{"id":99499,"date":"2023-06-21T08:38:48","date_gmt":"2023-06-21T06:38:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99499"},"modified":"2023-06-21T08:38:48","modified_gmt":"2023-06-21T06:38:48","slug":"hinweise-des-tages-4381","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99499","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99499#h01\">Bombenstimmung bei H &amp; K<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99499#h02\">Bittere Bilanz zum Weltfl&uuml;chtlingstag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99499#h03\">Wende der EU-Kommission: 50 Milliarden f&uuml;r die Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99499#h04\">NATO-Treffen zeigt innerimperialistische Widerspr&uuml;che auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99499#h05\">Streit um MINUSMA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99499#h06\">75 Jahre Nakba &ndash; 75 Jahre pal&auml;stinensische Katastrophe von 1948 <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99499#h07\">Entstehen einer neuen Blockfreiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99499#h08\">Blinken, Scholz und Besuche in und aus China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99499#h09\">Treffen in Berlin: Scholz geht von anhaltendem Ukraine-Konflikt aus &ndash; Stoltenberg lobt Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99499#h10\">Die Ukraine als Riegel zwischen Westeuropa und Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99499#h11\">Putins f&uuml;nfte Kolonne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99499#h12\">Lauterbachs Unwille: Krankenh&auml;user vor der Pleite.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99499#h13\">Am autorit&auml;ren Kipppunkt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99499#h14\">&bdquo;Klimaschutz steht auf der Kippe&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=99499#h15\">Russlands Rosneft und Chinas CNPC stellen auf Zahlungen in Landesw&auml;hrung um<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bombenstimmung bei H &amp; K<\/strong><br>\nAktion&auml;re von Waffenschmiede freuen sich bei Hauptversammlung &uuml;ber Mordsgesch&auml;fte. Kritiker beklagen Greenwashing und einen Nazi als Namenspatron.<br>\nBei Heckler &amp; Koch (H&amp;K) tagt man in standesgem&auml;&szlig;em Ambiente. Am Dienstag stieg bei Rottweil im S&uuml;den Baden-W&uuml;rttembergs die diesj&auml;hrige Hauptversammlung des deutschen Waffenherstellers &ndash; in der &raquo;Eventlocation Pulverfabrik&laquo;. Wo im Zweiten Weltkrieg Zwangsarbeiter bis zum Umfallen Ballerzeug und Fallschirme produzierten, trafen sich die Aktion&auml;re zum gro&szlig;en Halali nach erfolgreicher Renditejagd. (&hellip;)<br>\nDer Umsatz stieg im Vorjahresvergleich um 5,1 Prozent auf mehr als 300 Millionen Euro, der Nettogewinn konnte sogar mehr als verdoppelt werden auf 50,6 Millionen Euro. Nicht zuletzt der Ukraine-Krieg hat die Kassen pr&auml;chtig gef&uuml;llt. Bestandskunden aus Osteuropa h&auml;tten eifrig nachbestellt, berichtete das Unternehmen schon vor einem Jahr, allerdings ohne Namen zu nennen. (&hellip;)<br>\nWie das B&uuml;ndnis der &raquo;Kritischen Aktion&auml;r*innen&laquo; in einem von drei Gegenantr&auml;gen beanstandet, verst&ouml;&szlig;t das Management &raquo;willk&uuml;rlich und intransparent&laquo; gegen die eigenen Exportbeschr&auml;nkungen. Als selbsternannter &raquo;Pionier&laquo; einer sogenannten Gr&uuml;ne-L&auml;nder-Strategie wirbt H&amp;K damit, nur an Staaten der EU, der NATO oder an NATO-gleichgestellte Staaten zu liefern. Neue Zahlen belegten jedoch einen &raquo;deutlichen Anstieg&laquo; der Verkaufsums&auml;tze in Regionen, die nicht unter diese Vorgabe fielen, erkl&auml;rte der Verband am Montag. Abnehmer waren demnach in den Jahren 2021 und 2022 unter anderem Jordanien, Katar, der Oman und Singapur. Das sind nach westlichen Ma&szlig;st&auml;ben alles keine Vorzeigedemokratien, sie firmieren aber als &raquo;ausgew&auml;hlte Sicherheitspartner&laquo; Deutschlands und gehen deshalb mit &raquo;gr&uuml;n&laquo; durch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453148.waffenschmiede-bombenstimmung-bei-h-k.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bittere Bilanz zum Weltfl&uuml;chtlingstag<\/strong><br>\nDie Bilanz zum Weltfl&uuml;chtlingstag am 20. Juni ist auch aus deutscher Sicht bitter<br>\n110 Millionen Gefl&uuml;chtete z&auml;hlt der UNHCR f&uuml;r Ende 2022. 