{"id":98797,"date":"2023-06-05T10:03:40","date_gmt":"2023-06-05T08:03:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98797"},"modified":"2023-06-05T17:43:39","modified_gmt":"2023-06-05T15:43:39","slug":"die-umdeutung-der-energiewende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98797","title":{"rendered":"Die Umdeutung der Energiewende"},"content":{"rendered":"<p>Erneuerbare Energien sind das Thema der Stunde. Was dabei &ndash; auch und gerade in der Umsetzung durch die Bundesregierung &ndash; jedoch meist vergessen wird, ist das, was die Vordenker der Energiewende eigentlich erreichen wollten. Urspr&uuml;nglich ging es ja nicht &bdquo;nur&ldquo; um eine Wende von fossilen zu regenerativen Energietr&auml;gern, sondern auch um eine Dezentralisierung und eine Demokratisierung der Energieversorgung &ndash; weg von monopolartigen Strukturen und Gro&szlig;konzernen, hin zu kleinen Selbstversorgern. Doch davon ist heute kaum mehr die Rede. <strong>Anja Baisch<\/strong> hat das Thema f&uuml;r die NachDenkSeiten aufgegriffen.<br>\n<!--more--><br>\nErneuerbare Energien wurden von der Energiewirtschaft lange bek&auml;mpft, weil sie sich nicht so leicht monopolisieren lassen. Die Einf&uuml;hrung von Smart-Meter-Messsystemen er&ouml;ffnet nun neue M&ouml;glichkeiten, die bislang schwer zu kontrollierenden solaren Energien in zentralistische Systeme zu pressen. Damit diese Steuerung gesellschaftlich akzeptiert wird, kreieren Politik und Konzerne neue energiepolitische Erz&auml;hlungen. <\/p><p>Der Strommarkt sei das &bdquo;Herz-Rhythmus-System der Energiewende&ldquo; [<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>], erkl&auml;rte Bundeswirtschaftsminister Habeck bei einer Sitzung der Plattform klimaneutrales Stromsystem. Um eine hundertprozentige Umstellung auf &Ouml;kostrom zu erreichen, sei eine fundamentale Reform notwendig. Dar&uuml;ber hinaus dr&uuml;ckt Habeck auf das Tempo. Schon in diesem Jahr will er Fakten schaffen, bevor das Thema 2024 auf europ&auml;ischer Ebene ausgehandelt wird. Deutschland sei schlie&szlig;lich die &bdquo;Herzkammer&ldquo; des europ&auml;ischen Stromsystems und soll daher Vorreiter sein f&uuml;r die zuk&uuml;nftige Struktur der Energieversorgung.<\/p><p>Der Minister setzt dabei auf zwei zentrale Instrumente: &bdquo;Unser zuk&uuml;nftiges Energiesystem wird wesentlich flexibler und damit auch komplexer werden, und daf&uuml;r brauchen wir Smart-Meter und eine Digitalisierung der Energiewende.&ldquo; [<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><p>Das ist eine bemerkenswerte Strategie. Ein technisches Ger&auml;t und das Schlagwort der nicht n&auml;her definierten Digitalisierung gelten nun als zentrale Ma&szlig;nahmen zur Umsetzung der Energiewende. Nachdem in den letzten Jahren immer wieder angef&uuml;hrt wurde, die Entfaltung der erneuerbaren Energien hinge ab von einem Ausbau der Netze, sollen es nun also Smart-Meter und Digitalisierung richten.<\/p><p>Dabei ist die Digitalisierung in H&auml;usern, die mit erneuerbaren Energien betrieben werden, keine neue Erfindung. Schon seit Jahrzehnten werden Verbrauch und Erzeugung in energieautonomen Geb&auml;uden digital erfasst und ausgesteuert. Als Grundsatz gilt: so lokal wie m&ouml;glich. Nur wenn die eigenerzeugte Energie nicht ausreicht, wird auf das Netz zugegriffen. Auf diesem Weg erreicht der Prosumer (Produzent und Konsument) eine weitgehende Autonomie. Seine digitalisierten Daten und der Zugriff auf die Anlage bleiben in der Hand des Anlagenbetreibers.<\/p><p>Genau das soll sich nun &auml;ndern durch die Einf&uuml;hrung der Smart-Meter. Diese Ger&auml;te bauen auf digitalisierten Daten auf, aber sie k&ouml;nnen mehr als nur messen: Sie kommunizieren. Mit einem Smart-Meter werden Daten zwischen dem Verbraucher auf der einen Seite und Stromanbieter und Netzbetreiber andererseits ausgetauscht. &Uuml;ber Smart-Meter wird es au&szlig;erdem m&ouml;glich, von au&szlig;en auf die Anlage zuzugreifen, um Strom abzuregeln oder zuzuschalten. Der Ausdruck &bdquo;Messsysteme&ldquo; ist insofern nicht ganz zutreffend, denn eigentlich sind es Steuerungsinstrumente. Wirtschaftsminister Habeck verwendete diesen Begriff nicht, sondern sprach von einer &bdquo;intelligenten Verkn&uuml;pfung von Verbrauch und Erzeugung&ldquo; [<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>], aber im Kern beschreibt er damit denselben Vorgang. Das Ziel besteht darin, die Unmengen an Daten an zentraler Stelle zusammenflie&szlig;en zu lassen, um die Energiefl&uuml;sse lenken zu k&ouml;nnen.