{"id":9943,"date":"2011-07-01T08:36:15","date_gmt":"2011-07-01T06:36:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9943"},"modified":"2011-07-01T08:36:15","modified_gmt":"2011-07-01T06:36:15","slug":"hinweise-des-tages-1415","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9943","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Eurokrise; Stuttgart 21; Atomausstieg; Steuergerechtigkeit statt Steuersenkung; Elend der Umverteilungspolitiker; INSM &ndash; Fehlfinanzierung Sozialversicherung; Tempor&auml;rarbeitende nicht mehr benachteiligen; Der Fortschritt ist bezahlbar; M&uuml;nchen will mit Ein-Euro-Jobs privaten Unternehmen Konkurrenz machen; Das Europa der Konzerne w&auml;chst; Sven Giegold &uuml;ber Bankenlobby: &ldquo;Eine unglaubliche &Uuml;bermacht&rdquo;; Pariser Alleingang: Waffen f&uuml;r die Rebellen; Meeresspiegel steigt heute schneller als je zuvor in den letzten 2000 Jahren; Ist das Kyoto-Protokoll tot? Eine Einsch&auml;tzung zum aktuellen Stand der Klimaverhandlungen; Dr. Merkels Kernschmelze; L&uuml;tgert verl&auml;sst Netzwerk Recherche &ndash; &ldquo;Das Kapitel ist f&uuml;r mich beendet&rdquo;; Das Panik-Orchester; zu guter Letzt: Moderater Lohnabschluss (MB\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Stuttgart 21<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">Atomausstieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Steuergerechtigkeit statt Steuersenkung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Elend der Umverteilungspolitiker<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">INSM &ndash; Fehlfinanzierung Sozialversicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Tempor&auml;rarbeitende nicht mehr benachteiligen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Der Fortschritt ist bezahlbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">M&uuml;nchen will mit Ein-Euro-Jobs privaten Unternehmen Konkurrenz machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Das Europa der Konzerne w&auml;chst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Sven Giegold &uuml;ber Bankenlobby: &ldquo;Eine unglaubliche &Uuml;bermacht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Pariser Alleingang: Waffen f&uuml;r die Rebellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Meeresspiegel steigt heute schneller als je zuvor in den letzten 2000 Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">Ist das Kyoto-Protokoll tot? Eine Einsch&auml;tzung zum aktuellen Stand der Klimaverhandlungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">Dr. Merkels Kernschmelze<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">L&uuml;tgert verl&auml;sst Netzwerk Recherche &ndash; &ldquo;Das Kapitel ist f&uuml;r mich beendet&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Das Panik-Orchester<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">zu guter Letzt: Moderater Lohnabschluss<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=9943&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Rettungspaket f&uuml;r Griechenland &ndash; Banken dr&uuml;cken sich vor substantiellen Hilfen<\/strong><br>\nUnd der Gewinner sind &ndash; die Banken: Zwar verk&uuml;ndet Finanzminister Wolfgang Sch&auml;uble, dass sich die Geldh&auml;user mit 3,2 Milliarden Euro am Hilfspaket f&uuml;r Griechenland beteiligen. Doch der Beitrag klingt gro&szlig;z&uuml;giger als er ist. Am Ende d&uuml;rften die Banken davon sogar profitieren &ndash; und zahlen m&uuml;ssen wieder die B&uuml;rger.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/griechenland-krise-banken-kommen-um-substantielle-hilfen-herum-1.1114524\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>Ein Beitr&auml;gchen f&uuml;r Griechenland<\/strong><br>\nDie deutschen Banken beteiligen sich nun doch an der Hellas-Rettung &ndash; zumindest ein bisschen. Lob geb&uuml;hrt ihnen daf&uuml;r nicht &ndash; schlie&szlig;lich wussten sie, was sie taten, als sie griechische Staatsanleihen kauften.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:bankenbeteiligung-ein-beitraegchen-fuer-griechenland\/60072236.