{"id":98427,"date":"2023-05-26T16:35:23","date_gmt":"2023-05-26T14:35:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98427"},"modified":"2023-05-26T16:24:44","modified_gmt":"2023-05-26T14:24:44","slug":"hinweise-des-tages-ii-585","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98427","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98427#h01\">Was Verfassungsrichter wissen sollten: wer sich wo warum verschuldet?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98427#h02\">Deutsche Exporte in Nicht-EU-L&auml;nder sinken im April<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98427#h03\">Deindustrialisierung l&auml;uft: Rezession in der BRD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98427#h04\">Katar warnt Europa vor Energie-Engp&auml;ssen: &ldquo;Das Schlimmste wird noch kommen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98427#h05\">Die gr&uuml;ne Heiz-Domina und die Wohnungserfassung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98427#h06\">Heizungsstreit: Rufe nach Scholz &ndash; S&ouml;der will &ldquo;kompletten&rdquo; Stopp<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98427#h07\">Kenia verliert wegen Schwindel mit CO2-Zertifikaten Weideland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98427#h08\">Alles f&uuml;rs Klima: Fleischlos in den Abgrund<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98427#h09\">Von Lehrstellen und leeren Stellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98427#h10\">Paris siedelt Obdachlose und Gefl&uuml;chtete f&uuml;r Olympia um<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98427#h11\">&laquo;Jeden Tag werden Menschen beerdigt &ndash; nicht nur Dutzende, sondern Hunderte&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98427#h12\">Ein gef&auml;hrlicher Vorschlag: Die Liebe des au&szlig;enpolitischen Establishments zu Zelensky kennt keine Grenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98427#h13\">Westliche L&auml;nder wollen der Ukraine Privatisierungen aufzwingen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98427#h14\">Noch eine starke Frau in Italien?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Was Verfassungsrichter wissen sollten: wer sich wo warum verschuldet?<\/strong><br>\nMeine Kollegin Friederike Spiecker war am vergangenen Montag eingeladen, beim Karlsruher Verfassungsgespr&auml;ch &uuml;ber &bdquo;Gute und schlechte Schulden &ndash; wie sinnvoll ist die schwarze Null&ldquo; zu diskutieren. Neben ihr auf dem Podium sa&szlig;en unter anderem der ehemalige s&auml;chsische Ministerpr&auml;sident Klaus Milbradt und das Mitglied des Sachverst&auml;ndigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung Professor Martin Werding. Das Gespr&auml;ch kann man hier in voller L&auml;nge ansehen.<br>\nDas Ansehen lohnt, weil man gewisserma&szlig;en in Zeitlupe nachverfolgen kann, wie sich die herrschende Lehre der &Ouml;konomik jedem Versuch, dem Fach etwas Empirie und etwas Logik einzuhauchen (was in dem Gespr&auml;ch fast ausschlie&szlig;lich Friederike Spiecker versuchte), mit allen Mitteln widersetzt. Insbesondere Milbradt ist ein Meister des Verschleierns und Verdrehens von Argumenten, so dass das Publikum im besten Fall verwirrt zur&uuml;ckbleibt.<br>\nIch will aber einen Punkt herausgreifen, den Professor Werding bei der Diskussion um die deutschen Leistungsbilanz&uuml;bersch&uuml;sse vorbrachte (Minute 59). Werding erforscht nach seiner eigenen Aussage seit 20 Jahren die Entwicklung der Sozialversicherungen und kommt zu dem Schluss: &bdquo;&hellip;wir stehen vor einer Situation, wo sich automatisch (sic!) die deutsche Leistungsbilanz umkehren muss, weil wir (wegen Alterung) wesentlich mehr konsumieren, als wir investieren&ldquo;. Das Argument steht in meinen Augen auf der Skala der gr&ouml;&szlig;ten von der herrschenden &Ouml;konomik erfundenen Absurdit&auml;ten ganz weit oben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/05\/26\/was-verfassungsrichter-wissen-sollten-wer-sich-wo-warum-verschuldet\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Deutsche Exporte in Nicht-EU-L&auml;nder sinken im April<\/strong><br>\nDie deutschen Exporte in L&auml;nder au&szlig;erhalb der Europ&auml;ischen Union (EU) sind im April im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,2 Prozent auf 51,5 Milliarden Euro gesunken, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag nach vorl&auml;ufigen Angaben mitteilte.