{"id":98577,"date":"2023-05-31T08:40:08","date_gmt":"2023-05-31T06:40:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98577"},"modified":"2023-05-31T08:40:08","modified_gmt":"2023-05-31T06:40:08","slug":"hinweise-des-tages-4367","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98577","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98577#h01\">So trifft der Schweizer Au&szlig;enminister den NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg &ndash; und die Medien schweigen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98577#h02\">Unruhen im Kosovo (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98577#h03\">Erdogan will den regionalen Einfluss der T&uuml;rkei weiter ausbauen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98577#h04\">Schwierige Mission<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98577#h05\">Der Ukraine-Krieg wurde provoziert: Warum das f&uuml;r Frieden zentral ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98577#h06\">Taiwan verk&uuml;ndet, dass es Verhandlungen f&uuml;hrt um unter den nuklearen Schutzschirm der USA zu kommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98577#h07\">Strategischer Wert der Luzonstra&szlig;e darf nicht &uuml;bersehen werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98577#h08\">Die USA w&uuml;rden lieber die Welt untergehen sehen, als ihre Vormachtstellung zu verlieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98577#h09\">Wie glaubw&uuml;rdig ist Seymour Hersh?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98577#h10\">USA besorgt &uuml;ber neues anti-russisches Gesetz in Polen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98577#h11\">Lange Haft f&uuml;r Cum-ex-Strippenzieher<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98577#h12\">Der lausigste Deal der EU-Geschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98577#h13\">Kritik von Patientensch&uuml;tzer: Arzttermin: Kassenpatienten warten wochenlang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98577#h14\">Hat jemand eine Idee?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>So trifft der Schweizer Au&szlig;enminister den NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg &ndash; und die Medien schweigen<\/strong><br>\nMan kennt die Organisation &ndash; dem Namen nach: Bilderberg. An den Meetings von Bilderberg treffen die ma&szlig;gebenden Vertreter der internationalen Hochfinanz, der westlichen Au&szlig;enpolitik, des westlichen Milit&auml;rs und der gro&szlig;en westlichen Medienkonzerne ihre Gesinnungsgenossen und Mit-Interessenten aus anderen westlichen L&auml;ndern &ndash; zu Diskussionen und, vermutlich, auch zu Beschl&uuml;ssen. Man weiss es nicht, denn alles findet streng geheim statt.<br>\nDas diesj&auml;hrige Jahresmeeting hat vom 18. bis 21. Mai in Portugals Hauptstadt Lissabon stattgefunden. Bekanntgegeben wurde nur eines: die Teilnehmerliste. Doch diese ist einmal mehr hochinteressant. Teilgenommen haben unter anderem trotz seinem damals unmittelbar bevorstehenden 100. Geburtstag Henry Kissinger, NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg, der US-Army-General Christopher Cavoli, der EU-Au&szlig;enverantwortliche Josep Borell, die EU-Parlamentspr&auml;sidentin Roberta Metsola, der polnische Scharfmacher Radoslaw Sikorski, ebenfalls EU-Parlamentsmitglied, der nach der Sprengung von Nord Stream II &bdquo;Thank you, USA!&rdquo; twitterte, und seine Gemahlin, die US-Publizistin Anne Applebaum, die Ministerpr&auml;sidenten von D&auml;nemark Mette Frederiksen und den Niederlanden Mark R&uuml;tte, die sich f&uuml;r die schnelle Lieferung von Kampfjets an die Ukraine engagieren, aus dem Medienbereich Mathias D&ouml;pfner, Oberster Chef und Gro&szlig;aktion&auml;r des Axel Springer Medien-Konzerns, Zanny Minton Beddoes, die Chefredakteurin des &laquo;The Economist&raquo; und ihr Kollege Shashank Joshi, Gideon Rachman, Ausland-Chefkommentator der &laquo;The Financial Times&raquo;, John Micklethwait, Chefredakteur von Bloomberg LP, und und und.