{"id":98715,"date":"2023-06-03T08:30:51","date_gmt":"2023-06-03T06:30:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98715"},"modified":"2023-06-03T11:04:08","modified_gmt":"2023-06-03T09:04:08","slug":"reaktionen-und-leserbriefe-zum-artikel-ungarn-aus-den-augen-eines-deutschen-zuwanderers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98715","title":{"rendered":"Reaktionen und Leserbriefe zum Artikel \u201eUngarn aus den Augen eines deutschen Zuwanderers\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die Ver&ouml;ffentlichung des Artikels <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98347\">&bdquo;Ungarn aus den Augen eines deutschen Zuwanderers&ldquo;<\/a> war ein Fehler, den die NachDenkSeiten bedauern. Das hatten wir nachtr&auml;glich in Form einer Anmerkung bereits begr&uuml;ndet. Zum Artikel kamen zahlreiche Leserbriefe &ndash; meist kritisch, &ouml;fters aber auch zustimmend und unsere nachtr&auml;gliche Anmerkung kritisierend. Wir teilen die Position dieser Leser nicht, haben uns aber dennoch entschlossen, s&auml;mtliche Leserbriefe zum Thema zu ver&ouml;ffentlichen. Vorangestellt finden Sie einen Gastartikel unserer Leserin Ulrike B. Meyer, der Bezug auf den o.g. Artikel nimmt und sich kritisch damit auseinandersetzt.<br>\n<!--more--><br>\nUngarn &ndash; das El Dorado f&uuml;r politische Fl&uuml;chtlinge aus Deutschland?<br>\n<em>Von Ulrike B. Meyer<\/em><\/p><p>Ein uns&auml;glicher Artikel, den die NDS von einem Deutschen ver&ouml;ffentlichten, der in Ungarn seine neue Heimat fand, veranlasste mich, meine eigenen Erfahrungen in diesem &sbquo;sch&ouml;nen Land&lsquo; als Gegenentwurf in Worte zu fassen. Die Tatsache, dass Deutsche mit extremen politischen Vorstellungen sich gerne nach Ungarn begeben und dort Gesinnungsgenossen treffen, ist nicht neu, aber seit einigen wenigen Jahren scheint es mir doch auff&auml;llig zuzunehmen. Das ist ein besonderes Kapitel: Rechtsextreme in Ungarn.  <\/p><p>Ich bin Besitzerin eines Hauses nicht weit von dem Kleinen Balaton, wo der genannte Autor &lsquo;zu Hause&rsquo; ist. Ich spreche einigermassen gut Ungarisch und bin in &sbquo;meinem&lsquo; Dorf recht gut integriert, gesch&auml;tzt und bei vielen auch beliebt &ndash; bis zu bestimmten Grenzen, denn nie habe ich erlebt, dass selbst beste Freunde die Freundschaft zu mir &uuml;ber die Dorfsolidarit&auml;t stellten. Das habe ich gelernt und akzeptiere es so, wie es ist, dass ich n&auml;mlich letztlich in erster Linie von Nutzen sein soll. Mein Verdacht ist, dass die Dorfbewohner untereinander in tupfengleicher Weise d&ouml;rfliche Solidarit&auml;t eben nur bis zu einer bestimmten Grenze leben. Man mischt sich jedenfalls ganz sicher nicht ein. <\/p><p>Seit mehr als 20 Jahren pflege ich inzwischen mit Ungarinnen und Ungarn verschiedenster Berufe, verschiedener politischer Couleur, verschiedener Bildung, verschiedener Herkunft freundschaftliche Beziehungen &ndash; bewusst mit &sbquo;allen&lsquo; im Dorf, wenn man so will, denn ich m&ouml;chte einerseits nicht einem bestimmten Lager zugerechnet werden, andererseits, viel wichtiger, m&ouml;chte ich die unterschiedlichen Sichtweisen und Positionen, von denen mir erz&auml;hlt wird, direkt im Gespr&auml;ch erfahren. Ein Beispiel: Ich treffe mich fast jeden Morgen um 08.00h f&uuml;r 15min zu einem Espresso mit dem bekanntermassen gl&uuml;hendsten Verehrer &Oacute;rbans zum politischen Tagesgespr&auml;ch. Er ist &uuml;brigens auch an meiner politischen Meinung interessiert, WEIL sie sich so sehr von seiner unterscheidet. &Oacute;rban ist aus seiner Sicht der Heilsbringer f&uuml;r die Ungarische Gesellschaft, er macht alles, aber auch alles richtig, es sind alles seine origin&auml;ren Ideen, wie er Politik f&uuml;r Ungarn macht &ndash; selbst wenn es nachweislich allgemein bekannte wissenschaftliche Erkenntnisse oder auch Beschl&uuml;sse des EUParlaments sind, von denen er spricht. Prophetisch wird verk&uuml;ndet, dass der Westen untergehen wird &ndash; speziell Deutschland &ndash; , wohingegen Ungarn zu voller Gr&ouml;sse aufbl&uuml;hen wird. In den Grenzen vor dem Vertrag von Trianon, versteht sich. Das nationale Narrativ bezieht sich einerseits auf 1000 Jahre ungarisches Reich in der Vergangenheit &ndash; jedes auch noch so kleine Dorf musste 2000 eine entsprechende Gedenkst&auml;tte errichten! &ndash;, andererseits aber auf die grosse nationale Zukunft. F&uuml;r mich ist interessant, dass die wirtschaftliche Schw&auml;che, der Verlust von fast 1 Mill gut ausgebildeter meist junger B&uuml;rger, die ausgewandert sind, aber auch die Tatsache, dass das BIP im Wesentlichen durch ausl&auml;ndische Firmen erwirtschaftet wird, von &Oacute;rban-Anh&auml;ngern verdr&auml;ngt oder sch&ouml;ngeredet wird &ndash; oder dem Ungarnst&auml;mmigen Soros angelastet wird. 1 Millionen Auswanderer das macht 10% der ungarischen Bev&ouml;lkerung. <\/p><p>Es gibt auch die anderen sicher ca. 50% der Bev&ouml;lkerung, die, wenn sie zusammenfinden w&uuml;rden, eine starke Opposition abgeben k&ouml;nnten. Ich habe an der ersten Versammlung damals in Budapest teilgenommen, wo sich alle Gruppierungen von links bis rechts vorstellten, die &Oacute;rban die Stirn bieten wollten. In der Mitte: M&aacute;rki-Zay, der Hoffnungstr&auml;ger: Schwach, ohne alles Charisma verk&uuml;ndet er die zentrale politische Botschaft &sbquo;&Oacute;rban muss weg! Alles, was er macht, ist schlecht.&lsquo; Das war schwer zu ertragen wegen der Dummheit der Argumentation. Grad finanzierte &Oacute;rban landesweit Dorffeste, die gerne angenommen wurden: Gutes Essen, chic im Aufbau von Zelten. Ein kluger Werbe-Schachzug &ndash; aber das den D&ouml;rfern wegnehmen wollen? Ich habe mit Wahlunterst&uuml;tzenden in Budapest gesprochen, es sind alte Freunde von mir, wollte sie davon &uuml;berzeugen, dass es eine inhaltliche politische Botschaft braucht, die vor allem den Bewohnern auf dem Land zeigt, dass sie nichts verlieren, sondern nur mehr gewinnen werden. Davon wollten sie nichts h&ouml;ren. Das Ergebnis ist bekannt.  <\/p><p>Im Dorf sass ich auch mit &sbquo;Verschw&ouml;rern&lsquo; an einem Tisch, wenn sie vor der Wahl &uuml;berlegt haben, wen sie im Dorf auf welche Weise im Gespr&auml;ch dazu bewegen k&ouml;nnten, gegen &Oacute;rban zu stimmen. Auch hier fehlte es an Inhalten. Ein Freund, ehemaliger Staatssekret&auml;r in einer Vorg&auml;ngerregierung meinte: Die Ungarn brauchen Zeit und schlechte Erfahrungen, um zu lernen, was Demokratie ist. Ist es das?  <\/p><p>Die politischen Gespr&auml;che mit Ungarn liegen mir sehr am Herzen, denn TV und Zeitung &ndash; die nur wenige im Dorf &uuml;berhaupt lesen &ndash; geben keinerlei Anreiz zur Entwicklung einer kontroversen politischen Haltung. Je besser mein Ungarisch, desto leichter kann ich nachfragen, mir auch von fr&uuml;her berichten lassen, von Zeiten des real existierenden Sozialismus. Viel, sehr viel haben sie im Dorf verloren: Gesicherten Absatz von N&uuml;ssen, Esskastanien, Wein und Zwetschgen. Fr&uuml;her hat sich die Arbeit im Weinberg ausgezahlt, die Aussicht auf gutes Geld liess die R&uuml;ckenschmerzen nach dem Sammeln von Maronen leichter ertragen und das Aufklopfen der Waln&uuml;sse im Winter war auch eine lohnende Besch&auml;ftigung. Heute? Wer nicht mit kapitalistischen Marktgesetzen vertraut ist, bleibt auf seinen Erzeugnissen sitzen, die Weinberge verwildern zu Akazienw&auml;ldern und die vielen Zentner Obst einer Familie, von 20 Zwetschgenb&auml;umen gesch&uuml;ttelt, werden zu Schnaps von sehr, sehr unterschiedlicher Qualit&auml;t verarbeitet. Wer Beziehungen hat und etwas vom Schnapsbrennen versteht, kann ihn zu einem guten Preis in der Hauptstadt auf den Markt bringen. Die anderen? Trinken ihren Fusel selbst, die Leber dankt&rsquo;s &ndash; oder verscherbeln die miserable Qualit&auml;t irgendwie. &Oacute;rban hat vor ein paar Jahren das Brennen von Schnaps bis zu einer gewissen Menge freigegeben &ndash; wer will sich B&ouml;ses dabei denken??? -, nun braucht es also wenigstens keine versteckte heimliche Nachtarbeit mehr in einer selbst gebastelten Destille. <\/p><p>Wenn das Geld aus Br&uuml;ssel nun berechtigter Weise endlich gedrosselt wird, muss Ungarn sich und seine Sch&ouml;nheit verkaufen, um an Devisen zu kommen. Das gelingt aber nur noch in geringem Masse. <\/p><p>Nur selten sieht man Autos mit Kennzeichen aus Italien oder Deutschland. Die vielen Hotels in den Badeorten und am Balaton st&uuml;nden oft leer, wenn nicht, so erz&auml;hlten mir Ungarn, Ungarische B&uuml;rger, Staatsangestellte, dort eine Art Zwangsurlaub machen m&uuml;ssten: Die Kosten f&uuml;r das Hotel werden gleich vom Gehalt einbehalten, damit die Gastrowirtschaft &uuml;berlebt. Keine dumme Idee, anschlussf&auml;hig an das sozialistische Modell, wo fr&uuml;her z.B. deutsche Betriebsangeh&ouml;rige aus der DDR ihren Urlaub gemeinsam in einem ungarischen Hotel verbrachten. In den ersten Jahren nach der &sbquo;Wende&lsquo; kamen viele von ihnen &uuml;brigens noch freiwillig wieder, aus Nostalgie &ndash; und weil Ungarn immer noch sehr preiswert schien. Die Zeiten sind nun aber l&auml;ngst vergangen. Auch