{"id":99087,"date":"2023-06-11T09:00:47","date_gmt":"2023-06-11T07:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99087"},"modified":"2023-06-09T14:06:12","modified_gmt":"2023-06-09T12:06:12","slug":"hinweise-der-woche-311","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99087","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99087#h01\">Deutschland und Europa: Schwere Rezession, sinkende Preise und eine total verfehlte Wirtschaftspolitik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99087#h02\">Deutschlands Energiepolitik &ndash; Eine Chronik des Versagens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99087#h03\">Armutszeugnis: Viele Millionen Euro, die den Staat nicht interessieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99087#h04\">Washington Post: CIA wusste von Pl&auml;nen der Ukraine, Nord-Stream-Pipelines zu sprengen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99087#h05\">F&uuml;r Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99087#h06\">Kosovo hui, Krim pfui? Die Logik der EU- und NATO-Ostexpansion.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99087#h07\">Westliche Werte: USA wollen v&ouml;lkerrechtswidrige Besetzung von Teilen Syriens fortsetzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99087#h08\">Eine d&uuml;stere Perspektive f&uuml;r Kiew<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99087#h09\">Fachkr&auml;fte aus S&uuml;damerika? Was brasilianische Pflegekr&auml;fte an Deutschland st&ouml;rt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99087#h10\">Offener Brief an Herbert Gr&ouml;nemeyer<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Deutschland und Europa: Schwere Rezession, sinkende Preise und eine total verfehlte Wirtschaftspolitik<\/strong><br>\nAm 9. Dezember vergangenen Jahres habe ich geschrieben, dass Deutschland in der Rezession ist, w&auml;hrend sich die Wirtschafts- und Finanzpolitik einbildet, es k&ouml;nne nur noch aufw&auml;rts gehen. Seitdem ist unendlich viel Bl&ouml;dsinn &uuml;ber Winterrezessionen, technische Rezessionen und &Auml;hnliches geschrieben worden. Die Wirtschaftspolitik hat sich hinter dieser Sch&ouml;nf&auml;rberei der Medien verstecken k&ouml;nnen. Jetzt ist Deutschland inmitten einer schweren Rezession und es wird nicht leicht werden, die Abw&auml;rtsdynamik zu stoppen, weil die Politik die Zeichen der Zeit immer noch nicht erkannt hat. [&hellip;]<br>\nDie deutsche Finanzpolitik hat sich offenbar vollkommen von der Ber&uuml;cksichtigung der wirtschaftlichen Lage bei ihren Entscheidungen verabschiedet. Der Bundesfinanzminister agiert so, als sei die Au&szlig;erkraftsetzung der Schuldenbremse in den Krisen der letzten Jahre Grund und Rechtfertigung daf&uuml;r, die Schuldenbremse nun unabh&auml;ngig von der konjunkturellen Situation einhalten zu m&uuml;ssen, also auch dann, wenn die deutsche Wirtschaft 2023 und wom&ouml;glich auch 2024 einbricht. Es gibt aber keine Gesetzm&auml;&szlig;igkeit, die sagt, dass auf mehrere Krisen mit einer gewissen Automatik eine Erholung folgt. Macht die Wirtschaftspolitik erneut gro&szlig;e Fehler, wird sich die Krise ungebremst fortsetzen. Die Idee, man m&uuml;sse nun wieder zu staatlichem Vorsorgesparen zur&uuml;ckkehren, um f&uuml;r exogene Krisenf&auml;lle aus den Vorr&auml;ten (in Form eines wieder erreichten geringeren Staatsschuldenstandes) sch&ouml;pfen zu k&ouml;nnen, ist absurd, wenn genau dieses Vorsorgesparen die Krise anfeuert, die ein Herauswachsen aus Schulden verhindert.<br>\nChristian Lindner hat die gesammelte Konfusion der Regierung in wirtschaftspolitischen Fragen in zwei kurze pr&auml;gnante S&auml;tze gefasst. In einem Interview sagte er: &bdquo;In Zeiten der Inflation w&auml;ren uferlos neue Schulden unverantwortbar&hellip; wir (w&uuml;rden) die Bek&auml;mpfung der Inflation verz&ouml;gern.&ldquo; Es gibt aber, erstens, keine Inflation, es geht, zweitens, niemals um &bdquo;uferlos neue&ldquo; Schulden, und neue Schulden w&uuml;rden, drittens, eine Rezession verhindern, aber unter keinen Umst&auml;nden den ohnehin angelegten R&uuml;ckgang der Preise verz&ouml;gern oder gar in Frage stellen.