{"id":99284,"date":"2023-06-16T08:27:22","date_gmt":"2023-06-16T06:27:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99284"},"modified":"2023-06-16T08:27:22","modified_gmt":"2023-06-16T06:27:22","slug":"hinweise-des-tages-4378","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99284","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99284#h01\">IMK-Konjunkturindikator tr&uuml;bt sich erneut ein &ndash; weitere Zinserh&ouml;hungen riskant<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99284#h02\">Gigantischer Investitionsstau: Kaum Geld f&uuml;r Schulen, Stra&szlig;en, Kliniken &ndash; So riskiert der Staat den Wohlstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99284#h03\">Der letzte Staatsmann &ndash; im Guten wie im Schlechten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99284#h04\">Zwischen Wahn und Hybris &ndash; die &ldquo;Nationale Sicherheitsstrategie&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99284#h05\">Nord Stream: Die Schuld wird doch noch der Ukraine in die Schuhe geschoben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99284#h06\">Partner des J&uuml;ngsten Gerichts<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99284#h07\">Am Rande des Krieges (III)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99284#h08\">NATO macht Ernst mit dem Zwei-Prozent-Ziel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99284#h09\">Trickst das Wirtschaftsministerium bei den Fondsbeteiligungen von Habecks Staatssekret&auml;r Udo Philipp?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99284#h10\">F&uuml;hrten Corona-Impfungen zur &Uuml;bersterblichkeit? Eine wissenschaftliche Debatte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99284#h11\">Das Global Listening Project: Die Globalisten wollen alles wissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99284#h12\">Ausschuss zu S-Bahn-Ausbau: Der letzte Zeuge will nichts gewusst haben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99284#h13\">Wohungsbauprojekt in Leipzig: Verzocktes Bauland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99284#h14\">Zu guter Letzt: Strack-Zimmermann bei Jung &amp; naiv: R&uuml;stungsindustrie profitiert gar nicht von R&uuml;stung und der Verteidigungsausschuss hat auch keinen Einfluss auf Gesetze<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>IMK-Konjunkturindikator tr&uuml;bt sich erneut ein &ndash; weitere Zinserh&ouml;hungen riskant<\/strong><br>\nDie Wahrscheinlichkeit, dass die deutsche Wirtschaft in den kommenden drei Monaten eine Rezession durchl&auml;uft, ist erneut sp&uuml;rbar gestiegen. Das signalisiert der Konjunkturindikator des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung, der Daten zu den wichtigsten wirtschaftlichen Kenngr&ouml;&szlig;en b&uuml;ndelt. F&uuml;r den Zeitraum von Juni bis Ende August weist der Indikator eine Rezessionswahrscheinlichkeit von 49,3 Prozent aus, nachdem sie im Mai f&uuml;r die folgenden drei Monate noch 37,6 Prozent betrug. Das ist der h&ouml;chste Wert seit November 2022, als der Indikator infolge der Energiepreisschocks ein hohes Risiko f&uuml;r eine Rezession &uuml;ber das Winterhalbjahr anzeigte. Revidierte Daten des Statistischen Bundesamtes haben k&uuml;rzlich best&auml;tigt, dass Deutschland im letzten Quartal 2022 und im ersten Quartal 2023 eine leichte technische Rezession durchlaufen hat. Der nach dem Ampelsystem arbeitende Indikator schaltet zwar aktuell noch nicht auf &bdquo;rot&ldquo;. Die Eintr&uuml;bung liefert aber einen Hinweis darauf, dass die konjunkturelle Schw&auml;chephase noch l&auml;nger andauern k&ouml;nnte, interpretiert IMK-Konjunkturexperte Peter Hohlfeld die neuen Werte: &bdquo;Die abermalige sp&uuml;rbare Zunahme der Rezessionswahrscheinlichkeit deutet darauf hin, dass die Wirtschaftsleistung in Deutschland im zweiten Quartal allenfalls stagniert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-imk-konjunkturindikator-trubt-sich-erneut-ein-50108.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gigantischer Investitionsstau: Kaum Geld f&uuml;r Schulen, Stra&szlig;en, Kliniken &ndash; So riskiert der Staat den Wohlstand<\/strong><br>\n&Uuml;ber Jahre galt die Bundesrepublik als Vorbild in den Bereichen Forschung, Entwicklung und Infrastruktur. Doch diese Rolle &auml;nderte sich. Vor allem, weil der Staat gro&szlig;e Defizite bei den Investitionen hat, wie aus einer IW-Untersuchung hervorgeht, die WELT vorab vorliegt.