{"id":98742,"date":"2023-06-02T16:30:28","date_gmt":"2023-06-02T14:30:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98742"},"modified":"2023-06-02T16:21:36","modified_gmt":"2023-06-02T14:21:36","slug":"hinweise-des-tages-ii-586","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98742","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98742#h01\">L&uuml;cken im Haushalt 2024: Lindner verschickt Sparvorgaben an alle Ministerien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98742#h02\">Austerit&auml;t ist Klassenkampf von oben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98742#h03\">Die EZB will die Zinsen weiter erh&ouml;hen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98742#h04\">Die heiklen Fonds-Investments des Habeck-Staatssekret&auml;rs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98742#h05\">Streit &uuml;ber Fl&uuml;ssiggasterminals: Jetzt zeigen sich auch bei den Gr&uuml;nen Zweifel am LNG-Ausbau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98742#h06\">Abrechnung mit Habeck und Baerbock: Ur-Gr&uuml;ne tritt nach 30 Jahren aus: &bdquo;Haben Werte verraten&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98742#h07\">Die USA &bdquo;verteidigen&ldquo; die Demokratie &ndash; und liefern Waffen an Dutzende von Autokratien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98742#h08\">F&uuml;r die USA wird es eng im Halbleiterkrieg gegen China: Leicht zu gewinnen? Von wegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98742#h09\">Es waren russische Neonazis, die russisches Gebiet besetzten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98742#h10\">AI-controlled US military drone &lsquo;kills&rsquo; its operator in simulated test<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98742#h11\">&Ouml;lkonzerne entgegen ihrer Propaganda Hauptverantwortliche der Umweltzerst&ouml;rung: Klimakiller USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98742#h12\">Kolumbien: Politische Morde nehmen zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98742#h13\">R&uuml;ckschlag f&uuml;r Amazonien: Brasilien: Rechte Parteien wollen Schutz indigener V&ouml;lker und der Umwelt aushebeln.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98742#h14\">FBI launches fresh probe into Julian Assange case: Report<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98742#h15\">Lina und Nancy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98742#h16\">Zu guter Letzt: Von der Arbeit ins Grab &ndash; K&uuml;ppersbusch TV<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>L&uuml;cken im Haushalt 2024: Lindner verschickt Sparvorgaben an alle Ministerien<\/strong><br>\nEigentlich will Finanzminister Lindner seinen Kabinettskollegen Freir&auml;ume beim Sparen lassen. Nun macht der FDP-Politiker den Ressorts laut einem Medienbericht jedoch konkrete Vorgaben.<br>\nIm Haushaltsstreit erh&ouml;ht Christian Lindner den Druck auf die anderen Ministerien. Das von dem FDP-Politiker gef&uuml;hrte Bundesfinanzministerium verschickte laut einem Medienbericht an alle Ressorts Briefe mit jeweils konkreten Vorgaben, wie hoch ihre Ausgaben im kommenden Jahr maximal sein d&uuml;rfen. Das berichtet das &raquo;Handelsblatt&laquo; unter Berufung auf Insider.<br>\nDurch das Vorgehen solle ein hoher einstelliger Milliardenbetrag eingespart werden, hei&szlig;t es. Es sei mit Kanzler Olaf Scholz (SPD) abgesprochen, meldete die Zeitung mit Verweis auf Regierungskreise.<br>\nDemnach m&uuml;ssen mit Ausnahme des Bundesverteidigungsministeriums alle Ressorts Einsparungen vornehmen. Allerdings fallen diese offenbar unterschiedlich hoch aus. Einige Ministerien sollen den Angaben zufolge im Jahr 2024 sogar mit weniger Geld auskommen, als bisher in der mittelfristigen Finanzplanung vorgesehen war.<br>\nWerden Investitionen und Sozialausgaben gek&uuml;rzt?<br>\nDie konkreten Vorgaben k&ouml;nnten im Widerspruch zu bisherigen Pl&auml;nen aus dem Bundesfinanzministerium stehen. Wie der SPIEGEL berichtete, hatte Lindner den Ministerien Freir&auml;ume schaffen wollen, wie sie die ben&ouml;tigte Sparsumme aufbringen &ndash; und die Vorgaben betrafen auch nur die sogenannten disponiblen Ausgaben, &uuml;ber die die Ministerien frei verf&uuml;gen k&ouml;nnen, also etwa F&ouml;rderprogramme.<br>\nInvestitionen oder Sozialausgaben, f&uuml;r die Rechtsanspr&uuml;che bestehen, sind laut &raquo;Handelsblatt&laquo; zwar weiterhin vorerst ausgenommen. Leistungsk&uuml;rzungen, auch bei den Sozialausgaben, seien aber nun nicht mehr grunds&auml;tzlich ausgeschlossen, sollten die Ministerien nicht ausreichende Einsparungen vornehmen, hei&szlig;t es.