{"id":9927,"date":"2011-06-30T08:35:20","date_gmt":"2011-06-30T06:35:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9927"},"modified":"2011-06-30T08:35:20","modified_gmt":"2011-06-30T06:35:20","slug":"hinweise-des-tages-1414","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9927","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Griechenland, Ackermann sucht Konfrontation mit Merkel, China, Ai Weiwei, Steuervereinfachung, Regulierung, Schwarze Angst vor gr&uuml;ner Gefahr, Parteispenden, Krankenkassen m&uuml;ssen Ein-Euro-Jobs pr&uuml;fen, B&uuml;rgerarbeit, Stellenindex der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, Praktikanten, junge &Auml;gypter h&auml;ufig arbeitslos, Vorw&uuml;rfe gegen Polizei, windige Anlagen bei CarpeDiem, Betrug um Forschungsgelder, zu guter Letzt. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Ackermann sucht die Konfrontation mit Merkel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">IWF: Nachfolge von Strauss-Kahn &ndash; Christine Lagarde setzt sich durch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Nach der Haftentlassung &ndash; Ai Weiwei soll Millionen-Strafe zahlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Radikales Steuerkonzept &ndash; Der Professor k&ouml;dert die Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Einfach &ndash; ungerecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Sch&auml;uble will Balance bei Regulierung halten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">Kolumne: Schwarze Angst vor gr&uuml;ner Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Parteispenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Krankenkassen m&uuml;ssen Ein-Euro-Jobs pr&uuml;fen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">B&uuml;rgerarbeit startet im August 2010<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Stellenindex der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Situation von Praktikanten mit Hochschulabschluss schwierig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Trotz guter Ausbildung sind junge &Auml;gypter h&auml;ufig arbeitslos<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Vorw&uuml;rfe gegen Polizei &ndash; Z&uuml;ndeten Zivilbeamte B&ouml;ller?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">&bdquo;Aufstehen, Zuschlagen&hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Riesiger Betrug um Forschungsgelder in Br&uuml;ssel aufgedeckt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">Zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; Sommerloch<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=9927&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Stra&szlig;enschlacht und Protest gegen Sparpaket : Griechisches Parlament stimmt Sparpaket zu<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/krise\/parlament-stimmt-sparpaket-zu\/-\/1471908\/8612452\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><strong>Attac solidarisch mit Widerstand und Generalstreik<\/strong><br>\nDestruktive Rezessionspolitik von EU, EZB und IWF versch&auml;rft Krise<br>\nDas globalisierungskritische Netzwerk Attac Deutschland solidarisiert sich mit den hunderttausenden Menschen, die rund um das griechische Parlament in Athen protestieren, und mit den griechischen Gewerkschaften, die zu einem 48-st&uuml;ndigen Generalstreik aufrufen. &ldquo;Die K&uuml;rzungspolitik, zu der die Troika aus EU, Europ&auml;ischer Zentralbank und Internationalem W&auml;hrungsfonds Griechenland zwingen, hat kein Potenzial, die Krise zu l&ouml;sen. Das ist eine destruktive Rezessionspolitik, die die Krise nur weiter versch&auml;rft und die Kosten nach unten umverteilt&rdquo;, sagte Roland S&uuml;&szlig; vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. &ldquo;Wer die Krise &uuml;berwinden will, der muss die Finanzm&auml;rkte regulieren, besteuern und schrumpfen und die Banken an den Kosten beteiligen &ndash; und zwar nicht freiwillig, sondern verpflichtend.