{"id":98720,"date":"2023-06-03T14:00:41","date_gmt":"2023-06-03T12:00:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98720"},"modified":"2023-06-02T14:12:22","modified_gmt":"2023-06-02T12:12:22","slug":"leserbriefe-zu-reparatur-am-zug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98720","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eReparatur am Zug\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98557\">In diesem Beitrag<\/a> kommentiert Jens Berger &bdquo;eine gr&ouml;&szlig;ere Reise mit der Bahn&ldquo;, die er nach zwei Jahren Abstinenz mal wieder gemacht habe. Es sei graue Theorie, entspannt und p&uuml;nktlich anzukommen oder w&auml;hrend der Fahrt arbeiten zu k&ouml;nnen. Kein einziger ICE gen S&uuml;den habe keine Versp&auml;tung gehabt &ndash; mindestens die H&auml;lfte davon mit dem Vermerk &bdquo;Reparatur am Zug&ldquo;. Anstatt zu arbeiten sei er &bdquo;die halbe Fahrt &uuml;ber voll und ganz mit der Studie der Fahrpl&auml;ne und der stetig dynamischen Meldungen von neuen Versp&auml;tungen bei Anschlussz&uuml;gen besch&auml;ftigt&ldquo; gewesen. Bahnfahren sei heute Luxus &ndash; nicht nur finanziell, sondern auch zeitlich. Die Bahn sei kaputtgespart worden und wir m&uuml;ssten mit den Konsequenzen leben. Wir danken f&uuml;r die interessanten Leserbriefe. Es folgt nun eine Auswahl. <strong>Christian Reimann<\/strong> hat sie f&uuml;r Sie zusammengestellt.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>Sie schreiben mir aus der Seele. Auch ich geh&ouml;re zu den Gl&uuml;ckseligen, die im Home-Office arbeiten und bin daf&uuml;r unendlich dankbar. Allerdings muss ich immer wieder raus zu Kundengespr&auml;chen und daf&uuml;r habe ich fr&uuml;her &ndash; genauer vor Corona &ndash; stets die Bahn genommen, was im Laufe der Zeit masochistische Z&uuml;ge annahm, denn es war immer irgendwie die Katastrophe.<\/p><p>Stundenlanges Warten auf Bahnsteigen bei Minusgraden, kein Zug in Sicht, daf&uuml;r aber jede eiskalte Zugluft. Ich reiste dann mit Moonboots anstatt mit schickem, f&uuml;r Kundentermine angeschafftem Schuhwerk. Die Bahn hatte dazu auch ein Kontrastprogramm im Sommer parat: ausgefallene Klimaanlage. Als ich beim Kunden eintraf war meine hellblaue Bluse am R&uuml;cken und anderen Stellen dunkelblau, da komplett verschwitzt. Nach einer gewissen Zeit nahm ich dann wie fr&uuml;her meine Oma eine kleine Thermoskanne mit Kaffee mit, denn viele Male zuvor war die Durchsage zu h&ouml;ren gewesen: &bdquo;Das Bordbistro ist heute leider defekt.&ldquo; Apropos defekt: Auch das Verrichten Notdurft kann in der Bahn zu wirklich gro&szlig;er Not f&uuml;hren. Ekelhaft dreckig sind die Toiletten immer, aber man &ndash; und insbesondere frau &ndash; arrangiert sich, und ich war im Laufe der Zeit froh, wenn das WC wenigstens nicht defekt war, was sehr, sehr oft vorkam. Nicht zu vergessen, wer Bahn f&auml;hrt, braucht eine sehr gute Kondition, denn der Wechsel von einem Zug zum anderen bedeutet nicht selten, einen Sprint hinzulegen, den Koffer tragend (nicht rollend, sonst schafft man&rsquo;s nicht), Treppen runter, Treppen rauf und dann flugs in den zum Gl&uuml;ck noch stehenden Zug hochklettern. &Auml;ltere Menschen haben da keine Chance. Ich k&ouml;nnte diese Liste noch endlos fortsetzen, denn ich fuhr immer wieder mit der Bahn, da ich dachte, dass Autofahren bei l&auml;ngeren Strecken sicherlich noch schlimmer sei.