{"id":98581,"date":"2023-05-31T10:30:50","date_gmt":"2023-05-31T08:30:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98581"},"modified":"2023-05-31T13:04:35","modified_gmt":"2023-05-31T11:04:35","slug":"der-krieg-in-der-ukraine-und-das-westliche-mantra-des-as-long-as-it-takes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98581","title":{"rendered":"Der Krieg in der Ukraine und das westliche Mantra des \u201eAs long as it takes\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Seit Monaten greift Russland Kiew mit Drohnen und Raketen an. Jetzt gab es mit dem, auch von russischer Seite best&auml;tigten, massiven Drohnenangriff auf Moskau die vorl&auml;ufig letzte Drehung der Eskalationsspirale in diesem Krieg. Vor diesem Hintergrund soll die Frage gestellt werden, was diese vom &bdquo;Westen&ldquo; immer wieder formulierte Unterst&uuml;tzungsparole f&uuml;r die Ukraine &bdquo;As long as it takes&ldquo; eigentlich bedeutet. Von US-Pr&auml;sident Biden angefangen &uuml;ber die EU-Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen, Bundeskanzler Scholz bis zum deutschen Verteidigungsminister Pistorius wird dieser Slogan gebetsm&uuml;hlenartig immer wieder betont. Stellt sich die Frage, ob es sich dabei um eine Sicherheitsstrategie oder vielleicht sogar um eine Zielsetzung handelt und was diese Aussage eigentlich bedeutet. Von <strong>J&uuml;rgen H&uuml;bschen<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nDenkbar w&auml;ren folgende Interpretationen:<\/p><ol>\n<li>Bis Russland seine Truppen freiwillig aus der Ukraine abzieht, weil man in Moskau eingesehen hat, dass eine weltweite internationale Isolierung des Landes droht?\n<p>Daf&uuml;r gibt es keinerlei Hinweise. Au&szlig;erdem kann eigentlich nur von einer US-amerikanischen und europ&auml;ischen Isolierung die Rede sein, weil die Mehrheit der UN-Mitgliedsstaaten zwar den Krieg verurteilt, sich aber nicht an den Sanktionen gegen Russland und schon gar nicht an einer Isolierung des Landes beteiligt.<\/p><\/li>\n<li>Bis Russland seine Truppen aus der Ukraine abzieht, weil man eingesehen hat, dass die gesetzten Ziele weder politisch noch milit&auml;risch erreicht werden k&ouml;nnen?\n<p>Auch daf&uuml;r gibt es keine Indikatoren, vielmehr hat es den Anschein, dass die aktuelle russische Strategie zunehmend erfolgreich zu sein scheint. Man hat in Moskau erkannt, dass die urspr&uuml;ngliche offensive Vorgehensweise, auch auf Grund eines zu geringen Truppenansatzes, ein Fehler war und gescheitert ist. Russland zog unter der neuen F&uuml;hrung von General Surovikin die Konsequenzen und setzte auf eine defensive Strategie mit m&ouml;glichst viel Abstandswaffen wie Artillerie, Drohnen und Raketen.<\/p>\n<p>Die ukrainische Niederlage in Bachmut und die Angriffe auf Kiew und andere St&auml;dte und Einrichtungen in der Ukraine sind Beweise daf&uuml;r, dass und wie diese neue Strategie umgesetzt wird. Der jetzige russische Oberbefehlshaber in der Ukraine, General Gerasimov, scheint an dieser Strategie festzuhalten. Auch in Bezug auf die ukrainische Luftverteidigung verfolgt Moskau offensichtlich eine Abnutzungsstrategie. Sollten die Zahlen der Raketen und Drohnen, mit denen Russland Kiew angegriffen hat und die ukrainischen Angaben zutreffen, wie viele davon durch die eigene Luftverteidigung abgeschossen wurden, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Ukraine &bdquo;leergeschossen ist&ldquo;, verbunden mit immensen Kosten f&uuml;r Raketen, die pro St&uuml;ck zwischen 400.000 und einer Million Euro zu Buche schlagen.