{"id":99171,"date":"2023-06-13T08:43:26","date_gmt":"2023-06-13T06:43:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99171"},"modified":"2023-06-13T08:43:26","modified_gmt":"2023-06-13T06:43:26","slug":"hinweise-des-tages-4375","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99171","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99171#h01\">Protest gegen EU-Asylkompromiss: Andrea Ypsilanti aus der SPD ausgetreten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99171#h02\">Sperrriegel gegen Fl&uuml;chtlinge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99171#h03\">Versagen von Parteien und Medien &ndash; Der aufhaltsame Aufstieg der AfD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99171#h04\">Habeck: Bevor Osteurop&auml;er frieren, m&uuml;ssten wir unsere Industrie drosseln oder abschalten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99171#h05\">Bundesregierung will 100.000 Haushalte j&auml;hrlich an Fernw&auml;rme anschlie&szlig;en<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99171#h06\">Krieger brauchen Kontra: Erste Proteste gegen Gro&szlig;man&ouml;ver der NATO. Tieffl&uuml;ge von Kampfjets geplant, Flugausf&auml;lle im zivilen Verkehr bef&uuml;rchtet.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99171#h07\">Atomm&auml;chte r&uuml;sten auf: &bdquo;Einer der gef&auml;hrlichsten Zeitr&auml;ume der Menschheitsgeschichte&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99171#h08\">Wie das russische Fernsehen &uuml;ber die Korruption der Bidens berichtet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99171#h09\">China: Europ&auml;er wollen weniger Baerbock und mehr Macron<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99171#h10\">Historisches Abkommen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99171#h11\">Lula &auml;u&szlig;ert Sorge &uuml;ber m&ouml;gliche Auslieferung von Julian Assange an die USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99171#h12\">Auch der Alltag in der DDR war keine verlorene Zeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99171#h13\">Debatte um GEZ-Geb&uuml;hren: Geld ist nicht das einzige Problem des Rundfunks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99171#h14\">M&ouml;gliche Zahlung von 3000 Euro: Kommt die Inflationspr&auml;mie f&uuml;r das Kabinett?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99171#h15\">Grundsteuer-Bescheide: &ldquo;W&auml;schek&ouml;rbeweise Einspr&uuml;che&rdquo; bei Finanz&auml;mtern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Protest gegen EU-Asylkompromiss: Andrea Ypsilanti aus der SPD ausgetreten<\/strong><br>\nEinst war sie eine der wichtigsten Frauen in der SPD, nun wendet sie sich von der Partei ab: Andrea Ypsilanti ist nicht mehr Mitglied bei den Sozialdemokraten &ndash; es ist ein Abgang in Wut.<br>\nDie SPD verliert eine prominente Genossin: Die fr&uuml;here Landeschefin der hessischen Sozialdemokraten, Andrea Ypsilanti, ist aus der Partei ausgetreten. Das best&auml;tigte der hessische SPD-Generalsekret&auml;r Christoph Degen. Zuvor hatte der Hessische Rundfunk dar&uuml;ber berichtet.<br>\nDegen sagte, er bedauere Ypsilantis Parteiaustritt sehr. Ihre Expertise werde fehlen. Er sprach von einem schleichenden Prozess der Entfremdung zwischen Ypsilanti und der Partei in den vergangenen Jahren. Der neue Asylkompromiss sei &raquo;eher das i-T&uuml;pfelchen&laquo; gewesen.<br>\nDer Hessische Rundfunk zitiert aus Ypsilantis Austrittsschreiben, die EU-Asylentscheidung lasse sie &raquo;ohnm&auml;chtig und sprachlos&laquo; zur&uuml;ck. Die neuen Regelungen<br>\nw&uuml;rden zu noch schlimmerem Elend f&uuml;hren. Der Kompromiss werde von politischen Kr&auml;ften bejubelt, &raquo;gegen die zu k&auml;mpfen die Sozialdemokratie angetreten ist&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/andrea-ypsilanti-politikerin-aus-spd-ausgetreten-a-8edb3328-4138-411c-8f92-7ffe9538dd11\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p>dazu: <strong>Es haben viele gefragt: warum? Deshalb hier die Antwort<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/twitter.com\/YpsilantiAndrea\/status\/1668252821890773002\">Andrea Ypsilanti via Twitter<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Migration: Wir k&ouml;nnen uns einmauern oder den Reichtum teilen<\/strong><br>\nDie EU hat sich endg&uuml;ltig f&uuml;r das Einmauern entschieden. Der Asyl-Kompromiss l&auml;sst ein Asylrecht nur noch dem Namen nach bestehen.