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/haushalt-2024-christian-lindner-soll-sparvorgaben-an-alle-ministerien-verschickt-haben-a-8b82c556-6286-4f79-97a3-78d58b505ea8\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Genau das, was zu bef&uuml;rchten war, wird wohl nun passieren. Lindner hat seine wichtigsten Vorhaben durchgedr&uuml;ckt, eine teure Entlastung bei der Lohnsteuer (ca. 30 Milliarden Euro), die haupts&auml;chlich Gutverdienern zugute kommt, und eine drastische Erh&ouml;hung bei den Milit&auml;rausgaben. Bluten m&uuml;ssen daf&uuml;r einmal mehr der Sozialstaat, also die Leute, die eh schon am wenigsten haben, und, volkswirtschaftlich v&ouml;llig kontraproduktiv und unbegreiflich, die Investitionen; als w&auml;ren unser Staat und unsere Infrastruktur nicht schon seit Jahrzehnten chronisch unterfinanziert und w&uuml;rde es nicht gewaltig an Lehrern, einer vern&uuml;nftigen Finanzierung der Bahn und einer digitalisierten Verwaltung fehlen. F&uuml;r die erwartbare R&uuml;ckkehr zur Austerit&auml;t und den weiteren Ruin unseres Staatswesens sind aber SPD und Gr&uuml;ne, die das alles widerspruchslos schlucken, weder die Schuldenbremse aussetzen noch endlich einmal Steuererh&ouml;hungen f&uuml;r Firmen oder Reiche durchsetzen k&ouml;nnen und wollen (und im &Uuml;brigen Lindner das Bundesfinanzministerium &uuml;bertragen haben), genauso mitverantwortlich. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Austerit&auml;t ist Klassenkampf von oben<\/strong><br>\nWer Lindner und Co. erkl&auml;ren will, dass Sparpolitik der Wirtschaft eher schadet als nutzt, verkennt ihr eigentliches Ziel. Denn das anleitende Motiv der Austerit&auml;t war schon immer der Schutz des Kapitals und die Schw&auml;chung der Arbeiterklasse.<br>\nGemessen an ihren selbst gesteckten Zielen d&uuml;rfte die Austerit&auml;tspolitik zu den ineffektivsten Strategien der Wirtschaftspolitik geh&ouml;ren. Ob es darum geht, Wachstumsimpulse zu setzen, Inflation zu bek&auml;mpfen oder &ouml;ffentliche Schuldenst&auml;nde zu reduzieren &ndash; die Austerit&auml;t erreicht eher das komplette Gegenteil.<br>\nVom bisherigen Misserfolg dieser Wirtschaftspolitik unbeeindruckt, nutzen Finanzminister Christian Lindner und sein Chefberater Lars Feld derzeit jede Gelegenheit, um auf nationaler und internationaler Ebene daf&uuml;r zu werben. Ihnen zufolge sei sie n&ouml;tig, um die aktuelle Inflation zu mindern, die sie urs&auml;chlich auf &uuml;berm&auml;&szlig;ige staatliche Defizite und eine zu lockere Geldpolitik zur&uuml;ckf&uuml;hren. Das Ziel, die &raquo;Nachfrage zu d&auml;mpfen&laquo;, ist ein Euphemismus daf&uuml;r, die Arbeitslosigkeit zu erh&ouml;hen und die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger insgesamt &auml;rmer zu machen. Wie auch schon nach der Finanzkrise von 2008 sollen Sparsamkeit, Bescheidenheit und hartes Geld aus der Krise f&uuml;hren.<br>\nDiese Argumente sind nicht neu. Fragt sich jedoch, wieso sie trotz ihres offensichtlichen Misserfolgs weiterhin vorgebracht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/austeritaet-ist-klassenkampf-von-oben-sparpolitik-inflation-christian-lindner-lars-feld-clara-matei-maximilian-hauser\/\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die EZB will die Zinsen weiter erh&ouml;hen<\/strong><br>\nN&auml;chste Phase einer delikaten Beziehung: &Uuml;ber die lange umstrittene Zinspolitik der EZB verliert Sparkassenpr&auml;sident Helmut Schleweis kein Wort mehr, wohl aber &uuml;ber den digitalen Euro. Und Bundesfinanzminister Lindner hat keinen pers&ouml;nlichen Fetisch. (&hellip;)<br>\nEs gibt f&uuml;r Schleweis nur derzeit wichtigere Themen als Zinspolitik: den digitalen Euro etwa, den die EZB pr&uuml;ft, als Zentralbankgeld einzuf&uuml;hren, und der &ndash; so die Bef&uuml;rchtung nicht nur der Sparkassen, sondern auch der im Bundesverband der privaten Banken vertretenen Gesch&auml;ftsbanken wie Deutsche Bank und Commerzbank &ndash; zum Wettbewerber im Zahlungsverkehr werden k&ouml;nnte. So gilt die von EZB-Direktor Fabio Panetta in die Diskussion gebrachte Obergrenze von 3000 Euro f&uuml;r von Verbrauchern auf Konten in der EZB gehaltenen digitalen Euros f&uuml;r willk&uuml;rlich gew&auml;hlt und f&uuml;r jederzeit steigerbar.<br>\nSchleweis, offenbar einen Abgang von Einlagen von den Sparkassen zur EZB bef&uuml;rchtend, fragte in seiner Rede, ob die Notenbank &uuml;berhaupt Konten f&uuml;r Endkunden f&uuml;hren solle. Und ob mit von der EZB programmiertem Geld Zahlungen politisch gelenkt und Nachverfolgung erm&ouml;glicht w&uuml;rde. Lagarde reagierte in ihrer Rede darauf, abweichend vom Manuskript. Der digitale Euro werde das Gesch&auml;ft der Gesch&auml;ftsbanken sein, nicht das der EZB, stellte sie klar. Die Leute sollten w&auml;hlen k&ouml;nnen, ob sie mit Bargeld oder mit digitalem Euro bezahlten.