{"id":99248,"date":"2023-06-15T08:40:08","date_gmt":"2023-06-15T06:40:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99248"},"modified":"2023-06-15T08:40:49","modified_gmt":"2023-06-15T06:40:49","slug":"hinweise-des-tages-4377","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99248","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99248#h01\">Die selbst verschuldete Unm&uuml;ndigkeit der EUrop&auml;er im Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99248#h02\">Scholz: Haben gro&szlig;es Interesse, Nordstream-Explosionen aufzukl&auml;ren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99248#h03\">&bdquo;Die Grundlage unserer Wehrhaftigkeit&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99248#h04\">Multipolare Welt: Der Westen muss sich auf eine l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llige Abrechnung vorbereiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99248#h05\">Qin Gang telefoniert mit Antony Blinken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99248#h06\">Wer stoppt die NATO?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99248#h07\">Verarmt in die Klimakrise: Einigung bei Heizungsgesetz.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99248#h08\">Gro&szlig;handelspreise sinken, absolut und im Vorjahresvergleich<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99248#h09\">Investitionsjahrzehnt statt K&uuml;rzungskurs!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99248#h10\">Ukraine, eine Reise von der Propaganda zur Wirklichkeit Teil 4 und Schluss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99248#h11\">Wer wars? Zur Katastrophe von Nowa Kachowka<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99248#h12\">So will sich Tschechien von den USA milit&auml;risch versklaven lassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99248#h13\">So verlor ich den Glauben an die etablierten Medien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99248#h14\">Viel Medienecho f&uuml;r eine kleine Umfrage<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die selbst verschuldete Unm&uuml;ndigkeit der EUrop&auml;er im Krieg<\/strong><br>\nDie ukrainische Gegenoffensive hat begonnen. Doch die Frage, wohin sie f&uuml;hren soll, bleibt unbeantwortet. Die EU hat keine eigenen Ziele definiert &ndash; und sie versucht auch nicht, die Kriegsf&uuml;hrung zu beeinflussen.<br>\nDies l&auml;sst sich aus mehreren Zeitungsberichten der letzten Tage schlie&szlig;en.<br>\nSo meldete die &bdquo;New York Times&ldquo;, dass die EU nicht wisse, woran sie einen &bdquo;Erfolg&ldquo; der ukrainischen Offensive bemessen soll.<br>\nEinen &bdquo;Sieg&ldquo;, wie er vom schwedischen EU-Vorsitz angestrebt wird, halte man in Br&uuml;ssel aber mittlerweile f&uuml;r unwahrscheinlich.\n<blockquote><p>\nPrivately, U.S. and European officials concede that pushing all of Russia&rsquo;s forces out of occupied Ukrainian land is highly unlikely.<br>\nNYT\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Wenn das stimmt, dann m&uuml;sste die EU schleunigst dar&uuml;ber nachdenken, was sie mit ihren Waffenlieferungen eigentlich erreichen will. Doch das tut sie nicht.<br>\nSie kontrolliert diese Lieferungen nicht einmal, wie der belgische &bdquo;Soir&ldquo; berichtet. Verst&ouml;&szlig;e gegen nationale Auflagen bleiben ohne Folgen.<br>\nObwohl bekannt wurde, dass belgische Waffen von Freisch&auml;rlern in der Ukraine zu Angriffen auf russisches Gebiet benutzt wurden, gehen die Lieferungen weiter.<br>\nDas l&auml;sst nur einen Schlu&szlig; zu: Belgien und die EU haben der Ukraine und ihrem Pr&auml;sidenten Selenskyj einen Freibrief ausgestellt und dr&uuml;cken nun die Daumen, dass alles gut l&auml;uft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/die-selbst-verschuldete-unmuendigkeit-der-europaeer-im-krieg\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Scholz: Haben gro&szlig;es Interesse, Nordstream-Explosionen aufzukl&auml;ren<\/strong><br>\nDie Bundesregierung soll gewusst haben, dass die Ukraine vor einem Anschlag auf die Gaspipelines gewarnt wurde. Kanzler Olaf Scholz best&auml;tigt das nicht.<br>\nBundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat eine Aufkl&auml;rung der Hintergr&uuml;nde f&uuml;r die zerst&ouml;rerischen Explosionen an den Nordstream-Gaspipelines zugesagt. &bdquo;Unser Aufkl&auml;rungsinteresse ist sehr gro&szlig;&ldquo;, sagte Scholz am Mittwoch in Berlin. Nicht &auml;u&szlig;ern wollte sich der Kanzler zu dem Verdacht, dass die Ukraine f&uuml;r die Explosionen verantwortlich sei. &bdquo;Geheimdienstliche Erkenntnisse sind ja geheim, und wenn es gut l&auml;uft, bleiben sie es auch&ldquo;, sagte der Kanzler.