die vielen kroatischen Autos der ersten Jahre sieht man nicht mehr im ehemaligen sozialistischen Bruderland: Ungarn gilt als arm und uninteressant, als r&uuml;ckst&auml;ndig. Ungarische Freunde aus dem Dorf, mit denen ich Ausfl&uuml;ge nach Slowenien oder Kroatien machte, konnten gar nicht verstehen, wieso es in den L&auml;ndern so viel sch&ouml;ner aussah, wo Ungarn doch genauso Gelder aus der EU bekomme. Wo bleibt das Geld? Was wird damit gemacht? Das war die grosse Frage. &ndash; Inzwischen tut sich was, vermutlich auch, weil junge Ungarn EU-Gelder f&uuml;r ihre Projekte einwerben: Schafzucht, Wollverarbeitung z.B. in unserem Dorf. <\/p><p>Die Versorgung der ungarischen Bev&ouml;lkerung mit Grundnahrungsmitteln ist heute nicht durch Eigentum an Land als Produktionsmittel gesichert, sondern dank tesco, Lidl, Aldi und Co. Seit den Sanktionen gegen Russland allerdings wird rationiert: 3 Liter Milch, 2 kg Zucker z.B. Das war eine Katastrophe im vergangenen Jahr, als viel Zucker f&uuml;r die Marmelade und den Schnaps gebraucht wurde. Da hat man die L&auml;den abgeklappert, &uuml;berall 2 kg Zucker gekauft, um die n&ouml;tige Menge zusammenzubekommen. Oder man l&auml;sst Beziehung spielen oder steht schon vor 6h vor der Ladent&uuml;r. Die &Auml;lteren wussten wie und konnten mir hilfreiche Tipps geben &ndash; lebenslange &Uuml;bung im Organisieren zahlt sich heute doch noch aus. <\/p><p>Und nun auch noch etwas zur Energieversorgung. <\/p><p>Gas: Eine Katastrophe im letzten Herbst, weil ich meine Gasflasche nirgends nachf&uuml;llen lassen konnte oder leer gegen voll umtauschen. Die Preise mehr als verdoppelt. Die Antworten auf meine Frage, wann ich denn mit Gas rechnen k&ouml;nne, lautete &uuml;berall gleich: Mindestens eine Woche warten soll ich, aber es ist unsicher, weil nur wenige Flaschen geliefert werden. Wer kriegt dann die wenigen Flaschen? Grosse Frage. Schliesslich bin ich auch &uuml;ber Beziehungen f&uuml;ndig geworden, nicht regul&auml;r. <\/p><p>Strom: Strom wird geliefert und zwar zum gedeckelten Preis f&uuml;r die Menge Strom, die man bisher verbraucht hat. Mehrverbrauch muss deutlich h&ouml;her bezahlt werden. &ndash; Und inzwischen gibt es grosse Solaranlagen in der h&uuml;geligen Landschaft &ndash; und auch auf den Hausd&auml;chern. Es tut sich was! Der Benzinpreis ist gedeckelt &ndash; aber nur f&uuml;r Autos mit ungarischem Kennzeichen. Alle anderen bekommen nur 20l, d&uuml;rfen keinen Kanister f&uuml;llen &ndash; und zahlen automatisch einen h&ouml;heren Preis, die Kamera erfasst das Nummernschild. Mangelverwaltung. <\/p><p>Alle diese Massnahmen der Regierung tragen zur Zufriedenheit und Grundsicherheit der Bev&ouml;lkerung bei, das tut gut. Die Bev&ouml;lkerung begr&uuml;sst, wie auch ich, dass &Oacute;rban die Beziehung zu Russland pflegt, schon weil die wirtschaftliche Abh&auml;ngigkeit nicht wegzureden ist. <\/p><p>Ich k&ouml;nnte manche dramatische Geschichte von Korruption und Mafiaverhalten erz&auml;hlen &ndash; immer steht &Oacute;rban mit seinen Freunden im Hintergrund. Journalisten haben vor der letzten Wahl herausgefunden, dass EU-Gelder f&uuml;r Ungarn &uuml;ber die &ouml;sterreichische Erste Bank ausgezahlt wurden &ndash; und zum Teil gleich von Wien auf private Konten der &Oacute;rbanfamilie und seinen Freunden nach Dubai umgeleitet wurden. Keine Konsequenzen hat das, wie wir wissen. Und meine kleine Genossenschaftsbank im Nachbardorf? Verkauft. Ich frage: An wen? Die Antwort: Ganz oben, sie haben keinen Einfluss darauf gehabt. Genossenschaftsbank!!! Das bedarf eines eigenen Textes, scheint mir. <\/p><p>Die Ungarn sind weder in demokratischem Verhalten noch im Umgang mit kapitalistischem Gebaren trainiert. Die Unzufriedenheit mit den miserablen Lebensumst&auml;nden ist sehr, sehr gross, die Sehnsucht nach der relativ sicheren Ordnung zu sozialistischen Zeiten ist bei vielen noch oder wieder lebendig, die Schattenseiten sind verst&auml;ndlicherweise vergessen. Nun geht man eben lieber gar nicht zur Wahl. &Oacute;rban hat jedes Mal seine hohen Prozente bei einer sehr niedrigen Wahlbeteiligung eingefahren, was bedeutet, dass nur sehr wenige der Ungarn ihn gew&auml;hlt haben. &ndash; Die Opposition ist f&uuml;r die Menschen auf dem Dorf zu intellektuell, zu st&auml;dtisch, sie sagen, das ist nur was f&uuml;r die Menschen in Budapest, in der Stadt. Die grossen St&auml;dte hatten &Oacute;rban abgew&auml;hlt, das war eine grosse Hoffnung f&uuml;r die letzte Wahl. Aber: Die Opposition hat so gut wie keine Chance zur Werbung! Jeder Baum ist schon von &Oacute;rbanplakaten beh&auml;ngt, in Budapest gibt es keine R&auml;ume, keine Pl&auml;tze f&uuml;r Versammlungen, weil alles schon von Fidesz gebucht ist. TV und Medien sind eh keine M&ouml;glichkeit. Interessant fand ich &uuml;brigens Folgendes: In der SZ gab es ein Foto, das den Kandidaten der Opposition, Herrn M&aacute;rki-Zay zeigen sollte, was es auch tat &ndash; auf einer Litfasss&auml;ule, auf einem Plakat, das diesen Kandidaten als &sbquo;100% Gyurcsany&lsquo; qualifiziert, als einen, der &sbquo;Sex-Propaganda in Schulen&lsquo; unterst&uuml;tzt. Hat die SZ kein Wahlplakat der Opposition gefunden und musste die Gegenwerbung von Fid&eacute;sz nutzen? Ein Foto des Gegenkandidaten in Kombination mit einem Reizthema, der Genderproblematik.<\/p><p>Als Letztes will ich doch noch ein Wort zur Gesundheitsversorgung sagen, die von den Fl&uuml;chtlingen so gelobt wird: Ich kenne das Krankenhaus, in dem der Autor des besagten Artikels gelegen hat, sehr gut, weil ich immer wieder Kranke aus dem Dorf dorthin gefahren habe, um sie dort versorgen zu lassen. Die Behandlung der Patienten entbehrt jeglichen Respekts und auch der medizinischen Sorgfalt. Immer mal wieder bin ich eingeschritten und habe eine anst&auml;ndige Behandlung und medizinische Versorgung erstritten. Ich fahre ein grosses Auto &ndash; das hat ziemlich sicher Eindruck gemacht. Einer meiner besten Freunde ist in dem Krankenhaus krepiert, weil er als Notfall nicht versorgt wurde. Seine Frau hatte alles versucht, f&uuml;r ihren Mann, der als Notfall eingeliefert worden war, einen Arzt in der Klinik aufzutreiben. Was sie nicht hatte:  Das n&ouml;tige &sbquo;Kleingeld&lsquo; f&uuml;r die Taschen in den weissen Kitteln hatte sie in der Eile nicht eingesteckt. Ohne Sonderzahlung l&auml;uft nichts im Gesundheitssystem &ndash; obwohl jetzt endlich ein Gesetz beschlossen wurde, das diese Bestechung unter Strafe stellt. Es ist so einfach: Aus einem bestimmten Umkreis k&ouml;nnen Kranke nur in dieses eine bestimmte Krankenhaus gebracht werden &ndash; es gibt keine freie Wahl. Die Einnahmen des Krankenhauses kommen also auch, wenn man sich dort nicht besonders um die Kranken bem&uuml;ht. Auf dem Hintergrund dieser Erfahrungen wollte meine beste Freundin vor ihrem Tod ganz bestimmt nicht in die Klinik &ndash; so ist sie zu Hause gestorben, in meinen und den Armen ihrer Tochter, die sie so gerne nach Budapest mitgenommen h&auml;tte in die Klinik &ndash; aber dort h&auml;tte sie ihre Mutter nicht einliefern k&ouml;nnen.  <\/p><p>Ich bin gerne in Ungarn, liebe das Dorf und meine Nachbarn, ich liebe das einfach Leben dort. Aber ein Lob auf so ein korruptes Land, in dem ehrliche B&uuml;rger immer weniger Chancen haben sich zu entwickeln? Nein, das ist sattsam unangemessen. Ungarn ist zum El Dorado der rechten Szene aus Deutschland geworden. Das l&auml;sst sich nicht besch&ouml;nigen. Da gibt es offenbar entsprechende Seiten im Netz, so sagten mir solche &sbquo;Fl&uuml;chtlinge&lsquo; aus Deutschland, die vieles versprechen &ndash; und H&auml;user anbieten. F&uuml;r mich sehr schwer zu ertragen. Ein Blick in die deutschsprachige &sbquo;Budapester Zeitung&lsquo; lehrt uns dann das Grausen: Der &sbquo;Linksruck&lsquo; der AfD zwingt zum Verlassen Deutschlands. Folgerichtig ist &Oacute;rban der Mann der Zukunft, der die ungarische Gesellschaft mit sicherer Hand f&uuml;hrt. Diktion und die angef&uuml;hrten Beispiele in den Beitr&auml;gen und Kommentaren klingen auff&auml;llig &auml;hnlich  &ndash; das spricht daf&uuml;r, dass sich allm&auml;hlich ein sehr bedenkliches Narrativ mit faschistischer Schlagseite entwickelt. <\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anhang: Leserbriefe zum Artikel<\/strong><\/p><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Leserbrief zu &bdquo;Ungarn aus den Augen eines deutschen Zuwanderers&ldquo; 25. Mai 2023<br>\nGerne kann ich Ihnen Erlebnisberichte auf diesem Niveau jede Woche zukommen lassen&hellip;..<\/p><p>Herrn Sch&ouml;nauers kabarettistische Leistungen will ich nicht beurteilen, ich habe nach einer Sendung nie mehr eingeschaltet, da es mir zu langweilig war.<\/p><p>Dass er unter Corona gelitten hat wie viele andere auch, kann ich nachvollziehen.<\/p><p>Dass Herr Sch&ouml;nauer auswandern m&ouml;chte, kann ich ebenfalls gut verstehen, das habe ich mir vor Corona auch schon &uuml;berlegt. Als Deutsche geh&ouml;ren wir diesbez&uuml;glich ja zu den Priviligierten und haben da einige M&ouml;glichkeiten. Griechenland hat verarmte deutsche Rentner auch schon eingeladen, ihren Lebensabend dort zu verbringen&hellip;..