70% sind Frauen und Kinder. Doch zwischen Fl&uuml;chtlingsgipfeln und Weltfl&uuml;chtlingstag im Fr&uuml;hjahr 2023 versinkt das Recht auf Schutz Fl&uuml;chtender mit Hunderten von ihnen im Mittelmeer. Gleichzeitig versteckt Deutschland hinter mehr als 2 Millionen bereits Aufgenommenen, dass es von einer Belastungsgrenze im globalen Kontext weit entfernt ist, und will nicht wahrhaben, dass die ausl&auml;nderrechtliche Abschreckungspraxis Integration systematisch behindert. Im Osten geschieht dies doppelt so h&auml;ufig wie im Westen. K&ouml;nnen wir wirklich nicht mehr tun?<br>\nSeit mehr als 10 Jahren muss der UNHCR, das Fl&uuml;chtlingskommissariat der Vereinten Nationen, allj&auml;hrlich eine neue Rekordzahl melden, so auch in diesem Jahr: 108,4 Millionen Gefl&uuml;chtete, Vertriebene und Schutzbed&uuml;rftige sind zu beklagen; die Ursachen liegen seit Langem auf der Hand und werden jedes Jahr aufs Neue aufgez&auml;hlt: Kriege, Verfolgung, Unterdr&uuml;ckung, Landraub, Klimawandel, Verlust der Lebensgrundlagen &ndash; eine bittere Bilanz in einer Welt der Nationen, in einer Welt der Globalisierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/websie.art.blog\/2023\/06\/20\/bittere-bilanz-zum-weltfluchtlingstag\/\">Educasa Blog<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wende der EU-Kommission: 50 Milliarden f&uuml;r die Ukraine<\/strong><br>\nKrieg, China, Energiekrise: Das 7-Jahres-Budget der EU reiche nicht, sagt Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen. Ein Nachschlag m&uuml;sse her.<br>\nDie EU-Kommission bereitet eine radikale Wende in der Wirtschafts- und Finanzpolitik vor. Aus dem EU-Budget sollen k&uuml;nftig jedes Jahr mehr als 12 Milliarden Euro an die Ukraine flie&szlig;en, insgesamt bis zu 50 Milliarden. Zudem k&uuml;ndigte Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen eine h&auml;rtere Gangart gegen&uuml;ber China an. Sie begr&uuml;ndet diese mit der &bdquo;wirtschaftlichen Sicherheit&ldquo; &ndash; vor allem bei Investitionen will Br&uuml;ssel die Z&uuml;gel anziehen.<br>\n&bdquo;Wir leben in einer v&ouml;llig anderen Welt als 2020&ldquo;, sagte von der Leyen am Dienstag in Br&uuml;ssel. Damals war das Sieben-Jahres-Budget der EU nach langem Ringen beschlossen worden. Der Krieg in der Ukraine und die Energiekrise z&ouml;gen neue Ausgaben nach sich. Doch das 1,8 Billion Euro schwere EU-Budget, das bis 2027 gilt, reiche hinten und vorne nicht. Die Kommission fordert daher einen Nachschlag &ndash; und neue Eigenmittel, aus denen sie sch&ouml;pfen kann.<br>\nKonkret geht es um 50 Milliarden Euro f&uuml;r die Ukraine, 15 Milliarden f&uuml;r die Migrationspolitik und 10 Milliarden f&uuml;r die Wettbewerbsf&auml;higkeit. Dies sei das &bdquo;absolute Minimum&ldquo;, so die deutsche CDU-Politikerin. &bdquo;Wir wissen alle, dass ein Krieg uns &auml;u&szlig;erste Flexibilit&auml;t abverlangt&ldquo;, betonte sie. Die Mittel f&uuml;r die Ukraine sollten aus Krediten und aus nicht r&uuml;ckzahlbaren Zusch&uuml;ssen bestehen. Im laufenden Jahr flie&szlig;en aus Br&uuml;ssel 18 Milliarden Euro nach Kiew.<br>\nEs ist das erste Mal, dass die EU-Beh&ouml;rde einen Mehrjahresplan zur Unterst&uuml;tzung eines Landes aufstellt, das nicht Mitglied ist. Die 27 EU-Staaten sollen f&uuml;r die Ukraine sogar mehr Geld nachschie&szlig;en als f&uuml;r die Migration und die Wettbewerbsf&auml;higkeit. Neu ist auch, dass Br&uuml;ssel um mehr Geld f&uuml;r den Schuldendienst bittet. Hier geht es um den schuldenfinanzierten Corona-Aufbaufonds, der unter den gestiegenen Zinsen leidet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wende-der-EU-Kommission\/!5942359\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>NATO-Treffen zeigt innerimperialistische Widerspr&uuml;che auf<\/strong><br>\nAuf dem Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Br&uuml;ssel wurden Grundlagen f&uuml;r den NATO-Gipfel in vier Wochen in Litauen geschaffen. Der Kurs steht auf Aufr&uuml;stung, aber es zeichnen sich in verschiedenen Bereichen auch die innerimperialistishcen Widerspr&uuml;che zwischen den Mitgliedern ab.<br>\nAm vergangenen Freitag trafen sich die NATO-Verteidigungsminister in Br&uuml;ssel. Die Vertreter des aggressivsten und gef&auml;hrlichsten Milit&auml;rb&uuml;ndnisses der Welt, das f&uuml;r zahlreiche v&ouml;lkerrechtswidrige Interventionen und Kriegsverbrechen verantwortlich ist, haben sich im Rahmen dieser Zusammenkunft schon einmal auf das eigentliche zentrale Treffen in Vilnius in vier Wochen eingestimmt. Ziel war es, m&ouml;glichst viel Einigkeit zwischen den imperialistischen Staaten herzustellen. Es zeigen sich jedoch innerimperialistische Widerspr&uuml;che, auch innerhalb des B&uuml;ndnisses. Die NATO-Verteidigungsminister konnten sich nicht auf neue Pl&auml;ne einigen, wie die Allianz auf einen russischen Angriff reagieren w&uuml;rde. Ein Diplomat gab der T&uuml;rkei die Schuld