<br>\nDie Ausfuhren in die Vereinigten Staaten beliefen sich laut Destatis im April auf 11,6 Milliarden Euro und lagen damit um 2,2 Prozent unter dem Vorjahreswert, w&auml;hrend die Exporte ins Vereinigte K&ouml;nigreich um 8,1 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro zur&uuml;ckgingen.<br>\nDie deutschen Exporte nach China, dem gr&ouml;&szlig;ten Handelspartner Deutschlands, verzeichneten im April einen Wert von 7,5 Milliarden Euro, was einem R&uuml;ckgang von 9,6 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahreszeitraum entspricht.<br>\nEbenfalls am Montag erkl&auml;rte das Kieler Institut f&uuml;r Weltwirtschaft (IfW Kiel), im Mai zeichne sich f&uuml;r den Welthandel nach kr&auml;ftigen Zuw&auml;chsen im April &ldquo;eine Seitw&auml;rtsbewegung ab&rdquo;. Das Institut erwartet, dass die Exporte von Europas gr&ouml;&szlig;ter Volkswirtschaft diesen Monat mit einer Rate von 0,8 Prozent wachsen werden.<br>\n&ldquo;Die Erholung der Frachtmenge im Roten Meer k&ouml;nnte nur von kurzer Dauer gewesen sein&rdquo;, sagte IfW-Handelsexperte Vincent Stamer. &ldquo;Die gegenw&auml;rtigen Containermengen folgen wieder dem Trend der Schw&auml;chephase der vergangenen Monate.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/05\/26\/ARTImeJ1WIjIrWfdJcacMqp5230526.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deindustrialisierung l&auml;uft: Rezession in der BRD<\/strong><br>\nDer R&uuml;ckbau der deutschen Wirtschaft im Dienst des US-Imperiums ist in vollem Gange, wir sind in der Rezession. Selbst die aufgeh&uuml;bschten Staatsstatistiken k&ouml;nnen nicht mehr verschleiern, dass das hiesige Bruttoinlandsprodukt nun in zwei aufeinanderfolgenden Quartalen geschrumpft ist. Auch davor gab es lediglich ein Quartal mit minimalem Wachstum, Anfang 2022 ging es bereits bergab. Und anders als in fr&uuml;heren Schrumpfungsphasen eilen diesmal keine Politiker oder ihnen untergebene &Ouml;konomen herbei, um zu erkl&auml;ren, dass das alles blo&szlig; ein kleiner Ausrutscher ist, w&auml;hrend der gro&szlig;e Aufschwung kurz bevorsteht. Statt dessen herrscht gelassene Einigkeit dar&uuml;ber vor, dass es weiter bergab geht.<br>\nEin Blick in die offizielle Statistik zeigt: Besonders dramatisch sind die Einbr&uuml;che im Baugewerbe und in energieintensiven Industriezweigen &ndash; also allen voran in der Chemiebranche und der Metallverarbeitung. Schlie&szlig;lich sind diese Bereiche besonders hart von der Kriegspolitik der Bundesregierung betroffen, die in Spitzenzeiten zu einer Verachtfachung des Strompreises an der Energieb&ouml;rse f&uuml;hrte. In diesen Sektoren schreitet die Deindustrialisierung der BRD bereits rapide voran. Die einstigen Kohlekumpel aus NRW oder der Lausitz k&ouml;nnen ein Lied davon singen, was den Arbeitern und ganzen Landstrichen an vielen gro&szlig;en Industriestandorten bl&uuml;ht.<br>\nDer zweite gro&szlig;e Rezessionstreiber neben den Energiepreisen in der Industrie ist der Konsumverfall. Die nachweislich sch&ouml;ngerechnete Inflationsrate lag hierzulande 2022 bei 6,9 Prozent. Ohne Einbeziehung der Preise f&uuml;r Energie und Nahrungsmittel h&auml;tte sie bei nur 3,8 Prozent gelegen. Es sind die Basics des Lebens, die durch die herausragende Aggressivit&auml;t der deutschen F&uuml;hrung gegen&uuml;ber Russland drastisch teurer geworden sind. So lag die Energiekostensteigerung f&uuml;r Privathaushalte bei 29,7 Prozent, w&auml;hrend die Preise f&uuml;r Grundnahrungsmittel um 13,4 Prozent zugelegt haben. Essen und Strom sind unverzichtbar. Wenn daf&uuml;r ein immer gr&ouml;&szlig;erer Teil des Einkommens draufgeht, bleibt halt nichts &uuml;brig, um gegen die Rezession anzushoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/451515.deindustrialisierung-l%C3%A4uft.html%20\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Katar warnt Europa