{"id":98923,"date":"2023-06-07T08:30:07","date_gmt":"2023-06-07T06:30:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98923"},"modified":"2023-06-07T10:13:15","modified_gmt":"2023-06-07T08:13:15","slug":"bildungs-notstand-anmerkungen-zu-einem-vernachlaessigten-problemfeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98923","title":{"rendered":"Bildungs-Notstand &#8211; Anmerkungen zu einem vernachl\u00e4ssigten Problemfeld"},"content":{"rendered":"<p>Der desolate Zustand des deutschen Schulwesens ist offenkundig. Laut neuester IGLU-Studie vom April 2023 hat ein Viertel der deutschen Viertkl&auml;ssler gr&ouml;&szlig;te Schwierigkeiten damit, Texte sinnentnehmend zu lesen und relevante Informationen zu erfassen (vgl. Frankfurter Rundschau vom 17.5.2023, S. 5). &Auml;hnliche Defizite zeigen sich u.a. auch in Mathematik und einigen weiteren F&auml;chern (vgl. PISA-Studien). Wichtig: Diese Defizite h&auml;ngen hochgradig mit der sozialen Herkunft der Kinder und der v&ouml;llig mangelhaften Bildungs-, Migrations- und Integrationspolitik zusammen. Die Hauptleidtragenden dieser Politik sind Kinder mit Migrationshintergrund und\/oder solche aus sozial schwachen bzw. bildungsfern eingestellten Elternh&auml;usern. Von Chancengerechtigkeit kann also kaum die Rede sein! Von <strong>Dr. Heinz Klippert<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Die Bildungskrise im Aufriss<\/strong><\/p><p>Die angedeuteten Leistungsdefizite und Ungerechtigkeiten sind allerdings nur eine Seite des aktuellen Bildungsnotstands. Die andere Seite betrifft die sehr substanziellen materiellen und personellen M&auml;ngel im Bildungsbereich. Zwar verweisen Politiker bei jeder sich bietenden Gelegenheit gerne auf den &bdquo;&uuml;ppigen Bildungsetat&ldquo; und die Wertigkeit anspruchsvoller Bildung. Das &auml;ndert aber nichts daran, dass das Bildungswesen insgesamt deutlich unterfinanziert ist. Das best&auml;tigt u.a. das 2022er-Kommunalpanel der Kreditanstalt f&uuml;r Wiederaufbau (KfW), demzufolge sich der aktuelle <em>&bdquo;Investitionsstau&ldquo;<\/em> im Schulbereich auf sage und schreibe 45,6 Milliarden Euro bel&auml;uft. Notwendige Modernisierungsinvestitionen unterbleiben, werden abgespeckt oder auf die lange Bank geschoben. Diese Praxis signalisiert einmal mehr: Der Bildungsbereich ist und bleibt ein eher nachrangiges Politikfeld. <\/p><p>Die Folge dieses Investitionsstaus sind vielerorts heruntergekommene Schulgeb&auml;ude, Schulh&ouml;fe, Toilettenanlagen und Sportst&auml;tten, antiquierte Klassenzimmer, Schulm&ouml;bel und Digitalausstattungen, fehlende Lehrerarbeitsr&auml;ume, Konferenzr&auml;ume, Differenzierungsr&auml;ume sowie Lehr- und Lernmittel. Doch das ist l&auml;ngst nicht alles. Eklatante Mangelsituationen zeigen sich auch beim Personal, d.h. bei der Versorgung der Schulen mit Lehrkr&auml;ften, Schulpsychologen, Sozialp&auml;dagogen und sonstigen F&ouml;rderkr&auml;ften f&uuml;r die schulinterne Betreuungs- und Differenzierungsarbeit. Wie der Bildungsforscher Klaus Klemm in seinem f&uuml;r den Verband Bildung und Erziehung erstellten Gutachten zum Lehrkr&auml;ftebedarf und -angebot in Deutschland feststellt, werden bis zum Jahr 2030 rund 81.000 Lehrkr&auml;fte fehlen. Hinzu kommt ein durch diverse Reformvorhaben wie Inklusion, Individualisierung und Ganztagsbetreuung ausgel&ouml;ster zus&auml;tzlicher Bedarf an rund 74.000 Lehrkr&auml;ften (vgl. Klemm 2022).