<\/p><\/li>\n<li>Bis die Ukraine mit Unterst&uuml;tzung ihrer westlichen Alliierten alle von Russland besetzten Gebiete, einschlie&szlig;lich der Krim, zur&uuml;ckerobert und den Krieg milit&auml;risch gewonnen hat?\n<p>Davon spricht &bdquo;im Westen&ldquo; mittlerweile &uuml;berhaupt niemand mehr. Stattdessen scheint man &ndash; abgesehen von Pr&auml;sident Selensky selbst &ndash; nur noch darauf zu setzen, einen &bdquo;frozen conflict&ldquo; zu erreichen, allerdings ohne zu erkl&auml;ren, was danach kommt.<\/p><\/li>\n<li>Bis der ukrainische Pr&auml;sident einsieht, dass die T&uuml;r f&uuml;r Verhandlungen nicht mehr lange offenbleibt und er Moskau ein Gespr&auml;chsangebot macht?\n<p>Das erscheint ausgeschlossen, weil Pr&auml;sident Selensky &ndash; im Gegensatz zum M&auml;rz 2022 &ndash; immer wieder und auch immer noch erkl&auml;rt, dass Verhandlungen so lange ausgeschlossen seien, bis der letzte russische Soldat die Ukraine verlassen habe.<\/p><\/li>\n<li>Bis Pr&auml;sident Biden gegen&uuml;ber Pr&auml;sident Putin erkl&auml;rt, die USA seien unter Leitung des UN-Generalsekret&auml;rs zu Verhandlungen ohne Vorbedingungen bereit?\n<p>Auch diese Option ist derzeit unrealistisch, weil der US-Pr&auml;sident, trotz zunehmender kritischer Stimmen in den USA, vor allem aus dem Pentagon, keinen Sinneswandel in diese Richtung erkennen l&auml;sst. Zudem fehlt seitens des UN-Generalsekret&auml;rs Guterres auch jegliche Initiative in diese Richtung.<\/p><\/li>\n<li>Bis die politischen F&uuml;hrer Europas erkennen, dass die Sanktionen gegen&uuml;ber Russland nicht oder vielleicht auch noch nicht die erhoffte Wirkung zeigen?\n<p>Die zu beobachtenden geostrategischen Verschiebungen entwickeln sich zu Lasten &bdquo;des Westens&ldquo;, und es scheint letztlich ein Fehler zu sein, den USA vasallenhaft zu folgen, weil die Interessen der Supermacht nicht identisch mit denen Europas sind.<\/p><\/li>\n<li>Bis die finanziellen Belastungen und die damit verbundenen wirtschaftlichen Entwicklungen aus Sicht der amerikanischen Regierung und\/oder der europ&auml;ischen F&uuml;hrer nicht mehr (er)tragbar werden?\n<p>Aktuelle wirtschaftliche Zahlen k&ouml;nnten daf&uuml;r ein Indiz sein. Hinzu kommen eine hohe Inflation und Preissteigerungen, die ein immer gr&ouml;&szlig;erer Teil der Bev&ouml;lkerung offensichtlich nicht mehr stemmen kann.<\/p><\/li>\n<li>Bis die Bev&ouml;lkerung in den USA und\/oder in einem oder mehreren europ&auml;ischen L&auml;ndern die Entscheidungen ihrer Regierungen nicht mehr mittr&auml;gt?\n<p>Eine solche Entwicklung k&ouml;nnte bei anstehenden Wahlen zu einer entscheidenden Komponente werden. Eine entsprechende Thematisierung in den Medien oder &ouml;ffentliche Demonstrationen und Proteste k&ouml;nnten dazu wesentlich beitragen.<\/p><\/li>\n<li>Bis &ndash; und auch das sollte nicht ausgeschlossen werden &ndash; dieser Krieg immer weiter eskaliert bis hin zu einer direkten milit&auml;rischen Auseinandersetzung zwischen der NATO und Russland?