{"id":98790,"date":"2023-06-05T08:45:09","date_gmt":"2023-06-05T06:45:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98790"},"modified":"2023-06-05T08:45:09","modified_gmt":"2023-06-05T06:45:09","slug":"hinweise-des-tages-4370","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98790","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98790#h01\">Auch im &ldquo;Frieden&rdquo; soll Krieg herrschen: Deutschlands morbide Ideen f&uuml;r einen Friedensschluss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98790#h02\">Biden shows growing appetite to cross Putin&rsquo;s red lines<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98790#h03\">Es reicht nicht aus, dass die Ukraine gewinnt &ndash; Russland muss verlieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98790#h04\">Die russische Armee: Alte Lektionen neu gelernt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98790#h05\">Kosten-Explosion beim F-35 &ndash; Deutschland kauft den Kampfjet trotzdem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98790#h06\">Annalena Baerbock h&auml;lt m&ouml;gliche Verhaftung von Putin f&uuml;r legitim<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98790#h07\">Peking soll Training durch fr&uuml;here Bundeswehrpiloten &raquo;unverz&uuml;glich&laquo; beenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98790#h08\">Blockalisierung statt Globalisierung: Vereint gegen China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98790#h09\">Verwundetes Land &ndash; so leidet die Umwelt unter dem Krieg in der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98790#h10\">Energieknappheit: Robert Habeck will Kohlekraftwerke im Winter wieder anstellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98790#h11\">Hohe Abschl&auml;ge und Nachforderungen bei den Heizkosten &ndash; Was B&uuml;rgergeld-Beziehende jetzt tun sollten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98790#h12\">Kindergrundsicherung: Breites B&uuml;ndnis kritisiert Unt&auml;tigkeit von Bundesarbeitsminister Heil im Kampf gegen Kinderarmut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98790#h13\">Brics rufen zu gemeinsamen Anstrengungen zur Beseitigung der weltweiten Armut auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98790#h14\">Lauterbach warnt vor &ldquo;unkontrolliertem Krankenhaussterben&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98790#h15\">Karl Lauterbach und die &Uuml;bersterblichkeit &ndash; Ein Minister denkt sich (wieder einmal) etwas aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98790#h16\">Biden unterzeichnet Gesetzentwurf zur Anhebung von US-Schuldengrenze<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Auch im &ldquo;Frieden&rdquo; soll Krieg herrschen: Deutschlands morbide Ideen f&uuml;r einen Friedensschluss<\/strong><br>\nDer Versailler Vertrag war getragen vom Gedanken, die Feindschaft auch noch im neu gewonnenen Frieden zu zementieren, den Gegner &ndash; in diesem Fall vorrangig Deutschland als Verlierer &ndash; maximal zu erniedrigen und ihm Reparationen aufzuerlegen, unter deren Last er zusammenbrechen musste. Der Versailler Vertrag war das Ergebnis maximalen Populismus in Verbindung mit der Preisgabe jeglicher Vernunft. (&hellip;)<br>\nNach den Unterschriften unter das Versailler Dokument dauerte es lediglich wenige Jahre, dann kam auch dank der Wirtschaftskrisen im Deutschen Reich Hitler an die Macht mit seinen Reden vom Versailler Vertrag als Schandvertrag, aus dessen Fesseln man sich als Nation l&ouml;sen m&uuml;sse.<br>\nVor diesem Hintergrund sollte man sich heute die Forderungen anschauen, welche die Ukraine, bedenkenlos unterst&uuml;tzt von ihren westlichen Partnern, dabei auch Deutschland, als Vorbedingung f&uuml;r die Aufnahme von Friedensverhandlungen mit Russland stellt.<br>\nSie kommen &ndash; ungeachtet der milit&auml;rischen Lage &ndash; einer bedingungslosen Kapitulation Russlands gleich. Die Ukraine verlangt immer weitere Sanktionen. Russland solle dauerhaft von Einnahmen aus dem Rohstoffgesch&auml;ft abgeschnitten werden. Es solle sein Gesch&auml;ftsmodell verlieren und gleichzeitig zu umfangreichen Reparationszahlungen verpflichtet werden. Auch die deutsche Au&szlig;enministerin bekennt sich zum Ziel &ldquo;Russland ruinieren&rdquo; zu wollen. Abgestimmt mit der Ukraine fordert auch sie die Einrichtung eines internationalen Tribunals, das die angeblichen Kriegsverbrechen Russlands &ndash; und zwar ausschlie&szlig;lich Russlands &ndash; untersuchen und bestrafen solle. Selbst &uuml;ber die bereits bekannt gewordenen Kriegsverbrechen der Ukraine soll der Mantel des Schweigens gebreitet werden. Man m&ouml;chte Russland um jeden Preis dem&uuml;tigen und wirtschaftlich dem Erdboden gleich machen. Russland solle nie wieder aufstehen k&ouml;nnen.<br>\nDer Ungeist von Versailles ist also auferstanden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/171660-auch-im-frieden-soll-krieg\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Biden shows growing appetite to cross Putin&rsquo;s red lines<\/strong><br>\nDespite warnings that arming Ukraine will start a world war, President Biden continues to push the Russian leader&rsquo;s limits &mdash; a strategy that brings risk and reward<br>\nPresident Biden&rsquo;s decision last month to help Ukraine obtain F-16 fighter jets marked another crossing of a Russian red line that Vladimir Putin has said would transform the war and draw Washington and Moscow into direct conflict.