{"id":99345,"date":"2023-06-16T16:29:54","date_gmt":"2023-06-16T14:29:54","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99345"},"modified":"2023-06-16T16:29:54","modified_gmt":"2023-06-16T14:29:54","slug":"hinweise-des-tages-ii-588","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99345","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99345#h01\">Fachkr&auml;ftemangel und Inflation: Fatale Fehldiagnosen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99345#h02\">&Auml;rmere Alleinlebende von Teuerung erneut am st&auml;rksten belastet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99345#h03\">Nach Corona-Pandemie massive Probleme bei Schulanf&auml;ngern in MV<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99345#h04\">&laquo;Seit Kriegsbeginn zahlt die Ukraine einen hohen Blutzoll&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99345#h05\">Ukraine: Der Krieg dauert an, die Opferzahlen steigen, Waffen werden geliefert und kein Ende ist in Sicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99345#h06\">Bidens Lieblingsfalke fordert ein Blutvergie&szlig;en ohne Ende<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99345#h07\">Wem n&uuml;tzt es? Ein Sachstand zum Bruch des Kachowka-Staudamms.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99345#h08\">Finanzierungskrise des Weltern&auml;hrungsprogramms<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99345#h09\">Arbeitsverweigerung: Bundespolitik und Klimaschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99345#h10\">Das gr&uuml;ne M&auml;rchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99345#h11\">EU-Renaturierungsgesetz verschoben: Green Deal der EU wankt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99345#h12\">So stolz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99345#h13\">Die Glotze bleibt aus &ndash; Warum die Deutschen das Vertrauen in ihre Medien verlieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99345#h14\">Veranstaltungshinweis: Kamingespr&auml;ch<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel und Inflation: Fatale Fehldiagnosen<\/strong><br>\nWie sich eine Gesellschaft selbst bel&uuml;gt und warum die EZB-Spitze und die deutsche Einwanderungspolitik v&ouml;llig daneben liegen. Der Kern der dahinterstehenden Interessen, der kaum angesprochen wird.<br>\nManchmal kann man an einer ganz einfachen Aussage schlagartig erkennen, wie sich eine Gesellschaft selbst bel&uuml;gt, um unangenehmen Zusammenh&auml;ngen aus dem Weg zu gehen. So ist es mit der Inflation &ndash; und so ist es mit der Arbeitslosigkeit.<br>\nEin Jahr mit hohen Preissteigerungen, &uuml;blicherweise &ldquo;Inflation&rdquo; genannt, hat die Gesellschaft und die Politik zum Beben gebracht, vierzig Jahre Arbeitslosigkeit dagegen werden einfach zur Seite geschoben, weil sie nicht ins eigene Weltbild passen.<br>\nDas Mitglied im Direktorium der EZB, Isabel Schnabel, hat in einem bemerkenswerten Interview einen tiefen Einblick in ihr &ouml;konomisches Weltbild geboten (Friederike Spiecker hat das ausf&uuml;hrlich hier besprochen).<br>\nDas Ergebnis ist schockierend. Frau Schnabel verteidigt nicht nur die v&ouml;llig gescheiterte Lehre des sogenannten Monetarismus, auch ihr Geschichtsbild in Sachen Arbeitslosigkeit zeichnet sich durch gro&szlig;e Unkenntnis aus. Beides ist fatal, weil die Irrlehren, die man aus der Geschichte zieht, h&auml;ufig unmittelbar die Fehler erkl&auml;ren, die man in der Gegenwart macht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Fachkraeftemangel-und-Inflation-Fatale-Fehldiagnosen-9189470.html\">Heiner Flassbeck auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&Auml;rmere Alleinlebende von Teuerung erneut am st&auml;rksten belastet<\/strong><br>\nDie Inflationsrate in Deutschland ist im Mai