<\/p><p>Das sind sehr viel weiter gehende M&ouml;glichkeiten, als mit dem Begriff &bdquo;Digitalisierung&ldquo; assoziiert werden. In einem &bdquo;Kompendium zur Digitalisierung der Energiewende&ldquo; schrieben die beiden Eurosolar-Vertreter Dr. Axel Berg und Claus Baumeister daher schon im September 2020 von einer missbr&auml;uchlichen Verwendung des Begriffs Digitalisierung, wenn eigentlich Vernetzung gemeint sei.<\/p><blockquote><p>&bdquo;Die produzierende Industrie (SmartMeter-Hersteller etc.) ebenso wie die Netzbetreiber, die Energieversorger, die BitCom-IT-Interessenvertretung und die Big Five der US-Internet-Plattformen &ndash; alle wollen sie die Menschen an den Marionettenf&auml;den des Internets halten, um sie mit den abgegriffenen Daten kommerziell oder politisch zu manipulieren. Also wird der Begriff Digitalisierung einfach politisch neu interpretiert, ohne dass die &Ouml;ffentlichkeit davon Notiz n&auml;hme.&ldquo; [<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<\/p><\/blockquote><p>Die eigentlich angestrebte Vernetzung ist deshalb so brisant, weil sie eine &Auml;nderung der Verf&uuml;gungsmacht bewirkt und damit die energiepolitischen Machtverh&auml;ltnisse verschiebt. Solaranlagenbetreiber, die sich in ihrer Energieversorgung weitgehend unabh&auml;ngig gemacht haben, werden zur&uuml;ck in hierarchische Verh&auml;ltnisse gezwungen. Es geht also darum, dezentralisierte Strukturen zu re-zentralisieren.<\/p><p>Berg und Baumeister dr&uuml;cken es so aus: <\/p><blockquote><p>&bdquo;(&hellip;) Technologie an und f&uuml;r sich ist neutral und leidenschaftslos. Dezentral eingesetzt, kann sie kosteng&uuml;nstig sein und uns unabh&auml;ngig von Energieversorgern machen. Mithilfe zentralgesteuerter Netze und Ger&auml;te aber wird sogar der Prosumer mit eigenem PV-Dach wieder in die Abh&auml;ngigkeit der gro&szlig;en Energiekonzerne kommen.&ldquo;<\/p><\/blockquote><p>Besonders interessant ist hier die Argumentation von Wirtschaftsminister Habeck. Weil die erneuerbaren Quellen Sonne und Wind nicht gleichbleibend viel Strom liefern, sei eine zentrale Steuerung notwendig, um Versorgungssicherheit zu gew&auml;hrleisten. Dahinter steht die Botschaft, die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien sei nur in einer vernetzten und zentralisierten Form m&ouml;glich.<\/p><p>Das stellt alles auf den Kopf, was von den Pionieren der solaren Techniken urspr&uuml;nglich angestrebt wurde. Die Energiewende war zu Beginn nicht nur ein &ouml;kologisches Projekt, sondern wurde von den Vorreitern der sauberen Stromerzeugung auch als ein Weg zu mehr Unabh&auml;ngigkeit und Verteilungsgerechtigkeit gesehen. Durch dezentrale Strukturen sollte die Monopolmacht im wichtigsten Wirtschaftssektor der Welt angegriffen werden. Wenn Habeck nun davon spricht, der Ausbau von Sonne und Windkraft sei nur in zentralisierten Strukturen m&ouml;glich, passiert hier eine Umdeutung, die die Idee der Energiewende in ihr Gegenteil verkehrt.<\/p><p><strong>Die Energiesysteme<\/strong><\/p><p>Die Strukturen der Energieversorgung sind nicht unabh&auml;ngig von der Quelle, aus der die Energie erzeugt wird. Anders formuliert: Man kann nicht einfach fossilen durch erneuerbaren Strom ersetzen, und ansonsten bleibt alles gleich. Die Rohstoffe haben bestimmte Eigenschaften, die die &ouml;konomischen, politischen und allgemein gesellschaftlichen Strukturen konstituieren. Herrmann Scheer, SPD-Politiker und Energiewendevordenker, definierte drei wesentliche Unterscheidungsmerkmale. [<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>]<\/p><p>1. Die &ouml;kologischen Folgen: Bei der Umwandlung von fossilen Ressourcen entstehen Schadstoffe. Die Nutzung von Sonne und Wind ist emissionsfrei.