<\/p>\n<blockquote><p>\n&laquo;Zu den Grundirrt&uuml;mern der letzten Jahrzehnte geh&ouml;rt der Glaube, dass man Fl&uuml;chtlinge wirklich gerecht sortieren k&ouml;nne: In &lsaquo;gute&rsaquo; Fl&uuml;chtlinge, die aus politischen Gr&uuml;nden, und in &lsaquo;b&ouml;se&rsaquo; Fl&uuml;chtlinge, die aus wirtschaftlichen Gr&uuml;nden fliehen. Alle Anstrengungen wurden darauf gerichtet, alle sind sie gescheitert. Stets hat man die Probleme am Schwanz statt am Kopf gepackt. Mit Paragrafen hat man versucht, Schicksale zu verwalten. Wann wurde je mit gleicher Kraft versucht den Menschen dort zu helfen, wo sie das Schicksal trifft? Fluchtsituationen entstehen doch nicht deshalb, weil es die Bundesrepublik mit dem Grundrecht auf Asyl gibt.&raquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>So steht es in meinem ersten Leitartikel zum Thema Asyl, der 1990 in der S&uuml;ddeutschen Zeitung erschien &ndash; drei Jahre bevor dann das Asylgrundrecht nach einer langen, wilden Debatte massiv eingeschr&auml;nkt wurde. Es war dies damals mein erster grosser Text &uuml;ber Migration, und er endete so: <\/p>\n<blockquote><p>\n&laquo;Die &Uuml;berlegungen zur Bek&auml;mpfung von Fluchtursachen stehen erst am Anfang. Man wird eine v&ouml;llig neue Form von Entwicklungshilfe in einer v&ouml;llig neuen Dimension erfinden, man wird gewaltige Hilfsprojekte in Angriff nehmen m&uuml;ssen. Es gibt nur eine Alternative: Wir k&ouml;nnen uns einmauern oder unseren Reichtum teilen.&raquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Die europ&auml;ische Politik hat sich nun endg&uuml;ltig f&uuml;r das Einmauern entschieden. Der Asyl-Kompromiss, der vom Europ&auml;ischen Rat beschlossen wurde, l&auml;sst ein Asylrecht und den Fl&uuml;chtlingsschutz nur noch dem Namen nach bestehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesellschaft\/migration\/migration-wir-koennen-uns-einmauern-oder-den-reichtum-teilen\/\">Heribert Prantl auf Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Sperrriegel gegen Fl&uuml;chtlinge<\/strong><br>\nDie EU st&ouml;&szlig;t mit ihrem Plan, Tunesien zum Sperrriegel gegen Fl&uuml;chtlinge auszubauen, auf Widerst&auml;nde. Erst am Sonntag hatte Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen bei einem Besuch in Tunis mitgeteilt, man sei dabei, einen &bdquo;umfassenden Partnerschaftspakt&ldquo; mit Tunesien zu schlie&szlig;en. Als dessen Kern gilt eine Bestimmung, die unter anderem die Abschottung der tunesischen Seegrenze sowie die R&uuml;ckschiebung aus dem nordafrikanischen Land in die EU eingereister Fl&uuml;chtlinge vorsieht. Modell daf&uuml;r ist der Fl&uuml;chtlingsabwehrpakt, den Br&uuml;ssel 2016 auf Berliner Initiative mit der T&uuml;rkei geschlossen hat; im Gegenzug gegen die Zahlung von bisher 9,5 Milliarden Euro h&auml;lt Ankara seither Fl&uuml;chtlinge von der Weiterreise nach Griechenland ab. Am gestrigen Montag lie&szlig; sich Tunesiens Pr&auml;sident Ka&iuml;s Sa&iuml;ed, dem die EU aktuell 1,6 Milliarden Euro in Aussicht stellt, jedoch mit der &Auml;u&szlig;erung zitieren, er halte den Vorschlag f&uuml;r &bdquo;unmenschlich und unzul&auml;ssig&ldquo; und lehne ihn ab. Auch Tunesier fliehen in zunehmender Zahl in die EU. Ihr Land, zum Niedriglohnstandort europ&auml;ischer Firmen zugerichtet, hat kaum eigenst&auml;ndige Entwicklungsperspektiven und ist weithin verarmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9265\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Versagen von Parteien und Medien &ndash; Der aufhaltsame Aufstieg der AfD<\/strong><br>\nDer breite Unmut in der Bev&ouml;lkerung &uuml;ber Habecks Heizungsdiktat und die anhaltende Migrationskrise kannte in den Umfragen zuletzt nur einen Nutznie&szlig;er: die AfD. Doch auch die mediale Diffamierung der Normalb&uuml;rger mit ihren Sorgen treibt viele B&uuml;rger in die Arme der Protestpartei.<br>\nDie AfD ist so popul&auml;r wie nie. Friedrich Merz hatte versprochen, er wolle sie &bdquo;halbieren&ldquo;. Der Kanzler sieht in ihr eine &bdquo;Schlechte-Laune-Partei&ldquo;. Die Reaktion der Bundesregierung, bei der der Mehrheit der B&uuml;rger das Lachen l&auml;ngst vergangen ist, k&ouml;nnte nicht selbstgerechter sein. Umfrageergebnisse von 19 Prozent f&uuml;r die AfD m&uuml;ssten ein Alarmsignal f&uuml;r alle Bundestagsparteien sein. Wie stark muss die AfD eigentlich noch werden, damit die Politik aufwacht?<br>\nKlima, Krieg, Migration &ndash; in Kernfragen der Politik werden die Positionen eines Gro&szlig;teils der Bev&ouml;lkerung beiseite gewischt, vielfach moralisch abgewertet. Das ist der Sessellift nach oben f&uuml;r die AfD, die momentan gar nichts tun muss. Man stelle sich vor, sie h&auml;tte charismatische und sympathische Parteivorsitzende. Zum Gl&uuml;ck teilt sie diesen Personalmangel mit den anderen Parteien.