweifel erst einmal weg, da ich aufgrund einer Vorerkrankung meiner Freundin schon Bedenken hatte. Ich rief sogar bei der Corona-Hotline an, um mich dar&uuml;ber zu informieren.<br>\nF&uuml;r mich pers&ouml;nlich stufte ich diesen Virus als schwere Grippe ein, der auch f&uuml;r einige Menschen t&ouml;dlich bzw. sehr sch&auml;digend sein kann. Deswegen trieben mich die Sorgen um meine Freundin.<br>\n&nbsp;<br>\nAls dann die Ma&szlig;nahmen wie Masken- und Testpflicht in den Schulen eingef&uuml;hrt wurde, habe ich diese Ma&szlig;nahmen die ersten Wochen mitgetragen. JA&hellip; ICH HABE MITGEMACHT!!! Seitdem plagt mich mein Gewissen! Ich konnte mich nicht so sch&uuml;tzend vor den Kindern stellen (Meine Versuche erl&auml;utere ich im Anschluss.), dass ich das Leid, welches ich bei den Kindern beobachtet habe, verhindert bzw. lindern konnte.<br>\n&nbsp;<br>\nWas ich tun konnte, war, den Kindern NICHT zu sagen, dass sie die Masken aufsetzen oder &ldquo;richtig&rdquo; aufsetzen m&uuml;ssen. Ich sagte aber NICHT: &ldquo;Ihr k&ouml;nnt sie abnehmen!&rdquo; Trotzdem trugen viele Kinder die Masken, weil ihre Eltern oder Lehrer &ldquo;Recht&rdquo; hatten!<br>\nIch konnte die regelm&auml;&szlig;ige Testung nicht verhindern! Wenn ein Kind zu sp&auml;t war oder der Test besch&auml;digt und die Testung im Nebenraum durchgef&uuml;hrt werden musste, habe ich die Fl&uuml;ssigkeit, die zum Test geh&ouml;rt, einfach raufgetr&auml;ufelt, ohne dass sich das Kind das Testst&auml;bchen in die Nase stecken musste. Das waren nur kleine Dinge, die &ndash; gef&uuml;hlt &ndash; nichts gebracht haben.<br>\n&nbsp;<br>\nMit Kollegen habe ich dar&uuml;ber gesprochen, wie sie diese Ma&szlig;nahmen empfinden. Zwei Kollegen waren gegen diese Ma&szlig;nahmen&hellip; einer davon war ich. Ich war extrem erschrocken dar&uuml;ber, dass die Corona-Ma&szlig;nahmen von 95% der Kollegen einfach akzeptiert und knallhart durchgezogen wurde. Ich stellte die N&uuml;tzlichkeit der Masken infrage, dass kaum einen interessiert hat. Auch die Testung war mir ein Dorn im Auge&hellip; geh&ouml;rt &ndash; oder nicht &ndash; und weiter geht es! Wenn ich mit den Kindern alleine war, habe ich ihnen die freie Wahl, was Masken und Testung betrifft, gelassen. Bei meinen Kollegen war es anders. Die Sch&uuml;ler*innen zogen die Masken reflexartig &uuml;ber die Nase, sobald sie einen Lehrer oder Erzieher begegneten. Ich konnte den Schaden bei den Kindern nur etwas mildern, aber konnte sie NICHT SCH&Uuml;TZEN! Ich selbst habe die Maske selten &ldquo;richtig&rdquo; getragen und wurde auch daf&uuml;r schon angez&auml;hlt, was mir egal war. Die Maske war trotzdem unten&hellip; am Kinn! bei meiner eigenen Testung (au&szlig;er als Ungeimpfter im Testzentrum) konnte ich mal ein bisschen &ldquo;schummeln&rdquo;. All diese &ldquo;Zwangsma&szlig;nahmen&rdquo; und ihrer rigorosen Durchsetzung brachten mich einige Monate sp&auml;ter dazu, mich krankschreiben zu lassen (5 Wochen). Ich war kurz davor, meinen Kolleg*innen, wenn sie nochmal einmal &ldquo;Maske hoch!&rdquo; oder &ndash; vor dem &ldquo;Guten Morgen&rdquo; &ndash; &ldquo;Wo ist Deine Maske?&rdquo; rufen, eine Ohrfeige zu geben. Ich konnte nicht mehr!