<br>\n&Uuml;berraschungen? Ja, schon &ndash; oder eben auch nicht. Eingeladen und anwesend war diesmal n&auml;mlich auch der ukrainische Au&szlig;enminister Dmytro Kuleba. Da ist einsehbar, wer da wem die Hand reichen will und soll. Und ein Erstling war auch aus der Schweiz dabei: der Schweizer Au&szlig;enminister, Bundesrat Ignazio Cassis. Hat man dar&uuml;ber in den Schweizer Medien lesen k&ouml;nnen? Nat&uuml;rlich nicht &ndash; mit Ausnahme der &laquo;Weltwoche&raquo;. Es k&ouml;nnte ja einige Leute irritieren, dass ein Schweizer Regierungsmitglied an einem solchen internationalen Treffen teilnimmt, &uuml;ber deren Diskussionen und Beschl&uuml;sse prinzipiell nichts bekanntgegeben wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/so-trifft-der-schweizer-aussenminister-den-nato-generalsekretaer-jens-stoltenberg-und-die-medien-schweigen\/\">Global Bridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Unruhen im Kosovo (II)<\/strong><br>\nFast ein Vierteljahrhundert nach der faktischen Abspaltung des Kosovo von Jugoslawien per v&ouml;lkerrechtswidrigem Angriffskrieg flammen erneut ernste Unruhen in dem Gebiet auf. Anlass ist der Versuch der Regierung in Pri&scaron;tina, in vier Verwaltungsbezirken im &uuml;berwiegend serbischsprachig besiedelten Nordkosovo neue, albanischsprachige B&uuml;rgermeister einzusetzen. Vorausgegangen war ein erbitterter Konflikt unter anderem um die Gr&uuml;ndung eines mit Autonomierechten ausgestatteten Verbandes serbischer Gemeinden im Kosovo, die die kosovarische Regierung zwar bereits im Jahr 2013 offiziell zugesagt hat, die sie aber bis heute in der Praxis sabotiert. Der Konflikt war bereits Ende vergangenen Jahres gewaltsam eskaliert und nur notd&uuml;rftig gekittet worden, um nun erneut in heftige Auseinandersetzungen zu m&uuml;nden; dabei wurden am Montag mindestens 50 Demonstranten und rund 30 NATO-Soldaten teilweise schwer verletzt. Die NATO teilt mit, sie werde ihre Truppen im Kosovo wieder aufstocken. Damit steckt auch die Bundeswehr im ehemaligen Jugoslawien fest &ndash; in einer Zeit, in der sie alle Kr&auml;fte f&uuml;r die Machtk&auml;mpfe des Westens gegen Russland und China reservieren will&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9254\">Germam Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Erdogan will den regionalen Einfluss der T&uuml;rkei weiter ausbauen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nBei der Wahl am Sonntag erhielt Erdogan 52,14 Prozent der Stimmen. Sein Gegenkandidat Kemal Kilicdaroglu erhielt 47,86 Prozent der Stimmen, sagte der Vorsitzende des Obersten Wahlrats der T&uuml;rkei, Ahmet Yener. Der Sieg erm&ouml;glicht es Erdogan, f&uuml;r weitere f&uuml;nf Jahre an der Macht zu bleiben.<br>\nUm die strategische Bedeutung der T&uuml;rkei zu st&auml;rken, legt der t&uuml;rkische Staatschef auf der internationalen B&uuml;hne seit langem einerseits Wert auf die NATO-Mitgliedschaft des Landes, andererseits betreibt er einen heiklen Balanceakt zwischen dem Westen und dem Osten. [&hellip;]<br>\nBatu Coskun, ein in Ankara ans&auml;ssiger Analyst f&uuml;r politische Risiken, sagte, es sei unwahrscheinlich, dass Erdogan seinen Kurs &auml;ndere, und f&uuml;gte hinzu, dass eine wichtige Aufgabe f&uuml;r das Land darin bestehe, sich mit ehemaligen Feinden zu vers&ouml;hnen.<br>\n&ldquo;Au&szlig;enpolitisch erwarte ich keine gro&szlig;e Ver&auml;nderung gegen&uuml;ber der bisherigen Au&szlig;enpolitik vor Beginn des Wahlzyklus&rdquo;, sagte er und f&uuml;gte hinzu, dass die Priorit&auml;t der t&uuml;rkischen Diplomatie darin bestehe, auf eine Auss&ouml;hnung mit Syrien hinzuwirken. [&hellip;]<br>\nIn den letzten Jahren hat die T&uuml;rkei ihre Beziehungen zu Israel, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten nach einer schwierigen regionalen Isolierung wieder gefestigt. &Auml;gypten sei das n&auml;chste Land, mit dem T&uuml;rkiye eine Zusammenarbeit anstrebe, sagte Coskun.