<br>\nBundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) sprach sich in seiner frei gehaltenen Rede daf&uuml;r aus, dass die EZB innovativ sei und digitales Zentralbankgeld einf&uuml;hre, als strategische geopolitische Ma&szlig;nahme etwa mit Blick auf China, das den digitalen Yuan vorantreibt. Lindner ist auch daf&uuml;r, dass die Deutschen unmittelbar durch ein EZB-Konto Zugang zum digitalen Zentralbankgeld erhielten, dies sei erforderlich in Zeiten zunehmender Online-Eink&auml;ufe. Aber die digitalen Zahlungen m&uuml;ssten &auml;hnlich anonym und datengesch&uuml;tzt sein wie mit Bargeld. Lindner brachte es so auf den Punkt: Der Kauf von Schokolade m&uuml;sse mit digitalen Euros m&ouml;glich sein, auch wenn er gesundheitspolitisch vielleicht nicht erw&uuml;nscht sei. (&hellip;)<br>\nEZB-Pr&auml;sidentin Lagarde lie&szlig; keinen Zweifel daran, dass die Inflation zu hoch ist und weitere Zinserh&ouml;hungen zu ihrer Bek&auml;mpfung n&ouml;tig seien &ndash; wahrscheinlich das n&auml;chste Mal am 15. Juni. Seit Juli 2022 hat die EZB ihren Einlagenzins um 3,75 Prozentpunkte von minus 0,5 Prozent auf 3,25 Prozent erh&ouml;ht. Wie stark der Leitzins noch steigen m&uuml;sse, werde vor allem davon abh&auml;ngen, wie Unternehmen und Arbeitnehmer den Spielraum nutzten, dass die Energiepreise nicht mehr stiegen. Dies sei nicht von der EZB zu entscheiden, sagte Lagarde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/finanzen\/die-ezb-will-die-zinsen-weiter-erhoehen-18934465.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie im Zusammenhang mit der Zinserh&ouml;hung auch Jens Bergers Beitr&auml;ge Die US-Bankenkrise ist eine direkte Folge der Leitzinserh&ouml;hungen und auch Deutschlands Finanzsystem ist <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95001\">alles andere als sicher<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88026\">Leitzinserh&ouml;hung zur Inflationsbek&auml;mpfung? Was f&uuml;r eine Schnapsidee<\/a>. Bez&uuml;glich der Digitalw&auml;hrung lesen\/sehen Sie bitte z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90887#h10\">Gesellschaft f&uuml;r Informatik warnt: Bargeldobergrenze und digitale W&auml;hrung f&uuml;hren zu gl&auml;sernen B&uuml;rgern<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87118#h01\">Digitale Kontrolle und die soziale Megamaschine &ndash; Wie weit sind wir in Europa bereits?<\/a> mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die heiklen Fonds-Investments des Habeck-Staatssekret&auml;rs<\/strong><br>\nUdo Philipp steht wegen seiner privaten Beteiligungen unter Druck. Recherchen von Capital zeigen nun: Der Ex-Finanzmanager stieg noch nach seinem Wechsel in die Politik neu in Beteiligungsfonds ein. Ein Energie-Start-up aus einem der Fonds erhielt j&uuml;ngst 4,5 Mio. Euro F&ouml;rderung des Bundes<br>\nEs war ein gro&szlig;er Durchbruch in der Kernfusion, den die US-Regierung kurz vor Weihnachten 2022 voller Stolz verk&uuml;ndete. Einem Team von Wissenschaftlern eines staatlichen Forschungsinstituts sei es erstmals gelungen, beim Verschmelzen von Atomkernen mehr Energie zu gewinnen als zu verbrauchen, berichtete US-Energieministerin Jennifer Granholm &ndash; um das Geschehen sofort als historisch einzuordnen: &bdquo;eine der beeindruckendsten wissenschaftlichen Leistungen des 21. Jahrhunderts&ldquo;.<br>\nAuch in Deutschland l&ouml;ste die Nachricht &uuml;ber den Durchbruch in den USA im Dezember gro&szlig;e Euphorie aus. Die Kernfusion sei &bdquo;die riesige Chance, all unsere Energieprobleme zu l&ouml;sen&ldquo;, schw&auml;rmte Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP). Auch in Deutschland brauche man bei der Entwicklung dieser Technologie nun &bdquo;mehr Ambition&ldquo;. Vor allem die FDP will jetzt Druck machen, um hierzulande Fortschritte zu erreichen &ndash; unter anderem mit einer verst&auml;rkten staatlichen F&ouml;rderung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/udo-philipp--die-heiklen-fonds-investments-des-habeck-staatssekretaers-33519120.html\">Capital<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Streit &uuml;ber Fl&uuml;ssiggasterminals: Jetzt zeigen sich auch bei den Gr&uuml;nen Zweifel am LNG-Ausbau<\/strong><br>\nDie Kritik am Fl&uuml;ssiggasterminal auf R&uuml;gen ruft selbst in den Reihen der Gr&uuml;nen Zweifler am Projekt auf den Plan. Die Gr&uuml;nen-Energieexpertin Lisa Badum fordert eine Korrektur der deutschen Gasimportstrategie.