<br>\nDie Bundesregierung habe &bdquo;eine sehr fr&uuml;he Entscheidung getroffen, alles auf den Weg zu bringen, dass aufgekl&auml;rt wird, wie sich die Dinge zugetragen haben&ldquo;, sagte Scholz weiter. Dies sei geschehen &bdquo;in enger Zusammenarbeit mit unseren Sicherheitsdiensten, unseren internationalen Partnern und dem Generalbundesanwalt&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/nordstream-anschlag-bundeskanzler-olaf-scholz-hat-grosses-aufklaerungsinteresse-zu-gaspipeline-explosionen-li.359051\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Leak ums Leck<\/strong><br>\nEine mit dem Thema vertraute Person best&auml;tigte am Mittwoch gegen&uuml;ber junge Welt, dass es schon Monate vor dem eigentlichen Anschlag geheimdienstliche Informationen dazu gegeben habe. Diese hat die Bundesregierung verschwiegen und auch w&auml;hrend der Aufkl&auml;rungsversuche des Falles so getan, als h&auml;tte sie von nichts gewusst. Ali Al-Dailami, stellvertretender Vorsitzender und verteidigungspolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke, sagte am Mittwoch gegen&uuml;ber junge Welt: &raquo;Durch ihr dr&ouml;hnendes Schweigen zu den massiven Vorw&uuml;rfen schafft die Bundesregierung eine tiefe Verunsicherung und Misstrauen in der Bev&ouml;lkerung.&laquo; Die Regierung m&uuml;sse sich nun umfassend erkl&auml;ren, wann sie Kenntnisse von den Pl&auml;nen erhielt und ob sie Schritte unternommen hat, diesen beispiellosen Anschlag auf eine derart zentrale Einrichtung der europ&auml;ischen Energieinfrastruktur zu vereiteln. &raquo;Sollte die Bundesregierung tats&auml;chlich im Vorfeld von diesem Anschlag gewusst und die darauf folgende Energiepreiskrise billigend in Kauf genommen haben, w&auml;re sie nicht mehr haltbar&laquo;, so Al-Dailami. Etwas Licht ins Dunkel hatte ein Leak gebracht. Der Bericht eines europ&auml;ischen Geheimdienstes wurde &uuml;ber die Chatplattform Discord verbreitet, angeblich von Jack Teixeira, einem Mitglied der U. S. Air National Guard. &raquo;Ich erwarte, dass der Generalbundesanwalt dem Parlamentarischen Kontrollgremium umgehend den aktuellen Stand der Ermittlungen mitteilt&laquo;, forderte Andr&eacute; Hahn, der f&uuml;r die Fraktion Die Linke Mitglied dieses Gremiums ist, am Mittwoch im junge Welt-Gespr&auml;ch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/452803.geheimniskr%C3%A4merei-leak-ums-leck.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Bundesregierung muss Wissen &uuml;ber Terroranschl&auml;ge auf Nord Stream offenlegen<\/strong><br>\n&bdquo;Die Bundesregierung muss umgehend offenlegen, ob und wann sie &uuml;ber geplante Terroranschl&auml;ge der Ukraine auf die Nord-Stream-Pipelines informiert war, wie nationale und internationale Medien berichten. Es ist vollkommen inakzeptabel und eine Missachtung des Parlaments, dass die Bundesregierung jede Antwort darauf verweigert, warum keine Sicherheitsma&szlig;nahmen ergriffen wurden und die Zerst&ouml;rung der f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung in Deutschland wichtigen Versorgungsleitungen nicht verhindert wurde&ldquo;, erkl&auml;rt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Ausw&auml;rtigen Ausschuss und Sprecherin f&uuml;r Internationale Politik, anl&auml;sslich der Vorstellung der Nationalen Sicherheitsstrategie der Bundesregierung. Dagdelen weiter:<br>\n&bdquo;Folgt man den Berichten von ARD, Zeit, SWR, Wall Street Journal und Washington Post, dann war die Bundesregierung ganz offensichtlich unf&auml;hig oder nicht willens, den laut US-Geheimdienst CIA von einer Terrorgruppe unter Kommando der ukrainischen Armeef&uuml;hrung im Zuge des NATO-Seeman&ouml;vers BALTOPS in der Ostsee vorbereiteten Anschlags auf Nord Stream zu verhindern. Schlimmer noch, die ukrainische Armee wurde in diesem Fall f&uuml;r den gr&ouml;&szlig;ten Terroranschlag auf die europ&auml;ische und deutsche Energieinfrastruktur mit Waffenlieferungen in Milliardenh&ouml;he von der Ampel-Regierung auch noch belohnt.<br>\nFolgt man den Berichten des US-Investigativreporters Seymour Hersh, dann deckt die Bundesregierung mit ihrem Schweigen die USA und Pr&auml;sident Joe Biden, die direkt f&uuml;r die Pipeline-Zerst&ouml;rungen verantwortlich sein sollen. In beiden F&auml;llen versagte die Ampel-Regierung dabei, Schaden von der Bev&ouml;lkerung in Deutschland abzuwenden und deren Sicherheit ins Zentrum ihres politischen Handelns zu stellen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/presse\/pressemitteilungen\/detail\/bundesregierung-muss-wissen-ueber-terroranschlaege-auf-nord-stream-offenlegen\/\">DIE LINKE. im Bundestag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Die Grundlage unserer Wehrhaftigkeit&ldquo;<\/strong><br>\nDie am gestrigen Mittwoch offiziell vorgelegte Nationale Sicherheitsstrategie der Bundesregierung verortet Deutschland fest im Machtkampf gegen Russland und gegen China und