{"id":98638,"date":"2023-06-01T08:26:21","date_gmt":"2023-06-01T06:26:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98638"},"modified":"2023-06-01T08:26:21","modified_gmt":"2023-06-01T06:26:21","slug":"hinweise-des-tages-4368","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98638","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98638#h01\">Paradox, aber wahr: Die Nato sch&uuml;tzt im Kosovo eine Sezession<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98638#h02\">Neue &raquo;Ausgewogenheit&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98638#h03\">Der Westen und seine lose Kiewer Kanone<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98638#h04\">Kurz vor dem Losschlagen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98638#h05\">&bdquo;Dominosteine&ldquo; europ&auml;ischer Wirtschaft umst&uuml;rzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98638#h06\">Sanktionspolitik beschleunigt wirtschaftlichen Aufstieg Chinas: Deutschland ist raus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98638#h07\">Strompreis-Deckel hilft der Industrie nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98638#h08\">Erdo&#287;an pulls out of European summit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98638#h09\">Energetische Sanierung k&ouml;nnte viele Immobilienbesitzer in Bedr&auml;ngnis bringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98638#h10\">Menschenmaterial f&uuml;r den deutschen Arbeitsmarkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98638#h11\">Dividenden der Konzerne steigen auf Rekordniveau &ndash; Kinderarmut auch: Gewinne, Gewinne, Gewinne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98638#h12\">Westliche Werte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98638#h13\">Verfassungsschutz f&uuml;rchtet die multipolare Weltordnung und kritische Geister im eigenen Land. Symposium suchte jetzt nach neuen &bdquo;Werten&ldquo;: Von Feinden umzingelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98638#h14\">Die woke Revolution frisst ihre Kinder<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Paradox, aber wahr: Die Nato sch&uuml;tzt im Kosovo eine Sezession<\/strong><br>\nDie Nato will ihre Kosovo-Truppe um 700 Soldaten aufstocken. So will sie die Unruhen eind&auml;mmen. Doch die KFOR-Mission ist anachronistisch &ndash; sie sch&uuml;tzt eine Sezession, die nicht einmal alle EU-Staaten anerkennen.<br>\nDas Kosovo hatte sich nach der Nato-Intervention in Serbien 2008 f&uuml;r unabh&auml;ngig erkl&auml;rt. Doch Serbien, Russland, China und viele weitere Staaten &ndash; darunter auch die EU-Mitglieder Spanien und Griechenland &ndash; haben die Sezession bis heute nicht anerkannt.<br>\nGriechenlands werde die Unabh&auml;ngigkeit des Kosovos auch weiterhin nicht anerkennen, erkl&auml;rte die griechische Pr&auml;sidentin Katerina Sakellaropoulou im M&auml;rz. Dies gilt auch f&uuml;r Spanien, das in der EU derzeit den Au&szlig;enbeauftragten Borrell stellt.<br>\nBorrell wirbt nicht nur f&uuml;r die Unabh&auml;ngigkeit des Kosovos, sondern sogar f&uuml;r eine Ann&auml;herung an Serbien. Doch der von ihm angesto&szlig;ene &bdquo;Dialog&ldquo; zwischen Belgrad und Pristina ist zum Erliegen gekommen. Die EU ist mit ihrem Latein am Ende.<br>\nNoch paradoxer ist die Rolle der Nato. Im Kosovo sch&uuml;tzt sie eine Sezession &ndash; doch in der Ukraine hilft sie, eine Abspaltung zu verhindern bzw. r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen. Die Rede ist vom Donbass und von der Krim, die Russland f&uuml;r sich beansprucht.<br>\nF&auml;llt den EU- und Nato-Chefs nicht auf, dass sie mit Doppelstandards agieren? Wie k&ouml;nnen sie gleichzeitig eine Abspaltung bek&auml;mpfen und eine andere Sezession verteidigen &ndash; beides in Europa und in L&auml;ndern, die weder der EU noch der Nato angeh&ouml;ren?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/paradox-aber-wahr-die-nato-schuetzt-im-kosovo-eine-sezession\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Neue &raquo;Ausgewogenheit&laquo;<\/strong><br>\nBRD will vier von f&uuml;nf russischen Generalkonsulaten nicht mehr dulden. Obergrenze f&uuml;r deutsche Vertreter in Russland offizieller Grund.