<\/p><p>Absolut b&ouml;se ist jedoch das Argument:<\/p><p>&bdquo;Als Auswanderer f&uuml;hlt man sich hier tats&auml;chlich um 20 Jahre zur&uuml;ckversetzt, wenn man selbst in den St&auml;dten so gut wie keine verschleierten Frauen oder b&auml;rtige M&auml;nner sieht. In der Hauptstadt Budapest (etwa so gro&szlig; wie Hamburg) kann man sich so viel sicherer f&uuml;hlen als in mancher deutschen Kleinstadt, wo Messerattacken und Gruppenvergewaltigungen als t&auml;gliche &bdquo;Einzelf&auml;lle&ldquo; schon Standard sind, obwohl sie in den deutschen &bdquo;Mainstream&ldquo;-Medien gern unter den Tisch fallen. Solche Gewalttaten gibt es hier nicht, hier gehen unsere Frauen noch angstfrei durch die Stadt &ndash; sogar nachts! Und das ganz allein!&ldquo;<\/p><p>Das sind seit mehr als 30 Jahren die Argumente von Rassisten\/ Menschenfeinden, vorallem bei CDU\/ CSU, Republikanern, NPD u.a.<\/p><p>Migration ist ein facettenreiches Thema, das man nicht mit ein paar rei&szlig;erischen S&auml;tzen diskutieren kann. Ich habe mehr als drei&szlig;ig Jahre in der Migrationsberatung mit Fl&uuml;chtlingen und Migrantinnen gearbeitet und erlebt, wie insbesondere Fl&uuml;chtlinge zum Spielball der Politik werden. Je nach aktueller Lage werden Fl&uuml;chtlinge anerkannt oder abgelehnt (siehe z.B. Afghanistan), eingeladen oder abgeschoben&hellip;.. Die Mehrzahl der Fl&uuml;chtlinge in Deutschland kommen seit Jahren aus Afghanistan, Irak und Syrien. Noch Fragen?<\/p><p>Tatsache ist: Migration findet immer und &uuml;berall statt. In Deutschland regelt das &bdquo;Gesetz zur Steuerung und Begrenzung der Zuwanderung und zur Regelung des Aufenthalts und der Integration von Unionsb&uuml;rgern und Ausl&auml;ndern (Zuwanderungsgesetz) vom 30. Juli 2004&ldquo; den Aufenthalt und umfasst auch Fl&uuml;chtlinge.<\/p><p>Daneben gibt es EU-Regelungen bez&uuml;glich der Personenfreiz&uuml;gigkeit innerhalb der EU und des Asyls sowie internationale Regeln der UN (z.B. Genfer Fl&uuml;chtlingskonvention).<\/p><p>&bdquo;Solche &Uuml;bergriffe auf Ungarns Staatsgebiet werden allerdings mit entsprechender H&auml;rte verhindert, schlie&szlig;lich ist es die Pflicht eines Anrainerstaates der EU-Au&szlig;engrenze, diese zu sch&uuml;tzen &ndash; auch wenn dann die bunte Multikulti-Fraktion in Deutschland drohend mit dem Regenbogenf&auml;hnchen wedelt.&ldquo;<\/p><p>Nicht nur in Ungarn, an einigen EU-Au&szlig;engrenzen wird mit gro&szlig;er H&auml;rte auf illegale Einwanderung reagiert, Menschen ertrinken oder werden zur&uuml;ckgepr&uuml;gelt. Im &uuml;brigen ist auch Ungarn verpflichtet &bdquo;B&auml;rtigen und Verschleierten&ldquo; Asyl zu gew&auml;hren, nicht wahr?<\/p><p>Illegale Migration erm&ouml;glicht die wirtschaftliche Ausbeutung der Menschen und wird in vielen L&auml;ndern geduldet.<\/p><p>Vielleicht w&auml;re das Thema Migration auch f&uuml;r die Nachdenkseiten interessant? Es gibt viele Fachleute, die dazu was sagen k&ouml;nnten. Der gesellschaftliche Diskurs findet auch bei diesem Thema nicht wirklich statt. Dabei w&auml;re es h&ouml;chst interessant, die verschiedenen politischen Positionen und wirtschaftlichen Interessen zu benennen.<\/p><p>Zu guter Letzt: Es is schon a bisserl scheinheilig, das Herr Sch&ouml;nauer nach Ungarn fl&uuml;chtet, um dort wirtschaftliche Vorteile zu genie&szlig;en, es &bdquo;B&auml;rtigen und Verschleierten&ldquo; aber verwehrt bessere Lebensperspektiven zu suchen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/p><p>Eva Kronz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS Team,<\/p><p>ich habe den Artikel und auch Ihre Vorbemerkungen dazu gelesen. Ihren Entschluss den teilweise &bdquo;subjektiven&ldquo; Artikel  stehen zu lassen begr&uuml;&szlig;e ich, tr&auml;gt er doch zur Verbesserung des Ungarnbildes bei und dies ist dringend geboten.<\/p><p>Der Artikel von Herrn Sch&ouml;nauer, wie auch etliche &auml;hnliche, von anderen Deutschen Auswanderern, welche die angeblich &bdquo;rechte BZ&ldquo; (Budapester Zeitung) ver&ouml;ffentlicht gibt ein Bild von Ungarn und der FIDESZ Regierung wieder, welches leider ohne Vorkenntnis der ungarischen Geschichte seit 1989 ist.<\/p><p>Ich werde versuchen dies m&ouml;glichst kurz zu erl&auml;utern um verst&auml;ndlich zu machen warum auch m.E.  in Ungarn mehr, Demokratie, Pressefreiheit, Meinungsfreiheit, gesch&auml;ftliche berufliche und private Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Sicherheit, Bildung und soziale Absicherung herrscht als in unserem besten Deutschland aller Zeiten.  Abgesehen davon ist die &bdquo;Korruptions-G&uuml;nstlings- und Lobbywirtschaft&ldquo; im Vergleich zu uns ( von der Lyen, Habeksumpf, Cum Ex, Drosten, Lauterbach usw.) ein Klacks.<\/p><p>Im Jahre 1997 habe ich zusammen mit einem ungarischen Partner eine deutsch-ungarische Kapitalgesellschaft (Maschinenberiech) gegr&uuml;ndet. Grund waren die rechtlichen und politischen M&ouml;glichkeiten auf Grund der Privatisierungswelle &auml;hnlich der Treuhand in D gute Gesch&auml;fte zu machen, da &uuml;ber 50% des Kapital aus dem Ausland kam. Die damaligen sozialistischen Regierungsparteien (Nachfolger der Kommunisten) Nehmet, Antall, Gyula Horn sonnten sich in ihrem guten Ruf und lie&szlig;en die neoliberalen Institutionen und Gesch&auml;ftsleute schalten und walten.<\/p><p>Dies f&uuml;hrte trotz der Beratung und Ausbildung der ungarischen Polizei durch das FBI, neben der Korruption auch zu einer dramatischen Verschlechterung der inneren Sicherheit. Es ist eingetreten, was 1997 niemand f&uuml;r m&ouml;glich gehalten h&auml;tte: Bombenattentate (allein in der Nebenstra&szlig;e zu unserm B&uuml;ro in Budapest wurde ein  &bdquo;Gesch&auml;ftsmann&ldquo; samt Fahrzeug in die Luft gesprengt), Bank&uuml;berf&auml;lle, Schie&szlig;ereien und andere kriminelle Handlungen bestimmten das Tagesgeschehen in der Hauptstadt. Ich muss nicht hinzuf&uuml;gen, dass die Menschen &uuml;berall auf die &ouml;ffentliche Sicherheit empfindsam reagieren und die Staatsorgane bzw. die Regierung f&uuml;r jede Verschlechterung verantwortlich machen. Dies f&uuml;hrte zusammen  mit der Staatsverschuldung von &uuml;ber 90% dazu das Orb&aacute;n mit seiner FIDESZ zusammen mit der Bauernpartei und den Christdemokraten die Wahl gewannen.<\/p><p>Auf Druck des IWF wurde der Haushalt saniert. Zu welchen Lasten d&uuml;rfte den NDS Lesern bekannt sein. Die Innere Sicherheit etwas verbessert, Ungarn in die NATO gef&uuml;hrt, die Aufnahmebedingungen sind ja auch bekannt und der Beitritt zur EU vorbereitet mit allen Konsequenzen f&uuml;r den ungarischen Binnenmarkt, die Produktionsbetriebe und die normal arbeitende Bev&ouml;lkerung. Allerdings erkannten etliche Politiker und deren Dunstkreise, welche Gelegenheiten sich dadurch boten in die eigene Tasche zu wirtschaften. Die Staatschuldenquote sank auf 52%, EU Beitritt geschafft, Bev&ouml;lkerung war &auml;rmer geworden, doch einige Politiker samt Umfeld waren die neuen Euro- Million&auml;re..<\/p><p>Die ungarische Bev&ouml;lkerung l&auml;sst sich nicht so schnell f&uuml;r dumm verkaufen und zumal sich zu dieser Zeit ein Gro&szlig;teil der ma&szlig;geblichen Medien in der Hand bzw. in besonderer N&auml;he der Opposition befanden, war die &Auml;ra Orb&aacute;n bei der Wahl 2002 Geschichte.<\/p><p>Die Sozialisten (MSZP) mit Koalitionspartner, machten aus der Ungarischen Wirtschaft und dem Markt ein Eldorado f&uuml;r neoliberale Gesch&auml;ftemacher, ob im Banken-Versicherungs-B&ouml;rsen oder Anlageberatungsbereich alles war erlaubt. Ebenso bei Personaldienstleiter, Gastronomie, Produktion.<\/p><p>Die Wirtschaft boomte, die Geh&auml;lter stiegen kaum, weil ein Gro&szlig;teil der Eink&uuml;nfte schwarz bezahlt wurde und die Menschen zu den s.g. Mindestl&ouml;hnen arbeiteten. Dadurch gab es gigantische Finanzl&ouml;cher im Sozialbereich, dies wurde &uuml;ber IWF Kredite finanziert. Die Zinsen stiegen, Carry Trade Kapital floss ins Land.  Und auch in dieser Regierung gab es Mitglieder samt Umfeld welche das System, besonders F&ouml;rdergelder de EU und Zusch&uuml;sse an Gro&szlig;unternehmen zur pers&ouml;nlichen Reichtumsvermehrung ausnutzten. Warnende Stimmen wurden in den Medien niedergemacht und die Regierung 2006 wiedergew&auml;hlt. Ungarn rutschte mehr und mehr in die Staatspleite  bis eine geleakte interne Rede des Ministerpr&auml;sidenten das Desaster an die &Ouml;ffentlichkeit brachte.<\/p><p>Es kam zu gewaltigen Demonstrationen welche mit brutaler Polizeigewalt- &auml;hnlich bzw. schlimmer wie in Hamburg beim G7 Gipfel- unterdr&uuml;ckt wurden.<\/p><p>Die Ungarische Garde &ndash;eine rechtsnationale Bewegung &auml;hnlich der SA- wurde gegr&uuml;ndet. Die rechtsnationale Partei Jobbik bekam pl&ouml;tzlich Zulauf. Die Regierung war in einer starken Kriese und wechselte auf Druck des IWF und der EU den Ministerpr&auml;sidenten. Dies brachte nur einen kurzen Aufschub denn die Finanzkriese 2008 begann. Das &ouml;stliche Wirtschaftswunder Ungarn brach in sich zusammen. Die Nazi &auml;hnlichen Rechten Nutzten die Stimmung zur Hetze gegen die  ungarische Minderheit der Zigeuner &ndash;die wollen so genannt werden- mit Gewaltexzessen bis hin zu Morden an unschuldigen Menschen. Weiter gegen Fremde und Juden feindliche Ereignisse. Die &bdquo;Schuldigen an der Lage&ldquo; sind ja so einfach zu benennen..