sp&uuml;rbar gesunken, war mit 6,1 Prozent aber immer noch sehr hoch. Deutlich &uuml;berdurchschnittlich von der Teuerung belastet sind weiterhin Alleinlebende mit niedrigen Einkommen. Sie hatten im Mai eine Inflationsrate von 6,9 Prozent zu tragen, die h&ouml;chste im Vergleich verschiedener Haushaltstypen. Dagegen verzeichneten Alleinlebende mit sehr hohen Einkommen eine Teuerungsrate von 5,4 Prozent &ndash; und wie schon seit Anfang 2022 die niedrigste haushaltsspezifische Belastung. Die soziale Spreizung bei der Inflation betrug damit 1,5 Prozentpunkte, nachdem es im April 1,9 Prozentpunkte waren. Dass &auml;rmere Haushalte besonders stark durch die Inflation belastet sind, liegt daran, dass Nahrungsmittel und Haushaltsenergie in ihren Warenk&ouml;rben ein sehr hohes Gewicht haben. Diese G&uuml;ter des Grundbedarfs sind nach wie vor die st&auml;rksten Preistreiber: Im Mai war ihr Beitrag zur allgemeinen Inflation noch sieben Mal (bei Nahrungsmitteln) beziehungsweise neunmal (Haushaltsenergie) so gro&szlig; wie im langj&auml;hrigen Mittel. Im Vergleich der letzten Monate hat die Preisdynamik bei Nahrungsmitteln und Haushaltsenergie aber nachgelassen, weshalb die haushaltsspezifischen Raten nun weniger weit auseinanderliegen als zuvor. Das ergibt der neue IMK Inflationsmonitor des Instituts f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-armere-alleinlebende-von-teuerung-erneut-am-starksten-belastet-50201.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Nach Corona-Pandemie massive Probleme bei Schulanf&auml;ngern in MV<\/strong><br>\nSo wurden bereits Auff&auml;lligkeiten wie eine eingeschr&auml;nkte Motorik, verz&ouml;gerte Sprachentwicklung oder erh&ouml;htes K&ouml;rpergewicht festgestellt. &bdquo;Vieles kann auf Einschr&auml;nkungen w&auml;hrend der Corona&ndash;Pandemie zur&uuml;ckgef&uuml;hrt werden&ldquo;, sagt Steffen B&uuml;chner, stellvertretender Vorsitzender des MV&ndash;Landesverbandes der Kinder&ndash; und Jugend&auml;rzte e.V. Durch den vor&uuml;bergehenden Wegfall des Breitensports h&auml;tten sich Kinder beispielsweise weniger bewegt. Einige seien nach der Pandemie nicht wieder zum Sport zur&uuml;ckgekehrt. Was Kinder in der Kita lernen, k&ouml;nne zudem nicht immer zu hundert Prozent durch die Eltern vermittelt werden. &bdquo;Kinder lernen viel von Gleichaltrigen&ldquo;, sagt der Kinderarzt aus G&uuml;strow. Das d&uuml;rfe man nicht untersch&auml;tzen. Allerdings seien die Einschr&auml;nkungen der Pandemie l&auml;ngst nicht der einzige Grund f&uuml;r Auff&auml;lligkeiten. Dass Kindern heute zum Beispiel schwerer f&auml;llt, einen Stift zu halten, zu schreiben oder etwas zu basteln, h&auml;nge unter anderem mit der heutigen Mediennutzung und Betreuung der Kinder zusammen. Schon kleine Kinder werden laut B&uuml;chner zu oft mit dem Smartphone oder Tablet allein gelassen. Auf dem Spielplatz w&uuml;rden Eltern immer h&auml;ufiger mit dem Smartphone an der Seite stehen, anstatt sich aktiv mit dem Kind zu besch&auml;ftigen. Sogar die steigenden Lebensmittelpreise h&auml;tten Folgen f&uuml;r die kindliche Entwicklung. Insbesondere sozial schwache Familien w&uuml;rden noch &ouml;fter zu g&uuml;nstigen, fleisch&ndash; und fetthaltigen Produkten greifen. Die Zahl dicker Kinder nehme zu. Das Gewicht von dicken Kindern sei zudem oft h&ouml;her als fr&uuml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/regional\/neubrandenburg\/nach-corona-pandemie-massive-probleme-bei-schulanfangern-in-mv-1691028\">Nordkurier<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&laquo;Seit Kriegsbeginn zahlt die Ukraine einen hohen Blutzoll&raquo;<\/strong><br>\nZeitgeschehen im Fokus: In einem Gastkommentar der &laquo;Neuen Z&uuml;rcher Zeitung&raquo; (NZZ) traf der amerikanische Neocon, Eliot Cohen, folgende Aussage: &laquo;Die Ukraine muss bei ihren bevorstehenden Gegenoffensiven nicht nur Erfolge auf dem Schlachtfeld erzielen, sie muss auch weit mehr als einen geordneten R&uuml;ckzug der Russen nach Waffenstillstandsverhandlungen zustande bringen. Brutal ausgedr&uuml;ckt: Sie muss es schaffen, dass russische Soldaten massenhaft fliehen, desertieren, Offiziere erschiessen, gefangen genommen werden oder umkommen. Die russische Niederlage muss in ein unmissverst&auml;ndlich grosses, blutiges Durcheinander m&uuml;nden.