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Nur die erste H&uuml;rde<\/strong><br>\nDas Sparprogramm ist einseitig auf Steuererh&ouml;hungen konzentriert; Wachstumsimpulse fehlen. Was n&uuml;tzen sanierte Staatsfinanzen, wenn die Realwirtschaft pleitegeht?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/nur-die-erste-huerde\/-\/1472602\/8613812\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die Bahn und ihre Stimmungsmache f&uuml;r S 21<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Stuttgart 21, die Bahn und die Demonstranten.<\/strong><br>\nSeit fast einem Jahr besch&auml;ftigen sich die Medien intensiv mit dem Streit um diesen Bahnhof. Welcher Seite dabei bundesweit die Sympathien zufliegen, liegt aber immer auch an der jeweiligen Berichterstattung. Anfangs hatte die Bahn die Deutungshoheit. Dann waren es die Demonstranten. Und nun, nach der von Heiner Gei&szlig;ler verordneten Ruhepause, ist wieder die Bahn obenauf, weil die Journalisten eben auch begeistert auf jeden Zug aufspringen. Zapp &uuml;ber die Medien und den Stresstest.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/zapp\/medien_politik_wirtschaft\/stuttgart191.html\">NDR Zapp<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Dazu auch &bdquo;<a href=\"\/wp-print.php?p=7538\">Bei Abriss Aufstand: Wie der wachsende B&uuml;rgerprotest madig gemacht werden soll<\/a>&rdquo;<br>\nWelche wirtschaftlichen und finanziellen Interessen hinter Stuttgart21 stehen, wurde im September 2010 ausf&uuml;hrlich im <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/medien-und-stuttgart-21-fahrt-auf-schwaebischem-filz-1611232-print.html\">Stern geschildert<\/a>. <\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Zwischenbericht von sma bewertet S21-Test kritisch<\/strong><br>\nDie Verwirrung um den so genannten Stresstest zu Stuttgart 21 h&ouml;rt nicht auf. Der unabh&auml;ngige Gutachter, das Schweizer Planungsb&uuml;ro sma, hat Zweifel daran, dass das Bahn-Projekt den Test in allen Punkten besteht. Die Deutsche Bahn reagierte gelassen auf die Kritik des Gutachters.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.swr.de\/nachrichten\/bw\/-\/id=1622\/nid=1622\/did=8253260\/1qw3ir0\/index.html\">SWR<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie aus B&uuml;rgern Wutb&uuml;rger werden<\/strong><br>\nGrau melierte Herrschaften in wei&szlig;en Bundfaltenhosen nehmen umst&auml;ndlich im evangelischen Gemeindehaus in Stuttgart Platz. Damen in gebl&uuml;mten Sommerkost&uuml;men f&auml;cheln sich Frischluft zu. Man kennt sich, man winkt verhalten, aber herzlich. Alte M&auml;nner justieren ihre H&ouml;rger&auml;te, junge Business-Typen r&uuml;cken die Krawatten zurecht. Sehen so die ber&uuml;chtigten &raquo;Wutb&uuml;rger&laquo; aus? Nein. Die Bewohner des Nordstadt-Viertels, das bald an die gr&ouml;&szlig;te Baustelle Europas grenzen k&ouml;nnte, sind eigentlich friedliche Steuerzahler. Nach zwei Stunden missgl&uuml;ckter Informationspolitik der Deutschen Bahn sieht die Sache anders aus. Der Saal kocht. [&hellip;] Die Bahn reagiert mit einem Schwall von Beh&ouml;rdendeutsch. Eckart Fricke, neuer Konzernbevollm&auml;chtigter f&uuml;r Baden-W&uuml;rttemberg, l&auml;sst eine kaum lesbare Folie mit Zahlen an die Wand werfen, die &raquo;Grenzwerte&laquo; f&uuml;r Baul&auml;rm auflistet: 60 Dezibel am Tag, 45 in der Nacht. [&hellip;] Das Hohngel&auml;chter ist kaum zu &uuml;berh&ouml;ren und wird lauter, als nach &raquo;Entsch&auml;digungszahlungen&laquo; gefragt wird. Diese sind f&auml;llig, wenn der L&auml;rm mehr als zwei Monate lang zu hoch ist. &raquo;Wer misst das, wer ist zust&auml;ndig?&laquo;, fragt eine junge Dame und erh&auml;lt auf mehrmaliges Dr&auml;ngen die Zusage, Name und Adresse des Emissionsschutzbeauftragten genannt zu bekommen. Ansonsten wird sie mit &raquo;zu ergreifenden Ma&szlig;nahmen&laquo; vertr&ouml;stet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gea.de\/nachrichten\/politik\/wie+aus+buergern+wutbuerger+werden.2072195.htm\">Reutlinger Generalanzeiger<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Atomausstieg<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Atomausstieg doch nicht unumkehrbar<\/strong><br>\nDie Linke hat beim wissenschaftlichen Dienst des Bundestags ein Gutachten in