<br>\nMarode Schulen, gesperrte Br&uuml;cken, versp&auml;tete Z&uuml;ge, stockendes Internet, Verwaltung unerreichbar &ndash; das sind nur einige Beispiele.<br>\nImmer mehr Menschen in Deutschland sch&auml;men sich f&uuml;r die Infrastruktur hierzulande, finden, dass sie dem Anspruch nicht gerecht wird, die Europas gr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft an sich selber stellen muss.<br>\nAuch die deutschen Unternehmen werden auf vielen Gebieten abgeh&auml;ngt. Teils ist diese Misere gef&uuml;hlt &ndash; doch viel zu oft auch real. Zuletzt offenbarte das schrumpfende Bruttoinlandsprodukt, dass die Bundesrepublik international zur&uuml;ckf&auml;llt.<br>\nF&uuml;r die realen Defizite gibt es zahlreiche Gr&uuml;nde, einen davon zeigt nun eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) auf, die WELT exklusiv vorliegt. Die &Ouml;konomen Hubertus Bardt und Michael Gr&ouml;mling weisen darin nach, dass die staatlichen Investitionen schon seit vielen Jahren zu gering und falsch ausgerichtet sind, um einen Beitrag zum k&uuml;nftigen Reichtums des Landes zu leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article245869812\/Kaum-Geld-fuer-Schulen-Strassen-Krankenhaeuser-Risiko-fuer-unseren-Wohlstand.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Der letzte Staatsmann &ndash; im Guten wie im Schlechten<\/strong><br>\nDie italienische Linke war von Silvio Berlusconi als Feindbild besessen. Was sie &uuml;bersah: Seine Nachfolger waren noch gef&auml;hrlicher.<br>\n1994, als Berlusconi seine Partei Forza Italia gr&uuml;ndete, war ich 12 Jahre alt. Zu dieser Zeit war Politik das Letzte, was mich interessierte, und doch wurde Il Cavaliere, wie er genannt wurde, bald ein Teil meines Lebens &ndash; aus dem einfachen Grund, dass ich, wie jedes andere Kind meiner Generation, meine Nachmittage damit verbrachte, japanische Anime-Zeichentrickfilme auf den von ihm gegr&uuml;ndeten Mediaset-Kan&auml;len zu sehen. In den drei Monaten vor den Parlamentswahlen, die Berlusconi gewann, lie&szlig; Mediaset rund um die Uhr Werbung f&uuml;r Forza Italia laufen. Schon bald kannte ich den schmalzigen Jingle der Partei auswendig.<br>\nViele Elemente des Berlusconismo waren bereits in diesem ersten Wahlkampf um das Amt des Ministerpr&auml;sidenten vorhanden: Berlusconis &uuml;berlebensgro&szlig;e Pers&ouml;nlichkeit, die skrupellose Nutzung seines Medienimperiums, um sich selbst auf die politische B&uuml;hne zu katapultieren, sein proto-populistischer, marketingorientierter Ansatz in der Politik. Dennoch war Berlusconi f&uuml;r mich mehrere Jahre lang kaum mehr als eine l&auml;stige Unterbrechung zwischen den Folgen meiner Lieblingssendungen.<br>\nDas &auml;nderte sich in den letzten Jahren auf dem Gymnasium, als ich mich mit der Politik der Linken besch&auml;ftigte. Eines der ersten Dinge, die ich lernte, war, dass links zu sein im Italien der sp&auml;ten Neunzigerjahre bedeutete, gegen Berlusconi zu sein. Auch wenn es mir damals nicht bewusst war, war das vielleicht eines der giftigsten Verm&auml;chtnisse Berlusconis: die Tatsache, dass sich die italienische Linke zu diesem Zeitpunkt fast ausschlie&szlig;lich in Opposition zu Berlusconi definiert hatte &ndash; als Anti-Berlusconismo.<br>\nDies &auml;nderte sich kurzzeitig mit dem Aufkommen der Anti-Globalisierungsbewegung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/20-2023\/der-letzte-staatsmann-im-guten-wie-im-schlechten\/\">Thomas Fazi auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zwischen Wahn und Hybris &ndash; die &ldquo;Nationale Sicherheitsstrategie&rdquo;<\/strong><br>\nMan wei&szlig; wieder einmal nicht, ob man lachen oder heulen soll. Aber auch, wenn es viele von ma&szlig;loser &Uuml;berheblichkeit gepr&auml;gte Passagen in dieser neuen Sicherheitsstrategie gibt und sich hinter manch schmeichelnd formulierter Absicht finsterste Pl&auml;ne verbergen &ndash; herausragend ist vor allem eines: mit der konkreten Wirklichkeit hat das Papier nicht viel zu tun. [&hellip;]<br>\nFreude hat man auch an diesem Satz, der auf die Aussage folgt, dass &ldquo;neue parallele Institutionen&rdquo; (vulgo BRICS etc.) ein &ldquo;stabiles Finanzsystem&rdquo; (das &ldquo;stabile Finanzsystem&rdquo; ist eigentlich auch ein Br&uuml;ller) unterminierten: &ldquo;Erschwerend kommt hinzu, dass es in vielen Staaten an Strukturen zur effektiven Bek&auml;mpfung von Korruption, Steuerhinterziehung und Wirtschafts- und Finanzkriminalit&auml;t fehlt.