{"id":99069,"date":"2023-06-11T11:45:38","date_gmt":"2023-06-11T09:45:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99069"},"modified":"2023-06-11T06:37:37","modified_gmt":"2023-06-11T04:37:37","slug":"stimmen-aus-lateinamerika-veraendert-die-sozialpolitik-die-denkweise-der-menschen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99069","title":{"rendered":"Stimmen aus Lateinamerika: Ver\u00e4ndert die Sozialpolitik die Denkweise der Menschen?"},"content":{"rendered":"<p>Der bekannte brasilianische Befreiungstheologe und Autor Frei Betto widmet sich in seinem aktuellen St&uuml;ck der in der &Uuml;berschrift gestellten Frage und beantwortet diese mit Nein. Er verweist dazu auf die Lehren aus dem Zusammenbruch der Sowjetunion sowie den j&uuml;ngsten Erfahrungen in Brasilien. Vor diesem Hintergrund ruft er zu einer grundlegend anderen Art der Kommunikation auf, um kritisches Bewusstsein in der Bev&ouml;lkerung zu schaffen. Von <strong>Frei Betto<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_5372\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-99069-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230609-Stimmen-aus-Lateinamerika-Sozialpolitik-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230609-Stimmen-aus-Lateinamerika-Sozialpolitik-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230609-Stimmen-aus-Lateinamerika-Sozialpolitik-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230609-Stimmen-aus-Lateinamerika-Sozialpolitik-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=99069-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/230609-Stimmen-aus-Lateinamerika-Sozialpolitik-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"230609-Stimmen-aus-Lateinamerika-Sozialpolitik-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>In den 70 Jahren des Bestehens der Sowjetunion haben die Menschen Rechte erhalten, die im Westen immer noch nicht errungen worden sind. M&auml;nner und Frauen verrichteten die gleichen T&auml;tigkeiten und erhielten den gleichen Lohn. In den 1920er-Jahren bekleideten nicht weniger als 600 Frauen ein Amt, das dem eines B&uuml;rgermeisters entsprach, w&auml;hrend sie in den meisten westlichen L&auml;ndern noch nicht einmal das Wahlrecht hatten.<\/p><p>Die Sowjetunion war das erste Land in Europa, das sich f&uuml;r reproduktive Rechte einsetzte. Die Frauen hatten die volle Kontrolle &uuml;ber ihren K&ouml;rper. Die Schul- und Hochschulbildung war kostenlos. Die Regierung versorgte die Sch&uuml;ler mit Lehrb&uuml;chern und Schulmaterial.<\/p><p>Auch das Gesundheitssystem war v&ouml;llig kostenlos. Die Zahl der Drogenkonsumenten war &auml;u&szlig;erst gering, und die wenigen, die sich Drogen beschafften, taten dies vermittels von Touristen, die sie hereinschmuggelten. Es waren die Soldaten, die gegen Ende der 1980er-Jahre Afghanistan besetzten, die den Sowjetblock mit Drogen &uuml;berschwemmten.<\/p><p>Dennoch ist die UdSSR zusammengebrochen, ohne dass ein Schuss gefallen ist. Die Bev&ouml;lkerung begr&uuml;&szlig;te den Kapitalismus. Heute geh&ouml;rt Russland zu den L&auml;ndern, in denen die soziale Ungleichheit alarmierend ist.<\/p><p>Dem sowjetischen Sozialismus ist es nicht gelungen, die Denkweise der Menschen so zu ver&auml;ndern, dass sie f&uuml;r eine solidarische Gesellschaft einstehen. Und auch der im &bdquo;christlichen&rdquo; Europa bis zum Fall der Berliner Mauer vorherrschende Wohlfahrtsstaat vermochte das Denken der Bev&ouml;lkerung nicht zu ver&auml;ndern.<\/p><p>Antonio C&aacute;ndido hat einmal gesagt, dass die gr&ouml;&szlig;te Errungenschaft des Sozialismus nicht in den L&auml;ndern stattgefunden hat, die ihn eingef&uuml;hrt haben, sondern in Westeuropa, wo die Angst vor dem Kommunismus die Bourgeoisie dazu gebracht hat, auf die Ringe zu verzichten, um ihre Finger nicht zu verlieren.<\/p><p>Nach der Implosion des Sozialismus war die Bourgeoisie wieder ermutigt und zeigte ihr wahres Gesicht: Vorrang der Privilegien des Kapitals vor den Menschenrechten, Zur&uuml;ckweisung von Fl&uuml;chtlingen, Privatisierung &ouml;ffentlicher Dienstleistungen, Ausrichtung auf die kriegstreiberische Politik der USA.