<br>\nDespite the Russian leader&rsquo;s apocalyptic warnings, the United States has gradually agreed to expand Ukraine&rsquo;s arsenal with Javelin and Stinger missiles, HIMARS rocket launchers, advanced missile defense systems, drones, helicopters, M1 Abrams tanks and, soon, fourth-generation fighter jets.<br>\nA key reason for brushing aside Putin&rsquo;s threats, U.S. officials say, is a dynamic that has held since the opening days of the war: Russia&rsquo;s president has not followed through on promises to punish the West for providing weapons to Ukraine. His bluffing has given U.S. and European leaders some confidence they can continue doing so without severe consequences &mdash; but to what extent remains one of the conflict&rsquo;s most dangerous uncertainties.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/national-security\/2023\/06\/01\/ukraine-f-16s-biden-russia-escalation\/%20\">The Washington Post<\/a>\n<p>dazu: <strong>Macgregor zu russischem Angriff auf Entscheidungszentren der Ukraine: &ldquo;Das ist erst der Anfang&rdquo;<\/strong><br>\nZu den j&uuml;ngsten russischen Raketenangriffen auf wichtige Entscheidungszentren in der Ukraine sagte der ehemalige Oberst der US-Armee und Politikwissenschaftler Douglas Macgregor, dies sei &ldquo;erst der Anfang&rdquo;.<br>\n&ldquo;Die Mehrheit der Menschen, mit denen man heute in Washington zu tun hat, sehen Russland immer noch durch die Brille von 1994\/95. Sie glauben, dass sie es mit einem gescheiterten Staat zu tun haben&rdquo;, betonte er. Und weiter: &ldquo;Nichts davon ist wahr. Russland hat die Ressourcen und die F&auml;higkeit, auf unbestimmte Zeit zu bestehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/kurzclips\/video\/171605-macgregor-zu-russischem-angriff-auf\/\">RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Es reicht nicht aus, dass die Ukraine gewinnt &ndash; Russland muss verlieren<\/strong><br>\nZu welchem Ende unterst&uuml;tzt der Westen die Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen Russland? Als Antwort kommt nur eine massive russische Niederlage infrage. Alles andere w&uuml;rde den russischen Imperialismus f&ouml;rdern und Autokraten auf der ganzen Welt ermutigen.<br>\nDie USA haben sich bei der Formulierung ihrer Ziele in dem von Russland gegen die Ukraine gef&uuml;hrten Krieg mit Absicht sehr vage ausgedr&uuml;ckt. Schwammige Phrasen wie &laquo;der Ukraine helfen, sich zu verteidigen&raquo; oder, noch schlimmer, &laquo;die Ukraine in die bestm&ouml;gliche Position f&uuml;r Verhandlungen bringen&raquo; sind entweder bedeutungslos oder gar geschmacklos.<br>\nB&uuml;rokratischer gedanklicher Nebel tarnt sich als Kunst der Politik, und das ist gef&auml;hrlich. Strategie bedeutet die Anpassung der Mittel an den Zweck. Im Krieg ist es leicht, vom Handeln besessen statt vom Ziel geleitet zu sein und damit der h&auml;ufigsten menschlichen Dummheit zu verfallen, so wie Nietzsche sie beschrieben hat: zu vergessen, was man eigentlich vorhatte zu tun.<br>\nDie Ukraine weiss genau, was sie unter einem Sieg versteht: Die Grenzen von vor 2014 sind wieder hergestellt; das Territorium ist von Invasoren ges&auml;ubert; Fl&uuml;chtlinge kehren heim; die Gesellschaft und die Wirtschaft werden wieder aufgebaut; die T&uuml;r zur Mitgliedschaft in der EU wie in der Nato steht offen; und es wird in einem gewissen Mass sichergestellt, dass den russischen Vergewaltigern, Folterern und M&ouml;rdern die gerechte Strafe widerf&auml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/es-reicht-nicht-aus-dass-die-ukraine-gewinnt-russland-muss-verlieren-ld.1739507%20\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.L.:<\/strong> Ich bin zuf&auml;llig auf einen NZZ Text gesto&szlig;en, der sogar am selben Tag als <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98581\">J&uuml;rgen H&uuml;bschens Text<\/a> in den Nachdenkseiten erschienen ist und offenbar die Antwort liefert (zumindest im Wunschdenken des Autors) auf die Frage J&uuml;rgen H&uuml;bschens, was denn &bdquo;as long as it takes&ldquo; eigentlich bedeuten soll. Ich habe den Text nicht gelesen, nur ein paar Zeilen &hellip; unertr&auml;glich f&uuml;r mich. Es geht los mit &bdquo;Zu welchem Ende unterst&uuml;tzt der Westen die Ukraine in ihrem Abwehrkampf gegen Russland? Als Antwort kommt nur eine massive russische Niederlage infrage. Alles andere w&uuml;rde den russischen Imperialismus f&ouml;rdern und Autokraten auf der ganzen Welt ermutigen.&ldquo; (Baerbocks &bdquo;Russland ruinieren l&auml;sst gr&uuml;&szlig;en&ldquo;) und weiter mit Aussagen wie diesen: &bdquo;Ein Russland, das sich durchsetzen w&uuml;rde, w&auml;re ein Russland, das sich noch st&auml;rker erm&auml;chtigt sehen w&uuml;rde, sich in Europa einzumischen.&ldquo; Nein, da hat er Recht der Autor: in Europa &bdquo;einmischen&ldquo; d&uuml;rfen sich nur die USA. Die geh&ouml;ren ja zu Europa, oder? Was w&uuml;rde Russland berechtigen, sich hier einzumischen? Russland drau&szlig;en halten &ndash; ein Mantra, das seit mehr als zwei Jahrzehnten wieder zunehmend konsequent verfolgt wird. Naja, ob nicht doch diejenigen auch ein wenig richtig liegen, welche diesen f&uuml;rchterlichen russischen Einmarsch und den grauenhaften Krieg gerade auch als Ergebnis dieser auf Konfrontation ausgerichteten Politik sehen? Aber was solls, weiter so! &hellip; Da wird dann auch die Aversion der westlichen Regierungen gegen Waffenstillstands- oder gar Friedensverhandlungen zwischen Kiew und dem Kreml nachvollziehbar.