<br>\nDerzeit reicht ihr, dass im Land vielfach Debatten gew&auml;lzt werden, die mit den realen Problemen der Leute wenig zu tun haben. Der Normalb&uuml;rger steht allein und verlassen im Parteienspektrum. Da ist die Tendenz zur AfD oft Notwehr und verzweifelter Denkzettel. Auch die Medien haben ihren Anteil. Der Meinungskorridor in Deutschland verengt sich von Krise zu Krise &ndash; Fl&uuml;chtlinge, Corona, Ukraine. [&hellip;]<br>\nSchon die Einf&uuml;hrung der CO2-Steuer 2021 hat den B&uuml;rgern gezeigt, wie teuer und ineffektiv Klimaschutz betrieben wird. Diese gr&uuml;ne Rechnung, die ausschlie&szlig;lich dem Normalb&uuml;rger pr&auml;sentiert wird, ist ein st&auml;ndiger Wasserstrom auf die M&uuml;hlen der AfD. Die Leute wollen Natur und Umwelt sch&uuml;tzen und tun dies auch. Sie sind mehrheitlich f&uuml;r eine vern&uuml;nftige Klimapolitik, aber sie reagieren allergisch auf die Hybris, mit W&auml;rmepumpen die weltweite Klimakrise stoppen zu wollen, aber nicht einmal die Fische in der Oder sch&uuml;tzen zu k&ouml;nnen.<br>\nDer russische Krieg gegen die Ukraine tobt seit 16 Monaten, und ein Ende ist nicht in Sicht. Deutschland hat seinen anf&auml;nglich zur&uuml;ckhaltenden Kurs verlassen und liefert immer mehr Waffen an die Ukraine. Etwa die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung lehnt dies ab und glaubt nicht, dass Waffenlieferungen den Krieg beenden. Millionen Menschen haben Angst vor einer weiteren Eskalation, einem Dritten Weltkrieg. Es klaffen Welten zwischen den Selenskyj-Festspielen in Politik und Medien einerseits und der Antikriegsstimmung in der Bev&ouml;lkerung andererseits.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/afd-ampelkoalition-robert-habeck-oeffentlich-rechtliche\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Habeck: Bevor Osteurop&auml;er frieren, m&uuml;ssten wir unsere Industrie drosseln oder abschalten<\/strong><br>\nLaut Robert Habeck (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen), dem deutschen Bundesminister f&uuml;r wirtschaft und Klimaschutz, k&ouml;nnte die Bundesrepublik gezwungen sein, Industriekapazit&auml;ten abzubauen oder sogar abzuschalten, sofern das Gastransitabkommen zwischen Russland und der Ukraine nicht &uuml;ber 2024 hinaus verl&auml;ngert werden sollte. Auf dem Ostdeutschen Wirtschaftsforum in Bad Saarow wies Habeck darauf hin, dass die Transitvertr&auml;ge, die Russland mit der Ukraine geschlossen hat, im Jahr 2024 auslaufen. &ldquo;Wir sind aus meiner Sicht noch nicht durch&rdquo;, sagte Habeck. Die seiner Meinung nach derzeit &ldquo;gute&rdquo; Situation d&uuml;rfe nicht davon ablenken, was eigentlich droht:<br>\n&ldquo;W&uuml;rde das russische Gas nicht in dem Ma&szlig;e, wie es noch immer durch die Ukraine flie&szlig;t, nach Osteuropa kommen, gilt, was europ&auml;isch verabredet wurde: Bevor die Leute dort frieren, m&uuml;ssten wir unsere Industrie drosseln oder gar abschalten.&rdquo;<br>\nEs gebe &ldquo;kein sichere Szenario, wie es da weitergehe&rdquo;. Zus&auml;tzliche Kapazit&auml;ten &ndash; einschlie&szlig;lich des geplanten LNG-Terminals vor R&uuml;gen, das bekanntlich den energischen Widerstand von Anwohnern und Umweltgruppen hervorgerufen hatte &ndash; seien daher unerl&auml;sslich, um die Versorgung sowohl Ostdeutschlands als auch Osteuropas aufrechtzuerhalten, so argumentierte Habeck.<br>\nAuch w&auml;hrend des immer noch andauernden Ukraine-Krieges verdient Kiew weiterhin an den Transitgeb&uuml;hren, die man dort f&uuml;r die Durchleitung russischen Erdgases in L&auml;nder wie &Ouml;sterreich, die Slowakei, Italien und Ungarn erhebt. Laut einem Bericht des Center on Global Energy Policy d&uuml;rften die Lieferungen kaum unter vergleichbaren Bedingungen zu heute weiter erfolgen, wenn sie &uuml;ber das Jahr 2024 hinaus fortgesetzt werden. Weiter hei&szlig;t es in dem Bericht, dass &ldquo;direkte Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland &uuml;ber die Verl&auml;ngerung des Transitvertrags im derzeitigen Umfeld h&ouml;chst unwahrscheinlich erscheinen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/test.rtde.tech\/inland\/172477-habeck-bevor-osteuropaeer-frieren-muessten\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nach dem Ende von Nordstream droht nun ein weiterer energiepolitischer Schaden. Aber der amtierende Bundesminister f&uuml;r Wirtschaft und Klimaschutz versucht gar nicht erst, ihn abzuwenden. Das ist vielmehr die Bankrotterkl&auml;rung des gr&uuml;nen Herrn Habeck. Anstatt sich f&uuml;r das Wohlergehen der Bev&ouml;lkerung in Deutschland und die Fortsetzung der Transitvertr&auml;ge einzusetzen, droht er mit der Drosselung oder gar Abschaltung der deutschen Industrie. Wie seine Parteifreundin