&raquo; Was ist von dieser Einsch&auml;tzung zu halten? Ist ein solches Szenario denkbar?<br>\nGeneral a.&thinsp;D. Harald Kujat: Nein, das ist bei allem Verst&auml;ndnis f&uuml;r Emotionen in einem Angriffskrieg wie diesem fern jeglicher Realit&auml;t. Es wird oft darauf hingewiesen, dass Russland in seiner Geschichte sehr viele Kriege und Krisen &uuml;berstanden hat. Die historische Erfahrung, oft angegriffen worden zu sein, sei nach wie vor tief im Bewusstsein der Menschen verankert. Das ist die eine Seite der Medaille. F&uuml;r die andere Seite sei nur der sowjetisch-finnische Krieg und der Expansionismus der Sowjetunion und das Schicksal der baltischen Staaten genannt, die nach wenigen Jahren der Freiheit wieder unter sowjetische Herrschaft kamen. Das heutige Russland ist nicht die Sowjetunion. Allerdings ist die russische Aussen- und Sicherheitspolitik noch immer von den historischen Erfahrungen gepr&auml;gt. Der zweite wichtige Aspekt ist die geostrategische Lage Russlands, die entscheidend f&uuml;r das aussen- und sicherheitspolitische Gef&auml;hrdungskalk&uuml;l ist. Die USA, der geopolitische Rivale, sind von zwei Weltmeeren umgeben, dem Nordatlantik und dem Pazifik. Der n&ouml;rdliche Nachbar, Kanada, ist ein enger Alliierter, Mexiko im S&uuml;den ein befreundeter Staat. Russland mit seiner gewaltigen Landmasse, die sich &uuml;ber 11 Zeitzonen erstreckt, ist von vielen Staaten umgeben, nicht nur von befreundeten, sondern von Staaten, mit denen es im Verlauf der Geschichte oft Probleme gab. Russland ist weder bereit, seine Geschichte abzustreifen, noch kann es seiner geostrategischen Lage entkommen. [&hellip;]<br>\nDas Problem besteht darin, dass eine ganzheitliche Strategie des Westens zur Beendigung des Krieges bisher nicht erkennbar ist. Die westliche Politik besteht lediglich aus der finanziellen, materiellen und milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzung der Ukraine, damit diese den Krieg fortsetzen kann. Es geht nicht um das Ganze, um eine Gesamtstrategie, in der alle relevanten Aspekte im Sinne einer politischen Synergie zusammenwirken. Das heisst, dass neben der Unterst&uuml;tzung der Ukraine bei der Verteidigung immer auch bedacht wird, dass der Krieg politische Ursachen hat und zu einem politischen Ergebnis f&uuml;hren wird. Eine politische L&ouml;sung, die der Ukraine Sicherheit und Stabilit&auml;t in einer europ&auml;ischen Friedens- und Sicherheitsarchitektur gew&auml;hrleistet und einen weiteren Krieg verhindert, kann nur durch Verhandlungen mit Russland erzielt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-9-vom-15-juni-2023.html#article_1529\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ukraine: Der Krieg dauert an, die Opferzahlen steigen, Waffen werden geliefert und kein Ende ist in Sicht<\/strong><br>\n&laquo;Unsere Waffen helfen, Menschenleben zu retten!&raquo;&sup1; Diesen Satz formulierte die deutsche Aussenministerin Annalena Baerbock am 22.&thinsp;September 2022 in einem Interview mit der &laquo;FAZ&raquo;, um die &Ouml;ffentlichkeit auf die Lieferung von Leopard&thinsp;2 &ndash; Kampfpanzern in die Ukraine einzustimmen und dies als einen Akt der Humanit&auml;t zu verkaufen. Der zu erwartende Aufschrei nach dieser Aussage blieb aus. Die Medien unterst&uuml;tzten sie, indem sie immer wieder schwere Waffen f&uuml;r die Ukraine forderten. Zwar hat die Aussage Baerbocks mit Menschlichkeit nicht das geringste zu tun. Gem&auml;ss ihrer Aussage braucht man Waffen und keine Samariter, um &laquo;Menschenleben zu retten.