<br>\nIn einer multipolaren Welt strebt T&uuml;rkiye nach Autonomie vom westlichen Block und verfolgt eine unabh&auml;ngige Au&szlig;enpolitik. [&hellip;]<br>\nWas Russland betrifft, so glauben Analysten, dass Ankara trotz der Kritik seiner westlichen Verb&uuml;ndeten weiterhin enge politische und finanzielle Beziehungen zu Moskau unterhalten w&uuml;rde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telesurenglish.net\/news\/Erdogan-to-Keep-Bolstering-Turkiyes-Regional-Influence-20230530-0009.html\">Telesur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Schwierige Mission<\/strong><br>\nUkraine-Konflikt: Chinesischer Sondergesandter beendet Europareise. Westen hintertreibt L&ouml;sung<br>\nLi Hui, der Sonderbeauftragte der chinesischen Regierung f&uuml;r Eurasische Angelegenheiten, hat am Freitag eine fast zwei Wochen lange Europareise in Moskau beendet. Die vorangegangenen Stationen waren Kiew, Warschau, Paris, Berlin und Br&uuml;ssel. Chinas Pr&auml;sident Xi Jinping hatte in einem Telefongespr&auml;ch mit seinem ukrainischen Amtskollegen Wolodimir Selenskij am 26. April angek&uuml;ndigt, dass Li demn&auml;chst die Ukraine &raquo;und andere L&auml;nder&laquo; besuchen werde, ohne &uuml;ber Einzelheiten zu informieren. Auch die offizielle Mitteilung des chinesischen Au&szlig;enministeriums vom 12. Mai nannte nur die Ziell&auml;nder, aber noch keinen Terminplan. [&hellip;]<br>\nW&auml;hrend Selenskij auf die chinesische Initiative sofort interessiert reagierte, kamen von offizieller westlicher Seite fast ausschlie&szlig;lich destruktive Kommentare. Letztlich zeigt das, dass die NATO-Allianz sich gern auf die ukrainische Entscheidungssouver&auml;nit&auml;t beruft, wenn diese kriegsverl&auml;ngernd wirkt, aber vehement &raquo;dazwischenfunkt&laquo;, wenn sich politische Alternativen auch nur entfernt andeuten. Deutsche Massenmedien berichteten gleichf&ouml;rmig &uuml;ber westliche &raquo;Skepsis&laquo; und reicherten diese mit eigenen Kommentaren an. [&hellip;]<br>\nDen Vogel schoss vermutlich US-Pr&auml;sident Joseph Biden ab, der dem Sender ABC wenige Stunden nach Bekanntwerden des chinesischen Positionspapiers erkl&auml;rte: &raquo;Wenn Putin dazu Beifall klatscht, wie k&ouml;nnte dann irgend etwas Gutes daran sein? Ich mache keine Witze, ich bin todernst. Ich habe in dem Plan nichts entdeckt, das darauf hinweisen w&uuml;rde, dass es irgendwem au&szlig;er Russland nutzen w&uuml;rde, wenn man dem chinesischen Plan folgen w&uuml;rde.&laquo;<br>\nPutin hatte in Wirklichkeit nicht applaudiert, vielmehr waren die russischen Reaktionen auf die &raquo;Zw&ouml;lf Punkte&laquo; allenfalls abwartend. Nach dem Telefongespr&auml;ch zwischen Xi und Selenskij am 26. April waren die Moskauer Kommentare sogar offen skeptisch. Das Problem bestehe nicht in einem Mangel an Pl&auml;nen, erkl&auml;rte daraufhin die Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, Marija Sacharowa. Das entscheidende Hindernis aller Initiativen f&uuml;r eine &raquo;politisch-diplomatische Regelung der ukrainischen Krise&laquo; bestehe vielmehr im Desinteresse des &raquo;Kiewer Regimes&laquo;, das &raquo;Ultimaten mit a priori unrealistischen Forderungen&laquo; stelle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/451563.konflikt-in-osteuropa-schwierige-mission.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Ukraine-Krieg wurde provoziert: Warum das f&uuml;r Frieden zentral ist<\/strong><br>\nDie Frage der Nato-Erweiterung steht im Mittelpunkt des Krieges. Darum k&ouml;nnen Waffen aus dem Westen diesen Krieg nicht beenden. Was dann?<br>\nGeorge Orwell schrieb in &ldquo;1984&rdquo;: &ldquo;Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.&rdquo;<br>\nRegierungen arbeiten unerm&uuml;dlich daran, die &ouml;ffentliche Wahrnehmung der Vergangenheit zu verzerren. In Bezug auf den Ukraine-Krieg hat die Biden-Regierung wiederholt und f&auml;lschlicherweise behauptet, der Ukraine-Krieg habe mit einem nicht provozierten Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 begonnen.<br>\nTats&auml;chlich wurde der Krieg von den USA auf eine Art und Weise provoziert, die f&uuml;hrende US-Diplomaten im Vorfeld des Krieges jahrzehntelang vorausgesehen hatten, was bedeutet, dass der Krieg h&auml;tte vermieden werden k&ouml;nnen und nun durch Verhandlungen beendet werden sollte.<br>\nDie Erkenntnis, dass der Krieg provoziert wurde, hilft uns zu verstehen, wie man ihn beenden kann. Sie rechtfertigt jedoch nicht den Einmarsch Russlands. Ein weitaus besserer Ansatz f&uuml;r Russland w&auml;re es gewesen, die Diplomatie mit Europa und der nicht-westlichen Welt zu verst&auml;rken, um den Militarismus und Unilateralismus der USA zum Thema zu machen und dagegen zu opponieren.