unterwirft die gesamte Gesellschaft einem alles umfassenden Begriff angeblicher Sicherheit. Wie es in dem Papier hei&szlig;t, befinde sich die Welt aktuell &bdquo;in einem Zeitalter wachsender Multipolarit&auml;t&ldquo;, in dem neue M&auml;chte aufstiegen. W&auml;hrend China &bdquo;Partner, Wettbewerber und systemischer Rivale&ldquo; zugleich sei, sei Russland dagegen &bdquo;auf absehbare Zeit die gr&ouml;&szlig;te Bedrohung f&uuml;r Frieden und Sicherheit im euroatlantischen Raum&ldquo;. Entsprechend bekr&auml;ftigt die Sicherheitsstrategie, es gelte nun, die Bundeswehr umfassend aufzur&uuml;sten, sie &bdquo;zu einer der leistungsf&auml;higsten konventionellen Streitkr&auml;fte in Europa&ldquo; zu machen und Deutschland zudem zur milit&auml;rischen Drehscheibe f&uuml;r die NATO zuzurichten. Spezielle Bedeutung misst das unter Federf&uuml;hrung von Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock erstellte Papier der F&auml;higkeit der Bev&ouml;lkerung bei, im &bdquo;Konfliktfall&ldquo; jederzeit &bdquo;die n&ouml;tige Widerstandskraft &hellip; zu entwickeln&ldquo;; dazu m&uuml;sse &bdquo;jede und jeder Einzelne&ldquo; beitragen. &bdquo;Wehrhaftigkeit&ldquo; wird zum alles dominierenden, im Kern totalit&auml;ren Imperativ.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9268\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Von Feinden umgeben<\/strong><br>\nBundesregierung stellt erste &raquo;Nationale Sicherheitsstrategie&laquo; vor: Mehr Aufr&uuml;stung und &raquo;Wehrhaftigkeit&laquo; &uuml;berall &ndash; von der Ahr bis in den Weltraum.<br>\nDie Bundesrepublik ist demnach Opfer neuer weltpolitischer Bedrohungen und Feinde, ihre eigene Teilnahme an v&ouml;lkerrechtswidrigen Kriegen und der Aufmarsch der Bundeswehr in Osteuropa in den vergangenen drei Jahrzehnten wird nicht erw&auml;hnt. Im Text steht ironiefrei vielmehr: &raquo;Bewaffnete Eins&auml;tze der Bundeswehr im Ausland stehen immer im Einklang mit dem V&ouml;lkerrecht, dem Grundgesetz und den gesetzlichen Vorgaben.&laquo; Wer mit solch reinem Gem&uuml;t in die Welt schaut, f&uuml;r den ist folgerichtig Russland der Hauptfeind. Es wird zweimal als &raquo;auf absehbare Zeit gr&ouml;&szlig;te Bedrohung f&uuml;r Frieden und Sicherheit im euroatlantischen Raum&laquo; bezeichnet. China ist gem&auml;&szlig; der NATO- und EU-Sprachregelung &raquo;Partner, Wettbewerber und systemischer Rivale&laquo;. In dem Dokument werden praktische Konsequenzen zumeist nur angedeutet &ndash; bis auf eine: Die Verteidigungsausgaben sollen ab kommendem Jahr &raquo;im mehrj&auml;hrigen Durchschnitt&laquo; auf das Zwei-Prozent-Ziel der NATO-Staaten erh&ouml;ht werden. Finanzminister Christian Lindner (FDP) will das &raquo;Sonderverm&ouml;gen Bundeswehr&laquo; in H&ouml;he von 100 Milliarden Euro daf&uuml;r ausgeben. Gegen Ende des Jahrzehnts m&uuml;sse das aber aus dem normalen Haushalt kommen. Lindner bot dazu die G&uuml;rtel-enger-Schnallen-Formel an: &raquo;Wir m&uuml;ssen aus der Zeit der Friedensdividende in die Freiheits- und Friedensinvestitionen kommen.&laquo; Denn: &raquo;W&uuml;nschenswerte Vorhaben werden zur&uuml;ckgestellt werden m&uuml;ssen.&laquo; (&hellip;)<br>\nAuf die Frage eines Journalisten, ob Handelswege auch zuk&uuml;nftig mit Gewalt gesichert werden sollten, wich Scholz zun&auml;chst aus. Als der Fragesteller auf einer Antwort beharrte, behauptete der Kanzler wahrheitswidrig, eine solche Politik habe &raquo;noch nie eine Bundesregierung verfolgt&laquo;. (&hellip;)<br>\nSicherheitsma&szlig;nahmen sollen auf das gesamte gesellschaftliche Leben ausgedehnt werden. In der Strategie hei&szlig;t es, die Handlungsf&auml;higkeit Deutschlands nach au&szlig;en h&auml;nge &raquo;zunehmend auch von seiner Resilienz im Inneren ab.&laquo; Der Weltraum z&auml;hlt auch dazu. Laut Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock (&hellip;), die bei der Ausarbeitung federf&uuml;hrend war, werden zum Beispiel Katastrophenschutz &raquo;wie an der Ahr&laquo;, Entwicklungshilfe, Kampf gegen Klimawandel, Schutz der Infrastruktur, Wasserversorgung, Bildung und Cyberraum einbezogen. Die im Koalitionsvertrag noch erw&auml;hnte Koppelung der Steigerung der Verteidigungs- und Entwicklungsausgaben im Verh&auml;ltnis eins zu eins f&auml;llt ebenso weg wie eine Zur&uuml;ckhaltung bei R&uuml;stungsexporten. Neben &raquo;resilient&laquo; ist &raquo;regelbasiert&laquo; die am meisten strapazierte Vokabel im Papier, weit vor &raquo;nachhaltig&laquo;. &Uuml;ber die Hohlw&ouml;rter wird am Freitag im Bundestag diskutiert. Eine &raquo;China-Strategie&laquo; stellte der Kanzler f&uuml;r &raquo;bald&laquo; in Aussicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/452789.nationale-sicherheitsstrategie-von-feinden-umgeben.