<br>\n&nbsp;<br>\nDer Lockdown hat die Sch&uuml;ler*innen sehr hart getroffen! Ich war &uuml;ber mein Diensthandy und den &ldquo;Lernraum&rdquo; (Onlineunterricht) in Kontakt mit &ldquo;meinen&rdquo; Sch&uuml;lern. Es wurde von ihnen so viel verlangt, online alles abzuwickeln, dass uns der Blick f&uuml;r das Wohl der Kinder zeitweise verloren ging&hellip; auch mir. Die Leistungen mussten erbracht werden&hellip; Punkt! (Dieser &ldquo;Fehler&rdquo; passierte mir leider auch bei meiner Stieftochter. Sie hat am Onlineunterricht nicht teilgenommen, bis der Klassenlehrer DAS beim Jugendamt meldete, was wir bei einem Besuch des JA zu Hause entspannt kl&auml;ren konnten.) Noch nie h&ouml;rte ich so viele Kinder sagen, dass sie wieder in die Schule m&ouml;chten! Der geteilte Unterricht war zwar entspannt, da sich die Klassengr&ouml;&szlig;e halbiert hat. Gut&hellip; ich konnte mich jetzt intensiver um meine Sch&uuml;ler*innen k&uuml;mmern und die Gewaltmeldungen in der Schule gingen im Eiltempo Richtung Null, da die Pausen auch gestaffelt wurden, aber war das die L&ouml;sung? NEIN! Nebenbei hat sich dann aber auch das Hinterfragen unseres Schulsystems entwickelt. Ich erlebte gute Ans&auml;tze.<br>\n&nbsp;<br>\nBei der Corona-Impfung war bei mir sofort Schluss! Wie kann es sein, dass in so einer kurzen Zeit ein Impfstoff entwickelt wurde, der so eine hohe Wirksamkeit hat? Da stimmte etwas gewaltig nicht und eine neue Art der Impfung? Gentherapie? Ab dann wusste ich, dass b&ouml;se Menschen am Werk sind! Ich hatte monatelang einen so heftigen Kampf mit meiner Freundin und ihrer j&uuml;ngsten Tochter (13), dass sie sich nicht impfen lassen (5\/6 Piekser konnte ich bei den beiden verhindern&hellip; den ersten hat sich meine Freundin geben lassen).<br>\n&nbsp;<br>\nZum Schluss m&ouml;chte ich hier nochmals betonen: Wir haben als P&auml;dagogen, die dem Wohl des Kindes verpflichtet sind &ndash; moralisch wie gesetzlich &ndash; nicht nur versagt, sondern auch mitgemacht!<br>\nDieses Thema um Corona und dessen Folgen wird auch bei mir in der Schule totgeschwiegen. Kaum einer meiner Kolleg*innen ist an einer Aufarbeitung interessiert! Ich bin gespannt, wie es dann bei der fr&uuml;hkindlichen Sexualerziehung aussieht. Ich habe kein gutes Gef&uuml;hl dabei! Wie kann ich die Kinder sch&uuml;tzen? Ich f&uuml;hle mich allein auf Arbeit! Ich will den moralischen Stein wieder ins Rollen bringen! Nur wie, wenn keiner mitmacht?<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nM. H.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6.Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte NDS, sehr geehrter Herr Schoepe,<\/p><p>so sehr Sie im Prinzip Recht haben, so sehr muss ich Ihnen auch widersprechen: Nicht DIE LEHRER&hellip; haben versagt, sondern nur einige.<\/p><p>Au&szlig;erdem: Dem Wahnsinn konnte man sich nicht wirksam entgegenstellen. Eltern haben sich &uuml;ber mich beschwert, weil ich versucht habe, den Kindern (Gymnasium ab Kl. 7) die Angst zu nehmen. Eine Diskussion im Kollegium war nicht m&ouml;glich &ndash; und w&auml;re auch gef&auml;hrlich gewesen.<br>\nDie Jugendlichen selbst spielten sich als Kontrolleure auf: &ldquo;Sind Sie schon geimpft?&rdquo; Mein Versuch, mit Abiturienten(!) neutral &uuml;ber widerspr&uuml;chliche Studien zu sprechen, hat dazu gef&uuml;hrt, dass einer von diesen sich schriftlich beim Schulleiter &ndash; nat&uuml;rlich anonym &ndash; &uuml;ber mich beschwert hat.<\/p><p>Interessant war, dass es starke kulturelle Unterschiede nach Herkunft gab.<\/p><p>Ich denke, Sie &uuml;berfordern die Institution Schule hier. Schule ist ein Teil der Gesellschaft und diese ist m. E. &ldquo;psychisch krank&rdquo;. Denken Sie nur an Kinderarmut, Kinder als Zielgruppe etc.