{"id":99101,"date":"2023-06-09T16:30:35","date_gmt":"2023-06-09T14:30:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99101"},"modified":"2023-06-09T16:12:45","modified_gmt":"2023-06-09T14:12:45","slug":"hinweise-des-tages-ii-587","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99101","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99101#h01\">K&uuml;nstliche Intelligenz mit lebensgef&auml;hrlichen Nebenwirkungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99101#h02\">Zinserh&ouml;hungen gegen Inflation?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99101#h03\">Auf Kollisionskurs zur Realit&auml;t  <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99101#h04\">Indo-Pazifik: Zwei Kriegsschiffe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99101#h05\">Der Westen tr&auml;gt Schuld an ukrainischen Kriegsverbrechen: Gef&ouml;rderter Terrorismus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99101#h06\">Erstmals Schlie&szlig;ung diplomatischer Einrichtungen Russlands angeordnet: Berlin zerst&ouml;rt deutsch-russische Beziehungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99101#h07\">Verheugen: Weg in den Krieg begann mit gebrochenem Versprechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99101#h08\">Geldw&auml;sche-Bek&auml;mpfung: Beh&ouml;rden liegt erst die H&auml;lfte aller Verdachtsmeldungen vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99101#h09\">Regierung bietet Jugendlichen 200 Euro f&uuml;r die Nutzung der Online-Ausweisfunktion und nennt das KulturPass<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99101#h10\">Wie konnte Habeck das &uuml;bersehen: Als die Wut in den Heizungskeller kam<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99101#h11\">Ostdeutsche Identit&auml;t: Wenn die Medien &bdquo;tiefe Reizzust&auml;nde&ldquo; ausl&ouml;sen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99101#h12\">Evangelikale in den USA Desinformation im Auftrag des Herren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99101#h13\">Moralische Werte: Warum deutsche Linke gegen &ldquo;Rammstein&rdquo; hetzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99101#h14\">Fast eine Wiederholung: Studie bef&uuml;rwortet AfD-Verbot.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99101#h15\">Assange verliert Berufung gegen Auslieferung an die USA<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>K&uuml;nstliche Intelligenz mit lebensgef&auml;hrlichen Nebenwirkungen<\/strong><br>\nDebatte &uuml;ber KI schwankt zwischen Hoffnung und &Auml;ngsten. Simulation der US-Luftwaffe d&uuml;rfte Bedenken sch&uuml;ren. Warum das Experiment bedenkliche Fragen aufwirft.<br>\nK&uuml;nstliche Intelligenz bedroht weltweit 300 Millionen Arbeitspl&auml;tze. K&uuml;nstliche Intelligenz macht &Uuml;bersetzer zunehmend &uuml;berfl&uuml;ssig, kann Herzinfarkte besser vorhersagen als Menschen, spart bei der Durchsicht von Vertr&auml;gen viele Arbeitsstunden von Rechtsanw&auml;lten, kann Artikel und B&uuml;cher schreiben, Musik komponieren, preisgekr&ouml;nte Bilder malen, als Roboter Soldaten ersetzen und bald vielleicht auch selber Krieg f&uuml;hren.<br>\nVor diesem Hintergrund macht eine Meldung zu einer Simulation der US Air Force hellh&ouml;rig. Tucker Hamilton, Leiter der KI-Abteilung bei der US-Luftwaffe, hatte bei einer Veranstaltung der Luft- Raumfahrtgesellschaft Royal Aeronautical Society &uuml;ber eine angebliche Simulation berichtet. Ein Ziel dieser Simulation war es mit einer KI-Drohne Luftabwehrstellungen zu identifizieren und auszuschalten, sobald der zust&auml;ndige Bediener sein gr&uuml;nliches Licht gegeben hatte.<br>\nF&uuml;r jede Zerst&ouml;rung erhielt die KI Punkte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Kuenstliche-Intelligenz-mit-lebensgefaehrlichen-Nebenwirkungen-9180815.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zinserh&ouml;hungen gegen Inflation?<\/strong><br>\nUmverteilung nach oben: Zinserh&ouml;hungen wirken nicht so, wie es die Zentralbanken behaupten und die Medien glauben.<br>\nEs ist l&auml;ngst eine Selbstverst&auml;ndlichkeit: Steigen die Preise, erh&ouml;hen die Zentralbanken die Leitzinsen. Die der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) sind seit Juli 2022 von Null auf 3,75 Prozent erh&ouml;ht worden, die der Schweizerischen Nationalbank von minus 0,75 auf 1,5 Prozent. Warum eigentlich? Wie soll das die Inflation beeinflussen?<br>\nInflation ist nichts anderes als die Summe aller Preissteigerungen. Diese kommen auf zwei Arten zustande: Entweder durch die Ausn&uuml;tzung von Marktmacht zum Zwecke der Profitmaximierung oder durch die Anpassung an steigende Produktionskosten. K&ouml;nnten zum Beispiel die Gewerkschaften in der Gastronomie L&ouml;hne durchsetzen, von denen man leben und die Miete bezahlen kann, dann m&uuml;ssten die Gastwirte die Preise deutlich erh&ouml;hen. Oder wenn ein Gewitter die Obstplantagen verw&uuml;stet, muss der Kilopreis der &Auml;pfel stark steigen, damit die Bauern ihren Lebensunterhalt weiterhin bestreiten k&ouml;nnen.