\n<p>Das w&auml;re eine nicht mehr kalkulierbare und beherrschbare Situation, vermutlich verbunden mit einem Fl&auml;chenbrand in Europa, vor dem die USA (wieder einmal) durch den Atlantik gesch&uuml;tzt w&auml;ren. Mittlerweile sind zwar immer wieder irgendwelche roten Linien scheinbar folgenlos &uuml;berschritten worden, aber wenn der Drohnenangriff auf Moskau der Anfang von weiteren direkten Angriffen auf Russland sein sollte, dann k&ouml;nnte das auch der Beginn eines 3. Weltkriegs sein. Davor hatte ja der US-Pr&auml;sident bereits vor geraumer Zeit gewarnt, als es um die m&ouml;gliche Lieferung von F-16-Kampfflugzeugen an die Ukraine ging. Diese Position hat Pr&auml;sident Biden jetzt aufgegeben, der Ausbildung ukrainischer Piloten auf der F-16 in den USA zugestimmt und auch seinen Vorbehalt bez&uuml;glich einer Lieferung von F-16 durch europ&auml;ische L&auml;nder zur&uuml;ckgenommen.<\/p><\/li>\n<li>Bis der Einsatz von russischen Atomwaffen alle bisherigen &Uuml;berlegungen hinf&auml;llig werden l&auml;sst?\n<p>In diesem Zusammenhang sei daran erinnert, dass die damalige US-Regierung den Abwurf der beiden Atomwaffen auf Hiroshima und Nagasaki damit begr&uuml;ndet hat, den Krieg schnellstm&ouml;glich zu beenden, was sich ja auch bewahrheitet hat.<\/p><\/li>\n<\/ol><p>Diese Interpretationsversuche erheben keinerlei Anspruch auf Vollz&auml;hligkeit und hinzu kommt noch, dass die politischen Verantwortlichen im &bdquo;Westen&ldquo; mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit nicht dieselben Meinungen dar&uuml;ber haben, was dieses &bdquo;As long as it takes&ldquo; eigentlich bedeutet.<\/p><p><strong>Zusammenfassende Bewertung<\/strong><\/p><p>Keine westliche Regierung sollte der Ukraine eine Sicherheitsgarantie geben und auch nicht den Anschein erwecken, es zu tun. Die Ukraine verteidigt sich gegen einen v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriff Russlands und wird dabei vom &bdquo;Westen&ldquo; milit&auml;risch, wirtschaftlich und auch finanziell unterst&uuml;tzt. Die Ukraine verteidigt aber nicht die Freiheit der USA oder Europas, sondern f&uuml;hrt vielmehr einen Stellvertreterkrieg der USA gegen Russland mit dem Ziel &ndash; wie es US-Verteidigungsminister Lloyd J. Austin III am 25. April 2022 nach seinem Besuch in Kiew erkl&auml;rt hat &ndash;, &bdquo;Russland so zu schw&auml;chen, dass es niemals mehr in der Lage sein wird, einen solchen Krieg anzuzetteln&ldquo;. In diesem Zusammenhang muss man auch an die Aussage von Pr&auml;sident Biden in dessen Rede vom 26. M&auml;rz 2022 in Warschau erinnern, als er w&ouml;rtlich in Bezug auf Putin erkl&auml;rte: &bdquo;Um Gottes willen, dieser Mann kann nicht an der Macht bleiben.&ldquo; (<em>&bdquo;For God&acute;s sake, this man can not remain in power&ldquo;).<\/em><\/p><p>Wenn es zutr&auml;fe, was immer wieder behauptet wird, dass die Ukraine die &bdquo;westlichen Werte&ldquo; &ndash; wer immer diese definiert hat &ndash; verteidigt, dann m&uuml;sste &bdquo;der Westen&ldquo; die Ukraine konsequenterweise mit eigenen Truppen im Kampf gegen die russischen Streitkr&auml;fte unterst&uuml;tzen. Das wird aber von den USA und allen europ&auml;ischen Regierungen ausgeschlossen.