und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=87511\">Kabinettskollegin Baerbock pfeift der ehemalige Kinderbuchautor auf die B&uuml;rger<\/a>. Erinnert sei an Robert Habeck <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=jOOQw8H256A\">Wahlkampf 2016<\/a> mit seinen energiepolitischen &Auml;u&szlig;erungen. Bereits Mitte Dezember 2021 hat Herr Habeck Nord Stream 2 als Druckmittel benutzt: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Habeck-nutzt-Nord-Stream-2-als-Druckmittel-article23008386.html\">Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck droht f&uuml;r den Fall eines russischen Angriffs auf die Ukraine mit Konsequenzen f&uuml;r die Gaspipeline Nord Stream 2<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Bundesregierung will 100.000 Haushalte j&auml;hrlich an Fernw&auml;rme anschlie&szlig;en<\/strong><br>\nBei der Versorgung mit Fernw&auml;rme soll es ein deutliches Aufbruchssignal geben. Vor Gipfeltreffen fordert Wirtschaft mehr F&ouml;rdermittel. Was die Bundesregierung plant.<br>\nFernw&auml;rme wird in der W&auml;rmewende der kommenden Jahre eine bedeutende Rolle spielen &ndash; und die Bundesregierung versucht, sich ihr zu stellen. Die Bundesministerien f&uuml;r Wirtschaft und f&uuml;rs Bauen luden deshalb am Montag zu einem Fernw&auml;rmegipfel ein.<br>\nVon dem Gespr&auml;ch soll ein &ldquo;deutliches Aufbruchssignal&rdquo; f&uuml;r den klimaneutralen Um- und Ausbau der Versorgung mit Fernw&auml;rme gesendet werden, hie&szlig; es vorab. Geplant ist, Gas und Kohle mit erneuerbaren Energien zu ersetzen, um das Klima zu sch&uuml;tzen.<br>\nW&auml;rme macht laut Umweltbundesamt (UBA) mehr als 50 Prozent des gesamten deutschen Endenergieverbrauchs aus. In zahlreichen Bereichen kommt W&auml;rme zum Einsatz: als Raumw&auml;rme oder Klimatisierung, f&uuml;r Warmwasser und Prozessw&auml;rme oder zur K&auml;lteerzeugung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Bundesregierung-will-100-000-Haushalte-jaehrlich-an-Fernwaerme-anschliessen-9185048.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Krieger brauchen Kontra: Erste Proteste gegen Gro&szlig;man&ouml;ver der NATO. Tieffl&uuml;ge von Kampfjets geplant, Flugausf&auml;lle im zivilen Verkehr bef&uuml;rchtet.<\/strong><br>\nProteste begleiten das am Montag beginnende NATO-Gro&szlig;man&ouml;ver &raquo;Air Defender 23&laquo;. W&auml;hrend die Bundeswehr am Wochenende ihre letzten Vorbereitungen f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;te Luftverlege&uuml;bung in der Geschichte der NATO traf, demonstrierten am Sonnabend Hunderte am Logistikdrehkreuz des Kriegsspiels, dem Fliegerhorst Wunstorf bei Hannover. Dar&uuml;ber hinaus fand eine Mahnwache an der Air Base Spangdahlem in der Eifel statt, von der im Verlauf der &Uuml;bung US-Kampfjets abheben werden. Widerstand ist auch f&uuml;r diese Woche angek&uuml;ndigt, wenn &raquo;Air Defender 23&laquo; mit 250 Milit&auml;rflugzeugen, darunter rund 60 deutsche, und fast 10.000 Soldaten aus 25 Staaten auf Hochtouren l&auml;uft. Am kommenden Sonnabend etwa soll eine zentrale Protestkundgebung in Brandenburg an der Havel stattfinden, die sich gegen das Luftwaffenman&ouml;ver und gegen die parallel in der Stadt stattfindende Milit&auml;r-PR-Veranstaltung &raquo;Tag der Bundeswehr&laquo; richtet. Dazu rufen Organisationen aus ganz Ostdeutschland auf. Die &ouml;stlichen Bundesl&auml;nder sind bei &raquo;Air Defender 23&laquo; Schwerpunktgebiet f&uuml;r Tieffl&uuml;ge bis zu 330 Meter &uuml;ber dem Boden. Zum Ablauf des Man&ouml;vers hat die Bundeswehr inzwischen weitere Details bekanntgegeben. Demnach sind t&auml;glich mehr als 200 Einzelfl&uuml;ge mit unterschiedlichen &Uuml;bungszielen plus drei verbundene Luftoperationen geplant, bei denen jeweils zwischen 23 und 80 Luftfahrzeuge gr&ouml;&szlig;ere Eins&auml;tze trainieren. Ge&uuml;bt werden etwa Ma&szlig;nahmen zur Abriegelung des eigenen Luftraums, aber auch die &raquo;Ausschaltung gegnerischer Flugabwehr&laquo; mit Luft-Boden-Raketen. Bei der &raquo;offensiven Luftverteidigung&laquo; sollen etwa &raquo;Eurofighter&laquo; zum Einsatz kommen, von denen die deutsche Luftwaffe 30 in das Man&ouml;ver schickt. Aufgabe der &raquo;Eurofighter&laquo; ist laut Bundeswehr, &raquo;gegnerische Kampfflugzeuge und Ziele am Boden zu bek&auml;mpfen&laquo;. W&auml;hrend die Aktivit&auml;ten im &ouml;stlichen &Uuml;bungsluftraum laut offizieller Auskunft vor allem auf Verteidigungsma&szlig;nahmen zielen, geht es im S&uuml;den um &raquo;offensive Eins&auml;tze gegen den Gegner&laquo;. Dabei sollen eigene Landstreitkr&auml;fte durch &raquo;Luftkriegsoperationen&laquo; sowie &raquo;den Einsatz von Spezialkr&auml;ften&laquo;, etwa