&raquo; So ganz neu ist das allerdings nicht, aber was Frau Baerbock vor einigen Monaten vom Stapel liess, kann ihr zumindest einen Eintrag in die Geschichtsb&uuml;cher bescheren, als erste Aussenministerin Deutschlands Waffen zu Lebensrettern gemacht zu haben. Doch diese Absurdit&auml;t ist bis zu diesem Zeitpunkt noch keinem in den Sinn gekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-9-vom-15-juni-2023.html#article_1530\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Bidens Lieblingsfalke fordert ein Blutvergie&szlig;en ohne Ende<\/strong><br>\nUS-Au&szlig;enminister Antony J. Blinken hat in einer Rede am 2. Juni in Helsinki Finnland als neues Mitglied der NATO begr&uuml;&szlig;t. Als Berufsfalke, wenn es um Russland geht, &uuml;bertraf er sich selbst in der Sch&auml;rfe seines Engagements f&uuml;r den Ukraine-Krieg. Erneut wies er jegliches Gerede &uuml;ber einen Waffenstillstand zur&uuml;ck &ndash; etwas, das die zunehmend bedr&auml;ngte ukrainische Armee und die ukrainische Bev&ouml;lkerung dringend n&ouml;tig h&auml;tten.\n<blockquote><p>\n&bdquo;Nun, in den kommenden Wochen und Monaten&ldquo;, erkl&auml;rte Blinken, &bdquo;werden einige L&auml;nder einen Waffenstillstand fordern. Und oberfl&auml;chlich betrachtet klingt das vern&uuml;nftig, sogar verlockend. Denn wer will nicht, dass die Kriegsparteien ihre Waffen niederlegen? Wer will nicht, dass das T&ouml;ten aufh&ouml;rt? Aber ein Waffenstillstand, der die derzeitigen Linien einfach einfriert und es Putin erm&ouml;glicht, die Kontrolle &uuml;ber das eroberte Gebiet zu festigen und sich dann auszuruhen, wieder aufzur&uuml;sten und erneut anzugreifen, das ist kein gerechter und dauerhafter Frieden. Es ist ein Potemkinscher Frieden. Er w&uuml;rde Russlands Landraub legitimieren. Er w&uuml;rde den Aggressor belohnen und das Opfer bestrafen.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Kennt Amerikas Au&szlig;enminister die historische Bedeutung und den Erfolg der internationalen Friedenstruppen nicht &ndash; oder will er sie nicht kennen? Ist ihm die Arbeit des Diplomaten Richard Holbrooke nicht bekannt, so umstritten dieser auch gewesen sein mag? Er verhandelte 1995 &uuml;ber ein Ende der m&ouml;rderischen ethnischen Gewalt in Bosnien und Herzegowina zwischen Serben, Kroaten und Muslimen. Ihr gegenseitiger Hass war so intensiv wie die Gef&uuml;hle, die jetzt unter den B&uuml;rgern und Milit&auml;rs in der Ukraine gegen&uuml;ber ihren russischen Gegnern schwelen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/bidens-lieblingsfalke-fordert-ein-blutvergiessen-ohne-ende\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wem n&uuml;tzt es? Ein Sachstand zum Bruch des Kachowka-Staudamms.<\/strong><br>\nInteressant ist, wie deutsche Medien auf den Fall reagierten. So legte die &raquo;Tagesschau&laquo; unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls die F&auml;hrte nach Ru&szlig;land. Sie interviewte Christian M&ouml;lling, den Vizedirektor des steuerfinanzierten transatlantischen Thinktanks Deutsche Gesellschaft f&uuml;r Ausw&auml;rtige Politik (DGAP). M&ouml;lling glaubt, die Sprengung zeige, wie wenig Handlungsspielraum Ru&szlig;land milit&auml;risch noch bleibe. Ru&szlig;land sei milit&auml;risch &raquo;ziemlich blank&laquo; und nicht mehr in der Lage, zu eskalieren. Dies ist angesichts der Tatsache, da&szlig; es sich bei Ru&szlig;land um eine Atommacht handelt, eine grob irref&uuml;hrende Behauptung. Wenig sp&auml;ter nachlegen durfte dann Carlo Masala, Politologe an der Universit&auml;t der Bundeswehr in M&uuml;nchen. Die manipulative