<br>\nEs gibt keinen Grund, solche Preissteigerungen zu verhindern oder zu verbieten. Der Konsument soll f&uuml;r die von ihm verursachten Kosten aufkommen. Ein Problem entsteht erst dann, wenn die Inflation dazu f&uuml;hrt, dass &ndash; trotz realem Wirtschaftswachstum &ndash; viele Arbeitnehmer und Rentner an Kaufkraft verlieren. Doch dieses Problem k&ouml;nnte leicht dadurch gel&ouml;st oder zumindest gelindert werden, wenn alle L&ouml;hne und Renten an die Entwicklung des nominalen BIP pro Kopf gekoppelt w&uuml;rden. Das ist keine Illusion: Noch in den 1970er-Jahren war ein halbj&auml;hrlicher Inflationsausgleich in vielen Schweizer Unternehmen Standard.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/19-2023\/zinserhohungen-gegen-inflation\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Auf Kollisionskurs zur Realit&auml;t  <\/strong><br>\nBr&uuml;ssel und Berlin wollen Russland-Sanktionen auf Drittstaaten ausweiten und haben China im Visier. W&auml;hrenddessen verliert auch die Exportwirtschaft an Dynamik.<br>\nSanktionen, teure Energie, allgemeine Inflation und soziale Verwerfungen: In der deutschen Wirtschaft mehren sich im Fr&uuml;hjahr 2023 die Probleme. Vor allem die auf Exporte orientierten Unternehmen bekommen den Gegenwind zu sp&uuml;ren, der aus dem politischen Handeln der EU-Kommission und der Bundesregierung erw&auml;chst. Dabei war und ist gerade die auf Ausfuhren orientierte Industrie der wohl wichtigste Faktor daf&uuml;r, da&szlig; Deutschland zu den f&uuml;nf f&uuml;hrenden Wirtschaftsnationen der Welt gez&auml;hlt wird. War schon seit 2016, als der Saldo aus Aus- und Einfuhren einen historischen H&ouml;chststand erreicht hatte, die Entwicklung weniger dynamisch, so hat sich seit Beginn der Sanktionspolitik im Februar 2022 das Bild deutlich schneller gewandelt. Dabei sehen aktuelle Zahlen auf den ersten Blick gut aus. Anfang Mai hatte das Statistische Bundesamt mitgeteilt, da&szlig; im ersten Quartal 2023 Waren im Gesamtwert von 398,2 Milliarden Euro ins Ausland verkauft worden seien. Laut der Beh&ouml;rde waren das 7,4 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Doch hinter den knappen Schlagzeilen, die vermeintlich frohe Botschaften verk&uuml;nden, verbergen sich Verschiebungen im Gesamtgef&uuml;ge des Au&szlig;enhandels. Der Handel des einstigen &bdquo;Exportweltmeisters&rdquo; w&auml;chst zwar weiter stark, aber vor allem auf der Importseite. Ein Blick auf die Au&szlig;enhandelsstatistik der zur&uuml;ckliegenden zehn Jahre zeigt zweierlei: Erstens eine j&auml;hrliche Steigerung der Warenausfuhren bis einschlie&szlig;lich 2022 &ndash; trotz &bdquo;Corona-Pandemie&ldquo; und gravierender Einschr&auml;nkungen des gesellschaftlichen Lebens. Und zweitens eine Trendumkehr bei den Au&szlig;enhandels&uuml;bersch&uuml;ssen seit 2017.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2023\/RF-305-06-23.pdf\">RotFuchs, Seite 27\/28<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Indo-Pazifik: Zwei Kriegsschiffe<\/strong><br>\nIm Sommer 2021 schickte Deutschland erstmals im Kontext der ausgerufenen Systemkonkurrenz mit China mit der Fregatte Bayern ein Kriegsschiff in die konfliktreiche indopazifische Region (siehe IMI-Studie 2022\/1). Im Sommer 2023 folgte dann die Verlegung von Eurofightern f&uuml;r die Man&ouml;ver &bdquo;Pitch Black 22&ldquo; und &bdquo;Kakadu 22&ldquo;. Gleichzeitig wurde von einer &bdquo;verstetigten Pr&auml;senz&ldquo; gefaselt (siehe IMI-Standpunkt 2022\/035). Im kommenden Jahr sollen nun wohl u.a. zwei Kriegsschiffe in die Region entsandt werden, berichtet das Handelsblatt: &bdquo;Die Bundesmarine wird im kommenden Jahr zwei Kriegsschiffe in den Indopazifik entsenden. [&hellip;] Eine Fregatte und ein Versorgungsschiff w&uuml;rden 2024 in die Region aufbrechen. [&hellip;]<br>\nDie Eins&auml;tze der Bundesmarine seien nicht gegen ein bestimmtes Land gerichtet, sagte Pistorius laut Redemanuskript. &sbquo;Sie dienen dem Schutz der regelbasierten internationalen Ordnung, die wir alle unterzeichnet haben und von der wir alle profitieren sollten &ndash; sei es im Mittelmeer, im Golf von Bengalen oder im S&uuml;dchinesischen Meer.&lsquo;&ldquo; Eine kritische &bdquo;W&uuml;rdigung&ldquo; der hier beschworenen regelbasierten Ordnung findet sich u.a. in IMI-Analyse 2023\/19).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2023\/06\/07\/indo-pazifik-zwei-kriegsschiffe\/\">Informationsstelle Militarisierung e.V.