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.attac.de\/aktuell\/presse\/detailansicht\/datum\/2011\/06\/29\/attac-solidarisch-mit-widerstand-und-generalstreik-in-griechenland-1\/?cHash=3c9542f40954f1df451aeb04bc1542aa\">attac<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ackermann sucht die Konfrontation mit Merkel<\/strong><br>\nStatt jedoch europaweit und in der G20 geordnet vorzugehen, habe sich gerade die Bundesregierung mehrere nationale Alleing&auml;nge geleistet. Dies schade dem Standort Deutschland und belaste das Kreditgesch&auml;ft der Institute. Leidtragende seien am Ende die Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungssektor, die Schwierigkeiten h&auml;tten, an notwendige Darlehen zu kommen.<br>\nAckermann nannte als Beispiele unter anderem die Einf&uuml;hrung der Bankenabgabe, die nicht mit den &uuml;brigen EU-Mitgliedsl&auml;ndern koordiniert worden sei, das Verbot von Leerverk&auml;ufen an der B&ouml;rse, den vergleichsweise hohen verpflichtenden Selbstbehalt deutscher Kreditinstitute bei Verbriefungen, die scharfen Regeln f&uuml;r die Offenlegung von Managergeh&auml;ltern und den Einsatz der Bundesregierung f&uuml;r eine Steuer auf Finanzmarktums&auml;tze. &ldquo;Deutschland ist mit einer Reihe von Reformen einseitig vorgeprescht und schw&auml;cht damit meines Erachtens nicht nur den eigenen Finanzplatz und die heimische Finanzbranche weiter, es bremst damit auch die Dynamik seiner eigenen Industrie&rdquo;, sagte der Top-Banker.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/streit-um-sonderweg-der-bundesregierung-ackermann-sucht-die-konfrontation-mit-merkel-1.1114017\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Kanzlerin und die CDU lassen sich mal wieder von den Bankern den Marsch blasen. Unter den Referenten finden sich fast ausschlie&szlig;lich Banker und kein einziger unabh&auml;ngiger oder gar kritischer Finanz- oder Bankenexperte.<\/em><br>\n<em>Ackermann setzt die &uuml;bliche Rhetorik ein, wieder einmal erpresst er die Politik mit der Drohkulisse einer &bdquo;Kernschmelze&ldquo;: Der Finanzstandort werde durch Vorst&ouml;&szlig;e der deutschen Politik gef&auml;hrdet und die Wettbewerbsf&auml;higkeit gehe verloren. Mit diesem Hebel wurde der Finanzsektor immer weiter dereguliert. Es ist nach der Finanzkrise kaum etwas geschehen, um den nach wie vor explodierenden Derivatemarkt  zu kontrollieren oder das Unwesen mit den Kreditausfallversicherungen einzud&auml;mmen, nichts wir unternommen um den Schattenfinanzmarkt in den Griff zu bekommen. Kein Gesetz der fr&uuml;heren Deregulierung wurde zur&uuml;ckgenommen.<\/em><br>\n<em>Was haben eigentlich Ackermann und die anderen &bdquo;Top-Banker&ldquo; dazu beigetragen, um die Risiken in ihrem Metier zu verringern. Ackermann will im Gegenteil auch die kleinsten Fortschritte wieder zur&uuml;ckholen, von der Bankenabgabe &uuml;ber das (zaghafte) Verbot von Leerverk&auml;ufen bis hin zum etwas h&ouml;heren Selbstbehalt der deutschen Banken.<\/em><br>\n<em>Man kann sich ausmalen, wie eine &bdquo;freiwillige&ldquo; Beteiligung der Banken bei der Rettung Griechenlands angesichts dieser knallharten Position der Banker aussehen d&uuml;rfte. <\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>IWF: Nachfolge von Strauss-Kahn &ndash; Christine Lagarde setzt sich durch<\/strong><br>\nDas erste Mal in seiner Geschichte tritt eine Frau an die Spitze des Internationalen W&auml;hrungsfonds. Der Verwaltungsrat des IWF hat sich jetzt offiziell f&uuml;r die Franz&ouml;sin Christine Lagarde als Nachfolgerin von Dominique Strauss-Kahn entschieden. Ihre Wahl best&auml;tigt ein ungeschriebenes Gesetz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/iwf-nachfolge-von-strauss-kahn-christine-lagarde-setzt-sich-durch-1.1113547\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>China<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Europa in der Krise &ndash; Rettet Cina den Euro?<\/strong><br>\nChina verf&uuml;gt &uuml;ber enorme Geldreserven &ndash; und unterst&uuml;tzt mittlerweile zahlreiche L&auml;nder in Europa. Etwa durch den Kauf von Staatsanleihen oder durch Investitionen. Erst am Wochenende versprach Chinas Ministerpr&auml;sident Wen Jiabao Ungarn erhebliche finanzielle Unterst&uuml;tzung. Was China in Europa tut &ndash; ein &Uuml;berblick.