<\/p><p>Orb&aacute;n mit seiner national konservativen FIDESZ und sein Koalitionspartner bekamen 2010 eine 2\/3 Mehrheit bei den Wahlen. Welche er mit mehr oder weniger Kunstgriffen bis heute Inne hat.<\/p><p>Die Regierung hat seit ihrem Antritt<\/p><p>Eine neue Verfassung, welche national auf die ungarische Historie gepr&auml;gt ist, den christlichen Glauben und die Familie in den Vordergrund stellt und doch demokratisch verankert.<\/p><p>Eine Reform der Wahlbezirke hat der FIDESZ eindeutige Vorteile verschafft. Das hat jedoch nichts damit zu tun, dass trotz eines Wahlb&uuml;ndnisses aller Oppositionsparteien FIDESZ wieder gewonnen hat. Die Gr&uuml;nde liegen  vor allem hier:<\/p><p>Das Rentensystem  wurde vereinheitlicht und saniert, die Renten mehr erh&ouml;ht als alle Regierungen davor und seit 2023 gibt es eine 13. Monatsrente.<\/p><p>Die Staatsverschuldung auf 66% gedr&uuml;ckt  und den IWF des Landes verwiesen.<\/p><p>Elektro- und Stromversorgung sowie Telefon weitgehend verstaatlicht.<\/p><p>In der Finanzkriese die B&uuml;rger vor einem Fremdw&auml;hrungskreditdesaster bewahrt.<\/p><p>Banken teilweise verstaatlicht.<\/p><p>&Ouml;ffentliche Medien teilweise &uuml;bernommen. Wobei es in Ungarn keinen Einheitsmainstream gibt wie bei uns. Die Ungarn sind weit aus differenzierter informiert als wir in D.<\/p><p>Gro&szlig;konzerne und Banken mit einer Sondersteuer belegt. Die ungarischen Betriebe und Unternehmen gesch&uuml;tzt.<\/p><p>Die Wohnungsnebenkosten nach oben begrenzt. Ebenso Kosten f&uuml;r Gas und Benzin-ist zwischenzeitlich wieder aufgehoben-<\/p><p>Das Gesundheitswesen reformiert und die Geh&auml;lter f&uuml;r Besch&auml;ftigte inkl. &Auml;rzte so drastisch erh&ouml;ht, dass sich ein Abwandern zumindest nach D nicht mehr lohnt.<\/p><p>Eine pauschale Einkommensteuer 16% eingef&uuml;hrt, ebenso f&uuml;r Unternehmen. Familienf&ouml;rderung &uuml;ber g&uuml;nstige Kredite und Steuerverg&uuml;nstigungen eingef&uuml;hrt.<\/p><p>Die Lehrergeh&auml;lter ebenfalls drastisch erh&ouml;ht. Dazu ein Leistungsprinzip &ndash; da kann man geteilter Meinung sein- eingef&uuml;hrt.<\/p><p>Die Zulassungsvoraussetzungen f&uuml;r Universit&auml;ten entspricht denen der USA, ebenso f&uuml;r Transparenz in F&ouml;rderung von NGO&acute;s.  Daf&uuml;r wir Ungarn von der EU angegangen<\/p><p>In Ungarn werden jetzt die Richter vom Amt f&uuml;r nationale Gerichtsbarkeit berufen. Dagegen stemmt sich die EU weil die Regierung dadurch zu viel Einfluss hat. In Deutschland werden Richter  von den Ministerpr&auml;sidenten berufen, Verfassungsrichter von den  Parteien. Noch Fragen?<\/p><p>Staatsanw&auml;lte sind in Ungarn nicht weisungsgebunden..<\/p><p>Die Regierung h&auml;lt in wichtigen Fragen Referenden ab und befragt die Bev&ouml;lkerung und h&auml;lt sich dann an die Mehrheitsentscheidung. So z.B. in Fragen der Sexualerziehung von Kindern, Aufnahme von Migranten oder Fl&uuml;chtlingen, Waffenlieferungen f&uuml;r die Ukraine, Energieversorgung des Landes, sowie auch Entscheidungen im Zuge der Corona Bek&auml;mpfung. &Uuml;ber 90% der Ungarn sind gegen diesen Krieg.<\/p><p>Das Studium ist kostenlos, sofern sich die Studenten in bestimmten Fachgebieten verpflichten eine gewissen Zeit in Ungarn zu arbeiten. Wenn nicht werden anteilige Kosten berechnet. Gender Studies gibt es nicht.<\/p><p>Die Wirtschaft ist seit &uuml;ber 10 Jahren stabil und w&auml;chst, ebenso die Einkommen. Gro&szlig;e Investitionen kommen nach Ungarn Automobil (E-Autos + Batterien) Chemie, Maschinenbau, Logistik.<\/p><p>Ungarn hat seine Energieversorgung mit &Ouml;l und Gas sowie Atomstrom f&uuml;r die kommenden 2-3 Jahrzehnte gesichert und investiert trotzdem in  alternative Energieen.<\/p><p>Arbeitslosengeld und Sozialhilfe sind in Ungarn zeitlich sehr begrenzt. Ist dieser Zeitraum abgelaufen, meines Wissens  nach 6 Monaten, gibt es nur noch Leistungen wenn die Betroffenen einer Arbeit, welche auch vom &ouml;rtlichen Amt zugewiesen werden kann nachgehen und wenn es Stra&szlig;enkehren ist.<br>\nDies gilt auch f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge und Migranten.<\/p><p>Ungarn hat einen sehr geringen Ausl&auml;nderanteil z.Zt.. bei 2-3%, g&auml;be es die Fl&uuml;chtlinge aus der Ukraine nicht, w&auml;ren die deutsch sprachigen Ausl&auml;nder die gr&ouml;&szlig;te Gruppe.<\/p><p>Die &uuml;ber 1000 j&auml;hrige Geschichte zeigt, dass der ungarische Mensch aus einer Vielzahl von V&ouml;lkern zusammengewachsen ist und diese sich  in die Ungarn assimiliert haben. Die Fundamente dazu liegen in der Sprache und Geschichte der Ungarn welche durch gro&szlig;e K&auml;mpfe f&uuml;r Freiheit und Unabh&auml;ngigkeit gepr&auml;gt sind.<\/p><p>Orb&aacute;n versteht es vorz&uuml;glich auf dieser Tastatur zu spielen.<\/p><p>Die Ungarn sind Gastfreundlich und Hilfsbereit. Wer als Gast kommt ist willkommen, hat auch so zu benehmen und dann aber auch wieder zu gehen. Wer bleiben will wird sich auf Dauer assimilieren m&uuml;ssen. Das beste Beispiel sind die Ungarn-Deutschen. Sie sind zuerst Ungar danach Deutsche.<\/p><p>Was die Korruption und Vetternwirtschaft im Lande betrifft, ist dies meist ein offenes Geheimnis. Es passt vielen Ungarn nicht, doch ist es besser als wie zu Sozialisten Zeiten. Dazu kommt eine Besonderheit. Diese Verm&ouml;genswerte geh&ouml;ren Ungarn in Ungarn bzw. im Ausland lebenden Ungarn und werden nicht au&szlig;er Landes geschafft. Blackrock und Konsorten haben in Ungarn nichts zu melden.<\/p><p>Nur am Rande. Der j&uuml;dische Bev&ouml;lkerungsanteil f&uuml;hlt sich in Europa nirgendwo sicherer als in Ungarn.<\/p><p>Ich habe Ungarn 2008 auf Grund der rechten Umtriebe verlassen und mir hier etwas neues aufgebaut. Sollte unsere wenig demokratische Ampelregierung so weitermachen, werde ich wohl die Wahlen 2024 abwarten und ggf. meine Zelte wieder in Richtung Ungarn abbrechen.<\/p><p>Jetzt ist mein Beitrag doch l&auml;nger geworden als geplant, doch hoffe ich zum besseren Verst&auml;ndnis zu Ungarn beigetragen zu haben.  Sie k&ouml;nnen den Brief ruhig mit meinem Namen ver&ouml;ffentlichen.<\/p><p>M&ouml;ge sich jeder sein Urteil selber bilden.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>Hans Richter<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moins,<\/p><p>mein Vater mu&szlig;te 1956 dieses sch&ouml;ne Land verlassen &ndash; russische Panzer lahmlegen, war zu der Zeit nicht opportun.<br>\nAber sein Heimweh trieb ihn und uns dann mit schon 1964 wieder hin &ndash; und dannach war es jedes Jahr unser Urlaubsziel. F&uuml;r uns Kinder war der Bal&aacute;ton ein Paradies &ndash; planschen bis die Beine blau wurden. :-)<\/p><p>Der Artikel des Auswanderers ist schon sehr heimelig, wenn er sich dort wohl f&uuml;hlt soll er bleiben.<br>\nAllerdings scheint ihm, wohl weil er der Sprache nicht m&auml;chtig ist, entgangen zu sein wie in Ungarn mit nicht erw&uuml;nschten Minderheiten umgegangen wird.<\/p><p>Als Erstes w&auml;ren da die Roma und Sinti (es gibt noch einen dritten Stamm, aber da wei&szlig; ich grad den Namen nicht), die zwar f&uuml;r die Folklore genutzt werden, so sie denn die weinende Geige spielen k&ouml;nnen, denen aber wegen ihrer &lsquo;Nutzlosigkeit&rsquo; auch gern mal in dem Stadtviertel in Budap&eacute;st in das sie getrieben werden das Wasser abgestellt wird &ndash; dem ganzen Viertel, nicht individuell. Duisburg Marxloh l&auml;&szlig;t gr&uuml;&szlig;en.<br>\nCig&aacute;ny ist das ungarische Zigeuner und es wird vor allem abf&auml;llig benutzt.<\/p><p>Dann sind da die sozio&ouml;konisch am wenigsten Erfolgreichen, sprich die die es nicht schaffen sich einen monet&auml;ren Vorteil zu verschaffen, die zu sozialer Arbeit gen&ouml;tigt werden &ndash; (sonst gibt es nix zu essen) und zwar unbezahlt.<\/p><p>Auch die Studenten, die einen eigenen Kopf entwickeln und eine mit der Regierungslinie nicht kongruierbare Meinung entwickeln, werden &uuml;belst behandelt &ndash; das kann auch schon mal Exmatrikulation bedeuten.<\/p><p>Selbst der oberste Gerichtshof hat keine M&ouml;glichkeit mehr das Regierungshandeln zu sanktionieren. Orb&aacute;n hatte zeitweise eine 2\/3 Mehrheit im Parlament und hat die Verfassung nach seinem Gusto verformt.<\/p><p>Und dann die Fl&uuml;chtlinge:<\/p><p>Sicher er hat die EU-Aussengrenze gesch&uuml;tzt und jeder Mann der mehr als 1,90 m gemessen hat wurde in die Grenztruppen eingegliedert &ndash; die Abwehr der abgemergelgeten Fl&uuml;chtlinge ist da ein Einfaches, vor allem wenn genug NATO-Stacheldraht vorhanden ist.<br>\nUnd die die es ins Land geschafft haben wurden unter unertr&auml;glichen Bedingungen am Budap&eacute;ster HBF auf einem Gleis zusammengepfercht, bis dann Deutschland die &uuml;bernommen hat.<\/p><p>Erw&auml;hnte ich schon das Orb&aacute;n als Ministerpr&auml;sident zum mehrfachen Million&auml;r avancierte?<\/p><p>Korruption kennen die Ungarn schon aus der Zeit nach &rsquo;56. Gulaschkommunismus ist vielleicht noch Einigen im Ged&auml;chtnis.