&rdquo; Vor dem Hintergrund von Cum-Ex und Pfizers SMS ein wirklich treffender Satz.<br>\nDas allersch&ouml;nste Beispiel daf&uuml;r, wie sehr diese &ldquo;Nationale Sicherheitsstrategie&rdquo; in einer Welt spielt, die es nicht gibt, liefert allerdings wieder einmal Annalena Baerbock in ihrem Vorwort. Es ist nicht einmal der Satz, Sicherheit bedeute, &ldquo;dass im Winter unsere Heizungen laufen&rdquo;. Der ist schon nicht schlecht.<br>\nAber er wird noch einmal weit &uuml;bertroffen von diesem Satz: &ldquo;Dass wir sicher zur Arbeit kommen, weil unsere Z&uuml;ge nicht durch Cyberanschl&auml;ge lahmgelegt sind.&rdquo; Irgendjemand sollte ihr einmal sagen, dass der arme Mensch, der diesen b&ouml;sen Cyberanschlag beabsichtigt, einen Moment erwischen m&uuml;sste, in dem kein Gleis gebrochen, keine Lokomotive funktionsunt&uuml;chtig, keine Signalanlage ausgefallen, keine Klimaanlage kaputt, kein vorausfahrender Zug liegengeblieben, kein Unfall mit Personenschaden passiert, kein Lokf&uuml;hrer erkrankt, kein Ersatzzug nicht auffindbar und kein Fr&uuml;hjahr, Sommer, Herbst oder Winter ist &ndash; sprich, die Deutsche Bahn wirklich mal nach Fahrplan f&auml;hrt. Sonst w&uuml;rde das n&auml;mlich niemand bemerken.<br>\nUnd ungef&auml;hr so steht es mit allen anderen wirklichen Sicherheitsfragen auch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/172665-zwischen-wahn-und-hybris-nationale\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Vasallenstrategie<\/strong><br>\nWelche Sicherheitsinteressen hat Deutschland, also haben die Menschen in Deutschland? Alle Umfragen zeigen, dass die gr&ouml;&szlig;te Sorge der Deutschen die Entwicklung der Wirtschaft und damit verbundene soziale Fragen und der sinkende Wohlstand ist. Nat&uuml;rlich ist es die erste Sorge eines jeden Staates, dass er nicht angegriffen wird und in Frieden leben kann, keine Frage. Aber mir w&auml;re nicht bekannt, dass irgendein Staat Deutschland milit&auml;risch angreifen wollte.<br>\nDie &bdquo;Nationale Sicherheitsstrategie&ldquo; der Bundesregierung ist jedoch ein Papier, das letztlich die US-Politik nachplappert. Wenig &uuml;berraschend ist Russland &bdquo;die gr&ouml;&szlig;te Bedrohung&ldquo; und auch China wird zwar als &bdquo;Partner&ldquo; bezeichnet, aber auch als systemischer Rivale. Mir konnte jedoch bis heute niemand erkl&auml;ren, welches Problem Deutschland oder die EU mit China haben, denn China stellt keinerlei territoriale Anspr&uuml;che an die EU, Chinas Kriegsschiffe patrouillieren nicht vor Europas K&uuml;sten &ndash; w&auml;hrend europ&auml;ische Kriegsschiffe jedoch vor Chinas K&uuml;sten umherfahren &ndash; und China ist der wichtigste Handelspartner der EU.<br>\nIm Interesse der Stabilisierung der Wirtschaft w&auml;re es also zum Beispiel angeraten, die Beziehungen zu China zu verbessern, weil davon auch die europ&auml;ische Wirtschaft profitiert. Aber davon ist in der &bdquo;Nationalen Sicherheitsstrategie&ldquo; f&uuml;r Deutschland nicht die Rede, im Gegenteil.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/die-vasallenstrategie\/\">Anti-Spiegel<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bei dieser Bundesregierung &ndash; aber auch etlichen Oppositionsparteien &ndash; klaffen Anspruch (Absichten, Pl&auml;ne und W&uuml;nsche) und Wirklichkeit sehr weit auseinander. Die ohnehin nicht guten Erwartungen an die Scholz-Regierung sind entweder bitter best&auml;tigt oder im negativen Sinne &uuml;bertroffen worden. Erinnert sei an den Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=78713\">Was ist von Scholz und Co. zu erwarten?