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/europa-in-der-krise-rettet-china-den-euro-1.1112903\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> &hellip; wohl vielmehr das deutsche Export&uuml;berschuss-Lohndumping-Modell &ndash; eine wesentliche Ursache der aktuellen Misere des Euro &ndash; obwohl Deutschland damit im Moment &ldquo;oben auf schwimmt&rdquo;&hellip;<\/em><\/p>\n<p><em>Dazu passt:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Treffen mit Merkel: China will Handel mit Deutschland verdoppeln<\/strong><br>\nDer chinesische Ministerpr&auml;sident Wen Jiabao will das Handelsvolumen mit Deutschland verdoppeln. Deutschen Unternehmen bringen die Konsultationen Milliarden-Gesch&auml;fte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/china-will-handel-mit-deutschland-verdoppeln\/-\/1472780\/8608366\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nach der Haftentlassung &ndash; Ai Weiwei soll Millionen-Strafe zahlen<\/strong><br>\nKaum ist er aus dem Gef&auml;ngnis gekommen, wird Ai Weiwei von den chinesischen Beh&ouml;rden zur Kasse gebeten. Die Forderung: Umgerechnet rund 1,3 Millionen Euro an Steuern und Bu&szlig;geldern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/panorama\/ai-weiwei-soll-millionen-strafe-zahlen\/-\/1472782\/8609798\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> So soll es dann &ldquo;belegt sein&rdquo;, dass es sich &ldquo;rein&rdquo; um ein &ldquo;Wirtschafts-Strafverfahren&rdquo; handelt&hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Radikales Steuerkonzept &ndash; Der Professor k&ouml;dert die Politik<\/strong><br>\nEr warb, er k&auml;mpfte &ndash; und er f&uuml;hlte sich beleidigt: Selbst nach sechs Jahren hat Paul Kirchhof die Attacken von Gerhard Schr&ouml;der nicht verdaut. Und doch wagt er sich noch einmal auf die politische B&uuml;hne. Sein neues Steuer-Konzept ist quasi die Antwort des Wissenschaftlers Kirchhof auf die bittere Niederlage des Politikers Kirchhof.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/radikales-steuer-konzept-kirchhof-koedert-die-politik-1.1113120\">SZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung RS:<\/strong> Die S&uuml;ddeutsche macht Werbung f&uuml;r die Kirchhof-Steuer. Die Tendenz kann man an der Leserumfrage mehr als deutlich sehen:<br>\nSoll Deutschland das Steuersystem radikal vereinfachen?<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Ja, es ist v&ouml;llig intransparent<\/em><\/li>\n<li><em>Nein, mir sind die vielen Schlupfl&ouml;cher wichtiger<\/em><\/li>\n<li><em>Ist mir egal<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Das Ergebnis kann man leicht erraten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Einfach &ndash; ungerecht<\/strong><br>\nNoch kein Jahr ist seit dem sogenannten Sparpaket vergangen, mit dem die Regierung<br>\neinen Kahlschlag im sozialen Bereich veranstaltet. Die Ausgabenk&uuml;rzungen und Geb&uuml;hrenerh&ouml;hungen gehen st&auml;ndig weiter. Das kann man vor Ort in der Gemeinde besichtigen oder im Geldbeutel sp&uuml;ren.<br>\nTrotzdem meint die Bundesregierung, die Menschen mit Steuergeschenken verf&uuml;hren zu k&ouml;nnen&hellip;<br>\nRaus kommt wie bei fr&uuml;heren Senkungsrunden: Je h&ouml;her das Einkommen, desto h&ouml;her die Entlastung. Am gr&ouml;&szlig;ten wird das Steuergeschenk f&uuml;r die, die brutto im Jahr 50.000 Euro und mehr haben.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110630_einnahmeausfaelle_fuer_bund.jpg\" alt=\"Einnahmeausf&auml;lle f&uuml;r Bund und L&auml;nder\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/wipo.verdi.de\/wirtschaftspolitik_aktuell\">ver.di Wirtschaftspolitik aktuell Nr. 12 &ndash; Juni 2011<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Sch&auml;uble will Balance bei Regulierung halten<\/strong><br>\nDer Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank AG, Josef Ackermann, forderte, die kumulierten Effekte der nach der Krise ver&auml;nderten Regeln zu analysieren. &ldquo;Das ist bis heute nicht geschehen&rdquo;, beklagte er. Ackermann wies Einsch&auml;tzungen zur&uuml;ck, bisher sei zu wenig geschehen. Das regulatorische Rahmenmwerk habe sich bereits grundlegend ver&auml;ndert.