<\/p><p>Deutsche sind willkommen, so sie Geld mitbringen. AUDI zahlt keine Steuern. Und Grundbesitz ist ja recht schwierig zu erlangen, nur Ungarn d&uuml;rfen kaufen.<br>\nAlso erlangt man da den Vorteil der preiswerten Lebensmittel, die in Ungarn in der Tat eine Preciose sein k&ouml;nnen. Mir l&auml;uft immer noch das Wasser im Mund zusammen, wenn ich an die Bohnensuppe (bob leves) meiner Tante denke.<\/p><p>Hier in Berlin und grad in Kruezberg haben sich allerdings sehr sehr viele junge Ungarn niedergelassen, die dem autorit&auml;ren Regime von Fid&eacute;sz entronnen sind. Und so sch&ouml;n auch der Klang dieser Sprache in meinen Ohren klingt (Orban ist im &Uuml;brigen ein Meister in dieser Sprache) ich bin mit ihnen wenn sie<\/p><p>Nem tetszik a rendszer<\/p><p>(Ich bin nicht einverstanden mit dem System)<\/p><p>auf ihren Jutebeuteln durch die Stra&szlig;en tragen.<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/GSP81Che1X0\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p>Man beachte die Anzahl der Aufrufe, bei einer Gesamtbev&ouml;lkerung von rund 11 Millionen.<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r den nachtr&auml;glichen Einschub in den Artikel.<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nJoachim Sch&auml;fer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Mit diesem Beitrag ist ihrem Medium ein schwerer Fehler unterlaufen. Daran  wird<br>\ndie Kampfgruppe der Denunziationsblogger noch lange herumf&uuml;cksen und sich laben.<br>\nS&auml;tze wie diese sind widerliche, rassistische Platit&uuml;den:<br>\n&ldquo;das g&auml;nzliche Fehlen lauter Horden junger M&auml;nner &bdquo;westasiatischen&ldquo; Ursprungs gab schlie&szlig;lich den Ausschlag&rdquo; ( f&uuml;r die Auswanderung)<br>\n&ldquo;in mancher deutschen Kleinstadt, wo Messerattacken und Gruppenvergewaltigungen als t&auml;gliche &bdquo;Einzelf&auml;lle&ldquo; schon Standard sind,&rdquo;<br>\nDetlev Sch&ouml;nauer ver&uuml;bt hier das, was ihm nach eigener nachdr&uuml;cklicher Erz&auml;hlung selber widerfahren ist: er wird beleidigend  Und zwar grob.<br>\nSeine politische Urteilsf&auml;higkeit wird offensichtlich getr&uuml;bt, durch das eigene erfahrene Unrecht. Die Willkommenskultur Ungarns gegen&uuml;ber ukrainischen Kriegsfl&uuml;chtlingen sollte ihn nicht bereit machen, Menschen aus Syrien oder Afghanistan zu falschen Fl&uuml;chtlingen zu erkl&auml;ren. Das n&auml;mlich schimmert durch in seiner vollmundigen Behauptung:<br>\n&ldquo;Dabei hat man gegen&uuml;ber echten Kriegsfl&uuml;chtlingen in Ungarn keinerlei Vorbehalte&rdquo;<br>\nIn etlichen S&auml;tzen schl&auml;gt eine konservative Denkweise durch, die wie aus der dumpfen Adenauerrepublik herauskopiert erscheint.  Das mag auf dem Marktplatz der Meinungsfreiheit hinzunehmen sein. Der ganze Beitrag l&auml;sst aber auch die tiefe Verletztheit des Autors erkennen. Verletzungen, die das denunziatorische Klima Deutschlanda ihm zuf&uuml;gen konnte. Und die er nicht verarbeitet hat.<br>\nHoffentlich hilft ihm die ungarische Entspanntheit dar&uuml;ber hinweg.<br>\nUnd zu schlechterletzt: Die Nachdenkseiten sollten das tun,was sie den deutschen Dienstleistern im Sozialbereich stets empfiehlt. Mehr gut bezahltes Personal einstellen, auf dass solche rassistischen und reaktion&auml;ren Beitr&auml;ge nicht im Alltagskampf &lsquo;durchrutschen&rsquo;.<br>\nFreundlicher Gru&szlig;<br>\nMartin Hemmers,Augsburg<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>Ich freue mich gerade &uuml;ber Ihren Vor-Kommentar zu dem heutigen Artikel von<\/p><p>SCH&Ouml;NAUER: Ungarn.<\/p><p>Ich werde den Artikel nicht lesen &ndash; aber ich freue mich &uuml;ber Ihre Haltung, ihn zu ver&ouml;ffentlichen usw.<\/p><p>Kleist<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes Team der Nachdenkseiten<br>\nSeit vielen Jahren lese ich die Nachdenkseiten und die h&auml;ufig gut aufbereiteten Beitr&auml;ge. Aber was sie hier ihren Lesern antun ist mMn nicht mit gutem Journalismus vereinbar. Es sind nicht allein die unn&ouml;tigen Selbstdarstellungen des Verfassers, dessen Schicksal zwar bedauerlich ist, sich aber erstens nicht wesentlich von vielen 1000den anderen unterscheidet und zum anderen in zwei drei S&auml;tzen als Erw&auml;hnung gereicht h&auml;tte.<br>\nDieser Artikel ist der Nachdenkseiten in jeder Hinsicht unw&uuml;rdig. Vom Stil, vom Inhalt und von der L&auml;nge her sowieso. Ich h&auml;tte mich wirklich f&uuml;r Ungarn aus der Sicht eines Deutschen interessiert, aber warum muss ich mich minutenlang durch dieses Geschreibsel durcharbeiten?<br>\nGibt es niemanden bei euch, der f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung der Beitr&auml;ge verantwortlich ist?<br>\nDamit m&ouml;chte ich mich gar nicht zu der befremdlichen Darstellung der ungarischen Verh&auml;ltnisse &auml;ussern.<br>\nIch muss das einfach los werden, denn so einen Mist h&auml;tte ich hier niemals erwartet<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBrigitta W&ouml;stefeld<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag<\/p><p>Vielen Dank f&uuml;r den spannenden und informativen Bericht aus Ungarn von Detlev Sch&ouml;nauer. <\/p><p>Es hat mich allerdings &uuml;berrascht und entt&auml;uscht, da&szlig; Sie &ndash; die sich doch, so wie ich Sie immer verstanden habe, eher (links-) liberal geben &ndash; in Fettdruck von den Aussagen bez&uuml;glich der Fl&uuml;chtlingssymptomatik distanzieren und sogar &uuml;berlegten, den Artikel zur&uuml;ck zu ziehen. Halten Sie Ihre Leser f&uuml;r so undifferenziert und dumm, da&szlig; Sie 1. nicht erkennen, da&szlig; es eine Meinung eines Autors ist und sich 2. selbst ein Bild machen k&ouml;nnen bzw. eine Meinung zur Fl&uuml;chtlingspolitik haben? Was unterscheidet Sie dann eigentlich essentiell von den Mainstreammedien?<\/p><p>Eine Ent-T&auml;uschung hat ja auch immer etwas Gutes&hellip;.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en, C. E. Goepfert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Team,<br>\nman sollte keine Bedenken wegen der Ver&ouml;ffentlichung dieses Beitrages haben. Ich glaube, dass viele Leser der Nachdenkseiten diesen Artikel f&uuml;r wichtig halten. Ich habe mich auch schon &ouml;fters gewundert, dass ein solch kritischer Kabarettist im neoliberalen Mainzer Karneval auftreten durfte. Die Kritik an der Klimahysterie und das Herausstellen auch positiver Seiten des ungarischen Pr&auml;sidenten sollten auch von anderen Kabarettisten angesprochen werden. Bemerkenswert ist auch, dass ein an Corona schwer erkrankter Patient trotzdem an seiner Kritik an den v&ouml;llig &uuml;berzogenen Ma&szlig;nahmen festh&auml;lt. Das sollte Schule machen. Deshalb ist es gut und war auch sehr wichtig, diesen Artikel trotz Bedenken zu ver&ouml;ffentlichen. Ich kann allerdings nicht ganz verstehen, warum so gro&szlig;e Bedenken bei den Nachdenkseiten &uuml;berhaupt vorhanden waren.<\/p><p>Mit freundlichem Gru&szlig;<br>\nHarald Pfleger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenken-Redaktion,<\/p><p>soeben habe ich den Artikel &ldquo;Ungarn aus den Augen eines deutschen Zuwanderers&rdquo; und Ihr Vorwort dazu gelesen. Ich muss schon sehr meine Verwunderung ausdr&uuml;cken, dass Sie sich aufgrund von Lesermeldungen gen&ouml;tigt sehen, sich bez&uuml;glich der Ausl&auml;nderthematik zu distanzieren und gar eine L&ouml;schung des Artikels in Erw&auml;gung gezogen haben!<\/p><p>Nat&uuml;rlich steht Ihnen als Redaktion zu, auf Ihrer Seite so zu verfahren wie Sie es f&uuml;r richtig halten. Meiner Ansicht nach h&auml;tte der &uuml;bliche Satz, dass die Meinung eines Gastautors nicht die Meinung der Redaktion widerspiegelt v&ouml;llig ausgereicht.<\/p><p>In meinen Augen w&uuml;rde Ihnen mehr R&uuml;ckgrat, wie Sie es sonst auch haben, besser stehen als so ein solches Vorwort und gleich aufgrund sensibler Leser ein zu knicken. Zu sehr erinnert mich das an die heutige so widerliche Cancel Culture derer, die nicht in der Lage sind gegens&auml;tzliche Meinungen auszuhalten. Abgesehen davon kann ich dem Text keine Stelle entnehmen, welche ich als nicht tragbar empfinden w&uuml;rde.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nThomas Ertle<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseitler,  lieber Detlef Sch&ouml;nauer,<\/p><p>ich habe selten einen so dr&ouml;gen Artikel auf den Nachdenkseiten gelesen. Alte abgeschnittene Z&ouml;pfe; wie sagte Hannah Arend so sch&ouml;n &uuml;ber Konservative? Sollte der Kabarettist inh&auml;rente Ironie verwendet haben? Sollte D. Sch&ouml;nauer sich etwa Erich K&auml;stner zum Vorbild genommen haben; &bdquo;Ironie darf nur ganz leise anklingen, damit sie nicht verpufft!&ldquo; Kommt ja vielleicht bei der Jobbik Partei an ? Weniger davon.