<br>\nBei den Gr&uuml;nen im Bundestag gibt es Kritik am raschen Ausbau deutscher Importterminals f&uuml;r Fl&uuml;ssiggas (LNG). Von der Notwendigkeit neuer LNG-Terminals in Deutschland &ndash; wie im geplanten LNG-Beschleunigungsgesetz f&uuml;r R&uuml;gen vorgesehen &ndash; sei sie &raquo;klimapolitisch nicht &uuml;berzeugt&laquo;, sagte die Obfrau im Ausschuss f&uuml;r Klimaschutz und Energie, Lisa Badum. Es brauche eine Korrektur der deutschen Gasimportstrategie. &raquo;Gasdeals mit anderen Staaten als auch der Aufbau von LNG-Infrastruktur sollten auf den Pr&uuml;fstand gestellt werden.&laquo;<br>\nIm Hafen von Mukran auf R&uuml;gen sollen zwei schwimmende Importterminals f&uuml;r Fl&uuml;ssigerdgas verankert und von dort eine Pipeline nach Lubmin gebaut werden. Umweltsch&uuml;tzer, Lokalpolitiker auf R&uuml;gen sowie der Tourismussektor der Insel wehren sich gegen die Ausbaupl&auml;ne, weil sie Auswirkungen auf das &Ouml;kosystem und erh&ouml;hten Schiffsverkehr bef&uuml;rchten. Klimasch&uuml;tzer kritisieren die LNG-Pl&auml;ne der Bundesregierung auch insgesamt als &uuml;berdimensioniert und nicht kompatibel mit dem Klimaschutzgesetz. Die SPD-gef&uuml;hrte Landesregierung in Schwerin hatte zuletzt darum gebeten, mit einer Entscheidung zu warten. Es sei noch Zeit &raquo;f&uuml;r Gespr&auml;che und Er&ouml;rterung der Pl&auml;ne mit den Beteiligten&laquo; vor Ort n&ouml;tig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/lng-auch-bei-gruenen-gibt-es-zweifel-an-ausbau-von-fluessiggas-terminals-a-86e47a65-d5df-4160-b984-e2286a93cca5\">DER SPIEGEL <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Abrechnung mit Habeck und Baerbock: Ur-Gr&uuml;ne tritt nach 30 Jahren aus: &bdquo;Haben Werte verraten&ldquo;<\/strong><br>\nDie ehemalige Fraktionsvorsitzende der Oldenburger Gr&uuml;nen, Anne L&uuml;ck, kehrt ihrer Partei nach 30 Jahren den R&uuml;cken. Im Interview rechnet sie vor allem mit den Top-Gr&uuml;nen Habeck und Baerbock ab.<br>\nFOCUS online: Nach 30 Jahren bei den Gr&uuml;nen sind Sie aus der Partei ausgetreten. Was ist ihr Hauptkritikpunkt?<br>\nAnne L&uuml;ck: Die Gr&uuml;nen haben ihre Werte verraten. Sie sind eine Partei der fehlenden Transparenz, der fehlenden N&auml;he zu den Menschen geworden und &ndash; f&uuml;r mich das Schlimmste &ndash; sie sind keine Friedenspartei mehr.<br>\nWoran machen Sie das fest?<br>\nBeim Ukrainekrieg wird nicht auf Verhandlungen gesetzt, sondern auf immer schwerere Waffen. Dabei stand noch im Wahlprogramm, dass keine Waffen in Kriegsgebiete gesendet werden d&uuml;rfen. Nun sollen sogar uranummantelte Raketen in der Ukraine eingesetzt werden, man h&auml;lt sie nicht mehr f&uuml;r so gef&auml;hrlich. Zur Erinnerung: Im Irakkrieg wurden genau diese Raketen massiv angeprangert.<br>\nIch kann nicht fassen, dass Vertreter einer Partei, die aus der Umwelt- und Friedensbewegung entstanden ist, das ukrainische Volk diesem Risiko aussetzen! Mehr noch, unsere gr&uuml;ne Au&szlig;enministerin will die nukleare Teilhabe. Das muss man sich mal vorstellen. Die Atomuhr steht ja so schon kurz vor zw&ouml;lf&hellip; Und dann das: Man f&uuml;rchtet keinen Atomkrieg mehr?? Fehlt hier das Wissen?<br>\nMit Annalena Baerbock scheinen Sie sich besonders schwer zu tun?<br>\nIn vielfacher Hinsicht, ja. Mich hat sprachlos gemacht, als sie im Januar meinte, wir bef&auml;nden uns im Krieg mit Russland. Das waren meine letzten Tage als Parteimitglied, das konnte ich unm&ouml;glich so stehen lassen.<br>\nWas haben Sie getan?<br>\nDem Kanzler geschrieben. Habe ich irgendetwas nicht mitbekommen? Hat Annalena Baerbock jetzt die Kanzlerschaft &uuml;bernommen, dass sie Russland den Krieg erkl&auml;rt? Baerbock sagt leider ziemlich oft Dinge, die sehr un&uuml;berlegt sind. Dabei sollte der Anspruch an das Au&szlig;enministerium zuallererst diplomatisches Geschick sein. Wir d&uuml;rfen nicht vergessen: Annalena Baerbock ist die Chefdiplomatin unseres Landes. So jemand sollte nicht anheizen. Jedes kriegerische Auftreten ist fehl am Platz, denn dadurch geschieht das Gegenteil von Deeskalation. Sie sagt, was ihre W&auml;hler denken, sei f&uuml;r sie sekund&auml;r. Wichtig sei ihr die Ukraine. Aber m&uuml;sste sie dann nicht in erster Linie durch Verhandlungen den Krieg und damit das furchtbare Elend beenden wollen?