<\/p><p>Alles in allem fehlen laut Klemm-Gutachten bis 2030 also ca. 155.000 Lehr- und F&ouml;rderkr&auml;fte &ndash; vorausgesetzt, die Bildungspolitik h&auml;lt am bisherigen Trott fest. Das versch&auml;rft nicht nur die bestehenden Lern-, Leistungs-, Motivations- und Mobilisierungsprobleme in den Schulen, sondern steht auch in krassem Gegensatz zu den seit Jahrzehnten zu h&ouml;renden politischen Bekundungen, dass die Steigerung der Bildungsqualit&auml;t und Chancengerechtigkeit hierzulande h&ouml;chste Priorit&auml;t habe. Die Realit&auml;t sieht leider deutlich anders aus. Dass diese M&auml;ngel den wirtschaftlichen und politischen Erfordernissen im Lande zuwiderlaufen, ist ein offenes Geheimnis und sollte die Bildungsverantwortlichen dringend dazu veranlassen, die finanziellen, s&auml;chlichen und personellen Rahmenbedingungen im Schulbereich zu verbessern.  <\/p><p><strong>Bildungsgipfel reichen nicht<\/strong><\/p><p>Der letzte Bildungsgipfel am 14. und 15. M&auml;rz 2023 in Berlin best&auml;tigte mal wieder, dass es um die in Aussicht gestellte Qualit&auml;tsoffensive im Bildungsbereich eher schlecht bestellt ist. Geladen waren laut Ministerium rund tausend Vertreter\/innen von Bund, L&auml;ndern, Kommunen, Universit&auml;ten und sonstigen Organisation, um zwei Tage lang &uuml;ber die aktuellen Herausforderungen im Schul- und Bildungswesen zu sprechen und zukunftsweisende Reformideen zu entwickeln. Doch au&szlig;er abstrakten Reden, Appellen und Problemanzeigen kam bei diesem Gipfel wenig heraus &ndash; zumal die entscheidungsbefugten Landes-Bildungsminister bis auf zwei Ausnahmen erst gar nicht in Berlin erschienen. Dieser bewusste Affront spiegelt die ganze Zerstrittenheit und Probleml&ouml;se-Unf&auml;higkeit der im f&ouml;deralen Interessengeflecht gefangenen politischen Verantwortungstr&auml;ger (vgl. Klippert, 2023, S. 132 ff). Abgrenzung ist in; Alleing&auml;nge ebenso. Das erschwert die dringend notwendigen Reformprozesse.<\/p><p>Diese f&ouml;deralen &bdquo;Grabenk&auml;mpfe&ldquo; sind ein wichtiger Grund f&uuml;r die alarmierende Stagnation und Problemverschleierung im Schul- und Bildungsbereich. Politik ist nur zu oft Symbolpolitik in dem Sinne, dass schillernde Probleml&ouml;seanstrengungen versprochen, aber nur selten eingehalten werden. Es wird abgelenkt und sch&ouml;ngeredet. Viele Landespolitiker\/innen tendieren bewusst dazu, ihr eigenes S&uuml;ppchen zu kochen und Reformvorst&ouml;&szlig;e konkurrierender Bundesl&auml;nder eher zu torpedieren als eine gemeinsame gesamtstaatliche Reformpolitik zu suchen und zu betreiben. Die Folge dieser f&ouml;deralen Rivalit&auml;ten ist das fatale Hinausz&ouml;gern und Verw&auml;ssern gesamtstaatlicher Investitionsprogramme und Modernisierungsanstrengungen. Ein typisches Beispiel f&uuml;r diese l&auml;hmende Wirkung des F&ouml;deralismus sind die jahrelangen Kompetenzstreitigkeiten zwischen Bund und L&auml;ndern in Sachen &bdquo;Digitalpakt Schule&ldquo;.