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a><\/p>\n<p><strong>und: Nationale Sicherheitsstrategie: Experte warnt vor gr&uuml;nem &bdquo;Werte-Fundamentalismus&ldquo;<\/strong><br>\nF&uuml;r den Sicherheitsexperten Johannes Varwick ist die gr&ouml;&szlig;te Leerstelle eine fehlende Strategie im Umgang mit China. &bdquo;In dieser Frage gibt es heftige Auseinandersetzungen zwischen Ausw&auml;rtigem Amt und Kanzleramt&ldquo;, erkl&auml;rt Varwick, Inhaber des Lehrstuhls f&uuml;r Internationale Beziehungen und europ&auml;ische Politik an der Martin-Luther-Universit&auml;t Halle-Wittenberg, im Gespr&auml;ch mit der Berliner Zeitung. &bdquo;Das Ausw&auml;rtige Amt ist eher auf amerikanischer Linie, in der auf die Entkopplung von China und letztlich auf die Eskalation mit dem Land gesetzt wird.&ldquo; Das Kanzleramt dagegen sehe das sehr viel differenzierter.<br>\nBundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hatte seine Grundlinien zur China-Politik in einem Beitrag f&uuml;r die Zeitschrift Foreign Affairs im Dezember 2022 dargelegt: &bdquo;Viele sind der Auffassung, dass wir am Beginn einer neuen &Auml;ra der Bipolarit&auml;t innerhalb der internationalen Ordnung stehen. Sie sehen einen neuen Kalten Krieg heraufziehen, der die Vereinigten Staaten und China als Gegner in Stellung bringt&ldquo;, schrieb der Kanzler, und stellte klar: &bdquo;Ich teile diese Ansicht nicht.&ldquo;<br>\nVarwick warnt davor, dass Deutschland sich zu sehr der amerikanischen Au&szlig;enpolitikdoktrin unterordnet. Pr&auml;sident Joe Biden betone die wertegeleitete amerikanische Au&szlig;enpolitik zu stark und beschw&ouml;re einen Gro&szlig;konflikt zwischen sogenannten Autokratien und Demokratien herauf. &bdquo;Im Ausw&auml;rtigen Amt sitzen gewisserma&szlig;en die Werte-Fundamentalisten, angefangen mit Annalena Baerbock&ldquo;, sagte Varwick der Berliner Zeitung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/gruener-werte-fundamentalismus-bundesregierung-streitet-um-nationale-sicherheitsstrategie-li.358544\">Simon Zeise in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Multipolare Welt: Der Westen muss sich auf eine l&auml;ngst &uuml;berf&auml;llige Abrechnung vorbereiten<\/strong><br>\nF&uuml;nf wichtige Trends verdeutlichen, wie sich die Welt ver&auml;ndert. Der Westen muss sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass er seine &bdquo;F&uuml;hrungsrolle&ldquo; in der Welt nicht mehr so aus&uuml;ben kann, wie er es einst tat.<br>\nDie post-westliche, multipolare internationale Ordnung ist im Entstehen. W&auml;hrend sich die Welt mit den Auswirkungen dieser Machtverschiebung auseinandersetzt, nehmen die Grundlagen f&uuml;r eine gro&szlig;e Abrechnung Gestalt an. Diese Abrechnung wird die lang gehegten &Uuml;berzeugungen und Strukturen infrage stellen, die die westliche Vorherrschaft in der Welt in den letzten paar hundert Jahren aufrechterhalten haben, und dabei das Wesen des vermeintlichen Anspruchs des Westens auf die F&uuml;hrung der globalen Hackordnung offenlegen. Das Endergebnis wird eine grundlegende Neubewertung der internationalen Beziehungen sein, wie wir sie kennen.<br>\nDiese gro&szlig;e Abrechnung wird durch f&uuml;nf wichtige Trends vorangetrieben, die die westlichen Nationen zwingen, sich mit einer Zukunft auseinanderzusetzen und sich an eine Zukunft anzupassen, in der die Macht in einer multipolaren Welt mit dem Rest geteilt werden muss. Werden diese Trends nicht erkannt oder wird versucht, sich ihnen mit aller Kraft zu widersetzen, k&ouml;nnte dies nicht nur f&uuml;r den Westen selbst, sondern auch f&uuml;r die globale Stabilit&auml;t ein erhebliches Risiko darstellen. K&uuml;nftige Konflikte k&ouml;nnen jedoch vermieden werden, wenn diese Zeit des Wandels als Chance f&uuml;r den Aufbau einer gerechteren Welt und nicht als Krise betrachtet wird, die bevorzugte und fest verankerte Privilegien bedroht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/der-westen-muss-sich-auf-eine-laengst-ueberfaellige-abrechnung-vorbereiten\/\">Hintergrund<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Zeit der Monster: Vom unipolaren Moment zur&uuml;ck zum globalen M&auml;chtekonzert. Ein Gastbeitrag von Rolf M&uuml;tzenich<\/strong><br>\nDie internationale Ordnung sortiert sich neu. Nach f&uuml;nf Jahrhunderten westlicher Dominanz beanspruchen aufstrebende M&auml;chte in Asien, Afrika und Lateinamerika die internationale Ordnung mitzupr&auml;gen und mitzugestalten. Das globale M&auml;chtegleichgewicht verschiebt sich deutlich in Richtung indopazifischen Raum und jener L&auml;nder, die wir einst absch&auml;tzig als &bdquo;Dritte Welt&ldquo; bezeichneten. Noch ist ungewiss, wie die Gestalt der neuen, sich herausbildenden Weltordnung des 21. Jahrhunderts im Einzelnen aussehen wird. Doch eines steht bereits fest: Die liberale Ordnung, die der Westen und insbesondere die USA nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Fall der Berliner Mauer errichtet haben, neigt sich endg&uuml;ltig ihrem Ende zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/die-zeit-der-monster-vom-unipolaren-moment-zurueck-zum-globalen-maechtekonzert-ein-gastbeitrag-von-rolf-muetzenich\/%20\">Blog der Republik<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Qin Gang telefoniert mit Antony Blinken<\/strong><br>\nDer chinesische Staatskommissar und Au&szlig;enminister Qin Gang hat am Mittwoch ein Telefongespr&auml;ch mit dem US-Au&szlig;enminister Antony Blinken auf dessen Wunsch gef&uuml;hrt.