Fallschirmj&auml;gern, unterst&uuml;tzt werden. Zwar soll &raquo;Air Defender 23&laquo;, wie US-Botschafterin Amy Gutmann Mitte vergangener Woche betonte, ein Signal der &raquo;St&auml;rke&laquo; der NATO aussenden, insbesondere gegen&uuml;ber Russland. Die Bundeswehr legt jedoch Wert auf die Feststellung, dass das Gro&szlig;man&ouml;ver von Deutschland geplant wurde und geleitet wird, also &raquo;eine deutsche &Uuml;bung&laquo; ist, wie Generalleutnant G&uuml;nter Katz, Kommandeur des Luftwaffentruppenkommandos, am Freitag betonte. Bundeskanzler Olaf Scholz wird laut Mitteilung der Luftwaffe am Donnerstag einen Man&ouml;verbesuch in Jagel (Schleswig-Holstein) abhalten, das gemeinsam mit dem nahegelegenen Hohn Hauptstandort f&uuml;r die an der &Uuml;bung beteiligten Kampfjets ist. Oberst Richard Hunt, Kommandant einer an &raquo;Air Defender 23&laquo; beteiligten Einheit der US Air National Guard, r&auml;umte am Sonntag ein: &raquo;Es gibt ein erhebliches Risiko. W&auml;hrend unserer &Uuml;bung tobt in Europa ein realer Krieg.&laquo; Das Man&ouml;ver findet gleichzeitig mit der ukrainischen Fr&uuml;hjahrsoffensive statt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/452527.air-defender-23-krieger-brauchen-kontra.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Atomm&auml;chte r&uuml;sten auf: &bdquo;Einer der gef&auml;hrlichsten Zeitr&auml;ume der Menschheitsgeschichte&ldquo;<\/strong><br>\nDie Zahl an einsatzbereiten Atomsprengk&ouml;pfen w&auml;chst wieder. Angesichts des Ukraine-Kriegs warnt das Friedensforschungsinstituts Sipri vor den Folgen.<br>\nDie Atomm&auml;chte st&auml;rken angesichts des Ukraine-Kriegs und der insgesamt verschlechterten Sicherheitslage auf der Welt ihre nuklearen Arsenale. Das geht aus dem Jahresbericht des Stockholmer Friedensforschungsinstituts (Sipri) hervor, den die unabh&auml;ngige Organisation am Montag (12. Juni) ver&ouml;ffentlichte. &bdquo;Dieser verst&auml;rkte nukleare Wettbewerb hat das Risiko, dass Atomwaffen zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg im Zorn eingesetzt werden, dramatisch erh&ouml;ht&ldquo;, sagte Sipri-Experte Matt Korda.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/atomwaffen-russland-laender-atommaechte-nordkorea-china-ukraine-krieg-arsenal-zr-92336119.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie das russische Fernsehen &uuml;ber die Korruption der Bidens berichtet<\/strong><br>\nIn Deutschland berichten die Medien regelrecht euphorisch &uuml;ber die Anklage gegen Ex-Pr&auml;sident Trump. Sie verschweigen allerdings, dass diese Anklage auf wundersame Weise auf den Zeitpunkt f&auml;llt, an dem das FBI gezwungen war, ein zur&uuml;ckgehaltenes Dokument freizugeben, das Schmiergeldzahlungen in H&ouml;he von zehn Millionen Dollar aus der Ukraine an Joe Biden und seinen Sohn Hunter belegt. (&hellip;)<br>\nF&uuml;r den Augenblick will ich zeigen, wie russische Medien dar&uuml;ber berichten und &uuml;bersetze den Bericht des USA-Korrespondenten, den das russische Fernsehen am Sonntag in seinem w&ouml;chentlichen Nachrichtenr&uuml;ckblick gezeigt hat.<br>\nBeginn der &Uuml;bersetzung: (&hellip;)<br>\nAuch die Doppelmoral verschl&auml;gt einem den Atem. George W. Bush, Barack Obama und Bill Clinton haben alle Dokumente aus dem Wei&szlig;en Haus mitgenommen. Letzterer war, im Gegensatz zu seiner Frau, immerhin Pr&auml;sident.<br>\nUnd dann ist da noch Bidens Verschw&ouml;rung mit der Ukraine, die Giuliani vor der letzten Wahl aufgedeckt hat, als er von Trump nach Kiew geschickt wurde, um dort nach Spuren davon zu suchen. F&uuml;r den 45. Pr&auml;sidenten der USA endete das Ganze damals mit einem Amtsenthebungsverfahren, weil er versprochen hatte, Selensky den Sauerstoff abzudrehen, wenn der keine Beweise liefert.<br>\nAber jetzt ist es herausgekommen. Das sogenannte Formular FD-1023 wurde den Republikanern bis zuletzt vorenthalten, bis sie drohten, den FBI-Chef wegen Missachtung des Kongresses anzuklagen. Und es gab etwas zu verbergen. Das Memo enth&auml;lt die Aussage eines Informanten, der pers&ouml;nlich mit Slotschewsky, dem Chef von Burisma, gesprochen hat, f&uuml;r den Biden Junior arbeitete. Allerdings hielten die ukrainischen Oligarchen ihn f&uuml;r dumm, weshalb sie die Angelegenheit mit dem Generalstaatsanwalt Schokin, der die Ermittlungen gegen Burisma leitete, nicht &uuml;ber Hunter, sondern &uuml;ber seinen Papa kl&auml;ren wollten.<br>\nUnd er hat es gekl&auml;rt, wie er sp&auml;ter selbst &ouml;ffentlich erz&auml;hlte.