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/deutschland\/ur-gruene-tritt-nach-30-jahren-aus-haben-werte-verraten_id_195140733.html\">Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die USA &bdquo;verteidigen&ldquo; die Demokratie &ndash; und liefern Waffen an Dutzende von Autokratien<\/strong><br>\nNicht nur jetzt im Krieg in der Ukraine, die USA beziehungsweise ihre Pr&auml;sidenten begr&uuml;nden ihre milit&auml;rischen Interventionen und ihre Waffenlieferungen immer damit, im Sinne eines Weltfriedens die Demokratien gegen die Autokratien zu sch&uuml;tzen und sie zu f&ouml;rdern. Jetzt wurde untersucht, wohin die US-amerikanischen Waffenlieferungen tats&auml;chlich gehen. Resultat: auch an jede Menge autokratisch gef&uuml;hrte L&auml;nder. (cm)<br>\nPr&auml;sident Joe Biden behauptet, dass die Vereinigten Staaten die &bdquo;Demokratien&ldquo; im Kampf gegen die &bdquo;Autokratien&ldquo; anf&uuml;hren, um eine friedliche internationale Ordnung zu schaffen. Seine Regierung aber hat im Jahr 2022 Waffenverk&auml;ufe an fast drei F&uuml;nftel der autorit&auml;ren L&auml;nder der Welt genehmigt. Das geht aus einer neuen Analyse hervor, die vom Mitbegr&uuml;nder des &laquo;Security Policy Reform Institute&raquo;, Stephen Semler, durchgef&uuml;hrt und in &laquo;The Intercept&raquo; ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nDie USA sind seit dem Ende des Kalten Krieges der gr&ouml;&szlig;te Waffenh&auml;ndler der Welt. Aus den im M&auml;rz ver&ouml;ffentlichten Daten geht hervor, dass von 2018 bis 2022 40 Prozent der weltweiten Waffenexporte auf die USA entfallen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-usa-verteidigen-die-demokratie-und-liefern-waffen-an-dutzende-von-autokratien\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>F&uuml;r die USA wird es eng im Halbleiterkrieg gegen China: Leicht zu gewinnen? Von wegen<\/strong><br>\nBislang schien es, als komme Washington wenigstens in seinem Halbleiterkrieg gegen China ohne gr&ouml;&szlig;ere Blessuren davon. Mit stets neuen Sanktionen gelang es ihm, die weitere Entwicklung der Volksrepublik immer wieder zu behindern &ndash; und wenn US-Chipkonzerne allzu laut st&ouml;hnten, die Sanktionen n&auml;hmen ihnen einen besonders wichtigen Absatzmarkt, erhielten sie Ausnahmegenehmigungen, die ihnen profitable Lieferungen an Kunden in China erlaubten. Jetzt aber zeichnet sich die erste gr&ouml;&szlig;ere H&uuml;rde ab: Peking hat erstmals mit Gegensanktionen reagiert, mit denen ein US-Konzern mit relevantem Chinagesch&auml;ft ins Visier genommen wird: der Speicherchiphersteller Micron. Das entwickelt sich f&uuml;r Washington zu einem Problem &ndash; nicht nur, weil Micron rund 11 Prozent seines Umsatzes in der Volksrepublik erzielt. Tr&auml;fe es einmal Konzerne wie Nvidia, Intel oder Qualcomm, w&auml;re der Verlust noch gr&ouml;&szlig;er. (&hellip;)<br>\nWerden Micron-Speicherchips in China sanktionsbedingt vom Markt gedr&auml;ngt, dann entsteht eine L&uuml;cke, in die andere vorsto&szlig;en k&ouml;nnen. Neben chinesischen Herstellern sind das insbesondere Samsung und SK Hynix aus S&uuml;dkorea. Washington dringt seit Wochen in Seoul darauf, die beiden s&uuml;dkoreanischen Konzerne daran zu hindern. Die Regierung in Seoul steckt nun in der Klemme. Einerseits hat sie kein Interesse daran, dass Washington mit der Peitsche anr&uuml;ckt. Andererseits k&auml;men f&uuml;r Samsung und SK Hynix neue Absatzchancen in China gerade recht &ndash; schlie&szlig;lich ist der Markt f&uuml;r ihre Speicherchips aktuell &uuml;berschwemmt. Fatal w&auml;re zudem, wenn China in Antwort auf eine etwaige s&uuml;dkoreanische Chipliefersperre Gegenma&szlig;nahmen ergreift: Rund 40 Prozent der s&uuml;dkoreanischen Halbleiterexporte gehen nach China; das bietet breite Angriffsfl&auml;chen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/leicht-zu-gewinnen-von-wegen-4780699\/\">J&ouml;rg Kronauer in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Es waren russische Neonazis, die russisches Gebiet besetzten<\/strong><br>\nAktive Neonazis sind in der Ukraine eine kleine Minderheit. Doch wenn sie Russland angreifen, freut sich die Regierung in Kiew.<br>\n&laquo;F&uuml;r das ukrainische Milit&auml;r sind rechtsextreme russische Freiwillige beunruhigende Verb&uuml;ndete&raquo;, titelte die New York Times am 26. Mai. Vier Tage vorher war eine Gruppe von K&auml;mpfern, die mit der Ukraine verb&uuml;ndet sind, vor&uuml;bergehend von der Ukraine aus in Russland einmarschiert und haben nach eigenen Angaben kurzzeitig 42 Quadratkilometer russisches Territorium besetzt.<br>\nEine Gruppe dieser K&auml;mpfer lud am 25. Mai ausl&auml;ndische und lokale Pressevertreter an einem nicht genannten Ort ein. Ein New-York Times-Reporter war dabei.<br>\nDie NYT zitierte den anwesenden Anf&uuml;hrer der Gruppe, Denis Kapustin:<br>\n&laquo;Ich will beweisen, dass es m&ouml;glich ist, gegen einen Tyrannen zu k&auml;mpfen, dass Putins Macht nicht unbegrenzt ist, und dass die russischen Sicherheitsdienste zwar Unbewaffnete schlagen, kontrollieren und foltern k&ouml;nnen, aber fliehen, sobald sie auf bewaffneten Widerstand stossen.