<\/p><p><strong>Die Regierungen der Arbeiterpartei (PT) in Brasilien<\/strong><\/p><p>Brasilien hatte 13 Jahre lang PT-Regierungen, die der einkommensschwachen Bev&ouml;lkerung verschiedene Leistungen garantierten: Familienbeihilfeprogramm Bolsa Familia, Mindestlohn, der j&auml;hrlich oberhalb der Inflationsrate korrigiert wurde, Strom f&uuml;r alle, Wohnungsprogramm Mi Casa, mi Vida, Fonds zur Studienf&ouml;rderung, Universit&auml;tsquoten, drastische Verringerung von Elend, Armut und Arbeitslosigkeit, Erh&ouml;hung des Schulbesuches usw.<\/p><p>Dennoch wurde Dilma Rousseff abgesetzt, ohne dass das Volk auf die Stra&szlig;e ging, um die Regierung zu verteidigen. Und 2018 wurde [Jair] Bolsonaro gew&auml;hlt.<\/p><p>Im Jahr 2022 verlor er gegen Lula da Silva mit einem Vorsprung von nur zwei Millionen Stimmen von insgesamt 156 Millionen W&auml;hlern.<\/p><p><strong>Freud und Chomsky<\/strong><\/p><p>Freud&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.projekt-gutenberg.org\/freud\/massen\/chap002.html\">zufolge<\/a>&nbsp;ist &bdquo;die Masse au&szlig;erordentlich beeinflussbar und leichtgl&auml;ubig, sie ist unkritisch, das Unwahrscheinliche existiert f&uuml;r sie nicht (&hellip;) Die Gef&uuml;hle der Masse sind immer sehr einfach und &uuml;berschw&auml;nglich. Sie kennt weder Zweifel noch Unsicherheit. Sie ist schnell zum &Auml;u&szlig;ersten bereit; ein &auml;u&szlig;erer Verdacht verwandelt sich sofort in unbestreitbare Gewissheit; ein Keim von Antipathie wird zu wildem Hass. Wer sie beeinflussen will, braucht keine logischen Argumente, sondern muss starke Bilder verwenden, &uuml;bertreiben und immer dieselben Worte wiederholen. (&hellip;) Die Masse respektiert die St&auml;rke und l&auml;sst sich nur m&auml;&szlig;ig von der G&uuml;te beeinflussen, die sie als eine Art Schw&auml;che betrachtet. Sie verlangt von ihren Helden St&auml;rke, ja sogar Gewalt. Sie will beherrscht und unterdr&uuml;ckt werden, sie will ihre Herren f&uuml;rchten. Im Grunde ihres Herzens vollkommen konservativ, hat sie eine tiefe Abneigung gegen jegliche Fortschritte und Innovationen und eine grenzenlose Ehrfurcht vor der Tradition.&rdquo;<\/p><p>Es ist der Kapitalismus, der die Denkweise der Menschen ver&auml;ndert und unsere individualistischste und narzisstischste Seite f&ouml;rdert und der 24 Stunden am Tag gegen die Bildung der Gesellschaft agiert, indem er das Konsumverhalten, den Wettbewerb&nbsp;sowie das Streben nach Reichtum und das &bdquo;Rette sich,&nbsp;wer kann&rdquo; stimuliert.<\/p><p>Noam Chomsky listet die Mittel des Systems auf, um kritisches Bewusstsein zu vermeiden: die st&auml;ndige Unterhaltung (man schaue sich nur das Fernsehprogramm an); die Verschleierung von Missst&auml;nden als Notwendigkeiten, wie die Erh&ouml;hung der Fahrpreise (&bdquo;Ma&szlig;nahmen, die in Wirklichkeit sch&auml;dlich f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung sind, weil sie die versteckten Interessen einer Minderheit beg&uuml;nstigen, werden beschlossen, als ob sie einen allgemeinen Nutzen sichern w&uuml;rden.&rdquo;); die Allgemeinheit in Unwissenheit und Mittelm&auml;&szlig;igkeit halten, wie mit der verschl&uuml;sselten Sprache, die in Artikeln &uuml;ber die Wirtschaft verwendet wird; Selbstbezichtigung (ich bin allein f&uuml;r mein Scheitern oder meinen Erfolg verantwortlich); davon &uuml;berzeugen, dass die gro&szlig;en Medien alles besser wissen als irgendjemand anderes, usw. Dies nennt Chomsky &bdquo;die lautlosen Waffen f&uuml;r leise Kriege&rdquo; (silent weapons for quiet wars).<\/p><p>Die PT hat vier Legislaturperioden lang die Gemeinden Marica (Bundesstaat R&iacute;o de Janeiro) und Ipatinga (Bundesstaat Minas Gerais) regiert und der Bev&ouml;lkerung erhebliche Vorteile garantiert. Dennoch hat im Jahr 2022 Bolsonaro beide Wahlg&auml;nge in beiden St&auml;dten gewonnen.<\/p><p>Das bedeutet, dass die reale Gefahr besteht, dass die Rechte im Jahr 2026 an die Spitze der Republik zur&uuml;ckkehrt, ganz gleich, wie viele Vorteile die Regierung Lula dem brasilianischen Volk garantiert. Was also ist der Ausweg? Wie kann verhindert werden, dass dies geschieht?