<\/p><p>Bleiben die Fragen nach einer sicherheitspolitischen Strategie &bdquo;des Westens&ldquo; und einer klaren Zielsetzung aller milit&auml;rischen, wirtschaftlichen, sozialen und finanziellen Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen f&uuml;r die Ukraine. Die aktuelle Antwort lautet: Es gibt diese Strategie nicht und auch kein definiertes Ziel, es sei denn, Europa &uuml;bern&auml;hme die Position der USA oder hat diese bereits &uuml;bernommen, n&auml;mlich: <em>&bdquo;For God&acute;s sake, this man can not remain in power&ldquo;, <\/em>was gleichbedeutend mit einem Regierungswechsel in Moskau ist und <em>&hellip;&ldquo;see Russia weakened to the degree it cannot do the kind things that it has done in invading Ukraine&ldquo;, <\/em>gleichbedeutend mit einem milit&auml;rischen Sieg &uuml;ber die russischen Streitkr&auml;fte in der Ukraine. Sollte also die US-Regierung die Zielsetzung &bdquo;des Westens&ldquo; im Ukrainekrieg definiert haben, w&auml;re das ein sicherheitspolitisches Versagen aller europ&auml;ischen Regierungen auch gegen&uuml;ber den eigenen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern.<\/p><p>Da dies aber bestenfalls eine Vermutung ist, bleibt die Frage nach einer sicherheitspolitischen Strategie und einer klaren Zielsetzung weiterhin unbeantwortet, und es gibt &uuml;berhaupt keine Anzeichen daf&uuml;r, dass sich das in absehbarer Zukunft &auml;ndert. Den politisch Verantwortlichen in Europa f&auml;llt offensichtlich immer noch nichts Anderes ein, als gegen&uuml;ber Russland st&auml;ndig weitere Sanktionen zu verh&auml;ngen und durch immer mehr und immer schwerere Waffen an die Ukraine die Eskalationsschraube weiter anzuziehen. Dabei h&auml;tte es bereits schon knapp einen Monat nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine eine Chance gegeben, diesen Krieg zu stoppen, als n&auml;mlich Pr&auml;sident Selensky am 22. M&auml;rz 2022 Russland zu direkten Verhandlungen aufgefordert hatte. Er hatte Moskau einen Verzicht auf eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine angeboten, wenn Moskau im Gegenzug einen Waffenstillstand akzeptiert und seine Truppen aus der Ukraine abgezogen h&auml;tte.<\/p><p>In Bezug auf die Regionen Lugansk und Donezk sollte es, ebenso wie (erneut) f&uuml;r die Krim, Referenden geben. Auf dieser Basis hatten Moskau und Kiew Verhandlungen begonnen, die &ndash; daran bestehen heute kaum noch Zweifel &ndash; auf Druck des damaligen britischen Premierministers Johnson bei dessen Besuch in Kiew am 10. April 2022 abgebrochen wurden.<\/p><p>Fazit: Dieses Mantra &bdquo;as long as it takes&rdquo; solle endlich definiert oder, was deutlich erstrebenswerter w&auml;re, durch den Start einer diplomatischen Initiative zur Beendigung des Krieges &uuml;berfl&uuml;ssig gemacht und ersetzt werden.<\/p><p>Titelbild: shutterstock \/ Tomasz Makowski<\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96468\">Die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr, die milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung der Ukraine und der gebrochene Amtseid des Bundeskanzlers<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87976\">Exklusiv: Endverbleibserkl&auml;rung f&uuml;r deutsche Waffen in der Ukraine erm&ouml;glicht Einsatz gegen Ziele in Russland<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95575\">Der Krieg in der Ukraine &ndash; Wer stoppt die Eskalationsspirale?<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88618\">Dokumenten-Leak: Wie die Bundesregierung an einer &bdquo;Narrativ-Gleichschaltung&ldquo; zum Ukraine-Krieg arbeitet &ndash; Teil 1<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/f46826f6b8e64ee09c1342acd18066ca\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit Monaten greift Russland Kiew mit Drohnen und Raketen an. 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