Auftrag gegeben, aus dem nun hervorgeht, dass jeder neu gew&auml;hlte Bundestag die Gesetze zur Energiewende wieder kippen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/atomausstieg-doch-nicht-unumkehrbar\/-\/1472596\/8613152\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Bundestag beschlie&szlig;t Weiterbetrieb von neun Risiko-Atomkraftwerken<\/strong><br>\nDie atomkritische &Auml;rzteorganisation IPPNW kritisiert den von CDU, CSU, FDP, SPD und Gr&uuml;nen heute gefassten Bundestagsbeschluss zum Weiterbetrieb von neun Atomkraftwerksbl&ouml;cken als verantwortungslos. &bdquo;Obwohl vor Monaten mit viel Get&ouml;se eine Ethikkommission eingesetzt wurde, war in der von Parteiengepl&auml;nkel gepr&auml;gten Bundestagsdebatte die Frage der ethischen Verantwortbarkeit dieser Risiko-Fortschreibung kein Gegenstand der Diskussion&ldquo;, kritisiert IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz. &bdquo;Selbst f&uuml;r Politiker, die in der Vergangenheit jedes meldepflichtige Ereignis zum St&ouml;rfall hochstilisiert haben, sind die gef&auml;hrlichen Sicherheitsl&uuml;cken der zuletzt in Deutschland errichteten Konvoi-Atomkraftwerke kein Thema.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ippnw.de\/startseite\/artikel\/721bdac6a9\/bundestag-beschliesst-weiterbetrieb.html\">IPPNW<\/a><\/li>\n<li><strong>Trittin-Interview: &bdquo;Die sollen weg, r&uuml;ckstandsfrei!&ldquo;<\/strong><br>\nHistorisch wird es diesen Donnerstag im Bundestag, wenn der Ausstieg aus der Atomkraft und die Energiewende beschlossen werden. J&uuml;rgen Trittin spricht im FR-Interview &uuml;ber rote Industriepolitik und die Zukunft der Gr&uuml;nen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/-die-sollen-weg--rueckstandsfrei--\/-\/1472596\/8614372\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> &bdquo;Wie f&uuml;hlt es sich f&uuml;r einen alten Linken an, eine konservative Kanzlerin zu unterst&uuml;tzen?&ldquo;<\/em><br>\n<em>W&auml;re Trittin ein alter Linker, w&auml;re er bei den Linken und h&auml;tte als gr&uuml;ner bzw. linker Bundesminister sicher nicht die Umsetzung der Hartz-Gesetze und die Kommerzialisierung der Rentenversicherung &ndash; Beispiele ohne Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit &ndash; unterst&uuml;tzt.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Steuergerechtigkeit statt Steuersenkung<\/strong><br>\nDie Regierungsparteien stehen seit den Steuergeschenken f&uuml;r Hoteliers und der Laufzeitverl&auml;ngerung f&uuml;r Atommeiler in der Missgunst des Wahlvolkes. Die Liberalen knabbern sogar an der F&uuml;nfprozenth&uuml;rde.<br>\nNun versprechen die &bdquo;B&uuml;rger-Entlastungs-Parteien&rdquo; wieder einmal, Steuern und Sozialabgaben zu senken. Die FDP behauptet, mit Steuersenkungen die B&uuml;rger am Aufschwung zu beteiligen und mit mehr Netto vom Brutto die Binnennachfrage zu st&auml;rken. Die Union entdeckt mit der Senkung der Sozialabgaben ihr Herz f&uuml;r den &bdquo;kleinen Mann&rdquo;, der kaum Steuern aber viel Sozialabgaben zahle.<br>\nSolche Heilsversprechen kennt Deutschland seit &uuml;ber 30 Jahren. Sie wurden immer unterschiedlich begr&uuml;ndet: W&auml;hrend der rot-gr&uuml;nen Zeit, um den heimischen Wirtschaftsstandort f&uuml;r den internationalen Wettbewerb fit zu machen. Und seit 2005 kommen Merkel und Westerwelle mit einem Zusatz-Argument: Mehr Netto vom Brutto. Ganz neu ist allerdings, dass die FDP in der Steuersenkung sogar eine St&auml;rkung der Binnennachfrage entdeckt hat.<br>\nZu den Fakten: Verantwortlich f&uuml;r die schwache Binnennachfrage sind niedrige L&ouml;hne, nicht zu hohe Steuern. Rund die H&auml;lfte der privaten Haushalte zahlt keine Einkommensteuer, weil sie zu wenig verdienen. Prek&auml;re Besch&auml;ftigungsverh&auml;ltnisse und der politisch gef&ouml;rderte Niedriglohnsektor sind f&uuml;r diesen Missstand am Arbeitsmarkt verantwortlich. Ihnen helfen nur kr&auml;ftige Lohnerh&ouml;hungen und Mindestl&ouml;hne. Erst dann klappt es auch mit mehr Binnennachfrage. Denn von der Steuersenkung profitieren nur Steuerpflichtige. Und mit steigendem Einkommen steigt auch die steuerliche Entlastung. Das nennt man Klientelpolitik. Zudem f&uuml;hrte in der Vergangenheit nachweislich keine einzige Steuersenkung zu mehr Konsum (siehe Abbildung). Vor allem, wenn gleichzeitig immer mehr Arbeitnehmer\/-innen unter chronischer Lohnarmut leiden.