<\/p><p>2. Mengenm&auml;&szlig;ige Verf&uuml;gbarkeit: Auch wenn man dar&uuml;ber streiten kann, ob die fossilen Brennstoffe noch 50, 100 oder 200 Jahre lang reichen, so ist doch unbestritten, dass ihr Vorkommen limitiert ist. Die erneuerbaren Quellen Wind und Sonne sind dagegen perspektivisch unbegrenzt und in einer gro&szlig;en F&uuml;lle verf&uuml;gbar. In nur einer Stunde empf&auml;ngt die Erde so viel Sonnenenergie, dass es theoretisch f&uuml;r den j&auml;hrlichen Energiebedarf der gesamten Welt reichen w&uuml;rde. [<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]<\/p><p>Diese beiden Eigenschaften sind wichtig und in der energiepolitischen Debatte auch pr&auml;sent. Dagegen wird der dritte wesentliche Unterschied zwischen fossilen und erneuerbaren Energien meist untersch&auml;tzt.<\/p><p>3. Die systemische Dimension: Fossile Rohstoffe sind nicht &uuml;berall verf&uuml;gbar. Es gibt nur begrenzt viele Orte auf der Welt, an denen Kohleminen, Gasfelder und Erd&ouml;lquellen zu finden sind. Das ist eine folgenreiche Eigenschaft, denn dadurch l&auml;sst sich der Zugang zu den begehrtesten Rohstoffen dieser Welt beschr&auml;nken. Der Eigent&uuml;mer entscheidet, wen er zu welchen Bedingungen an seiner Ressource teilhaben l&auml;sst.<\/p><p>Dar&uuml;ber hinaus verl&auml;uft die Nutzbarmachung von Kohle, Gas und &Ouml;l &uuml;ber viele Stufen: von der F&ouml;rderung &uuml;ber die Weiterverarbeitung bis hin zum Transport. Daraus entstehen lange Wertsch&ouml;pfungsketten, die lukrativ sind, weil an jeder Stufe Gewinne abgesch&ouml;pft werden k&ouml;nnen. Daher besteht ein Anreiz f&uuml;r die Unternehmen, m&ouml;glichst viele Stufen der Wertsch&ouml;pfungskette zu besitzen. Es ist betriebswirtschaftlich sinnvoll, in die komplexe Infrastruktur zu investieren und diese maximal auszulasten. So entstehen geschlossene, ausdifferenzierte und zentralistische Systeme. Das sind sie, die optimalen Bedingungen f&uuml;r ein Monopol.<\/p><p>Sehr fr&uuml;h erkannte das John D. Rockefeller in den USA, der sich darauf fokussierte, die gesamte Infrastruktur zu kontrollieren. Im zun&auml;chst unsortierten amerikanischen &Ouml;lmarkt konzentrierte er sich auf die &Uuml;bernahme der Transportwege. So konnte er Einzelproduzenten aus dem Markt dr&auml;ngen und den Raffinerien die Preise diktieren. Im Laufe der Jahre &uuml;bernahm er s&auml;mtliche Stufen der Wertsch&ouml;pfungskette und baute eine unangreifbare Monopolposition auf. Ab 1900 kontrollierte seine Standard Oil Company weltweit &uuml;ber die H&auml;lfte aller Erd&ouml;lverk&auml;ufe. [<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]<\/p><p>Und auch wenn Rockefellers Gesch&auml;ftspraktiken nicht gerade zimperlich waren, so konnte er sich deshalb durchsetzen, weil der systemische Aspekt auf seiner Seite war. Fossile Rohstoffe k&ouml;nnen nicht anders als in zentralistischen und damit zutiefst hierarchischen Systemen verwertet werden.<\/p><p>Ganz anders funktionieren dagegen die Abl&auml;ufe, wenn Sonnen- und Windenergie umgewandelt werden. Die solaren Energien sind &uuml;berall verf&uuml;gbar, niemand kann ihre Nutzung verhindern. Nat&uuml;rlich gibt es Orte, die g&uuml;nstiger sind, weil dort mehr Sonne oder Wind auftritt, aber vom Prinzip her sind beide Kraftquellen &uuml;berall vorhanden &ndash; und das auch noch in einer gro&szlig;en F&uuml;lle.<\/p><p>Diese unbegrenzte Verf&uuml;gbarkeit ist das, was die erneuerbaren Energien so bedrohlich f&uuml;r die Fossilwirtschaft macht. Wenn niemand von der Nutzung ausgeschlossenen werden kann, sind keine geschlossenen Kreisl&auml;ufe m&ouml;glich.<\/p><p>Hermann Scheer bezeichnete das als den systemischen Unterschied, der alles entscheidet. Grunds&auml;tzlich sind erneuerbare Energien &uuml;berall absch&ouml;pfbar: auf jedem Hausdach, in jedem Feld, selbst in kleinsten Formaten wie Armbanduhren oder Handys. Aus ihrer Umwandlung entstehen dezentrale Strukturen, die systemisch offen sind. Das hei&szlig;t jeder, der sich beteiligen m&ouml;chte, kann das tun. Niemand kann von der Nutzung dieser Energien ausgeschlossen werden. Aus der Verwertungsperspektive bedeutet das: Erneuerbare Energien sind nicht monopolisierbar.