{"id":9877,"date":"2011-06-24T09:18:42","date_gmt":"2011-06-24T07:18:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9877"},"modified":"2014-09-01T14:44:15","modified_gmt":"2014-09-01T12:44:15","slug":"die-bild-zeitung-macht-fur-steuersenkungen-und-die-fdp-mobil","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9877","title":{"rendered":"Die Bild-Zeitung macht f\u00fcr Steuersenkungen und die FDP mobil"},"content":{"rendered":"<p>&bdquo;Bis zu 1150 Euro mehr im Jahr sind drin!&ldquo;, so titelte gestern die Printausgabe der Bild-Zeitung auf Seite 2. &bdquo;Millionen Arbeitnehmer erhalten endlich mehr Netto!&ldquo; &bdquo;Bis sp&auml;testens 2013 sollen vor allem kleine und mittlere Einkommen entlastet werden. Das hat Angela Merkel dem neuen FDP-Chef Philipp R&ouml;sler in einem vertraulichen Gespr&auml;ch Anfang Juni zugesagt&ldquo;, jubelt das Kampagnen-Blatt.<br>\nIn bild.de wird &bdquo;<a href=\"http:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/steuersenkungen\/bis-zu-1150-euro-mehr-im-jahr-sind-drin-18484882.bild.html\">die gro&szlig;e Netto-Tabelle<\/a>&ldquo; ver&ouml;ffentlicht. Schaut man sich die vom &bdquo;Bund der Steuerzahler&ldquo; erstellte Tabelle genauer an, wird allerdings die ganze Bauerf&auml;ngerei deutlich: Familien mit einem hohen Bruttoeinkommen von 6.000 Euro werden pro Jahr in absoluten Zahlen fast hundert Mal mehr entlastet als solche mit einem Bruttolohn von 2.000 Euro. Je h&ouml;her das Einkommen, desto h&ouml;her auch die prozentuale Entlastung. Die Partei der Besserverdienenden hat sich in der schwarz-gelben Koalition mal wieder durchgesetzt. Von Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><\/p><p>Lassen wir einmal den Irrsinn beiseite, dass bei einer nach wie vor notwendigen Netto-Neuverschuldung der &Ouml;ffentlichen H&auml;nde Steuersenkungen &uuml;ber (teure) Kredite finanziert werden m&uuml;ssen. Deren Zinsen wiederum die kassieren, die das n&ouml;tige Gesparte unmittelbar oder mittelbar &uuml;ber Pensionsfonds in Staatsanleihen anlegen k&ouml;nnen. Die Zinsen daf&uuml;r m&uuml;ssen mit ihren Steuern (z.B. Mehrwertsteuer) nat&uuml;rlich auch diejenigen bezahlen, die keine Steuerentlastung bekommen und nichts auf der hohen Kante haben.<\/p><p><strong>Eine glatte Irref&uuml;hrung<\/strong><\/p><p>Wer die Tabelle mit den Nettoentlastungen der jeweiligen Einkommensstufen genauer ansieht, wird sofort erkennen, wie hier die Mehrheit der Menschen hinters Licht gef&uuml;hrt wird. <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110624_steuersenkung.jpg\" alt=\"Steuersenkung?\"><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.bild.de\/media\/vw-tabelle-18488902\/Download\/1.bild.jpg\">bild.de<\/a><\/p><p>Unterstellen wir, die vom Bund der Steuerzahler &ndash; <a href=\"\/?p=8073\">einer Lobbyorganisation im Interesse von Mittelst&auml;ndlern und besser Verdienenden<\/a> &ndash; erstellte Tabelle, stimme mal ausnahmsweise. Danach w&uuml;rde ein verheiratetes Ehepaar mit 2 Kindern (Steuerklasse III) mit einem Bruttoeinkommen von 2.000 Euro pro Monat im Jahr um 12 Euro (!) entlastet, h&auml;tte diese Familie aber 6.000 Euro pro Monat, so w&uuml;rde sie um 1.152 Euro im Jahr entlastet &ndash; also um fast das einhundertfache. Die Familie mit dem kleinen Einkommen w&uuml;rde bezogen auf den Bruttolohn um 0,05% entlastet, die mit dem gr&ouml;&szlig;eren um 1,62%. Der Prozentsatz der Entlastung bezogen auf das Bruttoeinkommen steigt mit den dort ausgewiesenen Einkommensstufen von den unteren Bruttol&ouml;hnen bis zu den oberen deutlich an. (2.000 Euro: Entlastung = 0,05%; 2.500 Euro: Entlastung = 0,28; 3.000 Euro: Entlastung = 0,73%; 3.500 Euro: Entlastung = 1,06%; 4.000 Euro: Entlastung = 1,33% bis auf 1,62% bei 6.000 Euro)<\/p><p>Schauen wir uns dazu die Bruttomonatsverdienste von Vollzeitbesch&auml;ftigten aus dem 4. Quartal 