<br>\nQuelle: <a href=\"\/upload\/pdf\/110701_25_2011_klartext_steuergerechtigkeit_statt_steuersenkung.pdf\">DGB Klartext [PDF &ndash; 213 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Elend der Umverteilungspolitiker<\/strong><br>\nBisweilen kommt man aus eher beil&auml;ufigen Meldungen auf den Kern des Problems. Die S&uuml;ddeutsche berichtet &uuml;ber die Versorgungsr&uuml;cklage des Landes NRW. Diese R&uuml;cklage wurde einst geschaffen um den Kollaps der L&auml;nderfinanzen wegen des demographischen Wandels zu verhindern. Ansonsten lie&szlig;en sich die Beamtenpensionen im Jahr 2030 nicht mehr finanzieren. Diese These fand damals in der Politik weitgehend ungeteilte Zustimmung. Schlie&szlig;lich hatten Volkswirte interessante Theorien erfunden. [&hellip;]<br>\nAber selbstredend ging es den Raffelh&uuml;schens nie um die Kinder und Enkel, wenn es nicht gerade die eigenen gewesen sein sollten. Ihnen ging es immer nur um Verteilungsfragen. F&uuml;r die einen die Lasten, f&uuml;r die anderen das Verm&ouml;gen. Es sollte blo&szlig; nicht &uuml;ber die andere Seite der Bilanz nachgedacht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.weissgarnix.de\/2011\/06\/27\/elend-der-umverteilungspolitiker\/\">Weissgarnix<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>INSM &ndash; Fehlfinanzierung Sozialversicherung<\/strong><br>\nDie deutschen Sozialversicherungen geben j&auml;hrlich &uuml;ber 100 Milliarden Euro f&uuml;r versicherungsfremde Leistungen aus. Gleichzeitig werden &uuml;ber 60 Milliarden Euro zwischen den verschiedenen Einkommensgruppen umverteilt &ndash; auch von unten nach oben. Zu diesem Ergebnis kommt ein von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) finanziertes Gutachten des Zentrums Generationenforschung der Albert-Ludwigs-Universit&auml;t Freiburg. [&hellip;]<br>\nDie Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft fordert, in einem ersten Schritt die kostenlose Mitversicherung von nicht berufst&auml;tigen Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung zu beenden. &ldquo;Die kostenlose Mitversicherung von Hausfrauen und Hausm&auml;nnern ist nichts anderes als eine Herdpr&auml;mie&rdquo;, sagte INSM-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Hubertus Pellengahr in der Pressekonferenz. Es sei grob ungerecht, Familien mit einem Verdiener gegen&uuml;ber Doppelverdienerfamilien in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu beg&uuml;nstigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/Presse\/Pressemeldungen\/Fehlfinanzierung-Sozialversicherung.html\">INSM<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.W.:<\/strong> Und auch der Versicherungsvertreter aus Freiburg ist mit von der Partie.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Neuleserinnen und Neuleser sollten wissen, das der so genannte Finanzwissenschaftler Prof. Bernd Raffelh&uuml;schen Aktivist f&uuml;r die Arbeitgeber-Lobby <a href=\"http:\/\/www.insm.de\/insm\/ueber-die-insm\/FAQ.html\">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft<\/a>, welche auch die betreffende Studie f&ouml;rdert, sowie <a href=\"http:\/\/www.ergo.com\/de\/Unternehmen\/Overview\/Management\/Aufsichtsrat\">Aufsichtsrat bei der ERGO-Versicherungsgruppe<\/a> ist. Sein Forschungszentrum Generationenvertr&auml;ge an der Uni Freiburg wird u.A. von einer Reihe Versicherungsgesellschaften (Profiteuren privater Kranken- und Rentenversicherung) sowie eben der <a href=\"http:\/\/www.vwl.uni-freiburg.de\/fakultaet\/fiwiI\/fzg\/verein\/sponsoren.html\">Arbeitgeberlobby Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft gesponsort<\/a>. Sie k&ouml;nnen sich ja Gedanken dar&uuml;ber machen, welche Absichten verfolgt werden, wenn ein solcher Professor &ndash; oder nach unserer Definition Versicherungsvertreter mit Professorentitel &ndash; Gutachten im Auftrag von Arbeitgebern und Versicherungskonzernen schreibt.