<\/p><p>Versch&auml;rfend kommt hinzu, dass die Umwandlung von Sonnen- oder Windenergie nicht so lukrativ ist wie die Verwertung fossiler Rohstoffe, weil bei diesem Verfahren viel weniger Stufen ben&ouml;tigt werden. Einmal aufgestellt, liefert die PV-Anlage Strom, ohne dass weitere Arbeit aufgewendet werden muss. Noch nicht einmal der verwendete Rohstoff &ndash; die Sonnenenergie &ndash; l&auml;sst sich monetarisieren, denn &ndash; in den Worten von Franz Alt &ndash; die &bdquo;Sonne schickt keine Rechnung&ldquo;.<\/p><p>Die systemischen Folgen sind fundamental. Die Umwandlung von erneuerbaren Ressourcen erm&ouml;glicht offene, dezentrale Systeme. Hier k&ouml;nnen unterschiedliche Akteure profitieren, die ihren privaten oder gewerblichen Energiebedarf autonom erzeugen. Die Wirtschaftsstrukturen &auml;ndern sich ebenfalls, weil der Raum f&uuml;r vielf&auml;ltige &ndash; in der Regel mittelst&auml;ndische &ndash; Unternehmensmodelle ge&ouml;ffnet wird.<\/p><p>Die gesellschaftlichen Auswirkungen von zentralistischen bzw. dezentralen Energiesystemen sind tiefgreifend. Sie reichen von au&szlig;en- und geopolitischen Fragen &uuml;ber soziale, arbeitsmarktpolitische, verteilungspolitische und kulturelle Aspekte bis hin zu &ouml;kologischen Themen. Der Energiewendevordenker und SPD-Politiker Herrmann Scheer zog daraus die Schlussfolgerung: &bdquo;Einem solchen Austausch (der Energiequellen) stehen vor allem deshalb so gro&szlig;e Hindernisse und Widerst&auml;nde entgegen, weil damit der gesamte Zusammenhang von Energie-, Wirtschafts- und Gesellschaftssystem herausgefordert wird.&ldquo; [<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>]<\/p><p><strong>Monopolwirtschaft<\/strong><\/p><p>Die fossile Energiewirtschaft unternimmt daher eine Menge Anstrengungen, um ihr Gesch&auml;ftsmodell aufrechtzuerhalten und auszubauen. Einerseits tut sie daher alles, um weiterhin f&ouml;rdern zu k&ouml;nnen und um neue Quellen zu erschlie&szlig;en. Nach einer Studie der Organisation Urgewald planen 96 Prozent der &Ouml;l- und Gasunternehmen die Erschlie&szlig;ung neuer Quellen und den Ausbau der F&ouml;rderung. [<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]<\/p><p>Das ist die eine Seite der Medaille. Es gibt aber noch eine andere Strategie, die ebenso notwendig zur Verteidigung der fossilen Produktionsweise ist, und das ist die Verhinderung von Alternativen. Kein anderes Produkt darf die fossilen Rohstoffe ersetzbar machen und die Monopolstrukturen dadurch aush&ouml;hlen. Die Anstrengungen der Fossilwirtschaft, solche M&ouml;glichkeiten zu unterbinden, waren seit dem Beginn ihrer T&auml;tigkeit enorm. Das betraf alternative Verpackungsm&ouml;glichkeiten, saubere Kraftstoffe und viele andere Produkte, die nicht zwangsl&auml;ufig auf Erd&ouml;lbasis produziert werden m&uuml;ssen. Am gef&auml;hrlichsten f&uuml;r die Fossilwirtschaft waren dabei immer die beiden Energiequellen, die die geschlossenen Strukturen aufbrechen k&ouml;nnen: Wind und Sonne.<\/p><p>Aus diesem Grund haben die Energiekonzerne lange die Nutzung der erneuerbaren Energien ausgebremst. Mit PR-Kampagnen und direktem politischen Lobbying gelang es ihnen &uuml;ber Jahrzehnte, ihre zentralistischen Strukturen und damit ihre Monopole zu halten.<\/p><p><strong>Richtungswechsel<\/strong><\/p><p>Das &auml;nderte sich, als in Deutschland im Jahr 2000 das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) verabschiedet wurde. Allein die Entstehungsgeschichte dieses Gesetzes ist bemerkenswert, denn es war eine Initiative von einigen Gr&uuml;nen und SPD-Abgeordneten, die die Verabschiedung gegen die eigene Regierung durchsetzten. Dass das Gesetz so umstritten war, lag daran, dass es an der systemischen Ebene ansetzte. Mit Regelungen wie der festen Einspeiseverg&uuml;tung und der Vorfahrtsregelung f&uuml;r gr&uuml;nen Strom wurden Bedingungen geschaffen, damit andere, kleinere Akteure &uuml;berhaupt Zugang zum Energiemarkt bekommen w&uuml;rden. Sie erhielten die rechtliche Absicherung, dass die von ihnen umgewandelte Energie abgenommen werden w&uuml;rde. Zus&auml;tzlich gab es finanzielle Anreize, &uuml;berhaupt zu investieren und bessere Technik zu entwickeln.