{"id":9845,"date":"2011-06-21T08:44:07","date_gmt":"2011-06-21T06:44:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9845"},"modified":"2011-06-21T15:42:22","modified_gmt":"2011-06-21T13:42:22","slug":"hinweise-des-tages-1408","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9845","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Berliner S-Bahn &ndash; Bilanz des Sparkurses; Griechenlandkrise; Steuereinnahmen in Spanien brechen ein; Welle von Werftauftr&auml;gen belastet Frachtraten; Bilanz des Euro-Pakts; Millionenf&ouml;rderung f&uuml;r B&uuml;rgerarbeit ist aufgebraucht; Bildungspaket: Rohrkrepierer mit Ansage; Kritik am Gesundheitsfonds; Ergo-Vertrieb lockt Kunden in Falle; Versorger planen Verfassungsklage; Fukushima: It&rsquo;s much worse than you think; Mogelpackung Bahn-Bilanz; Sie haben keine Lobby; 80 Prozent aller Fl&uuml;chtlinge leben in Entwicklungsl&auml;ndern; F&uuml;r ein Europa der Menschen; African Union Issued Warning to United Nations to Stop Attacks on Libya; US-Geheimgespr&auml;che mit Taliban; Das Volk setzt die Regierenden unter Druck; zu guter Letzt: Mildt&auml;tige Banken, wer sonst (JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Berliner S-Bahn &ndash; Bilanz des Sparkurses<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Griechenlandkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Steuereinnahmen in Spanien brechen ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Welle von Werftauftr&auml;gen belastet Frachtraten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Bilanz des Euro-Pakts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Millionenf&ouml;rderung f&uuml;r B&uuml;rgerarbeit ist aufgebraucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Bildungspaket: Rohrkrepierer mit Ansage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Kritik am Gesundheitsfonds &ndash; B&uuml;rokratisch ruiniert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Ergo-Vertrieb lockt Kunden in Falle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Versorger planen Verfassungsklage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Fukushima: It&rsquo;s much worse than you think<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Mogelpackung Bahn-Bilanz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Sie haben keine Lobby<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">80 Prozent aller Fl&uuml;chtlinge leben in Entwicklungsl&auml;ndern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">F&uuml;r ein Europa der Menschen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">African Union Issued Warning to United Nations to Stop Attacks on Libya<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">US-Geheimgespr&auml;che mit Taliban: Gefangen in der Friedensfalle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Das Volk setzt die Regierenden unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">zu guter Letzt: Mildt&auml;tige Banken, wer sonst?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=9845&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Berliner S-Bahn &ndash; Bilanz des Sparkurses<\/strong><br>\nSparen kann teuer werden. Diese Erfahrung muss jetzt die S-Bahn und damit auch ihr Mutterkonzern, die Deutsche Bahn AG, machen.<br>\n222,2 Millionen Euro Verlust weist die Bilanz f&uuml;r das Jahr 2010 aus. Ein normales Unternehmen w&auml;re damit pleite, gaben die S-Bahn-Verantwortlichen jetzt zu. Am Leben bleibt die Gesellschaft nur, weil der Konzern vertraglich verpflichtet ist, den Verlust zu &uuml;bernehmen. Mitleid braucht man nicht zu haben. Bis 2008 hatte der Konzern regelm&auml;&szlig;ig Gewinne aus dem Betrieb gezogen. Allein f&uuml;r das Jahr 2010 waren einst sogar sagenhafte 125 Millionen Euro als Zahlung an den Konzern vorgesehen. Und auch wenn die Planer dort intern von der Verantwortung f&uuml;r das Chaos bei der S-Bahn reingewaschen worden sind, ist klar, dass ein von oben verordneter rigider Sparkurs &ndash; mit Stellenstreichungen, Schlie&szlig;ungen von Werkst&auml;tten und dem Verschrotten von einsatzf&auml;higen Fahrzeugen &ndash; zum beispiellosen Niedergang des einstigen Vorzeigeunternehmens gef&uuml;hrt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/meinung\/bilanz-des-sparkurses\/4306130.