<br>\nQin sagte dabei, seit Anfang des laufenden Jahres seien die Beziehungen zwischen China und den USA mit neuen Schwierigkeiten sowie Herausforderungen konfrontiert. Und die Verantwortung daf&uuml;r sei klar. China habe die Beziehungen zwischen den beiden Seiten stets im Einklang mit den von Staatspr&auml;sident Xi Jinping vorgebrachten Grunds&auml;tzen der gegenseitigen Achtung, der friedlichen Koexistenz und der Win-Win-Zusammenarbeit betrachtet sowie gehandhabt.<br>\nQin verdeutlichte den ernsthaften Standpunkt zu Chinas Kernanliegen, einschlie&szlig;lich der Taiwan-Frage und betonte, dass die US-Seite die inneren Angelegenheiten Chinas respektieren und aufh&ouml;ren sollte, sich in diese einzumischen sowie Chinas Souver&auml;nit&auml;t, Sicherheit und Entwicklungsinteressen im Namen eines Wettbewerbs zu untergraben.<br>\nEr hoffe, die US-Seite k&ouml;nne praktische Ma&szlig;nahmen ergreifen, um den wichtigen Konsens des Bali-Treffens zwischen den Staatsoberh&auml;uptern beider L&auml;nder und die entsprechenden Verpflichtungen der US-Seite umzusetzen. Man solle die Differenzen effektiv bew&auml;ltigen, den Austausch und die Zusammenarbeit f&ouml;rdern sowie die Stabilisierung der Beziehungen und die R&uuml;ckkehr zu einer gesunden sowie stabilen Entwicklung unterst&uuml;tzen, so der chinesische Au&szlig;enminister im Telefonat mit seinem US-Amtskollegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/06\/14\/ARTIFizbYqx9g8izTTABUbtz230614.shtml\">CRI online<\/a>\n<p>dazu: <strong>US-Au&szlig;enminister Antony Blinken wird China besuchen<\/strong><br>\nWie China und die USA vereinbart haben, wird US-Au&szlig;enminister Antony Blinken am 18. und 19. Juni China besuchen. Dies teilte der Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums, Wang Wenbin, am Mittwoch vor der Presse mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/06\/14\/ARTIMbW4KtY1rY61Ci3ktdq2230614.shtml\">CRI online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Wer stoppt die NATO?<\/strong><br>\nSeit Montag donnern Kampfjets durch den Himmel. Sie trainieren die &bdquo;Verteidigung&ldquo; Deutschlands &uuml;ber der Nordsee, &uuml;ber S&uuml;ddeutschland und &uuml;ber dem Osten Deutschlands. Realit&auml;tsnah soll es sein, deshalb gibt es Tieffl&uuml;ge in nur 330 Metern &uuml;ber dem Boden. Der ausgedachte Gegner aus dem Osten tr&auml;gt den Fantasienamen &bdquo;OCCASUS&ldquo;. Das lateinische Wort l&auml;sst sich ebenso mit &bdquo;Untergang&ldquo; oder &bdquo;Verderben&ldquo; &uuml;bersetzen als auch mit &bdquo;Westen&ldquo;. Klar ist, dass damit nur Russland und China gemeint sein k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nSeit dem vergangen Wochenende protestiert die Friedensbewegung gegen das Man&ouml;ver. F&uuml;r das Wochenende mobilisiert sie zur zentralen Kundgebung in Brandenburg\/Havel. Kundgebungen sind auch an weiteren Standorten der Kriegs&uuml;bung angek&uuml;ndigt. Denn das Man&ouml;ver ist nicht nur ein weiterer Bestandteil der Militarisierung Deutschlands und eine enorme Kriegsgefahr. Laut Angaben der Bundesregierung verursachen alleine die Fl&uuml;ge w&auml;hrend der &Uuml;bung &uuml;ber 35.000 Tonnen CO2. Das entspricht dem Jahresaussto&szlig; von &uuml;ber 8.000 &auml;lteren Gasheizungen von Einfamilienh&auml;usern.<br>\nDie Kosten lie&szlig;en sich im Voraus nicht beziffern, sagt die Bundeswehr. Da die Kosten einer Flugstunde (70.000 Euro) und der CO2-Aussto&szlig; des Kampfflugzeugs &bdquo;Eurofighter&ldquo; bekannt sind, l&auml;sst sich allein f&uuml;r die Fl&uuml;ge absch&auml;tzen: Fast eine Viertelmilliarde Euro werden daf&uuml;r in den Himmel geblasen.<br>\nAuff&auml;llig ist das ohrenbet&auml;ubende Schweigen der Gewerkschaften zu dieser brandgef&auml;hrlichen, umweltsch&auml;dlichen und sauteuren Kriegs&uuml;bung. Selbst auf Nachfragen gibt es keine Reaktion: UZ hatte DGB, IG Metall und ver.di gefragt, wie ihre Positionen zu den Auswirkungen des Man&ouml;vers auf die Umwelt sind. Auch kein Kommentar zu den Kosten, die mit Sicherheit auf die Mehrheit abgew&auml;lzt werden. Schon gar nicht zur steigenden Kriegsgefahr.