<\/p><p><strong>Politische Bildung<\/strong><\/p><p>Es gibt nur eine Alternative: eine intensive Aufkl&auml;rungsarbeit nach der Methode von Paulo Freire unter Nutzung der beiden wertvollsten Ressourcen, &uuml;ber welche die Regierung verf&uuml;gt: die weit verzweigte Struktur und das Kommunikationssystem. Die Paulo-Freire-P&auml;dagogik muss bei der Ausbildung der staatlichen Bediensteten, die mit den bed&uuml;rftigsten Bev&ouml;lkerungsgruppen in Kontakt sind, wie im Gesundheitsministerium, im Brasilianischen Institut f&uuml;r Geografie und Statistik, in der Brasilianischen Gesellschaft f&uuml;r landwirtschaftliche Forschung usw., zur Anwendung kommen. Warum nicht zus&auml;tzlich zu Schulbildung und Impfungen eine dritte Bedingung in Bolsa Familia aufnehmen? Diese Bedingung w&auml;re die Berufsausbildung. Neben der M&ouml;glichkeit, sich zu qualifizieren, um ein Einkommen zu erzielen, w&uuml;rden die Ausbildungsworkshops die Methode von Paulo Freire anwenden, die ein kritisches Bewusstsein weckt.<\/p><p><strong>Das Kommunikationsnetz der Bundesregierung<\/strong><\/p><p>Die andere Ressource ist die Empresa Brasileira de Comunica&ccedil;&atilde;o (EBC), ein leistungsf&auml;higes Kommunikationssystem in den H&auml;nden der Bundesregierung, ausgehend von dem Radiosender &bdquo;Voz de Brasil&rdquo;, der t&auml;glich von 70 Millionen Menschen geh&ouml;rt wird.<\/p><p>TV Brasil, Kanal 2, ein &ouml;ffentliches Kommunikationsnetz, hat 50 Tochtergesellschaften in 21 Bundesstaaten. Im Jahr 2021 geh&ouml;rte er zu den zehn meistgesehenen Sendern des Landes. Das Radiosystem der EBC umfasst neun Sender in zwei Bundesstaaten und im Bundesdistrikt. Die EBC verf&uuml;gt &uuml;ber eine landesweite Radioversorgung mit 14 angeschlossenen Sendern. Radio Nacional bildet ein Netzwerk von EBC-Sendern. Es sind: Radio Nacional de Rio de Janeiro (landesweite Abdeckung &uuml;ber Satellit), Radio Nacional de Brasilia, Nacional FM (Brasilia), Radio Nacional da Amaz&ocirc;nia (mit Sitz in Brasilia, aber mit Programmen f&uuml;r die n&ouml;rdliche Region), Radio Nacional de Alto Solim&otilde;es (Tabatinga, AM) und die Radiosender MEC und MEC FM (Rio de Janeiro).<\/p><p>Zur Kommunikation der Bundesregierung geh&ouml;rt auch die Radioagencia Nacional, eine Nachrichtenagentur, die von EBC und Partnerstationen produzierte Audiosendungen ausstrahlt. Nach Angaben des staatlichen Unternehmens nutzen mehr als 4.500 Radiostationen die Inhalte von Radioagencia. Und die Agencia Brasil, die sich auf Aktivit&auml;ten und Ereignisse im Zusammenhang mit der Regierung, dem Staat und der B&uuml;rgerschaft konzentriert, erreicht 19 Millionen Nutzer pro Monat.<\/p><p>Da ist auch noch das Portal EBC, eine Internetplattform, die Inhalte von Tr&auml;gern wie Agencia Brasil, Radioag&ecirc;ncia Nacional, Radios EBC, TV Brasil, TV Brasil Internacional, Empresa Brasil de Comunica&ccedil;&atilde;o und aus der Gesellschaft verbreitet.<\/p><p>Neben der Verwaltung der f&ouml;deralen &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist die EBC f&uuml;r die Bildung des nationalen Netzes f&uuml;r &ouml;ffentliche Kommunikation (RNCP) zust&auml;ndig. Ziel der RNCP ist die technische Zusammenarbeit mit &ouml;ffentlichen und privaten Initiativen, die &ouml;ffentliche Rundfunkdienste betreiben. Derzeit umfasst das Netz 38 Sender, die &uuml;ber das ganze Land verteilt sind.<\/p><p>Im Rahmen der Politik der Bildung des nationalen Netzes f&uuml;r &ouml;ffentliche Kommunikation kann die EBC jederzeit f&uuml;r sich oder ihre Partner Kan&auml;le f&uuml;r den Betrieb von Rundfunk (UKW-Radio), Fernsehen) sowie Fernseh&uuml;bertragungsdienste beantragen. Dabei handelt es sich um die sogenannten Unionskan&auml;le. Gegenw&auml;rtig gibt es landesweit 13 solcher Tr&auml;ger: TV Brasil Maranh&atilde;o mit dem Bundesinstitut von Maranh&atilde;o, TV UFAL mit der Bundesuniversit&auml;t von Alagoas, TV UFBP mit der Bundesuniversit&auml;t von Paraiba, TV UFSC mit der Bundesuniversit&auml;t von Santa Catarina, TV Universidad mit der Bundesuniversit&auml;t von Mato Grosso und TV Universit&aacute;ria mit der Bundesuniversit&auml;t von Roraima.