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die russische Armee: Alte Lektionen neu gelernt<\/strong><br>\nNach der Einnahme von Bakhmut\/Artemovsk Ende Mai ist vorerst ein St&uuml;ck weit Ruhe eingekehrt an der Front im Osten der Ukraine und allenthalben wird gefragt, wann und wo die lange angek&uuml;ndigte Offensive der ukrainischen Armee beginnt. Aber noch immer hat niemand den Widerspruch zwischen der Negativberichterstattung &uuml;ber die russische Armee und dem immer neuen Ruf nach modernsten westlichen Waffen aufgel&ouml;st. Ohne dies leidet langsam die Glaubw&uuml;rdigkeit wichtiger Presseerzeugnisse gerade auch im deutschsprachigen Raum. Nach fast anderthalb Jahren Krieg fragt sich jetzt auch mancher, was die Schweizer Armee f&uuml;r Konsequenzen ziehen m&uuml;sste.<br>\nInzwischen sorgte eine Studie des Royal United Services Institute RUSI aus Gro&szlig;britannien f&uuml;r Aufregung. Die Studie des RUSI bescheinigt dem russischen Milit&auml;r ein hohes Ma&szlig; an Lernf&auml;higkeit und qualifiziert die russische Armee wie folgt:<br>\n&bdquo;Russian forces have demonstrated that much of their equipment is effective, highly lethal and adaptable to a range of threats. &hellip; Conversely, many of Russia&rsquo;s combat support arms have not only demonstrated reasonable proficiency but have also shown that they are able to adapt to emerging threats&ldquo;.<br>\nDie Studie zeigt aber auch, in welch hohem Ausma&szlig; die Briten auf Informationen aus ukrainischen Quellen angewiesen sind, denn sie basiert im Wesentlichen auf Interviews der Autoren mit ukrainischen Offizieren und auf Materialien des ukrainischen Generalstabs. Eine Revision der deutschsprachigen Berichterstattung &uuml;ber die russische Armee macht die Studie aber auf jeden Fall notwendig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-russische-armee-alte-lektionen-neu-gelernt\/\">Ralph Bosshard in Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kosten-Explosion beim F-35 &ndash; Deutschland kauft den Kampfjet trotzdem<\/strong><br>\nDer Kampfjet F-35 k&ouml;nnte f&uuml;r den US-amerikanischen Steuerzahler ein teurer Posten werden: &Uuml;ber die gesamte Einsatzzeit gerechnet, k&ouml;nnte die unvorstellbare Summe von fast 1,7 Billionen US-Dollar zusammenkommen. Nicht nur das, sondern: Das Kampfjet-Programm wird teurer und versp&auml;tet sich. Dieses kritische Fazit steht auf der ersten Seite eines soeben vorgelegten neuen Berichts des US-Rechnungshofs (GAO) zu dem Megaprojekt.<br>\nWeltweit entscheiden sich zwar immer mehr Staaten f&uuml;r den Kauf des Flugzeugs, unter ihnen auch Deutschland. Die F-35 soll bei der Luftwaffe das veraltete Tornado-Modell f&uuml;r den Transport von taktischen Atombomben ersetzen. Doch der US-Rechnungshof verweist jetzt auf ein Dilemma bei der Entwicklung. Schon jetzt ben&ouml;tigt die Technik an Bord des Jets, wie etwa das Radar, mehr K&uuml;hlluft als urspr&uuml;nglich vorgesehen.<br>\nDeshalb wird das Triebwerk st&auml;rker genutzt, was die Wartungskosten erh&ouml;ht. Eigentlich w&uuml;rde die n&auml;chste modernere Variante der F-35 (Experten sprechen dabei vom &bdquo;Block 4&ldquo;) ein neues Triebwerk samt ge&auml;ndertem K&uuml;hlsystem und Stromversorgung ben&ouml;tigen, doch das ist offensichtlich nicht geplant.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article245662396\/F-35-Deutschland-kauft-Tarnkappenjet-trotz-Milliarden-Kostenexplosion.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Einen besseren Mustersch&uuml;ler bzw. treueren Vasallen als die deutsche Bundesregierung k&ouml;nnen die US-Administration und die im Hintergrund stehenden US-Verm&ouml;genden wohl nicht bekommen. Bereits vor wenigen Monaten fragte &bdquo;Anti-Spiegel&ldquo;: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=97139#h06\">Die F-35 kostet 62 Mio. Dollar, warum zahlt Deutschland 237 Mio.?<\/a>. Aus der Beantwortung zitiert: &bdquo;Die in der Vorlage genannten Preise beruhten &raquo;auf konservativen Prognosen und Ableitungen der U.S. Regierung&laquo; und st&uuml;nden &raquo;ausdr&uuml;cklich unter dem Vorbehalt der Anpassung&laquo;, hei&szlig;t es in dem Schreiben, das als vertraulich (&raquo;VS- Nur f&uuml;r den Dienstgebrauch&laquo;) gekennzeichnet ist. Es best&uuml;nden aber wie bei &raquo;allen Vertr&auml;gen Risiken&laquo; &ndash; zum Beispiel, weil Standards von Deutschland oder der EU nicht erf&uuml;llt oder n&ouml;tige Nutzungsgenehmigungen nicht erteilt werden k&ouml;nnten.&ldquo;<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Annalena Baerbock h&auml;lt m&ouml;gliche Verhaftung von Putin f&uuml;r legitim<\/strong><br>\nAu&szlig;enministerin Annalena Baerbock dr&auml;ngt angesichts einer m&ouml;glichen Verhaftung des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin bei einem Gipfeltreffen in S&uuml;dafrika auf Einhaltung des V&ouml;lkerrechts. &ldquo;Das V&ouml;lkerrecht ist an dieser Stelle klar. Das V&ouml;lkerrecht macht deutlich: Kriegsverbrecher, Verantwortliche, die Angriffskriege f&uuml;hren, die werden irgendwann zur Verantwortung gezogen&rdquo;, sagte die Gr&uuml;nenpolitikerin nach einem Treffen des Ostseerats in Wismar in Mecklenburg-Vorpommern.