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Griechenlandkrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Robert von Heusinger &ndash; Aufh&ouml;ren!<\/strong><br>\nDie Euro-Finanzminister verbreiten mit ihrem abwartenden Kurs eine gef&auml;hrliche Botschaft. Ihre Vorgehensweise verdeutlicht: Sie sind heillos &uuml;berfordert mit der Rettung. Und: Sie scheinen keinen Plan B zu besitzen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/krise\/aufhoeren-\/-\/1471908\/8579682\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Banken wollen Risiken f&uuml;r Griechen-Hilfe abw&auml;lzen<\/strong><br>\nSie sollen zahlen, aber nur freiwillig: Europas Politiker m&ouml;chten Banken und Versicherungen zur Hilfe bei der Rettung Griechenlands &uuml;berreden. Doch die Geldkonzerne stellen Bedingungen &ndash; und d&uuml;rften sich damit durchsetzen. [&hellip;]<br>\n Als Beispiel nannte er eine bessere Bonit&auml;t der Papiere durch &ldquo;gewisse Sicherheiten&rdquo;. Das k&ouml;nnten zum Beispiel B&uuml;rgschaften der Euro-Staaten, h&ouml;here Renditen oder eine vorrangige Bedienung im Pleitefall sein. [&hellip;]<br>\nDer Plan einer freiwilligen Umschuldung d&uuml;rfte nicht aufgehen. Daf&uuml;r gibt es mehrere Gr&uuml;nde:<br>\nErstens k&ouml;nnen die Finanzkonzerne darauf setzen, dass die EU Griechenland nicht fallenl&auml;sst. [&hellip;] Zweitens funktionieren Umschuldungen nur, wenn alle mitmachen. [&hellip;] Doch ein solcher Gruppenzwang k&ouml;nnte drittens wiederum bei den Rating-Agenturen f&uuml;r Argwohn sorgen. Sie beobachten genau, inwiefern auf die Finanzkonzerne Druck ausge&uuml;bt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/0,1518,769325,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><strong>dazu: Freiwillige Umschuldung bedeutet Hellas-Pleite<\/strong><br>\nDie Ratingagentur Standard &amp; Poor&rsquo;s bekr&auml;ftigt ihre Haltung, im Falle einer freiwilligen Umschuldung Griechenlands griechische Staatsanleihen wahrscheinlich als Zahlungsausfall zu bewerten. Zwar k&ouml;nnte S&amp;P nicht von vornherein sagen, dass jede Form der Umschuldung einen Zahlungsausfall bedeute. Aber: &bdquo;Die Vergangenheit zeigt, dass es bei einem Land, dessen Kreditw&uuml;rdigkeit wie Griechenland aktuell mit CCC bewertet wurde, in der Regel nicht zu einer freiwilligen Umschuldung gekommen ist und Investoren Verluste hinnehmen mussten&ldquo;, sagte der Leiter des L&auml;nderbereichs Europa bei S&amp;P, Moritz Kr&auml;mer der &bdquo;Welt&ldquo; laut Vorabbericht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/freiwillige-umschuldung-bedeutet-hellas-pleite\/4306652.html\">Handelsblatt<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Stephan Schulmeister &ndash; Doppelpass mit Milliarden<\/strong><br>\nIn der W&auml;hrungspolitik ger&auml;t Europa ins Trudeln. M&auml;rkte sind keine Subjekte. Welches Spiel ziehen die echten Akteure ab &ndash; die Politiker, Banken, Ratingagenturen? [&hellip;]<br>\nM&auml;rkte sind keine Subjekte. Welches Spiel ziehen die echten Akteure ab, Politiker in den USA und der EU, Ratingagenturen, Finanzalchemiebanken wie Goldman Sachs oder Deutsche Bank? Grundkenntnisse &uuml;ber Zinssatz, Wachstumsrate und Verschuldungsdynamik sind unverzichtbar, daher rekapitulieren wir sie kurz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/doppelpass-mit-milliarden\/-\/1472602\/8578272\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ein sehr empfehlenswerter Artikel von Schulmeister, der aber leider derart viel Fachvokabular verwendet, dass Otto Normalverbraucher ihn ganz sicher nicht versteht. Das ist tragisch, da die Gegenseite mit &bdquo;&Ouml;konomen&ldquo; wie Hans-Werner Sinn es sehr gut versteht, sich klar verst&auml;ndlich auszudr&uuml;cken und ihre Botschaft so beim Leser\/Zuschauer h&auml;ngenbleibt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Nouriel Roubini &ndash; Schafft nur kein griechisches Schuldenungeheuer<\/strong><br>\nDie Euro-Zone setzt darauf, dass sich private Gl&auml;ubiger ohne Zwang an der L&ouml;sung des Schuldenproblems beteiligen. Das ist der schlechteste Weg von allen. Auch eine zweite Wiener Initiative taugt nichts.