<\/p><p>Der Leser oder die Leserin stelle sich vor, dass dieses ganze Netzwerk darauf abzielt, das kritische Bewusstsein der &Ouml;ffentlichkeit zu wecken. Es gen&uuml;gt, den erkenntnistheoretischen Schl&uuml;ssel zu &auml;ndern, der nur auf die sozialen Probleme ausgerichtet ist, und eine dialektische Logik anzunehmen, die sich auf die Ursachen dieser Probleme konzentriert.<\/p><p>Wenn wir im Fernsehen Kampagnen zugunsten von Hungernden sehen, werden in der Regel Orte f&uuml;r die Sammlung von Lebensmitteln oder das Spenden von K&ouml;rben mit Grundnahrungsmitteln genannt. An keiner Stelle werden in den Nachrichtensendungen Fragen gestellt wie: Warum gibt es &uuml;berhaupt Menschen, die hungern? Warum haben sie keinen Zugang zu Lebensmitteln? Ist es nat&uuml;rlich, dass es Satte und Hungernde gibt? Wie k&ouml;nnen wir diese Ungleichheit &uuml;berwinden?<\/p><p>Es gibt viel zu tun, um in der brasilianischen Bev&ouml;lkerung ein Bewusstsein zu erzeugen, sie zu organisieren und zu mobilisieren. Die Ressourcen sind da. Und der politische Wille ist bei Lula und dem Generalsekretariat der Pr&auml;sidentschaft der Republik, das von Minister M&aacute;rcio Macedo geleitet wird, vorhanden. Alles, was fehlt, ist das Engagement, die Produktion von Materialien f&uuml;r die Tr&auml;ger der sozialen Kommunikation und Haushaltsmittel, damit die Regierung &uuml;ber ein Netz von popularen Erziehern (educadores populares) bestehend aus mindestens 50.000 Personen verf&uuml;gt.<\/p><p>&Uuml;bersetzung: Klaus E. Lehmann, <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/264291\/brasilien-sozialpolitik-denkweise\">Amerika21<\/a><\/p><p>Titelbild: Shutterstock \/ Esin Deniz<\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<p><strong>Mehr zum Thema:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96088\">Frei Betto: Dritter offener Brief an Ernesto Che Guevara<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=89874\">Stimmen aus Kuba: Kapitalismus, Unterentwicklung und das Ziel, beides zu &uuml;berwinden<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96941\">Stimmen aus Lateinamerika: Die &bdquo;Geapolitik&rdquo; des guten Lebens als Gegenmodell zur westlichen &bdquo;Geopolitik&ldquo;<\/a><\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/8bd9de21b4a44c96bb77507cc8c4a2a6\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der bekannte brasilianische Befreiungstheologe und Autor Frei Betto widmet sich in seinem aktuellen St&uuml;ck der in der &Uuml;berschrift gestellten Frage und beantwortet diese mit Nein. Er verweist dazu auf die Lehren aus dem Zusammenbruch der Sowjetunion sowie den j&uuml;ngsten Erfahrungen in Brasilien. Vor diesem Hintergrund ruft er zu einer grundlegend anderen Art der Kommunikation auf,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99069\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":99070,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,125,146,11],"tags":[1613,2145,2056,2147,2132,687],"class_list":["post-99069","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-rechte-gefahr","category-soziale-gerechtigkeit","category-strategien-der-meinungsmache","tag-brasilien","tag-lateinamerika","tag-lula-da-silva-luiz-inacio","tag-sowjetunion","tag-sozialismus","tag-ungleichheit"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/06\/shutterstock_536835418.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/99069","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=99069"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/99069\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":99128,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/99069\/revisions\/99128"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/99070"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=99069"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=99069"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=99069"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}