<br>\nAm Freitag besucht Bundeskanzler Olaf Scholz den Fliegerhorst Jagel in Schleswig-Holstein. Dort wird er lobende Worte f&uuml;r die als &Uuml;bung getarnte Provokation finden. Aus dem Bundestag ist keine Initiative f&uuml;r Frieden zu erwarten. Was Deutschland br&auml;uchte, w&auml;re eine Regierung des Friedens. Durch den Stopp der Aufr&uuml;stung, die Beendigung der Auslandseins&auml;tze und des Wirtschaftskriegs w&uuml;rde diese Regierung einen enormen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten. Gleichzeitig h&auml;tte sie Milliarden Euro f&uuml;r Soziales und dringend notwendige Investitionen zur Verf&uuml;gung. Eine solche Regierung des Friedens muss von unten aufgebaut werden. Dazu braucht es die Gewerkschaften &ndash; auch wenn diese gerade am ideologischen G&auml;ngelband von Regierung und Standortlogik gehen. Um sie und in ihnen zu k&auml;mpfen, nicht nur um ihre Friedenspositionen, ist zentral. Ihre Millionen Mitglieder machen den Unterschied.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/wer-stoppt-die-nato-4781175\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Verarmt in die Klimakrise: Einigung bei Heizungsgesetz.<\/strong><br>\nOffenbar hat die FDP erst mal genug gest&auml;nkert, um zu bekommen, was ihre Klientel wollte. (&hellip;) Den Liberalen ist es gelungen, die Vorlage aus dem Wirtschaftsministerium so zu zerfleddern, dass die Immobilienbesitzer in der eigenen W&auml;hlerschaft nichts zu bef&uuml;rchten haben. Verlierer sind innerhalb der Koalition die Gr&uuml;nen und au&szlig;erhalb die Mieter &ndash; vor allem solche, die sich nur schlecht isolierte Wohnungen leisten k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nWas die Immobilienbesitzer nicht zahlen wollen und sollen, muss auf die Miete umgelegt werden. Deshalb sieht die Bundesregierung nicht nur davon ab, die bisherige Modernisierungsumlage sozial gerecht auszugestalten. Vielmehr erweitert sie mit einer zus&auml;tzlichen Umlage noch die M&ouml;glichkeiten der Wohnungskonzerne, ihre Mieter zu schr&ouml;pfen. Zugleich wird ein zeitlicher Puffer eingebaut &ndash; die wirklich schmerzhaften Folgen des Gesetzes werden erst 2028 zu sp&uuml;ren sein. Bis dahin sollen leere Worth&uuml;lsen die Bev&ouml;lkerung ruhigstellen. Die Haushalte sollen mit den horrenden Kosten, die anfallen, wenn in f&uuml;nf Jahren massenhaft kostspielige W&auml;rmepumpen verbaut werden m&uuml;ssen, &raquo;nicht &uuml;berfordert werden&laquo;, hei&szlig;t es. Soziale H&auml;rten sollen &raquo;zielgenau&laquo; verhindert werden. Nichts Konkretes, nur Floskeln, an die sich &ndash; so das Kalk&uuml;l der Regierenden &ndash; in f&uuml;nf Jahren niemand mehr erinnert. Dazu die vage Ansage, dass hierf&uuml;r Mittel aus dem Klima- und Transformationsfonds lockergemacht werden sollen. (&hellip;)<br>\nKonkreter sind die Erleichterungen, die die FDP f&uuml;r Wohnungsbau- und Energiekonzerne sowie Netzbetreiber durchgesetzt hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/452823.verarmt-in-die-klimakrise.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gro&szlig;handelspreise sinken, absolut und im Vorjahresvergleich<\/strong><br>\nHeute meldete das Statistische Bundesamt, dass in Deutschland die Preise im Gro&szlig;handel im Mai 2023 um 1,1 Prozent gegen&uuml;ber April gesunken sind. Gegen&uuml;ber dem Mai des vergangenen Jahres liegen diese Preise sogar um 2,6 Prozent niedriger.<br>\nDas belegt einmal mehr, dass von einem inflation&auml;ren &bdquo;Preisdruck&ldquo; in keiner Weise mehr die Rede sein kann. Das Gegenteil ist der Fall (Abbildung). Alle Preise, die einen gewissen Vorlauf vor den Verbraucherpreisen haben, bewegen sich eindeutig in Richtung Deflation.<br>\nDas ist bei einem tempor&auml;ren Preisschock, wie wir ihn erlebt haben, durchaus normal und erwartbar. Ist der H&ouml;hepunkt bei den Preisen einmal &uuml;berschritten, gehen die Zuwachsraten rasch zur&uuml;ck und erreichen sogar den negativen Bereich, weil die Preise f&uuml;r einige Zeit auch absolut sinken.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/06\/14\/grosshandelspreise-sinken-absolut-und-im-vorjahresvergleich\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Investitionsjahrzehnt statt K&uuml;rzungskurs!<\/strong><br>\nVor zwei Jahren k&uuml;ndigte die neugew&auml;hlte Bundesregierung an, die &ouml;ffentlichen und privaten Investitionen deutlich zu erh&ouml;hen. Die steigenden Zinsen und zus&auml;tzliche Ausgaben, beispielsweise zur Bek&auml;mpfung der Inflation, verleiten die Regierung jedoch einen Sparkurs zu fahren. Dabei braucht Deutschland gerade jetzt einen Investitionsturbo.<br>\n&bdquo;Wir [&hellip;] leiten ein Jahrzehnt der Zukunftsinvestitionen ein&ldquo; &ndash; so verk&uuml;ndete es die neugew&auml;hlte Bundesregierung noch vor zwei Jahren und versprach, die &ouml;ffentlichen und privaten Investitionen in Klimaschutz, Digitalisierung, Infrastruktur, Bildung und Forschung deutlich zu erh&ouml;hen.