<br>\nVor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs stellt dieser Schritt eine weitere Verschlechterung der deutsch-russischen Beziehungen dar. Es handle sich um eine als &raquo;reziprok&laquo; geltende Entscheidung, sagte der Ministeriumssprecher. K&uuml;nftig nur noch die russische Botschaft in Berlin und ein russisches Generalkonsulat auf Bundesgebiet dulden zu wollen, solle eine &raquo;Ausgewogenheit der beiderseitigen Pr&auml;senzen sowohl personell als auch strukturell&laquo; sicherstellen. (&hellip;) Die Verantwortung daf&uuml;r, dass zuletzt keine &raquo;Ausgewogenheit&laquo; geherrscht habe, verortet die Bundesregierung selbstverst&auml;ndlich in Moskau und beklagt, dass aufgrund einer von der russischen Regierung beschlossenen Obergrenze f&uuml;r deutsches diplomatisches Personal die Generalkonsulate in Kaliningrad, Jekaterinburg und Nowosibirsk geschlossen werden m&uuml;ssen. Eine &raquo;Minimalpr&auml;senz&laquo; von sogenannten Kulturmittlern, beispielsweise an deutschen Schulen und Goethe-Instituten, soll weiter aufrechterhalten werden. Die Regelung soll ab Anfang dieses Monats gelten. Die Auswahl der zu schlie&szlig;enden Standorte sei der deutschen Seite &uuml;berlassen worden, hatte Marija Sacharowa, Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, laut einer am Montag von der russischen Botschaft ver&ouml;ffentlichten Stellungnahme erkl&auml;rt. (&hellip;)<br>\nRussland sei mit seiner am Wochenende bekanntgewordenen Obergrenze von nur noch 350 geduldeten deutschen Vertretern &raquo;einen Schritt der Eskalation gegangen&laquo;, sagte der Au&szlig;enamtssprecher am Mittwoch in Berlin. Eine solche Schuldzuweisung hatte Sacharowa explizit zur&uuml;ckgewiesen. Sie attestierte der Bundesregierung eine &raquo;erstaunlich selektive Vergesslichkeit&laquo;. Es sei vielmehr Deutschland gewesen, welches im vergangenen Jahr auf die Ausreise von rund 40 &raquo;Diplomaten und Angeh&ouml;rigen des Verwaltungs- und technischen Personals der russischen Auslandsvertretungen&laquo; gedr&auml;ngt, und Anfang dieses Jahres &raquo;eine &rsaquo;stille&lsaquo; Ausweisung von weiteren 30 Mitarbeitern ins Gespr&auml;ch&laquo; gebracht habe. Es sei dar&uuml;ber hinaus die Bundesregierung gewesen, &raquo;die im M&auml;rz desJahres eine Obergrenze f&uuml;r einige Personalgruppen der russischen Botschaft in Berlin und die russischen Generalkonsulate&laquo; eingef&uuml;hrt habe. So habe die &raquo;russische Seite im Sinne der Reziprozit&auml;t Gegenma&szlig;nahmen ergreifen&laquo; m&uuml;ssen, sagte Sacharowa laut Stellungnahme. (&hellip;)<br>\nAbseits dieses Pingpongspiels der Schuldzuweisungen verbreitete die russische Botschaft am Mittwoch in sozialen Netzwerken eine Handreichung zu wichtigen Fragen zum Erhalt eines Visums f&uuml;r die Russische F&ouml;deration. Dazu der einer gewissen Ironie nicht entbehrende Hinweis: &raquo;Unser Land bleibt weiterhin f&uuml;r alle Interessierten offen!&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/451823.deutsch-russische-beziehungen-neue-ausgewogenheit.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der Westen und seine lose Kiewer Kanone<\/strong><br>\nIm Englischen gibt es den Begriff &ldquo;loose cannon&rdquo;, eine lose Kanone. Er bezieht sich auf Kriegsschiffe aus Holz, die Kanonendecks knapp &uuml;ber der Wasseroberfl&auml;che hatten. L&ouml;ste sich eine Kanone aus ihrer Verankerung und geriet ins Rutschen, konnte sie die Bordwand durchschlagen und wom&ouml;glich das ganze Schiff zum Sinken bringen. Selbst wenn das nicht geschah, verursachte sie in der Regel schwere Verletzungen unter der Besatzung. Eine lose Kanone bezeichnet also eine Gefahr f&uuml;r die eigene Seite.<br>\nDas Kiewer Regime hatte von vornherein Anlagen in diese Richtung. Man erinnere sich nur an diverse Aussagen des ehemaligen Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko; vor allem jene kurz nach seinem Amtsantritt, f&uuml;r jeden get&ouml;teten ukrainischen Soldaten m&uuml;ssten &ldquo;Hunderte Separatisten mit dem Leben bezahlen&rdquo;. Ein Satz, der nicht nur wegen seines &uuml;berzogenen Racheanspruchs, sondern auch wegen der fehlenden Unterscheidung zwischen Zivilisten und Milit&auml;r an die Partisanenbefehle der Wehrmacht erinnert, die dazu f&uuml;hrten, dass f&uuml;r einen Wehrmachtssoldaten, der durch Partisanen get&ouml;tet wurde, 50 Geiseln ermordet wurden.