<\/a> <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nord Stream: Die Schuld wird doch noch der Ukraine in die Schuhe geschoben<\/strong><br>\nEine Reihe von US-amerikanischen und europ&auml;ischen Zeitungen haben gleichzeitig Informationen ver&ouml;ffentlicht, wonach die Operation zur Sprengung der Nord Stream-Pipelines von niemand Geringerem als dem Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkr&auml;fte Waleri Saluschny geleitet wurde.<br>\nWie es sich herausgestellt haben soll, h&auml;tten niederl&auml;ndische Geheimdienste noch im Juli 2022 aus eigenen Quellen von der unter Saluschnys F&uuml;hrung vorbereiteten Operation erfahren, bei der eine &ldquo;kleine Gruppe von Tauchern, die sich auf einem Segelschiff bewegen&rdquo;, die Nord Stream-Leitungen angreifen sollte.<br>\nWeiter wird berichtet, dass die Niederlande diese Information an die CIA weiterleiteten. Washington h&auml;tte versucht, Kiew vom Vorhaben abzubringen, schaffte es aber nicht. Die Ukrainer h&auml;tten sich als so widerspenstig erwiesen, dass selbst die allm&auml;chtige CIA sie nicht aufhalten konnte. Ich sehe schon dieses Bild vor meinen Augen: Der Direktor der CIA ruft den Chef des ukrainischen Geheimdienstes SBU an und sagt &ldquo;Wir haben geh&ouml;rt, dass ihr eine Gasleitung sprengen wollt, tut das nicht, wir bitten euch sehr!&rdquo;, und erh&auml;lt darauf die harsche und unnachgiebige Antwort &ldquo;Wir sprengten, sprengen und werden alles sprengen, was wir wollen! Ruhm der Nation, Tod den Moskowitern!&rdquo; (&hellip;)<br>\nWurde die Sprengung der Gasleitungen zuvor einer unbekannten &ldquo;pro-ukrainischen Gruppierung&rdquo;, die keine Verbindungen zur Regierung hatte, zur Last gelegt, werden allm&auml;hlich die Spitzenfiguren des Kiewer Regimes in die Angelegenheit eingebunden.<br>\nWarum wird die Schuld ausgerechnet Saluschny zugeschoben? Hier er&ouml;ffnet sich ein weitl&auml;ufiges Feld f&uuml;r Verschw&ouml;rungstheorien, darunter f&uuml;r aktiv verbreitete Ger&uuml;chte &uuml;ber einen Konflikt zwischen Selenskij und Saluschny. Saluschny k&ouml;nnte in diese Geschichte hineingezogen, unter diesem Vorwand gest&uuml;rzt und dabei f&uuml;r alles M&ouml;gliche verantwortlich gemacht werden, sodass Washington die Anschuldigung, Infrastruktur in europ&auml;ischen Gew&auml;ssern gesprengt zu haben, loswird. Dies erscheint aber wenig &uuml;berzeugend, ber&uuml;cksichtigt man die Sympathien f&uuml;r Saluschny etwa seitens der Soros-Stiftungen.<br>\nM&ouml;glich ist aber auch, dass Saluschny erst der Anfang ist und dass es sich sp&auml;ter herausstellen wird, dass er den Befehl vom Oberbefehlshaber Selenskij pers&ouml;nlich erhalten hat. Als Milit&auml;rangeh&ouml;riger konnte er den Befehl nicht verweigern, hat aber heldenhaft die USA davor gewarnt. Und schlie&szlig;lich wird die Sprengung der Gasleitungen doch noch dem offiziellen Kiew in die Schuhe geschoben, w&auml;hrend die USA und Norwegen nat&uuml;rlich ganz unschuldig sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/172662-nord-stream-schuld-wird-doch\/\">Tatjana Montjan in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> RT DE weist ausdr&uuml;cklich darauf hin, dass die Verfasserin &ldquo;eine prominente ukrainische Rechtsanw&auml;ltin und Strafverteidigerin, Publizistin und Bloggerin mit Millionenpublikum&rdquo; sei. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99245\">Nord-Stream-Sprengung &ndash; Gedanken zur &bdquo;Ukraine-Version&ldquo;<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Partner des J&uuml;ngsten Gerichts<\/strong><br>\nW&auml;hrend die Ukraine eine Gegenoffensive startet und Bidens Falken zuschauen, deutet die neue Rhetorik Russlands auf ein Wiederaufleben der nuklearen Bedrohung hin<br>\nIch hatte vor, diese Woche &uuml;ber den sich ausweitenden Krieg in der Ukraine und die Gefahr, die er f&uuml;r die Regierung Biden darstellt, zu schreiben. Ich hatte eine Menge zu sagen. Die stellvertretende Au&szlig;enministerin Wendy Sherman ist zur&uuml;ckgetreten, und ihr letzter Tag im Amt ist der 30. Juni. Ihr R&uuml;cktritt hat im Au&szlig;enministerium fast eine Panik &uuml;ber die Person ausgel&ouml;st, von der viele bef&uuml;rchten, dass sie ihre Nachfolge antreten wird: Victoria Nuland. Nulands aggressive Haltung gegen&uuml;ber Russland und ihre Antipathie gegen&uuml;ber Wladimir Putin passen perfekt zu den Ansichten von Pr&auml;sident Biden. Nuland ist jetzt Unterstaatssekret&auml;rin f&uuml;r politische Angelegenheiten und wurde von einer Person, die die Situation direkt kennt, als &ldquo;Amokl&auml;uferin&rdquo; in den verschiedenen B&uuml;ros des Au&szlig;enministeriums bezeichnet, w&auml;hrend Au&szlig;enminister Antony Blinken unterwegs ist. Wenn Sherman eine Meinung &uuml;ber ihren potentiellen Nachfolger hat, und das muss sie, wird sie diese wohl kaum jemals teilen.