<br>\nDer unerbittliche Druck der USA, die Nato zu erweitern, st&ouml;&szlig;t in der ganzen Welt auf breite Ablehnung, sodass russische Diplomatie anstelle eines Krieges wahrscheinlich wirkungsvoller gewesen w&auml;re.<br>\nDas Biden-Team verwendet unabl&auml;ssig das Wort &ldquo;nicht provoziert&rdquo;, zuletzt in Bidens gro&szlig;er Rede zum ersten Jahrestag des Krieges, in einer aktuellen Nato-Erkl&auml;rung und in der j&uuml;ngsten G7-Erkl&auml;rung. Die Biden-freundlichen Mainstream-Medien folgen dem Wei&szlig;en Haus einfach. [&hellip;]<br>\nIn Wirklichkeit gab es zwei Hauptprovokationen der USA. Die Erste war die Absicht der USA, die Nato auf die Ukraine und Georgien auszudehnen, um Russland in der Schwarzmeerregion von Nato-L&auml;ndern (Ukraine, Rum&auml;nien, Bulgarien, T&uuml;rkei und Georgien, entgegen dem Uhrzeigersinn) einzukreisen.<br>\nDie Zweite war die Rolle der USA bei der Installation eines russophoben Regimes in der Ukraine durch den gewaltsamen Sturz des prorussischen Pr&auml;sidenten der Ukraine, Viktor Janukowitsch, im Februar 2014. Der Krieg in der Ukraine, bei dem geschossen wurde, begann mit dem Sturz Janukowitschs vor neun Jahren, nicht im Februar 2022, wie uns die US-Regierung, die Nato und die G7-F&uuml;hrer glauben machen wollen.<br>\nDer Schl&uuml;ssel zum Frieden in der Ukraine liegt in Verhandlungen auf der Grundlage der Neutralit&auml;t der Ukraine und der Nichterweiterung der Nato.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Der-Ukraine-Krieg-wurde-provoziert-Warum-das-fuer-Frieden-zentral-ist-9066817.html\">Jeffrey D. Sachs auf Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Putins Plan f&uuml;r die Ukraine jetzt &ndash; Ray McGovern<\/strong><br>\nInterview Judge Napolitano mit Ray McGovern<br>\nJudge Andrew Napolitano: Warum hat Pr&auml;sident Putin seine Milit&auml;raktion in der Ukraine begonnen?<br>\nRay McGovern: Die kurze Antwort, Judge: Weil er keine anderen Optionen hatte, keine anderen Optionen, um Russland zu verteidigen. Wissen Sie, ich bin einer, der glaubt, dass Putin erkennt, dass seine erste Verantwortung darin besteht, Russland zu verteidigen. Er hat sieben Jahre lang alles andere versucht, seit wir die Regierung in Kiew gest&uuml;rzt haben, und schlie&szlig;lich hat er erkannt, dass er betrogen worden ist. Er hat zugegeben, dass er betrogen worden ist.<br>\nAls die Hauptbef&uuml;rworter oder eigentlich die &Uuml;berwacher der Minsker Vereinbarungen &ndash; die Minsker Vereinbarungen waren Vereinbarungen, um die K&auml;mpfe in der Ostukraine zu beenden und Donezk und Lugansk ein gewisses Ma&szlig; an Autonomie zu geben &ndash; waren sie sich alle einig. Und vor etwa einem Jahr haben die wichtigsten Leute, Angela Merkel aus Deutschland, Francois Hollande aus Frankreich und Poroschenko, der damals Chef der Ukraine war, alle stolz zugegeben (ha, ha!), dass man die sieben Jahre genutzt hat, um die ukrainische Armee auf Nato-Standard aufzubauen, mit Nato-Waffen, und so haben wir Putin wirklich ausgetrickst.<br>\nDas gibt er zu. Er wird sich nicht noch einmal &uuml;ber den Tisch ziehen lassen. Er hat eine unmittelbare Bedrohung gesehen. Und wenn jemand sagt, Judge, dass er andere M&ouml;glichkeiten gehabt h&auml;tte: Nun, wissen Sie, ich denke, der hat dann eine Art Pflicht, zumindest zu erkl&auml;ren, was eine dieser Optionen oder vielleicht zwei dieser Optionen gewesen w&auml;ren.<br>\nIch habe John Mearsheimer, die Autorit&auml;t der &bdquo;Realistischen Schule&ldquo;, am Montagabend gefragt. Ich sagte: &bdquo;Nun, was denken Sie&hellip; Was meinen Sie, was diejenigen im Sinn haben, die sagen, er h&auml;tte andere Optionen gehabt?&ldquo; Und er hat b&uuml;ndig geantwortet: &bdquo;Er hatte keine anderen M&ouml;glichkeiten. Er hat sich sehr bem&uuml;ht. Er war entschlossen, Minsk zu implementieren. Er wurde &uuml;ber den Tisch gezogen und dann sah er, dass all diese anderen Dinge an seiner Grenze passierten. Er hatte keine anderen M&ouml;glichkeiten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/putins-plan-fuer-die-ukraine-jetzt-ray-mcgovern\">Seniora.