<br>\nDie Europ&auml;ische Zentralbank will bis auf Weiteres weder private Gl&auml;ubiger zur Rettung Griechenlands einbeziehen, noch ist sie f&uuml;r eine sanfte Umschuldung zu haben. Damit gehen dem &ouml;ffentlichen Sektor langsam die M&ouml;glichkeiten aus, Gl&auml;ubiger in die Pflicht zu nehmen. Die letzte Idee nun findet anscheinend selbst die EZB akzeptabel: Griechenlands Gl&auml;ubigerbanken sollen ihre Staatsanleihen &ldquo;freiwillig&rdquo; halten. Die Idee ist, dass sie ihre Forderungen bei F&auml;lligkeit verl&auml;ngern, indem sie neue Staatsanleihen aufnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:griechenlands-glaeubiger-nouriel-roubini-schafft-nur-kein-griechisches-schuldenungeheuer\/60067129.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/meinungshungrige\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Leibeigene Europas<\/strong><br>\nOhne souver&auml;ne Kontrolle &uuml;ber die Schulden ihres Landes wird jede griechische Regierung &ndash; erst recht die Bev&ouml;lkerung &ndash; von den EU-Institutionen und dem IWF erpresst<br>\nStellen Sie sich vor, im schlimmsten Jahr der Rezession h&auml;tte die US-Regierung beschlossen, ihr Haushaltsdefizit durch Ausgabenk&uuml;rzungen und Steuererh&ouml;hungen um &uuml;ber 800 Milliarden Dollar zu verringern. Infolge dessen h&auml;tte sich die Wirtschaftsleistung weiter verschlechtert, die Arbeitslosigkeit w&auml;re auf &uuml;ber 16 Prozent gestiegen. Stellen Sie sich au&szlig;erdem vor, der US-Pr&auml;sident h&auml;tte dann noch einmal weitere Ausgabenk&uuml;rzungen und Steuererh&ouml;hungen im Umfang von 400 Milliarden angek&uuml;ndigt. Mit welcher &ouml;ffentlichen Reaktion w&auml;re zu rechnen? Vermutlich w&uuml;rde sie sich kaum von der unterscheiden, die wir gegenw&auml;rtig in Griechenland erleben, inklusive Massendemonstrationen und Unruhen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1124-in-europaeischer-leibeigenschaft\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Die Krise voll verkannt&rdquo;<\/strong><br>\nWie schl&auml;gt sich Kanzlerin Merkel in der Euro-Krise? Die Bundesregierung zeige einen Mangel an finanzpolitischer Kompetenz, meint ARD-Korrespondent Krause im Interview mit tagesschau.de. Die Berliner Geschw&auml;tzigkeit sei Teil des Problems und mache die Krise noch teurer. N&ouml;tig sei eine klare Haltung. [&hellip;]<br>\ntagesschau.de: Wie erkl&auml;ren Sie sich das Verhalten der Bundesregierung?<br>\nKrause: Ich habe das Gef&uuml;hl, dass es einen Mangel an finanzpolitischer Kompetenz gibt, der mich geradezu erschreckt. Ich habe Finanzpolitik gelernt zu Zeiten des Finanzministers Stoltenberg und des Bundesbankpr&auml;sidenten Karl-Otto P&ouml;hl. Damals wurde extrem sorgf&auml;ltig  formuliert und manchmal geschwiegen, auch &uuml;ber Geheimtreffen. Nat&uuml;rlich muss es die geben. Aber auch da wurde in Berlin die Vertraulichkeit durchbrochen. Dass immer wieder aus Berlin undiszipliniert geschwatzt wird, ist erschreckend. Die Berliner Geschw&auml;tzigkeit ist ein ganz gro&szlig;er Teil des Problems und tr&auml;gt dazu bei, dass die Sache immer teurer wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesthemen.de\/wirtschaft\/eupolitik100.html\">Tagesschau.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Steuereinnahmen in Spanien brechen ein<\/strong><br>\nNicht alle Ma&szlig;nahmen der spanischen Regierung zur Budgetsanierung zeitigen die gew&uuml;nschte Wirkung. So schrumpften die Nettosteuereinnahmen in den ersten vier Monaten des Jahres um 32 Prozent auf 16 Milliarden Euro, wie aus dem aktuellen Staatshaushaltsbericht, dem Bolet&iacute;n Parlamentario de Econom&iacute;a y Presupuestos, hervorgeht.<br>\nStarke R&uuml;ckl&auml;ufe wurden bei Lohn- und Sozialversicherungsabgaben, aber auch aus den &ldquo;Sondersteuern&rdquo; &ndash; etwa auf Tabak, Alkohol, Mineral&ouml;l &ndash; verbucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1308186529591\/Haushalt-Steuereinnahmen-in-Spanien-brechen-ein\">Der Standard<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die Zahlen sind alles andere als &uuml;berraschend und die zwingende Folge der grassierenden Sparpolitik. Es ist ebenfalls alles andere als &uuml;berraschend, dass die Einsparungen sich in der Folgeperiode durch r&uuml;ckl&auml;ufige Steuereinnahmen neutralisieret werden. Eben das beobachten wir jetzt in Spanien. Jede Wette, dass die Antwort der Eurozone auf die wegbrechenden Steuereinnahmen eine Forcierung der Sparpolitik sein wird. Die Folgen sind bekannt &ndash; bye, bye Europa.