2010 einmal an (die Prozentwerte weisen die Ver&auml;nderungen gegen&uuml;ber dem 4. Quartal 2009 aus):<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110624_reallohnverluste.jpg\" alt=\"Reallohnverluste\"><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/jetspeed\/portal\/cms\/Sites\/destatis\/Internet\/DE\/Presse\/pm\/2011\/03\/PD11__124__623,templateId=renderPrint.psml\">Statistisches Bundesamt<\/a><\/p><p>Aus dieser Tabelle des Statistischen Bundesamtes ist unschwer erkennbar, dass in keinem einzigen Wirtschaftszweig der durchschnittliche Bruttomonatsverdienst auch nur ann&auml;hernd die H&ouml;he von 6.000 Euro erreicht. Die Schlagzeile in der Bild-Zeitung: &bdquo;Bis zu 1150 Euro Mehr im Jahr sind drin!&ldquo; und die Behauptung &bdquo;vor allem kleine und mittlere Einkommen&ldquo; w&uuml;rden entlastet ist also eine Irref&uuml;hrung. Da die Bild-Zeitung und der selbst ernannte Steuerzahlerbund diese Fakten kennen m&uuml;ssten, muss man von einer glatten L&uuml;ge sprechen. <\/p><p>Arbeitnehmer mit durchschnittlichem Einkommen im Gastgewerbe oder Arbeitnehmer w&uuml;rden &uuml;berhaupt nicht entlastet. Arbeitnehmer, die sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen erbringen, erhielten eine Entlastung von  gerade einmal um 12 Euro pro Jahr, Bauarbeiter durchschnittlich vielleicht 160 Euro pro Jahr (13 Euro im Monat). Im gesamten produzierenden Gewerbe und im gesamten Dienstleistungsbereich w&auml;re die Entlastung rund 348 Euro im Jahr. Glauben Frau Merkel und Herr R&ouml;sler, dass diese Durchschnittsverdiener mit diesen 29 Euro &bdquo;mehr Netto&ldquo;  im Monat gro&szlig;e Spr&uuml;nge machen k&ouml;nnten?<\/p><p><strong>Millionen von arbeitenden Menschen werden &uuml;berhaupt nicht entlastet:<\/strong><\/p><p>Nach einer Statistik der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) in N&uuml;rnberg verdienten 2009 gut 22 Prozent (also fast jeder F&uuml;nfte) der vollzeitbesch&auml;ftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) monatlich weniger als 1784 Euro brutto und arbeiteten damit <a href=\"http:\/\/www.focus.de\/finanzen\/karriere\/berufsleben\/einkommen-arm-trotz-arbeit_aid_573404.html_1290098870\">unterhalb der Niedriglohnschwelle<\/a>. (OECD-Standard = 2\/3 des Medianlohns). Im Osten Deutschlands sind es sogar etwa <a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/080722%20Hinweise%20WSI%20Artikel%20IAQ%2024-06-2008.pdf\">40 Prozent der Besch&auml;ftigten [PDF &ndash; 252 KB]<\/a>.<\/p><p>Ende September 2010 gab es nach Angaben der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA) &uuml;ber 7 Millionen geringf&uuml;gig entlohnte Besch&auml;ftigte, jedes vierte der knapp 30 Millionen Arbeitsverh&auml;ltnisse ist ein geringf&uuml;gig entlohntes. <\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110624_geringfuegig_beschaeftige.jpg\" alt=\"Geringf&uuml;gig Besch&auml;tigte in Deutschland\"><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/151414\/umfrage\/geringfuegig-beschaeftigte-in-deutschland-nach-geschlecht\/\">Statista<\/a><\/p><p>Knapp f&uuml;nf Millionen arbeiten <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/04-27\/060.php\">ausschlie&szlig;lich als Minijobber<\/a>. Auch die &uuml;berwiegende Zahl der fast eine Million Leiharbeiter, die oft 30, ja sogar 50% weniger Entgelt <a href=\"\/upload\/pdf\/110107_leiharbeit.pdf\">erhalten als Stammbesch&auml;ftigte [PDF &ndash; 119 KB]<\/a> d&uuml;rfte unterhalb der Entlastungsgrenze liegen und schon gar nicht d&uuml;rften die 1,3 Millionen Menschen, die aufstockendes Alg II beziehen, von der Wohltat dieser Steuersenkungen profitieren.