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Taiwan verk&uuml;ndet, dass es Verhandlungen f&uuml;hrt um unter den nuklearen Schutzschirm der USA zu kommen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDer taiwanesische Au&szlig;enminister erkl&auml;rte letzte Woche, dass die USA und Taiwan Gespr&auml;che &uuml;ber die M&ouml;glichkeit f&uuml;hren, die Insel unter den nuklearen Schutzschirm Washingtons zu stellen &ndash; ein Schritt, der einen katastrophalen Krieg zwischen den USA und China sehr viel wahrscheinlicher machen w&uuml;rde.<br>\nDer taiwanesische Au&szlig;enminister Joseph Wu &auml;u&szlig;erte sich dazu vor dem taiwanesischen Parlament, dem Legislativ-Yuan. Auf die Frage, ob Taiwan die USA gebeten habe, die Insel in ihren nuklearen Schutzschirm aufzunehmen, wollte Wu keine Einzelheiten zu den Gespr&auml;chen nennen. [&hellip;]<br>\nViele Verb&uuml;ndete der USA gelten als unter dem Schutz des US-Atomschirms stehend, darunter Japan, S&uuml;dkorea und alle Mitglieder der NATO. Eine solche Garantie f&uuml;r Taiwan w&uuml;rde bedeuten, dass die USA Atomwaffen einsetzen k&ouml;nnten, wenn China auf der Insel einmarschiert oder ein Krieg mit anderen Mitteln ausbricht.<br>\nEs ist unwahrscheinlich, dass eine solche Garantie in n&auml;chster Zeit gew&auml;hrt wird, da sie eine radikale &Auml;nderung der US-Politik erfordern w&uuml;rde. Pr&auml;sident Biden hat zwar versprochen, im Falle eines chinesischen Angriffs auf Taiwan Truppen zu entsenden, aber die offizielle Politik der USA in Bezug auf die Reaktion auf eine chinesische Invasion ist noch unklar.<br>\nDoch allein die Tatsache, dass die Idee diskutiert wird, wird in Peking als gro&szlig;e Provokation empfunden. China verfolgt f&uuml;r sein Atomwaffenarsenal eine No-First-Use-Politik, aber die US-Politik l&auml;sst die Option offen, Atomwaffen als Reaktion auf einen konventionellen Angriff einzusetzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/taiwan-says-its-in-talks-on-being-brought-under-us-nuclear-umbrella\/\">Popular Resistance<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Der chinesische Au&szlig;enminister kritisiert die Ankunft von US FIM-92 Stinger-Raketen auf der Insel Taiwan als &ldquo;extrem falschen und gef&auml;hrlichen Schritt<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie Sprecherin des chinesischen Au&szlig;enministeriums, Mao Ning&hellip; forderte die USA auf, die Aufr&uuml;stung der Insel Taiwan einzustellen und die Spannungen in der Stra&szlig;e von Taiwan zu beenden.<br>\nDer Verkauf von Waffen an Taiwan durch die USA ist ein schwerer Versto&szlig; gegen die drei gemeinsamen Kommuniqu&eacute;s zwischen China und den USA, untergr&auml;bt Chinas Souver&auml;nit&auml;t und Sicherheitsinteressen und gef&auml;hrdet den Frieden und die Stabilit&auml;t in der Stra&szlig;e von Taiwan, sagte Mao.<br>\nWir warnen die Beh&ouml;rden der Demokratischen Fortschrittspartei (DPP) erneut, dass der Versuch, sich auf externe Kr&auml;fte zu verlassen, um die &ldquo;Unabh&auml;ngigkeit&rdquo; anzustreben und die Wiedervereinigung mit Gewalt abzulehnen, nur zum Scheitern verurteilt ist, sagte Mao.<br>\nUnter Berufung auf Verteidigungsbeamte auf der Insel berichteten taiwanesische Medien, dass vor kurzem Waffenverk&auml;ufe im Wert von 500 Millionen US-Dollar begonnen h&auml;tten und dass FIM-92 Stinger-Raketen am Donnerstag auf dem Flughafen Taoyuan eingetroffen seien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202305\/1291432.shtml\">Global Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Strategischer Wert der Luzonstra&szlig;e darf nicht &uuml;bersehen werden<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie Stra&szlig;e von Luzon und insbesondere der Bashi-Kanal sind Teil der Nuklearstrategien von China.<br>\nDa sich die regionale geopolitische Aufmerksamkeit auf Taiwan und die Stra&szlig;e von Taiwan konzentriert, wird die Stra&szlig;e von Luzon leicht &uuml;bersehen. Dabei ist sie die vielleicht wichtigste strategische Meerenge, die den Ausgang und Eingang zum S&uuml;dchinesischen Meer bildet. Au&szlig;erdem steht sie zunehmend im Mittelpunkt der konkurrierenden Geheimdienst-, &Uuml;berwachungs- und Aufkl&auml;rungsmissionen der USA und Chinas.