<br>\nPoroschenkos Satz, der es Ende Mai 2014 unkommentiert in die deutschen Medien schaffte, blieb allerdings die Ausnahme, und sowohl das Gebaren der ukrainischen Truppen als auch der Donbasskrieg selbst verschwanden weitgehend in einem schwarzen Loch. (&hellip;)<br>\nSeit Beginn der milit&auml;rischen Spezialoperation ist es nicht mehr m&ouml;glich, das ganze Thema Ukraine im Nirwana zu versenken, und es ist auch nicht mehr erw&uuml;nscht. Im Gegenteil, immer wieder werden in westlichen Medien Aussagen von Angeh&ouml;rigen der ukrainischen F&uuml;hrung kolportiert, um die Stimmung im Westen aufrechtzuerhalten. Das ist aber keine einfache Aufgabe, denn weder die Handlungen noch die Aussagen sind mit dem Bild kompatibel, das der westlichen Bev&ouml;lkerung serviert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/171377-westen-und-seine-lose-kiewer\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kurz vor dem Losschlagen<\/strong><br>\nUkraine beschie&szlig;t Russland. US-Senator: Offensivpl&auml;ne &raquo;beeindruckend&laquo;.<br>\nAm Dienstag hatte die Ukraine ihren bisher umfangreichsten Drohnenangriff auf Moskau gestartet. Nach ukrainischen Angaben wurden etwa 30 Drohnen in Richtung Moskau abgefeuert, die russische Seite sprach von acht Drohnen, von denen die meisten in der Luft zerst&ouml;rt worden seien. Aus der Ank&uuml;ndigung, die Luftverteidigung zu &raquo;verdichten&laquo;, kann man schlie&szlig;en, dass die Verantwortlichen hier L&uuml;cken entdeckt haben m&uuml;ssen. Dass es wohl doch erhebliche Sch&auml;den in Moskau gegeben haben muss, geht auch aus einem Posting des Chefs der russischen &raquo;Wagner&laquo;-Truppen, Jewgeni Prigoschin, hervor. Er warf dem Verteidigungsministerium &raquo;Schlafm&uuml;tzigkeit&laquo; vor und &auml;u&szlig;erte, dass die Drohnen auch die Nobelmeile Rubljowka &ndash; wo auch Pr&auml;sident Wladimir Putin eine Residenz hat &ndash; zum Ziel hatten, sei halb so schlimm. Aber was sollten gew&ouml;hnliche B&uuml;rger machen, denen eine Kampfdrohne ins Schlafzimmer fliege? Der ukrainische Drohnenangriff war offenbar die Vergeltung auf einen russischen Schlag gegen das Hauptquartier des Milit&auml;rgeheimdienstes GRU in Kiew. Dort war in der Nacht zum Dienstag auf der &raquo;Fischerinsel&laquo; im Dnipro, wo sich die GRU-Zentrale befindet, eine starke Explosion beobachtet worden. Russland hatte die Zielauswahl damit begr&uuml;ndet, dass von dort aus die &raquo;Terrorangriffe&laquo; auf grenznahe russische D&ouml;rfer in der vergangenen Woche geplant worden seien.<br>\nIm &uuml;brigen machte sich der US-Senator Lindsey Graham bei einem Besuch in Kiew mit dem ukrainischen Offensivplan vertraut. Nach seinen Worten ist dieser &raquo;beeindruckend&laquo;, und die Welt werde in wenigen Tagen eine &raquo;starke Machtdemonstration der Ukrainer&laquo; sehen. Der ukrainische Pr&auml;sident Wolodimir Selenskij sagte in seiner abendlichen Videobotschaft, es gehe nur noch um das Datum des Losschlagens &ndash; die f&uuml;r die Offensive erforderlichen Waffen und Soldaten seien vorhanden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/451815.krieg-in-osteuropa-kurz-vor-dem-losschlagen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Dominosteine&ldquo; europ&auml;ischer Wirtschaft umst&uuml;rzen<\/strong><br>\nDie USA heizen den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine weiter an, der auch die europ&auml;ische Wirtschaft schwer getroffen hat. Nach den neuesten Daten des Statistischen Bundesamtes wird das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 2023 um 0,3 Prozent zur&uuml;ckgehen. Dies ist in Deutschland das zweite Quartal in Folge mit einem negativen Wirtschaftswachstum, das den Standard einer technischen Rezession erreicht hat.