<\/p><p>Gru&szlig; Markus Kaiser<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NachDenkSeiten-Macher,<\/p><p>als wirklich eifriger NDS Leser bin ich mittelm&auml;ssig geschockt, dass dem Artikel von Detlev Sch&ouml;nauer ein solches Forum einger&auml;umt wurde. <\/p><p>Allein die offensichtlich fremdenfeindliche Zuschreibung &ldquo;kulturfremder Migranten&rdquo; zur Beschreibung von Menschen aus dem aussereurop&auml;ischen Ausland, sind Dinge, die wir als Linke nicht durchgehen lassen d&uuml;rfen. <\/p><p>Auch das Lob der niedrigen Preise in Ungarn l&auml;sst einen als Linken ratlos zur&uuml;ck. Klar sind die Preise niedrig, wenn man mit deutscher (Privat-)Rente oder deutschem Gehalt kommt, aber das liegt doch zuforderst an niedrigeren L&ouml;hnen und den &ouml;konomischen Ungleichgewichten in Europa. F&uuml;r Menschen mit ungarischem Gehalt sind die Kosten halt normal, aber nicht niedrig. Das muss einem als Linken doch auffallen!<\/p><p>Ganz abgesehen vom &uuml;berschw&auml;nglichen Lob der konservativen Regierung in Ungarn, die zuerst an das &ldquo;eigene Volk&rdquo; denkt. Warum schaut man (als Linker!) nicht nach Portugal, wo in den letzten Jahren auch gute linke Politik gemacht wurde, ohne explizit (und vom Autor gefeierte) ausl&auml;nderfeindlich gegen Menschen von ausserhalb Europas (Stichwort &ldquo;kulturfremd&rdquo;) zu sein.<\/p><p>Ich &auml;rgere mich wie gesagt masslos, dass einem solchen Artikel auf einer eher links ausgerichteten Plattform ein Forum gegeben wurde. Schade!<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>Mathias<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten,<\/p><p>Der Beitrag &bdquo;Ungarn aus den Augen eines deutschen Zuwanderers&ldquo; war starker Tobak! Zwar kannte ich den, Zitat: &bdquo;sehr erfolgreichen&ldquo; Kabarettisten bislang nicht, aber diese Berufsgruppe ist mir tendenziell eher sympathisch. Wenn der Autor sich obendrein auf &bdquo;einer Wellenl&auml;nge&ldquo; mit Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine befindet, ihnen gar &bdquo;freundschaftlich verbunden&ldquo; ist, hat er in mir einen wohlwollend voreingenommenen Leser. <\/p><p>Dass einer, der nach langer freiberuflicher T&auml;tigkeit einem prek&auml;ren Rentnerdasein entgegen sieht, in ein Land mit geringeren Lebenshaltungskosten auswandert, finde ich absolut nachvollziehbar; f&uuml;r einen, der hier bleibt, ist&rsquo;s ein Paradebeispiel des Versagens unserer Sozialsysteme. Das schlie&szlig;lich macht uns &bdquo;links&ldquo;: Emp&ouml;rung &uuml;ber die schreiende Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft. Und nix gegen Ungarn &ndash; zumindest mit seiner Weigerung, &Ouml;l ins ukrainische Feuer zu gie&szlig;en, sammelt Orb&aacute;n bei mir gerade Sympathiepunkte, auch wenn ich gewiss kein Fanboy werde. Hierzulande gibt es schlimmere Strauchdiebe &ndash; pardon: Politiker.<\/p><p>So weit, so gut. Leider beschleicht mich beim Lesen zunehmend ein &uuml;bles Gef&uuml;hl &ndash; viele S&auml;tze verbreiten ein Ressentiment, das ich absto&szlig;end finde. Sich &bdquo;gerade beim Themenkreis &sbquo;Beschr&auml;nkung der Migration und Schutz vor kriminellen Migranten&rsquo;&ldquo; auf &bdquo;einer Wellenl&auml;nge&ldquo; mit Wagenknecht und Lafontaine zu w&auml;hnen, halte ich &ndash; bis zum Beweis des Gegenteils &ndash; f&uuml;r ein von der LINKEN-Spitze gezielt gestreutes Missverst&auml;ndnis. Um die &bdquo;kriminellen Migranten&ldquo; sorgt sich eher die AfD. Dass &bdquo;Aufstehen&ldquo; durch &bdquo;linksradikale Kr&auml;fte&ldquo; unterwandert wurde ist eine h&uuml;bsche Dolchsto&szlig;legende, der babylonischen Dissonanz unter uns Linken wird sie nicht gerecht.<\/p><p>Das benutzte Vokabular ist verr&auml;terisch: &bdquo;Klima-Hysterie&ldquo;, &bdquo;uns&auml;glicher Genderwahn&ldquo;, &bdquo;wokes Regenbogen-Ged&ouml;ns&ldquo; &hellip; in der Tat kenne ich diese Labels zu Gen&uuml;ge &ndash; aus der rechten Ecke. &Uuml;ber den richtigen Umgang mit dem Buchstabensalat LGBTQ (da gibt&rsquo;s aber noch mehr), der &bdquo;wokeness&rdquo; und dem Gendern l&auml;sst sich streiten &ndash; ich muss das echt nicht m&ouml;gen, aber die Wortwahl stammt definitiv vom rechten Rand. Mit solchen Kampfbegriffen will ich mich ums Verrecken nicht gemein machen. Bei der Umwelt kommen wir eh nicht auf einen Nenner &ndash; forget it!<\/p><p>Der Auswanderer ist froh, in Ungarn &bdquo;so gut wie keine &bdquo;verschleierten Frauen oder b&auml;rtige M&auml;nner&ldquo; sehen zu m&uuml;ssen. Lesern rechter Medien wie Compact, Junge Freiheit oder PI-News wird bei solchen Worten warm ums Herz, aber vor mir sollt ihr euch gerne erschrecken: ich trage Bart, so wie &uuml;brigens meine Mutter noch Kopftuch trug &ndash; das war halt beim BDM voll die Ansage. Kinners, ist das denn so schwer zu verstehen? Vorurteile sind nicht nur billig, sondern echt Schei&szlig;e.<\/p><p>Gut, der Autor f&uuml;hlt sich zu Unrecht in diese Ecke gedr&auml;ngt, er w&auml;hnt sich in Gesellschaft von Dissidenten wie Lisa Fitz und Uwe Steimle. Nun, lieber Autor: diese Zwei beherrschen die Kunst der Worte. Die werden ihnen zwar von staatstragenden Medien im Munde umgedreht, aber sie verm&ouml;gen sich so ausdr&uuml;cken, dass ich sie nicht falsch verstehen muss. Ich k&ouml;nnte Ihnen andere Vorbilder nennen, Helmut Schleich, Volker Pispers, Georg Schramm&hellip; aber Sie r&uuml;hren ausgerechnet Dieter Nuhr und Xavier Naidoo in den Topf: Autsch!<\/p><p>Machen wir spa&szlig;eshalber den &bdquo;Ententest&ldquo; &ndash; wissensschon, diesen hier:<\/p><p>&ldquo;If it looks like a duck, swims like a duck, and quacks like a duck, then it probably is a duck.&rdquo;<\/p><p>Nehmen wir also die Wortwahl, die behauptete Seelenverwandtschaft mit Naidoo und die &bdquo;kriminellen Ausl&auml;nder&ldquo;, quakt es schon laut und vernehmlich aus dem Teich, obwohl: es k&ouml;nnte es sich auch um eine Annalena Baerbock mit Schwimmfl&uuml;geln handeln, im Plantschbecken&hellip; &ndash; Offen gestanden finde ich beide Alternativen nicht besonders appetitlich.<\/p><p>Die Lust am Lesen ist mir also schnell vergangen, beim Text kriege ich Blutdruck. Wer sich als Kabarettist zur verfolgten Unschuld und als Opfer linker Umtriebe stilisiert, beherrscht entweder sein Handwerk nicht, karriolt bewusst mit Schmackes in die Rechtskurve, oder er ist eine arme Wurst. Sicherlich gibt es die erdr&uuml;ckende Macht der Umst&auml;nde, und nicht jeder (also eigentlich keiner) ist zum Helden geboren. Daher will ich auch kein Maulheld sein und w&uuml;nsche dem Autor von Herzen viel Gl&uuml;ck in seiner neuen Heimat. Ernsthaft. Eine Buchempfehlung kann ich mir aber nicht verkneifen: Peter Br&uuml;ckner, &bdquo;Das Abseits als sicherer Ort&ldquo;, Wagenbach.<\/p><p>Und ihr, liebe Nachdenkseiten? Wie kommt ihr zu diesem Text? Warum mutet ihr mir eine Lekt&uuml;re zu, die vor Ressentiments nur so strotzt? Notabene: Unfertiges, nicht zu Ende Gedachtes, Widerspr&uuml;chliches und nachdenklich Machendes sind das Salz in eurer Suppe, die ich als linkes Grundnahrungsmittel unverzichtbar finde. Was vom Beitrag &ndash; meiner bescheidenen Ansicht nach &ndash; in dieses Spektrum passt, habe ich in den ersten zwei Abs&auml;tzen gew&uuml;rdigt. Im Rest beschreibe ich meinen Unglauben: Sind das noch &bdquo;meine&ldquo; Nachdenkseiten, oder bin ich beim Surfen wie weiland Beatrix von Strolch (&copy; Martin Sonneborn) &bdquo;auf der Maus ausgerutscht&ldquo;?<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e aus dem Norden<\/p><p>matthias burghardt<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redakteure der NDS,<\/p><p>mit Verwunderung und einem sofort einsetzenden flauen Magengef&uuml;hl las ich Ihre &ndash; anscheinend nachtr&auml;glich eingef&uuml;gte &ndash; einleitende Anmerkung zum Artikel von Detlev Sch&ouml;nauer &uuml;ber dessen Sicht und Empfindungen &uuml;ber ungarische Verh&auml;ltnisse.<br>\nWas soll das??<br>\nHat er irgendwelche nicht zu akzeptierende &Auml;u&szlig;erungen get&auml;tigt? Ich konnte keine lesen; abgesehen davon, dass es sich ja auch um eine subjektive Sichtweise des Autors handeln sollte und nicht um eine Schilderung der landschaftlichen Sch&ouml;nheiten des Plattensees oder &uuml;ber die Anbaumethoden des Amselfelders.<br>\nDem, was Sie anderen Medien permanent vorwerfen, n&auml;mlich andere Meinungen unterdr&uuml;cken zu wollen &ndash; Stichwort &ldquo;cancel culture&rdquo; &ndash; oder zumindest ver&auml;chtlich zu machen oder schulmeisterisch in eine gewisse Ecke zu stellen, entspricht in etwa Ihre einleitende Anmerkung.<\/p><p>Auch ich teile sicherlich nicht alle Beitr&auml;ge &ndash; sowohl inhaltlich (manche sind zu &ldquo;ein&auml;ugig&rdquo; geschrieben) als auch sprachlich (manche sind mir zu aggressiv) -, aber wenn man (gesellschafts)politisch interessiert und engagiert ist, sollte man wissen, dass es nicht immer eine nur die eine g&uuml;ltige Sichtweise gibt; davon lebt ja ein\/unser konstruktiver Diskurs.<\/p><p>Insbesondere hat mich gest&ouml;rt, dass &ldquo;Einige Leser Sie zu Recht darauf aufmerksam gemacht haben&rdquo;&hellip;.<br>\nKnicken Sie nun etwa auch schon schnell vor der &ldquo;wokeness&rdquo; Einzelner ein? Muss ich mir bei den NDS Sorgen machen? Dann w&auml;re ich als Ihr mit ganzem Herzen Zugeneigter auf Dauer falsch hier&hellip;<br>\nVerfassungsschutzm&auml;ssig m&uuml;sste ich jetzt sagen: Ich habe Sie auf meiner Beobachtungsliste&hellip;. &#128578;<\/p><p>Machen Sie so weiter, wie ich Sie seit Jahren kenne! Viel Gl&uuml;ck und Durchhalteverm&ouml;gen dazu!