an der Blockade. (&hellip;)<br>\nEin Diplomat sagte jedoch, die T&uuml;rkei habe die Zustimmung wegen der Formulierung von geografischen Standorten, auch in Bezug auf Zypern, blockiert. Noch vor dem NATO-Gipfel Mitte Juli in Vilnius bestehe die M&ouml;glichkeit, eine L&ouml;sung zu finden, f&uuml;gte der Diplomat hinzu. Die diplomatische Vertretung der T&uuml;rkei bei der NATO erkl&auml;rte, es sei falsch, sich zu einem geheimen NATO-Dokument zu &auml;u&szlig;ern, und f&uuml;gte lediglich hinzu, dass &bdquo;der &uuml;bliche Prozess der Konsultationen und der Bewertung unter den Verb&uuml;ndeten fortgesetzt wird&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitungderarbeit.at\/international\/nato-treffen-zeigt-innerimperialistische-widersprueche-auf\/\">Zeitung der Arbeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Streit um MINUSMA<\/strong><br>\nDie Bundeswehr muss wom&ouml;glich binnen k&uuml;rzester Frist vollst&auml;ndig aus Mali abziehen. Die in Bamako regierenden Milit&auml;rs haben vergangene Woche vor dem UN-Sicherheitsrat in New York einen schnellstm&ouml;glichen Abzug der UN-Blauhelmtruppe MINUSMA gefordert, in deren Rahmen auch &uuml;ber 1.100 deutsche Soldaten in Mali stationiert sind. Hintergrund der Forderung ist zum einen, dass MINUSMA im Land selbst zunehmend als erfolglos und als Instrument der ehemaligen Kolonialm&auml;chte eingestuft wird; Proteste, die den Hinauswurf der Truppe fordern, nehmen zu. Zum anderen ist auch in UN-Kreisen unklar, welche Perspektiven MINUSMA nach dem R&uuml;ckzug diverser westlicher Staaten noch hat; auch die Bundeswehr bereitet ihren Abzug inzwischen vor, freilich laut aktuellen Pl&auml;nen erst bis Ende Mai kommenden Jahres. Bamako sucht mit dem Schritt seine Souver&auml;nit&auml;t zur&uuml;ckzugewinnen und will mit Unterst&uuml;tzung russischer Milit&auml;rs und mit Hilfe von R&uuml;stungsg&uuml;tern aus Russland und China im Kampf gegen die jihadistischen Aufst&auml;nde bestehen. Nicht nur westliche Kritiker warnen, Mali drohe bei einem raschen Abzug von MINUSMA Chaos. Burkina Faso, das sich in &auml;hnlicher Lage befindet, lobt Bamakos &bdquo;mutige Entscheidung&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9274\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>75 Jahre Nakba &ndash; 75 Jahre pal&auml;stinensische Katastrophe von 1948 <\/strong><br>\nPal&auml;stinenser fordern: Wir wollen unsere Freiheit, und wir wollen sie JETZT<br>\n&Uuml;berall in Europa, ja praktisch &uuml;berall im Westen, nimmt man zuerst und vor allem Israel wahr. Israels 75j&auml;hriges Bestehen wird gro&szlig; gefeiert. Viele dr&uuml;cken ihre wahre Begeisterung f&uuml;r diesen Staat aus und bekunden ihm ihre ungebrochene Solidarit&auml;t. Deutschland zeichnet sich dabei besonders aus. Die Pal&auml;stinenser vergisst man dagegen fast immer. Man &uuml;bersieht sie gerne, weil sie die ausgezeichneten Beziehungen zu Israel nur st&ouml;ren w&uuml;rden.<br>\nWas aber ist diese Nakba, die pal&auml;stinensische Katastrophe von 1948?<br>\nIn den Worten von Constantin Zurayk, der schon im August 1948 sein wichtiges kleines B&uuml;chlein, Die Bedeutung der Katastrophe, ver&ouml;ffentlichte, konstituiert die Proklamation des Staates Israel auf dem Land des historischen Pal&auml;stina &bdquo;eine Katastrophe (Nakba) im vollsten Sinne des Wortes&ldquo;. Was man den Pal&auml;stinensern 1948 angetan hat, indem man ihnen ihr Land weggenommen und es Zuwanderern und Siedlern gegeben hat, damit diese dort ihren eigenen Staat errichten, das ist die Katastrophe. In anderen Worten, die Verweigerung des Selbstbestimmungsrechtes f&uuml;r die Pal&auml;stinenser und ihre Vertreibung machen die Katastrophe aus&hellip;<br>\nMasafer Yatta im S&uuml;den des Westjordanlandes,  Scheich Jarrah und Silwan in Jerusalem, zahllose pal&auml;stinensische D&ouml;rfer und Weiler im Jordantal und derzeit vor allem Jenin und Nablus im Norden der Westbank &hellip;. eine lange Liste mit Orten, an denen bis heute Gewalt gegen Pal&auml;stinenser ausge&uuml;bt wird und die Menschen aus ihren H&auml;usern und Wohnorten vertrieben werden. Wir m&uuml;ssen deshalb die Nakba (die Katastrophe f&uuml;r die Pal&auml;stinenser) als ununterbrochenen Prozess sehen und sie entsprechend analysieren&hellip;<br>\nNeue israelische Ultra-Rechtsregierung versch&auml;rft Repressionen<br>\nZuletzt m&uuml;ssen wir die Gewaltserie seitens der israelischen Regierung unter Netanyahu mit den rassistischen Extremisten Itamar Ben Gvir und Bezalel Smotrich, aber eben auch dem Verteidigungsminister Yoav Gallant (besser Kriegsminister, wie weltweit wohl alle Verteidigungsminister umbenannt werden