<br>\nAuf der britischen Webseite &bdquo;inews&ldquo; wurde ein Artikel ver&ouml;ffentlicht, in dem es hei&szlig;t, dass die USA die Ukraine-Krise ausgenutzt h&auml;tten, um Europa auszupl&uuml;ndern und &bdquo;auszuh&ouml;hlen&ldquo;. Im Vergleich zu den Vereinigten Staaten habe Europa die negativen Auswirkungen des Krieges unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig stark getragen. In dem Artikel steht geschrieben: &bdquo;Im 20. Jahrhundert erlangten die Vereinigten Staaten ihre Macht, indem sie von der Teilung Europas sowie der Verflechtung hei&szlig;er und kalter Kriege profitierten. Dieses Mal profitieren die Vereinigten Staaten erneut von einem Europa, das sich im Krieg befindet.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/05\/31\/ARTI3WaPa3cHLoe790q68mVJ230531.shtml\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch Quittung f&uuml;r verfehlte Wirtschaftspolitik: Deutschland rutscht in die Rezession und dazu: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98359#h01\">Finanzminister Lindner sieht Politik wegen mauer Wirtschaftslage in der Pflicht<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Schwache Konjunktur: &Ouml;konomen rechnen f&uuml;r das gesamte laufende Jahr mit Rezession<\/strong><br>\nDeutschlands Wirtschaft ist das zweite Quartal in Folge geschrumpft &ndash; und wird sich wohl auch bis Jahresende kaum erholen, glauben Wirtschaftsforscher. Auch 2024 k&ouml;nnte der Aufschwung ausfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/oekonomen-rechnen-fuer-das-gesamte-laufende-jahr-mit-rezession-a-c720f567-cda8-4805-a2b8-1ae6b2f05fc0%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Sanktionspolitik beschleunigt wirtschaftlichen Aufstieg Chinas: Deutschland ist raus<\/strong><br>\nDer Traum von Annalena Baerbock und anderen, durch westliche Sanktionspolitik Russland zu &bdquo;ruinieren&ldquo;, verwandelt sich in einen Alptraum des deutschen Kapitals. Aufgrund der List der Dialektik im weltweiten Dekolonisierungs- und damit Zerbr&ouml;selungsprozess der alten imperialistischen M&auml;chte Europas und Nordamerikas bricht nur die Pr&auml;senz deutscher Marken zwischen Krim und Wladiwostok zusammen und sonst gar nichts. In den Stra&szlig;en werden VWs mit Conti-Reifen ausgetauscht gegen Autos der chinesischen Marke Chery, die auf russischen Reifen fahren. Und in den Regalen der technischen Kaufh&auml;user werden Ger&auml;te von Miele einfach gegen solche von Xiaomi getauscht. Die eingebildete deutsche &Uuml;berlegenheit wird zum Kollateralschaden, wenn Millionen Kunden erkennen, dass jahrzehntelang gehegte Vorurteile &uuml;berholt sind: Das Label &bdquo;Made in Germany&ldquo; bietet keinen technischen Fortschritt gegen&uuml;ber asiatischen Produkten mehr. Im Kern beschleunigt die westliche Sanktionspolitik den industriellen Aufstieg Chinas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/deutschland-ist-raus-4780746\/\">Manfred Sohn in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Strompreis-Deckel hilft der Industrie nicht<\/strong><br>\nDer Vorsitzenden des Deutschen Gewerkschaftsbundes DGB, Yasmin Fahimi, gehen die Pl&auml;ne des Habeck Ministeriums f&uuml;r eine Deckelung des Strompreises f&uuml;r die Industrie nicht weit genug. Habeck will den Strompreis f&uuml;r industrielle Abnehmer bei 6 Cent pro Kilowattstunde deckeln. Fahimi h&auml;lt eine Deckelung bei 4 Cent f&uuml;r angemessen. Ihr Argument ist der europ&auml;ische Wettbewerb. Strom sei im Ausland g&uuml;nstiger, es drohe Abwanderung, sollte der deutschen Industrie nicht massiv unter die Arme gegriffen werden. Da ist was dran, aber das Argument greift zu kurz.<br>\n&Uuml;ber die Subventionierung des Strompreises f&uuml;r die Industrie herrscht in der Ampel-Koalition generell Uneinigkeit. Wirtschaftsminister Habeck (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) ist daf&uuml;r, Bundeskanzler Scholz (SPD) ist verhalten und Finanzminister Lindner (FDP) ist dagegen.<br>\nLetztlich wird auch bei einer massiven Subventionierung des Preises der Strom nicht billiger, es zahlt nur jemand anders. Auf diesen Umstand macht Lindner aufmerksam. Ausnahmsweise hat er mal recht. Gleichzeitig verweist er darauf, dass eine dauerhafte Deckelung in gro&szlig;em Umfang wettbewerbsverzerrend ist.