<\/p><p>Die Aufgaben, die die Gesellschaft der Institution zuweist, sind m. E. &uuml;berwiegend nicht an den Interessen der Kinder ausgerichtet. Sehen sie sich bitte einmal an, was &ldquo;Kompetenzen&rdquo; und &ldquo;Standards&rdquo; (seit ~2005) faktisch f&uuml;r die Sch&uuml;ler bedeuten. Und: Wie passen diese zu einer angenommenen x-Stunden-Arbeitswoche der Kinder? Wo bleibt seit 20 Jahren der Elternprotest dagegen?<\/p><p>Ich bitte darum, nicht immer wohlfeil den Lehrkr&auml;ften die L&ouml;sungsverantwortung f&uuml;r die gesellschaftlichen Verwerfungen zuzuschieben! Aber ja: Viele Lehrer sind m. E. gerne Untertanen.<\/p><p>Ach ja: Warum schafft man es eigentlich seit 2019 nicht, meine Arbeitszeit zu erfassen? Das hat der EUGH damals vorgeschrieben. Jeder Kleinbetrieb kann das. Ein Schelm, wer an die Konsequenzen denken w&uuml;rde.<br>\nAber es ist doch ein &ldquo;so sch&ouml;ner Beruf&rdquo;.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten-Team,<br>\nlieber Herr Schoepe,<br>\n&nbsp;<br>\nmit gro&szlig;em Interesse (und mit Beklemmung) habe ich Ihren ausf&uuml;hrlichen Text gelesen. Nat&uuml;rlich wusste ich (&uuml;berwiegend durch die Medien) schon einiges &uuml;ber die verfassungswidrigen repressiven Akte im Bereich Schule w&auml;hrend des &ldquo;Corona-Regimes&rdquo;, aber das nochmal in geballter Form vor Augen gef&uuml;hrt zu bekommen, hat mich als ehemaligen Lehrer doch sehr aufgew&uuml;hlt. Aufgrund meines Jahrgangs 1951 konnte ich schon Anfang 2017 aus dem System &ldquo;Schule&rdquo; ausscheiden. Damit ist mir gottseidank der ganze Corona Terror erspart geblieben, dem meine j&uuml;ngeren Kollegen ausgesetzt waren oder an dem sie selbst mitgewirkt haben. (Vom ersten Tag meines Ruhestands an habe ich keinerlei Kontakt zu meinen Ex-Kollegen mehr; ich wohne auch 50 km entfernt von meiner ehemaligen Arbeitsst&auml;tte.)<br>\n&nbsp;<br>\nObwohl ich nat&uuml;rlich dazu viel zu sagen h&auml;tte, beschr&auml;nke ich mich auf einen Aspekt: Ihre GEW-Mitgliedschaft (immer noch??) und Ihre Frustration &uuml;ber das Verhalten &ldquo;Ihrer&rdquo; Gewerkschaft, gleichgerichtet mit dem Verhalten der Schulbeh&ouml;rden, Parteien, Stadtregierung in Hamburg, der Hochburrg des &ldquo;Coronismus&rdquo; (sch&ouml;ne Wortsch&ouml;pfung).<\/p><p>Sie fordern &ldquo;kritische, k&auml;mpferische Gewerkschaften&rdquo;, gar &ldquo;linke Politik&rdquo;. Glauben Sie, das k&ouml;nnte dieser (&uuml;berwiegende) Beamten-Verein leisten? Sie haben es doch erlebt. Beamte sind nun mal Teil des staatlichen Herrschaftsapparates &ndash; auch wenn die &ldquo;linken&rdquo; unter ihnen sich gerne Illusionen dar&uuml;ber machen. Auch vor Neoliberalismus und &ldquo;Corona&rdquo; war Schule nicht menschenfreundlich, sondern hat zur Anpassung, Konformit&auml;t und ja &ndash; Gehorsam erzogen, direkt oder indirekt. Daran kann auch die ach so progressive GEW nichts &auml;ndern; sind ja deren Spitzenfunktion&auml;re (Ihr Landesverband) schon immer verbandelt, verfilzt mit den herrschenden Parteien und der entsprechenden B&uuml;rokratie. &ldquo;Man kann vom Ochs nicht mehr als Rindfleisch verlangen&rdquo;, sagte meine Tante immer. &Uuml;brigens war ich selbst, schon als Student in&nbsp; den 70ern, Mitglied in diesem Verein. Erst in meinen letzten Berufsjahren bin ich ausgetreten, schon deswegen, weil mich der hohe Mitgliedsbeitrag gereut hat.<\/p><p>Ich finde, Sie sollten zum massenhaften Austritt aufrufen. Die moralischen Appelle zur Selbstkritik oder Entschuldigung werden m. E. verpuffen bei der gro&szlig;en Mehrheit der Staatsbediensteten.<\/p><p>Man sollte sich auf das konzentrieren, was justiziabel ist: Die Rehabilitierung der verfassungswidrig behandelten Lehrer, Sch&uuml;ler, Eltern. Prozesse f&uuml;hren, bis der Arzt kommt.