<\/p><p><strong>In der Steuerklasse I, also der Alleinstehenden Verdiener sieht es nicht viel anders aus als in der Steuerklasse III:<\/strong><\/p><p>Bei einem Bruttomonatseinkommen eines\/r Ledigen von 1.500 Euro liegt die Entlastung bei 120 Euro im Jahr (10 Euro im Monat), also bei 0,67 % bezogen auf das Brutto. Weil der Grenzsteuersatz bei niedrigen L&ouml;hnen besonders rasant steigt, zahlt der\/die Alleinstehende mit 2.000 Euro Bruttolohn im Monat schon mehr als doppelt soviel Steuer, seine\/ihre Entlastung liegt bei 300 Euro im Jahr (25 Euro im Monat) oder bei 1,25% des Bruttolohns. Die h&ouml;chste prozentuale Entlastung liegt bei einem Einkommen von 3.000 Euro monatlich, n&auml;mlich bei 1,53%, das sind monatlich 46 Euro.<br>\nDoch selbst in diesen &bdquo;Genuss&ldquo; d&uuml;rften nur die Wenigsten kommen, denn das durchschnittliche Monatsbrutto eines ledigen Arbeitnehmers liegt bei 2.310 Euro im Monat.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110624_netto_brutto_relationen.jpg\" alt=\"Netto-Brutto-Relationen\"><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.sozialpolitik-aktuell.de\/tl_files\/sozialpolitik-aktuell\/_Politikfelder\/Finanzierung\/Datensammlung\/PDF-Dateien\/abbII16.pdf%20\">Sozialpolitik aktuell in Deutschland [PDF &ndash; 81.3 KB]<\/a><\/p><p>Ab 3.000 Euro aufw&auml;rts sinkt &uuml;brigens die prozentuale Entlastung bei Alleinstehenden wieder leicht und liegt bei 6.000 Euro bei nur noch 1,08%.<br>\nDer Verlauf dieser prozentualen Entlastungskurve d&uuml;rfte dem sog. &bdquo;Mittelstandsbauch&ldquo; geschuldet sein.<\/p><p><strong>Tarnwort: Abflachung des &bdquo;Mittelstandsbauchs&ldquo;<\/strong><\/p><p>Doch gerade dieser &bdquo;Mittelstandsbauch&ldquo; &ndash; also eine W&ouml;lbung im Steuertarif &ndash;  der ja mit der jetzt geplanten Steuersenkung angeblich &bdquo;abgeflacht&ldquo; werden soll, war schon immer das Tarnwort f&uuml;r die PR-Kampagnen f&uuml;r Steuererleichterungen f&uuml;r Besserverdienende.<br>\nWie in den Tabellen der Bild-Zeitung leicht erkennbar, steigen die Grenzsteuers&auml;tze gerade bei den niedrigeren L&ouml;hnen besonders steil an. Ab einem zu versteuernden Jahreseinkommen von 8.004 Euro werden 14 Prozent f&auml;llig, bei 13.469 Euro j&auml;hrlich sind es schon 24 Prozent. Danach flacht die Progression stark ab, um dann schon bei 52.882 Euro zu versteuerndem Einkommen im Jahr den Spitzensteuersatz von 42 Prozent zu erreichen.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110624_grenzsteuersaetze.jpg\" alt=\"Grenzsteuers&auml;tze\"><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/c\/cb\/Historie_Einkommensteuer_D_Grenzsteuersatz.jpg\">Wikipedia<\/a><\/p><p>Ulrike Herrmann hat in der <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=me&amp;dig=2010%2F03%2F26%2Fa0106&amp;cHash=d45684fe58\">taz<\/a> zu Recht darauf hingewiesen, dass Werbestrategen f&uuml;r die Steuererleichterung von Besserverdienenden den &bdquo;Mittelstandsbauch&ldquo; h&auml;tten erfinden m&uuml;ssten, wenn es ihn nicht schon g&auml;be. Denn es geh&ouml;re zur Systematik der deutschen Einkommensteuer, dass auch die Reichen automatisch profitieren, wenn die unteren Tarife reformiert werden. Solange die Mittelschicht auf diese &bdquo;Wampe&ldquo; starre, werde sie auch die Interessen der Eliten bedienen. Die Mittelschicht sollte lieber darauf achten, dass der Spitzensteuersatz wieder erh&ouml;ht wird und vielleicht noch darauf, dass das Einkommen ab dem die &bdquo;Spitzensteuer&ldquo; erhoben wird angehoben wird.<\/p><p><strong>Doppelgewinner sind mal wieder die Besserverdienenden<\/strong><\/p><p>Die jetzt neu entfachte Steuersenkungsdebatte soll nat&uuml;rlich zun&auml;chst einmal einen Ablenkungseffekt von den &Auml;ngsten der Menschen vor Belastungen durch die Euro-Krise bewirken.<br>\nIm &Uuml;brigen folgt diese Kampagne dem seit Jahren verfolgten Grundsatz:<br>\nMan tue bei den niedrigsten Einkommen gar nichts, entlaste die niedrigen Einkommen ein klein wenig, damit sie nicht merken, dass die Hauptgewinner die Best- und Besserverdiener sind. Wer hat schon 6.000 Euro im Monat?