<br>\n&ldquo;Wir m&uuml;ssen uns eher Gedanken machen, ob des Guten nicht schon zu viel erfolgt ist&rdquo;, meinte er. Es sei f&uuml;r die Banken &ldquo;unbestreitbar schwer&rdquo;, ihre Finanzierungsfunktion zu erf&uuml;llen. Zudem warf Ackermann der Bundesregierung vor, mit Ma&szlig;nahmen wie der Bankenabgabe &ldquo;einseitig vorgeprescht&rdquo; zu sein und damit die deutschen Banken weiter zu schw&auml;chen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.maerkischeallgemeine.de\/cms\/beitrag\/12118052\/5934832\/UPDATE-Schaeuble-will-Balance-bei-Regulierung-halten.html\">M&auml;rkische Allgemeine<\/a>\n<p><em>Dazu auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kolumne: Schwarze Angst vor gr&uuml;ner Gefahr<\/strong><br>\nDie Union war immer nur vermeintlich b&uuml;rgerlich. B&uuml;ndnisse mit den neu-b&uuml;rgerlichen Gr&uuml;nen sind darum ein riskantes Spiel.<br>\nJ&uuml;ngste G&ouml;ttinger Untersuchungen zu den verschieden angehauchten Wutb&uuml;rger-Initiativen brachten ans Licht, dass es sich &uuml;berwiegend um den Protest hoch saturierter Menschen handelte, die ihre Einkommens-, Wohn-, und Freizeitverh&auml;ltnisse au&szlig;erordentlich hoch ein- und wertsch&auml;tzen&hellip;<br>\nUnd nirgendwo sonst f&auml;llt in den vergangenen Jahren das Veto gegen einen weiteren (?) Ausbau sozialer Rechte f&uuml;r die unteren Schichten so entschieden aus wie bei diesen Postmateriellen&hellip;<br>\nDie Gr&uuml;nen sind wirklich b&uuml;rgerlich, durch und durch sogar &ndash; und daher gef&auml;hrlich.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/schwarze-angst-vor-gruener-gefahr\/-\/1472602\/8609024\/-\/index.html\">FR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Volker Bahl:<\/strong> Ein Ausstieg aus der Atomkraft ja &ndash; und mit Vehemenz &ndash; aber Solidarit&auml;t mit dem Niedriglohnsektor (Hartz) oder gar mit den Griechen &ndash; auf keinen Fall! Der Seufzer von Albrecht M&uuml;ller: &ldquo;<a href=\"\/?p=8878\">Menschen, die sowohl &ouml;kologisch als auch sozial engagiert sind , haben heute keine politische Heimat<\/a>&rdquo; zeigt so die ganze politische Schwierigkeit &ndash; wenn nicht sogar Sprengkraft &ndash; auf.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Parteispenden<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Deutschland, das Parteispenden-Paradies<\/strong><br>\nKorruptions-W&auml;chter des Europarats haben die deutsche Parteienfinanzierung scharf kritisiert und Verbesserungen angemahnt. Doch Schwarz-Gelb&nbsp;ignorierte den Tadel lange. Nun befasst sich der Innenausschuss des Bundestags mit dem Thema &ndash; weitreichende Reformen des Spendensystems sind aber nicht geplant.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,771227,00.html%20\">Spiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Parteispenden: Mehr Transparenz wagen!<\/strong><br>\nKnapp 150 Millionen Euro Spenden erhielten die im Bundestag vertretenen Parteien 2009. Bei mehr als 80 % dieser Summe, bleiben die Spender\/innen wegen laxer Offenlegungsregeln unbekannt. Nicht zuletzt deshalb hat die von Deutschland mitgegr&uuml;ndete &ldquo;Staatengruppe gegen Korruption&rdquo; (GRECO) die Intransparenz der deutschen Parteienfinanzierung kritisiert. Aber die Regierungsfraktionen wollen nichts &auml;ndern.<br>\nDerzeit ist es Spendern m&ouml;glich, statt an Parteien, direkt an Abgeordnete zu spenden. Dabei m&uuml;ssen solche Direktspenden erst ab 5.000 Euro beim Bundestagspr&auml;sidenten angezeigt werden und &ndash; wie auch Parteispenden &ndash; erst ab 10.000 Euro ver&ouml;ffentlicht werden. Im Unterschied zu Parteispenden werden diese Direktspenden jedoch nicht im Parteiengesetz geregelt, sondern lediglich in den Verhaltensregeln f&uuml;r die Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Daher sind hier z.B. Bargeldspenden in unbegrenzter H&ouml;he m&ouml;glich.