<\/p><p>Und nat&uuml;rlich die Herrschenden und ihre Frechheiten und Dummheiten &ouml;ffentlich blo&szlig;stellen, delegitimieren, so gut es geht.<\/p><p>An Sie, lieber Herr Schoepe, habe ich die Fragen:<br>\nSind Sie aus der GEW ausgetreten? Sind Sie noch im Schuldienst? Und (wenn ich fragen darf) was tun Sie gegenw&auml;rtig? Hoffentlich sind Sie nicht krank geworden bei all dem &Auml;rger!<br>\n&nbsp;<br>\nHerzliche Gr&uuml;&szlig;e!<br>\nBj&ouml;rn Scherer-Mohr<br>\n&nbsp;<br>\nPS: Kennen Sie das Buch von dem Lehrer (ich glaube Albtraumjob oder Traumberuf),<br>\nder sich ent-beamten lie&szlig;?<br>\nOder kennen Sie Gunnar Kaiser (auch einst Lehrer)?<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Schoepe,&nbsp;liebes Team der Nachdenkseiten,&nbsp;<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r den engagierten&nbsp;Artikel.<\/p><p>Auch eine meiner T&ouml;chter wurde Opfer dieser schwarzen P&auml;dagogik. Die damals Zehnj&auml;hrige hatte unter der Maske mit Atemnot und Panikattacken zu k&auml;mpfen und durfte trotzdem nicht zum Durchatmen ans offene Fenster gehen &ndash; stattdessen musste sie mit Maske auf ihrem Platz sitzen bleiben und wurde von ihrer&nbsp;Klassenlehrerin vor der ganzen Klasse blo&szlig;gestellt. Meine Versuche, mit der Lehrerin oder der Schulleitung zu einem vern&uuml;nftigen Gespr&auml;ch zu kommen, wurden abgeb&uuml;gelt, und leider hat sogar die Kinder&auml;rztin, die meine Tochter seit ihrer Geburt betreut, sie sofort als Simulantin abgestempelt und neben einer Untersuchung der Atemwege (&ldquo;zu gef&auml;hrlich, und da ist eh nix&rdquo;) sogar eine &Uuml;berweisung zum Lungenarzt verweigert (&ldquo;die haben im Moment besseres zu tun&rdquo;).<br>\nNach langer Wartezeit auf einen in Eigeninitiative vereinbarten Termin hat der Lungenarzt Asthma diagnostiziert.&nbsp;<\/p><p>Wir hatten sehr viel Gl&uuml;ck: Wir hatten zwischenzeitlich eine verst&auml;ndnisvolle Therapeutin gefunden, die das Kind gegen&uuml;ber der Schule unterst&uuml;tzt hat. Die Therapie war trotz der eigentlich k&ouml;rperlichen Ursache aufgrund der Traumatisierung inzwischen notwendig geworden.<\/p><p>Heute betrachte ich die vorl&auml;ufige Bilanz von drei Coronajahren.&nbsp;Mindestens ein halbes Dutzend Kinder aus der Klasse meiner Tochter ist oder war in psychologischer Behandlung &ndash; das sind nur diejenigen, von denen sie mir erz&auml;hlt hat. Meine Tochter ist offenbar der leichteste Fall &ndash; keine Esst&ouml;rungen,&nbsp;keine Klinikaufenthalte, keine dauerhafte Schulverweigerung, keine Suizidversuche wie die anderen betroffenen Kinder, die teilweise famili&auml;r wenig Unterst&uuml;tzung erfahren haben. Der h&auml;rteste Fall wartet gerade trotz mehrfacher Selbstmordversuche auf einen Therapieplatz, wird zwischen Klinik, zerr&uuml;tteter Familie und Wohngruppe hin- und hergereicht&nbsp;und rutscht dar&uuml;ber in den Alkohol- und Drogenkonsum.<\/p><p>Die Lehrer beschweren sich derweil &uuml;ber Konzentrationsst&ouml;rungen und schwache Leistungen &ndash; einige besitzen immerhin genug klaren Verstand, diese Defizite mit den Coronajahren&nbsp;in Verbindung zu bringen. Der Schulleiter &auml;u&szlig;ert sich bedauernd dar&uuml;ber, dass die Kinder in dieser Zeit gelitten haben, ohne jedoch jemals die eigene Rolle dabei zu hinterfragen oder sich gar zu entschuldigen &ndash; dabei war er die treibende Kraft hinter Aussagen &agrave; la &ldquo;wenn ihr euch nicht testen lasst, seid ihr schuld, wenn die Oma eures Sitznachbarn stirbt&rdquo; und hat damit die Lehrerinnen befeuert, die t&auml;glich Todesstatistiken verlesen haben oder durch die Reihen gegangen sind, um zu kontrollieren, dass die Masken auch wirklich eng sitzen.