<\/p><p>&bdquo;Es (Das Gesetz) ist nicht marktwidrig, sondern es schafft &uuml;berhaupt erst die Voraussetzungen, dass k&uuml;nftig tats&auml;chlich von einem Energiemarkt geredet werden kann&ldquo;, erkl&auml;rte Hermann Scheer in seiner Rede im Bundestag zum zehnj&auml;hrigen Bestehen des Gesetzes. [<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>]<\/p><p>Es ging also nicht darum, die Konzerne zu zwingen, gegen ihre betriebswirtschaftliche Logik zu handeln, sondern denjenigen, die ein tats&auml;chliches Interesse an alternativen Wegen der Energieerzeugung und -nutzung hatten, den Weg freizur&auml;umen.<\/p><p>Das war der systemische Kern des EEG: Alternativen Anbietern wurde ein Raum geschaffen. Ihnen wurde der Weg freigeboxt, um im Energiemarkt t&auml;tig zu werden.<\/p><p>Eine solche Wettbewerbssituation ist aber unvereinbar mit Monopolstrukturen. Insofern stellte das EEG eine Kampfansage an die Energiekonzerne mit ihren geschlossenen, zentralistischen Strukturen dar. Nun fanden sich in &bdquo;ihrem&ldquo; Energiemarkt Konkurrenten ein.<\/p><p><strong>Unerwarteter Erfolg<\/strong><\/p><p>Die Energiewirtschaft befand sich daher zu Beginn des Jahrtausends in einer schwierigen Situation. Es war ihr nicht gelungen, die Verabschiedung des Gesetzes zu verhindern. Nun galt das EEG und funktionierte besser als erwartet. Sehr viel mehr B&uuml;rger als gedacht beteiligten sich an der systemischen Wende. Das waren zum einen private B&uuml;rger, Genossenschaften, Landwirte und Kommunen, aber auch gewerbliche Anbieter, die in die Erzeugung und Installation der neuen Technik investierten. Aus wirtschaftsstruktureller Perspektive ergaben sich zahlreiche Effekte, die hier nur schlagwortartig aufgef&uuml;hrt werden k&ouml;nnen:<\/p><p>In den ersten zehn Jahren entwickelte sich in Deutschland eine Industrie f&uuml;r Photovoltaik und Windkraft, durch die etwa 300.000 neue Arbeitspl&auml;tze entstanden. Die Wertsch&ouml;pfung verlagerte sich in die Regionen, mittelst&auml;ndische Strukturen profitierten. Das hatte diverse verteilungspolitische Auswirkungen. Kapitalfl&uuml;sse ver&auml;nderten sich. Importkosten f&uuml;r Energie wurden vermieden. Und nicht zuletzt hatte das Gesetz auch deutliche &ouml;kologische Effekte. [<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]<\/p><p>Insgesamt sprengten die Wachstumsraten alle Erwartungen. Das Gesetz entwickelte sich zu einem gro&szlig;en Erfolg. Und zum &Auml;rger der Fossilwirtschaft gab es zahlreiche L&auml;nder, die &auml;hnliche Gesetze nach dem Vorbild des EEG auf den Weg brachten. Der Zuspruch und die Perspektive auf neue M&ouml;glichkeiten erzeugten bei vielen Beteiligten eine Aufbruchsstimmung: Hier kommt die Zukunft. Das war er, der jahrzehntelang bek&auml;mpfte Beginn einer Energiesystemwende.<\/p><p><strong>Anti-Energiewende-Politik<\/strong><\/p><p>Diese Entwicklung konnten die Energiekonzerne nicht laufen lassen. Daher begannen sie mit massiven politischen Kampagnen gegen das EEG, die sich in drei Phasen einteilen lassen. In einem ersten Schritt starteten sie gro&szlig;e PR-Kampagnen gegen die erneuerbaren Energien allgemein (zu unzuverl&auml;ssig, fehlende Technik) und gegen das EEG im Speziellen (zu teuer, sozial ungerecht, wettbewerbsverzerrend). Diese Diffamierungskampagne, die mit zahlreichen manipulativen Darstellungen arbeitete und von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) orchestriert wurde, sollte vor allem Zweifel s&auml;en, ob und wie die Erneuerbaren &uuml;berhaupt nutzbar seien. Dabei wurden konsequent technische, wetterbedingte oder finanzielle Aspekte thematisiert, damit die Systemfrage nach monopolistischen oder dezentralen Strukturen erst gar nicht auf den Tisch kam. [<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>]<\/p><p>Die zweite Phase der Anti-Energiewende-Politik bestand darin, die Regelungen des EEG so zu ver&auml;ndern, dass die vielen kleinen Anbieter wieder aus dem Markt gedr&auml;ngt wurden. Zahlreiche &bdquo;Reformen&ldquo;, wie die Einf&uuml;hrung von Ausschreibungen, bevorzugten gro&szlig;e Akteure massiv [<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>]. Privaten Akteuren, mittelst&auml;ndischen Betrieben und Genossenschaften wurden unz&auml;hlige finanzielle und b&uuml;rokratische H&uuml;rden in den Weg gelegt, um deren eigene und unabh&auml;ngige Energieerzeugung zu verhindern. So gelang es der fossilen Energiewirtschaft, im Bereich der erneuerbaren Energien weitgehend monopolistische Strukturen zu schaffen. Wenn gr&uuml;ner Strom erzeugt wurde und wird, dann immer &ouml;fter in gro&szlig;technischen Anlagen der Energiewirtschaft, die Offshore-Windkraft an der K&uuml;ste bauen oder gro&szlig;e Solarparks in die Landschaft setzen. Solchen Strom k&ouml;nnen sie in ihre zentralistischen Systeme integrieren und behalten die Kontrolle.