<br>\nDaher ist auch von der EU mit Kritik zu rechnen. Bereits das erste Entlastungspaket, der sogenannte Doppelwumms in H&ouml;he von 200 Milliarden Euro hat international, vor allem aber innerhalb der EU umfassende Kritik ausgel&ouml;st. Die EU-L&auml;nder sahen darin eine Verzerrung der Chancengleichheit auf dem Binnenmarkt &ndash; faktisch eine Subvention, die gegen die Wettbewerbsregeln der EU verst&ouml;&szlig;t.<br>\nErweitert man den Blick jedoch etwas, l&auml;sst sich allerdings feststellen, dass auch der innereurop&auml;ische Dissens das Problem nicht komplett erfasst. Es sind schlicht die Sanktionen. Sie haben der deutschen und der europ&auml;ischen Wirtschaft den Garaus gemacht. Alles, was jetzt noch kommt, ist Abgesang.<br>\nDer Westen hat geglaubt, dass er die &ouml;konomischen Gesetze au&szlig;er Kraft setzen und die Preise f&uuml;r seine Produkte erh&ouml;hen k&ouml;nnte, indem er auf g&uuml;nstige Energielieferungen aus Russland verzichtet, ohne dabei an Wettbewerbsf&auml;higkeit einzub&uuml;&szlig;en. Das stellt sich nun als das heraus, was es immer war: eine v&ouml;llige Illusion. Die Konsequenz ist der Niedergang der Industrie, verbunden mit all den sich daraus ergebenen Problemen: steigende Erwerbslosigkeit, steigende Ausgaben f&uuml;r Sozialleistungen, sinkende Steuereinnahmen, Dauerkrise.<br>\nIn der Lieblingsindustrie der Deutschen, dem Autobau, wurde Deutschland im letzten Jahr bereits von China &uuml;berholt. In diesem Jahr &uuml;berholte China Japan und steht inzwischen an der Spitze der Autobauer weltweit. Klarer Vorteil: das bessere Preis-Leistungs-Verh&auml;ltnis. Gro&szlig;en Anteil daran haben die Energiekosten. Man h&auml;tte es wissen k&ouml;nnen. Aber nein, man wollte &ldquo;Russland ruinieren&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/171371-strompreis-deckel-hilft-industrie-nicht\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Herr Ungar trifft den Nagel auf den Kopf. Neben der Autobranche leiden noch viele weitere Industriezweige unter den hohen Energiepreisen als Folge der Sanktionen gegen russische Energietr&auml;ger. Und auch die Bev&ouml;lkerung muss seitdem h&ouml;here Energiepreise zahlen. Ein Bundeswirtschaftsminister und eine Bundesregierung, die dieses Leid zul&auml;sst, ist untragbar. Eine mehrheitsf&auml;hige Alternative ist jedoch &ndash; zumindest bisher &ndash; nicht in Sicht.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Erdo&#287;an pulls out of European summit<\/strong><br>\nThe Turkish leader, who won reelection Sunday, was expected to attend the meeting, which is meant as a show of solidarity against Russia.<br>\nA massive gathering of European leaders on Thursday has suffered its first high-profile casualty, with Turkish President Recep Tayyip Erdo&#287;an pulling out at the last minute.<br>\nThe Turkish leader, who won five more years at the helm of his country in second-round elections on Sunday, will not travel to Moldova for the one-day summit, according to three officials involved in the preparations.<br>\nThe so-called European Political Community (EPC) &mdash; a new collective launched in the wake of Russia&rsquo;s war in Ukraine &mdash; is meant to draw together European leaders beyond the EU. More than 40 European leaders will be present Thursday, including those from all 27 EU countries plus non-EU countries like Britain and Turkey, as well as the Western Balkan nations.<br>\nThe gathering, set to take place outside Chi&#537;in&#259;u, Moldova&rsquo;s capital, is the second summit held under the EPC banner, following an inaugural meeting in Prague last October.<br>\nErdo&#287;an attended that summit in the Czech capital but clashed with his Greek counterpart Kyriakos Mitsotakis during an end-of-summit dinner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.politico.eu\/article\/blow-for-epc-as-erdogan-pulls-out-of-summit\/\">Politico<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Energetische Sanierung k&ouml;nnte viele Immobilienbesitzer in Bedr&auml;ngnis bringen<\/strong><br>\nSchritt f&uuml;r Schritt versucht die Ampelkoalition, einen Fahrplan zur Heizungswende in Deutschland hinzubekommen. Wie ambitioniert das Vorhaben ist, zeigt eine Analyse der Deutschen Bank. Diese spricht mit Blick auf energetische Sanierung von Eigenheimen von einer &raquo;80-Milliarden-Euro-Herausforderung f&uuml;r Privatkunden&laquo;.