sollten!) analysieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/international.or.at\/75-jahre-nakba-75-jahre-palaestinensische-katastrophe-von-1948-palaestinenser-fordern-wir-wollen-unsere-freiheit-und-wir-wollen-sie-jetzt\/%20\">International<\/a>\n<p>dazu: <strong>F&uuml;nf Tote und Dutzende Verletzte bei Milit&auml;reinsatz im pal&auml;stinensischen Westjordanland:<\/strong><br>\nIsraels Regierung erleichtert Siedlungsbau<br>\nBei einem heftigen Feuergefecht mit der israelischen Besatzungsarmee sind in Dschenin im Westjordanland mindestens f&uuml;nf Pal&auml;stinenser get&ouml;tet worden. Mehrere Dutzend weitere Menschen seien durch Sch&uuml;sse der Besatzer zum Teil lebensgef&auml;hrlich verletzt worden, teilte das pal&auml;stinensische Gesundheitsministerium am Montag mit. Bei mindestens einem der Toten soll es sich um einen K&auml;mpfer des Islamischen Dschihad handeln. Unter den Verletzten ist Medienberichten zufolge auch ein pal&auml;stinensischer Journalist, der &uuml;ber den Milit&auml;reinsatz berichtet hatte. Dem israelischen Milit&auml;r zufolge kam es bei der &raquo;Verhaftung zweier Verd&auml;chtiger&laquo; zu einem &raquo;mehrst&uuml;ndigen Schu&szlig;wechsel&laquo;. Mindestens ein Fahrzeug der Besatzungstruppen sei durch einen Sprengsatz besch&auml;digt worden. Ein Armeehubschrauber habe zudem &raquo;erstmals seit Jahren&laquo; das Feuer auf &raquo;bewaffnete Pal&auml;stinenser&laquo; in Dschenin er&ouml;ffnet, &raquo;um den R&uuml;ckzug der Truppen zu unterst&uuml;tzen&laquo;. Sieben Soldaten seien verletzt worden. Noch w&auml;hrend des Milit&auml;reinsatzes wurden Rufe nach einem noch h&auml;rten Vorgehen gegen die Pal&auml;stinenser in Dschenin laut. Der dem israelischen &raquo;Sicherheitskabinett&laquo; angeh&ouml;rende Finanzminister Bezalel Smotrich, der sich selbst als &raquo;Faschisten&laquo; bezeichnet und der im Zuge der Angriffe auf die pal&auml;stinensische Kleinstadt Huwara im M&auml;rz forderte, das israelische Milit&auml;r solle &raquo;pal&auml;stinensische St&auml;dte mit Helikoptern und Panzern angreifen&laquo;, sagte gestern, es sei an der Zeit, statt des &raquo;Vorgehens mit einer Pinzette&laquo; eine &raquo;breite Operation zur Beseitigung der Terrornester&laquo; im Norden des Westjordanlands zu beginnen. (&hellip;) Minister Smotrich k&uuml;ndigte an, den Bau Tausender neuer Wohneinheiten im pal&auml;stinensischen Westjordanland voranzutreiben. &raquo;Mit Gottes Hilfe werden wir das Siedlungsprojekt weiterentwickeln und die israelische Kontrolle des Territoriums st&auml;rken&laquo;, schrieb er bei Twitter. Das pal&auml;stinensische Au&szlig;enministerium verurteilte die Entscheidung als gef&auml;hrlich. Es forderte die Staatengemeinschaft auf, Druck auszu&uuml;ben, damit Israel den Entschlu&szlig; r&uuml;ckg&auml;ngig mache.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1445168344686\/0\"> Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Entstehen einer neuen Blockfreiheit<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nEine neue Stimmung des Trotzes im Globalen S&uuml;den hat in den Hauptst&auml;dten der Triade (USA, Europa und Japan) Verwirrung gestiftet. Dort ringen die Verantwortlichen um eine Antwort auf die Frage, warum die Regierungen des Globalen S&uuml;dens die westliche Sichtweise des Ukraine-Konflikts nicht akzeptiert oder die Nordatlantikvertrags-Organisation (NATO) in ihren Bem&uuml;hungen um eine &ldquo;Schw&auml;chung Russlands&rdquo; allgemein unterst&uuml;tzt haben. Regierungen, die lange Zeit den W&uuml;nschen der Triade gehorchten, wie die Regierungen von Narendra Modi in Indien und Recep Tayyip Erdo&#287;an in der T&uuml;rkei (trotz der Giftigkeit ihrer eigenen Regime), sind nicht mehr so zuverl&auml;ssig. (&hellip;)<br>\nDie Reaktion der indischen Regierung auf diese &ldquo;NATO-Plus&rdquo;-Formulierung entsprach dem Tenor ihrer fr&uuml;heren &Auml;u&szlig;erungen zum Kauf von russischem &Ouml;l. Viele Amerikaner haben immer noch das Konstrukt des NATO-Vertrags im Kopf&rdquo;, sagte Jaishankar auf einer Pressekonferenz am 9. Juni. Es scheint fast so, als sei dies die einzige Schablone oder Sichtweise, mit der sie die Welt betrachten&hellip; Diese Schablone gilt nicht f&uuml;r Indien&rdquo;. Indien sei nicht an einer Mitgliedschaft in der NATO Plus interessiert und wolle sich ein h&ouml;heres Ma&szlig; an geopolitischer Flexibilit&auml;t bewahren. Eine der Herausforderungen einer sich ver&auml;ndernden Welt&rdquo;, so Jaishankar, &ldquo;besteht darin, die Menschen dazu zu bringen, diese Ver&auml;nderungen zu akzeptieren und sich ihnen anzupassen&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/popularresistance.org\/emergence-of-a-new-non-alignment\/\">Popular