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Welle von Werftauftr&auml;gen belastet Frachtraten<\/strong><br>\nDie Transportpreise in der Schifffahrt sind gesunken. Nicht, weil die Wirtschaft weniger w&auml;chst, sondern weil mehr Schiffe die Meere befahren. Das k&ouml;nnte sich zu einer Gefahr f&uuml;r die Reeder entwickeln. [&hellip;]<br>\nDer Druck auf Frachtraten scheint allerdings weniger auf einen vermeintlich schwachen Welthandel zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sein. Im Gegenteil: Der Transport von Rohstoffen zwischen den rohstofff&ouml;rdernden L&auml;ndern und dem Gro&szlig;abnehmer China verspricht langfristig ein so gutes Gesch&auml;ft, dass in der Branche gigantische Frachtkapazit&auml;ten aufgebaut werden &ndash; mit der Konsequenz deutlich gesunkener Frachtraten. [&hellip;] Die Ratingagentur Moody&rsquo;s warnte daher in dieser Woche, dass es f&uuml;r die Schifffahrt angesichts dieser neuen Kapazit&auml;ten nicht gut aussehe &ndash; obwohl der Bedarf an Frachtraum gro&szlig; sei. Im Bereich Massengut w&uuml;rden allein in den kommenden zwei Jahren neue Schiffe auf den Markt kommen, deren Ladekapazit&auml;t 45 Prozent des jetzt auf den Meeren verf&uuml;gbaren Frachtraumes ausmache.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/C31501\/schifffahrt-welle-von-werftauftraegen-belastet-frachtraten-30442411.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Die weltweit gr&ouml;&szlig;ten Schiffsfinanzierer sind die staatliche HSH-Nordbank und die staatliche kfw-Gruppe. <a href=\"\/?p=9614\">Kreative Steuersparmodelle f&uuml;r reiche Deutsche<\/a> machen es m&ouml;glich. Die Schiffsfinanzierung der HSH-Nordbank hat (Stand 2009) ein gigantisches Volumen von 33 Mrd. Euro und die Landesbanker kalkulieren intern nur mit einem &ndash; l&auml;cherlich geringen &ndash; <a href=\"http:\/\/www.spiegelfechter.com\/wordpress\/512\/land-unter-an-der-waterkant\">Ausfallrisiko von 1%<\/a>. Sollten sich die Ausf&auml;lle in den n&auml;chsten Jahren &ndash; was keinesfalls unrealistisch ist &ndash; auf z.B. 20% einpendeln, m&uuml;ssten die Inhaber der HSH-Nordbank (Schlesweig-Holstein und die Hansestaat Hamburg) Abschreibungen in H&ouml;he von 6,6 Mrd. Euro ausgleichen.<\/em> <\/p>\n<p><em>Auch eine andere Bank, die sich gerade eben vom Zwangseinstieg des Staates &bdquo;befreit&ldquo;, setzt in Zeiten der &uuml;berbordenden Frachtkapazit&auml;ten voll auf die Schiffsfinanzierung: Erst im Fr&uuml;hjahr 2011 hat die Commerzbank die Deutsche Schiffsbank <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken\/commerzbank-integriert-schiffsfinanzierer-in-konzern\/3981060.html\">komplett &uuml;bernommen<\/a> und geh&ouml;rt damit ab jetzt ebenfalls zur Champions League der Schiffsfinanzierer &ndash; so lange, bis der Steuerzahler die Turbobanker wieder einmal heraushauen muss.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bilanz des Euro-Pakts &ndash; EU prangert Merkels Wirtschafts-Performance an<\/strong><br>\nDie Steuern hoch, die Frauen benachteiligt, der Arbeitsmarkt verkrustet: Die EU kn&ouml;pft sich Deutschlands Wirtschaftspolitik vor. In einer Bilanz des Euro-Plus-Pakts kommt die Politik der Bundesregierung nach SZ-Informationen schlecht weg &ndash; dabei war es ausgerechnet Kanzlerin Merkel, die den Pakt einst erfand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/bilanz-des-euro-pakts-eu-prangert-merkels-wirtschafts-performance-an-1.1110205\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Die Steuern und Abgaben sind zu hoch, der Arbeitsmarkt verkrustet&rdquo;: man kann diesen neoliberalen Schwachsinn einfach nicht mehr h&ouml;ren. Ob die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Ma&szlig;nahmen wirklich die deutsche Wettbewerbsf&auml;higkeit steigern w&uuml;rden, ist mehr als zweifelhaft, und die Nebenwirkungen m&ouml;glicherweise fatal.