<br>\nEinzelheiten dieser und anderer Korruptionsgeschichten der Familie Biden k&ouml;nnten in den Kisten aufbewahrt worden sein, die der ehemalige Vizepr&auml;sident in seiner Garage in Delaware aufbewahrt hat. Biden begann bereits als Senator damit, Arbeit mit nach Hause zu nehmen und nicht zur&uuml;ckzugeben. Aber die Staatsanw&auml;lte haben ihn in 50 Jahren nie angefasst &ndash; er ist ja nicht Trump. Alles liegt, wie man so sch&ouml;n sagt, noch vor ihm.<br>\n&bdquo;Wir haben aus den Dokumenten herausgefunden, dass Joe Biden f&uuml;nf Millionen Dollar gezahlt wurden, und Hunter Biden wurden f&uuml;nf Millionen Dollar gezahlt, um sie dazu zu bringen, Viktor Schokin zu feuern, damit er nicht mehr gegen Burma ermittelt. Joe Biden sollte angeklagt werden, das sollte man nicht einmal diskutieren. Und er sollte vor Gericht gestellt werden&ldquo;, sagt die amerikanische Politikerin Marjorie Taylor Green.<br>\nGenerell scheinen die Republikaner den entscheidenden Punkt getroffen zu haben, der Biden mit der Ukraine verbindet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/wie-das-russische-fernsehen-ueber-die-korruption-der-bidens-berichtet\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Im Gegensatz zu zahlreichen Hauptmedien haben die NachDenkSeiten auf einige der fragw&uuml;rdigen Machenschaften der Familie Biden hingewiesen. Bitte lesen Sie dazu auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=55158\">Trump, Biden und die Ukraine &ndash; &bdquo;Haltet den Dieb&ldquo;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91237\">Biden-Laptop: &bdquo;Eine der erfolgreichsten Desinformations-Kampagnen in der modernen Geschichte amerikanischer Wahlen&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>China: Europ&auml;er wollen weniger Baerbock und mehr Macron<\/strong><br>\nEine europaweite Umfrage bringt Erstaunliches hervor. Gefragt wurde nach der Sicht auf China, aber auch Russland. Warum die Politik dem folgen sollte. [&hellip;]<br>\nFragt man nun die europ&auml;ischen Bev&ouml;lkerungen, dann wollen sie jedoch tats&auml;chlich mehr Macron und weniger Baerbock, Scholz und von der Leyen.<br>\nSo ergab eine repr&auml;sentative Umfrage, dass eine Mehrheit der Menschen in den L&auml;ndern der Europ&auml;ischen Union der Auffassung ist, dass China ein &ldquo;notwendiger Partner&rdquo; f&uuml;r ihre L&auml;nder ist, im Gegensatz zu einem &ldquo;Rivalen&rdquo; oder &ldquo;Gegner&rdquo;. Das ist das Ergebnis der letzte Woche ver&ouml;ffentlichten Untersuchung vom European Council on Foreign Relations &uuml;ber die au&szlig;enpolitischen Einstellungen in Europa.<br>\nDie Umfrage, an der mehr als 16.000 Personen aus elf EU-Mitgliedstaaten teilnahmen, zeigt auch, dass eine solide Mehrheit der Befragten es vorziehen w&uuml;rde, dass ihr eigenes Land in einem m&ouml;glichen Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China &uuml;ber Taiwan neutral bleibt.<br>\nDie meisten Europ&auml;er sehen die Vereinigten Staaten zwar als &ldquo;Verb&uuml;ndeten&rdquo; oder &ldquo;Partner&rdquo; an, sind aber auch mehrheitlich der Meinung, dass Europa seine eigenen Sicherheits- und Verteidigungskapazit&auml;ten ausbauen sollte und sich bei der Gew&auml;hrleistung seiner Sicherheit nicht immer auf Washington verlassen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/China-Europaeer-wollen-weniger-Baerbock-und-mehr-Macron-9185201.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Historisches Abkommen<\/strong><br>\nKolumbiens Staatschef Gustavo Petro bezeichnete das Abkommen mit der ELN-Guerilla zu Recht als historisch. Nach vier Jahrzehnten, in denen f&uuml;nf Regierungen nicht willens oder in der Lage dazu waren, ist Petro zum ersten Mal ein Pakt mit der ELN gelungen. Die in Havanna vereinbarte Feuerpause soll zun&auml;chst die unmittelbaren Auswirkungen der bisherigen K&auml;mpfe abmildern. Ab 14. August werden die Gespr&auml;che in Venezuela fortgesetzt. Ihr Ziel ist die endg&uuml;ltige Beendigung des &auml;ltesten bewaffneten Konflikts auf dem s&uuml;damerikanischen Kontinent. W&auml;hrend Petro der Regierung in Havanna f&uuml;r ihre Unterst&uuml;tzung dankte und betonte, dass die Verhandlungen ohne Kubas Hilfe nicht soweit gekommen w&auml;ren, f&uuml;hrt Washington die sozialistische Inselrepublik weiterhin auf einer Liste von L&auml;ndern, die angeblich den Terrorismus f&ouml;rdern. Petros rechter Vorg&auml;nger Iv&aacute;n Duque, der die Gespr&auml;che mit der ELN 2019 abgebrochen hatte, galt in Washington dagegen als Verb&uuml;ndeter und Vertreter westlicher Werte. Zugleich wurde Venezuela, dem als Gastgeberland der weiteren Gespr&auml;che ebenfalls eine wichtige Vermittlerrolle f&uuml;r Frieden in der Region zukommt, von den USA und der EU mit Sanktionen belegt, die vor allem die Bev&ouml;lkerung treffen. Der Friedensprozess in Kolumbien, der