vor Energie-Engp&auml;ssen: &ldquo;Das Schlimmste wird noch kommen&rdquo;<\/strong><br>\nDer katarische Energieminister Saad Scharida Al-Kaabi hat am Dienstag den von der Europ&auml;ischen Union angestrebten &Uuml;bergang von fossilen Energietr&auml;gern zu einer Energieversorgung mittels erneuerbarer Energien in Frage gestellt. Am ersten Tag des Katarischen Wirtschaftsforums in Doha warnte das Regierungsmitglied die EU-L&auml;nder vor m&ouml;glichen Engp&auml;ssen. Ein durch die Energiewende bedingter Mangel an Investitionen in die F&ouml;rderung von Kohlenwasserstoffen k&ouml;nnte eine Energiekrise ausl&ouml;sen:<br>\n&ldquo;Wenn die Wirtschaft allm&auml;hlich wieder in Schwung kommt und wenn ein normaler Winter kommt, dann glaube ich, dass das Schlimmste noch kommen wird.&rdquo;<br>\nAl-Kaabi &auml;u&szlig;erte sich skeptisch gegen&uuml;ber dem Erfolg der Energiewende und deren Folgen.<br>\n&ldquo;Man kann zwar mittels Windkraft und Sonnenstrahlen Strom erzeugen, aber man kann damit keine Kunststoffe, keine Dinge, die in diesem Raum zu finden sind, kein Make-up f&uuml;r Frauen oder Cremes herstellen.&rdquo;<br>\nDem Minister zufolge bleibe das Problem weiter bestehen, da die erneuerbaren Energiequellen nur f&uuml;r die Stromerzeugung da seien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/international\/170923-katar-warnt-europa-vor-energie\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Allen Warnungen zum Trotz h&auml;lt die EU-Kommission &ndash; aber auch die deutsche Bundesregierung &ndash; weiter an einer sog. Energiewende fest. Der Wohlstand in der EU und in Deutschland wird gef&auml;hrdet. Profitieren werden insbesondere sehr Verm&ouml;gende in den USA. Die deutsche Pr&auml;sidentin der EU-Kommission, Frau von der Leyen, hatte z.B. bereits Anfang Juni 2021 die Partnerschaft zwischen dem Green Deal der EU und Breakthrough Energy (eine Investmentfirma, an der auch Bill Gates beteiligt ist) verk&uuml;ndet. <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=8elv8N91Bm4&amp;t=1s\">In einem kurzen Video<\/a> treten Frau von der Leyen und Herrn Gates gemeinsam auf und loben das Public Private Partnership-Projekt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Die gr&uuml;ne Heiz-Domina und die Wohnungserfassung<\/strong><br>\nDie ganze schr&auml;ge Nummer mit dem W&auml;rmepumpenzwang ist noch nicht durch, da wird schon wieder nachgelegt. Das Publikum wei&szlig; noch nicht, ob es sich wirklich wehren soll oder einfach alles ignorieren, da erfindet Habeck ein Heizkataster, in das jede Wohnung gemeldet werden soll. (&hellip;)<br>\nGut, es sind die Gr&uuml;nen, die gerade das Wirtschaftsministerium besetzt halten, und vermutlich sind die alten Mitarbeiter noch von der Spionagenummer eingesch&uuml;chtert. Aber eigentlich sollte in diesem Bau noch jemand &uuml;brig sein, der selbst Herrn Habeck erkl&auml;ren kann, dass man nicht wirklich die Heizkostenabrechnung jedes einzelnen B&uuml;rgers ins Datennetz einpflegen muss, um einen &Uuml;berblick zu erhalten.<br>\nAnders ist das allerdings, wenn all das Teil der Immobilienbewertung werden soll. Davon ist im Moment zwar nicht die Rede. Aber es sieht sehr danach aus, dass in Wirklichkeit diese Daten gesammelt werden, um sie anschlie&szlig;end zur Bepreisung einzusetzen, um problemlos entsprechende Strafen verh&auml;ngen zu k&ouml;nnen, oder beides.<br>\nVielleicht ist das auch die Rache daf&uuml;r, dass der Zwang zum Einbau eines Smartmeters, also eines &ldquo;intelligenten&rdquo; Stromz&auml;hlers, immer noch nicht durchgesetzt werden konnte. Die Leidenschaft daf&uuml;r, nicht nur einsehbar zu machen, wann man seine schmutzige W&auml;sche w&auml;scht, sondern sogar die Entscheidung &uuml;ber das Ob an die Stromerzeuger abzutreten, h&auml;lt sich doch in engeren Grenzen.