&nbsp;<\/p><p>In einer Hinsicht kann ich Herrn Schoepe &uuml;brigens nicht zustimmen: Der R&uuml;ckfall in die schwarze P&auml;dagogik war an unserer Schule kein Ph&auml;nomen der j&uuml;ngeren Lehrergeneration; viele derjenigen, die eine abartige Lust an autorit&auml;ren Methoden entwickelt haben, kannten Bologna und Pisa aus ihrer Ausbildung noch vom Geographieunterricht. Es war mit Ausnahme des Schulleiters ein &uuml;berwiegend&nbsp; weibliches Ph&auml;nomen, was ich mir als Frau nicht wirklich erkl&auml;ren kann (vielleicht ist Bravheit und Angepasstheit unter Frauen ja verbreiteter als unter M&auml;nnern, aber andererseits gelten Frauen auch als empathischer und h&auml;tten von daher eher die Partei der Kinder ergreifen m&uuml;ssen).<br>\nIch teile allerdings das Gef&uuml;hl, dass sich der Typ &ldquo;Lehrer&rdquo; &ndash; sofern es so etwas gibt &ndash; seit meiner Schulzeit ver&auml;ndert hat. Damals war offene Kritik durch Lehrer&nbsp;am Bildungssystem, auch vor den Sch&uuml;lern, nicht ungew&ouml;hnlich, und als unsinnig empfundene Regeln wurden auch mal ignoriert. Heute verhalten sich die meisten Lehrkr&auml;fte nach au&szlig;en hin zutiefst autorit&auml;tsh&ouml;rig und befolgen die absurdesten Regeln dogmatisch &ndash; w&auml;hrend der Coronazeit&nbsp;hatte ich den Eindruck, dass manche im vorauseilenden Gehorsam die Vorgaben noch &uuml;bertreffen wollten. Wie auch immer die Atmosph&auml;re innerhalb des Kollegiums ist, nach au&szlig;en wirkt sie auf kritische Menschen abschreckend und h&auml;lt eventuell auch einige geeignete Bewerber ab, den Lehrerberuf zu ergreifen. F&uuml;r mich w&auml;re das heute jedenfalls undenkbar, und ich w&uuml;rde inzwischen auch meinen Kindern dringend davon abraten.<\/p><p>Falls Sie diesen nun doch sehr lang gewordenen Leserbrief ver&ouml;ffentlichen wollen, bitte ich Sie zum Schutz meiner Kinder um Anonymit&auml;t.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nN.N.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Bernd Schoepe, <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Als Schwarze P&auml;dagogik der &uuml;belsten Sorte lassen sich auch nur der z.T. stark von Lehrern und Schulleitungen ausge&uuml;bte Impfdruck und die Ausgrenzung und Diskriminierung maskenbefreiter und nicht geimpfter Kinder bezeichnen.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Da kann ich Ihnen leider nur 100prozentig zustimmen. <\/p><p>Ein Land der Denker und Dichter, wer daran noch glaubt, der muss von einem anderen Stern sein. &ndash; Denn, von nun an gings berg ab &ndash; und das schon seit vielen Jahren. <\/p><p>Ich glaube, dass man die miese Rolle der GEW, w&auml;hrend Corona, nicht stark genug hervorheben kann und muss.<br>\nUnd nicht nur der in Hamburg. <\/p><p>Sie hat sich w&auml;hrend Corona als reine Standesvertretung f&uuml;r Lehrer erwiesen. <\/p><p>Die Interessen und das Wohl der Kinder gingen ihr w&auml;hrend Corona komplett am Hintern vorbei. <\/p><p>Sie hat NUR, und wirklich NUR, die vermeintlichen Interessen der Lehrer vertreten.<br>\nSie war mit der Forderung nach Schulschlie&szlig;ungen und Impf- und Maskenpflicht f&uuml;r Kinder in erster Reihe.<br>\nOffene Fenster im Winter geh&ouml;rten, glaube ich, auch dazu. <\/p><p>Ich glaube nicht mal, dass alle Lehrer damit einverstanden waren, aber eben die meisten.<br>\nDie dagegen waren wurden eben gefeuert.<br>\nDas kommt mir alles irgendwie bekannt vor.