Strategie, die die &raquo;Tagesschau&laquo; in diesem Zusammenhang anwendet, ist nicht neu. Schon beim Anschlag auf die Nord-Stream-Pipelines lie&szlig; sie unmittelbar darauf einen norwegischen Milit&auml;rexperten zu Wort kommen, der behauptete, der einzig m&ouml;gliche Akteur sei Ru&szlig;land. Auch andere Medien lassen in diesem Zusammenhang jede journalistische Sorgfaltspflicht beiseite und deuten auf Ru&szlig;land als verantwortlich f&uuml;r den Bruch des Staudamms. Die Berichterstattung zum Ukraine-Krieg ist von erschreckender Einseitigkeit und hat l&auml;ngst Propagandacharakter. Das Wasserkraftwerk von Kachowka ist das sechste und letzte Werk in einer Kaskade von insgesamt sechs Wasserkraftwerken entlang des Dnjepr. Der Bau wurde von der Sowjetunion in den 50er Jahren realisiert und diente der Energieversorgung, sollte aber auch den S&uuml;den und die Krim mit S&uuml;&szlig;wasser beliefern. Der Bau der Staudamm-Kaskade gilt als eine der gro&szlig;en Leistungen der Sowjetunion, die der Erh&ouml;hung des Lebensstandards dienten. Durch den Bruch des Staudamms ist der Nord-Krim-Kanal inzwischen von der Wasserversorgung abgeschnitten. Bereits nach der Eingliederung der Krim nach einem Referendum 2014 verh&auml;ngte die Ukraine eine Wasserblockade und schnitt die Krim vom Zugang zu S&uuml;&szlig;wasser ab. Mit dem russischen Eingreifen in den Krieg in der Ukraine wurde diese Blockade aufgebrochen. Jetzt droht der Krim erneut Wasserknappheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1402649058289\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Finanzierungskrise des Weltern&auml;hrungsprogramms<\/strong><br>\nDie Finanzierungskrise des UNO-Weltern&auml;hrungsprogramms bedeutet, dass die Hilfe f&uuml;r 2,5 Millionen der 5,5 Millionen Menschen in Syrien, die auf die Organisation angewiesen sind, gek&uuml;rzt wird.<br>\nDie Nahrungsunsicherheit hat in den vergangenen Jahren unter dem Eindruck globaler Krisen weiter zugenommen. Nahezu 924 Millionen Menschen (11,7 Prozent der Weltbev&ouml;lkerung) waren von schwerer Nahrungsunsicherheit betroffen. Gleichzeitig ist es so, dass das Weltern&auml;hrungsprogramm (UN WFP) mit einer Finanzierungskrise konfrontiert ist, was die Lage f&uuml;r Teile der Weltbev&ouml;lkerung weiter versch&auml;rft. Die UN-Nahrungsmittelagentur hat angek&uuml;ndigt, dass sie die Hilfe f&uuml;r Syrerinnen und Syrer, die aufgrund von Geldmangel auf Grundnahrungsmittelspenden angewiesen sind, um etwa die H&auml;lfte k&uuml;rzen wird. &bdquo;Aljazeera News&ldquo; berichtet davon, dass das Weltern&auml;hrungsprogramm der Vereinten Nationen am Dienstag &ouml;ffentlich machte, dass eine beispiellose Finanzierungskrise das Weltern&auml;hrungsprogramm der Vereinten Nationen dazu zwinge, in Syrien die Hilfe f&uuml;r 2,5 Millionen der 5,5 Millionen Menschen zu k&uuml;rzen, die auf die Organisation angewiesen sind, um ihre Grundnahrungsmittel zu erhalten. Die Ank&uuml;ndigung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem sich die Europ&auml;ische Union darauf vorbereitet, am Mittwoch die siebte Br&uuml;sseler Konferenz zur &bdquo;Unterst&uuml;tzung der Zukunft Syriens und der Region&ldquo; auszurichten. Das Weltern&auml;hrungsprogramm erkl&auml;rte, es habe diese Entscheidung &bdquo;nach Aussch&ouml;pfung aller anderen M&ouml;glichkeiten&ldquo; getroffen und plane, seine &bdquo;extrem begrenzten&ldquo; Ressourcen zu strecken, indem es &bdquo;drei Millionen Syrerinnen und Syrer, die nicht in der Lage sind, von einer Woche zur n&auml;chsten ohne Nahrungsmittelhilfe zu &uuml;berleben&ldquo;, Priorit&auml;t einr&auml;ume. Nach zw&ouml;lf Jahren Krieg und in Zeiten globaler Krisen spitzt sich die Lage weltweit zu und es zeigt sich die Barbarei des Kapitalismus. &bdquo;Anstatt die Hilfe aufzustocken oder auch nur mit