<\/em><br>\n<em>Die Autoren sowohl der Studie als auch des Artikels offenbaren aber erschreckende Probleme im Denken und in der Logik: wenn die wirtschaftlichen Ungleichgewichte in der EU &ndash; Deutschland (und Niederlande und Finnland) sehr wettbewerbsf&auml;hig, Griechenland, Spanien, Portugal usw. zu wenig wettbewerbsf&auml;hig &ndash; vermindert werden sollen, wie kann dann eine Erh&ouml;hung ausgerechnet der deutschen Wettbewerbsf&auml;higkeit die L&uuml;cke schlie&szlig;en??? Es ist doch offensichtlich, da&szlig; Deutschland seine preisliche Wettbewerbsf&auml;higkeit gegen&uuml;ber den EU-Partnern drastisch senken mu&szlig;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Millionenf&ouml;rderung f&uuml;r B&uuml;rgerarbeit ist aufgebraucht<\/strong><br>\nDie Millionenf&ouml;rderung des Landes f&uuml;r die B&uuml;rgerarbeit ist aufgebraucht. Insgesamt seien drei Millionen Euro eingesetzt worden, um 4.260 Menschen in der sogenannten Aktivierungsphase der B&uuml;rgerarbeit zu betreuen, sagte der Sprecher des Wirtschaftsministeriums, Stephan Krau&szlig;. Welchen Erfolg das Projekt hatte, sei jedoch unbekannt. Das Land habe nicht erfasst, wie viele der Langzeitarbeitslosen in regul&auml;re Arbeit oder B&uuml;rgerarbeit vermittelt werden konnten, sagte Krau&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/thueringen\/8736856.html\">MDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin B.M.:<\/strong> Das kommt heraus wenn &ldquo;ein regelm&auml;&szlig;iger Austausch ( zwischen Wirtschaftsministerium und Arbeitsagentur ) zum Stand der Zusammenarbeit und den gemeinsam erreichten Ergebnissen stattfindet&rdquo;, &ndash; gelebte Ernsthaftigkeit bei der Betreuung von Langzeitarbeitslosen.<br>\nBei diesem Zahlenmaterial sieht es so aus, als w&auml;ren die 3 Millionen Euro auch noch auf fast die dreifache Menge der (Arbeitslosen) Kunden verteilt worden, aber vielleicht sollten ja nur die 20 Bildungstr&auml;ger gerettet werden, dies lie&szlig;e sich im Nachhinein auch noch am Besten &uuml;berpr&uuml;fen, wenn man denn wollte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bildungspaket: Rohrkrepierer mit Ansage<\/strong><br>\nas sogenannte Bildungspaket f&uuml;r bed&uuml;rftige Kinder und Jugendliche kommt nur bei den wenigsten der anspruchsberechtigten Familien an. Nach einem Bericht der Passauer Neuen Presse (PNP) hat die Quote der bereits gestellten Antr&auml;ge im April zwischen drei und unter 35 Prozent betragen. In Bayern sollen f&uuml;r nicht einmal jedes zehnte Kind Anspr&uuml;che geltend gemacht worden sein, in Berlin f&uuml;r weniger als 15 Prozent der Betroffenen. Die Zahlen tats&auml;chlich bewilligter Leistungen fallen mitunter noch deutlich niedriger aus. Damit hat von den bundesweit rund 2,5 Millionen Anspruchsberechtigten auch im dritten Monat nach dessen Einf&uuml;hrung nur ein Bruchteil der Adressaten den Zuschlag f&uuml;r Ma&szlig;nahmen aus dem Paket erhalten. Mancherorts bewegt sich praktisch gar nichts: Aus Essen berichtete vergangene Woche das WAZ-Onlineportal Der Westen, da&szlig; von 8700 Antr&auml;gen bis dato nur 500 bewilligt wurden. Eigentlich k&ouml;nnten in der Stadt 41000 Kinder von den Ma&szlig;nahmen profitieren, wenig mehr als ein Prozent von ihnen kommen bislang also in den Genu&szlig; von Leistungen. Zudem werden die in Aussicht gestellten Zusch&uuml;sse nur partiell beantragt bzw. zugestanden. Das Bildungs- und Teilhabepaket soll eigentlich Kosten f&uuml;r Schulessen, Sportvereine, Musikunterricht, Nachhilfe oder Schulausfl&uuml;ge decken. &Uuml;berwiegend werden jedoch Zuzahlungen f&uuml;r Schulessen und Klassenausfl&uuml;ge beantragt, w&auml;hrend Hilfen f&uuml;r au&szlig;erschulische Angebote nur geringf&uuml;gig nachgefragt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/06-21\/005.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Jenseits der grunds&auml;tzlichen Kritik am sogenannten Bildungspaket, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung allzu sehr auf der mangelnden Nachfrage. Das Essener Beispiel mit 8700 Antr&auml;gen und 500 Bewilligungen deutet in eine ganz andere Richtung, n&auml;mlich auf ein mangelndes Angebot. Ein Fernsehbericht in OWL zeigte auf, dass die Jobcenter gr&ouml;&szlig;te Schwierigkeiten h&auml;tten, Angebote f&uuml;r Sportmusik oder Nachhilfe aufzuzeigen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kritik am Gesundheitsfonds &ndash; B&uuml;rokratisch ruiniert<\/strong><br>\nWer an H&auml;mophilie leidet, ist ein teurer Patient. 