Resistance<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Blinken, Scholz und Besuche in und aus China<\/strong><br>\nFormal betrachtet war sein (Blinkens) Auftritt eine Wiederholung all der Punkte, die man aus den letzten Monaten schon kennt. Erkennbar war nur eine leichte Verschiebung wie eine sehr ausf&uuml;hrliche Beteuerung, man halte sich an die Ein-China-Politik, und die formelle Formulierung &uuml;ber die Begegnung mit dem chinesischen Au&szlig;enminister Qin Gang und das halbst&uuml;ndige Gespr&auml;ch mit Pr&auml;sident Xi lautete &ldquo;sehr offen, sehr vertieft und in manchen Fragen produktiv&rdquo;. Das chinesische Gegenst&uuml;ck lautet &ldquo;offen, tief und konstruktiv&rdquo;. Das besagt nicht viel, au&szlig;er, dass man sich in einigen Punkten sehr uneins ist.<br>\nOffenkundig hatte Blinken den Auftrag, so etwas wie das klassische rote Telefon, das einst das Ergebnis der Kuba-Krise war, zwischen China und den USA zu etablieren, China war aber noch nicht bereit, dem zuzustimmen. Allerdings scheint irgendwer in Washington, vielleicht nach der glorreichen Fehlkalkulation mit den Russland-Sanktionen, nachgerechnet zu haben, was auch nur eine Unterbrechung des Verkehrs durch die Stra&szlig;e von Taiwan f&uuml;r die globale, also auch f&uuml;r die US-amerikanische Wirtschaft, bedeuten w&uuml;rde &ndash; einen Absturz in eine tiefe Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/173062-blinken-scholz-und-besuche-in\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<p>dazu: <strong>US-Au&szlig;enminister Blinken in Beijing: Washington will Spannungen mit China abbauen, um den Krieg gegen Russland zu eskalieren<\/strong><br>\nUS-Au&szlig;enminister Antony Blinken beendete am Montag einen zweit&auml;gigen Besuch in China. Er war mit dem chinesischen Pr&auml;sidenten Xi Jinping zusammengetroffen und hatte lange Gespr&auml;che mit den Au&szlig;enpolitikern des Landes gef&uuml;hrt.<br>\nBlinkens Reise war ein zynischer Versuch, die Konfrontation der USA mit China auf Eis zu legen und die zunehmenden Spannungen mit Beijing abzubauen, w&auml;hrend gleichzeitig eine drastische milit&auml;rische Eskalation der USA und der Nato im Krieg gegen Russland in der Ukraine vorbereitet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2023\/06\/20\/rmmw-j20.html\">wsws<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Treffen in Berlin: Scholz geht von anhaltendem Ukraine-Konflikt aus &ndash; Stoltenberg lobt Deutschland<\/strong><br>\nBundeskanzler Olaf Scholz hat an diesem Montag den Nato-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg in Berlin getroffen. Im Mittelpunkt der Gespr&auml;che standen die Vorbereitung des Nato-Gipfels vom 11. bis 12. Juli in Vilnius und die Ukraine-Situation. Danach gab es eine gemeinsame Pressekonferenz.<br>\nScholz hat gegen&uuml;ber Journalisten erkl&auml;rt, Deutschland werde in der aktuellen geopolitischen Lage einen gro&szlig;en Teil der Bundeswehr f&uuml;r die B&uuml;ndnisverteidigung der Nato &bdquo;verl&auml;sslich&ldquo; bereithalten. Auch wies er darauf hin, dass die EU-L&auml;nder mehr in die Luftverteidigung investieren sollten.<br>\nDabei zeigte sich der Kanzler &uuml;berzeugt, dass die Kampfhandlungen in der Ukraine sich in die L&auml;nge ziehen w&uuml;rden und man sich in Europa darauf einstellen m&uuml;sse.<br>\n&bdquo;Wir sollten uns darauf einstellen, dass der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine noch lange dauern kann &ndash; darauf bereiten wir uns vor und richten auch unsere Politik danach aus&ldquo;, so Scholz.<br>\nDie Bundesregierung habe &bdquo;das n&ouml;tige Geld&ldquo; im Haushalt reserviert und &bdquo;wir engagieren uns daf&uuml;r, dass die deutsche Industrie ihre Kapazit&auml;ten zur Produktion und Reparatur von R&uuml;stungsg&uuml;tern ausbaut&ldquo;, sagte der Kanzler unter anderem in Bezug auf die Unterst&uuml;tzung Kiews. Dabei sei klar, so Scholz, &bdquo;die Nato wird nicht Kriegspartei werden&ldquo;.<br>\nStoltenberg lobte seinerseits Deutschlands &bdquo;f&uuml;hrende Rolle&ldquo; bei der Bereitstellung milit&auml;rischer, finanzieller und humanit&auml;rer Hilfe f&uuml;r die Ukraine sowie die j&uuml;ngste Entscheidung, weitere 64 Patriot-Raketen in das Land zu liefern. In Vilnius werde diskutiert werden, wie die Ukraine &bdquo;n&auml;her an die Nato&ldquo; gebracht werden k&ouml;nne.<br>\nAuch begr&uuml;&szlig;te der Nato-Chef die erheblich gestiegenen Verteidigungsausgaben Deutschlands sowie die erste Nationale Sicherheitsstrategie, die Deutschlands&bdquo;starkes Bekenntnis zur Nato&ldquo; best&auml;tige.