&raquo;<br>\nNeben Kapustin sei ein Soldat gestanden, der den Neonazi-Aufn&auml;her &laquo;Schwarze Sonne&raquo; auf die Uniform geheftet hatte. Kapustin und prominente Mitglieder des von ihm geleiteten bewaffneten Russischen Freiwilligenkorps vertr&auml;ten offen rechtsextreme Ansichten. Deutsche Beamte und humanit&auml;re Gruppen, darunter die Anti-Defamation League, h&auml;tten Kapustin als Neonazi bezeichnet, berichtete die NYT.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/es-waren-russische-neonazis-die-russisches-gebiet-besetzten\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>AI-controlled US military drone &lsquo;kills&rsquo; its operator in simulated test<\/strong><br>\nNo real person was harmed, but artificial intelligence used &lsquo;highly unexpected strategies&rsquo; in test to achieve its mission and attacked anyone who interfered<br>\nIn a virtual test staged by the US military, an air force drone controlled by AI decided to &ldquo;kill&rdquo; its operator to prevent it from interfering with its efforts to achieve its mission, an official said last month.<br>\nAI used &ldquo;highly unexpected strategies to achieve its goal&rdquo; in the simulated test, said Col Tucker &lsquo;Cinco&rsquo; Hamilton, the chief of AI test and operations with the US air force, during the Future Combat Air and Space Capabilities Summit in London in May.<br>\nHamilton described a simulated test in which a drone powered by artificial intelligence was advised to destroy an enemy&rsquo;s air defense systems, and ultimately attacked anyone who interfered with that order.<br>\n&ldquo;The system started realising that while they did identify the threat, at times the human operator would tell it not to kill that threat, but it got its points by killing that threat. So what did it do? It killed the operator. It killed the operator because that person was keeping it from accomplishing its objective,&rdquo; he said, according to a blogpost.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/us-news\/2023\/jun\/01\/us-military-drone-ai-killed-operator-simulated-test\">The Guardian<\/a>\n<p>dazu: <strong>Simulation: KI-Drohne der US Air Force eliminiert Operator f&uuml;r Punktemaximierung<\/strong><br>\nIn einer Simulation sollte eine KI-Drohne milit&auml;rische Ziele ausschalten und so Punkte sammeln. Den menschlichen Operator hat sie als Hindernis ausgemacht.<br>\nBei einem simulierten Test einer KI-gesteuerten Drohne ist die Software zu dem Schluss gekommen, dass das effektivste Mittel zur Erreichung des vorgegebenen Ziels die Eliminierung des eigenen Operators ist. Dieses unerwartete Vorgehen hat Tucker Hamilton von der US Air Force vor wenigen Tagen auf einer Konferenz der Royal Aeronautical Society zur Zukunft &ouml;ffentlich gemacht. Beobachtet wurde es demnach bei einer Simulation, in der eine KI-Drohne Luftabwehrstellungen identifizieren und ausschalten sollte. F&uuml;r jede gab es demnach Punkte, schie&szlig;en durfte sie aber erst nach einer Best&auml;tigung durch den Operator. Weil der aber auch Absch&uuml;sse &ndash; und damit Punkte &ndash; verhinderte, habe sie einfach ihn abgeschossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Simulation-KI-Drohne-der-US-Air-Force-eliminiert-Operator-fuer-Punktemaximierung-9162641.html\">Heise Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&Ouml;lkonzerne entgegen ihrer Propaganda Hauptverantwortliche der Umweltzerst&ouml;rung: Klimakiller USA<\/strong><br>\nAls die US-Regierung &ndash; passend zum Bundesratsbeschluss &ndash; den Ausbau der LNG-Exportinfrastruktur angek&uuml;ndigt hatte, gab es einen neuen Namen f&uuml;r das Fracking-Gas: Das US-Energieministerium verkaufte es in einer offiziellen Presseinformation als &bdquo;Freedom Gas&ldquo;. Mit Beginn des Krieges in der Ukraine wollte niemand mehr zur&uuml;ckstehen: &bdquo;Freedom Gas&ldquo; &ndash; US-amerikanisches Fracking-Gas f&uuml;r Europa &ndash; war die Parole der Stunde. Im M&auml;rz 2022 einigten sich die EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen und US-Pr&auml;sident Biden auf die Lieferung von zus&auml;tzlichen 15 Milliarden Kubikmeter LNG im Jahr 2022. Die Europ&auml;ische Kommission wird die regulatorischen Prozesse beschleunigen. Langfristig sollen die US-Exporte in die EU auf 50 Milliarden Kubikmeter pro Jahr ansteigen. So wurden die USA zum gr&ouml;&szlig;ten Exporteur von LNG. Zwischen Januar 2021 und Januar 2023 stiegen die Exporte auf mehr als das Doppelte an. In den ersten f&uuml;nf Monaten vorigen Jahres gingen 71 Prozent des LNG-Exports in die EU und nach Britannien. Noch immer &ndash; Zahlen von 2020 &ndash; liegen die USA beim