<\/p><p>Dann kam Corona, und ich keine Lust stundenlang hinter einer Maske zu schwitzen &ndash; und nahm das Auto. Siehe da, es war im Vergleich zur Bahn wunderbar. Kein Bibbern mehr auf eiskalten Bahnsteigen, keine verschwitzten Klamotten, auf der Rastst&auml;tte gibt&rsquo;s immer Kaffee und vor allem piccobello saubere WCs gegen kleines Entgelt. Und ob ich Staus auf der Stra&szlig;e oder lange Zugversp&auml;tungen einplanen muss, das gibt sich auch nix.       <\/p><p>Doch wenn ich in gut zehn Jahren mit dem vorgeschriebenen E-Auto gar nicht mehr von Stuttgart etwa nach Passau komme, hole ich wieder meine Moonboots und Thermoskanne raus und halte mich einstweilen fit f&uuml;r Bahnsteigsprints &hellip;.<\/p><p>Dr. Petra Braitling<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger, <\/p><p>meine Praxis mit der Bahn sieht &auml;hnlich aus. Ich will nicht mit Details langweilen, sie haben es ja exakt beschrieben. <\/p><p>Es muss wohl etwa 40 Jahre her sein, als die formidable Hochgeschwindigkeitsstrecke Hannover-W&uuml;rzburg gebaut wurde. G&ouml;ttingen liegt mitten drin, also kam man damals wirklich schnell nach W&uuml;rzburg. Aber schon nicht mehr nach N&uuml;rnberg. Seitdem wurde nichts weiter ausgebaut auf der Strecke, im Gegenteil, man lies das Vorhandene verlottern. <\/p><p>Wenn man wirklich ernsthaft den Autoverkehr reduzieren will, muss man die Bahn-Infrastruktur ausbauen! <\/p><p>Und glauben Sie blo&szlig; nicht, dass Sie mit dem Auto demn&auml;chst schneller nach Augsburg kommen. Wenn die Gr&uuml;nen den Diesel verbieten, m&uuml;ssen Sie mit dem Elektroauto alle 200 km eine &Uuml;bernachtung zum Aufladen einlegen! <\/p><p>Im Kontext Hannover-W&uuml;rzburg tr&auml;ume ich schon seit Jahrzehnten von einem Orientexpress mit Hochgeschwindigkeitstechnik. Nicht nur bis Wien, nein, weiter nach Budapest, Belgrad, Sofia, Istanbul! So abwegig ist das gar nicht. Letztes Jahr habe ich auf einer Autoreise in Serbien an der Donau &uuml;bernachtet und die im Bau befindliche Strecke Budapest-Belgrad bewundern k&ouml;nnen, Hochgeschwindigkeitstechnik nat&uuml;rlich. Und wer baut das? China! Serbien hat das Gl&uuml;ck nicht in der EU zu sein, da ist so etwas m&ouml;glich. Leider bauen die Chinesen weiter &uuml;ber Nis nach Pir&auml;us und lassen Sofia und Istanbul links liegen, das wird ein Teil der Belt and Road Initiative. <\/p><p>Man wird ja noch mal tr&auml;umen d&uuml;rfen&hellip; Wenn EU und Gr&uuml;ne Geschichte sind, dann k&ouml;nnte es vielleicht was werden mit meinem Traum. <\/p><p>Sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e in Ihr Dorf bei der kleinen Universit&auml;tsstadt, die &ldquo;ber&uuml;hmt ist f&uuml;r die gro&szlig;en F&uuml;&szlig;e Ihrer M&auml;dchen, ihre Mettw&uuml;rste und ihre Professoren, in dieser Reihenfolge&rdquo; (Heinrich Heine). <\/p><p>Rolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werte Redaktion, lieber Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nw&auml;re die Bahn AG eine Partei, &uuml;ber die man abstimmen k&ouml;nnte, l&auml;ge die (nat&uuml;rlich negative) Trefferquote sicher &uuml;ber 80%.