<br>\nDie Kosten f&uuml;r die Sanierung eines einzelnen Wohnhauses k&ouml;nnten den Betrag von 100.000 Euro &uuml;bersteigen, um die h&ouml;chste Energieeffizienzklasse A im Energieausweis (EPC) zu erreichen, hei&szlig;t es. Allein Wohnimmobilienkunden der Deutschen Bank m&uuml;ssten demnach in heutigen Preisen rund 80 Milliarden Euro f&uuml;r Renovierungsarbeiten aufwenden, um ihre Eigenheime auf diesen Standard zu bringen.<br>\nDas entspreche rund 50 Prozent des bestehenden Kreditportfolios f&uuml;r Wohnimmobilien der Bank, schreibt das Institut. Demnach zeigt die Analyse, dass zwei Drittel der Privatkunden der Deutschen Bank in der Lage sein sollten, entsprechende Sanierungen und Energieeffizienz-Ma&szlig;nahmen zu finanzieren. Das verbleibende Drittel werde aber auf zus&auml;tzliche finanzielle Hilfen angewiesen sein, hie&szlig; es. (&hellip;)<br>\nDer Appell der Bank: Finanzsektor und Politik m&uuml;ssten eng zusammenarbeiten, um Hausbesitzern die Sanierung von Bestandsobjekten zu erm&ouml;glichen und damit die Emissionen zu verringern.<br>\nDenn laut Analyse der Deutschen Bank seien lediglich 62 Prozent der Kunden in der Lage, aus ihrem Einkommen neben den monatlichen Aufwendungen zur Lebenshaltung noch die zus&auml;tzlichen Kosten f&uuml;r einen Kredit zur energetischen Sanierung aufzubringen.<br>\nF&uuml;r die &uuml;brigen Eigent&uuml;mer m&uuml;sse nach L&ouml;sungen gesucht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/deutsche-bank-energetische-sanierung-bringt-immobilienbesitzer-in-bedraengnis-a-7d2b39ff-8de1-4c4b-890f-2ccb3eb73d35\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Es ist interessant, was die Deutsche Bank &uuml;ber ihre Kunden wei&szlig;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Menschenmaterial f&uuml;r den deutschen Arbeitsmarkt<\/strong><br>\nVon brauchbaren Arbeitskr&auml;ften kann die Nation nie genug bekommen. Aber was bedeutet das f&uuml;r den Menschen? Kommentar zu den neuesten Reformvorhaben der Regierung. (Teil 1)<br>\nDas Fachkr&auml;fteproblem in Deutschland ist ein rundum anerkannter Missstand. Bei seiner &ouml;ffentlichen Thematisierung werden meist alle einschl&auml;gigen Ideologien der Marktwirtschaft abgespult und selbst eine noch recht junge Fachkraft wie der ChatGPT der K&uuml;nstlichen Intelligenz kann hier in Sekundenschnelle eine Gliederung f&uuml;r einen Besinnungsaufsatz oder f&uuml;r einen Hintergrundartikel im Berufsjournalismus pr&auml;sentieren. So jedenfalls j&uuml;ngst der Nachweis bei Telepolis: &ldquo;Was eine intelligente Maschine zum Fachkr&auml;ftemangel zusammentr&auml;gt&rdquo;.<br>\nAber es wird nicht nur geklagt: &ldquo;Fachkr&auml;fteland Deutschland&rdquo; &ndash; unter diesem Titel stellte die Bundesregierung bereits im letzten Oktober ihre Strategie zur Fachkr&auml;ftesicherung vor. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Nancy Faeser, Bundesministerin des Innern und f&uuml;r Heimat, gingen nun am 23. April mit diesem Projekt wieder in die &Ouml;ffentlichkeit, nachdem sie das Weiterbildungsgesetz und das Fachkr&auml;fteeinwanderungsgesetz in den Bundestag eingebracht hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Menschenmaterial-fuer-den-deutschen-Arbeitsmarkt-9068989.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Bundesregierung alleine im Dienste der Unternehmerfraktion und definitiv nicht im Interesse der &uuml;berw&auml;ltigenden Mehrheit, der Arbeitnehmer, denen in einem fort nur mitgeteilt wird, dass sie zu teuer, nicht ausreichend qualifiziert und keinerlei Anrecht auf einen Arbeitsplatz haben, w&auml;hrend sich die Unternehmer ihre Arbeitskr&auml;fte auf der ganzen Welt aussuchen d&uuml;rfen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Dividenden der Konzerne steigen auf Rekordniveau &ndash; Kinderarmut auch: Gewinne, Gewinne, Gewinne<\/strong><br>\nDie Anteilseigner der 750 Aktiengesellschaften in Deutschland k&ouml;nnen sich 2023 &uuml;ber Rekordzahlungen freuen. 