<br>\nVergangenen Winter wurde die Heizordnung schon einmal einge&uuml;bt, die sich ank&uuml;ndigt. Man kann schon fast den Schwarzmarkt f&uuml;r schadhafte Thermometer vor sich sehen, mit denen man sich dann lebensfreundliche Heizgrade mehr erschummeln kann, wenn die W&auml;rmekontrolle aufschl&auml;gt. Oder die Isoliertapeten, durch die der Nachbar nicht mehr mitbekommen soll, wie warm es wirklich ist&hellip; Auf jeden Fall f&uuml;hrt allein die Ank&uuml;ndigung, man wolle das k&uuml;nftig f&uuml;r jede einzelne Wohnung wissen, zur Entwicklung allerlei dystopischer Vorstellungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/170924-heiz-domina-und-wohnungserfassung\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Heizungsstreit: Rufe nach Scholz &ndash; S&ouml;der will &ldquo;kompletten&rdquo; Stopp<\/strong><br>\nBayerns Ministerpr&auml;sident und CSU-Chef Markus S&ouml;der fordert die Bundesregierung auf, das Gesetz komplett zu stoppen. &ldquo;Das Habeck-Heizgesetz ist ein Fehler&rdquo;, sagte S&ouml;der der &ldquo;Bild&rdquo;-Zeitung. &ldquo;Es muss komplett kassiert werden.&rdquo; Wenn nach Sch&auml;tzungen ein Arbeitnehmer seinen durchschnittlichen Jahreslohn ausgeben m&uuml;sse, um einen W&auml;rmepumpen-Einbau zu finanzieren, zeuge dies &ldquo;von einer Abgehobenheit und Distanz zu den normalen Menschen&rdquo;, so S&ouml;der. Der CSU-Chef warnte die Ampelkoalition vor einer &ldquo;&Uuml;berforderung der B&uuml;rger&rdquo;. Klimaschutz m&uuml;sse &ldquo;f&uuml;r alle m&ouml;glich sein und nicht nur f&uuml;r die Reichen&rdquo;. Das zus&auml;tzliche neue Gesetz &ldquo;mit einem Blick in jeden Heizkeller grenzt schon an Kontrollzwang&rdquo;, sagte S&ouml;der.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/deutschland-welt\/heizungsstreit-union-draengt-soeder-fordert-kompletten-stopp,TfFDae8%20\">BR24<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Leser A.S.:<\/strong> Herr S&ouml;der spricht von &ldquo;Abgehobenheit und Distanz zu den normalen Menschen&rdquo;, &ldquo;&Uuml;berforderung der B&uuml;rger&rdquo; und &ldquo;Kontrollzwang&rdquo;. Bis zur Landtagswahl muss man halt jetzt noch ein wenig Besorgnis um die B&uuml;rger simulieren.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Kenia verliert wegen Schwindel mit CO2-Zertifikaten Weideland<\/strong><br>\nDie weltweit f&uuml;hrende H&auml;ndlerin von CO2-Zertifikaten Verra verkauft falsche Zertifikate. Opfer sind unter anderen Wanderhirten.<br>\nDas Northern Kenya Grassland Carbon Project (NKGCP) im Norden Kenias sei das bisher weltweit erste und gr&ouml;sste Projekt, das mit ver&auml;nderten Weidepraktiken Kohlendioxid im Boden speichert und damit Gutschriften generiert, behauptet die Organisation Northern Rangelands Trust (NRT). Traditionell bestehende Weidesysteme, welche die indigenen Borana und Samburu seit Jahrhunderten betreiben, sollen einem kollektiviertes, zentral kontrolliertem System weichen. Damit die Weidepl&auml;ne umgesetzt werden k&ouml;nnen, darf das Vieh das Projektgebiets nicht verlassen. Deshalb w&uuml;rden Wanderrouten, die sich nach Trocken- und Regenzeiten ausrichten, unterbrochen, kritisiert Simon Counsell in seinem Report f&uuml;r Survival International.<br>\nDie Borana verurteilen das Projekt als &laquo;gr&uuml;nen Betrug&raquo;. Es zerst&ouml;re nicht nur traditionelle Weidepraktiken, sondern gef&auml;hrde ihre Ern&auml;hrungssicherheit, beraube sie ihrer Lebensgrundlagen und Kultur. In einem Video beklagt der Borana-Anf&uuml;hrer Abdullahi Hajj Gonjobe, in welcher Weise die pastorale Lebensweise der Indigenen durch das geplante Weideprojekt zerst&ouml;rt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/luft-klima\/kenia-verliert-wegen-schwindel-mit-co2-zertifikaten-weideland\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Alles f&uuml;rs Klima: Fleischlos in den Abgrund<\/strong><br>\nWir befinden uns in einem Transformationsprozess, wie ihn die Welt noch nie gesehen hat. Und w&auml;hrend Annalena Baerbock um den Globus reist, um es mit m&ouml;glichst vielen L&auml;ndern zu versauen, arbeiten Cem &Ouml;zdemir (Die Gr&uuml;nen) und seine Komplizen an einem Fleischverbot. (&hellip;)<br>\nInsbesondere Menschen mit geringen Einkommen leiden unter den gestiegenen Lebensmittelpreisen in erheblichem Ausma&szlig;. Doch diese h&ouml;heren Preise fallen nicht vom Himmel, sondern sind das Ergebnis einer desastr&ouml;sen Politik. Die Armutssituation in Deutschland ist seit Jahren skandal&ouml;s, heute ist jedes f&uuml;nfte Kind &ldquo;armutsgef&auml;hrdet&rdquo;, was letztlich der Armut gleichkommt. K&uuml;rzlich war die Kindergrundsicherung in aller Munde, die jedoch durch den Finanzminister Christian Lindner (FDP) eine Absage erhielt. Es sei daf&uuml;r einfach kein Geld da, sagte der Minister, der daf&uuml;r verantwortlich zeichnet, 100 Milliarden Euro in den Krieg zu investieren.