<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=76160#h14\">China verweigert deutschem Kriegsschiff Anlegen in Shanghai<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Der Westen tr&auml;gt Schuld an ukrainischen Kriegsverbrechen: Gef&ouml;rderter Terrorismus<\/strong><br>\nDass der Westen zu den Mordanschl&auml;gen auf russische B&uuml;rger beharrlich schweigt und ihm kein Wort der Verurteilung &uuml;ber die Lippen kommt, nimmt man in Russland sehr wohl wahr. Die Unterst&uuml;tzung und F&ouml;rderung von Terrorismus geh&ouml;rt zur Strategie des Westens. &Uuml;berall, wo der Westen einf&auml;llt, gibt es Radikalisierung und Terror, die der Westen zur Durchsetzung seiner Zwecke f&ouml;rdert. Die Ukraine ist da keine Ausnahme. Der ukrainische Nationalismus und Faschismus sind kein Zufall und kein Versehen. Ihre Entstehung wurde vom Westen und auch von Deutschland aktiv gef&ouml;rdert. Der Chef des ukrainischen Milit&auml;rgeheimdienstes, Kirilo Budanow, &auml;u&szlig;erte ganz offen, die Ukraine werde Russen &uuml;berall auf der Welt t&ouml;ten. Auf eine Reaktion westlicher Politiker auf diese haarstr&auml;ubende Aussage wartet man bis heute vergebens. Dass der Westen zu all dem schweigt, zeigt deutlich, dass er an einer weiteren Eskalation des Krieges interessiert ist. Bisher sind vom Westen, von der EU und Deutschland keine Impulse f&uuml;r eine Beilegung des Konflikts ausgegangen. Die kommen aus anderen Teilen der Welt. Auch das nimmt man in Russland wahr. Klar ist: Deutschland geh&ouml;rt zu den Kriegstreibern, die an Frieden kein Interesse haben und die obendrein das Mittel des Terrors guthei&szlig;en und f&ouml;rdern. Die moralische Hybris, mit der sich deutsche Politik umgibt, kann dar&uuml;ber nicht hinwegt&auml;uschen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/gefoerderter-terrorismus-4780940\/\">Gert Ewen Ungar in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Erstmals Schlie&szlig;ung diplomatischer Einrichtungen Russlands angeordnet: Berlin zerst&ouml;rt deutsch-russische Beziehungen<\/strong><br>\nMit der Anordnung der Bundesregierung vom 31. Mai, die russischen Generalkonsulate in Hamburg, Leipzig, M&uuml;nchen und Frankfurt am Main bis zum 31. Dezember 2023 zu schlie&szlig;en, ist ein neuer Tiefpunkt in den Beziehungen beider L&auml;nder erreicht. Erstmals beschr&auml;nkt sich Berlin damit nicht auf die Ausweisung von Personal, sondern untersagt die T&auml;tigkeit ganzer Einrichtungen. (&hellip;)<br>\n&bdquo;Ausgewogenheit&ldquo; ist von deutscher Seite, zumal von der besessen russophoben Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock, allerdings nicht vorgesehen. Zum einen besch&auml;ftigte die Bundesrepublik doppelt so viele Mitarbeiter in ihren russischen Vertretungen wie Russland in seinen deutschen. Zum anderen griff Berlin zuerst zum Ausweisungs-Pingpong. Anfang April 2022 betraf das 40 technische und Verwaltungsmitarbeiter der russischen Botschaft in Berlin, worauf Moskau im selben Monat mit der Ausweisung von ebenfalls 40 deutschen Diplomaten reagierte. Anfang 2023 brachte Berlin dann, so die russische Au&szlig;enamtssprecherin Marija Sacharowa, &bdquo;eine &sbquo;stille&lsquo; Ausweisung von weiteren 30 Mitarbeitern ins Gespr&auml;ch&ldquo;. Die Diskretion war vorget&auml;uscht und endete damit, dass das Vorhaben Ende M&auml;rz gezielt an deutsche Medien durchgestochen wurde. Die begannen eine hysterische Kampagne gegen russische Spione, die ARD strahlte am 30. M&auml;rz sogar eine R&auml;uberpistole unter dem Titel &bdquo;Im Visier des Kreml &ndash; Russische Spionage gegen Deutschland&ldquo; (&hellip;) aus, in der stolz mitgeteilt wird, dass seit Februar 2022 mehr als 400 russische Diplomaten wegen Spionageverdachts aus EU-L&auml;ndern ausgewiesen wurden.(&hellip;)<br>\nDa die im Osten f&uuml;r die russophobe Baerbock und das Kabinett aber nicht gleichberechtigt sind, wird ungleich zur&uuml;ckgeschlagen &ndash; nicht mehr ausgewiesen, sondern dichtgemacht. Und in Verkennung auch sonstiger Realit&auml;t zum Beispiel in Brasilien f&uuml;rs Kriegsb&uuml;ndnis getrommelt. Am Montag erkl&auml;rte Baerbock in Bras&iacute;lia, sie habe daf&uuml;r geworben, dass &bdquo;wir an einem Strang ziehen&ldquo; &ndash; gegen Russland. F&uuml;r dessen Ruin nimmt sie sich stets viel vor. Pr&auml;sident Lula empfing jedoch Mitte April Au&szlig;enminister Sergej Lawrow und nutzte die Gelegenheit, die USA und die EU f&uuml;r ihre Russlandpolitik zu kritisieren. F&uuml;r Baerbock war Lula nicht zu sprechen, sein Au&szlig;enminister verreist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/berlin-zerstoert-deutsch-russische-beziehungen-4780945\/\">Arnold Sch&ouml;lzel in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verheugen: Weg in den Krieg begann mit gebrochenem Versprechen<\/strong><br>\nDie Vorgeschichte des Krieges in und um die Ukraine werde tabuisiert, stellte am Dienstag in Berlin der ehemalige SPD-Au&szlig;enpolitiker und fr&uuml;here EU-Kommissar G&uuml;nter Verheugen fest. &bdquo;Nat&uuml;rlich hat jeder Krieg eine Vorgeschichte. Der f&auml;llt nie vom Himmel. Und es ist auch nicht so, dass ein einzelner Verr&uuml;ckter dar&uuml;ber entscheidet. Das w&auml;re ein bisschen einfach und eindeutig falsch.