<br>\nPutin k&ouml;nnte im August zu einem Gipfel der Brics-Staatengruppe im s&uuml;dafrikanischen Johannesburg reisen. Alle f&uuml;nf Staatschefs der Brics-Mitglieder &ndash; Brasilien, Russland, Indien, China und S&uuml;dafrika &ndash; hatten nach Angaben der s&uuml;dafrikanischen Regierung eine Einladung zu dem Gipfel vom 22. bis 24. August erhalten. (&hellip;)<br>\nDas Brics-Treffen mache deutlich, dass ein brutaler Angriffskrieg und ein Bruch der internationalen Ordnung Konsequenzen f&uuml;r jeden Aggressor und Kriegsverbrecher habe, sagte Baerbock. Man k&ouml;nne &ldquo;dann eben nicht mehr so einfach an internationalen Konferenzen teilnehmen&rdquo;. S&uuml;dafrika habe ja bereits deutlich gemacht, dass es IStGH-Mitglied sei. &ldquo;Das macht noch mal so deutlich, dass dieser russische Angriffskrieg eben keine rein europ&auml;ische Sache ist, sondern dass er die ganze Welt betrifft&rdquo;, sagte die deutsche Au&szlig;enministerin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2023-06\/ostseerat-annalena-baerbock-wladimir-putin\">Zeit Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Wenn die Situation nicht so ernst w&auml;re, k&ouml;nnte &uuml;ber Deutschlands wichtigste &bdquo;Waffe&ldquo; gelacht werden: Die Spa&szlig;-Kanone, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=75730\">die aus dem V&ouml;lkerrecht kommt<\/a>, derzeit Bundesau&szlig;enministerin ist, aber von Diplomatie so viel versteht wie ein Kinderbuchautor von &Ouml;konomie.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Peking soll Training durch fr&uuml;here Bundeswehrpiloten &raquo;unverz&uuml;glich&laquo; beenden<\/strong><br>\nDie SPIEGEL-Recherche &uuml;ber fr&uuml;here Luftwaffensoldaten, die in China Kampfjetpiloten schulen,  schl&auml;gt hohe Wellen. Bei einem Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen pochte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) ziemlich undiplomatisch auf das Ende des Trainings.<br>\nVerteidigungsminister Pistorius hat von China die sofortige Beendigung der Ausbildung von Kampfjetpiloten durch fr&uuml;here Bundeswehrsoldaten angemahnt. Bei einem Gespr&auml;ch mit dem chinesischen Verteidigungsminister Li Shangfu beim Shangri-La-Dialog in Singapur habe er unmissverst&auml;ndlich klargemacht, dass es f&uuml;r Berlin inakzeptabel sei, dass fr&uuml;here Luftwaffenpiloten ihr Wissen an chinesische Piloten weiterg&auml;ben.<br>\n&raquo;Ich habe deutlich gemacht, dass ich erwarte, dass diese Praxis unabh&auml;ngig von uns unverz&uuml;glich beendet wird&laquo;, sagte Pistorius am Samstag in Singapur. Zudem habe er Li Shangfu klargemacht, &raquo;dass er sicherlich nicht am&uuml;siert w&auml;re, wenn ich das meinerseits probieren w&uuml;rde&laquo;.<br>\nPistorius hatte Li Shangfu am Samstag am Rande der Sicherheitskonferenz zum Gespr&auml;ch getroffen. Statt der eingeplanten 30 Minuten sa&szlig;en die beiden Minister l&auml;nger als eine Stunde zusammen. Pistorius bezeichnete das Treffen als &raquo;sehr offenes&laquo; Gespr&auml;ch, in dem die Meinungsunterschiede zwischen Berlin und Peking sehr deutlich zum Ausdruck gekommen seien.<br>\nAuf die Forderung in Bezug auf die deutschen Ausbilder habe der chinesische Verteidigungsminister indes &raquo;sehr verhalten reagiert&laquo;. Dass die chinesische Luftwaffe fr&uuml;here Piloten der Bundeswehr als Trainer angeheuert habe, sei nicht bestritten worden, gleichwohl habe Li Shangfu die Bedeutung der deutschen Ausbilder &raquo;relativiert&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/peking-soll-training-durch-fruehere-bundeswehr-piloten-unverzueglich-beenden-a-b8c7a666-4c94-4463-a750-9a449e944370%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auf der Grundlage von Bef&uuml;rchtungen und Behauptungen wird in Deutschland Politik gemacht &ndash; nicht lediglich bei diesem Thema.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Blockalisierung statt Globalisierung: Vereint gegen China<\/strong><br>\nDie westliche G7-Allianz ver&auml;ndert gerade den Welthandel. Teil 1 zum Stand der Weltwirtschaft (&hellip;)<br>\nDas Abr&uuml;cken vom bislang gepriesenen &laquo;Wandel durch Handel&raquo; bedeutet aber noch nicht den R&uuml;ckbau des globalen Handels. Auch im letzten Jahr hat der Welthandel mit G&uuml;tern wertm&auml;ssig zugenommen &ndash; trotz Krieg in der Ukraine und abgeschw&auml;chter Weltkonjunktur. Selbst zwischen den USA und China erreichte er im letzten Jahr einen neuen H&ouml;chststand. Weltweit w&auml;chst der Handel allerdings nicht mehr so stark wie in den Jahren vor dem grossen Finanzcrash. Zwischen 1993 und 2008 war ihr Anteil gemessen am weltweiten Bruttoinlandprodukt massiv gestiegen von 29 auf 50 Prozent. Seither ist er gesunken &ndash; im Jahr der Pandemie sehr stark auf 42 Prozent, hat sich 2021 aber wieder auf fast 47 Prozent erh&ouml;ht.<br>\nDer Trend beim Handel mit Dienstleistungen zeigt weiterhin nach oben, auch wenn er im Jahr der Pandemie zwischenzeitlich unterbrochen war. Der am Genfer Graduate Institute lehrende Richard Baldwin bezeichnet deshalb die These vom Ende der Globalisierung als Mythos. Eine &laquo;Slowbalization&raquo; &ndash; wie es auch schon genannt wurde &ndash; ist es aber allemal.