Umgang mit dessen Unterst&uuml;tzern in der Region und ein fehlendes Bekenntnis zur gew&auml;hlten Regierung des Linken Petro entlarvt die Phrasen westlicher Politiker. Mitte vergangener Woche warnten mehr als 400 Intellektuelle und Politiker aus aller Welt, darunter Friedensnobelpreistr&auml;ger Adolfo P&eacute;rez Esquivel, der spanische Richter Baltasar Garz&oacute;n, Labour-Chef Jeremy Corbyn, der ehemalige franz&ouml;sische Pr&auml;sidentschaftskandidat Jean-Luc M&eacute;lenchon und drei ehemalige Pr&auml;sidenten, vor einem &raquo;sanften Staatsstreich&laquo; in Kolumbien. Sie prangerten an, dass die traditionellen rechten Kr&auml;fte sich organisierten, um eine Ordnung wiederherzustellen, die durch Ungleichheit, Umweltzerst&ouml;rung und staatlich gef&ouml;rderte Gewalt gekennzeichnet sei. Die exakt zu diesem Zeitpunkt in Kolumbien weilende deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock verlor &uuml;ber die Angriffe der Rechten auf ihre Gastgeber kein einziges Wort. Statt dessen schwadronierte sie auf einer Pressekonferenz &uuml;ber den Umstieg auf &raquo;erneuerbare Energien&laquo; und lobte Kolumbiens Absicht, sich von der &raquo;fossilen Abh&auml;ngigkeit&laquo; zu trennen. Baerbock unterschlug, dass die zum gro&szlig;en Teil aus Kolumbiens Steinkohlebergwerk El Cerrej&oacute;n stammenden deutschen Kohleimporte unter ihrer Regierung allein im vergangenen Jahr verdreifacht wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/452563.historisches-abkommen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Lula &auml;u&szlig;ert Sorge &uuml;ber m&ouml;gliche Auslieferung von Julian Assange an die USA<\/strong><br>\nDer brasilianische Pr&auml;sident Luiz In&aacute;cio Lula da Silva hat seine Besorgnis &uuml;ber eine bevorstehende Auslieferung des Jounalisten und Wikileaks-Gr&uuml;nders Julian Assange an die USA zum Ausdruck gebracht. Der Pr&auml;sident ver&ouml;ffentlichte eine entsprechende Botschaft &uuml;ber seinen offziellen Twitter-Account, nachdem der Oberste Gerichtshof von Gro&szlig;britannien den Antrag von Assange auf Berufung gegen den Auslieferungsbescheid der britischen Regierung vor wenigen Tagen zur&uuml;ckgewiesen hatte.<br>\nLula twitterte: &ldquo;Assange hat wichtige Arbeit geleistet, indem er das unrechtm&auml;&szlig;ige Vorgehen eines Staates gegen einen anderen anprangerte. Seine Verhaftung l&auml;uft der Verteidigung der Demokratie und der Pressefreiheit zuwider. Es ist wichtig, dass wir uns alle zu seiner Verteidigung mobilisieren&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/2023\/06\/264426\/lula-sorge-assange-usa\">amerika21<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Auch der Alltag in der DDR war keine verlorene Zeit<\/strong><br>\nIm Sprechen &uuml;ber die DDR vergessen wir, dass es auch Menschen gab, die ganz normal in dem Land lebten. Die Entwertung dieser Biografien durch die Reduzierung auf Diktatur und Stasi bieten heute einen N&auml;hrboden f&uuml;r die AfD<br>\nGeschichte ist nie abgeschlossen, schon weil jede neue Generation das Recht hat, Geschichte noch einmal neu zu erz&auml;hlen. Um etwa &uuml;ber die DDR zu schreiben, muss man nicht immer und &uuml;berall dabei gewesen sein. Und man kann auch ganz woanders wohnen, wie die Historikerin Katja Hoyer, die am Londoner King&rsquo;s College forscht und mit Diesseits der Mauer. Eine neue Geschichte der DDR 1949 &ndash; 1990 im Diskurs zur DDR-Historie interveniert hat.<br>\nHoyer beharrt darauf, dass die DDR mehr war als Diktatur und Stasi. Wo ist das Problem? Die westdeutsche Nachkriegsgeschichte w&uuml;rde niemand allein &uuml;ber Polizei, Gerichte und Gef&auml;ngnisse erz&auml;hlen. Und auch die DDR war mehr als nur der SED-Staat, der hier nicht verkl&auml;rt werden soll. Wie aber erkl&auml;rt sich der Streit um B&uuml;cher wie das von Katja Hoyer? Um Geschichte wurde schon immer gerungen. Warum ist es nicht egal, wor&uuml;ber sich Historiker streiten? Es ist die Angst vor der verlorenen Zeit. Diese Angst ist nicht neu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/karsten-krampitz\/auch-der-alltag-in-der-ddr-war-keine-verlorene-zeit\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Debatte um GEZ-Geb&uuml;hren: Geld ist nicht das einzige Problem des Rundfunks<\/strong><br>\nARD-Vorsitzende fordert h&ouml;heren Rundfunkbeitrag, Ministerpr&auml;sidenten sind dagegen. Arbeit des Rundfunks offenbart zahlreiche Schw&auml;chen. Zwei gravierende Beispiele.<br>\nDer ARD-Vorsitzende Kai Gniffke m&ouml;chte die Rundfunkbeitr&auml;ge anheben. Auf der Digitalmesse &ldquo;Re:publica 23&rdquo; sagte er am Dienstag: &ldquo;Wir werden f&uuml;r eine Beitragserh&ouml;hung k&auml;mpfen&rdquo;. Wie hoch der Rundfunkbeitrag ausfallen solle, sagte er nicht. Momentan liegt er bei 18,36 Euro im Monat f&uuml;r Haushalte und Firmen.