<br>\nBiden ist nach Ansicht einiger amerikanischer Geheimdienstler davon &uuml;berzeugt, dass seine Aussichten auf eine Wiederwahl von einem Sieg oder einer zufriedenstellenden L&ouml;sung im Ukraine-Krieg abh&auml;ngen. Bidens Ablehnung der Aussicht auf einen Waffenstillstand in der Ukraine, die er in seiner Rede in Finnland am 2. Juni zum Ausdruck brachte, &uuml;ber die ich letzte Woche schrieb, steht im Einklang mit diesem Denken.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.seniora.org\/politik-wirtschaft\/partner-des-juengsten-gerichts\">Seniora.org<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/seymourhersh.substack.com\/p\/partners-in-doomsday\">Seymour Hersh<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Am Rande des Krieges (III)<\/strong><br>\nAnhaltende Proteste begleiten Air Defender 23, die gr&ouml;&szlig;te Verlege&uuml;bung von Luftstreitkr&auml;ften aus den USA nach Europa in der Geschichte der NATO. Auf erste Kundgebungen gegen die Kriegs&uuml;bung am Samstag in Wunstorf und Spangdahlem folgten weitere unter anderem in M&uuml;nster und in Jagel. F&uuml;r den morgigen Samstag ist die n&auml;chste in Brandenburg an der Havel angek&uuml;ndigt. Air Defender 23 trainiert faktisch, wie das offizielle &Uuml;bungsszenario best&auml;tigt, einen Krieg gegen Russland auf deutschem Boden. Mit der Verlege&uuml;bung erweitert die NATO ihre mit der Defender Europe-Man&ouml;verserie bereits entwickelte F&auml;higkeit, gro&szlig;e Truppenverb&auml;nde in Richtung Osten zu verlegen. Anders als die Defender Europe-&Uuml;bungen findet Air Defender 23 allerdings unter deutscher F&uuml;hrung statt. R&auml;umlicher Fokus ist der deutsche Luftraum. Die Bundesrepublik markiert damit ihre Rolle als &bdquo;logistische Drehscheibe&ldquo; der NATO im Konflikt mit Russland. Am heutigen Freitag geht die erste Woche des Gro&szlig;man&ouml;vers zu Ende. Die NATO-Staaten &uuml;ben unter anderem die Herstellung von Luft&uuml;berlegenheit, um vorr&uuml;ckende Bodentruppen sch&uuml;tzen zu k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9270\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>NATO macht Ernst mit dem Zwei-Prozent-Ziel<\/strong><br>\nEs soll nicht mehr ein lockerer Richtwert sein, den man einhalten kann oder nicht. &ldquo;Die zwei Prozent werden nicht mehr die Obergrenze sein, nach der wir streben&rdquo;, erkl&auml;rte Stoltenberg vor den Gespr&auml;chen mit den Ministern. &ldquo;Das sollte das Minimum sein f&uuml;r das, was wir in Zukunft f&uuml;r Verteidigung ausgeben m&uuml;ssen.&rdquo; [&hellip;]<br>\nFestgeschrieben wurde das Zwei-Prozent-Ziel 2014 beim NATO-Gipfel in Wales. Putin hatte gerade die Krim &uuml;berfallen &ndash; der Westen verstand das als eine Warnung, nach den Jahren der Entspannung mehr in die eigene Verteidigung zu investieren. Knapp zehn Jahre danach soll jetzt in Vilnius der Kassensturz erfolgen.    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius gab sich vor der Sitzung optimistisch. Er freue sich, dass das Zwei-Prozent-Ziel in der neuen Sicherheitsstrategie der Bundesregierung festgelegt sei. &ldquo;Wir wollen das auch schon 2024 erreichen&rdquo;, das sei ein wichtiges Signal an die Alliierten in der NATO. Was das Zwei-Prozent-Ziel f&uuml;r Deutschland konkret bedeuten w&uuml;rde, hat das Ifo-Institut ausgerechnet. Danach m&uuml;sste der Verteidigungsetat um ein Viertel aufgestockt werden, das entspricht der Summe von 17 Milliarden Euro zus&auml;tzlich pro Jahr. Bei der NATO werden die Investitionssummen &uuml;brigens erst dann ber&uuml;cksichtigt, wenn sie tats&auml;chlich bezahlt sind. Das gilt auch f&uuml;r das 100-Milliarden-Sonderverm&ouml;gen der Bundesregierung.   