<br>\nWas macht sie so wichtig? Die Antwort muss im Zusammenhang mit den strategischen Pl&auml;nen Chinas und der USA f&uuml;r den Fall eines Krieges gefunden werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2023\/05\/strategic-value-of-luzon-strait-must-not-be-overlooked\/\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die USA w&uuml;rden lieber die Welt untergehen sehen, als ihre Vormachtstellung zu verlieren<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie j&uuml;ngsten Entwicklungen in Ostasien, wie die Entspannung zwischen S&uuml;dkorea und Japan, die zunehmende Chinafeindlichkeit S&uuml;dkoreas und das Vorhaben eines NATO-Verbindungsb&uuml;ros in Tokio, haben Beobachter alarmiert, w&auml;hrend die USA die Konfrontation mit China versch&auml;rfen. Was sind die Schwierigkeiten f&uuml;r Ostasien, den Frieden zu sichern? Der Reporter der Global Times (GT), Wang Wenwen, diskutierte diese Fragen mit K.J. Noh (Noh), einem in den USA lebenden Journalisten, politischen Analysten, Schriftsteller und P&auml;dagogen, der sich auf die Geopolitik und politische Wirtschaft des asiatisch-pazifischen Raums spezialisiert hat. Er ist Mitglied von Veterans for Peace und Pivot to Peace.<br>\nGT: In einigen westlichen Medien wird die Gr&uuml;ndung einer ostasiatischen NATO propagiert, die die USA, Japan, S&uuml;dkorea und sogar die chinesische Region Taiwan umfassen soll. Was halten Sie davon?<br>\nNoh: Ich halte das f&uuml;r Wahnsinn&hellip; Die NATO ist ein Relikt aus dem Kalten Krieg, das nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion h&auml;tte aufgel&ouml;st werden m&uuml;ssen. Doch fungiert sie als milit&auml;rischer Arm des US-Imperialismus und der US-Machtprojektion in der Welt. Sie kommt in den Pazifik, um China zu bedrohen, und spricht von der Erhaltung des Friedens oder der Wahrung der Menschenrechte, was eine unglaubliche Heuchelei ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202305\/1291135.shtml\">Global Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Wie glaubw&uuml;rdig ist Seymour Hersh?<\/strong><br>\nDie Aufkl&auml;rung der Terroranschl&auml;ge auf die Nord Stream-Pipelines stagniert. Der amerikanische Journalist Seymour Hersh, der darlegte, dass die USA f&uuml;r die Sprengung verantwortlich seien, wird von vielen Medien kritisiert. Seine Enth&uuml;llungen seien oftmals zweifelhaft, einige h&auml;tten sich in der Vergangenheit als falsch herausgestellt. Stimmt das? Ein Faktencheck. (&hellip;)<br>\nScharfe Kritik an Hersh ist nicht neu. Der Reporter deckte in den vergangenen mehr als 50 Jahren wiederholt Tatsachen auf, die enorme politische Relevanz entfalteten und oft &ouml;ffentliche Emp&ouml;rung hervorriefen. Eine Auswahl zeigt, dass die aktuellen negativen Reaktionen auf seine Arbeit in einer jahrzehntelangen Tradition stehen. [&hellip;]<br>\nSeymour Hersh kommt im heutigen Journalismus eine Sonderrolle zu, da sich seit nunmehr &uuml;ber 50 Jahren regelm&auml;&szlig;ig hochrangige Mitarbeiter von Milit&auml;r und Geheimdiensten, die einzelne Entscheidungen ihrer Regierung f&uuml;r falsch halten, vertraulich an ihn wenden. Diese Hinweisgeber wollen mit Hilfe des Reporters &ouml;ffentlichen Druck aufbauen, ohne dabei ihre eigene Karriere oder ihr eigenes Leben aufs Spiel zu setzen. In Hershs Enth&uuml;llungsberichten geht es immer wieder um L&uuml;gen der Regierung. Seine Recherchen &ndash; von der geheimen Biowaffenforschung &uuml;ber Watergate bis hin zu Abu Ghraib und Nord Stream &ndash; sind oft so brisant und potenziell gef&auml;hrlich f&uuml;r die Hinweisgeber, dass ohne deren Anonymisierung eine Ver&ouml;ffentlichung in der Regel nicht m&ouml;glich w&auml;re.<br>\nDie eingangs aufgef&uuml;hrte, von vielen etablierten Medien aufgestellte Behauptung, Hershs Glaubw&uuml;rdigkeit h&auml;tte &bdquo;in den vergangenen Jahren stark gelitten, da er mehrfach durch fragw&uuml;rdige Recherchen aufgefallen&ldquo; w&auml;re (Spiegel), er &bdquo;zuletzt mit fragw&uuml;rdigen Recherchen aufgefallen&ldquo; sei (Tagesschau) und &bdquo;gerade in der j&uuml;ngeren Vergangenheit h&auml;ufiger&ldquo; Recherchen abgeliefert h&auml;tte, &bdquo;die zu zweifelhaften Ergebnissen kamen und sich sp&auml;ter als nicht ganz richtig herausstellten&ldquo; (t-online), ist unbelegt und in doppelter Hinsicht falsch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/wie-glaubwuerdig-ist-seymour-hersh\">Paul Schreyer und Karsten Montag in Multipolar<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>USA besorgt &uuml;ber neues anti-russisches Gesetz in Polen<\/strong><br>\nDer polnische Pr&auml;sident hat heute ein anti-russisches Gesetz zur Verfolgung von Personen des &ouml;ffentlichen Lebens unterschrieben. Die USA sind in Sorge.