<\/em><br>\n<em>Das &Auml;rzteblatt beschreibt &uuml;brigens im letzten Absatz, dass hinter der Initiative die Arbeitgeberverb&auml;nde der Metall- und Elektroindustie stehen. Das ist in der Berichterstattung von Medien leider gar nicht selbstverst&auml;ndlich, auch nicht in einer Fachzeitschrift f&uuml;r &Auml;rzte.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Tempor&auml;rarbeitende nicht mehr benachteiligen \/ Gleiche Arbeitsbedingungen f&uuml;r Tempor&auml;rarbeitende wie f&uuml;r Festangestellte<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.presseportal.ch\/de\/pm\/100003695\/100700093\/temporaerarbeitende-nicht-mehr-benachteiligen-gleiche-arbeitsbedingungen-fuer-temporaerarbeitende\">Presseportal (Schweiz)<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Wer gibt den deutschen Tarifparteien bitte Nachhilfeunterricht &hellip;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Fortschritt ist bezahlbar<\/strong><br>\nDeutschland kann sich den Fortschritt in Form von Energiewende und Ausbau sozialer Dienste leisten. Seine hohen Export&uuml;bersch&uuml;sse belegen ein unausgesch&ouml;pftes Konsum- und Investitionspotenzial. Aber auch ohne sie br&auml;uchten wir keinen Wohlstandsverlust zu bef&uuml;rchten. Zwar m&uuml;ssen sich Verbrauchs- und Produktionsstrukturen &auml;ndern. Aber der Wechsel kann in einem Wachstumskontext durch mehr Besch&auml;ftigung und h&ouml;here Produktivit&auml;t ohne unfreiwillige Einschr&auml;nkungen traditionellen Konsums erfolgen. Dazu m&uuml;ssen die neuen Bedarfe mit stabiler Kaufkraft ausgestattet werden &ndash; am besten mittels einer gleichm&auml;&szlig;igeren Verteilung der Einkommen und einer Beschr&auml;nkung des Verm&ouml;genswachstums.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/wiso\/08167.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung [PDF &ndash; 87.5 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>M&uuml;nchen will mit Ein-Euro-Jobs privaten Unternehmen Konkurrenz machen<\/strong><br>\nIn gemeinsamer Sitzung der Aussch&uuml;sse f&uuml;r Soziales, Arbeit und Wirtschaft wurde heute die aktuelle Situation im Jobcenter M&uuml;nchen beraten. Verborgen zwischen verschiedensten Detailfragen findet sich ein Auftrag an den Oberb&uuml;rgermeister, der von besonderer Brisanz ist. [&hellip;] In der Beschlussvorlage erkl&auml;rten nun die zust&auml;ndigen ReferentInnen, Brigitte Meier und Dieter Reiter, dadurch seien die meisten der M&uuml;nchner Ein-Euro-Jobs &ldquo;bedroht&rdquo;. Ihre Konsequenz daraus: der M&uuml;nchner Oberb&uuml;rgermeister wurde nun beauftragt, sich in Land und Bund f&uuml;r die Aufhebung der Anforderung der Zus&auml;tzlichkeit einzusetzen, indem &ldquo;auch &sbquo;marktnahe&rsquo; Besch&auml;ftigung durch Soziale Tr&auml;ger m&ouml;glich wird&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.dielinke-muenchen-stadtrat.de\/nc\/dokumentation\/detail\/zurueck\/archiv-98\/artikel\/muenchen-will-mit-ein-euro-jobs-privaten-unternehmen-konkurrenz-machen\/\">DIE LINKE im Stadtrat M&uuml;nchen<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.dielinke-muenchen-stadtrat.de\/nc\/dokumentation\/detail\/zurueck\/archiv-98\/artikel\/muenchen-will-mit-ein-euro-jobs-privaten-unternehmen-konkurrenz-machen\/\">Interview mit Stadtr&auml;tin Henn in Mittwochsmagazin von Radio LORA 92,4 MHz  (Das Interview beginnt ab 00:33:50) [Audio &ndash; mp3]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Das Europa der Konzerne w&auml;chst<\/strong><br>\nDas Westfalenstadion hei&szlig;t jetzt Signal Iduna Park und das Frankenstadion easyCredit-Stadion. Mancher Fu&szlig;ballverein hat, um an Geld zu gelangen, den ehrenwerten Namen seiner Spielst&auml;tte in die Tonne geworfen. In England geh&ouml;rt der gesamte Spielbetrieb einer Bank, jedenfalls schl&auml;gt sich das im Namen der Liga nieder: Barclays Premier League. Was im Fu&szlig;ball bereits seit Jahren Praxis ist, droht nun als allgemeine Maxime eines neuen Europas umgesetzt zu werden. (&hellip;) Was wir gerade erleben, ist die restliche Zerschlagung staatlicher Einflussnahme und Beteiligung an wirtschaftlichen Fragen. Die Europ&auml;ische Union macht derzeit klar, dass Staatsgebilde ihr Tafelsilber zu verkaufen haben, damit in private H&auml;nde hineingewirtschaftet werden kann. Die