Unumstritten ist das Zwei-Prozent-Ziel nicht. Wenn beispielsweise die Konjunktur schlecht l&auml;uft und die Wirtschaftsleistung sinkt, dann w&auml;chst quasi automatisch der Anteil der Verteidigungsausgaben &ndash; ohne dass ein einziger Cent mehr f&uuml;r die Sicherheit ausgegeben w&auml;re. Und allein durch den Kauf teurer Waffen ist noch l&auml;ngst nicht die Verteidigungsf&auml;higkeit erh&ouml;ht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/nato-verteidigungsausgaben-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S.:<\/strong> Bei der tagesschau macht man sich nat&uuml;rlich Sorgen dar&uuml;ber, dass zu wenig Geld f&uuml;r die Aufr&uuml;stung ausgegeben werden k&ouml;nnte. Die generelle Sinnhaftigkeit wird nicht hinterfragt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Trickst das Wirtschaftsministerium bei den Fondsbeteiligungen von Habecks Staatssekret&auml;r Udo Philipp?<\/strong><br>\nUdo Philipp schien die Debatte um seine privaten Investments durchgestanden zu haben. Doch nun sieht sich der Staatssekret&auml;r von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Gr&uuml;ne) neuen Vorw&uuml;rfen der Opposition ausgesetzt. Der Spitzenbeamte ist &uuml;ber den Fonds First Momentum Ventures indirekt an etlichen Firmen beteiligt. F&uuml;nf dieser Unternehmen bekamen seit Philipps Amtsantritt staatliche F&ouml;rdergelder. Das habe das Wirtschaftsministerium nun in einer Antwort auf eine Frage des Linken-Bundestagsabgeordneten Pascal Meiser einger&auml;umt, berichtete am Dienstag der &bdquo;Spiegel&bdquo;.<br>\n&bdquo;Jetzt ist klar, warum die Spitze des Wirtschaftsministeriums bisher auf alle Frage zu den mittelbaren Unternehmensbeteiligungen von Staatssekret&auml;r Philipp nur Nebelkerzen gez&uuml;ndet hat&ldquo;, erkl&auml;rte Meiser. Offenkundig seien die Interessenkonflikte &bdquo;deutlich gr&ouml;&szlig;er&ldquo; als bisher eingestanden. Drei Firmen aus dem Portfolio von First Momentum Ventures erhielten Gelder aus F&ouml;rderprogrammen, die in die Zust&auml;ndigkeit des Wirtschaftsministeriums fallen. So gehen &uuml;ber 363.000 Euro an das Software-Startup Dive Solutions, weitere 228.000 Euro an die One.Five GmbH, die nachhaltige Verpackungen herstellt. Macht zusammen fast 600.000 Euro. An insgesamt drei der Unternehmen flossen weitere fast 770.000 Euro aus dem Forschungsministerium.<br>\nDie von Habecks Ministerium angegebenen Zahlungen werfen nicht nur die Frage nach m&ouml;glichen Interessenskonflikten von Staatssekret&auml;r Philipp auf. Sie lassen auch an der Informationspolitik des Hauses zweifeln. Denn am 1. Juni hatte eine Ministeriumssprecherin auf Anfrage von Business Insider eine unvollst&auml;ndige Liste der F&ouml;rderzusagen herausgegeben. Darauf fehlten die 363.000 Euro f&uuml;r Dive Solutions, die laut Auskunft an Linken-Politiker Meiser nur zwei Tage vorher bewilligt worden waren. Es handelt sich ausgerechnet um die h&ouml;chste Summe, die an eine der Beteiligungen von First Momentum Ventures geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/deutschland\/neue-vorwuerfe-wegen-fonds-investments-udo-philipp\/\">Business Insider<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu insbesondere auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98319\">Anh&ouml;rung von Habeck und Staatssekret&auml;r Philipp im Wirtschaftsausschuss: &bdquo;Daran erinnere ich mich nicht mehr&hellip;&ldquo;<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98260\">&bdquo;Drei kleine Staatssekret&auml;re&hellip;&ldquo; &ndash; Nach R&uuml;cktritt von Graichen wackelt bereits der Stuhl von Habecks n&auml;chstem Spitzenmann<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=88286\">Bundeswirtschaftsministerium unter Habeck: Vetternwirtschaft, Klima der Angst und Einsatz des Inlandsgeheimdienstes bei &bdquo;abweichenden Einsch&auml;tzungen&ldquo;<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>Auch in zahlreichen Hinweisen des Tages sind die fragw&uuml;rdigen Vorg&auml;nge von Habecks Staatssekret&auml;r Udo Philipp Thema gewesen &ndash; u.a. hier: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98207#h10\">Staatsekret&auml;r Udo Philipp empfahl Wirtschaftsminister Robert Habeck einen Berater, in dessen Fonds er privates Geld gesteckt hat<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>F&uuml;hrten Corona-Impfungen zur &Uuml;bersterblichkeit? Eine wissenschaftliche Debatte<\/strong><br>\nEine Studie hat f&uuml;r 2021 und 2022 auff&auml;llige Daten zur &Uuml;bersterblichkeit ergeben. Forscher streiten sich, ob dies etwas mit den Impfungen zu tun haben k&ouml;nnte.