&ldquo;<br>\nVerheugen sprach in Berlin zur Vorstellung des Buches &bdquo;Ukrainekrieg &ndash; Warum Europa eine neue Entspannungspolitik braucht&ldquo;, herausgegeben von Sandra Kostner und Stefan Luft. F&uuml;r ihn beginnt die Vorgeschichte &bdquo;mit dem gebrochenen Versprechen im Zusammenhang mit der deutschen Einheit&ldquo; an die sowjetische F&uuml;hrung, die Nato nicht nach Osten zu erweitern. &bdquo;Ich wei&szlig;, dass das versprochen wurde&ldquo;, sagte der ehemalige Mitarbeiter von Bundesau&szlig;enminister Hans-Dietrich Genscher. Verheugen war bis 1982 in der FDP. Er f&uuml;gte hinzu: &bdquo;Ich wei&szlig; es aus erster Hand. Ich wei&szlig;, dass die Zusage gemacht wurde, dass es keine Verschiebung der Nato geben wird.&ldquo; (Foto: Tilo Gr&auml;ser)<br>\nEr wisse auch, dass Russland in den 1990er Jahren zu schwach gewesen sei, um ernsthaften Widerstand gegen die wortbr&uuml;chige Politik des Westens zu leisten, und die Nato-Ostererweiterung &bdquo;murrend und knurrend&ldquo; akzeptiert hat. &bdquo;Es war ein gebrochenes Versprechen und damit fing der Weg an, der uns dahin gef&uuml;hrt hat, wo wir heute sind: Anstelle gesamteurop&auml;ischer Kooperation ein tiefer Konflikt mitten in Europa, dessen Ende wir nicht absehen k&ouml;nnen.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDer Jahrzehnte lang als Au&szlig;enpolitiker aktive Verheugen bezeichnete es als notwendig, &bdquo;den Regierenden klarzumachen, dass es eine andere Meinung in diesem Land gibt&ldquo;. Es sei komisch, er treffe immer nur Leute die gegen die bundesdeutsche Kriegspolitik seien. &bdquo;Wo sind die Menschen, die das f&uuml;r richtig halten, was im Augenblick passiert?&ldquo;, fragte er. &bdquo;Ich kann sie nicht finden.&ldquo;<br>\nVerheugen &auml;u&szlig;erte einen Wunsch an die Medien: Nicht einfach das zu &uuml;bernehmen, was ihnen &uuml;ber transatlantische Netzwerke und Geheimdienste &bdquo;angedreht&ldquo; werde. Es m&uuml;sste kenntlich gemacht werden, was &bdquo;die dubiosen Quellen solcher Informationen&ldquo; sind. &bdquo;Mein Vorschlag w&auml;re, dass wir einen freiwilligen Warnhinweis einf&uuml;hren: Achtung, dieser Beitrag kann Informationen enthalten, die aus dubiosen Quellen stammen und deren Richtigkeit wir nicht &uuml;berpr&uuml;fen k&ouml;nnen.&ldquo;<br>\nDas k&ouml;nne zur Hygiene in der Diskussion beitragen, meinte er. Und f&uuml;gte den Wunsch hinzu, nach &bdquo;mehr kritischer Reflexion &uuml;ber das, was geschieht, und nicht die einfache &Uuml;bernahme dessen, was man heute Narrativ nennt&ldquo;. Das geschehe insbesondere bei der Frage nach der Vorgeschichte des Ukraine-Krieges.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/paulbrandenburg.com\/bericht\/verheugen-weg-in-den-krieg-begann-mit-gebrochenem-versprechen\/\">paulbrandenburg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Geldw&auml;sche-Bek&auml;mpfung: Beh&ouml;rden liegt erst die H&auml;lfte aller Verdachtsmeldungen vor<\/strong><br>\nUm die Geldw&auml;schebek&auml;mpfungseinheit des Finanzministeriums gibt es neuen &Auml;rger. Die FIU hat bislang erst die H&auml;lfte aller ihr vorliegenden Verdachtsf&auml;lle weitergeleitet. Die Opposition &uuml;bt Kritik.<br>\nDie Bek&auml;mpfung von Geldw&auml;sche kommt in Deutschland weiter nur schleppend voran. So hat die Geldw&auml;schebek&auml;mpfungseinheit Finance Intelligence Unit (FIU) bislang erst die H&auml;lfte aller ihr vorliegenden Verdachtsf&auml;lle an die zust&auml;ndigen Beh&ouml;rden weitergeleitet. Dies geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage von mehreren Bundestagsabgeordneten hervor, die dem Handelsblatt vorliegt.<br>\n&bdquo;Von den durch die Task Force bislang endbearbeiteten 58.288 Verdachtsmeldungen wurden 26.388 an die zust&auml;ndigen Strafverfolgungsbeh&ouml;rden abgegeben&ldquo;, schreibt Finanz-Staatssekret&auml;rin Katja Hessel (FDP) in der Antwort. Zuvor waren bei der FIU Massen an Verdachtsmeldungen unbearbeitet liegen geblieben.<br>\nDie Vorsitzende der Linkspartei, Janine Wissler, kritisiert die FIU scharf: &bdquo;Die FIU hat die Hinweise auf bis zu 26.000 F&auml;lle von Geldw&auml;sche im eigenen Haus verschlampt, wo sie dann teilweise &uuml;ber vier Jahre vor sich hin gegammelt haben.