<br>\nAus mehreren Bundesl&auml;ndern hagelte es daraufhin Kritik. Manuela Schwesig (SPD), Ministerpr&auml;sidentin von Mecklenburg-Vorpommern, sagte der Bild: &ldquo;Es hat bereits 2021 eine Erh&ouml;hung der Beitr&auml;ge gegeben&rdquo;. Eine weitere sei aus ihrer Sicht nicht vertretbar. Man ben&ouml;tige zwar einen starken &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk, aber die Sender m&uuml;ssten auch sparen.<br>\nJ&ouml;rg Mielke (SPD), Chef der nieders&auml;chsischen Staatskanzlei, sagte demnach: &ldquo;Es ist unklug, mehr Geld zu fordern, ohne zuvor konkret dargelegt zu haben, wo und wie Einsparungen erzielt werden sollen&rdquo;.<br>\n&Auml;hnlich sah es auch Baden-W&uuml;rttembergs Ministerpr&auml;sident Winfried Kretschmann (Gr&uuml;ne). Er sei skeptisch, ob &ldquo;eine Erh&ouml;hung des Beitrags zur bedarfsgerechten Finanzierung&rdquo; notwendig sei. ARD und ZDF m&uuml;ssten sich &ldquo;insgesamt schlanker und schlagkr&auml;ftiger aufstellen&rdquo;.<br>\n&ldquo;Ob die Erh&ouml;hung kommt, lassen wir mal dahingestellt&rdquo;, erkl&auml;rte Gniffke weiter. Man m&uuml;sse mit dem auskommen, was man habe. F&uuml;r die ARD hie&szlig;e das Zauberwort deshalb: &ldquo;Arbeit teilen, auch inhaltlich&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Debatte-um-GEZ-Gebuehren-Geld-ist-nicht-das-einzige-Problem-des-Rundfunks-9184161.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Das sind die Topverdiener der &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten<\/strong><br>\nImmer wieder wird &uuml;ber das Gehalt der Intendanten diskutiert. Nun fordert die saarl&auml;ndische Politik einen Gehaltsdeckel. J&auml;hrlich soll die Gehaltsobergrenze bei 180.000 Euro liegen. Aber was verdienen die Senderchefs?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/nachrichten.wiwo.de\/814a7cba5ea47e744e1735069a4f7b6c36a3a8506ae643a3d9d65150e1a50a9166122f7b5db74d3167e366ba0b20f85a129199624\">WirtschaftsWoche<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>M&ouml;gliche Zahlung von 3000 Euro: Kommt die Inflationspr&auml;mie f&uuml;r das Kabinett?<\/strong><br>\nDie Opposition z&uuml;rnt: Laut Medienberichten soll das Kabinett einen steuerfreien Inflationsausgleich von 3000 Euro bekommen. Bisher liegt dazu nur ein Referentenentwurf vor, der den Tarifabschluss des &ouml;ffentlichen Dienstes auf Beamte &uuml;bertragen soll.<br>\n&Uuml;ber einen fetten Bonus f&uuml;r den Kanzler und seine Kabinettskollegen hatte die &ldquo;Bild am Sonntag&rdquo; berichtet: 3000 Euro steuerfrei. Seitdem kochen im Netz die Emotionen hoch. Zu lesen ist da von einer Selbstbedienungsmentalit&auml;t, die dem Fass den Boden ausschlagen w&uuml;rde.<br>\nZwar wird in Berlin tats&auml;chlich an einer Inflationspr&auml;mie gearbeitet, doch die Emp&ouml;rung dar&uuml;ber kommt m&ouml;glicherweise etwas zu voreilig. Befragt nach den Details der Zahlung f&auml;llt die Antwort des Regierungssprechers kurz aus: &ldquo;Es gibt n&auml;mlich zu diesem Verfahren bislang nur einen Referentenentwurf, der noch nicht mal in der Bundesregierung besprochen ist.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/inflationsausgleich-vorschlag-regierung-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Grundsteuer-Bescheide: &ldquo;W&auml;schek&ouml;rbeweise Einspr&uuml;che&rdquo; bei Finanz&auml;mtern<\/strong><br>\nMehr als drei Millionen Menschen haben bereits Einspruch gegen ihre Bescheide zur neuen Grundsteuer eingelegt &ndash; das hat eine Umfrage ergeben. Dem Staat k&ouml;nnten deswegen hohe Einnahmen entgehen.<br>\nEine Umfrage unter den 16 L&auml;nderfinanzministerium durch das &ldquo;Handelsblatt&rdquo; hat ergeben, dass mehr als drei Millionen Steuerzahler bislang Einspruch gegen ihre Grundsteuerbescheide eingelegt haben. Die Dunkelziffer d&uuml;rfte laut Steuergewerkschaft noch h&ouml;her liegen.<br>\nUm diese Flut an Einspr&uuml;chen bearbeiten zu k&ouml;nnen, haben einige Bundesl&auml;nder Finanzbeamte dem Zeitungsbericht zufolge von wichtigen Aufgaben abgezogen &ndash; darunter auch Betriebspr&uuml;fer, die normalerweise die Steuererkl&auml;rungen von Firmen kontrollieren. Die Besch&auml;ftigten w&auml;ren an anderer Stelle sinnvoller eingesetzt, beklagt Florian K&ouml;bler, Bundesvorsitzender der Deutschen Steuergewerkschaft, DSTG.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/grundsteuer-klage-einspruch-steuerzahler-100.html\">tagesschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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