Einflussnahme der Lobbyisten in Br&uuml;ssel ist gigantisch&hellip;&rdquo; (&hellip;)<br>\nNie war die Europ&auml;ische Union n&auml;her am schon lange g&auml;renden Vorwurf, sie sei eine Union der Konzerne. Das ist sie mit jedem Tag etwas mehr, denn sie macht ihre Mitgliedsstaaten erpressbar, indem sie sich f&uuml;r die Omnipotenz privatisierter Unternehmen ausspricht. Handlungspielr&auml;ume f&uuml;r den Staat sind damit nichtig. Das Primat der Politik ist somit nicht g&auml;nzlich verschwunden, es wird nur in die Wirtschaft delegiert. Dort soll Politik gemacht werden, wenn es nach EU geht. (&hellip;) Man denke nur an die Hartz-Kommission, die auch und ma&szlig;geblich von Unternehmerhand geleitet wurde. Das war nur die Vorstufe, denn fortan werden in Europa nicht nur Kommissionen unterwandert werden, man wird den Konzernen peu a peu immer mehr politische Macht &uuml;bertragen&hellip;&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ad-sinistram.blogspot.com\/2011\/06\/das-europa-der-konzerne-wachst.html\">ad sinistram<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.K.:<\/strong> Den neoliberalen Kreisen in Politik, Medien und &ldquo;Wissenschaft&rdquo; ist es in den vergangenen Monaten hervorragend gelungen, von der enormen Verantwortung der neoliberalen Ideologie f&uuml;r den Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise abzulenken. Die massiven &ouml;konomischen Sch&auml;den, die aus der &ldquo;Liberalisierung&rdquo; und &ldquo;Deregulierung&rdquo; der Finanzm&auml;rkte resultierten, das zunehmend spekulative Gesch&auml;ftsgebahren der Banken zu Lasten der realwirtschaftlichen Investitionsfinanzierung oder das zwielichtige Treiben der Ratingagenturen werden in der medialen Berichterstattung mehr und mehr in den Hintergrund gedr&auml;ngt. Die neoliberalen Medien, Politiker und &ldquo;Experten&rdquo; bewerten die Sinnhaftigkeit politischer Entscheidungen zunehmend wieder an der Maxime, ob diese die Zustimmung &ldquo;der (Finanz-) M&auml;rkte&rdquo; finden oder nicht. Ganz so, als sei die Interessenslage der Finanzm&auml;rkte entscheidend f&uuml;r die L&ouml;sung der &ouml;konomischen Verwerfungen innerhalb der Eurozone. Da&szlig; &ldquo;die M&auml;rkte&rdquo; und die Exekution der neoliberalen Ideologie ganz entscheidend Mitverantwortung f&uuml;r diese &ouml;konomischen Verwerfungen tragen, soll m&ouml;glichst vollst&auml;ndig aus dem Blickfeld der &Ouml;ffentlichkeit verschwinden.<\/em><\/p>\n<p><em>So wird beispielsweise der Eindruck erweckt, unter den aufgespannten &ldquo;Euro-Rettungsschirmen&rdquo; w&uuml;rden insbesondere die &ldquo;Staaten&rdquo; Unterschlupf finden. Da&szlig; es sich bei den weitgehend von den europ&auml;ischen Steuerzahlern finanzierten &ldquo;Rettungsschirmen&rdquo; erneut v.a. um Bankenrettungspakete handelt, wird in der medialen Berichterstattung zumeist ausgeblendet. Dies ist der offenkundige Versuch, &ldquo;die M&auml;rkte&rdquo; weitestgehend reinzuwaschen und stattdessen &ldquo;dem Staat&rdquo; nahezu alle Verantwortung f&uuml;r die &ouml;konomischen Verwerfungen in die Schuhe zu schieben.<\/em> <\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung MB:<\/strong> Das tut jetzt zwar nichts zur Sache aber das Frankfurter Waldstadion, wo jetzt das Fu&szlig;ball-Weltmeisterinnen-Spiel Deutschland &ndash; Nigeria ausgetragen wird, hei&szlig;t seit einigen Jahren &bdquo;Commerzbank&ldquo;-Arena. Bei einem der ersten Spiele im damals umgebauten Stadion war ein Fehler in der Dachkonstruktion und ein Wolkenbruch f&uuml;hrte zu einer unfreiwilligen Dusche f&uuml;r das Publikum. Das war keine gute Werbung f&uuml;r den Namenstr&auml;ger des Stadions und die Frankfurter nannten das ehemalige Waldstadion bzw. die heutige Commerzbank-Arena &bdquo;Regenwaldstadion.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Sven Giegold &uuml;ber Bankenlobby: &ldquo;Eine unglaubliche &Uuml;bermacht&rdquo;<\/strong><br>\nDer Lobby-Einfluss der Banken in der EU ist gro&szlig;. Finance Watch werde dagegenhalten, diene dem Gemeinwohl und werde so Einfluss erhalten, sagt der gr&uuml;ne EU-Parlamentarier Sven Giegold.