<\/p><p>Dadurch wurde genau der strukturelle Umbau in Richtung Dezentralit&auml;t ausgebremst, der den Monopolisten gef&auml;hrlich wurde. So konnten sie die gr&uuml;ne Energieerzeugung verlangsamen, an den Rand dr&auml;ngen und weitgehend unter ihre Kontrolle bringen, aber eines gelang ihnen nicht: Die saubere Energiegewinnung tats&auml;chlich zu stoppen. Denn allen politischen Blockaden zum Trotz schreitet die technische Entwicklung von PV-Anlagen und Speichern rasant voran. Die Patentb&ouml;rse Inspire der Internationalen Agentur f&uuml;r Erneuerbare Energien (IRENA) verzeichnet seit Jahren gro&szlig;e Wachstumsraten im Bereich der erneuerbaren Energien-Technik, weil Ingenieure auf der ganzen Welt immer neue Ideen finden, um W&auml;rme, Mobilit&auml;t und Strom fossilfrei zu erm&ouml;glichen. [<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>]<\/p><p>Hinzu kommt, dass erneuerbar erzeugte Energie extrem g&uuml;nstig ist. Ein Produkt, dessen wesentlicher Rohstoff kostenfrei und &uuml;berall verf&uuml;gbar ist, ist betriebswirtschaftlich immer interessant. So kommt es, dass selbst in manchen Kohleminen mit Solarstrom produziert wird. [<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">15<\/a>] Das ist aus betriebswirtschaftlicher Perspektive nachvollziehbar, darf aber aus Sicht der Energiekonzerne nicht dazu f&uuml;hren, dass ihr monopolistisches Gesch&auml;ftsmodell untergraben wird.<\/p><p>So kann und will die Energiewirtschaft die Entwicklung von erneuerbarer Energieumwandlung nicht mehr stoppen. Stattdessen konzentriert sie sich seit einigen Jahren &ndash; und das ist die dritte Phase der Anti-Energiewende-Politik &ndash; darauf, den Ausbau nicht nur zu kontrollieren, sondern die entstandenen unabh&auml;ngigen Strukturen zu re-zentralisieren.<\/p><p>Daf&uuml;r werden die intelligenten Messsysteme &ndash; die Smart-Meter &ndash; gebraucht. Das ist der Hintergrund, warum diese Technik so forciert wird. Denn sie erm&ouml;glicht die Zentralisierung und damit die Beherrschung der erneuerbaren Energien, wenn alle Energiefl&uuml;sse zentral gesteuert werden.<\/p><p>An dieser Entwicklung l&auml;sst sich gut nachvollziehen, welche Bedrohung die erneuerbaren Energien f&uuml;r die fossile Produktionsweise bedeuten. Sie wurden massiv ausgebremst, solange sie autonome politische Formen und verteilungspolitische Verschiebungen erm&ouml;glichten. Kaum hat die technische Entwicklung sie beherrschbar gemacht, wird ihr Ausbau beschleunigt. Dieser Ausbau passiert vor allem in gro&szlig;technischen Strukturen, bleibt also in der Hand der Energiekonzerne. Wer sich eigene Anlagen installiert, soll die selbsterzeugte Energie m&ouml;glichst komplett ins Netz leiten, damit der Netzbetreiber die weitere Verteilung orchestriert. Der Schwerpunkt der energiepolitischen Ma&szlig;nahmen zielt nicht nur darauf, den Energiekonzernen bessere Bedingungen beim Bau ihrer riesigen Anlagen zu schaffen, sondern ihnen die Verf&uuml;gungsmacht &uuml;ber die gesamte, auch dezentral eigenerzeugte Energie zu verschaffen. Anders formuliert: Die Energiekonzerne holen sich die Kontrolle zur&uuml;ck, und das zentrale Instrument daf&uuml;r ist der Einbau der Smart-Meter.