<br>\nSchon mit der Formulierung &bdquo;in Zeiten der Inflation&ldquo; beweist der Bundesfinanzminister seine vollst&auml;ndige Ahnungslosigkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/06\/08\/deutschland-und-europa-schwere-rezession-sinkende-preise-und-eine-total-verfehlte-wirtschaftspolitik\/\">Heiner Flassbeck auf Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Deutschlands Energiepolitik &ndash; Eine Chronik des Versagens<\/strong><br>\nAm 24. Februar 2022 begann der russische &Uuml;berfall auf die Ukraine. Der Krieg ist ein klarer Bruch des V&ouml;lkerrechts und ist, so wie jeder Krieg, abzulehnen und zu verurteilen. Das &auml;ndert aber nichts an der Tatsache, dass die Reaktionen der Bundesregierung auf diesen Krieg in vielen Punkten falsch waren und dem eignen Land geschadet haben.<br>\nAls Reaktion auf den Krieg hat die Bundesregierung, gemeinsam mit der Europ&auml;ischen Union, eine Reihe von Sanktionen 10 Sanktionspakete gegen Russland beschlossen. Und noch immer kommt niemand auf die Idee, dass ein gro&szlig;er Teil dieser Sanktionen den Krieg nicht stoppen. Trotz &Ouml;lembargo oder der Nicht-Inbetriebnahme von Nord Stream 2 rollen die Panzer weiter. Nach einem Jahr sollte man vielleicht auf die Idee kommen, dass Russland unsere Euros f&uuml;r seinen Krieg gar nicht braucht. Mehr sogar: Ein gro&szlig;er Teil der Sanktionen schadet dem eigenen Land und der eignen Wirtschaft mehr als sie Russland schaden. Im Jahr 2022 lag die Inflationsrate in Deutschland bei 7,9%. Die Reall&ouml;hne sind im Jahr 2022 zum dritten Mal in Folge gesunken &ndash; um rund 4%.<br>\nEin historischer Wert. Seit 2020 sind die Reall&ouml;hne in Deutschland so stark gesunken wie noch in der deutschen Nachkriegsgeschichte.<br>\nZu Beginn des Jahres befindet sich Deutschland in einer Rezession, die eine direkte Folge sinkender Konsumausgaben ist. Zwei Quartale in Folge ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland nun gesunken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/diefreiheitsliebe.de\/politik\/deutschlands-energiepolitik-eine-chronik-des-versagens\/\">Klaus Ernst auf Die Freiheitsliebe<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Die Stromkosten im Winter will ich sehen&ldquo;: Bauingenieurin rechnet mit Habecks Heizungsgesetz ab<\/strong><br>\nDie Bauingenieurin Lamia Messari-Becker ist unerbittlich: Habecks W&auml;rmewende ist mit dem aktuellen Heizungsgesetz nicht umsetzbar. Was muss der Wirtschaftsminister besser anpacken?<br>\nDie Ampel w&uuml;rde ihr umstrittenes Heizungsgesetz am besten schon vor der Sommerpause durchziehen. Also tritt Wirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) jetzt noch schnell mit seinen Kritikern in der Wirtschaft in Kontakt und versucht, den Gesetzentwurf mehr oder weniger verdaulich zu machen. Dabei geh&ouml;ren vor allem die Bauingenieure zu den h&auml;rtesten Kritikern des Dokuments wie Prof. Dr. Lamia Messari-Becker, bekannt durch ihre Auftritte im ZDF. Wir haben mit ihr gesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/die-stromkosten-im-winter-will-ich-sehen-bauingenieurin-rechnet-mit-habecks-heiz-gesetz-ab-li.354215\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Falsche Reihenfolge: Nach Heizungsgesetz will Bundesregierung W&auml;rmeplanung angehen.<\/strong><br>\nEs fehlt ein schl&uuml;ssiges Gesamtkonzept.<br>\nDeutlich wird das bei Betrachtung einer anderen Gesetzesinitiative, n&auml;mlich der zur &raquo;W&auml;rmeplanung&laquo;. Mit ihr sollen L&auml;nder und Kommunen zur Konzeption einer klimaneutralen Heizinfrastruktur verpflichtet werden, der Ausbau von Fernw&auml;rmenetzen soll dabei eine zentrale Rolle spielen. An dem Entwurf arbeiten Wirtschafts- und Bauministerium schon eine Weile. Anders als beim Heizungsgesetz scheint die Zeit nicht zu dr&auml;ngen, vor dem Herbst soll sich der Bundestag jedenfalls nicht damit befassen. Und das ist die falsche Reihenfolge: Denn wer heute eine W&auml;rmepumpe einbauen l&auml;sst, k&ouml;nnte schon morgen dazu verdonnert werden, sein Haus ans ausgebaute Fernw&auml;rmenetz anzuschlie&szlig;en. Dass es sich bei der &raquo;W&auml;rmeplanung&laquo; um etwas absolut Grundlegendes handelt, macht der Gesetzentwurf hinl&auml;nglich klar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/452047.w%C3%A4rmewende-ja-mach-nur-einen-plan.