<br>\nEine neue Studie ist erschienen, die in bestimmten Kreisen Aufsehen erregt. In anderen wird sie dagegen gar nicht wahrgenommen, was ihre Autoren als gro&szlig;es Vers&auml;umnis bezeichnen. Denn die Befunde seien so auff&auml;llig, dass es das h&ouml;chste Interesse einer Gesellschaft sein sollte, die Hintergr&uuml;nde zu kl&auml;ren, wie sie sagen. Es geht um das Thema &Uuml;bersterblichkeit w&auml;hrend der Corona-Pandemie.<br>\nDie Studie &bdquo;Sch&auml;tzung der &Uuml;bersterblichkeit in Deutschland im Zeitraum 2020&ndash;2022&ldquo; (aus dem Englischen &uuml;bersetzt) ist im Fachjournal Cureus erschienen, das zu Springer Nature geh&ouml;rt. Ihre Autoren sind Christof Kuhbandner, Professor f&uuml;r P&auml;dagogische Psychologie an der Universit&auml;t Regensburg, und Matthias Reitzner, ein Mathematik-Professor aus Osnabr&uuml;ck. Beide sind Kritiker der Corona-Ma&szlig;nahmen und als solche auch aktiv aufgetreten. Was einen nicht daran hindern soll, ihre Studie rein wissenschaftlich zu betrachten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/fuehrten-corona-impfungen-zur-uebersterblichkeit-eine-wissenschaftliche-debatte-li.355761%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Das Global Listening Project: Die Globalisten wollen alles wissen<\/strong><br>\nKaum jemand kennt das Global Listening Project. Den Verantwortlichen scheint das ganz recht zu sein. Die Umst&auml;nde sprechen daf&uuml;r, dass es um globales Aushorchen der Menschen geht, um sie besser in Richtung Impfungen und Akzeptanz von sogenannten Gesundheitsma&szlig;nahmen manipulieren zu k&ouml;nnen. Es gibt auch starke Indizien, die in Richtung Zensur deuten.<br>\nSeit mindestens Oktober 2022 gibt es das Global Listening Projekt. Die &Ouml;ffentlichkeitsarbeit ist ziemlich zur&uuml;ckhaltend. Zwischen mindestens 15. Februar und 30. M&auml;rz gab es eine Netzseite des Projekts. An diesen Tagen hat das Web-Archiv die Seite zum ersten und zum letzten Mal archiviert. Auf meine Anfrage vom 23.5. antwortete Projektgr&uuml;nderin Prof. Heide Larson am 26.5., die Netzseite sei auf <a href=\"https:\/\/global-listening.org\">global-listening.org<\/a> umgezogen und es habe ein paar Tage gedauert, sie bei Google zu listen.<br>\nWie schon zu Jahresanfang hei&szlig;t es auf der noch etwas rudiment&auml;ren Seite immer noch: &bdquo;Bleiben Sie dran f&uuml;r unsere vollst&auml;ndige Website, die in K&uuml;rze erscheint.&ldquo;<br>\nIm Oktober 2022 sagte die Gr&uuml;nderin Heidi Larson in einem Podcast-Interview mit dem Center for Strategic and International Studies (CSIS) in Washington D.C., im Fr&uuml;hjahr 2023 werde man einen Bericht &uuml;ber die Ergebnisse des Projekts ver&ouml;ffentlichen. Auf Anfrage hei&szlig;t es nun, der Bericht werde im Fr&uuml;hjahr 2024 ver&ouml;ffentlicht. Bis dahin werde es ggf. anlassbezogen einzelne Podcasts oder Postings geben. (&hellip;)<br>\nIn dem Podcast &bdquo;Pandemic Planet&ldquo; von CSIS sagte Larson es gehe ihr darum, herauszufinden, wie man das Vertrauen in die Regierungen wiederherstellen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/globallistening-project\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ausschuss zu S-Bahn-Ausbau: Der letzte Zeuge will nichts gewusst haben<\/strong><br>\nFast unbemerkt von der &Ouml;ffentlichkeit ringt man in Bayern um Aufkl&auml;rung rund um das Milliarden-Desaster beim Ausbau der M&uuml;nchner S-Bahn. Als letzter Zeuge sagte Ministerpr&auml;sident S&ouml;der im Untersuchungsausschuss aus.<br>\nMarkus S&ouml;der scheint bester Laune, als er im Untersuchungsausschuss &ldquo;Stammstrecke&rdquo; aussagt. Der letzte Zeuge gibt sich in dem vollbesetzten Saal im Bayerischen Landtag vor Abgeordneten und Medien locker; Fragen beantwortet er teilweise mit vollem Mund, ein Br&ouml;tchen kauend. Als &ldquo;Quatsch&rdquo; bezeichnet er Vorw&uuml;rfe, Informationen aus Wahlkampfgr&uuml;nden zur&uuml;ckgehalten zu haben.