<br>\nMit dem Streben nach &laquo;wirtschaftlicher Resilienz und wirtschaftlicher Sicherheit&raquo; der G7-Staaten zeichnet sich aber neuerdings eine &laquo;Blockalisierung&raquo; ab. Sicherheit wird umfassend verstanden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wirtschaft\/blockalisierung-statt-globalisierung-vereint-gegen-china\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Verwundetes Land &ndash; so leidet die Umwelt unter dem Krieg in der Ukraine<\/strong><br>\nMenschen k&auml;mpfen in der Ukraine jeden Tag um ihr &Uuml;berleben. Doch auch wenn der Krieg irgendwann endet: Die Natur wird noch lange mit den Folgen zu k&auml;mpfen haben &ndash; und damit auch die Bev&ouml;lkerung. (&hellip;)<br>\nBetroffen sind nicht nur B&ouml;den und Gew&auml;sser, sondern auch die Luft: Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat auf ihrer Homepage eine Karte ver&ouml;ffentlicht, auf der sie besondere Vorf&auml;lle dokumentiert. Dazu z&auml;hlen etwa durch Beschuss ausgel&ouml;ste Feuer an &Ouml;ldepots oder Waldbr&auml;nde in der Region Luhansk.<br>\nAu&szlig;erdem wird die Luft durch Artilleriefeuer und Explosionen von Sprengstoffen aus Raketen und Drohnen belastet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/ukraine-krieg-schrott-minen-luftverpestung-wie-die-umwelt-leidet-a-302761fa-f8fa-457e-afc7-5511721ec4b4%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung J.K.:<\/strong> Moment, und auf der anderen Seite bef&uuml;rwortet man den Einsatz von Uranmunition? Aber die ist auch v&ouml;llig harmlos, sagt die Bundesregierung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Energieknappheit: Robert Habeck will Kohlekraftwerke im Winter wieder anstellen<\/strong><br>\nDie Atomkraftwerke sind in Deutschland abgestellt, Solarenergie und Windenergie reichen laut Habeck nicht aus. Er kehrt zeitweise zur&uuml;ck zur Kohlekraft. (&hellip;)<br>\nDie Bild zitiert Habeck so: &bdquo;Ende Juni sollen die Kraftwerks-Reservebl&ouml;cke abgeschaltet werden&ldquo;, verk&uuml;ndete der Minister in der Potsdamer Staatskanzlei, &bdquo;danach k&ouml;nnen sie mit einer Sondergenehmigung &uuml;ber den Winter wieder genutzt werden&ldquo;. (&hellip;)<br>\nDen n&ouml;tigen Antrag will Habeck jetzt bei der EU in Br&uuml;ssel stellen. &bdquo;Ich muss die Weiternutzung begr&uuml;nden&ldquo;, sagte er, &bdquo;wir brauchen eine zus&auml;tzliche Kapazit&auml;tsreserve f&uuml;r den Winter.&ldquo; Denn volle Gasspeicher, Wind- und Sonnenstrom reichen in der dunklen Jahreszeit nicht aus. Und die Kernkraftwerke sind abgeschaltet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/habeck-will-kohlekraftwerke-im-winter-wieder-anstellen-li.354839%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Auf die CO2-arme Kernkraft verzichten und die kr&auml;ftig CO2-aussto&szlig;enden Kohlekraftwerke nutzen. Den Widerspruch zum immer wiederholten Klima-Narrativ sollte auch Bundesminister Habeck erkennen k&ouml;nnen. Offensichtlich ist die Gefahr durch CO2 f&uuml;r das Klima doch nicht so gro&szlig; wie stets in etlichen Hauptmedien berichtet wird. Auch sollen energieintensive Projekte &ndash; z.B. Digitalisierungsprozesse (Bargeld und in Schulen), E-Autos und W&auml;rmepumpen nicht gestoppt, sondern weiterhin umgesetzt werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Hohe Abschl&auml;ge und Nachforderungen bei den Heizkosten &ndash; Was B&uuml;rgergeld-Beziehende jetzt tun sollten<\/strong><br>\nDie Teuerungsrate ist vor allem bei den Energiepreisen hoch. Dies macht sich auch bei den Abschlagszahlungen f&uuml;r die Heizkosten bemerkbar. Zudem verlangen die Versorger h&ouml;here Abschlagszahlungen und Nachforderungen.<br>\nF&uuml;r B&uuml;rgergeld- und Sozialhilfeempf&auml;nger &uuml;bernehmen die Jobcenter bzw. Sozial&auml;mter die &ldquo;tats&auml;chlichen Heizkosten&rdquo;, wenn diese vom Leistungstr&auml;ger als &ldquo;angemessen&rdquo; bewertet werden. &Uuml;bernehmen die Jobcenter auch Nachforderungen? Antworten gibt dieser Leitfaden. (&hellip;)<br>\nHeizkosten m&uuml;ssen von Jobcentern oder Sozial&auml;mtern &uuml;bernommen werden, wenn sie einen &ldquo;angemessenen&rdquo; Rahmen nicht &uuml;bersteigen.<br>\nDie Beh&ouml;rden d&uuml;rfen Heizkosten nur dann nicht &uuml;bernehmen, &ldquo;wenn sie der H&ouml;he nach bei angemessenem und sparsamem Heizen nicht erforderlich erscheinen&rdquo;, wie das Bundessozialgericht entschied (Az.: B 14 AS 36\/08 R). (&hellip;)<br>\nDie Leistungsbeh&ouml;rde ist verpflichtet, bei Verdacht auf unangemessene Heizkosten den Einzelfall zu pr&uuml;fen. Die Angemessenheit ist jedoch nur anhand der verbrauchten Energiemenge und nicht anhand des verlangten Heizkostenpreises zu pr&uuml;fen, wie das Bundessozialgericht in einem weiteren Urteil (B 14 AS 60\/12 R) entschieden hat. (&hellip;)<br>\nDas bedeutet, dass die kommunalen Tr&auml;ger der Kosten der Unterkunft die tats&auml;chlichen Heizkosten &ndash; unabh&auml;ngig vom Heiz&ouml;lpreis &ndash; zu &uuml;bernehmen haben, sofern der oder die Betroffene nicht unwirtschaftlich gehandelt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.gegen-hartz.de\/urteile\/hoehere-abschlaege-und-nachforderungen-bei-den-heizkosten-das-sollten-buergergeld-beziehende-jetzt-tun\">gegen-hartz.de<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kindergrundsicherung: Breites B&uuml;ndnis kritisiert Unt&auml;tigkeit von Bundesarbeitsminister Heil im Kampf gegen Kinderarmut<\/strong><br>\nAngesichts des Stillstands bei der Ausarbeitung einer armutsfesten Kindergrundsicherung fordert ein breites zivilgesellschaftliches B&uuml;ndnis aus Sozial-, Wohlfahrts-, Verbraucher- und Kinderschutzverb&auml;nden sowie Jugendorganisationen und Gewerkschaften Bundesarbeitsminister Hubertus Heil auf, die im Koalitionsvertrag vereinbarte Neudefinition des kindlichen Existenzminimums endlich anzugehen und so den Weg freizumachen f&uuml;r eine Kindergrundsicherung, die vor Armut sch&uuml;tzt.