<br>\nDer amerikanische Botschafter in Polen, Mark Brzezinski, hat in den Abendnachrichten des oppositionellen Fernsehsenders TVN24 seine Sorgen ausgedr&uuml;ckt, nachdem der polnische Pr&auml;sident Andrzej Duda ein Gesetz unterschrieben hat, das einer parlamentarischen Kommission erlauben soll, Menschen im &ouml;ffentlichen Leben &ndash; darunter Politiker &ndash; zu durchleuchten und zu pr&uuml;fen, ob sie in den Jahren 2007 bis 2022 russischer Einflussnahmen erlegen seien. Kritiker des anti-russischen Gesetzes sagen, dass es daf&uuml;r verwendet werden k&ouml;nnte, unliebsame Gegner im Wahlkampf zu den Parlamentswahlen im Oktober 2023 auszuschalten.<br>\nMark Brzezinski hat sich nun &ouml;ffentlich ge&auml;u&szlig;ert. Der Botschafter, der in Warschau die USA vertritt, sagte bei TVN24 deutlich, dass er die Sorgen vieler Polen teile, dass das Gesetz instrumentalisiert werden k&ouml;nnte. Er begr&uuml;&szlig;e es, dass nun der Pr&auml;sident das Gesetz dem polnischen Verfassungsgericht zur Pr&uuml;fung vorlegen wolle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/internationale-politik-usa-besorgt-ueber-neues-anti-russisches-gesetz-in-polen-li.353494\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lange Haft f&uuml;r Cum-ex-Strippenzieher<\/strong><br>\nDie Strafkammer unter Vorsitz von Kathleen Mittelsdorf sieht es nach dem knapp ein Jahr dauernden Verfahren als erwiesen an, dass der angeklagte Steueranwalt in den Jahren 2006 bis 2008 an Cum-ex-Aktiendeals mitgewirkt hat, die zu unberechtigten Steuerr&uuml;ckerstattungen von 113 Millionen Euro gef&uuml;hrt haben. W&auml;hrend dieser Zeit handelten die mitangeklagten und teils schon verurteilten H&auml;ndler der Hypovereinsbank Aktien von Dax-Konzernen im Wert von 15,8 Milliarden Euro. Von den Gesch&auml;ften hatte Rafael Roth, ein mittlerweile verstorbener Immobilieninvestor aus Berlin, profitiert. Als Vermittler der Gesch&auml;fte war Berger an den Gewinnen beteiligt (Az. 6 KLs &ndash; 1111 Js 18753\/21).<br>\nDas Urteil lautet auf eine Haftstrafe von acht Jahren und drei Monaten. In den Schlussantr&auml;gen hatte der Vertreter der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt wegen der schweren Steuerhinterziehung eine Freiheitsstrafe von zehn Jahren und sechs Monaten gefordert. Zudem sollten Millionenbetr&auml;ge aus Bergers Privatverm&ouml;gen und einer Gesellschaft eingezogen werden. Bergers Pflichtverteidiger hatten dagegen einen Freispruch f&uuml;r ihren Mandanten gefordert: denn zum Zeitpunkt der Begehung der Taten seien die Aktiengesch&auml;fte rechtlich zul&auml;ssig gewesen. (&hellip;)<br>\nDas Urteil des Landgerichts ist noch nicht rechtskr&auml;ftig. Es ist sehr wahrscheinlich, dass Berger, wie schon im Fall einer fr&uuml;heren Verurteilung, beim Bundesgerichtshof Revision gegen die Entscheidung einlegen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/hanno-berger-lange-haft-fuer-cum-ex-strippenzieher-18928531.html\">FAZ<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Der lausigste Deal der EU-Geschichte<\/strong><br>\nDie EU-Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Ursula von der Leyen, die mit Pfizer einen milliardenschweren Impfstoffdeal per SMS besiegelte &ndash; und dem Pharmakonzern so nebenbei auch das Quasi-Monopol gesichert hat<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/der-lausigste-deal-der-eu-geschichte-pfizer-ursula-von-der-leyen-eu-sms-impfstoff-korruption-martin-sonneborn-claudia-latour\/%20\">Jcobin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Andrea Tandler soll 23,5 Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben<\/strong><br>\nAndrea Tandler sitzt nach umstrittenen Maskengesch&auml;ften in U-Haft. Die Staatsanwaltschaft hat nun Details zur Anklage bekannt gegeben.