<br>\nIch kenne auch keine Diktatur auf der Welt, &uuml;ber die man derart einseitig &ndash; korrekt &ndash; ein Urteil f&auml;llen k&ouml;nnte.<br>\n&nbsp;<br>\nAber bitte nicht zuviel Zeit auf die umfassenden Fehleranalysen verschwenden &ndash; die sicher alle mehr oder weniger Sinn machen, das kann inzwischen sogar &ldquo;BILD&rdquo;.<br>\n&nbsp;<br>\nEin Kernproblem bleibt und schl&auml;gt alle anderen: ich kenne weltweit kein funktionierendes Hochgeschwindigkeits-Schienensystem, bei dem der Nahverkehr und sogar G&uuml;terz&uuml;ge auf demselben Gleisk&ouml;rper verkehren. Einen solchen Verkehr zu organisieren &ndash; wie sich die Bahn wohl anma&szlig;t &ndash; ist unsinniger, als 15 Z&uuml;ge eines Schachspiels vorauszusagen &ndash; vor allem, wenn einer der Spieler betrunken ist, also unlogisch agiert.<br>\n&nbsp;<br>\nIn Japan &ndash; dem Mutterland aller Schnellz&uuml;ge &ndash; fahren die Ger&auml;te nicht nur auf ihren freien Schienen, sondern es gelten dort auch sinnvollere Regeln z.B. bei Baumpflanzungen neben den Geleisen. In Deutschland werden die Abstandsregeln &ndash; angeblich f&uuml;r die Umwelt &ndash; auf ein Drittel reduziert &ndash; und im Winter stirbt es sich eben leichter, bei Schnee und Eis, als zu anderen Jahreszeiten. Bitte ohne mich.<br>\n&nbsp;<br>\nFazit meinerseits: solange die ICEs etc. ihre tolle Technik nicht auf eigenen Gleisen ausspielen k&ouml;nnen, bitte vergessen Sie alle Reformen, die lediglich Verbesserungen im einstelligen Bereich bringen k&ouml;nnen &ndash; daf&uuml;r braucht man keine KI, sondern offene Augen. Da diese bei unseren Politikern vom System verklebt sind &ndash; egal auf welchen Sektor &ndash; werde ich eher zum Mond fliegen, als drei Mal ohne Versp&auml;tung durch Deutschland fahren.<br>\n&nbsp;<br>\nWeiter so, aber nicht mehr zu viel Gehirn an Hirnloses verschwenden &ndash; &ldquo;the Bahn is a nobrainer&rdquo;.<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nH. Rudolf<br>\n&nbsp;<br>\nP.S.: im zarten Alter von 75 Jahren gebe ich auf und werden mir wieder ein Auto zulegen, ggf. als Abo-Leasing. Aber die Aufregung und den Verlust an Lebenszeit mit der Bahn schl&auml;gt jeden Stau (den ich weitaus besser planen und umgehen kann) um unzumutbare L&auml;ngen.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger,<\/p><p>man m&uuml;sste fast lachen, wenn es nicht so traurig w&auml;re.<\/p><p>Ich selbst bin Berufspendler. Fast t&auml;glich werde ich durch eine Flie&szlig;textanzeige an meiner Zughaltestelle &uuml;ber &ldquo;Versp&auml;tung aufgrund eines vorfahrenden Zuges&rdquo; informiert. Woraus sich in mir die Frage aufdr&auml;ngt, ob dieser Zug aufgrund einer Versp&auml;tung des vorausfahrenden Zuges, seinerseits Versp&auml;tung der nachkommenden Z&uuml;ge ausl&ouml;st, die wiederum&hellip;<br>\nEin Klassiker sind auch Begr&uuml;ndungen f&uuml;r Versp&auml;tungen, wie &ldquo;St&ouml;rungen im Betriebsablauf&rdquo;. Dies hat in etwa den Informationsgehalt, dass der Zug nicht p&uuml;nktlich kommt, weil er eben Versp&auml;tung hat.