<br>\nLiegt nur ein paar Jahrzehnte zur&uuml;ck. <\/p><p>Die GEW kann man aber in eine Reihe mit der ehemaligen Bundesministerin f&uuml;r Familie, Senioren, Frauen und Jugend und ehemalige B&uuml;rgermeisterin von Berlin, &ndash; Franziska Giffey &ndash; stellen. <\/p><p>Diese hatte in einem Interview, auf die Frage, warum sie nicht Mitglied des &ldquo;Kleinen Corona-Kabinetts&rdquo; ist, geantwortet, dass ihre Interessen durch die anderen Minister und Ministerinen (- der Verteidigung, &ndash; der Finanzen, &ndash; des Inneres, &ndash; des Ausw&auml;rtiges, &ndash; f&uuml;r&nbsp;Gesundheit) mit vertreten werden. <\/p><p>Na klasse, das waren genau die richtigen Vertreter f&uuml;r Kinderinteressen.<br>\nLeider finde ich diese Dokumentation (da ging es auch um &ndash; das Wohl der Kinder -, deshalb habe ich mich ja so aufgeregt) nicht mehr im Internet. <\/p><p>Das ist das heutige politische Spitzenpersonal Deutschlands. <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft&rdquo;.\n<\/p><\/blockquote><p>Da kann ich nur noch lachen.<br>\nSie ist und war bei Corona eindeutig &mdash; NUR &mdash; eine Standesvertretung f&uuml;r Lehrer.<br>\nSie sollte sich umbenennen in: Corona Standesvertretung f&uuml;r Lehrer (CSfL) <\/p><p>Wer weiterhin, nach Corona und der weiteren Verweigerung der Aufarbeitung, noch Mitglied dieser Gewerkschaft bleibt, muss das mit seinem Gewissen vereinbaren k&ouml;nnen. <\/p><p>Als langj&auml;hriges Gewerkschaftsmitglied (Postgewerkschaft und dann verdi) kann ich mich f&uuml;r die Rolle dieser Gewerkschaft w&auml;hrend Corona nur in Grund und Boden sch&auml;men. <\/p><p>Wobei aich alle anderen Gewerkschaften, w&auml;hrend Corona, auch nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert haben. <\/p><p>Was &ndash; das Wohl der Kinder &ndash; deutschen Politikern wert ist, kann man an der aktuellen Politik verfolgen. <\/p><p>100 Milliarden f&uuml;r Aufr&uuml;stung wurden in zehn Minuten im Bundestag durchgewunken.<br>\nBei Kindern ist leider kein Geld vorhanden. <\/p><p>Was mich aber am meisten erstaunt:<br>\nHaben die Frauen (Politikerinnen), die oft auch M&uuml;tter sind, mit Beginn der politischen Laufbahn, das Kindeswohl an der Garderobe abgegeben???<br>\nOder sind sie mit einem Kinderm&auml;dchen (goldenen L&ouml;ffel) aufgewachsen???<\/p><p>MfG<br>\nKlaus Korcz <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bernd Schoepe pl&auml;diert <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98044\">hier<\/a> f&uuml;r eine p&auml;dagogische Aufarbeitung der Covid-19-Krise. Viele Lehrer, Erzieher und ihre Verb&auml;nde h&auml;tten &bdquo;es in der Corona-Krise vers&auml;umt, sich vor die ihnen zum Schutz anvertrauten Kinder und Jugendliche zu stellen&ldquo;. Viele Schulen und Lehrer seien vielmehr &ndash; wieder &ndash; der schwarzen P&auml;dagogik anheimgefallen. &bdquo;Doch w&auml;hrend wir erleben, wie das offizielle<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98332\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-98332","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98332","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=98332"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98332\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98335,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98332\/revisions\/98335"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=98332"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=98332"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=98332"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}