<\/p><p><strong>Die Umdeutung<\/strong><\/p><p>Die Frage ist nun, wie die Energiewirtschaft und Politik diese Machtverschiebung vermitteln. Offenbar haben sie sich f&uuml;r ein neues Framing entschieden: Dass die Bundesregierung nun behauptet, ein Ausbau der Erneuerbaren sei nur in vernetzten, also zentralisierten Formen &uuml;berhaupt m&ouml;glich, ist eine Umdeutung. Aus &bdquo;so lokal wie m&ouml;glich&ldquo; wurde &bdquo;Zentralisierung als Voraussetzung&ldquo;. Es ist der Versuch, den Ausbau der erneuerbaren Energien in einen anderen Rahmen zu pressen. Nicht nur die Begriffe der Digitalisierung und Vernetzung werden neu definiert, sondern die Energiewende als solche. Diese Gleichsetzung von Energiewende und Zentralisierung ist politisch gewollt und wurde k&uuml;nstlich geschaffen.<\/p><p>Die PR-Kampagnen der Energiekonzerne zielen nun darauf, die positiv besetzten Ideen der dezentralen Strukturen in die neue Erz&auml;hlung zu integrieren. Diese pr&auml;sentiert die Energiewende als ein gemeinschaftliches Projekt, in dem sich Energiekonzerne und B&uuml;rger gegenseitig zuarbeiten. Gut erkennbar ist das in den Werbeslogans von Eon. Auf der Homepage des Unternehmens steht: &bdquo;Damit die Energiewende gelingt, braucht es eine Kraft, die f&uuml;r die passende Choreographie sorgt: eine Kraft, die alles ineinandergreifen l&auml;sst, die flexibel ist und am Ende f&uuml;r einen klaren, beeindruckenden Ablauf sorgt &ndash; die Kraft des WIR. Nur so kommt der weitere Ausbau unserer Strom- und Gasnetze &ndash; und damit die Energiewende &ndash; voran. Als gemeinschaftliche Bewegung. Als leuchtendes Vorbild.&ldquo; [<a href=\"#foot_16\" name=\"note_16\">16<\/a>]<\/p><p>Die Eurosolar-Vertreter Berg und Baumeister bewerten die Re-Zentralisierung anders: &bdquo;Das k&ouml;nnte das Ende einer demokratischen Energiewende bedeuten &ndash; unter dem Vorwand optimaler Netzstabilisierung und Energiepreisgestaltung. Die B&uuml;rger d&uuml;rfen dann noch in dezentrale erneuerbare Energien-Anlagen investieren, aber die zentrale Kontrolle bleibt bei den Energiekonzernen und wird sogar noch verst&auml;rkt &ndash; ein wahrhaft schlechter Deal.&ldquo; [<a href=\"#foot_17\" name=\"note_17\">17<\/a>]<\/p><p><strong>Die Konfliktlinie<\/strong><\/p><p>Der Blick auf die Energiesysteme zeigt, dass die wesentliche Konfliktlinie nicht zwischen fossilen und erneuerbaren Energien verl&auml;uft, sondern es um hierarchische Fragen, um Machtstrukturen und Verf&uuml;gungsgewalt im wirtschaftlichen Kernsektor geht. Es ist eine Auseinandersetzung zwischen zentralisierten und dezentralen Strukturen. Hier liegt der eigentliche Interessenkonflikt.<\/p><p>Die notwendige Kritik an den energiepolitischen &Uuml;berwachungs- und Kontrollstrukturen sollte daher nicht dazu f&uuml;hren, den Ausbau der Erneuerbaren insgesamt abzulehnen und wieder verst&auml;rkt auf fossile Energien zu setzen. Im Gegenteil sind die massiven Kampagnen der Energiewirtschaft und der Politik ein Hinweis darauf, welch riesiges politisches, wirtschaftliches und gesellschaftliches Potenzial in einem Ausbau der Erneuerbaren in dezentralen Strukturen steckt.<\/p><p>Titelbild: Tomasz Makowski\/shutterstock.com<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Habeck-bereitet-den-Markt-auf-die-Energiewende-vor-article23931309.html\">https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Habeck-bereitet-den-Markt-auf-die-Energiewende-vor-article23931309.html<\/a><\/p><p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/themen\/klimaschutz\/digitale-energiewende-2157184\">https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/themen\/klimaschutz\/digitale-energiewende-2157184<\/a><\/p><p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/themen\/klimaschutz\/digitale-energiewende-2157184\">https:\/\/www.bundesregierung.de\/breg-de\/themen\/klimaschutz\/digitale-energiewende-2157184<\/a><\/p><p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.eurosolar.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/EUROSOLAR_Kompendium_Digitalisierung150920.pdf\">https:\/\/www.eurosolar.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/EUROSOLAR_Kompendium_Digitalisierung150920.pdf<\/a><\/p><p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] Hermann Scheer (2010): 100% JETZT. Der energet(h)ische Imperativ. Wie der vollst&auml;ndige Wechsel zu erneuerbaren Energien zu realisieren ist. Verlag Antje Kunstmann, M&uuml;nchen. S.59ff.