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Habecks Heizungsgesetz hat bessere Kritiker verdient<\/strong><br>\nLiberale und Konservative, die den Klimaschutz ganz dem Markt &uuml;berlassen wollen, suchen nur einen Vorwand f&uuml;rs Nichtstun.<br>\nIn der Debatte um den anstehenden Ausbau der erneuerbaren W&auml;rmeversorgung zeigt sich die ganze Plumpheit und Engstirnigkeit der neoliberalen Klimapolitik auf exemplarische Weise. Der Entwurf des Geb&auml;udeenergiegesetzes (GEG) aus der Feder des Wirtschaftsministeriums rief gewaltige Entr&uuml;stung hervor. W&auml;re der Zustand unserer politischen Debattenkultur nicht derma&szlig;en besorgniserregend, w&auml;re dieser Sturm der medialen Aufregung vor allem eins: unheimlich langweilig. Von allen Seiten wird wieder einmal mit den altbekannten Buzzwords um sich geworfen.<br>\n&raquo;Der Bund will Planwirtschaft bei der W&auml;rmewende&laquo;, kr&auml;ht Hubert Aiwanger, stellvertretender bayerischer Ministerpr&auml;sident. Von einem &raquo;gef&auml;hrliche[n] Flirt mit der Staatswirtschaft&laquo; spricht der Wirtschaftsredakteur der Neuen Z&uuml;rcher Zeitung, Johannes C. Bockenheimer. &raquo;Staatliche Heizungsspionage&laquo; nennt die CSU die Pl&auml;ne zur kommunalen W&auml;rmeplanung und vom &raquo;Angriff auf das Eigentum&laquo; und &raquo;planwirtschaftlicher Regelungswut&laquo; handelt ein Dringlichkeitsantrag der FDP, der von drei&szlig;ig ihrer Bundestagsabgeordneten mitgetragen wurde.<br>\nDie CDU lie&szlig; es sich nicht nehmen, mit ihrer Kampagne &raquo;Fair Heizen statt Verheizen&laquo; die soziale K&auml;lte des GEG anzukreiden und sich als die Retterin von Geringverdienern aufzuspielen. &raquo;Die Menschen wissen nicht, wie sie &uuml;ber die Runden kommen sollen&laquo;, beklagte Jens Spahn. Nat&uuml;rlich ist es schlichtweg dreist, dass ausgerechnet die Union pl&ouml;tzlich ihre Sorge um Menschen mit Geldsorgen entdeckt.<br>\nHinzu kommt, dass sich ihre Forderungen f&uuml;r eine erfolgreiche W&auml;rmewende wie das ABC des Neoliberalismus lesen: &raquo;Anreize statt Verbote&laquo;, &raquo;Technologieoffenheit&laquo;, &raquo;Emissionshandel&laquo;. Bei der an der Regierung beteiligten FDP ist es die gleiche Leier. Sie will den Emissionshandel f&uuml;r den Geb&auml;udesektor von 2026 auf 2024 vorziehen, blockiert aber derweil die parlamentarische Bearbeitung des GEG.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/habecks-heizungsgesetz-hat-bessere-kritiker-verdient-klimaschutz-emissionshandel-technologieoffenheit-planwirtschaft-neoliberalismus-sophie-marie-ass\/\">Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Armutszeugnis: Viele Millionen Euro, die den Staat nicht interessieren<\/strong><br>\nIn Deutschland werden Steuererkl&auml;rungen von Einkommensmillion&auml;ren immer weniger kontrolliert. Dabei f&uuml;hren die meisten Pr&uuml;fungen zu deutlichen Mehreinnahmen. In einer anderen Rangliste ging es jedoch nach oben.<br>\nAm 25. Mai 2023 erhielt die Bundestagsabgeordnete Dr. Gesine L&ouml;tzsch (Die Linke) eine Antwort des Bundesministeriums der Finanzen auf ihre Berichtsanforderung zum Thema &ldquo;Ergebnisse der steuerlichen Betriebspr&uuml;fung bei Steuerpflichtigen mit bedeutenden Eink&uuml;nften (Einkommensmillion&auml;re) im Jahr 2022&rdquo;.<br>\nIn einer Zeit, in der der Einsparungen und Schuldenreduzierung auf der Tagesordnung stehen, ist die Frage zentral, welches Interesse der Staat zeigt, eine gerechte Besteuerung und deren Einnahme sicherzustellen. Denn:\n<blockquote><p>\nSteuern sind die wichtigste Einnahmequelle des Staates. Damit finanziert er Aufgaben, die im Interesse der Gemeinschaft sind. Dazu geh&ouml;ren beispielsweise das Bildungs- und Gesundheitswesen oder die &ouml;ffentliche Infrastruktur. Jede B&uuml;rgerin und jeder B&uuml;rger ist also einerseits verpflichtet, Steuern zu zahlen. Andererseits profitieren alle auch von den Leistungen, die damit finanziert werden,\n<\/p><\/blockquote>\n<p>&hellip; wie das Bundesministerium f&uuml;r Finanzen erkl&auml;rt.