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/snanews.de\/20230619\/treffen-in-berlin-6255873.html\">sna<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Ukraine als Riegel zwischen Westeuropa und Russland<\/strong><br>\nHintergrund: Wieder zur&uuml;ck zum 24. Februar 2022: Manche sagen, Russland h&auml;tte das nicht machen sollen, es h&auml;tte immer noch Alternativen gegeben. Wie sehen Sie das?<br>\nScholz: Die letzte Alternative aus russischer Sicht war im November 2021 der Versuch, die NATO und die Vereinigten Staaten mit getrennten Papieren dazu zu bringen, ein Abkommen abzuschlie&szlig;en, damit die Ukraine einen Neutralit&auml;tsstatus erh&auml;lt. Bis dahin hat die russische Seite gesehen, dass das Normandie-Format, das nach Minsk II etabliert worden ist, nicht funktioniert hat. Der russische Au&szlig;enminister hat den Briefwechsel mit den Au&szlig;enministern Frankreichs und Deutschlands hierzu im Herbst 2021 sogar &ouml;ffentlich gemacht. Die wollten wieder etwas im Normandie-Format machen, ohne das eigentliche Thema auf die Tagesordnung zu setzen: die F&ouml;deralisierung der Ukraine, sprich einen signifikanten Autonomiestatus f&uuml;r den Donbass mit einer Verfassungs&auml;nderung &ndash;, die h&auml;tte ja nach dem Minsk II-Abkommen bis Ende 2015 abgeschlossen sein sollen. Bekr&auml;ftigt &uuml;brigens mit einer Resolution des UN-Sicherheitsrates. Das ist jahrelang nicht passiert, weil die Ukrainer das nicht wollten. Deshalb war die letzte Chance f&uuml;r Russland eben dieses Vertragsangebot. Und die US-Amerikaner wollten nicht einmal verhandeln und haben das einfach br&uuml;sk zur&uuml;ckgewiesen, &uuml;brigens ohne sich mit den NATO-Verb&uuml;ndeten abzustimmen.<br>\nHintergrund: &hellip;Wer tr&auml;gt letztendlich die Verantwortung f&uuml;r das, was bis heute an kriegerischen Auseinandersetzungen auf dem Gebiet der Ukraine l&auml;uft?<br>\nScholz: Eindeutig der Westen, mal ganz abgesehen von der ganzen Frage der NATO-Osterweiterung. Wenn das Minsker Abkommen mit den Garantiem&auml;chten Deutschland und Frankreich umgesetzt worden w&auml;re und wenn die beiden Au&szlig;enminister so viel Druck ausge&uuml;bt h&auml;tten, dass die Ukrainer das h&auml;tten machen m&uuml;ssen, dann w&auml;re das alles vorbei gewesen. Nein, sie haben es nicht gemacht. Immer wieder wurde das vertagt oder ins n&auml;chste Jahr verschoben. Wenn das umgesetzt worden w&auml;re, dann h&auml;tte es &uuml;berhaupt keinen Grund mehr f&uuml;r Russland gegeben, irgendwo einzugreifen. Die Menschen in der Ostukraine h&auml;tten Autonomiestatus gehabt, die eigene Sprache gehabt, ihre eigenen regionalen Polizeikr&auml;fte und so weiter, aber innerhalb des Staatsverbandes der Ukraine. Die Krim h&auml;tten sie wahrscheinlich nicht zur&uuml;ckbekommen, weil das strategische &Uuml;berlegungen der Russen waren. Die haben gesagt, wenn die US-Amerikaner Zugriff auf die Krim bekommen, dann beherrschen die das Schwarze Meer, marginalisieren unsere Schwarzmeerflotte und das ist f&uuml;r uns eine absolut rote Linie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/politik\/welt\/die-ukraine-als-riegel-zwischen-westeuropa-und-russland\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Putins f&uuml;nfte Kolonne<\/strong><br>\n&raquo;Zeitenwende&laquo; auch beim &raquo;Verfassungsschutz&laquo;: Geheimdienstbericht f&uuml;r das Jahr 2022 wittert prorussischen Landesverrat.<br>\nDas &raquo;Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz&laquo; (BfV), hat am Dienstag seinen Bericht f&uuml;r das Jahr 2022 vorgestellt. Werden traditionell Bereiche wie &raquo;Links-&laquo; und &raquo;Rechtsextremismus&laquo; unterschieden, ist seit dem Februar vergangenen Jahres alles anders. Denn der &raquo;russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die Sicherheitslage beeinflusst&laquo;, so Innenministerin Nancy Faeser. &raquo;Extremisten&laquo; jedweder Couleur nutzten den Krieg, um sich wahlweise auf die Seite Russlands zu schlagen, die Glaubw&uuml;rdigkeit der BRD zu unterminieren oder &raquo;Anschluss an die Mehrheitsgesellschaft&laquo; zu suchen. (&hellip;)<br>\nDie junge Welt, die aktuell gegen die Stigmatisierung im Verfassungsschutzbericht prozessiert, wird weiterhin als &raquo;bedeutendstes und auflagenst&auml;rkstes Medium im Linksextremismus&laquo; gebrandmarkt. Sie tritt nun nicht mehr nur f&uuml;r &raquo;die Errichtung einer sozialistischen\/kommunistischen Gesellschaftsordnung ein&laquo;, sondern &raquo;strebt diese an&laquo; &ndash; ein k&uuml;hnes Programm f&uuml;r eine Tageszeitung. Die jW sei &raquo;mehr als ein Informationsmedium. Sie wirkt als politischer Faktor und schafft Reichweite durch Aktivit&auml;ten wie zum Beispiel die Durchf&uuml;hrung der allj&auml;hrlichen Rosa-Luxemburg-Konferenz&laquo;, so der aktuelle Bericht. Noch ein neuer (und unbelegter) Zungenschlag findet sich im Papier: &raquo;Wenige dogmatische Linksextremisten, wie zum Beispiel einige Autoren der linksextremistischen Tageszeitung &rsaquo;junge Welt&lsaquo;, stellen sich auf die Seite Russlands und verteidigen dessen vermeintliche &rsaquo;Sicherheitsinteressen&lsaquo; gegen&uuml;ber der NATO.