<\/p><p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.gdch.de\/fileadmin\/downloads\/Veranstaltungen\/Sonderveranstaltungen\/cs3wp_dt_ie1.pdf\">https:\/\/www.gdch.de\/&hellip;\/cs3wp_dt_ie1.pdf<\/a><\/p><p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] J.-C. Debeir, J.-P. Del&eacute;age, D. H&eacute;mery (1989): Prometheus auf der Titanic. Geschichte der Energiesysteme. Campus Verlag, Frankfurt a.M. S.180 ff.<\/p><p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] Hermann Scheer (1998): Sonnen-Strategie. Politik ohne Alternative. Piper Verlag, M&uuml;nchen. S.20.<\/p><p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.urgewald.org\/medien\/2022-update-global-oil-gas-exit-list-gogel-oel-gasindustrie-bereit-erde-opfern\">https:\/\/www.urgewald.org\/medien\/2022-update-global-oil-gas-exit-list-gogel-oel-gasindustrie-bereit-erde-opfern<\/a><\/p><p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=5MGGVsAKZ9Y\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=5MGGVsAKZ9Y<\/a><\/p><p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.unendlich-viel-energie.de\/media\/file\/135.27_Renews_Spezial_10_Jahre_EEG_maerz10_online.pdf\">https:\/\/www.unendlich-viel-energie.de\/media\/file\/135.27_Renews_Spezial_10_Jahre_EEG_maerz10_online.pdf<\/a><\/p><p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] Anja Baisch (2021): Fossile Strategien. Woran Klimaschutz scheitert. tredition, Hamburg.<\/p><p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.energywatchgroup.org\/wp-content\/uploads\/Fell_PolicyPaper_FITvsTender_GER.pdf\">https:\/\/www.energywatchgroup.org\/wp-content\/uploads\/Fell_PolicyPaper_FITvsTender_GER.pdf<\/a><\/p><p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] <a href=\"https:\/\/inspire.irena.org\/Pages\/home.aspx\">https:\/\/inspire.irena.org\/Pages\/home.aspx<\/a><\/p><p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;15<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/bergbau-oekostrom-13161365.html\">https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/bergbau-oekostrom-13161365.html<\/a><\/p><p>[<a href=\"#note_16\" name=\"foot_16\">&laquo;16<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.eon.com\/de\/energienetze.html\">https:\/\/www.eon.com\/de\/energienetze.html<\/a><\/p><p>[<a href=\"#note_17\" name=\"foot_17\">&laquo;17<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.eurosolar.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/EUROSOLAR_Kompendium_Digitalisierung150920.pdf\">https:\/\/www.eurosolar.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/EUROSOLAR_Kompendium_Digitalisierung150920.pdf<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erneuerbare Energien sind das Thema der Stunde. Was dabei &ndash; auch und gerade in der Umsetzung durch die Bundesregierung &ndash; jedoch meist vergessen wird, ist das, was die Vordenker der Energiewende eigentlich erreichen wollten. Urspr&uuml;nglich ging es ja nicht &bdquo;nur&ldquo; um eine Wende von fossilen zu regenerativen Energietr&auml;gern, sondern auch um eine Dezentralisierung und eine<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98797\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":98798,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[164,123],"tags":[492,651,2182,1710,269,2063],"class_list":["post-98797","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-energiewende","category-kampagnentarnworteneusprech","tag-eeg","tag-energiewirtschaft","tag-erneuerbare-energie","tag-fossile-energie","tag-scheer-hermann","tag-smarte-technik"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/Shutterstock_1798224850.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98797","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=98797"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98797\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98827,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/98797\/revisions\/98827"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/98798"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=98797"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=98797"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=98797"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}