<br>\nOft erlebe ich es auch, dass der Zug unvermittelt in der Landschaft anh&auml;lt. Was mir die seltene Gelegenheit verschafft, intensiv B&uuml;sche und B&auml;ume zu betrachten &ndash; man will ja auch nicht undankbar sein. Vom Charakter des Zugf&uuml;hrers h&auml;ngt es dann ab, ob dieser &uuml;ber den Grund f&uuml;r das Anhalten des Zuges informiert (meistens: Versp&auml;tung eines vorausfahrenden Zuges), oder gar, wann in etwa mit einer Weiterfahrt zu rechnen ist.<\/p><p>Alles in Allem erweckt mein subjektives Empfinden als Pendler den Eindruck eines maroden, heruntergewirtschafteten und daher &auml;u&szlig;erst unzuverl&auml;ssigen Unternehmens der &ouml;ffentlichen Infrastruktur. Umso bemerkenswerter, als dass die Deutsche Bahn in fr&uuml;heren Jahren als Garant f&uuml;r P&uuml;nktlichkeit galt.<\/p><p>Abschlie&szlig;end sei angemerkt, dass der desastr&ouml;se Zustand der Bahn, meiner Meinung nach, lediglich ein Symptom unter vielen ist, die den Verfall des Wirtschaftsstandortes Deutschland und dieser Republik beschreiben.<br>\n&nbsp;<br>\nP.S.: Wo bleibt eigentlich die Forderung der Klimakleber f&uuml;r die Subvention von &ouml;ffentlichen Verkehrsmitteln zur Reduzierung der CO&sup2;-Emissionen? W&auml;re das nicht nachhaltiger und zielf&uuml;hrender, als der Ruf nach H&ouml;chstgeschwindigkeit 100 km\/h auf deutschen Autobahnen?<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nRalf Stiegler<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Mag sein, da&szlig; Bahnfahren Luxus ist, wie Sie, lieber Herr Berger, bei Minute 8:00 &nbsp;anmerken, auf jeden Fall aber ist es Abenteuer.<br>\n&nbsp;<br>\nUnd da sollten Sie sich als freiwilliger Gast an sich dar&uuml;ber freuen, da&szlig; Sie erstens auch Alternativen hatten (Auto, Fahrrad), zweitens im Fern- und nicht im Nahverkehr unterwegs waren &ndash; wo Sie am Vortag h&auml;tten anreisen m&uuml;ssen und mit den 9 Minuten f&uuml;rs Protokoll wohl nicht ausgekommen w&auml;ren &ndash; und drittens keinen Abenteuerzuschlag zahlen mu&szlig;ten, was freilich nur daran lag, da&szlig; bei der Bahn noch niemand darauf gekommen ist.<br>\n&nbsp;<br>\nDie wiederholten Hinweise auf &bdquo;Reparatur am Zug&ldquo; zu allen aktuell verf&uuml;gbaren Z&uuml;gen diente erstens der Ablenkung, zweitens als Anregung zum Gr&uuml;beln und drittens als ein Vorzug f&uuml;r Fernreisende. Denn Reisende Im Nahverkehr werden im t&auml;glichen Wechsel&nbsp; mit Hinweisen wie &nbsp;&bdquo;&Uuml;berholung durch einen anderen Zug&ldquo; oder &bdquo;Versp&auml;tung aus vorangegangener Fahrt&ldquo; bei Laune gehalten. Beides w&auml;re Ihnen im ersten ICE am fr&uuml;hen Morgen vermutlich erst recht sauer aufgesto&szlig;en.<br>\nWas ich aber selbst nicht verstehe, warum denn der Hinweis &bdquo;&hellip; am Zug&ldquo; nicht mit dem Hinweis &bdquo;Reparatur an der Strecke&ldquo; im Wechsel erfolgte.