200.000 Euro k&ouml;nnen die Medikamente kosten. Eine Krankenkasse versucht, die Kosten zu reduzieren &ndash; und wird bestraft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/buerokratisch-ruiniert-1\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ergo-Vertrieb lockt Kunden in Falle<\/strong><br>\nDas Image des Versicherungskonzerns Ergo bekommt einen weiteren Kratzer. Vertreter haben Kunden mit beitragsfrei gestellten Lebensversicherungen geraten, die Vertr&auml;ge zu k&uuml;ndigen. Der offensichtliche Grund: hohe Provisionen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/wirtschaft\/versicherung\/fehlberatung-ergo-vertrieb-lockt-kunden-in-falle-1697294.html#utm_source=standard&amp;utm_medium=rssfeed&amp;utm_campaign=wirtschaft\">Stern<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Versorger planen Verfassungsklage<\/strong><br>\nMehrere Energieversorger bereiten eine Verfassungsbeschwerde gegen den Ausstieg aus der Kernkraft vor, den der Bundestag am 30. Juni endg&uuml;ltig beschlie&szlig;en will. Der Vorsto&szlig; in Karlsruhe soll den Weg f&uuml;r eine Schadensersatzklage in Milliardenh&ouml;he vor den Zivilgerichten bereiten. Der Stromkonzern Eon hat von der Anwaltskanzlei Gleiss Lutz bereits ein entsprechendes Gutachten eingeholt, das der F.A.Z. vorliegt. Auch der Essener Konzern RWE sieht sich durch das Aktiengesetz zur juristischen Gegenwehr gezwungen, wie dort zu h&ouml;ren ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/C32436\/atomausstieg-versorger-planen-verfassungsklage-30443408.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Fukushima: It&rsquo;s much worse than you think<\/strong><br>\nScientific experts believe Japan&rsquo;s nuclear disaster to be far worse than governments are revealing to the public.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/english.aljazeera.net\/indepth\/features\/2011\/06\/201161664828302638.html\">AL Jazeera<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mogelpackung Bahn-Bilanz<\/strong><br>\nDie Bahn-Bilanz 2010 als Ganzes wirkt angesichts eines Gewinns von 1,88 Milliarden Euro im ersten Jahr nach der Krise tats&auml;chlich beeindruckend. Der ausgewiesene Gewinn der DB AG im Jahr 2010 basiert im wesentlichen auf zwei S&auml;ulen, den Gewinnen im Nahverkehr (DB Regio) und den Gewinnen beim Netz (DB Netze). Nimmt man noch den Bereich der Personenbahnh&ouml;fe hinzu, dann hat man alle Sektoren, denen hohe staatliche und EU-Unterst&uuml;tzungen zukommen, als eine Art &raquo;Profit-Cluster&laquo; zusammen, das zugleich ein &raquo;Subventions-Cluster&laquo; darstellt.  Die Bilanz des Gewinn- und Subventionsclusters lautet: Die drei Gesch&auml;ftsfelder inl&auml;ndischer Nahverkehr (DB Regio), Fahrweg und Personenbahnh&ouml;fe vereinen &raquo;nur&laquo; ein Viertel des Konzernumsatzes. Sie konzentrieren gleichzeitig knapp 70 Prozent des gesamten Konzerngewinns auf sich. Es handelt sich zugleich um drei hochsubventionierte Gesch&auml;ftsfelder, in die im vergangenen Jahr addiert staatliche Unterst&uuml;tzungsgelder in H&ouml;he von knapp 8,8 Milliarden Euro flossen. In diesen drei Gesch&auml;ftsfeldern stehen 8,8 Milliarden Euro an Zuzahlungen von Dritten einem &raquo;Gewinn&laquo; von 1,5 Milliarden gegen&uuml;ber. Ohne die Zahlungen aus Steuergeldern g&auml;be es also in diesen angeblich &raquo;hochprofitablen&laquo; Gesch&auml;ftsbereichen einen Verlust von 7,2 Milliarden Euro.<br>\nEs ist dann einigerma&szlig;en verbl&uuml;ffend oder auch wieder erhellend, wenn die eigenwirtschaftlichen Bereiche &ndash; die Bereiche ohne staatliche Zusch&uuml;sse &ndash; keine oder geringe Gewinne ausweisen.  Der Bereich Logistik &ndash; Schenker ohne den Inlandsschieneng&uuml;terverkehr &ndash; erwirtschaftete einen Gewinn von 304 Millionen Euro, was knapp 14 Prozent des gesamten DB-Gewinns entspricht.  Auf den Hinweis, die Logistiksparte der DB AG mache doch immerhin auch Gewinn, antwortete Christian B&ouml;ttger, Professor im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der Hochschule f&uuml;r Technik und Wirtschaft in Berlin: &raquo;Bei dieser Rechnung fehlen die Kapitalkosten f&uuml;r all die &Uuml;bernahmen. Die Zinsen f&uuml;r die 7,5 Milliarden Euro teuren Zuk&auml;ufe fressen die Gewinne auf. Fakt ist: Die Logistiktochter Schenker hat noch nie ihre Kapitalkosten verdient. Das gleiche gilt f&uuml;r den Kauf von Arriva.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/06-21\/004.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sie haben keine Lobby<\/strong><br>\nWarum leben weltweit Millionen Bauern in Armut? Ein Gespr&auml;ch mit dem Diplomaten und Handelskritiker Jean Feyder.