75 Milliarden Euro wollen die Konzerne an Dividenden aussch&uuml;tten &ndash; eine Steigerung von fast 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Den L&ouml;wenanteil davon planen die 40 DAX-Konzerne aus ihren Gewinnen abzugeben: Auf sie entfallen zwei Drittel der Rekordsumme. (&hellip;)<br>\nZum Internationalen Kindertag am 1. Juni &bdquo;leistet&ldquo; sich eines der reichsten L&auml;nder, dass jedes f&uuml;nfte Kind in Armut aufw&auml;chst. (&hellip;)<br>\nAls arm gilt, wer weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Einkommens zur Verf&uuml;gung hat. Diese Schwelle lag 2022 bei 1.189 Euro im Monat f&uuml;r Alleinstehende. Auf dem geduldigen Statistikpapier errechnet sich daraus ein R&uuml;ckgang der Armut. Sicher werden sich einige professionelle Politikschw&auml;tzer finden, die solche Papiertiger als Erfolg feiern. F&uuml;r all diejenigen, die im vergangenen Jahr Post von ihren Energieversorgern mit massiven Erh&ouml;hungen der Abschlagszahlungen erhielten oder die beim Einkauf im Supermarkt f&uuml;r das gleiche Geld immer weniger im Wagen haben, sind diese Zahlen irrelevant. Ob sie laut Statistik arm sind, kann ihnen schnuppe sein. Sie wissen, dass sie immer weniger zum Leben haben. Hier liegt eine Ursache f&uuml;r das tiefe Rumoren in diesem Land, die gro&szlig;e Unzufriedenheit. Noch diffus und politisch wirr. Der Unmut richtet sich gegen die Gr&uuml;nen. Sie stehen mit ihrer Politik f&uuml;r eine Versch&auml;rfung des Kurses der Verarmung der Massen zu Gunsten der Konzerne. Das Heizungsgesetz von Wirtschaftsminister Robert Habeck etwa wird daf&uuml;r sorgen, dass eine warme Wohnung f&uuml;r Mieter und Eigenheimbesitzer teurer wird. W&auml;hrenddessen macht sich Habeck Gedanken, wie er den Strom f&uuml;r die Konzerne mit staatlichen Beihilfen deckelt. Die Mehrheit, die immer weniger im Geldbeutel hat, zahlt. Die Konzerne, die Rekorddividenden aussch&uuml;tten, werden staatlich gedopt. Der Rest der Parteien im Bundestag hat den Menschen nichts anderes zu bieten. Die im Koalitionsvertrag beschlossene Kindergrundsicherung, die der Kinderarmut die Spitze nehmen k&ouml;nnte, wird von der FDP blockiert. Milliarden gibt es auch von der SPD nur f&uuml;r Krieg und Konzerne. Von der CDU erwartet sowieso niemand anderes. Bleiben in der Opposition im Bundestag noch &bdquo;Die Linke&ldquo; und die AfD. Letztere br&uuml;llt besonders laut, wenn es gegen die Gr&uuml;nen geht, um dann leise eine ebenso asoziale Politik zu fordern. &bdquo;Die Linke&ldquo; stellt zwar soziale Forderungen, kann sich in ihrer Jagd auf P&ouml;stchen aber nicht zu weit von der Regierung entfernen. Sie unterl&auml;sst es, den Widerstand gegen die Kriegskoalition mit zu organisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/gewinne-gewinne-gewinne-2-4780766\/\">Bj&ouml;rn Blach in unsere zeit<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Inflation zehrt Lohnwachstum weiter auf<\/strong><br>\nWegen der j&uuml;ngsten Tariferh&ouml;hungen sind die L&ouml;hne in Deutschland stark gestiegen. Dennoch bleibt unterm Strich immer noch ein deutliches Minus. Die anhaltend starke Teuerung zehrt das Gehaltsplus weiterhin auf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/konjunktur\/realloehne-rueckgang-inflation-nominallohn-anstieg-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Westliche Werte<\/strong><br>\nDie Bundesregierung &uuml;bt scharfe Kritik an Ugandas neuem Gesetz gegen nichtheterosexuelle Lebensformen und spart zugleich jegliche Kritik an dessen US-amerikanischen Stichwortgebern aus. Das Gesetz, das etwa auf sogenannte schwere Homosexualit&auml;t die Todesstrafe vorsieht, &bdquo;verletzt grundlegende Menschenrechte, zu denen sich Uganda verpflichtet hat&ldquo;, teilt Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze mit. Experten und Aktivisten aus afrikanischen Staaten weisen schon seit Jahren darauf hin, dass die