<br>\n&ldquo;Die Kindergrundsicherung wird sich schlussendlich daran messen lassen m&uuml;ssen, ob sie in der Leistungsh&ouml;he das soziokulturelle Existenzminimum der Kinder tats&auml;chlich abdeckt und sie damit vor Armut sch&uuml;tzt&rdquo;, hei&szlig;t es in einem gemeinsamen Aufruf. &ldquo;Mit Ausnahme einiger deskriptiv-unverbindlicher Papiere seien jedoch keinerlei Bem&uuml;hungen des Arbeitsministeriums erkennbar, seiner Verpflichtung nachzukommen, das kindliche Existenzminimum neu zu definieren.&rdquo; Weiter mahnen die Verb&auml;nde in dem Appell: &ldquo;Es w&auml;re nicht hinnehmbar, wenn die f&uuml;r die Kindergrundsicherung entscheidende Frage des &lsquo;Was und wieviel braucht ein Kind&rsquo; auf die lange Bank geschoben und das Projekt damit zum Scheitern gebracht w&uuml;rde.&rdquo;<br>\nUlrich Schneider, Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Parit&auml;tischer Gesamtverbandes: &ldquo;Wenn Hubertus Heil seine Hausaufgaben nicht macht und Christian Lindner die Mittel blockiert, droht nichts weniger als das Scheitern der Kindergrundsicherung. Die Folgen m&uuml;ssten Millionen von Kindern in Armut tragen, denen dringend n&ouml;tige Hilfe verweigert w&uuml;rde. Ein weiterer Stillstand w&auml;re ein unbegreifliches politisches Versagen. Schon jetzt zeichnet sich ein weiterer Anstieg der Kinderarmut ab. Bei allen politisch Verantwortlichen m&uuml;ssten die Alarmglocken angehen.&rdquo;<br>\nKinderarmut ist in Deutschland weit verbreitet und hat zuletzt ein neues Rekordhoch erreicht: Mehr als jedes f&uuml;nfte Kind w&auml;chst hierzulande in Armut auf. Das B&uuml;ndnis dr&auml;ngt vor diesem Hintergrund auf ein Ende des Stillstands bei den notwendigen Arbeiten f&uuml;r eine armutsfeste Kindergrundsicherung. In dem gemeinsamen Aufruf hei&szlig;t es dazu: &ldquo;Wir fordern Bundesarbeitsminister Heil auf, unverz&uuml;glich die notwendigen Arbeiten an einer sach- und bedarfsgerechte Definition des kindlichen Existenzminimums und zur Berechnung des existenzsichernden Zusatzbetrages in der Kindergrundsicherung aufzunehmen und hierbei die Expertise von Wohlfahrts-, Sozial- und Fachverb&auml;nden einzubeziehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.der-paritaetische.de\/alle-meldungen\/kindergrundsicherung-breites-buendnis-kritisiert-untaetigkeit-von-bundesarbeitsminister-heil\/\">Der Parit&auml;tische<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Brics rufen zu gemeinsamen Anstrengungen zur Beseitigung der weltweiten Armut auf<\/strong><br>\nAu&szlig;enministertreffen in S&uuml;dafrika. 15 L&auml;nder des Globalen S&uuml;dens zu Gast, auch Argentinien und Kuba<br>\nIn der s&uuml;dafrikanischen Hauptstadt Kapstadt haben sich die Au&szlig;enminister der Brics-L&auml;nder Brasilien, Russland, Indien, China und S&uuml;dafrika getroffen. S&uuml;dafrika hat derzeit den Vorsitz der Brics inne.<br>\nIm Mittelpunkt standen die Diskussionen um eine gemeinsame W&auml;hrung und die Erweiterung der Gruppe. Parallel fand eine Zusammenkunft der &ldquo;Freunde der Brics&rdquo; statt, zu der Diplomaten aus dem Globalen S&uuml;den eingeladen waren.<br>\nZum Thema Ukraine-Krieg hei&szlig;t es unter Punkt 18 der gemeinsamen Erkl&auml;rung, die Minister erinnerten an die Standpunkte ihrer L&auml;nder zur Lage in der und um die Ukraine, die sie in Gremien wie dem Sicherheitsrat und der Generalversammlung der UNO vertreten haben. Sie begr&uuml;&szlig;ten die Vermittlungsvorschl&auml;ge f&uuml;r eine friedliche L&ouml;sung des Konflikts durch Dialog und Diplomatie. Des Weiteren fordern sie die Umsetzung der Schwarzmeer-Getreide-Initiative und betonen, wie wichtig es sei, dass Getreide und D&uuml;ngemittel weiterhin zu den Bed&uuml;rftigsten gelangen k&ouml;nnen.<br>\nDie s&uuml;dafrikanische Ministerin f&uuml;r internationale Beziehungen und Zusammenarbeit, Naledi Pandor, kritisierte zum Auftakt, dass &ldquo;die Aufmerksamkeit und die Ressourcen umgelenkt wurden und die Agenden unserer multilateralen Organisationen nicht mehr den Bed&uuml;rfnissen und Forderungen des Globalen S&uuml;dens entsprechen&rdquo;. Die reichen L&auml;ndern seien ihren Verpflichtungen gegen&uuml;ber den Entwicklungsl&auml;ndern nicht nachgekommen und versuchten systematisch, &ldquo;die Verantwortung auf den globalen S&uuml;den abzuw&auml;lzen&rdquo;.<br>\nDie Beseitigung der Armut &ldquo;in all ihren Formen und Dimensionen, einschlie&szlig;lich der extremen Armut, ist die gr&ouml;&szlig;te globale Herausforderung und eine unabdingbare Voraussetzung f&uuml;r eine nachhaltige Entwicklung&rdquo;, betonte sie.