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2011\/25\/Bauern-Armut-Interview-Feyder\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>80 Prozent aller Fl&uuml;chtlinge leben in Entwicklungsl&auml;ndern<\/strong><br>\nVier von f&uuml;nf Fl&uuml;chtlingen weltweit leben in Entwicklungsl&auml;ndern. Dies ist die Kernaussage des UNHCR-Jahresberichts &lsquo;Global Trends 2010&rsquo;. Die Studie zeigt ein gro&szlig;es Ungleichgewicht bei der globalen internationalen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und Vertriebene auf.<br>\nIn zahlreichen Industriestaaten nehmen Vorbehalte gegen Fl&uuml;chtlinge deutlich zu. Laut dem UNHCR-Bericht haben jedoch viele der &auml;rmsten L&auml;nder der Welt eine besonders gro&szlig;e Zahl von Fl&uuml;chtlingen aufgenommen. Dies zeigt sich in absoluten Zahlen, aber auch in Relation zu ihrer Wirtschaftsleistung. Die gr&ouml;&szlig;ten Fl&uuml;chtlingsbev&ouml;lkerungen der Welt lebten im letzten Jahr in Pakistan (1,9 Mio.), Iran (1,1) und Syrien (1,0).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.unhcr.de\/home\/artikel\/6984471013f2c712660eaa0614964bb5\/weltfluechtlingszahlen-2010.html?L=0\">UNHCR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>F&uuml;r ein Europa der Menschen<\/strong><br>\nDie Belagerung der Stra&szlig;e, wie wir sie derzeit in Griechenland beobachten k&ouml;nnen, darf kein europ&auml;ischer Einzelfall bleiben. Wir sollten das griechische Aufbegehren auch nicht alleine als Akt gegen die W&auml;hrungspolitik der Europ&auml;ischen Union verstehen, sondern als ein Verlangen, die EU generell einer Revision zu unterwerfen. Die Staaten der EU, die allesamt Sozialabbau und Auspl&uuml;nderung der &auml;rmsten Schichten erleben, m&uuml;ssen einer solchen griechischen Wut &uuml;berstellt werden. Die ausgebeuteten Menschen aus den Nachbarl&auml;ndern Griechenlands d&uuml;rfen sich nicht verkriechen, sie sollten die an ihnen praktizierte Ungerechtigkeit vergriechen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2011\/06\/fur-ein-europa-der-menschen.html\">ad sinistram<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.H.:<\/strong> Ich bin auch ein Gegner der EU in der heutigen Form, die Utopie von Roberto J. de Lapuente befinde ich daher f&uuml;r verbreitenswert.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>African Union Issued Warning to United Nations to Stop Attacks on Libya<\/strong><br>\nAT a meeting between the UN Security Council and the African Union High Level Ad hoc Committee on Libya on June 15, Dr Ruhakana Rugunda, Uganda&rsquo;s Permanent Representative to the United Nations gave the African Union&rsquo;s stand on NATO&rsquo;s invasion of Libya. Below is the full statement<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.mathaba.net\/news\/?x=627193\">Mathaba<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>US-Geheimgespr&auml;che mit Taliban: Gefangen in der Friedensfalle<\/strong><br>\nDer Westen verhandelt mit den Taliban, um nach zehn Jahren Krieg endlich eine Friedensperspektive zu bekommen &ndash; doch tats&auml;chlich ist nicht mal klar, mit wem das B&uuml;ndnis genau reden soll. Die Zeit dr&auml;ngt, und die Aussichten f&uuml;r die Gespr&auml;che sind d&uuml;ster. Von &ldquo;Gespr&auml;chen &uuml;ber Gespr&auml;che&rdquo; ist die Rede, offiziell laufe noch nichts. Die USA und auch die Vereinten Nationen versuchen zun&auml;chst einmal, &uuml;berhaupt die potenziell richtigen Verhandlungspartner zu identifizieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/us-geheimgespraeche-mit-taliban-gefangen-in-der-friedensfalle-1.1110204\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> So dilettantisch wie der Krieg begonnen wurde, so dilettantisch findet er sein Ende. Statt sich die sowjetischen Erfahrungen zu Nutze zu machen und Kenner der Region zun&auml;chst einmal bei der Planung heranzuziehen, ist man voller Naivit&auml;t auf Al-Qaida und Talibanjagd gegangen. So nebenbei wollte man das Land nach westlichem Muster politisch umkrempeln. Barack Obama hatte sich w&auml;hrend des Wahlkampfs hinsichtlich Afghanistans festgelegt und die Verb&uuml;ndeten der USA folgten ihm. Kaum glaubhaft, dass die US-Regierung tats&auml;chlich daran glaubte, dass mit einer Aufstockung der Armee die Taliban entscheidend zu schw&auml;chen seien und gleichzeitig Zonen der Sicherheit geschaffen werden k&ouml;nnten, von denen die Entwicklung des Landes forciert werden k&ouml;nnte. Inzwischen d&uuml;rfte auch