<br>\nIhnen allen ein angenehmes Pfingstwochenende,<br>\nIhr Michael Schneckeneichner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes NDS Team,<\/p><p>Ich war so geschockt &uuml;ber euren Disclaimer zu dem Ungarn Artikel von Detlev Sch&ouml;nauer, dass ich euch mal schreiben muss.<\/p><p>Als m&uuml;ndige NDS Leserin kann ich einen Artikel schon selber richtig einsch&auml;tzen, der von einem Autor kommt, der wg kabarettistischer &Uuml;berspitzung pers&ouml;nlich und nicht auf sachlicher Ebene (= Diffamierung) angegangen wurde. Ein Autor und Kabarettist, der aufgrund der nicht mainstreamf&auml;higen Meinung und der daraus folgenden Diffamierung seine Auftriitte und somit einen betr&auml;chtlichen Teil seines Einkommens verloren hat und &ndash; wie viele der NDS Leser- auch sozial ausgeschlossen wurde.<\/p><p>Ich fand den Artikel von Sch&ouml;nauer richtig gut. Geschockt hat mich euer Disclaimer, weil ihr reflexhaft reagiert: der hat was gegen Migranten gesagt! Das tut man nicht! Unsere Leser haben genauso reflexhaft reagiert und geschrien: wie k&ouml;nnt ihr so einem Nazi Leseraum bei Euch geben! Macht euch endlich frei von diesen Denkverboten! Auch Menschen, die sich jetzt f&uuml;r Friedensverhandlungen in der Ukraine einsetzen sind jetzt Nazis! Alle, die noch selbstst&auml;ndig denken sind jetzt Nazis. Pr&uuml;ft lieber mal nach, ob die Aussagen &uuml;ber Migranten sachlich richtig sind, anstatt Asche auf euer Haupt zu streuen und dem (linken) Reflex nachzugeben.<\/p><p>Ich habe das getan. Mal abgesehen von der Wohnungsnot die durch Migranten noch verst&auml;rkt wird und den Kosten f&uuml;r deren Unterbringung und Versorgung, habe ich mich mit der Kriminalit&auml;t befasst, denn ich f&uuml;hle mich zunehmend unsicher im &ouml;ffentlichen Raum. Ich habe das mal ganz grob anhand der Kriminalstatistik f&uuml;r 2021 und 2022 getan. 2021 waren 87,3% der Bev&ouml;lkerung deutsch und 12,7% nichtdeutsch. F&uuml;r die Tatverd&auml;chtigen bei Straftaten m&uuml;sste also das gleiche Verh&auml;ltnis rauskommen. Wobei ich erwarten w&uuml;rde, das man sich in einem Land, in das man zuwandert erst recht gesetzestreu also besser als die einheimische Bev&ouml;lkerung verh&auml;lt. Dem ist aber nicht so. Im Jahr 2022 waren 62,5% der Tatverd&auml;chtigen deutsch und 37,5% der Tatverd&auml;chtigen waren nichtdeutsch. Anders ausgedr&uuml;ckt, von der deutschen Bev&ouml;lkerung werden 1,8% straff&auml;llig, von der nichtdeutschen Bev&ouml;lkerung 7,5%. Das sind vier mal soviele. <\/p><p>Als Linke (ja ich bin alt links, nicht rechts) m&uuml;ssen wir auch laut dar&uuml;ber nachdenken d&uuml;rfen, ob es so weitergehen kann, das hier Menschen unkontrolliert aufgenommen bzw noch extra auf Regierungsgeheiss eingeflogen werden, f&uuml;r die z.B. in ihrem Heimatland Verbrechen gegen Frauen keine strafbaren Handlungen sind. Es ist ein neuzeitliches Ph&auml;nomen, das in Deutschland Menschen auf offener Strasse, im Supermarkt oder in Z&uuml;gen mit t&ouml;dlichen Attacken rechnen m&uuml;ssen. Lasst uns nicht vor der Gefahr die Augen verschliessen. Und wir sollten dringend dar&uuml;ber nachdenken, was der Plan hinter der politisch gef&ouml;rderten massenhaften Einwanderung ist. Denn die Sozialausgaben daf&uuml;r sind exorbitant und diese Kosten werden ein wunderbares Argument f&uuml;r K&uuml;rzungen im sozialen Bereich oder auch gleich die Einstampfung des Sozialstaates sein. Zusammen mit dem Ausbau der  totalen &Uuml;berwachung, weil man ja &ldquo;wg der hohen Kriminalit&auml;t alle &uuml;berwachen muss, um die Sicherheit zu garantieren.&rdquo;<\/p><p>Kerstin B.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werte Redaktion der Nachdenkseiten!<\/p><p>Ich bin mehr als irritiert &uuml;ber ihr &ldquo;Vorwort&rdquo; zum oben angef&uuml;hrten Beitrag von Detlef Sch&ouml;nauer. Ich habe diesen zweimal gelesen und kann darin nichts entdecken, was ihre ja wie soll ich es nennen Warnung, richtungsweisenden Denkansto&szlig; &hellip;. in irgendeiner Weise rechtfertigt. Viel mehr irritiert mich, dass sie sich veranlasst sahen, ihre Leser darauf hinzuweisen, dass sie mit diesem Beitrag nicht konform gehen und wie mit diesem umzugehen sei, ja sogar in Erw&auml;gung zogen, diesen zu l&ouml;schen. Sorry, aber genau das ist die Art und Weise, wie unsere mittlerweile immer engstirniger agierenden Leitmedien auftreten. Von den Nachdenkseiten h&auml;tte ich erwartet, dass man mit div. Ansichten umgehen kann und das man seinen Lesern soviel geistiges Niveau zutraut, dass diese selbst einsch&auml;tzen k&ouml;nnen, wie sie mit Beitr&auml;gen umzugehen haben und sich ihre Meinung dazu selber machen k&ouml;nnen. Wenn dann noch einige Lesermeinungen sie dazu veranlasst haben dieses &ldquo;Vorwort&rdquo;zu schreiben, erinnert dies an das, was in unserem Staat zurzeit im gro&szlig;en Stil abl&auml;uft. Eine Minderheit bestimmt &uuml;ber die Mehrheit und sagt dieser, wie sie zu denken und sich auszudr&uuml;cken hat.<\/p><p>Herrn Sch&ouml;nauer danke ich f&uuml;r den aus meiner Sicht objektiven Beitrag und den Nachdenkseiten w&uuml;nsche ich f&uuml;r die Zukunft mehr Locker- und Gelassenheit.<br>\nMit frdl. Gr&uuml;&szlig;en Ralf Matthias<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Menschen der NDS!<\/p><p>Mit entsetzen haben ich den bericht von herrn Sch&ouml;nauer gelesen. Trotz Ihrer &ldquo;Einleitung&rdquo;, schlie&szlig;lich will ich mir eine eigen meinung bilden k&ouml;nnen.<br>\nNach dem lesen war ich Ihnen f&uuml;r diese einleitung unglaublich dankbar!<br>\nAls ich gestern die beitr&auml;ge zum artikel auf der Facebookseite gelesen haben, habe ich wirklich bef&uuml;rchtet, dass auch die NDS nach ganz weit rechts abrutschen.<br>\nWas ist los? Warum ist eine radikale und fundierte kritik\/darstellung der politischen lage nicht mehr m&ouml;glich, ohne TATS&Auml;CHLICH sehr rechte (und unglaublich ignorante und plumpe) ansichten zu vertreten bzw. &uuml;bernehmen?<br>\nDas beobachte ich seit einiger zeit auch in Ihrem sonst f&uuml;r mich so einmalig wunderbaren medium.<br>\nHat der &ldquo;linke einflu&szlig;&rdquo; von herrn Albrecht nachgelassen? Warum kommentiert eine der NDS gastautoren zustimmend?<br>\nBitte siehe das screen shot im anhang.<br>\nDie NDS sind f&uuml;r mich (fast) der allerletzte anker in desem ozean von medienschrott &amp; l&uuml;gen! Huin und wieder hat es schon artikel gegeben, mit deren inhalt ich zum teil oder ganz nicht einverstanden war (meistens von gastautoren verfasst). Das ist f&uuml;r mich v&ouml;llig normal!<br>\nAber auch f&uuml;r mich gibt es rote linien, ich bitte Sie sie nicht zu &uuml;bertreten! Passt auf! Es w&uuml;rde mir &ldquo;das herz brechen&rdquo;! Es gibt schon eine menge extrem rechtsgesinnte medien und die kann ich alle nicht gebrauchen!<br>\nIch sch&auml;tze weiterhin Ihre arbeit SEHR, jetzt auch gerade wegen der &ldquo;einleitung&rdquo;. Bleiben Sie sich auch in der zukunft treu!<\/p><p>Herzliche gr&uuml;&szlig;e aus hamburg, Erminia Viccaro<\/p><p>P.S. Auf die einzelne argumente im herrn Sch&ouml;nhauers bericht bin ich gar nicht eingegangen. Es sind viel zuviele, zu augenscheinlich (hoffe ich!) und soviel zeit f&uuml;r eine passende kritik habe ich wirklich nicht.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten Redaktion,<\/p><p>nachfolgend mein Leserbrief zu dem Artikel &ldquo;Ungarn aus den Augen eines deutschen Zuwanderers&rdquo;:<\/p><p>Als ich den Titel las, hatte ich die Hoffnung einmal einen Differenzierten Artikel zur politischen Situation in Ungarn zu finden. Die Entt&auml;uschung war gro&szlig;. Der einseitigen Berichterstattung eine genauso einseitige Berichterstattung nur von der anderen Seite gegen&uuml;berzustellen hilft mir nicht.<\/p><p>Au&szlig;erdem werden in dem Artikel Positionen Vertreten, die ich eigentlich nicht auf den Nachdenkseiten lesen m&ouml;chte. Dass sich jemand &uuml;ber Atomkraftwerke und das fehlen von Solar- und Windkraftanlagen freut geh&ouml;rt dazu. Doch das schlimmste finde ich wenn Herr Sch&ouml;nauer schreibt, dass man so gut wie keine verschleierte Frauen und b&auml;rtige M&auml;nner sieht und dann Bogen schl&auml;gt zu Messerattacken und Gruppenvergewaltigungen, dann wird es offen rassistisch. An der Stelle habe ich mich gefragt, meint der das alles ernst oder ist das Satire.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e<br>\nWolfgang Heins<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkseiten-Macher,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung des Artikels von Detlev Sch&ouml;nauer. Wie bei jedem Artikel oder jeder Meinungs&auml;usserung muss man nicht alles glauben oder jede Ansicht eines Autors teilen &ndash; was w&auml;re das auch traurig. Warum man bei manchen Artikeln diese Selbstverst&auml;ndlichkeit aber regelrecht vor sich hertragen muss (&ldquo;Anmerkung der Redaktion&rdquo;) w&auml;re mir schleierhaft &ndash; wenn ich nicht genauso die Anfeindung aus pseudolinkem Lager erlebt h&auml;tte wie der Autor und auch die Nachdenkseiten selbst.