<br>\nInsgesamt bieten diese Direktspenden aus unserer Sicht ein Einfallstor f&uuml;r die Einflussnahme mittels finanzieller Zuwendungen&hellip;<br>\nWir fordern daher, Direktspenden an parteigebundene Abgeordnete zu verbieten oder zumindest die Offenlegungs- und Berichtspflichten erheblich auszuweiten. Laut Vorlage der Rechtsstellungskommission reiche es aus, dass die Abgeordneten selbst w&uuml;ssten, wer sie mit Spenden unter 5.000 Euro bedacht habe und dass Spenden zwischen 5.000 und 10.000 Euro beim Bundestagspr&auml;sidenten angezeigt w&uuml;rden. Diese Regeln erzeugen aber keine Transparenz f&uuml;r die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler. Durch St&uuml;ckelung k&ouml;nnen hier erhebliche Summen an den Augen der &Ouml;ffentlichkeit vorbei geschleust werden&hellip;<br>\nNeben den Direktspenden nimmt der GRECO-Bericht auch die bereits erw&auml;hnten Parteispenden in den Blick. Empfohlen wird hier, die Grenze von 50.000 Euro f&uuml;r die unmittelbare Ver&ouml;ffentlichung zu senken, anonyme Spenden zu verbieten und den Grenzwert f&uuml;r die Bekanntgabe von Spenden und Spendern von derzeit 10.000 Euro deutlich zu senken. Skandale wie der um den Spielautomatenbetreiber Gauselmann haben in der Vergangenheit schlaglichtartig deutlich gemacht, wie durch St&uuml;ckelung gro&szlig;e Summen unterhalb der Offenlegungsgrenze flie&szlig;en k&ouml;nnen.<br>\nDiese sinnvollen Ma&szlig;nahmen werden nach unseren Informationen von der Regierungskoalition jedoch nicht in Betracht gezogen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2011\/06\/parteispenden-mehr-transparenz-wagen\/\">LobbyControl<\/a>\n<p><em>Siehe dazu auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>EU f&uuml;hrt neues Lobbyregister ein &ndash; Nachbesserungsbedarf bleibt<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2011\/06\/eu-fuehrt-neues-lobbyregister-ein\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Krankenkassen m&uuml;ssen Ein-Euro-Jobs pr&uuml;fen<\/strong><br>\nNach der BSG-Entscheidung zu den Ein-Euro-Jobs, dass diese bei Versto&szlig; gegen die Zus&auml;tzlichkeitsvorschrift normale Arbeitsverh&auml;ltnisse mit einem Wertersatzanspruch f&uuml;r die Betroffenen begr&uuml;nden (BSG v. 13.4.2011 &ndash; B 14 AS 98\/10 R), m&uuml;&szlig;ten auch Krankenkassen aktiv werden. Denn es ist zu pr&uuml;fen, ob solche T&auml;tigkeiten nicht im nachhinein eine Sozialversicherungspflicht begr&uuml;nden. Darauf wies der eng mit dem Selbsthilfeverein Tacheles Wuppertal zusammenarbeitende Arbeitslosen- und Sozialrechtsexperte Harald Thom&eacute; am Montag in einer Pressemitteilung hin.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/06-29\/008.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>B&uuml;rgerarbeit startet im August 2010<\/strong><br>\nIm August 2010 gab Ursula von der Leyen, Bundesministerin f&uuml;r Arbeit und Soziales, den Startschuss f&uuml;r die B&uuml;rgerarbeit: &laquo;Hier geht es um diejenigen, die ganz miserable Chancen haben, einen regul&auml;ren Job zu finden. Jeder bekommt eine Chance. Das zeigt, dass wir es ernst meinen mit dem Arbeitsangebot &hellip; Aktiv zu sein ist immer besser, als zuhause auf ein Jobangebot zu warten.&raquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sozonline.de\/2011\/06\/burgerarbeit-startet-im-august-2010\/\">Sozialistische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Stellenindex der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit<\/strong><br>\nDer Stellenindex der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit (BA-X) &ndash; ein Indikator f&uuml;r die Nachfrage nach Arbeitskr&auml;ften in Deutschland &ndash; ist im Juni 2011 wieder um drei auf 168 Punkte angestiegen und erreicht einen neuen H&ouml;chststand. Nach einem sehr starken Aufw&auml;rtstrend ab Mitte 2009 hatte sich der BA-X in den letzten Monaten weniger dynamisch entwickelt. Urs&auml;chlich f&uuml;r das hohe Niveau der Arbeitskr&auml;ftenachfrage ist die gute wirtschaftliche Lage: <strong>Zum einen schaffen die Unternehmen neue, zus&auml;tzliche Arbeitspl&auml;tze. Zum anderen nutzen viele Arbeitnehmer g&uuml;nstige Konjunkturphasen, um ihren Arbeitsplatz zu wechseln. Die Suche nach einer Nachfolge tr&auml;gt ebenfalls zu weiteren Stellenmeldungen bei<\/strong>. Dar&uuml;ber hinaus berichten Betriebe teilweise von Problemen, ausreichend (hoch-)qualifizierte Fachkr&auml;fte zu finden. In Folge dessen dauert die