<br>\nDoch zum Thema gesunde Ern&auml;hrung reicht ohnehin ein Blick auf die Macht der Lebensmittelindustrie, die alles M&ouml;gliche im Sinn hat, aber ganz sicher nicht die Gesundheit ihrer Konsumenten. Bislang sah die Politik allerdings kaum Anl&auml;sse, etwas gegen die Macht krankmachender Lebensmittel zu unternehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/170974-alles-fuers-klima-fleischlos-in\/\">Tom J. Wellbrock auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Von Lehrstellen und leeren Stellen<\/strong><br>\nDeutsche Unternehmen tun wenig f&uuml;r die Ausbildung, klagen aber &uuml;ber &raquo;Fachkr&auml;ftemangel&laquo;.<br>\nDer &raquo;Fachkr&auml;ftemangel&laquo; ist in aller Munde. (&hellip;) Laut Angaben des &raquo;Arbeitgeber&laquo;-nahen Instituts konnten 2022 mehr als 630.000 offene Stellen f&uuml;r Fachkr&auml;fte nicht besetzt werden, weil es &raquo;keine Arbeitsuchenden mit der erforderlichen Qualifikation&laquo; gab. Dies sei die gr&ouml;&szlig;te Fachkr&auml;ftel&uuml;cke seit Beginn des Beobachtungszeitraums im Jahr 2010 gewesen, so der Bericht des Kofa. Wenn Fachkr&auml;fte fehlen und so den Unternehmen das variable Kapital ausgeht, w&auml;re die logische Konsequenz, die betriebliche Ausbildung attraktiver zu machen und mehr junge Menschen auszubilden. (&hellip;)<br>\nDie Zahl junger Menschen ohne Berufsabschlu&szlig; hat ein Rekordniveau erreicht. Laut dem &raquo;Ausbildungsbericht 2023&laquo; der deutschen Bundesregierung, der in der vergangenen Woche ver&ouml;ffentlicht wurde, sind 2,64 Millionen Menschen in Deutschland zwischen 20 und 34 Jahren ohne Berufsabschlu&szlig;. Aufgrund der Sp&auml;tfolgen von Corona, wie &raquo;verloren gegangene&laquo; Schulabg&auml;nger und ein geringeres Ausbildungsangebot, mu&szlig; davon ausgegangen werden, da&szlig; die Zahl in den kommenden Jahren noch weiter steigen wird. Der zentrale Grund f&uuml;r den kontinuierlichen Anstieg von Menschen ohne Berufsabschlu&szlig; ist jedoch, da&szlig; schlicht die Zahl der Ausbildungsbetriebe r&uuml;ckl&auml;ufig ist. Gerade einmal 19,1 Prozent der Betriebe in Deutschland bilden noch aus. Ein Proze&szlig;, der sich bereits seit vielen Jahren vollzieht, ohne da&szlig; ein Stopp oder eine Umkehrung dieser Entwicklung erkennbar w&auml;re.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1499852043584\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Paris siedelt Obdachlose und Gefl&uuml;chtete f&uuml;r Olympia um<\/strong><br>\nF&uuml;r sportliche Aktivit&auml;ten werden die Zentren der Gro&szlig;st&auml;dte gern im besten Licht pr&auml;sentiert, um Touristinnen und Touristen nicht abzuschrecken und sie zum Konsumieren anzutreiben. Die franz&ouml;sische Hauptstadt will nun Obdachlose, Migranten und Migrantinnen direkt in die Provinz umsiedeln, sodass sie weit genug vom zahlenden Publikum entfernt sind.<br>\nObdachlose und Gefl&uuml;chtete in Frankreich sollen vor den Olympischen Spielen 2024 und der Rugby-Weltmeisterschaft im Herbst aus Paris in die Provinz umgesiedelt werden. Dies gab die franz&ouml;sische Regierung bekannt und forderte die Pr&auml;fekten auf, tempor&auml;re Aufnahmezentren einzurichten, von denen aus die Obdachlosen innerhalb von drei Wochen in dauerhafte Unterk&uuml;nfte in den Regionen verlegt werden sollen. Die Ma&szlig;nahme wurde aufgrund der Bedenken vieler Hoteliers im Gro&szlig;raum Paris ergriffen, die einen Ansturm von Kunden w&auml;hrend der beiden Sportveranstaltungen bef&uuml;rchten. Laut einem Bericht der Zeitung Le Monde hat der franz&ouml;sische Wohnungsbauminister Olivier Klein darauf hingewiesen, dass viele Hoteliers sich weigerten, diese prek&auml;re Gruppe w&auml;hrend der Olympischen Spiele und der Rugby-Weltmeisterschaft