ein Beteiligten klar sein, dass die afghanische Armee weit davon entfernt ist, die Verantwortung f&uuml;r die Sicherheit des Landes &uuml;bernehmen zu k&ouml;nnen. Da der Abzug der US-Truppen offensichtlich vor der Pr&auml;sidentenwahl geregelt sein muss, also sich eher innenpolitisch als an  der Lage in Afghanistan orientiert, verbleiben den USA nur noch die Verhandlungen mit den Taliban. Peinlich, wie manche deutsche Zeitung, diese Not als Tugend verkauft. Hier stellt sich die Frage, wor&uuml;ber mit den Taliban verhandelt werden kann und welche M&ouml;glichkeiten die USA haben, bestimmte Vorstellungen durchzusetzen. Beim Thema Al-Qaida durfte man sich schnell einig werden, da sich das Verh&auml;ltnis zwischen Taliban Al-Qaida ziemlich abgek&uuml;hlt hat. Der Witz dabei ist, dass man bereits vor dem Afghanistankrieg in Verhandlungen mit den Taliban stand, wie das Al-Qaida-Problem zu l&ouml;sen sei. Vor allem ging es darum, wie die Taliban ohne ihr Gesicht zu verlieren, Al-Qaida loswerden konnten. Dass die Taliban die Aufbauarbeit in Afghanistan im Sinne des Westens fortf&uuml;hren werden, ist kaum zu erwarten. Hier haben die USA im Grunde nur Einflussm&ouml;glichkeiten &uuml;ber finanzielle Anreize. Im wesentlichen wird es darum gehen, den Abzug so zu gestalten, dass er nicht wie der schm&auml;hliche Abzug in Saigon ausf&auml;llt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Das Volk setzt die Regierenden unter Druck<\/strong><br>\nSt&eacute;phane Hessel &uuml;ber die Werte des Widerstands, das Verh&auml;ltnis von Politik und Finanzadel, den kommenden Aufstand, Israel und Machtpolitik<br>\nDer Titel seines Buches ist zum Slogan der demonstrierenden Jugendlichen in Madrid &ndash; und auch in Paris &ndash; geworden: &iexcl;Indignaos! Indignez vous! Emp&ouml;rt euch!. Er verfolge die &ldquo;Bewegung der Emp&ouml;rten&rdquo; mit gro&szlig;em Interesse und Sympathie, &auml;u&szlig;erte St&eacute;phane Hessel. Dennoch, so stellte Hessel klar, bedeute das nicht, dass er sich mit jedem der &ldquo;indign&eacute;s&rdquo; identifizieren w&uuml;rde, noch dass jeder der &ldquo;Emp&ouml;rten&rdquo; tats&auml;chlich die Werte teile, die er in seinem Buch &ldquo;Emp&ouml;rt Euch!&rdquo; herausstelle. Telepolis sprach mit St&eacute;phane Hessel &uuml;ber diese Werte, die in engster Verbindung stehen mit der franz&ouml;sischen Widerstandsbewegung gegen Nazideutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/34\/34882\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/gp\/product\/3550088833\/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=nach-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3550088833\">Emp&ouml;rt Euch<\/a>&ldquo; ist im Ullstein-Verlag erschienen und kostet als Taschenbuch 3,99 Euro.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Mildt&auml;tige Banken, wer sonst?<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spam\/0,1518,769408,00.html\">SPIEGEL Online SPAM<\/a>\n<p>dazu:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110621_stuttmann.jpg\" alt=\"Stuttmann 21.06.2011\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/stuttmann.de\/karikaturen\/kari_20110620_Oder.gif\">Klaus Stuttmann<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Berliner S-Bahn &ndash; Bilanz des Sparkurses; Griechenlandkrise; Steuereinnahmen in Spanien brechen ein; Welle von Werftauftr&auml;gen belastet Frachtraten; Bilanz des Euro-Pakts; Millionenf&ouml;rderung f&uuml;r B&uuml;rgerarbeit ist aufgebraucht; Bildungspaket: Rohrkrepierer mit Ansage; Kritik am Gesundheitsfonds; Ergo-Vertrieb lockt Kunden in Falle; Versorger planen Verfassungsklage; Fukushima: It&rsquo;s much worse than you think; Mogelpackung Bahn-Bilanz;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9845\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9845","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9845","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9845"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9845\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9852,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9845\/revisions\/9852"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9845"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9845"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9845"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}