Stellenbesetzung l&auml;nger und die Stellenzahl bleibt hoch. <strong>Gro&szlig;en Bedarf meldet weiterhin die Zeitarbeit, etwa jede dritte gemeldete Arbeitsstelle am ersten Arbeitsmarkt kommt aus dieser Branche<\/strong>. Aber auch im Handel, im Bausektor, in der Gastronomie oder im Gesundheitssektor werden aktuell zahlreiche Mitarbeitende gesucht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/statistik.arbeitsagentur.de\/Statischer-Content\/Arbeitsmarktberichte\/Berichte-Broschueren\/Stellenangebot\/Stellenindex-der-BA\/Generische-Publikationen\/Ba-X-201106.pdf\">Bundesagentur f&uuml;r Arbeit [PDF &ndash; 68.8 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Nicht nur, dass jede dritte der gemeldeten Stellen aus der Zeitarbeitsbranche kommt, um ein realistisches Bild &uuml;ber den Arbeitsmarkt zu haben, w&auml;re es dar&uuml;ber hinaus wichtig, wie viele Vollzeitjobs angeboten werden, wie viele befristete und wie viele unbefristete Stellen angeboten werden. Die Bundesagentur folgt vor allem einer quantitativen Betrachtung des Arbeitsmarkts, die Qualit&auml;t der angebotenen Arbeit bleibt weitgehend unber&uuml;cksichtigt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Situation von Praktikanten mit Hochschulabschluss schwierig<\/strong><br>\nDie Situation von Praktikanten mit Hochschulabschluss ist schwierig, auch wenn davon keine ganze Generation betroffen ist. Darin war sich die Mehrheit der Sachverst&auml;ndigen bei einem &ouml;ffentlichen Fachgespr&auml;ch des Bildungsausschusses am Mittwochvormittag einig. Uneinigkeit herrschte jedoch, ob weitergehende gesetzliche Regelungen die Situation verbessern k&ouml;nnten. W&auml;hrend sich etwa der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) klar daf&uuml;r aussprach, widersprach vor allem der Vertreter der Deutschen Arbeitgeberverb&auml;nde&hellip;<br>\nSkeptisch gegen&uuml;ber gesetzlichen Regelungen gab sich Karl-Heinz Minks von der HIS Hochschul-Informations-System GmbH. Das Bewusstsein f&uuml;r gute Praktika lasse sich nicht gesetzlich verordnen, betonte er. W&uuml;rden die vorhandenen Gesetze angewendet, reiche das aus. Minks wies vor allem auf die schwierige Situation von Bachelor-Absolventen hin. Gegen&uuml;ber dem Jahr 2005 sei der Anteil der Praktikanten von Absolventen traditioneller Abschl&uuml;sse zur&uuml;ckgegangen, der Anteil von nach dem Bachelorstudium begonnenen Praktika liege jedoch deutlich h&ouml;her. Die Bezahlung sei in der Regel &rdquo;einigerma&szlig;en ordentlich&ldquo;, sagte Minks. Allerdings w&uuml;rden 30 Prozent der Praktika gar nicht verg&uuml;tet &ndash; vor allem im &ouml;ffentlichen Dienst, bei sozialen Dienstleistungen und Schulen. Gleichzeitig warnte Minks vor zu hoch verg&uuml;teten Praktika, die unter Umst&auml;nden Scheinpraktika zur Verdeckung deregulierter Erwerbsarbeit sein k&ouml;nnten.<br>\nNach Angaben von Martina Rebien, Vertreterin des Instituts f&uuml;r Arbeitsmarkt und Berufsforschung, werden in Deutschland j&auml;hrlich 600.000 Praktika in 300.000 Betrieben absolviert. In den Jahren 2006 bis 2010 seien durchschnittlich zwei Prozent aller Neueinstellungen aus Praktika erfolgt. Gleichwohl gebe es Anzeichen, dass Praktika von den Arbeitgebern nicht als Chance f&uuml;r den Berufseinstieg angeboten, sondern als Ersatz f&uuml;r regul&auml;r Besch&auml;ftigte genutzt w&uuml;rden. In diesem Fall sei eine weitergehende Regulierung gerade f&uuml;r Absolventen sinnvoll. Bei Praktika w&auml;hrend des Studiums oder der Ausbildung sei eine zu restriktive Regulierung jedoch hinderlich, warnte Rebien. Diese w&uuml;rden unter anderem das Risiko bergen, dass die Betriebe sich mit den Angeboten von Praktika fortan zur&uuml;ckhielten.