<br>\nAls ihn der Ausschussvorsitzende Bernhard Pohl (Freie W&auml;hler) fragt, wie er im Herbst 2020 reagierte, als er von der Kostensteigerung von 3,8 Milliarden auf 5,2 Milliarden Euro und eine Bauzeitverz&ouml;gerung um sechs Jahre erfuhr, antwortet S&ouml;der: &ldquo;Kritisch, konstruktiv, engagiert.&rdquo; Die Zahlen, die Fachleute der Bahn damals in einem internen Fachgespr&auml;ch genannt hatten, wurden aber kurz danach von der Bahn lediglich als &ldquo;Diskussionsgrundlage&rdquo; bezeichnet. &ldquo;Sorge war da, aber die Zahlen gab es nicht&rdquo;, sagt S&ouml;der r&uuml;ckblickend. Zu diesem Zeitpunkt sei au&szlig;erdem die Corona-Pandemie das vorherrschende Thema gewesen, das habe ihn als bayerischen Ministerpr&auml;sidenten damals vor allem besch&auml;ftigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/soeder-stammstrecke-ausschuss-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Wohungsbauprojekt in Leipzig: Verzocktes Bauland<\/strong><br>\nSteigende Zinsen, erh&ouml;hte Baukosten &ndash; Neubauprojekte sind schwer zu realisieren. Dabei wird bezahlbarer Wohnraum dringend ben&ouml;tigt. Grundst&uuml;ck-Spekulationen versch&auml;rfen die Lage, wie ein Beispiel in Leipzig zeigt.<br>\nDie deutlichen Steigerungen bei Zinsen und Baukosten sorgen daf&uuml;r, dass sich Neubauprojekte im freifinanzierten Bereich derzeit nicht wirklich rentieren. So hatte etwa der Branchenriese &ldquo;Vonovia&rdquo; erst k&uuml;rzlich erkl&auml;rt, Neubauvorhaben einzustellen. Nun ist bei einem der gr&ouml;&szlig;ten Wohnungsbauprojekte in Ostdeutschland der Investor abgesprungen &ndash; nachdem der Wert des Gel&auml;ndes innerhalb weniger Jahre durch Verk&auml;ufe extrem gestiegen war.<br>\nEin eigenes Stadtviertel soll auf dem &ldquo;Eutritzscher Freiladebahnhof&rdquo; entstehen. Auf dem zentralen Gel&auml;nde in der am schnellsten wachsenden Gro&szlig;stadt Deutschlands sollen 2400 Wohnungen, Kitas und eine Schule gebaut werden. 2020 sollte es eigentlich bereits losgehen, doch der Beginn verschiebt sich seit Jahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/mdr\/wohnungsbau-investoren-leipzig-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Strack-Zimmermann bei Jung &amp; naiv: R&uuml;stungsindustrie profitiert gar nicht von R&uuml;stung und der Verteidigungsausschuss hat auch keinen Einfluss auf Gesetze<\/strong><br>\n<div class=\"external-2click\" data-provider=\"X (Twitter)\" data-provider-slug=\"twitter\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Tweets werden Daten an X (ehemals Twitter) &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von X (Twitter) zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><blockquote class=\"external-2click-target twitter-tweet\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Verstehe ich das richtig, Frau <a href=\"https:\/\/twitter.com\/MAStrackZi?ref_src=twsrc%5Etfw\">@MAStrackZi<\/a>. Sie sind keine R&uuml;stungslobbyistin, weil die R&uuml;stungsindustrie nicht von R&uuml;stung profitiert, sondern die Menschen in Deutschland, weil sie dadurch gesch&uuml;tzt werden?! <a href=\"https:\/\/t.co\/RpJaz3KoGR\">pic.twitter.com\/RpJaz3KoGR<\/a><\/p>\n<p>&mdash; Nurder Koch (@NurderK) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/NurderK\/status\/1669380032731463680?ref_src=twsrc%5Etfw\">June 15, 2023<\/a><\/p><\/blockquote><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"twitter\">Inhalte von X (Twitter) nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div>\n<p> <\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&ldquo;Bestes Jahr ever&rdquo;: Rheinmetall vor Milliarden-Auftrag vom Bund<\/strong><br>\nSeit dem russischen Angriff auf die Ukraine ist in der R&uuml;stungsindustrie eine Zeitenwende angebrochen. Die Konzerne sind erstmals zum NATO-Treffen eingeladen und der Rheinmetall-Chef sieht zweistelligen Milliarden-Auftr&auml;gen entgegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Rheinmetall-vor-Milliarden-Auftrag-vom-Bund-article24194831.html\">n-tv<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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