aufzunehmen. Dadurch gingen fast 5.000 Zimmer f&uuml;r die Notunterbringung verloren. Diese Entscheidung hat jedoch auch Auswirkungen auf Gefl&uuml;chtete, die derzeit im Gro&szlig;raum Paris auf der Stra&szlig;e oder in Notunterk&uuml;nften leben. Allerdings gibt es auch Kritik an dieser Ma&szlig;nahme. Obwohl die Absicht, den Obdachlosen und Gefl&uuml;chteten eine dauerhafte Unterkunft zu erm&ouml;glichen, unter Umst&auml;nden auch als lobenswert eingesch&auml;tzt werden k&ouml;nnte, &auml;u&szlig;ern einige Organisationen Bedenken dar&uuml;ber, dass die Umsiedlung in die Provinz ihre sozialen und beruflichen M&ouml;glichkeiten einschr&auml;nken k&ouml;nnte. Insbesondere in Paris haben viele Obdachlose Zugang zu Hilfsangeboten und Arbeitsm&ouml;glichkeiten, die in l&auml;ndlichen Regionen m&ouml;glicherweise nicht in gleichem Ma&szlig;e vorhanden sind. Die Pl&auml;ne stie&szlig;en auf Skepsis seitens der Hilfsorganisationen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitungderarbeit.at\/international\/paris-siedelt-obdachlose-und-gefluechtete-fuer-olympia-um\/\">Zeitung der Arbeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&laquo;Jeden Tag werden Menschen beerdigt &ndash; nicht nur Dutzende, sondern Hunderte&raquo;<\/strong><br>\nW&auml;hrend beim Besuch Wolodymir Selenskijs, vor dem Einmarsch der Russen ein Nobody, in Deutschland die grosse Verbr&uuml;derung&ndash; &laquo;lieber Wolodymir&raquo; und &laquo;lieber Olaf&raquo; &ndash; zwischen Kanzler Scholz und dem ukrainischen Komiker und Staatspr&auml;sidenten zelebriert wurde, starben Tausende von ukrainischen Soldaten im Raketen-, Granaten- und Kugelhagel. Anstatt ernsthaft &uuml;ber ein sofortiges Ende des Krieges nachzudenken und gemeinsam eine diplomatische L&ouml;sung zu finden, beschw&ouml;rt Selenskij den Kampfgeist.<br>\nDas klingt schon fast surreal und erinnert an finstere Zeiten &ndash; &laquo;Hurra!&raquo; Deutschland ist wieder dabei &ndash; als im Ersten Weltkrieg klassenweise Sch&uuml;ler als Kanonenfutter an die Front gekarrt wurden oder der &laquo;Volkssturm&raquo;, bestehend aus 16- und 60-j&auml;hrigen, das letzte Aufgebot Hitlers, den Endsieg im Zweiten Weltkrieg herbeif&uuml;hren sollte. Doch der &laquo;Verteidiger der westlichen Werte&raquo; wird wortreich vom &laquo;lieben Olaf&raquo; unterst&uuml;tzt. Er schn&uuml;rt erneut ein 2,7&thinsp;Milliarden R&uuml;stungspaket f&uuml;r die ukrainische Armee: Waffen, Waffen, Waffen. Zum Teil ist es veraltetes Ger&auml;t aus den 60er, 70er und 80er Jahren, wie Kampfpanzer, die f&uuml;r Russland leichte Beute sind, wobei jeweils die Besatzung get&ouml;tet wird. Selenskij sagt klar, wo er steht: &laquo;Die Ukraine wolle nichts lieber als den Frieden &ndash; dieser k&ouml;nne aber nur mit einem gemeinsamen Sieg gewonnen werden.&raquo; Gemeinsam, mit wem? Krieg wird zum Frieden und Frieden zum Krieg, ganz nach orwellschem &laquo;Newspeek&raquo;. Hatten wir das alles nicht schon einmal? Um so unbeschreiblicher ist es, dass Scholz, der anscheinend die deutsche Geschichte in der Schule nicht mehr gelernt hat, weil er ein Kind der uns&auml;glichen gymnasialen Reform ist, Selenskij in seinem Wahn unterst&uuml;tzt, er k&ouml;nne Russland besiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-8-vom-24-mai-2023.html#article_1515\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<p>dazu: <strong>&laquo;Die Lage Selenskijs ist innenpolitisch &auml;usserst prek&auml;r&raquo;<\/strong><br>\n&laquo;Die Ukraine befindet sich seit Juni 2022 in der elften Truppenmobilisierung&raquo;<br>\nInterview mit Jacques Baud* [&hellip;]<br>\nWarum ist Bachmut so wichtig f&uuml;r die Ukraine?