&ldquo;<br>\nSo war im vergangenen Jahr bekannt geworden, dass bei der FIU zwischen Januar 2020 und September 2022 rund 100.000 Geldw&auml;sche-Verdachtsmeldungen nicht weiterbearbeitet wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/geldwaesche-verdachtsfaelle-geldwaesche-bekaempfung-behoerden-liegt-erst-die-haelfte-aller-verdachtsmeldungen-vor\/29192722.html\">Handelsblatt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Regierung bietet Jugendlichen 200 Euro f&uuml;r die Nutzung der Online-Ausweisfunktion und nennt das KulturPass<\/strong><br>\nUnter dem heuchlerischen Vorwand, der von Pandemiema&szlig;nahmen gebeutelten Kulturszene zu helfen, loben Finanzminister Lindner und Kulturstaatsministerin Roth einen digitalen Kulturgutschein von 200 Euro f&uuml;r alle aus, die dieses Jahr 18 werden. Bedingung: Sie m&uuml;ssen die Online-Ausweisfunktion nutzen, die bisher eine k&uuml;mmerliche Existenz f&uuml;hrt. Dadurch werden ausgerechnet die Online-Angebote, die w&auml;hrend der Pandemie florierten, gegen&uuml;ber den Kulturanbietern vor Ort gest&auml;rkt. (&hellip;)<br>\nDer KulturPass dient laut Verlautbarung dazu, &bdquo;sowohl junge Menschen als auch die Kultur zu unterst&uuml;tzen&ldquo;. Von Digitalisierung ist unter den Zwecken nicht die Rede. Die Pressestelle der Kulturbeauftragten antwortete (bisher) nicht auf meine Anfrage vom 5.6., ob die Kulturf&ouml;rderung oder die Digitalisierung im Vordergrund stehe und was die Programmierung der von Anbietern und Beg&uuml;nstigten zu nutzenden App gekostet hat.<br>\nIm Abspann der Netzseite des KulturPass findet sich das Logo einer &bdquo;Stiftung Digitale Chancen.&ldquo; Explizit erw&auml;hnt wird diese, soweit ich feststellen konnte, nirgends. Wenn man auf der Netzseite dieser Stiftung die Projekte aufruft, findet man eine Seite zum KulturPass und die Information, dass die Stiftung Digitale Chancen das Projekt &bdquo;im Rahmen einer Zuwendung umsetzt&ldquo;:<br>\n&bdquo;Als Schnittstelle wird sie zwischen der BKM, dem Entwicklungspartner und Technikdienstleister, der Kommunikationsagentur sowie den Nutzenden, d.h. den Kulturanbieter*innen und den Jugendlichen agieren.&ldquo;<br>\nAuch die Stiftung erw&auml;hnt die Digitalisierung nicht unter den Zielen des Projekts, obwohl ihr erkl&auml;rtes Ziel ist, durch bundesweite Projekte die &bdquo;digitale Teilhabe&ldquo; zu f&ouml;rdern, und das sicherlich der Grund ist, warum gerade diese Stiftung f&uuml;r die Umsetzung auserkoren wurde:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/kulturpass\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wie konnte Habeck das &uuml;bersehen: Als die Wut in den Heizungskeller kam<\/strong><br>\nSo langweilig der Name Geb&auml;udeenergiegesetz klingen mag, schlummern darin gesellschaftliche Traumata und Spaltung. Wie konnte Robert Habeck das &uuml;bersehen? [&hellip;]<br>\nDie Soziologen im Lande sind alarmiert. In der TV-Sendung &bdquo;Anne Will&ldquo; aktualisierte Steffen Mau anl&auml;sslich der Diskussion &uuml;ber das Entscheidungsdilemma in deutschen Kellern seine These von der Ver&auml;nderungsersch&ouml;pfung, der zufolge die Anpassungsbereitschaft der Menschen nach mehreren &uuml;berstanden geglaubten Krisen &ndash; Finanzen, Fl&uuml;chtlinge, Corona &ndash; umschl&auml;gt in Abwehr und Wut. Sein Hamburger Kollege Sighard Neckel sprach im ARD-&bdquo;Morgenmagazin&ldquo; vom Ver&auml;nderungsstress, unter dem die allgemeine Zustimmung zum Klimaschutz angesichts konkreter Ma&szlig;nahmen schwinde. Beide w&uuml;rden es gewiss nicht von sich weisen, wenn man ihre Wortwahl auf eine Studie des franz&ouml;sischen Soziologen Alain Ehrenberg zur&uuml;ckf&uuml;hrt, der bereits 2005 das sogenannte ersch&ouml;pfte Selbst ins Visier nahm. Hatte Sigmund Freud seinerzeit herausgefunden, dass die Menschen auf ihre Versuche, zu autonomen Subjekten zu werden, verst&auml;rkt mit Neurosen reagieren, so war Ehrenberg aufgefallen, dass das 21. Jahrhundert als Zeitalter der Depression beschrieben werden kann. Gestern, so Ehrenberg, verlangten die sozialen Regeln Konformismen im Denken, wenn nicht Automatismen im Verhalten, heute indes fordern sie Initiative und mentale F&auml;higkeiten. Die Depression, so Ehrenberg, &bdquo;ist die Krankheit einer Gesellschaft, deren Verhaltensnorm nicht mehr auf Schuld und Disziplin gr&uuml;ndet, sondern auf Verantwortung und Initiative.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-mind\/wie-die-wut-in-den-heizungskeller-kam-li.355901\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Ostdeutsche Identit&auml;t: Wenn die Medien &bdquo;tiefe Reizzust&auml;nde&ldquo; ausl&ouml;sen<\/strong><br>\nDer Ostbeauftragte sagt kurz vorher ab, eine Professorin aus dem Westen sorgt f&uuml;r Unmut. So verlief eine Debatte zur westdeutschen Dominanz in den Medien in Berlin.