<\/p><p>Das Paradoxe an diesem politischen Hickhack war, dass das allseits geforderte 5-Milliarden-Paket des Bundes f&uuml;r die Digitalisierung von Schule und Unterricht jahrelang kaum genutzt wurde, weil mehrere Bundesl&auml;nder die Vorgaben\/Vorschl&auml;ge der Bundesebene zur Mittelverwendung und Mitfinanzierung der L&auml;nder als politische Anma&szlig;ung und Bevormundung deuteten und  deshalb ziemlich kompromisslos ablehnten. Lieber verzichteten sie auf eine durchgreifende Digitalisierungsoffensive in den Schulen. Kein Wunder also, dass sich viele ausl&auml;ndische Beobachter verwundert die Augen reiben, wenn sie die Kleinkariertheit und Kompliziertheit des bundesdeutschen Bildungsf&ouml;deralismus sehen und dessen Innovationstr&auml;gheit erkennen. Wirksame Modernisierungsprozesse verlangen anderes!  <\/p><p><strong>Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r Bildung!?<\/strong><\/p><p>Angesichts des desolaten Zustands unseres Bildungswesens fordern diverse Lehrerverb&auml;nde, Politiker\/innen und Parteien seit kurzem ein 100-Milliarden-Sonderverm&ouml;gen des Bundes zur Sanierung und Modernisierung des Schul- und Bildungswesens. Die Argumentation rekurriert dabei berechtigterweise auf die Tatsache, dass f&uuml;r andere Krisenherde (Bundeswehr, Energiekrise, Bankenkrise etc.) in den letzten Jahren im Handumdrehen gro&szlig;e Investitionssummen locker gemacht wurden. Warum also nicht auch zur Bek&auml;mpfung der aktuellen Bildungskrise &auml;hnlich verfahren und die gleiche Entschiedenheit an den Tag legen?! Diese Frage beherrschte beispielsweise die Bundestagsdebatte am 2. M&auml;rz 2023 &ndash; ausgel&ouml;st durch einen entsprechenden Antrag der Fraktion Die Linke. Zuvor waren schon &auml;hnliche Forderungen seitens der SPD-Vorsitzenden Saskia Esken sowie mehrerer Lehrerverb&auml;nde erhoben worden &ndash; stets verbunden mit dem Pl&auml;doyer f&uuml;r eine deutliche Ausweitung der Bundes-Kompetenzen als Voraussetzung f&uuml;r eine stringentere gesamtstaatliche Reformpolitik.<\/p><p>Vieles spricht daf&uuml;r, dass diese Vorst&ouml;&szlig;e in die richtige Richtung zielen. Wer die aktuelle Bildungskrise wirksam bek&auml;mpfen will, muss in der Tat klotzen und darf nicht l&auml;nger kleckern, wie das die &bdquo;Schwarze-Null-Finanzpolitik&ldquo; jahrzehntelang nahegelegt hat. Diese h&ouml;chst einseitige Sparpolitik r&auml;cht sich nun. Das zeigt zum einen der erw&auml;hnte Investitionsstau, zum anderen aber auch die alarmierende Tristesse in vielen Bildungseinrichtungen. F&uuml;r den Bildungsstandort Deutschland ist das alles andere als verhei&szlig;ungsvoll. Allerdings bedeutet finanzielles Klotzen noch lange nicht, dass die &uuml;berf&auml;llige Modernisierung und Effektivierung der Bildungsarbeit dann auch stattfindet. Geld alleine reicht nicht! Dazu braucht es auch und zugleich &uuml;berzeugende Innovationsstrategien und -akzente, die nachhaltige Verbesserungen im Schulalltag sichern (vgl. Klippert 2023, S. 160 ff). Finanzspritzen hat es schlie&szlig;lich auch in der Vergangenheit schon gegeben. Nur sind sie oft recht wirkungslos verpufft.<\/p><p><strong>Wenn sich die Probleme stauen<\/strong><\/p><p>Die Crux der sich zuspitzenden Defizite im Bildungsbereich ist die, dass sich bei vielen B&uuml;rger\/innen berechtigte Zweifel an der Probleml&ouml;sef&auml;higkeit des politischen Systems einstellen. Diese Zweifel betreffen die politischen Institutionen und Entscheidungstr&auml;ger genauso wie die administrativen Prozesse und f&ouml;deralen Zust&auml;ndigkeitsregelungen, wie sie hierzulande an der Tagesordnung sind. Wie probleml&ouml;sef&auml;hig ist unser System tats&auml;chlich? Diese Frage sorgt bei vielen Menschen mittlerweile nicht nur f&uuml;r ziemliche