<br>\nDie aktuellen Debatten um den Bundeshaushalt werfen allerdings die Frage auf, wie ernst es der Bundesregierung noch mit den Zukunftsinvestitionen ist. Die Prognosen lassen vielmehr eine weitere verlorene Dekade vermuten (siehe Grafik), nachdem schon die vergleichsweise g&uuml;nstigen Bedingungen der 2010er Jahre nicht ausreichend f&uuml;r umfangreiche &ouml;ffentliche Investitionen genutzt wurden. Die steigenden Zinsen und zus&auml;tzliche Ausgaben, zum Beispiel zur Bek&auml;mpfung der Inflation, verleiten die Regierung mittlerweile zus&auml;tzlich, jetzt einen Sparkurs zu fahren. Vor allem, weil sie daran festh&auml;lt, 2024 die Schuldenbremse wieder einhalten zu wollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.dgb.de\/uber-uns\/dgb-heute\/wirtschafts-finanz-steuerpolitik\/++co++7878966a-09f1-11ee-9aeb-001a4a160123\">DGB klartext<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Ukraine, eine Reise von der Propaganda zur Wirklichkeit Teil 4 und Schluss<\/strong><br>\nWenn man ein Fazit von der Reise ziehen will, was die Situation der Ukraine betrifft, dann bleibt es auf den ersten Blick so gespalten wie in der Propaganda, beide Seiten behaupten, sie w&uuml;rden siegen. Russland behauptet, seine besetzten Gebiete auf Dauer zu halten oder gar auszudehnen. Die Ukraine glaubt, Russland wieder aus allen besetzten Gebieten vertreiben zu k&ouml;nnen. Beide Seiten behaupten das je die andere von Korruption durchsetzt sei, beide Seiten sind von Korruption durchsetzt. Kein Arsch interessiert sich f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung, f&uuml;r die Menschen, f&uuml;r die wirtschaftliche Lage. Bei vielen Menschen die wir dort befragt haben, endet die Einsicht damit, dass letztlich es sich immer nur um internationale Macht- und Geldspiele handelt, welche auf dem R&uuml;cken der ukrainischen Bev&ouml;lkerung blutig ausgetragen werden.<br>\nEs ist offensichtlich, dass vieles in der Ukraine, vor allem in dem von mir besuchten S&uuml;den und der Stadt Odessa gewaltig den Bach runtergeht, die Infrastruktur, die Wirtschaft, und das Zusammenleben des V&ouml;lkergemisches (es gibt n&auml;mlich kaum einen Staat auf der Erde welcher nicht verschiedene V&ouml;lker in sich beherbergt), russischst&auml;mmige Einwohner f&uuml;hlen sich diskriminiert und sind in den betroffenen besetzten Gebieten aber auch in Odessa mindestens zu 50% vertreten und das Land d&uuml;nnt aus.<br>\nAuch wenn einige behaupten, es kehrten wieder viele in die Ukraine zur&uuml;ck, so sagen meine Augen mir etwas anderes, der Zug war voll, nach Polen kaum Pl&auml;tze zu kriegen, das Land wird ausgeblutet im internationalen Einvernehmen.<br>\nDenn beide Seiten unterst&uuml;tzen die milit&auml;rische Eskalation und vernichten damit unz&auml;hlige Menschen und Existenzen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lettlandweit.info\/ukraine-eine-reise-von-der-propaganda-zur-wirklichkeit-teil-4-und-schluss\/\">Lett-landweit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Wer wars? Zur Katastrophe von Nowa Kachowka<\/strong><br>\nVerf&auml;hrt man nach der Methode, die Russen l&uuml;gen immer, dann muss man sich keine Gedanken um das Leben\/ das Sterben von ukrainischen Soldaten machen.  Dann sind die &uuml;ber 6000 toten ukrainischen Soldaten (innerhalb von f&uuml;nf Tagen, lt. russischem Verteidigungsministerium) noch putzmunter und einsatzbereit.<br>\nWas aber, wenn Kiew nicht die Wahrheit sagt, die Gegenoffensive begonnen hat, die ukrainische Armee auf Granit bei&szlig;t bzw. abgeschlachtet wird? Trotz West-Trainings und West-Panzer. Das w&uuml;rde die prek&auml;re Frage stellen, warum wir das immer noch zulassen. Aber da Kiew uns versichert, dass Russland &bdquo;immer schw&auml;cher wird&ldquo;, ziehen wir vor, Kiew zu glauben. Dann wiegt die Last der Mitschuld an dieser Metzelei im Krieg nicht mehr so schwer.<br>\nSo h&auml;uft sich eine Katastrophe auf die n&auml;chste.<br>\nIn einem ungew&ouml;hnlichen Artikel lie&szlig; Politico nun die Katze aus dem Sack, worum es in der Ukraine geht. Da stand nichts von Freiheit, Demokratie und Werten. Mit dem Ausgang der ukrainischen Gegenoffensive steht &bdquo;der Krieg&ldquo; und &bdquo;die globale Reputation&ldquo; des US-Pr&auml;sidenten auf dem Spiel. Knirscht es im Getriebe, k&ouml;nnte die finanzielle Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine austrocknen, Rufe nach Verhandlungen lauter werden. Dies, so Politico, &bdquo;behindert eine der bedeutendsten internationalen Errungenschaften des Wei&szlig;en Hauses.&ldquo;  Es geht also im Klartext um einen Kriegspr&auml;sidenten und seine Wiederwahl.