<\/p>\n<p>Die per Mail versandte Antwort hat es in sich. Es gibt in dem angefragten Sinne in Deutschland 15.133 Einkommensmillion&auml;re. Gepr&uuml;ft wurden allerdings nur 870 Steuererkl&auml;rungen. 5,7 Prozent. Mit anderen Worten: Einkommensmillion&auml;re werden im Schnitt nur alle 17 Jahre gepr&uuml;ft, ob ihre Angaben korrekt sind. Das hei&szlig;t in der Regel nur dreimal in ihrem Arbeitsleben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Armutszeugnis-Viele-Millionen-Euro-die-den-Staat-nicht-interessieren-9163778.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Washington Post: CIA wusste von Pl&auml;nen der Ukraine, Nord-Stream-Pipelines zu sprengen<\/strong><br>\nEin europ&auml;ischer Geheimdienst soll die USA schon im Sommer 2022 &uuml;ber Kiews Sabotage-Pl&auml;ne informiert haben. Das Wei&szlig;e Haus dementiert nicht.<br>\nDrei Monate vor der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines durch Saboteure soll die US-Regierung von einem verb&uuml;ndeten Staat erfahren haben, dass das ukrainische Milit&auml;r einen verdeckten Angriff auf die Unterwasserinfrastruktur plante. Das berichtet die Washington Post unter Berufung auf Geheimdienstkreise. Dabei soll ein kleines Team von Tauchern eingesetzt worden sein, das direkt dem Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkr&auml;fte unterstellt war.<br>\nEinzelheiten dieses Plans, &uuml;ber die bisher nicht berichtet wurde, wurden von einem europ&auml;ischen Geheimdienst gesammelt und im Juni 2022 an die CIA weitergegeben. Sie liefern einige der bisher konkretesten Beweise, die die ukrainische Regierung mit dem m&ouml;glichen Angriff in der Ostsee in Verbindung bringen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/washington-post-bericht-die-cia-wusste-von-plaenen-der-ukraine-nord-stream-pipelines-zu-sprengen-li.356379\">Berliner Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/national-security\/2023\/06\/06\/nord-stream-pipeline-explosion-ukraine-russia\/\">Washington Post<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Florian Warweg:<\/strong> Es ist schon auff&auml;llig, dass parallel zum mutma&szlig;lichen Beginn der ukrainischen Offensive, erst die New York Times am 5. Juni <a href=\"https:\/\/www.nytimes.com\/2023\/06\/05\/world\/europe\/nazi-symbols-ukraine.html\">einen langen Artikel zu Nazi-Symbolik<\/a> in der ukrainischen Armee bringt und einen Tag sp&auml;ter die Washington Post mit einer &bdquo;Exklusiv&ldquo;-Geschichte aufwartet, die darin besteht zu verk&uuml;nden, dass die US-Geheimdienste Kenntnis davon haben, dass es &bdquo;detaillierte ukrainische Pl&auml;ne zum Angriff auf die NordStream-Pipeline&ldquo; gegeben hat. Und all dies unter dem Kommando des ukrainischen Oberbefehlshabers gestanden haben soll. Man kann sich tats&auml;chlich nicht ganz dem Eindruck verwehren, dass dies bewusste mediale Absetzman&ouml;ver darstellen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>F&uuml;r Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit<\/strong><br>\n&Uuml;ber die deutsch-chinesischen Beziehungen im Licht der &raquo;Zeitenwende&laquo;. Gastvortrag von Sevim Dagdelen an der Shanghai International Studies University. (&hellip;)<br>\nMan muss betonen, welches Potential zum gegenseitigen Nutzen ein Ausbau der deutsch-chinesischen Beziehungen haben k&ouml;nnte &ndash; im kulturellen, wissenschaftlichen und im Bildungsbereich, aber auch in der Verst&auml;rkung der Handelsbeziehungen sowie der F&ouml;rderung vernetzter Produktionsketten und der daf&uuml;r erforderlichen Infrastruktur. (&hellip;)<br>\nDas Haupthindernis aber auf dem Weg zur F&ouml;rderung der deutsch-chinesischen Beziehungen sehe ich in der mangelnden Souver&auml;nit&auml;t der Bundesrepublik Deutschland. Gerade im Stellvertreterkrieg der NATO in der Ukraine zeigt sich, dass Berlin in Sekundenbruchteilen au&szlig;enpolitische Entscheidungen