<br>\nAuf der Tagesordnung ganz oben stand der m&ouml;gliche Einsatz alternativer W&auml;hrungen zum US-Dollar. Die Diplomaten pl&auml;dierten daf&uuml;r, die Verwendung der jeweiligen Landesw&auml;hrungen der Mitgliedsstaaten im internationalen Handel und bei Finanztransaktionen zu st&auml;rken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2023\/06\/264270\/brics-anstrengungen-gegen-armut\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Lauterbach warnt vor &ldquo;unkontrolliertem Krankenhaussterben&rdquo;<\/strong><br>\nIm Rahmen der umstrittenen Krankenhausreform warnte Gesundheitsminister Karl Lauterbach vor einem &ldquo;unkontrolliertem Krankenhaussterben&rdquo;, 25 Prozent der Kliniken st&uuml;nden ohne Reform vor dem Aus. Bei den Beratungen mit den L&auml;ndern konnte man sich am Donnerstag jedoch noch nicht endg&uuml;ltig einigen. (&hellip;)<br>\nAuch nach dem Treffen herrschte Unklarheit, in welchen Details sich die L&auml;nder nicht einig wurden. Im Wesentlichen verhandelte Lauterbach mit den L&auml;ndern &uuml;ber die Einstufung der einzelnen Kliniken. Diese reicht von der wohnortnahen Grundversorgung &uuml;ber Zwischenstufen bis hin zu Maximalversorgern wie Universit&auml;tskliniken. Um den L&auml;ndern entgegenzukommen, sollen die Einstufungen kein Finanzierungskriterium mehr sein. Hintergrund des Entgegenkommens war die Sorge, dass sonst Kliniken von Geldern abgeschnitten w&uuml;rden, obwohl diese in den l&auml;ndlichen Regionen gebraucht werden. Die Einstufungen sollen weiterhin vom Bund verwendet werden, allerdings keine Konsequenzen mehr f&uuml;r die Kliniken haben.<br>\nDen Pl&auml;nen zufolge sollen die Kliniken nun &uuml;ber bundeseinheitliche Leistungsgruppen finanziert werden &ndash; also nach Kriterien, die Kliniken erf&uuml;llen m&uuml;ssen, um bestimmte Operationen mit der gesetzlichen Krankenversicherung abzurechnen. Die Leistungsgruppen sollen demnach zusammen mit den L&auml;ndern erstellt werden, die L&auml;nder m&uuml;ssen diesen dann auch zustimmen. Ausnahmeregelungen soll es f&uuml;r Einrichtungen in l&auml;ndlichen Regionen geben.<br>\nIn den Kliniken kam es nach dem Treffen der Gesundheitsminister zu deutlicher Kritik, da noch keine endg&uuml;ltigen Ergebnisse erzielt wurden. Die Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft Henriette Neumeyer erkl&auml;rte am Donnerstag:<br>\n&ldquo;Die Ergebnisse lassen bef&uuml;rchten, dass viele bedarfsnotwendige Krankenh&auml;user die Reform gar nicht mehr erleben werden. Sie werden schon vorher durch eine politisch unterlassene Hilfeleistung in die Insolvenz gehen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/inland\/171608-lauterbach-warnt-vor-unkontrolliertem-krankenhaussterben\/%20\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Krankenh&auml;user stehen aktuell vor Problemen, die sie auch dem Abgeordneten Lauterbach zu verdanken haben, der sich vor einigen Jahren insbesondere f&uuml;r die Einf&uuml;hrung des Fallpauschalen-Systems eingesetzt hatte. Das Schlie&szlig;en von Kliniken ist seit mindestens zehn Jahren Lauterbachs Anliegen: &bdquo;Durch eine Reduzierung der Zahl der Kliniken w&uuml;rden wir die Versorgung sicher nicht verschlechtern&ldquo;, sagte er der <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/ueberversorgung-in-staedten-spd-will-kliniken-schliessen-12645605.html\">Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung<\/a>. Erinnert sei daran, dass sich vor vier Jahren &ndash; kurz vor der merk-w&uuml;rdigen Coronazeit &ndash; die Bertelsmann Stiftung mit einer Studie f&uuml;r das Schlie&szlig;en von Krankenh&auml;usern stark gemacht hat. Als Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion hatte Herr Lauterbach es auch <a href=\"https:\/\/www.aerzteblatt.de\/nachrichten\/104668\/Debatte-um-Studie-zu-Krankenhausschliessungen-geht-weiter\">bef&uuml;rwortet<\/a>: <\/em><\/p>\n<blockquote><p>&ldquo;SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach stimmte heute den Pl&auml;nen zur Verringerung der Krankenh&auml;user in Deutschland teilweise zu. &bdquo;Der Grundtenor der Studie ist zwar richtig. Aber die Berechnung, dass man bis zu zwei Drittel der Krankenh&auml;user abbauen k&ouml;nnte, die halte ich aber f&uuml;r falsch und &uuml;berzogen&ldquo;, sagte er der Passauer Neuen Presse.<br>\nTats&auml;chlich w&uuml;rde die Qualit&auml;t mit weniger Krankenh&auml;usern steigen, sofern die richtigen geschlossen w&uuml;rden, so der SPD-Fraktions-Vize.&rdquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Anstatt &ldquo;bis zu zwei Drittel der Krankenh&auml;user&rdquo; droht nun immerhin 25 Prozent der Kliniken das Aus. Aus der Perspektive des nun amtierende Bundesgesundheitsministers und der Bertelsmann Stiftung d&uuml;rfte die Richtung stimmen. Ausbaden d&uuml;rfte es jedoch die krank werdende Bev&ouml;lkerung. Bitte lesen Sie dazu u.a. auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=62278\">Professor Seltsam oder: Wie ich lernte, Talkshows zu hassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=63403\">Schlie&szlig;ung von Krankenh&auml;usern: &bdquo;Das ist politisch gewollt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88914\">Kehraus im Krankenhaus: Wie man Kliniken von St&ouml;rfaktoren wie Patienten und Besch&auml;ftigten befreit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91376\">Lauterbachs &bdquo;Revolution&ldquo; &ndash; Einfalltor f&uuml;r den Kahlschlag im Krankenhaussystem.<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Karl Lauterbach und die &Uuml;bersterblichkeit &ndash; Ein Minister denkt sich (wieder einmal) etwas aus<\/strong><br>\nAuf die Frage, was die Bundesregierung tue, um die Ursachen der hohen &Uuml;bersterblichkeit in Deutschland zu ermitteln, verwies Immernochminister Karl Lauterbach im Bundestag auf Studien, die von deutschen und ausl&auml;ndischen Universit&auml;ten dazu angestellt w&uuml;rden. Ich habe beim Ministerium nachgefragt, welche das sind. Die Antwort wird Lauterbach-Kenner wenig &uuml;berraschen. (&hellip;)<br>\nDas Ministerium konnte keine einzige laufende oder abgeschlossene Untersuchung nennen, die die Behauptung Lauterbachs st&uuml;tzen w&uuml;rde, dass die &Uuml;bersterblichkeit im letzten Jahr und bis heute von den Fakult&auml;ten und Universit&auml;ten intensiv untersucht werde. Lauterbach hat seinem Ruf als L&uuml;genbaron und Hochstapler wieder einmal alle Ehre gemacht.