<br>\nVor allem Akademiker h&auml;tten zunehmend Schwierigkeiten mit einem reibungslosen Berufseinstieg, betonte Ren&eacute; Rudolf vom DGB-Bundesvorstand. Laut einer DGB-Studie in Zusammenarbeit mit der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung h&auml;tten 38 Prozent der Befragten nach Ende des Studiums mindestens ein Praktikum oder eine praktikums&auml;hnliche Besch&auml;ftigung absolviert. Die meisten erhofften eine anschlie&szlig;ende Anstellung, jedoch erf&uuml;lle sich diese Hoffnung nur f&uuml;r knapp jeden F&uuml;nften. Der Missbrauch von Praktika habe sich seit 2007 zudem als &rdquo;prek&auml;res Element beim Berufseinstieg etabliert&ldquo;, sagte Rudolf. Jedes f&uuml;nfte Praktikum werde durch Sozialleistungen mitfinanziert&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_06\/2011_269\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Trotz guter Ausbildung sind junge &Auml;gypter h&auml;ufig arbeitslos<\/strong><br>\nAus demografischer Sicht sind die Voraussetzungen f&uuml;r eine wirtschaftlich positive Entwicklung &Auml;gyptens gegeben. Denn zum einen ist der Anteil der Menschen im Erwerbsalter an der Gesellschaft gewachsen, und zum anderen erreichen immer mehr junge &Auml;gypter einen hohen Bildungsabschluss. Beide Entwicklungen zusammen bilden eine gute Ausgangslage, um eine &ldquo;demografische Dividende&rdquo; einzufahren&hellip;<br>\nAuch wenn Bildung zu den Voraussetzungen f&uuml;r Entwicklung z&auml;hlt: Ein h&ouml;herer Bildungsabschluss vergr&ouml;&szlig;ert in &Auml;gypten die Wahrscheinlichkeit, nach Beendigung einer<br>\nAusbildung arbeitslos zu sein. In der Altersklasse zwischen 15 bis 29 Jahren sind beinahe 43 Prozent der Frauen und gut 16 Prozent der M&auml;nner arbeitslos. Und es ist davon auszugehen, dass die wirklichen Zahlen zur Arbeitslosigkeit noch h&ouml;her liegen, denn bei der Berechnung der Arbeitslosenzahlen fallen Arbeitslose, die &uuml;ber einen l&auml;ngeren Zeitraum keine Anstellung gefunden haben, aus der Statistik. W&uuml;rden jene in die Berechnung mit einbezogen, erg&auml;be sich bei weiblichen Hochschulabg&auml;ngern eine  Arbeitslosenquote von fast 40 Prozent und bei m&auml;nnlichen eine von gut 22 Prozent. Auch die Arbeitslosenzahlen &uuml;ber alle Bildungsabschl&uuml;sse hinweg fielen dann deutlich h&ouml;her aus&hellip;<br>\nNur wenn es gelingt, die volkswirtschaftlichen Strukturen den neuen demografischen Gegebenheiten anzupassen, kann der vorher geschaffen demografische &ldquo;Bonus&rdquo; als Dividende<br>\neingestrichen werden. In &Auml;gypten dr&auml;ngen jedoch immer mehr junge und gut ausgebildete Menschen im erwerbsf&auml;higen Alter auf einen Arbeitsmarkt, der ihnen nichts zu bieten hat.<br>\nDamit sie Besch&auml;ftigung f&auml;nden, m&uuml;ssten im gleichen Umfang neue und den Qualifikationen entsprechende Jobs geschaffen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.berlin-institut.org\/newsletter\/Ausgabe_29.06.2011.html.pdf\">Berlin Institut [PDF &ndash; 534 KB]<\/a> \n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Wir halten zwar von den demografischen &bdquo;Studien&ldquo; des Berlin-Institut f&uuml;r Bev&ouml;lkerung und Entwicklung <a href=\"\/?p=1077\">nichts<\/a>. Es ist ein <a href=\"\/wp-print.php?p=246\">&bdquo;privates Meinungsbildungsinstitut&ldquo; (Gerd Bosbach)<\/a>. Unser Leser T.G. weist uns jedoch darauf hin, dass diese Studie ein interessanter Beleg daf&uuml;r ist, dass die Behauptungen, dass nur eine Chance auf Arbeit habe, wer hochqualifiziert ist, eben realit&auml;tsferne Propaganda ist, wenn es nicht entsprechende Arbeitspl&auml;tze in ausreichender Zahl gibt. &Auml;gypten liefert dazu einen schlagenden Beweis.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Vorw&uuml;rfe gegen Polizei &ndash; Z&uuml;ndeten Zivilbeamte B&ouml;ller?<\/strong><br>\nDie Demonstration linksgerichteter Autonomer zur Frankfurter Innenministerkonferenz am vergangenen Mittwoch hat ein Nachspiel. Sprecher der Veranstalter hielten der Polizei vor, junge Beamte als Provokateure eingesetzt zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/FRANKFURT\/ZIVILBEAMTE-SOLLEN-BOELLER-GEZUENDET-HABEN\/-\/1472798\/8606756\/-\/INDEX.HTML\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>&bdquo;Aufstehen, Zuschlagen&hellip;<\/strong><br>\nJeder drei Baseballschl&auml;ger im Auto! Einer aus Aluminium, einer aus Holz und einer aus Plastik. Zuschlagen! Soviel Dummheit mu&szlig; vernichtet werden! &hellip; Wo ist der Radikale mit dem Flugzeug?!&ldquo; Und &bdquo; &hellip;Daf&uuml;r geh&ouml;rt jeder Staatsrepr&auml;sentant an die Wand gestellt! &hellip; W&auml;r ich Diktator, w&auml;ren alle tot, die daf&uuml;r in Verantwortung stehen.