aktuelle Hetze gegen LGBT in Uganda sowie in weiteren L&auml;ndern des afrikanischen Kontinents faktisch von evangelikalen Organisationen vor allem aus den USA befeuert wird, die nicht blo&szlig; im eigenen Land gegen nichtheterosexuelle Lebensformen agitieren, sondern ihre Ideologie auch nach Afrika exportieren &ndash; mit Millionenbetr&auml;gen. Bereits der erste Gesetzesentwurf, der im Jahr 2009 die Todesstrafe auf Homosexualit&auml;t in Uganda erm&ouml;glichen sollte, wurde mit Hilfe evangelikaler Berater aus den USA erstellt. Eine Expertin aus S&uuml;dafrika warnt, die christliche US-Rechte exportiere mit ihrem &bdquo;Kulturkampf&ldquo; &bdquo;Hass nach Afrika&ldquo;. In Berlin wird Uganda kritisiert, die US-Beihilfe aber beschwiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9255\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verfassungsschutz f&uuml;rchtet die multipolare Weltordnung und kritische Geister im eigenen Land. Symposium suchte jetzt nach neuen &bdquo;Werten&ldquo;: Von Feinden umzingelt<\/strong><br>\nDie Zeichen stehen auf Sturm. Die Richtung ist unbekannt&ldquo;. Verfassungsschutzpr&auml;sident Thomas Haldenwang zeigte sich bei der Er&ouml;ffnung des 19. Symposium des Inlandsgeheimdienstes am 22. Mai 2023 tief besorgt. Dem kapitalistischen System sind seine Werte abhandengekommen. Und das in einer Zeit, die durch &bdquo;Feindschaft gegen&uuml;ber dem Staat, seinen Repr&auml;sentanten und dem Demokratieprinzip&ldquo; gekennzeichnet ist. Nicht nur in Deutschland, auch international geht dem Westen durch die &bdquo;tektonischen Verschiebungen zugunsten einer multipolaren Weltordnung&ldquo; langsam aber sicher die Wertebasis aus. Innen und au&szlig;en von Feinden umgeben, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben, als &bdquo;aufmerksam auf unsere Schw&auml;chen&ldquo; zu lauern. Das Symposium unter dem Titel &bdquo;Wertvoll und wehrhaft&ldquo; sollte Abhilfe schaffen. Das Ziel war, einen Weg aus der Legitimationskrise zu weisen. Haldenwang setzte dabei vor allem auf die Expertise talkshowbew&auml;hrter Mitstreiter aus den Kreisen verl&auml;sslich regierungstreuer Think-Tanks.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/von-feinden-umzingelt-4780732\/\">Ralf Hohmann in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die woke Revolution frisst ihre Kinder<\/strong><br>\nWarum das Team der woken Berliner Getr&auml;nkemarke Solidrinks einen Umerziehungskurs belegt und in Freiburg eine Podiumsdiskussion zur Hexenverfolgung in Afrika abgesagt wurde, obwohl sich niemand beschwert hatte.<br>\nDass Linke &ndash; im weitesten Sinne &ndash; un&uuml;bertroffen darin sind, sich gegenseitig das Leben schwer zu machen, wei&szlig; man schon l&auml;nger. Ebenso ist schon lange bekannt, dass sie sich mit der Theorie meist leichter tun als mit der Praxis. Wom&ouml;glich besteht da ein Zusammenhang.<br>\nMan denke nur an &bdquo;Das Leben des Brian&ldquo; aus dem Jahr 1979: Theoretisch waren die Volksfront von Jud&auml;a und die Jud&auml;ische Volksfront im Kampf gegen die r&ouml;mischen Besatzer vereint. Praktisch hassten sie sich gegenseitig mehr als die R&ouml;mer, die den Juden ja nur die Medizin, sanit&auml;re Einrichtungen, Schulen, Wein, Stra&szlig;en, Bew&auml;sserungskan&auml;le &hellip; und nebenbei Frieden gebracht hatten. Theoretisch wiederum, darauf einigten sich die Aktivisten nach ausgiebiger Debatte, konnte Stan alias Loretta auch als Mann Kinder bekommen.<br>\nHeute, 44 Jahre sp&auml;ter, ist die linke Theorie ein gutes St&uuml;ck weiter. Dass Menschen jeden Geschlechts Kinder bekommen k&ouml;nnen, gilt als Common Sense. Auch gilt es inzwischen als erwiesen, dass Kolonisatoren niemals irgendetwas Gutes bewirkt haben. Doch die Grabenk&auml;mpfe zwischen diversen linken Gruppierungen sind uns erhalten geblieben. Mit dem Aufstieg der Woken scheinen sie sogar noch h&auml;rter geworden zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/gesellschaft\/die-woke-revolution-frisst-ihre-kinder\/\">Overton Magazin<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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