<br>\n&nbsp;<br>\nGru&szlig;<br>\nG. Hantke<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nSie m&uuml;ssen noch viel Zug fahren, um die ganze Palette der Begr&uuml;ndungen f&uuml;r ausgefallene oder versp&auml;tete Z&uuml;ge kennen zu lernen, Reparatur am Zug ist nur eine unter vielen. &ndash; Auch beliebt: Kurzfristiger Personalausfall&nbsp; bzw.&nbsp; kurzfristige Erkrankung des Personals &ndash; Versp&auml;tung eines vorausfahrenden Zuges &ndash; Versp&auml;tung aus vorangegangener Fahrt &ndash; St&ouml;rung im Stellwerk &ndash; Reparatur am Gleis &ndash; Polizeieinsatz &ndash; unbefugte Personen im Gleis.<br>\n&nbsp;<br>\nLetzteres ist ja ein ernst zu nehmender Grund, aber warum wird die Strecke genau dann frei gegeben, wenn der laut Plan n&auml;chste Zug eingetroffen ist??? Vielleicht ein kurzfristiger Personalausfall, den man durch das Zusammenlegen zweier Z&uuml;ge unauff&auml;llig kaschiert?<br>\n&nbsp;<br>\nAuch kann es vorkommen, dass ein Zug zun&auml;chst als bald abfahrender schon angezeigt ist, dann die Anzeige ohne eine der genannten Begr&uuml;ndungen verschwindet und dann, als w&auml;re es nie anders gewesen, der turnusm&auml;&szlig;ig n&auml;chste Zug angezeigt wird, zwei Stunden sp&auml;ter, was soll&rsquo;s. &ndash; Lohnende Erfahrung, wenn der Bahnhof keinerlei Wartem&ouml;glichkeit au&szlig;er dem zugigen Gleis oder dem verrotzten Gang zwischen den Bahnsteigen hat und der Warteraum &ndash; so denn &uuml;berhaupt einer vorgesehen ist &ndash; geschlossen ist.<br>\n&nbsp;<br>\nHabe neulich Zug fahrender &ndash; nein wartender Weise &ndash; unterwegs folgendes Liedchen geh&ouml;rt: Wenn die Z&uuml;ge nicht fah&rsquo;n, biste bei der Deutschen Bahn&hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nGute Reise<br>\nCornelia Wimmer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nleider wird Ihr grausamer Tatsachenbericht dem Thema nicht gerecht; er passt h&ouml;chstens zur aktuellen BRD der politischen Amateure und &Uuml;berzeugungst&auml;ter.<br>\nDenn auch Sie scheinen zu glauben, die Katastrophe Deutsche Bahn liege am Kaputtsparen. Aber genau das stimmt nicht, wie alleine die Milliarden-Fehlplanung &bdquo;Tiefbahnhof Stuttgart&ldquo;&nbsp; unwiderlegbar beweist!<br>\n&nbsp;<br>\nDass ein seit Jahrzehnten v&ouml;llig unf&auml;higes Management, angefangen bei den politisch Verantwortlichen CSU-Verkehrsministern, bis zu allen BB-Vorst&auml;nden der vergangenen Jahrzehnte dazu geh&ouml;ren, h&auml;tten Sie nicht mit &bdquo;kaputtsparen&ldquo; verschleiern oder zumindest verschweigen d&uuml;rfen.<br>\n&nbsp;<br>\nNur DAS wollte ich Sie wissen lassen, denn zur sachlich-detaillierten Kritik gibt es Berufenere!<br>\n&nbsp;<br>\nGruss<br>\nRolf Schmid(89)<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98557\">In diesem Beitrag<\/a> kommentiert Jens Berger &bdquo;eine gr&ouml;&szlig;ere Reise mit der Bahn&ldquo;, die er nach zwei Jahren Abstinenz mal wieder gemacht habe. 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