Washingtons nachvollzieht und sich, wie an der Frage der Lieferung deutscher Panzer ablesbar, sogar in die erste Reihe des Krieges schieben l&auml;sst. Die Situation in Deutschland erinnert an die Situation im Lateinamerika der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts, bei der eine Kompradoren-Bourgeoisie die Interessen von US-Konzernen durchsetzt. Oft wird dabei auf die massive Pr&auml;senz von US-Truppen in Deutschland verwiesen, die seit 78 Jahren stationiert sind, oder auf die engmaschigen transatlantischen Netzwerke in Politik, Medien und Wirtschaft. Aber als alleinige Erkl&auml;rung f&uuml;r die extreme Willf&auml;hrigkeit, mit der die deutsche Politik gegen&uuml;ber den USA oft agiert, reicht dies nicht aus. Seit 1990 hat der US-Investmentfond Blackrock, mit &uuml;ber zehn Billionen US-Dollar weltweit die gr&ouml;&szlig;te Gesellschaft verwalteten Verm&ouml;gens, enorm in Deutschland investiert. Blackrock ist an allen 30 Dax-Unternehmen entscheidend beteiligt und gr&ouml;&szlig;ter Anteilseigner bei acht von ihnen. Sicher, Blackrock investiert auch in China, aber in keinem Fall kann von einer derart starken Stellung wie in Deutschland gesprochen werden. Diese Zusammenballung wirtschaftlicher Macht wirkt sich auf politische Entscheidungen in Deutschland aus. Das scheint mir unbestritten. Hier ist wie im Bereich der NATO ein weites Feld f&uuml;r wissenschaftliche Untersuchungen, inwieweit dieses Investment politisch dazu beitr&auml;gt, in ein Vasallenverh&auml;ltnis Deutschlands gegen&uuml;ber den USA und vor allem den US-Konzernen &uuml;bersetzt zu werden. (&hellip;)<br>\nAber wie im Stellvertreterkrieg scheint am Ende das All-In, ein Alles-oder-nichts-Prinzip zu herrschen, bei dem sowohl das Risiko eines Dritten Weltkriegs und zumindest eines Weltwirtschaftskriegs w&auml;chst mit m&ouml;glicherweise verheerenden Folgen f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung auf dem gesamten Globus. Eine Politik am Roulettetisch aber f&uuml;hrt noch sicherer in den absoluten Verlust. Alles, was seit Ende des Zweiten Weltkriegs auch an internationalen Institutionen aufgebaut wurde, um an die Stelle des Krieges die Diplomatie und die Kooperation zu setzen, drohte eingerissen zu werden. Und auf diese Vernunft, die sich einer Apokalyptik der Spieler verweigert, m&uuml;ssen die deutsch-chinesischen Beziehungen in Gegenwart und Zukunft gr&uuml;nden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/452038.interessenausgleich-f%C3%BCr-freiheit-frieden-und-gerechtigkeit.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Rede in Shanghai zu deutsch-chinesischen Beziehungen: F&uuml;r Freiheit, Frieden, und Gerechtigkeit in der Welt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98886\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kosovo hui, Krim pfui? Die Logik der EU- und NATO-Ostexpansion.<\/strong><br>\nUnruhen im Norden des Kosovo wecken die Erinnerung an den Jugoslawienkrieg. (&hellip;) Die verbliebenen Serben konzentrieren sich heute in Gemeinden n&ouml;rdlich der Stadt Mitrovica. Bei den wiederkehrenden Konflikten zwischen ihnen und der Regierung in Pristina geht es um den Status des Kosovo und um die Rechte der Serben. Ihnen werden Selbstverwaltungsrechte in einem Gemeindeverbund bisher verweigert, da Pristina dahinter Separatismus wittert. 2008 erkl&auml;rte sich das Kosovo einseitig f&uuml;r unabh&auml;ngig, als letzter aus der Zerschlagung Jugoslawiens hervorgegangener Teilstaat. Die deutsche Regierung, die zuvor schon die Sezessionen der anderen ehemaligen Teilstaaten ermuntert hatte, erkannte Kosovos &raquo;Unabh&auml;ngigkeit&laquo; unverz&uuml;glich an. Die Aussagen der UNO-Resolution 1244 zur territorialen Unversehrtheit Jugoslawiens interpretierte Berlin nunmehr als &raquo;rein deklamatorisch&laquo;. Da&szlig; alle BRD-Regierungen die Sezession des Kosovo f&ouml;rdern, w&auml;hrend sie die Sezession der Krim sanktionieren, hat seine Logik. In beiden F&auml;llen geht es nicht um Selbstbestimmung oder Menschenrechte, sondern um die Ostexpansion von EU und NATO. Die Zerst&uuml;ckelung