&laquo; (&hellip;)<br>\nDie anh&auml;ngige Klage der jW f&uuml;hrt selbstverst&auml;ndlich nicht zum &raquo;Stillhalten&laquo; seitens der Dienste. Neben den &raquo;gesichert linksextremistischen Bestrebungen&laquo; ist die junge Welt offenbar nur noch einen Schritt vom Landesverrat entfernt. Da &raquo;extremistisches Denken&laquo; &ndash; so Haldenwang &ndash; zu &raquo;extremistischem Reden&laquo; und schlie&szlig;lich zu &raquo;extremistischem Handeln&laquo; f&uuml;hre, muss wohl schon beim Gedankenverbrechen eingegriffen werden, wenn die Heimatfront ruhig bleiben soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453129.verfassungsschutz-putins-f%C3%BCnfte-kolonne.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Lauterbachs Unwille: Krankenh&auml;user vor der Pleite.<\/strong><br>\nDieser Bundesgesundheitsminister bringt wirklich jede Berufsgruppe aus der Branche auf die Stra&szlig;e. Nach Pflegekr&auml;ften und Krankenhaus&auml;rzten war es am Dienstag die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG), die zur Kundgebung gegen Karl Lauterbachs Unt&auml;tigkeit bei der Krankenhausfinanzierung mobilisiert hatte. Dabei warnte der DKG-Vorsitzende Gerald Ga&szlig; vor einer drohenden Klinikschlie&szlig;ungswelle, sofern nicht umgehend gegengesteuert werde. Denn die Krankenh&auml;user sind notorisch unterfinanziert, die Investitionsmittel, f&uuml;r die die Bundesl&auml;nder aufkommen m&uuml;ssen, reichen bei weitem nicht. Und die laufenden Kosten steigen viel st&auml;rker als die erwirtschafteten Einnahmen. Der in der vergangenen Woche vorgelegte &raquo;Krankenhaus-Rating-Report&laquo; des Leibniz-Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung belegt, dass der &ouml;konomische Abw&auml;rtstrend der Kliniken schon 2021 und damit vor der heftigen Inflation einsetzte. Bundesweit waren zu dem Zeitpunkt ungef&auml;hr elf Prozent der Krankenh&auml;user insolvenzgef&auml;hrdet. Die DKG hat bei der Kundgebung die Politik aufgefordert, die alarmierende Lage der Kliniken ernstzunehmen. Schnelles Handeln sei geboten, wenn die Pleitewelle in einem zentralen Bereich des Gesundheitswesens noch aufgehalten werden soll. Dass ausgerechnet der Bundesgesundheitsminister zwar die Situation der Krankenh&auml;user als dramatisch bezeichne, dann aber erkl&auml;re, daran nichts &auml;ndern zu k&ouml;nnen, sei ein Offenbarungseid. Die DKG will ihm das nicht durchgehen lassen. Er habe die Pflicht, mit dem Bundesfinanzminister Wege zu finden, die dauerhaft aus der Krise f&uuml;hren. Die Organisation macht sogar konkrete Vorschl&auml;ge. Sie erinnert die zust&auml;ndigen Minister an einen noch gar nicht so alten Koalitionsvertrag, in dem SPD, B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen und FDP sich zu Klimaschutzzielen bekannt h&auml;tten wie der Abschaffung des Dienstwagenprivilegs und der Steuerfreiheit f&uuml;r Flugbenzin. Mit dem Aus dieser Subventionen, so die DKG, k&ouml;nnten leicht zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Die Umweltbelastung w&uuml;rde verringert, und ein hoher zweistelliger Milliardenbetrag w&auml;re frei, mit dem den Krankenh&auml;usern aus der gef&auml;hrlichen Unterfinanzierung geholfen werden k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/453167.lauterbachs-unwille.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Am autorit&auml;ren Kipppunkt<\/strong><br>\nIn Deutschland werden autorit&auml;re Ereignisse mehr, politische R&auml;ume enger. &bdquo;Law and Order&ldquo;-Politik hat Konjunktur.<br>\nEuropa schottet sich mehr und mehr ab. In Deutschland brennen wieder Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nfte und fast jede*r F&uuml;nfte gibt an, mit der AfD eine rechtsextreme Partei w&auml;hlen zu wollen.<br>\nGenderpolitiken, Rassismuskritik und Grundrechte werden zunehmend in Frage gestellt und ausgeh&ouml;hlt. Gleichzeitig beschleunigt sich die Klimakatastrophe. Statt konsequent zu handeln, werden gesellschaftliche Konflikte von rechts bewusst forciert. Stets geht es darum, europ&auml;ische Privilegien, imperiale Lebensweisen und etablierte Machtstrukturen zu erhalten.