<br>\nWas das Ministerium ansonsten &uuml;ber die Befassung von RKI und Statistischem Bundesamt mit dem Thema nachschiebt sind nur vage Verweise auf deren Routinet&auml;tigkeit. Danach geht es wie bei Lauterbach im unverbindlichen Passiv weiter (wird untersucht). Die dann aufgef&uuml;hrten Einzelerkl&auml;rungen f&uuml;r erh&ouml;hte Sterblichkeit sind ohne Quantifizierung nutzlos. Es ist au&szlig;erdem Konsens, dass sie nicht ausreichen, die sehr hohe &Uuml;bersterblichkeit zu erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/lauterbach-uebersterblichkeit\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Toxische Propaganda: Corona, Ukraine und die Sehnsucht, n&uuml;tzlich zu sein<\/strong><br>\nWarum ist es so schwierig, zu einer Aufarbeitung der Corona-Zeit zu kommen, obwohl inzwischen viele Fakten auf dem Tisch liegen? Die Ursache ist ein besonders b&ouml;sartiger emotionaler Missbrauch. Wer &uuml;berzeugt ist, etwas Gutes getan zu haben, wird dieses Gef&uuml;hl heftig verteidigen. (&hellip;)<br>\nGesellschaftlich und politisch ist es durchaus legitim, jene, die sich so begeistert in das aktuelle Angebot zum Gutsein st&uuml;rzen, zu fragen, wo sie denn waren und sind, wenn es um Wohnungslosigkeit und Armut im eigenen Land geht. Es wird ihnen in der Regel nicht einmal bewusst sein, dass es neben den offiziellen Angeboten zu einer scheinbaren Kollektivit&auml;t nach wie vor das Angebot einer wirklichen g&auml;be, die allerdings erfordert, die sozialen Schranken eigenst&auml;ndig zu &uuml;berwinden. Es wird ihnen auch nicht bewusst sein, dass jedes dieser Angebote immer eine Kehrseite hat: Zum Beispiel schlie&szlig;t die Hilfe f&uuml;r die Ukraine, auch humanit&auml;re, jene f&uuml;r den Donbass absolut aus, wird offiziell st&auml;ndig signalisiert. Und genauso wurde erst die Solidarisierung mit der inl&auml;ndischen Armut untergraben, ehe man Fl&uuml;chtlinge als Objekt anbot.<br>\nWie sehr das Bed&uuml;rfnis nach Kollektivit&auml;t hinter diesem Verhalten steckt, kann man gerade an jenen beobachten, die immer noch an den Masken festhalten. Das ist weit mehr ein Erkennungszeichen, wie es vor vielen Jahren einmal die Buttons der Punks waren &ndash; im Ergebnis der &Uuml;berzeugung, sich damit wirklich noch vor etwas Gef&auml;hrlichem zu sch&uuml;tzen.<br>\nJe ausgepr&auml;gter der Mangel an einer positiven Zukunftsvision zu sp&uuml;ren ist, je weiter der positive Bezug auf das Land, den Wohnort, die Klasse unm&ouml;glich gemacht wird, desto leichter f&auml;llt die Manipulation genau jener Eigenschaften, die eigentlich die Grundlage daf&uuml;r bieten, eine menschlichere Gesellschaft zu schaffen. Wenn es nur darum ginge, die Maskenfans von medizinischen Fakten zu &uuml;berzeugen, w&auml;re das vergleichsweise einfach. Da es aber um eine Handlung geht, die sie als f&uuml;rsorglich f&uuml;r andere empfinden und man ihnen mit der Gegenargumentation auch diese F&uuml;rsorglichkeit abspricht, ist es ausgesprochen m&uuml;hsam.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/171560-corona-ukraine-und-sehnsucht-nuetzlich\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Biden unterzeichnet Gesetzentwurf zur Anhebung von US-Schuldengrenze<\/strong><br>\nUS-Pr&auml;sident Joe Biden hat am Samstagnachmittag den &bdquo;Fiscal Responsibility Act of 2023&ldquo; unterzeichnet, um eine historische Zahlungsunf&auml;higkeit der Regierung zu verhindern.<br>\nDas &uuml;berparteiliche Gesetz setzt die Staatsschuldengrenze bis zum 1. Januar 2025 aus und erh&ouml;ht die Grenze am 2. Januar 2025 auf den aktuellen Schuldenstand.<br>\nNach Angaben der weltweit t&auml;tigen Investmentbank Goldman Sachs w&uuml;rde die Staatsverschuldung der USA im Januar 2025 35 Billionen Dollar &uuml;bersteigen, was mehr als 100.000 Dollar pro US-B&uuml;rger entspricht.<br>\nDie Vereinigten Staaten haben im Januar ihr Schuldenlimit von 31,4 Billionen Dollar erreicht, was mehr als 120 Prozent ihres j&auml;hrlichen Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht. W&auml;hrend sich das Wei&szlig;e Haus und der Kongress monatelang um die Bedingungen f&uuml;r die Anhebung der Schuldengrenze stritten, griff das Finanzministerium zu &bdquo;au&szlig;erordentlichen Ma&szlig;nahmen&ldquo;, um einen Zahlungsausfall zu vermeiden.<br>\nDie Schuldenobergrenze ist eine Obergrenze f&uuml;r den Gesamtbetrag, den die Vereinigten Staaten aufnehmen d&uuml;rfen, um die Regierung zu finanzieren und ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.<br>\nSeit 1945 haben die Vereinigten Staaten ihre Schuldenobergrenze 103 Mal angehoben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/06\/04\/ARTIYtR4q3njTPUKACp38dFw230604.shtml\">CRI online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ganz anders ist die politische Diskussion hierzulande. Die Schuldenbremse soll eingehalten werden. Bundesfinanzminister Lindner hat bereits <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98742#h01\">&bdquo;Sparvorgaben&ldquo; &ndash; also K&uuml;rzungsvorgaben &ndash; an alle Ministerien verschickt<\/a> (mit einer Anmerkung).<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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