Jugoslawiens war daf&uuml;r f&ouml;rderlich, die Sezession der Krim eine Beschr&auml;nkung. Bis Ende 2022 erkannten nur 99 aller 193 UNO-Mitgliedstaaten das Kosovo als eigenen Staat an. 94 taten dies nicht, darunter die EU- und NATO-Mitgliedstaaten Spanien, die Slowakei, Rum&auml;nien, Griechenland und das EU-Land Zypern. EU-Kommission, Berliner Regierung und Macron wollen ihrerseits den Beitritt der Westbalkanl&auml;nder beschleunigen, nicht zuletzt angesichts neuer, im Ukraine-Krieg offengelegter internationaler Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1457636985802\/0\">Beate Landefeld in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Westliche Werte: USA wollen v&ouml;lkerrechtswidrige Besetzung von Teilen Syriens fortsetzen<\/strong><br>\nDas Wei&szlig;e Haus hat erkl&auml;rt, an der v&ouml;lkerrechtswidrigen Besetzung von Teilen Syriens festhalten zu wollen. Im Klartext bedeutet das, dass die USA den syrischen Staat weiterhin auspl&uuml;ndern wollen.<br>\nDas Thema spielt in den Medien keine Rolle, aber die USA halten &ndash; vollkommen v&ouml;lkerrechtswidrig &ndash; einen Teil des Nordostens Syriens besetzt. In dem Gebiet befinden sich &Ouml;lquellen und fruchtbarer Boden und gerade die Einnahmen aus dem &Ouml;lverkauf k&ouml;nnte der syrische Staat dringend brauchen, um sein zerst&ouml;rtes Land wieder aufzubauen.<br>\nEnde 2019 haben die USA die syrischen &Ouml;lfelder besetzt, offiziell, damit sie nicht in die H&auml;nde des IS fallen. Das war (und ist bis heute) jedoch ein verlogener Vorwand, denn den IS hatte Russland zu dem Zeitpunkt in Syrien bereits besiegt. Den USA ging es einzig und allein darum, das &Ouml;l unter ihre Kontrolle zu bekommen und es der syrischen Regierung zu entziehen.<br>\nSeitdem wird das syrische &Ouml;l unter Aufsicht einer extra daf&uuml;r dorthin entsandten US-Milit&auml;rstreitmacht mit LKWs in den Irak gefahren und dort verkauft. Wer von den Erl&ouml;sen profitiert, ob sich US-Geheimdienste damit wom&ouml;glich schwarze Kassen anlegen, die keiner &ndash; nicht einmal einer pseudodemokratischen &ndash; Kontrolle unterliegen, wei&szlig; kein Mensch. Und die westlichen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; kommen auch nicht auf die Idee, diese Frage mal bei einer Pressekonferenz des Pentagon zu stellen.<br>\nDiese Praxis, dass die USA vollkommen v&ouml;lkerrechtswidrig ein Land, in diesem Falle Syrien, ausrauben, l&auml;uft inzwischen seit &uuml;ber drei Jahren. Internationale Nachrichtenagenturen berichten auch regelm&auml;&szlig;ig dar&uuml;ber, wenn mal wieder ein Konvoi mit LKWs, die voll mit Raubg&uuml;tern sind, unter Aufsicht der US-Armee in den Irak f&auml;hrt. Die deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; k&ouml;nnen sich also nicht darauf berufen, sie w&uuml;ssten davon nichts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/usa-wollen-voelkerrechtswidrige-besetzung-von-teilen-syriens-fortsetzen\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eine d&uuml;stere Perspektive f&uuml;r Kiew<\/strong><br>\nWann Gespr&auml;che &uuml;ber einen Waffenstillstand im Ukraine-Krieg beginnen, entscheiden US-Pr&auml;sident Biden und die Regierungschefs aus Gro&szlig;britannien, Frankreich und Deutschland. Ausschlaggebend ist, wie hoch der Preis f&uuml;r den Frieden sein wird.<br>\nDer Krieg in der Ukraine ist nach mehr als einem Jahr immer noch nicht entschieden. Erfolge und Niederlagen wechseln sich auf beiden Seiten ab. Vieles spricht derzeit daf&uuml;r, dass am Ende &ndash; trotz massiver westlicher Waffenlieferungen &ndash; eine Pattsituation entstehen k&ouml;nnte, die den Westen und Russland zu der &Uuml;berzeugung kommen lassen, dass ein Waffenstillstand die beste L&ouml;sung ist.<br>\nEs mag sein, dass die Regierung in Kiew anders denkt und weiterk&auml;mpfen will. Aber es entscheidet &ndash; entgegen den offiziellen Verlautbarungen des Westens &ndash; nicht die Ukraine souver&auml;n dar&uuml;ber, wann Gespr&auml;che &uuml;ber einen Waffenstillstand beginnen, sondern US-Pr&auml;sident Biden und die Regierungschefs aus Gro&szlig;britannien, Frankreich und Deutschland.