dem steigenden Bedarf Schritt zu halten, stehen wir vor dem d&uuml;steren Szenario, den Menschen die Hilfe gerade dann zu entziehen, wenn sie sie am meisten brauchen&ldquo;, sagte Kenn Crossley, Vertreter des World Food Programme in Syrien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitungderarbeit.at\/international\/finanzierungskrise-des-welternaehrungsprogramms\/\">Zeitung der Arbeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Arbeitsverweigerung: Bundespolitik und Klimaschutz<\/strong><br>\nIn Bonn, am Sitz des Sekretariats der UN-Klimaschutzkonvention, geht mal wieder eine Klimaverhandlungsrunde ohne greifbares Ergebnis zu Ende. Eigentlich h&auml;tte die n&auml;chste UN-Klimakonferenz vorbereitet werden sollen. Doch es ist mal wieder viel zu wenig, was da auf dem Tisch liegt. Immer noch. Und angesichts dessen, dass die Verhandlungen im Vorfeld der diesj&auml;hrigen UN-Klimakonferenz von ihrem Gastgeber Sultan Ahmed Al Jaber, dem Industrieminister der Vereinigten Arabischen Emirate, vorangetrieben werden sollen, ist wohl auch in diesem Jahr nicht viel zu erwarten. Wieder einmal nicht. Dass ausgerechnet die Vereinigten Emirate Druck f&uuml;r den schnellen Ausstieg aus dem &Ouml;l- und Gasgesch&auml;ft machen, wird wohl keiner ernsthaft annehmen, und auch die Bundesregierung hat mit ihren Fl&uuml;ssigerdgasterminals und ihren Einkaufstouren f&uuml;r (Blut-)Kohle in Kolumbien sowie Erdgas im Senegal und Katar sicherlich anderes im Sinn.<br>\nIm &Uuml;brigen kennt man in Deutschland derlei Verhandlungsverz&ouml;gerungen nur zu gut. Die erste in der langen Reihe der j&auml;hrlichen Vertragsstaatenkonferenzen der Klimakonvention fand seinerzeit 1995 in Berlin statt, und deren Vorsitzende war die damalige Umweltministerin Angela Merkel. Doch die hatte ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Eigentlich h&auml;tte sie f&uuml;r die Verhandlung einen weiteren Vertragsentwurf vorlegen sollen, doch den hatten ihre Kollegen in den Wirtschafts- und Verkehrsressorts in der Luft zerrissen. Die Verhandlungen wurden dadurch um zwei Jahre verz&ouml;gert, doch das ist inzwischen Geschichte. Nicht Geschichte ist hingegen der Hang Berliner Ministerinnen und Minister, die Klimaschutzarbeit zu verweigern, wenn Interessen der gro&szlig;en Konzerne, namentlich der Automobilindustrie, tangiert werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/452901.arbeitsverweigerung.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das gr&uuml;ne M&auml;rchen<\/strong><br>\nAmpelkoalition will Klimaschutzgesetz faktisch abschaffen. UN-Konferenz in Bonn endet ergebnislos.<br>\nEs klingt wie ein Witz, ist aber keiner: Die Ampelkoalition will das 2019 unter Merkel eingef&uuml;hrte Klimaschutzgesetz faktisch abschaffen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf brachte Wirtschaftsminister Robert Habeck am Mittwoch auf den Weg. Bereits n&auml;chste Woche soll er das Kabinett passieren. Konkret plant der Gr&uuml;nen-Politiker, die bisherigen Ziele f&uuml;r einzelne Sektoren sowie die daran gekn&uuml;pften Sofortprogramme abzuschaffen. In Zukunft soll nur noch eine &raquo;Jahresemissionsgesamtmenge&laquo; ermittelt werden, die von Jahr zu Jahr schrumpfen soll, wie es hei&szlig;t. Die Reform wird vor allem das Verkehrsministerium von Volker Wissing (FDP) entlasten, das die aktuell noch gesetzlich vorgeschriebene CO2-Emissionsmenge im vergangenen Jahr deutlich &uuml;berschritten hat. Zwar haben die Bereiche mit den gr&ouml;&szlig;ten Verfehlungen weiter eine besondere &raquo;politische Verantwortung&laquo;. Konkreter wird der Gesetzentwurf in diesem Punkt aber nicht. Erwartungsgem&auml;&szlig; reagierten die Umweltverb&auml;nde emp&ouml;rt &uuml;ber die angek&uuml;ndigte Reform. (&hellip;)<br>\nDass es mit dem Klimaschutz allgemein nicht gut