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/eine-unglaubliche-uebermacht\/\">taz<\/a>\n<p><strong>dazu: B&uuml;rger wollen Durchblick<\/strong><br>\nBisher hatte die Bankenlobby in Br&uuml;ssel kaum einen ad&auml;quaten Gegner. Das soll sich mit &ldquo;Finance Watch&rdquo; &auml;ndern. Die Organisation ist wie Greenpeace, nur ohne Schlauchboote.<br>\n2.000 &Auml;nderungsantr&auml;ge gab es, als im Europ&auml;ischen Parlament &uuml;ber die Richtlinie zur Regulierung von Hedgefonds abgestimmt wurde. 2.000 Antr&auml;ge, die zwar von verschiedenen Abgeordneten eingebracht wurden, aber teilweise wortw&ouml;rtlich &uuml;bereinstimmten. &ldquo;Das ist ein Indiz daf&uuml;r, dass diese Antr&auml;ge nicht von den Abgeordneten selber kamen, sondern von Lobbyisten&rdquo;, sagt der Europaabgeordnete Sven Giegold von B&uuml;ndnis90\/Gr&uuml;ne, der f&uuml;r seine Partei im Sonderausschuss zur Finanz-, Wirtschafts- und Sozialkrise sitzt und sich um eine bessere Regulierung der Finanzm&auml;rkte bem&uuml;ht.<br>\nAber das ist schwierig, denn die Bereitschaft der Politiker, tats&auml;chlich etwas am System zu &auml;ndern, l&auml;sst nach. Gleichzeitig tut die Bankenlobby alles, um eine Einschr&auml;nkung ihrer Gesch&auml;fte zu verhindern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/zukunft\/wirtschaft\/artikel\/1\/buerger-wollen-durchblick\/\">taz<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Pariser Alleingang: Waffen f&uuml;r die Rebellen<\/strong><br>\nWieder einmal preschen die Franzosen vor: Sarkozy liefert den libyschen Rebellen Waffen &ndash; ohne die Nato zu informieren. Aus Flugzeugen wurden via Fallschirm Maschinen- und Sturmgewehre abgeworfen. Hat Paris gegen das UN-Embargo versto&szlig;en, das Waffenlieferungen an Libyen verbietet?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/krieg-in-libyen-pariser-alleingang-waffen-fuer-die-rebellen-1.1114449\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Meeresspiegel steigt heute schneller als je zuvor in den letzten 2000 Jahren<\/strong><br>\nSeit Beginn der Industrialisierung steigt der Meeresspiegel schneller als je zuvor in den letzten zweitausend Jahren. Nach vielen Jahrhunderten mit stabilen oder nur langsam steigenden Werten geht die Kurve seit Ende des 19. Jahrhunderts steil nach oben. Das zeigt eine Untersuchung von Ablagerungen an der US-Atlantikk&uuml;ste &ndash; die erste durchgehende Rekonstruktion der Ver&auml;nderungen des Meeresspiegels &uuml;ber einen solch gro&szlig;en Zeitraum.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news?print=1&amp;id=428920\">Informationsdienst Wissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Ist das Kyoto-Protokoll tot? Eine Einsch&auml;tzung zum aktuellen Stand der Klimaverhandlungen<\/strong><br>\nDie Klimaverhandlungen in Bonn vertagen sich nahezu ergebnislos auf ein Treffen im Herbst. L&auml;uten Sie damit das Ende des Kyoto-Protokolls ein? Gibt es noch einen Rettungsanker? Eine Einsch&auml;tzung des Klima&ouml;konomen Prof. Dr. Reimund Schwarze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/idw-online.de\/de\/news?print=1&amp;id=429552\">Informationsdienst Wissenschaft<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Dr. Merkels Kernschmelze<\/strong><br>\nDie n&auml;chste Wandlung, bitte! Der Atomausstieg ist der bisherige H&ouml;hepunkt einer langen Serie von CDU-Kehrtwenden. Erneut zeigt sich: Bei der Modernisierung ihrer Partei rennt Angela Merkel den Ideen der anderen hinterher. Was kommt als n&auml;chstes?<br>\nNur ein bisschen gemurrt haben sie, die Atomfreunde in der Union. Der eine oder andere hat an diesem Donnerstag sogar gegen die eigene Regierung gestimmt. Die letzten Zuckungen des Widerstands. Aber das war&rsquo;s dann auch.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,771349,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>L&uuml;tgert verl&auml;sst Netzwerk Recherche &ndash; &ldquo;Das Kapitel ist f&uuml;r mich beendet&rdquo;<\/strong><br>\nEin Name fehlt auf der Teilnehmerliste der Jahreskonferenz von Netzwerk Recherche (NR): Wenn am Freitag 700 &ldquo;Investigative&rdquo; zusammenkommen, bleibt Christoph L&uuml;tgert fern. Der &ldquo;Panorama&rdquo;-Autor reagierte ver&auml;rgert auf die Entscheidung des Vorstands, dass nicht er AWD-Gr&uuml;nder Carsten Maschmeyer interviewen durfte. L&uuml;tgert trat aus dem Verein aus, Maschmeyer sagte seinen Auftritt ab. Im MEEDIA-Interview erkl&auml;rt der Reporter, warum er mit NR abgeschlossen hat und dass der Streit nur Maschmeyer nutze.