<br>\nEine Woche nach der Anklage gegen Andrea Tandler hat die Staatsanwaltschaft M&uuml;nchen I Details zu den Steuervorw&uuml;rfen gegen die Tochter des Ex-CSU-Generalsekret&auml;rs Gerold Tandler genannt. Konkret wird ihr Steuerhinterziehung in drei F&auml;llen in H&ouml;he von 23,5 Millionen Euro vorgeworfen, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag in M&uuml;nchen mitteilte.<br>\nDabei geht es um nicht gezahlte Einkommensteuer von 8,7 Millionen Euro, gemeinschaftlich hinterzogene Schenkungsteuer von 6,6 Millionen Euro und Gewerbesteuerhinterziehung von 8,2 Millionen Euro.<br>\nFerner wird Tandler Subventionsbetrug vorgeworfen, da sie 26,5 Millionen Euro Provision aus Maskendeals verschwieg und f&uuml;r ihre Werbeagentur Corona-Soforthilfen von 9000 Euro beantragte, hie&szlig; es weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/justiz\/andrea-tandler-soll-23-5-millionen-euro-an-steuern-hinterzogen-haben-a-4e59281e-7bbe-4505-991f-207c0003fce2\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kritik von Patientensch&uuml;tzer: Arzttermin: Kassenpatienten warten wochenlang<\/strong><br>\nMehr als 30 Tage m&uuml;ssen Kassenpatienten zum Teil auf einen Arzttermin warten, bem&auml;ngelt Patientensch&uuml;tzer Brysch. Der Wegfall der Neupatientenregelung habe die Lage versch&auml;rft.<br>\nWer nicht privat versichert ist, muss nach Beobachtung von Experten sehr viel Geduld f&uuml;r einen Arzttermin aufbringen. &ldquo;Kassenpatienten werden nach wie vor h&auml;ufig vertr&ouml;stet. Zum Teil betr&auml;gt die Wartezeit 30 Tage und mehr&rdquo;, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der D&uuml;sseldorfer &ldquo;Rheinischen Post&rdquo;.<br>\nSeit dem Wegfall der Neupatientenregelung Anfang des Jahres habe sich die Lage erneut versch&auml;rft. Bei Privatpatienten gehe es schneller, sagte Brysch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/panorama\/kassenpatienten-arzttermine-krankenversicherung-100.html\">ZDF<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Hat jemand eine Idee?<\/strong><br>\nWarum sind in Deutschland 2021\/22 circa 100.000 Menschen mehr gestorben, als statistisch zu erwarten war? Eine neue Studie dr&auml;ngt dem Interessierten viele Fragen auf.<br>\nWarum gab es 2020 keine statistisch relevante &Uuml;bersterblichkeit in Deutschland, obwohl so dramatisch &uuml;ber die Corona-Pandemie berichtet wurde? Warum aber stiegen die Todesf&auml;lle hierzulande ab April 2021 &uuml;ber die statistisch zu erwartenden Werte an? Was geschah ab April 2021, das vorher nicht geschah? Hat jemand eine Idee?<br>\nWarum sind zum Beispiel 2021 von den 15- bis 29-J&auml;hrigen 3,1 Prozent mehr und von den 30- bis 39-J&auml;hrigen 3,4 Prozent mehr gestorben, als statistisch zu erwarten war? Und dann im Jahr 2022 von den 15- bis 29-J&auml;hrigen 10,5 Prozent mehr und von den 30- bis 39-J&auml;hrigen 9,7 Prozent mehr? Was ist diesen Menschen in den Jahren 2021 bis 2022 geschehen, das ihnen vorher nicht geschah? Hat jemand eine Idee?<br>\nWarum sind in Deutschland 2021 und 2022 insgesamt etwa 100.000 Menschen mehr gestorben, als statistisch zu erwarten war? Was haben die Deutschen 2021 und 2022 getan, das sie vorher nicht taten? Und was haben die Deutschen 2022 noch mehr getan, das sie in 2021 begonnen haben (denn 2021 starben 3,4 Prozent mehr Personen als erwartet und 2022 dann 6,6 Prozent mehr)? Hat jemand eine Idee?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/uebersterblichkeit-2022-staerker-gestiegen-als-im-vorjahr-hat-jemand-eine-idee-li.353301\">Michael Andrick in der Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-98577","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98577","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=98577"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98577\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98579,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98577\/revisions\/98579"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=98577"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=98577"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=98577"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}