<\/p><p>Gerade im Zusammenhang mit der &ldquo;aufstehen&rdquo;-Bewegung habe ich aktuell ein schockierendes Erlebniss machen m&uuml;ssen. Ich wurde aus einem (wie ich erst zu sp&auml;t festgestellten) linksradikalen Lokal wegen meiner N&auml;he zu der Partei dieBasis geworfen. Dort sollte ein Fridens- und Protest-Liederabend stattfinden f&uuml;r den ich und meiner Begleiterin extra anreiste. Ich traf dort alte Bekannte aus der Friedensbewegung und man hat sich bestens und einvernehmlich unterhalten. Bis meine Begleiterin und ich dann eben explizit so begr&uuml;ndet, wegen unserer N&auml;he zu dieBasis hinausgeschmissen wurden.<\/p><p>F&uuml;r diese Veranstaltung hatte auch &ldquo;aufstehen&rdquo; geworben.<\/p><p>N&auml;mlich mit einer Email mit folgendem Betreff:<\/p><p>&ldquo;*Betreff:* Einladung am 29.04.2023 (Sa.) 20 Uhr zum &ldquo;Speyerer Friedens- u. Protestsong-Abend&rdquo;<br>\n<a href=\"https:\/\/machmit.aufstehen.de\/crm\/civicrm\/mailing\/url?u=1697&amp;qid=5594815\">Aufstehen &ndash; Die Sammlungsbewegung<\/a><\/p><p>Es ist unglaublich mit welchem Tempo jede Bewgung unterwandert wird &ndash; oder sind die &ldquo;Linken&rdquo; wirklich in ihrem Wesenskern so? Ich habe mich fr&uuml;her als &ldquo;links&rdquo; eingeordnet, vielleicht naiv, weil ich n&auml;mlich nicht &ldquo;rechts&rdquo; verortet war. Inzwischen muss ich lernen, dass &ldquo;links&rdquo; nur das andere &ldquo;rechts&rdquo; ist, und jeder der sich auf so ein eindimensionales Schema reduzieren l&auml;sst selbst nulldimensional unterwegs ist: als Punkt auf einer Linie die zwei totalit&auml;re Enden verbindet.<\/p><p>Als Zeit meines Lebens f&uuml;r Frieden, Abr&uuml;stung, Menschenrechte, (echte) Demokratie, Selbstverwaltung, freie Meinungs&auml;usserung, f&uuml;r Umweltschutz, gegen den Kapitalismus streitenden bin ich inzwischen wirklich sehr desillusioniert, was f&uuml;r Chancen eine breite B&uuml;rgerbewegung gegen diese st&auml;ndigen Spaltungsbem&uuml;hungen &uuml;berhaupt haben kann. F&uuml;r mich gilt definitiv: die heutigen &ldquo;Linken&rdquo; sind die Sturmtruppen f&uuml;r WEF, Davos-Clique, Bilderberger, IWF, Weltbank, WHO, &hellip;, weil diese &ldquo;Linke&rdquo; n&auml;mlich genau die Agenda dieser leider allzu reichen und einflussreichen Clique abarbeitet, sei es bei &ldquo;Corona&rdquo;, sei es bei Migrationsf&ouml;rderung, sei es bei Gender- und Klima-Wahn, und eben generell als Spaltkern in jeder neuen, fortschrittlichen Bewegung &ndash;  all das sind Agenda der Superzigmilliard&auml;re &ndash; und die &ldquo;Linke&rdquo; ist deren willigstes Ausf&uuml;hrungsorgan.<\/p><p>Man kann nur sagen: die Propaganda der Milliard&auml;rsmedien und den von denselben beherrschten &ldquo;Staatsmedien&rdquo; wirkt. Und anscheinend am allerbestens bei Pseudolinken  (um von Akademiker hier garnicht erst anfangen zu reden).<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<\/p><p>Albrecht Storz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>WARUM M&Uuml;SSEN SIE SICH ZUM ANFANG ERKL&Auml;REN??? <\/p><p>Das ist doch schon das Traurige, da&szlig; man sich aus Angst von nicht popul&auml;rer Tagespolitik vorher schon entschuldigen muss.<\/p><p>DER ARTIKEL IST KLASSE, OHNE JEDEN ABSTRICH!!! AUCH UND GERADE IN BEZUG AUF DIE Fl&uuml;chtlingspolitik.<\/p><p>Und hier kommt jetzt IMMER SCHNELL DER HINWEIS, DASS ICH SELBST ABER KEIN &ldquo;RECHTSRADIKALER&rdquo; bin.<\/p><p>Nein. Schon das Wort &ldquo;Radikal &rdquo; in diesen Bezug zu setzen, ist zum Kotzen. Wer seine Meinung mittels Emails, Wort und Schrift kund tut, ist doch nicht radikal. Maximal kann er zu radikalen Taten aufrufen.<\/p><p>Wie dem auch sei, ICH BIN FROH, DASS SIE DEN ARTIKEL NICHT VOM NETZ GENOMMEN HABEN.<\/p><p>Ich kann Ihre Artikel nicht t&auml;glich lesen und daher las ich ihn erst jetzt, was mir im anderen Fall nicht m&ouml;glich gewesen w&auml;re.<\/p><p>Mfg<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Betreutes Lesen jetzt auch in den Nachdenkseiten?<\/p><p>Mit gelindem Erstaunen habe ich zur Kenntnis genommen, dass Sie die obige Anmerkung zum Ungarn-Artikel von Detlev Sch&ouml;nauer f&uuml;r n&ouml;tig erachteten, nachdem einige Leser dazu anscheinend einen Bedarf angemeldet haben. Ich m&ouml;chte mich ausdr&uuml;cklich von diesem Bedarf distanzieren. Ich ben&ouml;tige keine einordnende Vorbemerkung, die &uuml;ber das hinaus geht, was Sie sowieso als Vorbemerkung allen Ihren &bdquo;Hinweisen des Tages&ldquo; voranstellen. D.h. ich bin es gew&ouml;hnt, mir meine eigene Meinung zu bilden &ndash; und auch zu unterscheiden, was die pers&ouml;nliche Sicht eines Autors darstellt und was nicht. Und ich kann durchaus damit leben, wenn diese Sicht nicht mit meiner &uuml;bereinstimmt. Ich vertrete &ndash; im Gegenteil &ndash; die Ansicht, dass ein gewisses Ma&szlig; an Irritation und an Konfrontation mit anderen Erlebensweisen zum Nachdenken anregen kann. Und das ist doch wohl genau das, worauf Sie mit Ihrem Angebot abzielen. Insofern finde ich es angemessen, wenn Sie unter einen Artikel kurz eine andere oder Ihre Sicht platzieren. Den Verst&auml;ndnisrahmen allerdings vorher zu skizzieren ist h&uuml;bsch p&auml;dagogisch. Oder mit anderen Worten:  Sie behandeln Ihre Leser nicht wie erwachsene Menschen.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nUlrike Knipping<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Gesch&auml;tzte Redakteure der Nachdenkseiten<\/p><p>Auch wenn ich nicht alle Beitr&auml;ge in den NDS f&uuml;r gleichermassen gut halte, so sch&auml;tze ich dieses Medium vor allem wegen seiner h&auml;ufig interessanten Themenwahl und der gesunden Distanz zum Mainstreamallerlei das heute in weiten Teilen der hiesigen Medienlandschaft vorherrscht.<\/p><p>Umso erstaunter war ich, in dem m.E. sehr lesenswerten o.g. Beitrag von Detlev Sch&ouml;nauer gleich zu Beginn eine Erkl&auml;rung der NDS zu finden, in dem Sie sich selber bezichtigen, den Fehler begangen zu haben, diesen Beitrag vor seiner Ver&ouml;ffentlichung nicht eingehend gepr&uuml;ft und vorab mit einer &ldquo;eindeutigen Vorbemerkung&rdquo; versehen zu haben. Insbesondere heben Sie hervor, dass Sie verschiedene &ldquo;Aussagen und Positionen des Autors zu verschiedenen Themen, insbesondere der Fl&uuml;chtlingsthematik&rdquo; ausdr&uuml;cklich nicht teilen.<\/p><p>Was ist denn das bitte ? Zum einen signalisiert schon die &Uuml;berschrift, dass es sich bei dem Artikel um eine subjektive Betrachtung des Autors geht. Andererseits erhebt der Autor keinen Anspruch auf absolute Wahrhaftigkeit und Aussagen die als Hetze gegen oder generele Herabw&uuml;rdigung der Fl&uuml;chtlinge angesehen werden k&ouml;nnten finden sich ebenfalls nicht in dem Artikel.<\/p><p>Indem Sie feststellen, einige Leser h&auml;tten Sie &ldquo;zu Recht&rdquo; auf das Vers&auml;umnis einer &ldquo;eindeutigen Vorbemerkung&rdquo; hingewiesen, legen Sie nahe, dass Sie sich ohne Not quasi vorsorglich dem unseligen Diktakt der mancher Ihrer allzu &ldquo;woken&rdquo; Leser geb&auml;ugt haben, die generell Probleme mit Andersdenkenden haben.<\/p><p>Es w&auml;re zu begr&uuml;&szlig;en, wenn NDS auch weiterhin ein Medium bliebe, in dem gerade andere Sichtweisen nicht nur zul&auml;ssig, sondern auch willkommen sind, so wie das bei der ebenfalls lesenswerten schweizer &ldquo;Die Weltwoche&rdquo; oder Tichyseinblick der Fall ist.<\/p><p>Freundlich Gr&uuml;&szlig;e aus Bonn<\/p><p>Stephan Heinrich<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Sch&ouml;nauer,<\/p><p>ich danke Ihnen sehr f&uuml;r diesen Bericht &uuml;ber Ihre Wahlheimat.<\/p><p>Wir hatte die Tage Besuch von einem alten Freund aus Berliner Zeiten, der klar zu seiner &ouml;kosozialistischen Haltung steht.<\/p><p>Wir sprachen &uuml;ber Ungarn und er, ja ich muss es leider sagen, posaunte sofort &ldquo;Orban, der Autokrat&rdquo;. Ich wies ihn unmittelbar daraufhin, das Viktor Urban erst relativ j&uuml;ngst mit Mehrheit wiedergew&auml;hlt worden war. Das ist mir pr&auml;sent, aber alles weitere zu Orban und der Beliebtheit seiner Politik habe ich erst vorhin aus Ihren Berichten erfahren. Nochmals danke.<\/p><p>Ich habe auch den vor kurzem abgehaltenen CPAK mitbekommen. Es gibt einen, wie gew&ouml;hnlich, wortgewaltigen Bericht von Roger K&ouml;ppel in seinem Weltwoche Daily und ein Interview, das K&ouml;ppel mit Vaclav Klaus anl&auml;sslich der CPAK gef&uuml;hrt hat.<\/p><p>Ihnen alles Gute in der Diaspora. Vielleicht kann ich meine Frau f&uuml;r den Sommer zu einer Woche Ungarn zum Gucken &uuml;berreden.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e &ndash; Robert Lange<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ver&ouml;ffentlichung des Artikels <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98347\">&bdquo;Ungarn aus den Augen eines deutschen Zuwanderers&ldquo;<\/a> war ein Fehler, den die NachDenkSeiten bedauern. Das hatten wir nachtr&auml;glich in Form einer Anmerkung bereits begr&uuml;ndet. Zum Artikel kamen zahlreiche Leserbriefe &ndash; meist kritisch, &ouml;fters aber auch zustimmend und unsere nachtr&auml;gliche Anmerkung kritisierend. 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