Ern&uuml;chterung und\/oder Verbitterung, sondern auch f&uuml;r wachsenden Unmut, der durchaus das Zeug dazu hat, sich zu einer veritablen Legitimationskrise unseres demokratischen Gemeinwesens auszuwachsen. Eine Demokratie n&auml;mlich, die innenpolitische Probleme nicht z&uuml;gig zu l&ouml;sen vermag, muss sich nicht wundern, wenn sie ins Kreuzfeuer der Kritik ger&auml;t und Demonstrant\/innen verschiedenster politischer Couleur auf die Stra&szlig;en und Marktpl&auml;tze treibt. <\/p><p>Gen&auml;hrt wird diese schwelende Legitimationskrise ja nicht nur durch den skizzierten Bildungsnotstand und die offenkundige Unf&auml;higkeit des politischen Systems, diesem wirksam abzuhelfen. &Auml;hnliche Zweifel an der Probleml&ouml;sef&auml;higkeit unserer Politiker\/innen entz&uuml;nden sich auch an vielen anderen Stellen, an denen sich die Problemlagen zuspitzen und das Vertrauen in die etablierte Demokratie ersch&uuml;ttern (vgl. Blasberg 2022). Das beginnt bei den dramatischen Problemen im Gesundheitswesen, bei der Einkommensverteilung und bei der Altenpflege und reicht &uuml;ber Wohnungsnot, Inflation, Migrationsprobleme, Energiekrise und Umweltkrise bis hin zum Fehlen funktionsf&auml;higer Infrastruktur in vielen Bereichen des &ouml;ffentlichen Lebens (Stra&szlig;enbau, Br&uuml;ckenbau, Stromtrassen, Bahnverkehr etc.). Viele Menschen haben schlicht und einfach den Eindruck, dass das etablierte Regierungssystem die bestehenden Probleme mehr verschleiert als l&ouml;st. Die aktuelle Bildungskrise ist nur eine Spitze des Eisbergs.<\/p><p>Wenn also derzeit lauthals &uuml;ber &bdquo;Klimakleber&ldquo; und andere systemkritische &bdquo;Provokateure&ldquo; geklagt wird, dann sollten sich die etablierten Parteien und Politstrategen zuallererst einmal nach den eigenen Vers&auml;umnissen und Glaubw&uuml;rdigkeitsdefiziten fragen und endlich mit der peinlichen Sch&ouml;nf&auml;rberei und\/oder Panikmache aufh&ouml;ren. Denn Protestbewegungen werden letztlich nur deshalb stark und zum Strohhalm der Benachteiligten und Unzufriedenen in unserer Gesellschaft, weil es die etablierte Politik nicht schafft, die existenziellen Probleme der B&uuml;rger\/innen hinreichend zupackend und sozialvertr&auml;glich zu l&ouml;sen. Der skizzierte Bildungsnotstand spiegelt dieses irritierende &bdquo;Staatsversagen&ldquo; und sollte Grund zum Nachdenken sein.<\/p><p><strong>Literaturhinweise<\/strong><\/p><p>Blasberg, A.: Der Verlust. Warum nicht nur meiner Mutter das Vertrauen in unser Land abhandenkam. Hamburg 2022.<\/p><p><strong>Klippert, H.: Die gel&auml;hmte Bildungsrepublik. Pl&auml;doyer f&uuml;r eine ver&auml;nderte Bildungspolitik. Weinheim und Basel 2023.<\/strong><\/p><p>Klemm, K.: Entwicklung von Lehrkr&auml;ftebedarf und -angebot in Deutschland bis 2030. Expertise im Auftrag des Verbandes Bildung und Erziehung, Essen 2022.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der desolate Zustand des deutschen Schulwesens ist offenkundig. Laut neuester IGLU-Studie vom April 2023 hat ein Viertel der deutschen Viertkl&auml;ssler gr&ouml;&szlig;te Schwierigkeiten damit, Texte sinnentnehmend zu lesen und relevante Informationen zu erfassen (vgl. Frankfurter Rundschau vom 17.5.2023, S. 5). &Auml;hnliche Defizite zeigen sich u.a. auch in Mathematik und einigen weiteren F&auml;chern (vgl. PISA-Studien). 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