<br>\nDenn ohne die Unterst&uuml;tzung dieser L&auml;nder w&auml;re die Ukraine machtlos gegen&uuml;ber Russland. Faktisch k&auml;me ein Waffenstillstand einer Niederlage f&uuml;r die Ukraine gleich. Warum? Die &uuml;berwiegende Mehrheit der EU- und Nato-L&auml;nder erwartet bis zu einem Waffenstillstand nicht, dass die ukrainischen Streitkr&auml;fte die russischen Besetzer vollst&auml;ndig aus ihrem Land vertreiben werden. Sie rechnen mit einer amputierten Ukraine. Das mag bitter sein, aber Politik ist eben mehr als &bdquo;die Flamme der reinen Gesinnung&ldquo; (Max Weber).<br>\nEntscheidend wird sein, welchen Preis Kiew und der Westen am Ende f&uuml;r einen Waffenstillstand oder gar Friedensverhandlungen zahlen m&uuml;ssen. Dabei ist zu bef&uuml;rchten, dass weder eine Mitgliedschaft der Ukraine in der EU noch in der Nato in den kommenden 15 bis 20 Jahren realistisch ist &ndash; alles andere w&uuml;rde Moskau bei Verhandlungen wohl nicht akzeptieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/debatte\/kommentare\/article245707604\/Ukraine-Krieg-Eine-duestere-Perspektive-fuer-Kiew.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Faszinierend, dass diese konservative WELT gelassen die Wahrheiten ausspricht, die woanders als Tabu gelten oder geleugnet werden, z. B. von der Bundesregierung: nicht die Ukraine, sondern ihre Waffenlieferanten aus dem Westen bestimmen &uuml;ber Waffenstillstandsverhandlungen, auch gegen den Willen der Ukraine; und allen Beteuerungen zum Trotz wird die Ukraine in absehbarer Zeit (oder &uuml;berhaupt je) weder Mitglied der EU noch der NATO. Wenn den Menschen in der Ukraine diese desillusionierende Perspektive bewusst w&auml;re, w&uuml;rden sie wohl mit den fruchtlosen K&auml;mpfen aufh&ouml;ren; so aber werden die Ukrainer mit vorgehaltener Karotte (EU, NATO) immer weiter in den Stellvertreterkrieg hineingedr&uuml;ckt.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Nato members may send troops to Ukraine, warns former alliance chief<\/strong><br>\nSecurity guarantees and membership path needed at Nato summit to avoid escalation, says Anders Rasmussen<br>\nA group of Nato countries may be willing to put troops on the ground in Ukraine if member states including the US do not provide tangible security guarantees to Kyiv at the alliance&rsquo;s summit in Vilnius, the former Nato secretary general Anders Rasmussen has said.<br>\nRasmussen, who has been acting as official adviser to the Ukrainian president, Volodymyr Zelenskiy, on Ukraine&rsquo;s place in a future European security architecture, has been touring Europe and Washington to gauge the shifting mood before the critical summit starts on 11 July.<br>\nHe also warned that even if a group of states did provide Ukraine with security guarantees, others would not allow the issue of Ukraine&rsquo;s future Nato membership to be kept off the agenda at Vilnius.<br>\nHe made his remarks as the current Nato chief, Jens Stoltenberg, said the issue of security guarantees would be on the agenda at Vilnius, but added that Nato &ndash; under article 5 of the Washington treaty &ndash; only provided full-fledged security guarantees to full members.<br>\nThe US ambassador to Nato, Julianne Smith, said: &ldquo;We are looking at an array of options to signal that Ukraine is advancing in its relationship with Nato.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2023\/jun\/07\/nato-members-may-send-troops-to-ukraine-warns-former-alliance-chief\">The Guardian<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fachkr&auml;fte aus S&uuml;damerika? Was brasilianische Pflegekr&auml;fte an Deutschland st&ouml;rt<\/strong><br>\nArbeitsminister Heil und Au&szlig;enministerin Baerbock wollen in Brasilien Fachkr&auml;fte anwerben. Man wolle dabei sehr &ldquo;sensibel&rdquo; vorgehen und nicht zu viele Pflegekr&auml;fte abwerben. Die Gefahr ist eher eine andere: dass kaum einer nach Deutschland will.