CO&#8322;-Aussto&szlig; pro Kopf mit 13,7 Tonnen pro Jahr auf einem weit vorderen Platz, wenn auch hinter einigen arabischen Staaten. Russland (11,6 Tonnen), China (8,2 Tonnen) und Deutschland (7,7 Tonnen) folgen auf hinteren Pl&auml;tzen. Werden in die Berechnungen allerdings Importe und Exporte einbezogen &ndash; also die Produktion und der Verbrauch von Waren in anderen L&auml;ndern, was jeweils dort in die CO&#8322;-Bilanz einflie&szlig;t &ndash;, &auml;ndert sich das Bild: Dann liegen die USA bei 15,5 Tonnen CO&#8322; pro Kopf, Russland (9,3 Tonnen) und Deutschland (9,2 Tonnen) sind auf gleichem Niveau, w&auml;hrend China auf 7 Tonnen kommt. Die USA bleiben 2021 f&uuml;hrend in der Produktion von Erdgas (934 Milliarden Kubikmeter) vor Russland (702 Milliarden Kubikmeter), gleiches gilt f&uuml;r &Ouml;l. Billige Energie bleibt damit f&uuml;r die US-Industrie ein kostbarer Standortvorteil &ndash; aber es muss nicht so bleiben. Saudi-Arabien hat einen &bdquo;Plan B&ldquo;, falls es zu einer Abkehr von Kohlenwasserstoffen und einem Ende ihres Goldenen Zeitalters kommt. Die USA scheinen weiterhin auf ihre Energie&shy;dominanz vertrauen zu wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/klimakiller-usa-4780655\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kolumbien: Politische Morde nehmen zu<\/strong><br>\nIm Jahr 2022 hat die Zahl politischer Morde in Kolumbien um 42 Prozent zugenommen. Hinzu kommen &uuml;ber 800 gewaltt&auml;tige Angriffe auf Angeh&ouml;rige politischer, sozialer und gewerkschaftlicher Organisationen.<br>\nDie kolumbianische Organisation &bdquo;We are Defenders&ldquo; ver&ouml;ffentlichte am Donnerstag einen Bericht &uuml;ber politisch motivierte Angriffe und Morde in Kolumbien. Aus dem Bericht geht hervor, dass im Jahr 2022 197 Menschen, die sich f&uuml;r die sozialen und politischen Rechte der Kolumbianerinnen und Kolumbianer einsetzen, get&ouml;tet wurden. Im Vergleich zum Jahr 2021 bedeutet das einen Anstieg von 42 Prozent. Zu den Morden kommen 840 Angriffe auf Mitglieder von politischen, sozialen und gewerkschaftlichen Organisationen. Die Angriffe zeigen, We are Defenders zufolge, die gro&szlig;e Vielfalt an Gewalt mit dem Menschen, die sich f&uuml;r soziale und politische Rechte einsetzen, konfrontiert sind. In Kolumbien gibt es eine lange Geschichte der Gewalt, die von rechtsgerichteten Paramilit&auml;rs und Drogenkartellen ausgeht. Diese agieren als Repressionsorgan des ausl&auml;ndischen und inl&auml;ndischen Kapitals und der Gro&szlig;grundbesitzer. In ihrem Auftrag werden immer wieder Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, Aktivistinnen und Aktivisten f&uuml;r die Rechte der Indigenen sowie Vertreter verschiedener sozialer und politischer Organisationen ermordet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitungderarbeit.at\/international\/kolumbien-politische-morde-nehmen-zu\/\">Zeitung der Arbeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>R&uuml;ckschlag f&uuml;r Amazonien: Brasilien: Rechte Parteien wollen Schutz indigener V&ouml;lker und der Umwelt aushebeln.<\/strong><br>\nW&auml;hrend Brasiliens linker Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva die s&uuml;damerikanischen Staats- und Regierungschefs zum Gipfel in Bras&iacute;lia empfing, haben Anh&auml;nger seines faschistischen Vorg&auml;ngers Jair Bolsonaro einen innenpolitischen Sprengsatz gelegt. Mit Bolsonaros Liberaler Partei (PL) an der Spitze verabschiedeten die Rechtsparteien im Abgeordnetenhaus am Dienstag mit 283 gegen 155 Stimmen einen Gesetzentwurf, der die Rechte der indigenen V&ouml;lker einschr&auml;nkt. Der Text sieht vor, dass nur noch Land als Schutzgebiet anerkannt werden darf, das zum Zeitpunkt der Verk&uuml;ndung der aktuellen Verfassung im Jahr 1988 von Indigenen bewohnt wurde. Einen Tag sp&auml;ter stimmten die Abgeordneten f&uuml;r ein weiteres Gesetz, dass die Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r die Zuteilung neuer indigener Schutzgebiete zur&uuml;ck an das Justizministerium geben w&uuml;rde. Das Umweltministerium soll die Aufsicht &uuml;ber die Registrierung l&auml;ndlicher Fl&auml;chennutzung verlieren &ndash; und damit ein entscheidendes Werkzeug im Kampf gegen illegale Abholzung. Falls der ebenfalls von den Rechten dominierte Senat den Entw&uuml;rfen zustimmt, gehen sie zur Genehmigung oder zum Veto an Pr&auml;sident Lula da Silva. Dessen Ministerin f&uuml;r indigene V&ouml;lker, S&ocirc;nia Guajajara, verurteilte die Vorhaben als &raquo;schweren Angriff auf die indigenen V&ouml;lker und die Umwelt&laquo;. Zudem stellten sie &raquo;einen gesetzlich verankerten V&ouml;lkermord&laquo; dar, da sie &raquo;den