bestellt ist, zeigte am Donnerstag auch der Blick nach Bonn, wo die zehnt&auml;gigen Vorverhandlungen f&uuml;r die Weltklimakonferenz im November und Dezember dieses Jahres in Dubai ergebnislos zu Ende gingen. Line Niedeggen, die die Konferenz vor Ort beobachtete, kritisierte gegen&uuml;ber jW, dass einige L&auml;nder Wege zur Emissionsreduktion blockierten. Die COP 28 in Dubai werde der finale Schachzug der Industrie, der Welt das M&auml;rchen vom gr&uuml;nen Kapitalismus aufzutischen, so die Fridays-for-Future-Sprecherin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/452882.gr%C3%BCner-kapitalismus-das-gr%C3%BCne-m%C3%A4rchen.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>EU-Renaturierungsgesetz verschoben: Green Deal der EU wankt<\/strong><br>\nDie Wiederherstellung von intakten &Ouml;kosystemen ist eine Grundlage der EU-Klimapolitik. Konservative und Populisten blockieren ein wichtiges Gesetz.<br>\nPaukenschlag im Europaparlament: Ein wichtiger Pfeiler des &bdquo;European Green Deal&ldquo;, das geplante EU-Gesetz zur Renaturierung, hat bei einer Kampfabstimmung am Donnerstag im Umweltausschuss keine Mehrheit gefunden. Deutsche Christdemokraten, Konservative und die ID-Fraktion, zu der auch die AfD geh&ouml;rt, blockierten eine Entscheidung.<br>\nSie konnten 44 Abgeordnete mobilisieren, genauso viele wie die Bef&uuml;rworter. Das reichte nicht, um den Text &bdquo;in die Tonne zu treten&ldquo;, sagte der gr&uuml;ne Europaabgeordnete Michael Bloss. Bei einem dreist&uuml;ndigen Abstimmungs-Marathon fand sich jedoch auch keine Mehrheit f&uuml;r den Entwurf. Die Sitzung wurde auf den 27. Juni vertagt.<br>\nDie umstrittene Verordnung zur Wiederherstellung der Natur gilt als Kernst&uuml;ck des sogenannten Green Deal, mit dem die EU bis 2050 klimaneutral werden will. Sie sieht vor, dass bis 2030 gesch&auml;digte &Ouml;kosysteme auf 20 Prozent der Fl&auml;che der EU &bdquo;wiederhergestellt&ldquo; werden m&uuml;ssen. Bis 2050 m&uuml;ssen alle &Ouml;kosysteme in Europa wieder in einem gesunden, &bdquo;nat&uuml;rlichen&ldquo; Zustand sein.<br>\nDie Konservativen und Rechten hatten gefordert, den Gesetzentwurf zur&uuml;ckzuziehen. Sie behaupten, er schade den Bauern und gef&auml;hrde die Lebensmittelversorgung. Demgegen&uuml;ber haben sich Gr&uuml;ne, Sozialdemokraten, Liberale und Linke f&uuml;r das Gesetz ausgesprochen. Sogar gro&szlig;e Konzerne wie Nestl&eacute; oder IKEA warben f&uuml;r den Entwurf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/EU-Renaturierungsgesetz-verschoben\/!5937725\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>So stolz<\/strong><br>\nPhilipp Amthor fordert mehr Nationalgef&uuml;hl. &Uuml;ber den Patriotismus und seine Brauchbarkeit in Friedens- wie Kriegszeiten.<br>\nKriegszeiten sind Zeiten innerer und &auml;u&szlig;erer Mobilmachung. Zwar befindet sich Deutschland nicht unmittelbar im Krieg &ndash; mittelbar aber zieht es aus dem Ukraine-Krieg Konsequenzen, die eine grundlegende Reform der Nation, ihrer milit&auml;rischen Durchsetzungskraft und ihrer geistigen und moralischen Verfassung auf die Agenda setzen (Stichwort: &raquo;Zeitenwende&laquo;). Der deutsche Vollblut- und Vorzeigepolitiker Philipp Amthor (CDU) hat dementsprechend die Zeichen der Zeit erkannt und im Namen der CDU\/CSU-Fraktion Ende Mai einen Antrag in den Bundestag eingebracht, um einen erneuerten Patriotismus zu fordern und zu f&ouml;rdern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/452845.%C3%BCberbauph%C3%A4nomene-so-stolz.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die Glotze bleibt aus &ndash; Warum die Deutschen das Vertrauen in ihre Medien verlieren<\/strong><br>\nEine Studie zum Nachrichteninteresse der Deutschen stellt dem deutschen Journalismus ein Armutszeugnis aus. Er verliert weiter an Vertrauen. Mit seiner Einseitigkeit und der Preisgabe journalistischer Standards hat sich der Mainstream ins Aus man&ouml;vriert. Man will es nicht mehr lesen.