<\/p><p>Nach aller Wahrscheinlichkeit, sind es gerade diese Besserverdienenden mit 6.000 Euro Bruttoeinkommen, f&uuml;r die &bdquo;bis zu 1150 Euro mehr im Jahr drin sind&ldquo;, die wiederum diese Steuerentlastung unmittelbar oder mittelbar &uuml;ber Pensionsfonds in Staatsanleihen anlegen k&ouml;nnen. Die Besserverdienenden sind also die doppelten Gewinner: Sie werden steuerlich am st&auml;rksten entlastet und verdienen noch an den Zinsen, die sie f&uuml;r Kredite an den (um diese Steuersenkungen in H&ouml;he von 9 bis 10 Milliarden) sich zus&auml;tzliche verschuldenden Staat kassieren k&ouml;nnen. <\/p><p>Und wenn dann die Steuereinnahmen konjunkturell wieder einbrechen sollten, dann kann man ja wieder ein &bdquo;<a href=\"\/wp-print.php?p=6631\">Sparpaket<\/a>&ldquo; auflegen, mit denen man gerade diejenigen schr&ouml;pft, die von der vorausgegangen Steuersenkung &uuml;berhaupt nichts hatten, n&auml;mlich die Arbeitslosen und die Meisten unter den Rentnern. <\/p><p><strong>Wiederbeatmung der FDP durch BILD<\/strong><\/p><p>Die Bild-Zeitung hat mit ihren fr&uuml;heren (bis an die politische Erpressung reichenden) Steuersenkungskampagnen schon einmal der FDP zu ihrem Rekordwahlergebnis bei der letzten Bundestagswahl verholfen. Jetzt wo die FDP als &bdquo;Steuersenkungspartei&ldquo; darniederliegt, versucht BILD deren Wiederbeatmung. <\/p><p>Man darf gespannt sein, ob diese erneute Kampagne bei den Menschen ankommt, denn diese sind offenbar realistischer als die die schwarz-gelbe Koalition. Nach der j&uuml;ngsten Umfrage vom Januar 2011 lehnten noch 60% der Befragten Steuersenkungen ab und hielten diese vor dem Hintergrund <a href=\"http:\/\/www.tarife-verzeichnis.de\/nachrichten\/4863-umfrage-finanzsituation-2011-der-deutschen-nur-jeder-dritte-fuer-steuersenkungen.html\">der anstehenden Aufgaben f&uuml;r indiskutabel<\/a>. Aber der FDP reichen ja ein paar Prozent W&auml;hler mehr, um wieder an die Macht zu kommen.<\/p><p>Au&szlig;erdem kann sich das Meinungsbild schnell wieder &auml;ndern, wenn BILD wieder einmal monatelang f&uuml;r Steuersenkungen trommelt &ndash; und die anderen sog. Leitmedien &ndash; wie so oft &ndash; dieser Trommel folgen.<\/p><p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110624_harm_bengen.jpg\" alt=\"Harm Bengen\"><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.harmbengen.de\/Zeitungscartoons.html\">Harm Bengen<\/a> <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Bis zu 1150 Euro mehr im Jahr sind drin!&ldquo;, so titelte gestern die Printausgabe der Bild-Zeitung auf Seite 2. &bdquo;Millionen Arbeitnehmer erhalten endlich mehr Netto!&ldquo; &bdquo;Bis sp&auml;testens 2013 sollen vor allem kleine und mittlere Einkommen entlastet werden. Das hat Angela Merkel dem neuen FDP-Chef Philipp R&ouml;sler in einem vertraulichen Gespr&auml;ch Anfang Juni zugesagt&ldquo;, jubelt das<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9877\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[193,137,11],"tags":[459,934,427,770,278],"class_list":["post-9877","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-fdp","category-steuern-und-abgaben","category-strategien-der-meinungsmache","tag-bild","tag-bund-der-steuerzahler","tag-einkommensteuer","tag-roesler-philipp","tag-steuersenkungen"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9877","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9877"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9877\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9879,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9877\/revisions\/9879"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9877"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9877"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9877"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}