<br>\n&ldquo;Kluge K&ouml;pfe und helfende H&auml;nde&rdquo;, das ist das Mantra von Hubertus Heil. Deutschland brauche jeden, der gut qualifiziert ist. Auch in Brasilien betont der Arbeitsminister diesen Ansatz. Ihm sei es &ldquo;wichtig, dass beim Thema Fachkr&auml;fteeinwanderung alle profitieren&rdquo;, sagte Heil bei einem Treffen mit seinem brasilianischen Amtskollegen Luiz Marinho. Beide unterzeichneten eine Absichtserkl&auml;rung f&uuml;r &ldquo;faire Einwanderung&rdquo;.<br>\nEs geht dabei vor allem um Pflegekr&auml;fte. Die Gefahr ist allerdings eher nicht, dass Deutschland Brasilien zu viele abwirbt. Wenn man sich unter Pflegekr&auml;ften in Brasilien umh&ouml;rt, wird deutlich, dass etwas anderes wahrscheinlicher ist: dass nur wenige nach Deutschland wollen. [&hellip;]<br>\nWarum kommen so wenige brasilianische Pflegekr&auml;fte? Das k&ouml;nnen die erz&auml;hlen, die es bereits versucht haben. Carol Pirath ist Krankenpflegerin aus Rio de Janeiro. Sie hat f&uuml;r sechs Monate in einem Krankenhaus in S&uuml;ddeutschland gearbeitet. Dann kehrte sie ern&uuml;chtert zur&uuml;ck nach Brasilien. &ldquo;Du arbeitest als billige Arbeitskraft. Und so sehen sie dich auch.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Was-brasilianische-Pflegekraefte-an-Deutschland-stoert-article24170491.html\">n-tv<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.G.:<\/strong> Was brasilianische Pflegekr&auml;fte an Deutschland st&ouml;rt? Die Arbeitsbedingungen sind zu schlecht. Sieh an, wer h&auml;tte das gedacht!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Offener Brief an Herbert Gr&ouml;nemeyer<\/strong><br>\nDer Lyriker und Musiker Jens Fischer Rodrian verfolgt die Karriere seines bekannten Kollegen Herbert Gr&ouml;nemeyer seit nun &uuml;ber 40 Jahren. Er war nach eigenen Worten nie Fan, aber zutiefst ber&uuml;hrt von dessen Album &bdquo;Mensch&ldquo;. Gr&ouml;nemeyers konforme Haltung zur Corona- und Kriegspolitik der Bundesregierung empfand er jedoch als Entt&auml;uschung. Als der ber&uuml;hmte Musiker am 23. Mai in der Berliner Mercedes-Benz Arena ein Konzert geben sollte, wollte Rodrian ihn auf einer Kundgebung davor mit der Ausgrenzung und Diffamierung sowohl von Ungeimpften als auch Ma&szlig;nahmenkritikern konfrontieren. Weil der Auftritt abgesagt worden war, hat er nun einen Offenen Brief an Gr&ouml;nemeyer formuliert. Rodrian reicht die Hand aus und strebt einen Dialog an. pb: schwarz auf wei&szlig; ver&ouml;ffentlicht das Schreiben in voller L&auml;nge:<br>\n&ldquo;Sehr geehrter Herr Gr&ouml;nemeyer,<br>\nmein Name ist Jens Fischer Rodrian, ich bin Musiker und Lyriker. Ich lebe in Berlin. Vor Jahren hatten wir gemeinsam die UNTEILBAR-Demo in Berlin bespielt, Sie als Headliner an diesem Abend, ich als Schlagzeuger von Konstantin Wecker.<br>\nIch war am 21. Mai 2023 eingeladen, auf einer Kundgebung vor der Mercedes-Benz Arena zu spielen, um auf ein paar Dinge aufmerksam zu machen, die mir und anderen Weggef&auml;hrten am Herzen liegen. Leider kam es nicht zu der Kundgebung. Daher w&auml;hle ich jetzt den Weg eines Offenen Briefes.<br>\nEinige K&uuml;nstler sind in den letzten drei Jahren einen anderen Weg gegangen als Sie und einige Ihrer Kollegen. Sie haben sich mit den Ma&szlig;nahmen aus unterschiedlichsten Gr&uuml;nden nicht einverstanden erkl&auml;rt. Viele von ihnen wurden daraufhin gecancelt und haben ihre Engagements oder Spielorte verloren. Dass die Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Ma&szlig;nahmen berechtigt waren, wei&szlig; man heute. Daher m&ouml;chte ich Sie bei allem Respekt darauf aufmerksam machen, dass f&uuml;r uns eine Aufarbeitung der Coronazeit unabdingbar ist. Das Geschehene totzuschweigen, kann keine Option sein, wenn wir die Spaltung der Gesellschaft &uuml;berwinden wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/paulbrandenburg.com\/offener-brief\/offener-brief-an-herbert-groenemeyer\/\">paulbrandenburg<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Wer solche K&uuml;nstler hat, braucht keine Mitl&auml;ufer mehr<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98894\">NachDenkSeiten<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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