<br>\nWir machen uns Sorgen. Gesellschaftlich steht viel auf dem Spiel. Wir sehen Anzeichen daf&uuml;r, dass in Deutschland die Situation immer mehr der &auml;hnelt, die wir seit einiger Zeit zum Beispiel in Ungarn, den USA, Indien oder Italien beobachten k&ouml;nnen. Dass also autorit&auml;re Kipppunkte &uuml;berschritten werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Gefahr-antidemokratischer-Tendenzen\/!5937734\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;Klimaschutz steht auf der Kippe&ldquo;<\/strong><br>\nDie Wiederherstellung von intakten &Ouml;kosystemen ist eine Grundlage der EU-Klimapolitik. Konservative und Populisten blockieren ein wichtiges Gesetz.<br>\nPaukenschlag im Europaparlament: Ein wichtiger Pfeiler des &bdquo;European Green Deal&ldquo;, das geplante EU-Gesetz zur Renaturierung, hat bei einer Kampfabstimmung am Donnerstag im Umweltausschuss keine Mehrheit gefunden. Deutsche Christdemokraten, Konservative und die ID-Fraktion, zu der auch die AfD geh&ouml;rt, blockierten eine Entscheidung.<br>\nSie konnten 44 Abgeordnete mobilisieren, genauso viele wie die Bef&uuml;rworter. Das reichte nicht, um den Text &bdquo;in die Tonne zu treten&ldquo;, sagte der gr&uuml;ne Europaabgeordnete Michael Bloss. Bei einem dreist&uuml;ndigen Abstimmungs-Marathon fand sich jedoch auch keine Mehrheit f&uuml;r den Entwurf. Die Sitzung wurde auf den 27. Juni vertagt.<br>\nDie umstrittene Verordnung zur Wiederherstellung der Natur gilt als Kernst&uuml;ck des &bdquo;Green Deal&ldquo; und sieht vor, dass bis 2030 gesch&auml;digte &Ouml;kosysteme auf 20 Prozent der Fl&auml;che der EU &bdquo;wiederhergestellt&ldquo; werden. Bis 2050 m&uuml;ssen dem Entwurf zufolge sogar alle &Ouml;kosysteme in Europa wieder in einem gesunden, &bdquo;nat&uuml;rlichen&ldquo; Zustand sein.<br>\nDie Konservativen und Rechten hatten gefordert, den Gesetzentwurf zur&uuml;ckzuziehen. Sie behaupten, er schade den Bauern und gef&auml;hrde die Lebensmittelversorgung. Demgegen&uuml;ber haben sich Gr&uuml;ne, Sozialdemokraten, Liberale und Linke f&uuml;r das Gesetz ausgesprochen. Sogar gro&szlig;e Konzerne wie Nestl&eacute; oder IKEA warben f&uuml;r den Entwurf.<br>\nDas heftige Tauziehen schlug sich in 2500 &Auml;nderungsantr&auml;gen nieder, berichtete der Chef des Umweltausschusses, Pascal Canfin. Es artete sogar in eine verbale Schlammschlacht aus. Bef&uuml;rworter und Gegner warfen sich gegenseitig vor, Desinformation zu verbreiten. Auch Manfred Weber, der Chef der m&auml;chtigen EVP, geriet unter Beschuss.<br>\nWeber habe Mitgliedern seiner konservativen Fraktion mit dem Rauswurf gedroht, wenn sie nicht gegen den Entwurf stimmen sollten, behauptet Canfin. Der CSU-Politiker nutze das Gesetz, um Allianzen mit der extremen Rechten zu schmieden, warnen Gr&uuml;ne und Linke. Weber hat diese Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ckgewiesen &ndash; doch der Streit geht weiter.<br>\nNach der zweiten Abstimmung im Umweltausschuss in zwei Wochen ist noch ein Votum im Plenum geplant &ndash; und dort k&ouml;nnte der Entwurf ebenfalls scheitern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/klimaschutz-steht-auf-der-kippe\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Russlands Rosneft und Chinas CNPC stellen auf Zahlungen in Landesw&auml;hrung um<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nAm Freitag stellten der russische &Ouml;lriese Rosneft und die China National Petroleum Corporation (CNPC) auf Zahlungen in ihren Landesw&auml;hrungen um.<br>\nDas russische Unternehmen gab dies in einer Pressemitteilung bekannt, in der es feststellte, dass &ldquo;die Zusammenarbeit zwischen Rosneft und CNPC wesentlich zur Verwirklichung des von den F&uuml;hrern der beiden L&auml;nder gesetzten Ziels beitr&auml;gt, einen Umsatz von 200 Milliarden Dollar zu erreichen&rdquo;.<br>\nEs wird erwartet, dass das Volumen des gegenseitigen Handels zwischen Russland und China dieses Niveau bis Ende 2023 &uuml;bersteigen wird&rdquo;, hie&szlig; es.<br>\nMit der Einf&uuml;hrung der Zahlung in nationalen W&auml;hrungen (Yuan und Rubel) werden die Unternehmen den Handel nicht mehr in Dollar abwickeln.<br>\nIn der Erkl&auml;rung hei&szlig;t es, dass die Vorstandsvorsitzenden von Rosneft und CNPC, Igor Setschin bzw. Dai Houliang, im Rahmen des 26. internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg zusammenkamen&hellip;<br>\nNach Angaben von Rosneft haben die beiden Unternehmen Vereinbarungen &uuml;ber die Lieferung von 40 Millionen Tonnen &Ouml;l pro Jahr unterzeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telesurenglish.net\/news\/Russias-Rosneft--Chinas-CNPC-Switch-to-Payments-in-Local-Currency-20230616-0020.html\">Telesur<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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