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/wer-wars-zur-katastrophe-von-nowa\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>So will sich Tschechien von den USA milit&auml;risch versklaven lassen<\/strong><br>\nDie Tschechische Republik und die USA haben einen bilateralen Vertrag ausgearbeitet, gem&auml;ss dem die USA in Tschechien beliebig viele Milit&auml;rbasen er&ouml;ffnen und beliebig viele Waffen lagern darf, begleitet von jedwelchen Sonderrechten der dort stationierten Besch&auml;ftigten der US-Streitkr&auml;fte und ihrer Angeh&ouml;rigen. Noch ist der Vertrag nicht unterschrieben &hellip;<br>\nBegr&uuml;ndet wird der Vertrag mit der &laquo;Notwendigkeit, die gemeinsame Sicherheit zu erh&ouml;hen, zu internationalem Frieden und Stabilit&auml;t beizutragen und die Zusammenarbeit in den Bereichen Verteidigung und Sicherheit zu vertiefen&raquo;. Und nat&uuml;rlich &laquo;in der Erw&auml;gung, dass die Streitkr&auml;fte der Vereinigten Staaten, ihre Angeh&ouml;rigen und amerikanische Auftragnehmer im Hoheitsgebiet der Tschechischen Republik anwesend sein k&ouml;nnen und dass der Zweck einer solchen Anwesenheit von US-Streitkr&auml;ften darin besteht, die Bem&uuml;hungen der NATO zu unterst&uuml;tzen.&raquo;<br>\nDer Vertragsentwurf ist unendlich lang, in englischer und tschechischer Sprache aufgesetzt, und mit jeder Menge Verweise auf NATO SOFA, was die Abk&uuml;rzung f&uuml;r NATO &laquo;Status of Focus Agreement&raquo; ist, in welchem Dokument, dessen erste Fassung aus dem Jahr 1953 stammt und seither mehrere Male leicht modifiziert worden ist, schon viele Sonderrechte der US-Streitkr&auml;fte-Angeh&ouml;rigen festgeschrieben sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/so-will-sich-tschechien-von-den-usa-militaerisch-versklaven-lassen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>So verlor ich den Glauben an die etablierten Medien<\/strong><br>\nMassenmedien sind oft unzuverl&auml;ssig, aber kaum jemand hat Zeit, die Nachrichten zu &uuml;berpr&uuml;fen. Wenn diese sich sp&auml;ter als falsch herausstellen, sind sie meist schon als &laquo;historische Wahrheit&raquo; auf der Festplatte der kollektiven Erinnerung eingebrannt.<br>\nSeit dem Golfkrieg von 1991 war es den Medien in den USA verboten, Bilder von S&auml;rgen toter US-Soldaten zu zeigen. Die Massnahme wurde erst im Februar 2009 aufgehoben. Auch das Filmen toter oder verwundeter US-Soldaten war verboten und das Verbot wurde vor allem im Irak-Krieg mit extremer H&auml;rte durchgesetzt, wie Kameraleute berichteten. Als ich einmal im riesigen Archiv des Schweizer Fernsehens solche Aufnahmen suchte, fand ich eine einzige Sequenz, die etwa drei Sekunden dauerte. Ein amerikanischer Soldat versuchte da, aus einem brennenden Panzer zu klettern.<br>\nDrei Sekunden von tausenden Videos, die in diesem Krieg gedreht worden waren. Drei Sekunden, die &ndash; wie deutlich erkennbar &ndash; auf einen Fehler eines Cutters zur&uuml;ckzuf&uuml;hren waren, der ein IN oder OUT falsch gesetzt hatte, sodass Material sichtbar wurde, welches der Zensur anheimfallen sollte. Szenen einer Niederlage werden seit Vietnam nicht mehr gezeigt. Also gibt es keine Niederlagen mehr, denn die auf zweieinhalb Minuten komprimierten TV-News sind es, die in unseren K&ouml;pfen Geschichte schreiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/so-verlor-ich-den-glauben-an-die-etablierten-medien\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Viel Medienecho f&uuml;r eine kleine Umfrage<\/strong><br>\n&bdquo;Studie: Ein Drittel der M&auml;nner findet Gewalt gegen Frau akzeptabel&ldquo;: Diese aktuelle Schlagzeile des MDR fand sich so &auml;hnlich auch in vielen anderen gro&szlig;en Medien, von &bdquo;Spiegel online&ldquo; bis zur &bdquo;Tagesschau&ldquo;. In den ARD-&bdquo;Tagesthemen&ldquo; am Sonntagabend war die Meldung sogar der Aufmacher, also das erste Thema der Sendung. Auch der Deutschlandfunk vermeldete die Zahl. (&hellip;)<br>\nDahinter steckte eine Erhebung der Hilfsorganisation Plan International, die diese als &bdquo;repr&auml;sentative Umfrage&ldquo; ver&ouml;ffentlicht hatte. Befragt worden waren knapp 1.000 M&auml;nner und 1.000 Frauen zwischen 18 und 35 Jahren zu verschiedenen Aspekten von M&auml;nnlichkeit, zum Beispiel der Aufgabenverteilung im Haushalt und dem Umgang mit den eigenen Gef&uuml;hlen. Dazu hatten sie einen l&auml;ngeren Online-Fragebogen ausgef&uuml;llt.<br>\nOb diese Daten aber tats&auml;chlich ein Bild von &bdquo;jungen M&auml;nnern in Deutschland&ldquo; zeichnen, wie es viele Medienberichte suggerierten, ist fraglich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/umfrage-maennlichkeit-kritik-100.html\">Deutschlandfunk<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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