<br>\nSie ist ein Schl&uuml;sselbereich einer Verteidigungslinie, deren Fall es den Russen erm&ouml;glichen w&uuml;rde, Kramatorsk und anschliessend die weiten Ebenen des Dnepr zu erreichen. Daher ist es f&uuml;r die Ukrainer von grosser Bedeutung. Die Russen beherrschen die operative Kunst, das bedeutet, dass sie bereit sind, ein Gebiet aufzugeben, um das Leben ihrer Soldaten zu schonen, um es sp&auml;ter unter g&uuml;nstigeren Bedingungen zur&uuml;ckzuerobern. Das Problem ist, dass die Ukrainer nicht &uuml;ber diese F&auml;higkeit verf&uuml;gen: Wenn sie Land verlieren, ist es unwahrscheinlich, dass sie es zur&uuml;ckerobern k&ouml;nnen. Das ist der Grund, warum die Russen die Sektoren Charkow (September 2022) und Cherson (Oktober 2022) aufgegeben hatten: Sie hatten praktisch keine Verluste, w&auml;hrend die Ukrainer Tausende von Toten zu beklagen hatten. Dies ist auch der Grund, warum die Ukrainer es vorziehen, sich an das Gel&auml;nde zu klammern. Die k&uuml;rzlich angek&uuml;ndigten ukrainischen Gegenangriffe in Bachmut schlugen alle fehl.<br>\nF&uuml;r die Russen stellt sich die Situation anders dar. Es ist nicht klar, ob sie wirklich beabsichtigen, weiter in ukrainisches Gebiet vorzudringen. Ausserdem ist bekannt, dass sie nicht das Ziel hatten, die Stadt Bachmut einzunehmen, sondern lediglich die Verteidiger der Stadt zu zerst&ouml;ren. Letztendlich hat es ihnen Selenskij leicht gemacht und seine M&auml;nner sind unn&ouml;tig gestorben. Aus diesem Grund ist die Lage Selenskijs innenpolitisch &auml;usserst prek&auml;r. Er geniesst nicht mehr das Vertrauen seiner M&auml;nner und der Bev&ouml;lkerung. Im Jahr 2022 verzeichneten die Universit&auml;ten einen Anstieg der Studentenzahlen um 82&thinsp;Prozent und einige Universit&auml;ten verzw&ouml;lffachten ihre Studentenzahlen sogar! Die Ukrainer wollen nicht mehr in den Kampf ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-8-vom-24-mai-2023.html#article_1516\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ein gef&auml;hrlicher Vorschlag: Die Liebe des au&szlig;enpolitischen Establishments zu Zelensky kennt keine Grenzen<\/strong><br>\nGerade wenn man versucht ist, zu dem Schluss zu kommen, dass die kriecherischen Unterst&uuml;tzer der Ukraine im Westen keine noch realit&auml;tsfernere Politik verfolgen k&ouml;nnen, schaffen es f&uuml;hrende Pers&ouml;nlichkeiten dieser Fraktion, neue Tiefen der Absurdit&auml;t auszuloten. J&uuml;ngstes Beispiel ist ein Meinungsartikel von Bernard-Henri L&eacute;vy im Wall Street Journal vom 22. Mai. Er wettert, dass eine von Wladimir Putins Hauptwaffen in seinem Krieg gegen die Ukraine &ldquo;Russlands Status als st&auml;ndiges Mitglied des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen ist, was die Macht mit sich bringt, jede Resolution zu blockieren. Er ist ein Erbe des Zweiten Weltkriegs und der Entscheidung, diesen Status den f&uuml;nf Siegern, darunter der Sowjetunion, vorzubehalten.&rdquo;<br>\nAber &ldquo;die Sowjetunion existiert nicht mehr&rdquo;, betont L&eacute;vy. Folglich &ldquo;haben die st&auml;ndige Mitgliedschaft Russlands und das damit verbundene Vetorecht keine Rechtsgrundlage&rdquo;. Nachdem er die (tats&auml;chlichen oder &uuml;bertriebenen) &ldquo;Kriegsverbrechen&rdquo; Russlands seit 1991 aufgez&auml;hlt und dabei ein &auml;hnliches internationales Verhalten der Vereinigten Staaten und ihrer europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten ignoriert hat, kommt L&eacute;vy schlie&szlig;lich zum Kern seines Vorschlags. &ldquo;Die Ukraine kann und sollte die Rechte eines gefallenen Russlands erben. Man sollte der Russischen F&ouml;deration ihren Sitz als st&auml;ndiges Mitglied entziehen und ihn der Ukraine &uuml;bertragen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_05_25_eingefaehrlicher.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Westliche L&auml;nder wollen der Ukraine Privatisierungen aufzwingen<\/strong><br>\nGegen den Willen der Bev&ouml;lkerung dr&auml;ngt der Weltw&auml;hrungsfonds zur Privatisierung von Banken und Staatsunternehmen. [&hellip;]<br>\nIn einer Reihe von Berichten hat die Wirtschaftsbeobachtungsstelle des Oakland-Instituts dokumentiert, wie die ukrainische Wirtschaft durch ausl&auml;ndisches Kapital &uuml;bernommen wird, sogar mitten im Krieg.<br>\nZwar verh&auml;ngte die Ukraine im Jahr 2001 ein Moratorium f&uuml;r den Verkauf von Land an Ausl&auml;nderInnen, um die unkontrollierte Privatisierung zu begrenzen. Doch seither war es ein Hauptziel westlicher Institutionen, diese Bestimmung aufzuheben. Bereits 2013 hatte die Weltbank ein Darlehen in der H&ouml;he von 89 Millionen Dollar gew&auml;hrt f&uuml;r die Entwicklung eines Programms f&uuml;r Beurkundungen und Grundbucheintragungen, das f&uuml;r die Privatisierung und Kommerzialisierung von staatlichem und genossenschaftlichem Land ben&ouml;tigt wird.