&ldquo;<br>\nDies sagt nicht etwa ein &bdquo;Islamist&ldquo; oder &bdquo;linker Anarcho&ldquo; vor dem Innenminister Friedrich (CDU) die Bev&ouml;lkerung mit immer neuen &Uuml;berwachungsgesetzen &bdquo;sch&uuml;tzen&ldquo; will, nein dies sagte Daniel Shahin, der Gr&uuml;nder der CarpeDiem GmbH, einem Strukturvertrieb f&uuml;r Finanzprodukte der CIS Deutschland AG.<br>\nDer NDR Journalist Christoph L&uuml;tgert begab sich mal wieder, zusammen mit Birgit W&auml;rnke in den Sumpf der &bdquo;Finanzdienstleister&ldquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\/beitrag_dyn%7Euid,galrmt6rlg4qoet5%7Ecm.asp\">Plusminus Text<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.ardmediathek.de\/ard\/servlet\/content\/3517136?documentId=7533400\">Plusminus Video<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andreas Schulz:<\/strong> Wieder einmal sind gutgl&auml;ubige Kleinanleger um ihre Ersparnisse gebracht worden. Das ist erschreckend.<br>\nNoch erschreckender jedoch ist die Rhetorik des Herren Shahin, die der Rhetorik der Herren Hitler und G&ouml;bbels &bdquo;zur Ehre gereicht&ldquo;.<\/em><br>\n<em>Gewiss, ein Herr Ackermann wird angesichts der groben Rhetorik dieser Rede die Nase r&uuml;mpfen, doch offenbart sie die erschreckende Verachtung der Menschenw&uuml;rde und der Demokratie, die offenbar in Teilen dieser Branche herrscht. Die Finanzbranche braucht keine Demokratie f&uuml;r ihre Gesch&auml;fte, ja Meinungs- und Pressefreiheit k&ouml;nnen st&ouml;ren, wenn es um die Abzocke der B&uuml;rger geht.<\/em><br>\n<em>Herr Innenminister &uuml;bernehmen Sie!<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Riesiger Betrug um Forschungsgelder in Br&uuml;ssel aufgedeckt<\/strong><br>\nDie enormen b&uuml;rokratischen H&uuml;rden, die zur Einreichung von EU-Forschungsantr&auml;gen zu &uuml;berwinden sind, werden von Forschern und Firmen seit Jahr und Tag beklagt. Doch trotz dieser Kontrollmechanismen scheint es gelungen zu sein, die Europ&auml;ische Kommission mit erfundenen Technologieprojekten zu &uuml;berlisten und daf&uuml;r mehr als 50 Millionen Euro widerrechtlich abzukassieren, <a href=\"http:\/\/www.nature.com\/news\/2011\/110614\/full\/474265a.html\">wie die Wissenschaftszeitschrift Nature (online) berichtet<\/a>.<br>\nDie Europ&auml;ische Kommission hat vier dieser &ldquo;Projekte&rdquo; in der Zwischenzeit abgedreht und mehr als 30 F&ouml;rdergeldnehmer in rund zwanzig Projekten ausgeschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1304554503081\/Riesiger-Betrug-um-Forschungsgelder-in-Bruessel-aufgedeckt\">der Standard.at<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Der Verdacht, dass mit aufgeblasenen Scheinantr&auml;gen Wissenschaftler Forschungsgelder von der EU erschleichen, ist ja schon seit l&auml;ngerer Zeit weit verbreitet.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Volker Pispers &ndash; Sommerloch<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr2.de\/unterhaltung\/kabarett\/volker_pispers102.html\">WDR2<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Griechenland, Ackermann sucht Konfrontation mit Merkel, China, Ai Weiwei, Steuervereinfachung, Regulierung, Schwarze Angst vor gr&uuml;ner Gefahr, Parteispenden, Krankenkassen m&uuml;ssen Ein-Euro-Jobs pr&uuml;fen, B&uuml;rgerarbeit, Stellenindex der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit, Praktikanten, junge &Auml;gypter h&auml;ufig<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9927\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9927","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9927","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9927"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9927\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9930,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9927\/revisions\/9930"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9927"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9927"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9927"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}