<br>\nDie Tagesschau berichtet &uuml;ber eine Studie des Reuters Institute zur Nachrichtennutzung der Deutschen. Das Ergebnis der Studie: Das Vertrauen der Deutschen in den deutschen Journalismus ist breit eingebrochen und befindet sich auf dem niedrigsten bisher ermittelten Niveau.<br>\nDie Tagesschau nennt das &ldquo;Nachrichtenm&uuml;digkeit&rdquo; und markiert mit dieser irref&uuml;hrenden Headline gleich eins der zentralen Probleme des deutschen Mainstreams: Man schreibt sich die Welt sch&ouml;n, macht sie zur Ideologie passend und weicht den Fakten aus. Der deutsche Mainstream hat sich sowohl vor der Welt als auch vor den Anforderungen der Nachrichtenkonsumenten an ihn gut verschanzt.<br>\nMan schreibt und produziert eigentlich nur noch f&uuml;r sich und die Kollegen, best&auml;tigt sich gegenseitig, die einzig korrekte Sicht auf die Dinge zu haben, und verschanzt sich in einem journalistischen Elfenbeinturm, in dem vor lauter Selbstzentriertheit alles M&ouml;gliche produziert wird, nur eben kein Journalismus. Die Entwicklung ist eigentlich dramatisch, die Tagesschau reagiert darauf mit Selbstlob. Man genie&szlig;e unter all den anderen Angeboten immer noch das h&ouml;chste Vertrauen, schreibt sie. N&auml;her an den Fakten w&auml;re es zu sagen, das Vertrauen ist f&uuml;r alle deutschen Nachrichtenangebote nahezu gleichm&auml;&szlig;ig erodiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fromrussiawithlove.rtde.live\/meinung\/172734-glotze-bleibt-aus-warum-deutschen\/\">Gert Ewen Ungar auf RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Veranstaltungshinweis: Kamingespr&auml;ch<\/strong><br>\nDer Wirtschaftsclub WCR e.V. l&auml;dt am 21. Juni in Berlin zu seinem neuen Format, dem WCR-KAMINGESPR&Auml;CH mit Dr. Alexander Neu!<br>\nUnser Gast ist GREGOR GYSI<br>\nMUSS SICH EUROPA ZWISCHEN EURASIEN UND DEN USA ALS HANDELSPARTNER ENTSCHEIDEN?<br>\nDr. Alexander Neu, Publizist, ehem. MdB sowie Sonderbeauftragter des WCR e.V. befragt Gregor Gysi zu den rasanten globalpolitischen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft, insbesondere mit Blick auf den eurasischen Kontinent.<br>\nWie erfolgreich sind die Sanktions- und Isolationsma&szlig;nahmen des Westens gegen Russland? Warum folgt der Globale S&uuml;den den westlichen Ma&szlig;nahmen nicht? Welche wirtschaftlichen Gefahren drohen bei einer Eskalation mit China, aber auch mit Indien, die sich den westlichen Sanktionsforderungen widersetzen?<br>\nNach dem schwierigen Jahr 2022 geht der vor &uuml;ber 13 Jahren von Vorstandsvorsitzender Dr. Karin von Bismarck gegr&uuml;ndete Wirtschaftsclub mit neuer Kraft in die Zukunft. WCR steht nun f&uuml;r West-Ost Communication &amp; Relations. Das WCR-Netzwerk hat sich um den eurasischen Wirtschaftsraum erweitert in Richtung Osten.<br>\nDer WCR e.V. bildet eine Plattform nach Osten und bleibt so seiner Mission treu verbunden. Auch die Werte des WCR e.V., n&auml;mlich Vertrauen &ndash; Verantwortung &ndash; Respekt sind aktueller den je. Unsere Mission: Wir verbinden Menschen und Kulturen. Dialog f&ouml;rdert Vertrauen. Br&uuml;cken bauen.<br>\n18:30 Uhr Champagner Empfang und H&auml;ppchen. Danach dinieren Sie mit Gregor Gysi. Dinner und Champagner Empfang sind im Ticket inkludiert f&uuml;r Nichtmitglieder 49&euro; und Mitglieder 19&euro;\n<p><strong>Adresse:<\/strong><br>\nLogenhaus<br>\nPeter-Lenn&eacute;-Stra&szlig;e 1+3<br>\n14195 Berlin-Dahlem<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/wcr-ev.de\/wcr-kaminabend-mit-gregor-gysi\/\">Anmeldung &uuml;ber diese Website.<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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