<br>\nSchon das Wort Medien k&ouml;nne den ein oder anderen in &bdquo;tiefe Reizzust&auml;nde&ldquo; versetzen, sagt Sabine Bergmann-Pohl, als sie den Abend er&ouml;ffnet. Schlimmer werde es, wenn es dann noch um das Ost-West-Thema gehe. Tiefe Gr&auml;ben durchziehen Deutschland, auch 33 Jahre nach der Wiedervereinigung, sagt Bergmann-Pohl, die letzte Vorsitzende der Volkskammer der DDR war, und jetzt Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft ist, die den demokratischen Diskurs im Land f&ouml;rdern will. Auch Bergmann-Pohl selbst erlebt Reizzust&auml;nde, beim Zeitungslesen am Morgen, sagt sie.<br>\nDie Deutsche Gesellschaft hat am Mittwoch in die Landesvertretung von Sachsen-Anhalt geladen, um diese Reizzust&auml;nde in einer Podiumsdiskussion auszuleuchten. So konnte man die Einladung verstehen. Unter dem Titel &bdquo;Meine Medien, meine Stimme?&ldquo; soll &uuml;ber die Rolle der Medien in Ostdeutschland debattiert werden. Die Moderatorin fragt, bevor es losgeht, in den voll besetzten Saal, wo die Zuschauer geboren wurden. Etwa drei Viertel der Anwesenden stammen aus dem Osten Deutschlands.<br>\nBevor diskutiert wird, stellt der Medienwissenschaftler Lutz M&uuml;kke seine Erkenntnisse zur deutsch-deutschen Medienrealit&auml;t vor. Ostdeutsche sind in F&uuml;hrungspositionen in &uuml;berregionalen Zeitungen und Sendern kaum vertreten, die Regional- und Lokalzeitungen im Osten geh&ouml;ren westdeutschen Verlagen &ndash; bis auf eine einzige Ausnahme, die Berliner Zeitung, so M&uuml;kke. Die Regionalberichterstattung ist zus&auml;tzlich durch schlechte Honorare bedroht, im l&auml;ndlichen Osten kann man als Journalist kaum &uuml;berleben, in einigen Regionen werden zudem keine gedruckten Zeitungen mehr zugestellt. In den &uuml;berregionalen Medien wird &uuml;ber den Osten h&auml;ufig immer noch &bdquo;als negative Abweichung von der westdeutschen Normalit&auml;t&ldquo; berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/berlin-podiumsdiskussion-ostdeutsche-identitaet-wenn-die-medien-tiefe-reizzustaende-ausloesen-li.356945\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Evangelikale in den USA Desinformation im Auftrag des Herren<\/strong><br>\nSie sind gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbr&uuml;che, machen Stimmung gegen queere Menschen und geben sich als K&auml;mpfer gegen den Sozialismus: die wei&szlig;en Evangelikalen in den USA. Ihr politischer Einfluss ist gro&szlig;.<br>\nWenn im kommenden Jahr der Pr&auml;sident der Vereinigten Staaten gew&auml;hlt wird, k&ouml;nnten sie erneut eine wichtige Rolle dabei spielen: die wei&szlig;en Evangelikalen. Zusammen mit rechten Katholiken, Protestanten, Mormonen und denominationslosen Christen bilden sie die sogenannte Religi&ouml;se Rechte, sagt Journalistin und Autorin Annika Brockschmidt. &ldquo;Der gemeinsame Nenner ist wei&szlig;er, christlicher Nationalismus &ndash; die Vorstellung, dass die USA von und f&uuml;r wei&szlig;e, konservative Christen gegr&uuml;ndet sei.&rdquo;<br>\nDie wei&szlig;en Evangelikalen machen nach Angaben des Public Religion Research Institute (PRRI) etwa 14 Prozent der US-Bev&ouml;lkerung aus. Vor allem der fr&uuml;here Pr&auml;sident Donald Trump, der seine erneute Kandidatur bereits angek&uuml;ndigt hat, konnte auf ihre Unterst&uuml;tzung z&auml;hlen: 2016 w&auml;hlten ihn rund 77 Prozent der wei&szlig;en Evangelikalen, 2020 waren es sogar etwa 84 Prozent.<br>\nUnter nicht-wei&szlig;en Evangelikalen, beispielsweise Afroamerikanern, waren Trumps Zustimmungswerte deutlich geringer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/usa-evangelikalen-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Moralische Werte: Warum deutsche Linke gegen &ldquo;Rammstein&rdquo; hetzen<\/strong><br>\nIn Deutschland gibt es nur eine einzige lebendige Rockband. Nicht so legend&auml;r wie die &ldquo;Beatles&rdquo;, aber gro&szlig; genug, um Weltrang zu erlangen. Wenn heute &uuml;berhaupt eine deutsche Musikergruppe in der Welt bekannt ist, dann sie.<br>\nEin Kollektiv aus der DDR, das sein Image und seine Show dem Film &ldquo;Lisztomania&rdquo; von Ken Russell entlehnt hat. Eine Art Vokal- und Instrumentalensemble auf Steroiden, das nach dem Erfolg in den USA auch in Russland bekannt wurde.<br>\nIn Deutschland hat man sie schon in den letzten Jahren mit F&uuml;&szlig;en getreten. Nun geht die Jagd auf sie in eine neue Runde.<br>\nDen Anfang machte vor einigen Tagen der Tagesspiegel, der &ldquo;Rammstein&rdquo; aufgrund eines anonymen User-Posts vorwarf, h&uuml;bsche weibliche Zuschauerinnen in die &ldquo;Reihe Null&rdquo; &ndash; die Umz&auml;unung vor der B&uuml;hne &ndash; eingeladen zu haben. Und dann &ndash; solche Bastarde &ndash; laden sie diese M&auml;dchen zur After-Show-Party ein. Nun, wie sich herausstellte, werden auf After-Show-Partys Alkohol ausgeschenkt und manchmal auch Drogen verteilt. Aber am schlimmsten f&uuml;r den deutschen Spie&szlig;er: Dort gibt es &ndash; oh, mein Gott! &ndash; Sex mit den K&uuml;nstlern. Wer h&auml;tte das gedacht?