Zugang zu Gebieten erlaubten, in denen V&ouml;lker leben, die noch keinen Kontakt zur Gesellschaft oder anderen V&ouml;lkern hatten&laquo;. Erst im April hatte Lula sechs neue indigene Gebiete ausgezeichnet und den Bewohnern die ausschlie&szlig;liche Nutzung der nat&uuml;rlichen Ressourcen darauf garantiert. Experten sehen die Schutzgebiete als Bollwerk gegen die Abholzung des Amazonasregenwalds &ndash; eine der gr&ouml;&szlig;ten Herausforderungen im Kampf gegen die Klimakatastrophe. Bei seiner R&uuml;ckkehr ins Amt zu Beginn dieses Jahres hatte Lula zum ersten Mal in der Geschichte des Landes auch ein Ministerium f&uuml;r die indigene Bev&ouml;lkerung geschaffen. (&hellip;)<br>\nSollten die Pl&auml;ne der Rechten durchgehen, k&ouml;nnten Indigene vom Land, das sie bewohnen, vertrieben werden, wenn sie nicht nachweisen k&ouml;nnen, dass sie es bereits bei Verk&uuml;ndung der Verfassung im Jahr 1988 genutzt haben. Nach der derzeitigen Gesetzgebung muss ein solcher Nachweis nicht erbracht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/451908.neokoloniale-ausbeutung-r%C3%BCckschlag-f%C3%BCr-amazonien.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>FBI launches fresh probe into Julian Assange case: Report<\/strong><br>\nAustralian Senator David Shoebridge claims Foreign Ministry unaware of new developments and vows to fight for Wikileaks founder until he returns home.<br>\nDespite the Australian government&rsquo;s diplomatic efforts to secure the release of Wikileaks founder Julian Assange in the UK, US authorities have launched a new investigation into his case.<br>\nThe US Federal Bureau of Investigation (FBI) has sought an interview with acclaimed novelist Andrew O&rsquo;Hagan, who remained close to Assange while working as a ghostwriter on the whistleblower&rsquo;s autobiography, The Sydney Morning Herald reported.<br>\nThe FBI&rsquo;s latest move to gather more evidence comes despite Australian Prime Minister Anthony Albanese&rsquo;s statement last month that the case &ldquo;needs to be brought to a conclusion.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.timeturk.com\/en\/fbi-launches-fresh-probe-into-julian-assange-case-report\/news-76608%20\">TIMETURK <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Manche US-amerikanischen Beh&ouml;rden scheinen nicht zur Vernunft zu kommen, aber vielleicht hilft diese neueste Entwicklung den Menschen nicht nur in Australien zu begreifen, welche Art von &ldquo;Freund&rdquo; oder &ldquo;Verb&uuml;ndeter&rdquo; die USA wirklich sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Lina und Nancy<\/strong><br>\nLina E. gilt f&uuml;r viele als aufrechte Demokratin, die sich mit Antidemokraten anlegen wollte: Wir haben es hier mit dem Wahn und den Folgen der Selbstgerechtigkeit zu tun.<br>\nProteste in vielen deutschen Gro&szlig;st&auml;dten nach dem Urteil gegen Lina E. und Komplizen. Das Oberlandesgericht Dresden befand sie vorgestern der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung f&uuml;r schuldig. Sie hatten mehrere Personen, die sie f&uuml;r rechtsradikal hielten, angegriffen und teilweise schwer verletzt. So zum Beispiel 2019 einen Kanalarbeiter, der eine M&uuml;tze mit einem Logo trug, das gemeinhin im rechten Milieu zu finden ist.<br>\nF&uuml;r die Schl&auml;ger war das eine antifaschistische Selbstverst&auml;ndlichkeit. Sie w&auml;hnten sich im Ausnahmezustand. Das staatliche Gewaltmonopol lehnten sie ab, was bedeutet: Man m&uuml;sse nun das Recht in die eigene Hand nehmen. Selbstjustiz als Notstand. Der Fall erinnert an den NSU, an die beiden Uwes, jenen Mundlos und jenen B&ouml;hnhardt &ndash; und an Beate Zsch&auml;pe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/lina-und-nancy\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Von der Arbeit ins Grab &ndash; K&uuml;ppersbusch TV<\/strong><br>\nDie #Rente. Irgendwann holt sie uns alle ein. Die einen schon mit 63, die anderen erst mit 67. Stand heute, weil vielleicht &auml;ndert sich das in der n&auml;chsten Zeit. Was Emanuel #Macron in #Frankreich schon vorgemacht hat, k&ouml;nnte uns hier in #Deutschland bald auch bl&uuml;hen. Jens #Spahn gef&auml;llt das ein wenig zu sehr. Hoffentlich regelt unsere soziale #Marktwirtschaft das&hellip;solange die Initiative Neue Soziale Markwirtschaft (#INSM) die Finger davon l&auml;sst. Au&szlig;erdem: Was die aktive Sterbehilfe in #Kanada erm&ouml;glicht, was in #Hamburg teuer bestraft wird und der #BVB vergeigt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=g9TdAKld_L4\">K&uuml;ppersbusch TV via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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