<br>\nDiese Vereinbarung, die damals von Russland als Hintert&uuml;r zur Erleichterung des Markteintritts westlicher multinationaler Unternehmen angeprangert wurde, beinhaltet die F&ouml;rderung &laquo;moderner landwirtschaftlicher Produktion [&hellip;], einschliesslich des Einsatzes von Biotechnologien&raquo;. Sie sieht also die &Ouml;ffnung ukrainischer Felder f&uuml;r Kulturen von gentechnisch ver&auml;nderten Organismen vor (Celada 2022).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/westliche-laender-wollen-der-ukraine-privatisierungen-aufzwingen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Noch eine starke Frau in Italien?<\/strong><br>\nNach dem &raquo;Wahlstreik&laquo; von Millionen W&auml;hlern in der Lombardei und im Latium am 12. Februar, als &uuml;ber 60 Prozent der Berechtigten den Wahlurnen ferngeblieben waren, in noch gr&ouml;&szlig;erem Ausma&szlig; als bei den Parlamentswahlen im September 2022 (&hellip;), lagen nach einem weiteren Sieg der Rechten in Mailand und Rom Hoffnungslosigkeit und Resignation in der Luft. Pl&auml;tze und Stra&szlig;en blieben leer &ndash; ganz im Gegensatz zu Frankreich! Dagegen raffte sich nur zwei Wochen sp&auml;ter (26.2.) &uuml;ber eine Million B&uuml;rger auf, um am Tag der sogenannten Prim&auml;rwahlen zur neuen F&uuml;hrung der Demokraten (PD), nach dem R&uuml;cktritt ihres Chefs Enrico Letta, freiwillig ihre Stimme einzubringen. Und stie&szlig; damit das Gesamt-Wahlergebnis um &ndash; entgegen allen Vorhersagen, bei denen der von der Mehrheit der Parteimitglieder als traditionell favorisierte Stefano Bonaccini mit 54 Prozent vorne lag, vor der unkonventionellen, radikal auftretenden Elly Schlein (35 Prozent). Dieses Ergebnis wurde nun von au&szlig;en umgekehrt und Schlein mit einer Zustimmung von 54 Prozent zur neuen Parteisekret&auml;rin gew&auml;hlt. Bei diesen Prim&auml;rwahlen konnten nicht nur Parteigenossen, sondern alle Vollj&auml;hrigen im Lande abstimmen, die 2 &euro; pro Person spendeten. Es gaben zwar wesentlich weniger Menschen als bei fr&uuml;heren Gelegenheiten ihre Stimme ab, Romano Prodi wurde einst noch von 3,5 Mio. zum Parteichef gew&auml;hlt. Aber das war auch noch ein anderes Italien. Man geht jetzt davon aus, dass die Lastminute-W&auml;hler vor allem zu jenen Linken geh&ouml;ren, die sich l&auml;ngst nicht mehr parteipolitisch vertreten f&uuml;hlen und doch der desolaten Stimmung in der tief gespaltenen Opposition eine neue Perspektive auf Ver&auml;nderung geben wollten. Die junge Europ&auml;erin Elly Schlein, die schon &uuml;ber 10-j&auml;hrige Politikerfahrungen in Br&uuml;ssel und in der Regionalregierung der Emilia Romagna verf&uuml;gt, als Stellvertreterin von Stefano Bonaccini, dem sie aufgrund seiner Hausmacht inzwischen das Pr&auml;sidium antrug, muss nun allerdings neue Wege finden, um die Mehrheit der Demokraten mit ihren diversen Seilschaften hinter sich zu bringen, die gegen sie votierte (46 Prozent f&uuml;r Bonaccini). Die Partei liegt eigentlich am Boden, geschw&auml;cht durch unterschiedliche Interessen, Narzissmen und politische Leere, und Schlein steht vor einer gro&szlig;en Aufgabe, die ihre 9 Vorg&auml;nger in 15 Jahren nicht bew&auml;ltigten. Es gilt, dieser Partei endlich eine reale Funktion mit einem politischen Projekt zu geben, das die Millionen Menschen im Lande wieder direkt ansprechen kann, die sich fr&uuml;her einmal durch die KPI repr&auml;sentiert f&uuml;hlten und danach politisch heimatlos wurden. Letzteres gilt praktisch f&uuml;r die Mehrheit aller abh&auml;ngig Arbeitenden in Italien, deren soziale und wirtschaftliche Situation in einer Weise verschlechtert wurde, die kaum ihresgleichen in der EU hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/noch-eine-starke-frau-in-italien\/\">Susanna B&ouml;hme-Kuby in Ossietzky<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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