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/print\/das-kapitel-ist-fuer-mich-beendet\/2011\/06\/30.html\">Meedia<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Das Panik-Orchester<\/strong><br>\nDie Zeitungsverlage k&auml;mpfen gegen Blogger und &ouml;ffentlich-rechtliche TV-Sender. Es geht ihnen um die Privatisierung des Internets<br>\nMathias D&ouml;pfner steckt in einem Dilemma. Der hagere Mann, still und kultiviert, ist Chef des gr&ouml;&szlig;ten europ&auml;ischen Zeitungsverlags und seinem Unternehmen geht es &ndash; einerseits &ndash; gl&auml;nzend. Ein paar Zahlen? Die Rendite im Zeitungsgesch&auml;ft liegt bei 22 Prozent, der Konzernumsatz ist in den ersten drei Monaten des Jahres um elf Prozent gewachsen, das Konzernergebnis um 6,5 Prozent, und allein die Erl&ouml;se aus dem digitalen Segment haben um 26 Prozent zugelegt. Das ist alles sehr beeindruckend, und da die Axel Springer AG den strengen Ver&ouml;ffentlichungskriterien des Aktiensrechts unterliegt, muss sie die sch&ouml;nen Zahlen auch &ouml;ffentlich verk&uuml;nden.<br>\nAndererseits sieht sich D&ouml;pfner dazu gezwungen, aus strategischen Gr&uuml;nden Untergangsstimmung zu verbreiten. Springer hat gerade im Verbund mit anderen gro&szlig;en Verlagen Klage gegen die ARD erhoben. [&hellip;] Jetzt muss ein anderes Bild her. Der S&uuml;ddeutschen Zeitung gab D&ouml;pfner unl&auml;ngst ein Interview, das vom Geist der Panik durchweht ist. &bdquo;Wir k&auml;mpfen um unsere Existenzgrundlage.&ldquo; Wenn der Springer-Chef derart aufdreht, muss viel auf dem Spiel stehen. So ist es auch. Und dabei ist D&ouml;pfners Schlacht gegen die Netzaktivit&auml;ten nur Teil eines viel gr&ouml;&szlig;eren Feldzugs. Es geht aber nicht um das &Uuml;berleben der Verlage. Es geht um die Vorherrschaft im Internet. Um die Frage, ob das Netz &ouml;ffentlich bleibt oder privatisiert wird.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/kultur\/1126-das-panik-orchester\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>zu guter Letzt: Moderater Lohnabschluss<\/strong><br>\nDer Arbeitgeberverband des Deutschen Bundestags und die Gewerkschaft der Parlamentarier sind zu einem raschen und lautlosen Tarifabschluss gekommen. Ohne Arbeitskampf und in seltener Einigkeit haben sich die Tarifparteien CDU, CSU, FDP und SPD auf eine stufenweise Erh&ouml;hung ihres &ldquo;Tagegelds&rdquo; geeinigt. Um moderate 292 Euro f&uuml;r das Jahr 2012 und den gleichen Betrag noch einmal f&uuml;r das Jahr 2013 steigt das monatliche Einstiegsgehalt von derzeit 7668 auf 7960 bzw. 8252 Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/tautenhahn.blog.de\/2011\/06\/30\/moderater-lohnabschluss-11402587\/\">Andr&eacute; Tautenhahn<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Eurokrise; Stuttgart 21; Atomausstieg; Steuergerechtigkeit statt Steuersenkung; Elend der Umverteilungspolitiker; INSM &ndash; Fehlfinanzierung Sozialversicherung; Tempor&auml;rarbeitende nicht mehr benachteiligen; Der Fortschritt ist bezahlbar; M&uuml;nchen will mit Ein-Euro-Jobs privaten Unternehmen Konkurrenz machen; Das Europa der Konzerne w&auml;chst; Sven Giegold &uuml;ber Bankenlobby: &ldquo;Eine unglaubliche &Uuml;bermacht&rdquo;; Pariser Alleingang: Waffen f&uuml;r die Rebellen; Meeresspiegel<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=9943\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-9943","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9943","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9943"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9943\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9945,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9943\/revisions\/9945"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9943"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9943"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9943"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}