<br>\nDer Beitrag ist &uuml;brigens schon lange gel&ouml;scht, aber die Musikzeitung NME gibt ihn in voller L&auml;nge wieder. Aus dem Text des M&auml;dchens aus Irland geht hervor, dass sie sowohl auf der B&uuml;hne als auch auf der Party gl&uuml;cklich war. Sie hat sich auf der B&uuml;hne betrunken und erinnert sich, dass der Bandleader Till Lindemann sie angeschrien hat, als sie keinen Sex mit ihm haben wollte. Angefasst hat er sie aber nicht.<br>\nDann ging sie fort; der Rest ist verschwommen und sie kann sich nicht erinnern, woher die blauen Flecken stammen. Aber die Schuld von Till, der Band und des &ldquo;Systems der sexuellen Ausbeutung von Frauen in der Rockmusikindustrie&rdquo; steht f&uuml;r den Tagesspiegel, den Spiegel, die Berliner Zeitung und andere bereits fest.<br>\nWie auf einer Komsomolzen-Versammlung in den spie&szlig;igsten Phasen der Sowjetzeit fanden sich sofort hunderttausend Frauen, die von Trump (durchgestrichen), sorry, diesmal von Till vergewaltigt worden sein wollen. Und sie kamen wie &uuml;blich ohne den geringsten Beweis aus allen Youtube-L&ouml;chern hervorgekrochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/meinung\/172112-moralische-werte-warum-deutsche-linke\/\">Igor Malzew in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Fast eine Wiederholung: Studie bef&uuml;rwortet AfD-Verbot.<\/strong><br>\nOlaf Scholz beendet seine Reden zur Aufr&uuml;stungs- und Kriegspolitik gerne mit dem ukrainischen Faschistengru&szlig; &raquo;Slawa Ukraini&laquo;. So sieht eine &raquo;Zeitenwende&laquo; innerhalb der SPD und generell im &raquo;&Uuml;berbau&laquo; des deutschen Imperialismus aus. Angriffskriege von deutschem Boden waren nie Anlass f&uuml;r Ermittlungen des Generalbundesanwalts, die sogenannte Zivilgesellschaft hat sich daf&uuml;r kaum interessiert, auch nicht f&uuml;r den neusten deutschen Kriegskurs oder die Rechtswidrigkeit von Wirtschaftssanktionen. Man will vor allem Teil der nationalen Erhebung sein, die ihr Entlastungsventil mit Panzern und Artillerie Richtung Russland sucht. Im Krisen- und Kriegskapitalismus des ersten Viertels dieses Jahrhunderts besteht besonderer Bedarf an Themen, die von den Desastern der Gesellschaftsordnung ablenken. Die AfD ist daf&uuml;r hochwillkommen. Die Partei mit 30.000 Mitgliedern, von denen mindestens zehn Prozent in Sicherheitsapparat, Milit&auml;r und Justiz dieses Landes arbeiten, hat faktisch nur einen Programmpunkt: Biodeutsche zuerst, Migranten raus. Praktizierter Neonazimus hat aber in der BRD noch nie f&uuml;r ein Verbot gereicht &ndash; das Potsdamer Abkommen gilt hier nicht. Also greifen die &raquo;Altparteien&laquo; den Rechten unter die Arme. Vor genau 30 Jahren verhalf die SPD dazu, das Asylrecht faktisch abzuschaffen und erf&uuml;llte einen Programmpunkt von NPD, DVU und Republikanern. Die drei sind weg, ihre W&auml;hlerbasis ist gr&ouml;&szlig;er geworden, an der Arbeitsteilung &auml;ndert sich nichts. Die AfD bleibt wie ihre Vorg&auml;ngerparteien Reserve und Speerspitze der aggressivsten Teile des deutschen Gro&szlig;- und Kleinb&uuml;rgertums. Die einen sponsern mit Millionen Euro, die anderen erkl&auml;ren die Welt zur Scheibe und kennen kein Klima und keine Viren mehr, nur noch deutsche Aluh&uuml;te. Zur Dialektik von Konterrevolutionen geh&ouml;ren auf den Stra&szlig;en herumgeisternder Irrationalismus und menschenfeindliche Raserei. Beides ist Bestandteil der nat&uuml;rlichen kapitalistischen Weltordnung. Die AfD auch &ndash; alle 14 Landesparlamente mit AfD-Abgeordneten gew&ouml;hnen sich an die. Gegen deutsche Kriege hat die AfD im Bundestag ohnehin nichts. Und gegen die Abschaffung des Naziparagraphen 219&thinsp;a, Verbot der &raquo;Werbung f&uuml;r Abtreibung&laquo;, stimmten im Juni 2022 Union und AfD gemeinsam. Die AfD liegt in Umfragen mit der SPD gleichauf? Der Kriegskanzler erz&auml;hlt dazu was von &raquo;Schlechte-Laune-Parteien&laquo;, der Oppositionsf&uuml;hrer macht &raquo;gegenderte Nachrichtensendungen&laquo; verantwortlich. Die am Mittwoch vorgelegte, schwer erarbeitete Erkenntnis, dass die AfD wegen ihrer Gef&auml;hrlichkeit &raquo;verboten werden k&ouml;nnte&laquo;, geh&ouml;rt in eine Reihe mit solchen &raquo;Witzen&laquo;. Solange die regierenden Parteien plus CDU\/CSU das Kriegsgesch&auml;ft passabel betreiben, m&uuml;ssen sie die AfD nicht f&uuml;rchten. Die Linke hat dem Verein mit hohem Faschistenanteil faktisch das Thema Frieden &uuml;berlassen. Fast eine Wiederholung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/452341.fast-eine-wiederholung.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Assange verliert Berufung gegen Auslieferung an die USA<\/strong><br>\nDer Gr&uuml;nder der Enth&uuml;llungsplattform Wikileaks, Julian Assange, hat erneut R&uuml;ckschl&auml;ge im juristischen Tauziehen um seine geplante Auslieferung in die USA hinnehmen m&uuml;ssen. Ein Richter am Londoner High Court lehnte zwei von Assanges Anw&auml;lten eingereichte Antr&auml;ge auf Berufung ab, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorlagen.<br>\nAssange wollte sowohl gegen die urspr&uuml;ngliche Gerichtsentscheidung &uuml;ber seine Auslieferung als auch gegen den Auslieferungsbescheid der britischen Regierung in Berufung gehen. Beide Antr&auml;ge beschied der Richter jedoch als unzul&auml;ssig, wie aus den auf Dienstag datierten Dokumenten hervorgeht.<br>\n[&hellip;]<br>\nSeine Frau, Stella Assange, schrieb auf Twitter, der geb&uuml;rtige Australier werde in der kommenden Woche einen weiteren Antrag am High Court stellen. Dieser werde bei einer &ouml;ffentlichen Anh&ouml;rung von zwei Richtern gepr&uuml;ft. &bdquo;Wir sind weiterhin optimistisch, dass wir uns durchsetzen werden und Julian nicht an die USA ausgeliefert wird&rdquo;, schrieb sie. RSF zufolge bliebe andernfalls nur noch der Gang vor den Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte. Doch es sei fraglich, ob eine Entscheidung dort seine Auslieferung verhindern k&ouml;nne.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wiwo.de\/politik\/ausland\/wikileaks-gruender-assange-verliert-berufung-gegen-auslieferung-an-die-usa\/29196256.html%20\">WirtschaftsWoche <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Police omitted folder called &lsquo;CIA&rsquo; from the computer of Spaniard who allegedly spied on Julian Assange<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nPolizei lie&szlig; Ordner mit der Bezeichnung &ldquo;CIA&rdquo; auf dem Computer des Spaniers, der Julian Assange ausspioniert haben soll, weg<br>\nIn einem k&uuml;rzlich dem vorsitzenden Richter &uuml;bergebenen Dokumentendump waren mehr als 250 zus&auml;tzliche Gigabyte an Dateien enthalten, die mit der &Uuml;berwachung des WikiLeaks-Gr&uuml;nders in Zusammenhang stehen &ndash; weit mehr als die urspr&uuml;nglich von der Polizei vorgelegten.<br>\nDavid Morales &ndash; der Inhaber der spanischen Sicherheitsfirma, die Julian Assange w&auml;hrend seines l&auml;ngeren Aufenthalts in der ecuadorianischen Botschaft in London ausspionierte &ndash; bewahrte die Arbeit, die er f&uuml;r die CIA leistete, auf seinem Laptop auf. Laut einer neuen Untersuchung seines MacBooks, zu der EL PA&Iacute;S Zugang hatte, war alles mit den Initialen des US-Geheimdienstes gekennzeichnet. Das Wort &ldquo;CIA&rdquo; taucht mehrmals auf einer externen Festplatte der Marke Western Digital auf, auf der Morales die Projekte und Operationen speicherte, mit denen seine Firma UC Global, S.L., beauftragt war.<br>\n[&hellip;]<br>\nDas Auftauchen dieser neuen Beweise war eine &Uuml;berraschung in dem Verfahren gegen Morales vor dem Obersten Gerichtshof Spaniens, der Audiencia Nacional. Keines dieser Computerprotokolle erschien zuvor in der ersten Kopie, die von der Polizei angefertigt wurde, als die Beamten das bei der Verhaftung des Sicherheitsunternehmers im September 2019 beschlagnahmte Material kategorisierten. Das gesamte Material wurde in ein Cloud-Speichersystem innerhalb der Justizsysteme hochgeladen, so dass alle an dem Fall beteiligten Parteien es einsehen konnten. Die Verhaftung und Anklage von Morales erfolgte Wochen, nachdem eine Untersuchung von EL PA&Iacute;S die Videos und Tonaufnahmen aufgedeckt hatte, die Mitarbeiter von UC Global aufgenommen hatten, w&auml;hrend der Australier seine Verteidigung mit seinen Anw&auml;lten vorbereitete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/english.elpais.com\/international\/2023-06-04\/police-omitted-folder-called-cia-from-the-computer-of-spaniard-who-allegedly-spied-on-julian-assange.html\">EL PA&Iacute;S International<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Es ist erstaunlich, dass 250Gb an Daten, die auf der gleichen Festplatte sind, wie andere dem Gericht vorgelegte Daten von der Polizei einfach &ldquo;vergessen&rdquo; werden k&ouml;nnen. Ein gutes Zeichen ist, dass die Daten schlussendlich doch ans Tageslicht gekommen sind. Die CIA, bzw. die Ankl&auml;ger von Assange in den USA werden wahrscheinlich behaupten, dass David Morales ein Wichtigtuer ist, und man nicht ihm zusammengearbeitet hat. Man fragt sich allerdings, in wessen Auftrag David Morales die aufw&auml;ndige &Uuml;berwachung von Julian Assange und seinen Anw&auml;lten sonst betrieben haben soll&hellip; Wie kann ein Auslieferungsverfahren betrieben werden, in welchem die Seite des Angeklagten umfassend ausspioniert wurde. Julian Assange muss endlich freigelassen und entsch&auml;digt werden! Diese juristische Farce muss beendet werden, bevor es f&uuml;r ihn zu sp&auml;t ist.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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